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Dividende ex Datum 25.04.2018
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Marktkapital in Mio. 35'648.49
Umsatz Vormonat 10'684'172

Aktuelle News

  • 20.03.2019 Schwächerer Welthandel: Fedex enttäuscht mit trüb...

    Schwächerer Welthandel: Fedex enttäuscht mit trübem Geschäftsausblick

    20.03.2019| 06:32:00

    MEMPHIS (awp international) - Der US-Paketdienstleister Fedex rechnet mit einem globalen Konjunkturabschwung und streicht seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach einem enttäuschenden Winterquartal weiter zusammen.

    In den drei Monaten bis Ende Februar fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von gut einer Milliarde auf 739 Millionen Dollar (651 Mio Euro), wie der Deutsche Post- und UPS -Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss in Memphis mitteilte.

    Die Erlöse legten zwar um rund drei Prozent 17 Milliarden Dollar zu, an der Wall Street war jedoch mit wesentlich mehr gerechnet worden. Der Aktienkurs gab nachbörslich um über fünf Prozent nach.

    Besonders schlecht kam bei den Anlegern an, dass Fedex erneut den Geschäftsausblick erneut senkte. Finanzchef Alan Graf warnte vor einer weiteren Konjunkturabschwächung und einem abflauenden Welthandel. Der Konzern hatte seine Ziele bereits im Dezember gesenkt./hbr/fba/DP/zb

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  • 13.03.2019 Deutsche Post verkauft ihren Messenger SIMSme

    Deutsche Post verkauft ihren Messenger SIMSme

    13.03.2019| 10:34:47

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post verkauft ihren als WhatsApp-Konkurrenz gestarteten Messenger-Dienst SIMSme. Käufer ist die Firma Brabbler, die bereits die verschlüsselte Kommunikationsplattform Ginlo betreibt. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen am Mittwoch keine Angaben. Für die Nutzer ändere sich nichts.

    SIMSme kam 2014 auf den Markt. Die Post warb unter anderem mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und damit, dass die Daten ausschliesslich auf Servern in Deutschland gespeichert werden. Im Verbrauchermarkt spielt SIMSme auch nach einer Generalüberholung im vergangenen Jahr kaum eine Rolle, bei der Unternehmensversion gibt es der Post zufolge Wachstum.

    Die Brabbler AG war 2015 unter anderem von den GMX-Gründern Karsten Schramm, Eric Dolatre und Peter Köhnkow gebildet worden. Als Teil des Deals steigt die Post mit zehn Prozent bei der Firma ein./so/DP/stw

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  • 12.03.2019 Deutsche Post gibt eigene Paketzustellung in Öste...

    Deutsche Post gibt eigene Paketzustellung in Österreich auf

    12.03.2019| 11:43:21

    BONN/WIEN (awp international) - Die Deutsche Post DHL gibt ihre eigene Paketzustellung in Österreich auf. Stattdessen ist das Bonner Unternehmen eine Partnerschaft mit der Österreichischen Post eingegangen, die künftig die Zustellung in dem Alpenland für den früheren deutschen Staatskonzern übernimmt. Man sei eine langfristige Kooperation eingegangen, teilte die Deutsche Post am Dienstag in Bonn mit. Die bisher zuständige Tochterfirma mit 220 Mitarbeitern wird weitgehend aufgegeben. Alle Mitarbeiter bekommen den Angaben zufolge ein Übernahmeangebot der Österreicher.

    Die Freigabe des Deals durch die Wettbewerbsbehörden steht noch aus. Grünes Licht erscheint aber wahrscheinlich, schliesslich gibt es ein ähnliches Modell bereits in anderen Staaten wie der Schweiz.

    Damit endet der 2015 begonnene Versuch des Bonner Konzerns, die Zustellung in Österreich selbst in die Hand zu nehmen. Dafür waren Sortieranlagen in Wien, Graz und Linz entstanden sowie zahlreiche Depots. Die "letzte Meile" - also die Übergabe an den Empfänger - hatten Subunternehmer bewältigt. Einer Branchenschätzung zufolge waren 2018 etwa 36 Millionen Pakete der Deutschen Post in dem Nachbarland ausgeliefert worden. Zum Vergleich: In Deutschland lag das Paketvolumen des Konzerns zuletzt bei rund 1,5 Milliarden.

    Grund für den Kursschwenk: Es hat sich wohl nicht gelohnt. Das zuständige Vorstandsmitglied Ken Allen hatte kürzlich betont, der Konzern wolle sich in seinem Bereich auf profitables Wachstum konzentrieren.

    Wegen des Online-Booms wachsen die Paketmengen schon seit Jahren. Zugleich gingen aber auch die Kosten in die Höhe, was Mitte 2018 zu einer Gewinnwarnung bei der Deutschen Post führte. Die Kooperation mit den Österreichern dürfte ein weiterer Baustein sein, um den Kostenballast in den Griff zu bekommen. Das hochprofitable Expressgeschäft ist von der Partnerschaft nicht betroffen./wdw/DP/stw

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  • 12.03.2019 IATA kappt Erwartungen für die Luftfrachtbranche

    IATA kappt Erwartungen für die Luftfrachtbranche

    12.03.2019| 08:30:02

    SINGAPUR (awp international) - Frachtfluggesellschaften in aller Welt müssen sich 2019 laut ihrem Branchenverband auf einen geringeren Aufschwung einstellen als gedacht. Die Fracht-Verkehrsleistung dürfte im laufenden Jahr nur um zwei Prozent wachsen, sagte der Chef des Weltluftfahrtverbands IATA, Alexandre de Juniac, beim Word Cargo Symposium am Dienstag in Singapur. Noch im Dezember war der Verband von 3,7 Prozent Wachstum ausgegangen. Im Januar lag das Luftfrachtaufkommen sogar 1,8 Prozent niedriger als im Vorjahr.

    Das Klima in der Weltpolitik bereitet der IATA Sorgen. Protektionismus, Handelsbeschränkungen, der bevorstehende Brexit und die Rhetorik gegen die Globalisierung seien Risiken für das Luftfrachtgeschäft weltweit.

    Die Branche war nach einem schwierigen Jahrzehnt zuletzt wieder auf einen deutlichen Wachstumskurs eingeschwenkt. 2017 wuchs die Fracht-Verkehrsleistung um 9,7 Prozent, 2018 ging sie laut der IATA um 3,5 Prozent nach oben./stw/elm/jha/

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  • 07.03.2019 Deutsche Post lässt bei 5-Milliarden-Ziel nicht l...

    Deutsche Post lässt bei 5-Milliarden-Ziel nicht locker - Aktie steigt

    07.03.2019| 14:35:08

    (Zusammenfassung)

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post will nach einem Gewinneinbruch im Brief- und Paketgeschäft wieder Tritt fassen. Dank der eingeleiteten Sanierungsschritte soll der operative Gewinn (Ebit) im laufenden Jahr mit 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro etwa das Niveau erreichen, das Vorstandschef Frank Appel ursprünglich schon für 2018 angepeilt hatte. "Damit nehmen wir wie geplant Kurs auf die Marke von 5,0 Milliarden Euro, die wir für 2020 in Aussicht gestellt haben", sagte der Manager am Donnerstag in Bonn. Die Ziele seien auch bei einer Abschwächung der Konjunktur erreichbar.

    Analysten zweifeln schon lange an dem 5-Milliarden-Ziel. Während Appel die Marke übertreffen will, gingen Experten für 2020 im Schnitt zuletzt lediglich von gut 4,7 Milliarden Euro aus. Nach Ansicht des Branchenexperten Daniel Roeska vom Analysehaus Bernstein hängt es von den Paketpreisen ab, ob die Post ihr Gewinnziel 2020 erreicht. Für 2019 waren sie hingegen zuversichtlicher gestimmt als der Post-Chef.

    An der Börse wurden die Nachrichten erst mit Verzögerung positiv aufgenommen. Nach einem Abtauchen am Morgen kletterte die Post-Aktie bis zum frühen Nachmittag um 2,28 Prozent ins Plus und war zweitstärkster Wert im Dax. Damit war sie jedoch immer noch rund ein Viertel weniger wert als vor einem Jahr.

    Appel beteuerte, dass der Konzern seine Hausaufgaben im Brief- und Paketgeschäft gemacht habe. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, auch über 2020 hinaus profitabel zu wachsen. Personal kürzt die Post nur in der Verwaltung. Im operativen Geschäft will sie wie schon im vergangenen Jahr weitere 5000 neue Stellen schaffen.

    Ausserdem hofft der Vorstand auf eine deutliche Erhöhung des Briefportos. Bis Jahresmitte soll die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde den Spielraum dafür festsetzen. Wie teuer ein bisher 70 Cent teurer Standardbrief wird, ist noch unklar. Erwartet wird aber ein kräftiges Plus auf deutlich mehr als 80 Cent. Appel verteidigte das Vorhaben. Die Briefmenge sinke um zwei bis drei Prozent pro Jahr, zugleich seien die Gehälter der Mitarbeiter 2018 um drei Prozent gestiegen. Daher müsse der Konzern handeln.

    Finanzchefin Melanie Kreis zufolge konnte die Post ihren Paket-Umsatz Ende 2018 stärker steigern als die Sendungsmenge. "Das hatten wir davor sehr, sehr lange Zeit nicht, weil die Durchschnittspreise rückläufig waren", sagte sie. Die Post hatte die Preise für Pakete Ende 2018 und Anfang 2019 erhöht. Der grössere Umsatzschub ist daher erst im laufenden Jahr zu erwarten.

    2018 war der Konzern im Brief- und Paketgeschäft stark unter Druck geraten. Um die Betriebskosten zu senken, schickt sie Postbeamte aus ihrer Zeit als Staatskonzern in Frühpension. Ausserdem ordnet die Post die Zustellung von Briefen und Paketen teilweise neu. Zusammen kosteten die Massnahmen 2018 rund eine halbe Milliarde Euro. Vergangenen Juni musste Appel seine Prognose für den operativen Gewinn wegen der Probleme um fast eine Milliarde Euro kappen.

    Trotz des Drucks will der Gelbe Riese Pakete weiterhin ohne Mehrkosten bis an die Haustüren der Empfänger bringen. "Wir glauben nicht, dass wir eine Extragebühr für die 'letzte Meile' von unseren Kunden erheben müssen", sagte Appel im Nachrichtensender n-tv. Positiv wertete er jedoch, dass einige Geschäftskunden den Verbrauchern je nach Zustell-Ziel bereits unterschiedliche Versandkosten berechnen. Die Endkunden wüssten dann besser, welchen Anteil die Zustellung an den Kosten habe.

    Die "letzte Meile" - der letzte Abschnitt bis zur Paketübergabe - gilt als besonders zeitintensiv und teuer für Paket-Dienstleister. Die Konkurrenten Hermes und DPD erwarten, dass die Haustürzustellung künftig extra kostet und die Empfänger ihre Sendungen sonst im Paketshop abholen. Mit einem ähnlichen Gedanken will die Post in Deutschland 1000 weitere Packstationen aufstellen.

    Im abgelaufenen Jahr steigerte der Konzern seinen Umsatz zwar um knapp zwei Prozent auf 61,6 Milliarden Euro. Der operative Gewinn ging jedoch auch wegen der 2018 beschlossenen, teuren Frühpensionierung vieler Postbeamter um knapp 16 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss brach wegen einer höheren Steuerlast sogar um fast ein Viertel auf rund 2,1 Milliarden Euro ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine stabile Dividende von 1,15 Euro je Aktie erhalten.

    Dass es nicht schlimmer kam, verdankte der Konzern den DHL-Sparten Express und Fracht. Während der operative Gewinn in der Kernsparte PeP mit Brief- und Paketgeschäft um mehr als die Hälfte auf 656 Millionen Euro einbrach, legte das Ergebnis der DHL-Bereiche um fast 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu.

    Die PeP-Sparte (Post, E-Commerce, Paket) hat der Konzern seit Januar neu aufgeteilt. Den Bereich Post & Paket Deutschland übernimmt ab April der frühere McKinsey-Berater Tobias Meyer. Das Auslandsgeschäft, mit dem die Post das Paketgeschäft mit Endkunden auf viele, vor allem europäische Länder ausgedehnt hat, wurde zur vierten DHL-Sparte für sogenannte E-Commerce-Solutions, also Dienstleistungen für den Online-Handel. Der neue Spartenchef Ken Allen plant derzeit keine Ausweitung des Geschäfts auf noch mehr Länder - was der frühere Post- und Paket-Vorstand Jürgen Gerdes noch angekündigt hatte.

    Gerdes hatte nach dem Gewinneinbruch seinen Hut genommen. Einige der unter seiner Ägide entwickelten Innovationen - der Paketkasten für Wohnhäuser und die Kofferraum-Zustellung - wurden nun eingemottet. Für den Paketkasten habe es zu wenig Nachfrage gegeben, sagte Appel. Und die Kofferraum-Zustellung funktioniere zwar technisch, doch böten bisher nicht genügend Autos die Voraussetzungen dafür.

    Immer mehr gebaut wird der unter Gerdes entwickelte Elektro-Lieferwagen Streetscooter. Man habe nun einen Plan, wie man das Geschäft in die schwarzen Zahlen bringe, sagte Innovations- und Personalvorstand Thomas Ogilvie. Der Streetscooter ist auch bei externen Kunden gefragt, und die Post will die Jahresproduktion auf 20 000 Fahrzeuge ausweiten. Selbst hat sie bereits rund 9000 Streetscooter im Einsatz. Die Post-Führung erwägt, den Bereich zu verkaufen oder einen Partner mit ins Boot zu holen./stw/wdw/fba

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  • 07.03.2019 Deutsche Post will nach Gewinneinbruch die Kurve ...

    Deutsche Post will nach Gewinneinbruch die Kurve kriegen

    07.03.2019| 10:07:31

    (Ergänzte Fassung)

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post will nach einem Gewinneinbruch im Brief- und Paketgeschäft wieder in Tritt kommen. Dank der eingeleiteten Sanierungsschritte soll der operative Gewinn (Ebit) mit 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro im laufenden Jahr etwa das Niveau erreichen, das Vorstandschef Frank Appel ursprünglich schon für 2018 angepeilt hatte. "Damit nehmen wir wie geplant Kurs auf die Marke von 5,0 Milliarden Euro, die wir für 2020 in Aussicht gestellt haben", sagte der Manager am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Bonn.

    Analysten zweifeln aber bereits seit Jahren an dem 5-Milliarden-Ziel. Während Appel die Marke weiterhin übertreffen will, gingen Experten zuletzt im Schnitt lediglich von gut 4,7 Milliarden Euro aus. Für 2019 waren sie hingegen zuversichtlicher gestimmt als der Post-Chef. Mit einer durchschnittlichen Ebit-Prognose von knapp 4,2 Milliarden Euro lagen sie im oberen Bereich der jetzt vom Unternehmen ausgegebenen Zielspanne.

    Am Aktienmarkt wurden die Nachrichten gemischt aufgenommen. Kurz nach Handelsstart in Frankfurt verlor die Post-Aktie rund ein Prozent an Wert. Auch wenn es seit Anfang Januar zuvor deutlich aufwärts ging, ist sie damit mehr als ein Viertel weniger wert als vor einem Jahr. Aktienhändlern zufolge lief das Brief- und Paketgeschäft zwar zuletzt besser als erwartet. Branchenexperte Daniel Roeska vom Analysehaus Bernstein zufolge hängt es jetzt aber von den Paketpreisen ab, ob der Konzern sein Gewinnziel für 2020 erreicht.

    Appel beteuerte, dass der Konzern seine Hausaufgaben in den Bereich gemacht habe. Er habe die Voraussetzungen geschaffen, auch über das Jahr 2020 hinaus profitabel zu wachsen. Dazu hofft der Manager weiterhin auf eine deutliche Erhöhung des Briefportos. Spätestens im Juni werde die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde den Spielraum dafür festsetzen. Dann solle die Portoerhöhung noch im Laufe des Jahres umgesetzt werden. Im Paketgeschäft habe die Post die Preise bereits erhöht.

    Die Post war in diesem Geschäft 2018 wegen sinkender Gewinne schwer unter Druck geraten. Um die Betriebskosten zu senken, baut sie Verwaltungsstellen ab und schickt Postbeamte aus ihrer Zeit als Staatskonzern in Frühpension. Ausserdem ordnet der Konzern die Zustellung von Briefen und Paketen teilweise neu. Zusammen kosteten die Massnahmen 2018 rund eine halbe Milliarde Euro. Appel musste seine Prognose für den operativen Gewinn vergangenen Juni um fast eine Milliarde auf rund 3,2 Milliarden Euro kappen - ein Ziel, das der Konzern jetzt nur knapp erreichte.

    Unterdessen will der Gelbe Riese Pakete im Gegensatz zu Wettbewerbern weiterhin ohne Mehrkosten bis an die Haustür der Empfänger bringen. "Wir glauben nicht, dass wir eine Extragebühr für die 'letzte Meile' von unseren Kunden erheben müssen", sagte Appel am Morgen im Nachrichtensender n-tv. Die "letzte Meile" - der letzte Abschnitt bis zur Paketübergabe - gilt als besonders zeitintensiv und teuer für die Paket-Dienstleister. Die Konkurrenten Hermes und DPD erwarten, dass die Haustürzustellung künftig generell extra kostet.

    Im abgelaufenen Jahr konnte die Post ihren Umsatz zwar um knapp zwei Prozent auf 61,6 Milliarden Euro steigern. Der operative Gewinn ging jedoch auch wegen der teuren Frühpensionierung vieler Postbeamter um knapp 16 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss brach wegen einer höheren Steuerlast sogar um fast ein Viertel auf rund 2,1 Milliarden Euro ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine stabile Dividende von 1,15 Euro je Aktie erhalten.

    Dass es nicht schlimmer kam, verdankte die Post den DHL-Sparten Express und Fracht. Während der operative Gewinn in der Kernsparte PeP mit Brief- und Paketgeschäft um mehr als die Hälfte auf 656 Millionen Euro einbrach, legte das Ergebnis der DHL-Bereiche um fast 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Dabei gab DHL Express mit den lukrativen zeitkritischen internationalen Sendungen die Richtung vor. Zwar warf die DHL-Lieferkettenlogistik etwas weniger ab. Doch das längere Zeit schwächelnde DHL-Frachtgeschäft konnte sein operatives Ergebnis dank besserer Geschäfte bei Luft-, See- und Landtransporten um fast die Hälfte steigern.

    Im Zuge der Sanierung des Brief- und Paketgeschäfts hat die Post ihre Kernsparte PeP (Post, E-Commerce, Paket) seit Januar neu aufgeteilt. Das Geschäft auf dem Heimatmarkt gehört jetzt zur Sparte Post & Paket Deutschland, deren Führung ab April der frühere McKinsey-Berater Tobias Meyer übernimmt.

    Das Auslandsgeschäft, mit dem die Post das Paketgeschäft mit Endkunden auf viele, vor allem europäische Länder ausgedehnt hat, wird zur vierten DHL-Sparte für sogenannte E-Commerce-Solutions, also Dienstleistungen für den Online-Handel. Allerdings plant der neue Spartenchef Ken Allen derzeit keine Ausweitung des Geschäfts auf weitere Länder - was der frühere Post- und Paket-Vorstand Jürgen Gerdes noch angekündigt hatte. Gerdes hatte nach dem Gewinneinbruch und einer Versetzung im Vorstand 2018 seinen Hut genommen./stw/nas/mis

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  • 07.03.2019 Deutsche Post will nach Gewinneinbruch wieder höh...

    Deutsche Post will nach Gewinneinbruch wieder höher hinaus

    07.03.2019| 07:09:41

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post will nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr im Brief- und Paketgeschäft 2019 wieder auf Kurs kommen. Dazu soll der operative Gewinn (Ebit) von zuletzt knapp 3,2 Milliarden Euro auf 3,9 bis 4,3 Milliarden im laufenden Jahr steigen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Vorstandschef Frank Appel sieht die Post dank der eingeleiteten Sanierungsschritte zudem auf Kurs, im Jahr 2020 wie geplant einen operativen Gewinn von mehr als 5 Milliarden Euro zu erzielen, wie aus der Präsentation zur Jahresbilanz hervorgeht.

    Im abgelaufenen Jahr konnte der Logistikriese seinen Umsatz zwar um knapp zwei Prozent auf 61,6 Milliarden Euro steigern. Der operative Gewinn ging jedoch auch wegen der teuren Frühpensionierung vieler Postbeamter um knapp 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss brach wegen einer höheren Steuerlast sogar um fast ein Viertel auf rund 2,1 Milliarden Euro ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine stabile Dividende von 1,15 Euro je Aktie erhalten./stw/zb

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  • 05.03.2019 Volkswagen findet ersten Partner für eigenen Elek...

    Volkswagen findet ersten Partner für eigenen Elektrobaukasten

    05.03.2019| 06:36:38

    GENF/WOLFSBURG (awp international) - Der VW -Konzern hat einen ersten Partner zur Nutzung seines Baukastens für Elektromodelle gefunden. Der Elektrofahrzeughersteller E.Go will Technik von VW nutzen, wie Volkswagen am Montag vor der Eröffnung des Internationalen Automobilsalons in Genf mitteilte.

    Dass andere Autohersteller den sogenannten Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) von VW für ihre Autos nutzen können, soll die Kosten für Elektromobilität insgesamt senken. "Der MEB soll als Standard der E-Mobilität etabliert werden", sagte VW-Konzernchef Herbert Diess in Genf.

    In der Zukunft will VW mit E.Go ein neues Fahrzeug entwickeln und dafür den Elektrobaukasten nutzen. Auch Kleinserienfahrzeuge, von denen nur geringe Stückzahlen produziert werden, sollen damit einfach und kostengünstig zu bauen sein, so Diess. Auch E.Go verspricht sich Vorteile: "Wir werden durch die MEB-Plattform noch schneller, robuster und kostengünstiger", sagte Günther Schuh, Chef und Gründer des Unternehmens mit Sitz in Aachen.

    Die Kosten für die Entwicklung neuer Technik wie etwa Elektroautos oder für das autonome Fahren sind enorm. Daher versuchen Hersteller, die Kosten zu teilen, indem möglichst viele Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Technik basieren. Volkswagen investiert von 2019 bis 2023 rund 30 Milliarden Euro allein in die Elektromobilität, unter anderem für neue Modelle, Antriebe und stärkere Batterien.

    Von 2020 und 2021 an greifen strengere Umweltauflagen der Europäischen Union. Autoherstellern drohen hohe Strafen, falls sie es nicht schaffen, den CO2-Ausstoss ihrer verkauften Fahrzeugflotte zu senken. Auch deswegen investieren Autobauer in Elektromodelle. Bei VW sollen 2025 E-Autos bis zu einem Viertel des Absatzes ausmachen./men/DP/stk

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  • 24.02.2019 'Mafiöse Strukturen' im Paketgeschäft? - Firmen w...

    'Mafiöse Strukturen' im Paketgeschäft? - Firmen widersprechen Bsirske

    24.02.2019| 14:49:31

    HAMBURG (awp international) - Verdi-Chef Frank Bsirske hat erneut scharfe Kritik an den Paketdiensten geübt und von teils "mafiösen Strukturen" gesprochen. "Unternehmen wie Hermes engagieren Firmen, die wiederum andere Firmen beauftragen, die dann Menschen aus der Ukraine, aus Moldawien oder aus Weissrussland in die Lieferfahrzeuge setzen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Viele hätten gefälschte Pässe, sagte der Verdi-Chef. "Da werden Stundenlöhne von 4,50 Euro oder sechs Euro gezahlt und das bei Arbeitszeiten von zwölf oder sogar 16 Stunden pro Tag." Die Paketdienstleister wiesen die Kritik am Wochenende deutlich zurück.

    Bsirske forderte, die Politik müsse auch in der Paketbranche die Nachunternehmerhaftung einführen. Das bedeute, dass der eigentliche Auftraggeber für die korrekten Arbeitsbedingungen bei allen Subunternehmern verantwortlich sei. Das gibt es bisher nach seinen Angaben nur in der Bau- und in der Fleischbranche.

    Die SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles unterstützte die Kritik von Verdi-Chef Bsirske. "Wer den Mindestlohn untergräbt, begeht kein Kavaliersdelikt. Das ist Betrug an den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern", erklärte Nahles am Samstag via Twitter. Sie fügte hinzu: "Wir werden das nicht dulden und wollen die sogenannte Nachunternehmerhaftung auch auf die Paketbranche ausweiten."

    Hermes erwiderte am Samstag, als Auftraggeber lege man grossen Wert auf unternehmerische Verantwortung. Hermes lasse sich von all seinen Servicepartnern vertraglich zusichern, "dass sie sich vollumfänglich an gesetzliche Vorgaben - insbesondere die Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns - halten", sagte eine Sprecherin.

    Darüber hinaus investiere Hermes in den kommenden fünf Jahren über 100 Millionen Euro, die überwiegend in die Lohn- und Personalkosten in der Paketzustellung fliessen. "Für Hermes tätige Servicepartner werden dadurch in die Lage versetzt, ihren Zustellern perspektivisch einen Stundenlohn von mindestens 12 Euro zu zahlen", sagte die Sprecherin. Im Geschäftsjahr 2019 werde zunächst eine Erhöhung der durchschnittlichen Stundenlöhne von derzeit 9,50 Euro auf über 10 Euro umgesetzt, die in vielen Metropolregionen bereits heute deutlich höher liege.

    Auch der Bundesverband Paket & Expresslogistik (Biek) betonte, dass die Unternehmen ihre Vertragspartner zur Zahlung des Mindestlohns und zur Arbeitszeitaufzeichnung verpflichten. "Wer gegen Regeln verstösst, muss mit der Kündigung des Vertragsverhältnisses rechnen", sagte die Sprecherin des Biek.

    DHL, Marktführer vor Hermes, unterstrich, mehr als 98 Prozent der Pakete durch eigene Zusteller auszuliefern. Bei den anderen 2 Prozent müssten sich die beauftragten Firmen "bezüglich Arbeitsbedingungen und Löhnen an die gesetzlichen Bestimmungen halten", sagte eine Sprecherin am Samstag. Sie müssten sich vertraglich verpflichten, das Mindestlohngesetz einzuhalten. "Ein direkter Eingriff in die Lohnstruktur der Servicepartner ist jedoch nicht möglich, da es sich um selbstständige Unternehmen handelt, die in eigener Verantwortung ihren Betrieb leiten", ergänzte die Sprecherin.

    Der DHL-Konkurrent DPD nannte die Äusserungen von Bsirske "eine nicht nachvollziehbare Vorverurteilung" und "geradezu beleidigend für Tausende von redlichen Transportunternehmen". Ein Sprecher sagte: "Die beauftragten Transportunternehmen haben klare gesetzliche und vertragliche Verpflichtungen, die von DPD fortlaufend geprüft werden."

    Der boomende Online-Handel treibt die Nachfrage bei den verschiedenen Diensten weiter nach oben. Die Paketflut stellt die Zusteller vor grosse Probleme, die Suche nach Fahrern erweist sich bei niedrigen Löhnen als Herausforderung. "Der Arbeitsmarkt ist leer gefegt", sagte Hermes-Deutschland-Chef Olaf Schabirosky im vergangenen Dezember. "Das E-Commerce-Wachstum war in den letzten Jahren sehr gross. Es gibt Mitbewerber, die in der Lage sind, höhere Löhne zu zahlen. Teilweise wird gezielt abgeworben."

    Um die Mehrausgaben zu finanzieren, haben mehrere Dienstleister die Preise in der Vergangenheit bereits angehoben und weitere Steigerungen angekündigt./tm/pos/rm/DP/mis

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  • 11.02.2019 Bundesministerium will der Deutschen Post kräftig...

    Bundesministerium will der Deutschen Post kräftige Portoerhöhung ermöglichen

    11.02.2019| 14:56:21

    BONN (awp international) - Wer in Deutschland Briefe verschickt, wird sich ab Sommer vermutlich auf ein höheres Porto einstellen müssen. Das Bundeswirtschaftsministerium will eine Verordnung ändern, auf deren Basis die Post das Briefporto deutlich stärker anheben könnte als bisher. Eine entsprechende Gesetzesänderung sei auf den Weg gebracht worden, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag) darüber berichtet. Ein Sprecher der Post begrüsste das Vorhaben der Regierung. Die Post-Aktien legten am Montag um mehr als zwei Prozent zu.

    Branchenkreisen zufolge könnte das Porto für einen Standardbrief von aktuell 70 Cent auf 85 bis 90 Cent steigen. Der Ministeriumssprecher sagte aber: "Wir gehen nicht davon aus, dass die Post für den Standardbrief 90 Cent für das Porto erheben wird." Der vorerst letzte Preissprung Anfang 2016 lag nur bei acht Cent.

    Der genaue Wert für das neue Porto ist noch unklar - es geht nun um einen grösseren Preisspielraum für alle regulierten Postprodukte zusammen, also auch für Postkarte oder Auslandsbrief. Nach der Rechtsänderung entscheidet die Bundesnetzagentur über einen neuen Preisrahmen. Danach beantragt die Post unter anderem das Porto für den Standardbrief, was die Netzagentur noch freigeben soll. Vermutlich ab Juli gilt das neue Porto. Damit steigt es später als geplant - bisher sollten die Briefmarken im April teurer werden.

    Wegen der Digitalisierung sinkt die Briefmenge seit Jahren. Um profitabel wirtschaften zu können, pocht das ehemalige Staatsunternehmen angesichts seiner relativ konstanten Kosten auf eine satte Erhöhung. Von 2015 bis 2017 sank die Zahl der Briefsendungen der Deutschen Post um 0,9 Milliarden auf 18,4 Milliarden. 2014 waren es noch 20,5 Milliarden.

    Im europäischen Vergleich ist Porto in Deutschland eher billig. Kostet ein Standardbrief hierzulande 70 Cent, sind es nach Post-Angaben im europäischen Mittel 94 Cent. Negativ-Spitzenreiter ist Dänemark mit umgerechnet 3,88 Euro, am billigsten ist es auf Malta (26 Cent). Auch in den Flächenstaaten Frankreich (1,02 Euro) und Italien (2,80 Euro) kostet ein Standardbrief mehr als hierzulande.

    So ist es naheliegend, dass die Deutsche Post ein höheres Porto einfordert. Mitte Januar bekam der Bonner Konzern aber zunächst einen Dämpfer von der Bundesnetzagentur. Die Behörde gewährte der Post nur einen eher geringen Erhöhungsspielraum von 4,8 Prozent für alle regulierten Produkte zusammen. Damit hätte der Standardbrief wohl maximal auf 80 Cent steigen können, und die anderen Briefsorten hätten etwa gleich teuer bleiben müssen. Der Post war das zu wenig. Nun bekommt sie Rückenwind aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur sagte nur knapp: "Wir sind informiert über die Pläne, die Verordnung anzupassen." Die Netzagentur ist dem Ministerium unterstellt.

    Knifflig ist die Art und Weise, wie der grössere Preisspielraum errechnet wird. Denn bei dessen Ermittlung wird der Vergleich zu anderen europäischen Postgesellschaften herangezogen - an deren Profitabilität orientiert sich dann auch die Umsatzrendite, die die Deutsche Post im Briefgeschäft einfahren darf. Hintergrund hierzu: Der Konzern soll unter seinen gesetzlichen Pflichten nicht so stark ächzen, dass er beim Briefgeschäft in die roten Zahlen rutscht. Zu seinen Pflichten gehört die werktägliche Briefzustellung in der Fläche, also auch am Nordsee-Deich oder im Schwarzwald.

    Genau dieser Vergleich zu Postgesellschaften anderer europäischer Staaten bei Ermittlung der Umsatzrendite - also des Gewinns im Verhältnis zum Umsatz - ist Kritikern ein Dorn im Auge. "Der Vergleich hinkt", sagt Klaus Gettwart vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation. So sei der Gewinn ausländischer Postgesellschaften relativ hoch, weil sie zum Teil über staatlich garantierte Monopolstellungen verfügen und artfremde Leistungen wie Bankdienstleistungen einbeziehen würden. Die geplante Portoerhöhung in Deutschland hält er für "völlig unangemessen", zumal die Qualität der Briefzustellung abnehme und es mehr Beschwerden gebe.

    Auch der Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums sah den Vergleich mit anderen europäischen Postgesellschaften bei der Ermittlung des Gewinnzuschlags kritisch, wenngleich aus anderen Gründen. So sei die Deutsche Post bisher mit staatlichen Postgesellschaften anderer Länder verglichen worden, die gar nicht gewinnorientiert seien, sagte er. Aus seiner Sicht war der bisherige Vergleichswert also nicht zu hoch, sondern zu niedrig. Solche Postgesellschaften - etwa die rumänische Post - würden durch die Rechtsänderung aus dem Vergleichspool gestrichen. Dadurch würde die der Deutschen Post zugebilligte Umsatzrendite steigen - und der Bonner Konzern könnte das Porto kräftiger erhöhen als bisher möglich.

    Für die Regulierungsbehörde dürfte der Schritt des Wirtschaftsministeriums wie eine Ohrfeige sein. Die Bundesregierung setze sich erneut "über die Unabhängigkeit und Expertise der Bundesnetzagentur hinweg", monierte der FDP-Bundestagsabgeordnete Reinhard Houben. Der Bund ist über die staatliche KfW-Bank mit 20,5 Prozent an der Post beteiligt und damit Hauptaktionär. Diese Beteiligung ist nach Houbens Ansicht Grund für die Rechtsänderung: "Um die eigene Rendite zu erhöhen, bittet die Bundesregierung die deutschen Verbraucher zur Kasse."

    Am Montag leitete das Wirtschaftsministerium die sogenannte Ressortabstimmung ein. Wann genau das Bundeskabinett die Änderung abnicken soll, ist unklar. Wie bei den allermeisten Verordnungen üblich, muss der Bundestag für deren Gültigkeit nicht zustimmen./wdw/DP/jha

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  • 31.01.2019 Paketdienst UPS erwartet 2019 bessere Geschäfte -...

    Paketdienst UPS erwartet 2019 bessere Geschäfte - Aktie legt zu

    31.01.2019| 15:26:33

    (Ausführliche Fassung)

    ATLANTA (awp international) - Eine Milliardenlast bei der Altersversorgung der Beschäftigten hat dem US-Paketdienst United Parcel Service (UPS) 2018 einen Gewinnrückgang eingebrockt. Wegen Mehrkosten von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal sank der Nettogewinn im Gesamtjahr um zwei Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro), wie UPS am Donnerstag in Atlanta mitteilte. Bereinigt um den Sondereffekt übertraf der Rivale der Deutschen Post die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

    Bei seiner Gewinnprognose für 2019 zeigte sich Finanzchef Richard Peretz zwar nicht ganz so optimistisch wie der Schnitt der Experten. Nach der Gewinnwarnung des Rivalen Fedex im Dezember hatte manch einer aber offenbar Schlimmeres erwartet.

    Im laufenden Jahr will die UPS-Führung den bereinigten Gewinn je Aktie von zuletzt 7,24 Dollar auf 7,45 bis 7,75 Dollar steigern. Der operative Gewinn soll in allen Geschäftsfeldern zulegen. Im vorbörslichen Handel in New York gewann die UPS-Aktie auf die Nachricht hin rund fünf Prozent an Wert.

    Mit Blick auf das abgelaufene Jahr sprach Peretz von einer sehr guten Entwicklung in einem schwierigen Umfeld. So konnte UPS seinen Umsatz dank grösserer Paketmengen und gestiegener Preise um acht Prozent auf 71,9 Milliarden Dollar steigern. Ohne die hohen Pensionslasten hätte auch der Nettogewinn um ein Fünftel zugelegt.

    Fedex hatte kurz vor Weihnachten seine Gewinnprognose für 2018 gesenkt. Vor allem in Europa und Asien habe sich das Geschäftsvolumen in den zurückliegenden Monaten abgeschwächt, hiess es zur Begründung. Fedex kündigte an, zahlreiche Jobs zu streichen, und plant eine halbe Milliarde US-Dollar für Abfindungen ein.

    Die Deutsche Post hatte Befürchtungen wegen eines möglichen Geschäftsabschwungs daraufhin gedämpft. "Wir sehen keine wesentlichen Änderungen bei unserer Volumen-Entwicklung im Vergleich zu dem, was wir Anfang November bei unseren Zahlen zum dritten Quartal berichtet haben", hatte eine Post-Sprecherin im Dezember mitgeteilt. Dies gelte auch für das Geschäft der Konzerntochter DHL Express in Europa. Die Deutsche Post will ihre Jahresbilanz am 7. März vorlegen./stw/elm/fba

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  • 10.01.2019 Korr: Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft...

    Korr: Warnstreik an drei grossen Flughäfen trifft Zehntausende

    10.01.2019| 13:18:01

    (Im ersten Absatz, 4. Satz wurden die Angaben zu den gestrichenen Starts und Landungen in Stuttgart korrigiert: 142 von 275)

    DÜSSELDORF/KÖLN (awp international) - Ein Warnstreik an drei grossen deutschen Airports hat zu Hunderten Flugausfällen geführt. Die meisten Sicherheitsleute an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart folgten am Donnerstag dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung. Damit untermauerten sie ihre Forderung nach einer deutlich besseren Bezahlung. Mehr als 600 Starts und Landungen fielen aus - in Düsseldorf waren es 370 von 580, in Köln/Bonn 131 von 199 und in Stuttgart 142 von 275. Verdi zeigte sich zufrieden - die Beteiligung an der Arbeitsniederlegung sei sehr hoch gewesen.

    Ursprünglich waren an den drei Airports am Donnerstag insgesamt rund 110 000 Passagiere erwartet worden - viele von ihnen hatten sich aber vorab informiert und den Weg zum Flieger gar nicht erst angetreten. Auswirkungen gab es auch an anderen Flughäfen, wo Maschinen aus den drei Arbeitskampf-Standorten erwartet wurden oder dorthin geschickt werden sollten - an den Berliner Flughäfen gab es rund 100 Absagen. Etwa gleich viele waren es in München, dort teilweise aber auch witterungsbedingt.

    Am Düsseldorfer Flughafen demonstrierten in den frühen Morgenstunden Hunderte Warnstreikende lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten. Auf einem war etwa zu lesen: "Mehr Lohn? Mit Sicherheit!" Anzeigentafeln zeigten zahlreiche annullierte Flüge. Die zuständige Verdi-Fachbereichsleiterin Andrea Becker zog eine positive Zwischenbilanz, die Beteiligung habe beim Düsseldorfer Sicherheitspersonal bei 70 bis 80 Prozent gelegen. "Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung und haben das Signal an die Arbeitgeber gesendet, jetzt ist Schluss mit dem Spiel auf Zeit." Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen wertete den ganztägigen Warnstreik als "völlig überzogen".

    Im Gegensatz zu anderen Standorten gibt es in Köln/Bonn kein Nachtflugverbot. Nachts ist der rheinische Airport besonders für die Frachtflieger von DHL, UPS und Fedex wichtig. Auch sie betrifft der Warnstreik - ihre Piloten und Ladungen müssen ebenfalls durch die Sicherheitschecks. Die Arbeitnehmer blockierten kurz nach Mitternacht ein Zufahrtstor für Lastwagen mit Fracht an Bord, woraufhin es einen Rückstau bis zur Autobahn gab. Später entspannte sich die Lage.

    Der Warnstreik traf auch den Stuttgarter Flughafern. Die Schlangen seien länger als sonst, sagte ein Verdi-Sprecher. "Aufgrund der vielen Annullierungen sind allerdings auch weniger Passagiere erschienen", sagte er.

    Verdi fordert für die 23 000 Kontrolleure von Passagieren, Fracht, Waren und Flughafen-Beschäftigten eine bundesweit einheitliche Bezahlung von 20 Euro pro Stunde. Das wäre ein Plus im teilweise hohen zweistelligen Prozentbereich - derzeit ist die Bezahlung je nach Region und Tätigkeit unterschiedlich. Die Arbeitgeber halten das für unrealistisch, sie bieten nach eigener Darstellung ein Plus von bis zu 6,4 Prozent.

    Für Verdi ist das zu wenig - nach Berechnung der Gewerkschaft wäre das nur ein Plus von 2 Prozent für das Gros der Beschäftigten. Bereits zu Wochenbeginn hatte Verdi Warnstreiks an den Berliner Flughäfen ausgerufen, die Folgen dieser nur wenige Stunden dauernden Arbeitsniederlegung waren aber deutlich schwächer als am Donnerstag.

    Am 23. Januar treffen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter zur nächsten Verhandlungsrunde. "Wenn dann der Knoten nicht durchgehauen wird, sind die Beschäftigten bereit für eine weitere Auseinandersetzung", sagte Verdi-Fachbereichsleiterin Becker. Soll heissen: Dann könnte es zu weiteren Arbeitsniederlegungen und dadurch bedingten Flugausfällen kommen. Bis dahin also kein Arbeitskampf? Auch Warnstreiks in den nächsten zwei Wochen seien "nicht ausgeschlossen", so Becker. Reisende müssen sich also wohl auf weitere Turbulenzen im Flugplan einstellen./wdw/DP/mis/fba

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Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
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Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DPW
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ISIN DE0005552004

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG