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Dividende ex Datum 23.02.2018
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Marktkapital in Mio. 21'015.92
Umsatz Vormonat 3'844'185

Aktuelle News

  • 07.01.2019 Markt: Halbleiterwerte international weiter auf E...

    Markt: Halbleiterwerte international weiter auf Erholungskurs

    07.01.2019| 10:44:17

    Zürich (awp) - Die Aktien aus der Halbleiterbranche haben sich am Montag im Rahmen einer weltweiten Rally bei Technologiewerten weiter erholt. Die Hoffnung auf einen baldigen Ausweg aus dem US-chinesischen Handelsstreit machte sich bei den Branchenwerten zuvor schon in den USA und Asien weiter positiv bemerkbar. An der US-Börse Nasdaq hatte der Branchenindex Sox am Freitag letztlich mehr als 4 Prozent gewonnen.

    In der Schweiz waren AMS die stärksten Gewinner unter den Branchenwerten: Die Aktie des aus Österreich stammenden und in der Schweiz notierten Chipherstellers zog bis um 10.40 Uhr um 7,5 Prozent an. Zusätzlich gestützt wurden die Papiere davon, dass der Sensorenhersteller eine Partnerschaft mit dem chinesischen Softwareentwickler Face++ eingeht, bei der beide Unternehmen ihre 3D-Sensoren und Software bei Anwendungen wie etwa zur Gesichtserkennung besser aufeinander abstimmen wollen.

    In Deutschland rückten derweil Infineon im Dax um 1,1 Prozent vor und Dialog aus dem SDax gewannen mitgetragen von einem positiven Analystenkommentar von Merrill Lynch sogar 3,6 Prozent. Auf europäischer Bühne gewannen STMicroelectronics 1,7 Prozent und die Titel des Branchenausrüsters ASML rückten um 1,2 Prozent vor.

    tih/fba/kw/rw

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  • 18.12.2018 EU-Kommission billigt Milliarden-Förderung für Mi...

    EU-Kommission billigt Milliarden-Förderung für Mikroelektronik

    18.12.2018| 14:21:08

    BRÜSSEL (awp international) - Im Wettbewerb mit Ländern wie China und den USA darf Deutschland die Entwicklung von Chips und Sensoren einer Entscheidung der EU-Kommission zufolge mit bis zu 820 Millionen Euro fördern. Die Brüsseler Behörde genehmigte am Dienstag einen gemeinsamen Antrag von vier EU-Ländern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Mikrotechnik mit insgesamt 1,75 Milliarden Euro fördern zu dürfen, wie die EU-Kommission mitteilte. Dadurch sollen weitere 6 Milliarden Euro an privaten Investitionen mobilisiert werden.

    "Mikroelektronik ist Bestandteil fast aller elektronischen Geräte, die wir im Alltag nutzen, ob es sich um unsere Telefone, Computer, Waschmaschinen oder Autos handelt", sagte die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Durch Innovation im Bereich Mikroelektronik kann Europa insgesamt einen Innovationsschub erfahren."

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zeigte sich erfreut über den Beschluss der EU-Kommission. "Mit der Entscheidung wird die Halbleiterkompetenz in Europa und in Deutschland gestärkt." Deutschland werde rund eine Milliarde Euro in diese Technologie investieren. Insbesondere ein Mikroelektronik-Standort von Bosch in Dresden solle ausgebaut und bis zur ersten gewerblichen Nutzung durch die Bundesregierung unterstützt werden.

    Italien, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland hatten das Projekt Ende November bei der EU-Kommission eingereicht. Es soll vor allem Forschung und Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge sowie des Internets der Dinge voranbringen, bei dem immer mehr Geräte online miteinander verbunden werden.

    Insgesamt sind 29 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den vier Ländern an dem Projekt beteiligt. Sie arbeiten gemeinsam an fünf Technologiebereichen; darunter die Entwicklung energieeffizienter Chips, intelligenter Sensoren sowie Ersatzstoffe für den Rohstoff Silizium. Aus Deutschland werden der EU-Kommission zufolge unter anderem Infineon , Bosch, Carl Zeiss und Osram gefördert./wim/DP/nas

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  • 04.12.2018 Internationale Handelskonflikte belasten auch Chi...

    Internationale Handelskonflikte belasten auch Chipbranche

    04.12.2018| 14:48:44

    MÜNCHEN (awp international) - Die deutsche Elektronikbranche spürt die Folgen des US-chinesischen Handelskriegs und die weltpolitische Unsicherheit. Nach zwei Boomjahren erwartet der Elekto- und Elektronikverband ZVEI 2019 ein viel langsameres Wachstum. Im laufenden Jahr werden demnach weltweit Halbleiter für 474 Milliarden Dollar verkauft, 15 Prozent mehr als 2017.

    Im kommenden Jahr könnte das Plus dann unter drei Prozent sinken. Als Ursachen nannte ZVEI-Halbleiterfachmann Stephan zur Verth unter anderem den Zollkonflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Peking sowie den nahenden Brexit.

    Schaltungen und Bauteile auf Halbleiterbasis werden für viele Produkten benötigt, darunter Computerchips, elektronische Prozessoren, Sensoren und Speicher. Zu den weltweit führenden Unternehmen zählen der US-Konzern Intel und Samsung aus Südkorea, bekanntester deutscher Hersteller ist Infineon in München.

    Starke Schwankungen der Branche sind allerdings üblich, auch gilt das Geschäft als schwierig vorherzusagen. In diesem Jahr lief die Branche besser als vom ZVEI vor einem Jahr erwartet, doch liess das Wachstum im dritten Quartal bereits nach.

    Eine Stütze dürften allerdings auch in den kommenden Jahren Trends wie die Elektromobilität, autonomes Fahren und die Vernetzung der Fahrzeuge sein. Das werde den Halbleiterbedarf der Autohersteller rasant steigen lassen, schätzt der ZVEI. Der Durchschnittswert der in einem Auto verbauten Halbleiter könnte von derzeit 350 auf knapp 2000 Dollar wachsen, sagte zur Verth./cho/DP/nas

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  • 26.11.2018 Japanischer Autozulieferer Denso beteiligt sich a...

    Japanischer Autozulieferer Denso beteiligt sich an Infineon

    26.11.2018| 08:48:25

    NEUBIBERG (awp international) - Der Halbleiterkonzern Infineon verstärkt seine Kooperation mit dem japanischen Autozulieferer Denso. Auf dem Zettel hat Infineon dabei unter anderem Bereiche wie das autonome Fahren sowie die Elektromobilität, wie das Unternehmen am Montag in Neubiberg bei München mitteilte. Infineon erhofft sich zudem eine Stärkung der Position auf dem japanischen Markt.

    Im Rahmen der Partnerschaft beteiligt sich Denso auch an dem Halbleiterhersteller und hat Aktien für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gekauft. Die Infineon-Aktien legten vorbörslich um 1,4 Prozent zu./nas/fba

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  • 21.11.2018 Airbus wirbt Infineon-Finanzchef Dominik Asam ab

    Airbus wirbt Infineon-Finanzchef Dominik Asam ab

    21.11.2018| 08:25:59

    TOULOUSE/MÜNCHEN (awp international) - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat einen neuen Finanzchef gefunden. Der Verwaltungsrat nominierte den Infineon -Finanzchef Dominik Asam als Nachfolger für Harald Wilhelm, wie Airbus am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Der 49-Jährige Asam tritt das neue Amt den Plänen zufolge nach der Hauptversammlung des Konzerns am 10. April 2019 an. Infineon teilte unterdessen in München mit, dass die Nachbesetzung der Position eingeleitet wurde.

    Der 52-jährige Wilhelm hatte angekündigt, er werde Airbus zusammen mit Konzernchef Tom Enders 2019 verlassen. Er führt seit sechs Jahren die Finanzen des Konzerns. Schon vier Jahre zuvor hatte er die gleiche Aufgabe für die Verkehrsflugzeugsparte übernommen - den grössten Geschäftsbereich des Konzerns./mne/jha/

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  • 12.11.2018 Infineon tiefrot - Furcht vor Abwärtszyklus im Ch...

    Infineon tiefrot - Furcht vor Abwärtszyklus im Chipsektor

    12.11.2018| 18:48:12

    (Zusammenfassung; neu Schlusskurse, weitere Analystenstimmen, mehr Infos zur aktuellen Entwicklung im Technologiesektor)

    FRANKFURT (awp international) - Die Sorge vor einem Abwärtszyklus in der Halbleiterbranche hat die Papiere von Infineon am Montag trotz positiv gewerteter Quartalszahlen nach unten gerissen. Im frühen Handel noch zeitweise um gut viereinhalb Prozent fester, beendeten die Anteile des Chipherstellers den Tag als Dax-Schlusslicht mit minus 7,83 Prozent auf 16,765 Euro.

    Ende Oktober hatten sie sich von ihrem Jahrestief bei etwas unter 16 Euro zunächst etwas erholen können bis auf knapp über 19 Euro Anfang November. Diese Erholung ist dahin. Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Montag mit minus 1,77 Prozent ebenfalls in schwacher Form.

    Analysten werteten die Quartalszahlen und auch den Ausblick des deutschen Chipproduzenten im Grundsatz positiv, fanden aber im Detail auch Schwachstellen. So sei die Profitabilität im wichtigen Autogeschäft erneut den Erwartungen hinterher gehinkt, schrieb Günther Hollfelder von der Baader Bank. Zudem mehren sich Stimmen, die einen Konjunkturabschwung befürchteten. Für Infineon käme dieser aufgrund des Ausbaus der Kapazitäten zu einem ungünstigen Zeitpunkt, hiess es vom Analysehaus Mainfirst. Die Experten bezweifeln, dass die langfristigen Investitonen "kurzfristig korrigiert" werden könnten. Laut den Analysten der UBS rechnen viele am Markt derzeit mit einem Abwärtszyklus im Halbleitersektor.

    Die von Infineon am Vormittag angekündigte Übernahme des Dresdner Startups Siltectra für 124 Millionen Euro, mit der der Konzern sein Siliziumkarbid-Geschäft erweitert, hatte am Montag kaum Einfluss auf den Kurs, waren sich Marktteilnehmer am Ende des Tages einig. Der Zukauf sei schlicht zu klein, sagte ein Händler. Viele Investoren seien vor der Vorlage der Geschäftszahlen aber etwas zu optimistisch gewesen nach den zuletzt sehr positiven Aussagen des Konzerns etwa auf dem Auto-Investorentag. "Die Quartalszahlen waren gut und der Ausblick ist besser als erwartet - aber letztlich spielt da auch erheblicher Rückenwind von der Währungsseite eine Rolle", so der Händler.

    Er nannte zudem die Unsicherheit wegen Qimonda als Belastung. Infineon musste für die ehemalige Tochter erhöhte Rückstellungen vornehmen. Hintergrund ist eine seit Jahren laufende Klage des Insolvenzverwalters von Qimonda. Infineon hatte das DRAM-Speicherchipgeschäft ausgegliedert und 2006 an die Börse gebracht, Anfang 2009 musste das Geschäft wegen eines drastischen Preisverfalls Insolvenz anmelden.

    Alles in allem hätten nun die zuvor optimistisch in die Zahlen gegangenen Anleger ihre Infineon-Positionen wieder verkauft, so dass die Aktie nun auch charttechnisch weiter unter Druck stehe, führte er aus. Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank hält indes den Kursrutsch zum Wochenauftakt für überzogen.

    Unter den Sektorindizes in Europa wurde zum Wochenauftakt die gesamte Technologiebranche mit einem Minus von 3,7 Prozent von den Anlegern besonders gemieden. Auch hier ist die Erholung seit Ende Oktober nach dem Ausverkauf wieder dahin. Im Dax verbuchten am Montag neben Infineon die Anteile von SAP nach dem laut Analysten kostspieligen Zukauf von Qualtrics in den USA hohe Verluste von 5,6 Prozent.

    In den USA ging es an der Nasdaq-Börse zum Wochenauftakt ebenfalls weiter abwärts. Dort brachen die Aktien des US-Sensorenherstellers und Apple-Zulieferers Lumentum nach gekappten Jahreszielen um knapp ein Drittel ihres Wertes ein. Die Umsatz- und Gewinnwarnung riss auch die Papiere des an der schweizerischen Börse notierten österreichischen Wettbewerbers AMS mit mehr als 22 Prozent in die Tiefe, der ebenso wie Lumentum Komponenten zur 3D-Gesichtserkennung in den neuen iPhone-Modellen von Apple beisteuert. Apple-Papiere verloen in New York mehr als 4 Prozent./ajx/bek/jha/ajx/tos

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  • 12.11.2018 Infineon kauft Dresdner Siliziumkarbid-Startup Si...

    Infineon kauft Dresdner Siliziumkarbid-Startup Siltectra für 124 Millionen Euro

    12.11.2018| 09:23:07

    MÜNCHEN/DRESDEN (awp international) - Der Chipkonzern Infineon erweitert sein Siliziumkarbid-Geschäft um eine millionenschwere Übernahme. Für 124 Millionen Euro übernimmt der Konzern das Dresdner Startup Siltectra von dem Venture-Capital-Investor MIG Fonds, wie das Unternehmen am Montag in Neubiberg mitteilte.

    Siltectra habe ein neues Verfahren zum Bearbeiten von Kristallen entwickelt, welches Infineon zum Splitten von Siliziumkarbid-Wafern einsetzen will. Dadurch könne die Anzahl der Chips aus einem Wafer verdoppelt werden. Dies soll Infineon beim Hochfahren seiner Siliziumkarbid-Produkte zu Gute kommen. Dabei hat der Konzern insbesondere den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Automobilindustrie im Blick. In den Antriebssträngen von Elektrofahrzeugen kämen zunehmend Siliziumkarbid-Produkte zum Einsatz, hiess es. Siltectra will nun an der Einführung einer Serienfertigung arbeiten./nas/fba

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  • 12.11.2018 Chipkonzern Infineon will Wachstum beschleunigen

    Chipkonzern Infineon will Wachstum beschleunigen

    12.11.2018| 08:48:05

    (Ausführliche Fassung)

    NEUBIBERG (awp international) - Der Halbleiterhersteller Infineon profitiert weiter von einer robusten Chipnachfrage. Gute Geschäfte mit Halbleitern für die Automobilindustrie, für Industrieantriebe und Windenergie liessen Umsatz und Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 steigen. Die Aktionäre sollen daher eine höhere Dividende erhalten, wie der Konzern am Montag in Neubiberg mitteilte. Für die weitere Entwicklung zeigte sich Konzernchef Reinhard Ploss zuversichtlich. "Wir starten mit gut gefüllten Auftragsbüchern ins Geschäftsjahr 2019 und wollen weiter überdurchschnittlich wachsen."

    So erwartet der Chiphersteller für das neue Geschäftsjahr (per 30. September) ein Umsatzwachstum von 11 Prozent, plus oder minus zwei Prozentpunkte. Damit würde sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr beschleunigen, als Infineon ein Umsatzplus von 8 Prozent auf knapp 7,6 Milliarden Euro erreichte. Die operative Marge (Segmentergebnismarge) soll in der Mitte der Umsatzspanne 18 Prozent erreichen und damit leicht über dem Vorjahreswert von 17,8 Prozent liegen. Infineon hatte zuletzt umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten angekündigt, etwa in Dresden oder im österreichischen Villach. 2018/19 will der Konzern insgesamt 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro investieren.

    Für das Auftaktquartal erwartet Infineon eine saisonal typische Schwäche, der Umsatz dürfte dabei um 4 Prozent (plus oder minus 2 Prozentpunkte) sinken bei einer erwarteten Segmentergebnismarge von etwa 17,5 Prozent. An der Börse kamen die Aussagen Infineons gut an - die Aktie legte vorbörslich um etwa 3 Prozent zu.

    Im vergangenen Geschäftsjahr übertraf Infineon seine im Juni erhöhte Prognose leicht. Auch im Schlussquartal setzte der Konzern seinen Wachstumspfad fort. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Mit einem Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal erreichte der Konzern das obere Ende seiner Prognose. Das operative Ergebnis (Segmentergebnis) nahm um mehr als ein Fünftel auf 400 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge stieg von 18 auf 19,5 Prozent und fiel damit besser aus, als von Infineon erwartet. Mit Ausnahme des Geschäfts mit digitalen Sicherheitslösungen, wie etwa Chips für Bezahlkarten und hoheitliche Dokumente, konnten alle Sparten zulegen. Auch das Automobilgeschäft wuchs weiter - hier profitierte das Unternehmen von Produkten im Bereich elektrische Antriebe.

    Wermutstropfen im Quartal war der gesunkene Konzernüberschuss. Hier belasteteten erhöhte Rückstellungen im Zusammenhang mit der ehemaligen Tochter Qimonda das Ergebnis. Infineon hatte das DRAM-Speicherchipgeschäft ausgegliedert und 2006 an die Börse gebracht, Anfang 2009 musste das Geschäft wegen eines drastischen Preisverfalls Insolvenz anmelden. Hintergrund für die Erhöhung der Rückstellungen ist eine seit Jahren laufende Klage des Insolvenzverwalters von Qimonda.

    Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten. Infineon schlägt eine Zahlung von 0,27 Euro je Aktie vor, das sind 2 Cent mehr als im Vorjahr./nas/fba

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  • 12.11.2018 Insolvente Qimonda verdirbt Infineon das Quartals...

    Insolvente Qimonda verdirbt Infineon das Quartalsergebnis

    12.11.2018| 07:36:50

    NEUBIBERG (awp international) - Erhöhte Rückstellungen in Zusammenhang mit der Insolvenz von Qimonda haben dem Halbleiterhersteller Infineon das Ergebnis im vierten Quartal verdorben. Der Konzernüberschuss sank in den Monaten Juli bis September im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 141 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Neubiberg mitteilte. Im fortgeführten Geschäft konnte Infineon den Gewinn von 177 Millionen auf 300 Millionen Euro steigern. Die gestiegenen Rückstellungen stehen in Verbindung mit einer Klage des Insolvenzverwalters von Qimonda.

    Abseits dessen profitierte Infineon auch im Schlussquartal von einer robusten Halbleiternachfrage. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Segmentergebnis) nahm um mehr als ein Fünftel auf 400 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge stieg von 18 auf 19,5 Prozent. Für das neue Geschäftsjahr 2018/19 (per 30. September) kündigte Infineon weiteres Wachstum an, das Geschäft mit Halbleitern für die Automobilindustrie soll dabei überdurchschnittlich zulegen. Das Unternehmen starte mit "gut gefüllten Auftragsbüchern" erklärte Infineon-Chef Reinhard Ploss. Für das typischerweise schwache erste Quartal erwartet der Konzern einen Umsatzrückgang./nas/fba

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  • 25.10.2018 Intel erfreut Börsianer mit zuversichtlichem Blic...

    Intel erfreut Börsianer mit zuversichtlichem Blick aufs Jahresende

    25.10.2018| 21:47:50

    SANTA CLARA (awp international) - Der weltweit zweitgrösste Chipkonzern Intel hat mit seinem Optimismus die Anleger verzückt. Der Aktienkurs des Infineon -Rivalen legte am Donnerstag nach Börsenschluss um mehr als vier Prozent zu.

    Intel rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von etwa 19 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten bisher nur 18,4 Milliarden vorhergesagt. Auch beim Gewinn je Aktie liegt das Unternehmen mit 1,16 Dollar über den Prognosen von Experten, die bisher von 1,05 Dollar ausgegangen waren.

    Dem Unternehmen zufolge war auch im dritten Quartal die Nachfrage im PC-Bereich stärker als erwartet. Daher habe man die Jahresprognose erneut angehoben. Andere US-Chiphersteller wie Advanced Micro Devices oder Texas Instruments hatten hingegen zuletzt bei der Zahlenvorlage mit ihrem Pessimismus die Anleger schockiert.

    Im dritten Quartal legte der Umsatz bei Intel um 19 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn stieg unter dem Strich um 42 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar./he

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  • 26.09.2018 EuGH: Kartellstrafe gegen Infineon muss erneut ge...

    EuGH: Kartellstrafe gegen Infineon muss erneut geprüft werden

    26.09.2018| 09:57:09

    LUXEMBURG (awp international) - Von der EU-Kommission verhängte Kartellbussen gegen den deutschen Chiphersteller Infineon müssen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs erneut geprüft werden. Das untergeordnete EU-Gericht müsse nun genau untersuchen, ob die Millionenstrafe verhältnismässig sei, befanden die Luxemburger Richter am Mittwoch (Rechtssache C-99/17 P). Dies sei vorher versäumt worden.

    Die EU-Kommission als oberste europäische Wettbewerbsbehörde hatte 2014 eine Strafe in Höhe von 138 Millionen Euro gegen vier Chiphersteller wegen illegaler Absprachen verhängt. Im Fokus standen neben Infineon auch Samsung , die japanische Firma Renesas sowie Philips . Die Unternehmen hatten demnach sensible Informationen ausgetauscht, unter anderem zu Preisen und Vertragsverhandlungen. Dabei ging es um Smartcard-Chips, die in Bankkarten oder Handys eingesetzt wurden. Das vorinstanzliche EU-Gericht hatte die Strafen 2016 bestätigt.

    Infineon musste mit rund 82,8 Millionen Euro den grössten Anteil zahlen. Das Münchner Unternehmen argumentierte jedoch, das EU-Gericht habe nur eine Handvoll der von der EU-Kommission festgestellten rechtswidrigen Kontakte überprüft. Auch Philips legte Beschwerde ein.

    Das EU-Gericht müsse nun gegebenenfalls prüfen, ob die EU-Kommission die verbleibenden Kontakte von Infineon nachweisen könne, befanden die EuGH-Richter. Im Falle von Philips bestätigten sie hingegen die verhängte Kartellbusse (Rechtssache C-98/17 P)./asa/DP/stw

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  • 02.08.2018 Infineon und Alibaba wollen chinesische Firmen di...

    Infineon und Alibaba wollen chinesische Firmen digitalisieren

    02.08.2018| 15:20:47

    MÜNCHEN (awp international) - Der Halbleiterhersteller Infineon will an der Digitalisierung chinesischer Kleinbetriebe verdienen, zusammen mit dem chinesischen Internetriesen Alibaba. Ziel sei es, Smart-Life- und Smart-Industry-Anwendungen gemeinsam auf den Weg zu bringen, teilte der Chiphersteller am Donnerstag mit. Der Zugang zu Alibaba Cloud solle für Kleinfirmen und Einzelpersonen schneller, kostengünstiger und verlässlicher werden. Kleinbetriebe könnten dann ihre Produktion digital abwickeln.

    Infineon liefere Halbleiter und technische Dienstleistungen für das Betriebssystem von Alibaba Cloud. "Die zwei Unternehmen planen darüber hinaus, bei E-Commerce-Kanälen zusammenzuarbeiten", teilte der Dax -Konzern mit. Alibaba ist nach eigenen Angaben "der weltweit führende Anbieter von Cloud-Computing- und KI-Technologie"./rol/DP/tos

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Stammdaten

Branche/Sektor Elektronik & Halbleiter
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol IFX
Valor 1038049
ISIN DE0006231004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -1.43%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.95 +5.64%
Perf. 3M +1.66 +10.22%
Perf. laufendes Jahr +0.45 +2.64%
Perf. 52W   -29.27%

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Instrument Barausschüttung (14.01.2019)

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LSE Europ M 18.4175 +2.89% 1'102'123 18.01.2019
TRADEcho 2cy 15.845 -1.43% --- 18.01.2019

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Hoch 1M 18.60 (18.01.2019)
Tief 1M 16.40 (03.01.2019)
Hoch 3M 19.91 (03.12.2018)
Tief 3M 15.78 (26.10.2018)
Hoch 1J 25.75 (15.06.2018)
Tief 1J 15.78 (26.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG