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Fundamentale Daten

Dividende 3.35
Dividende ex Datum 10.05.2019
Zahlbar Datum 14.05.2019
Rendite 1.19%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 200'416'186
Marktkapital in Mio. 56'357.03
Umsatz Vormonat 1'767'673

Aktuelle News

  • 30.06.2019 Outdoor-Branche schwächelt - Klettern hilft

    Outdoor-Branche schwächelt - Klettern hilft

    30.06.2019| 16:01:19

    MÜNCHEN (awp international) - Nach rasantem Wachstum der Frischluftsportarten in den vergangenen Jahrzehnten ist die Kauflust der europäischen Kunden gesunken. Im vergangenen Jahr setzten die Hersteller von Bekleidung und Ausrüstung für Wanderer, Bergsteiger und andere Outdoor-Sportler in Europa 5,8 Milliarden Euro um, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Das berichtete Arne Strate, Generalsekretär des Branchenverbands European Outdoor Group (EOG) am Sonntag bei der Eröffnung der Messe Outdoor in München.

    "Der Markt stagniert", sagte Strate. "Ein Prozent Minus ist aber kein Grund, aus dem Fenster zu springen." Ärgerlich für die Branche ist dies dennoch, in den vergangenen zwei Jahrzehnten war der Markt zeitweise so schnell gewachsen, dass auch ursprünglich branchenfremde Hersteller wie Adidas eingestiegen sind.

    Derzeit richtet sich das Augenmerk der Outdoor-Branche auf die überwiegend Indoor praktizierten Sportarten Klettern und Bouldern. 2018 wurde nach den Daten der European Outdoor Group Kletterausrüstung für 142 Millionen Euro verkauft - die Umsätze waren fast so hoch wie mit Rucksäcken (152 Mio). "Klettern hat sich ausserordentlich gut entwickelt", sagte Strate.

    Dass nun auch Hallenklettern zum Outdoor-Bereich zählt, zeigt die allmähliche Ausweitung des Begriffs. Traditionell ging es in der Branche eigentlich nur um die Sportarten, für die der Mensch einen Rucksack braucht, im wesentlichen Wandern und Bergsteigen. Die zwei grossen Sporteinzelhandelsketten Intersport und Sport 2000 gehen jedenfalls nicht von einem bevorstehenden Ende des Trends aus.

    "Was uns freut, ist, dass die 22- bis 26-jährige Jugendgruppe den Outdoor-Trend bereichert", sagte Intersport-Vorstandsmitglied Mathias Boenke. Intersport will seine Mitgliedshändler dazu motivieren, sich auf bestimmte Warengruppen wie Outdoor oder "Urban Sports" - Laufen, Fitness etc. - zu konzentrieren.

    Insgesamt präsentieren bei der Messe bis Mittwoch gut 1000 Aussteller aus 35 Ländern ihre Produkte. Die Messe fand früher in Friedrichshafen in Baden-Württemberg statt, ist aber auf Wunsch der Industrie nach München umgezogen./cho/DP/fba

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  • 27.06.2019 Nike enttäuscht mit Gewinnentwicklung - Aktienkur...

    Nike enttäuscht mit Gewinnentwicklung - Aktienkurs fällt

    27.06.2019| 23:10:18

    BEAVERTON (awp international) - Der US-Sportartikelriese Nike hat Anleger mit einer überraschend schwachen Gewinnentwicklung enttäuscht. Der Gewinn je Aktie habe im vierten Quartal habe bei 62 US-Cent gelegen, teilte der Adidas-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Beaverton mit. Der Aktienkurs von Nike sackte im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um mehr als ein Prozent ab.

    Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 10 Prozent auf 10,2 Milliarden US-Dollar und traf damit die Erwartungen von Experten. Nike machte Investitionen in Innovationen und Digitalisierung für die Entwicklung verantwortlich. Dies habe die Nachfrage der Konsumenten geführt von Nike Direct beflügelt. Der Gewinn lag unter dem Strich bei knapp einer Milliarde Dollar./he

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  • 26.06.2019 Studie: Immer mehr Dax-Aktien in ausländischer Hand

    Studie: Immer mehr Dax-Aktien in ausländischer Hand

    26.06.2019| 09:21:41

    FRANKFURT (awp international) - Ausländische Investoren haben ihr Engagement im Deutschen Aktienindex im vergangenen Jahr in Summe weiter erhöht. 55 Prozent der Anteile der 30 Konzerne in der ersten deutschen Börsenliga lassen sich Anlegern aus dem Ausland zuordnen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Übersicht des Beratungsunternehmens EY ergab. Ein Jahr zuvor waren es noch etwas weniger mit 54,5 Prozent.

    Unter den ausländischen Aktieninhabern sind Investoren aus dem europäischen Ausland am stärksten vertreten: Durchschnittlich ein Viertel (26 Prozent) der Aktien eines Dax -Konzerns befinden sich im Besitz von Anlegern aus dem europäischen Ausland. Gut jede fünfte Dax-Aktie (22 Prozent) wird in den USA bzw. Nordamerika gehalten.

    19 der 30 Dax-Konzerne sind demnach mindestens zur Hälfte im Besitz ausländischer Aktionäre. Sie kassieren damit auch den Löwenanteil der Rekordsumme von 36,5 Milliarden Euro, die die Unternehmen in diesem Jahr für das vergangene Geschäftsjahr an Dividenden ausschütten.

    Dagegen sank der Aktienanteil von Investoren aus Deutschland im Dax binnen Jahresfrist um 1,1 Punkte auf 33,2 Prozent. Die restlichen knapp 12 Prozent der Anteile lassen sich EY zufolge nicht zuordnen.

    Dass zunehmend Kapital aus dem Ausland in hiesige Konzerne fliesst, obwohl deren Geschäfte zuletzt zum Teil enttäuschten, wertet Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung, als Vertrauensbeweis in die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. "Gerade die Industrie - der Maschinenbau, die Autoindustrie - befindet sich in einem tiefgreifenden Umbauprozess, der mit steigenden Investitionen, sinkenden Margen und rückläufigen Dividendenzahlungen einhergeht", führte Meyer aus. Dennoch hätten ausländische Anleger ihr Engagement bei allen vier Automobil- bzw. Zulieferunternehmen im Dax erhöht.

    Insgesamt verzeichnet EY bei 16 der 30 Dax-Konzerne im Geschäftsjahr 2018 einen Anstieg des Anteils ausländischer Investoren - allen voran beim Pharmakonzern Merck (plus sieben Prozentpunkte) und beim Sportartikelhersteller Adidas (plus sechs Prozentpunkte). Bei 10 Dax-Unternehmen verringerte sich der Anteil im Vergleich zum Vorjahr - am stärksten bei der Deutschen Börse um sechs Prozentpunkte.

    Die Deutsche Börse gehört dennoch zu den fünf Konzernen im Dax, bei denen ausweislich der aktuellen Geschäftsberichte mehr als 70 Prozent der ausgegebenen Aktien in ausländischer Hand sind. Ausserdem ist dies bei Adidas, Linde , Infineon und Bayer der Fall. Am geringsten ist der Anteil ausländischer Aktionäre beim Konsumgüterkonzern Henkel (26 Prozent) und bei der Lufthansa (30 Prozent).

    In den Kontrollgremien deutscher Top-Konzerne spiegelt sich die Bedeutung von Aktionären ausserhalb Deutschlands nach EY-Beobachtung bislang jedoch nicht überall entsprechend wider. "Obwohl die Mehrzahl der Dax-Aktien in ausländischem Besitz ist, waren im vergangenen Jahr nur 29 Prozent der Dax-Aufsichtsratsmitglieder auf der Kapitalseite Ausländer", stellte Meyer fest./ben/DP/men

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  • 20.06.2019 Basketball-Legende Shaquille O'Neal will Reebok k...

    Basketball-Legende Shaquille O'Neal will Reebok kaufen

    20.06.2019| 17:54:28

    NEW YORK (awp international) - Die Adidas-Tochter Reebok gilt als Problemfall - nun meldet Basketball-Legende Shaquille O'Neal Interesse an der Marke an. "Ich würde Reebok liebend gerne kaufen", sagte er dem US-Sender CNBC laut Bericht vom Donnerstag. Zugleich übte der frühere NBA-Star heftige Kritik an der deutschen Konzernmutter Adidas, die die Marke Reebok soweit vernachlässigt habe, dass sie "fast verschwunden" sei. "Wenn sie sie nicht haben wollen, überlasst sie mir", sagte O'Neal, der als Geschäftsmann an diversen Unternehmen beteiligt ist. "Ich will sie (Reebok) zurück zu Basketball und Fitness bringen".

    Eine Stellungnahme von Adidas war zunächst nicht zu erhalten. Fest steht: Reebok ist von früheren Glanzzeiten weit entfernt und bleibt seit Jahren hinter den Erwartungen zurück. Bei der Adidas-Hauptversammlung im Mai hinterfragte ein Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) das Reebok-Investment und erkundigte sich, ob für den Vorstand eine Trennung denkbar sei. Adidas-Chef Kaspar Rorsted sagte jedoch, er wolle an der Marke festhalten. Sie ermögliche Adidas auf dem Fitnessmarkt wichtige Wachstumspotenziale. Ausserdem sei Reebok 2018 in die Gewinnzone zurückgekehrt./hbr/DP/fba

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  • 19.06.2019 Adidas verliert Rechtsstreit um eine seiner Drei-...

    Adidas verliert Rechtsstreit um eine seiner Drei-Streifen-Marken

    19.06.2019| 13:05:20

    (Ausführliche Fassung)

    LUXEMBURG (awp international) - Der Sportartikelhersteller Adidas hat nach einem Urteil des EU-Gerichts einen Teil seiner Drei-Streifen-Markenrechte verloren. Die Entscheidung vom Mittwoch beschränkt sich nach Darstellung des Unternehmens auf eine spezielle Ausführung. Die umfangreichen EU-Markenrechte für die drei Streifen in unterschiedlichen Formen blieben unberührt.

    Die Luxemburger Richter erklärten am Mittwoch, das Unternehmen habe nicht bewiesen, dass das Zeichen aus drei parallelen, gleich breiten und im gleich Abstand in beliebiger Richtung angebrachten Streifen in der gesamten EU bei den Verbrauchern genug Unterscheidungskraft erlangt habe (Rechtssache T 307/17).

    Hintergrund des Falls war eine Entscheidung des EU-Markenamts im spanischen Alicante nach einer Beschwerde eines Konkurrenzunternehmens. Im Kern ging es um die Frage, ob Verbraucher diese Form der drei Streifen automatisch mit Adidas in Verbindung bringen. Die Firma hatte sich das Zeichen ursprünglich für Bekleidungsstücke, Schuhe und Kopfbedeckungen gesichert. Adidas klagte daraufhin in Luxemburg. Innerhalb von gut zwei Monaten steht nun theoretisch noch der Weg zur obersten Instanz offen, dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

    Viele von Adidas vorgelegte Belege seien ungültig, da sie etwa umgekehrte Farbmuster aufwiesen - etwa weisse Streifen auf schwarzem Hintergrund anstatt schwarze Streifen auf weissem Hintergrund, erklärten die Luxemburger Richter weiter. Die einzigen Nachweise von gewisser Relevanz bezogen sich demnach zudem nur auf fünf EU-Staaten und konnten nicht auf die EU hochgerechnet werden.

    "Wir sind enttäuscht", sagte eine Adidas-Sprecherin. Mit dieser Entscheidung sei bestätigt worden, dass in Europa nicht für alle Positionen und Richtungen der Drei-Streifen-Marke auf Adidas-Produkten ein markenrechtlicher Schutz gewährt werden könne.

    "Diese Entscheidung beschränkt sich auf eine spezifische Ausführung der Drei-Streifen-Marke und hat keinen Einfluss auf den breiten markenrechtlichen Schutz, den Adidas auf seine bekannte Drei-Streifen-Marke in verschiedenen Formen in Europa nach wie vor hat", sagte sie weiter. "Wir werden sie nun eingehend analysieren und die Hinweise aus dem Urteil für das künftige Vorgehen zum Schutz unserer Drei-Streifen Marke für verschiedene Positionierungen auf den Produkten nutzen."

    Zu den finanziellen Folgen der Entscheidung äusserte sich das Unternehmen nicht. Die Adidas-Aktie gab im Laufe des Tages um mehr als 1,5 Prozent nach./asa/DP/jha

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  • 19.06.2019 Adidas verliert Rechtsstreit um eine seiner Drei-...

    Adidas verliert Rechtsstreit um eine seiner Drei-Streifen-Marken

    19.06.2019| 10:25:13

    LUXEMBURG (awp international) - Der Sportartikelhersteller Adidas hat nach einem Urteil des EU-Gerichts das Recht an einer seiner Drei-Streifen-Marken verloren. Das Unternehmen habe nicht nachgewiesen, dass das Zeichen aus drei parallelen, in beliebiger Richtung angebrachten Streifen in der gesamten EU bei den Verbrauchern genug Unterscheidungskraft erlangt habe. Viele von Adidas vorgelegte Beweise seien ungültig, da sie etwa umgekehrte Farbschemata aufwiesen - weisse Streifen auf schwarzem Hintergrund anstatt schwarze Streifen auf weissem Hintergrund.

    Hintergrund des Falls war eine Entscheidung des EU-Markenamts nach einer Beschwerde eines Konkurrenzunternehmens. Adidas hatte dagegen in Luxemburg geklagt. Theoretisch ist nun noch der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) möglich.

    Eine Adidas-Sprecherin hatte vorab darauf verwiesen, dass es bei dem Fall nur um eine bestimmte Ausführung der Drei-Streifen-Marke gehe. Der umfangreiche markenrechtliche Schutz, der für die drei Streifen in unterschiedlichen Formen in Europa bestehe, bleibe unberührt./asa/DP/jha

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  • 11.06.2019 Studie: Amazon ist wertvollste Marke der Welt

    Studie: Amazon ist wertvollste Marke der Welt

    11.06.2019| 09:40:05

    FRANKFURT (awp international) - Amazon ist erstmals auf den ersten Platz in einer jährlichen Rangliste der wertvollsten Marken der Welt vorgestossen und hat die langjährigen Spitzenreiter Apple und Google hinter sich gelassen. Die Marktforschungsfirma Kantar errechnete für den Online-Händler und Technologiekonzern einen Markenwert von 315,5 Milliarden Dollar. Das war ein Sprung von 52 Prozent binnen eines Jahres. Apple liegt dahinter mit 309,5 Milliarden Dollar, gefolgt von Google mit 309 Milliarden.

    "Als Onlinehändler gestartet, befriedigt Amazon heute Konsumentenbedürfnisse in vielen unterschiedlichen Kategorien", erklärte Kantar-Deutschland-Geschäftsführer Bernd Büchner zur Vorstellung der Studie am Dienstag. Amazon ist unter anderem in Konkurrent von Netflix mit seinem Videostreamingdienst und ein grosser Anbieter von Cloud-Infrastruktur.

    Kantar baut seine "BrandZ"-Studie auf Verbraucher-Umfragen sowie den Geschäftszahlen der Unternehmen auf. Es ist eine von mehreren Studien, die den Wert von Marken berechnen.

    Aus Deutschland kommen in der "BrandZ"-Rangliste wie im Vorjahr acht Marken. SAP kommt als erste davon auf den 16. Platz vor der Deutschen Telekom (25). Die Autobauer Daimler und BMW liegen auf den Rängen 54 und 55. Es folgen DHL auf Platz 88, Siemens (92), Aldi (96) und Adidas (100)./so/DP/mis

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  • 26.05.2019 Modehersteller Tommy Hilfiger will Adidas Konkurr...

    Modehersteller Tommy Hilfiger will Adidas Konkurrenz machen

    26.05.2019| 17:10:01

    FRANKFURT (awp international) - Der Modekonzern Tommy Hilfiger will in Zukunft auch Sportbekleidung herstellen. Der Markt sei im Wachstum begriffen, begründete Daniel Grieder, Vorstandschef von Tommy Hilfiger, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" seine Pläne.

    "Konkurrenz belebt doch das Geschäft", sagte der Manager. "Adidas und Nike gehen doch auch in den Modemarkt. Aber wir werden natürlich nie grösser werden als Adidas und Nike". Im Flugzeug sehe man oft Menschen, die Nike oder Adidas tragen, "einfach, weil es bequem ist". Davon könne auch Hilfiger lernen. /fba

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  • 09.05.2019 Adidas glänzt im Jubiläumsjahr - Kritik an Löhnen...

    Adidas glänzt im Jubiläumsjahr - Kritik an Löhnen bei Zulieferern

    09.05.2019| 16:39:19

    FÜRTH (awp international) - Kurz vor dem Firmenjubiläum im August hat sich Adidas seinen Aktionären mit Rekordzahlen präsentiert. "Wir werden 70 Jahre alt, aber keine Angst, wir fühlen uns fit wie ein Turnschuh", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted am Donnerstag auf der Hauptversammlung Fürth. "In der Waschküche seiner Mutter fertigte er die ersten Schuhe", erinnerte Rorsted an den Firmengründer. "Adi Dassler wäre stolz, wenn er sehen könnte, was aus seinem Adidas geworden ist."

    Der Umsatz des Sportartikelherstellers wuchs 2018 um 8 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro, der Gewinn um 20 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Der Aktienkurs kletterte auf rund 250 Euro - alles Bestwerte in der Geschichte des Unternehmens mit 57 000 Mitarbeitern. Im laufenden Jahr soll der Erlös um 5 bis 8 Prozent wachsen, der Gewinn um 10 bis 14 Prozent. Aktionäre bekommen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 3,35 Euro je Anteil - 75 Cent mehr als 2017.

    Für Ärger bei Investoren sorgte jedoch, dass die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung in der Bilanz den Wert der schwächelnden Adidas-Tochter Reebok als zu hoch bemängelte. Daraufhin musste eine Wertberichtigung von 572 Millionen Euro vorgenommen werden. Kleinaktionärsvertreter warfen dem Vorstand vor, den Buchwert der Fitness-Marke schönzureden. Finanzvorstand Harm Ohlmeyer versicherte, durch den Vorgang sei kein finanzieller Schaden entstanden.

    Der Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Erik Besold, hinterfragte das Reebok-Investment insgesamt und fragte, ob für den Vorstand auch eine Trennung von der US-Tochter denkbar sei, die seit Jahren hinter den Erwartungen zurückbleibe. Rorsted, der vor zweieinhalb Jahren den Chefposten bei Adidas übernahm, sagte, er wolle an der Marke festhalten, weil sie Adidas auf dem Fitnessmarkt wichtige Wachstumspotenziale ermögliche. Ausserdem sei Reebok 2018 in die Gewinnzone zurückgekehrt.

    Indes bremsen Produktionsengpässe das Nordamerikageschäft - dort, wo Rorsted die grössten Chancen für Adidas sieht. "Nachfragespitzen konnten nicht vollständig befriedigt werden", räumte der Däne ein. Man habe aber zusätzliche Kapazitäten geschaffen, ausserdem würden Waren per Flugzeug in die USA und nach Kanada transportiert.

    Auch das schwache Europageschäft warf Fragen bei Aktionären auf. Hier stagniert der Umsatz, die Konkurrenten Nike und Puma holen auf. "Wir haben neue Produkte nicht sorgfältig genug im Markt platziert und auf Trends nicht schnell genug reagiert", erklärte Rorsted. Im Heimatmarkt sei nun der Fokus wieder weg von Lifestyle- und hin zu Sportprodukten gelegt worden.

    In einem Gegenantrag forderte der Dachverband der kritischen Aktionäre, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern. Adidas zahle Beschäftigten in Kambodscha und Indonesien nur Mindestlöhne, die nicht für ein menschenwürdiges Leben reichten. Aus Kambodscha stammten fast 25 Prozent der Bekleidung, die Adidas herstellen lässt.

    "Tariflöhne wären für die Beschäftigten in Kambodscha ein wichtiger Schritt hin zu existenzsichernden Löhnen", sagte Sabine Ferenschild von der "Kampagne für Saubere Kleidung - Südwind". Adidas weigere sich, sich an einem Textilbündnis in Kambodscha zu beteiligen, wodurch Tarifverhandlungen in dem asiatischen Land scheiterten. Der Antrag fand jedoch keine Mehrheit bei den Aktionären. Rorsted betonte, dass die mit Lieferanten vereinbarten Arbeits- und Vergütungsstandards regelmässig überprüft würden und im Einklang mit dem Menschenrechtskonzept der Vereinten Nationen stünden.

    Die DSW kritisierte ferner das Adidas-Sponsoring von Real Madrid und sprach von "exorbitanten jährlichen Zahlungen" an den spanischen Spitzenclub. Am Mittwoch gab Adidas die Verlängerung des Vertrags mit den "Königlichen" bis Juni 2028 bekannt - ohne den finanziellen Rahmen zu nennen. Rorsted betonte, er und seine Vorstandskollegen seien sich jedoch sehr klar darüber, "wo die Obergrenze für unser finanzielles Engagement liegt". Adidas entwirft und produziert das weisse Trikot mit dem Emblem der spanischen Krone seit 1998.

    Neu in den Aufsichtsrat wählten die Anteilseigner neben Bertelsmann-Chef Thomas Rabe Daimler -Finanzvorstand Bodo Uebber und die chinesische Managerin Jing Ulrich. Nicht mehr zur Wahl an traten Deutsche-Post-Chef Frank Appel, die ehemalige Fussball-Nationalspielerin Katja Kraus sowie der Unternehmensberater Willi Schwerdtle. Der 74-jährige Aufsichtsratschef Igor Landau wurde aus Altersgründen nur bis 2020 wiedergewählt./mac/DP/stk

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  • 08.05.2019 Real Madrid und Adidas verlängern Partnerschaft b...

    Real Madrid und Adidas verlängern Partnerschaft bis 2028

    08.05.2019| 22:22:22

    MADRID/HERZOGENAURACH (awp international) - Der spanische Fussballclub Real Madrid und der fränkische Sportartikelhersteller Adidas verlängern ihre Partnerschaft für weitere acht Jahre bis Juni 2028. Adidas entwirft und produziert die Trikots der Spanier seit 1998, wie das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach weiter mitteilte. Zu den übrigen Vertragsinhalten hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Real Madrid hat den Angaben zufolge 600 Millionen Fans auf der ganzen Welt./kre/DP/stk

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  • 03.05.2019 Adidas übertrifft Gewinnerwartungen - Wachstum sc...

    Adidas übertrifft Gewinnerwartungen - Wachstum schwächt sich ab

    03.05.2019| 09:09:53

    (Ausführliche Fassung)

    HERZOGENAURACH (awp international) - Der Sportartikelkonzern Adidas hat seine Gewinne zum Jahresauftakt deutlich gesteigert und besser abgeschnitten als erwartet. Das Wachstum hingegen flaute im ersten Quartal ab. Das Adidas-Management hatte bereits im März über Produktionsengpässe geklagt, die das erste Halbjahr belasten werden. Da sich das Wachstum im zweiten Halbjahr wieder beschleunigen dürfte, bekräftigten die Herzogenauracher ihre Jahresprognose. Zum Handelsstart stiegen die Aktien um über fünf Prozent auf ein neues Rekordhoch.

    Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Währungsbereinigt lag das Plus bei 4 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 hatte das Umsatzwachstum währungsbereinigt noch 8 Prozent erreicht. Der Konzern kann derzeit die hohe Nachfrage ausgerechnet bei Bekleidung im mittleren Preissegment nicht vollständig bedienen, da die Kapazitäten derzeit nicht ausreichen.

    Getrieben wurde das Umsatzplus im ersten Quartal von einer guten Nachfrage in China, Russland sowie den Schwellenländern. In Nordamerika legte Adidas leicht um 3 Prozent zu. Dagegen musste das Unternehmen in Südamerika sowie Europa einen Rückgang hinnehmen. Das Geschäft in Europa schwächelt bereits seit einiger Zeit, Adidas konnte der nachlassenden Begeisterung für die Retro-Schuhklassiker wie Stan Smith oder Superstar nicht schnell genug Neues entgegensetzen.

    Trotz des abflauenden Wachstums konnte Adidas die Profitabilität deutlich verbessern. Das Betriebsergebnis wuchs um gut 17 Prozent auf 875 Millionen Euro und fiel damit besser aus als von Analysten erwartet. Dabei profitierte Adidas unter anderem von niedrigeren Beschaffungskosten sowie günstigeren Währungsentwicklungen. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften stieg um 16,5 Prozent auf 631 Millionen Euro. Adidas hatte sich 2017 von seinem Geschäft mit Golf- und Eishockey-Ausrüstung getrennt. Zur besseren Vergleichbarkeit nennt der Konzern seither das Ergebnis der fortgeführten Geschäfte.

    Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. Das Wachstum soll sich dabei in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen. Erwartet Adidas im ersten Halbjahr aufgrund der Lieferprobleme einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 3 bis 4 Prozent, soll dieser im Gesamtjahr bei 5 bis 8 Prozent liegen. Die Profitabilität will das Management weiter steigern. Der Gewinn aus fortgeführten Bereichen soll um 8 bis 12 Prozent auf 1,845 Milliarden bis 1,915 Milliarden Euro klettern. Ohne Berücksichtigung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 sieht Adidas ein Wachstum von 10 bis 14 Prozent./nas/tav/stk

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  • 03.05.2019 Adidas-Wachstum schwächt sich ab - Gewinn gestiegen

    Adidas-Wachstum schwächt sich ab - Gewinn gestiegen

    03.05.2019| 07:59:57

    HERZOGENAURACH (awp international) - Das Wachstum des Sportartikelkonzerns Adidas hat sich im ersten Quartal abgeschwächt. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Währungsbereinigt lag das Plus bei 4 Prozent. Adidas hatte bereits angekündigt, dass das Wachstum wegen Produktionsengpässen in der ersten Jahreshälfte abflauen wird. Im Gesamtjahr 2018 hatte das Umsatzwachstum währungsbereinigt noch acht Prozent erreicht.

    Getrieben wurde das Umsatzplus von einer guten Nachfrage in China, Russland sowie den Schwellenländern. In Nordamerika legte Adidas leicht um 3 Prozent zu. Dagegen musste das Unternehmen in Südamerika sowie Europa einen Rückgang hinnehmen.

    Die Profitabilität konnte Adidas deutlich verbessern. Das Betriebsergebnis wuchs um gut 17 Prozent auf 875 Millionen Euro und fiel damit besser aus als von Analysten erwartet. Dabei profitierte Adidas unter anderem von niedrigeren Beschaffungskosten. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften stieg um 16,5 Prozent auf 631 Millionen Euro. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. Das Wachstum soll sich dabei in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen./nas/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Textilien, Bekleidung & Lederwaren
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol ADS
Valor 11730015
ISIN DE000A1EWWW0

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.72%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +13.35 +5.00%
Perf. 3M +49.80 +21.59%
Perf. laufendes Jahr +97.25 +53.08%
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09:25:24 282.60 20

Corporate action

Company Generalversammlung (09.05.2019)
Instrument Barausschüttung (20.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 281.15 +0.16% 221'553 16:56:38
LSE Europ M 281.155 +0.25% 34'868 15:56:40

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 280.45 (16.07.2019)
Vortagestief 278.60 (16.07.2019)
Hoch 1W 282.65 (09.07.2019)
Tief 1W 276.00 (12.07.2019)
Hoch 1M 282.65 (09.07.2019)
Tief 1M 262.80 (25.06.2019)
Hoch 3M 282.65 (09.07.2019)
Tief 3M 225.70 (02.05.2019)
Hoch 1J 282.65 (09.07.2019)
Tief 1J 178.30 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG