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Dividende 2.8
Dividende ex Datum 28.05.2018
Zahlbar Datum 06.06.2018
Rendite 4.11%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 932'551'964
Marktkapital in Mio. 62'499.63
Umsatz Vormonat 8'092'925

Aktuelle News

  • 16.01.2019 Brexit: Handel der deutschen Pharmabranche mit Gr...

    Brexit: Handel der deutschen Pharmabranche mit Grossbritannien bricht ein

    16.01.2019| 09:24:11

    FRANKFURT (awp international) - Vor dem geplanten Brexit ist der Handel der deutschen Chemie- und Pharmabranche mit Grossbritannien eingebrochen. Im vergangenen Jahr sank das Handelsvolumen mit dem Vereinigten Königreich um fast 10 Prozent auf 16 Milliarden Euro, zeigen erste Schätzungen des Branchenverbands VCI, die der Deutschen-Presse Agentur vorliegen. 2017 wurden noch Chemieprodukte und Arzneien im Wert von 17,7 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Grossbritannien ausgetauscht. Sowohl Exporte als auch Importe gingen deutlich zurück.

    Grossbritannien ist einer der grössten Abnehmer deutscher Medikamente. Mit dem Rückgang im vergangenen Jahr rutscht das Land auf Platz acht der wichtigsten Handelspartner der hiesigen Chemie- und Pharmabranche. 2017 lag Grossbritannien noch auf Platz sieben.

    Der Einbruch im Handel hänge stark mit Arzneien zusammen, erklärte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt. Möglicherweise hätten deutsche Pharmaunternehmen weniger Medikamente von der Insel importiert und stattdessen zur Risikovorsorge vor einem Brexit Verträge mit anderen Zulieferern in Europa als Ersatz für britische Produkte abgeschlossen. Bei den Pharma-Exporten nach Grossbritannien wiederum habe sich der Rückgang seit 2016 fortgesetzt.

    Der VCI hatte wiederholt vor den Folgen eines ungeordneten Brexit gewarnt und Sorgen darum als einer der Gründe genannt, warum die Branchenkonjunktur zuletzt an Fahrt verlor. Nun droht aber Ende März ein Brexit ohne Abkommen mit der EU: Am Dienstagabend stimmte das britische Parlament klar gegen den Deal von Premierministerin Theresa May. Sie muss sich am Mittwoch einem Misstrauensvotum stellen./als/DP/jha

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  • 15.01.2019 EU-Abgeordnete: Glyphosat-Prüfbehörde hat bei Ind...

    EU-Abgeordnete: Glyphosat-Prüfbehörde hat bei Industrie abgeschrieben

    15.01.2019| 16:12:08

    BRÜSSEL (awp international) - Europaabgeordnete von Grünen, Sozialdemokraten und Linken werfen dem Bundesinstitut für Risikobewertung vor, bei der Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat aus einem Papier der Chemieindustrie abgeschrieben zu haben. Die Parlamentarier beziehen sich auf eine von ihnen in Auftrag gegebene Studie. Demnach soll das BfR mehr als die Hälfte seiner Einschätzungen zu den gesundheitlichen Folgen von Glyphosat aus dem Zulassungsantrag grosser Produzenten wie Monsanto kopiert haben. Das BfR hatte Glyphosat für die erneute EU-weite Zulassung 2017 federführend untersucht.

    Die Behörde wies die Vorwürfe der Abgeordneten am Dienstag in einer Stellungnahme deutlich zurück. Man habe keinesfalls ungeprüft die Schlussfolgerung der Antragsteller übernommen. Es sei üblich, "dass Bewertungsbehörden nach kritischer Prüfung auch relevante Passagen aus eingereichten Dokumenten der Antragsteller in ihre Bewertungsberichte integrieren".

    Gegen Glyphosat hatte es im Zulassungsverfahren vor allem in Deutschland massive Proteste gegeben. Das Mittel steht unter Verdacht, krebserregend zu sein.

    Die Grünen-Abgeordnete Maria Heubuch kritisierte am Dienstag: "Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt schlicht bei Monsanto ab, die Plagiate sind völlig inakzeptabel." Die Geschäfte der chemischen Industrie dürften nicht über der Gesundheit der Menschen und dem Umweltschutz stehen. Die SPD-Europaabgeordnete Maria Noichl forderte, die BfR-Bewertung von Glyphosat müsse für ungültig erklärt und der Prüfauftrag an ein anderes EU-Land vergeben werden./jki/DP/he

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  • 15.01.2019 Französisches Gericht widerruft Zulassung von Unk...

    Französisches Gericht widerruft Zulassung von Unkrautvernichter

    15.01.2019| 14:57:40

    Lyon (awp/sda/reu) - Schlappe für Bayer in Frankreich: Das Verwaltungsgericht in Lyon entzog am Dienstag dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup Pro 360 dem deutschen Konzern Bayer die Zulassung.

    Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die staatliche Agentur für Lebensmittelsicherheit ANSES einen Fehler begangen habe, als sie dem Produkt im März 2017 die Zulassung erteilte. Auch wenn Glyphosat von der EU freigegeben sei, hätten wissenschaftliche Studie und Tierversuche gezeigt, dass Roundup Pro 360 aufgrund seiner Zusammensetzung giftiger sei als Glyphosat.

    Das Produkt sei möglicherweise krebserregend für Menschen und schädige die Umwelt, liess das Gericht weiter verlauten. Bei der staatlichen Agentur ANSES und bei Bayer war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

    Glyphosat wurde ursprünglich von Monsanto entwickelt und von den Amerikanern und jetzt von Bayer unter dem Markennamen Roundup vertrieben. Das Herbizid wird aber auch von anderen Firmen hergestellt, da das Patent seit Jahren abgelaufen ist. Bayer sieht sich wegen des Unkrautvernichters in den USA mit rund 9300 Klägern konfrontiert, da Glyphosat im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

    Der Konzern hat immer wieder beteuert, dass Glyphosat bei sachgemässer Anwendung sicher sei und sich dabei auf mehr als 800 wissenschaftliche Studien berufen. Die EU-Kommission hatte Ende 2017 die Zulassung von Glyphosat um fünf Jahre verlängert.

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  • 08.01.2019 Bayer-Tochter Monsanto gewinnt weitreichenden Pat...

    Bayer-Tochter Monsanto gewinnt weitreichenden Patentstreit in Indien

    08.01.2019| 08:22:48

    NEU-DEHLI (awp international) - Die Bayer-Tochter Monsanto hat einen Patentstreit in Indien gewonnen, der weitreichende Folgen für die Industrie haben könnte. So urteilte der Oberste Gerichtshof des Landes am Dienstag, dass die Patente zu genveränderter Baumwolle des Saatgut- und Pflanzenschutzherstellers weiterhin gültig sind. Damit kassierte das Gericht eine vorangegangene Gerichtsentscheidung, nach der Saatgut, Pflanzen sowie Tiere unter indischem Recht nicht patentiert werden könnten. Ein anderes Gericht müsse nun entscheiden, ob indische Unternehmen Monsantos Baumwoll-Patente verletzt haben, hiess es in der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs.

    Das Urteil dürfte weitreichende Auswirkungen haben, da es das Vertrauen ausländischer Investoren in die Gültigkeit von Patenten stärkt. Biotech-Unternehmen etwa könnten ihre Expansionspläne überdenken, die sie aufgrund der Restriktionen der indischen Regierung oder durch Gerichte zuletzt heruntergefahren hatten. Monsanto muss dagegen nicht mehr den Verlust erheblicher Umsätze fürchten, die durch den Verlust des Patentes gedroht hatten.

    Dem Urteil waren jahrelange Streitigkeiten zwischen dem US-Konzern sowie indischen Saatgutfirmen vorangegangen, angeführt von dem Unternehmen Nuziveedu Seeds. Die indische Firma, ein Lizenzträger von Monsanto in dem Land, hatte vor Gericht gefordert, das Patent für Monsanto aufzuheben. Daraufhin hatten die Amerikaner Patentklage eingereicht. Die indischen Lizenzunternehmen hatten zudem argumentiert, dass Monsanto kein Recht habe, Gebühren von ihnen zu verlangen./nas/stw/jha/

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  • 07.01.2019 Eli Lilly will Krebs-Spezialisten und Bayer-Partn...

    Eli Lilly will Krebs-Spezialisten und Bayer-Partner Loxo kaufen

    07.01.2019| 15:58:10

    (Ausführliche Fassung)

    INDIANAPOLIS/STAMFORD (awp international) - Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will sich für eine Milliardensumme Bayers Krebsforschungspartner Loxo Oncology einverleiben. Insgesamt bietet Eli Lilly etwa acht Milliarden US-Dollar (7,0 Mrd Euro) für Loxo, wie der US-Konzern am Montag in Indianapolis mitteilte. Je Loxo-Aktie will Eli Lilly 235 Dollar bezahlen. Die Summe liegt um mehr als zwei Drittel über dem Preis, zu dem die Loxo-Papiere vor der Offerte an der Börse gehandelt worden waren. Der Kurs schnellte im frühen Handel an der Wall Street um rund 66 Prozent auf 232,74 Dollar nach oben. Eli Lilly will den Deal noch im ersten Quartal abschliessen.

    Die Übernahme wäre den Angaben zufolge die grösste, die der Konzern bisher im Krebs-Bereich getätigt hat. Die Lilly-Führung schrieb von einem vielversprechenden Produktportfolio des umworbenen Unternehmens.

    Der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kooperiert mit Loxo bei der Entwicklung neuartiger Krebstherapien. So hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA das Krebsmittel Larotrectinib im November zur Behandlung bestimmter Tumore zugelassen.

    Wie das Management von Eli Lilly in einer Telefonkonferenz zum Loxo-Kauf sagte, solle mit Bayer über dessen Partnerschaft mit Loxo gesprochen werden. Sie solle fortgesetzt werden. Bayer selbst sieht laut einem Sprecher vorerst keine Auswirkungen auf die Kooperation mit dem US-Biotech-Unternehmen./mis/stw/men/he

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  • 07.01.2019 Eli Lilly will Krebs-Spezialisten Loxo kaufen

    Eli Lilly will Krebs-Spezialisten Loxo kaufen

    07.01.2019| 13:00:29

    INDIANAPOLIS/STAMFORD (awp international) - Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will sich für eine Milliardensumme Bayers Krebsforschungspartner Loxo Oncology einverleiben. Insgesamt bietet Eli Lilly etwa acht Milliarden US-Dollar (7,0 Mrd Euro) für Loxo, wie der US-Konzern am Montag in Indianapolis mitteilte.

    Je Loxo-Aktie will Eli Lilly 235 Dollar bezahlen. Die Summe liegt mehr als zwei Drittel über dem Preis, zu dem die Loxo-Papiere vor der Offerte an der Börse gehandelt wurden. Der Kurs schnellte im vorbörslichen US-Handel um mehr als 60 Prozent auf zuletzt 226 Dollar nach oben. Eli Lilly will den Deal soll noch im ersten Quartal abschliessen.

    Die Übernahme wäre den Angaben zufolge die grösste, die der Konzern bisher im Krebs-Bereich getätigt hat. Die Lilly-Führung schrieb von einem vielversprechenden Produktportfolio des umworbenen Unternehmens. Der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kooperiert mit Loxo bei der Entwicklung neuartiger Krebstherapien.

    stw/mis

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  • 04.01.2019 Bayer erringt Zwischenerfolg in US-Glyphosat-Verf...

    Bayer erringt Zwischenerfolg in US-Glyphosat-Verfahren

    04.01.2019| 07:20:00

    New York (awp/reu) - Im anstehenden Schadenersatz-Verfahren um den Unkrautvernichter Glyphosat in den USA hat sich der deutsche Pharmakonzern Bayer einen Vorteil verschafft: Ein US-Bezirksrichter gab am Donnerstag dem Antrag des Konzerns nach einer Aufteilung des Verfahrens in zwei Phasen statt.

    Dadurch kann der Kläger seine Vorwürfe, die Bayer-Tochter Monsanto habe versucht, Behörden und die öffentliche Meinung zu manipulieren, nicht schon am Anfang des Prozesses vorbringen. Sie kommen erst zum Tragen, wenn in einer ersten Phase des Prozesses geklärt wurde, dass Glyphosat die Krebserkrankungen des Klägers ausgelöst hat, und das Verfahren in eine zweite Phase eintritt. Bayer begrüsste die Entscheidung.

    Die Entscheidung des Richters betrifft den Prozess um die Klage von Edwin Hardeman, der am 25. Februar startet, sowie zwei weitere als sogenannte "bellwether trials" klassifizierte Klagen. Sie geben die Richtung für rund 620 beim Bezirksgericht in San Francisco anhängige Verfahren vor.

    Grosser Schadenersatz

    Das Argument, Monsanto habe bewusst versucht, die Gefährlichkeit von Glyphosat zu verschleiern, hatte im ersten Urteil mit dazu geführt, dass das Geschworenengericht den Konzern zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilte. Später wurde die Summe zwar auf 78 Millionen Dollar reduziert, doch Glyphosat wurde immer noch für die Krebserkrankung des Mannes verantwortlich gemacht.

    Bayer bestreitet das und hat immer wieder erklärt, dass Glyphosat bei sachgemässer Anwendung sicher sei. Der Leverkusener Konzern sieht sich in den USA inzwischen mit rund 9.300 Klägern wegen Glyphosat konfrontiert. Glyphosat zählt zu den weltweit am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern und wurde vom Monsanto-Konzern entwickelt, den Bayer im Sommer für rund 63 Milliarden Dollar übernommen hat.

    jb/

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  • 28.12.2018 Bayer-Chef will sich an Aufspaltungs-Diskussion n...

    Bayer-Chef will sich an Aufspaltungs-Diskussion nicht beteiligen

    28.12.2018| 22:15:50

    FRANKFURT (awp international) - Der Bayer-Chef lehnt eine Aufspaltung des Unternehmens in einen Agrarchemie- und einen Gesundheitskonzern ab. "An diesen Einwürfen beteiligen wir uns nicht", sagte Werner Baumann der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Die Strategie sei seit Ende 2014 kommuniziert und werde seither konsequent umgesetzt.

    Seit der Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto wird im Markt vermehrt über eine Aufspaltung des Konzerns diskutiert. Erst kürzlich waren wieder Spekulationen hochgekocht, der Aktionärsaktivist Elliott könne darauf hinarbeiten, zumal es zwischen den verschiedenen Arbeitsgebieten Pharma und Consumer Health auf der einen und der Agrarchemie auf der anderen Seite kaum Synergien gibt.

    "Auch wenn die Wertschöpfungsketten an manchen Stellen getrennt sind, so profitieren alle unsere Geschäfte sehr stark von unserer Infrastruktur", hält Baumann dem entgegen. Zudem sei die Marke Bayer eine starke verbindende Klammer. Obendrein hob Baumann hervor, dass "wir sehr aktiv waren, als es darum ging, uns auch von Geschäften zu trennen"./he

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  • 28.12.2018 Studie: US-Konzerne dominieren die Weltbörsen stä...

    Studie: US-Konzerne dominieren die Weltbörsen stärker denn je

    28.12.2018| 09:28:54

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - US-Konzerne haben ihren Vorsprung an den internationalen Börsen trotz der Kursturbulenzen in diesem Jahr weiter ausgebaut. Deutschlands Börsenschwergewichte rutschten dagegen im weltweiten Ranking der wertvollsten Unternehmen insgesamt ab, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Lediglich zwei deutsche Konzerne finden sich demnach noch unter den Top 100. Im Jahr zuvor waren es noch sechs Firmen.

    Die teuersten Unternehmen der Welt sind den Angaben zufolge trotz teilweise deutlicher Kursverluste US-Technologiekonzerne. Spitzenreiter mit einem Börsenwert von 754 Milliarden Dollar ist Microsoft (Stichtag 21.12.). Der Softwareriese verdrängte damit Apple . Der iPhone-Hersteller Apple verlor in der Gunst der Anleger und kommt auf Rang zwei (715 Mrd), gefolgt von der Google -Muttergesellschaft Alphabet (685 Mrd).

    Als wertvollstes deutsches Unternehmen liegt SAP auf Rang 61 mit einem Börsenwert von 117 Milliarden Dollar. Siemens kommt auf Platz 89. Der Versicherungskonzern Allianz, Volkswagen , Bayer und BASF sind dagegen nicht mehr unter den Top 100.

    Wegen der starken Ausrichtung auf ausländische Märkte litten deutsche Konzerne eher unter den aktuellen handelspolitischen Spannungen und Strafzöllen als etwa die US-Unternehmen, begründete Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland, das relativ schwache Abschneiden der deutschen Top-Konzerne. "Zudem verliert derzeit die europäische Wirtschaft insgesamt an Fahrt, während die Konjunktur in den USA nach wie vor brummt."

    Hinzu komme der Umbruch in der für Deutschland so wichtigen Autoindustrie. "Hohe Investitionen in Zukunftstechnologien schmälern die Gewinne, und die Digitalisierung sowie der Vormarsch der Elektromobilität stellen bisherige Geschäftsmodelle infrage", erläuterte Barth. Zudem befinde sich der wichtige chinesische Absatzmarkt im Rückwärtsgang. All das verunsichere die Anleger.

    Insgesamt stammen den Angaben zufolge die 5 wertvollsten Konzerne der Welt aus den USA. Dazu zählen auch der Online-Riese Amazon und die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffett. Von den 100 höchstbewerteten Unternehmen haben 57 ihren Sitz in Nordamerika (Vorjahr 55). Nur 22 stammen aus Europa (Vorjahr 24), unverändert 21 Unternehmen kommen aus Asien und dem pazifischen Raum.

    Die wertvollsten Unternehmen ausserhalb der USA sind demnach die beiden chinesischen Internetkonzerne Tencent und Alibaba. Sie belegen die Ränge 6 und 10. Das teuerste europäische Unternehmen ist der Lebensmittelkonzern Nestlé, der mit einem Börsenwert von 252 Milliarden Dollar auf Platz 15 landet.

    Die Bedeutung klassischer Industriekonzerne nimmt den Angaben zufolge aus Sicht der Anleger weiter ab: Nur noch 6 Industrieunternehmen finden sich den Angaben zufolge unter den Top 100 wieder, vor einem Jahr waren es noch 8. Demgegenüber rangieren 21 US-Internet- und Technologiekonzerne unter den höchstbewerteten Unternehmen der Welt - aber nur 2 europäische./mar/DP/she

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  • 28.12.2018 US-Technologieriesen an der Spitze der 100 wertvo...

    US-Technologieriesen an der Spitze der 100 wertvollsten Unternehmen

    28.12.2018| 09:11:44

    FRANKFURT (awp international) - Microsoft , Apple und die Google -Mutter Alphabet sind einer Studie zufolge die wertvollsten Unternehmen der Welt. Spitzenreiter mit einem Börsenwert von 754 Milliarden Dollar ist Microsoft (Stichtag 21.12.), wie aus einer am Freitag veröffentlichten Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Der Softwareriese verdrängte den iPhone-Hersteller Apple, der in der Gunst der Anleger verlor, auf Rang zwei (715 Mrd). Die Google-Muttergesellschaft Alphabet (685 Mrd) kam auf Platz drei. Deutschlands Börsenschwergewichte rutschten im weltweiten Ranking der 100 wertvollsten Unternehmen ab.

    Lediglich zwei deutsche Konzerne finden sich demnach noch unter den Top 100. Im Jahr zuvor waren es noch sechs Firmen. Als wertvollstes deutsches Unternehmen liegt SAP auf Rang 61 mit einem Börsenwert von 117 Milliarden Dollar. Siemens kommt auf Platz 89. Der Versicherungsriese Allianz, Volkswagen , Bayer und BASF sind dagegen nicht mehr unter den Top 100.

    Wegen der starken Ausrichtung auf ausländische Märkte litten deutsche Konzerne eher unter den aktuellen handelspolitischen Spannungen und Strafzöllen als etwa die US-Unternehmen, begründete Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland, die Entwicklung. "Zudem verliert derzeit die europäische Wirtschaft insgesamt an Fahrt, während die Konjunktur in den USA nach wie vor brummt." Hinzu komme der Umbruch in der für Deutschland so wichtigen Autoindustrie.

    Von den 100 höchstbewerteten Unternehmen haben demnach 57 ihren Sitz in Nordamerika (Vorjahr 55). Nur 22 stammen aus Europa (Vorjahr 24), unverändert 21 Unternehmen kommen aus Asien und dem pazifischen Raum./mar/DP/she

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  • 20.12.2018 Streit um Verhütungspille 'Yasminelle' - Klage ge...

    Streit um Verhütungspille 'Yasminelle' - Klage gegen Bayer abgewiesen

    20.12.2018| 11:24:15

    WALDSHUT-TIENGEN (awp international) - In einer seit siebeneinhalb Jahren dauernden juristischen Auseinandersetzung um die Verhütungspille "Yasminelle" hat der Bayer -Konzern einen Erfolg erzielt. Das Landgericht Waldshut-Tiengen wies die Klage einer Frau gegen den Konzern ab. Die gesundheitlichen Probleme der heute 34-Jährigen seien nicht zweifelsfrei auf die Einnahme des Verhütungsmittels zurückzuführen, entschied das Gericht am Donnerstag. Möglich seien auch andere Ursachen. Die Frau habe daher keinen Anspruch auf Schmerzensgeld (Az.: 1 O 73/12). Zudem müsse sie einen Grossteil der Kosten des Prozesses tragen.

    Die frühere Tierärztin aus dem Ortenaukreis klagte in dem seit Juni 2011 laufenden Zivilrechtsverfahren gegen den Chemie- und Arzneimittelkonzern mit Sitz in Leverkusen. Dieser vertreibt die Pille. Die Frau macht die Pille mit ihrem Wirkstoff Drospirenon für gesundheitliche Probleme und ein hohes Thrombose-Risiko verantwortlich.

    Nach der Einnahme habe sie im Juni 2009 eine beidseitige Lungenembolie sowie einen Kreislaufzusammenbruch mit Herzstillstand erlitten und sei fast gestorben. Sie forderte von Bayer Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 200 000 Euro.

    Mitte Oktober hatte das Gericht die Kontrahenten dazu aufgerufen, sich aussergerichtlich zu einigen. Dieser Aufforderung sei jedoch keiner der Beteiligten gefolgt, sagte die Vorsitzende Richterin./ruf/DP/nas

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  • 20.12.2018 Pharmakonzerne dürften US-Preise trotz Trump-Krit...

    Pharmakonzerne dürften US-Preise trotz Trump-Kritik wieder anheben

    20.12.2018| 06:45:56

    New York/San Francisco (awp/awp/sda/reu) - Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und grossen Pharmaherstellern über die Preise für Medikamente dürfte sich Anfang 2019 wieder zuspitzen. Fast 30 Konzerne haben Massnahmen ergriffen, im Januar ihre Preise in den USA wieder anzuheben - darunter auch Bayer aus Deutschland und Novartis aus der Schweiz. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Reuters einsehen konnte.

    Zuletzt hatte viele Pharma-Firmen auf Trumps Druck hin auf Preisanhebungen verzichtet. Der US-Präsident hat die Branche wegen ihrer Preispolitik wiederholt angegriffen und erklärt, die Konzerne erwirtschafteten auf Kosten der US-Steuerzahler ein Vermögen. Er habe sich daher zum Ziel gesetzt, die Arzneikosten zu senken.

    Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie - sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Umsätze.

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BAYN
Valor 10367293
ISIN DE000BAY0017

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -1.86%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +3.52 +5.79%
Perf. 3M -1.87 -2.83%
Perf. laufendes Jahr +3.57 +5.88%
Perf. 52W   -37.44%

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Company Gesellschaftsereignis Übersicht (04.06.2018)
Instrument Instrumentzuteilung/Platzierung (04.06.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 66.50 +3.65% 4'321'322 18.01.2019
LSE Europ M 66.165 +2.77% 1'531'834 18.01.2019
SIX SX 73.55 +0.89% 600 18.01.2019
TRADEcho 2cy 57.6792 -0.42% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 64.85 (17.01.2019)
Vortagestief 63.98 (17.01.2019)
Hoch 1W 67.02 (18.01.2019)
Tief 1W 63.50 (15.01.2019)
Hoch 1M 67.02 (09.01.2019)
Tief 1M 58.33 (27.12.2018)
Hoch 3M 72.20 (08.11.2018)
Tief 3M 58.33 (27.12.2018)
Hoch 1J 108.289809 (24.01.2018)
Tief 1J 58.33 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG