Logo money-net.ch

Deutsche Telekom N

(14.874 | -0.13 | -0.87% | 16:54:30)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 15.004   Datum 16.07.2019
Eröffnung 15.00   Zeit 08:01:22
Letzter 14.888   Zeit 16:32:15
Vol. Letzter 90   Volumen ---
+/- -0.13   +/-% -0.87%
Geld 14.88   Brief 14.88
Geld Vol 1'690   Brief Vol 1'690
Hoch 15.00   Tief 14.85
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 0.7
Dividende ex Datum 29.03.2019
Zahlbar Datum 02.04.2019
Rendite 4.70%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 4'761'458'596
Marktkapital in Mio. 71'193.33
Umsatz Vormonat 5'472'610

Aktuelle News

  • 16.07.2019 Erstes 5G-Netz in Deutschland gestartet - noch ge...

    Erstes 5G-Netz in Deutschland gestartet - noch geringe Abdeckung

    16.07.2019| 15:20:28

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Als erstes deutsches Telekommunikationsunternehmen hat Vodafone ein kommerzielles 5G-Netz gestartet. Die Firma aktivierte am Dienstagmorgen 25 Antennenstandorte in Düsseldorf, Köln, Dortmund und anderen Städten und Gemeinden. Das 5G-Netz von Vodafone ist noch sehr beschränkt, bundesweit hat das Unternehmen insgesamt rund 25 000 Mobilfunkstationen mit allen verschiedenen Standards, darunter 4G (LTE). Im August soll die Zahl der Stationen mit 5G auf mehr als 50 klettern. "Wir starten als Erste in Deutschland 5G", freute sich Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter.

    Der Technikchef des Unternehmens, Gerhard Mack, sagte, dass man Zeit brauche für eine umfassende Abdeckung: "Dieses Jahr wollen wir noch üben und Erfahrungen sammeln." 2020 nehme der Ausbau dann Fahrt auf, mehrere tausend 5G-Stationen sollen gebaut werden. Ende nächsten Jahres soll etwa jeder achte Bundesbürger in Reichweite einer 5G-Antenne wohnen, Ende 2021 jeder vierte.

    Bei dem Ausbau setzt die Branche auf die Aufrüstung bestehender 4G/LTE-Stationen. "Wir werden nicht signifikant mehr Masten sehen als heute", sagte Mack. "Ich habe keine Angst vor Antennenwäldern."

    Über die noch spärlich vorhandenen 5G-Antennen können Privatkunden nach Firmenangaben ab Mittwoch den ultraschnellen Mobilfunkstandard nutzen, hierfür können sie 5G zu bestehenden Vodafone-Verträgen hinzubuchen. Dies kostet in den üblichen Verträgen fünf Euro zusätzlich. Allerdings braucht man dazu neue Smartphones, die 5G-kompatibel sind - Vodafone bietet hierfür Modelle von Huawei und Samsung an. Das Huawei wäre sofort nutzbar für den neuen Mobilfunkstandard, das Samsung erst ab Mitte August.

    Vodafone-Konkurrenten sind noch nicht so weit. Die Deutsche Telekom aktiviert ihr 5G-Netz nach eigenen Angaben erst "in den nächsten Wochen", Telefónica und der Neueinsteiger als Netzbetreiber, United Internet, halten sich zu ihren Start-Zeitpunkten noch bedeckt. Die Deutsche Telekom hatte bereits Anfang Juli ihre 5G-Tarife vorgestellt - das Bonner Unternehmen setzt im Gegensatz zu Vodafone nicht auf eine monatlich kündbare Zubuch-Option, sondern auf einen 24-Monatsvertrag.

    Für Privatkunden ist die 5. Mobilfunkgeneration noch nicht sehr wichtig, die allermeisten mobilen Anwendungen sind mit dem bisher schnellsten Standard, 4G oder LTE genannt, gut nutzbar. Für Virtuelle Realität (VR) oder datenaufwendige Online-Games könnte 5G zukünftig aber nötig sein. Ein 5G-Standort ist bei der Kölner Messe - bei der Gamescom im August könnten dort Besucher dank 5G besseres Netz haben als bisher - vorausgesetzt, sie sind Vodafone-Kunde und entscheiden sich für die Zubuch-Option. In Zukunft werde der Technologiestandard für den Endverbraucher an Relevanz gewinnen, sagte Mack: "Über die Zeit werden wir ganz viele Anwendungen sehen, die nur auf 5G funktionieren."

    Nicht nur die Schnelligkeit ist wichtig, sondern auch die Datenkapazitäten spielen bei 5G-Standorten eine grosse Rolle. Bei Bundesligaspielen in Fussballstadien, wo das Netz oft völlig überlastet ist, dürfte der Übertragungsstandard künftig den Mobilfunk deutlich verbessern. Vodafone gab dafür Anfang Juli eine Kooperation mit der Deutschen Fussball Liga (DFL) bekannt.

    Der 5G-Start von Vodafone hängt zumindest indirekt zusammen mit der Mitte Juni beendeten Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen - hierbei hatte Vodafone 130 Megahertz Spektrum für 1,88 Milliarden Euro ersteigert, davon sind 90 Megahertz in dem für das jetzige 5G-Netz relevanten 3,4 bis 3,7 Gigahertz-Band. Diese Blöcke nutzt Vodafone für das nun freigeschaltete Netz aber noch nicht. Grund: Die Zuteilung durch die Bundesnetzagentur ist noch nicht erfolgt. Für Vodafone ist das allerdings kein Problem, da sie noch 40 Megahertz Spektrum aus ihrem Altbestand nutzen kann./wdw/DP/jha

    Drucken
  • 16.07.2019 Vodafone startet erstes kommerzielles 5G-Netz in ...

    Vodafone startet erstes kommerzielles 5G-Netz in Deutschland

    16.07.2019| 12:27:19

    DÜSSELDORF (awp international) - Vodafone hat als erstes deutsches Telekommunikationsunternehmen ein kommerzielles 5G-Netz gestartet. Die Firma aktivierte am Dienstagmorgen 25 Antennenstandorte in Düsseldorf, Köln, Dortmund und anderen Städten und Gemeinden. Das 5G-Netz von Vodafone ist noch sehr beschränkt, bundesweit hat das Unternehmen rund 25 000 Mobilfunkstationen. Im August sollen es 50 solcher Stationen sein.

    Über deren Antennen können Privatkunden nach Firmenangaben ab Mittwoch den ultraschnellen Mobilfunkstandard nutzen, hierfür können sie 5G zu bestehenden Vodafone-Verträgen hinzubuchen. Dies kostet in den üblichen Verträgen fünf Euro zusätzlich. Allerdings braucht man dazu neue Smartphones, die 5G-kompatibel sind - Vodafone bietet hierfür Modelle von Huawei und Samsung an.

    Vodafone-Konkurrenten sind noch nicht so weit. Die Deutsche Telekom aktiviert ihr 5G-Netz nach eigenen Angaben erst "in den nächsten Wochen", Telefónica hält sich zum Zeitpunkt noch bedeckt.

    Für Privatkunden ist die 5. Mobilfunkgeneration ohnehin noch nicht sehr wichtig, die allermeisten mobilen Anwendungen sind mit dem bisher schnellsten Standard, 4G oder LTE genannt, gut nutzbar. Für Virtuelle Realität (VR) oder datenaufwendige Online-Games könnte 5G zukünftig aber nötig sein.

    Nicht nur die Schnelligkeit ist wichtig, sondern auch die Datenkapazitäten spielen bei 5G-Standorten eine grosse Rolle. Bei Bundesligaspielen in Fussballstadien, wo das Netz oft völlig überlastet ist, dürfte 5G künftig den Mobilfunk deutlich verbessern. Vodafone gab dafür Anfang Juli eine Kooperation mit der Deutschen Fussball Liga (DFL) bekannt./wdw/DP/fba

    Drucken
  • 03.07.2019 Deutsche Telekom startet öffentliches 5G-Netz

    Deutsche Telekom startet öffentliches 5G-Netz

    03.07.2019| 12:48:31

    BERLIN (awp international) - Die Deutsche Telekom hat drei Wochen nach der Versteigerung der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration sein 5G-Netz für Kunden geöffnet. Derzeit betreibt die Telekom in Europa 150 Antennen mit 5G-Technologie im geschlossenen Test. Am Mittwoch startete die Telekom auch den Vertrieb erster 5G-tauglicher Smartphones und 5G-Tarife. Das Samsung Galaxy S10 5G wird für knapp 900 Euro angeboten. Der 5G-Tarif für unbegrenztes Surfen kostet knapp 85 Euro im Monat.

    Das öffentliche 5G-Netz der Telekom startet zunächst in Berlin und Bonn, kündigte Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland, an. Danach sollen Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München folgen. "Wir werden bis zum Jahresende rund 300 neue Antennen an mehr als 100 Standorten aufstellen." Die Telekom betreibt bislang in Deutschland knapp 30 000 Antennenstandorte. Diese würden jetzt schrittweise auf 5G umgestellt betonte Wössner. "Drei Viertel der Standorte sind bereits mit Glasfaser angeschlossen und damit auf 5G vorbereitet."/chd/DP/jha

    Drucken
  • 26.06.2019 Grünes Licht für sechs 5G-Modellregionen in Deuts...

    Grünes Licht für sechs 5G-Modellregionen in Deutschland

    26.06.2019| 17:30:12

    BERLIN (awp international) - Der neue Mobilfunkstandard 5G wird in bundesweit sechs Modellregionen besonders gefördert. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab dafür am Mittwoch die notwendigen Gelder in Höhe von insgesamt 44 Millionen Euro frei. Die Modellregionen befinden sich in Hamburg, Aachen und Kaiserslautern sowie in der Lausitz, rund um Braunschweig und Wolfsburg und in der nordbayerischen Region Amberg-Weiden. Die Fördergelder des Bundes sollen dem Beschluss zufolge dazu dienen, dass "die Potenziale von 5G anschaulich und praxisnah entwickelt, erprobt und demonstriert werden". Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als der aktuelle Standard 4G, auch LTE genannt./ax/tam/DP/he

    Drucken
  • 21.06.2019 Weitere US-Staaten klagen gegen Fusion von T-Mobi...

    Weitere US-Staaten klagen gegen Fusion von T-Mobile und Sprint

    21.06.2019| 18:41:11

    NEW YORK (awp international) - Die Hürden für die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint werden höher. Vier weitere US-Bundesstaaten schliessen sich einer Klage gegen den geplanten Zusammenschluss an, wie die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James am Freitag mitteilte. Damit steht der milliardenschwere Mega-Deal, dem auch die Kartellwächter des Justizministeriums noch zustimmen müssen, jetzt unter noch ungewisseren Vorzeichen.

    Am 11. Juni hatten bereits die Generalstaatsanwaltschaften der Bundesstaaten New York, Kalifornien, Colorado, Maryland, Michigan, Mississippi, Nevada, Virginia und Wisconsin sowie des Regierungsbezirks Washington DC wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken Klage gegen die Fusion der beiden Mobilfunker eingereicht. Nun beteiligen sich auch Hawaii, Massachusetts, Minnesota und Nevada, so dass insgesamt schon 13 Bundesstaaten und Washington DC klagen.

    Bei einer Gerichtsanhörung in New York schlugen die Streitparteien den 7. Oktober als Starttermin für einen zwei- bis dreiwöchigen Prozess vor. Richter Victor Marrero muss dem allerdings noch zustimmen. T-Mobile und Sprint wollen die Fusion eigentlich bis Juli abschliessen. Entscheidend dürfte nun zunächst vor allem sein, wie sich das Justizministerium in der Auseinandersetzung positioniert.

    Kritiker der zuvor schon wiederholt gescheiterten Fusion der dritt- und viertgrössten US-Mobilfunker befürchten, dass der Zusammenschluss zu Preiserhöungen und negativen Folgen für Mitarbeiter führen würde. "Dies ist genau die Art von konsumentenfeindlicher, arbeitsplatzvernichtender Mega-Fusion, die zu verhindern unsere Wettbewerbsgesetze gemacht sind", hatte New Yorks Generalstaatsanwältin James die Klage vergangene Woche begründet./hbr/DP/zb

    Drucken
  • 18.06.2019 Presse: Deutsches Kartellamt beanstandet Telekom-...

    Presse: Deutsches Kartellamt beanstandet Telekom-Glasfaserprojekt

    18.06.2019| 19:35:13

    FRANKFURT (awp international) - Im Bundeskartellamt gibt es wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen das Glasfaserprojekt der Deutschen Telekom zusammen mit dem niedersächsischen Regionalanbieter EWE. "Unter Einbeziehung der Marktteilnehmer prüfen wir derzeit, ob möglicherweise Auflagen zu der Kooperation von Telekom und EWE notwendig sind, die einen Zugang Dritter sicherstellen", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe). Die Frist für die Prüfung des Deals der im März angemeldeten Fusion sei dafür bis zum 21. August verlängert worden.

    Telekom und das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE wollen gemeinsam bis zu 1,5 Millionen Haushalte mit Gigabit-Leitungen versorgen. Das Joint Venture namens Glasfaser Nordwest, das bis zu zwei Milliarden Euro investieren soll, gilt laut Zeitung als die grösste deutsche Kooperation und als Blaupause für den gemeinsamen Ausbau von schnellem Glasfaserinternet. "Derartige Kooperationen können den Glasfaserausbau in Deutschland voranbringen. Es muss aber sichergestellt sein, dass dadurch die Ausbaudynamik zwischen den Wettbewerbern auf dem Markt nicht erlahmt und durch die Zusammenarbeit tatsächlich der Glasfaserausbau beschleunigt wird", ergänzte Mundt. Gleichzeitig wolle das Kartellamt sicherstellen, dass andere Telekomanbieter durch das Joint Venture nicht dauerhaft von diesem "Zukunftsmarkt" ausgeschlossen würden.

    Auch Wettbewerber äusserten sich gegenüber der Zeitung kritisch: Die kommerziellen Vorleistungspreise dürfen de facto nicht zu einer Verlagerung des kompletten Investitionsrisikos auf Drittanbieter und Verbraucher führen, sagte Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland. United Internet verlangt der Zeitung zufolge, das Joint Venture für weitere Investoren und Gesellschafter zu öffnen. Andernfalls seien Monopolpreise zu befürchten./tav/fba

    Drucken
  • 14.06.2019 Presse: US-Justizministerium vor Erlaubnis von Fu...

    Presse: US-Justizministerium vor Erlaubnis von Fusion Sprint/T-Mobile US

    14.06.2019| 21:47:35

    NEW YORK (awp international) - In die geplante Milliardenfusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem US-Rivalen Sprint kommt einem Zeitungsbericht zufolge wieder Bewegung. Das US-Justizministerium sei kurz davor, den 26-Milliarden-Dollar-Deal zu genehmigen, schrieb die "New York Times" am Freitag unter Berufung auf drei mit der Sache vertraute Personen.

    Die Aktien von Sprint und T-Mobile zogen an der New Yorker Börse auf die Mitteilung hin teils deutlich an. Auch Deutsche Telekom legten auf der Handelsplattform Tradegate nachbörslich etwas zu.

    Allerdings ist die Voraussetzung der Behörde für den Deal, dass die beiden Unternehmen diverse Anteile verkaufen, um einen vierten Wettbewerber im US-Mobilfunkgeschäft zu schaffen. Dabei soll es etwa um die Prepaid-Marke Boost Mobile von Sprint gehen. Für den Kauf dieses Geschäfts kämen die Kabelanbieter Dish Network, Charter und Altice in Frage, hiess es weiter.

    Das US-Justizministerium würde sich mit der Erlaubnis gegen eine Reihe von US-Bundesstaaten stellen. Zehn Generalstaatsanwaltschaften in den USA hatten am Dienstag Klage gegen die angestrebte Fusion des Telekommunikationsunternehmens Sprint mit der Telekom-Tochter T-Mobile US eingereicht./fba/ajx

    Drucken
  • 13.06.2019 Nach dem Ende der 5G-Auktion: Experten sehen Vort...

    Nach dem Ende der 5G-Auktion: Experten sehen Vorteile für Verbraucher

    13.06.2019| 06:35:43

    (Ausführliche Fassung)

    MAINZ (awp international) - Nach dem Ende der längsten deutschen Mobilfunkauktion rechnen Fachleute und Politiker mit positiven Folgen für Verbraucher. Diese seien letztlich ein Gewinner der Versteigerung. Schliesslich gebe es durch den Einstieg von Drillisch als vierter deutscher Netzbetreiber künftig mehr Wettbewerb am Markt. "Durch den vierten Netzbetreiber am Markt wird sich der Wettbewerb verschärfen, was dem Verbraucher zu Gute kommen kann, etwa wenn Handyverträge wegen des Konkurrenzkampfes billiger angeboten werden als bisher", sagte der VWL-Professor Vitali Gretschko von der Denkfabrik ZEW.

    Nach mehr als 12 Wochen war am Mittwoch die Auktion von Mobilfunkfrequenzen zu Ende gegangen. Die Deutsche Telekom , Vodafone , Telefónica und Drillisch zahlen insgesamt knapp 6,6 Milliarden Euro. Neueinsteiger als Netzbetreiber ist Drillisch - künftig wird es in Deutschland also Funkmasten von vier und nicht nur von drei Unternehmen geben.

    "Drillisch könnte dem deutschen Markt mit modernen, kundenorientierten Preismodellen neue Impulse geben - eine gute Nachricht für Verbraucher", sagt Jens-Uwe Theumer vom Preisvergleichsportal Verivox. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Sitta wertete den Ausgang der Versteigerung positiv: "Es ist sehr erfreulich, dass es einen weiteren Mobilfunkanbieter geben wird, denn mehr Wettbewerb führt zu niedrigeren Preisen und einer besseren Infrastruktur für die Verbraucher."

    Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) begrüsste, dass mit Drillisch ein weiterer Netzbetreiber antreten wird. "Denn Wettbewerb belebt das Geschäft und sorgt für günstige Preise", sagte vzbv-Chef Klaus Müller der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Damit der neue Anbieter dann auch wirklich wettbewerbsfähig sein wird, müssen die drei etablierten Netzbetreiber ein faires Angebot für die Nutzung der Netze auf dem Land machen."

    Kritische Töne gibt es mit Blick auf die Staatseinnahmen. Fachleute waren im Vorfeld der Auktion zwar nur von Einnahmen von drei bis fünf Milliarden Euro ausgegangen, und nun sind es mit knapp 6,6 Milliarden Euro sogar deutlich mehr. Das hinterlasse aber einen "faden Beigeschmack", denn die Milliarden fehlten dem Mobilfunkmarkt nun zum Netzausbau, monierte FDP-Politiker Sitta.

    Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer übte ebenfalls Kritik: "Die Einnahmen aus der Versteigerung sind viel zu hoch - das führt zu einem langsameren Ausbau des Mobilfunkes." Mit dem Geld sollte der Bund nun ein Förderprogramm in den Mobilfunkausbau im ländlichen Raum auflegen, "sonst bleibt Deutschland eine Funkloch-Nation", forderte der Grüne.

    Bisher ist vorgesehen, dass die Erlöse in ein Sondervermögen des Bundes namens "Digitale Infrastruktur" fliessen. Mit 70 Prozent davon soll der Festnetz-Breitbandausbau gefördert werden, mit 30 Prozent sollen besseres Internet und neue Technik an Schulen bezahlt werden.

    Das Kürzel 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Der Standard ist der Nachfolger von 4G, auch LTE genannt. 5G ist wesentlich schneller im Download und verfügt über eine geringere Reaktionszeit (Latenz) - Daten werden praktisch in Echtzeit verarbeitet.

    Und wer hat sich in der Auktion nun durchgesetzt? Der Auktionstheoretiker Gretschko wertet den Ausgang als kleinen Rückschlag für Drillisch und begründet dies damit, dass die Firma am Ende noch überboten wurde und damit einen Block weniger bekam als in dem wochenlangen Ringen angestrebt. Gut abgeschnitten haben aus Sicht von Gretschko die Deutsche Telekom und Vodafone. "Sie haben genau das bekommen, was sie wollten." Allerdings müssen auch sie wesentlich tiefer in die Tasche greifen als gedacht. Telefónica stellte Gretschko ein mässiges Zeugnis aus.

    Von den 41 Frequenzblöcken entfallen die meisten auf die Deutsche Telekom - der frühere Staatsmonopolist konnte 13 Blöcke abräumen und muss dafür 2,17 Milliarden Euro zahlen. Auf Vodafone entfallen 12 Blöcke für 1,88 Milliarden Euro und auf Telefónica 9 für 1,42 Milliarden Euro. Drillisch konnte sich 7 Blöcke für 1,07 Milliarden Euro sichern - die Tochterfirma des rheinland-pfälzischen Konzerns United Internet hat bisher kein eigenes Netz, stattdessen nutzt sie bisher Antennen der Konkurrenz./wdw/DP/stk

    Drucken
  • 12.06.2019 Deutsche 5G-Frequenzen kosten 6,6 Milliarden Euro

    Deutsche 5G-Frequenzen kosten 6,6 Milliarden Euro

    12.06.2019| 20:39:10

    (Der 3. Absatz ist neu mit der Reaktion von Bundesminister Scheuer. Der 10. Absatz enthält eine Reaktion von Vodafone-Deutschlandchef Ametsreiter. Im 4. Absatz wurde die Zahl der Blöcke für Drillisch korrigiert.)

    MAINZ (awp international) - Die längste Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen spült dem Bund deutlich mehr Geld in die Kassen als angenommen. Die vier Provider - die Deutsche Telekom , Vodafone , Telefonica Deutschland und 1&1 Drillisch - bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Nach mehr als 12 Wochen endete die Versteigerung am Mittwoch. Fachleute hatten nur mit 3 bis 5 Milliarden Euro gerechnet. Mit dem Ende der Auktion wurde ein wichtiger Meilenstein zur Einführung der fünften Mobilfunkgeneration für das schnelle Internet (5G) erreicht.

    Das Geld geht an den Bund, der es in die Digitalisierung stecken will - damit soll beispielsweise der Breitbandausbau auf dem Land gefördert werden. Bei der Mobilfunk-Auktion 2015 waren 5,08 Milliarden Euro erlöst worden. Ein Grund für den jetzt höheren Wert: Diesmal nahmen vier und nicht wie 2015 nur drei Netzbetreiber teil. Der Neueinsteiger Drillisch erwies sich als zahlungsfreudiger Mitbieter.

    Der für digitale Infrastruktur zuständige Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) war zufrieden - das Geld werde den Netzausbau "entscheidend voranbringen". Die Auflagen zum Ausbau, die den Firmen auferlegt wurden, kämen auch den ländlichen Regionen zugute.

    Von den 41 Frequenzblöcken entfallen die meisten auf die Deutsche Telekom - der frühere Staatsmonopolist konnte 13 Blöcke abräumen und muss dafür 2,17 Milliarden Euro zahlen. Auf Vodafone entfallen 12 Blöcke für 1,88 Milliarden Euro und auf Telefónica 9 für 1,42 Milliarden Euro. Drillisch konnte sich 7 Blöcke für 1,07 Milliarden Euro sichern - die Tochterfirma des rheinland-pfälzischen Konzerns United Internet hat bisher kein eigenes Netz, stattdessen nutzt sie bisher Antennen der Konkurrenz.

    Durch den Einstieg von Drillisch dürfte sich der Wettbewerb am deutschen Mobilfunkmarkt erhöhen - davon gehen Experten aus. Dies wiederum könnte positive Folgen für den Verbraucher haben, wenn die Anbieter im harten Konkurrenzkampf mit den Preisen runtergehen.

    Das Kürzel 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Der Standard ist der Nachfolger von 4G, auch LTE genannt. 5G ist wesentlich schneller im Download und verfügt über eine geringere Reaktionszeit (Latenz) - Daten werden praktisch in Echtzeit verarbeitet.

    Dies ist immens wichtig für Zukunftstechnik für das autonome Fahren oder die Telemedizin - Geräte reagieren also praktisch ohne Verzögerung auf Anweisungen. Dadurch bremst ein Auto schnell genug, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug in einer Kurve ins Rutschen kommt - und diese Info an den Verkehr hinter sich weitergibt. Zudem könnte ein Chirurg dank 5G aus der Ferne übers Internet Operationen durchführen. Auch für die Industrie ist 5G wichtig, weil dadurch Maschinen vernetzt werden und Produktionsabläufe effizienter werden.

    Der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sprach nach dem Ende der Auktion von einem "Startschuss für 5G in Deutschland". "Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten", erklärte der Behördenchef. "Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden." Die Versteigerung erfolgte an dem Mainzer Technikstandort der Bonner Regulierungsbehörde.

    "Die Deutsche Telekom hat das Spektrum erhalten, das sie wollte", sagte ein Konzernsprecher. Ganz zufrieden war er dennoch nicht: Die Versteigerung hinterlasse einen "bitteren Nachgeschmack". Das Ergebnis sei ein Dämpfer für den Netzausbau, da das Spektrum viel teurer sei als in anderen Ländern. "Das Geld für die Auktion fehlt den Netzbetreibern in Deutschland", monierte er.

    Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter äusserte ebenfalls Kritik. Die hohen Kosten für die Firmen seien ein "Desaster für Deutschland", schliesslich sollte man das Geld lieber in den Netzausbau stecken. Der Manager schätzt, dass die Mobilfunkanbieter mit den Milliarden, die nun an den Bund gehen, mehr als 50 000 komplett neue Mobilfunkstationen hätten bauen können. "Damit hätte man Digital-Deutschland einen deutlichen Schub verleihen können." Er schlägt deshalb ein "Reinvestitionsprogramm" vor, in dem die Lizenz-Erlöse direkt in den Mobilfunk-Ausbau - und nicht den bisher vorgesehenen Festnetz-Breitbandausbau - zurückfliessen sollen.

    Obgleich sein Unternehmen schwächer abschnitt als die Telekom und Vodafone äusserte sich Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas positiv: Man habe "ein werthaltiges Frequenzpaket erworben, das unser bestehendes Spektrum ideal ergänzt".

    Das Wettbieten war umkämpft: Mit 497 Runden in mehr als 12 Wochen war es die längste Frequenzauktion in Deutschland, die jemals stattfand. Der bisherige Höchstwert ist von 2010, als die Versteigerung nach knapp sechs Wochen und 224 Runden vorbei war. Damals kamen aber nur 4,4 Milliarden Euro in die Staatskasse. Finanziell unerreicht ist die erste grosse Mobilfunkauktion aus dem Jahr 2000 für UMTS-Frequenzen (3G), als umgerechnet 50,8 Milliarden Euro erlöst wurden. Im Nachhinein war das zu viel, da die teils hoch verschuldeten Firmen danach nicht mehr genug Geld hatten für einen umfassenden Netzausbau. Funklöcher von damals bestehen mancherorts bis heute./wdw/DP/fba

    Drucken
  • 12.06.2019 Deutsche 5G-Frequenzen kosten 6,6 Milliarden Euro

    Deutsche 5G-Frequenzen kosten 6,6 Milliarden Euro

    12.06.2019| 20:28:32

    MAINZ (awp international) - Die längste Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen spült dem Bund deutlich mehr Geld in die Kassen als angenommen. Die vier Provider - die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland und 1&1 Drillisch - bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Nach mehr als 12 Wochen endete die Versteigerung am Mittwoch. Fachleute hatten nur mit 3 bis 5 Milliarden Euro gerechnet. Mit dem Ende der Auktion wurde ein wichtiger Meilenstein zur Einführung der fünften Mobilfunkgeneration für das schnelle Internet (5G) erreicht.

    Das Geld geht an den Bund, der es in die Digitalisierung stecken will - damit soll beispielsweise der Breitbandausbau auf dem Land gefördert werden. Bei der Mobilfunk-Auktion 2015 waren 5,08 Milliarden Euro erlöst worden. Ein Grund für den jetzt höheren Wert: Diesmal nahmen vier und nicht wie 2015 nur drei Netzbetreiber teil. Der Neueinsteiger Drillisch erwies sich als zahlungsfreudiger Mitbieter.

    Von den 41 Frequenzblöcken entfallen die meisten auf die Deutsche Telekom - der frühere Staatsmonopolist konnte 13 Blöcke abräumen und muss dafür 2,17 Milliarden Euro zahlen. Auf Vodafone entfallen 12 Blöcke für 1,88 Milliarden Euro und auf Telefónica 9 für 1,42 Milliarden Euro. Drillisch konnte sich 9 Blöcke für 1,07 Milliarden Euro sichern - die Tochterfirma des rheinland-pfälzischen Konzerns United Internet hat bisher kein eigenes Netz, stattdessen nutzt sie bisher Antennen der Konkurrenz.

    Durch den Einstieg von Drillisch dürfte sich der Wettbewerb am deutschen Mobilfunkmarkt erhöhen - davon gehen Experten aus. Dies wiederum könnte positive Folgen für den Verbraucher haben, wenn die Anbieter im harten Konkurrenzkampf mit den Preisen runtergehen.

    Das Kürzel 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Der Standard ist der Nachfolger von 4G, auch LTE genannt. 5G ist wesentlich schneller im Download und verfügt über eine geringere Reaktionszeit (Latenz) - Daten werden praktisch in Echtzeit verarbeitet.

    Dies ist immens wichtig für Zukunftstechnik für das autonome Fahren oder die Telemedizin - Geräte reagieren also praktisch ohne Verzögerung auf Anweisungen. Dadurch bremst ein Auto schnell genug, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug in einer Kurve ins Rutschen kommt - und diese Info an den Verkehr hinter sich weitergibt. Zudem könnte ein Chirurg dank 5G aus der Ferne übers Internet Operationen durchführen. Auch für die Industrie ist 5G wichtig, weil dadurch Maschinen vernetzt werden und Produktionsabläufe effizienter werden.

    Der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sprach nach dem Ende der Auktion von einem "Startschuss für 5G in Deutschland". "Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten", erklärte der Behördenchef. "Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden." Die Versteigerung erfolgte an dem Mainzer Technikstandort der Bonner Regulierungsbehörde.

    "Die Deutsche Telekom hat das Spektrum erhalten, das sie wollte", sagte ein Konzernsprecher. Ganz zufrieden war er dennoch nicht: Die Versteigerung hinterlasse einen "bitteren Nachgeschmack". Das Ergebnis sei ein Dämpfer für den Netzausbau, da das Spektrum viel teurer sei als in anderen Ländern. "Das Geld für die Auktion fehlt den Netzbetreibern in Deutschland", monierte er. Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas sagte, man habe "ein werthaltiges Frequenzpaket erworben, das unser bestehendes Spektrum ideal ergänzt".

    Das Wettbieten war umkämpft: Mit 497 Runden in mehr als 12 Wochen war es die längste Frequenzauktion in Deutschland, die jemals stattfand. Der bisherige Höchstwert ist von 2010, als die Versteigerung nach knapp sechs Wochen und 224 Runden vorbei war. Damals kamen aber nur 4,4 Milliarden Euro in die Staatskasse. Finanziell unerreicht ist die erste grosse Mobilfunkauktion aus dem Jahr 2000 für UMTS-Frequenzen (3G), als umgerechnet 50,8 Milliarden Euro erlöst wurden. Im Nachhinein war das zu viel, da die teils hoch verschuldeten Firmen danach nicht mehr genug Geld hatten für einen umfassenden Netzausbau. Funklöcher von damals bestehen mancherorts bis heute./wdw/DP/fba

    Drucken
  • 12.06.2019 5G-Mobilfunkauktion in Deutschland vorbei: Firmen...

    5G-Mobilfunkauktion in Deutschland vorbei: Firmen bezahlen 6,55 Milliarden Euro

    12.06.2019| 18:57:51

    MAINZ (awp international) - Die längste Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen ist beendet. Die vier Provider - die Deutsche Telekom , Vodafone , Telefónica und Drillisch - bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro, wie die Bundesnetzagentur am Mittwoch mitteilte. Das ist mehr als erwartet - Fachleute hatten nur mit 3 bis 5 Milliarden Euro gerechnet. Mit dem Ende der Auktion wurde ein wichtiger Meilenstein zur Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G) erreicht.

    Bei der Mobilfunk-Auktion 2015 waren 5,08 Milliarden Euro erlöst worden. Ein Grund für den höheren Wert: Diesmal nahmen vier und nicht wie 2015 nur drei Netzbetreiber teil. Der Neueinsteiger Drillisch erwies sich als zahlungsfreudiger Mitbieter. Das Geld geht an den Bund, der es in die Digitalisierung stecken will.

    Am meisten zahlt die Deutsche Telekom, und zwar rund 2,17 Milliarden Euro. Vodafone zahlt 1,88 Milliarden Euro und Telefónica 1,42 Milliarden Euro. Drillisch muss 1,07 Milliarden Euro berappen - die Tochterfirma des rheinland-pfälzischen Konzerns United Internet hat bisher kein eigenes Netz, stattdessen nutzt sie bisher die Antennen der Konkurrenz. Versteigert wurden Blöcke im 2-Gigahertz- und im 3,6-Gigahertz-Frequenzbereich. Die 2-Gigahertz-Blöcke waren deutlich teurer, da man in diesem Frequenzbereich höhere Reichweiten erzielen kann. Diese Blöcke sind allerdings erst ab 2021 oder sogar erst ab 2026 nutzbar.

    Der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sprach nach dem Ende der Auktion von einem "Startschuss für 5G in Deutschland". "Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten", erklärte der Behördenchef. "Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden." Die Versteigerung war durchgeführt worden an dem Mainzer Technikstandort der Bonner Regulierungsbehörde.

    Das Wettbieten war umkämpft: Mit 497 Runden in mehr als 12 Wochen war es die längste Frequenzauktion in Deutschland, die jemals stattfand. Der bisherige Höchstwert ist von 2010, als die Versteigerung nach knapp sechs Wochen und 224 Runden vorbei war. Damals kamen aber nur 4,4 Milliarden Euro in die Staatskasse. Finanziell unerreicht ist die erste grosse Mobilfunkauktion aus dem Jahr 2000 für UTMS-Frequenzen (3G), als umgerechnet 50,8 Milliarden Euro erlöst wurden. Im Nachhinein war das zu viel, da die teils hoch verschuldeten Firmen danach nicht mehr genug Geld hatten für einen umfassenden Netzausbau. Funklöcher von damals bestehen mancherorts bis heute.

    Das Kürzel 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Der Standard ist der Nachfolger von 4G, auch LTE genannt. 5G ist wesentlich schneller im Download und verfügt über eine geringere Reaktionszeit (Latenz) - Daten werden praktisch in Echtzeit verarbeitet.

    Dies ist immens wichtig für Zukunftstechnik für das autonome Fahren oder die Telemedizin - Geräte reagieren also praktisch ohne Verzögerung auf Anweisungen. Dadurch bremst ein Auto schnell genug, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug in einer Kurve ins Rutschen kommt - und diese Info an den Verkehr hinter sich weitergibt. Zudem könnte ein Chirurg dank 5G aus der Ferne übers Internet Operationen durchführen. Auch für die Industrie ist 5G wichtig, weil dadurch Maschinen vernetzt werden und Produktionsabläufe effizienter werden./wdw/DP/jha

    Drucken
  • 11.06.2019 Gruppe von US-Staaten will Sprint-Übernahme durch...

    Gruppe von US-Staaten will Sprint-Übernahme durch T-Mobile US verhindern

    11.06.2019| 16:57:43

    NEW YORK (awp international) - Eine Gruppe von US-Staaten will laut Kreisen gegen die milliardenschwere Übernahme des US-Mobilfunkers Sprint durch die US-Tochter der Deutschen Telekom klagen. Grund sei eine mögliche Einschränkung des Wettbewerbs sowie höhere Preise für Endverbraucher, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete.

    Demnach wollen verschiedene von der Demokratischen Partei regierte Bundesstaaten unter Führung der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James noch am Dienstag in einem Bundesgericht in New York Klage einreichen. Das würde den Druck auf die Kartellabteilung des US-Justizministeriums erhöhen, das sich derzeit in der Endphase der Prüfung der geplanten Übernahme befindet.

    T-Mobile US will mit der Übernahme von Sprint mit dann insgesamt rund 130 Millionen Kunden einen schlagkräftigen Gegner für die beiden US-Mobilfunkplatzhirsche Verizon und AT&T formen. Dazu wollen die Unternehmen 6 Milliarden Dollar an jährlichen Kosten einsparen. T-Mobile-Aktien sackten nach Bekanntwerden des Vorhabens der Staaten mit 1,5 Prozent ins Minus, Papiere der Deutschen Telekom lagen 0,3 Prozent unter dem Vortagesschluss.

    Die Spitze der US-Telekom-Aufsichtsbehörde FCC befürwortet den Deal, laut früheren Medienberichten pocht das Justizministerium jedoch auf einen relevanten vierten Wettbewerber im Markt. Neben den beiden Behörden können auch Bundesstaaten ihre Veto gegen eine Fusion vor Gericht einlegen. Ein Zusammengehen von T-Mobile US und Sprint war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach an Wettbewerbs-Bedenken gescheitert.

    Vor gut einem Jahr hatte sich die Telekom nach langem Ringen mit dem Sprint-Haupteigner Softbank auf die Modalitäten eines Zusammengehens geeinigt. Bezahlen will T-Mobile die Übernahme mit eigenen Aktien, das Geschäft würde Sprint bei derzeitigen Kursen mit rund 32 Milliarden Dollar bewerten./men/fba

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DTE
Valor 1026592
ISIN DE0005557508

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.52%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.55 -3.56%
Perf. 3M +0.20 +1.38%
Perf. laufendes Jahr +0.20 +1.38%
Perf. 52W   +8.69%

Bezahlte Kurse

  • Go
Some text
Zeit Preis Volumen
16:32:15 14.888 90
16:13:59 14.924 156
15:49:52 14.936 500
15:46:22 14.944 500

Corporate action

Company Generalversammlung (28.03.2019)
Instrument Barausschüttung (21.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 14.88 -0.80% 4'877'546 16:57:59
LSE Europ M 14.8916 -1.02% 47'831 15:51:37
Other OTC Mk 16.64 -0.59% --- 09:30:03
ENX TNLB 15.01 --- --- 16.07.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 15.076 (16.07.2019)
Vortagestief 14.924 (16.07.2019)
Hoch 1W 15.55 (09.07.2019)
Tief 1W 14.85 (10:25:45)
Hoch 1M 15.702 (18.06.2019)
Tief 1M 14.85 (10:25:45)
Hoch 3M 15.702 (18.06.2019)
Tief 3M 14.576 (13.05.2019)
Hoch 1J 15.875 (22.03.2019)
Tief 1J 13.36 (06.09.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG