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Fundamentale Daten

Dividende 3.1
Dividende ex Datum 07.05.2018
Zahlbar Datum 09.05.2018
Rendite 4.70%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 918'478'694
Marktkapital in Mio. 60'592.04
Umsatz Vormonat 11'107'438

Aktuelle News

  • 18.01.2019 Brüssel genehmigt BASF-Übernahme im Nylon-Markt

    Brüssel genehmigt BASF-Übernahme im Nylon-Markt

    18.01.2019| 12:05:28

    BRÜSSEL (awp international) - BASF hat grünes Licht aus Brüssel für die Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe. Der Zusammenschluss sei unter Auflagen genehmigt, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Zusagen der beiden Unternehmen hätten wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt.

    Der deutsche Mischkonzern BASF hatte die Übernahme im Wert von 1,6 Milliarden Euro im Mai 2018 bei der EU-Kommission angemeldet. Diese hatte jedoch die Befürchtung, dass die Fusion zu höheren Preisen in der Nylon-Produktionskette führen könnte. Das Material wird vielfältig verwendet, auch für Kleidung, Sportschuhe oder Teppiche. Die Brüsseler Wettbewerbshüter nahmen das Geschäft deshalb intensiver unter die Lupe.

    "Wir haben beschlossen, die Schaffung eines bedeutenden europäischen Akteurs auf diesem Markt zu genehmigen, weil die von BASF und Solvay angebotenen Verpflichtungen gewährleisten, dass der Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen oder zu einer geringeren Auswahl für die europäischen Unternehmen und letztlich auch für die Verbraucherinnen und Verbraucher führen wird", erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager jetzt.

    Im Zuge des Prüfverfahrens versprachen die Unternehmen unter anderem den Verkauf von Produktionsanlagen in Frankreich, Polen und Spanien an einen geeigneten Käufer. Zudem wollen sie mit diesem künftigen Konkurrenten ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Adipinsäure gründen. Langfristige Lieferverträge sollen den Bedarf des Industrieprodukts Adiponitril bei den veräusserten Unternehmensteilen sichern./vsr/DP/fba

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  • 17.01.2019 BASF prüft Grossinvestition in Indien

    BASF prüft Grossinvestition in Indien

    17.01.2019| 12:33:05

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemieriese BASF steht möglicherweise vor seiner grössten Investition in Indien. Es werde ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem indischen Mischkonzern Adani für eine Chemikalien-Produktionsanlage im westindischen Bundesstaat Gujarat geprüft, teilte BASF am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Bis Ende 2019 solle eine Machbarkeitsstudie fertig sein.

    Vorgesehen wären laut BASF für das Projekt nahe des Hafens von Mundra Gesamtinvestitionen von rund zwei Milliarden Euro für Planung, Bau und Betrieb diverser Produktionsanlagen für Chemieprodukte. Dies entspräche der grössten Investition der Ludwigshafener in Indien.

    Die Produkte, die dort hergestellt werden sollen, wären der BASF zufolge vor allem für den indischen Markt bestimmt, etwa für die einheimische Bau- und Automobilindustrie. Derzeit würden noch grosse Mengen an Petrochemikalien nach Indien importiert, was zu einem deutlichen Abfluss wertvoller Devisen führe, betonte Adani-Konzernchef Gautam Adani. Vorgesehen sei, die Anlagen mit Energie aus erneuerbaren Energien zu betreiben. Damit könnte Mundra die erste CO2-neutrale Produktionsstätte von BASF werden./chs/DP/jha

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  • 09.01.2019 BASF investiert Milliarden in Südchina - Vereinba...

    BASF investiert Milliarden in Südchina - Vereinbarung unterzeichnet

    09.01.2019| 20:35:39

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF ist bei einer geplanten Milliarden-Investition in Südchina einen Schritt weiter. BASF-Chef Martin Brudermüller und Lin Shaochun, Vize-Gouverneur der Provinz Guangdong, haben am Mittwoch in Ludwigshafen eine Rahmenvereinbarung für einen Verbundstandort im südchinesischen Guangdong unterzeichnet, wie BASF mitteilte. Die Investitionssumme bis zum Abschluss des schrittweise umzusetzenden Projekts wird auf bis zu 10 Milliarden US-Dollar (rund 8,7 Mrd Euro) geschätzt.

    "Der Anteil Chinas an der weltweiten Chemieproduktion wird bis zum Jahr 2030 auf rund 50 Prozent ansteigen", sagte Brudermüller. "Guangdong ist ein wachsender Markt für Chemie-Innovationen."

    Beide Seiten hatten bereits im Juli 2018 das Vorhaben im Rahmen einer Absichtserklärung bekräftigt. Es sei die grösste Investition des Chemieriesen und würde in Alleinverantwortung betrieben, hatte BASF mitgeteilt. Weltweit betreibt BASF derzeit sechs Verbundstandorte, jeweils zwei in Europa, Nordamerika und Asien./jba/DP/he

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  • 10.12.2018 BASF senkt Prognose - Trockenheit und Handelskonf...

    BASF senkt Prognose - Trockenheit und Handelskonflikt belasten

    10.12.2018| 09:31:36

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF hat wegen Niedrigwasser und der Autoflaute seine Jahresprognose gesenkt und erwartet nun für 2018 einen noch stärkeren Ergebnisrückgang. Das Niedrigwasser am Rhein führte zu Stillständen bei der Produktion, zudem bekommen die Ludwigshafener erste Auswirkungen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China zu spüren, warnte der Dax-Konzern am Freitagabend. Investoren reagierten am Montag verschreckt und warfen ihre Papiere auf den Markt. Die Aktie verlor kurz nach dem Handelsbeginn mehr als 4 Prozent.

    Die schlechten Nachrichten verbreitete BASF am Freitag nach Börsenschluss. Der Gewinn vor Zinsen, und Steuern (Ebit) sowie vor Sondereinflüssen werde 2018 um 15 bis 20 Prozent sinken. Bislang hatte BASF einen Rückgang von bis zu 10 Prozent in Aussicht gestellt. 2017 hatte der Konzern bei dieser Kennzahl 7,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Beim Ebit der BASF-Gruppe erwartet das Unternehmen weiter einen deutlichen Rückgang und beim Umsatz unverändert einen leichten Anstieg von bis zu 5 Prozent. Die Bilanz für 2018 will BASF am 26. Februar vorlegen.

    Wegen des niedrigen Rheinpegels und der daraus folgenden Produktionseinschränkungen wird der Konzern im Schlussquartal eine Ergebnisbelastung von voraussichtlich bis zu 200 Millionen Euro verbuchen. Daneben schwächte sich das BASF-Geschäft mit der Autoindustrie seit dem dritten Quartal weiter ab. Insbesondere die Nachfrage von Kunden in China verlangsamte sich deutlich, wie der Konzern erklärte. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China habe zu dieser Verlangsamung beigetragen. Ausserdem seien die Isocyanatpreise stärker gesunken und die sogenannten Crackermargen geringer als erwartet. BASF spaltet in gewaltigen Anlagen Rohbenzin auf.

    Völlig überraschend kam die Gewinnwarnung nicht. So hatten bereits einige Marktbeobachter Ende November gewarnt, dass die Jahresziele in Gefahr seien. Analyst Tim Jones von der Deutschen Bank etwa mutmasste über ein enttäuschendes viertes Quartal, welches den Ausblick gefährde. Auch Sebastian Satz von der britischen Investmentbank Barclays hatte damals schon befürchtet, dass die Kombination aus schwächeren Kunststoffpreisen, dem niedrigen Rhein-Pegel und einem möglichen Abbau von Lagerbeständen zum Jahresende hin die Wahrscheinlichkeit erhöhe, dass die Ludwigshafener ihre Jahresziele verfehlten.

    Zwar sei es nicht wirklich überraschend, dass der Chemiekonzern seine Ziele nun gekappt habe, doch das Ausmass sei enorm, schrieb Heiko Feber vom Bankhaus Lampe nun. Erste Analysten wie Laurence Alexander vom Analysehaus Jefferies befürchten nun, dass der Gegenwind durch das Niedrigwasser sowie die schwächere Autonachfrage aus China auch das erste Halbjahr beeinflussen könnten. Sorgen über die Aussichten der Endmärkte dürften auf der Bewertung lasten. Er senkte noch am Freitag sein Kursziel für BASF von 73 auf 64 Euro.

    Bereits das dritte Quartal war für BASF enttäuschend verlaufen. Das bereinigte Ebit sank um 14 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Auch hier hatte das Niedrigwasser bereits die Produktion eingeschränkt. BASF-Chef Martin Brudermüller hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, dass der Konzern in seiner 153-jährigen Geschichte nie einen solchen Sommer erlebt habe. BASF transportiert an seinem Stammwerk Ludwigshafen früheren Angaben zufolge 40 Prozent der Güter per Schiff.

    Gut ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt will BASF-Lenker Brudermüller daher die Weichen neu stellen und den Chemiekonzern in den kommenden Jahren profitabler machen. Um Kosten zu sparen, setzte BASF erst kürzlich für die Jahre 2019 bis 2021 ein Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum Ebitda beisteuern soll. Es betrifft Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten. Ein Stellenabbau ist laut Brudermüller vorerst nicht eingeplant. Der Manager schränkte bei der Vorstellung des Pakets Ende November jedoch auch ein, dass dies letztendlich von den wirtschaftlichen Gegebenheiten abhänge./nas/tav/jha/

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  • 07.12.2018 BASF senkt Ergebnisausblick - Trockenheit und Han...

    BASF senkt Ergebnisausblick - Trockenheit und Handelskonflikt belasten

    07.12.2018| 19:41:31

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF hat seine Jahresprognose gesenkt. Der Gewinn vor Zinsen, und Steuern (Ebit) sowie vor Sondereinflüssen werde 2018 um 15 bis 20 Prozent sinken, teilte der Dax -Konzern am Freitag nach Börsenschluss in Ludwigshafen mit. Bislang hatte BASF einen Rückgang von bis zu 10 Prozent im Vergleich zu den im Vorjahr erzielten 7,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Aktie verlor nachbörslich 2,5 Prozent.

    Als Grund nannte BASF vor allem die Sparte Chemicals. So werde der Konzern im Schlussquartal eine Ergebnisbelastung von voraussichtlich bis zu 200 Millionen Euro wegen des niedrigen Rheinpegels und der daraus folgenden Produktionseinschränkungen verbuchen. Daneben schwächte sich das BASF-Geschäft mit der Autoindustrie seit dem dritten Quartal weiter ab, insbesondere die Nachfrage von Kunden in China verlangsamte sich deutlich, wie der Konzern erklärte. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China habe zu dieser Verlangsamung beigetragen. Ausserdem seien die Isocyanatpreise stärker gesunken und die sogenannten Crackermargen geringer als erwartet.

    Beim Ebit der BASF-Gruppe erwartet das Unternehmen weiterhin einen deutlichen Rückgang und beim Umsatz unverändert einen leichten Anstieg von bis zu 5 Prozent. Die Zahlen für 2018 will BASF wie geplant am 26. Februar vorlegen./nas/jha/

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  • 06.12.2018 Studie: Dax-Konzerne spüren zunehmend Gegenwind

    Studie: Dax-Konzerne spüren zunehmend Gegenwind

    06.12.2018| 12:29:37

    FRANKFURT (awp international) - Das Klima für Deutschlands Börsenschwergewichte wird einer Studie zufolge rauer. Der Gesamtumsatz der Dax -Konzerne stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 3,0 Prozent auf 333 Milliarden Euro, wie aus einer Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervorgeht. Es war der höchste Wert in einem dritten Vierteljahr. Zugleich verzeichneten aber 17 Konzerne Einbussen beim operativen Gewinn, ein Unternehmen rutschte sogar in die roten Zahlen.

    "Im Tagesgeschäft kämpfen viele Unternehmen mit steigenden Kosten - etwa für Rohstoffe - und mit einer nachlassenden Kauflaune der Verbraucher", erläuterte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung. In diesem Jahr hätten bereits neun der 30 Dax-Konzerne ihre Gewinnprognosen gesenkt. Vor allem für die Automobilbranche sei das dritte Quartal wegen der Probleme bei der Umstellung auf das neue einheitliche Abgasprüfverfahren WLTP schwierig gewesen.

    In der Summe kletterte der operative Gewinn (Ebit) der Dax-Konzerne im dritten Quartal um 11,6 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro. Dabei schlugen auch einmalige Effekte zu Buche. So erzielte beispielsweise Bayer mit dem Verkauf von Geschäftsfeldern an BASF einen milliardenschweren Veräusserungsgewinn. Bereinigt um Sondereffekte sei die Gewinnentwicklung insgesamt deutlich weniger positiv gewesen.

    Nach Einschätzung Meyers dürften die Dax-Konzerne auch im laufenden vierten Quartal Gegenwind spüren. "Die Aussichten haben sich zuletzt eingetrübt, das Wachstum des Welthandels flaut ab und neue Handelsbarrieren werden aufgebaut, was insbesondere die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft trifft."/mar/DP/stw

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  • 30.11.2018 Presse: BASF erwägt mit Finanzinvestor milliarden...

    Presse: BASF erwägt mit Finanzinvestor milliardenschwere Bauchemie-Kooperation

    30.11.2018| 19:27:38

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF erwägt informierten Kreisen zufolge eine milliardenschwere Kooperation mit dem Finanzinvestor CVC. Man verhandle über mögliche Verbindungen der jeweiligen Bauchemie-Bereiche, um einen Anbieter von Fugenmassen und Dichtstoffen im Wert von bis zu 6 Milliarden Euro zu schaffen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen. Auf Seiten des Finanzinvestors geht es um die französische Parex Gruppe, hinter der CVC steht.

    Die Verhandlungen befinden sich aber laut dem Bericht noch in einem sehr frühen Stadium und finale Entscheidungen gibt es nicht. Vertreter von BASF und CVC wollten den Bericht demnach nicht kommentieren. Der Aktienkurs von BASF legte nachbörslich um gut ein halbes Prozent zu./tos/she

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  • 29.11.2018 BMW und BASF testen fairen Kobalt-Abbau im Kongo

    BMW und BASF testen fairen Kobalt-Abbau im Kongo

    29.11.2018| 18:37:10

    MÜNCHEN (awp international) - BMW und BASF wollen zusammen mit dem koreanischen Samsung -Konzern im Kongo den Abbau von Kobalt unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen testen. In dem afrikanischen Land lagern 60 Prozent der weltweiten Reserven von Kobalt, einem unverzichtbaren Rohstoff für Batterien.

    Wie BMW am Donnerstag mitteilte, soll die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für die Konzerne drei Jahre lang erproben, wie sich Arbeits- und Lebensbedingungen im Kleinstbergbau dort verbessern lassen. Die Einhaltung von Menschenrechten, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsstandards sei dabei die grösste Herausforderung.

    BMW will Kobalt grundsätzlich selbst einkaufen, um die Lieferkette besser kontrollieren zu können, und den Rohstoff von 2020 an seinen Batteriezell-Lieferanten CATL und Samsung bereitstellen./rol/DP/tos

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  • 26.11.2018 Wasserknappheit im Rhein: BASF stoppt TDI-Produkt...

    Wasserknappheit im Rhein: BASF stoppt TDI-Produktion in Ludwigshafen

    26.11.2018| 15:46:58

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Wegen der Wasserknappheit im Rhein hat der Chemieriese BASF die Produktion des Kunststoffprodukts Toluoldiisocyanat (TDI) in Ludwigshafen stoppen müssen. "Das Wiederanfahren der Anlage hängt von der weiteren Entwicklung des Rheinpegels ab", teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Tiefstand des Flusses führe zu Einschränkungen beim Transport per Schiff. Obwohl BASF alle Alternativen nutze - Pipeline, Lastwagen und Zug -, könnten nicht alle Rohstoffe nach Ludwigshafen transportiert werden. BASF transportiert am Stammwerk 40 Prozent der Güter per Schiff.

    Die eine Milliarde Euro teure TDI-Anlage läuft erst seit Juli 2018 im Regelbetrieb. Der Bau des bisher grössten Einzelprojekts in der 153-jährigen BASF-Geschichte hatte sich erheblich verzögert und wurde deutlich teurer. TDI ist ein Vorprodukt zur Kunststoffproduktion.

    Als Konsequenz aus dem Niedrigwasser fordert BASF-Chef Martin Brudermüller eine Diskussion über Gegenmassnahmen. "Wenn weniger Wasser reinfliesst, darf eben auch nur weniger rausfliessen. Dafür wären dann Schleusen und Stauwerke erforderlich", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montag). "Über solche Infrastrukturinvestitionen müssen wir diskutieren", sagte der seit Mai amtierende Chef. In der BASF-Geschichte habe das Unternehmen nie einen solchen Sommer erlebt./wo/DP/tos

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  • 24.11.2018 BASF: Auch bei strengem Winter keine Gas-Lieferen...

    BASF: Auch bei strengem Winter keine Gas-Lieferengpässe

    24.11.2018| 08:27:25

    Berlin (awp/sda/dpa) - BASF-Konzernchef Martin Brudermüller hat den russischen Staatskonzern Gazprom als verlässlichen Energielieferanten gelobt. Auch in diesem Winter müsse man nicht mit Gasengpässen rechnen, sagte Brudermüller den Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe vom Samstag.

    "Gazprom ist seit 30 Jahren ein absolut verlässlicher Geschäftspartner", sagte er auf die Frage, ob die Belieferung durch die Russland-Sanktionen gefährdet sei. "Wenn es bei uns schnell kalt wurde und wir mehr Gas brauchten, war Gazprom das einzige Unternehmen, das schnell die Ventile öffnete, damit genügend Gas nach Deutschland kam."

    BASF fördert mit seiner Tochter Wintershall gemeinsam mit Gazprom Gas in Russland. Wintershall gehört auch zu den westlichen Unternehmen, die am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beteiligt sind. Die Pipeline eines Konsortiums unter Führung von Gazprom soll Erdgas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland und Westeuropa liefern. Unter anderem Polen, die Ukraine und die USA lehnen das Projekt ab.

    Reich der Mitte als Vorbild

    Der neue Chef des Chemiekonzerns empfahl Deutschland, sich auch an China zu orientieren. "Von den Chinesen können wir lernen, wie man sich langfristig strategisch positioniert und die Ziele mit voller Kraft verfolgt", sagte er.

    Der BASF-Konzernchef sprach sich zudem für ein starkes Europa als Gegengewicht zu den USA und China aus: "Die Welt ordnet sich gerade neu - und zwar zwischen China und den USA. Im Kräftemessen dieser beiden Machtblöcke braucht die Welt dringend einen Antipoden, und das wäre ein starkes Europa."

    Russland sollte aus Sicht des BASF-Chefs in die G8-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten zurückgeholt werden. Russland war nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim aus der G8-Gruppe ausgeschlossen worden. Seit 2014 tagen die führenden westlichen Industrienationen USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kanada und Italien wieder im G7-Format.

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  • 20.11.2018 Covestro mit Gewinnwarnung wegen Wettbewerb und R...

    Covestro mit Gewinnwarnung wegen Wettbewerb und Rheinpegel

    20.11.2018| 14:53:36

    (Ausführliche Fassung)

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Covestro kann seine Jahresziele nun doch nicht mehr erreichen. Harter Wettbewerb, hohe Kosten infolge des niedrigen Rheinwasserpegels und Rückstellungen vermiesen dem Dax -Konzern den Jahresschluss. Bei den Zielen für das operative Ergebnis, den Bargeldzufluss und das Mengenwachstum muss der Konzern nun zurückrudern, wie Covestro am Dienstag überraschend in Leverkusen mitteilte. Noch Ende Oktober hatte das Management um Chef Markus Steilemann die Ziele bestätigt.

    Die Aktie rutschte am Dienstag drastisch ab. Sie verloren zuletzt über elf Prozent, zwischenzeitlich lagen sie so tief wie seit Herbst 2016 nicht mehr. Seit ihrem Rekordhoch bei 95,78 Euro im Januar 2018 ging es überwiegend steil bergab für die in den Jahren 2016 und 2017 ausserordentlich stark gelaufenen Papiere. Auch andere Chemiewerte gerieten in Mitleidenschaft, BASF und Evonik verloren ebenfalls deutlich an Wert.

    Neben einer schärferen Konkurrenz als gedacht kostete auch der niedrige Wasserstand des Rheins Covestro kräftig Geld, weil Produktionsausfälle bremsten und höhere Logistikkosten anfielen. Das operative Ergebnis (Ebitda) dürfte nun vom Vorjahreswert in Höhe von 3,44 Milliarden Euro leicht sinken statt zulegen. Damit wird der operative Gewinn auch deutlich unter den Markterwartungen landen. Die von Bloomberg bis dato befragten Analysten rechneten bisher etwa mit dem Vorjahreswert.

    Grund für die mauen Ergebnisse seien auch Rückstellungen für das eingeleitete Sparprogramm. Covestro will in der Verwaltung die Kosten senken und rechnet sich spätestens für Ende 2021 jährliche Einsparungen von rund 350 Millionen Euro aus. Weltweit sollen dafür auch rund 900 von insgesamt 16 600 Stellen wegfallen.

    Das Mengenwachstum wird nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet, bisher hielt Steilemann auch noch ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich für möglich. Im Kerngeschäft des vierten Quartals dürfte der Konzern aber noch ein leichtes Mengenwachstum erreichen.

    Auch beim Bargeldzufluss aus dem laufenden Geschäft wird die bisherige Zielmarke und auch der Vorjahreswert wohl nicht mehr erreicht. Statt der angepeilten über 2 Milliarden Euro wird der operative Free Cashflow voraussichtlich auch leicht unter den Vorjahreswert von 1,84 Milliarden Euro fallen. Entwickeln sich die frei verfügbaren Mittel schwächer, sorgen sich Anleger um die Dividende oder Aktienrückkäufe./men/jha/

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  • 20.11.2018 BASF setzt neues Sparprogramm auf - Aktie gibt nach

    BASF setzt neues Sparprogramm auf - Aktie gibt nach

    20.11.2018| 10:28:45

    (Ausführliche Fassung)

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Gut ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt stellt BASF -Chef Martin Brudermüller die Weichen: Er will den Chemiekonzern in den kommenden Jahren mit einer neuen Strategie noch profitabler machen. Dazu beitragen sollen neben dem Ausbau des China-Geschäfts auch effizientere Anlagen und geringere Kosten sowie eine neue Struktur der Geschäftssegmente.

    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll jährlich um drei bis fünf Prozent steigen, teilte der im Dax notierte Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mit. Damit rechnet BASF allerdings mit schwächeren Ergebniszuwächsen als in den vergangenen Jahren, was an der Börse für Enttäuschung sorgte.

    Laut Brudermüller konnte das Unternehmen beim bereinigten Ebitda seit 2012 jährlich im Schnitt um acht Prozent zulegen. Damit habe das Unternehmen besser abgeschnitten als die weltweite Chemieproduktion, die jährlich um 3,7 Prozent gewachsen sei.

    Die Aktie verlor im frühen Handel um 2,4 Prozent. Trotz eines neuen Effizienzprogramms peile der Chemiekonzern beim operativen Ergebnis (Ebitda) weniger an als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Markus Mayer von der Baader Bank.

    Um Kosten zu sparen und effizienter zu werden, setzt BASF in den Jahren 2019 bis 2021 ein neues Paket mit umfangreichen Massnahmen auf. Dieses Programm, das auch Investitionen in Produktionsanlagen beinhaltet, soll ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum Ebitda beisteuern. Es zielt auf die Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten.

    Zudem will der Konzern sein China-Geschäft weiter ausbauen. China ist laut BASF mit einem Anteil von über 40 Prozent am Weltmarkt der grösste Chemiemarkt. "Bis 2030 wird der Anteil Chinas auf knapp 50 Prozent wachsen und wir wollen daran partizipieren", sagte Brudermüller. Dazu beisteuern soll der neue Verbundstandort in Zhanjiang in der Provinz Guangdong sowie der Ausbau des Standorts Nanjing.

    Aber auch die Neuordnung der Konzernsegmente - die Zahl erhöht sich von vier auf sechs - gehört zu den wichtigen Punkten der neuen Strategie des seit Mai amtierenden BASF-Chefs. "Mit dieser neuen BASF-Segmentstruktur schaffen wir eine höhere Transparenz über die Aussteuerung unserer Geschäftsaktivitäten, die Bedeutung von Wertschöpfungsketten und die Rolle unseres Verbunds", erläuterte Brudermüller. Ziel sei es, die BASF-Geschäfte von ihren Wettbewerbern abzuheben und leistungsfähiger zu machen.

    Wachsen will BASF überwiegend organisch mit Hilfe von Investitionen und Innovationen, falls notwendig auch mit Zukäufen. "Das Hauptaugenmerk werden wir darauf legen, Prozesse effizient und zuverlässig zu gestalten. Geschäftsbereiche, in denen ein solcher Fortschritt nicht erreicht werden kann, werden wir gegebenenfalls veräussern", sagte Brudermüller.

    So stellte BASF bei Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal Ende Oktober das Bauchemiegeschäft auf den Prüfstand. Dabei sei ein Zusammenschluss mit einem starken Partner, aber auch ein Verkauf denkbar. Zu einem Ergebnis will er 2019 kommen. 2017 erzielte das Geschäft mit rund 7000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro.

    Derzeit ist bei BASF schon viel in Bewegung. Die Ludwigshafener übernahmen vom Rivalen Bayer Teile des Geschäfts mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut sowie den Digital-Farming-Bereich für insgesamt 7,6 Milliarden Euro. Die Leverkusener mussten diese im Zuge der Mega-Übernahme von Monsanto abgeben. Zudem will BASF seine Öl- und Gastochter Wintershall mit der früheren RWE-Sparte Dea verschmelzen und später an die Börse bringen./mne/tav/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BAS
Valor 11450563
ISIN DE000BASF111

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.02%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +2.69 +4.45%
Perf. 3M -3.53 -5.29%
Perf. laufendes Jahr +2.84 +4.71%
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Company Generalversammlung (04.05.2018)
Instrument Barausschüttung (27.02.2018)

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Xetra 65.60 +4.13% 5'316'270 18.01.2019
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SIX SX 73.73 +3.68% 36'349 18.01.2019
Other OTC Mk 75.30 +4.15% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 63.19 (17.01.2019)
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Tief 1W 62.15 (17.01.2019)
Hoch 1M 65.90 (18.01.2019)
Tief 1M 59.07 (27.12.2018)
Hoch 3M 70.90 (02.11.2018)
Tief 3M 57.26 (10.12.2018)
Hoch 1J 98.70 (19.01.2018)
Tief 1J 57.26 (10.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG