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Aktuelle News

  • 16.07.2019 Glyphosat-Urteil stark gesenkt - Bayer kündigt de...

    Glyphosat-Urteil stark gesenkt - Bayer kündigt dennoch Berufung an

    16.07.2019| 06:33:35

    SAN FRANCISCO/LEVERKUSEN (awp international) - Trotz einer deutlich verringerten Strafzahlung will Bayer in einem wichtigen Glyphosat-Prozess in den USA Berufung einlegen. Der zuständige Richter Vince Chhabria reduzierte die von einer Jury verhängte Summe von gut 80 Millionen Dollar am Montag (Ortszeit) auf 25,3 Millionen Dollar (22,5 Mio Euro). Chhabria begründete dies vor allem damit, dass das Verhältnis zwischen regulärem Schadenersatz und sogenanntem Strafschadenersatz in einem verfassungsrechtlich angemessenen Rahmen bleiben müsse.

    Am Urteil, dass Bayer für die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman haften muss, ändert die Entscheidung indes nichts. Hardeman hatte den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup des von Bayer übernommenen US-Saatgutriesen Monsanto für sein Leiden verantwortlich gemacht. Die Geschworenen hatten ihm zunächst gut fünf Millionen Dollar Schadenersatz und 75 Millionen Dollar an Strafschadenersatz zugesprochen. Letzterer wird im US-Recht als Zusatzsanktion bei besonders schweren Entschädigungsfällen verhängt.

    Richter Chhabria hatte bereits zuvor angekündigt, dass der Strafschadenersatz zu hoch ausgefallen sei, da er den Schadenersatz verfassungsrechtlich bedingt nicht um mehr als das Neunfache übersteigen dürfe. Deshalb kürzte er ihn jetzt um 55 Millionen Dollar. Bayer begrüsste dies zwar in einem Statement als "Schritt in die richtige Richtung", blieb aber dabei, dass der Schuldspruch nicht der Beweislage entspreche. Der Konzern beabsichtige deshalb, bei einem Berufungsgericht Einspruch einzulegen.

    Bayer hatte das ursprüngliche Urteil vom März bereits in erster Instanz angefochten und Anträge gestellt, das Verfahren in einem neuen Prozess aufzurollen oder die Strafzahlung zu senken. Der Dax -Konzern ist in den USA mit über 13 400 Klagen wegen angeblicher Krebsgefahren von Monsanto-Produkten konfrontiert. Bayer weist diese Vorwürfe zwar vehement zurück, unterlag aber in den ersten drei US-Prozessen. Hardeman war der zweite Fall, der verhandelt wurde. Auch beim ersten wurde die Strafe später stark verringert.

    Im jüngsten Fall hatte eine US-Jury einem an Krebs erkrankten Rentnerehepaar im Mai insgesamt sogar umgerechnet fast 1,8 Milliarden Euro an Schadenersatz zugesprochen. Allerdings kündigte Bayer auch hier umgehend an, das Urteil anzufechten. Der Leverkusener Konzern hatte Monsanto im vergangenen Jahr für rund 63 Milliarden Dollar übernommen, was sich als sehr riskant entpuppte. Zwischenzeitlich fiel Bayers Börsenwert angesichts der hohen Rechtslasten sogar unter die Kaufsumme, zuletzt notierte er nur knapp darüber.

    Bis es in den zahlreichen US-Verfahren um Glyphosat zu endgültigen rechtskräftigen Entscheidungen kommt, könnte noch viel Zeit vergehen. Meist werden solche Massenklagen in den USA aber ohnehin früher oder später mit einem grossen Vergleich beigelegt. Richter Chhabria, bei dessen Gericht in San Francisco mehrere Hundert Klagen gebündelt sind, hat die Streitparteien bereits zu einer gütlichen Einigung gedrängt und eine Prozesspause verordnet. Zuletzt war der US-Staranwalt Ken Feinberg als Schlichter bestellt worden.

    Viele der US-Klagen stützen sich auf eine Studie der WHO-Krebsforschungsagentur IARC, die Monsantos Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen einstufte. Der Bayer-Konzern bestreitet dies energisch und argumentiert seinerseits mit zahlreichen Studien, die belegen sollen, dass die Produkte bei vorschriftsgemässer Anwendung ungefährlich sind. Die US-Umweltbehörde EPA bestätigte im Gegensatz zu den jüngsten Gerichtsurteilen kürzlich ihre Einschätzung, dass Glyphosat nicht krebserregend sei./hbr/DP/stk

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  • 15.07.2019 US-Richter senkt Bayer-Strafe in Glyphosat-Prozes...

    US-Richter senkt Bayer-Strafe in Glyphosat-Prozess deutlich

    15.07.2019| 22:17:55

    SAN FRANCISCO (awp international) - Bayer kann in einem wichtigen Glyphosat-Prozess in den USA mit einer deutlich geringeren Strafzahlung rechnen. Der zuständige Richter Vince Chhabria reduzierte die von einer Jury verhängte Summe von gut 80 Millionen Dollar am Montag auf 25,3 Millionen Dollar (22,5 Mio Euro). Chhabria begründete dies damit, dass das Verhältnis zwischen regulärem Schadenersatz und sogenanntem Strafschadenersatz in einem angemessenen Rahmen bleiben müsse.

    Am Urteil, dass Bayer für die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman haften muss, ändert die Entscheidung nichts. Hardeman hatte den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup für sein Leiden verantwortlich gemacht. Die Geschworenen hatten ihm zunächst gut fünf Millionen Dollar Schadenersatz und 75 Millionen Dollar an Strafschadenersatz zugesprochen. Letzterer wird im US-Recht als Zusatzsanktion bei besonders schweren Entschädigungsfällen verhängt.

    Bayer hatte das ursprüngliche Urteil vom März angefochten und Anträge gestellt, das Verfahren in einem neuen Prozess aufzurollen oder die Strafzahlung zu senken. Der Dax-Konzern ist in den USA mit über 13 400 Klagen wegen angeblicher Krebsgefahren von Monsanto-Produkten konfrontiert. Die ersten drei Prozesse endeten für Bayer mit Niederlagen. Der Fall Hardeman war der zweite Fall, der verhandelt wurde. Auch beim ersten wurde die Strafe später stark verringert.

    Die Urteile können so oder so noch vor Berufungsgerichten in höheren Instanzen angefochten werden. Meist werden solche Massenklagen in den USA aber ohnehin früher oder später mit einem Vergleich beigelegt. Richter Chhabria, bei dessen Gericht in San Francisco mehrere Hundert Klagen gebündelt sind, hat die Streitparteien bereits zu einer gütlichen Einigung gedrängt und eine Prozesspause verordnet. Zuletzt war der US-Staranwalt Ken Feinberg als Schlichter bestellt worden./hbr/DP/he

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  • 15.07.2019 Richter verwehrt Bayer neues Verfahren in 80-Mill...

    Richter verwehrt Bayer neues Verfahren in 80-Millionen-Glyphosat-Fall

    15.07.2019| 10:48:03

    (Ausführliche Fassung)

    SAN FRANCISCO (awp international) - Ein US-Richter hat dem Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer die Gelegenheit verwehrt, ein wegweisendes Verfahren um Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat neu aufzurollen. Der zuständige Richter Vince Chhabria entschied am Freitag (Ortszeit), dass der Kläger Edwin Hardeman den Geschworenen ausreichend Beweise vorgelegt habe für einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Glyphosat und seiner Krebserkrankung.

    Experten hatten damit bereits gerechnet, nachdem sich Chhabria Anfang Juli zu dem Fall geäussert und lediglich die von den Geschworenen geforderte Schadenersatzsumme von insgesamt 80,3 Millionen US-Dollar als womöglich falsch berechnet bezeichnet hatte. An diesem Montag (Ortszeit) dürfte Chhabria nun entscheiden, ob er die Summe reduziert oder nicht.

    Der Hardeman-Fall wird als ein sogenannter Bellwether Case gesehen, was ihn richtungweisend macht. Ein solcher Fall ist am ehestem mit einer Art Musterfall in einem Massenverfahren zu vergleichen. Mehrere davon sollen eine gewisse Bandbreite von Klagen abdecken und können so den Streitparteien helfen, gedanklich Kategorien zu bilden und letztendlich das mögliche Ausmass von Kompensationszahlungen abzuschätzen.

    Chhabria hatte Anfang Juli im betreffenden Verfahren allein die Höhe des Schadenersatzes moniert. So entfielen von den insgesamt rund 80 Millionen Dollar, die die Geschworenen Hardeman Ende März zugesprochen hatten, 75 Millionen auf den Strafschadenersatz. Der dient im US-Recht dazu, Beschuldigte für ihr Verhalten zu bestrafen. Chhabria hielt das im Vergleich zum eigentlichen Schadenersatz von rund 5 Millionen Dollar für womöglich zu viel. Die Gesamtsumme könnte daher auf 50 Millionen Dollar oder weniger sinken.

    Der Richter hatte bereits im April einen weiteren möglichen Musterfall auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und Bayer und die Kläger aufgefordert, nach einer gütlichen Einigung zu suchen. Mittlerweile wurde der US-Staranwalt und -Schlichter Ken Feinberg zum Mediator bestellt. Der Experte gilt als äusserst anerkannt und war schon im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sowie beim Abgasskandal von Volkswagen aktiv. In diesen Fällen betreute er Entschädigungsfonds.

    Wenngleich Bayer sich weiterhin im Recht sieht, auf die Sicherheit von Glyphosat bei richtiger Anwendung verweist und wohl auch im Hardeman-Fall in Berufung gehen wird, scheint Bayer-Chef Werner Baumann also eine Einigung mit den vielen Glyphosat-Klägern zumindest auszuloten. So hatte Bayer mitgeteilt, sich parallel zu den andauernden Gerichtsprozessen in weiteren Fällen "konstruktiv" in die Mediation einbringen zu wollen.

    In den USA sind insgesamt mehr als 13 400 Klagen wegen Glyphosat anhängig, mehrere hundert davon sind bei Richter Chhabria gebündelt. Die jüngste Niederlage für Bayer - allerdings an einem anderen Gereicht - ging mit einer Schadenersatzforderung der Geschworenen von rund zwei Milliarden US-Dollar einher./mis/nas

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  • 14.07.2019 Glyphosat-Streit: Gericht lehnt Antrag auf neuen ...

    Glyphosat-Streit: Gericht lehnt Antrag auf neuen Prozess durch Bayer ab

    14.07.2019| 16:20:40

    SAN FRANCISCO (awp international) - Bayer bekommt in einem bedeutenden Rechtsstreit um die Gesundheitsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat keine Gelegenheit, das Verfahren neu aufzurollen. Kläger Edwin Hardeman habe genug Belege dafür geliefert, dass das Mittel Roundup seinen Krebs hervorgerufen habe, verkündete der zuständige Richter Vince Chhabria am Wochenende.

    Bayer war zu Schadenersatzzahlungen an Hardeman in Höhe von gut 80 Millionen Dollar verdonnert worden. Allerdings hat Chhabria bereits zu erkennen gegeben, dass die Forderung möglicherweise falsch berechnet wurde. Am Montag wird eine zweite Entscheidung von Chhabria hinsichtlich der Höhe des Schadenersatzes erwartet.

    Der am Bundesbezirksgericht in San Francisco unter Vorsitz von Chhabria verhandelte Fall gilt als richtungweisend, da es sich um einen "Bellwether Case" handelte. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint./fba

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  • 08.07.2019 UN und OECD: Preissenkungen bei Agrar-Erzeugnisse...

    UN und OECD: Preissenkungen bei Agrar-Erzeugnissen erwartet

    08.07.2019| 15:27:15

    BERLIN/ROM (awp international) - Die UN und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwarten für das kommende Jahrzehnt einen Preisrückgang bei landwirtschaftlichen Produkten um ein bis zwei Prozent. Die Nachfrage nach Agar-Erzeugnissen werde bis 2028 weltweit um bis zu 15 Prozent steigen, heisst es weiter im aktuellen Landwirtschaftsausblick, den beide Organisationen am Montag in Rom vorgestellt haben. Sie erklären den Preisrückgang mit der gleichzeitig gestiegenen Produktivität.

    Der Preis für Rindfleisch soll demnach bis 2028 um knapp zwei Prozent zurückgehen, bei Schweinen erwarten die Experten gar einen Rückgang um nahezu vier Prozent. "Hohe Preise bei Rindfleisch haben in den vergangenen Jahren zu einer Ausweitung des Rinderbestands geführt", heisst es in dem Bericht. Das führe zu einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und drücke die Preise.

    Auch bei Ölsaaten, Milchprodukten und Getreide beobachteten die Organisatoren in den vergangenen Jahren ein starkes Preiswachstum, "in manchen Fällen gar eine Verdoppelung in kurzen Zeiträumen". Zuletzt gingen die Preise hingegen wieder zurück, ein Trend, der sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen werde.

    Während viele landwirtschaftliche Produkte nach wie vor zu einem Grossteil auf dem Teller von Menschen landen, hat sich ihre Nutzung als Antriebsstoff für Fahrzeuge und Maschinen oder als Futter für Tiere in den vergangenen Jahrzehnten deutlich ausgeweitet. Vor allem die steigende Nachfrage von Tierprodukten hat laut den Autoren zu einer Ausweitung der Bestände und damit auch zu einem steigenden Bedarf an Futter geführt./maa/DP/mis

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  • 08.07.2019 Bayer will mit Xarelto auch Kinder behandeln

    Bayer will mit Xarelto auch Kinder behandeln

    08.07.2019| 14:53:16

    BERLIN/MELBOURNE (awp international) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will mit seinem Gerinnungshemmer Xarelto künftig auch Blutgerinnsel bei Kindern behandeln. Ein Zulassungsantrag für Xarelto (Rivaroxaban) für Kinder mit venösen Thromboembolien soll bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eingereicht werden, wie der Dax-Konzern am Montag in Berlin mitteilte. Der Entschluss folgt Daten der Phase-III-Studie "Einstein-Jr.", die zum Wochenstart auf einem Kongress der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase in Melbourne vorgestellt wurden.

    Die Daten zeigten bei Kindern das gleiche niedrige Risiko für eine erneute venöse Thromboembolie (VTE) wie beim Therapiestandard mit Heparin, hiess es weiter. Den Vorteil der Xarelto-Behandlung sieht Bayer in Form einer im Vergleich zu Standardtherapie niedrigeren Anzahl der nötigen Injektionen und Blutproben. Zu den VTE zählen Blutgerinsel im Gehirn und der Hirnhaut, die Lungenembolie sowie die tiefe Venenthrombose. Diese Embolien würden immer häufiger bei Kindern diagnostiziert, die im Krankenhaus lägen.

    Xarelto ist derzeit wichtigster Umsatztreiber im Pharmageschäft der Leverkusener und in mehreren Indikationen für Erwachsene zugelassen, wie der tiefen Venenthrombose, der Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie bei Lungenembolien zugelassen. Das Mittel wird ausserhalb der USA von Bayer vermarktet, auf dem US-Markt selbst durch eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson ./mis/nas/jha/

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  • 03.07.2019 Deutsche Chemiebranche gerät stärker in Sog von s...

    Deutsche Chemiebranche gerät stärker in Sog von schwacher Weltwirtschaft

    03.07.2019| 12:49:19

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die deutsche Chemie- und Pharmabranche leidet immer stärker unter Handelskonflikten und der eingetrübten Weltkonjunktur. Nach einem schwachen ersten Halbjahr rechnet sie nur mit einer moderaten Belebung im Jahresverlauf, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch", sagte Präsident Hans Van Bylen mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Brexit und den Iran-Konflikt. Sollte es zum Krieg im Nahen Osten kommen, hätte dies Folgen für den globalen Handel.

    Für 2019 senkte der VCI erneut seine Prognose: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 197 Milliarden Euro. Zuletzt war er von einem Minus von 2,5 Prozent ausgegangen. Die Produktion in der drittgrössten deutschen Industriebranche soll zudem um 4 Prozent sinken und damit ebenfalls stärker als bisher kalkuliert.

    "Die Weltwirtschaft entwickelt sich schwächer als zu Jahresanfang erwartet", sagte Van Bylen. Die Hoffnung liege nun auf einer Erholung bei Chemiekunden - vor allem in der Autobranche, die unter der Dieselkrise, schwachen Absätzen und hohen Kosten für die E-Mobilität leidet. Auch in der Nahrungsmittel- und Elektroindustrie könne es wieder minimal nach oben gehen, sagte der VCI-Präsident.

    Als Zulieferer für viele weitere Branchen wie auch die Bau- und Kosmetikindustrie bekommt die Chemiebranche schlechtere Geschäfte bei ihren Abnehmern früh zu spüren und gilt als Konjunkturindikator.

    Im ersten Halbjahr hatte die Chemiebranche abermals mit einer schwachen Industrienachfrage auf dem Heimatmarkt zu kämpfen. Wichtige Kunden wie Autohersteller und Maschinenbauer hielten sich mit Bestellungen zurück. Im Ausland, etwa im übrigen Europa und den USA, gingen die Verkäufe spürbar zurück. Die widrige Konjunktur und Handelskonflikte setzen auch Branchenriesen wie BASF zu. Er will 6000 Stellen weltweit abbauen, die Hälfte davon in Deutschland.

    Von Januar bis Juni sank der der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie um 4 Prozent auf fast 96 Milliarden Euro, die Produktion brach gemessen am Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent ein. Allerdings hatte die Pharmaindustrie 2018 eine Hochkonjunktur erlebt, nun normalisierte sich die Produktion.

    Der VCI hatte seine Prognose für 2019 schon eingedampft, da ein Konzern Ende vergangenen Jahres die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland einstellte. Die Branche mit fast 465 000 Beschäftigten hierzulande ist aber immer noch gut ausgelastet und arbeitet auf hohem Niveau: 2018 erzielte sie einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro./als/DP/fba

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  • 03.07.2019 Glyphosat-Streit: Richter könnte Millionenforderu...

    Glyphosat-Streit: Richter könnte Millionenforderung gegen Bayer senken

    03.07.2019| 12:38:37

    (Ausführliche Fassung)

    SAN FRANCISCO (awp international) - Bewegung im Glyphosat-Streit: Der Bayer-Konzern kann in einem verlorenen Prozess um Krebsrisiken des umstrittenen Unkrautvernichters auf eine geringere Schadenersatzforderung hoffen. Der zuständige Richter Vince Chhabria sagte in einer Anhörung am Dienstag (Ortszeit) in San Francisco, dass ein Teil der Summe von insgesamt 80,3 Millionen US-Dollar (71,2 Mio Euro) eventuell falsch berechnet worden sei. Eine Wende im Streit um Gesundheitsrisiken des Wirkstoff des 2018 von Bayer übernommenen US-Saatgutkonzerns Monsanto bedeutet dies aber nicht.

    Den Anlegern gefiel es trotzdem: Der Kurs der Bayer-Aktie stieg am Mittwoch bis zur Mittagszeit um fast zwei Prozent.

    Der Richter Chhabria wies lediglich darauf hin, dass der sogenannte Strafschadenersatz im Vergleich um regulären Schadenersatz zu hoch bemessen worden sei - wenn man von der bisherigen Rechtsprechung des obersten US-Gerichts ausgeht. Für den Strafschadenersatz gibt es im deutschen Recht keine Entsprechung. Er kann Klägern in den USA in Zivilprozessen über den tatsächlichen Schaden hinaus anerkannt werden, auch um den Beschuldigten für sein Verhalten zu bestrafen.

    Der am Bundesbezirksgericht in San Francisco unter Vorsitz von Chhabria verhandelte Fall gilt als richtungweisend, da es sich um einen "Bellwether Case" handelte. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint.

    Von den insgesamt rund 80 Millionen Dollar, die die Geschworenen dem Kläger Hardeman zugesprochen hatte, entfielen 75 Millionen auf den Strafschadenersatz. Dies wären laut Chhabria im Vergleich zum eigentlichen Schadenersatz von rund 5 Millionen Dollar wohl zu viel. Die Gesamtsumme könnte daher auf 50 Millionen Dollar oder weniger sinken.

    Wenngleich Bayer weiterhin die Sicherheit von Glyphosat bei richtiger Anwendung betont und auch gegen das Hardeman-Urteil in Berufung geht, könnte eine Reduzierung des im Raum stehenden Schadenersatzes eine Signalwirkung haben. Denn: In der Regel sollen mehrere "Bellwether Cases" wie der Hardeman-Fall den Streitparteien helfen, das Ausmass von Schäden und die Höhe denkbarer Vergleichszahlungen besser abschätzen zu können. Bei Richter Chhabria sind mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern gebündelt.

    Im April hatte der Richter allerdings einen weiteren Musterfall auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Bayer und Kläger sollen nach einer gütlichen Einigung suchen. Mittlerweile wurde der US-Staranwalt und -Schlichter Ken Feinberg zum Mediator bestellt. Der Experte ist äusserst anerkannt und war schon im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sowie beim Abgasskandal von Volkswagen aktiv. In diesen Fällen betreute er Entschädigungsfonds.

    Grundsätzlich sieht sich Bayer weiterhin im Recht und hofft nach insgesamt schon drei Gerichtsschlappen auf günstigere Urteile in Berufungsverhandlungen. Der Druck, sich mit den Klägern zu vergleichen, wächst aber. So ging die jüngste Niederlage - allerdings nicht unter Richter Chhabria - mit einer Schadenersatzforderung der Geschworenen von rund zwei Milliarden US-Dollar einher. Und in den USA sind mehr als 13 400 Klagen anhängig.

    Bayer-Chef Werner Baumann scheint daher eine Einigung zumindest auszuloten. Parallel zu den andauernden Gerichtsprozessen in weiteren Fällen will der Dax-Konzern sich konstruktiv in die Mediation einbringen, hatte es unlängst geheissen.

    Gleichzeitig gründete Bayer einen Aufsichtsratsausschuss, der die Causa Glyphosat vorantreiben soll, etwa durch Beratung des Vorstands und Vorschläge zur Prozessstrategie. Auch wurde der US-Anwalt John Beisner, ein Experte für Produkthaftungsklagen, engagiert, um den Aufsichtsrat zum Rechtskomplex Glyphosat zu beraten.

    Die Massnahmen dürften auch eine Folge des Drucks der Investoren sein, nachdem der Aktienkurs infolge der ersten Glyphosat-Niederlage vergangenen August um bis zu rund 44 Prozent auf etwa 52 Euro im Juni eingebrochen war. Aktuell kosten die Papiere wieder mehr als 61 Euro.

    Wesentlicher Treiber des Erholungsversuches ist die Bekanntmachung einer Milliardenbeteiligung des für sein aggressives Gebaren bekannten Hedgefonds-Investors Elliott, nachdem bereits monatelang darüber spekuliert worden war. Dabei gab sich Elliott - der zum Imperium des US-Milliardärs Paul Singer gehört - allerdings vordergründig noch zahm und lobte die jüngsten Schritte, mit denen Bayer die Klagewelle gegen Glyphosat in den USA bewältigen will. Wie lange Singer ruhig bleiben wird, ist allerdings offen.

    So forderte Elliott in seinem Statement langfristig mehr Rendite und deutet auch an, wie diese zu bekommen sein könnte. "Elliott ist der Ansicht, dass der aktuell niedrige Aktienkurs von Bayer den signifikanten Wert der einzelnen Geschäftseinheiten beziehungsweise die bestehende Wertschaffungsmöglichkeit von mehr als 30 Milliarden Euro nicht widerspiegelt." Was verklausuliert klingt, lässt sich durchaus als Forderung nach einer Aufspaltung interpretieren.

    Argumentativen Rückenwind erhält Elliott von Analysten. Im Grunde werde das Agrargeschäft vom Aktienkurs gar nicht mehr reflektiert, hatte Markus Mayer von der Baader Bank unlängst geschrieben. Viele Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Risiken durch drohende Schadenersatzzahlungen an klagende Krebspatienten schon lange über Gebühr in den Aktienkurs eingepreist sind./mis/hbr/stw/jha/

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  • 03.07.2019 Deutsche Chemiebranche leidet unter nachlassender...

    Deutsche Chemiebranche leidet unter nachlassender Weltwirtschaft

    03.07.2019| 11:09:19

    FRANKFURT (awp international) - Handelskonflikte und die eingetrübte Weltwirtschaft machen der deutschen Chemie- und Pharmabranche immer mehr zu schaffen. Nach einem schwachen ersten Halbjahr senkte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt erneut seine Prognose für 2019: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um 3 Prozent auf knapp 197 Milliarden Euro. Zuletzt war er von einem Minus von 2,5 Prozent ausgegangen. Die Produktion in der drittgrössten Industriebranche hierzulande soll zudem um 4 Prozent sinken und damit ebenfalls noch stärker als bisher erwartet.

    Im Jahresverlauf geht der VCI allenfalls von einer moderaten Erholung aus. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch", sagte Präsident Hans Van Bylen mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Iran-Konflikt und den Brexit.

    Im ersten Halbjahr war der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie um 4 Prozent auf fast 96 Milliarden Euro gesunken, die Produktion brach gemessen am Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent ein. Der VCI hatte seine Prognose für 2019 schon eingedampft, da ein Konzern zum Ende vergangenen Jahres die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland einstellte. Die Branche arbeitet aber auf hohem Niveau: 2018 hatte sie einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt./als/DP/jha/

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  • 03.07.2019 US-Richter: 80-Millionen Dollar Urteil gegen Baye...

    US-Richter: 80-Millionen Dollar Urteil gegen Bayer wird wahrscheinlich reduziert

    03.07.2019| 07:24:49

    SAN FRANCISCO (awp international) - Ein US-Richter wird nach eigenen Angaben die Schadensumme von 80 Millionen Dollar gegen Bayer im zweiten verlorenen Glyphosat-Fall wahrscheinlich kürzen. Der zuständige Richter Vince Chhabria sagte in einer Anhörung am Dienstag (Ortszeit) in San Francisco, dass ein Teil der Summe eventuell falsch berechnet worden sei.

    Bayer hatte Ende März diesen richtungweisenden Fall am Bundesbezirksgericht in San Francisco unter Vorsitz von Chhabria verloren. Die Geschworenen-Jury urteilte, dass das von Bayer gekaufte Unternehmen Monsanto für Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup haftbar ist und dem 70-jährigen Kläger Edwin Hardeman Schadenersatz in Gesamthöhe von 80,3 Millionen Dollar (71,2 Mio Euro) zahlen muss.

    US-Richter Chhabria hatte Ende Mai im Streit um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter den Versuch einer Schlichtung angestossen und den angesehenen Mediator Kenneth Feinberg ins Rennen geschickt. Mit dieser Wahl zeigte sich jüngst auch Bayer zufrieden, betont aber weiterhin die Sicherheit von Glyphosat bei richtiger Anwendung und verweist auf zahlreiche Studien.

    Feinberg ist äussert anerkannt und war schon im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sowie beim Abgasskandal von Volkswagen aktiv. In diesen Fällen betreute er Entschädigungsfonds.

    Bayer hat bisher drei Glyphosat-Fälle vor US-Gerichten verloren, mehr als 13 400 Klagen sind anhängig. Die jüngste Niederlage ging mit einer Schadenersatzforderung der Geschworenen von rund zwei Milliarden US-Dollar (rund 1,8 Mrd Euro) einher.

    Obwohl Bayer nach den Schlappen nun zumindest auszuloten scheint, ob eine Einigung mit den vielen tausend Klägern möglich ist, setzt der Dax-Konzern offiziell weiterhin auf womöglich günstigere Urteile von Berufungsrichtern in den nächsten Instanzen. Allerdings wächst der Druck angesichts der zahlreichen Klagen in den USA, eine aussergerichtliche Einigungen zumindest in Betracht zu ziehen./stk/mis/jha/

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  • 02.07.2019 Österreich beschliesst Verbot von Glyphosat - Rec...

    Österreich beschliesst Verbot von Glyphosat - Rechtliche Bedenken

    02.07.2019| 19:32:07

    (durchgehend aktualisiert)

    WIEN (awp international) - Österreich hat als erstes Land in der EU den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verboten. Der Nationalrat stimmte am Dienstag mit grosser Mehrheit einem Antrag der SPÖ zu. Der nationale Alleingang ist rechtlich umstritten. Das Verbot könnte EU-Recht widersprechen, da die EU-Pflanzenschutzverordnung Glyphosat noch bis Ende 2022 erlaubt. Die einzelnen Mitgliedsländer können nur in absoluten Ausnahmefällen ein Verbot von zugelassenen Wirkstoffen verhängen.

    Dennoch sprach die Umweltschutzorganisation Greenpeace von einem "historischen Meilenstein". Nun liege der Ball bei der EU-Kommission, die gegen den Beschluss binnen drei Monaten Einspruch erheben könne. Die EU-Kommission habe die Möglichkeit nationaler Verbote zugesichert. Sie dürfe ihr Versprechen jetzt nicht brechen. Die konservative ÖVP sprach bei der Parlamentsdebatte von einem "Schlag ins Gesicht der Bauern, die den Wirkstoff sachgerecht anwenden".

    Der Wirkstoff Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Er wurde von der heutigen Bayer -Tochter Monsanto als Herbizid auf den Markt gebracht. In Nordamerika wurde das Mittel seit den 1970er Jahren unter dem Markennamen Roundup vertrieben. Der Bayer-Konzern sieht sich in den USA mit einer Klagewelle wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Glyphosat konfrontiert. Seit Auslaufen des Patentschutzes wird Glyphosat auch in den Mitteln zahlreicher anderer Anbieter eingesetzt.

    Der Bayer-Konzern nahm die Entscheidung am Dienstagabend mit Bedauern zur Kenntnis. Man gehe aber davon aus, dass der Beschluss "von der EU-Kommission kritisch hinterfragt und rechtlich angefochten" werde. "Die Entscheidung des österreichischen Nationalrats steht im Widerspruch zu umfangreichen wissenschaftlichen Ergebnissen zu Glyphosat", teilte Bayer der Deutschen Presse-Agentur mit. Darüber hinaus ignoriere der Beschluss die Bedürfnisse und die professionelle Arbeit der österreichischen Landwirte.

    Frühere Versuche, den Stoff zu verbieten, scheiterten. So musste das Bundesland Kärnten ein generelles Verbot zurücknehmen. Mit Blick auf die EU gilt das Verbot dort nur in öffentlichen Parks oder Gärten, Friedhöfen, Sport- und Freizeitplätzen, Schwimmbädern, Schulgeländen oder auf Kinderspielplätzen.

    Zu Skepsis in Sachen Verbot neigt eine "nationale Machbarkeitsstudie Glyphosat", bei der unter anderem Wissenschaftler der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) 400 Studien ausgewertet haben. Ihrer Einschätzung nach würde ein generelles Verbot von Glyphosat gegen EU-Recht verstossen. Der Einsatz könne aber deutlich eingeschränkt werden. Zudem bescheinigten sie, dass Glyphosat kein erhöhtes Risiko zu vergleichbaren anderen Pestiziden habe.

    Auch das deutsche Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft betrachtet ein Glyphosat-Totalverbot mit Skepsis. "An unserer rechtlichen Einschätzung, dass ein Totalverbot (EU-)rechtswidrig wäre, hat sich nichts geändert", hiess es am Dienstag aus dem Ministerium. "Diese wird auch durch Kommissions-Stellungnahmen in verschiedenen Notifizierungsverfahren zu regionalen Glyphosatverboten unterstützt."

    FPÖ-Fraktionschef Norbert Hofer meinte, dass man die Entscheidung der EU nicht beeinflussen könne. "Wir denken aber, dass wir mit unserer Entscheidung den grösstmöglichen Schutz der heimischen Konsumentinnen und Konsumenten sichergestellt haben."

    Bisher ist der Einsatz von Glyphosat in keinem Land der Welt verboten. Vietnam hat dies unlängst zwar beschlossen, dort dürfen aber noch Restbestände verbraucht werden. Zwischenzeitlich gab es ein Verbot in Sri Lanka, die Regierung steuerte aber um.

    Der Wirkstoff ist hochumstritten. Eine Unterbehörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Glyphosat 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Andere Behörden und Studien kamen zum Schluss, dass Glyphosat bei sachgemässer Handhabung sicher sei.

    Der Wirkstoff spielt vor allem in Nord- und Südamerika eine grosse Rolle, wo Landwirte auf gentechnisch veränderte Pflanzen setzen. Solche Pflanzen ermöglichen den Einsatz von Glyphosat auch nach der Aussaat - Pflanzen ohne gentechnische Veränderungen würden nach dem Spritzen daran kaputtgehen. In der EU werden gentechnisch veränderte Pflanzen noch nicht im grossen Stil angebaut, daher schränken sich die Einsatzmöglichkeiten von Glyphosat stark ein - bestimmte Felder werden vor der Aussaat damit bespritzt, um Unkraut den Garaus zu machen.

    Die deutsche Bundesregierung will voraussichtlich im September ein Konzept zum Umgang mit Glyphosat präsentieren. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannte sich jüngst ausdrücklich zu dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausstieg: "Wir werden dahin kommen, dass es eines Tages keinen Glyphosat-Einsatz mehr gibt."/mrd/DP/fba

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  • 02.07.2019 Österreich beschliesst Totalverbot von Glyphosat

    Österreich beschliesst Totalverbot von Glyphosat

    02.07.2019| 18:01:52

    WIEN (awp international) - Österreich hat als erstes Land in der EU den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verboten. Eine Mehrheit im Nationalrat stimmte am Dienstag einem Antrag der sozialdemokratischen SPÖ zu. Das Verbot ist rechtlich umstritten und könnte EU-Recht widersprechen./nif/DP/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BAYN
Valor 10367293
ISIN DE000BAY0017

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.70%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +4.72 +8.63%
Perf. 3M -1.41 -2.32%
Perf. laufendes Jahr -1.36 -2.24%
Perf. 52W   -36.55%

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Zeit Preis Volumen
16:45:18 59.01 300
15:41:27 59.40 10
15:34:51 59.43 3
14:50:38 59.46 300

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (09.05.2019)
Instrument Barausschüttung (26.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 58.96 -0.20% 1'105'483 16:53:14
LSE Europ M 58.99 -0.32% 226'321 15:52:52
Other OTC Mk 66.50 +0.00% --- 09:55:32
TRADEcho 2cy 53.564 -0.26% --- 08:58:40
BX World 65.297 --- --- 16.07.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 60.25 (16.07.2019)
Vortagestief 59.01 (16.07.2019)
Hoch 1W 60.25 (16.07.2019)
Tief 1W 58.00 (15.07.2019)
Hoch 1M 62.12 (01.07.2019)
Tief 1M 52.26 (18.06.2019)
Hoch 3M 62.85 (25.04.2019)
Tief 3M 52.00 (14.05.2019)
Hoch 1J 96.97 (07.08.2018)
Tief 1J 52.00 (14.05.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG