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Aktuelle News

  • 15.05.2019 Eingetrübte Konjunktur trifft deutsche Chemie

    Eingetrübte Konjunktur trifft deutsche Chemie

    15.05.2019| 11:07:30

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die nachlassende Weltwirtschaft macht der deutschen Chemie- und Pharmabranche zu schaffen. Nach einem kräftigen Umsatzrückgang zu Jahresbeginn rechnet sie zunächst nicht mit einer Belebung des Geschäfts, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. "Wir erwarten weiter ein schwieriges Jahr für die Chemie", erklärte Präsident Hans Van Bylen.

    Im ersten Quartal litt die drittgrösste deutsche Industriebranche mit gut 462 000 Beschäftigten unter der schwachen Nachfrage der deutschen Wirtschaft. Auf dem Heimatmarkt hielten sich wichtige Kunden wie Autobauer mit Bestellungen zurück. Im Ausland, etwa auf dem bedeutenden europäischen Markt, schlug die eingetrübte Weltkonjunktur durch. "Es gibt wenig Dynamik", erklärte der VCI.

    Von Januar bis März sank der Umsatz gemessen am starken Vorjahresquartal um 3,8 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. Gerade im Ausland liefen die Geschäfte schlechter. Die Produktion der hoch ausgelasteten Branche fiel um 6 Prozent, die Erzeugerpreise stiegen um 1,6 Prozent. 2018 hatte die Branche einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt, zum Jahresende trübte sich Lage aber ein.

    Zu Jahresbeginn gab es aber auch Hoffnungszeichen für die Chemiebranche, die als Zulieferer der Auto-, Bau- und Kosmetikindustrie oft ein Indikator für die Konjunktur ist. So legten die Produktion und die Kapazitätsauslastung gemessen am Schlussquartal 2018 etwas zu. In Europa sei der Jahresstart positiver verlaufen als befürchtet, so der VCI. Zugleich habe die deutsche Industrie ihren Abwärtstrend verlangsamt und die Binnenkonjunktur an Fahrt gewonnen. "Die Chemie hat sich zum Jahresauftakt etwas besser entwickelt als im vorangehenden Quartal", stellte Van Bylen fest.

    Auch habe sich der Pegel des Rheins nach dem trockenen Jahr 2018 wieder normalisiert, was den Transport von Chemieerzeugnissen erleichtert. Im vergangenen Jahr litten Konzerne wie BASF unter dem Niedrigwasser und mussten daher Millionen an Sonderkosten schultern.

    Im laufenden Jahr erwartet der VCI angesichts von Handelskonflikten und der schwächeren Weltwirtschaft unverändert einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf knapp 198 Milliarden Euro. Die Produktion soll bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent sinken. Der Verband hatte im März seine Prognose eingedampft, da es zu einem Sondereffekt kam: Ein Konzern hatte zum Jahresende die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland eingestellt./als/DP/jha

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  • 15.05.2019 Deutsche Chemiebranche leidet unter eingetrübter ...

    Deutsche Chemiebranche leidet unter eingetrübter Konjunktur

    15.05.2019| 10:08:48

    FRANKFURT (awp international) - Die schwächere Weltwirtschaft macht der deutschen Chemie- und Pharmabranche zu schaffen. Nach einem kräftigen Umsatzrückgang im ersten Quartal stellt sie sich weiter auf ein schwieriges Jahr ein, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

    Zum Jahresbeginn litt Deutschlands drittgrösste Industriebranche mit gut 462 000 Beschäftigten hierzulande unter einer schwachen Nachfrage nach Chemikalien. Auf dem Heimatmarkt hielten sich wichtige Kunden wie Autobauer mit Bestellungen zurück, im Ausland machte sich die eingetrübte Weltkonjunktur bemerkbar.

    Von Januar bis März sank der Umsatz in der Chemie- und Pharmaindustrie gemessen am Vorjahresquartal um 3,8 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. Die Produktion fiel um 6 Prozent. Dieses Jahr erwartet der VCI angesichts von Handelskonflikten und der schwächeren Weltwirtschaft unverändert einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent. Die Produktion der hoch ausgelasteten Branche soll bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent sinken./als/DP/jha

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  • 03.05.2019 BASF will trotz schwächerem Start 2019 mehr verdi...

    BASF will trotz schwächerem Start 2019 mehr verdienen

    03.05.2019| 13:32:34

    (Neu: Aussagen aus Telefonkonferenz und Hauptversammlung, Aktienkurs)

    LUDWIGSHAFEN/MANNHEIM (awp international) - Die Autoflaute sowie der Zollstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF auch im Auftaktquartal deutliche Spuren in der Bilanz hinterlassen. Bereits im Gesamtjahr 2018 hatte das Unternehmen aus Ludwigshafen wegen eines sehr schwachen Schlussquartals einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. 2019 will BASF dennoch wie geplant wieder mehr verdienen.

    Am Aktienmarkt profitierte die BASF-Aktie nur kurzzeitig von den jüngsten Geschäftszahlen. Nach einem freundlichen Handelsstart gaben die Papiere des Chemiekonzerns ihre Gewinne schnell wieder ab, legten zuletzt aber wieder leicht zu. Ein Händler sprach von einem durchwachsenen ersten Quartal und verwies auf Aussagen des Managements zu einer Abschwächung der Nachfrage wichtiger Kunden.

    Die Weltwirtschaft habe sich im zweiten Halbjahr 2018 spürbar abgekühlt, vor allem in den Märkten, in denen die wichtigsten BASF-Kunden sässen, sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller bei der Hauptversammlung am Freitag vor rund 6300 Aktionären in Mannheim. "Jedes Auto, das nicht produziert wird, bedeutet weniger Geschäft für uns." Vor allem Kunden aus China hätten aufgrund des Handelsstreits des Landes mit den USA weniger nachgefragt.

    "Das erste Quartal war so schwierig wie erwartet", sagte Finanzchef Ulrich Engel in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Das zweite Quartal werde ähnlich schwach ausfallen. Mit einer Besserung rechnet er für das zweite Halbjahr. So hätten Kunden aus der für BASF wichtigen Automobilindustrie signalisiert, dass sich die Nachfrage wieder beleben werde. Zudem sei BASF für einen Extremsommer besser vorbereitet. Das Unternehmen habe sich bereits Schiffe gesichert, die Rohstoffe auf dem Rhein auch bei einem erneut niedrigen Wasserpegel transportieren können. 2018 hatten Transportengpässe BASF 250 Millionen Euro beim operativen Ergebnis (Ebit) gekostet.

    In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres fiel das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf 1,73 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Tag der Hauptversammlung mitteilte. Analysten hatten mit einem ähnlich starken Ergebnisrückgang gerechnet. Während das Geschäft mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter lief, verzeichnete das Unternehmen in der Agrarchemie dank eines Milliarden-Zukaufs vom Rivalen Bayer im vergangenen Jahr kräftige Zuwächse. Das Bayer-Geschäft habe sich in den ersten drei Monaten besser entwickelt als erwartet, fügte Engel hinzu.

    Der Umsatz legte im ersten Quartal um drei Prozent auf knapp 16,2 Milliarden Euro zu. Dazu trugen auch Übernahmen bei. Unter dem Strich verdiente BASF 1,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings ist beim Gewinn anders als beim Umsatz und dem bereinigten Ebit noch die Öl- und Gastochter Wintershall enthalten, die die Ludwigshafener erst vor wenigen Tagen mit der früheren RWE-Sparte Dea fusioniert haben. Im zweiten Halbjahr 2020 soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden. Wintershall steuerte zum Nettoergebnis im ersten Quartal 274 Millionen Euro bei.

    Um das Unternehmen wieder profitabler zu machen, setzte das BASF-Management im November ein neues Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beisteuern soll. Kosten einsparen will Brudermüller etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Zudem baut der seit fast einem Jahr amtierende BASF-Chef den Konzern um.

    "Packen Sie die Probleme an und bringen Sie BASF zurück in die Erfolgsspur, aber muten Sie sich, der Organisation und den Mitarbeitern bitte nicht zu viel auf einmal zu", forderte Arne Rautenberg von der Fondsgesellschaft Union Investment. Die BASF sei derzeit eine Grossbaustelle, auf der man leicht den Überblick verlieren könne.

    2018 stärkte Brudermüller das Agrarchemiegeschäft, indem er vom Rivalen Bayer für mehrere Milliarden Euro bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste. Zudem erhielt BASF von der EU-Kommission unter Auflagen die Genehmigung zur Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe. Das Material wird vielfältig verwendet, auch für Kleidung, Sportschuhe oder Teppiche.

    Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. Neben Wintershall stehen weitere Geschäftsteile auf dem Prüfstand. So prüft der Chemiekonzern für das Bauchemiegeschäft einen Zusammenschluss mit einem Partner, aber auch einen Verkauf. Zudem will sich der Konzern von seinem Pigmentgeschäft trennen. Bis Ende 2020 soll der Verkauf abgeschlossen sein.

    Nach einem Gewinneinbruch 2018 will BASF im laufenden Jahr wieder mehr verdienen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 2019 im unteren Teil der von BASF definierten Spanne von 1 bis 10 Prozent zulegen. Zum Plus beitragen soll auch der Bayer-Zukauf. 2018 hatte die Übernahme aufgrund des Abschlusses erst nach der Saison nur Geld gekostet. Für den Umsatz peilt BASF ein Plus von 1 bis 5 Prozent an. Allerdings werde das erste Halbjahr vergleichsweise schwach ausfallen, hatten BASF-Manager bereits mehrfach gewarnt./mne/stk/stw

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  • 03.05.2019 BASF mit deutlichem Gewinnrückgang - Ausblick be...

    BASF mit deutlichem Gewinnrückgang - Ausblick bestätigt

    03.05.2019| 08:16:02

    (Ausführliche Fassung)

    LUDWIGSHAFEN/MANNHEIM (awp international) - Die Autoflaute sowie der Zollstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF auch im Auftaktquartal kräftig auf den Gewinn gedrückt. Bereits im Gesamtjahr 2018 hatte BASF vor allem aufgrund eines sehr schwachen Schlussquartals einen deutlichen Rückgang beim Ergebnis verzeichnet. 2019 will BASF wie geplant wieder mehr verdienen. Die Aktie von BASF notierte am frühen Morgen auf der Handelsplattform mit gut einem Prozent im Plus.

    In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres fiel das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf 1,73 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Freitag am Tag der Hauptversammlung in Ludwigshafen mitteilte. Analysten hatten mit einem ähnlich starken Ergebnisrückgang gerechnet. Während die Segmente mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter liefen, verzeichnete das Unternehmen im Agrarchemiegeschäft dank eines Milliarden-Zukaufs vom Rivalen Bayer im vergangenen Jahr kräftige Zuwächse.

    Der Umsatz legte im ersten Quartal um drei Prozent auf knapp 16,2 Milliarden Euro zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF 1,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings ist beim Gewinn anders als beim Umsatz und dem bereinigten Ebit noch die Öl- und Gastochter Wintershall enthalten, die die Ludwigshafener erst vor wenigen Tagen mit der früheren RWE -Sparte Dea fusioniert haben. Später soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden. Wintershall steuerte zum Nettoergebnis im ersten Quartal 274 Millionen Euro bei.

    Um das Unternehmen wieder profitabler zu machen, setzte das BASF-Management im November ein neues Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beisteuern soll. Kosten eingespart werden sollen etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Zudem baut der seit fast einem Jahr amtierende BASF-Chef Martin Brudermüller den Konzern um. 2018 stärkte er das Agrarchemiegeschäft, indem er für mehrere Milliarden Euro vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste.

    Zudem erhielt BASF Anfang des Jahres unter Auflagen von der EU-Kommission die Genehmigung für die Übernahme des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe. Das Material wird vielfältig verwendet, auch für Kleidung, Sportschuhe oder Teppiche. Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. Neben Wintershall stehen auch andere Geschäftsteile auf dem Prüfstand. So prüft der Chemiekonzern für das Bauchemiegeschäft etwa einen Zusammenschluss mit einem Partner, aber auch einen Verkauf. Zudem will sich der Konzern von seinem Pigmentgeschäft trennen. Bis Ende 2020 soll der Verkauf abgeschlossen sein.

    Nach einem Gewinneinbruch 2018 will BASF im laufenden Jahr wieder mehr verdienen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 2019 im unteren Teil der von BASF definierten Spanne von 1 bis 10 Prozent liegen. Zum Plus beitragen soll auch der Bayer-Zukauf. 2018 hatte die Übernahme aufgrund des Abschlusses erst nach der Saison nur gekostet. Für den Umsatz peilt BASF ein Plus von 1 bis 5 Prozent an. Allerdings werde das erste Halbjahr vergleichsweise schwach sein, hatten BASF-Manager bereits mehrfach gewarnt./mne/stk/mis

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  • 03.05.2019 Wdh: BASF mit deutlichem Gewinnrückgang

    Wdh: BASF mit deutlichem Gewinnrückgang

    03.05.2019| 07:59:42

    (Tippfehler in der Überschrift behoben)

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Die Autoflaute sowie der Zollstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF auch im Auftaktquartal kräftig auf den Gewinn gedrückt. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Freitag am Tag der Hauptversammlung in Ludwigshafen mitteilte. Während die Segmente mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter liefen, verzeichnete das Unternehmen kräftige Zuwächse im Agrarchemiegeschäft dank eines Milliarden-Zukaufs im vergangenen Jahr. BASF erwarb vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste.

    Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF 1,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz legte um drei Prozent auf knapp 16,2 Milliarden Euro zu. Den Ausblick für das Gesamtjahr 2019 bestätigte BASF./mne/stk

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  • 03.05.2019 BASF mit deutlichen Gewinnrückgang

    BASF mit deutlichen Gewinnrückgang

    03.05.2019| 07:08:06

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Die Autoflaute sowie der Zollstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF auch im Auftaktquartal kräftig auf den Gewinn gedrückt. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Freitag am Tag der Hauptversammlung in Ludwigshafen mitteilte.

    Während die Segmente mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter liefen, verzeichnete das Unternehmen kräftige Zuwächse im Agrarchemiegeschäft dank eines Milliarden-Zukaufs im vergangenen Jahr. BASF erwarb vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste.

    Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF 1,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz legte um drei Prozent auf knapp 16,2 Milliarden Euro zu. Den Ausblick für das Gesamtjahr 2019 bestätigte BASF.

    mne/stk

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  • 03.05.2019 Nord Stream 2: US-Botschafter Grenell droht Firme...

    Nord Stream 2: US-Botschafter Grenell droht Firmen erneut mit Sanktionen

    03.05.2019| 06:33:28

    BERLIN (awp international) - Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat Sanktionsdrohungen gegen deutsche Unternehmen erneuert, die sich an der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen. "Aus amerikanischer Sicht fördert die Pipeline nicht nur Gas, sondern ein erhöhtes Sanktionsrisiko", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er warnte, dass sich europäische Länder durch die Pipeline abhängig von Russland machten. Zu den deutschen Unternehmen, die sich an Nord Stream 2 beteiligen, gehören unter anderen der Energiekonzern Uniper sowie der Öl- und Gasproduzent Wintershall Dea.

    Die Rolle des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) beim Bau von Nord Stream 2 bezeichnete Grenell als "unmöglich". Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG, vergleichbar mit dem Aufsichtsrat in deutschen Unternehmen.

    Die Pipeline soll bis Jahresende fertig sein. Befürworter argumentieren, die Leitung sei notwendig, da die Eigenproduktion an Erdgas in Europa bis 2035 deutlich sinken, der Bedarf aber annähernd gleich bleiben werde. Kritiker betonen dagegen, dass Nord Stream 2 den EU-Binnenmarkt bedrohe. Etliche EU-Länder und auch die USA lehnen das Projekt ab./zeh/DP/zb

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  • 01.05.2019 BASF und LetterOne planen Börsengang von Wintersh...

    BASF und LetterOne planen Börsengang von Wintershall Dea in 2. Jahreshälfte 2020

    01.05.2019| 08:29:53

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF und LetterOne haben nach Zustimmung aller Behörden den Zusammenschluss von Wintershall und DEA vollzogen. "Mit Wintershall Dea schaffen wir das führende unabhängige europäische Explorations- und Produktionsunternehmen mit internationalen Aktivitäten in Kernregionen", sagte Hans-Ulrich Engel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF am Mittwoch laut Mitteilung. Die Integration werde in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Ein Börsengang werde für die zweite Jahreshälfte 2020 angestrebt.

    Die BASF -Tochter wird mit Dea zum grössten unabhängigen europäischen Gas- und Ölunternehmen. Dabei fallen laut früheren Angaben in beiden Konzernen insgesamt 1000 von 4200 Stellen weg. BASF sprach nun ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion von Synergien von mindestens 200 Millionen Euro pro Jahr.

    Nach dem Zusammenschluss soll das Geschäft wachsen: Die durchschnittliche Tagesproduktion des neuen Unternehmens soll auf künftig bis zu 800 000 Barrel innerhalb der nächsten vier Jahre steigern, bekräftigte der Konzern./jha/

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  • 19.04.2019 BASF will 5G-Funknetz - 'Grundlage für wettbewerb...

    BASF will 5G-Funknetz - 'Grundlage für wettbewerbsfähige Lösungen'

    19.04.2019| 14:31:17

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF will einen Antrag auf eigene 5G-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur stellen. "5G bietet im Vergleich zu 4G viele technische Möglichkeiten - vor allem für neue industrielle Anwendungen", sagte ein Unternehmenssprecher in Ludwigshafen. Wichtige Argumente seien Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Echtzeitkommunikation. "Verzögerungen durch die Übertragung sind nur noch minimal", sagte er. Bei der BASF sei die 5G-Technologie für verschiedene Bereiche interessant, etwa beim Betrieb von autonomen Fahrzeugen im Bereich Güterlogistik (automated guided vehicles, AGV).

    Lokale 5G-Frequenzen seien die Grundlage für zuverlässige, flexible und örtlich begrenzte eigene 5G-Netze zur Kommunikation zwischen Maschinen, Systemen und Anlagen an den Produktionsstandorten - gegebenenfalls auch unabhängig von grossen Mobilfunkprovidern, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Dies ist die Grundlage für wettbewerbsfähige neue digitale Lösungen in der BASF." So sei gewährleistet, dass das Unternehmen über den Zeitpunkt des Ausbaus und die Qualität des 5G-Netzes entscheiden sowie Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität seiner Daten wahren könne.

    "Eigene lokale Frequenzen kommen für die grösseren Standorte in Deutschland wie etwa Ludwigshafen in Frage", sagte der BASF-Sprecher. "Wir gehen aber davon aus, dass sich grundsätzlich neue Bereiche für industrielle Anwendungen in ganz Deutschland entwickeln werden, so dass wir auch an kleineren Standorten gemeinsam mit anderen industriellen Anwendern an der 5G-Technologie partizipieren können."/wo/DP/he

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  • 12.04.2019 Poroschenko weiter gegen Gaspipeline Nordstream 2

    Poroschenko weiter gegen Gaspipeline Nordstream 2

    12.04.2019| 15:15:16

    BERLIN (awp international) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat erneut das Ende des Baus der deutsch-russischen Gaspipeline Nordstream 2 gefordert. Die Ukraine kämpfe weiter dafür, dass der Bau gestoppt werde, sagte Poroschenko am Freitag in Berlin am Rande eines Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er schlage deutschen Firmen vor, den Gastransit in einem gemeinsamen Konsortium zu verwalten. Merkel ihrerseits bekräftigte lediglich, man werde sich dafür einsetzen, dass die Ukraine Gastransitland bleibe.

    Auch andere ost- und mittelosteuropäische Staaten wie Polen oder Ungarn kritisieren die Pipeline Nordstream 2, die direkt von Russland durch die Ostsee nach Deutschland führen soll. US-Präsident Donald Trump machte wiederholt deutlich, dass er es überhaupt nicht schätze, wenn Deutschland auf diesem Wege Gas aus Russland beziehe und nicht das - teurere - Gas aus den Staaten./rm/cn/bk/DP/mis

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  • 10.04.2019 BASF baut Produktion für Zwischenprodukt Alkyleth...

    BASF baut Produktion für Zwischenprodukt Alkylethanolamine aus

    10.04.2019| 12:44:42

    LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF baut mit einer neuen Anlage in Ludwigshafen seine Produktion für das Zwischenprodukt Alkylethanolamine aus. BASF werde 2020 mehr als 110 000 Tonnen des Zwischenprodukts an den drei Produktionsstandorten Ludwigshafen, Geismar (USA) und Nanjing (China) produzieren, teilte die im Dax notierte Gesellschaft in Ludwigshafen am Mittwoch mit. Damit wird sich die Produktion um rund zehn Prozent erhöhen. Derzeit stellt BASF laut einem Unternehmenssprecher 100 000 Tonnen von dem Zwischenprodukt her.

    Alkylethanolamine werden vor allem als Vorprodukte für Flockungsmittel zur Wasseraufbereitung sowie in der Lackindustrie als Bindemittel zwischen Pigmenten und Harzen verwendet. Zudem kommen diese speziellen Verbindungen auch bei der Gaswäsche, in Weichspülern, als Schmiermittel in Flüssigkeiten zur Metallbearbeitung und zur Herstellung von Kunststoffen zum Einsatz./mne/men/fba

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  • 08.04.2019 Bauernverband-Umfrage: Noch immer trübe Stimmung ...

    Bauernverband-Umfrage: Noch immer trübe Stimmung unter Landwirten

    08.04.2019| 11:58:27

    BERLIN (awp international) - Wenig Planungssicherheit und Dürreschäden vom vergangenen Sommer machen den Bauern in Deutschland nach einer Verbandsumfrage weiter zu schaffen. Entsprechend gering sind die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung, wie aus dem aktuellen Konjunkturbarometer des Bauernverbands hervorgeht. Als Folge ist der sogenannte Stimmungsindex deutscher Landwirte im Vergleich zu Dezember 2018 von 23,9 Punkten auf 22,3 Punkte zurückgegangen.

    Zwar wird die aktuelle wirtschaftliche Situation im Durchschnitt noch besser bewertet als die künftige Entwicklung. Immer mehr Betriebe halten sich aber mit Investitionen zurück: Für die kommenden sechs Monate planen das derzeit noch 29 Prozent, 2018 waren es 35 Prozent.

    "Investitionen in eine leistungsfähige Landwirtschaft sichern auch viele Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen", teilte der Bauernverband mit. Investitionen in Ställe gingen grundsätzlich mit mehr Tierwohl einher.

    Etwa die Hälfte der aktuell geplanten Investitionen entfällt auf den Bereich Ställe und Stalltechnik. Rund ein Viertel ist für Maschinen vorgesehen. Während diese beiden Werte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, sind die geplanten Ausgaben für erneuerbare Energien leicht gestiegen.

    Nach wie vor ist die Finanzlage von Betrieben im Osten den Angaben zufolge besonders angespannt. Als Grund werden die Spätfolgen der Dürre vom vergangenen Sommer genannt.

    Ganz generell sei aber auch die Politik für die schwierige Situation der Bauern verantwortlich, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied. "Landwirte scheuen derzeit Investitionen, weil politische Planungssicherheit fehlt. Wir brauchen dringend mehr Verlässlichkeit und Langfristigkeit in den politischen Entscheidungen", sagte er.

    Für die aktuelle Erhebung befragte das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt im März rund 900 Landwirte in Deutschland./rot/DP/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BAS
Valor 11450563
ISIN DE000BASF111

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -1.43%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -9.50 -12.80%
Perf. 3M -0.62 -0.95%
Perf. laufendes Jahr +4.35 +7.21%
Perf. 52W   -27.12%

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Tief 1W 62.29 (15.05.2019)
Hoch 1M 74.62 (23.04.2019)
Tief 1M 62.29 (15.05.2019)
Hoch 3M 74.62 (23.04.2019)
Tief 3M 62.29 (15.05.2019)
Hoch 1J 90.00 (22.05.2018)
Tief 1J 57.26 (10.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG