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Anzahl Aktien 1'236'506'759
Marktkapital in Mio. 36'544.96
Umsatz Vormonat 1'582'506

Aktuelle News

  • 01.07.2019 Deutsche Post steigert Porto kräftig - Standardbr...

    Deutsche Post steigert Porto kräftig - Standardbrief kostet künftig 80 Cent

    01.07.2019| 06:33:29

    BONN (awp international) - Wer in Deutschland einen Brief verschickt, muss künftig mehr Geld bezahlen. Ab diesem Montag (1. Juli) kostet ein Standardbrief 80 Cent beim Versand in Deutschland und damit 10 Cent mehr als bisher. Auch andere Sendungsarten werden teurer - eine Postkarte kostet 60 Cent nach zuvor 45 Cent. Ein Kompaktbrief mit einem Höchstgewicht von 50 Gramm ist mit 95 Cent (bisher 85) zu frankieren und ein bis zu einem halben Kilo schwerer Grossbrief mit 1,55 Euro (bislang 1,45).

    Es ist die erste Erhöhung seit 2016, sie kommt ein halbes Jahr später als erwartet: Ursprünglich wollte die Post Anfang Januar mit den Preisen anziehen, wurde aber von der zuständigen Regulierungsbehörde, der Bundesnetzagentur, vorübergehend ausgebremst. Die Post begründet die Erhöhung mit den jährlich um zwei bis drei Prozent sinkenden Briefmengen und zugleich höheren Personalkosten - daher sind mehr Einnahmen pro Brief aus ihrer Sicht notwendig.

    Der sogenannte Preiserhöhungsrahmen liegt bei 10,6 Prozent - rechnet man also das Porto aller Sendungen in den verschiedenen Arten zusammen, wird es entsprechend teurer. Ursprünglich wollte die Bundesnetzagentur einen niedrigeren Erhöhungsrahmen zulassen. Nach einer Gesetzesänderung musste der Regulierer seine Vorgaben aber neu berechnen und kam dann auf den höheren Wert.

    Konkurrierende Paketdienste kritisierten die höheren Briefpreise scharf: Sie monieren, dass der Bonner Konzern dadurch mehr Geld hat, das er in seine Paketsparte investieren kann. Das verhindert aus ihrer Sicht einen fairen Wettbewerb. Wie viel Geld die Portoerhöhung der Post bringt, ist unklar. Schätzungen zufolge dürfte es sich um einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln./wdw/DP/fba

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  • 26.06.2019 Fedex verdient weniger - Handelskonflikte belasten

    Fedex verdient weniger - Handelskonflikte belasten

    26.06.2019| 17:14:13

    (Ausführliche Fassung der Meldung vom Dienstagabend)

    MEMPHIS (awp international) - Der US-Paketdienstleister Fedex hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger verdient als noch ein Jahr zuvor. Der bereinigte Jahresüberschuss für die zwölf Monate bis Ende Mai lag bei 4,1 Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) und war damit knapp ein Prozent niedriger als im Vorjahr, wie der Deutsche-Post-Rivale am Dienstagabend in Memphis mitteilte. Allein im vierten Geschäftsquartal fiel der bereinigte Gewinn im Jahresvergleich um 17 Prozent. Zudem sanken die Einnahmen aus dem Frachtgeschäft, während die Kosten für die Paketbeförderung stiegen.

    Unter dem Strich verzeichnete Fedex wie erwartet allerdings immense Kosten bei den Betriebsrenten der Mitarbeiter. Für das gesamte Geschäftsjahr belief sich die Belastung auf fast drei Milliarden Dollar. Der tatsächliche Nettogewinn des Konzerns brach durch diesen und andere Sondereffekte um 88 Prozent auf 540 Millionen Dollar ein.

    Der Umsatz lag mit 69,7 Milliarden Dollar leicht über dem Wert des Vorjahres. So lief das Jahr für Fedex schlechter als erwartet. Der Paketdienstleister leidet unter den aktuellen Handelskonflikten. Mit Blick auf einen Konjunkturabschwung und einen abflauenden Welthandel hatte Finanzchef Alan Graf seine Prognose für das Gesamtjahr bereits im Winter zweimal hintereinander zusammengestrichen.

    Auch der Geschäftsausblick bleibe deshalb negativ beeinflusst, warnte der Manager. Zudem dürfte die Integration von TNT Express nun insgesamt 1,7 Milliarden Dollar kosten - davon 350 Millionen im angelaufenen Geschäftsjahr. Der Aktienkurs des Paketriesen notierte nach Handelsstart am Mittwoch leicht im Plus, nachdem er am Vortag im Minus geschlossen hatte.

    Ärger bereitet Fedex auch der Konflikt zwischen der US-Regierung und dem chinesischen Telekom-Riesen Huawei. Fedex lehnt es ab, die vom Handelsministerium gegen chinesische Firmen verhängten Sanktionen durchzusetzen und hat Klage gegen die US-Regierung eingereicht: Es sei "eine unmögliche Last", Millionen von täglichen Lieferungen im Netzwerk auf Herkunft und Inhalt zu prüfen, begründete das Unternehmen am Dienstag die bei einem Bundesbezirksgericht in Washington DC eingereichte Klage.

    knd/hbr/stw/he

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  • 26.06.2019 Deutsche Post darf österreichisches Paketgeschäft...

    Deutsche Post darf österreichisches Paketgeschäft mit dortigem Pendant bündeln

    26.06.2019| 13:01:37

    BONN/WIEN (awp international) - Die Deutsche Post darf wie geplant wieder eng mit ihrem österreichischen Pendant zusammenarbeiten. Die zuständigen Behörden gaben grünes Licht, wie der Bonner Konzern am Mittwoch mitteilte. Zum 1. August übernimmt die Österreichische Post drei Logistikzentren und zehn Zustelldepots in dem Alpenland, welche bisher von den Deutschen betrieben wurden.

    Dann stellt die Österreichische Post wieder Pakete der Deutschen in dem Alpenland zu, ein Grossteil der deutschen Tochterfirma mit zuletzt 220 Mitarbeitern wechselt zum österreichischen Platzhirschen.

    Bisher sortierten die Bonner dort selbst Pakete, die aus Deutschland kamen. Subunternehmer übernahmen die Zustellung. Mit der eigenen, 2015 gestarteten Präsenz sollte der österreichische Markt stärker erschlossen werden. Das aber lohnte sich nicht, daher wird das Vorhaben nun zu den Akten gelegt.

    Wie schon vor 2015 übernimmt die Österreichische Post wieder die Sortierung und Zustellung. So eine Zusammenarbeit ist üblich in der globalen Postbranche - umgekehrt liefert auch die Deutsche Post Pakete ihres österreichischen Pendants in Deutschland aus./wdw/DP/stw

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  • 25.06.2019 Fedex-Gewinn sinkt deutlich - Handelskonflikte be...

    Fedex-Gewinn sinkt deutlich - Handelskonflikte belasten

    25.06.2019| 22:43:48

    MEMPHIS (awp international) - Der US-Paketdienstleister Fedex leidet unter internationalen Handelskonflikten und hat im vergangenen Geschäftsquartal deutlich weniger verdient. In den drei Monaten bis Ende Mai fiel der bereinigte Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 17,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wie der Deutsche-Post-Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

    Der Geschäftsausblick bleibe negativ beeinflusst von einer anhaltenden Schwäche des Welthandels und der Industrieproduktion, warnte Fedex-Finanzchef Alan Graf. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal zwar um drei Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar, blieb damit aber etwas unter den Erwartungen der Wall Street. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit weiteren Kursverlusten./hbr/DP/he

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  • 07.06.2019 Fedex geht auf Distanz zu Amazon - US-Vertrag nic...

    Fedex geht auf Distanz zu Amazon - US-Vertrag nicht verlängert

    07.06.2019| 21:08:09

    MEMPHIS (awp international) - Der Paketdienstleister Fedex wird seinen US-Luftfrachtvertrag mit dem weltgrössten Onlinehändler Amazon nicht verlängern. Fedex begründete die Entscheidung in einer Mitteilung vom Freitag damit, sich auf den "breiteren E-Commerce-Markt" konzentrieren zu wollen. Zugleich stellte der Konzern klar, dass es nur um das US-Geschäft der Luftfrachtsparte Fedex Express gehe und er mit Amazon weniger als 1,3 Prozent seines Gesamtumsatzes mache.

    Amazon investiert selbst schon länger massiv in seine Zustelllogistik und betreibt bereits eine eigene Lieferwagen- und Flugzeugflotte in den USA. Branchenanalysten halten es für gut möglich, dass der Konzern sich langfristig zum ernsthaften Konkurrenten der grossen Paketdienste wie UPS , Fedex oder der Deutsche-Post-Tochter DHL entwickelt. Im Bundesstaat Kentucky baut Amazon sogar schon einen eigenen Frachtflughafen auf.

    Amazon-Chef Jeff Bezos hat bereits angekündigt, ganz Amerika mit Service- und Logistikzentren zu überziehen. Kampfansagen an die etablierten Zustelldienste vermeidet er bislang. Das liegt auch auf der Hand, denn die Unternehmen befinden sich in einem - wenngleich zunehmend angespannten - Abhängigkeitsverhältnis. Die Paketflut bringt den Zustelldiensten nicht nur Einnahmen, sondern auch viel Stress ein. Zumal Amazon stets auf extrem schnellen Versand drängt./hbr/DP/he

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  • 03.06.2019 Deutsche Post erhöht Briefporto - Standardbrief k...

    Deutsche Post erhöht Briefporto - Standardbrief kostet 80 statt bisher 70 Cent

    03.06.2019| 14:56:29

    (Ausführliche Fassung)

    BONN (awp international) - Briefporto wird in Deutschland teurer. Das Versenden eines Standardbriefs im Inland soll von Juli an 80 Cent kosten statt bisher 70 Cent, wie der Konzern am Montag in Bonn mitteilte. Für die Postkarte ist eine Erhöhung von 45 auf 60 Cent vorgesehen, auch andere Briefarten werden teurer. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur einen sogenannten Preiserhöhungsspielraum festgelegt - auf dieser Basis beantragte die Post daraufhin das Porto in den einzelnen Sendungsarten. In einem abschliessenden Schritt nimmt die Behörde den Antrag unter die Lupe, was aber als Formsache gilt.

    Die Erhöhung ist umstritten - ursprünglich sollte das Porto insgesamt nicht so stark steigen wie nun vorgesehen. Die Bundesnetzagentur hatte im Januar einen Erhöhungsspielraum von 4,8 Prozent vorgeschlagen, was der Bonner Konzern mit Verweis auf kontinuierlich sinkende Briefmengen bei höheren Personalkosten als zu wenig kritisiert hatte. Daraufhin bekam das Unternehmen Schützenhilfe von der Bundesregierung, die eine Verordnung änderte und den Spielraum für Preiserhöhungen vergrösserte. Die Netzagentur musste erneut rechnen und kam auf einen Erhöhungsspielraum von 10,6 Prozent für das Gesamtporto aller Briefarten.

    Die Konkurrenz der Post warf dem Bund daraufhin vor, den Wettbewerb zu verzerren - Paketdienste wie Hermes, DPD und GLS stört es, dass die Post durch die staatlich bewilligte Portoanhebung mehr Geld bekommt, womit sie ihren Paketbereich stärken kann. Die Post führt ihren Post- und Paketdienst in einem Bereich, mancherorts tragen ihre Angestellten sowohl Briefe als auch Pakete aus.

    Der FDP wiederum war die Doppelrolle des Bundes beim ehemaligen Staatsmonopolisten ein Dorn im Auge: Einerseits ist die dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellte Bundesnetzagentur Aufsichtsbehörde über die Post, andererseits ist der Bund Grossaktionär des Unternehmens - von einer Portoerhöhung profitiert indirekt also auch die Staatskasse, wenn die Post Dividende zahlt.

    Der frühere Staatsmonopolist wiederum stellt die Erhöhung als angemessen dar, auch weil er als Universaldienstleister zur schnellen Beförderung verpflichtet ist und entsprechend hohe Kosten hat für zahlreiche Briefkästen und viel Personal.

    Zuletzt war das Porto Anfang 2016 angehoben worden, damals lag der Preiserhöhungsspielraum bei 7,5 Prozent - das Versenden eines Standardbriefs verteuerte sich zum Beispiel von 62 auf 70 Cent, das Verschicken einer Postkarte blieb damals gleich teuer./wdw/DP/fba

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  • 16.05.2019 Erste innerstädtische Drohnen-Lieferungen in Chin...

    Erste innerstädtische Drohnen-Lieferungen in China aufgenommen

    16.05.2019| 12:08:01

    GUANGZHOU (awp international) - Die erste innerstädtische Drohnen-Lieferroute in China ist am Donnerstag in der südchinesischen Metropole Guangzhou in Betrieb genommen worden. Zwischen zwei Landestationen bringen die unbemannten Fluggeräte vollautomatisch jeweils bis zu fünf Kilogramm schwere Kisten mit Express-Sendungen über eine acht Kilometer lange Entfernung. Kooperationspartner sind das Logistik-Joint-Venture DHL-Sinotrans und der chinesische Drohnenhersteller EHang. Es ist das erste Mal, dass ein internationales Express-Unternehmen eine solche Drohnen-Strecke in China betreibt.

    "Die Dynamik des sich rasant entwickelnden chinesischen Marktes macht ihn zum idealen Platz für die Route", sagte Jack O'Neill, Vizepräsident bei DHL Express in China. Die Verbindung wurde speziell für einen nicht näher genannten Unternehmenskunden im Bezirk Songshanhu in Guangzhou eingerichtet. Er lässt seine Dokumentenumschläge jetzt zweimal am Tag - bei Bedarf auch öfter - per Drohne abholen und zum DHL-Servicezentrum bringen. Was mit dem Auto bisher 40 Minuten dauerte, kann per Drohne in acht Minuten erledigt werden./lw/DP/fba

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  • 10.05.2019 Verkauf von China-Tochter treibt Deutsche Post-Ge...

    Verkauf von China-Tochter treibt Deutsche Post-Gewinn nach oben

    10.05.2019| 07:23:30

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post ist dank des Verkaufs ihrer Lieferketten-Logistik in China mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 746 Millionen Euro und damit 24 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Freitag in Bonn mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) legte um 28 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zu und traf so die Erwartungen von Analysten.

    Vorstandschef Frank Appel sieht die Post damit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro einzufahren. Im kommenden Jahr soll er weiterhin auf mehr als 5 Milliarden Euro steigen.

    Die Neuaufstellung des Lieferketten-Logistik in China trieb das Ebit im ersten Quartal um 426 Millionen Euro nach oben. Die Deutschen haben ihr Geschäft in dem Bereich an den Konkurrenten S.F. Holding verkauft und arbeiten mit dem Unternehmen künftig in einem Bündnis zusammen. Während die Post ihren Umsatz in allen Geschäftsbereichen steigern konnte, brach der Gewinn im Heimatgeschäft Post & Paket Deutschland wegen erhöhter Personalkosten und eines Sondereffekts aus dem Vorjahr allerdings deutlich ein./stw/fba

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  • 03.05.2019 Post-Chef feilt weiter an Verkauf der Tochter Str...

    Post-Chef feilt weiter an Verkauf der Tochter Streetscooter

    03.05.2019| 11:51:21

    STUTTGART (awp international) - Nach dem Chefwechsel bei ihrer Elektrotransporter-Tochter feilt die Deutsche Post weiter an einem Verkauf. "Wir sind da weiterhin offen", sagte Post-Chef Frank Appel am Donnerstagabend vor Journalisten in Stuttgart. Die Post habe immer gesagt, sie könne sich einen Verkauf an Finanzinvestoren oder strategische Investoren vorstellen.

    Es gebe aber keinen Zeitdruck. Die Findungsphase werde dieses Jahr sicher noch andauern. Auf die Frage, ob die Post das Geschäft auch behalten würde, antwortete Appel allerdings recht deutlich: "Das ist eher unwahrscheinlich."

    Die Post hatte das im Umfeld der Aachener Universität gegründete Start-up Streetscooter 2014 übernommen. Die Post selbst betreibt bislang gut 9000 der Elektrotransporter. Etwa 1500 wurden bisher verkauft. Noch einmal 500 sollen in diesem Jahr an den japanischen Paketdienstleister Yamato gehen. In Deutschland hat die Post nach den Worten von Appel inzwischen auch 11 000 Ladestationen aufgestellt.

    Der Logistik-Konzern hatte den Bau des Elektrotransporters kurzerhand selbst in die Hand genommen, weil grosse Autohersteller wie Volkswagen und Daimler zu dem Zeitpunkt keine passenden Fahrzeuge lieferten. Ein Grund sei die Nischenposition der Post, so Appel. Der Logistiker brauchte einen Transporter mit maximaler Ladekapazität für einen geringen Preis, der auch nur geringe Strecken fahren muss. Die Zustellautos fahren in der Regel unter 100 Kilometer am Tag.

    Insgesamt verfügt die Streetscooter GmbH inzwischen über eine Produktionskapazität von bis zu 20 000 Fahrzeugen im Jahr in den Hauptwerken in Aachen und Düren. Mit einem grossen Autokonzern arbeitet die Post-Tochter inzwischen zusammen: Gemeinsam mit dem US-Autohersteller Ford stellt die Post-Tochter eine grössere Version des Transporters in dessen Kölner Werk her.

    Erst im April hatte Streetscooter-Gründer Achim Kampker das Unternehmen verlassen. Neuer Chef wurde Jörg Sommer, der vom amerikanischen Elektro-Nutzfahrzeugshersteller Chanje wechselte. Der 53 Jahre alte Manager war zuvor bei Volkswagen, Renault und Daimler tätig. Mit Sommer, ist sich Appel sicher, könne man mehr aus dem Streetscooter machen. "Seit er an Bord ist, haben sich eine ganze Menge Leute bei uns gemeldet", sagte Appel.

    Was genau er vorhat, liess der Post-Chef offen: "Da will ich ihm nicht vorgreifen." Man arbeite aber daran, die Reichweite des Streetscooters zu erweitern. Auch im Absatz sieht Appel noch Potenzial: "Da reden wir über signifikante Summen."

    Bislang schreibt Streetscooter noch Verluste. "Natürlich muss das Bestreben sein, dass wir da mittelfristig Geld verdienen", sagte Appel. "Wir sind noch in den roten Zahlen." Das seien aber überschaubare Beträge für einen grossen Konzern wie die Post. "Wunder dauern etwas länger in diesem Geschäft."/ang/DP/stw

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  • 28.04.2019 Deutsche Post plant Erhöhung der Paketpreise

    Deutsche Post plant Erhöhung der Paketpreise

    28.04.2019| 17:32:27

    ESSEN (awp international) - Neben einem vermutlich deutlich steigenden Briefporto müssen sich die Verbraucher auch auf höhere Paketpreise der Deutschen Post gefasst machen. "Generell müssen sich die Kunden auf steigende Paketpreise einstellen", sagte Post-Chef Frank Appel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstag). Lohn- und Kostensteigerungen müssten an die Kunden weitergeben werden. Schon im vergangenen Jahr habe die Pakettochter DHL angefangen, die Preise für Pakete bei den Geschäftskunden und Anfang des Jahres auch bei einem Filialpaket zu erhöhen.

    Als Marktführer müsse die Post mit ihrer Marke DHL auch zukünftig die Preise erhöhen. "Ich vermute auch, dass sich unsere Wettbewerber daran orientieren", sagte Appel.

    Bereits im Mai hatte die Bundesnetzagentur einen Anstieg des sogenannten Preiserhöhungsspielraums für Briefporto um 10,6 Prozent vorgeschlagen. Damit ist gemeint, dass die Gesamtmenge aller Einzelsendungen der verschiedenen Briefarten sich entsprechend verteuern kann. Das Porto für einen Standardbrief könnte aber noch stärker steigen - Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung auf bis zu 90 Cent möglich von aktuell 70 Cent. Dann würde sich das Porto für andere Arten - ob Maxi-Brief, Kompaktbrief oder Postkarte - gar nicht oder kaum verteuern.

    Im Mai will die Netzagentur endgültig entscheiden. Anschliessend legt die Deutsche Post die Preise fest. Die werden dann voraussichtlich ab dem 1. Juli gelten./mis

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  • 18.04.2019 Briefporto wird teurer - Netzagentur gewährt Post...

    Briefporto wird teurer - Netzagentur gewährt Post deutliche Erhöhung

    18.04.2019| 10:58:15

    BERLIN (awp international) - Verbraucher müssen sich auf ein deutlich höheres Briefporto einstellen. Der sogenannte Preiserhöhungsspielraum soll um 10,6 Prozent steigen - dies schlug die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn vor.

    Damit ist gemeint, dass die Gesamtmenge aller Einzelsendungen der verschiedenen Briefarten sich entsprechend verteuern kann. Das Porto für einen Standardbrief könnte aber noch stärker steigen - Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung auf bis zu 90 Cent möglich, aktuell sind es 70 Cent. Dann würde sich das Porto für andere Arten - ob Maxi-Brief, Kompaktbrief oder Postkarte - gar nicht oder kaum verteuern.

    Das genaue Porto ist noch unklar - im Mai will die Netzagentur final entscheiden, danach legt die Deutsche Post die Preise fest. Die gelten dann voraussichtlich ab dem 1. Juli.

    Bereits im Januar hatte die Bundesnetzagentur einen ersten "Preiserhöhungsspielraum" vorgeschlagen, damals waren es nur 4,8 Prozent. Dies war der Post zu wenig, sie drohte indirekt mit Job-Abbau. In der Bundesregierung stiess der ehemalige Staatsmonopolist mit seinem Anliegen auf Verständnis: Das Bundeswirtschaftsministerium brachte eine Verordnungsänderung auf den Weg, woraufhin die Netzagentur neu rechnen musste und dann auf den höheren Wert kam. Von Konkurrenten der Post kam scharfe Kritik - sie sehen den Bonner Konzern von der Bundespolitik begünstigt./wdw/DP/jha

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  • 08.04.2019 Deutsche Post prüft weiter alle Optionen für E-Tr...

    Deutsche Post prüft weiter alle Optionen für E-Transporter-Tochter Streetscooter

    08.04.2019| 07:35:45

    MÜNCHEN (awp international) - Die Deutsche Post hält sich mit Blick auf die Zukunft des elektrischen Paketautos Streetscooter bedeckt. "Wir prüfen, wie sich Streetscooter gut und profitabel weiterentwickeln kann. Da gibt es unterschiedliche Optionen. Wir werden im Verlauf dieses Jahres schauen, wo wir hinwollen", sagte die Finanzchefin des Dax-Konzerns, Melanie Kreis, der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) und bestätigte damit die jüngsten Aussagen von Unternehmenschef Frank Appel. Der Streetscooter sei zunächst einmal ein wichtiges Betriebsmittel. "Wir haben inzwischen mehr als 9000 erfolgreich im Einsatz, das ist gut für die Umwelt. Es gibt auch externes Interesse an Streetscootern."

    Am Freitag war bekannt geworden, dass die Post-Tochter Streetscooter künftig ohne einen der Gründer des Elektroauto-Herstellers klarkommen muss. Achim Kampker habe das Unternehmen verlassen. Der Abschied rückwirkend zum 1. April sei "aus eigenem Wunsch und aus persönlichen Gründen" geschehen. Kampker kehre als Professor an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen zurück. Im Zuge der bereits bestehenden Kooperation mit der Hochschule werde man aber künftig weiter mit ihm zusammenarbeiten. Streetscooter war im Jahr 2010 von Professoren der RWTH gegründet worden, unter ihnen Kampker.

    2014 kaufte die Deutsche Post die Firma, um ihre Flotte mit eigenen Elektrotransportern klimaschonender zu gestalten. Während Mitgründer wie der heutige Chef des Elektroauto-Start-ups e.Go, Günther Schuh, von Bord gingen, blieb Kampker als Streetscooter-Chef am Steuer der Aachener Firma. Anfang März ging es für ihn in der Hierarchie eine Stufe tiefer - seinen Chefposten räumte er für den Manager Jörg Sommer vom amerikanischen Elektro-Nutzfahrzeugshersteller Chanje. Kampker wechselte auf den Posten des Streetscooter-Innovationschefs.

    Streetscooter hat nach eigenen Angaben rund 500 Mitarbeiter in seiner Zentrale in Aachen, wo zum Beispiel die Entwicklungsabteilung und der Vertrieb angesiedelt sind. An zwei Werken - ebenfalls in Aachen und in Düren - sind zudem insgesamt rund 500 Mitarbeiter von externen Firmen tätig, die im Auftrag von Streetscooter die Fahrzeuge fertigen. Zudem baut die Firma in Zusammenarbeit mit Ford in Köln einen grossen Elektro-Transporter. Der E-Transporter galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt der Deutschen Post, das der Konzern mit viel PR-Massnahmen begleitete.

    Die Post wurde vielfach dafür gelobt, eine E-Alternative für seine Transporter abseits der traditionellen Hersteller auf die Strasse gebracht zu haben. Doch zuletzt gab es vermehrt Probleme und kritische Stimmen. So mussten zuletzt einige hunderte Fahrzeuge wegen Brandgefahr vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden. Zudem ist die Reichweite des Fahrzeugs nicht allzu hoch, die Ladezeiten sind lang und der Komfort für die Fahrer gering. Eine Weiterentwicklung würde viel Geld kosten. Appel habe es versäumt, geeignete Partner an Bord zu holen oder die Tochter weiterzureichen, monierten einige Analysten zuletzt./zb/stk/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DPW
Valor 1124244
ISIN DE0005552004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.89%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +1.57 +5.62%
Perf. 3M -1.52 -4.92%
Perf. laufendes Jahr +5.64 +23.64%
Perf. 52W   +2.11%

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Corporate action

Company Generalversammlung (15.05.2019)
Instrument Barausschüttung (20.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 29.39 -0.51% 1'225'751 16:53:04
LSE Europ M 29.425 -0.18% 70'612 15:45:33

Derivate SIX Structured Products

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Hoch 1W 29.75 (13:04:37)
Tief 1W 29.00 (09.07.2019)
Hoch 1M 29.79 (04.07.2019)
Tief 1M 27.175 (18.06.2019)
Hoch 3M 31.585 (23.04.2019)
Tief 3M 26.04 (03.06.2019)
Hoch 1J 32.20 (29.08.2018)
Tief 1J 23.43 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG