Logo money-net.ch

LafargeHolcim N

(47.41 | +0.99 | +2.13% | 18.01.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 46.42   Datum 17.01.2019
Eröffnung 46.95   Zeit 09:01:49
Letzter 47.41   Zeit 17:19:45
Vol. Letzter 26   Volumen 1'954'677
+/- +0.99   +/-% +2.13%
Geld 0.00   Brief 0.00
Geld Vol 523'240   Brief Vol 447'977
Hoch 47.50   Tief 46.60
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 2
Dividende ex Datum 11.05.2018
Zahlbar Datum 16.05.2018
Rendite 4.22%
Nominalwert 2
Anzahl Aktien 606'909'080
Marktkapital in Mio. 28'828.18
Umsatz Vormonat 1'049'732'129

Aktuelle News

  • 11.01.2019 LafargeHolcim gewinnt in Niederlanden Auftrag für...

    LafargeHolcim gewinnt in Niederlanden Auftrag für Küstenschutzprojekt

    11.01.2019| 10:26:47

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat in den Niederlanden den Auftrag zur Erneuerung eies der bedeutendsten Küstenschutzprojekte des Landes, des sogenannten Abschlussdeichs ("Afsluitdijk"), gewonnen. Zum Einsatz komme eine spezielle, neu entwickelte Lösung, die Deiche vor starkem Wellengang und dem steigenden Meeresspiegel schütze, teilte LafargeHolcim am Freitag mit.

    Der Holcim Basalton Quattroblock werde auf einer Fläche von mehr als 700'000 m2 des insgesamt 32 Kilometer langen Deichs verlegt. Die Gesamtkosten für das Projekt, das aktuell zu den grössten Infrastrukturerneuerungen der Niederlande gehöre, liegen laut der Mitteilung bei 550 Millionen Euro.

    LafargeHolcim habe zudem ein nachhaltiges und effizientes Logistikkonzept entwickelt und liefert die Baustoffe auf dem Wasserweg an. So werde zusätzlicher Verkehr auf dem Damm vermieden.

    Um das Projekt zu unterstützen, investiere LafargeHolcim zudem in die Erweiterung seines Werks für Betonprodukte in den Niederlanden. Nach der Fertigstellung dieses Jahr werde das Werk über eine Kapazität von 1000 Tonnen Quattroblocks pro Tag verfügen und Kunden in den Niederlanden, Belgien und Deutschland beliefern.

    tp/cf

    Drucken
  • 09.01.2019 LafargeHolcim-Grossaktionär baut Beteiligung ab

    LafargeHolcim-Grossaktionär baut Beteiligung ab

    09.01.2019| 16:10:19

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - LafargeHolcim-Grossaktionär Nassef Sawiris hat seine Beteiligung am Zementkonzern im Dezember abgebaut. Der Ägypter verkaufte Titel im Wert von rund 66 Millionen Franken, erklärte ein Konzernsprecher am Mittwoch und bestätigte damit eine Meldung der "Handelszeitung". Sein Anteil sank damit um rund zehn Prozent, dürfte aber immer noch bei rund 2,5 Prozent aller Aktien liegen. Grösster Eigner ist Angaben des Finanzdatenanbieters Refinitiv zufolge der Schweizer Milliardär Thomas Schmidheiny mit einem Anteil von über elf Prozent.

    Drucken
  • 20.12.2018 LafargeHolcim erhält Grossauftrag über 100 Mio CA...

    LafargeHolcim erhält Grossauftrag über 100 Mio CAD in Kanada

    20.12.2018| 11:21:00

    Zürich (awp) - Der Zement- und Baustoffkonzern LafargeHolcim hat einen Grossauftrag für den Bau eines Highways in Kanada erhalten. Die Aufträge haben einen Gesamtwert von über 100 Millionen kanadischen Dollar.

    Dabei gehe es um den Ausbau des Highways 1 in der Grossstadtregion Vancouver, gab LafargeHolcim am Donnerstag in einem Communiqué bekannt. Man freue sich, Hauptauftragnehmer des vom Verkehrs- und Infrastrukturministerium von British Columbia finanzierten Projekts zu sein, erklärte Nordamerika-Chef René Thibault.

    Es sei der grösste Auftrag von LafargeHolcim als Generalunternehmer in Nordamerika. Für den Bau greife der Konzern auf sein Netz aus internationalen Experten zurück. "So bieten wir eine Vielzahl an Lösungen - von Strassenbelägen über die Bearbeitung von Böden bis hin zu nachhaltigen Recyclingverfahren", hiess es weiter.

    Zum Einsatz kämen unter anderem rezyklierte Zuschlagstoffe, die aus Bauschutt hergestellt würden. So werde vermieden, dass mehr als 200'000 Tonnen Schutt in Deponien enden würden, schrieb der weltgrösste Zement- und Baustoffkonzern. Das Projekt werde voraussichtlich 2021 abgeschlossen.

    jb/tt

    Drucken
  • 19.12.2018 LafargeHolcim: Änderungen in der Konzernleitung u...

    LafargeHolcim: Änderungen in der Konzernleitung und der Organisationsstruktur

    19.12.2018| 07:39:31

    Zürich (awp) - LafargeHolcim führt eine Reorganisation der Unternehmensleitung und der Organisation durch. Die Bereiche Recht und Personal werden per Anfang 2019 neu durch Vertreter in der Konzernleitung repräsentiert. Die Funktionen des Bereichs Growth & Performance werden in drei unabhängige Centers of Excellence mit regionaler Aufteilung umgewandelt, hiess es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

    Der bisherige Leiter von Growth & Performance, Urs Bleisch, habe sich dazu entschieden, die Konzernleitung zu verlassen, hiess es weiter. In diesem Bereich wurden bisher global Veränderungen und Initiativen im operativen Geschäft koordiniert und unterstützt. Er werde den Übergang zur neuen Organisation begleiten und ausgewählte Initiativen verantworten.

    Die drei neuen Einheiten im Bereich Growth & Performance werden an die jeweiligen Regionenverantwortlichen berichten. Damit will LafargeHolcim künftig schneller agieren, näher an seinen Märkten sein und drei globale Plattformen zum Austausch von Best Practices schaffen.

    Neu werden ausserdem Feliciano González Muñoz, Leiter Human Resources, sowie Keith Carr, Leiter des Bereichs Legal and Compliance als Mitglieder der Konzernleitung berufen.

    Muñoz war den Angaben zufolge mehr als elf Jahre in verschiedenen HR-Rollen für das Unternehmen tätig. Er wird sich auf die Entwicklung einer Performancekultur und die Förderung globaler Talente konzentrieren. Carr ist seit 2017 für den Zement- und Baustoffkonzern tätig. Mit seiner Ernennung stärkte das Unternehmen seine Integritäts- und Compliancekultur.

    yr/kw

    Drucken
  • 02.12.2018 Presseschau vom Wochenende 48 (01./02. Dezember)

    Presseschau vom Wochenende 48 (01./02. Dezember)

    02.12.2018| 16:12:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    LAFARGEHOLCIM: LafargeHolcim leidet mehr als drei Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Vorgängerfirmen immer noch an zu tiefen Renditen. Konzernchef Jan Jenisch sieht hier Fehler bei der früheren Führung des Unternehmens. "Das Zusammengehen von Gleichen hat oft zur Folge, dass man nicht immer die konsequenteste Entscheidung betreffend Organisation fällt", sagte er im Interview mit der "SonntagsZeitung" (SoZ). Dabei sei in der Vergangenheit häufig mehr versprochen worden, als gehalten werden konnte. Der Manager will das Unternehmen nun zu neuer Stärke führen, indem er das Beton- und Zuschlagsstoffgeschäft ausbaut. "Schon jetzt machen wir 40 Prozent unseres Umsatzes in den Bereichen Kies, Zuschlagstoffe und Beton. Deshalb geben wir in diesen Bereichen kräftig Gas, um weniger abhängig von der Zementnachfrage zu sein." Entsprechend hat Jenisch seit seinem Amtsantritt vier Beton- und Zuschlagsstofffirmen gekauft. Und auch künftig könnte dies so weitergehen. "Wir halten laufend Ausschau nach kleineren Zukäufen. Ich gehe davon aus, dass wir 2019 im selben Kurs weiterfahren", führte er aus. (SoZ, S. 44; siehe auch separate Meldung)

    JULIUS BÄR: Der Verwaltungsratspräsident der Bank Julius Bär, Daniel Sauter, könnte sich im nächsten Frühjahr nicht mehr zur Wiederwahl stellen. So zumindest habe er sich im privaten Umfeld geäussert, berichtet die "SonntagsZeitung". Die Bank stecke aufgrund ihrer Wachstumsstrategie der letzten Jahre in Schwierigkeiten, schrieb das Blatt. Und Sauter habe diese Strategie zusammen mit Ex-Chef Boris Collardi forciert. Dabei sei die Compliance, die das Wachstum überwachen sollte, mit den neuen Herausforderungen nicht zurecht gekommen. Aus solchen und weiteren Gründen wolle Sauter an der Generalversammlung im Frühjahr nun nicht mehr antreten, schrieb die "SonntagsZeitung" nun. Der Mediensprecher der Bank, Jan Vonder Mühll, habe sich gegenüber der Zeitung allerdings nicht zu dieser Frage äussern wollen. Er habe jedoch betont, dass dank einer Ausnahmeregelung auch eine Amtszeitverlängerung möglich wäre, obwohl Sauter bereits zwölf Jahre im VR der Bank sitzt. (SoZ, S. 43; siehe auch separate Meldung)

    KUDELSKI: Die Westschweizer Firma Kudelski macht schwierige Zeiten durch. Die dadurch nötig gewordene Transformation des Unternehmens ist noch keineswegs abgeschlossen. Die gute Nachricht sei aber, dass man jetzt Klarheit darüber habe, wohin man gehen und wie man diesen Weg beschreiten wolle, sagte CEO André Kudelski im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Erst im August hatte sich das Unternehmen ausserdem von SmarDTV getrennt. Weitere Devestitionen sind laut dem Firmenchef derzeit aber nicht geplant. "Mittelfristig halten wir uns Möglichkeiten aber offen", ergänzte er. Im Bezug auf das Sparprogamm sei man auf Kurs, das Sparziel von 50 bis 70 Millionen US-Dollar bis Ende Jahr zu erreichen. "Die Restrukturierungskosten werden im zweiten Semester etwas tiefer ausfallen als im ersten, aber immer noch bedeutend sein", so der CEO. Ausserdem möchte der Firmenchef Schulden abbauen. Eine Kapitalerhöhung kommt für ihn 2019 jedoch nicht in Frage. "Aber uns ist klar: Angesichts der Bond- und Aktienpreisentwicklung müssen wir unsere Hausaufgaben machen." (FuW, S. 6; siehe separate Meldung)

    SWISS LIFE: Laut Patrick Frost, dem Konzernchef von Swiss Life, muss sich sein Unternehmen nicht neu erfinden. "Unsere Strategie und Ausrichtung bewähren sich", sagte der Manager im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" . Seine Ambition sei daher, die Latte höher zu legen. "Unsere Ambition ist, bis in drei Jahren 50 Prozent zusätzliche Kommissionseinnahmen und einen 60 Prozent höheren Wert des Neugeschäfts vorzuweisen", sagte Frost. Weiter erklärte er: "In den nächsten drei Jahren werden wir eineinhalbmal so viel Cashflow erarbeiten, wie wir uns in den letzten drei Jahren bis 2018 zum Ziel gesetzt hatten." Dieser Geldfluss sei für Investitionen und Dividenden ausschlaggebend. Ausserdem sieht der Manager sein Unternehmen auch im Bezug auf die aktuelle Niedrigzinslage gut aufgestellt. "Wir haben 7 Milliarden Franken an Rückstellungen gebildet. Nun sinkt der Garantiesatz auf dem Policenbestand parallel zur Erosion der laufenden Anlagerendite. Die Zinsmarge bleibt so über die kommenden 30 Jahre gesichert." (FuW, S. 10; siehe separate Meldung)

    KADERLÖHNE: Der Frauenanteil bei den hohen Löhnen ist immer noch relativ klein. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. 2017 hatten 17 Prozent der Schweizer Erwerbstätigen ein Jahresgehalt von mehr als 104'000 Franken. Aber der Graben zwischen den Geschlechtern ist gross. Während jeder vierte Mann am Ende des Monats einen so hohen Lohn mit nach Hause nimmt, ist es bei den Frauen bloss jede vierzehnte. In der untersten Lohnklasse sind die Verhältnisse genau umgekehrt: Jede fünfte Frau verdient weniger als 26'000 Franken, aber nur jeder sechzehnte Mann. (SoZ, S. 42)

    VISANA: Der Galenos-Kauf der Visana erfolge aus unfreiwilliger Not, schrieb die "Sonntagszeitung". Denn Galenos habe seit Jahren eine Deckungslücke bei zwei Zusatzversicherungsprodukten aufgewiesen. Deshalb habe die Finanzmarktaufsicht (Finma) 2011 zunächst eine Sanierung angeordnet. Als dies der Galenos-Führung nicht gelang, habe die Finma der Galenos-Führung im Juli des laufenden Jahres das Messer an den Hals gesetzt und den Verkauf an eine finanzstarke Versicherung verlangt. Andernfalls habe sie mit der Liquidation der gesamten Kasse gedroht. Für die 7000 Zusatzversicherten hätte dies den Verlust des Versicherungsschutzes bedeutet. Dieser Fall sei nun mit der Übernahme durch die Visana abgewendet. (SoZ, S. 45)

    KRANKENKASSEN: Für Apparate und Prothesen geben die Spitäler jedes Jahr mehrere Milliarden aus und legen verglichen mit dem Ausland drauf. "Schweizer Spitäler zahlen oftmals mehr. Medizinaltechnische Produkte können in der Schweiz 30 bis 100 Prozent teurer sein als für deutsche Krankenhäuser", sagte Thomas Bachmann, Einkaufschef des Unispitals Basel, gegenüber der "NZZ am Sonntag". 2017 importierte die Schweiz Medizinaltechnik im Wert von 5,4 Milliarden Franken. Die Einfuhren nahmen dabei wertmässig in fünf Jahren um 25 Prozent zu. Die Krankenkassen vermuten, dass da Luft drin ist. Der Verband Santésuisse schätzt das Einsparpotenzial auf mindestens 10 Prozent. Das entspricht gut einer halben Milliarde Franken. (NZZaS, S. 29)

    kw/

    Drucken
  • 02.12.2018 Lafarge Holcim-Chef Jenisch möchte weitere Zukäuf...

    Lafarge Holcim-Chef Jenisch möchte weitere Zukäufe tätigen

    02.12.2018| 14:28:30

    Zürich (awp) - LafargeHolcim leidet mehr als drei Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Vorgängerfirmen immer noch an zu tiefen Renditen. Konzernchef Jan Jenisch sieht diesbezüglich Fehler bei der früheren Führung des Unternehmens. "Das Zusammengehen von Gleichen hat oft zur Folge, dass man nicht immer die konsequenteste Entscheidung betreffend Organisation fällt", sagte er im Interview mit der "SonntagsZeitung".

    Dabei sei in der Vergangenheit häufig mehr versprochen worden, als gehalten werden konnte, führte er weiter aus. Der Manager will das Unternehmen nun zu neuer Stärke führen, indem er das Beton- und Zuschlagsstoffgeschäft ausbaut. "Schon jetzt machen wir 40 Prozent unseres Umsatzes in den Bereichen Kies, Zuschlagstoffe und Beton. Deshalb geben wir in diesen Bereichen kräftig Gas, um weniger abhängig von der Zementnachfrage zu sein."

    Entsprechend hat Jenisch seit seinem Amtsantritt vier Beton- und Zuschlagsstofffirmen gekauft. Und auch künftig könnte dies so weitergehen. "Wir halten laufend Ausschau nach kleineren Zukäufen. Ich gehe davon aus, dass wir 2019 im selben Kurs weiterfahren", führte er aus.

    In 80 Ländern aktiv

    Nach dem Verkauf des Indonesien-Geschäfts vor zwei Wochen ist LafargeHolcim nun in 80 Ländern aktiv und betreibt in 53 Ländern Zementfabriken. Jenisch tönt den Rückzug aus weiteren Ländern in näherer Zeit an: "Wir haben sehr viele starke Positionen, vereinzelt aber auch Standorte, wo das Wettbewerbsumfeld und unsere Position weniger günstig für uns ist." Er hoffe, dass er in den nächsten Monaten mehr werde sagen können.

    Ebenfalls äusserte sich Jenisch in dem Interview zum Aktienkurs. Dieser ist seit seinem Amtsantritt um 20 Prozent gefallen. "Wir orientieren uns nicht an kurzfristigen Entwicklungen der Börsenkurse", sagte er. Vielmehr verfolge sein Unternehmen eine langfristige Strategie. Und hier sei man auf dem richtigen Weg.

    kw/

    Drucken
  • 30.11.2018 LafargeHolcim: Jesidische Frauen als Zivilklägeri...

    LafargeHolcim: Jesidische Frauen als Zivilklägerinnen im Syrien-Verfahren

    30.11.2018| 16:24:05

    Paris (awp/afp) - Im Verfahren gegen die französische LafargeHolcim-Tochter in Frankreich wegen der Vorgänge rund um das Syrien-Werk hat sich eine Gruppe von Nebenklägern formiert: Jesidische Frauen, Opfer des IS in Syrien und dem Irak, wollen dem Ermittlungsverfahren als Zivilpartei beitreten.

    Das gaben ihre Anwälte, Amal Clooney, Ben Emmerson QC und Rachel Lindon, am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Die Anwälte wollen laut Communiqué sicherstellen, dass die überlebenden Jesidinnen umfassend in das Verfahren gegen Lafarge und seine Manager einbezogen werden.

    Die Jesidinnen werfen Lafarge vor, durch die Schutzzahlungen an den IS diesen unterstützt und somit dessen Verbrechen ermöglicht zu haben. Die Jesiden sind eine kurdische Minderheit und gehören zu den am stärksten durch den IS verfolgten Gruppen.

    Das Unternehmen hat eingeräumt, bewaffnete Gruppen bezahlt zu haben, um das syrische Zementwerk in Betrieb halten zu können. Daraufhin wurde im Juni in Frankreich ein formelles Ermittlungsverfahren gegen Lafarge eröffnet. Die Behörden untersuchen die Aktivitäten im Zementwerk Jalabiya in Syrien, betrieben durch Lafarge Cement Syria, im Zeitraum von 2011 bis 2014.

    Die Vorwürfe beziehen sich auf die Tatbestände der Finanzierung terroristischer Aktivitäten, des Bruchs von Embargobestimmungen, der Gefährdung von Menschenleben und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Das Unternehmen hatte bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, dass in Syrien bis zur Schliessung des Werks im September 2014 "unentschuldbare individuelle Fehler" begangen worden seien. Der Konzern stellt sich aber auf den Standpunkt, dass diese Fehler von einer kleinen Gruppe von Personen begangen wurden, die das Unternehmen bereits verlassen haben. Eine Verantwortung seitens Lafarge sei daher abzulehnen.

    Die Jesidinnen hingegen pochen auf die Verantwortung des Unternehmens und seiner Manager: Deren Vergehen sollen vom Gericht anerkannt werden und ihre Opfer in angemessener Weise entschädigt werden, erklärten ihre Anwälte in der Mitteilung.

    Dieser Fall sei der erste, bei dem sich ein multinationales Unternehmen wegen Komplizenschaft bei den durch den IS begangenen internationalen Verbrechen verantworten müsse, liess sich Clooney zitieren. Das sei eine Gelegenheit, zu demonstrieren, dass der IS und alle seine Gehilfen zur Verantwortung gezogen würden für ihre Verbrechen und dass ihre Opfer eine gerechte Entschädigung erhalten sollten.

    tt/uh

    Drucken
  • 28.11.2018 LafargeHolcim-Aktien nach Aussagen am Kapitalmark...

    LafargeHolcim-Aktien nach Aussagen am Kapitalmarkttag nur kurz gefragt

    28.11.2018| 09:27:08

    Zürich (awp) - Für die Aktien von LafargeHolcim geht es am Mittwoch nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone rasch nach unten. Der Zementhersteller bestätigte an seinem Kapitalmarkttag in Birmingham die Ziele für das laufende Jahr und nannte Prognosen für das kommende Jahr 2019. Die Erwartungen würden im Rahmen der "Strategie 2022" liegen, hiess es. Zudem will das Unternehmen den Schuldenabbau beschleunigen.

    Gegen 9.20 Uhr fallen die Titel um 0,3 Prozent auf 45,47 Franken, nachdem sie zum Handelsstart noch gestiegen waren. Der Leitindex SMI steht derweil mit 0,3 Prozent im Plus.

    Analysten werten die Aussagen insgesamt als erfreulich. Die Bank Vontobel begrüsst, dass das Management bereits jetzt über Ziele für 2019 informiert. Dies zeige die Zuversicht des Managements für die Umsetzung der "Strategie 2022", so Analyst Bernd Pomrehn. Zudem sieht er die Aktien weiterhin als attraktiv bewertet an und hält daher an seiner Kaufempfehlung fest.

    Auch die ZKB äussert sich positiv. CEO Jenisch wolle das Unternehmen nach Abschluss der Fusion stärker auf Wachstum ausrichten und agiler aufstellen, so Martin Hüsler. Angesichts des längerfristig hoch bleibenden Infrastrukturbedarfs in den Schwellenländern sowie des konjunkturellen Rückenwinds in Europa und Nordamerika sollte das anvisierte Wachstum möglich sein.

    JPMorgan sieht nach einer schwachen Kursentwicklung seit Jahresbeginn das dritte Quartal als eine Art Wendepunkt an. Die Markterwartungen könnten durchaus steigen und es gebe einige Impulsgeber zwischen dem aktuellen Kapitalmarkttag, möglichen Devestitionen sowie anstehenden Ergebnissen mit einer recht einfachen Vergleichsbasis.

    dm/kw

    Drucken
  • 28.11.2018 LafargeHolcim bestätigt Ziele an Capital Markets ...

    LafargeHolcim bestätigt Ziele an Capital Markets Day - Schuldenabbau

    28.11.2018| 07:09:42

    Zürich/Birmingham (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim bestätigt die Ziele für das laufende Jahr sowie die Prognosen für das kommende Jahr 2019. Die Erwartungen würden im Rahmen der Zielvorgabe der "Strategie 2022" liegen, hiess es in einer Medienmitteilung anlässlich des am (heutigen) Mittwoch stattfindenden Capital Markets Day in Birmingham.

    Zudem will das Unternehmen den Schuldenabbau beschleunigen. Als Zielwert per Ende 2019 wird ein Faktor von 2 oder weniger beim Verhältnis von Nettofinanzschulden zum wiederkehrendem EBITDA genannt.

    Konkret sieht die Guidance für das laufende Jahr 2018 damit weiter ein Wachstum des Nettoverkaufsertrages von 4 bis 6 Prozent auf vergleichbarer Basis und beim wiederkehrenden EBITDA ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis vor. Für 2019 lauten die Zielwerte beim Umsatz auf plus 3 bis 5 Prozent und beim EBITDA von mindestens 5 Prozent.

    "Unsere Ergebnisse dieses Jahr machen deutlich, dass wir die Strategie 2022 - 'Building for Growth' mit Nachdruck umsetzen", wird Konzernchef Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. LafargeHolcim habe die Organisationsstrukturen vereinfacht und liege beim unternehmensweiten Sparprogramm vor Plan.

    "Mit dem Verkauf unseres Geschäfts in Indonesien haben wir einen wichtigen Meilenstein zur Fokussierung unseres Portfolios erreicht und können so unseren Schuldenabbau weiter vorantreiben", so Jenisch weiter. In den Bereichen Zuschlagstoffe und Transportbeton habe man deutliche Fortschritte gemacht.

    yr/kw

    Drucken
  • 27.11.2018 Anleihe: LafargeHolcim nimmt ewige Hybridanleihe ...

    Anleihe: LafargeHolcim nimmt ewige Hybridanleihe über 175 Mio Fr. auf

    27.11.2018| 17:10:00

    Olten (awp) - LafargeHolcim begibt unter Federführung der UBS, CS und Zürcher Kantonalbank eine Hybridanleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              175 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:            3,5% bis 07.03.2024; danach Neufestsetzung alle fünf Jahre
    Emissionspreis:      100,000%
    Liberierung:         07.12.2018
    Laufzeit:            ewig
    Valor:               39'863'372 (4)
    Rating:              Ba1/BB+ (Moody's/S&P)
    Kotierung:           SIX; provisorischer Handel ab 06.12.2018
    

    an/rw

    Drucken
  • 27.11.2018 Ausblick LafargeHolcim-CMD: Greifbare Fortschritt...

    Ausblick LafargeHolcim-CMD: Greifbare Fortschritte und konkrete Ziele erwartet

    27.11.2018| 12:00:00

    Zürich (awp) - Die Investoren und Analysten schauen mit Spannung auf den am Mittwoch anstehenden Capital Markets Day des Zementkonzerns LafargeHolcim. An der Veranstaltung, zu dem der Konzern nach England in den Steinbruch Bardon Hill in der Nähe von Birmingham einlädt, dürften insbesondere die Themen Kosten, Überprüfung des Portfolios mit weiteren Devestitionen sowie die Ziele für die kommenden Jahre zentral stehen.

    "Unser Spar- und Effizienzprogramm zahlt sich früher als geplant aus", hatte Konzernchef Jan Jenisch in einem Interview nach der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal Ende Oktober gesagt. "Unsere Strategie beginnt Wirkung zu zeigen und wir konnten in diesem Jahr zum ersten Mal so gute Zahlen vorlegen."

    Das Unternehmen hat mit steigenden Kosten bei Energie und Rohstoffen zu kämpfen. Zuletzt konnte das Betriebsergebnis jedoch trotzdem stärker gesteigert werden als der Umsatz. Geholfen haben die steigende Nachfrage, aber auch der Fakt, dass das Unternehmen in einer Reihe von Märkten höhere Preise für seine Produkte durchsetzen konnte.

    Die Guidance für das Gesamtjahr 2018 wurde im Oktober angepasst. Das Unternehmen rechnet mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 4 bis 6 Prozent auf vergleichbarer Basis (zuvor 3-5%). Die Guidance zum Wachstum des wiederkehrenden EBITDA wurde auf 3 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis gesenkt (zuvor 5%).

    Fortschritte bei Strategy 2022

    Der Investorentag gilt bei den Analysten als eine gute Gelegenheit für Jenisch, die Wirkung der im Frühjahr eingeleiteten Massnahmen näher zu beleuchten. Bei den geplanten Devestitionen hat das Unternehmen mit dem Verkauf seines 80-Prozent-Anteils an Holcim Indonesien inzwischen einen grossen Schritt nach vorne gemacht.

    Die vom CEO im Februar vorgestellte "Strategy 2022" sah auch eine komplette Neubewertung des Portfolios vor. Der Verkauf der Einheiten in Indonesien war bereits seit längerem erwartet worden und nötig, um das im Frühjahr gesteckte Devestitionsziel von 2 Milliarden Franken bis Ende Jahr erreichen zu können. Dem Konzern dürfte der Verkauf rund 1,4 Milliarden Dollar in die Kassen spülen, hiess es.

    Andere Massnahmen, wie die Aufgabe der Verwaltungsstandorte Zürich und Paris und die Verlegung der Zentrale nach Zug und Holderbank dürften bald abgeschlossen sein. Auch die Niederlassungen in Singapur und Miami wurden bereits geschlossen. Es sei also möglich, dass neue Sparprojekte und -ziele genannt würden, so Analysten.

    Belege für Turnaround-Story

    Es gebe viele Investoren, die bereit sind, an die Turnaround-Story bei LafargeHolcim zu glauben, schreibt etwa der Analyst Phil Roseberg von Bernstein. Jedoch brauche es mehr Details und greifbare Belege für Verbesserungen, die auch in den Zahlen deutlich würden. Er hoffe darauf, dass der CMD sachliche und realistische Fakten zu den Veränderungen im Unternehmen liefern werde statt wenig greifbarer Visionen für die Zukunft, wie es bei früheren Gelegenheiten der Fall gewesen sei.

    Erwartet werden etwa mögliche News zu weiteren Devestitionsplänen oder Kostensenkungen. Auch der Turnaround im Zuschlagstoff- und Zement-Geschäft dürfte im Fokus stehen. Daneben sei aber auch ein überzeigender Plan nötig, wie das Unternehmen zurück auf den Wachstumspfad finden will. Dabei dürfte das Augenmerk auf Anschlussakquisitionen und dem zukünftigen Mix der Geschäftsfelder liegen.

    Die LafargeHolcim-Aktien haben sich in den vergangenen Wochen von dem im Oktober markiertem Zweijahrestief bei 40,29 Franken erholt. Aktuell wird der Titel mit rund 46 Franken bewertet. Noch im Januar hatten LafargeHolcim bei 59,98 Franken den höchsten Stand seit der Fusion im Sommer 2015 erreicht.

    yr/rw

    Drucken
  • 13.11.2018 LafargeHolcim verkauft Geschäftsteile in Indonesien

    LafargeHolcim verkauft Geschäftsteile in Indonesien

    13.11.2018| 09:51:14

    (Meldung vom Vorabend ergänzt mit Analystenstimmen und Aktienkurs)

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim verkauft einen Anteil von gut 80 Prozent an der südostasiatischen Holcim Indonesien. Abnehmer ist die indonesische Gesellschaft Semen Indonesia. Die Transaktion dürfte dem Zementriesen rund 1,4 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Mit einem grösseren Verkauf war indes schon länger gerechnet worden.

    Der Verkauf sei nach einer tiefgreifenden Portfolioanalyse erfolgt, teilte LafargeHolcim am späten Montagabend mit. Die Einnahmen sollen zum weiteren Abbau der Schulden verwendet werden. Die Aktivitäten, die an Semen Indonesia gehen, beinhalten die gesamten Aktivitäten von LafargeHolcim in Indonesien. Dazu gehören vier Zementwerke, 33 Transportbetonwerke sowie zwei Steinbrüche.

    Substanzielle Devestition

    Seit der Fusion von Holcim und Lafarge hat sich das Unternehmen von einer Reihe von Einheiten getrennt. Teilweise waren die Verkäufe Bedingung für den Erhalt der Zustimmung durch die Wettbewerbshüter für den Zusammenschluss.

    Die von CEO Jan Jenisch im Februar vorgestellte "Strategy 2022" sieht eine komplette Neubewertung des Portfolios vor. Dabei wurde auch das Devestitionsziel von mindestens 2 Milliarden Franken formuliert. Der nun erfolgte Verkauf von 80 Prozent der mit insgesamt 1,75 Milliarden Franken bewerteten Tochtergesellschaft trägt also einen substanziellen Teil dazu bei.

    Daneben gehören zum Programm aber auch punktuelle Zukäufe und Investitionen zur Stärkung der Marktposition in einzelnen Ländern, Wachstumsinitiativen und Massnahmen zur Senkung der Gemeinkosten. Im Zuge der Strategie werden etwa die Konzernstandorte in Paris und Zürich geschlossen und nach Zug und Holderbank verlegt. Auch die Niederlassungen in Singapur und Miami wurden geschlossen.

    Aktie legt zu

    Die Devestition komme angesichts der seit Längerem kursierenden Marktgerüchte nicht überraschend, kommentierten die Analysten der ZKB. Der Preis liege zudem klar über dem Schlusskurs von Holcim Indonesia und verhalf der in Indonesien kotierten Aktie zu einem Satz nach oben. Die ZKB beurteilt die Transaktion als positiv bestätigt die Einstufung "Übergewichten".

    Auch an der Schweizer Börse legen die Aktien des Zementmultis zu und notieren gegen 9.10 Uhr mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 47,16 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI tendiert mit einem Plus von 0,39 Prozent ebenfalls freundlich.

    cf/sta

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Baugewerbe & Baumaterial
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol LHN
Valor 1221405
ISIN CH0012214059

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +4.62%
Perf. laufende Woche +3.13 +7.05%
Perf. 1M +5.96 +14.73%
Perf. 3M +3.30 +7.65%
Perf. laufendes Jahr +5.92 +14.62%
Perf. 52W   -22.09%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Generalversammlung (08.05.2018)
Instrument Barausschüttung (13.04.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 47.225 +1.84% 3'544'368 18.01.2019
LSE Europ M 41.93 +2.31% 150'549 18.01.2019
Euronext Par 41.80 +1.95% 30'318 18.01.2019
Xetra 41.71 +3.17% 40 18.01.2019
Deut.Boerse 41.25 +0.17% --- 18.01.2019
Other OTC Mk 47.18 +1.66% --- 18.01.2019
TRADEcho 2cy 47.50 +2.33% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 46.47 (17.01.2019)
Vortagestief 45.15 (17.01.2019)
Hoch 1W 47.50 (18.01.2019)
Tief 1W 42.51 (10.01.2019)
Hoch 1M 47.50 (18.01.2019)
Tief 1M 39.11 (27.12.2018)
Hoch 3M 47.61 (02.11.2018)
Tief 3M 39.11 (27.12.2018)
Hoch 1J 59.98 (22.01.2018)
Tief 1J 39.11 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG