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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr -...

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr - Aktie an Dax-Spitze

    15.05.2019| 12:06:17

    (Zusammenfassung, neu:Aktienkurs, Aussagen aus der Telefonkonferenz, Analysten)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem überraschend guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". Man komme "Schritt für Schritt voran", sagte Finanzvorstand Markus Krebber am Mittwoch in einer Telefonkonferenz zu den Zahlen. Die "neue RWE" sei in Sicht.

    Wird der Fokus nach dem gross angelegten Geschäftetausch zwischen RWE, seiner Tochter Innogy sowie Eon künftig auf erneuerbare Energien und Speicher ausgerichtet, ist das Geschäft von RWE derzeit noch stark Kohle-basiert. Hier geht die Stromproduktion jedoch stetig zurück. Dennoch stieg im ersten Quartal das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro.

    Die Zahlen fielen dabei besser aus, als vom Markt erwartet. Die Aktie von RWE setzte sich mit einem Plus von zuletzt mehr als 3 Prozent an die Dax-Spitze. Mit dem Kurssprung steuert das RWE-Papier mit grossen Schritten auf ihren höchsten Stand seit 2015 zu, den sie im März diesen Jahres bei 24,54 Euro markiert hatten. In diesem Jahr gehört die Aktie mit einem Anstieg um fast ein Viertel bislang zu den besten Dax-Werten.

    Überrascht zeigten sich Analysten vom starken Handelsgeschäft. Der Energiehandel konnte in den Monaten Januar bis März ein bereinigtes Ebitda von 255 Millionen Euro erzielen, nach einem leichten Verlust im Vorjahr. Dennoch behält RWE in diesem Segment seine Ergebnisprognose von 100 bis 300 Millionen Euro für 2019 bei, da das Geschäft stark schwankungsanfällig ist. Allerdings geht der Konzern nun davon aus, das obere Ende zu erreichen. Wegen der Schwankungen in dem Geschäft schätzte Jefferies-Analyst Ahmed Farman die Qualität der RWE-Zahlen insgesamt schwächer ein.

    Die Braunkohlestromproduktion ging im ersten Quartal weiter zurück, auch bedingt durch den Rodungsstopp im Hambacher Forst, in dem RWE Kohle fördern wollte. Die dadurch bedingte geringere Auslastung der Braunkohlekraftwerke konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen. RWE rechnet wegen des Rodungsstopps weiter mit Ergebnisbelastungen von 100 Millionen bis 200 Millionen jährlich, wobei Krebber in diesem Geschäftsjahr von einem Betrag am unteren Ende der Spanne ausgeht.

    Dagegen startete die europäische Produktion schwächer in das neue Jahr. Hier belasteten eine geringere Stromproduktion sowie fehlende Beiträge aus dem britischen Kapazitätsmarkt. Dieser sieht vor, dass Kraftwerksbetreiber dafür Geld erhalten, wenn sie Kapazitäten für potenzielle Stromengpässe vorhalten. Der Europäische Gerichtshof hatte die staatliche Subventionierung jedoch im vergangenen November für ungültig erklärt. Derzeit untersuche die EU-Kommission, ob der britische Kapazitätsmarkt den EU-Vorschriften entspricht. Sollte die Entscheidung positiv ausfallen, gehe RWE davon aus, die nicht gezahlten Prämien rückwirkend zu erhalten, so Krebber.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine". Die Tochter Innogy wird nicht mehr konsolidiert, weil sie derzeit von Eon übernommen wird. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet.

    Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE. Für 2019 erwartet der Energiekonzern dabei bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Bei der Dividende ist eine Erhöhung auf 0,80 Euro je Aktie (Vorjahr 0,70 Euro) geplant.

    Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". Dabei sei RWE auch intern gut unterwegs, sagte Krebber. So habe RWE bei seiner künftigen neuen Tochter für erneuerbare Energien nach dem Management nun auch die zweite Leitungsebene benannt.

    RWE will Innogy im Zuge eines grossangelegten Geschäftetauschs an Eon verkaufen und soll im Gegenzug mit knapp 17 Prozent an dem Konkurrenten beteiligt werden. Eon will dabei das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, die erneuerbaren Energien beider Konzerne sollen unter dem Dach von RWE vereint werden. Während der RWE betreffende Teil bereits von der europäischen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, steht dies für Eon noch aus. Die EU-Kommission prüft den Teil vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/tav/mis

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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 08:04:24

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem überraschend guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Vorbörslich stieg die Aktie um 1,6 Prozent.

    Der Energiehandel konnte in den Monaten Januar bis März ein bereinigtes Ebitda von 255 Millionen Euro erzielen, nach einem leichten Verlust im Vorjahr. Dennoch behält RWE in diesem Segment seine Ergebnisprognose von 100 bis 300 Millionen Euro für 2019 bei, da das Geschäft stark schwankungsanfällig ist. Allerdings geht der Konzern nun davon aus, das obere Ende zu erreichen.

    Die Baunkohlestromproduktion ging im ersten Quartal weiter zurück, auch bedingt durch den Rodungsstopp im Hambacher Forst, in dem RWE Kohle fördern wollte. Die dadurch bedingte geringere Auslastung der Braunkohlekraftwerke konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen. Dagegen startete die europäische Produktion schwächer in das neue Jahr. Hier belasteten eine geringere Stromproduktion sowie fehlende Beiträge aus dem britischen Kapazitätsmarkt.

    Dieser sieht vor, dass Kraftwerksbetreiber dafür Geld erhalten, wenn sie Kapazitäten für potenzielle Stromengpässe vorhalten. Der Europäische Gerichtshof hatte die staatliche Subventionierung jedoch im vergangenen November für ungültig erklärt.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet.

    Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE. Für 2019 erwartet der Energiekonzern dabei bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Bei der Dividende ist eine Erhöhung auf 0,80 Euro je Aktie (Vorjahr 0,70 Euro) geplant.

    Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". RWE will Innogy im Zuge eines grossangelegten Geschäftetauschs an Eon verkaufen und soll im Gegenzug mit knapp 17 Prozent an dem Konkurrenten beteiligt werden. Eon will dabei das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, die erneuerbaren Energien beider Konzerne sollen unter dem Dach von RWE vereint werden.

    Während der RWE betreffende Teil bereits von der europäischen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, steht dies für Eon noch aus. Die EU-Kommission prüft den Teil vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/ari/stk

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  • 15.05.2019 Korr: RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft ...

    Korr: RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 07:56:51

    (Im 2. Satz muss es korrekt heissen: 510 Millionen Euro rpt 510 Millionen Euro)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte Ebitda stieg von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis stieg von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Die sinkende Kohlestromproduktion konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet. Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE./nas/stk

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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 07:04:53

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte Ebitda stieg von 299 Millionen auf 520 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis stieg von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Die sinkende Kohlestromproduktion konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet. Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE./nas/stk

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  • 14.05.2019 Innogy verdient zum Jahresauftakt mehr

    Innogy verdient zum Jahresauftakt mehr

    14.05.2019| 07:09:12

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal mehr verdient als ein Jahr zuvor. Das Nettoergebnis stieg leicht um 3 Prozent auf 662 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Der Anstieg steht dabei im Zusammenhang mit dem Verkauf des tschechischen Gasnetzgeschäfts an die Muttergesellschaft RWE .

    Bereinigt ging der Gewinn hingegen um ein Drittel auf 407 Millionen Euro zurück - hier belastete die anhaltend schwache Entwicklung im britischen Vertriebsgeschäft. Die fehlenden Ergebnisbeiträge aus dem verkauften tschechischen Geschäft wirkten sich ebenfalls negativ aus. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nahm um 22 Prozent auf 964 Millionen Euro ab.

    Die Jahresprognose bekräftigte der vor einer Übernahme durch Wettbewerber Eon stehende Konzern. Innogy geht dabei weiter von einem Ergebnisrückgang aus./nas/jha/

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  • 10.05.2019 EU will sich für Prüfung des Innogy-Kaufs durch E...

    EU will sich für Prüfung des Innogy-Kaufs durch Eon bis August Zeit lassen

    10.05.2019| 16:21:25

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Wettbewerbshüter wollen sich für die Prüfung der geplanten Übernahme von Innogy durch den Energiekonzern Eon bis weit in den August hinein Zeit nehmen. Wie die Europäische Kommission am Freitag auf ihrer Webseite mitteilte, läuft die Uhr für die Prüfung nach einer Unterbrechung wieder. Die Prüfung des Deals soll nun bis zum 23. August abgeschlossen sein.

    Innogy steht vor der Zerschlagung durch die Energiekonzerne RWE und Eon. Eon will die aktuell noch zu RWE gehörende Tochter komplett übernehmen und im Gegenzug den bisherigen Mehrheitsaktionär am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Dabei will Eon das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Den RWE betreffenden Teil der Transaktion haben die Wettbewerbshüter bereits genehmigt./mis/tav

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  • 03.05.2019 Aktionärstreffen und Klimademo - 'Fridays for Fut...

    Aktionärstreffen und Klimademo - 'Fridays for Future' kommt zu RWE

    03.05.2019| 06:30:59

    ESSEN (awp international) - Der Streit um den Klimaschutz wird am Freitag (10.00 Uhr) auch bei der Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE ausgetragen. Die Protestbewegung "Fridays for Future" und andere Gruppen wollen vor der Essener Grugahalle für ein schnelles Ende der Kohleverstromung demonstrieren. Eine Vertreterin der jugendlichen Klimaaktivisten soll auch bei dem Aktionärstreffen reden. Die bei RWE vertretenen kritischen Aktionäre wollen ihr das ermöglichen.

    RWE ist der grösste Stromerzeuger in Deutschland. Der Konzern steht vor allem wegen seiner Braunkohlekraftwerke und dem Ausbaggern der Tagebaue im Rheinischen Revier in der Kritik von Umweltschützern. Heftige Auseinandersetzungen hat es immer wieder um den Hambacher Forst gegeben. RWE musste die Rodung des Waldes nach einem Gerichtsurteil aussetzen. Die Kohlekommission der Bundesregierung hat den Wunsch geäussert, dass der Wald erhalten bleibt. RWE prüft dies jetzt.

    Nach dem Willen der Kohlekommission sollen in Deutschland bis 2038 alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. In einem ersten Schritt sollen bis 2022 rund 3 Gigawatt Braunkohlekapazität zusätzlich vom Netz genommen werden. Das würde vor allem RWE treffen. Konzernchef Rolf Martin Schmitz hat dafür bereits Entschädigungen in Milliardenhöhe gefordert.

    Der "Fridays for Future"-Bewegung geht der Ausstieg aus der Kohle nicht schnell genug. Sie fordert, ein Viertel der Kohlekraftwerke bereits bis zum Ende dieses Jahres abzuschalten und bis 2030 ganz aus der Kohleverstromung auszusteigen.

    RWE produziert seinen Strom derzeit mit Kohle, Gas und Kernkraft. Das soll sich mit dem grossangelegten Tauschgeschäft mit dem alten Rivalen Eon ändern. Die beiden Energieriesen wollen die RWE-Tochter Innogy unter sich aufteilen. Eon soll die Strom- und Gasnetze sowie das Endkundengeschäft von Innogy übernehmen, RWE die Ökostromproduktion der eigenen Tochter und den Grünstrom von Eon.

    Der Braunkohleverstromer würde dadurch nach eigenen Angaben schlagartig zur Nummer drei bei den erneuerbaren Energien in Europa und weltweit die Nummer zwei bei der Windkraft auf See. Pro Jahr will RWE künftig rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ökostroms investieren./hff/DP/zb

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  • 02.05.2019 EU lässt sich noch länger Zeit für Prüfung des In...

    EU lässt sich noch länger Zeit für Prüfung des Innogy-Kaufs durch Eon

    02.05.2019| 10:50:39

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen sich für die Prüfung der geplanten Übernahme von Innogy durch Eon mehr Zeit. Wie die Europäische Kommission nun auf ihrer Webseite mitteilte, wurde die Prüffrist erneut gestoppt. Bereits im März hatte es einen Stopp gegeben, der am 11. April endete. Die Eon-Aktien fielen am Donnerstag um 1 Prozent.

    Innogy steht vor der Zerschlagung durch die Energiekonzerne RWE und Eon. Eon will die aktuell noch zu RWE gehörende Tochter komplett übernehmen und im Gegenzug den bisherigen Mehrheitsaktionär am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Dabei will Eon das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Den RWE befindlichen Teil der Transaktion haben die Wettbewerbshüter bereits genehmigt./mis/nas

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  • 30.04.2019 Innogy sieht weiter Probleme in Grossbritannien -...

    Innogy sieht weiter Probleme in Grossbritannien - Prognose bestätigt

    30.04.2019| 12:36:13

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der vor der Übernahme durch den Essener Konkurrenten Eon stehende Energiekonzern Innogy rechnet mit weiteren Schwierigkeiten in seinem britischen Vertriebsgeschäft Npower. Dessen Ergebnis werde sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verschlechtern und auch auf Innogy durchschlagen, erklärte Konzernchef Uwe Tigges am Dienstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Bei Npower läuft ein weiteres Sparprogramm, das unter anderem die Streichung von rund 900 Stellen vorsieht. Innogy behalte sich zudem "weitere Massnahmen vor", so Tigges.

    Das britische Geschäft sorgt seit Jahren für Probleme. Es leidet unter hohem Wettbewerbsdruck und einer straffen Regulierung. Zudem führte die britische Regierung eine Preisobergrenze für Standardtarife ein. Aktionäre kritisierten die Entwicklung harsch. Bei Npower sei "alles schief gelaufen, was schief laufen kann", sagte etwa Thomas Hechtfischer von der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

    Innogy hatte die seit Jahren schwächelnde britische Tochter eigentlich in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem schottischen Energieversorger SSE einbringen wollen, doch der Deal scheiterte. Deswegen musste Innogy das Verluste schreibende Geschäft wieder in der Bilanz konsolidieren, was eine Senkung der Prognose im vergangenen Jahr zur Folge hatte. Dabei musste Innogy zum Jahresende nochmals Wertberichtigungen auf Npower vornehmen, insgesamt beliefen sich die Abschreibungen 2018 auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Aktionäre sollen deswegen mit 1,40 Euro eine niedrigere Dividende erhalten als im Jahr zuvor, als 1,60 Euro gezahlt wurden.

    Wie es mit Npower weiter geht ist offen. Innogy prüfe derzeit alle Optionen für das Geschäft, sagte Vertriebsvorstand Martin Herrmann. Innogy habe dabei auch Interessensbekundungen für Teile des Geschäfts erhalten. Verkaufsverhandlungen fänden derzeit jedoch nicht statt. Herrman bekräftigte dabei, dass Innogy trotz der derzeit laufenden Übernahme "handlungsfähig" sei.

    Die Prognose für 2019 bekräftigte Innogy indes. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte auch wegen Npower von rund 2,6 Milliarden auf 2,3 Milliarden Euro sinken, das bereinigte Nettoergebnis von gut einer Milliarde Euro auf rund 850 Millionen Euro zurückgehen. "Innogy ist operativ in der Spur, und unser Geschäft entwickelt sich nach Plan", betonte Tigges vor den Aktionären.

    Es ist womöglich die letzte Hauptversammlung des Unternehmens. Innogy steht vor der Zerschlagung durch die Energiekonzerne RWE und Eon. Eon will die aktuell noch zu RWE gehörende Tochter komplett übernehmen und im Gegenzug den bisherigen Mehrheitsaktionär am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Dabei will Eon das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen.

    Während der RWE betreffende Teil bereits von der europäischen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, steht dies für Eon noch aus. Tigges nannte ein Scheitern der Transaktion "wenig wahrscheinlich", aber immer noch möglich. Innogy wolle "Pionier der Energiewirtschaft" bleiben. "Unser Ziel lautet, soviel Innogy wie möglich in die neuen Gesellschaften mit einzubringen." Dabei gehe es um Projekte, Kultur und Köpfe./nas/tav/fba

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  • 16.04.2019 Baerbock: Kohlekraftwerke weitgehend entschädigun...

    Baerbock: Kohlekraftwerke weitgehend entschädigungsfrei stilllegen

    16.04.2019| 08:08:12

    BERLIN (awp international) - Grünen-Chefin Annalena Baerbock plädiert dafür, beim Kohleausstieg auf Entschädigungen für die Stilllegung von Kohlekraftwerken so weit wie möglich zu verzichten. Sie hat einen Zehn-Punkte-Fahrplan für die Umsetzung des Ausstiegs aus dem Kohlestrom in Deutschland vorgelegt, der dem "Handelsblatt" und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Neben konkreten Vorschlägen fürs Stillegen von Kraftwerken und Tagebauen geht es darin etwa auch um Arbeitsplätze und Hilfe beim Strukturwandel, den Ökostrom-Ausbau, Rekultivierung von Tagebauen und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

    Die Umsetzung des Kohleausstiegs hat begonnen, auch Gespräche mit Kraftwerksbetreibern wie RWE über Entschädigungen - Ziel ist eine einvernehmliche Lösung. Den Grünen geht es zu langsam voran.

    Baerbocks Plan sieht vor, bis 2022 wie im Abschlussbericht der Kohlekommission vorgesehen rund drei Gigawatt Braunkohle-Leistung und rund vier Gigawatt Steinkohle zusätzlich vom Netz zu nehmen. Die sollten bei der Braunkohle "aufgrund Kraftwerksalter und Inflexibilität" die in den 60er- und 70er-Jahren in Betrieb genommen Blöcke A, B, D und E des Kohlekraftwerks Neurath und die Blöcke C, D und G des Kraftwerks Niederaussem in Nordrhein-Westfalen sein. Dazu sollen die Steinkohlekraftwerke Farge, Wilhelmshaven, Mehrum, Bergkamen, Heyden sowie der - bereits Ende März stillgelegte - Block K2 des Kraftwerks Gersteinwerk kommen.

    Nach 2022 sollte es aus Baerbocks Sicht einen Abschaltplan geben für Kraftwerke, die älter als 25 Jahre sind. Um Entschädigungen für Tagebaue zu klären, solle ein Wirtschaftsprüfer beauftragt werden. Für Kraftwerke seien Entschädigungen zu prüfen, wenn sie keine 25 Jahre in Betrieb seien. Dabei müssten auch ab August 2021 geltende strengere EU-Emissionsgrenzwerte berücksichtigt werden, derentwegen Betreiber ein Interesse an der Abschaltung mancher Anlagen hätten./ted/DP/fba

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  • 10.04.2019 Dividendenboom - Dax-Konzerne schütten Rekordsumm...

    Dividendenboom - Dax-Konzerne schütten Rekordsumme aus

    10.04.2019| 06:31:00

    FRANKFURT (awp international) - Trotz sinkender Gewinne schütten Deutschlands Börsenschwergewichte in der Summe so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Nach Berechnungen des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY steigt die Dividendensumme der Dax -Konzerne für das vergangene Jahr um 2,9 Prozent auf den Rekordwert von 36,5 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern sank hingegen um 10 Prozent auf zusammengerechnet 84,5 Milliarden Euro.

    Der Anteil der Dividendenzahlungen am gesamten Gewinn liege mit 43,2 Prozent aber auf einem soliden Niveau, erläuterte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung. Gezahlt wird die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr nach den jeweiligen Hauptversammlungen.

    Insgesamt zahlen 21 Dax-Konzerne ihren Anteilseignern mehr Geld. Daimler , BMW und RWE kürzen die Ausschüttung. Vier Unternehmen halten sie konstant. Ausgewertet wurden die Daten von 28 der 30 Dax-Konzerne. Der Industriekonzern Linde und der Zahlungsdienstleister Wirecard haben noch keine Angaben gemacht.

    Grösster Dividendenzahler im Dax ist den Angaben zufolge in diesem Jahr der Versicherungsriese Allianz, der die Ausschüttung um 9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro erhöht. Der Autokonzern Daimler zahlt seinen Aktionären demnach insgesamt knapp 3,5 Milliarden, das sind 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Deutsche Telekom liegt mit 3,3 Milliarden Euro (plus 8 Prozent) auf dem dritten Platz.

    Meyer ist allerdings skeptisch, ob sich der Dividendenboom 2019 fortsetzen wird: "Die Konjunktur läuft nicht mehr rund, und die Unternehmen sehen sich zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Risiken ausgesetzt, die auch die Geschäftsentwicklung belasten." Sollte der Druck auf die Gewinne anhalten, würden früher oder später auch die Dividendenausschüttungen auf den Prüfstand gestellt./mar/DP/zb

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  • 09.04.2019 Merkel will Aufschub für Massnahmenpaket zum Kohl...

    Merkel will Aufschub für Massnahmenpaket zum Kohleausstieg

    09.04.2019| 16:39:31

    BERLIN (awp international) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht offensichtlich noch Gesprächsbedarf über ein Massnahmenpaket für den Strukturwandel in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, sagte Merkel am Dienstag bei einer Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion, sie habe um Verschiebung der Beratungen im Kabinett gebeten. Es reiche nicht aus, das Thema bis Ende April in der Fraktion zu besprechen. Das Massnahmenpaket solle nun im Mai ins Kabinett kommen.

    Der ursprüngliche Plan war, dass entsprechende Eckpunkte nach Ostern vom Kabinett beschlossen werden sollten. Wie aus einem Eckpunktepapier aus dem Bundeswirtschaftsministerium hervorgeht, sollen die vom Braunkohleausstieg betroffenen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen bis zum Jahr 2038 eine Fördersumme von insgesamt 40 Milliarden Euro erhalten. 14 Milliarden davon sollen den Ländern als direkte Finanzhilfen zufliessen, der Rest in Form von "weiteren Massnahmen zugunsten der Braunkohleregionen".

    Die Summe entspricht dem, was im Abschlussbericht der von der Regierung eingesetzten Kohlekommission gefordert wurde. Die Kommission hatte nach langen Verhandlungen Ende Januar ein Konzept für einen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung bis spätestens 2038 vorgelegt.

    Der Bund will laut Papier in den kommenden Jahren insbesondere "Leuchtturmprojekte" realisieren - etwa den Ausbau von Strassen und Bahnstrecken oder die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen./bk/hoe/DP/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Energie & Wasserversorgung
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol RWE
Valor 1158883
ISIN DE0007037129

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +5.88%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.61 +2.66%
Perf. 3M +1.60 +7.28%
Perf. laufendes Jahr +4.79 +25.51%
Perf. 52W   +17.26%

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Company Generalversammlung (03.05.2019)
Instrument Barausschüttung (15.03.2019)

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Xetra 23.47 -0.59% 3'503'074 17.05.2019
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SIX SX EUR 23.32 --- 47 17.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 23.75 (16.05.2019)
Vortagestief 23.12 (16.05.2019)
Hoch 1W 23.75 (16.05.2019)
Tief 1W 21.79 (09.05.2019)
Hoch 1M 23.75 (16.05.2019)
Tief 1M 21.25 (06.05.2019)
Hoch 3M 24.50 (26.03.2019)
Tief 3M 21.00 (14.03.2019)
Hoch 1J 24.50 (26.03.2019)
Tief 1J 16.60 (11.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG