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(121.25 | --- | --- | 25.03.2019)

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Dividende 8.5
Dividende ex Datum 19.03.2019
Zahlbar Datum 21.03.2019
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Nominalwert 10
Anzahl Aktien 895'953'621
Marktkapital in Mio. 108'499.98
Umsatz Vormonat 805'543'925

Aktuelle News

  • 21.02.2019 Danske-Skandal: Untersuchung gegen Bank in Schwed...

    Danske-Skandal: Untersuchung gegen Bank in Schweden eingeleitet

    21.02.2019| 16:08:12

    STOCKHOLM (awp international) - Die Finanzaufsichtsbehörden in Schweden und Estland gehen im Geldwäscheskandal um die Danske Bank Vorwürfen gegen ein schwedisches Geldhaus nach. Die beiden Behörden leiteten am Donnerstag eine gemeinsame Untersuchung ein, um Informationen des schwedischen Fernsehsenders SVT auf den Grund zu gehen. Die Vorwürfe zu mutmasslicher Geldwäsche seien sehr ernsthaft und müssten von der Bank ernstgenommen werden, teilten die beiden Finanzaufsichten in einer gemeinsamen Erklärung mit.

    Eine Recherche von SVT hatte am Mittwoch hohe Wellen in Schweden geschlagen. In einer Reportage des Senders wurden schwere Vorwürfe gegen die schwedische Bank Swedbank erhoben. Über Konten des Geldhauses sollen nach SVT-Angaben im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Der Sender stützte sich dabei auf geheime Dokumente.

    Swedbank-Chefin Birgitte Bonnesen sagte dazu am Mittwochabend, ihr Haus sei ebenso wie die gesamte Bankenwelt ständig Versuchen der Geldwäsche ausgesetzt. Wenn die Swedbank diese Versuche identifiziere, handle sie und melde diese Fälle den Behörden.

    Am Donnerstag teilte die Bank mit, man habe externe Wirtschaftsprüfer damit beauftragt, eine Untersuchung zu dem Material von SVT vorzunehmen. "Wir nehmen den Bericht sehr ernst. Geldwäsche vorzubeugen und zu verhindern ist eine der wichtigsten Verantwortungen der Bank", erklärte Bonnesen./trs/DP/fba

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  • 21.02.2019 Auch US-Börsenaufsicht untersucht Geldwäscheskand...

    Auch US-Börsenaufsicht untersucht Geldwäscheskandal bei Danske Bank

    21.02.2019| 11:52:50

    KOPENHAGEN (awp international) - Die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt nun ebenfalls wegen des Geldwäscheskandals bei der Danske Bank. Man werde bei dieser weiteren Untersuchung zur möglichen Geldwäsche in der Danske-Filiale in Estland kooperieren, teilte das dänische Geldhaus am Donnerstag weiter mit.

    Die im Oktober bekanntgegebenen Ermittlungen des amerikanischen Justizministeriums in dem Fall seien darüber hinaus noch nicht abgeschlossen, erklärte das Geldhaus. Wann die Untersuchungen beendet seien, wisse Danske nicht, erklärte Übergangschef Jesper Nielsen. "Wir kooperieren weiter mit den Behörden, um ein vollständiges Bild von den Ereignissen in dem Fall zu schaffen."

    Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein.

    Die estnische Finanzaufsicht hatte am Dienstag mitgeteilt, Danske müsse seine Geschäftstätigkeit in Estland einstellen. Daraufhin erklärte das Geldhaus, es habe entschieden, auch seine verbleibenden Geschäfte in den weiteren baltischen Staaten Lettland und Litauen sowie in Russland abzuwickeln. Dies gehe mit der Firmenstrategie einher, sich auf den Kernmarkt in Skandinavien zu konzentrieren./trs/DP/fba

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  • 20.02.2019 Dänische Regierung will Finanzaufsicht nach Dansk...

    Dänische Regierung will Finanzaufsicht nach Danske-Skandal stärken

    20.02.2019| 16:08:52

    KOPENHAGEN (awp international) - Unter dem Eindruck des Geldwäscheskandals um die Danske Bank hat die dänische Regierung der Finanzaufsicht des Landes mehr Mittel in Aussicht gestellt. Die Behörde werde "bedeutend" mehr Geld zur Verfügung bekommen, das im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität verwendet werden solle, gab Wirtschaftsminister Rasmus Jarlov nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwoch bekannt. Er versicherte, er habe volles Vertrauen in die Führung der Aufsicht.

    Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein.

    Die estnische Finanzaufsicht hatte am Dienstag im Zuge des Skandals mitgeteilt, Danske müsse seine Geschäftstätigkeit in Estland einstellen. Daraufhin erklärte das Geldhaus, es habe entschieden, auch seine verbleibenden Geschäfte in den weiteren baltischen Staaten Lettland und Litauen sowie in Russland abzuwickeln. Dies gehe mit der Firmenstrategie einher, sich auf den Kernmarkt in Skandinavien zu konzentrieren./trs/DP/fba

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  • 15.02.2019 Geldwäsche-Sonderaufpasser bei Deutscher Bank prü...

    Geldwäsche-Sonderaufpasser bei Deutscher Bank prüft auch Danske-Fall

    15.02.2019| 10:40:11

    FRANKFURT (awp international) - Der Bafin-Sonderaufpasser bei der Deutschen Bank soll nach dem Willen der Behörde auch die Rolle des Geldhauses im Geldwäscheskandal bei der Danske Bank unter die Lupe nehmen. "Wir halten die Ausweitung des Mandats des Sonderbeauftragten für sinnvoll. Das war bereits im Dezember vergangenen Jahres unser Verständnis, da Aufsichtsbehörden weltweit ein sehr grosses Interesse an den Vorgängen rund um die Danske Bank Estonia hatten und haben", erklärte die Deutsche Bank am Freitag in Reaktion auf einen entsprechenden Bericht von "Spiegel Online".

    "Weiterhin gibt es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten unsererseits in diesem Zusammenhang", bekräftigte die Deutsche Bank, die zu dem Fall auch eine interne Untersuchung angestossen hat. Deutschlands grösste Geldhaus war Korrespondenzbank für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland. Heisst: Sie half als Institut mit globaler Reichweite bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung. In dem Geldwäscheskandal bei der Danske Bank geht es insgesamt um ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro.

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte im September verfügt, dass ein Sonderbeauftragter überwacht, wie die Deutsche Bank Massnahmen zur Vorbeugung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung umsetzt - ein Novum in der deutschen Bankenbranche. Das Mandat übernahm die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Seinerzeit hatte die Deutsche Bank erklärt, sie stimme mit der Bafin überein, dass die Bank die Prozesse zur Identifizierung von Kunden "in der Unternehmens- und Investmentbank weiter verbessern" müsse./ben/DP/jha

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  • 01.02.2019 Deutsche-Bank-Vize: Kein Fehlverhalten bei 'Panam...

    Deutsche-Bank-Vize: Kein Fehlverhalten bei 'Panama Papers' und Danske

    01.02.2019| 10:36:48

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank erwartet nach wie vor nicht, dass sich Geldwäsche-Vorwürfe gegen das Institut bestätigen werden. "Auch nach etwa zwei Monaten der Recherche haben wir keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten der Bank oder unserer Mitarbeiter feststellen können", sagte Vize-Chef und Rechtsvorstand Karl von Rohr am Freitag in Frankfurt mit Blick auf Durchsuchungen im Zusammenhang mit den "Panama Papers".

    Ende November hatten Ermittler die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt durchsucht. Anlass der Razzia: Mitarbeiter des Instituts sollen Kunden geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und so Gelder aus Straftaten zu waschen.

    Auch im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank wird die Deutsche Bank immer wieder genannt. Von Rohr betonte: "Auch hier sind wir bisher auf kein Fehlverhalten unsererseits gestossen." Die Deutsche Bank war Korrespondenzbank der Danske Bank in Estland.

    Rückstellungen habe die Deutsche Bank bisher für keinen der beiden Fälle gebildet, sagte von Rohr. Klar sei: "Der Abbau der Rechtsrisiken hat für uns weiterhin oberste Priorität. Wir sind fest entschlossen, sämtliche Altfälle vollständig aufzuklären und auszuräumen und dafür Sorge zu tragen, dass sich dieses wenig ruhmreiche Kapitel der Deutschen Bank nicht wiederholt."/ben/stw/DP/jha

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  • 01.02.2019 Danske Bank verliert nach Geldwäsche-Skandal 11 0...

    Danske Bank verliert nach Geldwäsche-Skandal 11 000 Privatkunden

    01.02.2019| 09:35:55

    KOPENHAGEN (awp international) - Die Danske Bank hat im Zuge des Geldwäsche-Skandals in Estland 11 000 Privatkunden in Dänemark verloren. Das entspricht 0,8 Prozent ihrer Privatkunden in dem skandinavischen Land, wie aus den am Freitag veröffentlichten Jahreszahlen der dänischen Bank hervorgeht.

    Die Kundenzufriedenheit sei 2018 gesunken. Auch unter den Geschäftskunden in Dänemark sowie in geringerem Ausmass in Schweden habe man einen negativen Effekt gespürt, erklärte die Bank. Der Jahresüberschuss lag bei rund 15 Milliarden dänischen Kronen (2,01 Mrd Euro) und war damit um gut 28 Prozent niedriger als im Vorjahr.

    Die Bank sei ihrer Verantwortung angesichts der Fehler und der langsamen und unzureichenden Reaktion darauf nicht gerecht geworden, räumten Verwaltungsratschef Karsten Dybvad und der Interimsvorstandsvorsitzende Jesper Nielsen ein. Man habe Vertrauen verloren, Vertrauen schaffen sei das Wichtigste für eine Bank.

    Die Danske Bank steht im Zentrum eines der grössten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die grösste Geschäftsbank des Landes Anklage erhoben. Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Anfang 2018 sind die Aktien der Danske Bank um rund 47 Prozent eingebrochen./trs/DP/jha

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  • 23.01.2019 Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Ska...

    Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    23.01.2019| 10:53:00

    (neu: durchgehend aktualisiert)

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Deutsche Bank bestätigte, im Kontakt mit Behörden zu sein, ohne dabei die Federal Reserve namentlich zu nennen. Die Kapitalmärkte reagieren gemässigt auf die Nachricht - mit einem Minus von 0,2 Prozent liegt die Deutsche Bank am Mittwoch gleichauf mit dem Dax.

    Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, ist dem Bericht zufolge noch in einem frühen Stadium. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

    "Es gibt keine Untersuchungen, sondern mehrere Informationsanfragen von Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt", teilte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in Reaktion auf den Bericht mit. Es sei wenig überraschend, dass die Ermittlungsbehörden und Banken selbst ein Interesse am Fall Danske und den daraus zu ziehenden Lehren hätten. Die Deutsche Bank kooperiere mit den Behörden.

    Bei den Untersuchungen geht es Bloomberg zufolge um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

    Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung."

    Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

    Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

    Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen." Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse hatten die Berichte und die Razzia zum Jahresende für massive Kursverluste gesorgt - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

    Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,81 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel.

    Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem betont, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

    "Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/elm/fba/stk

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  • 23.01.2019 Fed untersucht wohl Rolle der Deutschen Bank bei ...

    Fed untersucht wohl Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    23.01.2019| 08:13:15

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, sei noch in einem frühen Stadium. Eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren - auch von der Fed habe es keinen Kommentar gegeben. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

    Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

    Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung".

    Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

    Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

    Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen". Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse sorgten die Berichte und die Razzia für massive Kursverluste - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

    Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,86 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel - noch deutlicher kann ein Misstrauensvotum der Investoren kaum aussehen.

    Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem beteuert, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

    "Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/mis/fba

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  • 23.01.2019 Fed untersucht Rolle der Deutschen Bank beim Dans...

    Fed untersucht Rolle der Deutschen Bank beim Danske-Geldwäsche-Skandal

    23.01.2019| 06:54:30

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier.

    Das Fed prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Die Untersuchung des Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, sei noch in einem frühen Stadium. Eine Sprecherin der Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren - auch vom Fed habe es keinen Kommentar gegeben./zb/mis/kw

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  • 13.12.2018 US-Senatoren fordern Geldwäsche-Ermittlungen gege...

    US-Senatoren fordern Geldwäsche-Ermittlungen gegen Deutsche Bank

    13.12.2018| 18:00:47

    Washington (awp/awp/sda/reu) - Der Deutschen Bank droht in den USA neues Ungemach. Nach der jüngsten Geldwäsche-Razzia forderten am Donnerstag hochrangige Politiker der Demokraten Ermittlungen des US-Senats. Auch das Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten ab Januar die Mehrheit stellen, dürfte das Geldhaus demnächst ins Visier nehmen.

    Angesichts der zahlreichen Verfehlungen der Vergangenheit sollte der Bankenausschuss des US-Senats Ermittlungen gegen das Geldhaus einleiten, schrieben die demokratischen Senatoren Elizabeth Warren und Chris Van Hollen an den republikanischen Ausschuss-Vorsitzenden Mike Crapo. Die Vorkehrungen des Instituts gegen Geldwäsche sollten überprüft werden. Sorge bereite den beiden Senatoren, dass die Deutsche Bank als Korrespondenzbank anderen Instituten bei der Geldwäsche oder bei der Umgehung von US-Sanktionen behilflich gewesen sein könnte. Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank hatte die Deutsche Bank als sogenannte Korrespondenzbank offenbar mehr als 160 Milliarden Euro an verdächtigen Geldern für das dänische Institut abgewickelt.

    Der republikanische Ausschuss-Vorsitzende Crapo kann eine Untersuchung genehmigen. Eine Sprecherin von Crapo lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, das Geldhaus nehme seine rechtlichen Verpflichtungen ernst und sei bereit, mit jeder offiziellen Untersuchung zu kooperieren.

    Demokratische Politiker haben die Bank auch wegen ihrer Geschäftsbeziehungen zu US-Präsident Donald Trump ins Visier genommen. Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters, führende Demokratin im Bankenausschuss des Repräsentantenhaus, wollte von der Bank entsprechende Dokumente einfordern. Doch die Republikaner, die bisher noch über die Mehrheit verfügen, haben dieses Ansinnen ignoriert. Mit der Machtübernahme durch die Demokraten im Repräsentantenhaus im Januar wird Waters voraussichtlich den Ausschuss-Vorsitz übernehmen und kann dann die Zusendung der Dokumente anordnen.

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  • 30.11.2018 Dänische Notenbank sieht Finanzstabilität des Lan...

    Dänische Notenbank sieht Finanzstabilität des Landes in Gefahr

    30.11.2018| 11:43:36

    KOPENHAGEN (awp international) - In Dänemark bedroht nach Einschätzung der Notenbank ein Geldwäscheskandal bei der Danske Bank die Finanzstabilität des gesamten Landes. Die durch den Skandal ausgelösten Probleme einer einzelnen Bank könnten den gesamten Finanzsektor erfassen und die Finanzstabilität gefährden, warnte die Zentralbank in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Die Danske Bank steht im Zentrum von einem der grössten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro.

    Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die grösste dänische Geschäftsbank Anklage erhoben. Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Beginn des Jahres sind die Aktien der Danske Bank um 46 Prozent eingebrochen. Seit Wochen hält sich in den Medien der Verdacht, die Deutsche Bank könnte auch in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank tiefer verwickelt sein. Die Deutsche Bank weist jede Verantwortung von sich.

    In Dänemark hätten rekordtiefe Leitzinsen und günstige Finanzierungsbedingungen dazu geführt, dass Kreditgeber höhere Risiken eingegangen seien, hiess es weiter in der Mitteilung. Die Notenbanker forderten die Industriebetriebe des Landes auf, stärkere Rücklagen zu bilden und auf die Auszahlung höherer Dividenden zu verzichten./jkr/elm/stk

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  • 21.11.2018 Deutsche Bank weist Mitverantwortung im Danske-Sk...

    Deutsche Bank weist Mitverantwortung im Danske-Skandal zurück

    21.11.2018| 12:16:39

    Frankfurt (awp/reu) - Die Deutsche Bank sieht im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank keine Mitverantwortung. Als sogenannte Korrespondenzbank habe das grösste heimische Geldhaus keine konkrete Kenntnis der Kunden des grössten dänischen Instituts gehabt und auch nicht haben müssen, sagte die für Aufsichts-, Regulierungs- und Compliance-Fragen zuständige Vorständin Sylvie Matherat am Mittwoch in Frankfurt.

    "Da ist man nicht in der ersten Reihe. Das ist die Bank selbst." Die Deutsche Bank habe jedoch die Transaktionen der Danske-Kunden beobachtet und - als sich Verdachtsmomente ergaben - gehandelt.

    Die Geschäftsbeziehung zwischen der Deutschen Bank und der Danske Bank dauerte laut Matherat acht Jahre, bevor sie von den Frankfurtern beendet wurde. Welchen Umfang die in diesem Zeitraum für die Dänen abgewickelten Geschäfte hatten, wollte Matherat nicht bestätigen. Einem früheren Danske-Angestellten zufolge, der am Montag vor einem Untersuchungsausschuss des dänischen Parlaments ausgesagt hatte, waren es rund 150 Milliarden Dollar. Laut Matherat wickelt die Deutsche Bank jeden Tag Geschäfte in einem Volumen von rund 400 bis 450 Milliarden Dollar als Korrespondenzbank für andere Institute ab. Sie beobachte dabei die Transaktionen, die über ihre Systeme liefen, sehr genau, sagte die Französin, die seit 2015 im Vorstand der Deutschen Bank sitzt.

    yr/

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Dänische Krone
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CPH Equities
Börse URL www.nasdaqomxnordic.com
Symbol DANSKE
Valor 1150721
ISIN DK0010274414

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -4.26%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -4.05 -3.23%
Perf. 3M -7.65 -5.93%
Perf. laufendes Jahr -7.65 -5.93%
Perf. 52W   -46.09%

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Vortagestief 120.60 (25.03.2019)
Hoch 1W 135.65 (18.03.2019)
Tief 1W 120.60 (25.03.2019)
Hoch 1M 135.65 (18.03.2019)
Tief 1M 120.60 (25.03.2019)
Hoch 3M 135.65 (18.03.2019)
Tief 3M 119.75 (31.01.2019)
Hoch 1J 230.30 (27.03.2018)
Tief 1J 119.75 (31.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG