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Eröffnung 67.59   Zeit 08:00:36
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Geld 67.25   Brief 67.55
Geld Vol 300   Brief Vol 300
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Fundamentale Daten

Dividende 3.1
Dividende ex Datum 07.05.2018
Rendite 4.75%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 918'478'694
Marktkapital in Mio. 61'896.28
Umsatz Vormonat 19'926'971

Aktuelle News

  • 21.03.2019 BASF-Tochter Wintershall steigert Gewinn mit Prod...

    BASF-Tochter Wintershall steigert Gewinn mit Produktionsrekord

    21.03.2019| 10:04:28

    KASSEL (awp international) - Der grösste deutsche Öl- und Gas-Produzent Wintershall hat im vergangenen Jahr soviel produziert wie noch nie und gut daran verdient. "Wir haben 2018 einen Produktionsrekord mit einer Tagesförderung von bis zu 500 000 Barrel Öläquivalent aufgestellt", sagte der Vorstandsvorsitzende Mario Mehren am Donnerstag beim Jahrespressegespräch in Kassel. Dadurch sei 2018 mit einer Erdöl- und Erdgasproduktion von 171 Millionen Barrel (je 159 Liter) der Rekordwert des Vorjahres von 164 Millionen Barrel deutlich übertroffen worden.

    Im Tagesgeschäft (Ebit) konnte Wintershall das Ergebnis um 798 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro fast verdoppeln. Der an den Mutterkonzern BASF abgeführte Gewinn erhöhte sich um 69 Millionen auf 829 Millionen Euro. Ausschlaggebend seien neben höheren Produktionsmengen in Norwegen und Russland vor allem gestiegene Gas- und Ölpreise. Der Preis für ein Barrel der Rohölsorte Brent betrug 2018 durchschnittlich 71 US-Dollar (2017: 54 Dollar).

    Im laufenden Jahr will Wintershall die Fusion mit dem Öl- und Gas-Unternehmen Dea vollziehen. Der Abschluss der Transaktion werde im ersten Halbjahr 2019 erwartet. Die durchschnittliche Tagesproduktion des entstehenden Unternehmens wolle man dann um rund 40 Prozent auf künftig bis zu 800 000 Barrel innerhalb der nächsten vier Jahre steigern./geh/DP/jha

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  • 18.03.2019 VW beantragt Fördergelder zum Bau einer Batteriez...

    VW beantragt Fördergelder zum Bau einer Batteriezellenfabrik

    18.03.2019| 15:33:28

    BERLIN/WOLFSBURG (awp international) - Für den Bau einer Batteriezellenfabrik in Deutschland hat auch VW Fördergelder des Bundes beantragt. Eine VW-Sprecherin sagte am Montag in Wolfsburg, der Konzern wolle sich an der Initiative von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Förderung der industriellen Fertigung von mobilen und stationären Batterien beteiligen. Dafür habe das Unternehmen Interesse an der Forschungsförderung bekundet.

    Insgesamt haben nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mehr als 30 Unternehmen Interesse an einer Förderung. Am vergangenen Freitag war eine Frist abgelaufen. Darunter seien neben Autoherstellern auch Zulieferer, Batteriehersteller, Chemieunternehmen sowie Rohstoff- und Recyclingunternehmen. Konkret geht es einem früheren Bericht des "Handelsblatt" zufolge neben VW etwa auch um BASF , PSA und BMW .

    Altmaier hatte angekündigt, der Bund wolle den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher.

    "Deutschland und Europa brauchen eine innovative und umweltschonende Batteriezellproduktion", sagte der CDU-Politiker. Batterien hätten eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Elektromobilität und die Energiespeicherung im Rahmen der Energiewende. "Wenn wir gute Arbeitsplätze in der Industrie erhalten und neue schaffen wollen, müssen wir bei der innovativen Batteriezellfertigung führend sein.""

    Die eingereichten Projektskizzen würden nun geprüft, anschliessend sollen Unternehmen ihre Anträge in einer zweiten Stufe weiter konkretisieren. Dabei werde es auch um die Bildung von Konsortien gehen. Parallel werde die Förderung mit der EU-Kommission besprochen, damit baldmöglichst mit Projekten begonnen werden könne./hoe/DP/nas

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  • 14.03.2019 BASF-Aktien bald nicht mehr an der SIX handelbar

    BASF-Aktien bald nicht mehr an der SIX handelbar

    14.03.2019| 15:48:32

    Zürich (awp) - Die Aktien von BASF können bald nicht mehr an der Schweizer Börse SIX gehandelt werden. Wie SIX Exchange Regulation am Donnerstag bekannt gab, hat sie einem entsprechenden Gesuch des deutschen Chemieriesen entsprochen. Die Dekotierung der hierzulande sekundärkotierten Aktien (ISIN DE000BASF111) erfolgt den Angaben zufolge per 17. Juni 2019, letzter Handelstag bei SIX ist demnach der 14. Juni 2019.

    Das von BASF am 28. Februar eingereichte Gesuch wurde laut SIX "im Wesentlichen" mit den niedrigen Handelsumsätzen an der SIX begründet. Die BASF-Aktien sind primärkotiert an der Frankfurter Wertpapierbörse.

    uh/rw

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  • 12.03.2019 Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erw...

    Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erwartet heftige Einbussen

    12.03.2019| 10:06:17

    FRANKFURT (awp international) - Angesichts einer schwächeren Weltkonjunktur und Handelskonflikten wie dem Brexit erwartet die deutsche Chemie- und Pharmabranche kräftige Rückgänge. Der Umsatz in dem wichtigen Industriesektor werde 2019 wohl um 2,5 Prozent auf knapp 199 Milliarden Euro sinken, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mit. Die Produktion werde ferner bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent schrumpfen. Damit korrigierte die Branche ihre Prognose kräftig nach unten. Es wäre der erste Produktionsrückgang seit 2012.

    Während Grossbritannien auf einen ungeregelten Brexit zusteuere, gebe es im Handelsstreit zwischen den USA und China keinen Durchbruch und auf dem Heimatmarkt habe sich die Industrieproduktion eingetrübt. "In Deutschland ist der Abschwung da", erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann. Die Probleme in der Autobranche rund um den Dieselskandal und die Umstellung auf den Abgasstandard WLTP drückten auch in diesem Jahr das Wirtschaftswachstum. Das wirke sich auch auf andere Kundenbranchen wie die Kunststoffindustrie aus.

    Bisher hatte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) für 2019 einen Umsatzanstieg von 2,5 Prozent und ein Produktionsplus von 1,5 Prozent erwartet. Jedoch verzerre ein Sondereffekt in der zuletzt boomenden Pharmabranche das Bild. So habe ein Konzern zum Jahresende 2018 die Produktion eines Blockbusters hierzulande eingestellt.

    Im Oktober war der Patentschutz in Europa für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie abgelaufen. Der Entzündungshemmer wird etwa gegen Rheuma verschrieben und wurde vor dem Ende des Markenschutzes im grossen Stil hergestellt.

    Bereinigt um den Sondereffekt werde die Produktion 2019 stagnieren, erklärte der VCI. Die derzeit hoch ausgelastete Chemiebranche alleine werde die Herstellung von Produkten um 1,5 Prozent drosseln.

    Die Chemiebranche reagiert als Lieferant etwa für die Auto-, Bau- und Kosmetikindustrie früh auf Konjunkturschwankungen und hatte schon zum Jahresende vor Rückschlägen gewarnt. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz wegen einer schwachen Nachfrage aus dem Ausland binnen Jahresfrist kaum noch, die Produktion brach um 6,3 Prozent ein. Das lag auch am Niedrigwasser im Rhein, der den Transport von Waren für Konzerne wie BASF einschränkte.

    Im Gesamtjahr 2018 stieg der Erlös in der Branche mit 462 000 Beschäftigten in Deutschland aber um 4,1 Prozent auf den Rekordwert von 203,5 Milliarden Euro. Dabei musste die Chemieindustrie auch Folgen des Brexits bewältigen. Im Handel mit Pharma- und Chemieprodukten mit Grossbritannien gab es im vergangenen Jahr einen Rückgang von fast zehn Prozent. "Der Brexit hat schon jetzt tiefe Narben politisch und wirtschaftlich hinterlassen", sagte Tillmann./als/mne/jha/

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  • 26.02.2019 BASF will nach Gewinneinbruch etwas mehr verdiene...

    BASF will nach Gewinneinbruch etwas mehr verdienen - Aktie gefragt

    26.02.2019| 14:20:03

    (Neu: Aussagen aus der Pressekonferenz zum Ausblick, Wintershall und Pigmentgeschäft.)

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Autoflaute, Niedrigwasser und der Handelsstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF 2018 für einen deutlichen Gewinnrückgang gesorgt. BASF hatte deshalb bereits im Dezember die Prognose für den operativen Gewinn gekappt. Im laufenden Jahr will das im Dax notierte Unternehmen aber wieder mehr verdienen. "Auch wenn das Umfeld herausfordernd und von hoher Unsicherheit geprägt ist, wollen wir profitabel wachsen", sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller am Dienstag in Ludwigshafen.

    An der Börse sorgte vor allem der Ausblick für Optimismus. Die Aktie legte im Nachmittagshandel um 3,6 Prozent zu. Das vierte Quartal des Chemiekonzerns sei besser ausgefallen als am Markt erwartet, schrieb Analyst Andrew Stott von der Schweizer Grossbank UBS. Die 2019er-Ziele erschienen aber vor dem Hintergrund der Aussagen zum ersten Halbjahr ambitioniert.

    Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 2019 leicht über dem Vorjahreswert herauskommen. Dabei soll laut Brudermüller der Zuwachs im unteren Teil der von BASF definierten Spanne von 1 bis 10 Prozent liegen. Zum Plus beitragen soll auch der Bayer-Zukauf, mit dem BASF mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln und verschiedenen Saatgut-Arten sein Agrochemiegeschäft gestärkt hatte. Im vergangenen Jahr habe die Übernahme aufgrund des Abschlusses erst nach der Saison nur gekostet, sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel. Zudem wird das Öl- und Gasgeschäft der Tochter Wintershall nach der Fusion mit Dea wieder anteilsmässig in das Ergebnis einfliessen.

    Für den Umsatz peilt BASF ein Plus von 1 bis 5 Prozent an. Allerdings werde das erste Halbjahr vergleichsweise schwach sein, warnte Brudermüller. Dabei verwies er etwa auf das starke Vorjahreshalbjahr sowie die anfallenden Kosten für den laufenden Konzernumbau.

    2018 ging das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor allem aufgrund eines sehr schwachen vierten Quartals im Jahresvergleich um 17 Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Euro zurück. Deutliche Rückgänge musste BASF in seiner Sparte mit Basischemikalien sowie im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut hinnehmen. Aber auch in der Sparte Functional Materials & Solutions, in der BASF das Geschäft mit Katalysatoren, Bauchemikalien und Fahrzeuglacken zusammenfasst, lief es deutlich schlechter.

    Der Umsatz legte um 2,4 Prozent auf rund 62,7 Milliarden Euro zu. Dazu trugen Preiserhöhungen in allen Segmenten bei. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anfallender Gewinn in Höhe von 4,7 Milliarden Euro übrig. Das war gut ein Fünftel weniger als 2017. Allerdings ist beim Gewinn anders als beim Umsatz und dem bereinigten Ebit noch die kurz vor der Fusion mit dem Konkurrenten Dea stehende Öl- und Gastochter Wintershall enthalten. Wintershall steuerte zum Nettoergebnis rund 550 Millionen Euro bei.

    Trotz des Gewinnrückgangs will der BASF-Vorstand etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöht werden. Das Unternehmen schnitt bei seinen Kennziffern besser ab, als von Analysten erwartet wurde.

    Während BASF im laufenden Jahr von einem etwas schwächeren Wachstum für die Weltwirtschaft ausgeht, rechnet der Chemiekonzern mit einem Zuwachs bei der weltweiten Chemieproduktion in Höhe des Vorjahres. "Wir erwarten auch, dass unsere Abnehmerindustrien weiterhin wachsen", erläuterte Brudermüller. Die für BASF wichtige Autoindustrie soll sich nach dem Produktionsrückgang wieder leicht erholen.

    Dabei gehen die Ludwigshafener davon aus, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und ihren Handelspartnern im Laufe des Jahres entschärft und der anstehende Austritt Grossbritanniens aus der EU ohne grössere konjunkturellen Beeinträchtigungen erfolgt.

    Um das Unternehmen profitabler zu machen, setzte das BASF-Management im November ein neues Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beisteuern soll. Kosten einsparen will Brudermüller etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Ein Stellenabbau ist laut dem Chef vorerst nicht geplant.

    Der seit Mai neu amtierende BASF-Chef krempelt derzeit das Unternehmen um. Im vergangenen Jahr stärkte er das Agrarchemiegeschäft, indem er für mehrere Milliarden Euro vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste. Zudem erhielt BASF erst jüngst unter Auflagen von der EU-Kommission die Genehmigung für die Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe.

    Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. So sind die Ludwigshafener gerade dabei, die Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall mit der früheren RWE -Sparte Dea zu fusionieren. Später soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden. Derweil gibt es Druck auf das Unternehmen von Seiten der US-Regierung wegen der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Zuletzt hatte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, beteiligten deutschen Unternehmen offen mit Sanktionen gedroht. Auch BASF habe einen entsprechenden Brief des Diplomaten erhalten, sagte Engel. BASF ist über seine Tochter Wintershall an der Pipeline durch die Ostsee beteiligt.

    Allerdings fühlt sich der Chemieriese BASF geschützt vor möglichen Sanktionen der USA. Zwar sehe ein US-Gesetz von August 2017 mögliche Strafmassnahmen gegen Firmen vor, die an Nord Stream 2 beteiligt seien, sagte Engel. Es gebe aber auch eine US-Regelung, die Darlehensverträge ausdrücklich ausnehme, die vor Inkrafttreten des Gesetzes geschlossen worden seien. "Wir sind nicht Aktionär von Nord Stream 2, sondern finanzieren über Darlehen, und diese stehen unter Vertrauensschutz", fügte Engel hinzu.

    Neben Wintershall stehen auch andere Geschäftsteile auf dem Prüfstand. So prüft der Chemiekonzern für das Bauchemiegeschäft etwa einen Zusammenschluss mit einem starken Partner, aber auch einen Verkauf. Zudem will sich der Konzern von seinem Pigmentgeschäft trennen. Bis Ende 2020 soll der Verkauf abgeschlossen sein.

    Im Gegenzug will BASF in den kommenden Jahren kräftig in den Ausbau seines Asien-Geschäfts investieren. So plant der Konzern im südchinesischen Guangdong den Bau eines neuen Verbundstandortes. BASF schätzt die Investitionssumme bis zum Abschluss des Projekts um das Jahr 2030 auf bis zu zehn Milliarden US-Dollar (rund 8,8 Mrd Euro). Weltweit betreibt BASF derzeit sechs Verbundstandorte, jeweils zwei in Europa, Nordamerika und Asien./mne/wo/men/jha/

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  • 26.02.2019 Nord Stream 2: BASF sieht sich vor möglichen US-S...

    Nord Stream 2: BASF sieht sich vor möglichen US-Sanktionen geschützt

    26.02.2019| 13:26:17

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Im Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 zwischen Deutschland und Russland fühlt sich der Chemieriese BASF geschützt vor möglichen Sanktionen der USA. Zwar sehe ein US-Gesetz von August 2017 mögliche Strafmassnahmen gegen Firmen vor, die an Nord Stream 2 beteiligt seien, sagte Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel am Dienstag in Ludwigshafen. Allerdings gebe es auch eine US-Regelung, die Darlehensverträge ausdrücklich ausnehme, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes geschlossen worden seien.

    "Wir sind nicht Aktionär von Nord Stream 2, sondern finanzieren über Darlehen, und diese stehen unter Vertrauensschutz", sagte Engel. Zuletzt hatte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, beteiligten deutschen Unternehmen offen mit Sanktionen gedroht. Auch BASF habe einen entsprechenden Brief des Diplomaten erhalten, sagte Engel. BASF ist über seine Tochter Wintershall an der Pipeline durch die Ostsee beteiligt.

    Die 9,5 Milliarden Euro teure Leitung, durch die bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich von Russland nach Deutschland strömen sollen, ist ein rotes Tuch für die US-Regierung. Präsident Donald Trump wirft Deutschland deswegen vor, von Russland kontrolliert zu sein. Berlin zahle Milliarden an Moskau, während es sich militärisch auf den Schutz Washingtons verlasse. Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass die USA gern selbst mehr Flüssiggas verkaufen würden./wo/DP/stw

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  • 26.02.2019 BASF will sein Pigmentgeschäft verkaufen

    BASF will sein Pigmentgeschäft verkaufen

    26.02.2019| 10:38:45

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF baut sein Geschäft weiter um. "Wir bringen die Veräusserung unseres globalen Pigmentgeschäfts auf den Weg", sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller am Dienstag in Ludwigshafen. BASF gehört nach eigenen Angaben zu den Marktführern in dem Geschäft, mit dem das Unternehmen 2018 mit etwa 2600 Mitarbeitern einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro erwirtschaftete. Den Verkauf will BASF bis spätestens Ende 2020 abschliessen.

    Der seit Mai amtierende BASF-Chef krempelt derzeit das Unternehmen um. Im vergangenen Jahr stärkte er das Agrarchemiegeschäft, indem er für mehrere Milliarden Euro vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste. Zudem erhielt BASF erst jüngst unter Auflagen von der EU-Kommission die Genehmigung für die Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe.

    Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. So sind die Ludwigshafener gerade dabei, die Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall mit der früheren RWE -Sparte Dea zu fusionieren. Später soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden./mne/jha/

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  • 26.02.2019 BASF will nach Gewinneinbruch etwas mehr verdiene...

    BASF will nach Gewinneinbruch etwas mehr verdienen - Aktie gefragt

    26.02.2019| 09:24:59

    (Ausführliche Fassung)

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Die Autoflaute, das Niedrigwasser im Rhein und der Handelsstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF 2018 für einen deutlichen Gewinnrückgang gesorgt. BASF hatte deshalb bereits im Dezember die Prognose für den operativen Gewinn gekappt. Im laufenden Jahr will das im Dax notierte Unternehmen aber wieder mehr verdienen. "Auch wenn das Umfeld herausfordernd und von hoher Unsicherheit geprägt ist, wollen wir profitabel wachsen", sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller laut Pressemitteilung am Dienstag in Ludwigshafen.

    An der Börse sorgte zunächst vor allem der Ausblick für Optimismus. Die Aktie legte im frühen Handel um 2,86 Prozent zu. Laut dem Analysten Chetan Udeshi von JPMorgan sind hinter die besseren Signale für das laufende Geschäftsjahr allerdings einige Fragezeichen zu setzen.

    Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 2019 leicht über den Vorjahreswert herauskommen. Laut BASF-Definition rechnet Brudermüller damit mit einem Zuwachs von 1 bis 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für den Umsatz peilt BASF ein Plus von 1 bis 5 Prozent an. Allerdings werde das erste Halbjahr vergleichsweise schwach sein, warnte Brudermüller. Dabei verwies er etwa auf das starke Vorjahreshalbjahr sowie die anfallenden Kosten für den laufenden Konzernumbau.

    2018 ging das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor allem aufgrund eines sehr schwachen vierten Quartals im Jahresvergleich um 17 Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Euro zurück. Deutliche Rückgänge musste BASF in seiner Sparte mit Basischemikalien, sowie im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut hinnehmen. Aber auch in der Sparte Functional Materials & Solutions, in der BASF das Geschäft mit Katalysatoren, Bauchemikalien und Fahrzeuglacken zusammenfasst, lief es deutlich schlechter.

    Der Umsatz legte um 2,4 Prozent auf rund 62,7 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anfallender Gewinn in Höhe von 4,7 Milliarden Euro übrig. Das war gut ein Fünftel weniger als 2017. Allerdings ist beim Gewinn anders als beim Umsatz und dem bereinigten Ebit noch die kurz vor der Fusion mit dem Konkurrenten Dea stehende Öl- und Gastochter Wintershall enthalten. Wintershall steuerte zum Nettoergebnis rund 550 Millionen Euro bei.

    Trotz des Gewinnrückgangs will der BASF-Vorstand etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöht werden. Das Unternehmen schnitt bei seinen Kennziffern besser ab, als von Analysten erwartet wurde.

    Während BASF im laufenden Jahr von einem etwas schwächeren Wachstum für die Weltwirtschaft ausgeht, rechnet der Chemiekonzern mit einem Zuwachs bei der weltweiten Chemieproduktion in Höhe des Vorjahres. "Wir erwarten auch, dass unsere Abnehmerindustrien weiterhin wachsen", erläuterte Brudermüller. Die für BASF wichtige Autoindustrie soll sich nach dem Produktionsrückgang wieder leicht erholen.

    Dabei gehen die Ludwigshafener davon aus, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und ihren Handelspartnern im Laufe des Jahres entschärft und der anstehende Austritt Grossbritanniens aus der EU ohne grössere konjunkturellen Beeinträchtigungen erfolgt.

    Um das Unternehmen profitabler zu machen, setzte das BASF-Management im November ein neues Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beisteuern soll. Kosten einsparen will Brudermüller etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Ein Stellenabbau ist laut dem Chef vorerst nicht eingeplant.

    Der seit Mai neu amtierende BASF-Chef krempelt derzeit das Unternehmen um. Im vergangenen Jahr stärkte er das Agrarchemiegeschäft, indem er für mehrere Milliarden Euro vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste. Zudem erhielt BASF erst jüngst unter Auflagen von der EU-Kommission die Genehmigung für die Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe.

    Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. So sind die Ludwigshafener gerade dabei, die Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall mit der früheren RWE -Sparte Dea zu fusionieren. Später soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden./mne/men/jha/

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  • 26.02.2019 BASF will trotz Gewinneinbruch Dividende leicht e...

    BASF will trotz Gewinneinbruch Dividende leicht erhöhen

    26.02.2019| 07:03:35

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der weltgrösste Chemiekonzern BASF will trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöht werden, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mit. Experten hatten damit gerechnet. Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten sank 2018 im Jahresvergleich um fast 23 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro.

    Die Autoflaute, das Niedrigwasser im Rhein und der Handelsstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF im Schlussquartal für einen Gewinneinbruch gesorgt. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im Jahresvergleich um knapp 60 Prozent auf 630 Millionen Euro. Auch das Geschäft mit Basischemikalien lief deutlich schlechter. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF 348 Millionen Euro und damit fast um 70 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz legte um gut zwei Prozent auf knapp 15,6 Milliarden Euro zu. Bei den Kennziffern übertraf BASF die Erwartungen der Analysten.

    Im laufenden Jahr peilt das Ludwigshafener Unternehmen Zuwächse an. Der Umsatz soll bis zu 5 Prozent zulegen, nach 62,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll leicht den Vorjahreswert von 6,4 übertreffen./mne/jha/

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  • 21.02.2019 Wdh: Wintershall DEA streicht 800 Arbeitsplätze i...

    Wdh: Wintershall DEA streicht 800 Arbeitsplätze in Deutschland

    21.02.2019| 16:07:28

    (Im zweiten Absatz, zweiter Satz wurde bei der Gewerkschaftsbezeichnung "IG" ergänzt.)

    HAMBURG (awp international) - Das künftige Öl- und Gasförderunternehmen Wintershall DEA will nach dem Abschluss des laufenden Fusionsprozesses 800 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Mehr als die Hälfte des Personalabbaus sei an den Konzernzentralen in Hamburg und Kassel vorgesehen, ein weiterer Teil an Förderstandorten, teilten die beiden Fusionspartner Wintershall und DEA am Donnerstag mit. Damit entfällt nach Angaben des Betriebsrats jeder zweite Arbeitsplatz des neuen Unternehmens in Deutschland.

    Weitere 200 Stellen werde Wintershall DEA in Norwegen abbauen und damit insgesamt 1000 von 4200 Arbeitsplätzen weltweit, heisst es in der Mitteilung. Die Gewerkschaft IG BCE kündigte Widerstand gegen die Pläne an. "In ihrem Ehrgeiz, das neue Unternehmen hübsch für den Börsengang zu machen, sind die Vorstände um Längen übers Ziel hinausgeschossen", sagte Michael Winkler, der für die Gewerkschaft im Aufsichtsrat der Wintershall sitzt. "Das können und werden wir uns nicht gefallen lassen." Ein Stellenabbau in dieser Grössenordnung drohe den Betrieb der Unternehmen zu gefährden.

    Der DEA-Standort im niedersächsischen Wietze soll nach Angaben des Unternehmens geschlossen werden; das dort vorhandene Labor und Bohrkernlager ziehen nach Barnstorf um, ebenfalls in Niedersachsen. Bis zum 30. Juni 2020 haben Wintershall und DEA garantiert, auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschliessungen zu verzichten. Der Betriebsrat ist skeptisch, ob das auch danach noch gelingt, zumal der Standort Hamburg bereits mehrere Runden Personalabbau hinter sich habe.

    "Die Pläne schwächen den Standort Deutschland", sagte der Vorsitzende des DEA-Gesamtbetriebsrats, Günther Prien. Arbeitsplätze würden ins Ausland verlagert, nach Mexiko, Stavanger oder Abu Dhabi, obwohl die entsprechenden Arbeiten auch in Deutschland erledigt werden könnten. Hintergrund sei auch die Erschöpfung der konventionellen Öl- und Gasressourcen in Deutschland, die künftig zu einer rückläufigen Förderung im Inland führen würden. Damit finde das geplante Wachstum des Unternehmens ausschliesslich im Ausland statt. Das liege auch daran, dass die Fracking-Technologie, mit der weitere Öl- und Gasreserven mobilisiert werden könnten, in Deutschland gesellschaftlich nicht akzeptiert werde.

    Wintershall und DEA hatten im vergangenen September ihre Fusion besiegelt und erwarten den Abschluss des Prozesses im ersten Halbjahr 2019. Damit entsteht Deutschlands führender Rohstoffkonzern mit rund fünf Milliarden Euro Umsatz, der weltweit an Öl- und Gasförderprojekten beteiligt ist. Er wird zunächst zu 67 Prozent zu BASF und zu 33 Prozent zu Letter One gehören, einer Dachgesellschaft des russischen Oligarchen Michail Fridman. Später steigt der BASF-Anteil auf 72,7 Prozent, bevor ein Börsengang geplant ist. Das neue Unternehmen will die Öl- und Gasproduktion bis 2023 um 40 Prozent von 575 000 auf täglich 800 000 Barrel Öläquivalent steigern und 200 Millionen Euro pro Jahr bei Betrieb, Investitionen und Personal einsparen./egi/DP/fba

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  • 21.02.2019 Wintershall DEA streicht 800 Arbeitsplätze in Deu...

    Wintershall DEA streicht 800 Arbeitsplätze in Deutschland

    21.02.2019| 16:04:49

    HAMBURG (awp international) - Das künftige Öl- und Gasförderunternehmen Wintershall DEA will nach dem Abschluss des laufenden Fusionsprozesses 800 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Mehr als die Hälfte des Personalabbaus sei an den Konzernzentralen in Hamburg und Kassel vorgesehen, ein weiterer Teil an Förderstandorten, teilten die beiden Fusionspartner Wintershall und DEA am Donnerstag mit. Damit entfällt nach Angaben des Betriebsrats jeder zweite Arbeitsplatz des neuen Unternehmens in Deutschland.

    Weitere 200 Stellen werde Wintershall DEA in Norwegen abbauen und damit insgesamt 1000 von 4200 Arbeitsplätzen weltweit, heisst es in der Mitteilung. Die Gewerkschaft BCE kündigte Widerstand gegen die Pläne an. "In ihrem Ehrgeiz, das neue Unternehmen hübsch für den Börsengang zu machen, sind die Vorstände um Längen übers Ziel hinausgeschossen", sagte Michael Winkler, der für die Gewerkschaft im Aufsichtsrat der Wintershall sitzt. "Das können und werden wir uns nicht gefallen lassen." Ein Stellenabbau in dieser Grössenordnung drohe den Betrieb der Unternehmen zu gefährden.

    Der DEA-Standort im niedersächsischen Wietze soll nach Angaben des Unternehmens geschlossen werden; das dort vorhandene Labor und Bohrkernlager ziehen nach Barnstorf um, ebenfalls in Niedersachsen. Bis zum 30. Juni 2020 haben Wintershall und DEA garantiert, auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschliessungen zu verzichten. Der Betriebsrat ist skeptisch, ob das auch danach noch gelingt, zumal der Standort Hamburg bereits mehrere Runden Personalabbau hinter sich habe.

    "Die Pläne schwächen den Standort Deutschland", sagte der Vorsitzende des DEA-Gesamtbetriebsrats, Günther Prien. Arbeitsplätze würden ins Ausland verlagert, nach Mexiko, Stavanger oder Abu Dhabi, obwohl die entsprechenden Arbeiten auch in Deutschland erledigt werden könnten. Hintergrund sei auch die Erschöpfung der konventionellen Öl- und Gasressourcen in Deutschland, die künftig zu einer rückläufigen Förderung im Inland führen würden. Damit finde das geplante Wachstum des Unternehmens ausschliesslich im Ausland statt. Das liege auch daran, dass die Fracking-Technologie, mit der weitere Öl- und Gasreserven mobilisiert werden könnten, in Deutschland gesellschaftlich nicht akzeptiert werde.

    Wintershall und DEA hatten im vergangenen September ihre Fusion besiegelt und erwarten den Abschluss des Prozesses im ersten Halbjahr 2019. Damit entsteht Deutschlands führender Rohstoffkonzern mit rund fünf Milliarden Euro Umsatz, der weltweit an Öl- und Gasförderprojekten beteiligt ist. Er wird zunächst zu 67 Prozent zu BASF und zu 33 Prozent zu Letter One gehören, einer Dachgesellschaft des russischen Oligarchen Michail Fridman. Später steigt der BASF-Anteil auf 72,7 Prozent, bevor ein Börsengang geplant ist. Das neue Unternehmen will die Öl- und Gasproduktion bis 2023 um 40 Prozent von 575 000 auf täglich 800 000 Barrel Öläquivalent steigern und 200 Millionen Euro pro Jahr bei Betrieb, Investitionen und Personal einsparen./egi/DP/fba

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  • 12.02.2019 Glyphosat-Streit: EU will für mehr Transparenz be...

    Glyphosat-Streit: EU will für mehr Transparenz bei Zulassungen sorgen

    12.02.2019| 12:17:07

    STRASSBURG (awp international) - Nach der umstrittenen Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat in Europa sollen Genehmigungen für Lebensmittel und Pestizide transparenter werden. Auf einen entsprechenden Kompromiss einigten sich in der Nacht auf Dienstag Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments. Die Einigung soll sicherstellen, dass die für die Zulassung herangezogenen Studien verlässlich und unabhängig sind.

    Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat war 2017 in der EU nach monatelangem Streit für weitere fünf Jahre zugelassen worden. Gegen das Mittel hatte es vor allem in Deutschland Proteste gegeben. Es steht unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Zuletzt wurden im EU-Parlament auch Vorwürfe laut, die zuständige Prüfbehörde - das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung - habe in ihrer Risikobewertung von der Industrie abgeschrieben.

    Der nun gefundene Kompromiss sieht vor, dass die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa bei der Zulassung von Produkten vorab über alle vorliegenden Studien informiert wird. So soll Herstellern die Möglichkeit genommen werden, unliebsame Studien unter Verschluss zu halten. Bei Zweifeln an den von den Firmen erbrachten Nachweisen soll die Behörde auch selbst Studien in Auftrag geben können.

    Bürger sollen ebenfalls Zugriff auf die Studien bekommen. Nur in besonderen Fällen können Informationen geheimgehalten werden - etwa, wenn deren Veröffentlichung den Firmen gravierenden wirtschaftlichen Schaden zufügen könnte. Bevor die neuen Regeln in Kraft treten können, müssen formell noch das EU-Parlament und der Rat der Mitgliedstaaten grünes Licht geben./vio/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BAS
Valor 11450563
ISIN DE000BASF111

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG