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Dividende ex Datum 14.12.2018
Zahlbar Datum 08.01.2019
Rendite 2.62%
Nominalwert 0.5
Anzahl Aktien 2'600'376'500
Marktkapital in Mio. ---
Umsatz Vormonat 3'923'070'150

Aktuelle News

  • 20.12.2018 Pharmakonzerne dürften US-Preise trotz Trump-Krit...

    Pharmakonzerne dürften US-Preise trotz Trump-Kritik wieder anheben

    20.12.2018| 06:45:56

    New York/San Francisco (awp/awp/sda/reu) - Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und grossen Pharmaherstellern über die Preise für Medikamente dürfte sich Anfang 2019 wieder zuspitzen. Fast 30 Konzerne haben Massnahmen ergriffen, im Januar ihre Preise in den USA wieder anzuheben - darunter auch Bayer aus Deutschland und Novartis aus der Schweiz. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Reuters einsehen konnte.

    Zuletzt hatte viele Pharma-Firmen auf Trumps Druck hin auf Preisanhebungen verzichtet. Der US-Präsident hat die Branche wegen ihrer Preispolitik wiederholt angegriffen und erklärt, die Konzerne erwirtschafteten auf Kosten der US-Steuerzahler ein Vermögen. Er habe sich daher zum Ziel gesetzt, die Arzneikosten zu senken.

    Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie - sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Umsätze.

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  • 14.12.2018 US-Konzern Merck baut mit Milliardenübernahme Ges...

    US-Konzern Merck baut mit Milliardenübernahme Geschäft mit Tiergesundheit aus

    14.12.2018| 13:07:44

    KENILWORTH (awp international) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co baut sein Geschäft mit Tiergesundheit aus. Dazu kaufen die Amerikaner die französische Antelliq für bis zu 2,1 Milliarden Euro in bar, wie Merck am Freitag mitteilte. Ausserdem übernehmen sie die Verschuldung von 1,15 Milliarden Euro, welche kurz nach der Transaktion zurückgezahlt werden soll. Antelliq gehörte bislang dem Finanzinvestor BC Partners.

    In den 12 Monaten per Ende September erzielte Antelliq einen Umsatz von 360 Millionen Euro. Antelliq bietet etwa digitale Lösungen für Tierärzte und Bauern zur Identifikation und Überwachung von Tierbeständen./nas/jha/

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  • 29.11.2018 Bayer plant Abbau von 12 000 Stellen weltweit

    Bayer plant Abbau von 12 000 Stellen weltweit

    29.11.2018| 17:02:27

    (mehr Details)

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will mehr als jede zehnte Stelle weltweit streichen. Insgesamt sollen bis Ende 2021 rund 12 000 der 118 200 Arbeitsplätze abgebaut werden. "Ein signifikanter Teil" der Stellenstreichungen werde in Deutschland erfolgen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Genaue Zahlen für Deutschland nannte das Unternehmen aber nicht.

    Allerdings soll der Stellenabbau in der Bundesrepublik sozialverträglich erfolgen, wie das Unternehmen betonte. Bayer vereinbarte mit dem Betriebsrat ein Zukunftssicherungsprogramm, das betriebsbedingte Kündigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grundsätzlich ausschliesst. Gleichzeitig kündigte Beyer Wertberichtigungen in einer Gesamthöhe von 3,3 Milliarden Euro an. Sie betreffen vor allem das schwächelnde Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln und den Pharmabereich.

    Der massive Personalabbau ist Bestandteil eines Programms zur Effizienzsteigerung, mit dem der Konzern seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern will. Der Konzern hat derzeit gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. In den USA sieht sich Bayer nach der Übernahme von Monsanto mit zahlreichen Klagen wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat konfrontiert.

    Die Kläger werfen dem von Bayer übernommenen US-Unternehmen Monsanto vor, mit Glyphosat ein krebserregendes Mittel verkauft und nicht ausreichend über die Schädlichkeit informiert zu haben. Bayer weist diese Vorwürfe entschieden zurück. Doch brach die Bayer-Aktie nach dem ersten verlorenen Glyphosat-Prozess ein.

    Bayer-Chef Werner Baumann betonte, die geplanten Einschnitte seien keine Reaktion auf die Monsanto-Übernahme und erst Recht nicht auf die Glyphosat-Klagen in den USA: "Mit diesen notwendigen Anpassungen werden wir in Zukunft noch schlagkräftiger und agiler", sagte er. Der Konzern sei damit "bestmöglich für die Zukunft aufgestellt".

    Auch das Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamente läuft bei Bayer zurzeit deutlich schlechter als erhofft. Und im wichtigen Pharmageschäft hatte der Konzern zuletzt wenig erfolgversprechende Neuentwicklungen zu vermelden. All diese Probleme will der Konzern nun mit dem neuen Massnahmenpaket angehen.

    Dafür ist der Konzern zu tiefen Einschnitten bereit. So soll das Geschäft mit Tiergesundheit verkauft werden. Zwar biete es grosse Wachstumschancen, doch wolle Bayer seine Investitionen auf die Kerngeschäfte Pharma, rezeptfreie Arzneimittel und Pflanzenschutz konzentrieren. Auch der 60-prozentige Anteil an dem deutschen Chemiestandort-Dienstleister Currenta soll verkauft werden. Im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel will sich Bayer von den erst vor wenigen Jahren teuer vom US-Konkurrenten Merck & Co übernommenen Bereichen Sonnenschutz mit der Marke Coppertone und Fusspflege mit der Marke Dr. Scholl's trennen.

    Das wichtige Pharmageschäft soll neu ausgerichtet werden, um die Innovationskraft zu stärken. Dabei will der Leverkusener Konzern seine internen Forschungskapazitäten reduzieren und dafür die Investitionen in Gemeinschaftsprojekte mit Partnern und in externe Innovationen vergrössern. Rund 900 Arbeitsplätze in der Pharmaforschung sollen deswegen gestrichen werden.

    Der grösste Teil des angekündigten Stellenabbaus soll in der Pflanzenschutzsparte und Verwaltung erfolgen. Rund 4100 Stellen sollen im Zuge der Monsanto-Übernahme gestrichen werden, weitere 5500 bis 6000 Stellen in Konzern- und Querschnittsfunktionen, rund 1100 bei der Neuaufstellung im Bereich rezeptfreie Arzneimittel. Zusammen mit den erwarteten Synergien aus der Monsanto-Übernahme soll das Massnahmenpaket ab 2022 jährlich Mittel in Höhe von 2,6 Milliarden Euro frei setzen./rea/DP/tos

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  • 25.10.2018 Starkes Geschäft mit Krebsarzneien treibt US-Phar...

    Starkes Geschäft mit Krebsarzneien treibt US-Pharmakonzerne an

    25.10.2018| 14:58:40

    (erweiterte Fassung)

    Frankfurt (awp/awp/sda/reu) - Das Geschäft mit neuen Krebsimmuntherapien beflügelt die US-Pharmariesen Merck & Co und Bristol-Myers Squibb. Beide Unternehmen konnten ihren bereinigten Gewinn im dritten Quartal unerwartet kräftig steigen und hoben am Donnerstag ihre Jahresziele an.

    Die Immuntherapie von Krebs ist das am schnellsten wachsende Feld im jährlich 100 Milliarden Dollar schweren Markt für Krebsmedikamente. Die Pharmaindustrie liefert sich ein regelrechtes Wettrennen um die Vorherrschaft in diesem Gebiet, das von Merck & Co mit dem Mittel Keytruda sowie von Bristol-Myers mit der Immuntherapie Opdivo angeführt wird.

    Keytruda kam im dritten Quartal auf einen Umsatz von 1,89 Milliarden Dollar, ein Zuwachs von gut 80 Prozent. Damit lag die Arznei knapp vor dem Konkurrenzmittel Opdivo, dessen Umsatz um 42 Prozent auf 1,79 Milliarden Dollar anzog.

    Bristol-Myers nahm mit seinen Medikamenten Yervoy und später mit Opdivo zwar eine Pionierrolle in der Immuntherapie von Krebs ein. Keytruda hat allerdings eine dominierende Position bei der Behandlung von Lungenkrebs - der weltweit häufigsten Krebsart. Darunter leiden die Aktien von Bristol-Myers, die dieses Jahr bislang 20 Prozent verloren haben, während die Papiere von Merck & Co um 25 Prozent zulegten.

    Gewinn höher als erwartet

    Im vergangenen Quartal setzte Merck & Co insgesamt 10,79 Milliarden Dollar um, ein Plus von 4,5 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 1,95 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 56 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Damals hatte eine hohe Sonderaufwendung im Zusammenhang mit einer Kooperation mit AstraZeneca das Ergebnis belastet.

    Der Gewinn war besser als Analysten erwartet htten. Merck & Co hob seine Prognose für diese Kennziffer an.

    Auch Bristol-Myers konnte den bereinigten Gewinn je Aktie überraschend deutlich steigern und erhöhte seine Ziele. Der Nettogewinn stieg auf 1,9 Milliarden Dollar von 845 Millionen vor Jahresfrist. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 5,69 Milliarden Dollar, wobei der Konzern auch von starker Nachfrage nach dem Blutverdünner Eliquis profitierte.

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  • 25.10.2018 Merck & Co kündigt Dividendenerhöhung und Aktienr...

    Merck & Co kündigt Dividendenerhöhung und Aktienrückkauf an

    25.10.2018| 12:33:33

    NEW JERSEY (awp international) - Der US Pharmakonzern Merck & Co hat im dritten Quartal von einer unerwartet starken Nachfrage profitiert. Vor allem der neue Hoffnungsträger, die Krebstherapie Keytruda, wuchs weiter rasant. Seinen Aktionären will der Konzern künftig das Leben mit einer höheren Dividende und einem Aktienrückkauf versüssen. Die Ausschüttung für das vierte Quartal soll um 15 Prozent auf 0,55 Dollar je Aktie steigen, wie Merck & Co am Donnerstag in New Jersey mitteilte. Zudem gab der Verwaltungsrat 10 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe frei. In einem beschleunigten Verfahren sollen zunächst Papiere im Wert von 5 Milliarden erworben werden.

    Im dritten Quartal hatte Merck seine Umsätze um 5 Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar ankurbeln können, wobei die starke Heimatwährung den Konzern einen Prozentpunkt Wachstum kostete. Im Vorjahr hatte zudem eine Hackerattacke zeitweise die Umsätze gedrückt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 7 Prozent auf 1,19 Dollar. Für das Gesamtjahr feilte der Konzern abermals an seinen Zielen und engte die Umsatzprognose leicht ein. So sollen die Erlöse 2018 nun bei 42,1 bis 42,7 Milliarden Dollar herauskommen. Das bereinigte EPS wird nun höher bei 4,30 bis 4,36 Dollar gesehen - das ist mehr als von Analysten bislang erwartet./tav/jha/

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  • 29.07.2018 Auch deutsche Pharmakonzerne geben Trump nach - k...

    Auch deutsche Pharmakonzerne geben Trump nach - keine Preiserhöhungen

    29.07.2018| 13:21:01

    FRANKFURT (awp international) - Nach Kritik von US-Präsident Donald Trump an hohen Medikamentenpreisen in Amerika machen auch deutsche Pharmakonzerne Zugeständnisse. So verzichtet der Darmstädter Anbieter Merck dort vorerst auf Preiserhöhungen für Arzneien. "Wir planen derzeit keine Preiserhöhungen in den USA für den Rest des Jahres 2018", teilte Merck mit. Auch Bayer gibt Trumps Druck nach: Man habe eine Vereinbarung unterzeichnet, die Preise für alle rezeptpflichtigen Medikamente bis zum Jahresende nicht zu erhöhen, erklärte der Konzern. US-Gesundheitsminister Alex Azar sei darüber "persönlich" informiert worden, betonte Bayer.

    Trump hat wiederholt die hohen Kosten im amerikanischen Gesundheitssystem bemängelt. Zuletzt hatten mehrere Pharmariesen wie Roche , Novartis und Pfizer reagiert und auf Preiserhöhungen in den Vereinigten Staaten verzichtet. Der US-Konzern Merck & Co kündigte gar niedrigere Preise an. Nach dem Einlenken hatte Trump sich über den Kurznachrichtendienst Twitter bei Unternehmen bedankt.

    Analysten sehen in den schnellen Zugeständnissen eine Vorsichtsmassnahme der Parmakonzerne. "Sie wollen aus der Schusslinie von Trump", meint Ulrich Huwald, Analyst bei der Privatbank M.M. Warburg. Viele Ankündigungen seien aber sehr weich formuliert./als/DP/mis

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  • 20.07.2018 Wdh: Weitere Pharmakonzerne verzichten auf Preise...

    Wdh: Weitere Pharmakonzerne verzichten auf Preiserhöhungen in den USA

    20.07.2018| 18:57:05

    (Wiederholung mit Erläuterung: neu u.a. Preiserhöhung Roche zum 1. Juli)

    Zürich/Frankfurt (awp/sda/reu) - Nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump verzichten weitere Pharmakonzerne auf Preiserhöhungen auf dem weltweit grössten Arzneimittel-Markt.

    Die deutsche Merck will im laufenden Jahr nicht mehr Geld für ihre Medikamente verlangen. Das gilt auch für Bayer. Der Leverkusener Konzern wolle die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente in diesem Jahr nicht erhöhen und habe das dem US-Gesundheitsministerium mitgeteilt, erklärte eine Sprecherin am Freitag.

    Der Roche-Konzern kündigte das ebenfalls an. Allerdings hatte der grösste Hersteller von Krebsmedikamenten die Preise für neun Arzneien am 1. Juli um durchschnittlich drei Prozent angehoben. Im Gegensatz zum US-Konkurrenten Pfizer, der dem Druck Trumps nachgab und zurückruderte, will Roche davon nicht abrücken.

    Mit der kompromisslosen Haltung hebt sich Roche von anderen Pharmariesen ab. Der ebenfalls aus Basel stammende Rivale Novartis sah im Juni von geplanten Erhöhungen ab. Die amerikanische Merck kündigte am Donnerstag Preissenkungen für sieben Wirkstoffe an und versprach, zukünftige Anpassungen an die Inflationsentwicklung zu koppeln. Bei Deutschlands zweitgrösstem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

    Experten bezweifeln allerdings, ob selektive Preissenkungen oder ein Einfrieren der Preise grosse Auswirkungen haben werden. Analyst Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank sprach von "reinen Lippenbekenntnissen" der Industrie, die ohnehin nur für 2018 gültig seien. "Warum nicht mal für längere Zeit, weil man ohnehin zu den profitabelsten Industrien gehört", fragte er.

    Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie - sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Umsätze. Die Firmen verdienen dort überdurchschnittlich gut, weil ihnen bei den Medikamentenpreisen bislang kaum Grenzen gesetzt waren.

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  • 20.07.2018 Weitere Pharmakonzerne verzichten auf Preiserhöhu...

    Weitere Pharmakonzerne verzichten auf Preiserhöhungen in den USA

    20.07.2018| 18:56:04

    Zürich/Frankfurt (awp/sda/reu) - Nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump verzichten weitere Pharmakonzerne auf Preiserhöhungen auf dem weltweit grössten Arzneimittel-Markt.

    Die deutsche Merck will im laufenden Jahr nicht mehr Geld für ihre Medikamente verlangen. Das gilt auch für Bayer. Der Leverkusener Konzern wolle die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente in diesem Jahr nicht erhöhen und habe das dem US-Gesundheitsministerium mitgeteilt, erklärte eine Sprecherin am Freitag.

    Der Roche-Konzern kündigte das ebenfalls an. Allerdings hatte der grösste Hersteller von Krebsmedikamenten die Preise für neun Arzneien am 1. Juli um durchschnittlich drei Prozent angehoben. Im Gegensatz zum US-Konkurrenten Pfizer, der dem Druck Trumps nachgab und zurückruderte, will Roche davon nicht abrücken.

    Mit der kompromisslosen Haltung hebt sich Roche von anderen Pharmariesen ab. Der ebenfalls aus Basel stammende Rivale Novartis sah im Juni von geplanten Erhöhungen ab. Die amerikanische Merck kündigte am Donnerstag Preissenkungen für sieben Wirkstoffe an und versprach, zukünftige Anpassungen an die Inflationsentwicklung zu koppeln. Bei Deutschlands zweitgrösstem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

    Experten bezweifeln allerdings, ob selektive Preissenkungen oder ein Einfrieren der Preise grosse Auswirkungen haben werden. Analyst Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank sprach von "reinen Lippenbekenntnissen" der Industrie, die ohnehin nur für 2018 gültig seien. "Warum nicht mal für längere Zeit, weil man ohnehin zu den profitabelsten Industrien gehört", fragte er.

    Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie - sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Umsätze. Die Firmen verdienen dort überdurchschnittlich gut, weil ihnen bei den Medikamentenpreisen bislang kaum Grenzen gesetzt waren.

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  • 19.07.2018 Weiterer Pharmakonzern knickt vor Trump ein: Merc...

    Weiterer Pharmakonzern knickt vor Trump ein: Merck & Co. senkt Preise

    19.07.2018| 20:43:16

    NEW YORK (awp international) - Die harsche Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Preispolitik von Pharmakonzernen zeigt in der Branche immer mehr Wirkung. Nach der Ankündigung des US-Unternehmens Pfizer und des schweizerischen Branchenvertreters Novartis , auf Preiserhöhungen zu verzichten, kündigte der amerikanische Konzern Merck & Co. am Donnerstag sogar Senkungen an.

    So soll der Preis für das Hepatitis-Medikament Zepatier um 60 Prozent fallen. Bei anderen Produkten will Merck 10 Prozent weniger verlangen. Man werde den durchschnittlichen Nettopreis der Medikamente nicht über den Anstieg der jährlichen Inflation erhöhen, hiess es weiter. Im vergangenen Jahr seien die Nettopreise des US-Produktportfolios sogar um 1,9 Prozent gefallen.

    Trump hatte Pfizer am Dienstag vergangener Woche bei Twitter scharf angegriffen - der US-Konzern solle sich schämen, ohne Grund Arzneimittelpreise anzuheben. Noch bevor das Unternehmen sein Statement abgeben konnte, twitterte der US-Präsident: "Pfizer nimmt seine Preiserhöhungen zurück, so dass amerikanische Patienten nicht mehr zahlen." Er hoffe, dass andere Firmen das Gleiche täten.

    Anleger nahmen die Ankündigung von Merck am Donnerstag gelassen auf. Der Aktienkurs geriet nur vorübergehend leicht unter Druck.

    US-Pharmakonzerne stehen schon lange wegen ihrer Preispolitik in der Kritik. Pfizer ist als Branchenführer besonders im Fokus. Das US-Gesundheitssystem leidet unter steigenden Versicherungskosten und gilt als eines der teuersten und ineffizientesten weltweit./he/bek

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  • 01.05.2018 US-Pharmakonzern Merck & Co erhöht Prognose

    US-Pharmakonzern Merck & Co erhöht Prognose

    01.05.2018| 13:02:36

    NEW JERSEY (awp international) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat nach einem starken Jahresauftakt die Prognosen für das laufende Jahr erhöht. 2018 soll der Umsatz nun von 40,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 41,8 bis 43,0 Milliarden Dollar klettern, wie Merck & Co am Dienstag in New Jersey mitteilte. Das ist im Schnitt mehr als Analysten derzeit erwarten. Bisher hatte Merck einen Umsatz von 41,2 bis 42,7 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte nun im laufenden Jahr von 3,98 Dollar auf 4,16 bis 4,28 Dollar klettern. Bisher wurden hier 4,08 bis 4,23 Dollar je Aktie angepeilt.

    Unter dem Strich verbuchte der Konzern im ersten Quartal allerdings einen kräftigen Gewinnrückgang auf 736 Millionen US-Dollar. Das war wegen milliardenschwerer Last im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem Krebsspezialisten Eisai nur etwa halb so viel wie ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte unterdessen von 0,88 auf 1,05 Dollar je Aktie zu. Damit übertraf der Pharmakonzern die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 10,0 Milliarden Dollar. Wachstumstreiber war unter anderem das neue Krebsmittel Keytruda, das seine Umsätze mit knapp 1,5 Milliarden Dollar fast verdreifachte./jha/jsl

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  • 26.04.2018 Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb setzt sich höh...

    Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb setzt sich höhere Ziele

    26.04.2018| 14:44:48

    NEW YORK (awp international) - Das florierende Geschäft mit dem wichtigen Krebsmittel Opdivo sorgt beim US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb für weiterhin gute Laune in der Vorstandsetage. Der Konzern hob nach einem unerwartet guten Ergebnis im ersten Quartal einige seiner Ziele an. Allerdings dürften steigende Forschungskosten in diesem Jahr das Ergebnis stärker belasten als zunächst gedacht, teilte Bristol-Myers Squibb am Donnerstag mit. Konzernchef Giovanni Caforio sieht sein Unternehmen gut gerüstet für weiteres Wachstum.

    Für 2018 rechnet die Konzernführung nunmehr mit einem Anstieg der Erlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich - zuvor war noch ein prozentual niedriges Wachstum anvisiert worden. Das Ergebnis je Aktie wird hingegen nun bei 2,70 bis 2,80 Dollar (zuvor 3 bis 3,15 Dollar) gesehen - die steigenden Forschungskosten und andere Sondereffekte herausgerechnet zeigt sich der Konzern aber ebenfalls optimistischer: Auf bereinigter Basis soll das Ergebnis je Aktie bis Jahresende auf 3,35 bis 3,45 Dollar steigen. Die bisherige Prognose lag bei 3,15 bis 3,30 Dollar.

    Zum Handelsstart an der Wall Street gab der Aktienkurs um ein halbes Prozent nach. Das Papier hat in den vergangenen Wochen ordentlich an Boden verloren. Seit dem Zwischenhoch Mitte Februar ging es bis dato um rund ein Viertel abwärts. Investoren sorgen sich derzeit, dass Bristol-Myers mit seinem Krebsmittel Opdivo im Wettrennen mit dem Konkurrenten Merck & Co und dessen Lungenkrebsmittel Keytruda ins Hintertreffen geraten könnte. Denn Merck & Co hatte in einer Studie mit seinem Präparat aus Sicht von Experten besser abgeschnitten. Der Rückfall hinter die Konkurrenz hatte zuletzt Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Bristol-Myers Squibb befeuert.

    Im ersten Quartal schlug sich Opdivo allerdings bestens. Das Mittel spülte eineinhalb Milliarden Dollar an Umsatz herein - 34 Prozent mehr als noch vor einem Jahr und mehr als von Analysten erwartet. Die Gesamterlöse konnte Bristol-Myers Squibb im Berichtszeitraum bis Ende März im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Dollar steigern. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 12 Prozent auf 0,94 Dollar und lag damit deutlich höher, als sich die Experten ausgerechnet hatten./tav/kro/he

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  • 19.02.2018 Biden wirft US-Regierung Versagen beim Kampf gege...

    Biden wirft US-Regierung Versagen beim Kampf gegen Krebs vor

    19.02.2018| 06:31:00

    AUSTIN (awp international) - Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hat der Regierung von US-Präsident Donald Trump ein Versagen beim Kampf gegen Krebs vorgeworfen. "Es gibt in dieser Regierung keinerlei Bewusstsein dafür, wie wichtig das ist", sagte Biden am Sonntagabend (Ortszeit) bei der weltgrössten Wissenschaftskonferenz der American Association for the Advancement of Science (AAAS) im texanischen Austin. Dabei sei die Unterstützung der Krebsforschung "vielleicht das letzte parteiübergreifende Thema, das wir noch haben".

    Bei der Unterstützung der Wissenschaft insgesamt sehe es in der Trump-Regierung nicht besser aus. "Wir können unsere Position als wissenschaftlicher Anführer der Welt nicht halten, wenn wir Forschung zu Klimawandel und Luftverschmutzung verbannen", sagte Biden. Die fehlende Unterstützung durch die Regierung könne dazu führen, dass eine ganze Generation von Wissenschaftlern entmutigt werde.

    Biden, der unter US-Präsident Barack Obsma zwischen 2009 und 2017 Vize-Präsident war, setzt sich besonders seit dem Krebs-Tod seines Sohnes für die Bekämpfung der Krankheit ein. Immer wieder wird auch über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur Bidens 2020 spekuliert./cah/DP/zb

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol MRK
Valor 10683053
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.64%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +1.83 +2.47%
Perf. 3M +2.22 +3.02%
Perf. laufendes Jahr -0.58 -0.76%
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Tief 1W 73.28 (15.01.2019)
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Tief 1M 71.04 (26.12.2018)
Hoch 3M 80.18 (04.12.2018)
Tief 3M 70.89 (24.12.2018)
Hoch 1J 80.18 (04.12.2018)
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG