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Marktkapital in Mio. 70'802.89
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Aktuelle News

  • 09.01.2019 Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile US übertrifft K...

    Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile US übertrifft Kundenprognose 2018

    09.01.2019| 15:38:55

    BELLEVUE (awp international) - Die US-Mobilfunksparte der Deutschen Telekom hat auch im vergangenen Gesamtjahr die eigene Kundenprognose übertroffen. Die Zahl der Vertragskunden unter eigenen Marken kletterte nach vorläufigen Zahlen um 4,5 Millionen und damit allein im Schlussquartal um 1,4 Millionen, wie T-Mobile US am Mittwoch am US-Sitz in Bellevue (Bundesstaat Washington) mitteilte. Angepeilt hatte das Unternehmen zuletzt 3,8 bis 4,1 Millionen. Im vergangenen Jahr hat T-Mobile den Angaben zufolge den grössten Kundenzuwachs der vergangenen drei Jahre eingefahren. Die Aktie des Unternehmens zog im vorbörslichen Handel in New York um gut ein Prozent an.

    T-Mobile-Chef John Legere geht bei den Prognosen üblicherweise konservativ vor - auch beim Ergebnis konnte das Unternehmen in den letzten Jahren gleich mehrfach im Jahr den Ausblick anheben. Insgesamt zählt T-Mobile in den Staaten inklusive Prepaidkarten 79,7 Millionen Mobilfunkanschlüsse./men/he

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  • 30.12.2018 Telefonica und Vodafone klagen gegen Vergaberegel...

    Telefonica und Vodafone klagen gegen Vergaberegeln für 5G-Frequenzen

    30.12.2018| 17:42:16

    MÜNCHEN/DÜSSELDORF (awp international) - Die Netzbetreiber Telefonica (O2) und Vodafone klagen gegen die Regeln für die Frequenzvergabe beim kommenden Mobilfunkstandard 5G. "Die von der Bundesnetzagentur beschlossenen Vergabebedingungen enthalten aus unserer Sicht rechtliche Unklarheiten und Investitionshemmnisse", sagte Telefonica-Deutschland-Sprecher Guido Heitmann am Sonntag in München. Deshalb habe man beim Verwaltungsgericht Köln kurz vor Weihnachten Klage eingereicht. Auch Vodafone Deutschland geht diesen Weg. "Wir haben unsere rechtlichen Bedenken gegen verschiedene Bedingungen frühzeitig geäussert und uns nach eingehender Prüfung der verabschiedeten Vergabebedingungen zur Klage entschlossen", hiess es bei den Düsseldorfern.

    Zu Details wollte sich ein Vodafone-Sprecher unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äussern. Auch die Deutsche Telekom hatte angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen. Hier waren am Wochenende zunächst keine Informationen zum aktuellen Stand zu erhalten.

    Telefonica-Sprecher Heitmann betonte, mit dem juristischen Schritt wolle Telefonica rechtliche Klarheit herstellen. Dies betrifft im Kern Auflagen zur Versorgung in der Fläche und zur Zusammenarbeit mit anderen Anbietern beim sogenannten Roaming. Heitmann monierte, die Netzbetreiber sollten massiv in eine Flächenversorgung investieren, die sich mit dem im Verfahren bereitgestellten Spektrum an Frequenzen gar nicht erfüllen lasse. "Auch gibt es Unklarheiten mit Blick auf Roaming und die Vorgaben zur Zusammenarbeit mit Diensteanbietern."

    Die Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G sollen im Frühjahr versteigert werden. 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Das Netz soll viel schnelleres mobiles Internet bringen. Das ist vor allem wichtig für die Industrie, etwa beim autonomen Fahren. Die Übertragungsrate ist etwa 100 Mal so hoch wie bei 4G (LTE). Die Netzbetreiber müssen für die Frequenzen viel Geld in die Hand nehmen. Ihre Furcht: Bei zu hohen Auflagen verdienen sie zu wenig daran.

    Im November hatte die Bundesnetzagentur Vergaberegeln für die Auktion festgelegt, über eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes könnte die Kursrichtung des Ausbaus aber noch abgeändert werden. Bis Ende 2022 sollen 98 Prozent aller Haushalte in Deutschland schnelles mobiles Internet haben, bis Ende 2024 sollen in zwei Schritten alle Autobahnen, Bundes- und Landstrassen sowie wichtige Zugstrecken und Wasserwege versorgt sein.

    Monatelangen Streit hatte es um ein möglichst flächendeckendes Angebot gegeben. Die Befürchtung vieler Kritiker: Der ländliche Raum könnte weiter grosse weisse Flecken aufweisen. Bundespolitiker hatten das sogenannte lokale Roaming ins Spiel gebracht. Hierbei würden Handynutzer in einem Funkloch kostenlos mit einem anderen Anbieter verbunden. So eine Regelung gibt es bisher nicht in Deutschland. Über Roaming sollen die Netzbetreiber nach Ansicht der Bundesnetzagentur zwar verhandeln, die Behörde will sie aber nicht dazu verpflichten.

    Erst kürzlich hatte die Netzagentur in einem Schreiben an die Bundesministerien für Verkehr und Wirtschaft davor gewarnt, das lokale Roaming schon bald im Telekommunikationsgesetz zu verankern. Eine solche Änderung noch vor der 5G-Versteigerung im Frühjahr 2019 würde "erhebliche Rechtsunsicherheiten verursachen und das Auktionsverfahren gefährden", monierten die Autoren.

    Bei Telefonica hiess es am Wochenende, die Klage ziele darauf, Planungssicherheit für die hohen Investitionen zu haben. Zu einem möglichen Eilantrag, der die Auktion gegebenenfalls stoppen könnte, wollte sich der Netzbetreiber nicht äussern. Man setze zunächst darauf, dass schon die Klageeinreichung Bewegung in die Sache bringt.

    Nach Einschätzung des stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Frank Sitta besteht nun die Gefahr, dass der Digitalstandort Deutschland noch weiter zurückfällt. "Die Klage der Telefonica zur 5G-Lizenzvergabe ist das logische Ergebnis der monatelangen orientierungslosen Politisierung des Verfahrens durch die grosse Koalition." Sie wolle die Flächendeckung im Mobilfunk mit Frequenzen erzwingen, die dafür technisch nicht geeignet sind. Statt Rechtssicherheit gebe es "Wünsch-Dir-Was-Forderungen"./hgo/DP/he

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  • 18.12.2018 Fusion von T-Mobile US und Sprint nimmt wichtige ...

    Fusion von T-Mobile US und Sprint nimmt wichtige Hürde in den USA

    18.12.2018| 18:24:29

    (Im dritten Absatz wurde ergänzt, dass auch Wettbewerbswächter des Justizministeriums noch zustimmen müssen.)

    BONN/NEW YORK (awp international) - Die Deutsche Telekom ist mit ihren Fusionsplänen für ihre Mobilfunktochter T-Mobile US einen Schritt weiter: In den USA nahm der Zusammenschluss mit dem Rivalen Sprint eine erste wichtige regulatorische Hürde. Der für die Prüfung ausländischer Investitionen in den USA zuständige Sicherheitsausschuss CFIUS gab grünes Licht für den rund 26 Milliarden US-Dollar schweren Zusammenschluss. Mehrere Behörden, darunter die Ministerien für Justiz und Verteidigung, reichten eine Erklärung bei der Telekomaufsicht FCC ein, derzufolge sie keine Einwände gegen den Deal haben, wie am Dienstag bekannt wurde.

    Die T-Aktie legte am Morgen leicht zu, fiel letztendlich aber um rund ein halbes Prozent. Börsianer zeigten sich von der Nachricht aus den USA auch nicht sonderlich überrascht. Nachdem bereits am Wochenende in der Presse über die bevorstehende Genehmigung spekuliert worden sei, komme dieser Schritt wie erwartet, sagte ein Händler.

    T-Mobile und Sprint - die Nummer drei und vier am US-Mobilfunkmarkt - wollen in den USA ihre Kräfte bündeln, um Druck auf die Platzhirsche Verizon und AT&T zu machen. Vor allem wollen die beiden kleineren Anbieter Kosten sparen, indem sie ihre Netze zusammenlegen. Allerdings ist die Genehmigung durch die CFIUS nur ein erster Schritt zum von Telekom-Chef Timotheus Höttges mühsam ausgehandelten Deal. Denn der Deal muss noch von den Kartellwächtern des Justizministeriums und der Telekomaufsicht FCC genehmigt werde.

    T-Mobile und Sprint hatten den Zusammenschluss im Frühjahr bekannt gegeben. Die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt, soll das Geschäft im ersten Halbjahr 2019 unter Dach und Fach gebracht werden. T-Mobile-Finanzchef Braxton Carter hatte sich vor wenigen Wochen vor Analysten zuversichtlich gezeigt, dass der Deal durchgeht und erklärt, er rechne mit einer endgültigen Genehmigung im zweiten Quartal, womöglich aber auch schon im ersten Jahresviertel.

    Allerdings wird die Fusion in den USA aus wettbewerbsrechtlicher Sicht durchaus kritisch beäugt. Die FCC hatte sich deshalb mehr Zeit für die Prüfung ausbedungen. 2014 war die Fusion schon einmal an den Bedenken der Wettbewerbshüter in den USA gescheitert. T-Mobile-Chef John Legere will die Kartellwächter bei der Telekom-Aufsicht FCC deshalb mit einer grossangelegten Investitionsoffensive in die kommende Mobilfunktechnik 5G überzeugen. Diese soll unter anderem im ländlichen Raum neue Jobs schaffen.

    Für die Telekom wäre die Fusion ein wichtiger Schritt. Mehrfach hatte sie Versuche unternommen, T-Mobile US mit Sprint zu verheiraten und war damit gescheitert. Das jetzige Vorhaben ist bereits der dritte Anlauf binnen vier Jahren. Im vergangenen Jahr hatten die Telekom und der Sprint-Eigner, der japanische Technologiekonzern Softbank , ihre Gespräche zunächst ergebnislos abgebrochen.

    Die jetzigen Pläne sehen einen Zusammenschluss per Aktientausch vor. Anfangs noch ein Sorgenkind, war die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns in den vergangenen Jahren auf der Überholspur, sodass Sprint sich jetzt mit der Rolle des Junior-Partners begnügen muss.

    Nach Einschätzung von Branchenexperten dürfte sich eine endgültige Genehmigung spürbar auf den Aktienkurs der Telekom auswirken. Dieser ist seit Anfang September im Aufwind und hatte zu Dezemberbeginn ein Jahreshoch bei 15,60 Euro erreicht. Zuletzt war das Papier aber wieder etwas zurückgekommen. Der Jahresgewinn für die Anleger ist mit knapp 3 Prozent zwar überschaubar; doch schafft es die T-Aktie damit unter die besten zehn Werte im deutschen Leitindex Dax , der im laufenden Jahr bereits rund 16 Prozent eingebüsst hat./tav/elm/fba

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  • 18.12.2018 Fusion von T-Mobile US und Sprint nimmt wichtige ...

    Fusion von T-Mobile US und Sprint nimmt wichtige Hürde in den USA

    18.12.2018| 09:33:10

    (Ausführliche Fassung)

    BONN/NEW YORK (awp international) - Die Deutsche Telekom ist mit ihren Fusionsplänen für ihre Mobilfunktochter T-Mobile US einen Schritt weiter: In den USA nahm der Zusammenschluss eine erste wichtige regulatorische Hürde. Der für die Prüfung ausländischer Investitionen in den USA zuständige Sicherheitsausschuss CFIUS gab grünes Licht für den rund 26 Milliarden US-Dollar schweren Zusammenschluss. Mehrere Behörden, darunter die Ministerien für Justiz und Verteidigung, reichten eine Erklärung bei der Telekomaufsicht FCC ein, derzufolge sie keine Einwände gegen den Deal haben, wie am Dienstag bekannt wurde.

    Die T-Aktie legte am Morgen hauchdünn zu, notierte damit aber unter den Favoriten im schwachen Dax. Börsianer zeigten sich von der Nachricht aus den USA indes nicht sonderlich überrascht. Nachdem bereits am Wochenende in der Presse über die bevorstehende Genehmigung spekuliert worden sei, komme dieser Schritt wie erwartet, sagte ein Händler.

    T-Mobile und Sprint - die Nummer drei und vier am US-Mobilfunkmarkt - wollen in den USA ihre Kräfte bündeln, um Druck auf die Platzhirsche Verizon und AT&T zu machen. Vor allem wollen die beiden kleineren Anbieter Kosten sparen, indem sie ihre Netze zusammenlegen. Allerdings ist die Genehmigung durch die CFIUS nur ein erster Schritt zum von Telekom-Chef Timotheus Höttges mühsam ausgehandelten Deal. Denn die Fusion muss noch von der FCC selbst durchgewunken werden.

    T-Mobile und Sprint hatten den Zusammenschluss im Frühjahr bekannt gegeben. Die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt, soll das Geschäft im ersten Halbjahr 2019 unter Dach und Fach gebracht werden. T-Mobile-Finanzchef Braxton Carter hatte sich vor wenigen Wochen vor Analysten zuversichtlich gezeigt, dass der Deal durchgeht und erklärt, er rechne mit einer endgültigen Genehmigung im zweiten Quartal, womöglich aber auch schon im ersten Jahresviertel.

    Allerdings wird die Fusion in den USA aus wettbewerbsrechtlicher Sicht durchaus kritisch beäugt. Die FCC hatte sich deshalb mehr Zeit für die Prüfung ausbedungen. 2014 war die Fusion schon einmal an den Bedenken der Wettbewerbshüter in den USA gescheitert. T-Mobile-Chef John Legere will die Kartellwächter bei der Telekom-Aufsicht FCC deshalb mit einer grossangelegten Investitionsoffensive in die kommende Mobilfunktechnik 5G überzeugen. Diese soll unter anderem im ländlichen Raum neue Jobs schaffen.

    Für die Telekom wäre die Fusion ein wichtiger Schritt. Mehrfach hatte sie Versuche unternommen, T-Mobile US mit Sprint zu verheiraten und war damit gescheitert. Das jetzige Vorhaben ist bereits der dritte Anlauf binnen vier Jahren. Im vergangenen Jahr hatten die Telekom und der Sprint-Eigner, der japanische Technologiekonzern Softbank, ihre Gespräche zunächst ergebnislos abgebrochen.

    Die jetzigen Pläne sehen einen Zusammenschluss per Aktientausch vor. Anfangs noch ein Sorgenkind, war die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns in den vergangenen Jahren auf der Überholspur, sodass Sprint sich jetzt mit der Rolle des Junior-Partners begnügen muss.

    Nach Einschätzung von Branchenexperten dürfte sich eine endgültige Genehmigung spürbar auf den Aktienkurs der Telekom auswirken. Dieser ist seit Anfang September im Aufwind und hatte zu Dezemberbeginn ein Jahreshoch bei 15,60 Euro erreicht. Zuletzt war das Papier aber wieder etwas zurückgekommen. Der Jahresgewinn für die Anleger ist mit knapp 3 Prozent zwar überschaubar; doch schafft es die T-Aktie damit unter die besten zehn Werte im deutschen Leitindex Dax, der im laufenden Jahr bereits rund 16 Prozent eingebüsst hat./tav/elm/fba

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  • 17.12.2018 Presse: US-Sicherheitsausschuss erlaubt Fusion vo...

    Presse: US-Sicherheitsausschuss erlaubt Fusion von T-Mobile und Sprint

    17.12.2018| 21:25:39

    NEW YORK (awp international) - Der Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint hat einem Zeitungsbericht nach die erste wichtige regulatorische Hürde genommen. Der für die Prüfung ausländischer Investitionen in den USA zuständige Ausschuss CFIUS habe keine Einwände gegen die rund 26 Milliarden US-Dollar schwere Fusion, schrieb das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Montag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Den Unternehmen, die sich zunächst nicht dazu äussern wollten, sei dies bereits mitgeteilt worden.

    Grünes Licht vom CFIUS wäre nur ein erster Schritt. Der Ausschuss untersucht, ob Fusionen ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen. Der Deal muss aber noch von den Kartellwächtern des Justizministeriums und der Telekomaufsicht FCC genehmigt werden, was als schwieriger gilt. 2014 war die Fusion schon einmal an wettbewerbsrechtlichen Bedenken gescheitert. T-Mobile und Sprint - die Nummer drei und vier am US-Mobilfunkmarkt - wollen die Kräfte bündeln, um Druck auf die Platzhirsche Verizon und AT&T zu machen./hbr/mis

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  • 13.12.2018 Gegner der Fusion von T-Mobile US und Sprint span...

    Gegner der Fusion von T-Mobile US und Sprint spannen zusammen

    13.12.2018| 18:01:29

    Washington (awp/awp/sda/reu) - Gegner der geplanten Übernahme von Sprint durch T-Mobile US haben sich in den USA zusammengeschlossen, um den Milliardendeal zu stoppen. Das Geschäft werde zu höheren Preisen für Mobilkunden führen und Nutzern in ländlichen Gebieten schaden, hiess es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung der neuen Gruppe.

    Zu ihr gehören Unternehmen wie C-Spire und Dish sowie Gewerkschaften wie die Communications Workers of America (CWA). Sie rief die US-Telekomaufsicht FCC auf, die Übernahme nicht zu genehmigen, da sie nicht im öffentlichen Interesse sei.

    Auch das US-Justizministerium prüft gegenwärtig die Pläne für die 26 Milliarden Dollar schwere Fusion. Der Finanzchef von T-Mobile US, J. Braxton Carter, hatte im November erklärt, er erwarte eine Genehmigung im zweiten Quartal 2019. Allerdings haben sich auch mehrere Senatoren besorgt gezeigt, dass ein Zusammengehen der Nummer drei und vier in den USA zu höheren Preisen führen könnte. In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe der beiden Mobilfunkunternehmen gescheitert.

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  • 07.12.2018 Huaweis Finanzchefin drohen bis zu 30 Jahre Haft ...

    Huaweis Finanzchefin drohen bis zu 30 Jahre Haft wegen Betrugs

    07.12.2018| 23:06:58

    (neu: Angaben der Staatsanwaltschaft zur möglichen Höchststrafe)

    VANCOUVER (awp international) - Der festgenommenen Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei, Meng Wanzhou, droht wegen Betrugsvorwürfen eine lange Haftstrafe in den USA. Die Ermittler beschuldigten die Managerin, über eine Firma namens Skycom Geschäfte mit dem Iran gemacht und so Sanktionsrecht verletzt zu haben, sagte ein Anwalt der kanadischen Staatsanwaltschaft am Freitag bei einer Anhörung in Vancouver. Bei dem Gerichtstermin wurde ein Kautionsantrag Mengs verhandelt.

    Die 46-Jährige soll laut Anklage bewusst die Geschäftsbeziehung zwischen Huawei und der in Hongkong ansässigen Firma Skycom verschleiert haben. Skycom habe trotz eines Handelsembargos der EU und der USA zwischen 2009 und 2014 Geschäfte mit einem iranischen Telekom-Anbieter gemacht. Meng habe Banken zudem verschwiegen, dass es sich bei Skycom de facto um eine Huawei-Tochter handelte. Ihr drohen bei einer Verurteilung 30 Jahre Haft wegen "Verschwörung zum Betrug von Finanzinstitutionen", so Anwalt John Gibb-Carsley.

    Die Huawei-Managerin, die zugleich stellvertretende Vorstandschefin und Tochter des Konzerngründers Ren Zhengfei ist, war am vergangenen Samstag auf Betreiben der amerikanischen Behörden in Kanada festgenommen worden. Die konkreten Vorwürfe gegen sie waren bislang unklar, weil es eine Informationssperre gab. Diese wurde jedoch inzwischen aufgehoben. Bei der Anhörung ging es um die Frage, ob Meng gegen Kaution vorerst wieder auf freien Fuss kommen kann.

    Der Anwalt der Staatsanwaltschaft Gibb-Carsley drängte das Gericht, den Antrag Mengs abzulehnen. Huaweis Finanzchefin habe die Mittel zur Verfügung, eine Flucht nach China zu arrangieren, das kein Auslieferungsabkommen mit den USA habe. Mengs Verteidiger David Martin sagte, niemandem sollte aufgrund seines Reichtums die Kaution verwehrt werden. Meng stehe als Prominente im öffentlichen Fokus und werde ihren Vater, ihren Konzern und ihr Heimatland China nicht durch einen Bruch der Kautionsbedingungen in Verruf bringen.

    An den Finanzmärkten hatte der Vorfall Sorgen wegen einer erneuten Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA ausgelöst und zeitweise zu starken Kursverlusten geführt. Peking hatte mit einer wütenden Protestnote auf die Festnahme Mengs reagiert und ihre Freilassung gefordert. Die chinesische Botschaft in Kanada verlangte sowohl von Kanada als auch von den USA, ihr "Fehlverhalten sofort zu korrigieren" und Mengs persönliche Freiheit wiederherzustellen. Man werde "alle Massnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen der chinesischen Bürgerin entschlossen zu schützen".

    Der US-Regierung zufolge belastet die Huawei-Affäre die Verhandlungen im Handelsstreit jedoch nicht. "Die China-Gespräche laufen gut!", twitterte US-Präsident Donald Trump am Freitagmorgen. Sein oberster Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte im US-Sender CNBC, die Verhaftung sei kein Hindernis in den Gesprächen mit China. Die beiden weltgrössten Volkswirtschaften liegen seit Monaten wegen Handelsfragen im Clinch. Kurz vor Mengs Festnahme hatten sie aber einen 90-tägigen Burgfrieden vereinbart, um weitere Eskalationen vorerst zu vermeiden./lsv/hbr/DP/jha

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  • 07.12.2018 USA fordern Auslieferung von Huawei-Finanzchefin ...

    USA fordern Auslieferung von Huawei-Finanzchefin wegen Betrugs

    07.12.2018| 22:29:51

    (Ausführliche Fassung)

    VANCOUVER (awp international) - Die USA werfen der festgenommenen Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei, Meng Wanzhou, Betrug vor und fordern ihre Auslieferung. US-Ermittler beschuldigten die Managerin, über eine Firma namens Skycom Geschäfte mit dem Iran gemacht und so Sanktionsrecht verletzt zu haben, sagte ein Anwalt der kanadischen Staatsanwaltschaft am Freitag bei einer Anhörung in Vancouver. Bei dem Gerichtstermin wurde ein Kautionsantrag Mengs verhandelt.

    Die 46-Jährige soll laut Anklage bewusst die Geschäftsbeziehung zwischen Huawei und Skycom verschleiert haben. Die Firma aus Hongkong habe trotz eines bestehenden Handelsembargos der EU und der USA zwischen 2009 und 2014 Geschäfte mit einem iranischen Telekom-Anbieter gemacht. Meng habe Banken verschwiegen, dass es sich bei Skycom de facto um eine Huawei-Tochter handelt. Darin bestehe der Betrugsvorwurf gegen sie, erklärte der Anwalt.

    Die Huawei-Managerin, die zugleich stellvertretende Vorstandschefin und Tochter des Konzerngründers Ren Zhengfei ist, war am vergangenen Samstag auf Betreiben der amerikanischen Behörden in Kanada festgenommen worden. Die konkreten Vorwürfe gegen sie waren bislang unklar, weil es eine Informationssperre gab. Diese wurde jedoch inzwischen aufgehoben. Bei der Anhörung ging es um die Frage, ob Meng gegen Kaution vorerst wieder auf freien Fuss kommen kann.

    Der Anwalt der Staatsanwaltschaft John Gibb-Carsley drängte das Gericht, den Antrag Mengs abzulehnen. Huaweis Finanzchefin habe die Mittel zur Verfügung, eine Flucht nach China zu arrangieren, das kein Auslieferungsabkommen mit den USA habe. Mengs Verteidiger David Martin sagte, niemandem sollte aufgrund seines Reichtums die Kaution verwehrt werden. Meng stehe als Prominente im öffentlichen Fokus und werde ihren Vater, ihren Konzern und ihr Heimatland China nicht durch einen Bruch der Kautionsbedingungen in Verruf bringen.

    An den Finanzmärkten hatte der Vorfall Sorgen wegen einer erneuten Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA ausgelöst und zeitweise zu starken Kursverlusten geführt. Peking hatte mit einer wütenden Protestnote auf die Festnahme Mengs reagiert und ihre Freilassung gefordert. Die chinesische Botschaft in Kanada verlangte sowohl von Kanada als auch von den USA, ihr "Fehlverhalten sofort zu korrigieren" und Mengs persönliche Freiheit wiederherzustellen. Man werde "alle Massnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen der chinesischen Bürgerin entschlossen zu schützen".

    Der US-Regierung zufolge belastet die Huawei-Affäre die Verhandlungen im Handelsstreit jedoch nicht. "Die China-Gespräche laufen gut!", twitterte US-Präsident Donald Trump am Freitagmorgen. Sein oberster Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte im US-Sender CNBC, die Verhaftung sei kein Hindernis in den Gesprächen mit China. Die beiden weltgrössten Volkswirtschaften liegen seit Monaten wegen Handelsfragen im Clinch. Kurz vor Mengs Festnahme hatten sie aber einen 90-tägigen Burgfrieden vereinbart, um weitere Eskalationen vorerst zu vermeiden./lsv/hbr/DP/jha

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  • 07.12.2018 Anklage wirft Huawei-Finanzchefin Betrug vor

    Anklage wirft Huawei-Finanzchefin Betrug vor

    07.12.2018| 21:29:20

    VANCOUVER (awp international) - Der festgenommenen Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei, Meng Wanzhou, wird Betrug vorgeworfen. US-Ermittler beschuldigten die Managerin, über eine Firma namens Skycom Geschäfte mit dem Iran gemacht und so Sanktionsrecht verletzt zu haben, sagte ein Anwalt der kanadischen Staatsanwaltschaft am Freitag bei einer Anhörung in Vancouver. Die USA fordern die Auslieferung von Meng. Sie soll die Beziehung zwischen Huawei und Skycom verschleiert haben.

    Die Huawei-Managerin, die zugleich Tochter des Konzerngründers Ren Zhengfei ist, war am vergangenen Samstag auf Betreiben der amerikanischen Behörden in Kanada festgenommen worden. Die konkreten Vorwürfe gegen sie waren bislang unklar, weil es eine Informationssperre gab. Diese wurde jedoch inzwischen aufgehoben. Bei der Anhörung wird verhandelt, ob Meng gegen Kaution auf freien Fuss kommen kann.

    An den Finanzmärkten hatte der Vorfall Sorgen wegen einer erneuten Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA ausgelöst. Peking hatte mit einer wütenden Protestnote auf die Festnahme reagiert. Der US-Regierung zufolge belastet die Huawei-Affäre die Verhandlungen jedoch nicht. "Die China-Gespräche laufen gut!", twitterte US-Präsident Donald Trump am Freitagmorgen./lsv/hbr/DP/jha

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  • 06.12.2018 Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet - China k...

    Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet - China kritisiert USA

    06.12.2018| 18:53:17

    (Börsenkurse aktualisiert)

    MONTREAL/PEKING (awp international) - Mit der Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Technologie-Konzerns Huawei in Kanada ist zwischen Washington und Peking ein neuer Konflikt entbrannt. Die USA drängen auf die Auslieferung der Top-Managerin Meng Wanzhou, wie ein Sprecher des kanadischen Justizministeriums am Mittwoch (Ortszeit) bestätigte. Für Freitag sei jedoch zunächst eine Kautionsanhörung angesetzt worden.

    China, das gerade erst im Handelsstreit mit den USA einen "Waffenstillstand" vereinbart hatte, reagierte am Donnerstag mit scharfem Protest gegen die USA und Kanada auf die Festnahme. Man habe Washington und Ottawa dazu aufgefordert, "die festgenommene Person umgehend zu entlassen", sagte der chinesische Aussenamtssprecher Geng Shuang am Donnerstag in Peking.

    Der Konflikt schickte die Börsen auf Talfahrt. Ängste vor eskalierenden Spannungen zwischen den USA und China lasteten schwer auf den Kursen, der Dax sackte auf den niedrigsten Stand seit knapp zwei Jahren. Auch anderswo flohen Anleger wegen der Handelssorgen aus den Märkten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone weitete seine Tagesverluste aus, am Ende stand ein Minus von 3,31 Prozent auf 3045,94 Punkte. In London sackte der FTSE 100 um 3,15 Prozent auf 6704,05 Punkte ab.

    Laut der kanadischen Zeitung "The Globe and Mail", die zuerst über die bereits am 1. Dezember erfolgte Verhaftung berichtet hatte, sucht die US-Justiz die Huawei-Managerin wegen Sanktionsverstössen. Einem Insider zufolge werde Meng beschuldigt, das US-Handelsembargo gegen Iran verletzt zu haben. Details zu den Vorwürfen seien aber nicht bekannt, schreibt die Zeitung. Meng ist auch stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Elektronikkonzerns und Tochter des Huawei-Gründers Ren Zhengfei.

    US-Präsident Donald Trump hatte das Atom-Abkommen mit dem Iran wiederholt heftig kritisiert und es als unwirksam gegen die umstrittenen Nuklearaktivitäten des Landes bezeichnet. Die von den USA neu verhängten Sanktionen gegen Iran zielen vor allem auf dessen Ölexporte, Schifffahrt und Banken.

    Die chinesische Botschaft in Kanada verlangte sowohl von Kanada als auch von den USA, ihr "Fehlverhalten sofort zu korrigieren und die persönliche Freiheit von Frau Meng Wanzhou wiederherzustellen". Man werde "alle Massnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen der chinesischen Bürgerin entschlossen zu schützen".

    Wegen des Vorwurfs von Sanktionsverstössen hatte Washington zuvor schon den chinesischen Netzwerk-Ausrüster ZTE bestraft, der dadurch schwere Geschäftseinbussen hinnehmen musste. Die Sanktionen gegen den chinesischen Konzern wurden im Juli aufgehoben, nachdem US-Präsident Donald Trump persönlich interveniert und das Unternehmen eine Milliardenstrafe gezahlt hatte.

    Huawei ist nicht nur ein wichtiger Netzwerk-Ausstatter, sondern auch ein aufstrebender Hersteller von Smartphones und hatte zuletzt Apple vom Platz zwei bei den weltweiten Marktanteilen verdrängt.

    Huawei kritisierte in einem Statement, der Konzern habe nur wenige Informationen erhalten, was der Managerin überhaupt vorgeworfen werde. Dem Unternehmen sei kein Fehlverhalten bekannt, man halte sich an alle Gesetze und Regulierungen, inklusive Exportkontrollen und Sanktionen der Vereinten Nationen sowie der USA und der EU.

    In den USA kursieren schon länger Medienberichte, wonach Justizbehörden gegen den chinesischen Telekom-Ausrüster ermitteln. Das "Wall Street Journal" schrieb bereits im April, dass wegen der Iran-Geschäfte von Huawei eine strafrechtliche Untersuchung laufe. Die USA haben den Konzern zudem unter Spionage-Verdacht, deshalb kann Huawei dort geschäftlich auch nur stark eingeschränkt agieren. Entsprechende Vorwürfe entbehrten aber jeglicher Grundlage und seien eher politisch motiviert, entgegnete Huawei.

    Neben den USA haben allerdings auch Australien und Neuseeland Huawei als Handelspartner vor allem für Technologie zum Mobilfunkstandard 5G weitgehend verbannt. Grossbritannien beteiligte sich bislang nicht an einer Blockade. Der führende britische Provider BT nutzt laut einem Bericht der "BBC" allerdings Huawei-Komponenten nicht in seiner Kerninfrastruktur für 5G. Hierzulande hält etwa die Deutsche Telekom die Spionagevorwürfe für weitgehend unbegründet und arbeitet auch mit dem chinesischen Spezialisten eng beim Netzausbau zusammen.

    Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt hatten am Wochenende beim G20-Gipfel in Buenos Aires eine weitere Eskalation in ihrem erbitterten Handelskrieg vorerst abgewendet. Die USA versprachen, ihre zusätzlichen Zölle auf chinesische Einfuhren vorerst nicht wie geplant zu erhöhen oder auszuweiten. Im Gegenzug sicherte China zu, seine Importe aus den USA zu erhöhen, um das Handelsungleichgewicht zu verringern.

    Ungeachtet der Verhaftung von Meng gibt sich das chinesische Handelsministerium in dem Handelskonflikt zuversichtlich. China gehe davon aus, dass es innerhalb der 90-tägigen Verhandlungsrunde einen Handelsvertrag mit den USA schliessen könne, sagte Gao Feng, Sprecher des Handelsministeriums, am Donnerstag in Peking. Die Kommunikation zwischen den Verhandlungsteams sei gut, sie hätten bereits eine hohe Übereinstimmung erreicht./lsv/hbr/jpt/gri/DP/nas

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  • 30.11.2018 Telekom darf iranischer Bank nicht fristlos die V...

    Telekom darf iranischer Bank nicht fristlos die Verbindung kappen

    30.11.2018| 14:28:33

    HAMBURG (awp international) - Die Telekom ist mit dem Versuch gescheitert, ihre Geschäftsverbindung zu der iranischen Bank Melli in Hamburg fristlos zu beenden. Das Landgericht Hamburg habe am 27. November mit einer einstweiligen Verfügung die Telekom verpflichtet, die Bank weiterhin mit Telefon- und Internetanschlüssen zu beliefern, teilte ein Gerichtssprecher in der Hansestadt mit. Er bestätigte damit eine Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

    Die Telekom hatte Zweifel an der künftigen Zahlungsfähigkeit der Bank angemeldet, nachdem diese aus einem Interbanken-Zahlungssystem ausgeschieden war. Für das Gericht war diese Begründung für eine fristlose Kündigung nicht ausreichend, zumal die Bank ihren Verpflichtungen bislang nachgekommen sei und über ausreichende Mittel verfüge. Es ging um monatliche Kosten von etwas mehr als 2000 Euro. Die Telekom hat nun die Möglichkeit, fristgerecht zu kündigen. Sie hat nach Auskunft des Gerichts Berufung gegen die einstweilige Verfügung eingelegt, so dass sich demnächst das Oberlandesgericht mit dem Fall beschäftigen wird.

    Im Hintergrund stehen die US-Sanktionen gegen den Irak und die Drohung gegen ausländische Firmen, dass sie keine Geschäfte in den USA mehr machen können, wenn sie mit dem Iran handeln. Das hat aber in dem Hamburger Verfahren offiziell keine Rolle gespielt./egi/DP/jha

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  • 27.11.2018 EU-Kommission genehmigt Telekom-Fusion in den Nie...

    EU-Kommission genehmigt Telekom-Fusion in den Niederlanden

    27.11.2018| 18:20:45

    BRÜSSEL (awp international) - Die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile NL darf die niederländischen Geschäfte des schwedischen Anbieters Tele2 übernehmen. Eine eingehende Prüfung habe ergeben, dass die geplante Übernahme zu keiner wesentlichen Änderung der Preise oder der Qualität der Mobilfunkdienste für die niederländischen Verbraucher führen würde, teilte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstagabend mit. Ursprüngliche Bedenken haben sich damit nicht bestätigt.

    Die Deutsche Telekom will durch den Zusammenschluss seine Position als drittgrösster Mobilfunkanbieter in den Niederlanden festigen und die Marktführer KPN und VodafoneZiggo unter Druck setzen. Die Telekom zahlt nach früheren Angaben 190 Millionen Euro an die Schweden und wird dann 75 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten. Tele2 NL ist derzeit der viertgrösste Anbieter.

    Das vergrösserte Unternehmen wird nach Telekom-Angaben künftig einen Umsatz von rund 2,0 Milliarden Euro pro Jahr machen und rund 4,3 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden haben./aha/DP/tos

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Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DTE
Valor 1026592
ISIN DE0005557508

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Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.36 -2.41%
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG