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(114.70 | +1.95 | +1.73% | 18.01.2019)

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Aktuelle Daten

Vortag 112.50   Datum 17.01.2019
Eröffnung 113.25   Zeit 08:00:18
Letzter 114.70   Zeit 17:54:13
Vol. Letzter 3   Volumen ---
+/- +1.95   +/-% +1.73%
Geld ---   Brief ---
Geld Vol 150   Brief Vol 150
Hoch 114.70   Tief 113.05
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 2.45
Dividende ex Datum 17.05.2018
Zahlbar Datum 22.05.2018
Rendite 2.14%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 190'000'000
Marktkapital in Mio. 21'793.00
Umsatz Vormonat 585'662

Aktuelle News

  • 18.01.2019 US-Konzern Nasdaq erwägt offenbar Gebot für Osloe...

    US-Konzern Nasdaq erwägt offenbar Gebot für Osloer Börse

    18.01.2019| 06:31:58

    LONDON (awp international) - Der US-Börsenbetreiber Nasdaq OMX prüft offenbar den Ausbau des Geschäfts in Nordeuropa. Derzeit erwäge der Konzern, ob er eine Offerte für den Betreiber der Börse in Oslo abgeben soll, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Unternehmen selbst wollte dem Bericht zufolge die Informationen nicht kommentieren.

    Mit einem möglichen Gebot für Oslo Bors würde der US-Börsenbetreiber in Konkurrenz zum niederländischen Unternehmen Euronext treten. Dieses hatte Ende Dezember den Eigentümern der norwegischen Börse eine Offerte über 145 norwegische Kronen je Aktie oder umgerechnet 625 Millionen Euro unterbreitet. Euronext teilte zudem mit, dass sich das Unternehmen bereits die Zustimmung von vielen Anteiltseignern gesichert hat. Zusammen mit den bereits erworbenenen rund 5 Prozent der Aktien sieht Euronext die Mehrheit der Anteile bei sich.

    Derzeit läuft die Offerte von Euronext an die Aktionäre, ihre Aktien anzudienen. Mit der DNB Bank und Kommunal Landspensjonkasse (KLP) haben sich aber die beiden grössten Eigentümer noch nicht entschieden. Die beiden Institute, die zusammen knapp 30 Prozent halten, wollen noch die Empfehlung des Aufsichtsrats und Vorstands der Osloer Börse abwarten. Die Führungsspitze der Osloer Börse hat sich noch nicht zur Euronext-Offerte geäussert.

    Sollte die Nasdaq die Euronext überbieten, könnte es zu einem Bieterwettkampf um den norwegischen Börsenbetreiber kommen. Falls die Nasdaq das Rennen gewinnt, würde das US-Unternehmen seine Präsenz im Norden Europas deutlich ausbauen. Die Nasdaq betreibt seit der Übernahme des Unternehmens OMX bereits die Börsen in Dänemark, Finnland, Island, Schweden sowie den baltischen Staaten.

    Die Euronext betreibt unter anderem die Börsen in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris. Nasdaq und Euronext sind Konkurrenten der Deutschen Börse ./zb/fba

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  • 02.01.2019 Handelsvolumen an Deutscher Börse erreicht Rekord...

    Handelsvolumen an Deutscher Börse erreicht Rekord seit Finanzkrise

    02.01.2019| 18:00:30

    FRANKFURT (awp international) - Anleger haben im vergangenen Jahr so rege Wertpapiere im Tagesgeschäft an der Deutschen Börse gehandelt wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. Heftige Kursschwankungen etwa wegen internationaler Handelskonflikte und Unsicherheiten um den Brexit trieben den Orderbuchumsatz am Kassamarkt 2018 auf 1,72 Billionen Euro, wie die Deutsche Börse am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dies sei ein Plus von 17 Prozent binnen Jahresfrist und das höchste Handelsvolumen seit 2008, so der Dax -Konzern.

    Vor allem ein starker Handel mit Aktien schlug sich in den prall gefüllten Orderbüchern auf den Plattformen Xetra, Börse Frankfurt und Tradegate nieder, hiess es weiter. Aber auch Anleihen, Fonds und Zertifikate wurden stark nachgefragt. Am Kassamarkt werden Wertpapiergeschäfte getätigt, bei denen die Ausführung eines Auftrags und die Erfüllung zeitlich eng beinander liegen. Gegenteil ist der Terminmarkt, an dem etwa Derivate auf Rohstoffe gehandelt werden.

    Anleger erlebten 2018 am deutschen Aktienmarkt Höhen und Tiefen. Nach einem verheissungsvollen Jahresauftakt gaben die Kurse zum Jahresende immer weiter nach. Vor allem Ängste vor globalen Handelskonflikten und deren Folgen für Konjunktur und deutsche Unternehmen liessen den Dax abstürzen. Er verlor gut 18 Prozent - das verlustreichste Jahr seit der Finanzkrise 2008.

    Die Deutsche Börse profitiert von heftigen Kursschwankungen: Sie verdient besser, wenn Wertpapiere schnell zwischen Investoren wechseln./als/DP/fba

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  • 02.01.2019 Ermittlungen gegen Ex-Deutsche Börse-Chef Kengete...

    Ermittlungen gegen Ex-Deutsche Börse-Chef Kengeter mit hoher Busse eingestellt

    02.01.2019| 17:04:10

    FRANKFURT (awp international) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat ihre Ermittlungen gegen den Ex-Chef der Deutschen Börse eingestellt. Der frühere Top-Manager Carsten Kengeter müsse nach einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt 4,5 Millionen Euro an die Staatskasse zahlen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Dadurch werde der Preis für Aktien der Deutschen Börse, die Kengeter privat gekauft hatte, eingezogen und "Vermögensvorteile aus dem Insidervergehen" würden bei ihm abgeschöpft. Zudem müsse Kengeter 250 000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen, hiess es weiter.

    Die Behörden hatten Kengeter Insidergeschäfte vorgeworfen. Er hatte Mitte Dezember 2015 für 4,5 Millionen Euro 60 000 Deutsche-Börse-Aktien gekauft, die er nicht vor Ende 2019 veräussern darf. Der Konzern packte in dem eigens für Kengeter geschnürten Vergütungsprogramm weitere 69 000 Anteilsscheine drauf.

    Gut zwei Monate nach dem Aktiendeal machten die Börse und die London Stock Exchange (LSE) ihre - inzwischen gescheiterten - Fusionspläne öffentlich, was die Kurse trieb. Die Ermittler werfen Kengeter vor, schon im Sommer 2015 mit der LSE-Führung Gespräche über einen Zusammenschluss geführt und das lukrative Aktiengeschäft in diesem Wissen getätigt zu haben. Aufsichtsrat, Vorstand und Kengeter persönlich hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

    Der Konzern Deutsche Börse hatte bereits Ende Dezember einen Schlussstrich unter die Affäre gezogen. Er zahlt Geldbussen in Gesamthöhe von 10,5 Millionen Euro wegen Verstosses gegen das Insiderhandelsverbot sowie wegen Unterlassung einer Pflichtmitteilung an die Börse. Kengeter hatte seinen Posten als Vorstandsvorsitzender zum Jahresende 2017 abgegeben./als/tos/DP/fba

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  • 21.12.2018 Vorwürfe gegen Ex-Chef: Deutsche Börse zahlt Buss...

    Vorwürfe gegen Ex-Chef: Deutsche Börse zahlt Bussgeld in Millionenhöhe

    21.12.2018| 20:26:22

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse hat einen Schlussstrich unter die Affäre um angebliche Insidergeschäfte ihres Ex-Chefs Carsten Kengeter gezogen und Bussgelder in Millionenhöhe akzeptiert. Der Dax -Konzern zahlt demnach Geldbussen in Gesamthöhe von 10,5 Millionen Euro wegen Verstosses gegen das Insiderhandelsverbot sowie wegen Unterlassung einer Pflichtmitteilung an die Börse, wie das Unternehmen am Freitagabend mitteilte. Das Landgericht Frankfurt stellte das Ermittlungsverfahren gegen Kengeter ein.

    Die Börse hatte bereits im September 2017 angeboten, ein Bussgeld in Gesamthöhe von 10,5 Millionen Euro zu bezahlen. Damals war der Versuch, eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu erreichen, aber am Widerstand des Frankfurter Amtsgerichts gescheitert.

    Kengeter hatte seinen Posten als Vorstandsvorsitzender zum Jahresende 2017 abgegeben. Der Manager hatte Mitte Dezember 2015 für 4,5 Millionen Euro 60 000 Deutsche-Börse-Aktien gekauft, die er nicht vor Ende 2019 veräussern darf. Der Konzern packte in dem eigens für Kengeter geschnürten Vergütungsprogramm weitere 69 000 Anteilsscheine drauf. Gut zwei Monate nach dem Aktiendeal machten die Börse und die London Stock Exchange (LSE) ihre - inzwischen gescheiterten - Fusionspläne öffentlich, was die Kurse trieb. Die Ermittler werfen Kengeter vor, schon im Sommer 2015 mit der LSE-Führung Gespräche über einen Zusammenschluss geführt und das lukrative Aktiengeschäft in diesem Wissen getätigt zu haben. Aufsichtsrat, Vorstand und Kengeter persönlich hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

    "Die Gesellschaft ist unverändert der festen Überzeugung, dass die Vorwürfe unbegründet waren", teilte die Börse nun weiter mit. Dies hätten umfangreiche "Prüfungen durch mehrere unabhängige externe Experten" ergeben. Eine Beendigung des Verfahrens sowie die Zahlung der Bussgelder sei jedoch "im besten Interesse des Unternehmens"./bvi/DP/mis

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  • 10.12.2018 Frankfurt fällt bei Finanz-Start-ups zurück - Ber...

    Frankfurt fällt bei Finanz-Start-ups zurück - Berlin und München vorn

    10.12.2018| 06:32:00

    FRANKFURT (awp international) - Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. Bei der Zahl der ansässigen Finanz-Start-ups ("Fintechs") habe München 2018 Frankfurt überholt, heisst es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach haben sich am Main 95 Fintechs angesiedelt, etwas weniger als in der bayerischen Landeshauptstadt (100). Vor einem Jahr lagen Frankfurt und München noch gleichauf. Unangefochten bleibt Berlin mit 249 Finanz-Start-ups.

    "Frankfurt bleibt als Fintech-Standort hinter den eigenen Ansprüchen zurück", sagte Comdirect-Chef Arno Walter. München hingegen überzeuge mit einem ausgewogenen Mix aus Gründern und Kapitalgebern. So seien in den Jahren 2017 und 2018 in München 22 Fintechs gegründet worden, in Frankfurt hingegen nur 17. Und während Finanz-Start-ups an der Isar in dem Zeitraum 174 Millionen Euro Wagniskapital von Investoren einsammelten, kamen Gründer am Main nur auf ein Fünftel davon (36 Mio). Damit steht Frankfurt beim Wagniskapital auf Platz vier hinter München, Hamburg (236) und dem angesagten Gründer-Mekka Berlin (854).

    Fintechs haben in den vergangenen Jahren Innovationen in der Finanzbranche angestossen. Sie bieten Verbrauchern etwa neue digitale Zahlverfahren und Hilfe beim Sparen und Investieren mit Online-Vermögensverwaltungen oder Vergleichsportalen für Tagesgeld. Etliche Banken kooperieren mit Start-ups, um sich in Zeiten der Digitalisierung besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen.

    Frankfurt versucht, mit zahlreichen Initiativen attraktiver für Fintechs zu werden und verweist dabei auf die verkehrsgünstige Lage, den starken Finanzplatz und den örtlichen Internetknoten. Die Deutsche Börse bietet ferner Wachstumsfirmen die Chance zum Börsengang im eigenen Segment "Scale". Die Deutsche Bank wiederum hat eine Digitalfabrik gegründet, die Kreative einbindet, und die Commerzbank investiert mit dem "Main Incubator" in Start-ups.

    Erst im Februar hatte die hessische Landesregierung eine Allianz aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben gerufen, um Frankfurt binnen fünf Jahren zu einer international führenden Region für Start-ups machen. Dazu sollen bis zu 20 Millionen Euro fliessen./als/DP/zb

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  • 14.11.2018 Deutsche Börse plant wieder grössere Deals

    Deutsche Börse plant wieder grössere Deals

    14.11.2018| 15:09:38

    DÜSSELDORF (awp international) - Die Deutsche Börse will durch grössere Übernahmen weiter wachsen. "Wir brauchen grössere Deals, die uns weiter nach vorne bringen", sagte Vorstandschef Theodor Weimer dem "Handelsblatt" laut einem am Mittwoch veröffentlichten Vorabbericht. "Der Abstand zwischen uns und den wertvollsten Börsenbetreibern CME und ICE aus den USA darf nicht zu gross werden", erklärte Weimer. Wachstum aus eigener Kraft werde da nicht reichen.

    Nachdem der Zusammenschluss zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) im Frühjahr 2017 am Veto der Brüsseler Wettbewerbshüter gescheitert war, hatte die Deutsche Börse einige kleinere Zukäufe ins Visier genommen. Zuletzt übernahm sie die US-amerikanische Devisenhandelsplattform GTX und über ihre Tochter Clearstream die Fondsplattform Swisscanto SFCL für jeweils knapp 100 Millionen Euro.

    Diese Käufe sind Weimer zufolge "schöne Ergänzungen, aber kein Durchbruch". Ihm zufolge könnten Transaktionen von bis zu 1,5 Milliarden Euro gestemmt werden. "Aber wenn es notwendig sein sollte, könnten wir uns am Markt auch zusätzliches Eigenkapital für eine grössere Übernahme besorgen", sagte er dem Blatt. Zudem soll die Belegschaft weiter wachsen. Bis Mitte Oktober 2018 seien schon 720 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Die Entwicklung werde sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Auf der Gegenseite baut der Konzern derzeit rund 350 Stellen ab./elm/men/jha/

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  • 12.11.2018 Trend zu grünen Investments: Deutsche Börse eröff...

    Trend zu grünen Investments: Deutsche Börse eröffnet neues Segment

    12.11.2018| 11:44:15

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse kommt Anlegern weiter entgegen, die in umweltbezogene Projekte investieren wollen. Der Konzern hat ein neues Handelssegment für "grüne Anleihen" gegründet, wie er am Montag in Frankfurt mitteilte. Darin sind 150 Anleihen gebündelt, mit denen Förderbanken, Unternehmen, Städte und Staaten Klima- und Umweltschutzprojekte finanzieren. Damit trage man der global steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen Rechnung, hiess es. Immer mehr Investoren legten Wert auf ökologische Aspekte.

    In dem Segment befinden sich Anleihen etwa der Förderbanken KfW und der Europäischen Investitionsbank, der Deutschen Hypothekenbank, des Autoherstellers Toyota , der Stadt Göteborg und der Staaten Frankreich und Belgien. Die Anleihen, die an verschiedenen europäischen Börsen notiert sind, stehen im Handel an der Börse Frankfurt Privatanlegern wie professionellen Investoren zur Verfügung. Massgeblich für die Papiere sind die Prinzipien für "grüne Anleihen" des Branchenverbandes International Capital Markets Association.

    Der Trend zu nachhaltigen Investments hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen - auch mit dem öffentlichkeitswirksamen Ausstieg von Banken und Versicherungen aus der Finanzierung von Kohle und Öl. So ist neben "sauberen" Aktienfonds auch das Angebot von "grünen Anleihen" rasant gestiegen, die zunächst von Förderbanken ausgegeben wurden. Toyota fördert mit den Schuldverschreibungen etwa umweltfreundliche Motoren, die Stadt Göteborg Wasserfilter, Biogasanlagen und Elektro-Autos für Verwaltung und städtische Firmen./als/DP/jha

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  • 06.11.2018 CME Group verlagert Repo-Geschäft nach Amsterdam

    CME Group verlagert Repo-Geschäft nach Amsterdam

    06.11.2018| 19:02:49

    FRANKFURT/LONDON (awp international) - Der weltweit grösste Börsenbetreiber CME Group hat aus dem bevorstehenden Brexit Konsequenzen gezogen und wird die Geschäfte seiner Tochter BrokerTec Europe von London nach Amsterdam verlagern. "Alle Geschäfte mit auf Euro lautenden Anleihen und die Repo-Geschäfte werden nach Amsterdam gehen", sagte John Edwards, Geschäftsführer bei BrokerTec, laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg vom Dienstag.

    Repo-Geschäfte sind kurzfristige Finanzierungsgeschäfte die auf Verträgen zum Verkauf und Rückkauf von Wertpapieren auf Kredit beruhen. BrockerTec Europe gilt als grösster europäischer Anbieter von Repo-Geschäften.

    BrockerTec Europe beschäftigt laut Informationen der Bloomberg derzeit 90 Personen. Das Handelsvolumen bei kurzfristigen Finanzierungsinstrumenten hat laut Edwards im vergangenen Monat bei 210 Milliarden Euro gelegen./jsl/tos

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  • 30.10.2018 Deutsche Börse verdient weiter prächtig an Finanz...

    Deutsche Börse verdient weiter prächtig an Finanzmarkt-Turbulenzen

    30.10.2018| 14:55:16

    FRANKFURT (awp international) - Der Marktbetreiber Deutsche Börse hat weiter von der Unsicherheit an den Finanzmärkten profitiert. Erlöse und Ergebnis zogen im dritten Quartal im Jahresvergleich erneut kräftig an. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um ein Fünftel auf 351 Millionen Euro gestiegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Frankfurt mit. Bei den Nettoerlösen im operativen Geschäft ging es um 13 Prozent auf 651 Millionen Euro nach oben. Damit schnitt der Konzern etwas besser ab, als von Bloomberg befragte Experten erwartet hatten.

    Unter dem Strich und nach allen Sondereffekten stand ein Gewinn von 225 Millionen Euro und damit rund zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Das zweistellige Wachstum bei den Nettoerlösen habe ich sich fortgesetzt, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. "Massgeblich hierfür waren deutliches strukturelles Wachstum und positive zyklische Effekte. In Verbindung mit einem starken Auftakt des vierten Quartals sind wir damit auf einem sehr guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erfüllen."

    Der bestätigten Jahresprognose zufolge sollen die Erlöse strukturell um fünf Prozent und der Überschuss um mindestens zehn Prozent steigen. Die Börse profitiert von der steigenden Unsicherheit an den Finanzmärkten, da dadurch zum einem das Handelsvolumen anzieht und zudem der Absicherungsbedarf mit Finanzderivaten steigt. Dies treibt das Geschäft der grössten Sparte des Konzerns, der Derivatebörse Eurex.

    Am Aktienmarkt sorgten die Zahlen nur zu Handelsbeginn für deutliche Gewinne. Im Handelsverlauf bröckelten diese ab und zuletzt gab das Papier wie der Gesamtmarkt rund ein Prozent nach. Im bisherigen Jahresverlauf gehört die Aktie mit einem Plus von knapp zwölf Prozent allerdings zu den wenigen Gewinnern im deutschen Leitindex - nur der Dax-Neuling Wirecard und Adidas haben stärker zugelegt. Der Markt honoriert damit den Kurs des seit Anfang des Jahres amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer.

    Dieser brachte den Konzern nach turbulenten Zeiten wieder in ein ruhigeres Fahrwasser. Nachdem das Jahr 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse , von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, herrscht derzeit wieder volle Konzentration auf das operative Geschäft.

    Und hier sollen die Kosten runter. 350 Vollzeitstellen - darunter 50 Führungspositionen - sollen wegfallen. Zugleich will der Konzern in moderne Technologien wie Blockchain, Cloud und Künstliche Intelligenz investieren und dort neue Stellen schaffen. So will Weimer den Börsenbetreiber peu a peu neu aufstellen.

    Weimer will die Erlöse bis einschliesslich 2020 um mindestens 5 Prozent pro Jahr steigern. Der Gewinn soll um rund 10 bis 15 Prozent pro Jahr zulegen. Sondereffekte werden dabei jeweils ausgeklammert. Wachsen will die Deutsche Börse vor allem in fünf Bereichen: festverzinsliche Wertpapiere, Energieprodukte, Währungen, Dienste für Investmentfonds sowie Daten und Indizes.

    Zudem will der Konzernchef die Kosten senken. Demnach sollen die jährlichen Fixkosten bis Ende 2020 um rund 100 Millionen Euro zurückgehen - die Hälfte dieser Einsparungen soll aus dem Personalbereich kommen. Die Neuaufstellung schlägt einmalig mit rund 200 Millionen Euro zu Buche, die hauptsächlich noch im laufenden Jahr anfallen sollen.

    Um Personalkosten zu sparen, sollen Stellen in Frankfurt wegfallen und an Billigstandorten wie Cork (Irland) oder Prag entstehen. Am Ende soll das Unternehmen grösser sein als zuletzt. "Bis Ende 2020 wollen wir nicht nur ein effizienteres Unternehmen sein, sondern auch ein grösseres mit mehr Mitarbeitern als heute", hatte Weimer Ende Mai gesagt. Ende 2017 hatte die Deutsche Börse 5640 Mitarbeiter beschäftigt, davon etwa 2500 in Deutschland./zb/he/fba

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  • 29.10.2018 Deutsche Börse verdient weiter prächtig an Finanz...

    Deutsche Börse verdient weiter prächtig an Finanzmarkt-Turbulenzen

    29.10.2018| 19:43:06

    FRANKFURT (awp international) - Der Marktbetreiber Deutsche Börse hat weiter von der Unsicherheit an den Finanzmärkten profitiert. Erlöse und Ergebnis zogen im dritten Quartal im Jahresvergleich erneut kräftig an. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um ein Fünftel auf 351,3 Millionen Euro gestiegen, teilte der Konzern am Montag in Frankfurt mit. Bei den Nettoerlösen im operativen Geschäft ging es um 13 Prozent auf 651 Millionen Euro nach oben. Damit schnitt das im Dax notierte Unternehmen etwas besser ab, als von Bloomberg befragte Experten erwartet hatten.

    Unter dem Strich und nach allen Sondereffekten stand ein Gewinn von 225 Millionen Euro und damit rund zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Das zweistellige Wachstum bei den Nettoerlösen habe ich sich fortgesetzt, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. "Massgeblich hierfür waren deutliches strukturelles Wachstum und positive zyklische Effekte. In Verbindung mit einem starken Auftakt des vierten Quartals sind wir damit auf einem sehr guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erfüllen."

    Der bestätigten Jahresprognose zufolge sollen die Erlöse strukturell um fünf Prozent und der Überschuss um mindestens zehn Prozent steigen. Die Börse profitiert von der steigenden Unsicherheit an den Finanzmärkten, da dadurch zum einem das Handelsvolumen anzieht und zudem der Absicherungsbedarf mit Finanzderivaten steigt. Dies treibt das Geschäft der grössten Sparte des Konzerns, der Derivatebörse Eurex.

    Die Deutsche Börse ist dank des seit Anfang des Jahres amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer wieder in einem ruhigeren Fahrwasser. Nachdem das Jahr 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse , von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, herrscht derzeit wieder volle Konzentration auf das operative Geschäft.

    Und hier sollen die Kosten runter. 350 Vollzeitstellen - darunter 50 Führungspositionen - sollen wegfallen. Zugleich will der Konzern in moderne Technologien wie Blockchain, Cloud und Künstliche Intelligenz investieren und dort neue Stellen schaffen. So will Weimer den Börsenbetreiber peu a peu neu aufstellen.

    Weimer will die Erlöse bis einschliesslich 2020 um mindestens 5 Prozent pro Jahr steigern. Der Gewinn soll um rund 10 bis 15 Prozent pro Jahr zulegen. Sondereffekte werden dabei jeweils ausgeklammert. Wachsen will die Deutsche Börse vor allem in fünf Bereichen: festverzinsliche Wertpapiere, Energieprodukte, Währungen, Dienste für Investmentfonds sowie Daten und Indizes.

    Zudem will der Konzernchef die Kosten senken. Demnach sollen die jährlichen Fixkosten bis Ende 2020 um rund 100 Millionen Euro zurückgehen - die Hälfte dieser Einsparungen soll aus dem Personalbereich kommen. Die Neuaufstellung schlägt einmalig mit rund 200 Millionen Euro zu Buche, die hauptsächlich noch im laufenden Jahr anfallen sollen.

    Um Personalkosten zu sparen, sollen Stellen in Frankfurt wegfallen und an Billigstandorten wie Cork (Irland) oder Prag entstehen. Am Ende soll das Unternehmen grösser sein als zuletzt. "Bis Ende 2020 wollen wir nicht nur ein effizienteres Unternehmen sein, sondern auch ein grösseres mit mehr Mitarbeitern als heute", hatte Weimer Ende Mai gesagt. Ende 2017 hatte die Deutsche Börse 5640 Mitarbeiter beschäftigt, davon etwa 2500 in Deutschland./zb/he

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  • 25.10.2018 Bundesbank und Börse testen Blockchain-Technik

    Bundesbank und Börse testen Blockchain-Technik

    25.10.2018| 11:45:29

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Börse haben die Abwicklung von Wertpapiergeschäften über die neuartige Blockchain-Technologie getestet. Dies teilten beide Institutionen am Donnerstag in Frankfurt mit. Bei dem Test ging es um zwei Prototypen zur Unterstützung der Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, Zahlungen, Zinszahlungen und Rückzahlungen bei Fälligkeit einer Anleihe.

    Laut Bundesbank sind beide Verfahren für den Betrieb einer Finanzmarktinfrastruktur geeignet und können als Basis für weitergehende Entwicklungen dienen. "Wir erwarten eine fortgesetzte schnelle Entwicklung der Technik und sehen auch das Potenzial, diese in hochvolumigen Systemen anzuwenden", sagte Bundesbankvorstand Burkhard Balz laut Mitteilung.

    Die Blockchain-Technik kann mit einem elektronischen Kontenbuch verglichen werden, das viele relevante Daten von Transaktionen erfassen kann und bisher als fälschungssicher gilt. Bekannt geworden ist die Technik allem durch ihre Anwendung in der Digitalwährung Bitcoin. Während der Hype um derartige Kryptowährungen mittlerweile deutlich abgeebbt ist, gilt die Blockchain-Technologie unter Fachleuten weiterhin als zukunftsweisend für eine effiziente Abwicklung von Transaktionsprozessen verschiedenster Art./bgf/jsl/fba ----

    Die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Börse haben die Performancetests der zwei gemeinsam entwickelten Prototypen zur Wertpapierabwicklung auf Basis der Blockchain-Technologie erfolgreich abgeschlossen. Die Prototypen unterstützen die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, Zahlungen, Zinszahlungen und Rückzahlungen bei Fälligkeit einer Anleihe. Sie wurden auf Basis von Hyperledger Fabric (Version 1.0) und auf der Plattform von Digital Asset intensiven Performancetests unterzogen.

    Die Tests zeigten: Beide Prototypen sind für den Produktivbetrieb einer Finanzmarktinfrastruktur geeignet und können als Basis für weiterführende Entwicklungen dienen. Sowohl die Digital Asset Plattform als auch die Hyperledger Fabric-Lösung wurden seither weiterentwickelt, so dass die derzeit mögliche Leistung sogar noch besser sein dürfte.

    "In diesem Projekt haben die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Börse viel über die Nutzung der Blockchain-Technologie und ihre konkrete Implementierung gelernt. Wir erwarten eine fortgesetzte schnelle Entwicklung der Technik und sehen auch das Potenzial, diese in hochvolumigen Systemen anzuwenden. Der Ansatz einer geschlossenen Architektur, bei der nur zugelassene Teilnehmer mitwirken, hat sich als richtig erwiesen. Er ist erforderlich, um die regulativen Anforderungen im Finanzsektor zu erfüllen?, sagte Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank.

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  • 15.10.2018 Störung im Xetra-System legt Börsenhandel lahm

    Störung im Xetra-System legt Börsenhandel lahm

    15.10.2018| 08:05:53

    FRANKFURT (awp international) - Eine technische Panne hat den Börsenhandel in Frankfurt am Montagmorgen lahmgelegt. Wegen Störungen des elektronischen Handelssystems Xetra verzögere sich der Auftakt, wie die Deutsche Börse mitteilte. Gründe der Panne wurden zunächst nicht genannt. Wann mit einer Aufnahme des Handels zu rechnen ist, war noch nicht bekannt./ag/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Finanz-, Beteiligungs- & andere diversif. Ges.
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DB1
Valor 1177233
ISIN DE0005810055

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +3.77%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +7.15 +6.77%
Perf. 3M +4.55 +4.21%
Perf. laufendes Jahr +7.85 +7.24%
Perf. 52W   +15.03%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (16.11.2018)
Instrument Barausschüttung (29.03.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 114.45 +1.37% 719'940 18.01.2019
LSE Europ M 114.775 +1.89% 54'671 18.01.2019
Other OTC Mk 128.95 +1.18% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 113.00 (17.01.2019)
Vortagestief 111.40 (17.01.2019)
Hoch 1W 114.70 (18.01.2019)
Tief 1W 107.00 (10.01.2019)
Hoch 1M 114.70 (18.01.2019)
Tief 1M 102.55 (27.12.2018)
Hoch 3M 115.65 (04.12.2018)
Tief 3M 102.50 (18.12.2018)
Hoch 1J 121.00 (18.07.2018)
Tief 1J 97.46 (19.01.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG