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Aktuelle News

  • 18.01.2019 Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken ...

    Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    18.01.2019| 11:56:45

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Die Bankenkrise hat auf dem Finanzplatz Zürich viel verändert: Während die Banken in der Krise insgesamt 2300 Stellen abbauten, schufen die Versicherungen 4300 neue Arbeitsplätze. Nun haben die Versicherungen die Banken auch bei der Wertschöpfung hinter sich gelassen. Für die Zürcher Stadtpräsidentin eine gute Entwicklung, denn das verringere die Abhängigkeit.

    Noch im Jahr 2008 lagen die Banken in der Region Zürich klar vorne. Damals waren sie für 57 Prozent der Wertschöpfung des Finanzsektors verantwortlich. Zum Finanzsektor werden Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister wie etwa Fintech-Startups gezählt.

    Die Bankenkrise sorgte für ein neues Kräfteverhältnis: 2300 Stellen wurden bei den Banken innerhalb von acht Jahren gestrichen oder ausgelagert. Vor allem UBS und CS bauten Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig mussten die Banken auf Geheiss der Politik Risiken abbauen und sich einem generellen Wandel unterziehen.

    Im Jahr 2016 brachten es die Banken dann noch auf 44 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor, der insgesamt noch 25,7 Milliarden Franken erwirtschaftete. Die Versicherungen brachten es hingegen auf 47 Prozent - sie schafften es also, die Banken zu überholen.

    Kein leicht verdientes Geld mehr

    "Die Zeiten, in denen die Bank der Ort des leicht verdienten Geldes war, sind vorbei", sagte denn auch Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbandes, am Freitag vor den Medien. Anlass war eine neue Studie im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zum Zustand des Finanzplatzes.

    Diese zeigt deutlich, dass die Bedeutung der Banken für Stadt und Region Zürich zwar nach wie vor sehr gross ist - aber zurückgeht. Was die Banken nicht freut, ist aus Sicht der Stadtregierung positiv. "Starke Abhängigkeit bringt auch grosse Risiken mit sich", sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Für die Robustheit des Standortes sei diese Entwicklung ein Gewinn.

    Rückblickend hält sie den Banken zugute, dass diese ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Es habe grosse Momente der Instabilität gegeben. "Bei den Verantwortlichen der Banken musste auch im Kopf etwas passieren. Nun bin ich froh, dass der Wandel gelungen ist."

    Digitalisierung nicht verschlafen

    Die Zukunft der Banken am Finanzplatz Zürich hängt gemäss der Studie vor allem von einem Faktor ab: ob sie mit dem Innovationstempo ihrer Konkurrenten in Sachen Digitalisierung mithalten können.

    Gemäss Bankenverbands-Geschäftsführer Bretscher gibt es für die Finanzdienstleister hier viel Potential. Als Beispiel nannte er die Verknüpfung von Bank- und Versicherungsleistungen, aber auch Anwendungen im Lifestyle-Sektor.

    Weiter ins Detail wollte Bretscher nicht gehen. Dass solche Pläne nicht öffentlich seien, liege in der Natur der Sache. Der Schritt in die Fintech werde von den Banken aber nicht verschlafen, obwohl ihnen das häufig vorgeworfen werde.

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  • 18.01.2019 Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebe...

    Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    18.01.2019| 10:24:02

    Zürich (awp) - Die Papiere des Bauzulieferers Sika haben ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt, die sie vor zehn Tagen erlitten hatten. Als Hauptgrund galten seinerzeit die mit den Umsatzzahlen 2018 gegebenen Indikationen zur Profitabilität im zurückliegenden Geschäftsjahr.

    Am Freitag ziehen die Sika-Valoren um deutliche 2,2 Prozent auf 133,40 Franken an, nachdem sie sich bereits am Vortag um 2,5 Prozent verteuert hatten. Am 8. Januar waren sie noch unter 120 Franken gefallen - nun stehen sie auf Jahreshoch. Das Vorjahreshoch liegt bei allerdings bei 149 Franken.

    Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel für Sika auf 165 von 163 Franken erhöht und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Tenor der Experten zu der vor zehn Tagen kommunizierten Grossakquisition in Frankreich ist ebenfalls positiv. Sie erhöhe Aufwärtspotenzial der Sika-Aktie, merkte etwa Credit Suisse an.

    Überhaupt hat die Bewegung, die angeblich in den Handelsstreit der USA mit China gekommen ist, die Risikobereitschaft der Anleger zu Wochenschluss deutlich erhöht. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind.

    So ziehen die Papiere der Credit Suisse, Julius Bär und UBS alle um 1,8 Prozent an.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Richemont und Clariant (je +1,7%), Swatch (+1,6%), Logitech und LafargeHolcim (je +1,4%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Im breiten Markt zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Schmolz+Bickenbach (+3%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/

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  • 16.01.2019 Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne A...

    Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne Austrittsabkommen gerüstet

    16.01.2019| 11:53:58

    FRANKFURT (awp international) - Die Banken am Finanzplatz Frankfurt sehen sich auch für den Fall eines chaotischen Brexits angemessen vorbereitet. Zwar ist die Hoffnung gross, dass nach der Ablehnung des Austrittsabkommens mit der EU durch das britische Parlament noch eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. "Es zeigt sich aber auch, dass die Unternehmen gut daran getan haben, sich auf den schlimmsten Fall, den harten Brexit vorzubereiten, denn mit der Entscheidung bleibt er das wahrscheinlichste Szenario", erklärte der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative "Frankfurt Main Finance", Hubertus Väth, in einer Stellungnahme nach der Abstimmung vom Dienstagabend.

    Banken brauchen für Dienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäft in der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften in einem EU-Staat. Der nach bisheriger Planung für Ende März vorgesehene Brexit zwingt Finanzinstitute, die bislang in London angesiedelt sind, zumindest teilweise zur Neuaufstellung.

    Nach jüngsten Angaben der deutschen Finanzaufsicht Bafin sind inzwischen mehr als 45 Finanzinstitute dabei, sich in Deutschland ein Standbein zu schaffen oder ihre Präsenz auszubauen. Zumeist geschieht das in Frankfurt als Deutschlands wichtigstem Finanzplatz.

    Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland sieht seine betroffenen Mitgliedsinstitute bereits gut aufgestellt. "Wir fragen uns aber, ob wir nicht noch weitere Massnahmen ergreifen müssen, um die Finanzstabilität in Europa zu gewährleisten", liess Verbandschef Stefan Winter mitteilen. Der Verband befürchtet einen "regulatorischen Flickenteppich", wenn die jeweiligen nationalen Behörden Massnahmen treffen, um bestimmte Bankgeschäfte auch nach dem Brexit zu ermöglichen. "Wir müssen so langsam über unseren Schatten springen und pragmatische Übergangslösungen für die EU27 finden, um Marktverwerfungen zu vermeiden", betonte UBS -Manager Winter.

    Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing rechnet damit, "dass man den Ausstieg um mindestens drei Monate verschieben wird", wie er beim Neujahrsempfang seines Instituts am Dienstagabend in Berlin sagte. "Denn auch die übrige EU würde bei einem harten Brexit einen halben Prozentpunkt ihrer Wirtschaftsleistung verlieren - zu gross wären die Verwerfungen für den Handel, die Finanzierungsbedingungen und das Vertrauen der Investoren." Deutschlands grösstes Geldhaus teilte zugleich mit: "Wir sind ... auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wir haben 2016 mit der Planung für den Brexit begonnen und in unseren Plänen stets das Risiko berücksichtigt, dass keine Vereinbarung mit der EU zustande kommt."

    Der Autobauer Opel zeigte sich enttäuscht, dass ein ungeregelter Austritt Grossbritanniens ein Stück wahrscheinlicher geworden sei. "Wir sind an einem funktionierenden Freihandel interessiert", sagte ein Sprecher in Rüsselsheim. Konkrete Details zu Vorbereitungen in den beiden britischen Werken der Opel-Schwestermarke Vauxhall wollte er nicht nennen. Der Autohersteller bereite sich weiterhin auf verschiedene Szenarien vor./ben/ceb/DP/mis

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  • 11.01.2019 Grossbanken werden gemäss ex-UBS-Chef Grübel nur ...

    Grossbanken werden gemäss ex-UBS-Chef Grübel nur noch moderate Gewinne einfahren

    11.01.2019| 11:24:43

    Zürich (awp) - Die Schweizer Banken werden nicht mehr an die früheren Rekordgewinne anknüpfen. Dieser Meinung ist der frühere UBS-Chef Oswald Grübel. Und Grübel staunt heute noch, wie schnell das Bankgeheimnis gefallen ist. "Man hätte es kommen sehen müssen", erklärt er am Freitag im Interview mit dem "Blick".

    Bereits in den Jahren vor der Krise hätten regelmässig IT-Mitarbeiter die Bankspitzen mit gestohlenen Daten über Steuerflüchtige erpresst. "Dann bezahlte man denen 100'000 Franken, und die Sache war vergessen", blickt Grübel zurück und ergänzt: "Das ist damals nicht an die Öffentlichkeit gekommen."

    Mit Blick nach vorne traut Grübel den Schweizer Grossbanken nur noch "moderate" Gewinne zu. Mehr sei auch nicht möglich, wenn sie bloss noch Geld ausleihen und sich auf die Vermögensverwaltung in Asien konzentrieren würden. In beiden Geschäften seien die Margen niedrig. "Das Investmentbanking mit den hohen Margen dagegen haben sie den Amerikanern überlassen."

    Und dieses Feld werden die hiesigen Banken auch nicht zurückerobern. "Wir werden den Amerikanern im Investmentbanking nicht mehr viel Konkurrenz machen können, nicht wie vor der Krise", sagt Grübel. Zudem müsste alles neu aufgebaut werden: "Die besten Leute haben die Schweizer Banken verlassen."

    Oswald Grübel war vom Februar 2008 bis September 2011 Chef der UBS. Zuvor, bis 2007, leitete er die Konkurrentin Credit Suisse. Bei der UBS trat er zurück, weil er die Verantwortung für einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden Dollar übernahm. Verursacht wurde dieser durch Zockereien des Londoner Investmentbankers Kweku Adoboli.

    ra/cf

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  • 11.01.2019 Credit Suisse startet Aktienrückkauf

    Credit Suisse startet Aktienrückkauf

    11.01.2019| 07:31:51

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat Details zum angekündigten Aktienrückkauf veröffentlicht. Per kommenden Montag werde eine zweite Handelslinie an der Schweizer Börse SIX eingerichtet, teilte die Grossbank am Freitag mit. Das Aktienrückkaufprogramm läuft ab dann bis spätestens Ende Dezember.

    Auf der zweiten Handelslinie kann ausschliesslich die CS durch die mit dem Aktienrückkaufprogramm beauftragte Bank als Käuferin auftreten und eigene Aktien zwecks Kapitalherabsetzung erwerben. Das Programm wird zudem ausschliesslich an der Schweizer Börse durchgeführt, und erstreckt sich nicht auf die an der NYSE kotierten American Depository Shares (ADS).

    Die Credit Suisse hatte den milliardenschweren Aktienrückkauf am Investorentag Mitte Dezember angekündigt. Im laufenden und im kommenden Jahr will die Grossbank, wenn es das Marktumfeld zulässt, Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden aufkaufen. Für 2019 wurde bereits ein Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Milliarden bewilligt. Für 2020 ist noch einmal ein Aktienrückkaufprogramm in derselben Grössenordnung vorgesehen.

    Zum Schlusskurs vom Vortag bei 11,56 Franken würde das Rückkaufvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Franken maximal 129,8 Millionen Aktien entsprechen bzw. bis zu 5,08 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte der Gruppe ausmachen.

    Betont wurde, dass 2019 ein Rückkauf mindestens im Wert von 1 Milliarde Franken erwartet wird.

    Es sei beabsichtigt, an einer zukünftigen ordentlichen Generalversammlung eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der über die zweite Handelslinie zurückgekauften CS-Aktien zu beantragen, hiess es zudem am Freitag.

    ys/cf

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  • 07.01.2019 Credit Suisse bereinigt RMBS-Fall mit Bundesstaat...

    Credit Suisse bereinigt RMBS-Fall mit Bundesstaat New York

    07.01.2019| 18:14:11

    (Mit Aktienschlusskurs wiederholt)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat sich im Rechtsstreit über den Verkauf von Ramschhypotheken im Vorfeld der Finanzkrise mit dem Bundesstaat New York auf einen Vergleich geeinigt. "Die Credit Suisse ist erfreut, diese Altlast in Zusammenhang mit RMBS beigelegt zu haben", sagte ein Sprecher am Montag zur Nachrichtenagentur AWP.

    Zuvor hatte die "Luzerner Zeitung" darüber berichtet. Zu Details des Vergleichs wollten sich dem Bericht zufolge weder das New Yorker Justizministerium noch die Credit Suisse äussern. Der ursprüngliche Streitwert belief sich laut der Zeitung auf 11,2 Milliarden Dollar, und informierten Kreisen zufolge ist die CS finanziell glimpflich davongekommen.

    Zum Vergleich: Im selben Fall schloss die UBS bereits im März 2018 einen Vergleich in Höhe von 230 Millionen US-Dollar ab. Die Bank hatte mit dem Staatsanwalt Eric Schneiderman, vereinbart, 189 Millionen an New Yorker Hausbesitzer und Gemeinden zu zahlen, während die restlichen 41 Millionen an den Staat New York gehen sollten.

    Bei den so genannten Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) handelt es sich um hypothekengesicherte Wertpapier-Geschäfte am amerikanischen Immobilienmarkt im Vorfeld der Finanzkrise vor zehn Jahren. Vielen Grossbanken wurde vorgeworfen, Kunden beim Verkauf solcher Ramschhypotheken in die Irre geführt zu haben.

    Die grosse Rechnung in diesem Zusammenhang bekam die CS bereits vor gut zwei Jahren vom US-Justizministerium. Neben einer Geldbusse von 2,48 Milliarden Dollar an das Department of Justice (DoJ) rechnet die Grossbank letztendlich mit rund 120 Millionen US-Dollar Entschädigungen für Kreditnehmer.

    Die UBS konnte sich mit dem US-Justizministerium indes noch nicht einigen und hat beschlossen, den Streit vor Gericht auszutragen. Das DOJ reichte im November 2018 Klage gegen die UBS ein.

    Für die CS ist im Zusammenhang mit RMBS noch eine Schadenersatzforderung des Bundesstaates New Jersey offen sowie eine Reihe von Zivilklagen.

    An der Börse waren die CS-Aktien am Montag in einem schwachen Gesamtmarkt mit einem Plus von 0,4 Prozent im Mittelfeld zu finden. Die UBS-Papiere legten um 0,2 Prozent zu.

    ys/rw

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  • 07.01.2019 Credit Suisse bereinigt RMBS-Fall mit Bundesstaat...

    Credit Suisse bereinigt RMBS-Fall mit Bundesstaat New York

    07.01.2019| 10:35:07

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat sich im Rechtsstreit über den Verkauf von Ramschhypotheken im Vorfeld der Finanzkrise mit dem Bundesstaat New York auf einen Vergleich geeinigt. "Die Credit Suisse ist erfreut, diese Altlast in Zusammenhang mit RMBS beigelegt zu haben", sagte ein Sprecher am Montag zur Nachrichtenagentur AWP.

    Zuvor hatte die "Luzerner Zeitung" darüber berichtet. Zu Details des Vergleichs wollten sich dem Bericht zufolge weder das New Yorker Justizministerium noch die Credit Suisse äussern. Der ursprüngliche Streitwert belief sich laut der Zeitung auf 11,2 Milliarden Dollar, und informierten Kreisen zufolge ist die CS finanziell glimpflich davongekommen.

    Zum Vergleich: Im selben Fall schloss die UBS bereits im März 2018 einen Vergleich in Höhe von 230 Millionen US-Dollar ab. Die Bank hatte mit dem Staatsanwalt Eric Schneiderman, vereinbart, 189 Millionen an New Yorker Hausbesitzer und Gemeinden zu zahlen, während die restlichen 41 Millionen an den Staat New York gehen sollten.

    Bei den so genannten Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) handelt es sich um hypothekengesicherte Wertpapier-Geschäfte am amerikanischen Immobilienmarkt im Vorfeld der Finanzkrise vor zehn Jahren. Vielen Grossbanken wurde vorgeworfen, Kunden beim Verkauf solcher Ramschhypotheken in die Irre geführt zu haben.

    Die grosse Rechnung in diesem Zusammenhang bekam die CS bereits vor gut zwei Jahren vom US-Justizministerium. Neben einer Geldbusse von 2,48 Milliarden Dollar an das Department of Justice (DoJ) rechnet die Grossbank letztendlich mit rund 120 Millionen US-Dollar Entschädigungen für Kreditnehmer.

    Die UBS konnte sich mit dem US-Justizministerium indes noch nicht einigen und hat beschlossen, den Streit vor Gericht auszutragen. Das DOJ reichte im November 2018 Klage gegen die UBS ein.

    Für die CS ist im Zusammenhang mit RMBS noch eine Schadenersatzforderung des Bundesstaates New Jersey offen sowie eine Reihe von Zivilklagen.

    Die CS-Aktien finden sich am Montagvormittag in einem schwächeren Gesamtmarkt mit einem Plus von 1,1 Prozent unter den grösseren Gewinnern. UBS legen aktuell 0,6 Prozent zu.

    ys/rw

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  • 06.01.2019 Presseschau vom Wochenende 1 (05./06. Januar)

    Presseschau vom Wochenende 1 (05./06. Januar)

    06.01.2019| 17:35:22

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    CREDIT SUISSE: Die Grossbank Credit Suisse hat sich in den USA hinter verschlossenen Türen einer Altlast aus der Finanzkrise entledigt. In New York einigten sich die CS und das zuständige Justizministerium, eine Schadenersatzklage aussergerichtlich beizulegen, wie die Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag" berichten. Zum Inhalt und allfälligen Details des Vergleichs wollten sich dem Bericht zufolge weder das Justizministerium noch die Credit Suisse äussern. Der ursprüngliche Streitwert belief sich auf 11,2 Milliarden Dollar. Informierten Kreisen zufolge ist die CS finanziell glimpflich davongekommen. (Zentralschweiz am Sonntag/Ostschweiz am Sonntag)

    MGB: Die Migros könnte demnächst eine Präsidentin erhalten. Zwei Frauen kandidierten für das Präsidium des Unternehmens, heisst es in einem Bericht der "Schweiz am Wochenende", welche sich dabei auf interne Quellen bei der Migros beruft. Kandidatinnen sind demzufolge die Präsidentin der Delegiertenversammlung der Migros, Ursula Nord, sowie Doris Aebi, welche im Verwaltungsrat des MGB sitzt. Mit Verweis auf einen "ranghohen Migros-Mann" sind andere valable Kandidaten gemäss der Zeitung nicht in Sicht. Der Migros-Genossenschaftsbund wählt seinen neuen Präsidenten an der Delegiertenversammlung im März 2019. Migros-Präsident Andrea Broggini will in der zweiten Jahreshälfte 2019 und damit etwas früher als vorgesehen zurücktreten. (SaW, S. 14)

    Online-Skitickets: Die von vielen Skigebieten eingeführten flexiblen Preismodelle zeigen offenbar Wirkung. Skipässe werden häufiger im Internet und tendenziell früher gekauft, wie eine Umfrage der "SonntagsZeitung" bei verschiedenen Skigebieten ergab. Bei den Bellwald Sportbahnen beispielsweise wurden im Dezember bereits rund 20 Prozent der Tageskarten über den neuen Webshop gekauft. Und im Skigebiet Pizol hat die Einführung wetterabhängiger Preise für die Tickets rund 34 Prozent neue Gäste gebracht. Kritisiert wird von den Konsumenten gleichzeitig, dass beispielsweise in St. Moritz der Preis für die nicht vorausgebuchte Tageskarte über die vergangenen Feiertage zeitweise auf über 100 Franken angestiegen ist. Dies habe zu "erheblichem Unmut" bei den Konsumenten geführt, heisst es in einem Artikel der "NZZ am Sonntag". (SoZ, S. 35; NZZaS, S. 23)

    cf/

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  • 04.01.2019 Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-A...

    Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-Affäre angeklagt

    04.01.2019| 12:43:22

    (Meldung im 4. Abschnitt ergänzt)

    New York (awp/sda/reu/afp/ap) - Fünf Personen - darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks Ex-Finanzminister - sind in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Mosambik angeklagt worden. Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

    Gemäss der am Donnerstag vor dem Bundesgericht in Brooklyn veröffentlichten Anklage geht es um Kredite von total rund zwei Milliarden Dollar. Mit dem Geld hätten vollumfänglich Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen demnach allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten. Allein der frühere Finanzminister soll sieben Millionen Dollar eingestrichen haben.

    Die drei früheren CS-Investmentbanker wurden im Zusammenhang mit der Anklage ebenfalls am Donnerstag in London festgenommen. Wie ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft sagte, die die Festnahme veranlasst hatte, seien alle drei gegen Kaution freigelassen worden. Die USA fordere ihre Auslieferung. Anwälte der drei Beschuldigten waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Die Credit Suisse teilte mit, man werde mit den Behörden weiter zusammenarbeiten. Den ehemaligen Mitarbeitern werde vorgeworfen, sich persönlich bereichert und die internen Kontrollen der Bank umgangen zu haben. Ausserdem steht die Bank in diesem Zusammenhang mit der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht Finma in Kontakt, wie die Behörde auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP bestätigte.

    Affäre löste Schuldenkrise aus

    Vor fünf Tagen war im selben Fall Mosambiks von 2005 bis 2015 amtierender Finanzminister Manuel Chang in Südafrika verhaftet worden. Die USA verlangen auch dessen Auslieferung. Chang wies die Vorwürfe zurück.

    Als fünfte Person in der Affäre ist ein libanesischer Geschäftsmann angeklagt, der in der Koordination der Entwicklungsprojekte beteiligt gewesen sein soll. Er wurde am Mittwoch am New Yorker John F. Kennedy Flughafen verhaftet und in Haft genommen.

    Credit Suisse und die russische VTB Bank hatten Mosambik 2013 und 2014 Kredite über insgesamt zwei Milliarden Dollar gewährt, die vor internationalen Gläubigern wie etwa dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geheim gehalten wurden. Als die Geschäfte ans Licht kamen, stellte der IWF seine Zahlungen an Mosambik ein, das Land schlitterte in eine Währungs- und Schuldenkrise.

    Scheinfirmen für Selbstbereicherung

    Die Anklage geht auf eine Untersuchung in drei Staatsunternehmen zurück, die gegründet wurden, um die Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Die Firmen sollten mehr als zwei Milliarden Dollar an Darlehen aufnehmen, die von der Regierung zwischen 2013 und 2016 garantiert wurden. Gemäss Anklage sollten die Einnahmen ausschliesslich für die maritimen Projekte verwendet werden.

    "In Wirklichkeit", heisst es in der Klage, "haben die Angeklagten das Projekt als Front geschaffen, um sich selbst zu bereichern, und haben absichtlich Teile der Krediterlöse umgeleitet, um sich selbst, mosambikanischen Regierungsbeamten und anderen mindestens 200 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern und Schmiergeldern zu zahlen". Die Firmen gerieten schliesslich in Zahlungsschwierigkeiten.

    Zur Anklage kam es in New York, weil die umstrittenen Zahlungen über die Vereinigten Staaten erfolgt waren und damit die dortigen Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Die Angeklagten hatten weder in den USA gearbeitet noch gewohnt.

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  • 04.01.2019 Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-A...

    Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-Affäre angeklagt

    04.01.2019| 06:33:04

    New York (awp/sda/reu/afp/ap) - Fünf Personen - darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks Ex-Finanzminister - sind in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Mosambik angeklagt worden. Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

    Gemäss der am Donnerstag vor dem Bundesgericht in Brooklyn veröffentlichten Anklage geht es um Kredite von total rund zwei Milliarden Dollar. Mit dem Geld hätten vollumfänglich Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen demnach allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten. Allein der frühere Finanzminister soll sieben Millionen Dollar eingestrichen haben.

    Die drei früheren CS-Investmentbanker wurden im Zusammenhang mit der Anklage ebenfalls am Donnerstag in London festgenommen. Wie ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft sagte, die die Festnahme veranlasst hatte, seien alle drei gegen Kaution freigelassen worden. Die USA fordere ihre Auslieferung. Anwälte der drei Beschuldigten waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Die Credit Suisse teilte mit, man werde mit den Behörden weiter zusammenarbeiten. Den ehemaligen Mitarbeitern werde vorgeworfen, sich persönlich bereichert und die internen Kontrollen der Bank umgangen zu haben.

    Affäre löste Schuldenkrise aus

    Vor fünf Tagen war im selben Fall Mosambiks von 2005 bis 2015 amtierender Finanzminister Manuel Chang in Südafrika verhaftet worden. Die USA verlangen auch dessen Auslieferung. Chang wies die Vorwürfe zurück.

    Als fünfte Person in der Affäre ist ein libanesischer Geschäftsmann angeklagt, der in der Koordination der Entwicklungsprojekte beteiligt gewesen sein soll. Er wurde am Mittwoch am New Yorker John F. Kennedy Flughafen verhaftet und in Haft genommen.

    Credit Suisse und die russische VTB Bank hatten Mosambik 2013 und 2014 Kredite über insgesamt zwei Milliarden Dollar gewährt, die vor internationalen Gläubigern wie etwa dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geheim gehalten wurden. Als die Geschäfte ans Licht kamen, stellte der IWF seine Zahlungen an Mosambik ein, das Land schlitterte in eine Währungs- und Schuldenkrise.

    Scheinfirmen

    Die Anklage geht auf eine Untersuchung in drei Staatsunternehmen zurück, die gegründet wurden, um die Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Die Firmen sollten mehr als zwei Milliarden Dollar an Darlehen aufnehmen, die von der Regierung zwischen 2013 und 2016 garantiert wurden. Gemäss Anklage sollten die Einnahmen ausschliesslich für die maritimen Projekte verwendet werden.

    "In Wirklichkeit", heisst es in der Klage, "haben die Angeklagten das Projekt als Front geschaffen, um sich selbst zu bereichern, und haben absichtlich Teile der Krediterlöse umgeleitet, um sich selbst, mosambikanischen Regierungsbeamten und anderen mindestens 200 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern und Schmiergeldern zu zahlen". Die Firmen gerieten schliesslich in Zahlungschwierigkeiten.

    Zur Anklage kam es in New York, weil die umstrittenen Zahlungen über die Vereinigten Staaten erfolgt waren und damit die dortigen Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Die Angeklagten hatten weder in den USA gearbeitet noch gewohnt.

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  • 04.01.2019 Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-A...

    Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse wegen Mosambik-Affäre angeklagt

    04.01.2019| 06:30:02

    New York (awp/sda/reu/afp/ap) - Fünf Personen - darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks Ex-Finanzminister - sind in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Mosambik angeklagt worden. Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

    Gemäss der am Donnerstag vor dem Bundesgericht in Brooklyn veröffentlichten Anklage geht es um Kredite von total rund zwei Milliarden Dollar. Mit dem Geld hätten vollumfänglich Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen demnach allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten. Allein der frühere Finanzminister soll sieben Millionen Dollar eingestrichen haben.

    Die drei früheren CS-Investmentbanker wurden im Zusammenhang mit der Anklage ebenfalls am Donnerstag in London festgenommen. Wie ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft sagte, die die Festnahme veranlasst hatte, seien alle drei gegen Kaution freigelassen worden. Die USA fordere ihre Auslieferung. Anwälte der drei Beschuldigten waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Die Credit Suisse teilte mit, man werde mit den Behörden weiter zusammenarbeiten. Den ehemaligen Mitarbeitern werde vorgeworfen, sich persönlich bereichert und die internen Kontrollen der Bank umgangen zu haben.

    Affäre löste Schuldenkrise aus

    Vor fünf Tagen war im selben Fall Mosambiks von 2005 bis 2015 amtierender Finanzminister Manuel Chang in Südafrika verhaftet worden. Die USA verlangen auch dessen Auslieferung. Chang wies die Vorwürfe zurück.

    Als fünfte Person in der Affäre ist ein libanesischer Geschäftsmann angeklagt, der in der Koordination der Entwicklungsprojekte beteiligt gewesen sein soll. Er wurde am Mittwoch am New Yorker John F. Kennedy Flughafen verhaftet und in Haft genommen.

    Credit Suisse und die russische VTB Bank hatten Mosambik 2013 und 2014 Kredite über insgesamt zwei Milliarden Dollar gewährt, die vor internationalen Gläubigern wie etwa dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geheim gehalten wurden. Als die Geschäfte ans Licht kamen, stellte der IWF seine Zahlungen an Mosambik ein, das Land schlitterte in eine Währungs- und Schuldenkrise.

    Scheinfirmen

    Die Anklage geht auf eine Untersuchung in drei Staatsunternehmen zurück, die gegründet wurden, um die Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Die Firmen sollten mehr als zwei Milliarden Dollar an Darlehen aufnehmen, die von der Regierung zwischen 2013 und 2016 garantiert wurden. Gemäss Anklage sollten die Einnahmen ausschliesslich für die maritimen Projekte verwendet werden.

    "In Wirklichkeit", heisst es in der Klage, "haben die Angeklagten das Projekt als Front geschaffen, um sich selbst zu bereichern, und haben absichtlich Teile der Krediterlöse umgeleitet, um sich selbst, mosambikanischen Regierungsbeamten und anderen mindestens 200 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern und Schmiergeldern zu zahlen". Die Firmen gerieten schliesslich in Zahlungschwierigkeiten.

    Zur Anklage kam es in New York, weil die umstrittenen Zahlungen über die Vereinigten Staaten erfolgt waren und damit die dortigen Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Die Angeklagten hatten weder in den USA gearbeitet noch gewohnt.

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  • 23.12.2018 Presseschau vom Wochenende 51 (22./23. Dezember)

    Presseschau vom Wochenende 51 (22./23. Dezember)

    23.12.2018| 17:39:05

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ABB: Viele Mitarbeiter, auch auf Kaderstufe, verstünden nicht, warum die ABB-Führung - entgegen früheren Aussagen - die Stromnetzsparte an die japanische Hitachi verkauft, obwohl ABB-CEO Ulrich Spiesshofer dieses Geschäft dauernd als "zukunftsträchtig" lobte, selbst am Tag des Verkaufs, schreibt die "Schweiz am Wochenende". Ex-ABB-Schweiz-Chef Edwin Somm stellt im Interview wegen der Kehrtwende einen Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitenden fest. Die ABB-Führung habe nicht wirklich erklärt, was jetzt anders sein soll: "Warum jetzt dieses gesunde Geschäft bei Hitachi eine bessere Zukunft haben soll als bei ABB, ist mir unverständlich." (SaW, S. 13)

    CREDIT SUISSE: Rückblickend hätte der Wechsel auf dem operativen Chefsessel laut Verwaltungsratspräsident Urs Rohner früher stattfinden sollen. "Aus heutiger Sicht hätte ich allerdings den Führungswechsel schneller durchziehen sollen", sagte Rohner in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung". Auch der Umbau der Gruppe wäre ihm zufolge bereits früher sinnvoll gewesen: "Mit dem heutigen Kenntnisstand hätten wir früher eine Kapitalerhöhung durchgeführt und wären auch rascher auf das jetzige Geschäftsmodell umgeschwenkt." Im Rückblick sei man immer schlauer. "Wenn wir damals alles gewusst hätten, was wir heute wissen, und dies im Marktumfeld möglich gewesen wäre, hätten wir uns 2009 für eine Kapitalerhöhung aussprechen sollen, statt Pflichtwandelanleihen zu emittieren." (NZZ Samstag, S. 29; siehe auch separate Meldung)

    UBS: Ein früherer Basler UBS-Angestellter könnte wegen wirtschaftlichen Nachrichtendiensts und Verletzung des Bank- und des Geschäftsgeheimnisses verurteilt werden. René S. muss sich ab dem 7. Januar 2019 vor dem Bundesstrafgericht verantworten, wie der "Tages-Anzeiger" schreibt. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mittvierziger vor, Kundendaten aus der Grossbank an die deutschen Steuerbehörden verkauft zu haben - für über eine Million Euro. René S. bestreitet die Vorwürfe. Handfeste Beweise gegen den Familienvater liegen nicht vor. (TA Samstag, S. 13)

    CALIDA: Laut CEO Reiner Pichler bewegt sich der Trend hin zu ökologischer Nachhaltigkeit und zu einer Rückbesinnung auf Qualität. Das komme dem 1941 gegründeten Traditionsunternehmens entgegen, sagte er in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung". "Der allgemeine Trend - vor allem bei jungen Kunden - kommt uns entgegen." Das Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Qualität gehöre seit je zu den Wurzeln von Calida, weshalb man sich nicht verstellen müsse, um die Millennials, die Generation der nach 1980 Geborenen, anzusprechen. Gleichzeitig beobachtet Pichler den Trend zu Rabattschlachten, die sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte häufen, mit Sorge. "Diese Discount-Politik ist nicht gut. Sie sorgt dafür, dass dem Kunden der eigentliche Wert eines Bekleidungsstückes nicht mehr bewusst ist." (NZZ Samstag, S. 31)

    LOHNZAHLUNGEN IN EURO: Im Kampf gegen den starken Franken sind Schweizer Arbeitgeber unter anderem auf Lohnzahlungen in Euro ausgewichen. Nun kommt ein solcher Fall erstmals vor Bundesgericht, wie die Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag" berichten. Am 15. Januar 2019 müssen sich die obersten Richter mit einer Tochter der Technologiefirma Von Roll Infratec im jurassischen Choindez befassen. Im Juni 2011 hatte sie der Belegschaft bekanntgegeben, allen in der Eurozone wohnhaften Beschäftigten aus Spargründen die Löhne ab 2012 in Euro auszuzahlen. Im Januar 2016 klagte ein französischer Mitarbeiter des jurassischen Werks und forderte von seinem Arbeitgeber die Zahlung von gut 19'400 Franken, die ihm wegen Euro-Lohnregelung entgangen seien. Das jurassische Arbeitsgericht verurteilte das Werk in erster Instanz zur Nachzahlung von 18'881 Franken. Die Lohnzahlung in Euro verstosse gegen das Personenfreizügigkeitsabkommen und gelte gemäss dem Gesamtarbeitsvertrag in der Swissmem-Branche als illegal. Von Roll zog das Urteil bis vor Bundesgericht weiter. ("Zentralschweiz am Sonntag"/"Ostschweiz am Sonntag")

    SRG: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) streicht nach Sparvorschlägen ihrer Mitarbeiter nur 170 statt wie angekündigt 250 Stellen. Dies berichtet die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf eine interne Mitteilung des öffentlichen Rundfunkbetriebs. Zu den Spartipps zählen demnach etwa die gemeinsame Beschaffung von Drucksachen und Informatik-Tools, den Vorzug bestimmter Lieferanten, die Beschränkung des Aufwands für Leihpersonal, die Reduktion der Anzahl Drucker in den Büros und anderes mehr. Die Reduktion soll in den kommenden vier Jahren vor allem über die natürliche Personalfluktuation erfolgen. Kündigungen könnten aber nicht ausgeschlossen werden. Im Oktober hatte die SRG darauf hingewiesen, dass der Abbau geringer ausfallen dürfte, weil Sparmassnahmen bei Immobilien, Technik, Distribution und Verwaltung greifen würden. Im vergangenen Juni hatte die SRG-Führung angekündigt, dass sie 100 Millionen Franken einsparen werde. Die SRG begründete die Sparrunde mit der Plafonierung der Gebühreneinnahmen auf 1,2 Milliarden Franken pro Jahr sowie sinkenden Werbeeinnahmen. Die SRG beschäftigt ohne Tochterunternehmen 6000 Personen, die sich 5000 Stellen teilen. (NZZaS, S. 9)

    FIFA: Der Weltfussballverband Fifa muss wegen nicht gelieferter Tickets nach einem Bundesgerichtsurteil den Schweizer Ticketbroker JB Sports Marketing mit 17 Millionen Dollar entschädigen, wie die "Sonntagszeitung" schreibt. Die Fifa hatte für das WM-Turnier 2014 in Brasilien ein Kontingent mit einer beträchtlichen Anzahl Tickets garantiert, dieses aber nur teilweise an den Billett-Partner mit Sitz im schwyzerischen Freienbach geliefert. Daraufhin klagte die Firma gegen die Fifa. Das Bundesgericht wies am 28. November eine Beschwerde ab. Das Schiedsgerichtsurteil ist damit rechtskräftig, die Fifa muss bezahlen. Der Verband überwies demnach das Geld bereits vor dem Urteil des Bundesgerichts. Die Sache dürfte für die Fifa dem Zeitungsbericht zufolge aber noch teurer werden. Das Gericht bestätigte in seinem Urteil, dass die Fifa auch für die WM 2018 in Russland hätte ein Kartenkontingent liefern müssen. Der Ticketbroker bereite eine neue Klage vor, die ihm weitere 20 Millionen Dollar einbringen könnte, schreibt die Zeitung. (SoZ, S.5)

    SONNTAGSARBEIT: Weihnachten ist vielen Firmen nicht mehr heilig, die Sonntagsarbeit in der Schweiz ist auf einem Rekordhoch. Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen nahm rasant zu, wie eine Auswertung der "Sonntagszeitung" zeigt. Gemäss der Analyse der Gesuche für einen Sondereinsatz am Wochenende stieg in den letzten drei Jahren die Anzahl bewilligter Gesuche um über 30 Prozent auf mehr als 2000 an. Alleine für Feiertagsarbeit etwa zu Weihnachten wurden mehr als 800 Gesuche bewilligt, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) der Zeitung bestätigte. 2018 wurde für über 70'000 Arbeitsplätze Sonn- und Feiertagsarbeit bewilligt. Der Anstieg hat dem Bericht zufolge mehrere Ursachen. Als Begründung werden das besondere Konsumbedürfnis und technische wie wirtschaftliche Unentbehrlichkeit angeführt. Jedes Unternehmen, das Bedarf nach einem Sondereinsatz am Wochenende hat, benötigt vom Seco eine entsprechende Bewilligung. Antragsteller finden sich in vielen Branchen, von Verkaufsgeschäften über Zulieferer des Detailhandels bis hin zu Pharmaunternehmen, Banken und Industriefirmen sowie dem Internetkonzern Google. Für die Sondereinsätze der Mitarbeiter ist ein Lohnzuschlag von mindestens 50 Prozent fällig. (SoZ, S. 37f.)

    KRANKENKASSENPRÄMIEN: Familien in der Schweiz zahlen mittlerweile bis zu 20 Prozent des Einkommens für die Krankenkasse. Dies zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), über welche die "NZZ am Sonntag" berichtet. In neun Kantonen übersteigen demnach die Prämienkosten einen Fünftel des Haushaltsbudgets, darunter in Zürich, Bern, Luzern sowie in den beiden Basel. Die Berechnung gilt für eine vierköpfige Familie mit zwei älteren Kindern und einem Jahreseinkommen von 70'000 Franken. Berücksichtigt ist ebenso die staatliche Prämienverbilligung. Haushalte aus dem Mittelstand, welche keine Vergünstigung erhalten, werden zum Teil noch stärker belastet. Spitzenreiter ist gemäss der Erhebung des BAG der Kanton Basel-Stadt mit einer Jahresprämie von maximal 21'600 Franken für eine vierköpfige Familie. Dies entspricht einer Zunahme von 50 Prozent seit 2007. Trotz steigender Prämien haben mehrere Kantone ihre Mittel für die Vergünstigung gekürzt. In Bern nahmen die kantonalen Zuschüsse seit 2010 von 290 Millionen auf 80 Millionen Franken ab. Aktuell profitiert ein Viertel der Bevölkerung von einer Prämienverbilligung. (NZZaS, S. 23)

    KLIMASCHUTZ: Der bisher einzige Schweizer im Weltall, der Waadtländer Physiker Claude Nicollier, hat in einem Zeitungsinterview die Schweiz zu mehr Klimaschutz angemahnt. "Die Schweiz ist nicht das beste Beispiel", sagte der 74-Jährige dem "Sonntagsblick". "Wir könnten mehr tun, um unseren Beitrag zu leisten. Andere Länder, gerade in Skandinavien, sind uns weit voraus." Etwa bei der Windkraft brauche es hierzulande mehr Engagement. "Dabei müssen wir auch akzeptieren, dass sich die Landschaft ändert." Beim Anblick der Erde aus dem All sei die Schönheit das Erste, was einem durch den Kopf gehe. Schaue man genauer hin, sehe man die Narben, die der Mensch dem Planeten geschlagen habe. Die Spuren der Feuer in den Wäldern auf Madagaskar, in Indonesien, Zentralafrika, Südamerika. Dann realisiere man, wie zerbrechlich dieser Planet und wie dünn die Atmosphäre sei, die man betrachte. Nicollier umkreiste vier Mal (1992, 1993, 1996 und 1999) die Erde an Bord eines amerikanischen Space Shuttles. Insgesamt verbrachte er 42 Tage, 12 Stunden, 6 Minuten und 9 Sekunden im Weltraum. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählte 1993 die Reparatur des Weltraumteleskops Hubble. ("Sonntagsblick")

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol CSGN
Valor 1213853
ISIN CH0012138530

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +2.70%
Perf. laufende Woche +0.58 +4.93%
Perf. 1M +1.27 +11.86%
Perf. 3M -0.51 -4.04%
Perf. laufendes Jahr +1.18 +10.93%
Perf. 52W   -34.46%

Bezahlte Kurse

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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (11.01.2019)
Instrument Barausschüttung (04.04.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 12.175 +2.70% 5'436'909 18.01.2019
LSE Europ M 12.1925 +1.67% 470'451 18.01.2019
Xetra 10.85 +2.07% 4'387 18.01.2019
Deut.Boerse 10.76 +0.94% --- 18.01.2019
Other OTC Mk 12.34 +1.52% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 12.14 (17.01.2019)
Vortagestief 11.85 (17.01.2019)
Hoch 1W 12.235 (18.01.2019)
Tief 1W 11.19 (10.01.2019)
Hoch 1M 12.235 (18.01.2019)
Tief 1M 10.36 (27.12.2018)
Hoch 3M 13.26 (08.11.2018)
Tief 3M 10.36 (27.12.2018)
Hoch 1J 18.81 (23.01.2018)
Tief 1J 10.36 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG