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Anzahl Aktien 4'132'015'101
Marktkapital in Mio. 235'896.74
Umsatz Vormonat 2'717'091'126

Aktuelle News

  • 11.12.2018 Stellenabbau und Abschreibung auf Yahoo kosten Ve...

    Stellenabbau und Abschreibung auf Yahoo kosten Verizon Milliardensumme

    11.12.2018| 14:59:45

    NEW YORK (awp international) - Die Streichung tausender Arbeitsplätze kostet den grössten US-Mobilfunkanbieter Verizon voraussichtlich einen Milliardenbetrag. Noch teurer schlagen die Abschreibungen auf das von Yahoo übernommene Web-Geschäft sowie die Online-Tochter AOL zu Buche, wie Verizon am Dienstag in New York mitteilte. Als Grund dafür nannte das Unternehmen einen verschärften Wettbewerb bei der Online-Werbung.

    Die Abschreibungen summieren sich im vierten Quartal auf 4,6 Milliarden US-Dollar (4,0 Mrd Euro). Unter dem Strich rechnet Verizon mit einer Belastung von 4,5 Milliarden Dollar. Der Konzern hatte das Kerngeschäft des früheren Yahoo-Konzerns 2017 übernommen.

    Zudem muss Verizon die Abfindungen und weitere Kosten für den geplanten Stellenabbau schultern. Diese sollen sich im vierten Quartal auf 1,8 bis 2,1 Milliarden Dollar belaufen. Nach Steuern soll die Belastung für den Konzern bei 1,3 bis 1,6 Milliarden Dollar liegen. Dem steht ein Steuervorteil von 2,1 Milliarden Dollar gegenüber, der im gleichen Zeitraum verbucht werden soll.

    Erst am Montagabend hatte Verizon bekanntgegeben, dass rund 10 400 Mitarbeiter freiwillige Abfindungsangebote angenommen hätten. Sie würden das Unternehmen bis Mitte nächsten Jahres verlassen.

    Insgesamt hatte der Konzern Ende September laut eigenen Angaben 152 300 Angestellte. Verizon verdiente zuletzt zwar glänzend - der Gewinn stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel auf rund fünf Milliarden Dollar. Doch wegen hoher Investitionen in den neuen Netzstandard 5G steht das Unternehmen unter einem hohen Kostendruck. Verizon gehört zu den ersten in der Branche, die die superschnellen Netze anbieten wollen./stw/hbr/fba

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  • 10.12.2018 Grösster US-Mobilfunker Verizon streicht 10 400 Jobs

    Grösster US-Mobilfunker Verizon streicht 10 400 Jobs

    10.12.2018| 17:37:37

    NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Mobilfunkanbieter Verizon baut zahlreiche Stellen ab. Rund 10 400 Mitarbeiter hätten freiwillige Abfindungsangebote angenommen und würden das Unternehmen bis Mitte nächsten Jahres verlassen, teilte Verizon am Montag in New York mit.

    Insgesamt hatte der Konzern Ende September laut eigenen Angaben 152 300 Angestellte. Verizon verdiente zuletzt zwar glänzend - der Gewinn stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um über ein Drittel auf rund fünf Milliarden Dollar. Doch wegen hoher Investitionen in den neuen Netzstandard 5G ist der Kostendruck hoch. Verizon gehört zu den ersten in der Branche, die die superschnellen Netze anbieten wollen./hbr/DP/fba

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  • 30.10.2018 Telekom-Tochter T-Mobile US wächst weiter kräftig

    Telekom-Tochter T-Mobile US wächst weiter kräftig

    30.10.2018| 21:33:59

    BELLEVUE (awp international) - Die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns hat ihren Wachstumskurs im Sommer fortgesetzt und viele neue Kunden hinzugewonnen. Im dritten Quartal kamen nach Abzug von Kündigungen 774 000 neue Telefonverträge unter eigener Marke hinzu, wie T-Mobile US am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Wall-Street-Analysten klar übertroffen.

    Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um acht Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar und der Gewinn legte um 45 Prozent auf 795 Millionen Dollar (701 Mio Euro zu. Die Ergebnisse lagen deutlich über den Prognosen der Experten, der Aktienkurs drehte nachbörslich ins Plus und stieg in einer ersten Reaktion um fast drei Prozent.

    T-Mobile ist die Nummer drei im US-Mobilfunkmarkt, auf dem scharfe Konkurrenz und ein erbitterter Preiskampf herrschen. Um den Branchenführern AT&T und Verizon etwas entgegenzusetzen, will sich die Telekom-Tochter mit dem viertgrössten Anbieter Sprint zusammentun. Es ist aber weiter offen, ob die Kartellwächter die Fusion genehmigen. 2014 scheiterte sie schon einmal an wettbewerbsrechtlichen Bedenken./hbr/DP/he

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  • 23.10.2018 Verizon macht mehr Gewinn und hofft auf 5G-Mobilfunk

    Verizon macht mehr Gewinn und hofft auf 5G-Mobilfunk

    23.10.2018| 13:33:58

    NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Mobilfunker Verizon sieht sich nach einem überraschend guten Sommerquartal für den neuen Netzstandard 5G gerüstet. Mit dem Start von 5G im letzten Jahresviertel dürfte sich der starke Trend aus dem dritten Quartal fortsetzen, kündigte der neue Verizon-Chef Hans Vestberg am Dienstag an. Verizon gehört zu den ersten in der Branche, die ihren Kunden die superschnellen Netze anbieten wollen.

    Im dritten Quartal legte der Gewinn um mehr als ein Drittel auf rund 5 Milliarden US-Dollar zu. Je Aktie erzielte Verizon einen bereinigten Gewinn von 1,22 Dollar, was mehr war als von Analysten erwartet. Der Umsatz wuchs um 2,8 Prozent auf 32,6 Milliarden Dollar. Die Zahl der Vertragskunden kletterte ebenfalls stärker als erwartet um 515 000./she/stw/jha/

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  • 24.07.2018 US-Telekommunikationskonzern Verizon verdient meh...

    US-Telekommunikationskonzern Verizon verdient mehr als erwartet

    24.07.2018| 13:19:31

    NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Mobilfunker Verizon kann zum Start des neuen Chefs Hans Vestberg bessere Kundenzahlen präsentieren als erwartet. Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg die Zahl der Vertragskunden um 531 000, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte. Das waren mehr als von Analysten geschätzt. Der Umsatz des Konzerns kletterte insgesamt um 5,4 Prozent auf 32,2 Milliarden US-Dollar (27,5 Mrd Euro), auch weil das Unternehmen deutlich mehr mit Endgeräten wie Smartphones und Tablets einnahm. Das macht Verizon beim Umsatz auch für das Jahr etwas optimistischer.

    Unter dem Strich ging der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 5,5 Prozent auf 4,12 Milliarden Dollar zurück. Den Gewinn belasteten Sonderkosten von 0,9 Milliarden Dollar, unter anderem für die Einstellung eines mobilen Streaming-Angebots und für Abfindungen. Vor Sonderposten und je Aktie lag der Gewinn aber etwas höher als von Analysten gedacht, die Aktie zog vorbörslich um 3 Prozent an.

    Kommende Woche rückt der Schwede Hans Vestberg an die Vorstandsspitze bei den Amerikanern, Lowell McAdam wechselt in den Verwaltungsrat. Vestberg ist als ehemaliger Chef des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson ein Netzwerkspezialist, seine Berufung gilt als Zeichen, dass Verizon viel in den kommenden Mobilfunkstandard 5G investieren will.

    Verizon könnte in der sich wandelnden US-Mobilfunklandschaft zugute kommen, dass die Konkurrenz von AT&T derzeit mit der Integration des für 85 Milliarden Dollar übernommenen Medienkonzerns Time Warner beschäftigt ist und die Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint fusionieren will./men/nas/jha/

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  • 17.05.2018 US-Senat gegen Abschaffung strikter Netzneutralität

    US-Senat gegen Abschaffung strikter Netzneutralität

    17.05.2018| 11:25:32

    WASHINGTON (awp international) - Der US-Senat gibt Anhängern der Netzneutralität in den USA neue Hoffnung. Die Mehrheit der Senatoren stimmte gegen die Entscheidung der Telekommunikations-Aufsicht FCC, die bisherige strikte Umsetzung des Prinzips abzuschaffen. Das Votum nahm aber nur die erste - und vermutlich einfachste - Hürde bei dem Versuch, den FCC-Beschluss im US-Kongress zu kippen. Dafür wären noch die Zustimmung des Abgeordnetenhauses notwendig und am Ende die Unterschrift von Präsident Donald Trump notwendig.

    Der Grundsatz der Netzneutralität besagt, dass alle Daten gleich behandelt werden müssen. So wurde amerikanischen Netzbetreibern wie AT&T , Verizon oder Comcast untersagt, bestimmten Datenverkehr zu blockieren oder zu verlangsamen, um anderen Inhalten Vorrang im Netz zu geben. Die aktuell von Republikanern beherrschte FCC hatte im Dezember die Abschaffung der unter Präsident Barack Obama eingeführten strikten Umsetzung der Netzneutralität beschlossen. Die Entscheidung soll am 11. Juni greifen.

    Im Senat stimmten nun alle 49 Demokraten sowie drei republikanische Senatoren dafür, die FCC-Entscheidung rückgängig zu machen. Um die Abstimmung anzusetzen, reichten schon 30 Unterschriften von Senatoren aus. Im Abgeordnetenhaus wäre allein schon die einfache Mehrheit notwendig, damit um überhaupt ein Votum auf die Tagesordnung kommt. Dafür müssten neben allen demokratischen Abgeordneten auch 22 Republikaner den Plan unterstützen.

    Um die Netzneutralität zu gewährleisten, wurden Anbieter von Internet-Zugängen von der vorherigen FCC (Federal Communications Commission) mit Versorgern gleichgestellt. Der heutige FCC-Chef Ajit Pai kritisierte, durch die strenge Regulierung würden den Netzbetreibern dringend benötigte Mittel für Investitionen in die Infrastruktur entzogen. Kritiker der Aufweichung befürchten unter anderem, dass dadurch junge Internet-Unternehmen benachteiligt werden könnten, die im Gegensatz zu Platzhirschen weniger Geld haben, um sich Überholspuren in den Netzen zu kaufen./so/DP/stw

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  • 01.05.2018 T-Mobile US wächst vor geplanter Sprint-Fusion kr...

    T-Mobile US wächst vor geplanter Sprint-Fusion kräftig

    01.05.2018| 21:58:29

    BELLEVUE (awp international) - Das rasante Wachstum der Telekom-Tochter T-Mobile US hat zu Jahresbeginn angehalten. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um fast neun Prozent auf 10,5 Milliarden Dollar (8,8 Mrd Euro). Das teilte das Unternehmen, das in einer Mega-Fusion den Rivalen Sprint schlucken will, am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um elf Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar (2,5 Mrd Euro). Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen, was die Aktie nachbörslich steigen liess.

    Der drittgrösste US-Mobilfunker gewann nach Abzug von Kündigungen 617 000 neue Telefon-Vertragskunden unter eigener Marke hinzu. Erst am Wochenende hatte die US-Tochter der Bonner Telekom angekündigt, in einem Milliarden-Deal die Nummer vier im US-Markt, Sprint, übernehmen zu wollen. Gemeinsam hätten die Unternehmen nach eigenen Angaben rund 127 Millionen Kunden, damit würde den Platzhirschen AT&T und Verizon ein grosser Konkurrent erwachsen. Unklar ist aber, ob die Kartellbehörden der Fusion, die 2014 schon einmal an wettbewerbsrechtlichen Bedenken scheiterte, diesmal genehmigen./hbr/DP/he

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  • 30.04.2018 Deutsche Telekom hält trotz Mega-Deal am europäis...

    Deutsche Telekom hält trotz Mega-Deal am europäischen Breitbandausbau fest

    30.04.2018| 10:40:54

    NEW YORK (awp international) - Der Breitbandausbau der Deutschen Telekom in Europa soll vom Milliardendeal mit dem US-Rivalen Sprint nicht gefährdet sein. "Die Investitionszusagen für die Glasfaser, die wir in Europa angekündigt haben und geplant haben, können solide umgesetzt werden", sagte Telekom-Chef Tim Höttges am Montag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Wir wollen auf beiden Seiten des Atlantiks wachsen." Zugleich hoffe er, dass die Rahmenbedingungen und Regulierungsmodelle in den USA beim Breitbandausbau ein Vorbild für Europa sein können. "Ich glaube, dass das amerikanische System erfolgreicher ist als das europäische System", sagte Höttges.

    Die Telekom-Tochter T-Mobile US und der amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint, der zum japanischen Mutterkonzern Softbank gehört, hatten sich am Sonntagabend auf eine Fusion geeinigt. Unter dem Namen T-Mobile US soll das neue Unternehmen zu den US-Branchenführern Verizon und AT&T aufschliessen./hbr/DP/jha

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  • 29.04.2018 Mega-Deal rückt näher: T-Mobile und Sprint stehen...

    Mega-Deal rückt näher: T-Mobile und Sprint stehen vor Fusion

    29.04.2018| 13:35:33

    (erweiterte Fassung)

    BELLEVUE (awp international) - Erst vor fünf Monaten war die Mega-Fusion offiziell abgeblasen worden, nun könnte sie nach US-Medienberichten überraschend doch noch zustande kommen. Demnach soll die Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem US-Rivalen Sprint zusammengehen - es wäre eine Milliarden-Hochzeit, die die Kräfteverhältnisse auf dem umkämpften amerikanischen Mobilfunkmarkt neu definieren könnte. Der Deal hätte enorme Dimensionen: Zusammen bringen die Unternehmen es auf einen Börsenwert von mehr als 80 Milliarden US-Dollar.

    Die Unternehmen befänden sich in den letzten Zügen der Verhandlungen, bereits am Sonntag könne der Deal bekanntgegeben werden, berichtete der Sender CNBC am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Der Finanzdienst Bloomberg erfuhr von Insidern, dass die Deutsche Telekom bei einer Einigung 42 Prozent am fusionierten Konzern und 69 Prozent der Stimmrechte erhalten könnte. "Wir kommentieren grundsätzlich keine Medienberichte", hiess es dazu am Samstag bei der T-Mobile-Mutter Telekom in Bonn.

    Die Nummer drei (T-Mobile) und vier (Sprint) im US-Telefongeschäft haben einen kombinierten Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Dollar und gemeinsam fast 100 Millionen eigene Kunden. Dazu kommen noch über 27 Millionen Kunden, die in den Netzen der beiden Anbieter telefonieren. Jetzt wollen T-Mobile und Sprint zusammen zum Angriff auf die Branchenführer Verizon und AT&T blasen. Damit könnte der dritte Versuch, mit dem innerhalb von vier Jahren eine Fusion ausgelotet wird, endlich zum Erfolg führen.

    Bei der Frage, mit welcher Bewertung Sprint in eine Fusion gehen soll, gingen die Berichte auseinander. Laut den von CNBC zitierten Kreisen sollen 6,5 Dollar je Aktie veranschlagt werden. Damit würde sich ein Gesamtwert von rund 26 Milliarden Dollar ergeben - das würde in etwa dem aktuellen Börsenwert entsprechen. Bloomberg berichtete hingegen von nur 6,1 Dollar pro Aktie, womit Sprint auf rund 24 Milliarden Dollar taxiert würde. T-Mobile brachte es zuletzt auf einen Börsenwert von rund 55 Milliarden Dollar.

    Bereits 2014 wollten die Unternehmen zusammengehen, damals scheiterte das Vorhaben an kartellrechtlichen Bedenken. Im vergangenen Jahr dann fieberte die Börse erneut lange auf die grosse Hochzeit, letztlich konnte man sich aber nicht auf Preis und Besitzverhältnisse einigen.

    Der Druck auf beiden Seiten ist aber nicht geringer geworden: Sprint leidet nach verlustreichen Jahren unter einer klammen Portokasse, der japanische Haupteigentümer und Tech-Konzern Softbank ist zudem hoch verschuldet. Softbank-Chef Masayoshi Son treibt derzeit ohnehin vor allem sein milliardenschwerer High-Tech-Investitionsfonds um.

    Bei der Telekom lasten nach dem Antritt der neuen deutschen Regierung die Sorgen um einen teuren Breitbandausbau auf dem Aktienkurs. Der Bund ist direkt und indirekt mit rund einem Drittel grösster Aktionär und will dem schleppenden Glasfaserausbau im Land Beine machen. Telekom-Chef Tim Höttges könnte ein Deal in die Karten spielen - an der Börse rechnen Analysten mit Kosteneinsparungen von Dutzenden Milliarden Dollar, wenn die US-Mobilfunker ihre Netze zusammenlegen.

    Die US-Tochter der Bonner war die vergangenen Jahre auf der Überholspur, so dass Sprint sich jetzt mit der Rolle des Junior-Partners begnügen müsste. Für die Telekom wäre ein Happy End in dieser Partnersuche zugleich auch ein Schlussstrich unter ein US-Abenteuer, das zeitweise einem teuren Missverständnis glich.

    Denn lange war die 2001 vom damaligen Telekom-Chef Ron Sommer für horrende 40 Milliarden Euro eingekaufte US-Sparte ein Sorgenkind. Neben lückenhafter Netzabdeckung beutelte den kleinen Mobilfunker etwa, dass man das beliebte iPhone von Apple zunächst nicht im Angebot hatte - die Kunden liefen in Scharen zur Konkurrenz über. 2011 scheiterte ein Verkaufsversuch an den Platzhirsch AT&T.

    Für Gegenwind beim Sprint-Deal könnten jedoch noch die Wettbewerbshüter sorgen, die die Fusionspläne schon einmal durchkreuzt hatten. Entscheidende Positionen in der US-Telekom-Aufsicht FCC und dem US-Justizministerium sind unter der Ägide von US-Präsident Donald Trump aber mittlerweile anders besetzt./hbr/men/DP/he

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  • 28.04.2018 Mega-Deal rückt näher: T-Mobile und Sprint stehen...

    Mega-Deal rückt näher: T-Mobile und Sprint stehen vor Fusion

    28.04.2018| 12:28:51

    (Ausführliche Fassung)

    BELLEVUE (awp international) - Erst vor fünf Monaten war die Mega-Fusion offiziell abgeblasen worden, nun kommt sie nach US-Medienberichten überraschend doch noch zustande. Demnach geht die Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem US-Rivalen Sprint zusammen - es ist eine Milliarden-Hochzeit, die die Kräfteverhältnisse auf dem umkämpften amerikanischen Mobilfunkmarkt neu definieren könnte. Der Deal hat enorme Dimensionen: Zusammen bringen die Unternehmen es auf einen Börsenwert von mehr als 80 Milliarden US-Dollar.

    Die Unternehmen befänden sich in den letzten Zügen der Verhandlungen, bereits am Sonntag könne der Deal bekanntgegeben werden, berichtete der Sender CNBC am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Nachrichtenagentur Bloomberg erfuhr von Insidern, dass die Deutsche Telekom bei einer Einigung 42 Prozent am fusionierten Konzern und 69 Prozent der Stimmrechte erhalten könnte. "Wir kommentieren grundsätzlich keine Medienberichte", hiess es dazu am Samstag bei der T-Mobile-Mutter Telekom in Bonn.

    Die Nummer drei (T-Mobile) und vier (Sprint) im US-Telefongeschäft haben gemeinsam fast 100 Millionen Kunden und einen kombinierten Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Dollar. Jetzt wollen sie zusammen zum Angriff auf die Branchenführer Verizon und AT&T blasen. Damit könnte der dritte Versuch, mit dem innerhalb von vier Jahren eine Fusion ausgelotet wird, zum Erfolg führen.

    Bei der Frage, mit welcher Bewertung Sprint in eine Fusion gehen soll, gingen die Berichte auseinander. Laut den von CNBC zitierten Kreisen sollen 6,5 Dollar je Aktie veranschlagt werden. Damit würde sich ein Gesamtwert von rund 26 Milliarden Dollar ergeben - das würde in etwa dem aktuellen Börsenwert entsprechen. Bloomberg berichtete hingegen von nur 6,1 Dollar pro Aktie, womit Sprint auf rund 24 Milliarden Dollar taxiert würde. T-Mobile brachte es zuletzt auf einen Börsenwert von rund 55 Milliarden Dollar.

    Bereits 2014 wollten die Unternehmen zusammengehen, damals scheiterte das Vorhaben an kartellrechtlichen Bedenken. Im vergangenen Jahr dann fieberte die Börse erneut lange auf die grosse Hochzeit, letztlich konnte man sich aber nicht auf Preis und Besitzverhältnisse einigen.

    Die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns war die vergangenen Jahre auf der Überholspur, so dass Sprint sich jetzt mit der Rolle des Junior-Partners begnügen müsste. Für die Telekom ist das Happy End in dieser Partnersuche zugleich auch ein Schlussstrich unter ein US-Abenteuer, das zeitweise einem teuren Missverständnis glich.

    Denn lange war die 2001 vom damaligen Telekom-Chef Ron Sommer für horrende 40 Milliarden Euro eingekaufte US-Sparte ein Sorgenkind. Neben lückenhafter Netzabdeckung beutelte den kleinen Mobilfunker etwa, dass man das beliebte iPhone von Apple nicht im Angebot hatte - die Kunden liefen in Scharen zur Konkurrenz über. 2011 scheiterte ein Verkaufsversuch an den Platzhirsch AT&T.

    Für Gegenwind beim Sprint-Deal könnten jedoch noch die Wettbewerbshüter sorgen, die die Fusionspläne schon einmal durchkreuzt hatten./hbr/men/DP/zb

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  • 28.04.2018 US-Medien: Telekom-Tochter T-Mobile vor Milliarde...

    US-Medien: Telekom-Tochter T-Mobile vor Milliarden-Fusion mit Sprint

    28.04.2018| 09:42:31

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Der Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint könnte laut US-Medien doch noch zustande kommen - und zwar zügig. Die Unternehmen befänden sich in den letzten Zügen der Verhandlungen, bereits am Sonntag könne der Deal bekanntgegeben werden, berichtete der Sender CNBC am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Nachrichtenagentur Bloomberg erfuhr von Insidern, dass die Deutsche Telekom bei einer Einigung 42 Prozent am fusionierten Konzern und 69 Prozent der Stimmrechte erhalten könnte.

    T-Mobile und Sprint äusserten sich zunächst nicht. Eigentlich hatten die Telekom und der japanische Technologiekonzern Softbank das Ringen um eine Fusion ihrer US-Mobilfunktöchter erst vor fünf Monaten offiziell eingestellt. Die Parteien beschnuppern sich schon lange - es ist bereits das dritte Mal in vier Jahren, dass ein Zusammenschluss ausgelotet wird. Ob die US-Kartellwächter dem überhaupt zustimmen würden, ist unklar. T-Mobile ist nach Verizon und AT&T die Nummer drei, Sprint die Nummer vier auf dem US-Markt.

    Bei der Frage, mit welcher Bewertung Sprint in eine Fusion gehen soll, gingen die Berichte auseinander. Laut den von CNBC zitierten Kreisen sollen 6,5 Dollar je Aktie veranschlagt werden. Damit würde sich ein Gesamtwert von rund 26 Milliarden Dollar ergeben - das würde in etwa dem aktuellen Börsenwert entsprechen. Bloomberg berichtete hingegen von nur 6,1 Dollar pro Aktie, womit Sprint lediglich auf rund 24 Milliarden Dollar taxiert würde. T-Mobile brachte es zuletzt auf einen Börsenwert von rund 55 Milliarden Dollar./hbr/DP/he

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  • 24.04.2018 Verizon kann Gewinn kräftig steigern

    Verizon kann Gewinn kräftig steigern

    24.04.2018| 14:14:46

    NEW YORK (awp international) - Der US-Telekomriese Verizon ist im ersten Quartal dank neuer Kunden und den Steuergeschenken der US-Regierung stark gestartet. Die Zahl der Neukunden sei in den ersten drei Monaten um 260 000 gewachsen, teilte der Konzern am Dienstag in New York mit. Analysten hatten im Schnitt mit lediglich 159 000 gerechnet. Verizon zufolge handelt es sich dabei vor allem um Träger von Wearables wie den Smartwatches.

    Auch bei anderen Kennzahlen konnte Verizon die Erwartungen des Marktes übertreffen. Der Umsatz kletterte stärker als von Analysten vorhergesagt um 6,6 Prozent auf 31,8 Milliarden US-Dollar. Dazu trugen auch Zukäufe bei. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,17 Dollar statt der erwarteten 1,11 Dollar. Unter dem Strich verdiente der Konzern 4,7 Milliarden Dollar, das ist fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Die Aktie legte vorbörslich zu.

    Verizon gehört zu den Profiteuren der US-Steuerreform. In diesem Jahr dürfte die Reform die Kasse um 3,5 bis 4 Milliarden Dollar aufbessern. Ohne den Steuereffekt soll der bereinigte Gewinn je Aktie 2018 im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen. Im gleichen Rahmen soll auch der Umsatz steigen./she/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol VZ
Valor 1095642
ISIN ---

Performance

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Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +3.78 +7.13%
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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (07.09.2018)
Instrument Barausschüttung (07.12.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 50.21 +1.11% 30'819 18.01.2019
LSE Europ M 52.40 +0.00% 203 18.01.2019
Deut.Boerse 49.78 -0.82% --- 18.01.2019
CTA BYX 57.07 +0.42% --- 18.01.2019
NYSE Arca 57.08 +0.48% --- 18.01.2019
CTA NASD BX 57.08 +0.46% --- 18.01.2019
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CTA BZX 57.09 +0.49% --- 18.01.2019
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SIX SX 56.50 --- --- 16.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 57.39 (17.01.2019)
Vortagestief 56.22 (17.01.2019)
Hoch 1W 58.29 (15.01.2019)
Tief 1W 56.22 (17.01.2019)
Hoch 1M 58.69 (08.01.2019)
Tief 1M 52.41 (26.12.2018)
Hoch 3M 61.58 (20.11.2018)
Tief 3M 52.41 (26.12.2018)
Hoch 1J 61.58 (20.11.2018)
Tief 1J 46.09 (09.05.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG