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Marktkapital in Mio. 34'665.47
Umsatz Vormonat 4'583'040

Aktuelle News

  • 16.05.2019 Erste innerstädtische Drohnen-Lieferungen in Chin...

    Erste innerstädtische Drohnen-Lieferungen in China aufgenommen

    16.05.2019| 12:08:01

    GUANGZHOU (awp international) - Die erste innerstädtische Drohnen-Lieferroute in China ist am Donnerstag in der südchinesischen Metropole Guangzhou in Betrieb genommen worden. Zwischen zwei Landestationen bringen die unbemannten Fluggeräte vollautomatisch jeweils bis zu fünf Kilogramm schwere Kisten mit Express-Sendungen über eine acht Kilometer lange Entfernung. Kooperationspartner sind das Logistik-Joint-Venture DHL-Sinotrans und der chinesische Drohnenhersteller EHang. Es ist das erste Mal, dass ein internationales Express-Unternehmen eine solche Drohnen-Strecke in China betreibt.

    "Die Dynamik des sich rasant entwickelnden chinesischen Marktes macht ihn zum idealen Platz für die Route", sagte Jack O'Neill, Vizepräsident bei DHL Express in China. Die Verbindung wurde speziell für einen nicht näher genannten Unternehmenskunden im Bezirk Songshanhu in Guangzhou eingerichtet. Er lässt seine Dokumentenumschläge jetzt zweimal am Tag - bei Bedarf auch öfter - per Drohne abholen und zum DHL-Servicezentrum bringen. Was mit dem Auto bisher 40 Minuten dauerte, kann per Drohne in acht Minuten erledigt werden./lw/DP/fba

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  • 10.05.2019 Verkauf von China-Tochter treibt Deutsche Post-Ge...

    Verkauf von China-Tochter treibt Deutsche Post-Gewinn nach oben

    10.05.2019| 07:23:30

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post ist dank des Verkaufs ihrer Lieferketten-Logistik in China mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 746 Millionen Euro und damit 24 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Freitag in Bonn mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) legte um 28 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zu und traf so die Erwartungen von Analysten.

    Vorstandschef Frank Appel sieht die Post damit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro einzufahren. Im kommenden Jahr soll er weiterhin auf mehr als 5 Milliarden Euro steigen.

    Die Neuaufstellung des Lieferketten-Logistik in China trieb das Ebit im ersten Quartal um 426 Millionen Euro nach oben. Die Deutschen haben ihr Geschäft in dem Bereich an den Konkurrenten S.F. Holding verkauft und arbeiten mit dem Unternehmen künftig in einem Bündnis zusammen. Während die Post ihren Umsatz in allen Geschäftsbereichen steigern konnte, brach der Gewinn im Heimatgeschäft Post & Paket Deutschland wegen erhöhter Personalkosten und eines Sondereffekts aus dem Vorjahr allerdings deutlich ein./stw/fba

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  • 03.05.2019 Post-Chef feilt weiter an Verkauf der Tochter Str...

    Post-Chef feilt weiter an Verkauf der Tochter Streetscooter

    03.05.2019| 11:51:21

    STUTTGART (awp international) - Nach dem Chefwechsel bei ihrer Elektrotransporter-Tochter feilt die Deutsche Post weiter an einem Verkauf. "Wir sind da weiterhin offen", sagte Post-Chef Frank Appel am Donnerstagabend vor Journalisten in Stuttgart. Die Post habe immer gesagt, sie könne sich einen Verkauf an Finanzinvestoren oder strategische Investoren vorstellen.

    Es gebe aber keinen Zeitdruck. Die Findungsphase werde dieses Jahr sicher noch andauern. Auf die Frage, ob die Post das Geschäft auch behalten würde, antwortete Appel allerdings recht deutlich: "Das ist eher unwahrscheinlich."

    Die Post hatte das im Umfeld der Aachener Universität gegründete Start-up Streetscooter 2014 übernommen. Die Post selbst betreibt bislang gut 9000 der Elektrotransporter. Etwa 1500 wurden bisher verkauft. Noch einmal 500 sollen in diesem Jahr an den japanischen Paketdienstleister Yamato gehen. In Deutschland hat die Post nach den Worten von Appel inzwischen auch 11 000 Ladestationen aufgestellt.

    Der Logistik-Konzern hatte den Bau des Elektrotransporters kurzerhand selbst in die Hand genommen, weil grosse Autohersteller wie Volkswagen und Daimler zu dem Zeitpunkt keine passenden Fahrzeuge lieferten. Ein Grund sei die Nischenposition der Post, so Appel. Der Logistiker brauchte einen Transporter mit maximaler Ladekapazität für einen geringen Preis, der auch nur geringe Strecken fahren muss. Die Zustellautos fahren in der Regel unter 100 Kilometer am Tag.

    Insgesamt verfügt die Streetscooter GmbH inzwischen über eine Produktionskapazität von bis zu 20 000 Fahrzeugen im Jahr in den Hauptwerken in Aachen und Düren. Mit einem grossen Autokonzern arbeitet die Post-Tochter inzwischen zusammen: Gemeinsam mit dem US-Autohersteller Ford stellt die Post-Tochter eine grössere Version des Transporters in dessen Kölner Werk her.

    Erst im April hatte Streetscooter-Gründer Achim Kampker das Unternehmen verlassen. Neuer Chef wurde Jörg Sommer, der vom amerikanischen Elektro-Nutzfahrzeugshersteller Chanje wechselte. Der 53 Jahre alte Manager war zuvor bei Volkswagen, Renault und Daimler tätig. Mit Sommer, ist sich Appel sicher, könne man mehr aus dem Streetscooter machen. "Seit er an Bord ist, haben sich eine ganze Menge Leute bei uns gemeldet", sagte Appel.

    Was genau er vorhat, liess der Post-Chef offen: "Da will ich ihm nicht vorgreifen." Man arbeite aber daran, die Reichweite des Streetscooters zu erweitern. Auch im Absatz sieht Appel noch Potenzial: "Da reden wir über signifikante Summen."

    Bislang schreibt Streetscooter noch Verluste. "Natürlich muss das Bestreben sein, dass wir da mittelfristig Geld verdienen", sagte Appel. "Wir sind noch in den roten Zahlen." Das seien aber überschaubare Beträge für einen grossen Konzern wie die Post. "Wunder dauern etwas länger in diesem Geschäft."/ang/DP/stw

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  • 28.04.2019 Deutsche Post plant Erhöhung der Paketpreise

    Deutsche Post plant Erhöhung der Paketpreise

    28.04.2019| 17:32:27

    ESSEN (awp international) - Neben einem vermutlich deutlich steigenden Briefporto müssen sich die Verbraucher auch auf höhere Paketpreise der Deutschen Post gefasst machen. "Generell müssen sich die Kunden auf steigende Paketpreise einstellen", sagte Post-Chef Frank Appel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstag). Lohn- und Kostensteigerungen müssten an die Kunden weitergeben werden. Schon im vergangenen Jahr habe die Pakettochter DHL angefangen, die Preise für Pakete bei den Geschäftskunden und Anfang des Jahres auch bei einem Filialpaket zu erhöhen.

    Als Marktführer müsse die Post mit ihrer Marke DHL auch zukünftig die Preise erhöhen. "Ich vermute auch, dass sich unsere Wettbewerber daran orientieren", sagte Appel.

    Bereits im Mai hatte die Bundesnetzagentur einen Anstieg des sogenannten Preiserhöhungsspielraums für Briefporto um 10,6 Prozent vorgeschlagen. Damit ist gemeint, dass die Gesamtmenge aller Einzelsendungen der verschiedenen Briefarten sich entsprechend verteuern kann. Das Porto für einen Standardbrief könnte aber noch stärker steigen - Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung auf bis zu 90 Cent möglich von aktuell 70 Cent. Dann würde sich das Porto für andere Arten - ob Maxi-Brief, Kompaktbrief oder Postkarte - gar nicht oder kaum verteuern.

    Im Mai will die Netzagentur endgültig entscheiden. Anschliessend legt die Deutsche Post die Preise fest. Die werden dann voraussichtlich ab dem 1. Juli gelten./mis

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  • 18.04.2019 Briefporto wird teurer - Netzagentur gewährt Post...

    Briefporto wird teurer - Netzagentur gewährt Post deutliche Erhöhung

    18.04.2019| 10:58:15

    BERLIN (awp international) - Verbraucher müssen sich auf ein deutlich höheres Briefporto einstellen. Der sogenannte Preiserhöhungsspielraum soll um 10,6 Prozent steigen - dies schlug die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn vor.

    Damit ist gemeint, dass die Gesamtmenge aller Einzelsendungen der verschiedenen Briefarten sich entsprechend verteuern kann. Das Porto für einen Standardbrief könnte aber noch stärker steigen - Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung auf bis zu 90 Cent möglich, aktuell sind es 70 Cent. Dann würde sich das Porto für andere Arten - ob Maxi-Brief, Kompaktbrief oder Postkarte - gar nicht oder kaum verteuern.

    Das genaue Porto ist noch unklar - im Mai will die Netzagentur final entscheiden, danach legt die Deutsche Post die Preise fest. Die gelten dann voraussichtlich ab dem 1. Juli.

    Bereits im Januar hatte die Bundesnetzagentur einen ersten "Preiserhöhungsspielraum" vorgeschlagen, damals waren es nur 4,8 Prozent. Dies war der Post zu wenig, sie drohte indirekt mit Job-Abbau. In der Bundesregierung stiess der ehemalige Staatsmonopolist mit seinem Anliegen auf Verständnis: Das Bundeswirtschaftsministerium brachte eine Verordnungsänderung auf den Weg, woraufhin die Netzagentur neu rechnen musste und dann auf den höheren Wert kam. Von Konkurrenten der Post kam scharfe Kritik - sie sehen den Bonner Konzern von der Bundespolitik begünstigt./wdw/DP/jha

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  • 08.04.2019 Deutsche Post prüft weiter alle Optionen für E-Tr...

    Deutsche Post prüft weiter alle Optionen für E-Transporter-Tochter Streetscooter

    08.04.2019| 07:35:45

    MÜNCHEN (awp international) - Die Deutsche Post hält sich mit Blick auf die Zukunft des elektrischen Paketautos Streetscooter bedeckt. "Wir prüfen, wie sich Streetscooter gut und profitabel weiterentwickeln kann. Da gibt es unterschiedliche Optionen. Wir werden im Verlauf dieses Jahres schauen, wo wir hinwollen", sagte die Finanzchefin des Dax-Konzerns, Melanie Kreis, der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) und bestätigte damit die jüngsten Aussagen von Unternehmenschef Frank Appel. Der Streetscooter sei zunächst einmal ein wichtiges Betriebsmittel. "Wir haben inzwischen mehr als 9000 erfolgreich im Einsatz, das ist gut für die Umwelt. Es gibt auch externes Interesse an Streetscootern."

    Am Freitag war bekannt geworden, dass die Post-Tochter Streetscooter künftig ohne einen der Gründer des Elektroauto-Herstellers klarkommen muss. Achim Kampker habe das Unternehmen verlassen. Der Abschied rückwirkend zum 1. April sei "aus eigenem Wunsch und aus persönlichen Gründen" geschehen. Kampker kehre als Professor an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen zurück. Im Zuge der bereits bestehenden Kooperation mit der Hochschule werde man aber künftig weiter mit ihm zusammenarbeiten. Streetscooter war im Jahr 2010 von Professoren der RWTH gegründet worden, unter ihnen Kampker.

    2014 kaufte die Deutsche Post die Firma, um ihre Flotte mit eigenen Elektrotransportern klimaschonender zu gestalten. Während Mitgründer wie der heutige Chef des Elektroauto-Start-ups e.Go, Günther Schuh, von Bord gingen, blieb Kampker als Streetscooter-Chef am Steuer der Aachener Firma. Anfang März ging es für ihn in der Hierarchie eine Stufe tiefer - seinen Chefposten räumte er für den Manager Jörg Sommer vom amerikanischen Elektro-Nutzfahrzeugshersteller Chanje. Kampker wechselte auf den Posten des Streetscooter-Innovationschefs.

    Streetscooter hat nach eigenen Angaben rund 500 Mitarbeiter in seiner Zentrale in Aachen, wo zum Beispiel die Entwicklungsabteilung und der Vertrieb angesiedelt sind. An zwei Werken - ebenfalls in Aachen und in Düren - sind zudem insgesamt rund 500 Mitarbeiter von externen Firmen tätig, die im Auftrag von Streetscooter die Fahrzeuge fertigen. Zudem baut die Firma in Zusammenarbeit mit Ford in Köln einen grossen Elektro-Transporter. Der E-Transporter galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt der Deutschen Post, das der Konzern mit viel PR-Massnahmen begleitete.

    Die Post wurde vielfach dafür gelobt, eine E-Alternative für seine Transporter abseits der traditionellen Hersteller auf die Strasse gebracht zu haben. Doch zuletzt gab es vermehrt Probleme und kritische Stimmen. So mussten zuletzt einige hunderte Fahrzeuge wegen Brandgefahr vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden. Zudem ist die Reichweite des Fahrzeugs nicht allzu hoch, die Ladezeiten sind lang und der Komfort für die Fahrer gering. Eine Weiterentwicklung würde viel Geld kosten. Appel habe es versäumt, geeignete Partner an Bord zu holen oder die Tochter weiterzureichen, monierten einige Analysten zuletzt./zb/stk/jha/

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  • 08.04.2019 Deutsche Post setzt auf baldige Klarheit bei Port...

    Deutsche Post setzt auf baldige Klarheit bei Porto-Erhöhung

    08.04.2019| 07:14:08

    MÜNCHEN (awp international) - Die Deutsche Post hofft bis spätestens Ende Juni auf eine Entscheidung in Sachen Portoerhöhung in Deutschland. "Wir hoffen, dass wir hier im Laufe des zweiten Quartals Klarheit bekommen", sagte Post-Finanzchefin Melanie Kreis der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe).

    Anfang des Jahres hatte die Post einen Rückschlag hinnehmen müssen, da die für die Porto-Erhöhung zuständige Bundesnetzagentur nur eine relativ geringe Anhebung genehmigte. Daraufhin änderte die Regierung die Regeln zugunsten der Post, die Mitte der Neunziger privatisiert wurde. Der Staat hält über die KfW Bankengruppe noch immer ein Fünftel des im Jahr 2000 an die Börse gebrachten Konzerns.

    Für Kreis ist dies aber gerechtfertigt. "Das Problem ist: Die Briefmengen schrumpfen jedes Jahr um etwa drei Prozent. Wir haben aber ein betriebliches Netzwerk mit Fixkosten und müssen sechs Tage die Woche zustellen", sagte sie. "Gleichzeitig steigen unsere Kosten massiv, wir hatten zum Beispiel erst im Oktober eine Lohnerhöhung um drei Prozent." Die Regulierungsverordnung erlaube der Post, eine mit anderen Konzernen der Branche vergleichbare Gewinnmarge erwirtschaften zu dürfen. "Wenn man möchte, dass wir unsere Leute gut bezahlen, dann muss man uns einen gewissen Preiserhöhungsspielraum zugestehen."

    Die Portoerhöhung ist auch ein wichtiger Punkt, um das von vielen Experten als ehrgeizig eingestufte Ziel beim Betriebsgewinn im kommenden Jahr zu erreichen. "Ich verstehe, dass die fünf Milliarden Euro sportlich aussehen, und sie werden auch immer noch kritisch hinterfragt. Aber wir im Vorstand stehen absolut hinter diesen Zielen", sagte Kreis, die zu den wenigen Frauen in den Chefetagen von Dax-Konzernen zählt. Sie ist seit 2004 bei der Deutschen Post und seit 2014 im Vorstand. So sei der erwartete Anstieg des Betriebsgewinns im internationalen DHL-Geschäfte von den 2019 erwarteten 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro auf mehr als 3,7 Milliarden Euro realistisch.

    "Und der Gewinn unserer Post- und Paketsparte in Deutschland soll bis 2020 auf 1,6 Milliarden Euro steigen", sagte sie. "Für dieses Jahr erwarten wir eine Spanne von 1,0 bis 1,3 Milliarden Euro. Diese grosse Spanne liegt unter anderem an der immer noch offenen Portoentscheidung."

    Noch ist unklar, um wie viel die Post den Preis für den bisher 70 Cent teuren Standardbrief anheben darf - nach der Änderung des Genehmigungsverfahrens dürfte es aber ein kräftiges Plus auf deutlich mehr als 80 Cent geben. Ursprünglich wollte die Bundesnetzagentur der Post einen Erhöhungsspielraum von 4,8 Prozent für alle regulierten Produkte zusammen einräumen. Damit hätte der Standardbrief wohl maximal auf 80 Cent steigen können und die anderen Briefsorten hätten etwa gleich teuer bleiben müssen./zb/stk/jha/

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  • 27.03.2019 Post und Verdi einigen sich auf neuen Haustarifve...

    Post und Verdi einigen sich auf neuen Haustarifvertrag

    27.03.2019| 15:34:57

    BONN (awp international) - Der lange Streit zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Deutschen Post über deren Tochtergesellschaften mit zumeist niedrigeren Löhnen ist beigelegt. Man habe sich auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt, teilten Deutsche Post und Verdi am Mittwoch in Bonn und Berlin mit. Die umstrittenen 46 "Delivery"-Töchter werden aufgelöst. Für deren rund 13 000 Mitarbeiter gilt vom 1. Juli an der neue Haustarifvertrag. Diese Mitarbeiter wurden bisher nach den Regeln der Logistikbranche bezahlt und bekamen daher zumeist weniger Geld als ihre Haustarif-Kollegen.

    Von Sommer an sollen sie nun gleich viel Geld bekommen. Der Haustarifvertrag gilt dann für deutlich mehr als 140 000 Menschen in Deutschland, die im Brief- und Paketgeschäft arbeiten.

    Im Gegenzug billigte die Arbeitnehmerseite dem Konzern ein anderes Stufensystem zu - neue Mitarbeiter müssen künftig vier statt nur zwei Jahre warten, bis sie auf die nächste Stufe kommen und mehr verdienen. Auch der Zeitraum für spätere Stufensprünge wird in die Länge gezogen. Dadurch sinkt der Kostenballast für den Konzern in den nächsten Jahren. Ausserdem werden betriebsbedingte Kündigungen nun bis Ende 2022 ausgeschlossen. Bisher galt diese Garantie bis Ende 2019./wdw/DP/jha

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  • 27.03.2019 Post verkauft 500 Streetscooter nach Japan

    Post verkauft 500 Streetscooter nach Japan

    27.03.2019| 10:31:02

    BONN (awp international) - Der Elektro-Lieferwagen Streetscooter der Deutschen Post ist künftig auch in Japan unterwegs. Der Bonner Konzern gab am Mittwoch einen Grossauftrag aus dem asiatischen Land bekannt - die dortige Logistikfirma Yamato hat 500 Streetscooter bestellt. Die Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert und in Betrieb genommen werden. Wie viel Geld die Post dafür bekommt, wurde nicht mitgeteilt.

    Laut der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" geht es inklusive der Lade-Einrichtungen für die Batterien um eine Investition von rund 4 Milliarden japanischen Yen (32 Mio Euro). Der Zeitung zufolge ist Yamato damit das erste grosse japanische Logistikunternehmen in Japan, das umfassend auf Elektroantrieb setzt. Yamatos Flotte umfasst rund 40 000 Fahrzeuge.

    Hintergrund sind die Bemühungen vieler Paketdienste, die Abgaswerte ihrer Flotten zu senken. In Europa reagieren sie damit auch auf beschlossene und drohende Diesel-Fahrverbote in Städten. In Deutschland sind rund 9000 Streetscooter für die Post unterwegs./wdw/DP/jha

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  • 25.03.2019 Presse: Deutsche Post bringt Streetscooter nach J...

    Presse: Deutsche Post bringt Streetscooter nach Japan - Kooperation mit Yamato

    25.03.2019| 13:42:40

    BONN/TOKIO (awp international) - Die Deutsche Post bringt einem Pressebericht zufolge ihren Elektro-Lieferwagen Streetscooter in Japan auf den Markt. Zusammen mit dem japanischen Paketdienst Yamato wolle der Konzern bis Herbst 500 Fahrzeuge der Reihe in der Region Tokio an den Start bringen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag. Beide Unternehmen wollten die Japan-Version des Fahrzeugs gemeinsam entwickeln. Während die Post-Tochter Streetscooter die Lieferwagen baue, zeichne Yamato für eine Kühl-Transportbox verantwortlich, die dem Fahrzeug aufgesetzt werden solle.

    Ein Post-Sprecher wollte den Bericht am Montag nicht kommentieren. Laut "Nikkei" stehen die beiden Konzerne kurz davor, einen Vertrag über die gemeinsame Entwicklung zu unterzeichnen. Inklusive der Lade-Einrichtungen für die Batterien gehe es um eine Investition von rund 4 Milliarden japanischen Yen (32 Mio Euro). Dem Bericht zufolge wäre Yamato damit das erste grosse Logistikunternehmen Japans, das im grossen Stil auf Elektroantrieb setzt. Die Gesellschaft betreibe eine Flotte von rund 40 000 Fahrzeugen und wolle diese nun "aggressiv" auf E-Motoren umstellen.

    Hintergrund sind die Bemühungen vieler Paketdienste, die Abgaswerte ihrer Flotten zu senken. In Europa reagieren sie damit auch auf beschlossene und drohende Diesel-Fahrverbote in Städten./stw/elm/jha/

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  • 20.03.2019 Schwächerer Welthandel: Fedex enttäuscht mit trüb...

    Schwächerer Welthandel: Fedex enttäuscht mit trübem Geschäftsausblick

    20.03.2019| 07:32:00

    MEMPHIS (awp international) - Der US-Paketdienstleister Fedex rechnet mit einem globalen Konjunkturabschwung und streicht seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach einem enttäuschenden Winterquartal weiter zusammen.

    In den drei Monaten bis Ende Februar fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von gut einer Milliarde auf 739 Millionen Dollar (651 Mio Euro), wie der Deutsche Post- und UPS -Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss in Memphis mitteilte.

    Die Erlöse legten zwar um rund drei Prozent 17 Milliarden Dollar zu, an der Wall Street war jedoch mit wesentlich mehr gerechnet worden. Der Aktienkurs gab nachbörslich um über fünf Prozent nach.

    Besonders schlecht kam bei den Anlegern an, dass Fedex erneut den Geschäftsausblick erneut senkte. Finanzchef Alan Graf warnte vor einer weiteren Konjunkturabschwächung und einem abflauenden Welthandel. Der Konzern hatte seine Ziele bereits im Dezember gesenkt./hbr/fba/DP/zb

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  • 13.03.2019 Deutsche Post verkauft ihren Messenger SIMSme

    Deutsche Post verkauft ihren Messenger SIMSme

    13.03.2019| 11:34:47

    BONN (awp international) - Die Deutsche Post verkauft ihren als WhatsApp-Konkurrenz gestarteten Messenger-Dienst SIMSme. Käufer ist die Firma Brabbler, die bereits die verschlüsselte Kommunikationsplattform Ginlo betreibt. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen am Mittwoch keine Angaben. Für die Nutzer ändere sich nichts.

    SIMSme kam 2014 auf den Markt. Die Post warb unter anderem mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und damit, dass die Daten ausschliesslich auf Servern in Deutschland gespeichert werden. Im Verbrauchermarkt spielt SIMSme auch nach einer Generalüberholung im vergangenen Jahr kaum eine Rolle, bei der Unternehmensversion gibt es der Post zufolge Wachstum.

    Die Brabbler AG war 2015 unter anderem von den GMX-Gründern Karsten Schramm, Eric Dolatre und Peter Köhnkow gebildet worden. Als Teil des Deals steigt die Post mit zehn Prozent bei der Firma ein./so/DP/stw

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DPW
Valor 1124244
ISIN DE0005552004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.26%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -2.83 -9.06%
Perf. 3M +1.54 +5.76%
Perf. laufendes Jahr +4.50 +18.88%
Perf. 52W   -16.74%

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Corporate action

Company Generalversammlung (15.05.2019)
Instrument Barausschüttung (20.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 28.07 -1.18% 4'492'158 17.05.2019
LSE Europ M 28.0675 -1.07% 745'130 17.05.2019
SIX SX 31.675 --- 700 17.05.2019
TRADEcho 2cy 24.4412 -1.28% --- 17.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 28.41 (16.05.2019)
Vortagestief 27.715 (16.05.2019)
Hoch 1W 29.225 (09.05.2019)
Tief 1W 27.715 (16.05.2019)
Hoch 1M 31.585 (23.04.2019)
Tief 1M 27.715 (16.05.2019)
Hoch 3M 31.585 (23.04.2019)
Tief 3M 26.37 (26.02.2019)
Hoch 1J 34.46 (22.05.2018)
Tief 1J 23.43 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG