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Aktuelle News

  • 14.03.2019 RWE erwartet Milliardenentschädigungen für Braunk...

    RWE erwartet Milliardenentschädigungen für Braunkohle-Aus

    14.03.2019| 14:27:01

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE geht mit der Forderung nach Entschädigungen in Milliardenhöhe in die Gespräche mit der Bundesregierung über die vorzeitige Abschaltung von Braunkohlekraftwerken. Eine Kompensation von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro pro Gigawatt abgeschalteter Leistung sei fair, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz am Donnerstag in Essen. Im Vergleich zur Ökostromförderung seien Entschädigungen für abgeschaltete Kraftwerke aber überschaubar.

    Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat vorgeschlagen, bis 2022 rund 3 Gigawatt Braunkohlekapazität zusätzlich vom Netz zu nehmen. RWE geht davon aus, dass der Grossteil der Abschaltungen auf das Rheinische Revier entfällt, wo der Essener Konzern die Kraftwerke und Tagebaue betreibt. Ein erstes Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsministerium habe es am Mittwoch gegeben. Schmitz rechnet mit mehrmonatigen Verhandlungen.

    Der RWE-Chef begründete die Höhe der erwarteten Entschädigungen mit den Auswirkungen von Kraftwerksabschaltungen auf die Tagebaue. Deshalb müssten die Zahlungen mindestens doppelt so hoch ausfallen wie für die bereits in die Sicherheitsbereitschaft überführten Braunkohlekraftwerke. Wenn RWE im geforderten Umfang Kraftwerke stilllegen und die Braunkohleförderung zurückfahren solle, müssten rund 2700 Arbeitsplätze im rheinischen Revier abgebaut werden, sagte Schmitz weiter.

    Auch für den Erhalt des Hambacher Forsts müsste "eine Menge Geld aufgebracht werden", sagte der RWE-Chef. Einen konkreten Betrag nannte er nicht. Das Unternehmen werde prüfen, ob es mit Blick auf Standsicherheit, Rekultivierung und Wasserwirtschaft möglich sei, das Waldstück am Tagebau Hambach stehen zu lassen, auch wenn das wirtschaftlich und betrieblich nicht sinnvoll sei. "Symbole haben ihren Preis", sagte Schmitz. Der Hambacher Forst ist zum Symbol des Widerstands von Umweltschützern gegen die Braunkohleverstromung geworden.

    Die Umweltorganisation Greenpeace kritisierte die Forderungen. "RWE pokert um milliardenschwere Entschädigungen, ohne einen eigenen Beitrag für die Energiewende in Deutschland leisten zu wollen", sagte Greenpeace-Energieexperte Karsten Schmid. RWE sollte sich aktiv am Ausbau der klimaschützenden Energien beteiligen und die nach einer Verkleinerung der Tagebaue nicht benötigten Flächen für erneuerbare Energien ausschreiben.

    Im vergangenen Jahr haben schwächere Geschäfte mit Braunkohle und Kernenergie RWE belastet. Unter dem Strich verdiente der Energiekonzern mit 591 Millionen Euro etwa 40 Prozent weniger als 2017. RWE hatte planmässig weniger Strom erzeugt und konnte nur bedingt von den höheren Grosshandelspreisen für Strom profitieren.

    In diesem Jahr werde man durch den Deal mit Eon "ein neues Kapitel in der Geschichte von RWE schreiben", sagte Schmitz. Die Konkurrenten haben ein umfangreiches Tauschgeschäft vereinbart, bei dem die RWE-Tochter Innogy zerschlagen wird. RWE bekommt dabei die erneuerbaren Energien von Innogy und Eon und wird dadurch nach eigenen Angaben zum drittgrössten europäischen Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien. In Deutschland wird der Anteil von RWE an der Ökostrom-Erzeugung aber vorerst nur gering ausfallen. Von den rund 100 Gigawatt erneuerbarer Energien in Deutschland habe RWE ein Gigawatt, sagte Schmitz./hff/DP/tav

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  • 14.03.2019 Schwäche bei Braunkohle und Kernenergie lassen RW...

    Schwäche bei Braunkohle und Kernenergie lassen RWE-Gewinn sinken

    14.03.2019| 08:15:32

    ESSEN (awp international) - Eine geringere Stromerzeugung bei Braunkohle und Kernenergie sowie niedrigere Grosshandelspreise haben den Energiekonzern RWE im vergangenen Jahr belastet. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda ) von "RWE alleine" sank 2018 von 2,1 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis nahm von 973 Millionen auf 591 Millionen Euro ab. Beide Kennziffern lagen im Rahmen der Unternehmensprognose.

    In den Zahlen ist die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende.

    Für das vergangene Geschäftsjahr will RWE wie angekündigt eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie zahlen. Ein Jahr zuvor hatten Aktionäre insgesamt 1,50 Euro je Aktie erhalten, allerdings war darin eine Sonderdividende im Zusammenhang mit Rückzahlungen zu Unrecht gezahlter Atomssteuern enthalten. Für das neue Geschäftsjahr kündigte RWE eine Ausschüttung von 0,80 Euro je Aktie an.

    Für 2019 erwartet der Energiekonzern bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Zwar sieht RWE eine leichte Erholung bei den Strompreisen, dagegen belastet der Rodungsstopp im Hambacher Forst. Zudem wirke sich die Entscheidung, den britischen Kapazitätsmarkt auszusetzen, negativ aus./nas/jha/

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  • 13.03.2019 Eon will Aktionären mehr Dividende zahlen - Innog...

    Eon will Aktionären mehr Dividende zahlen - Innogy-Übernahme im Plan

    13.03.2019| 08:26:14

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern Eon hat seine Ziele für das vergangene Geschäftsjahr erreicht und will seinen Aktionären mehr Dividende zahlen. Zudem kündigte der Konzern eine höhere feste Ausschüttung für 2019 an. So sollen Aktionäre für 2018 0,43 Euro je Aktie erhalten, nach 0,30 Euro im Vorjahr, wie Eon am Mittwoch in Essen mitteilte. Für das neue Geschäftsjahr will Eon eine fixe Dividende von 0,46 Euro zahlen. Die Aktie stand am frühen Morgen auf der Handelsplattform Tradegate gut ein halbes Prozent im Minus.

    2018 sorgten geringere Ergebnisbeiträge aus dem Netz- sowie dem Vertriebsgeschäft für einen leichten operativen Ergebnisrückgang. Das bereinigte Ebit sank leicht um 3 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro. Dabei erreichte Eon wie angekündigt das obere Ende seiner Prognosespanne. Das bereinigte Nettoergebnis stieg hingegen dank geringerer Zins- und Steuerbelastung um 5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

    Für das neue Geschäftsjahr erwartet Eon in etwa ein Ergebnis auf Vorjahresniveau in der Mitte der prognostizierten Spanne. So geht der Konzern für 2019 von einem bereinigten Ebit von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro aus, der bereinigte Nettogewinn soll zwischen 1,4 und 1,6 Milliarden Euro liegen.

    Die geplante Übernahme von Innogy laufe nach Plan. Eon-Chef Johannes Teyssen zeigte sich zuversichtlich, von der EU-Kommission die Genehmigung in der zweiten Jahreshälfte zu erreichen. Die europäischen Wettbewerbshüter hatten kürzlich eine vertiefte Prüfung für den Eon betreffenden Teil der Transaktion rund um Innogy eingeleitet. Sie befürchten eine zu grosse Marktmacht sowie Preiserhöhungen bei Strom.

    Eon und RWE wollen Innogy unter sich aufteilen. Im ersten Schritt will Eon die RWE-Tochter komplett übernehmen und im Gegenzug RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Eon will das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Den RWE betreffenden Teil des Geschäfts haben die EU-Kommission und das Bundeskartellamt bereits ohne Auflagen genehmigt.

    Zufrieden zeigte sich Teyssen mit den Gesprächen zwischen dem E.ON- und dem Innogy-Management. "Wir arbeiten konstruktiv und vertrauensvoll zusammen."/nas/stk

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  • 13.03.2019 Britisches Vertriebsgeschäft sorgt für Verluste b...

    Britisches Vertriebsgeschäft sorgt für Verluste bei Innogy

    13.03.2019| 08:26:04

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Das britische Vertriebsgeschäft hat dem Energiekonzern Innogy im vergangenen Jahr das Ergebnis verhagelt. Abschreibungen auf die Tochter Npower führten 2018 zu einem Verlust von 653 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Im Vorjahr hatte Innogy noch einen Gewinn von 778 Millionen Euro erzielt. Bereinigt sank das Nettoergebnis um gut 16 Prozent auf gut eine Milliarde Euro und lag im Rahmen der im Dezember gesenkten Prognose. Die Innogy-Aktie notierte am frühen Morgen auf der Handelsplattform Tradegate gut ein halbes Prozent im Plus.

    Innogy hatte die seit Jahren schwächelnde britische Tochter eigentlich in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem schottischen Energieversorger SSE einbringen wollen, doch der Deal scheiterte. Deswegen musste Innogy das Verluste schreibende Geschäft wieder konsolidieren, was eine Senkung der Prognose zur Folge hatte. Dabei musste Innogy zum Jahresende nochmals Wertberichtigungen auf Npower vornehmen, insgesamt beliefen sich die Abschreibungen 2018 auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Aktionäre sollen mit 1,40 Euro eine niedrigere Dividende erhalten als im Jahr zuvor, als 1,60 Euro gezahlt wurden.

    Das britische Geschäft sorgt seit Jahren für Probleme. Es leidet unter hohem Wettbewerbsdruck und einer straffen Regulierung. Zudem führte die britische Regierung eine Preisobergrenze für Standardtarife ein. Neben dem schwachen Geschäft in Grossbritannien belastete eine Windflaute in weiten Teilen Europas den Bereich erneuerbare Energien, die Windparks erzeugten weniger Strom, was das Ergebnis belastete. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nahm um knapp 7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro ab.

    Für das neue Geschäftsjahr geht Innogy von einem weiteren deutlichen Ergebnisrückgang aus. Das britische Vertriebsgeschäft wird den Konzern weiter belasten, zudem fallen die Ergebnisbeiträge des tschechischen Gasnetzgeschäftes weg, das Innogy im Februar an RWE verkauft hatte. Das bereinigte Ebit soll rund 2,3 Milliarden Euro erreichen, das bereinigte Nettoergebnis rund 850 Millionen Euro.

    Innogy steht vor der Zerschlagung. Im ersten Schritt will Eon die RWE-Tochter Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den bisherigen Mehrheitsaktionär RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Eon will das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen.

    Dabei ist zumindest RWE einen grossen Schritt weitergekommen: Den RWE betreffenden Teil des Geschäfts haben die EU-Kommission und das Bundeskartellamt bereits ohne Auflagen genehmigt. Dagegen leiteten die EU-Wettbewerbshüter für den Eon-Teil eine vertiefte Prüfung ein: Sie befürchten eine zu grosse Marktmacht sowie Preiserhöhungen bei Strom. Bislang rechnen Eon und RWE mit einer Freigabe bis zum Sommer. Der gesamte Deal soll danach zügig abgeschlossen werden./nas/stk

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  • 13.03.2019 Britisches Vertriebsgeschäft sorgt für Verluste b...

    Britisches Vertriebsgeschäft sorgt für Verluste bei Innogy

    13.03.2019| 07:18:45

    ESSEN (awp international) - Das britische Vertriebsgeschäft hat dem Energiekonzern Innogy im vergangenen Jahr das Ergebnis verhagelt. Abschreibungen auf die Tochter Npower führten 2018 zu einem Verlust von 653 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Im Vorjahr hatte Innogy noch einen Gewinn von 778 Millionen Euro erzielt. Bereinigt sank das Nettergebnis um gut 16 Prozent auf gut eine Milliarde Euro und lag im Rahmen der im Dezember gesenkten Prognose.

    Innogy hatte die seit Jahren schwächelnde britische Tochter eigentlich in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem schottischen Energieversorger SSE einbringen wollen, doch der Deal scheiterte. Deswegen musste Innogy das Verluste schreibende Geschäft wieder konsolidieren, was eine Senkung der Prognose zur Folge hatte. Dabei musste Innogy zum Jahresende nochmals Wertberichtigungen auf Npower vornehmen, insgesamt beliefen sich die Abschreibungen 2018 auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Aktionäre sollen mit 1,40 Euro eine niedrigere Dividende erhalten als im Jahr zuvor, als 1,60 Euro gezahlt wurden.

    Für das neue Geschäftsjahr geht Innogy von einem bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) sowie einem bereinigten Nettoergebnis deutlich unter 2018 aus. Das britische Vertriebsgeschäft wird den Konzern weiter belasten, zudem fallen die Ergebnisbeiträge des tschechischen Gasnetzgeschäftes weg, das Innogy im Februar an RWE verkauft hatte.

    /nas/stk

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  • 12.03.2019 RWE lehnt Vergleich im Hambacher-Forst-Verfahren ab

    RWE lehnt Vergleich im Hambacher-Forst-Verfahren ab

    12.03.2019| 13:14:17

    KÖLN (awp international) - In einem Gerichtsverfahren um die Zukunft des Hambacher Forsts hat der Energiekonzern RWE einen Vergleich abgelehnt. Deshalb werde das Verwaltungsgericht Köln jetzt in der Sache entscheiden, kündigte der Vorsitzende Richter Holger Maurer am Dienstag in einer Verhandlung an. Das Gericht hatte unter anderem vorgeschlagen, RWE solle sich bereiterklären, bis Ende 2020 keine Rodungen zum Braunkohleabbau mehr im Hambacher Forst auszuführen.

    Da RWE bereits öffentlich zugesagt habe, bis Ende September 2020 nicht zu roden, blieben nur noch die drei Monate Oktober bis Dezember 2020, sagte Maurer. Über die Zeit ab 2021 geht es in dem laufenden Verfahren nicht mehr. Im Gegenzug sollte der Umweltschutzverband BUND seine Klagen zurückziehen.

    Die Prozessbevollmächtigten von RWE lehnten den Vorschlag des Gerichts jedoch ab. Maurer machte die kritische Anmerkung, dass das Hambacher-Forst-Verfahren die Kammer schon sehr lange beschäftige und andere Fälle dafür länger liegen blieben./cd/DP/tav

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  • 07.03.2019 EU-Wettbewerbshüter fürchten bei Eon-Innogy-Deal ...

    EU-Wettbewerbshüter fürchten bei Eon-Innogy-Deal Preiserhöhungen

    07.03.2019| 16:37:39

    (Ausführliche Fassung)

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die geplante Übernahme der RWE -Tochter Innogy durch den Energieriesen Eon genauer unter die Lupe. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb im Strom- und Gaseinzelhandel beeinträchtigen könne, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Eine vertiefte Prüfung werde daher eingeleitet.

    Die beiden Rivalen RWE und Eon hatten einen Deal eingefädelt, der den Strommarkt in Deutschland umwälzt. Eon will die RWE-Netz- und Vertriebstochter Innogy kaufen. Im Gegenzug soll RWE die Ökostromproduktion von Eon und Innogy erhalten und mit knapp 16,7 Prozent an Eon beteiligt werden. Eon würde damit zum mit weitem Abstand grössten Stromlieferanten in Deutschland. Nach erfolgreichem Tausch stünden mehr als 12 Millionen Kunden zu Buche.

    Doch die EU-Kommission könnte der Sache nun einen Riegel vorschieben. Auf den Einzelhandelsmärkten in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn hätten die beiden Unternehmen eine starke Stellung, erklärten die Wettbewerbshüter. Durch die Übernahme würde ein wichtiger Wettbewerber wegfallen. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat die Kommission Bedenken, dass der verbleibende Wettbewerbsdruck nicht ausreichen würde, um die Marktmacht des neu entstehenden Unternehmens zu beschränken und Preiserhöhungen für die Verbraucher zu vermeiden", hiess es weiter.

    Eon bezeichnete die vertiefte Prüfung als "völlig üblich" bei einer Transaktion dieser Grösse. "Wir sind von vorneherein davon ausgegangen, dass die EU-Kommission für die kartellrechtliche Prüfung über die erste Phase hinaus mehr Zeit benötigt", teilte ein Unternehmenssprecher in Essen mit. Deshalb habe Eon immer betont, nicht vor Mitte dieses Jahres mit einer Genehmigung der Kartellbehörden zu rechnen. "Wir liegen weiterhin gut im Zeitplan", betonnte der Sprecher.

    "Privat- und Geschäftskunden in Europa müssen Strom und Gas zu wettbewerbsfähigen Preisen beziehen können", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Die Untersuchung solle gewährleisten, dass die Übernahme keine Preiserhöhungen nach sich ziehe. Eon-Chef Johannes Teyssen hatte in der vergangenen Woche betont, dass der Preiswettbewerb in Deutschland auch nach einer Innogy-Übernahme hart bleibe. Die Kunden hätten fast überall die Auswahl unter rund 100 Anbietern.

    Während der Voruntersuchung hätten Eon und Innogy keine Zusagen abgegeben, hiess es in Brüssel weiter. Die EU-Kommission hat nun bis zum 23. Juli Zeit, um den Deal durchzuwinken, zu blockieren, oder den Unternehmen Auflagen zu erteilen./asa/DP/fba

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  • 07.03.2019 EU-Wettbewerbshüter leiten bei Eon-Innogy-Deal ve...

    EU-Wettbewerbshüter leiten bei Eon-Innogy-Deal vertiefte Prüfung ein

    07.03.2019| 15:21:01

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die geplante Übernahme der RWE -Tochter Innogy durch den Energieriesen Eon genauer unter die Lupe. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb im Strom- und Gaseinzelhandel beeinträchtigen könne, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Eine vertiefte Prüfung werde daher eingeleitet.

    "Privat- und Geschäftskunden in Europa müssen Strom und Gas zu wettbewerbsfähigen Preisen beziehen können", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Die Untersuchung solle gewährleisten, dass die Übernahme keine Preiserhöhungen nach sich ziehe.

    Die beiden Energieriesen RWE und Eon haben einen umfangreichen Austausch von Geschäftsfeldern vereinbart. Eon will die Strom- und Gasnetze sowie das Endkundengeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Im Gegenzug erhält RWE die erneuerbaren Energien von Eon sowie Innogy und wird zudem mit knapp 16,7 Prozent an Eon beteiligt. Den RWE betreffenden Teil des Geschäfts hatten die EU-Kommission und das Bundeskartellamt bereits ohne Auflagen genehmigt./asa/DP/jha

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  • 28.02.2019 Eon rechnet beim Innogy-Deal mit vertiefter Prüfu...

    Eon rechnet beim Innogy-Deal mit vertiefter Prüfung durch Brüssel

    28.02.2019| 11:05:40

    ESSEN (awp international) - Eon -Vorstandschef Johannes Teyssen rechnet bei der geplanten Übernahme der RWE -Tochter Innogy mit einer längeren Prüfung durch die EU-Kommission. Brüssel werde voraussichtlich eine vertiefte Prüfung einleiten, sagte Teyssen vor Journalisten in Essen. Bei Vorhaben dieser Grössenordnung sei das nicht ungewöhnlich. Die Kommission müsse die Auswirkungen der Transaktion auf zahlreiche Märkte prüfen. "Das heisst nicht, dass es automatisch schwieriger für uns wird", betonte Teyssen. Die Gespräche mit der Kommission seien "extrem offen und konstruktiv". Eon sei stets davon ausgegangen, dass die erforderlichen Freigaben durch die Kartellbehörden nicht vor Mitte des Jahres vorlägen.

    Die erste Phase der Prüfung des Milliardengeschäfts zwischen Eon und RWE läuft am Donnerstag kommender Woche aus. Die beiden Energieriesen haben einen umfangreichen Austausch von Geschäftsfeldern vereinbart. Eon will die Strom- und Gasnetze sowie das Endkundengeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Im Gegenzug erhält RWE die erneuerbaren Energien von Eon und Innogy und wird zudem mit knapp 16,7 Prozent an Eon beteiligt. Den RWE betreffenden Teil des Geschäfts haben die EU-Kommission und das Bundeskartellamt bereits ohne Auflagen genehmigt. Es gebe keine "wettbewerbsrechtlichen Bedenken", hiess es aus Brüssel.

    Teyssen widersprach Befürchtungen, die Übernahme der Netze und des Vertriebs von Innogy gefährde den Wettbewerb auf den Strommärkten in Deutschland. Die Netze seien komplett reguliert, beim Vertrieb komme Eon nach einer Innogy-Übernahme auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Der Wettbewerb um die Stromkunden bleibe hart. Fast überall hätten die Kunden die Auswahl unter rund 100 Anbietern./hff/DP/jha

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  • 26.02.2019 EU-Kommission billigt Teil des Milliardendeals vo...

    EU-Kommission billigt Teil des Milliardendeals von RWE und Eon

    26.02.2019| 16:16:57

    (Ausführliche Fassung)

    BRÜSSEL/BONN (awp international) - Die geplante Neuaufteilung der Geschäfte der Energieriesen Eon und RWE hat eine erste kartellrechtliche Hürde genommen. RWE hat grünes Licht von der EU-Kommission für die Übernahme des Grossteils Eon-Kapazitäten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und aus Atomkraft erhalten. Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Auflagen machte die Kommission nicht.

    Das Bundeskartellamt billigte gleichzeitig die Minderheitsbeteiligung von knapp 16,7 Prozent, die RWE an Eon erhalten soll. Durch diesen Teil der Transaktion verändere sich die Marktposition von RWE "nur minimal", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. RWE-Finanzchef Markus Krebber nannte die Entscheidung der Kartellbehörden "eine sehr gute Nachricht". Sie sei ein Meilenstein auf dem Weg, "RWE zu einem global führenden Unternehmen im Geschäft mit Erneuerbaren Energien zu machen".

    Noch nicht entschieden hat die EU-Kommission über einen weiteren Teil des Milliardendeals. Danach soll Eon das Netz- und das Endkundengeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Eon will sich künftig auf die Verteilung von Strom und Gas und den Einzelhandel konzentrieren, RWE auf die Stromerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energien sowie den Grosshandel.

    Die Erzeugungskapazitäten von RWE stiegen durch den Deal um weniger als 1 Prozent, stellte Brüssel fest. Derzeit habe RWE einen Marktanteil an der deutschen Stromerzeugung von 20 Prozent. RWE sei weiterhin "mit einem wirksamen Wettbewerb konfrontiert". Ein Teil des Zuwachses sei zudem lediglich vorübergehender Natur, da die an RWE übertragenen Nuklearkapazitäten bis spätestens Ende 2022 stillgelegt werden müssten. Der Wettbewerb auf den Märkten für Stromerzeugung und -grosshandel werde nicht behindert.

    An der geplanten Übernahme der Energienetze und des Vertriebsgeschäfts der RWE-Tochter Innogy durch Eon gibt es Kritik von Wettbewerbern. Eon würde durch den Deal zu einem der grössten Versorger Europas aufsteigen, der rund 50 Millionen Kunden versorgt und mehr als 1,5 Millionen Kilometer an Strom- und Gasnetzen betreibt. RWE sieht sich nach der für Mitte des Jahres erwarteten Abschluss des Geschäfts als Nummer drei bei den erneuerbaren Energien in Europa./vsr/DP/stw

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  • 26.02.2019 EU-Kommission: RWE darf Teile von Eon übernehmen

    EU-Kommission: RWE darf Teile von Eon übernehmen

    26.02.2019| 14:50:04

    BRÜSSEL (awp international) - Der deutsche Energiekonzern RWE hat grünes Licht von der EU-Kommission für die Übernahme von Teilen des Konkurrenten Eon . Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. RWE darf demnach einen Grossteil der Eon-Kapazitäten zur Erzeugung von erneuerbarem Strom und Atomstrom übernehmen sowie eine Minderheitsbeteiligung von 16,67 Prozent an Eon eingehen.

    Die beiden deutschen Energiekonzerne planen einen komplexen Tausch von Vermögenswerten, um ihre Geschäfte neu zu ordnen. So will RWE sich künftig auf Stromerzeugung und -grosshandel konzentrieren, Eon auf die Verteilung von Strom und Gas und den Einzelhandel. Die Übernahme von RWE-Teilen durch Eon wird von der EU-Kommission gesondert geprüft./vsr/DP/stw

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  • 22.02.2019 Innogy verkauft vor Zerschlagung Gasgeschäft in T...

    Innogy verkauft vor Zerschlagung Gasgeschäft in Tschechien an RWE

    22.02.2019| 13:11:40

    ESSEN (awp international) - Der vor der Zerschlagung stehende Essener Energieversorger Innogy hat sein Gasnetzgeschäft in Tschechien an seine Konzernmutter RWE verkauft. Das teilten beide Unternehmen am Freitag mit. RWE will die Beteiligung von 50,04 Prozent an der Innogy Grid Holding in einem zweiten Schritt an seinen bisherigen Konkurrenten Eon weiterreichen. Die beiden Energieriesen haben eine Neuordnung ihrer Geschäftsfelder vereinbart und wollen dazu Innogy unter sich aufteilen. RWE will sich künftig ganz auf die Stromproduktion aus konventionellen und erneuerbaren Energien konzentrieren, Eon auf die Energienetze und das Endkundengeschäft.

    Zur Höhe des Kaufpreises machten beiden Seiten keine Angaben. Innogy versicherte, man habe einen attraktiven Preis erzielt. Zweiter Gesellschafter der Innogy Grid Holding ist der Finanzinvestor Macquarie mit 49,96 Prozent. Er hatte im vergangenen Jahr Interesse an der Übernahme des Innogy-Anteils angemeldet. RWE hatte daraufhin die Tochter ermahnt, keine Unternehmensteile an Dritte zu verkaufen./hff/DP/tav

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Stammdaten

Branche/Sektor Energie & Wasserversorgung
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol RWE
Valor 1158883
ISIN DE0007037129

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +2.27%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.42 +1.90%
Perf. 3M +4.07 +22.11%
Perf. laufendes Jahr +3.70 +19.70%
Perf. 52W   +13.48%

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Vortagestief 22.25 (20.03.2019)
Hoch 1W 23.05 (21.03.2019)
Tief 1W 21.00 (14.03.2019)
Hoch 1M 23.05 (21.03.2019)
Tief 1M 21.00 (14.03.2019)
Hoch 3M 23.05 (21.03.2019)
Tief 3M 18.155 (27.12.2018)
Hoch 1J 23.05 (21.03.2019)
Tief 1J 16.60 (11.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG