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Aktuelle News

  • 29.06.2019 Stromexporte gesunken - aber weiter grosser Übers...

    Stromexporte gesunken - aber weiter grosser Überschuss

    29.06.2019| 10:34:38

    BONN (awp international) - Die Stromexporte aus Deutschland in die europäischen Nachbarländer sind in diesem Jahr deutlich gesunken. Im grenzüberschreitenden Handel sind bis Ende Juni (Stichtag: 27.6.) rund 31,3 Millionen Megawattstunden ins Ausland geflossen, wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das waren fast 4 Millionen Megawattstunden weniger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Weil zugleich die Stromimporte gestiegen sind, sank der Exportüberschuss in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um gut 14 Prozent auf knapp 21 Millionen Megawattstunden.

    In Deutschland wird seit einer Reihe von Jahren mehr Strom erzeugt als verbraucht. Der Exportüberschuss stieg seit 2011 kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr ist er dann erstmals wieder gesunken. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rechnet damit, dass die bestehenden Überkapazitäten in wenigen Jahren vollständig abgebaut sein werden, weil immer mehr Gas- und Kohlekraftwerke altersbedingt oder aus Kostengründen vom Netz genommen würden. Dann drohe eine Unterdeckung bei Kraftwerken, die jederzeit und wetterunabhängig Strom erzeugen könnten./hff/DP/zb

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  • 26.06.2019 Deutscher Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

    Deutscher Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

    26.06.2019| 06:42:51

    BERLIN (awp international) - Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch geklettert. Vor allem das windige Wetter führte dazu, dass die erneuerbaren Energien 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten, wie der Energieverband BDEW am Mittwoch auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es erst 39 Prozent.

    Am meisten Ökostrom produzierten demnach mit 55,8 Milliarden Kilowattstunden Windräder an Land, sie lieferten 18 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Solaranlagen lieferten rund 24 Milliarden Kilowattstunden, eine Milliarde mehr als im Vorjahreszeitraum. Windkraft auf dem Meer legte um 30 Prozent auf 12 Milliarden Kilowattstunden zu. Aus anderen Energieträgern - vor allem Biomasse und Wasserkraft - stammten den Angaben zufolge 36,7 Milliarden Kilowattstunden, 0,5 Milliarden mehr als im ersten Halbjahr 2018.

    BDEW-Chef Stefan Kapferer mahnte, trotz der eindrücklichen Zahlen sei die Lage schwierig. "Der Ökostrom-Rekord ist eine erfreuliche Momentaufnahme, darf aber nicht über die tieferliegenden strukturellen Probleme hinwegtäuschen", sagte er. Wenn der Ausbau weiter laufe wie bisher, liege der Anteil 2030 bei 54 Prozent. Die schwarz-rote Koalition strebt aber 65 Prozent an. Dafür müssten Hemmnisse wie Flächenbeschränkungen und Ausbau-Deckelungen beseitigt werden.

    Frithjof Staiss vom Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), das zur Berechnung der Zahlen beigetragen hat, plädierte für einen Preisaufschlag für fossile Energien wie Kohle oder Öl, der sich nach dem Ausstoss von Kohlendioxid (CO2) richte. Für einen solchen CO2-Preis erarbeitet die Koalition derzeit Vorschläge./ted/DP/zb

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  • 26.06.2019 Grüne fordern Verbot der Innogy-Übernahme durch Eon

    Grüne fordern Verbot der Innogy-Übernahme durch Eon

    26.06.2019| 06:37:19

    ESSEN (awp international) - Die Grünen lehnen die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch den Energiekonzern Eon ab. "Unserer Einschätzung nach sollte diese Fusion untersagt werden", schreiben die Bundestagsabgeordneten Ingrid Nestle, Katharina Dröge, Julia Verlinden und Oliver Krischer in einem Brief an die zuständige EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Mittwoch) berichtet.

    Begründet werde dies mit der Sorge um den Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt in Deutschland. Es sei eine "wettbewerbsschädigende Marktstellung" von Eon zu befürchten - mit negativen Auswirkungen etwa auch auf die Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos.

    Eon und der bisherige Rivale RWE haben einen umfangreichen Tausch ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dabei die Energienetze und das Endkundengeschäft von Innogy übernehmen. Dieser Teil des Deals wird derzeit von Brüssel intensiv geprüft. Die Wettbewerbshüter untersuchen unter anderem, ob den Stromkunden Preiserhöhungen drohen. Eon hat bereits Zugeständnisse angekündigt, um mögliche Bedenken der EU-Kommission zu zerstreuen. So will man sich in Deutschland unter anderem von 260 000 Kunden trennen, die Heizstrom beziehen. Zudem sollen 32 Ladestationen für Elektroautos an Autobahnen verkauft werden./hgo/DP/zb

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  • 25.06.2019 Eon will mit Zugeständnissen Bedenken gegen Innog...

    Eon will mit Zugeständnissen Bedenken gegen Innogy-Deal überwinden

    25.06.2019| 09:55:04

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern Eon will mit Zugeständissen Bedenken der EU-Kommission gegen die Übernahme der RWE -Tochter Innogy überwinden. Die Vorschläge sähen Verkäufe im ungarischen Stromkunden-Geschäft sowie des Strom- und Gaskundengeschäfts von Innogy in Tschechien vor, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. In Deutschland wolle sich Eon von 260 000 Kunden trennen, die Heizstrom beziehen. Zudem will der Konzern 32 Ladestationen für Elektroautos an Autobahnen verkaufen.

    Eon und der bisherige Rivale RWE hatten einen umfangreichen Tausch ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dabei die Energienetze und das Endkundengeschäft von Innogy übernehmen. Dieser Teil des Deals wird derzeit von Brüssel intensiv geprüft. Die Wettbewerbshüter untersuchen unter anderem, ob den Stromkunden Preiserhöhungen drohen. Die Übergabe des Ökostrom-Geschäfts von Eon und Innogy an RWE haben sie bereits genehmigt.

    Die EU-Kommission werde jetzt Marktteilnehmer auffordern, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen, hatte Eon-Chef Johannes Teyssen nach Unternehmensangaben am Montag in Berlin gesagt. Das sei ein Standardverfahren. Eon erwartet den Abschluss der Innogy-Übernahme für die zweite Jahreshälfte./hff/DP/mis

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  • 19.06.2019 Bau der Stromleitung 'NordLink' geht auf die Ziel...

    Bau der Stromleitung 'NordLink' geht auf die Zielgerade

    19.06.2019| 10:15:27

    BÜSUM (awp international) - Der Bau der Stromleitung "NordLink" geht auf die Zielgerade. Am Mittwoch ist bei Büsum im Kreis Dithmarschen das Endstück des 516 Kilometer langen Seekabels zwischen Norwegen und Deutschland unter dem Deich hindurch an Land gezogen worden. Dazu kommen 53 Kilometer Freileitung in Norwegen sowie ein 54 Kilometer langes Erdkabel auf deutscher Seite. Ende des Jahres sollen die letzten Arbeiten erledigt sein. "NordLink" verbindet Tonstad in Norwegen und Wilster in Schleswig-Holstein.

    Die rund zwei Milliarden Euro teure Stromleitung soll den Austausch erneuerbarer Energien zwischen Deutschland und Norwegen ermöglichen. Indem sie die Kapazitäten der Wasserkraftwerke Norwegens mit den Wind- und Solarparks in Deutschland verbindet, soll NordLink Engpässen im deutschen Übertragungsnetz entgegenwirken.

    Dabei fungieren die Wasserreservoirs in Norwegen als eine Art Energiespeicher, weil das Wasser bei Stromimporten aus Deutschland nicht für die Kraftwerke gebraucht werden und in ihnen bleiben kann. Umgekehrt können die norwegischen "Wasserkraft-Speicher" genutzt werden, um bei geringem Wind- und Solarstrom Energie nach Deutschland zu transportieren. Das "grüne Kabel" hat eine Kapazität von 1400 Megawatt (MW) und kann mehr als 3,6 Millionen deutsche Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

    Das NordLink-Projekt wird in deutsch-norwegischer Kooperation realisiert. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 geplant./run/DP/mis

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  • 18.06.2019 Greenpeace demonstriert vor RWE-Zentrale in Essen...

    Greenpeace demonstriert vor RWE-Zentrale in Essen für Kohleausstieg

    18.06.2019| 10:41:58

    ESSEN (awp international) - Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Dienstag an der Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen für ein Ende des Braunkohleabbaus demonstriert. An dem Hochhaus befestigten sie grosse Banner und Spruchbänder. Vor dem Eingang stellten sie einen Wohncontainer ab, in dem sich bis auf Weiteres zwei Aktivisten aufhalten wollen. An dem Protest beteiligten sich nach Angaben von Greenpeace rund 60 Aktivisten.

    Die Organisation forderte RWE auf, die Bagger am Hambacher Wald zu stoppen. Die Umsiedlung bedrohter Dörfer am Tagebau Garzweiler II solle mindestens so lange ausgesetzt werden, bis die Bundesregierung beschlossen habe, wie der Kohleausstieg umgesetzt werde. Sie forderten RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz auf, ein entsprechendes Moratorium zu unterzeichnen. Bis dahin wollen die beiden Aktivisten in dem Container ausharren.

    "Nach Einschätzung von Experten lassen sich Wald und Dörfer retten, wenn der Kohleausstieg wie von der Kohlekommission vorgeschlagen gestartet wird", so Greenpeace./tob/DP/jha

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  • 16.06.2019 Strompreis vor allem in der Grundversorgung weite...

    Strompreis vor allem in der Grundversorgung weiter gestiegen

    16.06.2019| 14:19:14

    MÜNCHEN (awp international) - Der Anstieg der Strompreise für die privaten Verbraucher in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Nach Berechnungen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Check24 ist der durchschnittliche Preis im ersten Halbjahr um zwei Prozent gestiegen. Eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr müsse bei den momentanen Preisen 1468 Euro im Jahr für ihren Strom zahlen, 31 Euro mehr als zu Jahresbeginn. "Jeden Monat wird Strom für Verbraucher ein bisschen teurer. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht", sagte Check24-Energie-Experte Oliver Bohr.

    Auf breiter Front seien die Grundversorgungstarife beim örtlichen Anbieter gestiegen. Drei Viertel der mehr als 800 Anbieter in Deutschland hätten die Preise in der Grundversorgung angehoben - im Schnitt um 5 Prozent. Davon waren laut Check24 rund 8 Millionen Haushalte betroffen. In der Grundversorgung sind die Strompreise besonders hoch. Nach Angaben der Bundesnetzagentur hatten 2017 noch rund 28 Prozent der Haushalte solch einen teuren Vertrag.

    Die Grünen im Bundestag forderten die Bundesregierung auf, das System der Grundversorgung zu reformieren. "Hier werden die Preise regelmässig deutlich stärker als bei den Sonderverträgen erhöht. In der Folge bezahlen die einkommensschwachen Haushalte besonders viel für den Strom, was ungerecht ist", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Krischer am Sonntag.

    Auch das Statistische Bundesamt hatte über steigende Strompreise berichtet. Im Mai war Haushaltsstrom demnach 3,2 Prozent teurer als im gleichen Monat des vergangenen Jahres./hff/DP/fba

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  • 30.05.2019 Massiver Widerstand in Deutschland gegen Regierun...

    Massiver Widerstand in Deutschland gegen Regierungspläne zum Kohleausstieg

    30.05.2019| 07:14:43

    BERLIN (awp international) - In der Unionsfraktion gibt es massiven Widerstand gegen den von der Bundesregierung geplanten Kohleausstieg bis 2038 mit milliardenschweren Strukturhilfen für die Kohleregionen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Axel E. Fischer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Die Empfehlungen der Kohlekommission sind als solche nicht bindend. Sie weisen in die falsche Richtung, zerstören Zukunftsperspektiven und schaden der Umwelt." Fischer gehört einer ganzen Gruppe von Unionsabgeordneten an, die sich mit den Regierungsplänen nicht abfinden wollen.

    Der CDU-Finanzpolitiker Olav Gutting sagte der dpa: "Die Verteilung von Milliarden-Steuergeld mit der Giesskanne auf die betroffenen Regionen wird dort keine blühenden Landschaften schaffen. Es ist unsere verdammte Pflicht, mit dem sauer verdienten Geld der Bürgerinnen und Bürgern sorgsam und überlegt umzugehen." Gutting und Fischer gehören dem erweiterten Fraktionsvorstand an.

    Neben den beiden baden-württembergischen Abgeordneten äusserten auch die Parlamentarier Andreas Mattfeldt (CDU/Niedersachsen), Klaus-Peter Willsch (CDU/Hessen) und Alois Rainer (CSU/Bayern) Kritik am Kohleausstieg bis 2038. Sie warnten vor steigenden Strompreisen, Gefahren für die Versorgungssicherheit und Produktionsverlagerungen ins Ausland. Keiner der fünf kommt aus den Kohle-Ländern Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, für die der Bund Milliardenhilfen plant.

    Das Bundeskabinett hatte vor einer Woche Eckpunkte zu Milliardenhilfen für die Kohleregionen gebilligt. Für den Strukturwandel in der Lausitz, im Mitteldeutschen und im Rheinischen Revier sollen über die nächsten zwei Jahrzehnte insgesamt bis zu 40 Milliarden Euro vom Bund in die Länder fliessen. Dafür hatten vor allem die Ministerpräsidenten der Kohle-Länder Druck gemacht. Mit dem Geld sollen Massnahmen für den Strukturwandel finanziert werden.

    Eine breit besetzte Regierungskommission hatte Ende Januar ein Konzept für den Kohleausstieg vorgelegt. Es sieht vor, bis spätestens 2038 Tagebaue und Kraftwerke zu schliessen, um den Klimaschutzzielen näher zu kommen. Bund und Länder wollen sich zunächst darauf konzentrieren, die Infrastruktur in den Regionen zu verbessern, etwa mit neuen Bahnstrecken sowie mit schnellem Internet. Ausserdem sollen Forschungsinstitute und neue Bundesbehörden angesiedelt werden.

    Die Eckpunkte sollen nun in einem Gesetz umgesetzt werden - dafür muss der Bundestag zustimmen. Ein Gesetzentwurf könnte noch vor der Ende Juni beginnenden parlamentarischen Sommerpause vom Kabinett beschlossen werden.

    "Den Beschluss des Bundeskabinetts nehme ich zur Kenntnis", sagte der CSU-Haushaltspolitiker Rainer. "Klar ist aber auch, das Parlament ist in seiner Entscheidung völlig frei und sollte die Möglichkeit auch nutzen, hier noch zu verbessern." Die Empfehlungen der Kohlekommission seien nicht bindend. "Sie weisen finanziell in die falsche Richtung."

    Gutting sagte, der schrittweise Ausstieg aus fossilen Energieträgern sei grundsätzlich richtig - der "überstürzte nationale Alleingang" zu den geplanten Kosten aber nicht zu rechtfertigen.

    Kritik äusserten die Abgeordneten auch an einer möglichen CO2-Steuer, die den Ausstoss des wichtigsten Treibhausgases Kolendioxid etwa beim Autofahren und Heizen verteuern würde. "Der Rückgang der CO2-Emissionen ist durch den EU-Emissionshandel fest programmiert", sagte der Wirtschaftspolitiker Willsch. "Politisch und ideologisch motivierte Alleingänge sind dabei kontraproduktiv." Sie würden ausserdem die Gefahr bergen, Strompreise weiter in die Höhe zu treiben, die Versorgungssicherheit zu gefährden und die Importabhängigkeit zu erhöhen.

    Der Haushaltspolitiker Mattfeldt kritisierte einen Schwerpunkt der Förderung auf die Elektromobilität: "Batterie, Wasserstoff und Stromspeicher und konventionelle Erzeugung müssen wir als Ganzes betrachten. Wir kennen die Zukunft nicht, deshalb müssen wir technologieoffen diskutieren und handeln."/bk/hoe/DP/jha

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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr -...

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr - Aktie an Dax-Spitze

    15.05.2019| 12:06:17

    (Zusammenfassung, neu:Aktienkurs, Aussagen aus der Telefonkonferenz, Analysten)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem überraschend guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". Man komme "Schritt für Schritt voran", sagte Finanzvorstand Markus Krebber am Mittwoch in einer Telefonkonferenz zu den Zahlen. Die "neue RWE" sei in Sicht.

    Wird der Fokus nach dem gross angelegten Geschäftetausch zwischen RWE, seiner Tochter Innogy sowie Eon künftig auf erneuerbare Energien und Speicher ausgerichtet, ist das Geschäft von RWE derzeit noch stark Kohle-basiert. Hier geht die Stromproduktion jedoch stetig zurück. Dennoch stieg im ersten Quartal das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro.

    Die Zahlen fielen dabei besser aus, als vom Markt erwartet. Die Aktie von RWE setzte sich mit einem Plus von zuletzt mehr als 3 Prozent an die Dax-Spitze. Mit dem Kurssprung steuert das RWE-Papier mit grossen Schritten auf ihren höchsten Stand seit 2015 zu, den sie im März diesen Jahres bei 24,54 Euro markiert hatten. In diesem Jahr gehört die Aktie mit einem Anstieg um fast ein Viertel bislang zu den besten Dax-Werten.

    Überrascht zeigten sich Analysten vom starken Handelsgeschäft. Der Energiehandel konnte in den Monaten Januar bis März ein bereinigtes Ebitda von 255 Millionen Euro erzielen, nach einem leichten Verlust im Vorjahr. Dennoch behält RWE in diesem Segment seine Ergebnisprognose von 100 bis 300 Millionen Euro für 2019 bei, da das Geschäft stark schwankungsanfällig ist. Allerdings geht der Konzern nun davon aus, das obere Ende zu erreichen. Wegen der Schwankungen in dem Geschäft schätzte Jefferies-Analyst Ahmed Farman die Qualität der RWE-Zahlen insgesamt schwächer ein.

    Die Braunkohlestromproduktion ging im ersten Quartal weiter zurück, auch bedingt durch den Rodungsstopp im Hambacher Forst, in dem RWE Kohle fördern wollte. Die dadurch bedingte geringere Auslastung der Braunkohlekraftwerke konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen. RWE rechnet wegen des Rodungsstopps weiter mit Ergebnisbelastungen von 100 Millionen bis 200 Millionen jährlich, wobei Krebber in diesem Geschäftsjahr von einem Betrag am unteren Ende der Spanne ausgeht.

    Dagegen startete die europäische Produktion schwächer in das neue Jahr. Hier belasteten eine geringere Stromproduktion sowie fehlende Beiträge aus dem britischen Kapazitätsmarkt. Dieser sieht vor, dass Kraftwerksbetreiber dafür Geld erhalten, wenn sie Kapazitäten für potenzielle Stromengpässe vorhalten. Der Europäische Gerichtshof hatte die staatliche Subventionierung jedoch im vergangenen November für ungültig erklärt. Derzeit untersuche die EU-Kommission, ob der britische Kapazitätsmarkt den EU-Vorschriften entspricht. Sollte die Entscheidung positiv ausfallen, gehe RWE davon aus, die nicht gezahlten Prämien rückwirkend zu erhalten, so Krebber.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine". Die Tochter Innogy wird nicht mehr konsolidiert, weil sie derzeit von Eon übernommen wird. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet.

    Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE. Für 2019 erwartet der Energiekonzern dabei bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Bei der Dividende ist eine Erhöhung auf 0,80 Euro je Aktie (Vorjahr 0,70 Euro) geplant.

    Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". Dabei sei RWE auch intern gut unterwegs, sagte Krebber. So habe RWE bei seiner künftigen neuen Tochter für erneuerbare Energien nach dem Management nun auch die zweite Leitungsebene benannt.

    RWE will Innogy im Zuge eines grossangelegten Geschäftetauschs an Eon verkaufen und soll im Gegenzug mit knapp 17 Prozent an dem Konkurrenten beteiligt werden. Eon will dabei das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, die erneuerbaren Energien beider Konzerne sollen unter dem Dach von RWE vereint werden. Während der RWE betreffende Teil bereits von der europäischen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, steht dies für Eon noch aus. Die EU-Kommission prüft den Teil vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/tav/mis

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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 08:04:24

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem überraschend guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Vorbörslich stieg die Aktie um 1,6 Prozent.

    Der Energiehandel konnte in den Monaten Januar bis März ein bereinigtes Ebitda von 255 Millionen Euro erzielen, nach einem leichten Verlust im Vorjahr. Dennoch behält RWE in diesem Segment seine Ergebnisprognose von 100 bis 300 Millionen Euro für 2019 bei, da das Geschäft stark schwankungsanfällig ist. Allerdings geht der Konzern nun davon aus, das obere Ende zu erreichen.

    Die Baunkohlestromproduktion ging im ersten Quartal weiter zurück, auch bedingt durch den Rodungsstopp im Hambacher Forst, in dem RWE Kohle fördern wollte. Die dadurch bedingte geringere Auslastung der Braunkohlekraftwerke konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen. Dagegen startete die europäische Produktion schwächer in das neue Jahr. Hier belasteten eine geringere Stromproduktion sowie fehlende Beiträge aus dem britischen Kapazitätsmarkt.

    Dieser sieht vor, dass Kraftwerksbetreiber dafür Geld erhalten, wenn sie Kapazitäten für potenzielle Stromengpässe vorhalten. Der Europäische Gerichtshof hatte die staatliche Subventionierung jedoch im vergangenen November für ungültig erklärt.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet.

    Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE. Für 2019 erwartet der Energiekonzern dabei bestenfalls ein stabiles Ergebnis. Das bereinigte Ebitda soll in der Bandbreite von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, das bereinigte Nettoergebnis zwischen 300 und 600 Millionen Euro. Bei der Dividende ist eine Erhöhung auf 0,80 Euro je Aktie (Vorjahr 0,70 Euro) geplant.

    Bei der Umsetzung der Transaktion mit Eon sieht sich RWE weiter "voll im Zeitplan". RWE will Innogy im Zuge eines grossangelegten Geschäftetauschs an Eon verkaufen und soll im Gegenzug mit knapp 17 Prozent an dem Konkurrenten beteiligt werden. Eon will dabei das Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, die erneuerbaren Energien beider Konzerne sollen unter dem Dach von RWE vereint werden.

    Während der RWE betreffende Teil bereits von der europäischen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, steht dies für Eon noch aus. Die EU-Kommission prüft den Teil vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/ari/stk

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  • 15.05.2019 Korr: RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft ...

    Korr: RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 07:56:51

    (Im 2. Satz muss es korrekt heissen: 510 Millionen Euro rpt 510 Millionen Euro)

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte Ebitda stieg von 299 Millionen auf 510 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis stieg von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Die sinkende Kohlestromproduktion konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet. Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE./nas/stk

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  • 15.05.2019 RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    RWE verdient dank robustem Handelsgeschäft mehr

    15.05.2019| 07:04:53

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal von einem guten Handelsgeschäft profitiert und sein Ergebnis gesteigert. Das bereinigte Ebitda stieg von 299 Millionen auf 520 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das bereinigte Nettoergebnis stieg von 78 Millionen auf 273 Millionen Euro. Die sinkende Kohlestromproduktion konnte RWE durch höhere Grosshandelspreise ausgleichen.

    Die Zahlen beziehen sich auf "RWE alleine", in denen die Tochter Innogy , die derzeit von Eon übernommen wird, nicht mehr konsolidiert ist. Sie enthalten die Bereiche Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel. Dazu kommt die Innogy-Dividende. Diese wird für das zweite Quartal erwartet. Die Jahresprognose sowie den Dividendenausblick bestätigte RWE./nas/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Energie & Wasserversorgung
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol RWE
Valor 1158883
ISIN DE0007037129

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +3.48%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.57 +2.49%
Perf. 3M +0.67 +2.94%
Perf. laufendes Jahr +4.68 +24.92%
Perf. 52W   +7.12%

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Hoch 1W 23.93 (12:05:33)
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Hoch 1M 23.93 (18.06.2019)
Tief 1M 21.37 (28.06.2019)
Hoch 3M 23.93 (18.06.2019)
Tief 3M 21.25 (06.05.2019)
Hoch 1J 24.50 (26.03.2019)
Tief 1J 16.60 (11.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG