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Dividende ex Datum 30.04.2018
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Anzahl Aktien 159'682'531
Marktkapital in Mio. 681.53
Umsatz Vormonat 78'165'898

Aktuelle News

  • 16.07.2019 GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    16.07.2019| 17:37:30

    (Zusammenfassung aktualisiert mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM kann etwas aufatmen: Nach der Affäre um Tim Haywood ist die Liquidierung der von dem einstigen Starmanager verwalteten Fonds abgeschlossen. Die Gesellschaft sucht aber immer noch einen Konzernchef, die Erträge bleiben rückläufig und die Spekulationen über einen Verkauf reissen nicht ab.

    GAM habe mittlerweile sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der verbleibenden so genannten Absolute-Return-Bond-Fonds erhalten, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag mit. Im Durchschnitt sollen damit nun insgesamt 100,5 Prozent des Nettoinventarwertes der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge in den jeweiligen Fonds an die Kunden zurückbezahlt werden. Die letzten Zahlungen sollen bis Ende Juli erfolgen.

    Geschäft stabilisieren

    Investmentmanager Haywood war im Sommer 2018 suspendiert worden und wurde später wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. GAM wirft ihm Verstösse gegen interne Richtlinien vor. Die betroffenen Fonds wurden zwei Tage nach der Suspendierung vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde. Laut früheren Angaben geht es insgesamt um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

    GAM habe durch den Verkauf der Vermögenswerte keinen direkten Verlust erlitten, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Dienstag. Seit der Suspendierung sei den Kunden jedoch keine Managementgebühren mehr belastet worden, was zu einem Rückgang des Umsatzes geführt habe.

    In der Folge der Affäre zogen Anleger auch Gelder aus anderen Fonds ab. Zusätzlich belasteten die schwierigen Marktbedingungen vor allem gegen Ende 2018 die verwalteten Vermögen. Unter dem Strich fuhr der Asset Manager 2018 einen Verlust in Milliardenhöhe ein.

    Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Im ersten Halbjahr 2019 gingen die verwalteten Vermögen weiter zurück. Erst vergangene Woche stellte das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Franken in Aussicht.

    Steht GAM zum Verkauf?

    Mit dem Abschluss der Liquidierung stellt sich auch erneut die Frage über einen möglichen Verkauf der Gesellschaft. Zuletzt hatte Bloomberg im April geschrieben, dass das Finanzinstitut über Investmentbanken nach einem Käufer für sich selbst suche, und damit erneut Spekulationen entfacht.

    Die UBS kommentiert die neusten Nachrichten am Dienstag so: Unter anderem sei ein Hindernis für eine mögliche Übernahme des Unternehmens beseitigt worden. Ein Käufer mit einer starken Marke könnte dazu beitragen, das Vertrauen in GAM wieder herzustellen.

    Es sei die grundsätzliche Verantwortung eines Verwaltungsrates, alle strategischen Optionen zu prüfen, um den Aktionärswert zu optimieren, wiederholte der GAM-Sprecher in diesem Zusammenhang frühere Aussagen, ging aber nicht auf die Verkaufsgerüchte ein.

    CEO-Suche läuft

    Derweil ist der Verwaltungsrat bei der Suche nach einem neuen Konzernchef immer noch nicht fündig geworden. David Jacob bleibt also "CEO auf Zeit". Diesen Job hat er seit November 2018, nachdem Alexander Friedman Anfang November 2018 nach massiver starker Kritik zurückgetreten ist.

    Weiterer Ärger ist auch vom geschassten Fondsmanager Haywood nicht ausgeschlossen: Dieser hatte im Februar angekündigt, sich gegen seine Entlassung zur Wehr zu setzen. Haywood bestreitet laut Reuters mehrere der von GAM vorgebrachten Anschuldigungen und ist der Ansicht, dass er zu Unrecht herausgegriffen wurde.

    An der Börse verloren GAM am Dienstag bis Handelsschluss 2,4 Prozent auf 4,268 Franken. Damit machen sie seit Anfang Jahr rund 13 Prozent wieder gut, nachdem die Titel 2018 um Dreiviertel eingebrochen sind.

    ys/ra

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  • 16.07.2019 GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    16.07.2019| 14:23:32

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM kann etwas aufatmen: Nach der Affäre um Tim Haywood ist die Liquidierung der von dem einstigen Starmanager verwalteten Fonds abgeschlossen. Die Gesellschaft sucht aber immer noch einen Konzernchef, die Erträge bleiben rückläufig und die Spekulationen über einen Verkauf reissen nicht ab.

    GAM habe mittlerweile sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der verbleibenden so genannten Absolute-Return-Bond-Fonds erhalten, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag mit. Im Durchschnitt sollen damit nun insgesamt 100,5 Prozent des Nettoinventarwertes der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge in den jeweiligen Fonds an die Kunden zurückbezahlt werden. Die letzten Zahlungen sollen bis Ende Juli erfolgen.

    Geschäft stabilisieren

    Investmentmanager Haywood war im Sommer 2018 suspendiert worden und wurde später wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. GAM wirft ihm Verstösse gegen interne Richtlinien vor. Die betroffenen Fonds wurden zwei Tage nach der Suspendierung vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde. Laut früheren Angaben geht es insgesamt um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

    GAM habe durch den Verkauf der Vermögenswerte keinen direkten Verlust erlitten, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Dienstag. Seit der Suspendierung sei den Kunden jedoch keine Managementgebühren mehr belastet worden, was zu einem Rückgang des Umsatzes geführt habe.

    In der Folge der Affäre zogen Anleger auch Gelder aus anderen Fonds ab. Zusätzlich belasteten die schwierigen Marktbedingungen vor allem gegen Ende 2018 die verwalteten Vermögen. Unter dem Strich fuhr der Asset Manager 2018 einen Verlust in Milliardenhöhe ein.

    Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Im ersten Halbjahr 2019 gingen die verwalteten Vermögen weiter zurück. Erst vergangene Woche stellte das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Franken in Aussicht.

    Steht GAM zum Verkauf?

    Mit dem Abschluss der Liquidierung stellt sich auch erneut die Frage über einen möglichen Verkauf der Gesellschaft. Zuletzt hatte Bloomberg im April geschrieben, dass das Finanzinstitut über Investmentbanken nach einem Käufer für sich selbst suche, und damit erneut Spekulationen entfacht.

    Die UBS kommentiert die neusten Nachrichten am Dienstag so: Unter anderem sei ein Hindernis für eine mögliche Übernahme des Unternehmens beseitigt worden. Ein Käufer mit einer starken Marke könnte dazu beitragen, das Vertrauen in GAM wieder herzustellen.

    Es sei die grundsätzliche Verantwortung eines Verwaltungsrates, alle strategischen Optionen zu prüfen, um den Aktionärswert zu optimieren, wiederholte der GAM-Sprecher in diesem Zusammenhang frühere Aussagen, ging aber nicht auf die Verkaufsgerüchte ein.

    CEO-Suche läuft

    Derweil ist der Verwaltungsrat bei der Suche nach einem neuen Konzernchef immer noch nicht fündig geworden. David Jacob bleibt also "CEO auf Zeit". Diesen Job hat er seit November 2018, nachdem Alexander Friedman Anfang November 2018 nach massiver starker Kritik zurückgetreten ist.

    Weiterer Ärger ist auch vom geschassten Fondsmanager Haywood nicht ausgeschlossen: Dieser hatte im Februar angekündigt, sich gegen seine Entlassung zur Wehr zu setzen. Haywood bestreitet laut Reuters mehrere der von GAM vorgebrachten Anschuldigungen und ist der Ansicht, dass er zu Unrecht herausgegriffen wurde.

    An der Börse verlieren GAM am Dienstag gegen 13 Uhr 2,1 Prozent auf 4,28 Franken. Damit machen sie seit Anfang Jahr rund 12 Prozent wieder gut, nachdem die Titel 2018 um Dreiviertel eingebrochen sind.

    ys/ra

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  • 16.07.2019 GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

    16.07.2019| 13:28:32

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM kann etwas aufatmen: Nach der Affäre um Tim Haywood ist die Liquidierung der von dem einstigen Starmanager verwalteten Fonds abgeschlossen. Die Gesellschaft sucht aber immer noch einen Konzernchef, die Erträge bleiben rückläufig und die Spekulationen über einen Verkauf reissen nicht ab.

    GAM habe mittlerweile sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der verbleibenden so genannten Absolute-Return-Bond-Fonds erhalten, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag mit. Im Durchschnitt sollen damit nun insgesamt 100,5 Prozent des Nettoinventarwertes der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge in den jeweiligen Fonds an die Kunden zurückbezahlt werden. Die letzten Zahlungen sollen bis Ende Juli erfolgen.

    Geschäft stabilisieren

    Investmentmanager Haywood war im Sommer 2018 suspendiert worden und wurde später wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. GAM wirft ihm Verstösse gegen interne Richtlinien vor. Die betroffenen Fonds wurden zwei Tage nach der Suspendierung vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde. Laut früheren Angaben geht es insgesamt um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

    GAM habe durch den Verkauf der Vermögenswerte keinen direkten Verlust erlitten, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Dienstag. Seit der Suspendierung sei den Kunden jedoch keine Managementgebühren mehr belastet worden, was zu einem Rückgang des Umsatzes geführt habe.

    In der Folge der Affäre zogen Anleger auch Gelder aus anderen Fonds ab. Zusätzlich belasteten die schwierigen Marktbedingungen vor allem gegen Ende 2018 die verwalteten Vermögen. Unter dem Strich fuhr der Asset Manager 2018 einen Verlust in Milliardenhöhe ein.

    Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Im ersten Halbjahr 2019 gingen die verwalteten Vermögen weiter zurück. Erst vergangene Woche stellte das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Franken in Aussicht.

    Steht GAM zum Verkauf?

    Mit dem Abschluss der Liquidierung stellt sich auch erneut die Frage über einen möglichen Verkauf der Gesellschaft. Zuletzt hatte Bloomberg im April geschrieben, dass das Finanzinstitut über Investmentbanken nach einem Käufer für sich selbst suche, und damit erneut Spekulationen entfacht.

    Die UBS kommentiert die neusten Nachrichten am Dienstag so: Unter anderem sei ein Hindernis für eine mögliche Übernahme des Unternehmens beseitigt worden. Ein Käufer mit einer starken Marke könnte dazu beitragen, das Vertrauen in GAM wieder herzustellen.

    Es sei die grundsätzliche Verantwortung eines Verwaltungsrates, alle strategischen Optionen zu prüfen, um den Aktionärswert zu optimieren, wiederholte der GAM-Sprecher in diesem Zusammenhang frühere Aussagen, ging aber nicht auf die Verkaufsgerüchte ein.

    CEO-Suche läuft

    Derweil ist der Verwaltungsrat bei der Suche nach einem neuen Konzernchef immer noch nicht fündig geworden. David Jacob bleibt also "CEO auf Zeit". Diesen Job hat er seit November 2018, nachdem Alexander Friedman Anfang November 2018 nach massiver starker Kritik zurückgetreten ist.

    Weiterer Ärger ist auch vom geschassten Fondsmanager Haywood nicht ausgeschlossen: Dieser hatte im Februar angekündigt, sich gegen seine Entlassung zur Wehr zu setzen. Haywood bestreitet laut Reuters mehrere der von GAM vorgebrachten Anschuldigungen und ist der Ansicht, dass er zu Unrecht herausgegriffen wurde.

    An der Börse verlieren GAM am Dienstag gegen 13 Uhr 2,1 Prozent auf 4,28 Franken. Damit machen sie seit Anfang Jahr rund 12 Prozent wieder gut, nachdem die Titel 2018 um Dreiviertel eingebrochen sind.

    ys/ra

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  • 16.07.2019 GAM hat ARBF-Investmentfonds liquidiert und kündi...

    GAM hat ARBF-Investmentfonds liquidiert und kündigt Rückzahlung an

    16.07.2019| 06:54:27

    Zürich (awp) - Der Asset Manager GAM hat sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der verbleibenden Absolute-Return-Bond-Investments (ARBF) erhalten. Insgesamt sollen damit nun 100,5 Prozent des Nettoinventarwertes der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge in den jeweiligen Fonds an die Kunden zurückbezahlt werden, teilte GAM in der Nacht auf Dienstag mit.

    Seit Anfang September 2018, als mit der Liquidation der ARBF-Fonds begonnen wurde, habe GAM in vier Tranchen jeweils 89 bis 95 Prozent der Vermögenswerte der in Luxemburg domizilierten GAM Multibond- und der in Irland domizilierten GAM Star-Fonds sowie 80 bis 84 Prozent der Vermögenswerte des Cayman-Masterfonds und der damit verbundenen Feeder-Fonds auf den Cayman Islands und in Australien an die Kunden zurückbezahlt. Die letzten Zahlungen an die Kunden würden bis Ende Juli 2019 erwartet, so GAM.

    GAM hatte bereits am Montagabend bestätigt, dass der Vermögensverwalter mit dem Verkauf von Vermögenswerten vorankomme. Das Unternehmen hatte Mitte April erklärt, dass der Abschluss dieser Transaktionen im Juli erwartet werde.

    Im letzten Jahr war es bei GAM im Zuge der Affäre um den im Sommer 2018 suspendierten und später wegen "schweren Fehlverhaltens" entlassenen Investmentmanager Tim Haywood zu massiven Abflüssen gekommen. Haywood war für die Absolute-Return-Bond-Strategie zuständig. Laut früheren Angaben geht insgesamt es um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

    tp/ra

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  • 15.07.2019 GAM schreitet mit Verkaufsprozess der Vermögenswe...

    GAM schreitet mit Verkaufsprozess der Vermögenswerte voran

    15.07.2019| 17:55:40

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM Holding schreitet mit dem Verkauf von Vermögenswerten voran. Man bestätige, dass der Verkaufsprozess der verbleibenden Vermögenswerte innerhalb der Absolute-Return-Bond-Fonds (ARBF) - wie im April vermeldet - weiterkomme, teilte das Unternehmen am Montag kurz vor Handelsschluss mit.

    Der Vermögensverwalter reagiert damit auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Diese hatte am Nachmittag geschrieben, dass die restlichen Fonds aus diesem Segment mit einer Prämie zurückbezahlt würden und dass GAM damit einen Schlussstrich unter die Affäre um den Fondsverwalter Tim Haywoods setzen könne.

    Gemäss dem Bericht, der sich auf ungenannte Quellen aus dem Umfeld von GAM bezieht, dürften Investoren eine Prämie von 50 Basispunkte auf ihren Beständen erhalten haben.

    Im letzten Jahr war es bei GAM im Zuge der Affäre um den im Sommer 2018 suspendierten und später wegen "schweren Fehlverhaltens" entlassenen Investmentmanager Tim Haywood zu massiven Abflüssen gekommen. Haywood war für die Absolute-Return-Bond-Strategie zuständig. Die betroffenen Fonds wurden zwei Tage nach seiner Suspendierung vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde.

    GAM hatte Mitte April bereits mitgeteilt, dass der Abschluss dieser Transaktionen im Juli erwartet wird. Die gesamte Ausschüttung werde je nach Fonds und Mandaten voraussichtlich zwischen 99,6 Prozent und 101,0 Prozent der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge liegen. Insgesamt geht es um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

    uh/kw

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  • 14.07.2019 Presseschau vom Wochenende 28 (13./14. Juli)

    Presseschau vom Wochenende 28 (13./14. Juli)

    14.07.2019| 16:33:15

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SUNRISE: Der Chef des Telekommunikationsunternehmens Sunrise, Olaf Swantee, fühlt sich von der Schweizer Politik im Stich gelassen. Er hätte sich deutlichere Signale aus Bundesbern gegen Fake News zur neuen 5G-Mobilfunktechnologie gewünscht, wie er in einem am Sonntag publizierten Interview mit der "SonntagsZeitung" sagte. "Wir haben es versäumt, zusammen mit der Politik die falschen Fakten zu 5G zu widerlegen", sagte Swantee. Die Eidgenossenschaft hab Sunrise, Swisscom und Salt 5G-Frequenzen für total 380 Millionen Franken verkauft. Da könne der Bürger erwarten, dass der Bund "als unabhängige und damit glaubwürdige Instanz bei solch einem wichtigen Thema gegen falsche Fakten ankämpft". Ebenfalls äusserte sich Swantee zum geplanten Kauf von UPC Schweiz und verteidigte die geplante Kapitalerhöhung. "Aus unserer Sicht ist die Finanzierungsstruktur für dieses Projekt die richtige", sagte er. Weiter sei es jedoch keine gute Idee, dass der UPC-Eigner Liberty Global im Zuge einer Kapitalerhöhung bei Sunrise ins Aktionariat einsteigt. (SoZ, S. 32)

    SBB I: Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wollen sich ein kleines Zubrot verdienen mit dem Verkauf ausrangierter Züge, Loks, Wagen, Weichen oder Transformatoren. Das Unternehmen hat dafür kürzlich einen Secondhand-Webshop eröffnet. Erste Deals sind gemacht. Auf der Webseite "SBBresale.ch" findet der Bahnenthusiast alles, was sein Herz höher schlagen lässt. Der "SonntagsBlick" hat in seiner neusten Ausgabe über den neuen Vertriebskanal berichtet. "Wir haben den Webshop letzte Woche vorerst intern kommuniziert, um zu schauen, wie das Angebot ankommt", erklärte SBB-Mediensprecher Stephan Wehrle auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bei rund 33'000 SBB-Angestellten kommen da bereits einige mögliche Kaufinteressenten zusammen. Im Fokus haben die SBB in erster Linie private "Ferrophile", Hobbybähnler oder Clubs von Eisenbahnfreunden, welche das alte SBB-Material zu Ausstellungszwecken und zur Ausstattung ihres Gartens oder Geländes erwerben möchten, wie Wehrle betonte. ("Sonntagsblick"; siehe separate Meldung)

    SBB II: SBB wollen Subventionen für Ausbau der Nachtzüge: Zwischen 1990 und 2014 ist die Anzahl Flüge in Europa um 80 Prozent gestiegen. Angesichts der Klimastreiks will die Politik nun auch in der Schweiz Gegensteuer geben. CVP-Nationalrat Thomas Amman fordert in einem von Mitgliedern aller bürgerlichen Parteien unterstützten Postulat eine Erweiterung der Nachtzug-Verbindungen. Wenn nötig, solle die Schweiz Nachtzüge finanziell unterstützen, heisst es im Postulat. Bei den SBB rennt Amman damit offene Türen ein. "Wenn Nachtverbindungen ein verkehrspolitisches Ziel sind, dann muss die Schweizer Politik auch eine Diskussion über die finanzielle Förderung der Nachtzüge führen", sagt Armin Weber, Leiter internationaler Personenverkehr der SBB, der "NZZ am Sonntag". Der Grund: Nachtzüge sind laut Weber "ein sehr anspruchsvolles Geschäft". Das Nachtzuggeschäft, dass die SBB zusammen mit den Österreichischen Bundesbahnen betreibt, deckt seine Kosten nur zu 50 Prozent. (NZZaS, S.23)

    FLUGHAFEN ZÜRICH: Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr befürchtet einen Kollaps des Flughafens Zürich als Umsteigezentrum. Der Manager der Swiss-Muttergesellschaft hat in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" vor weiteren Einschränkungen des Flugbetriebs gewarnt. "Besonders eine Vorverlegung der Starts und Landungen spätabends um bis zu 25 Minuten, wie zurzeit diskutiert, würde den Hub-Betrieb in existenzielle Probleme bringen", sagte der 53-jährige Manager und Pilot. Ohne Hubbetrieb werde sich Zürich mit weniger als zehn Langstreckenzielen zufrieden geben müssen statt 45 wie heute. Die Diskussionen rund ums Klima führten laut Spohr bislang nicht zu einem Buchungsrückgang. "Wir sehen derzeit keine Zurückhaltung - im Gegenteil." Im Vergleich zum Vorjahr, das ein Rekordjahr war, erwarte die Lufthansa gruppenweit einen Passagierzuwachs von rund vier Prozent. Auch die Swiss verzeichne weiter ein Wachstum. "Die Menschen wollen fliegen. Immer mehr möchten die Welt entdecken und international Geschäfte machen", sagte Spohr. (NZZaS, S.21-23; siehe separate Meldung)

    PILATUS: Dem Schweizer Flugzeughersteller Pilatus droht möglicherweise neues Ungemach in Indien: Die indische Flugwaffe soll beschlossen haben, auf den Kauf von 38 neuen Pilatus PC-7-Trainingsmaschinen zu verzichten. Dies berichtet die "SonntagsZeitung" unter Verweis auf eine Meldung der Zeitung "Hindustan Times". Die zweitgrösste englischsprachige Zeitung Indiens beruft sich auf zwei hochrangige Beamte, die anonym bleiben wollen. Bei den geplanten 38 Maschinen handelt es sich den Angaben zufolge um eine zusätzliche Kaufoption zur 2012 getätigten Grossbestellung über 75 Trainingsflugzeuge. Der Stanser Flugzeugbauer ist in Indien seit längerem mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Es geht dabei um die abgeschlossene Lieferung der 75 PC-7-Flieger. Die indische Bundespolizei CBI wirft Pilatus vor, 2010 einem Waffenhändler eine Million Franken überwiesen zu haben, um den Auftrag zu erhalten. (SoZ, S. 33)

    GAM: Die Aktien des Schweizer Vermögensverwalters GAM haben am Dienstag über 10 Prozent ihres Wertes verloren, obwohl keine Neuigkeiten über den Geschäftsverlauf bekannt gegeben wurden. Erst am Mittwochmorgen wurde eine Ad-hoc-Meldung verschickt mit der Verlustschätzung für das erste halbe Jahr. Der Verlust war höher als von den meisten Analysten erwartet. Die "SonntagsZeitung" vermtutet nun, dass es Insider gab, die ihr Wissen ausgenützt haben. GAM habe dies allerdings verneint. Ein Kursverlust von 10 Prozent an einem Tag sei seit der Krise im letzten Jahr leider nichts Aussergewöhnliches, hätte ein Sprecher auf Anfrage gesagt. (SoZ, S. 33)

    GESUNDHEITSPOLITIK: Der grösste Schweizer Krankenkassenverband Santésuisse warnt angesichts geplanter Reformen im Gesundheitswesen vor Zusatzausgaben in der Höhe von zehn Milliarden Franken pro Jahr. Würden alle derzeit in Bern gewälzten Pläne verwirklicht und müssten die Prämienzahler die Mehrkosten dafür alleine stemmen, würden die Prämien um über 30 Prozent steigen, berichtet der "SonntagsBlick" Schätzungen des Verbandes. Demnach schlägt der geplante neue Ärztetarif Tardoc als Nachfolger für Tarmed mit zusätzlichen drei Milliarden Franken zu Buche, die Pflege-Initiative mit fünf Milliarden. Die Zulassung neuer Krebsmedikamente würde gemäss der Schätzung eine Milliarde Zusatzkosten verursachen. Weitere Projekte wie ein einfacherer Zugang zu psychologischen Leistungen kosten ebenfalls eine Milliarde mehr. Santésuisse-Präsident Heinz Brand sagte im Interview: "Das System ist von Egoismus und Eigennutz getrieben". Er warnte, dass der Mittelstand doppelt belastet werde, nämlich über die Prämien und die Steuern. ("Sonntagsblick")

    NEGATIVZINSEN: Anstatt der Nationalbank Negativzinsen zu bezahlen, gewähren Banken ausgewählten Firmenkunden lieber Kredite zum Nulltarif. Alleine der St. Galler Kantonalbank sind Immobilienfinanzierungen in der Höhe von 300 Millionen Franken entgangen. Weil Konkurrenten Gratiskredite offeriert haben, wie es bei der Bank heisst. Solche Kredite zum Nulltarif erhalten zwar nur grosse Immobilieninvestoren mit einer erstklassigen Bonität. Um Einzelfälle handle es sich aber nicht, sagt Michael Kunz, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank zur "NZZ am Sonntag". "Es macht für Banken im Moment ökonomisch durchaus Sinn, Immobilieninvestoren während einiger Monate Gratisgeld zu verleihen - anstatt es bei der Nationalbank zu parkieren und darauf Negativzinsen zu bezahlen." (NZZaS, S. 25)

    ALSO: Der CEO der Innerschweizer Also-Gruppe, Gustavo Möller-Hergt, will den IT-Distributor von der klassischen Logistik hin zu lukrativeren Bereichen ausrichten wie dem Geschäft mit Dienstleistungen aus dem Internet, der Cloud oder dem Internet der Dinge. Das sagte er der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". "Nach den Investitionen in unsere IT und dem Umbau des Personals steht der Ausbau unseres Know-how in künftige Technologien an, etwa durch gezielte Zukäufe", sagte der CEO gegenüber der Zeitung. Die Transformation des Traditionsunternehmens schliesse einen Personalabbau ebenso ein wie Akquisitionen. Anleger könnten mittelfristig profitieren, so der CEO. Ein wichtiger Treiber im sogenannten As-a-Service-Geschäft ist der Also Cloud Marketplace. "Als 2011 unser Cloud-Geschäft an den Start ging, habe ich geschmunzelt", wird Möller-Hergt zitiert. "Heute ist die Monetarisierung des Arbeitsplatzes durch ein Nutzungs- statt durch ein Verbrauchsmodell ein wichtiger Pfeiler unseres Unternehmens", so der Manager zum Umbau des Unternehmens. (FuW, S. 8).

    ALPINE SELECT: Der Verwaltungsratspräsident der Beteiligungsgesellschaft Alpine Select, Raymond Bär, hat eine Vorliebe für Hedge Funds. Das sagt er in einem Interview mit der Samstagsausgabe der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". Alpine Select will sich derzeit von einer Beteiligungsgesellschaft mit Positionen u. a. in HMB Healthcare zu einem öffentlich zugänglichen Vermögensverwalter wandeln. Zunächst ist dabei der Profi-Fonds Alpine Select Alternative im Angebot, an dem die Gesellschaft selbst die Mehrheit hält. Die Performance war 2018 jedoch ungünstig. "Die Lancierung durch Sacheinlage von 17 Hedge Funds geschah im Mai 2018 zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt", sagte Bär in dem Interview. Im ersten Halbjahr 2019 seien nun aber fünf positive Monate verzeichnet worden. Die drei Einzelanlagen in kotierte Unternehmen - HMB Healthcare, Castle Alternative sowie Vifor Pharma - brächten derweil einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des Portfolios. "Die Aktien von Vifor sind nach wie vor unterbewertet", so Bär. (FuW, S. 10).

    SRG: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat sich in ihrer Buchhaltung um mehrere Millionen Franken verkalkuliert und jahrelang unvollständige Angaben gemacht. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, kalkulierte der Konzern seit 2011 mögliche Zahlungsausfälle bei Radio- und TV-Gebühren nicht mehr ein. Der Fehler hatte zur Folge, dass fortan "das Jahresergebnis und die Gewinnreserven zu gut dargestellt worden sind", wie die SRG im aktuellen Jahresbericht eingesteht. Der Medienkonzern passte nun nachträglich die Bilanz von 2017 an. Das Eigenkapital wurde um 26 Millionen Franken gekürzt. Bemerkt habe man den Irrtum im vergangenen Dezember beim Wechsel von der Billag zur Serafe. Es handle sich um einen buchhalterischen Fehler auf Seite der SRG, sagte ein SRG-Sprecher der Zeitung. Dem Bericht zufolge kalkulierte die SRG auch für 2019 falsch und ging von zu hohen Werbeeinnahmen aus. Das Unternehmen räumt laut der Zeitung ein, dass weitere Sparmassnahmen "nicht ausgeschlossen" sind. (SoZ, S. 4)

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  • 10.07.2019 GAM-Aktien mit Kursfeuerwerk nach vorläufigen Hal...

    GAM-Aktien mit Kursfeuerwerk nach vorläufigen Halbjahreszahlen

    10.07.2019| 10:03:02

    Zürich (awp) - Die Aktien des Vermögensverwalters GAM legen am Mittwochmorgen ein Kursfeuerwerk an den Tag, können damit aber nur einen Teil der Kursverluste des Vortags wieder wett machen. Das Unternehmen wird vorläufigen Angaben zufolge das erste Semester mit einem Verlust nach einem Gewinn im Vorjahr abschliessen, was in grosso modo den Schätzungen der Analysten entspricht.

    Bis gegen 9.55 Uhr gewinnen die Aktien von GAM 5,9 Prozent auf 4,49 Franken, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,29 Prozent tiefer steht. Am Vortag waren die Titel allerdings mit Abgaben von 9,2 Prozent aus dem Handel gegangen. Auslöser dafür war eine Studie der UBS sowie Nachrichten zum GAM Greensill Supply Chain Finance Fonds.

    Zu den Zu- und Abflüssen von Kundengeldern machte GAM in der Mitteilung vom Mittwoch keine Angaben. Die entscheidende Grösse, um abzuschätzen zu könne, ob der Fondsanbieter die Kurve kriege, wäre aber das Ausmass dieser Ab- beziehungsweise Zuflüsse, schreiben die Analysten der Zürcher Kantonalbank (ZKB).

    Da die verwalteten Vermögen aber so nahe bei ihren Schätzung lägen, würden sie davon ausgehen, dass ihre Annahme von 6 Milliarden Franken abgezogenen Investorengeldern im Halbjahr nicht völlig quer in der Landschaft stehen würden.

    Auch die Analysten der Bank Vortobel tappen bezüglich der Nettoneugelder im Dunkeln. Die im Bereich Investment Management verwalteten Vermögen seien möglicherweise wegen höher als erwarteten Abflüssen tiefer ausgefallen als von ihnen prognostiziert, schreiben die Experten.

    Insgesamt seien die Zahlen aber im Rahmen ihrer Prognosen ausgfallen, schreiben sowohl die Analysten der Bank Vontobel als auch der ZKB. Letztere kommen zum Schluss, dass es sich so lange nicht lohne, irgendwelche Wetten in den Aktien einzugehen, bis GAM wieder spürbar Neugeld anlocken könne.

    sig/hr

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  • 10.07.2019 GAM rechnet mit einem Halbjahresverlust von 14 Mi...

    GAM rechnet mit einem Halbjahresverlust von 14 Mio Fr.

    10.07.2019| 07:43:02

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im ersten Halbjahr 2019 aufgrund tieferer verwalteter Vermögen einen Verlust erlitten. Basierend auf ersten Schätzungen geht das Unternehmen von einem Fehlbetrag in Höhe von 14 Millionen Franken aus.

    Im ersten Halbjahr 2018 hatte noch ein nach IFRS gerechneter Konzerngewinn von 25,4 Millionen Franken resultiert. Der Rückgang ist laut einer Mitteilung vom Mittwoch auf geringere Erträge bedingt durch einen Rückgang der verwalteten Vermögen zurückzuführen.

    Der operative Gewinn vor Steuern liegt den Angaben zufolge mit rund 2 Millionen Franken nur noch knapp im positiven Bereich. Im ersten Halbjahr 2018 hatte hier noch ein Überschuss von 91,3 Millionen resultiert. Der so berechnete Gewinn schliesst nicht wiederkehrende und akquisitions-bezogene Posten aus.

    Verwaltete Vermögen schrumpfen

    Die von GAM verwalteten Vermögen werden auf rund 136 Milliarden Franken per 30. Juni 2019 beziffert. Vor einem Jahr waren es noch 164 Milliarden. GAM sind nach dem Skandal um die mittlerweile in Liquidation befindlichen ARBF-Fonds massiv Gelder entzogen worden. Doch auch in den letzten drei Monaten, per Ende März wurden 137 Milliarden Franken gemeldet, ist die Vermögensbasis von GAM weiter geschrumpft.

    GAM ist nach eigenen Angaben auf Kurs, die verbleibenden ARBF-Vermögenswerte "am oder vor dem" 15. Juli 2019 zu verkaufen. Im Investment Management, wo die besagten Fonds angesiedelt sind, verwaltete GAM per Mitte 2019 noch geschätzte 52 Milliarden Franken. Das vergleicht sich mit 84,4 Milliarden vor einem Jahr und 55,1 Milliarden per Ende März.

    Im Private Labelling Geschäft, in dem die Gesellschaft Fondslösungen für Dritte anbietet, erwarte GAM per Ende des ersten Halbjahres 2019 verwaltete Vermögen von rund 84 Milliarden Franken. Per Ende März waren es noch 82,3 Milliarden und vor einem Jahr 79,4 Milliarden.

    Die endgültigen Resultate wird die Gesellschaft am 30. Juli veröffentlichen.

    ra/ys

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  • 19.06.2019 Britischer Abgeordneter reicht Anfrage zu GAM-Fon...

    Britischer Abgeordneter reicht Anfrage zu GAM-Fonds ein

    19.06.2019| 14:47:05

    London (awp/awp/sda/reu) - Ein Fonds des Vermögensverwalters GAM hat das Interesse eines Mitglieds des britischen Oberhauses auf sich gezogen. Paul Myners hat bei der Regierung angefragt, ob sie eine Untersuchung des GAM Greensill Supply Chain Finance Fund eingeleitet habe oder entsprechende Pläne besitze, wie der Webseite des Parlaments am Mittwoch zu entnehmen war.

    Myners geht es dabei etwa um die Anlagebewertungen und die Aktivitäten der Fondsverwalter. Der Fonds, der von GAM zusammen mit der Londoner Finanzhaus Greensill verwaltet wird, kauft kurzfristige Schuldpapiere, die an erwartete Zahlungen von Kunden an Firmen oder an Lieferanten gekoppelt sind.

    GAM und Greensill wollten sich zum Fall nicht äussern. Und Paul Myners konnte für einen Kommentar vorerst nicht erreicht werden.

    Der GAM-Aktienkurs war vergangenes Jahr eingebrochen, nachdem die Gesellschaft einen Star-Fondsmanager wegen Verstössen gegen interne Richtlinien suspendiert hatte.

    mk/

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  • 11.06.2019 GAM ernennt in Australien Alison Wallis zur Leite...

    GAM ernennt in Australien Alison Wallis zur Leiterin Institutional Business

    11.06.2019| 09:09:38

    Zürich (awp) - Das Fondshaus GAM hat in Australien Alison Wallis zur Leiterin des Geschäfts mit institutionellen Kunden ernannt. Wallis wird von der Filiale in Sidney aus arbeiten und an Alex Zaika, den Chef von GAM-Australien, rapportieren.

    In ihrer Funktion werde Alison Wallis für die Entwicklung des Geschäfts und die Betreuung von institutionellen Kunden verantwortlich sein, teilte GAM am Dienstag mit. Ihre Ernennung sei auch aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Pensionsfonds erfolgt.

    Wallis wechselt von der australischen Investmentgesellschaft Brookvine zu GAM. Bei Brookvine war während sechs Jahren sie ebenfalls für das Geschäft mit institutionellen Kunden verantwortlich.

    mk/ra

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  • 24.05.2019 GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über In...

    GAM-Aktien nach Einstieg von George Soros über Investmentvehikel gesucht

    24.05.2019| 18:43:53

    (Mit Schlusskurs wiederholt)

    Zürich (awp) - Die Aktien von GAM notieren am Freitag im früheren Handel deutlich höher. Der Vermögensverwalter hat einen neuen Aktionär, hinter dem niemand geringerer als der ungarisch-stämmige US-Investor George Soros steckt.

    GAM-Aktien schossen bis Börsenschluss um 15,4 Prozent auf 4,67 Franken in die Höhe, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI um 0,7 Prozent zulegte. Im laufenden Jahr ist die GAM-Aktie damit um 21 Prozent geklettert.

    2018 waren die Titel um Dreiviertel eingebrochen. Besonders belastet hatte die Affäre um den im Sommer suspendierten Investmentmanager Tim Haywood, der später wegen angeblich schweren Fehlverhaltens entlassen wurde. Im Dezember erreichte die Aktie einen Tiefpunkt bei 2,76 Franken.

    Nun hält neu SFM UK Management LLP - SFM steht für Soros Fund Management - eine Beteiligung von 3 Prozent an GAM, wie aus einer Beteiligungsmeldung an die Schweizer Börse SIX vom Freitag hervorgeht. Entstanden ist die Meldepflicht am 16. Mai 2019 durch den Erwerb von Aktien. Ob die Position von 0 auf 3 Prozent aufgebaut wurde oder in den vergangenen Wochen sukzessive, ist nicht klar. Erst ab einer Schwelle von 3 Prozent muss ein Investor die Beteiligung offenlegen.

    Üblicherweise stehen die grossen Investmentgesellschaft im Kontakt mit den Unternehmen und führen eine umfassende "Due Diligence" durch, bevor sie sich für eine Investition entscheiden. Ein GAM-Sprecher wollte die Beteiligung auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

    Die in London ansässige SFM UK Management ist eine Tochtergesellschaft des Soros Fund Management - dem Hedgefonds der Investoren-Legende George Soros - und versorgt diesen mit Investment Management Services.

    ys/uh

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  • 24.05.2019 Neuer GAM-CEO soll offenbar mit Tim Rainsford ein...

    Neuer GAM-CEO soll offenbar mit Tim Rainsford ein interner Mann werden

    24.05.2019| 17:10:00

    Zürich (awp) - Beim Assetmanager GAM soll sich bei der Suche nach einem neuen CEO eine interne Lösung abzeichnen. Favorit für den Posten sei der Verkaufschef Tim Rainsford, heisst es in einem Artikel der Nachrichtenagentur Reuters. Diese bezieht sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Im Rennen um den Platz an der operativen Spitze ist laut der Agentur auch der Investment-Chef Matthew Beesley.

    Seit dem Rücktritt von CEO Alexander Friedman im vergangenen November leitet der Verwaltungsrat David Jacob das Unternehmen interimistisch.

    GAM wollte die Spekulationen auf Anfrage von AWP nicht kommentieren. Die Suche nach einem definitiven Nachfolger für Friedman laufe sowohl intern als auch extern weiter, sagte ein Sprecher. Mit Jacob verfüge das Unternehmen derzeit aber über eine gute Lösung für die Führung es Unternehmens, deshalb bestehe auch kein Zeitdruck.

    cf/kw

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol GAM
Valor 10265962
ISIN CH0102659627

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +3.02%
Perf. laufende Woche -0.18 -4.13%
Perf. 1M -0.09 -2.06%
Perf. 3M +0.16 +3.80%
Perf. laufendes Jahr +0.52 +13.38%
Perf. 52W   -60.93%

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Corporate action

Company Generalversammlung (08.05.2019)
Instrument Barausschüttung (26.04.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 4.282 -2.46% 1'164'443 16.07.2019
SETSqx 4.26843 -2.50% 89'558 16.07.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 4.482 (15.07.2019)
Vortagestief 4.22 (15.07.2019)
Hoch 1W 4.84 (08.07.2019)
Tief 1W 4.154 (09.07.2019)
Hoch 1M 4.84 (08.07.2019)
Tief 1M 4.154 (09.07.2019)
Hoch 3M 5.17 (27.05.2019)
Tief 3M 3.67 (15.05.2019)
Hoch 1J 11.79 (19.07.2018)
Tief 1J 2.76 (14.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG