Logo money-net.ch

Deutsche Boerse N

(111.40 | -3.20 | -2.79% | 21.03.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 114.60   Datum 20.03.2019
Eröffnung 114.45   Zeit 08:08:01
Letzter 110.50   Zeit 13:20:48
Vol. Letzter 23   Volumen ---
+/- -3.20   +/-% -2.79%
Geld ---   Brief ---
Geld Vol 150   Brief Vol 150
Hoch 114.45   Tief 110.35
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 2.45
Dividende ex Datum 17.05.2018
Rendite 2.44%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 190'000'000
Marktkapital in Mio. 21'166.00
Umsatz Vormonat 864'430

Aktuelle News

  • 11.03.2019 Swisscom und Deutsche Börse spannen für Digital-A...

    Swisscom und Deutsche Börse spannen für Digital-Asset-Plattform zusammen

    11.03.2019| 15:58:54

    Bern (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom und die Deutschen Börse wollen gemeinsam eine Digital-Asset-Plattform aufbauen. Mit an Bord ist auch das in der Schweiz und Singapur ansässige Fintech Sygnum. Die ersten Produkte der "Blockchain-Börse" sollen noch im Laufe dieses Jahres eingeführt werden.

    "Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse und Sygnum ist ein grosser Schritt für die Entwicklung eines umfassenden Ökosystems für Digital Assets", sagte Swisscom-Digitalchef Roger Wüthrich-Hasenböhler am Montag an einer Telefonkonferenz. In der Übertragung von Vermögenswerten auf Blockchains, auch "Tokenisierung" genannt, sehe man hohes Potenzial.

    Als mögliche Anwendungsbeispiele nannte Wüthrich-Hasenböhler Industriegüter und Immobilien, aber auch Kunstgegenstände.

    Digital Assets haben "hohes Potenzial"

    Der Vorteil von DLT-basierten Systemen bestehe unter anderem darin, dass etwa Aktien oder eben digitale Vermögenswerte direkt übertragbar seien, erläuterte Mathias Imbach, Gründungpartner und CEO des Sygnum-Ablegers in Singapur. Das Projekt befinde sich aber noch im Konzeptstadium, betonte Imbach gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

    Um einen Marktplatz für digitale Vermögenswerte zu lancieren, tüfteln die Kooperationspartner daher noch an einer neuen Finanzplatzinfrastruktur. Diese soll auf der sogenannten Distributed Ledger-Technologie (DLT) basieren. Bei DLT handelt es sich um eine "Technik der verteilten Kassenbücher".

    SIX ebenfalls in den Startlöchern

    Das Konglomerat rund um die Swisscom ist mit ihren Ideen einer Blockchain-Börse nicht alleine. Erst letzte Woche konkretisierte die Schweizer Börsenbetreiberin SIX ihre Pläne zum Start einer auf DLT basierenden Handelsplattform.

    Die SDX genannte "Blockchain-Börse" soll noch in diesem Jahr an den Start gehen. Vor dem regulären Handelsstart wolle man aber erst noch die Lizenz der Finanzmarktaufsicht Finma abwarten, sagte Mediensprecher Jürg Schneider letzte Woche zu AWP.

    Im Gegensatz zur SIX konzentriere sich die Plattform von Swisscom und Co. vordergründig auf noch nicht kotierte Unternehmen. Für eine Zusammenarbeit mit der SIX sei man aber offen, betonte Wüthrich-Hasenböhler.

    Bankenlizenz abwarten

    Eine Hürde muss das Projekt von Swisscom und Co. noch meistern: Der Partner Sygnum hat von der Finma noch ebenfalls keine Banklizenz erhalten. Das in der Schweiz und Singapur ansässige Fintech hat laut eigenen Angaben bereits 2018 eine Banken- und Wertpapierhandelslizenz nach Schweizer Recht bei der Finma beantragt.

    "Wir sind zuversichtlich, dass der Entscheid positiv ausfällt", sagte Imbach dazu. Neben Sygnum haben sich auch weitere Unternehmen wie die Bank Seba oder das Genfer Startup Mt Pelerin um den Erhalt einer solchen ersten Schweizer "Krypto-Bank-Lizenz" der Finma beworben.

    sta/ra

    Drucken
  • 28.02.2019 Deutsche Börse erwartet Schub für Börsengänge kle...

    Deutsche Börse erwartet Schub für Börsengänge kleiner Firmen

    28.02.2019| 11:28:23

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse erwartet sich von einer neuen EU-Initiative Rückenwind für Börsengänge von Wachstumsfirmen in ihrem Segment Scale. "Die anstehende Registrierung als EU-Wachstumsmarkt in diesem Jahr wird Scale weiteren Schub verleihen", erklärte Renata Bandov, Bereichsleiterin bei der Deutschen Börse, am Donnerstag in Frankfurt. Der Europäische Rat hatte sich am Mittwoch auf Standpunkte geeinigt, um kleine und mittlere Unternehmen leichter an den Kapitalmarkt zu bringen. So sollen regulatorische Hürden und bürokratische Pflichten sinken.

    Die Deutsche Börse hat Scale vor zwei Jahren an den Start gebracht und gibt damit Start-ups und mittelgrossen Unternehmen die Chance zum Börsengang in einem eigenen Segment. Nun zieht sie eine positive Bilanz: Die Liquidität und die Sichtbarkeit der Firmen seien seither gestiegen, sagt Bandov. Auch hätten die Aktien in dem Segment im Schnitt zugelegt, hiess es. Der Scale All Share-Index liege seit März 2017 mit rund zehn Prozent im Plus. Zum Vergleich: Der - weitaus grössere Leitindex - Dax notiert seither leicht im Minus.

    In Scale sind 51 Unternehmen notiert von Finanzdienstleistern bis Industrie- und Softwarefirmen. Die Deutsche Börse unterstützt Firmen etwa, indem sie Investorentreffen organisiert und Research-Berichte über die Unternehmen zur Verfügung stellt. "Wir fördern das Ökosystem für Wachstum in Deutschland, das die Finanzierungssituation von Unternehmen spürbar verbessern soll", sagte Bandov.

    Bisher gab es sechs Börsengänge in Scale, drei ehemalige Emittenten sind in den regulierten Markt der Frankfurter Börse aufgestiegen. Der erste geplante Börsengang in Scale im neuen Jahr wurde indes am Mittwoch vertagt. Die Onoff AG, ein Dienstleister für Prozessautomatisierung, verschob den Gang aufs Parkett wegen des schwierigen Börsenumfelds auf zunächst unbestimmte Zeit./als/DP/jha

    Drucken
  • 18.02.2019 Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende W...

    Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende Wirecard-Aktienkurse

    18.02.2019| 08:36:48

    (Ausführliche Fassung)

    BONN (awp international) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse beim Zahlungsdienstleister Wirecard untersagt. Ab sofort sei es für zwei Monate verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde am Montag in Bonn mit. Leerverkäufer sind Spekulanten, die mit fallenden Kursen Geld verdienen wollen. Es bestehe das Risiko, dass die Verunsicherung des Marktes hinsichtlich einer angemessenen Preisbildung bei Wirecard-Aktien zunehme und sich zu einer generellen Marktverunsicherung ausweite, hiess es von der Bafin.

    Die "Financial Times" hatte jüngst in mehreren Berichten von internen Untersuchungen bei einer Wirecard-Tochter in Singapur berichtet. Ein interner Hinweisgeber hatte den Verdacht geäussert, dass ein ranghoher Mitarbeiter Bilanzen gefälscht haben soll - Wirecard bestreitet ein Fehlverhalten seiner Angestellten und stellt die Angelegenheit als persönliche Fehde dar.

    Die Wirecard-Aktie hatte mit der Veröffentlichung deutlich an Wert eingebüsst, zuvor hatte das Dax-Papier rund 168 Euro gekostet, Ende vergangener Woche waren es noch 99,90 Euro. Derart grosse Kursschwankungen sind bei Dax -Konzernen sehr ungewöhnlich. Wirecard war nach Jahren starken Wachstums im vergangenen September in den deutschen Leitindex eingezogen und hatte dort die Commerzbank verdrängt. Am Montag lag die Wirecard-Aktie vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate 5,5 Prozent im Plus.

    Leerverkäufer - im Börsenjargon auch englisch "Short-Seller" genannt - leihen sich bei Aktionären gegen Gebühr Aktienpakete und verkaufen sie am Markt. Sinkt der Aktienkurs, können sie die Papiere günstiger zurückkaufen, um sie dem Eigentümer zum festgelegten Zeitpunkt zurückzugeben.

    Auch Wirecard war nach Angaben der Bafin in den Jahren 2008 und 2016 Ziel von sogenannten "Short"-Attacken, bei denen Leerverkäufer durch das Eingehen entsprechender Positionen profitiert haben - diese hätten auch zu Kursrückgängen geführt.

    Seit Ende Januar seien verschiedene negative Presseberichte zu beobachten, diese seien mit dem verstärkten Aufbau von Leerverkaufspositionen zusammengefallen, so die Finanzaufsicht. Insbesondere ab dem 1. Februar sei ein Anstieg von Leerverkäufen zu beobachten, die sich auch in den vergangenen Tagen weiterhin deutlich erhöht hätten. Am 30. Januar war der erste kritische Bericht in der "FT" erschienen.

    Laut Angaben einer Bafin-Sprecherin gilt das Verbot neuer Leerverkäufe sowohl im In- als auch im Ausland. Die Aufseher greifen zum ersten Mal zu einer solchen Massnahme bei einem einzelnen Titel. In der Finanzkrise im September 2008 hatte die Behörde Verbote für Leerverkäufe bei mehreren Finanzwerten ausgesprochen. Bei der Bafin müssen Leerverkäufer ihre Positionen melden, sofern diese 0,2 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals überschreiten. Eine Veröffentlichungspflicht im Bundesanzeiger besteht ab 0,5 Prozent.

    Die europäische Wertpapieraufsicht Esma stützte das Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien am Montag mit einer positiven Einschätzung. Die gegenwärtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um Wirecard seien eine ernste Bedrohung des Marktvertrauens in Deutschland. Die ergriffene Massnahme sei angemessen und verhältnismässig.

    Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte sich ebenfalls in den Fall eingeschaltet und ermittelt wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen unbekannt. In den USA laufen sich schon Anwaltskanzleien mit ersten Sammelklagen warm, sie beschuldigen das Unternehmen und das Management der angeblichen Fehlinformation von Anlegern./men/jha/elm/mis

    Drucken
  • 14.02.2019 Deutsche Börse strebt nach starkem Jahr weiteren ...

    Deutsche Börse strebt nach starkem Jahr weiteren Mitarbeiteraufbau an

    14.02.2019| 11:50:24

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Nach einem sehr guten Jahr 2018 plant die Deutsche Börse vorsichtiger. Es sei nicht möglich, die Ergebnisse einfach fortzuschreiben, sagte der seit gut einem Jahr amtierende Konzernchef Theodor Weimer bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Frankfurt. Grundsätzlich sei der Vorstand aber weiterhin von den Wachstumschancen des Marktbetreibers überzeugt. Es gelte weiterhin das Ziel, die jährlichen Erlöse um mindestens 5 Prozent zu steigern und den Gewinn um 10 bis 15 Prozent. Sondereffekte werden dabei jeweils ausgeklammert. Die zuletzt gut gelaufene Deutsche-Börse-Aktie gab wegen des verhaltenen Ausblicks um etwas mehr als ein Prozent nach.

    Trotz eines laufenden Stellenabbauprogramms will das Unternehmen unter dem Strich die Mitarbeiterzahl erhöhen. "Auch künftig planen wir eine weitere Aufstockung unseres Personals - das ist schlicht und einfach Ergebnis unserer Wachstumsstrategie", sagte Weimer. "Wir zielen nicht darauf ab, mehr Mitarbeiter einzustellen. Aber das wird sich einfach ergeben. Im Saldo werden wir also auch über die nächsten Jahre neue Arbeitsplätze schaffen."

    Der Dax-Konzern hatte im Mai angekündigt, 350 Vollzeitstellen zu streichen, darunter 50 Führungspositionen, um so Kosten zu senken und Freiräume für Investitionen in moderne Technologien zu schaffen. Nach Angaben des Vorstands hat sich das Unternehmen inzwischen von etwa 60 Führungskräften getrennt, damit sei dieser Teil des Stellenabbaus "weitgehend abgeschlossen". Das Freiwilligenprogramm für den weiteren Stellenabbau sei auf "sehr gute Resonanz" gestossen.

    Zugleich baute die Deutsche Börse an anderen Stellen Personal auf, weltweit stellte das Unternehmen im vergangenen Jahr 650 Mitarbeiter neu ein. Zum Jahresende 2018 beschäftigte die Deutsche Börse 5964 Mitarbeiter. Ein Jahr zuvor waren es 5640 Köpfe.

    Geschäftlich lief es im vergangenen Jahr bestens, wie die Börse bereits am Mittwochabend mitgeteilt hatte. Die Erlöse zogen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro an. Der Börsenbetreiber profitierte von starken Schwankungen an den Aktienmärkten und höheren US-Zinsen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis kletterte um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro. Der Überschuss sank unter anderem wegen Abfindungen im Zuge der Stellenstreichungen um sechs Prozent auf 824 Millionen Euro./ben/zb/DP/zb

    Drucken
  • 14.02.2019 Börsen-Chef Weimer: Werden auf Dauer mehr Mitarbe...

    Börsen-Chef Weimer: Werden auf Dauer mehr Mitarbeiter haben

    14.02.2019| 10:02:34

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse will trotz ihres laufenden Sparprogramms unter dem Strich ihre Mitarbeiterzahl erhöhen. "Auch künftig planen wir eine weitere Aufstockung unseres Personals - das ist schlicht und einfach Ergebnis unserer Wachstumsstrategie", sagte Konzernchef Theodor Weimer bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Frankfurt. "Im Saldo werden wir also auch über die nächsten Jahre neue Arbeitsplätze schaffen."

    Der Dax-Konzern hatte im Mai angekündigt, 350 Vollzeitstellen zu streichen, darunter 50 Führungspositionen, um so Kosten zu senken und Freiräume für Investitionen in moderne Technologien zu schaffen. Nach Angaben des Vorstands hat sich der Frankfurter Marktbetreiber inzwischen von etwa 60 Führungskräften getrennt "und damit diesen Teil unseres Stellenabbauprogramms weitgehend abgeschlossen". Das Freiwilligenprogramm für den weiteren Stellenabbau sei auf "sehr gute Resonanz" gestossen.

    Zugleich baute die Deutsche Börse an anderen Stellen Personal auf, weltweit stellte das Unternehmen im vergangenen Jahr 650 Mitarbeiter neu ein. Zum Jahresende 2018 beschäftigte die Deutsche Börse 5964 Mitarbeiter. Ein Jahr zuvor waren es 5640 Köpfe./ben/zb/DP/zb

    Drucken
  • 13.02.2019 Deutsche Börse drückt auf Euphoriebremse - Divide...

    Deutsche Börse drückt auf Euphoriebremse - Dividende steigt deutlich

    13.02.2019| 20:16:39

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse hat nach einem sehr guten Ergebnis im vergangenen Jahr die Erwartungen für 2019 gedämpft. "Für das laufende Geschäftsjahr sind unsere Erwartungen aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds etwas verhaltener", sagte der seit etwas mehr als einem Jahr amtierende Konzernchef Theodor Weimer am Mittwoch in Frankfurt. "Die zyklischen Risiken steigen und die politischen Risiken sind schwer abschätzbar. Dennoch sind wir zuversichtlich, auch weiterhin deutlich aus eigener Kraft wachsen zu können."

    Er stellt auch weitere Zukäufe in Aussicht. "Zudem werden Wert schaffendes externes Wachstum und die weitere konsequente Nutzung neuer Technologien im Fokus stehen", sagte der Ex-HVB-Chef und bekräftigte damit frühere Aussagen. Weimer hat dabei nach den eher kleineren Zukäufen der Devisenhandelsplattform GTX und der Fondshandelsplattform Swisscanto im vergangenen Jahr auch wieder mittelgrosse Ziele im Visier - nach der 2017 mal wieder gescheiterten Übernahme der Londoner Börse allerdings nicht mehr den ganz grossen Wurf.

    Im vergangenen Jahr lief es bei dem im Dax notierten Unternehmen Börse dank der stark schwankenden Aktienkurse und der wieder höheren US-Zinsen auch ohne grössere Zukäufe blendend. Die Erträge und das Ergebnis im operativen Geschäft zogen deutlich an. Unter dem Strich sorgte allerdings der Konzernumbau für einen Gewinnrückgang - die Dividende soll dennoch steigen.

    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis kletterte um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro an. Der Gewinnanstieg lag damit im Rahmen der erst vor kurzem erhöhten Prognose und der Erwartungen der Experten. Die Nettoerlöse zogen um 13 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro an. Der Überschuss sank unter anderem wegen der Abfindungen im Zuge der Stellenstreichungen um sechs Prozent auf 824 Millionen Euro.

    Die Aktionäre sollen aber trotzdem eine höhere Dividende erhalten. Diese soll um 25 Cent auf 2,70 Euro steigen. Experten hatten mit einer Anhebung auf 2,67 Euro gerechnet. Die erhöhte Dividende dürfte die Anteilseigner weiter erfreuen - ohnehin zählte die Aktie des Börsenbetreibers in den vergangenen Monaten zu den Papieren, die sich der schlechten Stimmung an den Aktienmärkten entziehen konnte.

    Im laufenden Jahr erwartet die Deutsche Börse bei den Nettoerlösen mit einem Anstieg aus eigener Kraft von mindestens fünf Prozent. Die von Bloomberg befragte Experten rechnen bei den Nettoerlösen derzeit mit einem Wert von 2,98 Milliarden Euro - das wären knapp acht Prozent mehr als 2018. Dank des Sparkurses sollte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um rund zehn Prozent steigen.

    2018 war dieser Wert um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro geklettert. Rechnerisch ergibt das für 2019 in Aussicht gestellte Plus einen Wert von rund 1,1 Milliarden Euro und damit weniger als die Experten bisher erwarten. "Abhängig von der Entwicklung der Aktienmarktvolatilität könnte das Wachstum des Gewinns auch etwas höher oder niedriger ausfallen", hiess es von der Deutschen Börse.

    Der Börsenbetreiber profitiert von starken Kursausschlägen, da so zum einem das Geschäft an den Aktienmärkten selbst anzieht und zum anderem die Investoren mehr Geld in Absicherungsprodukte der Derivatesparte Eurex - der grössten Sparte des Unternehmens - stecken. Zudem spielten die gestiegenen Zinsen in den Vereinigten Staaten der Deutsche Börse in den Karten - diese steigerten die Erträge der auf Dollar gehaltenen Kundengelder bei der Tochter Clearstream./zb/stk

    Drucken
  • 13.02.2019 Deutsche Börse legt operativ deutlich zu - Divide...

    Deutsche Börse legt operativ deutlich zu - Dividende soll steigen

    13.02.2019| 19:37:41

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse hat 2018 von den starken Schwankungen an den Aktien- und Rentenmärkten und höheren Zinsen in den USA profitiert. Die Erträge und das Ergebnis im operativen Geschäft zogen deutlich an. Unter dem Strich sorgte allerdings der Konzernumbau für einen Gewinnrückgang - die Dividende soll dennoch steigen.

    Der um Sondereffekte bereinige Gewinn zog im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro an, wie das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Gewinnanstieg lag damit im Rahmen der erst vor kurzem erhöhten Prognose und der Erwartungen der Experten. Die Nettoerlöse zogen um 13 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro an. Hier hatten die von Bloomberg befragte Analysten mit einem Anstieg auf 2,73 Milliarden Euro gerechnet.

    Der Überschuss sank unter anderem wegen der Abfindungen im Zuge der Stellenstreichungen um sechs Prozent auf 824 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen aber trotzdem eine höhere Dividende erhalten. Diese soll um 25 Cent auf 2,70 Euro steigen. Experten hatten mit einer Anhebung auf 2,67 Euro gerechnet.

    Die Erwartungen für 2019 sind gedämpft. "Nach dem starken Wachstum im Jahr 2018 sind die Erwartungen an das Jahr 2019 vor dem Hintergrund einer generellen wirtschaftlichen Abkühlung, gestiegener ökonomischer Risiken und politischer Unwägbarkeiten etwas verhaltener", hiess es weiter.

    Bei den Nettoerlösen werde ein Anstieg aus strukturellen Wachstumschancen von mindestens fünf Prozent erwartet. Die von Bloomberg befragte Experten rechnen bei den Nettoerlösen im laufenden Jahr derzeit mit einem Wert von 2,98 Milliarden Euro - das wären knapp acht Prozent mehr als 2018.

    Dank des Sparkurses sollte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um rund zehn Prozent steigen. 2018 war dieser Wert um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro geklettert. Rechnerisch ergibt das für 2019 in Aussicht gestellte Plus einen Wert von rund 1,1 Milliarden Euro und damit weniger als die Experten bisher erwarten.

    Das Gewinnwachstum hänge zudem von der Schwankungen der Aktienmärkte ab. "Abhängig von der Entwicklung der Aktienmarktvolatilität könnte das Wachstum des Gewinns auch etwas höher oder niedriger ausfallen", hiess es. Der Börsenbetreiber profitiert von starken Kursausschlägen, da so zum einem das Geschäft an den Aktienmärkten selbst anzieht und zum anderem die Derivatesparte Eurex vom erhöhten Absicherungsbedarf der Investoren profitiert.

    /zb/stk

    Drucken
  • 11.02.2019 Euronext erhöht Gebot für Osloer Börse im Bieterk...

    Euronext erhöht Gebot für Osloer Börse im Bieterkampf mit Nasdaq

    11.02.2019| 08:48:56

    AMSTERDAM/NEW YORK/OSLO (awp international) - Der Börsenbetreiber Euronext legt im Bieterwettstreit um die Osloer Börse nach. Die Euronext erhöhte ihr Angebot von 145 auf 158 Norwegische Kronen je Aktie, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Das entspricht einer Gesamtsumme von knapp 6,8 Milliarden Kronen (693 Mio Euro). Damit will das Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden die US-Börse Nasdaq übertrumpfen, die 152 Kronen je Papier bietet und den Europäern damit das Geschäft um die Oslo Børs VPS noch wegzuschnappen drohte. Die Aktionäre können sich nun bis zum 11. März dem erhöhten Euronext-Angebot anschliessen, ursprünglich lief die Frist bis zu diesem Montag.

    Nach eigenen Angaben hat die Euronext sich bereits 50,5 Prozent der Anteile gesichert. Der Betreiber der Börsen in Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon ist zuversichtlich, die geplante Übernahme im zweiten Quartal abschliessen zu können. Beide Bieter wollen sich im nordeuropäischen Raum mit der Osloer Börse stärken. Die Nasdaq betreibt seit der Übernahme des Unternehmens OMX bereits die Börsen in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki. Nach früheren Angaben hatten sich gut 35 Prozent der Aktionäre ihrem Angebot angeschlossen./men/elm/jha/

    Drucken
  • 03.02.2019 Wirecard-Kurskapriolen: Deutsche Börse gibt sich ...

    Wirecard-Kurskapriolen: Deutsche Börse gibt sich gelassen

    03.02.2019| 15:46:28

    MÜNCHEN (awp international) - Trotz der massiven Kursschwankungen der Wirecard -Aktie in der vergangenen Woche sieht die Deutsche Börse keinen Anlass einzugreifen. Man beobachte aufmerksam die starken Kursbewegungen des Papiers, sagte Deutsche-Börse-Sprecher Andreas von Brevern dem Finanzportal boerse-online.de. Nach Berichten in der "Financial Times" über finanzielle Unregelmässigkeiten war der Wirecard-Kurs am Mittwoch um bis zu 25 Prozent und am Freitag über 30 Prozent eingebrochen.

    "Das sind inzwischen natürlich Dimensionen, wie wir sie zuletzt etwa bei der VW -Aktie im Jahr 2008 beobachtet haben", sagte von Brevern. "Wir sehen derzeit aber keinen Grund, da in irgendeiner Form bei den Regularien einzugreifen. Insbesondere halten wir Forderungen für unbegründet, die Dax -Mitgliedschaft auf den Prüfstand zu stellen."

    An der Börse hatte der erneute Kurseinbruch am Freitag dem Portal zufolge für Unruhe gesorgt. Marktteilnehmer befürchteten, dass das Vertrauen der Investoren durch derartige Vorgänge nachhaltig geschädigt werden könnte. Andere sähen den Ruf des deutschen Leitindex DAX in Gefahr, "wenn ein milliardenschwerer Einzelwert Schwankungen aufweist wie ein Penny-Stock".

    Die VW-Aktie war im Herbst 2008 nach einer heftigen Kursrally auf einen Wert von über 1000 Euro hochgeschossen. Hintergrund war die Übernahmeschlacht zwischen Porsche und VW gewesen./he

    Drucken
  • 30.01.2019 Londoner Börse erwirbt Minderheitsanteil an Brüss...

    Londoner Börse erwirbt Minderheitsanteil an Brüsseler Euroclear

    30.01.2019| 13:10:00

    London (awp/reu) - Die Londoner Börse will sich einen Minderheitsanteil an der Wertpapier-Servicegesellschaft Euroclear einverleiben. Wie die London Stock Exchange (LSE) am Mittwoch mitteilte, wird sie für 4,92 Prozent an dem Brüsseler Unternehmen 278,5 Millionen Euro auf den Tisch blättern.

    Der Betrag werde aus den Barmitteln gezahlt. Von der Minderheitsbeteiligung erhoffen sich die Briten eine Stärkung der bereits bestehenden geschäftlichen Beziehungen mit Euroclear und weitere Wachstumsmöglichkeiten.

    Nachdem der mehrmals geplante Zusammenschluss von LSE und Deutscher Börse 2017 nach der Brexit-Entscheidung abgeblasen wurde, hatte der Markt gespannt beobachtet, was als nächstes passiert. So gab es zuletzt Berichte darüber, die LSE sei an der Norwegischen Börse interessiert.

    jb/

    Drucken
  • 23.01.2019 Deutsche Börse erhöht Gewinnprognose - Experten h...

    Deutsche Börse erhöht Gewinnprognose - Experten hatten damit gerechnet

    23.01.2019| 09:08:05

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse profitiert weiterhin kräftig von den Turbulenzen an den Aktien- und Rentenmärkten. Der Gewinn ist 2018 noch stärker gestiegen als ohnehin erwartet. Bei dem um Sondereffekte bereinigten Überschuss sei aktuell mit einem Plus von rund 17 Prozent zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Frankfurt mit. Bisher hatte die Prognose bei mehr als 10 Prozent gelegen.

    Damit beschleunigte das Unternehmen das Gewinnwachstum im vergangenen Jahr deutlich. 2017 hatte die Deutsche Börse den bereinigten Überschuss um knapp sechs Prozent auf 857 Millionen Euro gesteigert. Entsprechend der erhöhten Prognose dürfte der Wert jetzt auf rund eine Milliarde Euro steigen.

    Ganz überraschend kommt das nicht: Die von Bloomberg befragten Experten hatten schon vor der Mitteilung der Deutschen Börse einen Wert in dieser Grössenordnung erwartet. Das im Dax notierte Papier steigt im frühen Handel in einem eher schwachen Markt um rund einen halben Prozent. Das Papier gehört seit einiger Zeit zu den Gewinnern am Kapitalmarkt. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Kurs gegen den schwachen Markttrend um 14 Prozent zu.

    Die Deutsche Börse ist dank des seit Anfang 2018 amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer wieder in eine ruhigeres Fahrwasser zurückgekehrt. Nachdem das Jahr 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse, von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, hatte sich das Unternehmen zuletzt wieder voll auf das operative Geschäft konzentriert. Das zahlte sich zuletzt kräftig aus.

    Bereits in den ersten neun Monaten war der bereinigte Gewinn um 16 Prozent auf 772 Millionen Euro angezogen und die Erlöse um elf Prozent auf rund zwei Milliarden Euro. Bei den Erlösen profitierte die Börse unter anderem von der steigenden Unsicherheit an den Finanzmärkten, da dadurch zum einem das Handelsvolumen anzieht und zudem der Absicherungsbedarf mit Finanzderivaten steigt. Dies treibt das Geschäft der grössten Sparte des Konzerns, der Derivatebörse Eurex./zb/tav/fba

    Drucken
  • 22.01.2019 Deutsche Börse rechnet für 2018 mit mehr Gewinn a...

    Deutsche Börse rechnet für 2018 mit mehr Gewinn als bisher

    22.01.2019| 21:13:59

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Der Marktbetreiber Deutsche Börse blickt beim Gewinn optimistischer auf das abgelaufene Jahr als bisher. Das im Dax notierte Unternehmen erwartet nach vorläufigen Zahlen eine "deutliche" Überschreitung der Gewinnprognose für 2018. Beim bereinigten Konzern-Periodenüberschuss sei aktuell mit einem Plus von rund 17 Prozent zu rechnen, teilte die Deutsche Börse AG am Dienstagabend mit. Bisher habe die Prognose bei mehr als 10 Prozent gelegen. Der Aktienkurs der Deutschen Börse zog nach der Veröffentlichung auf der Handelsplattform Tradegate am Abend an.

    Die Deutsche Börse ist dank des seit Anfang 2018 amtierenden Konzernchefs Theodor Weimer wieder in einem ruhigeren Fahrwasser. Nachdem das Jahr 2017 - noch unter der Verantwortung des Vorgängers Carsten Kengeter - von der fehlgeschlagenen Fusion mit der Londoner Börse, von Insidervorwürfen und dem darauf folgenden Chefwechsel geprägt war, hatte sich das Unternehmen zuletzt wieder voll auf das operative Geschäft konzentriert./he/gl/he

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Finanz-, Beteiligungs- & andere diversif. Ges.
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DB1
Valor 1177233
ISIN DE0005810055

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.31%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +3.50 +3.15%
Perf. 3M +11.90 +11.59%
Perf. laufendes Jahr +9.70 +9.25%
Perf. 52W   +3.01%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (16.11.2018)
Instrument Barausschüttung (14.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 111.10 -2.97% 978'958 21.03.2019
LSE Europ M 111.275 -2.92% 144'696 21.03.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 115.85 (20.03.2019)
Vortagestief 114.30 (20.03.2019)
Hoch 1W 115.85 (19.03.2019)
Tief 1W 110.35 (21.03.2019)
Hoch 1M 115.85 (19.03.2019)
Tief 1M 109.35 (28.02.2019)
Hoch 3M 117.05 (07.02.2019)
Tief 3M 102.55 (27.12.2018)
Hoch 1J 121.00 (18.07.2018)
Tief 1J 102.50 (18.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG