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Dividende 10
Dividende ex Datum 16.03.2018
Zahlbar Datum 20.03.2018
Rendite ---
Nominalwert 10
Anzahl Aktien 895'953'621
Marktkapital in Mio. 112'890.16
Umsatz Vormonat 481'594'546

Aktuelle News

  • 10:53:00 Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Ska...

    Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    23.01.2019| 10:53:00

    (neu: durchgehend aktualisiert)

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Deutsche Bank bestätigte, im Kontakt mit Behörden zu sein, ohne dabei die Federal Reserve namentlich zu nennen. Die Kapitalmärkte reagieren gemässigt auf die Nachricht - mit einem Minus von 0,2 Prozent liegt die Deutsche Bank am Mittwoch gleichauf mit dem Dax.

    Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, ist dem Bericht zufolge noch in einem frühen Stadium. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

    "Es gibt keine Untersuchungen, sondern mehrere Informationsanfragen von Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt", teilte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in Reaktion auf den Bericht mit. Es sei wenig überraschend, dass die Ermittlungsbehörden und Banken selbst ein Interesse am Fall Danske und den daraus zu ziehenden Lehren hätten. Die Deutsche Bank kooperiere mit den Behörden.

    Bei den Untersuchungen geht es Bloomberg zufolge um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

    Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung."

    Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

    Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

    Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen." Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse hatten die Berichte und die Razzia zum Jahresende für massive Kursverluste gesorgt - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

    Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,81 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel.

    Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem betont, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

    "Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/elm/fba/stk

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  • 08:13:15 Fed untersucht wohl Rolle der Deutschen Bank bei ...

    Fed untersucht wohl Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    23.01.2019| 08:13:15

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, sei noch in einem frühen Stadium. Eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren - auch von der Fed habe es keinen Kommentar gegeben. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

    Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

    Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung".

    Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

    Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

    Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen". Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse sorgten die Berichte und die Razzia für massive Kursverluste - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

    Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,86 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel - noch deutlicher kann ein Misstrauensvotum der Investoren kaum aussehen.

    Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem beteuert, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

    "Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/mis/fba

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  • 06:54:30 Fed untersucht Rolle der Deutschen Bank beim Dans...

    Fed untersucht Rolle der Deutschen Bank beim Danske-Geldwäsche-Skandal

    23.01.2019| 06:54:30

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier.

    Das Fed prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Die Untersuchung des Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, sei noch in einem frühen Stadium. Eine Sprecherin der Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren - auch vom Fed habe es keinen Kommentar gegeben./zb/mis/kw

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  • 13.12.2018 US-Senatoren fordern Geldwäsche-Ermittlungen gege...

    US-Senatoren fordern Geldwäsche-Ermittlungen gegen Deutsche Bank

    13.12.2018| 18:00:47

    Washington (awp/awp/sda/reu) - Der Deutschen Bank droht in den USA neues Ungemach. Nach der jüngsten Geldwäsche-Razzia forderten am Donnerstag hochrangige Politiker der Demokraten Ermittlungen des US-Senats. Auch das Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten ab Januar die Mehrheit stellen, dürfte das Geldhaus demnächst ins Visier nehmen.

    Angesichts der zahlreichen Verfehlungen der Vergangenheit sollte der Bankenausschuss des US-Senats Ermittlungen gegen das Geldhaus einleiten, schrieben die demokratischen Senatoren Elizabeth Warren und Chris Van Hollen an den republikanischen Ausschuss-Vorsitzenden Mike Crapo. Die Vorkehrungen des Instituts gegen Geldwäsche sollten überprüft werden. Sorge bereite den beiden Senatoren, dass die Deutsche Bank als Korrespondenzbank anderen Instituten bei der Geldwäsche oder bei der Umgehung von US-Sanktionen behilflich gewesen sein könnte. Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank hatte die Deutsche Bank als sogenannte Korrespondenzbank offenbar mehr als 160 Milliarden Euro an verdächtigen Geldern für das dänische Institut abgewickelt.

    Der republikanische Ausschuss-Vorsitzende Crapo kann eine Untersuchung genehmigen. Eine Sprecherin von Crapo lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, das Geldhaus nehme seine rechtlichen Verpflichtungen ernst und sei bereit, mit jeder offiziellen Untersuchung zu kooperieren.

    Demokratische Politiker haben die Bank auch wegen ihrer Geschäftsbeziehungen zu US-Präsident Donald Trump ins Visier genommen. Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters, führende Demokratin im Bankenausschuss des Repräsentantenhaus, wollte von der Bank entsprechende Dokumente einfordern. Doch die Republikaner, die bisher noch über die Mehrheit verfügen, haben dieses Ansinnen ignoriert. Mit der Machtübernahme durch die Demokraten im Repräsentantenhaus im Januar wird Waters voraussichtlich den Ausschuss-Vorsitz übernehmen und kann dann die Zusendung der Dokumente anordnen.

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  • 30.11.2018 Dänische Notenbank sieht Finanzstabilität des Lan...

    Dänische Notenbank sieht Finanzstabilität des Landes in Gefahr

    30.11.2018| 11:43:36

    KOPENHAGEN (awp international) - In Dänemark bedroht nach Einschätzung der Notenbank ein Geldwäscheskandal bei der Danske Bank die Finanzstabilität des gesamten Landes. Die durch den Skandal ausgelösten Probleme einer einzelnen Bank könnten den gesamten Finanzsektor erfassen und die Finanzstabilität gefährden, warnte die Zentralbank in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Die Danske Bank steht im Zentrum von einem der grössten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro.

    Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die grösste dänische Geschäftsbank Anklage erhoben. Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Beginn des Jahres sind die Aktien der Danske Bank um 46 Prozent eingebrochen. Seit Wochen hält sich in den Medien der Verdacht, die Deutsche Bank könnte auch in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank tiefer verwickelt sein. Die Deutsche Bank weist jede Verantwortung von sich.

    In Dänemark hätten rekordtiefe Leitzinsen und günstige Finanzierungsbedingungen dazu geführt, dass Kreditgeber höhere Risiken eingegangen seien, hiess es weiter in der Mitteilung. Die Notenbanker forderten die Industriebetriebe des Landes auf, stärkere Rücklagen zu bilden und auf die Auszahlung höherer Dividenden zu verzichten./jkr/elm/stk

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  • 21.11.2018 Deutsche Bank weist Mitverantwortung im Danske-Sk...

    Deutsche Bank weist Mitverantwortung im Danske-Skandal zurück

    21.11.2018| 12:16:39

    Frankfurt (awp/reu) - Die Deutsche Bank sieht im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank keine Mitverantwortung. Als sogenannte Korrespondenzbank habe das grösste heimische Geldhaus keine konkrete Kenntnis der Kunden des grössten dänischen Instituts gehabt und auch nicht haben müssen, sagte die für Aufsichts-, Regulierungs- und Compliance-Fragen zuständige Vorständin Sylvie Matherat am Mittwoch in Frankfurt.

    "Da ist man nicht in der ersten Reihe. Das ist die Bank selbst." Die Deutsche Bank habe jedoch die Transaktionen der Danske-Kunden beobachtet und - als sich Verdachtsmomente ergaben - gehandelt.

    Die Geschäftsbeziehung zwischen der Deutschen Bank und der Danske Bank dauerte laut Matherat acht Jahre, bevor sie von den Frankfurtern beendet wurde. Welchen Umfang die in diesem Zeitraum für die Dänen abgewickelten Geschäfte hatten, wollte Matherat nicht bestätigen. Einem früheren Danske-Angestellten zufolge, der am Montag vor einem Untersuchungsausschuss des dänischen Parlaments ausgesagt hatte, waren es rund 150 Milliarden Dollar. Laut Matherat wickelt die Deutsche Bank jeden Tag Geschäfte in einem Volumen von rund 400 bis 450 Milliarden Dollar als Korrespondenzbank für andere Institute ab. Sie beobachte dabei die Transaktionen, die über ihre Systeme liefen, sehr genau, sagte die Französin, die seit 2015 im Vorstand der Deutschen Bank sitzt.

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  • 01.10.2018 Danske Bank beginnt mit Aufräumarbeiten nach Skan...

    Danske Bank beginnt mit Aufräumarbeiten nach Skandal - Interims-Chef berufen

    01.10.2018| 10:58:06

    KOPENHAGEN (awp international) - Die durch einen Geldwäsche-Skandal in die Schlagzeilen geratene Danske Bank hat übergangsweise Jesper Nielsen an die Firmenspitze berufen. Das teilte die Danske Bank am Montag in Kopenhagen mit. Nielsen (49) soll die Bank führen, bis ein Nachfolger für den durch den Skandal in Ungnade gefallenen Thomas Borgen (54) gefunden ist. Dieser hatte Mitte September seinen Rücktritt angeboten, nachdem Ermittlungen gegen die grösste dänische Bank publik geworden waren.

    Laut der Staatsanwaltschaft soll in einer estnischen Filiale der Danske Bank Geld im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro gewaschen worden sein. Allein in Dänemark droht der Bank nun Bussen in Millionenhöhe. Borgen bekommt bei seinem Abgang noch ein Jahresgehalt mit auf den Weg.

    Die Berufung Nielsens zeigt aus Sicht von Beobachtern, wie dringend die Bank versucht, an ihrer Firmenspitze aufzuräumen. Nielsen arbeitet seit 1996 für die Bank und verantwortete zuletzt das Geschäft in der dänischen Heimat. Er sei aber kein Kandidat, um die Rolle des Vorstandsvorsitzenden dauerhaft auszufüllen, stellte Verwaltungsratschef Ole Andersen klar.

    Ob auch Andersen über den Skandal stürzt, ist nicht ausgeschlossen. Er selbst hatte Hinweise auf einen möglichen Rücktritt gegeben. Der 62-Jährige hatte im September eingeräumt, dass die internen Sicherheitskontrollen der Bank versagt haben. "Es gab eine Reihe Warnleuchten, auf die nicht reagiert wurde", so Andersen damals. "Die Verhältnisse sind deutlich schlimmer als wir glaubten oder uns auch nur vorstellen konnten, als wir unsere interne Untersuchung einsetzten."/she/stw/jha/

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  • 24.09.2018 Bafin drängt Deutsche Bank zu mehr Anstrengungen ...

    Bafin drängt Deutsche Bank zu mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche

    24.09.2018| 15:11:53

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die Finanzaufsicht Bafin nimmt die Deutsche Bank beim Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung enger an die Kandare. Deutschlands grösstes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmassnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.

    Zur Überwachung der angeordneten Massnahmen werde bei der Deutschen Bank ein Sonderbeauftragter eingesetzt. "Es ist das erste Mal, dass die Bafin eine solche aufsichtliche Massnahme bei einer Bank im Bereich der Geldwäscheprävention anordnet", teilte die Bafin mit. Hintergrund des Vorstosses sind dem Vernehmen nach keine aktuellen Tatbestände.

    "Wir haben den Anspruch, dass die Prozesse zur Identifizierung unserer Kunden den regulatorischen Anforderungen in jeder Hinsicht gerecht werden", erklärte ein Deutsche-Bank-Sprecher. "Wir stimmen mit der Bafin darin überein, dass wir diese Prozesse in der Unternehmens- und Investmentbank weiter verbessern müssen."

    Die Bank arbeite gemeinsam mit der Finanzaufsicht und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG als Sonderbeauftragter daran, "die regulatorischen Anforderungen schnellstmöglich und im vorgegebenen Zeitrahmen zu erfüllen", versicherte die Bank.

    Als Lehre aus teuren Rechtsstreitigkeiten der Vergangenheit hatte die Deutsche Bank in der Abteilung, die die Einhaltung von Regeln überwacht, kräftig Personal aufgebaut. 2500 Mitarbeiter kümmern sich nach jüngsten Angaben des Konzerns um Regulierung, Compliance und den Kampf gegen Finanzkriminalität - Tendenz weiter steigend.

    "Wir haben die grössten Rechtsstreitigkeiten aus der Vergangenheit hinter uns gelassen", bilanzierte kürzlich das für diesen Bereich zuständige Deutsche-Bank-Vorstandsmitglied Sylvie Matherat im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Nun sind wir weiterhin dabei, unsere internen Kontrollen zu verbessern. Dabei haben wir schon recht viel erreicht."

    Allerdings musste die Bank einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen: Der erst Anfang 2017 ernannte Anti-Geldwäschebeauftragte Philippe Vollot wechselt nach Dänemark zu der aktuell von einem Geldwäsche-Skandal in Estland erschütterten Danske Bank und wird dort Mitglied des Vorstands. Vollots Nachfolger bei der Deutschen Bank wird zum 1. Oktober Stephan Wilken./ben/DP/tos

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  • 20.09.2018 EU-Kommission nimmt Geldwäsche-Skandal bei Danske...

    EU-Kommission nimmt Geldwäsche-Skandal bei Danske Bank ins Visier

    20.09.2018| 11:28:05

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Kommission will sich im Geldwäsche-Skandal um die dänische Danske Bank einschalten. Sie werde am 2. Oktober mit dem dänischen und dem estnischen Minister sprechen, kündigte EU-Justizkommissarin Vera Jourova am Donnerstag in Brüssel an. "Ich will verstehen, wo die Fehler hauptsächlich passiert sind."

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das grösste Kreditinstitut Dänemarks, weil in einer estnischen Filiale Geld im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro gewaschen worden sein soll. Die Bank hatte erklärt, die verdächtigen Transaktionen in Estland könnten noch nicht genau beziffert werden. Am Mittwoch hatte Vorstandschef Thomas Borgen seinen Rücktritt angekündigt.

    Es geht um die Jahre 2007 bis 2015. In der Zeit habe die estnische Filiale etwa 10 000 Kunden aus dem Ausland gehabt, die rund 200 Milliarden Euro bewegt hätten. "Ein grosser Teil dieser 200 Milliarden Euro, die durch die Filiale flossen, sind verdächtige Transaktionen", sagte Anwalt Ole Spiermann, der die interne Untersuchung leitet. Genaueres müssten die Behörden ermitteln.

    Sie wolle herausfinden, ob auch Fehler von Seiten der Bankaufsichtsbehörden passiert seien, sagte EU-Kommissarin Jourova. Gegebenenfalls müsse die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (eba) eingeschaltet werden. "Das Ausmass des Skandals ist schockierend", sagte sie. "Wir müssen Geldtransfers, die von ausserhalb Europas kommen, genauer überprüfen."/asa/DP/stw

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  • 19.09.2018 Chef der Danske Bank tritt nach Geldwäsche-Skanda...

    Chef der Danske Bank tritt nach Geldwäsche-Skandal zurück

    19.09.2018| 11:02:29

    (Ausführliche Fassung)

    KOPENHAGEN (awp international) - Im Geldwäsche-Skandal um die Danske Bank hat der Vorstandschef Thomas Borgen seinen Rücktritt angekündigt. Die Bank sei ihrer Verantwortung in dem Fall nicht nachgekommen, erklärte er am Mittwoch. "Das bedauere ich zutiefst." Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Geldhaus, weil in einer estnischen Filiale Geld im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro gewaschen worden sein soll. Die Danske Bank ist das grösste Kreditinstitut Dänemarks.

    Borgen steht seit 2013 an der Spitze des Geldhauses. Er werde noch bleiben, bis ein Nachfolger gefunden sei, erklärte die Danske Bank. Der Aufsichtsrat erklärte sein Bedauern über Borgens Rücktritt. Es sei jedoch die richtige Entscheidung.

    Die Danske Bank erklärte, die verdächtigen Transaktionen in Estland könnten noch nicht genau beziffert werden. Es geht um die Jahre 2007 bis 2015. In der Zeit habe die estnische Filiale 10 000 Kunden aus dem Ausland gehabt, die rund 200 Milliarden Euro bewegt hätten. "Ein grosser Teil dieser 200 Milliarden Euro, die durch die Filiale flossen, sind verdächtige Transaktionen", sagte Anwalt Ole Spiermann, der die interne Untersuchung leitet. Genaueres müssten die Behörden ermitteln.

    Das dänische Geldhaus hatte die estnische Sampo Bank 2006 übernommen. Bereits 2007 hätten laut einer Untersuchung verdächtige Aktivitäten auffallen können. Unter anderem habe die Bank entsprechende Hinweise von der russischen Zentralbank bekommen.

    "Es gab eine Reihe Warnleuchten, auf die nicht reagiert wurde", räumte Aufsichtsratschef Ole Andersen ein. "Die Verhältnisse sind deutlich schlimmer als wir glaubten oder uns auch nur vorstellen konnten, als wir unsere interne Untersuchung einsetzten."

    Weil sie nicht von möglicherweise illegalen Transaktionen profitieren wolle, werde die Danske Bank 1,5 Milliarden dänische Kronen (rund 200 Millionen Euro) an eine unabhängige Stiftung spenden, die internationale Finanzkriminalität bekämpfe./tam/DP/nas

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  • 19.09.2018 Chef der Danske Bank tritt nach Geldwäsche-Skanda...

    Chef der Danske Bank tritt nach Geldwäsche-Skandal zurück

    19.09.2018| 09:49:19

    KOPENHAGEN (awp international) - Im Geldwäsche-Skandal um die Danske Bank hat der Vorstandschef Thomas Borgen seinen Rücktritt angekündigt. Die Bank sei ihrer Verantwortung in dem Fall nicht nachgekommen, erklärte er am Mittwoch. "Das bedauere ich zutiefst." Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Geldhaus, weil in einer estnischen Filiale Geld im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro gewaschen worden sein soll. Die Danske Bank ist das grösste Kreditinstitut Dänemarks.

    Borgen steht seit 2013 an der Spitze des Geldhauses. Er werde noch bleiben, bis ein Nachfolger gefunden sei, erklärte die Danske Bank. Der Aufsichtsrat erklärte sein Bedauern über Borgens Rücktritt. Es sei jedoch die richtige Entscheidung.

    In einem zweiten Statement erklärte die Bank, die verdächtigen Transaktionen in Estland könnten noch nicht genau beziffert werden. Weil sie nicht von möglicherweise illegalen Transaktionen profitieren wolle, werde die Danske Bank 1,5 Milliarden dänische Kronen (rund 200 Millionen Euro) an eine unabhängige Stiftung spenden, die internationale Finanzkriminalität bekämpfe./tam/DP/nas

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  • 06.08.2018 Ermittlungen wegen mutmasslicher Geldwäsche gegen...

    Ermittlungen wegen mutmasslicher Geldwäsche gegen Danske Bank

    06.08.2018| 17:20:45

    KOPENHAGEN (awp international) - Die dänische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Danske Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche. Es gehe um Transaktionen in einer estnischen Filiale im Wert von mehreren Milliarden dänischen Kronen (mindestens mehrere Hundert Millionen Euro), teilte die Behörde am Montag mit. "Der Fall hatte intern schon lange eine sehr hohe Priorität", erklärte Staatsanwalt Morten Niels Jakobsen. Es habe mehrere Anzeigen gegeben.

    Die Danske Bank erklärte, man werde die Einheit für Wirtschaftskriminalität bei ihrer Untersuchung selbstverständlich unterstützen: "Wir stehen in gutem und konstruktivem Dialog mit den Behörden und werden helfen, wenn es in besonderen Fragen weiterer Klärung bedarf." Die Danske Bank ist das grösste Kreditinstitut in Dänemark./tam/DP/tos

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Dänische Krone
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CPH Equities
Börse URL www.nasdaqomxnordic.com
Symbol DANSKE
Valor 1150721
ISIN DK0010274414

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.14%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -2.25 -1.75%
Perf. 3M -0.35 -0.28%
Perf. laufendes Jahr -2.90 -2.25%
Perf. 52W   -48.68%

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Corporate action

Company Generalversammlung (18.03.2019)
Instrument Barausschüttung (03.02.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
LSE Europ M 125.45 -0.99% 126'377 15:55:00
Deut.Boerse 16.62 -3.09% --- 19:04:02

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 128.70 (22.01.2019)
Vortagestief 125.80 (22.01.2019)
Hoch 1W 131.30 (15.01.2019)
Tief 1W 125.80 (22.01.2019)
Hoch 1M 134.90 (09.01.2019)
Tief 1M 125.70 (10.01.2019)
Hoch 3M 148.70 (12.11.2018)
Tief 3M 123.00 (21.12.2018)
Hoch 1J 251.90 (26.02.2018)
Tief 1J 123.00 (21.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG