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Eröffnung 50.78   Zeit 09:01:27
Letzter 48.86   Zeit 17:30:40
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Geld 48.80   Brief 48.40
Geld Vol 265   Brief Vol 70
Hoch 50.94   Tief 48.83
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Fundamentale Daten

Dividende 2
Dividende ex Datum 11.05.2018
Zahlbar Datum 16.05.2018
Rendite 4.09%
Nominalwert 2
Anzahl Aktien 606'909'080
Marktkapital in Mio. 29'653.58
Umsatz Vormonat 1'623'889'895

Aktuelle News

  • 21.03.2019 LafargeHolcim: S&P erhöht Ausblick auf "stabil" -...

    LafargeHolcim: S&P erhöht Ausblick auf "stabil" - bestätigt Rating 'BBB/A-2'

    21.03.2019| 15:59:07

    Zürich (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditratings für den Zementkonzern LafargeHolcim im Anschluss an die Jahresszahlen mit "BBB/A-2" zwar bestätigt, dabei aber den Ausblick auf "stabil" von "negativ" erhöht. Das Unternehmen habe 2018 angesichts des schwierigen Umfelds einen stabilen operativen Cashflow erwirtschaftet, begründet S&P die neue Einschätzung in einer Mitteilung vom Donnerstag.

    Anerkennung findet LafargeHolcim zudem mit der vorsichtigen Finanzpolitik und dem Willen, die Verschuldung abzubauen. S&P streicht dabei insbesondere die Ankündigung hervor, die Mittel aus dem Verkauf von Holcim Indonesien dafür zu verwenden.

    cf/tp

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  • 20.03.2019 LafargeHolcim ist am Bau der neuen Hauptstadt in ...

    LafargeHolcim ist am Bau der neuen Hauptstadt in Ägypten beteiligt

    20.03.2019| 11:18:46

    Zug (awp) - Der Zementhersteller LafargeHolcim wird eine wichtige Rolle beim Bau von Ägyptens neuer Hauptstadt spielen. Der Gesamtauftragswert für den Konzern betrage dabei rund 50 Millionen Franken, hiess es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

    Bereits seit Beginn der Bauarbeiten habe LafargeHolcim zu einer Reihe von wichtigen Projekten beigetragen, hiess es weiter. Zu den Gebäuden, an deren Bau das Unternehmen beteiligt ist, gehöre auch der sogenannte "Iconic Tower", der nach der Fertigstellung Ende 2020 mit 385 Metern das höchste Gebäude Afrikas sein werde. Zudem liefert das Unternehmen Leichtbeton für das Gebäude des ägyptischen Kabinetts, welches Teil des neuen Regierungsviertels sein wird.

    LafargeHolcim sei zudem an einer Reihe weiterer wichtiger Bauprojekte in Ägypten beteiligt. Dazu gehören zwei neue Metrolinien in Kairo, neue Tunnel unter dem Suez-Kanal und mehrere Hafenerweiterungen.

    Die ägyptische Regierung unter Präsident Abdel Fatah El-Sisi baut die neue Hauptstadt rund 50 Kilometer östlich von der Metropole Kairo entfernt. Die Gesamtinvestitionen werden auf rund 45 Milliarden Dollar geschätzt.

    Von Menschenrechtsgruppen und Oppositionellen wird das Projekt kritisiert. Dort entstehe ein vom Grossteil der Bevölkerung abgetrennter Lebensraum für die ägyptische Oberschicht und eine geschlossene, exklusive Gesellschaft aus Politikern, Militärs, Diplomaten und Unternehmern. Die "New Capital" liege fernab von der durch Überbevölkerung und der damit verbundenen Verkehrs- und Infrastrukturproblemen geplagten grössten Stadt Afrikas.

    yr/rw

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  • 18.03.2019 LafargeHolcim: Moody's erhöht Ausblick auf "stabil"

    LafargeHolcim: Moody's erhöht Ausblick auf "stabil"

    18.03.2019| 18:40:01

    Frankfurt (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat den Ausblick für die Bonität des Zementkonzerns LafargeHolcim auf "stabil" von zuvor "negativ" erhöht. Die Einschätzung gilt für die bestätigten lang- und kurzfristigen Emittentenratings "Baa2" und "P-2", teilte Moody's am Montag mit.

    Der Schritt wird einerseits mit der "soliden operativen Performance" von LafargeHolcim im Geschäftsjahr 2018 begründet. Zudem wolle das Unternehmen zumindest vorübergehend von "aggressiven" Ausschüttungen an die Aktionäre absehen. Dies werde das Kreditprofil verbessern.

    ra/kw

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  • 07.03.2019 LafargeHolcim erzielt wieder Gewinn und erwartet ...

    LafargeHolcim erzielt wieder Gewinn und erwartet weiteres Wachstum

    07.03.2019| 18:24:00

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt)

    Jona/Zürich (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat den Umsatz 2018 gesteigert und vor allem wieder schwarze Zahlen geschrieben. Konzernchef Jenisch sieht sich in seiner Strategie bestätigt und rechnet für das laufende Jahr mit einer Beschleunigung der Dynamik.

    "LafargeHolcim ist wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, und der Gewinn konnte überproportional gesteigert werden", resümierte Konzernchef Jan Jenisch am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz. "Wir haben deutliche Fortschritte gemacht und liegen gut im Rahmen der gesteckten Ziele."

    Jenisch, der bei Analysten den Ruf eines Wachstums-Managers geniesst, hatte vor ziemlich genau einem Jahr die "Strategie 2022 - Building for Growth" lanciert. Dabei wurde auf Wachstum aus der bestehenden Organisation sowie auf Verstärkungen durch Ergänzungszukäufe gesetzt. Seitdem hat der Konzern acht sogenannte "Bolt-On"-Akquisitionen getätigt, etwa im Segment Transportbeton in den USA.

    In diesem Stil will Jenisch weiter zukaufen. Dabei soll das Tempo der vergangenen Monate beibehalten werden. "Im laufenden Jahr kann ich mir fünf bis zehn Zukäufe vorstellen", sagte er.

    Der Erwerb von Umsatzvolumen steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund, sondern die Stärkung der Marktposition und die Schaffung von profitablen Strukturen. Ein Nebeneffekt ist zudem, dass die Abhängigkeit vom Zementgeschäft reduziert werden kann.

    Devestitionen nicht ausgeschlossen

    Um den Wachstumskurs fortsetzen zu können, muss der Konzern aber auch seine finanziellen Spielräume ausweiten, die von der hohen Schuldenlast eingeengt werden. Um das Rating und damit die Kreditbedingungen zu verteidigen, hatte sich der Konzern in der Vergangenheit aus Märkten komplett zurückgezogen und Einheiten verkauft, wie etwa aus Sri Lanka oder im vergangenen Herbst durch den Verkauf eines 80-Prozent-Anteils am Indonesiengeschäft.

    Bei der Senkung der Nettoschulden konnte der Konzern damit 2018 Fortschritte machen. Die Verbindlichkeiten sanken zum Stichtag um 5,8 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken. Das Verhältnis Schulden zu EBITDA sank auf den Faktor 2,2 und bis Ende 2019 soll dieser Wert auf 2,0 sinken. Bei Beobachtern gilt dies als Indiz für weitere Verkaufsabsichten. Um dies zu erreichen, müsste entweder zusätzliches Geld in die Kasse kommen, oder der Betriebsgewinn deutlich stärker steigen als prognostiziert.

    Zu möglichen weiteren grösseren Devestitionen zeigte sich Jenisch an der Medienkonferenz schmallippig. "Wir prüfen weiterhin eine Reihe von Märkten und ich kann mir vorstellen, dass wir im laufenden Jahr ähnlich positive Transaktionen erreichen können", sagte Jenisch, ohne konkrete Beispiele nennen zu wollen. In der Presse wurden in den vergangenen Monaten etwa das Geschäft auf den Philippinen oder Einheiten aus der Region Mittlerer Osten-Afrika als Verkaufs-Kandidaten gehandelt.

    Einsparungen auf Konzernebene

    Ein weitere Baustein der Strategie waren Kosteneinsparungen und eine Reorganisation auf Konzernebene, die etwa mit der Schliessung der Konzernzentralen in Zürich und Paris umgesetzt wurden. "Die meisten Einsparungen, die wir 2018 erreicht haben, stammen aus der Reorganisation der Konzernstruktur", betonte Finanzchefin Géraldine Picaud. Die Massnahmen, die insgesamt Einsparungen von 400 Millionen Franken bringen sollen, werden im laufenden ersten Quartal abgeschlossen.

    Fortschritte erzielt

    In den Zahlen 2018 hat die Strategie noch nicht überall durchgeschlagen. Der vergleichbare Umsatz, also um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte bereinigt, legte um 5,1 Prozent auf 27,5 Milliarden Franken zu. Den wiederkehrenden Betriebsgewinn EBITDA verbesserte LafargeHolcim auf vergleichbarer Basis um 3,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken.

    Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 1,50 Milliarden Franken. 2017 hatten hohe Wertberichtigungen zu einem Verlust von 1,68 Milliarden Franken geführt. Die Dividende soll unveränderte 2 Franken je Aktie betragen.

    Für 2019 wird weiter mit einem Wachstum beim vergleichbare Umsatz von 3 bis 5 Prozent und beim operativen Ergebnis von mindestens 5 Prozent gerechnet.

    Die Analysten sahen ihre Erwartungen zumindest teilweise erfüllt und die wichtigsten Initiativen auf Kurs. Die LafargeHolcim-Aktien verloren bis Handelsschluss gleichwohl 1,4 Prozent.

    yr/ra/rw

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  • 07.03.2019 LafargeHolcim erzielt wieder Gewinn und erwartet ...

    LafargeHolcim erzielt wieder Gewinn und erwartet weiteres Wachstum

    07.03.2019| 14:44:27

    (Zusammenfassung)

    Jona/Zürich (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat den Umsatz 2018 gesteigert und vor allem wieder schwarze Zahlen geschrieben. Konzernchef Jenisch sieht sich in seiner Strategie bestätigt und rechnet für das laufende Jahr mit einer Beschleunigung der Dynamik.

    "LafargeHolcim ist wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, und der Gewinn konnte überproportional gesteigert werden", resümierte Konzernchef Jan Jenisch am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz. "Wir haben deutliche Fortschritte gemacht und liegen gut im Rahmen der gesteckten Ziele."

    Jenisch, der bei Analysten den Ruf eines Wachstums-Managers geniesst, hatte vor ziemlich genau einem Jahr die "Strategie 2022 - Building for Growth" lanciert. Dabei wurde auf Wachstum aus der bestehenden Organisation sowie auf Verstärkungen durch Ergänzungszukäufe gesetzt. Seitdem hat der Konzern acht sogenannte "Bolt-On"-Akquisitionen getätigt, etwa im Segment Transportbeton in den USA.

    In diesem Stil will Jenisch weiter zukaufen. Dabei soll das Tempo der vergangenen Monate beibehalten werden. "Im laufenden Jahr kann ich mir fünf bis zehn Zukäufe vorstellen", sagte er.

    Der Erwerb von Umsatzvolumen steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund, sondern die Stärkung der Marktposition und die Schaffung von profitablen Strukturen. Ein Nebeneffekt ist zudem, dass die Abhängigkeit vom Zementgeschäft reduziert werden kann.

    Devestitionen nicht ausgeschlossen

    Um den Wachstumskurs fortsetzen zu können, muss der Konzern aber auch seine finanziellen Spielräume ausweiten, die von der hohen Schuldenlast eingeengt werden. Um das Rating und damit die Kreditbedingungen zu verteidigen, hatte sich der Konzern in der Vergangenheit aus Märkten komplett zurückgezogen und Einheiten verkauft, wie etwa aus Sri Lanka oder im vergangenen Herbst durch den Verkauf eines 80-Prozent-Anteils am Indonesiengeschäft.

    Bei der Senkung der Nettoschulden konnte der Konzern damit 2018 Fortschritte machen. Die Verbindlichkeiten sanken zum Stichtag um 5,8 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken. Das Verhältnis Schulden zu EBITDA sank auf den Faktor 2,2 und bis Ende 2019 soll dieser Wert auf 2,0 sinken. Bei Beobachtern gilt dies als Indiz für weitere Verkaufsabsichten. Um dies zu erreichen, müsste entweder zusätzliches Geld in die Kasse kommen, oder der Betriebsgewinn deutlich stärker steigen als prognostiziert.

    Zu möglichen weiteren grösseren Devestitionen zeigte sich Jenisch an der Medienkonferenz schmallippig. "Wir prüfen weiterhin eine Reihe von Märkten und ich kann mir vorstellen, dass wir im laufenden Jahr ähnlich positive Transaktionen erreichen können", sagte Jenisch, ohne konkrete Beispiele nennen zu wollen. In der Presse wurden in den vergangenen Monaten etwa das Geschäft auf den Philippinen oder Einheiten aus der Region Mittlerer Osten-Afrika als Verkaufs-Kandidaten gehandelt.

    Einsparungen auf Konzernebene

    Ein weitere Baustein der Strategie waren Kosteneinsparungen und eine Reorganisation auf Konzernebene, die etwa mit der Schliessung der Konzernzentralen in Zürich und Paris umgesetzt wurden. "Die meisten Einsparungen, die wir 2018 erreicht haben, stammen aus der Reorganisation der Konzernstruktur", betonte Finanzchefin Géraldine Picaud. Die Massnahmen, die insgesamt Einsparungen von 400 Millionen Franken bringen sollen, werden im laufenden ersten Quartal abgeschlossen.

    Fortschritte erzielt

    In den Zahlen 2018 hat die Strategie noch nicht überall durchgeschlagen. Der vergleichbare Umsatz, also um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte bereinigt, legte um 5,1 Prozent auf 27,5 Milliarden Franken zu. Den wiederkehrenden Betriebsgewinn EBITDA verbesserte LafargeHolcim auf vergleichbarer Basis um 3,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken.

    Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 1,50 Milliarden Franken. 2017 hatten hohe Wertberichtigungen zu einem Verlust von 1,68 Milliarden Franken geführt. Die Dividende soll unveränderte 2 Franken je Aktie betragen.

    Für 2019 wird weiter mit einem Wachstum beim vergleichbare Umsatz von 3 bis 5 Prozent und beim operativen Ergebnis von mindestens 5 Prozent gerechnet.

    Die Analysten sehen ihre Erwartungen zumindest teilweise erfüllt und die wichtigsten Initiativen auf Kurs. Die LafargeHolcim-Aktien gewinnen am Nachmittag 0,2 Prozent auf 49,51 Franken.

    yr/ra/rw

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  • 07.03.2019 LafargeHolcim-Aktie nach schwarzen Jahreszahlen m...

    LafargeHolcim-Aktie nach schwarzen Jahreszahlen mit positiver Reaktion

    07.03.2019| 09:26:01

    Zürich (awp) - Die Aktien von LafargeHolcim finden am Donnerstagmorgen einige Käufer. Der Baustoffkonzern konnte für das vergangene Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen präsentieren und erfüllte die Erwartungen der Finanzgemeinde zumindest teilweise. Die nicht erfüllte Befürchtung einer Dividendenkürzung blieb indes aus.

    Im frühen Handel gegen 09.15 Uhr notieren LafargeHolcim Namen mit rund 0,7 Prozent im Plus auf 49,75 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI tendiert deutlich tiefer (-0,54%).

    Die wichtigsten Initiativen wie das Kostensenkungsprogramm und der Schuldenabbau scheinen auf Kurs zu sein, so der Tenor der Analysten.

    Vor allem der Turnaround des Geschäfts mit Zuschlagstoffen und Beton komme in Bewegung, schreibt etwa das Analystenhaus Bernstein. Der Geschäftsbereich Solutions and Products hinke jedoch hinterher. Es blieben aber Wünsche offen in Bezug auf den Zeitpunkt der Erholung der Cash Conversion Rate sowie der Ausrichtung der Desinvestitionsprogramme. Insgesamt sei aber von einer positiven Reaktion der Aktie auszugehen.

    Etwas pessimistischer bewerten die Analysten der UBS die Lage. Zwar geht die Grossbank davon aus, dass sich der Aktienkurs in den nächsten Jahren stärker erholen werde als zuvor gedacht, die Ergebnisse seien aber insgesamt "ereignislos und ohne grössere Neuigkeiten". Die UBS bleibt bei ihrer Verkaufsempfehlung und einem Kursziel von 43 Franken.

    Im Gegensatz dazu schlägt die Bank Vontobel weiterhin zum Kauf vor und rechnet mit einem Kursziel von 52 Franken. Der Gewinn pro Aktie habe die Schätzung übertroffen und die Nettoverschuldung sei ebenfalls stärker gesunken als erwartet.

    sta/ra

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  • 07.03.2019 LafargeHolcim schreibt wieder schwarze Zahlen

    LafargeHolcim schreibt wieder schwarze Zahlen

    07.03.2019| 09:21:14

    (Meldung ausgebaut)

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat 2018 den Umsatz gesteigert und vor allem wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die Wachstumsdynamik hat im zweiten Halbjahr zugenommen und auch für das laufende Jahr rechnet das Management mit einer Beschleunigung.

    Der Weltmarktführer für Zement weist für das vergangene Jahr einen Gewinn von 1,50 Milliarden Franken aus. 2017 hatten hohe Wertminderungen auf Übernahmen in der Vergangenheit zu einem Verlust von 1,68 Milliarden Franken geführt.

    Bei den um Wertminderungen bereinigten Werten wird ein Gewinnplus von 11 Prozent ausgewiesen. Die Aktionäre sollen erneut eine unveränderte Dividende von 2 Franken je Aktie erhalten.

    "LafargeHolcim ist wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt und der Gewinn konnte überproportional gesteigert werden", resümierte am Donnerstag Konzernchef Jan Jenisch an einer Telefonkonferenz.

    Tiefere Marge

    Der Umsatz auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Währungseffekte, legte 2018 um 5,1 Prozent auf 27,5 Milliarden Franken zu. Nominal betrug das Plus 1,6 Prozent. Dabei konnten nach Unternehmensangaben alle Segmente den Absatz steigern.

    So wuchs auf vergleichbarer Basis der Zementabsatz um 4,4 Prozent auf 221,9 Millionen Tonnen, Zuschlagstoffe um 1,2 Prozent auf 273,8 Millionen Tonnen und Transportbeton auf 50,6 Millionen Kubikmeter.

    Den Betriebsgewinn EBITDA verbesserte LafargeHolcim um 0,4 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis resultierte ein deutlicheres Plus von 3,6 Prozent. Die entsprechende Marge sank damit um 0,3 Prozentpunkte auf 21,9 Prozent.

    Europäischer Bauboom

    Wichtige Treiber waren verstärkte öffentliche Infrastrukturausgaben in Ost- und Mitteleuropa und die Belebung im Wohnungsbau. 2018 sei ein "starkes" Jahr für die Region Europa gewesen, resümiert LafargeHolcim. Auch die Region Nordamerika steigerte sowohl den Absatz, als auch den Gewinn.

    Nach Regionen betrachtet legte Asien/Ozeanien beim Umsatz und vor allen beim Betriebsgewinn deutlich zu. Wichtiger Treiber für die verbesserte Profitabilität sei China gewesen, Indien habe eine solide Nachfrage gesehen, hiess es weiter.

    Rückläufig war Umsatz und das Ergebnis hingegen in der Region Naher Osten, Afrika, während Lateinamerika nur beim EBITDA ein Minus aufwies. Hier habe die Kosteninflation auf die Marge gedrückt.

    Schulden gesenkt

    Das Sparprogramm zur Senkung der Vertriebsgemeinkosten (SG&A) im Umfang von 400 Millionen Franken habe früher als geplant Ergebnisse geliefert, hiess es weiter. Auch bei der angestrebten Entschuldung habe der Konzern beträchtliche Fortschritte gemacht. Die Nettoverschuldung sank zum Stichtag um 5,8 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken.

    Die Guidance für 2019 wird bestätigt. Das Management rechnet weiter mit einem Wachstum beim vergleichbaren Umsatz von 3 bis 5 Prozent und einem Plus beim operativen Ergebnis von mindestens 5 Prozent.

    yr/ra

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  • 07.03.2019 LafargeHolcim schreibt wieder schwarze Zahlen

    LafargeHolcim schreibt wieder schwarze Zahlen

    07.03.2019| 07:43:37

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat 2018 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Weltmarktführer weist einen Gewinn von 1,50 Milliarden Franken aus. 2017 hatten Wertberichtigungen auf Übernahmen zu einem Verlust von 1,68 Milliarden Franken geführt.

    Die Aktionäre sollen erneut eine unveränderte Dividende von 2 Franken je Aktie erhalten.

    Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr zugenommen und für das laufende Jahr rechnet LafargeHolcim mit einer Beschleunigung. So habe das Unternehmen im vierten Quartal 2018 auf vergleichbarer Basis den Umsatz gesteigert und einen höheren Betriebsgewinn erreicht.

    Nominal sank der Umsatz im vierten Quartal auf 6,83 Milliarden Franken, das sind 1,4 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Auf vergleichbarer Basis, also um Zu- und Verkäufe sowie um Währungseffekte bereinigt, wurde jedoch ein Plus von 5,1 Prozent ausgewiesen.

    Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 1,9 Prozent auf 1,67 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis resultierte ein deutlicheres Plus von 6,5 Prozent. Die entsprechende Marge gibt LafargeHolcim am Donnerstag mit 24,4 Prozent an.

    Das Unternehmen hat die Erwartungen der Analysten beim Umsatz unterschritten, beim Betriebsgewinn jedoch übertroffen.

    Das Sparprogramm zur Senkung der Vertriebsgemeinkosten (SG&A) im Umfang von 400 Millionen Franken hat früher als geplant Ergebnisse geliefert, hiess es weiter. Auch bei der angestrebten Entschuldung habe der Konzern beträchtliche Fortschritte gemacht. Die Nettoverschuldung sank zum Stichtag um 5,8 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken.

    Die Guidance für 2019 wird bestätigt. Das Management rechnet weiter mit einem Wachstum im Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der bereinigte betriebliche EBITDA soll auf vergleichbarer Basis ein Wachstum von mindestens 5 Prozent aufweisen. Die Investitionen sollen unter der Marke von 2 Milliarden Franken bleiben.

    yr/ra

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  • 06.03.2019 Ausblick LafargeHolcim: Q4-Umsatz von 7,06 Millia...

    Ausblick LafargeHolcim: Q4-Umsatz von 7,06 Milliarden Franken erwartet

    06.03.2019| 14:00:01

    Zürich (awp) - Der Zementhersteller LafargeHolcim präsentiert am Donnerstag, 7. März das Geschäftsergebnis zum vierten Quartal 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt dreizehn Analysten beigetragen.

    Q4 2018E
    (in Mio Fr.)               AWP-Konsens     Q4 2017A 
    Nettoumsatz                    7'063          6'704        
     -Like-for-like (in %)           5,4            6,2         
    Operativer EBITDA adj.*        1'653          1'704        
    Div./Aktie (Fr.)                2,00           2,00        
    * bereinigt um Transaktions- und Restrukturierungskosten, inkl. JV's 
    

    FOKUS: Die Analysten rechnen im vierten Quartal mit einem organischem Wachstum in Lokalwährungen knapp über dem vom Unternehmen genannten Zielwert. Insbesondere in den Regionen Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika wird mit einer Fortsetzung des positiven Trends gerechnet. In Lateinamerika und Afrika-Naher Osten dürften einige Märkte nachgegeben haben. Auf der Ergebnisseite dürfte es Gegenwind von den Währungen gegeben haben, die jedoch durch operative Verbesserungen und geringere Kosten auf der Konzernebene kompensiert werden dürften. Auf grösseres Interesse dürften Aussagen zu möglichen Devestitionen oder Anpassungen beim Ausblick stossen.

    ZIELE: Für 2018 hatte der Konzern die Guidance zuletzt im November am Capital Markets Day in England bekräftigt. Demnach wurde ein Wachstum des Nettoverkaufsertrags von 4 bis 6 Prozent auf vergleichbarer Basis erwartet. Die Guidance zum Plus beim wiederkehrenden EBITDA lautete auf 3 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis. Für 2019 lauten die Zielwerte beim Umsatz auf plus 3 bis 5 Prozent und beim EBITDA von mindestens 5 Prozent. Die Erwartungen würden im Rahmen der Zielvorgabe der "Strategie 2022" liegen.

    PRO MEMORIA: Am Investorentag bestätigte Konzernchef Jan Jenisch den mit der "Strategie 2022" eingeschlagenen Weg. Er setzt auf eine Politik der kleinen Schritte mit positiver Wirkung auf Wachstum und Profitabilität. Die Bereiche Zement, Transportbeton und Zuschlagsstoffe könnten hohe Synergien erreichen. Wenn die Segmente gut aufeinander abgestimmt sind, könne damit die Auslastung der Anlagen und die Profitabilität insgesamt gesteigert werden, so der Konzernchef. Die Restrukturierung sollte mehr oder weniger 2018 abgeschlossen werden und die Restrukturierungskosen dürften damit 2019 deutlich tiefer ausfallen. Auch nach dem Verkauf des Indonesiengeschäfts würde das Portfolio weiter laufend geprüft. Aber auch weitere Zukäufe im Transportbeton- oder Zuschlagstoffgeschäft sollen getätigt werden.

    Im November hatte LafargeHolcim den Verkauf seines Anteils von gut 80 Prozent an Holcim Indonesien an die indonesische Gesellschaft Semen Indonesia bekanntgegeben. Die Transaktion bewertet Holcim Indonesien auf 100-Prozent-Basis mit 1,75 Milliarden US-Dollar. Der Verkauf wurde Anfang Februar abgeschlossen.

    In der Presse gab es verschiedene Spekulationen um weitere mögliche Devestitionen. So hiess es im Februar, das Unternehmen prüfe Optionen für das Geschäft im Mittleren Osten und in Afrika. Auch die Aktivitäten auf den Philippinen wurden in Meldungen als Devestitions-Kandidat gehandelt. Ein Bericht, LafargeHolcim sei an einer vollständigen Übernahme der East African Portland Cement Company interessiert, wurde vom Konzern dementiert.

    Demgegenüber hat das Unternehmen kleinere Akquisitionen getätigt. So etwa in den USA Transit Mix Concrete für 27 Millionen Dollar oder die Beton-Fertigteil- und Transportbeton-Aktivitäten von Alfons Greten Betonwerk in Norddeutschland.

    Zudem hat LafargeHolcim drei Grossaufträge gemeldet. In den Niederlanden wurde der Auftrag zur Erneuerung eines der bedeutendsten Küstenschutzprojekte des Landes gewonnen, dem sogenannten Abschlussdeich ("Afsluitdijk"). Die Gesamtkosten für das Projekt, das aktuell zu den grössten Infrastrukturerneuerungen der Niederlande gehöre, liegen laut der Mitteilung bei 550 Millionen Euro.

    Im Februar verbuchte der Konzern in Frankreich den Auftrag für das Infrastrukturprojekt Grand Paris Express (GPE). Hier wurde das Volumen auf 110 Millionen Euro beziffert. Das GPE-Projekt umfasst den Bau von voraussichtlich 200 Kilometern neuer Bahnlinien und 68 Bahnstationen.

    In Kanada hat LafargeHolcim den Auftrag für den Bau eines Highways erhalten. Der Gesamtwert liegt über 100 Millionen kanadischer Dollar. Es sei der grösste Auftrag von LafargeHolcim als Generalunternehmer in Nordamerika, hiess es im Dezember.

    Die Unternehmensleitung und die Organisation wurden reorganisiert. Die Bereiche Recht und Personal werden per Anfang 2019 neu durch Vertreter in der Konzernleitung repräsentiert. Die Funktionen des Bereichs Growth & Performance wurden in drei unabhängige Center of Excellence mit regionaler Aufteilung umgewandelt. Der bisherige Leiter von Growth & Performance, Urs Bleisch, hat die Konzernleitung verlassen. In diesem Bereich wurden bisher global Veränderungen und Initiativen im operativen Geschäft koordiniert und unterstützt. Er werde den Übergang zur neuen Organisation begleiten und ausgewählte Initiativen verantworten.

    Im Februar wurde Jay Moreau als neuer Chef für den Bereich "Aggregate und Baustoffe" in den USA ernannt. Er folgt auf Guy Edwards, der kürzlich zum CEO "Aggregate Industries" im Vereinigten Königreich ernannt wurde.

    Auch im Aktionariat kam es zu Veränderungen. Grossaktionär Nassef Sawiris hat im Dezember seine Beteiligung am Zementkonzern reduziert und Titel im Wert von rund 66 Millionen Franken verkauft. Sein Anteil sank damit um rund zehn Prozent und dürfte laut Medienberichten nun bei rund 2,5 Prozent aller Aktien liegen.

    AKTIENKURS: Der Aktienkurs von LafargeHolcim hat sich seit Jahresanfang deutlich erholt. Aktuell notieren die Titel wieder knapp über der Marke von 50 Franken, ein Niveau das zuletzt im August vergangenen Jahres gesehen wurde. Im Dezember hatten die Titel bei 39,11 Franken noch den tiefsten Stand seit Sommer 2017 markiert.

    Website: www.lafargeholcim.com

    an/jl/yr

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  • 05.03.2019 Frankreich stellt Verfahren gegen Ex-LafargeHolci...

    Frankreich stellt Verfahren gegen Ex-LafargeHolcim-Chef ein

    05.03.2019| 17:50:19

    Paris (awp/sda/reu) - Die französische Justiz hat das formelle Untersuchungsverfahren gegen den früheren Chef des Zementkonzerns LafargeHolcim eingestellt. Die Untersuchungsbehörden hätten beschlossen, Eric Olsen im Prozess gegen insgesamt acht frühere Manager aussen vor zu lassen, sagte sein Anwalt Pierre Cornut-Gentille am Dienstag.

    Bei dem Verfahren geht es um die Aktivitäten des französisch-schweizerischen Unternehmens während des syrischen Bürgerkriegs. Die französischen Behörden gehen der Frage nach, ob Lafarge die Extremisten-Miliz Islamischer Staat bezahlt hat, um die Fabriken des Konzerns in Syrien am Laufen zu halten.

    Die Behörden seien nun zu dem Schluss gekommen, Olsen sei nicht in mögliche Vorgänge wie Terrorfinanzierung involviert gewesen. Olsen erklärte, die Entscheidung stelle seine Ehre wieder her. Er könne sich nun der Fortsetzung seiner Karriere widmen. Olsen hatte LafargeHolcim nach einer internen Untersuchung um Schutzgeldzahlungen verlassen.

    ra/

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  • 26.02.2019 LafargeHolcim erhält 110 Millionen Auftrag für In...

    LafargeHolcim erhält 110 Millionen Auftrag für Infrastrukturprojekt in Paris

    26.02.2019| 10:29:48

    Zug (awp) - Der Zementhersteller LafargeHolcim hat einen Grossauftrag im Umfang von 110 Millionen Euro für das Infrastrukturprojekt Grand Paris Express (GPE) erhalten. Das Projekt mit einem gesamten Investitionsvolumen von rund 38,5 Milliarden Euro ist Teil der Transportinfrastruktur für die Olympischen Spiele 2024.

    Das GPE-Projekt umfasse den Bau von voraussichtlich 200 Kilometern neuer Bahnlinien und 68 Bahnstationen, teilte LafargeHolcim am Dienstag mit. Dazu liefere der Konzern 600'000 Tonnen Zuschlagstoffe und 260'000 Tonnen Zement, was der Herstellung von 650'000 Kubikmetern Transportbeton entspreche.

    Die Erdmassen von rund 3 Millionen Tonnen, welche im Rahmen des Bauvorhabens durch LafargeHolcim ausgehoben werden sollen, entsprechen den Angaben zufolge dem sechsfachen Gewicht des Burj Khalifa, des höchsten Gebäudes der Welt.

    Um den Zeitplan einzuhalten, nutze LafargeHolcim zusätzlich zu seinen bestehenden Transportbetonwerken in Paris mobile Werke. So sei es möglich, pro Stunde im Durchschnitt 300 Kubikmeter zu produzieren.

    sta/uh

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  • 24.02.2019 Presseschau vom Wochenende 8 (23./24. Februar)

    Presseschau vom Wochenende 8 (23./24. Februar)

    24.02.2019| 17:33:46

    Zürich (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    UBS: Die Printmedien befassen sich am Wochenende umfangreich mit dem Steuerstreit der Grossbank in Frankreich und der in erster Instanz verhängten Rekordstrafe. Die "Sonntagszeitung" schreibt: Es gebe bisher keinen Zeugen, der sagt, er sei von UBS-Bankern in Frankreich dazu überredet worden, sein unversteuertes Geld in die Schweiz zu bringen. Das könnte sich jedoch bald ändern. Vor dem Bundesgericht sei ein Fall hängig, bei dem es um die Herausgabe der Daten von 45'000 Kundenbeziehungen an Frankreich geht. Die Eidgenössische Steuerverwaltung wolle diese im Rahmen der Amtshilfe liefern. Die französischen Strafbehörden erhoffen sich von den Daten genauere Angaben zu unversteuerten Konten. Die UBS befürchtet, dass die Daten auch im laufenden Strafverfahren gegen sie eingesetzt würden, schreibt die Zeitung. Bisher sei es der Grossbank gelungen, sich der Herausgabe der Daten zu widersetzen: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Datenherausgabe im vergangenen Jahr unterbunden. Dagegen hat die Eidgenössische Steuerverwaltung rekurriert. Das letztinstanzliche Urteil wird laut SoZ in den nächsten Tagen oder Wochen erwartet. (SoZ, S.36)

    ROCHE: Der Schweizer Pharmakonzern steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einem milliardenschweren Zukauf in den USA. Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Roche an Spark Therapeutics interessiert sei. Der Konzern wolle für das Biotechnologie-Unternehmen fast fünf Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Sparks Marktbewertung betrug zum Handelsende am Freitag allerdings lediglich knapp zwei Milliarden Dollar. Der Zukauf könnte am Montag oder bereits früher angekündigt werden, heisst es. Es sei jedoch auch noch möglich, dass die Verhandlungen scheiterten und keine Transaktion zustande komme. (WSJ; siehe auch separate Meldung)

    SWISS RE: Walter Kielholz will laut "Sonntagszeitung" erneut als Verwaltungsratspräsident des Rückversicherungskonzerns Swiss Re kandidieren. Er trete an der Generalversammlung im April nochmals an, schreibt sie und beruft sich dabei auf "eine sichere Quelle". Der Manager sitze schon seit 21 Jahren im Verwaltungsrat, und sei schon seit zehn Jahren dessen Präsident. An seiner langen Amtszeit sei daher bereits Kritik laut geworden. (SoZ, S.40)

    LAFARGEHOLCIM: Der Zementkonzern hat in der letzten Dezemberwoche bei der Untersuchungskammer des Pariser Appellationsgerichts Einsprache gegen Ermittlungen der französischen Justiz eingereicht. Ein Unternehmenssprecher bestätigt dies gegenüber der "Sonntagszeitung". Am 28. Juni 2018 hatten die Justizbehörden in Paris gegen die französische Tochtergesellschaft Lafarge SA eine Ermittlung gestartet wegen Terrorfinanzierung, Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Gefährdung von Leben anderer und Missachtung von EU-Sanktionen gegen islamistische Gruppierungen in Syrien, wie die Zeitung weiter schreibt. 2017 hatte LafargeHolcim eingeräumt, dass die örtlichen Verantwortlichen in der syrischen Zementfabrik Jalabiya von Lafarge in den Jahren 2013 und 2014 Schutz- und Lösegelder an islamistische Terrorgruppen in Syrien gezahlt hätten. (SoZ, S.38)

    CLARIANT: Die Auflösung der Aktionärsgruppe um die früheren Süd-Chemie-Eigner wird, sofern von Dauer, Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Verwaltungsrats bei Clariant haben, schreibt "Finanz und Wirtschaft". Die Aktionärsgruppe der einstigen Eigentümerfamilien von Süd-Chemie, 2011 vom Schweizer Spezialchemiekonzern übernommen, habe sich "still und heimlich" aufgelöst. Die Gruppe war mit rund 14 Prozent Anteil jahrelang der grösste Einzelaktionär von Clariant - bis im vergangenen Jahr Sabic aus Saudi-Arabien als neuer Grossaktionär mit rund 25 Prozent eingestiegen ist. Die früheren Süd-Chemie-Eigner sind aktuell noch mit zwei Verwaltungsräten vertreten. (FuW, S.6)

    NESTLÉ: Der Lebensmittelkonzern kritisiert das Angebot von Milchdrinks, Riegeln und Joghurts, die mit Eiweiss angereichert sind. Stefan Palzer, Forschungschef und Konzernleitungsmitglied bei Nestlé, sagte der "Sonntagszeitung": "In unseren Breitengraden macht ein Proteinzusatz in der Ernährung nur bedingt Sinn, vorausgesetzt, man ernährt sich ausgewogen. In Milch und Käse nehmen wir genügend Protein auf." Einzig für spezielle Bevölkerungsgruppen - etwa ältere Personen - sowie in Schwellenländern, wo gewisse Bevölkerungsschichten an Proteinmangel litten, hält Palzer Proteinzusätze für sinnvoll. Nestlé teile damit die Kritik der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Das Unternehmen führt selbst einige Produkte, um einen Proteinmangel zu decken, wie die Zeitung schreibt. (SoZ, S.37)

    VALORA: Der Kioskbetreiber steht nicht auf dem Einkaufszettel von Coop, wie die "Sonntagszeitung" berichtet. Spekulationen von Mitte Januar, der Detailhandelsriese habe Interesse an Valora, seien falsch, wie aus der obersten Führungsetage zu vernehmen sei. Natürlich würde Coop gerne einzelne gut gelegene Standorte von Valora übernehmen, aber sicher nicht den Konzern als Ganzes, sagt ein Topmanager der Zeitung. Brezelkönig etwa halte er für attraktiv, aber diese Takeaway-Tochterfirma wolle Valora nicht verkaufen. Valora-Chef Michael Mueller stellt indes klar, dass nicht Valora Urheber des Gerüchts sei. (SoZ, S.37)

    PANALPINA: Der Logistikkonzern führt derzeit Gespräche mit dem Logistikkonzern Agility Group aus Kuwait über einen möglichen Schulterschluss. Nun sagte Agility-Finanzchef Ehab Aziz an einem Webcast zu den Jahreszahlen für 2018 laut "Finanz und Wirtschaft": "Es ist zu früh, um über Strategien und Bewertungen zu sprechen oder darüber, wer wen kauft." Später entgegnete er auf eine Frage zu Panalpina: "Ich habe nicht gesagt, dass wir verkaufen." Die Diskussionen mit Panalpina seien jedoch von industrieller Logik getrieben. Es gehe um eine mögliche Kombination der Logistikaktivitäten, um nichts anderes. (FuW, S.6)

    SPITÄLER: In den Verwaltungsräten von Spitälern dominieren laut Meldungen der "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" Ärzte, Politiker und Anwälte. Die Zeitungen berufen sich dabei auf eine Studie der aktuellsten Geschäftsberichte. Die Zusammensetzung der obersten Führungsgremien von Spitälern stünde im scharfen Kontrast zum Rest der Wirtschaft. Dort wiesen zwei von drei Verwaltungsratsmitgliedern auch Erfahrungen in einer Geschäftsleitung auf. In den Aufsichtsgremien von Spitälern seien dagegen viel seltener ehemalige oder aktuelle Geschäftsleitungsmitglieder zu finden. Experten sähen in der ungenügenden Durchmischung der Verwaltungsräte einen wichtigen Grund für die hohen Kosten der Spitäler. ("Ostschweiz am Sonntag"/"Zentralschweiz am Sonntag")

    COOP: Ab März wird Coop laut dem "Sonntagsblick" aus dem sogenannten UN Global Compact austreten, einem Pakt der Uno zur Vermeidung von Machtmissbrauch bei Firmen. Derzeit machten rund 150 Schweizer Firmen dabei mit. Antonio Hautle, der Direktor bei Global Compact Switzerland, bestätigt diesen Umstand der Zeitung. Als Hauptgrund für diese Vorgehensweise wird vermutet, dass es um einen obligatorischen Geldbeitrag gehe. "Wir sind überzeugt, dass wir den besten Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung leisten, wenn wir uns direkt für Projekte in der Schweiz und im Ausland engagieren", rechtfertigt sich Coop auf Anfrage der Zeitung. Man unterstütze aber die Prinzipien des UN Global Compact und werde sich auch weiterhin daran orientieren. ("Sonntagsblick")

    SBB: Die Schweizerischen Bundesbahnen benutzen laut der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche" lediglich eine grobe Methode, um die Pünktlichkeit ihrer Züge zu bestimmen. Diese basiere auf der elektronischen Kontrolle von Fahrscheinen im Zug. Daher wichen die Pünktlichkeitswerte von den SBB auch von anderen Datenquellen ab. Die SBB geben gegenüber der Zeitung an, dass ihre Methode mit einer Fehlerquote von ungefähr zehn Prozent behaftet ist. Es ginge jedoch bei den Daten vielmehr um eine interne Angelegenheit, die zur Behebung von Problemen diene. ("Le Matin Dimanche")

    ARBEITSMARKT: Laut dem "Sonntagsblick" lassen sich immer mehr Stellensuchende ihr Schweizer Arbeitslosengeld in ein EU-Land auszahlen. Vor fünf Jahren wurden 1530 Gesuche für einen solchen Leistungsexport bewilligt - im Jahr 2018 seien es bereits 3540 gewesen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Experten vermuteten, dass die bessere Wirtschaftslage in den europäischen Ländern ein Faktor für diese Entwicklung sei. Früher mussten gekündigte Personen zudem zuerst in der Schweiz auf Stellensuche gehen, bevor die Bewilligung eines Leistungsexports infrage kam. Neu sei dies auch direkt nach dem Jobverlust möglich. Darüber hinaus werde der Leistungsexport bei den Stellensuchenden bekannter. Das Schweizer Arbeitslosengeld sei im vergangenen Jahr mit 1003 Fällen am meisten über die Arbeitsämter in Portugal bezogen worden. Auf deutschen Arbeitsämtern seien es 575 Personen gewesen. ("Sonntagsblick")

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Stammdaten

Branche/Sektor Baugewerbe & Baumaterial
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol LHN
Valor 1221405
ISIN CH0012214059

Performance

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Perf. laufende Woche -2.22 -4.35%
Perf. 1M +1.54 +3.15%
Perf. 3M +9.98 +24.64%
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Corporate action

Company Generalversammlung (08.05.2018)
Instrument Barausschüttung (13.04.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
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LSE Europ M 43.565 -2.79% 1'443'391 16:30:00
Euronext Par 43.52 -3.03% 24'633 17:35:14
Xetra 43.70 -2.63% 1'216 16:43:56
TRADEcho 2cy 48.86 -3.21% --- 17:26:38
Deut.Boerse 44.85 +0.02% --- 08:53:23

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 51.12 (21.03.2019)
Vortagestief 50.20 (21.03.2019)
Hoch 1W 51.68 (19.03.2019)
Tief 1W 48.83 (17:00:56)
Hoch 1M 51.68 (19.03.2019)
Tief 1M 47.65 (08.03.2019)
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Tief 3M 39.11 (27.12.2018)
Hoch 1J 56.60 (07.05.2018)
Tief 1J 39.11 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG