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Aktuelle News

  • 10.01.2019 Korr: Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft...

    Korr: Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft Zehntausende

    10.01.2019| 13:18:01

    (Im ersten Absatz, 4. Satz wurden die Angaben zu den gestrichenen Starts und Landungen in Stuttgart korrigiert: 142 von 275)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Ein Warnstreik an drei grossen deutschen Airports hat zu Hunderten Flugausfällen geführt. Die meisten Sicherheitsleute an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart folgten am Donnerstag dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung. Damit untermauerten sie ihre Forderung nach einer deutlich besseren Bezahlung. Mehr als 600 Starts und Landungen fielen aus - in Düsseldorf waren es 370 von 580, in Köln/Bonn 131 von 199 und in Stuttgart 142 von 275. Verdi zeigte sich zufrieden - die Beteiligung an der Arbeitsniederlegung sei sehr hoch gewesen.

    Ursprünglich waren an den drei Airports am Donnerstag insgesamt rund 110 000 Passagiere erwartet worden - viele von ihnen hatten sich aber vorab informiert und den Weg zum Flieger gar nicht erst angetreten. Auswirkungen gab es auch an anderen Flughäfen, wo Maschinen aus den drei Arbeitskampf-Standorten erwartet wurden oder dorthin geschickt werden sollten - an den Berliner Flughäfen gab es rund 100 Absagen. Etwa gleich viele waren es in München, dort teilweise aber auch witterungsbedingt.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden Hunderte Warnstreikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Die zuständige Verdi-Fachbereichsleiterin Andrea Becker zog eine positive Zwischenbilanz, die Beteiligung habe beim Düsseldorfer Sicherheitspersonal bei 70 bis 80 Prozent gelegen. "Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung und haben das Signal an die Arbeitgeber gesendet, jetzt ist Schluss mit dem Spiel auf Zeit." Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen wertete den ganztägigen Warnstreik als "völlig überzogen".

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Arbeitnehmer blockierten kurz nach Mitternacht ein Zufahrtstor für Lastwagen mit Fracht an Bord, woraufhin es einen Rückstau bis zur Autobahn gab. Später entspannte sich die Lage.

    Der Warnstreik traf auch den Stuttgarter Flughafern. Die Schlangen seien länger als sonst, sagte ein Verdi-Sprecher. "Aufgrund der vielen Annullierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber halten das für unrealistisch, sie bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent.

    Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten. Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die Folgen dieser nur wenige Stunden dauernden Arbeitsniederlegung waren aber deutlich schwächer als am Donnerstag.

    Am 23. Januar treffen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter zur nächsten Verhandlungsrunde. "Wenn dann der Knoten nicht durchgehauen wird, sind die Beschäftigten bereit für eine weitere Auseinandersetzung", sagte Verdi-Fachbereichsleiterin Becker. Soll heissen: Dann könnte es zu weiteren Arbeitsniederlegungen und dadurch bedingten Flugausfällen kommen. Bis dahin also kein Arbeitskampf? Auch Warnstreiks in den nächsten zwei Wochen seien "nicht ausgeschlossen", so Becker. Reisende müssen sich also wohl auf weitere Turbulenzen im Flugplan einstellen./wdw/DP/mis/fba

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  • 10.01.2019 Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft Zehnt...

    Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft Zehntausende Reisende

    10.01.2019| 12:23:26

    (Neu: Nächste Verhandlungsrunde zwischen den Tarifparteien im letzten Absatz)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Ein Warnstreik an drei grossen deutschen Airports hat zu Hunderten Flugausfällen geführt. Die meisten Sicherheitsleute an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart folgten am Donnerstag dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung. Damit untermauerten sie ihre Forderung nach einer deutlich besseren Bezahlung. Mehr als 600 Starts und Landungen fielen aus - in Düsseldorf waren es 370 von 580, in Köln/Bonn 131 von 199 und in Stuttgart 131 von 199. Verdi zeigte sich zufrieden - die Beteiligung an der Arbeitsniederlegung sei sehr hoch gewesen.

    Ursprünglich waren an den drei Airports am Donnerstag insgesamt rund 110 000 Passagiere erwartet worden - viele von ihnen hatten sich aber vorab informiert und den Weg zum Flieger gar nicht erst angetreten. Auswirkungen gab es auch an anderen Flughäfen, wo Maschinen aus den drei Arbeitskampf-Standorten erwartet wurden oder dorthin geschickt werden sollten - an den Berliner Flughäfen gab es rund 100 Absagen. Etwa gleich viele waren es in München, dort teilweise aber auch witterungsbedingt.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden Hunderte Warnstreikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Die zuständige Verdi-Fachbereichsleiterin Andrea Becker zog eine positive Zwischenbilanz, die Beteiligung habe beim Düsseldorfer Sicherheitspersonal bei 70 bis 80 Prozent gelegen. "Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung und haben das Signal an die Arbeitgeber gesendet, jetzt ist Schluss mit dem Spiel auf Zeit." Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen wertete den ganztägigen Warnstreik als "völlig überzogen".

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Arbeitnehmer blockierten kurz nach Mitternacht ein Zufahrtstor für Lastwagen mit Fracht an Bord, woraufhin es einen Rückstau bis zur Autobahn gab. Später entspannte sich die Lage.

    Der Warnstreik traf auch den Stuttgarter Flughafern. Die Schlangen seien länger als sonst, sagte ein Verdi-Sprecher. "Aufgrund der vielen Annullierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber halten das für unrealistisch, sie bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent.

    Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten. Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die Folgen dieser nur wenige Stunden dauernden Arbeitsniederlegung waren aber deutlich schwächer als am Donnerstag.

    Am 23. Januar treffen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter zur nächsten Verhandlungsrunde. "Wenn dann der Knoten nicht durchgehauen wird, sind die Beschäftigten bereit für eine weitere Auseinandersetzung", sagte Verdi-Fachbereichsleiterin Becker. Soll heissen: Dann könnte es zu weiteren Arbeitsniederlegungen und dadurch bedingten Flugausfällen kommen. Bis dahin also kein Arbeitskampf? Auch Warnstreiks in den nächsten zwei Wochen seien "nicht ausgeschlossen", so Becker. Reisende müssen sich also wohl auf weitere Turbulenzen im Flugplan einstellen./wdw/DP/mis

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  • 10.01.2019 Wdh: Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende ...

    Wdh: Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 11:00:33

    (An mehreren Stellen wurde präzisiert, dass es sich um einen Warnstreik handelt.)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Nach dem Beginn des Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart müssen sich Flugpassagiere in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie drei Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

    An den drei Airports könnten die ganztägigen Arbeitsniederlegungen Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen.

    Auch an anderen Flughäfen haben die Warnstreiks Auswirkungen. Laut Internetseite der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH waren am Donnerstagmorgen an den Flughäfen Tegel und Schönefeld mehr als 90 Flüge betroffen - die meisten Ausfälle gab es dabei in Tegel. "Informiere dich vor deiner Anreise über den Flugstatus bei deiner Airline", twitterte der Berlin Airport Service. Am Flughafen in Hannover sind drei Anflüge und drei Abflüge ausgefallen, wie ein Sprecher des Flughafens sagte. Am Airport München entfielen laut einem Sprecher sogar etwa 100 Flüge wegen der Warnstreiks. Hier kamen wetterbedingt weitere Ausfälle hinzu.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Streikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Der Stuttgarter Flughafen warnte seine Fluggäste vor langen Wartezeiten. Sie sollten sich vorab informieren, mehr Zeit vor dem Abflug einzuplanen und möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    Am frühen Morgen habe die Fluggastkontrolle am Airport Köln/Bonn zeitweise stillgestanden, wie der Verdi-Sprecher sagte. Zahlreiche Streikende machten dem Sprecher zufolge in Gelbwesten und etwa mit Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und ihre Passagiere informiert haben, reisen die meisten betroffenen Fluggäste gar nicht erst an. Die Terminals sind deutlich leerer als sonst", erklärte am Morgen die Pressestelle des Flughafens. "Die meisten betroffenen Passagiere sind gar nicht erst gekommen", hiesse es auf dem Twitterkanal des Flughafens.

    Auch in Stuttgart war der Warnstreik am Donnerstagmorgen nach Angaben eines Verdi-Sprechers "in vollem Gang". Die Schlangen seien länger als sonst. "Aufgrund der vielen Annulierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 142 der rund 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten zunächst 131 von knapp 200 Flügen ausfallen.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt. Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/fba

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  • 10.01.2019 Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reise...

    Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 09:17:38

    (Neu: Auswirkungen auf andere Flughäfen)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Nach dem Beginn des Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart müssen sich Flugpassagiere in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie drei Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

    An den drei Airports könnten die ganztägigen Arbeitsniederlegungen Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen.

    Auch an anderen Flughäfen haben die Streiks Auswirkungen. Laut Internetseite der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH waren am Donnerstagmorgen an den Flughäfen Tegel und Schönefeld mehr als 90 Flüge betroffen - die meisten Ausfälle gab es dabei in Tegel. "Informiere dich vor deiner Anreise über den Flugstatus bei deiner Airline", twitterte der Berlin Airport Service. Am Flughafen in Hannover sind drei Anflüge und drei Abflüge ausgefallen, wie ein Sprecher des Flughafens sagte. Am Airport München entfielen laut einem Sprecher sogar etwa 100 Flüge wegen der Warnstreiks. Hier kamen wetterbedingt weitere Ausfälle hinzu.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Streikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Der Stuttgarter Flughafen warnte seine Fluggäste vor langen Wartezeiten. Sie sollten sich vorab informieren, mehr Zeit vor dem Abflug einzuplanen und möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    Am frühen Morgen habe die Fluggastkontrolle am Airport Köln/Bonn zeitweise stillgestanden, wie der Verdi-Sprecher sagte. Zahlreiche Streikende machten dem Sprecher zufolge in Gelbwesten und etwa mit Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und ihre Passagiere informiert haben, reisen die meisten betroffenen Fluggäste gar nicht erst an. Die Terminals sind deutlich leerer als sonst", erklärte am Morgen die Pressestelle des Flughafens. "Die meisten betroffenen Passagiere sind gar nicht erst gekommen", hiesse es auf dem Twitterkanal des Flughafens.

    Auch in Stuttgart war der Streik am Donnerstagmorgen nach Angaben eines Verdi-Sprechers "in vollem Gang". Die Schlangen seien länger als sonst. "Aufgrund der vielen Annulierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 142 der rund 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten zunächst 131 von knapp 200 Flügen ausfallen.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt. Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/fba

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  • 10.01.2019 Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reise...

    Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 08:23:59

    (Neu: Angaben des Flughafens Köln/Bonn im 5. Absatz ergänzt. Anzahl der Flugausfälle in Berlin im 2. Absatz ergänzt.)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Nach dem Beginn des Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart müssen sich Flugpassagiere in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie drei Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

    An den drei Airports könnten die ganztägigen Arbeitsniederlegungen Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen. Auch an anderen Flughäfen waren Auswirkungen des Streiks zu erwarten. Unter anderem rechneten die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld mit Ausfällen und Verspätungen. "Informiere dich vor deiner Anreise über den Flugstatus bei deiner Airline", twitterte der Berlin Airport Service. Laut Internetseite der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH waren am Donnerstagmorgen mehr als 90 Flüge betroffen. Die meisten Ausfälle hatte der Flughafen Tegel zu verzeichnen. Hier mussten jeweils rund 90 Hin- und Rückflüge ausfallen. Am Flughafen Schönefeld waren es vier.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Streikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Der Stuttgarter Flughafen warnte seine Fluggäste vor langen Wartezeiten. Sie sollten sich vorab informieren, mehr Zeit vor dem Abflug einzuplanen und möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL , UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    Am frühen Morgen habe die Fluggastkontrolle am Airport Köln/Bonn zeitweise stillgestanden, wie der Verdi-Sprecher sagte. Zahlreiche Streikende machten dem Sprecher zufolge in Gelbwesten und etwa mit Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und ihre Passagiere informiert haben, reisen die meisten betroffenen Fluggäste gar nicht erst an. Die Terminals sind deutlich leerer als sonst", erklärte am Morgen die Pressestelle des Flughafens. "Die meisten betroffenen Passagiere sind gar nicht erst gekommen", hiesse es auf dem Twitterkanal des Flughafens.

    Auch in Stuttgart war der Streik am Donnerstagmorgen nach Angaben eines Verdi-Sprechers "in vollem Gang". Die Schlangen seien länger als sonst. "Aufgrund der vielen Annulierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 142 der rund 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten zunächst 131 von knapp 200 Flügen ausfallen.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt. Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/zb

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  • 10.01.2019 Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reise...

    Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 08:06:03

    (Neu: Angaben eines Verdi-Sprechers zum Airport Stuttgart im 5. Absatz ergänzt.)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Nach dem Beginn des Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart müssen sich Flugpassagiere in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie drei Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

    An den drei Airports könnten die ganztägigen Arbeitsniederlegungen Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen. Auch an anderen Flughäfen waren Auswirkungen des Streiks zu erwarten. Unter anderem rechneten die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld mit Ausfällen und Verspätungen. "Informiere dich vor deiner Anreise über den Flugstatus bei deiner Airline", twitterte der Berlin Airport Service.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Streikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Der Stuttgarter Flughafen warnte seine Fluggäste vor langen Wartezeiten. Sie sollten sich vorab informieren, mehr Zeit vor dem Abflug einzuplanen und möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL , UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    Am frühen Morgen habe die Fluggastkontrolle zeitweise stillgestanden. Zahlreiche Betroffene machten dem Sprecher zufolge in Gelbwesten und etwa mit Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und ihre Passagiere informiert haben, reisen die meisten betroffenen Fluggäste gar nicht erst an. Die Terminals sind deutlich leerer als sonst", erklärte am Morgen die Pressestelle des Flughafens. Auch in Stuttgart war der Streik am Donnerstagmorgen nach Angaben eines Verdi-Sprechers "in vollem Gang". Die Schlangen seien länger als sonst. "Aufgrund der vielen Annulierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 142 der rund 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten zunächst 131 von knapp 200 Flügen ausfallen.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt. Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/zb

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  • 10.01.2019 Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reise...

    Warnstreik an drei Flughäfen - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 07:21:52

    (durchgehend aktualisiert)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Nach dem Beginn des Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart müssen sich Flugpassagiere in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie drei Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigten.

    An den drei Airports könnten die ganztägigen Arbeitsniederlegungen Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen. Auch an anderen Flughäfen waren Auswirkungen des Streiks zu erwarten. Unter anderem rechneten die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld mit Ausfällen und Verspätungen. "Informiere dich vor deiner Anreise über den Flugstatus bei deiner Airline", twitterte der Berlin Airport Service.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Streikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Der Stuttgarter Flughafen warnte seine Fluggäste vor langen Wartezeiten. Sie sollten sich vorab informieren, mehr Zeit vor dem Abflug einzuplanen und möglichst wenig Handgepäck mitzunehmen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    Am frühen Morgen habe die Fluggastkontrolle zeitweise stillgestanden. Zahlreiche Betroffene machten dem Sprecher zufolge in Gelbwesten und etwa mit Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Da die Airlines bereits im Vorfeld Flüge gestrichen und ihre Passagiere informiert haben, reisen die meisten betroffenen Fluggäste gar nicht erst an. Die Terminals sind deutlich leerer als sonst", erklärte am Morgen die Pressestelle des Flughafens.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 142 der rund 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten zunächst 131 von knapp 200 Flügen ausfallen.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt. Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/fba

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  • 10.01.2019 Warnstreik an Flughäfen gestartet - Zehntausende ...

    Warnstreik an Flughäfen gestartet - Zehntausende Reisende betroffen

    10.01.2019| 06:49:29

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Der Tarifkonflikt an deutschen Flughäfen hat abermals unangenehme Folgen für Reisende. An den Airports Köln/Bonn und Düsseldorf begann in der Nacht zum Donnerstag ein Warnstreik des Sicherheitspersonals, wie zwei Gewerkschaftssprecher bestätigten. Ganztägige Arbeitsniederlegungen waren am Donnerstag zudem in Stuttgart geplant. Die Warnstreiks könnten Folgen haben für rund 110 000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags an den drei Airports starten und landen.

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders als Drehkreuz für die Frachtflieger von DHL , UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks.

    Die Streikbereitschaft in Köln/Bonn sei enorm hoch, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits kurz nach Streikbeginn um Mitternacht habe es Chaos an den Kontrolltoren gegeben, durch die die Lastwagen die Fracht auf das Flughafengelände bringen. Es habe Rückstaus bis zur Autobahn gegeben.

    An den drei Airports sind donnerstags normalerweise rund 1040 Flugbewegungen vorgesehen. Doch in Stuttgart wurden 125 der 270 Starts und Landungen gestrichen, in Düsseldorf sogar rund 350 von 570. Auch in Köln/Bonn sollten 130 von knapp 200 Flügen ausfallen. Zudem waren andere Airports ohne Warnstreiks betroffen, da sie auf Maschinen aus den drei Städten warteten und andere Verbindungen dorthin entfallen.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent. Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten.

    Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die aber nur wenige Stunden dauerten - etwa acht Prozent der Flüge an diesem Tag fielen aus. Am Donnerstag liegt der Anteil deutlich höher. Damit erhöht Verdi den Druck im Tarifkonflikt.

    Aus der Tourismusbranche kam Kritik an der Gewerkschaft. "Das ist eine unglaubliche Zumutung für Urlauber und Geschäftsreisende, sie werden erneut in Geiselhaft genommen", sagte Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, der "Rheinischen Post" (Donnerstag)./wdw/DP/zb

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  • 28.12.2018 Paketversender drehen an Preisschraube - DHL erhö...

    Paketversender drehen an Preisschraube - DHL erhöht Filialporto

    28.12.2018| 13:41:51

    (Ausführliche Fassung)

    BONN (awp international) - Das Versenden von Paketen in Deutschland wird teurer. Die Deutsche Post erhöht zum 1. Januar das Porto für Pakete bis 5 Kilogramm, die Privatkunden in einer Filiale frankieren lassen. Der Preis steige um 50 Cent auf 7,49 Euro, teilte DHL Paket am Freitag mit. Online frankierte Pakete bis 5 Kilo kosteten auch weiterhin 5,99 Euro. Auch alle anderen Preise bleiben unverändert. Die letzte Preiserhöhung für 5-Kilo-Pakete habe es 2014 gegeben.

    Auch bei anderen Paketdiensten steigen die Preise. Bei DPD müssen nach Angaben eines Sprechers Privatkunden je nach Paketgrösse vom neuen Jahr an zwischen fünf und zehn Prozent mehr zahlen. Bei Hermes ist noch nicht abschliessend über eine Preiserhöhung für Privatkunden entschieden. "Es ist aber davon auszugehen, dass sich mittelfristig etwas bewegen wird", sagte ein Firmensprecher.

    Die Paketdienste haben nach eigenen Angaben mit wachsenden Kosten für ihre Dienstleistungen zu kämpfen. Der Branchenführer Deutsche Post, der einen Gewinneinbruch im Paketgeschäft verkraften musste, will deutliche Preiserhöhungen durchsetzen. "Unsere Branche hat ein grundsätzliches Problem, weil die Zustellung zu gering bezahlt wird", hatte Postchef Frank Appel der "Welt am Sonntag" gesagt. Die individuell vereinbarten Konditionen mit Firmenkunden stiegen zum 1. Januar 2019 überdurchschnittlich an, hatte die Deutsche Post bereits im September mitgeteilt.

    Auch die anderen Dienste drehen bei den Grossversendern an der Preisschraube. Der zur Otto-Gruppe gehörende Paketdienst Hermes, zweitgrösster der Branche in Deutschland, hatte bereits im vergangenen Frühjahr die Preise für Firmenkunden um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöht. Weitere Anhebungen sollen folgen. Bei DPD müssen Geschäftskunden im neuen Jahr 6,5 Prozent mehr zahlen.

    Die Branche erwartet in den kommenden Jahren einen weiteren Anstieg der in Deutschland verschickten Pakete. Die Deutsche Post geht bis 2020 von einer Zunahme um etwa fünf bis sieben Prozent pro Jahr aus. In den ersten neun Monaten 2018 waren bei der Post in Deutschland 1,047 Milliarden Pakete aufgegeben worden - ein Plus von 8,4 Prozent.

    Das anhaltende Wachstum stellt die Paketdienste vor grosse Probleme bei der Suche nach neuen Fahrern. "Der Arbeitsmarkt ist leer gefegt", hatte Hermes-Deutschland-Chef Olaf Schabirosky kürzlich dem "Hamburger Abendblatt" gesagt. Seinem Unternehmen seien im Laufe des Jahres rund 1000 Fahrer von Konkurrenten abgeworben worden, die besser zahlen könnten.

    Niedersachsen plant unterdessen eine Bundesratsinitiative zugunsten der bei Subunternehmen beschäftigten Paketzusteller. "Die grossen Logistikunternehmen dürfen sich der Verantwortung für die Lohn- und Arbeitsbedingungen der bei Subunternehmen angestellten Kurierfahrer und Paketboten nicht entziehen", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag. Ähnlich wie in der Fleischindustrie sollen die grossen Unternehmen der Logistikbranche künftig auch für die Zahlung von Sozialabgaben der Subunternehmen verantwortlich gemacht werden.

    Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi arbeiten nur zwei der fünf grossen Paketdienste in Deutschland überwiegend mit eigenen, fest angestellten Zustellern. "Alle Paketdienste müssen in die Tarifbindung und sie müssen mit dafür Sorge tragen, dass dies auch für die von ihnen beauftragten Subunternehmen gilt und diese nach Tarif bezahlen", hatte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis gefordert./hff/DP/mis

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  • 28.12.2018 Deutsche Post erhöht Porto für 5-Kilo-Pakete

    Deutsche Post erhöht Porto für 5-Kilo-Pakete

    28.12.2018| 11:57:57

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post erhöht zum 1. Januar das Porto für Pakete bis 5 Kilogramm, die Privatkunden in einer Filiale frankieren lassen. Der Preis steige um 50 Cent auf 7,49 Euro, teilte DHL Paket am Freitag mit. Online frankierte Pakete bis 5 Kilo kosteten auch weiterhin 5,99 Euro. Auch alle anderen Preise blieben unverändert. Die letzte Preiserhöhung für 5-Kilo-Pakete habe es 2014 gegeben.

    Auch für Geschäftskunden erhöht DHL das Paketporto zum Jahresbeginn. Die individuell vereinbarten Konditionen stiegen stärker als in den Vorjahren, hatte die Deutsche Post bereits im September mitgeteilt. Grund seien die deutlich gestiegenen Transport- und Personalkosten./hff/DP/tos

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  • 19.12.2018 Deutsche Post sieht keinen neuen Abwärtstrend

    Deutsche Post sieht keinen neuen Abwärtstrend

    19.12.2018| 15:40:19

    BONN (awp international) - Nach der Gewinnwarnung des US-Paketdiensts Fedex hat die Deutsche Post Befürchtungen wegen eines möglichen Geschäfts-Abschwungs gedämpft. "Wir sehen keine wesentlichen Änderungen bei unserer Volumen-Entwicklung im Vergleich zu dem, was wir Anfang November bei unseren Zahlen zum dritten Quartal berichtet haben", teilte eine Post-Sprecherin am Mittwoch mit. Dies gelte auch für das Geschäft der Konzerntochter DHL Express in Europa.

    Dem Aktienkurs der Deutschen Post half die Erklärung kaum. Nachdem das Papier im Sog der schlechten Nachrichten von Fedex zeitweise mehr als fünf Prozent an Wert verloren hatte, erholte es sich am Nachmittag nur leicht. Am Nachmittag lag die Aktie zuletzt noch mit 4,2 Prozent im Minus bei 24,20 Euro.

    Am Vorabend hatte der Post-Rivale Fedex aus den USA wegen eines nachlassenden weltweiten Wirtschaftswachstums seine Gewinnprognose gesenkt. Vor allem in Europa und Asien habe sich das Geschäftsvolumen in den zurückliegenden Monaten abgeschwächt. Jetzt will der Konzern Jobs streichen und plant eine halbe Milliarde US-Dollar für Abfindungen ein./stw/mis

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  • 20.11.2018 Deutsche Post entwickelt neue Zustell-Roboter - T...

    Deutsche Post entwickelt neue Zustell-Roboter - Test in Japan

    20.11.2018| 14:17:05

    (ausführliche Fassung)

    BAD HERSFELD/BONN (awp international) - Die Deutsche Post will nach einem in Deutschland einmaligen Test mit einem Begleitroboter im Zustelldienst das Projekt vorantreiben. "Wir arbeiten an der Entwicklung der nächsten Generation des Begleitroboters", sagte ein Post-Sprecher in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur.

    Vor rund einem Jahr hatte die Post einen sechswöchigen Praxistest im osthessischen Bad Hersfeld erfolgreich beendet und ein "sehr positives Fazit" gezogen. Das Gerät habe sich als zuverlässig und sicher erwiesen. Der Roboter-Einsatz habe zudem wichtige Erkenntnisse gebracht. Es geht darum, wie die Mitarbeiter künftig noch stärker bei der körperlich anstrengenden Arbeit entlastet werden können.

    Der "PostBOT" ist ein vierrädriges, 1,50 Meter hohes Gefährt, das dem Zusteller auf Schritt und Tritt folgt. Er kann bis zu 150 Kilogramm Postsendungen tragen. Zudem stoppt der elektrisch fahrende Helfer vor Hindernissen und kann Bordsteine überwinden.

    Nach dem Test in Hessen wurde der Roboter auf Messen und anderen Veranstaltungen präsentiert. Momentan werde der "PostBOT" in Japan zu Demonstrationszwecken und zum Sammeln weiterer Erfahrungen in Zusammenarbeit mit namhaften Firmen verwendet. Einsatzorte sind Tokio, Yokohama, Sapporo und Fukuoka. Das Land sei technologiefreundlich. Zudem treffe man dort auf ähnliche örtliche Gegebenheiten wie in Deutschland, begründete der Sprecher.

    Die Post betont, der Roboter sei keine Gefahr für Arbeitsplätze in Deutschland. Ziel sei es, den Mitarbeitern zu helfen und sie beim Umgang mit schweren Lasten zu unterstützen. Die Entlastung von anstrengender Arbeit begrüsste auch bereits die Gewerkschaft Verdi.

    Genutzt werden könnte der Roboter auch in Verwaltungen. Die Stadt Bad Hersfeld testete auch einen "PostBOT". "Der Einsatz war erfolgreich. Wir werden prüfen, ob und wie er zwischen Verwaltungsstandorten genutzt werden kann. Das wäre aber auch eine Frage des Preises."

    In der Industrie und der Logistik zum Beispiel sind Roboter längst angekommen. Beim weltgrössten Versandhändler Amazon kommen in neueren Warenlagern auch bereits Roboter zum Einsatz. Am Standort Winsen/Luhe

    etwa wurden Transport-Roboter erfolgreich erprobt, wie Amazon mitteilte./jpe/DP/she

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DPW
Valor 1124244
ISIN DE0005552004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.76%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +1.17 +4.88%
Perf. 3M -3.12 -11.03%
Perf. laufendes Jahr +1.31 +5.49%
Perf. 52W   -38.35%

Bezahlte Kurse

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Company Generalversammlung (24.04.2018)
Instrument Barausschüttung (07.03.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 25.77 +3.00% 5'113'384 18.01.2019
LSE Europ M 25.81 +3.05% 745'342 18.01.2019
TRADEcho 2cy 22.5974 +2.60% --- 18.01.2019
Other OTC Mk 29.17 -0.44% --- 18.01.2019
SIX SX 28.00 --- --- 17.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 25.17 (17.01.2019)
Vortagestief 24.69 (17.01.2019)
Hoch 1W 25.85 (18.01.2019)
Tief 1W 23.98 (15.01.2019)
Hoch 1M 25.85 (18.01.2019)
Tief 1M 23.43 (02.01.2019)
Hoch 3M 29.24 (31.10.2018)
Tief 3M 23.43 (02.01.2019)
Hoch 1J 40.96 (22.01.2018)
Tief 1J 23.43 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG