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Aktuelle News

  • 14.03.2019 Infineon beruft Linde-Manager zum Finanzvorstand

    Infineon beruft Linde-Manager zum Finanzvorstand

    14.03.2019| 08:13:19

    MÜNCHEN (awp international) - Der Chipkonzern Infineon hat einen Nachfolger für den zu Airbus wechselnden Finanzvorstand Dominik Asam gefunden. Sven Schneider werde zum 1. Mai zum Finanzchef berufen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in München mit. Sein Vertrag habe zunächst eine Laufzeit von drei Jahren. Schneider kommt von der Linde AG, die inzwischen zum mit Praxair fusionierten Konzern Linde plc gehört. Der Halbleiterhersteller Infineon hatte im November mitgeteilt, dass Asam zum Flugzeugbauer Airbus wechselt./zb/jha/

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  • 10.03.2019 Kreise: Chipkonzern Nvidia kurz vor Kauf des isra...

    Kreise: Chipkonzern Nvidia kurz vor Kauf des israelischen Tech-Konzerns Mellanox

    10.03.2019| 19:42:11

    TEL AVIV/LONDON (awp international) - Der Grafikkarten-Spezialisten Nvidia liegt im Rennen um den Datencenter-Spezialisten Mellanox offenbar vorn. Nvidia und das israelische Unternehmen stünden kurz vor einer Einigung auf einen Übernahme, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zwar sei noch nichts endgültig entschieden, doch führe Nvidia das Rennen der Bieter, zu denen auch Intel gehöre, an. Bereits am Montag könnte der Deal bekannt gegeben werden. Zuvor hatte die israelische Zeitung "Calcalist" von einem engen Rennen zwischen Nvidia und Intel berichtet.

    Bereits im Januar hatte es Medienberichte über ein Interesse von Intel an dem israelischen Hersteller unter anderem von Chips für die Übertragung grosser Datenmengen gegeben. Der Mellanox-Aktienkurs war daraufhin nach oben geschossen. Mellanox brachte es zuletzt auf einen Börsenwert von knapp 6 Milliarden US-Dollar (5,3 Mrd Euro)./mis

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  • 21.02.2019 Infineon-Börsenkurs verärgert Aktionäre

    Infineon-Börsenkurs verärgert Aktionäre

    21.02.2019| 11:19:17

    MÜNCHEN/NEUBIBERG (awp international) - Trotz solider Zahlen haben die Aktionäre des Halbleiterherstellers Infineon auf der Hauptversammlung nicht mit Kritik gespart. "Obwohl Infineon operativ auf ein weiteres solides Jahr zurückblickt, war die Aktienkursentwicklung eher enttäuschend", sagte Fondsmanager Markus Golinski von Union Investment am Donnerstag in München. Auch Infineon-Chef Reinhard Ploss räumte mit Blick auf den Börsenkurs ein: "Dessen Entwicklung habe ich mir - so wie Sie - freilich anders vorgestellt". Die Infineon-Aktie hat binnen eines Jahres gut 12 Prozent an Wert verloren.

    Operativ geht es dem Dax -Konzern aus Neubiberg bei München hingegen blendend. Vor allem vom Trend zum autonomen Fahren und der Elektromobilität profitiert Infineon, weil in solchen Fahrzeugen deutlich mehr Halbleiter stecken als in einem herkömmlichen Auto. Die Nachfrage sei ungebrochen, sagte Ploss. Infineon fährt deshalb die Kapazitäten hoch. Allein 1,6 Milliarden Euro investiert der Halbleiterproduzent in ein neues Werk im österreichischen Villach.

    Sorgen bereitet den Aktionären indes die Absatzschwäche bei herkömmlichen Autos und bei Smartphones, die im ersten Quartal zu einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis geführt hatte. "Die Angst vor sinkender Nachfrage und wachsenden Lagerbeständen, die die ganze Branche umtreibt, trifft jetzt auch Infineon", stellte Golinski fest.

    Der Fondsmanager kritisierte zudem, dass Aufsichtsratschef Eckart Sünner seit inzwischen rund einem Jahr sowohl den Aufsichtsrat als auch den Prüfungsausschuss leitet. "Indem Sie beide Funktionen in Personalunion innehaben, entfällt eine wichtige Kontrollinstanz im Sinne von "checks and balances"", sagte Golinski. Sünner kündigte nun an, den Aufsichtsratsvorsitz zum August niederzulegen. Nachfolger soll das bisherige Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Eder werden, dessen Chefvertrag beim Tech-Konzern Voestalpine im Juli ausläuft./maa/DP/fba

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  • 05.02.2019 Infineon startet schwächer und dämpft Aussichten ...

    Infineon startet schwächer und dämpft Aussichten leicht

    05.02.2019| 09:31:44

    NEUBIBERG (awp international) - Die aktuellen Probleme in der Automobilbranche sowie die Schwäche im Smartphonegeschäft haben dem Chiphersteller Infineon den Start in das neue Geschäftsjahr erschwert. Umsatz und operativer Gewinn sanken im Vergleich zum Vorquartal. Tendenziell ist dabei das erste Quartal, das bei Infineon bis Ende Dezember läuft, das saisonal schwächste im Jahr. Für die nächsten Monate ist jedoch zunächst kaum Besserung in Sicht - Infineon dämpfte daher seine Erwartungen für das Geschäftsjahr leicht und wird auch beim geplanten Kapazitätsausbau in diesem Jahr etwas den Fuss vom Gas nehmen.

    Dennoch zeigte sich Konzernchef Reinhard Ploss recht zufrieden. Die "Herausforderungen eines schwieriger werdenden Umfeldes" seien bislang gut gemeistert worden, erklärte er. Trotz des Gegenwindes will Infineon weiter wachsen und Marktanteile gewinnen. Die Aktie legte im frühen Handel rund ein Prozent zu und baute damit die bisherigen Jahresgewinne aus. Mit einem Plus von zirka 13 Prozent gehört das Papier zu den besten Dax-Werten. 2018 hatte die Aktie allerdings fast ein Viertel ihres Wertes eingebüsst.

    Im ersten Quartal sank der Umsatz im Vergleich zu den drei Monaten zuvor der Umsatz um vier Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das lag im Rahmen der Unternehmensprognose sowie der Erwartungen der Analysten. Das operative Ergebnis (Segmentergebnis) nahm um 10 Prozent auf 359 Millionen Euro ab, die entsprechende Marge sank von 19,5 Prozent auf 18,2 Prozent. Damit hielt sich der Chipkonzern jedoch etwas besser als gedacht, hatte das Infineon-Management mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.

    Der Konzernüberschuss nahm um 80 Prozent auf 254 Millionen Euro zu, allerdings hatte Infineon im Vorquartal Rückstellungen im Zusammenhang mit der insolventen ehemaligen Tochter Qimonda vornehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahr lagen Umsatz und operatives Ergebnis deutlich im Plus. Chipkonzerne ziehen wegen der Volatilität des Geschäfts üblicherweise den Vergleich zum Vorquartal.

    In der zuletzt boomenden Branche hatte es in den vergangenen Monaten eine Reihe von negativen Signalen gegeben. Unternehmen zeigten sich pessimistischer für die Wachstumsaussichten im laufenden Jahr. Dabei belastet die Konzerne unter anderem die derzeitige Wachstumsschwäche in China. Vor allem im Automobilgeschäft sowie bei Smartphones zeigten sich zuletzt Rückgänge, was die Zuliefererbranche belastete. Der Lichtkonzern Osram etwa hatte ebenfalls einen schwachen Jahresstart verzeichnet, die Prognose wackelt und ist von einer Belebung der Auftragseingänge abhängig.

    Auch Infineon konnte sich dem Umfeld nicht völlig entziehen. Der Umsatz im Automobilgeschäft ging leicht zurück, Grund waren Lagerstandsbereinigungen bei Kunden wegen der Schwäche im weltweiten Fahrzeugmarkt. Auch bei Industrieanwendungen verzeichnete Infineon geringere Umsätze, bedingt durch eine etwas schwächere Nachfrage nach Haushaltsgeräten und Industrieantrieben. Deutlich stärker sanken die Umsätze in der Sparte PMM - hier machte sich unter anderem die geringere Nachfrage nach mobilen Endgeräten wie Smartphones bemerkbar. Auch das Geschäft mit digitalen Sicherheitslösungen, etwa bei Chipkarten oder Pässen ging überdurchschnittlich zurück.

    Für das zweite Quartal zeigte sich Infineon vorsichtig: Die Umsätze dürften stagnieren, die Marge hingegen auf etwa 16 Prozent deutlich zurückgehen. Auch für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr wurde das Management etwa konservativer: So dürfte der Umsatz am unteren Ende der Spanne von 9 bis 13 Prozent wachsen. Damit dürfte das Wachstum in etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr, als Infineon um 8 Prozent auf knapp 7,6 Milliarden Euro zulegte. Die Marge dürfte mit 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken, als 17,8 Prozent erreicht wurden. Zuvor war Infineon von rund 18 Prozent ausgegangen.

    Die langfristigen Wachstumsaussichten stuft Infineon als "unverändert gut" ein. Die Kapazitäten sollen ausgebaut werden. Allerdings nimmt der Konzern hier etwas Tempo heraus. Wegen des sich abschwächenden Wachstums will Infineon die bislang geplanten Investitionen in diesem Jahr von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro um 100 bis 200 Millionen Euro kürzen. An Kernprojekten wie die neue Anlage im österreichischen Villach hält Infineon jedoch fest. Infineon-Chef Ploss hatte bereits im November auf der Bilanzpressekonferenz erklärt, bei den Investitionen notfalls gegenzusteuern./nas/mne/zb

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  • 23.01.2019 Rückschlag für Chipwerte nach enttäuschendem ASML...

    Rückschlag für Chipwerte nach enttäuschendem ASML-Ausblick

    23.01.2019| 10:59:30

    FRANKFURT (awp international) - Nach den Kursgewinnen seit Jahresbeginn droht der Rally bei Chipwerten vorerst ein Ende. Am Mittwoch erleiden die am Vortag schon nach unten abgedrehten Branchenwerte einen weiteren Rückschlag, nachdem der Ausrüster ASML mit seinem Umsatzausblick enttäuschte. Dessen Aktien waren in Amsterdam um etwa 3 Prozent abgesackt.

    In der Chipbranche reagierten die Anleger erschrocken, wie Kursverluste verschiedener Branchenmitglieder zeigen. Hierzulande fallen die Papiere von AMS als einer der grössten Verlierer unter den Blue Chips um 1,3 Prozent zurück. Im deutschen Leitindex DAX notieren die Anteilsscheine von Infineon mit einem Verlust von 1,8 Prozent am Ende. An den übrigen Börsen Europas verlieren STMicroelectronics 1,5 Prozent. Die Papiere des Branchenzulieferers und Waferproduzenten Siltronic fallen um 1,1 Prozent.

    Als Industrieausrüster gilt ASML wegen seiner vorgelagerten Rolle bei der Produktion von Chips als guter Indikator - und enttäuschte den Markt mit dem avisierten deutlichen Umsatzrückgangs im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres. Ein Börsianer sah nun ein Abwärtspotenzial bei den Marktschätzungen für ASML von etwa 10 Prozent.

    Während der Markt Ausschau nach dem Tiefpunkt bei den Investitionen der Chipindustrie halte, müsse in der Branche nun nochmals von einem schwachen ersten Halbjahr ausgegangen werden, hiess es von Händlerseite. Analyst Janardan Menon von Liberum vermutet dabei nicht nur die von ASML erwähnten Auftragsverschiebungen als Grund. Er befürchtet, dass die Preise für DRAM-Speicherchips weiter schwächeln und erneute Investitionskürzungen im Jahresverlauf die Folge sein werden.

    Die Leidenszeit für die Branchenanleger dauert schon länger: Seit einem halben Jahr greift die Angst vor einem Abwärtszyklus um sich - unter anderem wegen einer schwachen Smartphone-Nachfrage. Die Infineon-Aktien hatten sich zwar seit Jahresbeginn, als sie mit 16,35 Euro auf ein Zwischentief gefallen waren, zuletzt Schritt für Schritt bis auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember berappelt. Schon am Vortag ging es dann aber im schwachen Umfeld an den Finanzmärkten wieder auf Talfahrt, die sich nun fortsetzte./tih/ag/mis

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  • 07.01.2019 Markt: Halbleiterwerte international weiter auf E...

    Markt: Halbleiterwerte international weiter auf Erholungskurs

    07.01.2019| 10:44:17

    Zürich (awp) - Die Aktien aus der Halbleiterbranche haben sich am Montag im Rahmen einer weltweiten Rally bei Technologiewerten weiter erholt. Die Hoffnung auf einen baldigen Ausweg aus dem US-chinesischen Handelsstreit machte sich bei den Branchenwerten zuvor schon in den USA und Asien weiter positiv bemerkbar. An der US-Börse Nasdaq hatte der Branchenindex Sox am Freitag letztlich mehr als 4 Prozent gewonnen.

    In der Schweiz waren AMS die stärksten Gewinner unter den Branchenwerten: Die Aktie des aus Österreich stammenden und in der Schweiz notierten Chipherstellers zog bis um 10.40 Uhr um 7,5 Prozent an. Zusätzlich gestützt wurden die Papiere davon, dass der Sensorenhersteller eine Partnerschaft mit dem chinesischen Softwareentwickler Face++ eingeht, bei der beide Unternehmen ihre 3D-Sensoren und Software bei Anwendungen wie etwa zur Gesichtserkennung besser aufeinander abstimmen wollen.

    In Deutschland rückten derweil Infineon im Dax um 1,1 Prozent vor und Dialog aus dem SDax gewannen mitgetragen von einem positiven Analystenkommentar von Merrill Lynch sogar 3,6 Prozent. Auf europäischer Bühne gewannen STMicroelectronics 1,7 Prozent und die Titel des Branchenausrüsters ASML rückten um 1,2 Prozent vor.

    tih/fba/kw/rw

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  • 18.12.2018 EU-Kommission billigt Milliarden-Förderung für Mi...

    EU-Kommission billigt Milliarden-Förderung für Mikroelektronik

    18.12.2018| 14:21:08

    BRÜSSEL (awp international) - Im Wettbewerb mit Ländern wie China und den USA darf Deutschland die Entwicklung von Chips und Sensoren einer Entscheidung der EU-Kommission zufolge mit bis zu 820 Millionen Euro fördern. Die Brüsseler Behörde genehmigte am Dienstag einen gemeinsamen Antrag von vier EU-Ländern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Mikrotechnik mit insgesamt 1,75 Milliarden Euro fördern zu dürfen, wie die EU-Kommission mitteilte. Dadurch sollen weitere 6 Milliarden Euro an privaten Investitionen mobilisiert werden.

    "Mikroelektronik ist Bestandteil fast aller elektronischen Geräte, die wir im Alltag nutzen, ob es sich um unsere Telefone, Computer, Waschmaschinen oder Autos handelt", sagte die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Durch Innovation im Bereich Mikroelektronik kann Europa insgesamt einen Innovationsschub erfahren."

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zeigte sich erfreut über den Beschluss der EU-Kommission. "Mit der Entscheidung wird die Halbleiterkompetenz in Europa und in Deutschland gestärkt." Deutschland werde rund eine Milliarde Euro in diese Technologie investieren. Insbesondere ein Mikroelektronik-Standort von Bosch in Dresden solle ausgebaut und bis zur ersten gewerblichen Nutzung durch die Bundesregierung unterstützt werden.

    Italien, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland hatten das Projekt Ende November bei der EU-Kommission eingereicht. Es soll vor allem Forschung und Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge sowie des Internets der Dinge voranbringen, bei dem immer mehr Geräte online miteinander verbunden werden.

    Insgesamt sind 29 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den vier Ländern an dem Projekt beteiligt. Sie arbeiten gemeinsam an fünf Technologiebereichen; darunter die Entwicklung energieeffizienter Chips, intelligenter Sensoren sowie Ersatzstoffe für den Rohstoff Silizium. Aus Deutschland werden der EU-Kommission zufolge unter anderem Infineon , Bosch, Carl Zeiss und Osram gefördert./wim/DP/nas

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  • 04.12.2018 Internationale Handelskonflikte belasten auch Chi...

    Internationale Handelskonflikte belasten auch Chipbranche

    04.12.2018| 14:48:44

    MÜNCHEN (awp international) - Die deutsche Elektronikbranche spürt die Folgen des US-chinesischen Handelskriegs und die weltpolitische Unsicherheit. Nach zwei Boomjahren erwartet der Elekto- und Elektronikverband ZVEI 2019 ein viel langsameres Wachstum. Im laufenden Jahr werden demnach weltweit Halbleiter für 474 Milliarden Dollar verkauft, 15 Prozent mehr als 2017.

    Im kommenden Jahr könnte das Plus dann unter drei Prozent sinken. Als Ursachen nannte ZVEI-Halbleiterfachmann Stephan zur Verth unter anderem den Zollkonflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Peking sowie den nahenden Brexit.

    Schaltungen und Bauteile auf Halbleiterbasis werden für viele Produkten benötigt, darunter Computerchips, elektronische Prozessoren, Sensoren und Speicher. Zu den weltweit führenden Unternehmen zählen der US-Konzern Intel und Samsung aus Südkorea, bekanntester deutscher Hersteller ist Infineon in München.

    Starke Schwankungen der Branche sind allerdings üblich, auch gilt das Geschäft als schwierig vorherzusagen. In diesem Jahr lief die Branche besser als vom ZVEI vor einem Jahr erwartet, doch liess das Wachstum im dritten Quartal bereits nach.

    Eine Stütze dürften allerdings auch in den kommenden Jahren Trends wie die Elektromobilität, autonomes Fahren und die Vernetzung der Fahrzeuge sein. Das werde den Halbleiterbedarf der Autohersteller rasant steigen lassen, schätzt der ZVEI. Der Durchschnittswert der in einem Auto verbauten Halbleiter könnte von derzeit 350 auf knapp 2000 Dollar wachsen, sagte zur Verth./cho/DP/nas

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  • 26.11.2018 Japanischer Autozulieferer Denso beteiligt sich a...

    Japanischer Autozulieferer Denso beteiligt sich an Infineon

    26.11.2018| 08:48:25

    NEUBIBERG (awp international) - Der Halbleiterkonzern Infineon verstärkt seine Kooperation mit dem japanischen Autozulieferer Denso. Auf dem Zettel hat Infineon dabei unter anderem Bereiche wie das autonome Fahren sowie die Elektromobilität, wie das Unternehmen am Montag in Neubiberg bei München mitteilte. Infineon erhofft sich zudem eine Stärkung der Position auf dem japanischen Markt.

    Im Rahmen der Partnerschaft beteiligt sich Denso auch an dem Halbleiterhersteller und hat Aktien für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gekauft. Die Infineon-Aktien legten vorbörslich um 1,4 Prozent zu./nas/fba

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  • 21.11.2018 Airbus wirbt Infineon-Finanzchef Dominik Asam ab

    Airbus wirbt Infineon-Finanzchef Dominik Asam ab

    21.11.2018| 08:25:59

    TOULOUSE/MÜNCHEN (awp international) - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat einen neuen Finanzchef gefunden. Der Verwaltungsrat nominierte den Infineon -Finanzchef Dominik Asam als Nachfolger für Harald Wilhelm, wie Airbus am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Der 49-Jährige Asam tritt das neue Amt den Plänen zufolge nach der Hauptversammlung des Konzerns am 10. April 2019 an. Infineon teilte unterdessen in München mit, dass die Nachbesetzung der Position eingeleitet wurde.

    Der 52-jährige Wilhelm hatte angekündigt, er werde Airbus zusammen mit Konzernchef Tom Enders 2019 verlassen. Er führt seit sechs Jahren die Finanzen des Konzerns. Schon vier Jahre zuvor hatte er die gleiche Aufgabe für die Verkehrsflugzeugsparte übernommen - den grössten Geschäftsbereich des Konzerns./mne/jha/

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  • 12.11.2018 Infineon tiefrot - Furcht vor Abwärtszyklus im Ch...

    Infineon tiefrot - Furcht vor Abwärtszyklus im Chipsektor

    12.11.2018| 18:48:12

    (Zusammenfassung; neu Schlusskurse, weitere Analystenstimmen, mehr Infos zur aktuellen Entwicklung im Technologiesektor)

    FRANKFURT (awp international) - Die Sorge vor einem Abwärtszyklus in der Halbleiterbranche hat die Papiere von Infineon am Montag trotz positiv gewerteter Quartalszahlen nach unten gerissen. Im frühen Handel noch zeitweise um gut viereinhalb Prozent fester, beendeten die Anteile des Chipherstellers den Tag als Dax-Schlusslicht mit minus 7,83 Prozent auf 16,765 Euro.

    Ende Oktober hatten sie sich von ihrem Jahrestief bei etwas unter 16 Euro zunächst etwas erholen können bis auf knapp über 19 Euro Anfang November. Diese Erholung ist dahin. Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Montag mit minus 1,77 Prozent ebenfalls in schwacher Form.

    Analysten werteten die Quartalszahlen und auch den Ausblick des deutschen Chipproduzenten im Grundsatz positiv, fanden aber im Detail auch Schwachstellen. So sei die Profitabilität im wichtigen Autogeschäft erneut den Erwartungen hinterher gehinkt, schrieb Günther Hollfelder von der Baader Bank. Zudem mehren sich Stimmen, die einen Konjunkturabschwung befürchteten. Für Infineon käme dieser aufgrund des Ausbaus der Kapazitäten zu einem ungünstigen Zeitpunkt, hiess es vom Analysehaus Mainfirst. Die Experten bezweifeln, dass die langfristigen Investitonen "kurzfristig korrigiert" werden könnten. Laut den Analysten der UBS rechnen viele am Markt derzeit mit einem Abwärtszyklus im Halbleitersektor.

    Die von Infineon am Vormittag angekündigte Übernahme des Dresdner Startups Siltectra für 124 Millionen Euro, mit der der Konzern sein Siliziumkarbid-Geschäft erweitert, hatte am Montag kaum Einfluss auf den Kurs, waren sich Marktteilnehmer am Ende des Tages einig. Der Zukauf sei schlicht zu klein, sagte ein Händler. Viele Investoren seien vor der Vorlage der Geschäftszahlen aber etwas zu optimistisch gewesen nach den zuletzt sehr positiven Aussagen des Konzerns etwa auf dem Auto-Investorentag. "Die Quartalszahlen waren gut und der Ausblick ist besser als erwartet - aber letztlich spielt da auch erheblicher Rückenwind von der Währungsseite eine Rolle", so der Händler.

    Er nannte zudem die Unsicherheit wegen Qimonda als Belastung. Infineon musste für die ehemalige Tochter erhöhte Rückstellungen vornehmen. Hintergrund ist eine seit Jahren laufende Klage des Insolvenzverwalters von Qimonda. Infineon hatte das DRAM-Speicherchipgeschäft ausgegliedert und 2006 an die Börse gebracht, Anfang 2009 musste das Geschäft wegen eines drastischen Preisverfalls Insolvenz anmelden.

    Alles in allem hätten nun die zuvor optimistisch in die Zahlen gegangenen Anleger ihre Infineon-Positionen wieder verkauft, so dass die Aktie nun auch charttechnisch weiter unter Druck stehe, führte er aus. Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank hält indes den Kursrutsch zum Wochenauftakt für überzogen.

    Unter den Sektorindizes in Europa wurde zum Wochenauftakt die gesamte Technologiebranche mit einem Minus von 3,7 Prozent von den Anlegern besonders gemieden. Auch hier ist die Erholung seit Ende Oktober nach dem Ausverkauf wieder dahin. Im Dax verbuchten am Montag neben Infineon die Anteile von SAP nach dem laut Analysten kostspieligen Zukauf von Qualtrics in den USA hohe Verluste von 5,6 Prozent.

    In den USA ging es an der Nasdaq-Börse zum Wochenauftakt ebenfalls weiter abwärts. Dort brachen die Aktien des US-Sensorenherstellers und Apple-Zulieferers Lumentum nach gekappten Jahreszielen um knapp ein Drittel ihres Wertes ein. Die Umsatz- und Gewinnwarnung riss auch die Papiere des an der schweizerischen Börse notierten österreichischen Wettbewerbers AMS mit mehr als 22 Prozent in die Tiefe, der ebenso wie Lumentum Komponenten zur 3D-Gesichtserkennung in den neuen iPhone-Modellen von Apple beisteuert. Apple-Papiere verloen in New York mehr als 4 Prozent./ajx/bek/jha/ajx/tos

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  • 12.11.2018 Infineon kauft Dresdner Siliziumkarbid-Startup Si...

    Infineon kauft Dresdner Siliziumkarbid-Startup Siltectra für 124 Millionen Euro

    12.11.2018| 09:23:07

    MÜNCHEN/DRESDEN (awp international) - Der Chipkonzern Infineon erweitert sein Siliziumkarbid-Geschäft um eine millionenschwere Übernahme. Für 124 Millionen Euro übernimmt der Konzern das Dresdner Startup Siltectra von dem Venture-Capital-Investor MIG Fonds, wie das Unternehmen am Montag in Neubiberg mitteilte.

    Siltectra habe ein neues Verfahren zum Bearbeiten von Kristallen entwickelt, welches Infineon zum Splitten von Siliziumkarbid-Wafern einsetzen will. Dadurch könne die Anzahl der Chips aus einem Wafer verdoppelt werden. Dies soll Infineon beim Hochfahren seiner Siliziumkarbid-Produkte zu Gute kommen. Dabei hat der Konzern insbesondere den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Automobilindustrie im Blick. In den Antriebssträngen von Elektrofahrzeugen kämen zunehmend Siliziumkarbid-Produkte zum Einsatz, hiess es. Siltectra will nun an der Einführung einer Serienfertigung arbeiten./nas/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Elektronik & Halbleiter
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol IFX
Valor 1038049
ISIN DE0006231004

Performance

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Perf. 1W   -0.48%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.08 -0.41%
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LSE Europ M 19.1875 -1.55% 620'151 16:30:00
TRADEcho 2cy 17.0128 +1.86% --- 10:53:43
Other OTC Mk 22.128 +0.35% --- 09:30:06

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 19.56 (21.03.2019)
Vortagestief 19.11 (21.03.2019)
Hoch 1W 19.98 (09:24:57)
Tief 1W 18.865 (14.03.2019)
Hoch 1M 20.28 (25.02.2019)
Tief 1M 18.795 (13.03.2019)
Hoch 3M 20.28 (25.02.2019)
Tief 3M 16.40 (03.01.2019)
Hoch 1J 25.75 (15.06.2018)
Tief 1J 15.78 (26.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG