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Zahlbar Datum 29.05.2019
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Anzahl Aktien 30'840'000
Marktkapital in Mio. 8'925.10
Umsatz Vormonat 763'811'681

Aktuelle News

  • 07.07.2019 Presseschau vom Wochenende 27 (6./7. Juli)

    Presseschau vom Wochenende 27 (6./7. Juli)

    07.07.2019| 17:37:21

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SWATCH: Der Chef des grössten Schweizer Uhrenherstellers, Nick Hayek, hat die Bedeutung eines Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU in einem Interview relativiert: Für den Investitionsplatz Schweiz sei er "absolut zuversichtlich" - mit oder ohne Abkommen. "Erfolg im Export von Produkten hat nichts mit Abkommen zu tun", sagte der Präsident und Verwaltungsrat der Swatch Group in einem Interview mit den "CH Media"-Zeitungen. Entscheidender Faktor ist für Hayek, dass die Schweizer Industrie innovative und hochwertige Produkte herstelle, die - auch aufgrund ihrer Herkunft - hohes Vertrauen geniessen würden. Auch hält er nichts von den Plänen des Parlaments, Schweizer Unternehmen mittels Kontrollen vor Übernahmen durch Investoren aus China schützen zu wollen. (SaW, S. 12f.; siehe separate Meldung)

    CREDIT SUISSE: Gegen unter anderem die Grossbank richtet sich einem Medienbericht zufolge ein Verfahren der Bundesanwaltschaft. Das Verfahren heisse intern "Bulco", schreibt die "Schweiz am Wochenende". Es sei von der Bundesanwaltschaft 2008 eröffnet worden, vier Jahre bevor Michael Lauber Bundesanwalt wurde. "Bulco" sei ein Verfahren, das wegen Verdachts der qualifizierten Geldwäscherei und Beteiligung an einer kriminellen Organisation geführt wird. Im Zentrum stehe ein bulgarischer Mafia-Pate, es gehe um Handel mit Kokain aus Südamerika. Das Verfahren richte sich, wie sich jetzt zeige, auch gegen die Credit Suisse. Die Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage: "Zusätzlich zu den zurzeit zehn beschuldigten natürlichen Personen wurde das Strafverfahren im November 2013 ausgedehnt auf die Bank Credit Suisse AG wegen des Verdachts auf Mängel in der internen Organisation der Bank im Zusammenhang mit der qualifizierten Geldwäscherei." Es gelte die Unschuldsvermutung. (SaW, S. 5)

    SWISSCOM: Für den Telekomkonzern ist stabiler Umsatz ein Erfolg: "Im Preiskampf, in dieser harten Wettbewerbssituation, in der wir uns befinden, ist es das", sagte Präsident Hansueli Loosli in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" auf eine entsprechende Frage. "Wir haben es immerhin geschafft, den Gesamtumsatz stabil zu halten, in Jahren, wo Einnahmen aus Festnetz, Roaming und SMS weggebrochen sind." Mit Blick auf die geplante Übernahme von UPC Schweiz durch Sunrise sagte der Verwaltungsratspräsident: "Wir bereiten uns vor, doch noch ist unklar, wie es sich wettbewerbsrechtlich entwickeln wird, auch im Sunrise-Aktionariat ist einiges offen." Aber: "Wir befürworten eine starke Nummer zwei." (FuW, S. 8 und 10; siehe separate Meldung)

    MEYER BURGER: Beim Solarzulieferer bahnt sich laut einem Medienbericht eine strategische Neuausrichtung an. Die Gesellschaft, die Anlagen zur Herstellung von Solarzellen verkauft, erwäge den Einstieg in das Geschäft mit fertigen Modulen, schreibt die "Finanz und Wirtschaft". Aus dem Umfeld des Unternehmens sowie aus Aktionärskreisen sei zu hören, dass ein Zusammenschluss mit dem Modulhersteller REC als Option im Raum stehe. Offensichtlich sei, dass Meyer Burger Möglichkeiten erprobt, um über Beteiligungen am Verkauf von Solarmodulen und damit am Geschäft auf der nächsten Stufe der Wertschöpfungskette mitzuverdienen. Die Gesellschaft mit Sitz am Thunersee braucht dringend neuen Schub, denn sie schreibt seit 2012 Verlust. (FuW, S. 5)

    MIGROS: Im Fall von möglicher ungetreuer Geschäftsführung beim Detailhandelsriesen ist der beschuldigte langjährige Verwaltungsratspräsident der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg (GMNEFR) in die Offensive gegangen. Damien Piller legte dem "Sonntagsblick" Dokumente vor, die ihn mutmasslich entlasten sollen. Der Migros-Genossenschafts-Bund reichte gegen Piller Strafanzeige ein. Gemäss Medienberichten soll der GMNEFR in den Jahren 2014 und 2015 zwei Zahlungen von insgesamt rund 1,7 Millionen Franken an Firmen getätigt haben, die Piller selber gehören sollen. Die Firmen hätten im Kanton Freiburg Überbauungen realisiert, in denen jeweils ein Migros-Supermarkt eingemietet sei. Piller soll dabei auch als Rechtsberater dieser Firmen fungiert haben. Gemäss dem Zeitungsbericht wurden für die vom Genossenschaftsbund getätigten Zahlungen Gegenleistungen erbracht. So hätten die Migros-Filialen in Belfaux FR und La Roche FR eine Mietzinsreduktion erhalten. ("Sonntagsblick")

    POST: Nach dem Stopp des E-Voting-Systems will mindestens einer der vier betroffenen Kantone Schadenersatz. Freiburg fordere von der Post wegen des nicht erfüllten Vertrags eine finanzielle Entschädigung, sagte Staatskanzlerin Danielle Gagnaux-Morel der "NZZ am Sonntag". Die Post hatte am Freitag bekanntgegeben, dass sie ihr bisheriges System für die Elektronische Stimmabgabe nicht mehr weiterführe. Dieses kam ausser in Freiburg in den Kantonen Basel-Stadt, Thurgau und Neuenburg zum Einsatz. Auch diese Kantone prüfen der Zeitung zufolge Schadenersatzforderungen. Die Post musste ihr System auf Druck des Bundes stoppen. Im Hinblick auf die National- und Ständeratswahlen vom nächsten Oktober kam die Bundeskanzlei nach einer Prüfung durch externe Experten zum Schluss, dass das System die bundesrechtlichen Anforderungen derzeit nicht erfüllt. (NZZaS, S. 10)

    SBB: Im Schweizer Bahnverkehr waren im letzten Monat auf den Hauptachsen bis zu 40 Prozent der Züge unpünktlich. Dies berichtet die "Sonntagszeitung" mit Verweis auf eine Auswertung der privaten Plattform puenktlichkeit.ch. Als verspätet gelten in der Schweiz Züge, die die fahrplanmässige Ankunftszeit um mindestens drei Minuten überschreiten. Im letzten Monat waren 28 Prozent der Züge von Zürich nach Bern unpünktlich. In der Gegenrichtung waren es 21,5 Prozent. Die Fahrten von Basel nach Zürich waren im selben Zeitraum sogar in 40 Prozent der Fälle verspätet, in der Gegenrichtung 13 Prozent. Ein SBB-Sprecher betonte, dass die Kundenpünktlichkeit 2019 gemäss der eigenen Pünktlichkeitszahlen des Unternehmens auf hohem Niveau stabil sei. (SoZ, S. 5)

    ENERGIE: Der Schweiz droht wegen möglichen Klimamassnahmen und dem geplanten Atomausstieg laut einer neuen Studie der Forschungsanstalt Empa im Winter ein gigantisches Stromdefizit. "Im Winterhalbjahr würden uns gemäss unserer Studie 22 Terawattstunden Strom fehlen", erklärte Forscher Martin Rüdisüli von der Abteilung Urban Energy Systems der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in der "NZZ am Sonntag". Das sei eine enorm grosse Menge. In den letzten Jahren lag das Defizit im Winterhalbjahr im Schnitt fünfeinhalb mal tiefer bei rund vier Terawattstunden. Im vergangenen Jahr produzierten alle Schweizer Kernkraftwerke zusammen knapp 25 Terawattstunden Strom. Die Forscher rechnen damit, dass der Strombedarf in der Schweiz um fast 25 Prozent wachsen wird. (NZZaS, S. 25)

    ARBEITSMARKT: In der Schweiz sind viele Ausbildner unzufrieden mit ihren Lehrlingen. Zu diesem Schluss kommt laut "Sonntagsblick" eine Umfrage der Lehrstellenbörse Yousty bei 798 teilnehmenden Lehrbetrieben. Die Personalverantwortlichen hätten Mühe, Lehrlinge zu rekrutieren, weil die Jugendlichen den Ansprüchen der Erwachsenen nicht genügen würden. Immer öfter würden zudem Ausbildungen abgebrochen, monieren die Berufsbildner. Die Jugendlichen hätten immer weniger Ausdauer und würden von den Schulen nicht gut genug aufs Berufsleben vorbereitet. ("Sonntagsblick")

    LANDWIRTSCHAFT: Fast jedes zehnte Rind kann in der Schweiz nicht geschlachtet und verwertet werden. Dies zeigen Zahlen der Tierverkehrsdatenbank, die der "Sonntagszeitung" vorliegen. Demnach wurden letztes Jahr 627'748 Rinder geschlachtet. Gleichzeitig sind 62'230 Tiere "verendet", was bedeutete, dass die Tiere nicht verwertet werden konnten. Zwei Drittel aller verendeten Tiere lebte kein halbes Jahr lang. Schuld sind dem Bericht zufolge Krankheiten. Kälber, die zu wenig Erstmilch erhalten, sind besonders gefährdet: Ihnen kann die schlechte Stallhygiene zusetzen. Männliche Tiere verenden dabei deutlich jünger als weibliche. (SoZ, S. 6/"Le Matin Dimanche")

    WEINANBAU: Die Weinbauern im Waadtländer Lavaux reduzieren ihre Weissweinproduktion im Jahr 2019 um 15 Prozent. Es handelt sich um die wichtigste Absenkung seit 2007, wie die Westschweizer Sonntagszeitung "Le Matin Dimanche" berichtet. Der Entscheid wurde von der Sektion Lavaux des Verbands der Waadtländer Weinbauern getroffen. Sie wollen damit einen Preisverfall wegen übermässiger Lagerbestände vermeiden. Die Schweizer würden immer weniger Wein trinken und die ausländische Konkurrenz sei stark. Zwischen 2017 und 2018 ist der Konsum von Weisswein aus dem Lavaux gemäss Zahlen des Kantons Waadt um 15 Prozent gesunken. Der Lagerbestand stieg auf rund acht Millionen Liter - was dem Verbrauch während mehr als zweier Jahre entspricht. ("Le Matin Dimanche")

    WALDWIRTSCHAFT: In Schweizer Wäldern sind nach dem Dürresommer im letzten Jahr in grossem Ausmass Bäume erkrankt oder abgestorben. Besonders betroffen sind Buchen-Laubbäume, von denen mancherorts ganze Bestände tot sind, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Von tausend untersuchten Buchen, die 2018 ihre Blätter wegen der Hitze frühzeitig verloren hatten, weise nun etwa ein Sechstel sichtbare Schädigungen auf, wird Andreas Rigling von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf, zitiert. "Etwas in diesem Ausmass habe ich noch nicht erlebt." (NZZaS, S. 45)

    ys/

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  • 06.07.2019 Swatch-Chef relativiert Bedeutung von Rahmenabkom...

    Swatch-Chef relativiert Bedeutung von Rahmenabkommen für Wirtschaft

    06.07.2019| 05:30:39

    Bern (awp/sda) - Der Chef des grössten Schweizer Uhrenherstellers Swatch, Nick Hayek, hat die Bedeutung eines Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU in einem Interview relativiert. Für den Investitionsplatz Schweiz sei er "absolut zuversichtlich" - mit oder ohne Abkommen.

    "Erfolg im Export von Produkten hat nichts mit Abkommen zu tun", sagte der Präsident und Verwaltungsrat der Bieler Swatch Group in einem Interview mit den "CH Media"-Zeitungen vom Samstag. Entscheidender Faktor ist für Hayek, dass die Schweizer Industrie innovative und hochwertige Produkte herstelle, die - auch aufgrund ihrer Herkunft - hohes Vertrauen geniessen würden.

    "Warum verkaufen sich italienische Autos schlecht in Frankreich und Deutschland oder französische Autos schlecht in Italien und Deutschland, obwohl sie doch freien Marktzugang in Europa haben? Weil sie den Konsumenten nicht überzeugen."

    Der Exportunternehmer fürchtet sich laut eigenen Angaben nicht vor einer Isolation der Schweiz. Er warf dazu die Frage auf, warum die Schweiz aus kurzfristigem Opportunismus auf ihre Stärken verzichten und sich den "Misserfolgsmodellen vieler europäischer Länder" angleichen soll. "Wir nützen Europa vielmehr, wenn wir so bleiben, wie wir sind."

    Nichts hält Hayek von den Plänen des Parlaments, Schweizer Unternehmen mittels Kontrollen vor Übernahmen durch Investoren aus China schützen zu wollen. "So ein Quatsch." Er habe mehr Vertrauen in chinesische Unternehmer als in europäische oder US-Hedgefonds, sagte der 64-Jährige. Er warnte vor einer Dominanz von "amerikanischen Börsenmonsterfirmen".

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  • 01.07.2019 Swatch-Marke Blancpain auf Rekordkurs

    Swatch-Marke Blancpain auf Rekordkurs

    01.07.2019| 16:14:50

    Zürich (awp) - Die zur Swatch-Gruppe zählende Luxusuhrenmarke Blancpain hat im Jahr 2018 den höchsten Umsatz in ihrer langen Geschichte erzielt und steuert 2019 auf das nächste Rekordjahr zu. Gut läuft das Geschäft vor allem in China, wie Blancpain-Chef Marc Hayek im Interview mit dem Uhrenmagazin "Watch Around" (Vorabdruck Juni/Juli-Ausgabe) erklärte.

    Das Geschäft sei 2019 verglichen mit den hohen Verkaufszahlen aus dem Vorjahr zwar weniger "euphorisch" losgegangen, sagte Marc Hayek. "Aber wir wachsen und steuern damit auf ein weiteres Rekordjahr zu." Detaillierte Angaben zu den Umsätzen der Einzelmarken veröffentlicht die Swatch-Gruppe nicht.

    Bemerkenswert sei, dass sich die Nachfrage bei Blancpain zum Teil von Hongkong in den chinesischen Markt verlagere. "Hongkong hatte 2018 massiv steigende Zahlen, dieses Jahr ist es China", fuhr Hayek fort. Nebst Blancpain verantwortet der Sohn von Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek auch noch das Geschäft weiterer Luxusmarken wie Bréguet, Glashütte oder Jaquet Droz.

    Gut entwickelt sich laut Hayek auch der US-amerikanische Markt. "Die Vereinigten Staaten haben sich 2018 mit gutem Wachstum schön behauptet, und wir stehen in diesem Jahr noch besser da." Und auch Europa entwickle sich "recht gut". Dies gelte auch für die Verkäufe in Frankreich, die massgeblich von chinesischen Touristen geprägt werden. Sowieso sei die chinesische Kundschaft für Blancpain heute eindeutig die einflussreichste.

    mk/ra

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  • 20.06.2019 Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

    Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

    20.06.2019| 14:04:45

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft rund. Im Mai sind den Handelsstreitigkeiten zum Trotz vor allem nach China deutlich mehr Zeitmesser exportiert worden als noch vor einem Jahr. Weniger gut präsentiert sich die Lage in der Exportindustrie.

    Insgesamt wurden im Mai Uhren im Wert von 2,04 Milliarden Franken über die Schweizer Landesgrenzen hinaus geliefert. Das sind gut 11 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte.

    Ein zweistelliges Wachstum hatte es zuletzt im Juni des letzten Jahres gegeben. Auch Analysten hatten im Vorfeld der Mai-Publikation nicht an eine derart gute Entwicklung geglaubt. Die Uhrenexporte seien auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es etwa bei der ZKB.

    Tatsächlich zählte der Mai in diesem Jahr einen Arbeitstag mehr als 2018. Aber auch ohne diesen Effekt läge das Exportwachstum mit geschätzt 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, führte der Branchenverband weiter aus. Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren habe spürbar zugenommen.

    Noch vor einem Monat hatte der leichte Exportrückgang im April für leise Enttäuschung gesorgt. Mit den nun vorgelegten Daten lässt sich aber die Bilanz des laufenden Jahres sehen: In den ersten fünf Monaten wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist ein Plus von 4,1 Prozent.

    Wachstumssprung in China

    Für die zuletzt gute Entwicklung waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte der Uhrenbranche, die USA (+10% im Mai) und China (+81%), massgeblich verantwortlich. In China seien unüblich viele Wecker und Kleinuhren bestellt worden, doch habe sich das Geschäft auch ohne diese Stütze sehr gut entwickelt, hiess es beim Verband.

    Auch in andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) wurden deutlich mehr Uhren verschifft als letztes Jahr. Dagegen gab es im grössten Markt Hongkong (-7%) zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang.

    In der ehemaligen britischen Kolonie sorgen seit Wochen die politischen Unruhen für teils chaotische Zustände. Das dürfte dem Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland zusetzen. Unsichere Zeiten in Reisedestinationen, seien es Demonstrationen in Hongkong oder wie vor Jahren die Terrorangst in Frankreich, schrecken chinesische Touristen in der Regel ab.

    Mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preissegmenten bleibt das Bild unverändert: Teure Uhren sind gefragt, die billigeren weniger. Im Mai gingen die Exporte mit Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken mit 12 Prozent ein weiteres Mal klar zurück. Dagegen wuchsen die Ausfuhren von Luxusprodukten zu Preisen von über 3'000 Franken mit 13 Prozent.

    An der Börse erhielten die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont von den überraschend guten Exportdaten Aufwind.

    Weniger exportierte Medikamente

    Die Schweizer Exportwirtschaft insgesamt hat sich dagegen im Mai verhalten entwickelt. Verglichen mit April nahmen die Exporte saisonbereinigt um 0,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Franken ab. Damit würden die Ausfuhren seit Jahresbeginn leicht abwärts tendieren, schrieb die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag.

    Der Auslöser war der Rückgang in der umsatzgrössten Sparte, der chemisch-pharmazeutischen Produkte (-2,4%). Dies sei wahrscheinlich dem Wechsel des Vertriebsmodells in der Pharmasparte zuzuschreiben, hiess es. Besser lief es in der Bereichen Maschinen und Elektronik (+2,7%) und Präzisionsinstrumente (+4,0%). Die Uhrenexporte legten saisonbereinigt und verglichen mit April um 8,9 Prozent zu.

    Auf der Gegenseite wurden im Mai mehr Güter in die Schweiz eingeführt. Die Importe nahmen um 0,9 Prozent auf 17,2 Milliarden Franken zu. Daraus resultierte in der Handelsbilanz ein zum Vormonat um gut eine Viertel Milliarde tieferer Überschuss von 1,65 Milliarden.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    20.06.2019| 10:59:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Besonders gut war die Nachfrage nach Schweizer Zeitmessern im wichtigen Markt China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr trotz Handelssorgen sogar zweistellig zugelegt. Das war zuletzt vor gut einem Jahr der Fall.

    Die Uhrenexporte kletterten im Mai nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Wachstum auf hohem Niveau

    Damit ist die Uhrenbranche nach einem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe zwar verglichen mit dem Vorjahr im Mai von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, doch auch ohne diesen Faktor läge das Wachstum mit 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, hiess es.

    Auffällig waren die ausserordentlich grossen Bestellungen von Weckern und kleinen Uhren gewesen. Das zeigt sich anhand der Kategorie "Übrige Produkte", wo die Exporte um beinahe zwei Drittel auf 158 Millionen Franken in die Höhe schossen. In der ungleich wichtigeren Kategorie "Armbanduhren" zog das Volumen mit knapp 9 Prozent auf 1,88 Milliarden ebenfalls kräftig an.

    Auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen: In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Schweizer Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken ins Ausland exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 hatte die Zunahme 6,3 Prozent betragen, wobei die Branche damals nach gutem Beginn in der zweiten Jahreshälfte spürbar an Schwung verloren hatte.

    Wachstumssprung in China

    Für die gute Entwicklung im Mai des laufendenden Jahres waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte USA (+10%) und China (+81%) massgeblich verantwortlich. Aber auch andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) entwickelten sich prächtig.

    Der grösste Markt Hongkong verzeichnete dagegen im zweiten Monat in Folge einen Rückgang, diesmal von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland wohl weiterhin belasten.

    Ein mehr oder weniger unverändertes Bild zeigte sich, wenn man die Daten nach Preissegmenten aufschlüsselt. Günstige Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken wurden mit einem Minus von 12 Prozent erneut weniger verschifft. Dagegen bleibt der Wachstumstrend bei teuren Zeitmessern zu Preisen von über 3'000 Franken mit einem Plus von 13 Prozent intakt.

    Überrascht hat aber die Entwicklung in den beiden mittleren Preissegmenten, die nach schwachem Jahresbeginn im Mai zu Wachstum zurückgekehrt sind. Die Exporte im zweitobersten Preissegment (500-3'000 Fr.) wuchsen um 1,4 Prozent, jene im zweituntersten Segment (200-500 Fr.) um 2,5 Prozent.

    Uhrenaktien gesucht

    An der Börse wurden die Exportdaten als "erfreuliche Überraschung" aufgenommen. Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet und auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es bei der ZKB.

    Sowohl die Swatch-Aktien (+3,5%) als auch jene des Luxusgüterkonzerns Richemont (+1,6%) legen am Donnerstagmorgen kräftig zu. Während Swatch einen Teil der seit Jahresbeginn erlittenen Kursverluste aufholen, setzen Richemont den Steigerungslauf der letzten Wochen fort.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    20.06.2019| 09:43:50

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont sind am Donnerstag deutlich fester in den Handel gestartet. Die Exporte von Schweizer Uhren kletterten im Mai gegenüber dem Vorjahr mit einer zweistelligen Prozentrate in die Höhe. Analysten zeigten sich von dieser Dynamik beeindruckt.

    Bis um 09.30 Uhr legen die Titel der Swatch Group um 3,0 Prozent auf 264,40 Franken zu und können so während des laufenden Jahres verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. Im eigentlich günstigen Börsenumfeld hatten die Inhaberaktien von Swatch nämlich vom Jahresstart an bis gestern 7 Prozent eingebüsst. Die Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China und die schwache Entwicklung bei Uhren mit tieferen Preisen setzten den Papieren zu. China ist der wichtigste Markt für die Branche und Swatch ist mit der Hauptmarke im tieferpreisigen Segment prominent vertreten.

    Im Gegensatz zu Swatch hielten sich Richemont bislang besser: Die Aktien verteuerten sich im Laufe des Jahres um knapp 30 Prozent und gewinnen aktuell weitere 1,7 Prozent auf 83 Franken hinzu. Richemont sind dank dem sehr gut laufenden Geschäft mit Schmuckstücken der Marken Cartier und Van Cleef & Arpels weniger stark von den Entwicklungen in der Uhrenbranche abhängig. Im Gesamtmarkt geht es am heutigen Donnerstag ebenfalls weiter nach oben: Der Leitindex SMI rückt mit einem Plus von 0,7 Prozent zurück über die 10'000-Punktemarke.

    Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet ausgefallen, urteilten Patrik Schwendimann von der ZKB und Vontobel-Analyst René Weber. Und auch wenn man Sonderfaktoren wie den zusätzlichen Arbeitstag im Mai 2019 ausklammere, bleibe das vom Schweizerischen Uhrenverband (FH) bei 8 bis 9 Prozent geschätzte Wachstum "verblüffend gut", fügte Schwendimann an. Trotz guter Marktentwicklung erwartet er im ersten Halbjahr für Swatch einen Umsatzrückgang von über 3 Prozent, da die Gruppe in den weniger gut laufenden, tieferpreisigen Segmenten stark vertreten sei.

    Sehr gut hätten sich die Ausfuhren nach Asien und da besonders nach China (+81%) entwickelt, schrieb Weber. Ein Ausreisser war Hongkong mit einem Rückgang von 7 Prozent. Dies habe man am Markt jedoch erwartet. Den Uhrenverkäufern in der ehemaligen britischen Kolonie machen die seit Wochen anhaltenden Unruhen zu schaffen.

    Nach Preissegmenten aufgeteilt verweist Patrick Schwendimann auf die nach wie vor rückläufige Entwicklung bei günstigen Uhren (Preise bis 200 Fr.), während die Nachfrage nach teuren Uhren (ab 3'000 Fr.) weiterhin sehr gut sei. Überraschend sei jedoch, dass das zweitoberste Preissegment (500-3'000 Fr.) und das zweitunterste Preissegment (200-500 Fr.) wieder leicht gewachsen seien.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die...

    Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die Höhe

    20.06.2019| 08:55:00

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind aus der Schweiz deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Einer besonders guten Nachfrage erfreuten sich die Zeitmesser in China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr sogar zweistellig zugelegt, was zuletzt vor gut einem Jahr der Fall war. Die Uhrenexporte kletterten nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Damit ist die Uhrenbranche nach dem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe aber auch von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, relativierte der Verband. Und es seien ausserordentlich viele Wecker und kleine Uhren verschifft worden.

    Ausfuhren legten zu

    Das um Sonderfaktoren bereinigte Wachstum beläuft sich den Angaben zufolge mit 8 bis 9 Prozent gleichwohl auf einem hohen Niveau. Und auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen. In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent.

    Im Mai legten die Ausfuhren in die meisten Länder zu. Am stärksten ins Gewicht fielen die Zuwächse in China (+81%), den USA (+10%), Japan (+40%) oder Singapur (+25%).

    Der wichtigste Markt Hongkong verzeichnete dagegen einen Rückgang von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland belastet haben.

    mk/kw

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  • 19.06.2019 Markt: Anleger positionieren sich in den technisc...

    Markt: Anleger positionieren sich in den technisch überverkauften Swatch-Aktien

    19.06.2019| 10:06:11

    Zürich (awp) - Die Aktien von Swatch erfreuen sich am Mittwoch steigender Beliebtheit und notieren deutlich fester. Damit stemmen sie sich klar gegen den Trend des Gesamtmarkts.

    Die Titel des weltgrössten Uhrenherstellers gehören zu den grössten Gewinnern und legen gegen 9.45 Uhr 2,4 Prozent auf 270,90 Franken zu. Der Leitindex SMI sinkt dagegen um 0,4 Prozent. Zuvor war an Swatch allerdings bisher der allgemeine Aufwärtstrend der Börse mehr als nur spurlos vorbeigegangen, haben die Aktien seit Jahresanfang doch rund fünf Prozent ihres Werts eingebüsst.

    Kursmässig besser geht es dem Rivalen Richemont, dessen Aktien 2019 bislang um rund 30 Prozent zugelegt haben. Aktuell gewinnen sie 0,8 Prozent auf 82,02 Franken.

    Swatch seien technisch überverkauft und reif für eine Erholung, wird am Markt kommentiert. Hinweise wie das Geschäft für die Uhrenfirmen angesichts des Zollstreits der USA mit China läuft, dürften die am (morgigen) Donnerstag erwarteten Schweizer Aussenhandelszahlen geben.

    Sowohl beim Absatz als auch an der Börse spielen für den Uhrenhersteller der nach wie vor ungelöste Handelsstreit zwischen China und den USA und die Proteste in Hongkong eine zentrale Rolle, heisst es denn auch in einer Empfehlung von Leonteq. 2018 steuerte der Grossraum China mehr als 36 Prozent zum Swatch-Konzernumsatz bei.

    Zuletzt hat die Swatch-Aktie zu einer Mini-Erholung angesetzt und den Widerstand bei 270 Franken überwunden. Sollte vor der Veröffentlichung des Halbjahresberichts im Juli das Vertrauen der Investoren zurückkehren, könnte die Aktie über den gleitenden Durchschnitt bei 285 Franken hinaus steigen und danach das 2019er-Top von 322 Franken anpeilen, so das Derivathaus Leonteq.

    "Zunächst gilt es, den Bereich um 250 Franken im Auge zu behalten. Deutlich unter dieses Niveau sollte Swatch nicht fallen. Falls doch, hätte sich die Hoffnung auf einen Rebound wohl bis auf weiteres zerschlagen."

    pre/ys

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  • 29.05.2019 PRESSE: Belenos-Batterien brauchen noch länger

    PRESSE: Belenos-Batterien brauchen noch länger

    29.05.2019| 16:54:44

    Biel (awp) - Die Batterienfirma Belenos hat einen Dämpfer erlitten und ändert nun ihre Strategie. Die ursprünglichen Ziele für die Leistungsmerkmale der Batterien, den Absatz und den Umsatz wurden verfehlt, wie die "Bilanz" in einem Vorabdruck vom Mittwoch schreibt. Nun wird die Bauart der Batterien geändert. Swatch-Konzernchef Nick Hayek will noch mehr investieren.

    Ursprünglich geplant war, für die Anode der Batterie auf Grafit und ein flüssiges Elektrolyt zu setzen. "Der Leistungsgewinn dadurch wäre für zwei, drei Jahre genug gewesen, aber kein Quantensprung", sagt Hayek laut der "Bilanz". "Die Batterietechnologie hat sich inzwischen auch weiterentwickelt."

    Stattdessen setzt Belenos nun bei der Anode auf Lithium sowie auf ein festes Elektrolyt - ein für die Industrie neuer Ansatz, von dem man sich mehr Akkuleistung verspricht. Dadurch braucht das Projekt "sicher noch zwei bis drei Jahre mehr", so Hayek laut "Bilanz". Und die Batterie werde deutlich teurer.

    Der Strategieschwenk habe Folgen: Um über 50 Prozent auf 35 Mitarbeiter sei die Mannschaft vergrössert worden, schrieb die "Bilanz". Ein "weiterer massiver Ausbau" sei geplant.

    Gemäss den ursprünglichen Zielen hätten in diesen Monaten in China die ersten Autos mit der Technologie von Belenos herumfahren sollen, die mehrheitlich der Swatch Group gehört. Für das nächste Jahr waren 10 bis 15 Millionen Umsatz angepeilt worden. Daraus wird nun nichts.

    jb/ra

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  • 28.05.2019 Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte ...

    Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte im April tiefer

    28.05.2019| 11:00:03

    Zürich (awp) - Nach den jüngsten Exportdaten der Schweizer Uhrenindustrie fallen am Dienstagmorgen insbesondere Swatch-Aktien zurück. Richemont tendieren auch schwächer, die Abgaben fallen allerdings etwas geringer aus. So sind die Schweizer Uhrenexporte im April um nominal 0,4 Prozent leicht gesunken.

    Gegen 10.10 Uhr fallen Swatch-Aktien als einer der schwächsten Blue Chips um 1,1 Prozent zurück. Richemont-Titel halten sich mit Abgaben von 0,4 Prozent etwas besser. Der Gesamtmarkt (SPI) fällt zeitgleich um 0,31 Prozent zurück.

    Die meisten Experten zeigen sich von den veröffentlichten Exportdaten wenig überrascht. Bei der ZKB heisst es in einem ersten Kommentar, der Rückgang sei so wie von ihnen erwartet. Wie es dort heisst, kommt die Verschlechterung in Europa nicht ganz unerwartet, da Europa im ersten Quartal noch von einem starken Wachstum in Grossbritannien profitieren konnte. Dort war es zu einem Lageraufbau vor dem befürchteten Brexit gekommen.

    Bei Morgan Stanley werten die Experten die Daten sogar als positiv. Denn so seien die Vorjahreszahlen sehr stark gewesen. Im April 2018 hatte die Uhrenbranche die stärksten Exportdaten des ganzen Jahres erzielt. Als zweiten Grund verweisen auch die Experten von MS auf den Brexit-Effekt, der im ersten Quartal noch einen beachtlichen Beitrag geleistet hatte.

    hr/kw

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  • 28.05.2019 Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

    Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

    28.05.2019| 08:30:01

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im April leicht abgenommen. Das Exportvolumen sank nominal um 0,4 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mit.

    Real - also Preisveränderungen ausgeklammert - betrug das Minus im April 4,7 Prozent. Damit hat die Branche, die in den drei vorangegangenen Monaten noch Steigerungsraten bei den Uhrenexporte verzeichnet hatte, einen kleinen Dämpfer erhalten.

    Dabei gilt zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. Allein im April 2018 wurden gar zweistellige Prozentraten verzeichnet. Die Vergleichsbasis war also hoch.

    Rückläufige Exporte nach Hongkong und China

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im gemessen am Volumen grössten Markt Hongkong um 3,9 Prozent verringert. Auch nach China nahmen sie um 5,5 Prozent ab.

    Stark zugelegt haben die Ausfuhren dagegen nach dem zweitgrössten Markt USA, wo sie um rund 17 Prozent stiegen. Zweistellig nahmen die Exporte auch nach Japan (+21%) und Singapur (+19%) zu.

    Bei den Preiskategorien verzeichneten Uhren mit einem Exportwert von weniger als 200 Franken weiter einen starken Rückgang. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 24 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuten sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Der Preistrend sei weiter positiv geblieben, was geholfen habe, den Ausfuhrtrend zu stabilisieren, schrieb der Uhrenverband.

    sig/cf

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  • 23.05.2019 Swatch-Aktionäre genehmigen alle Anträge

    Swatch-Aktionäre genehmigen alle Anträge

    23.05.2019| 14:47:51

    Biel (awp) - Die Aktionäre des Uhrenherstellers Swatch haben am Donnerstag sämtlichen Traktanden des Verwaltungsrates zugestimmt. So etwa der vorgeschlagenen Dividende sowie der Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung eigener Aktien.

    In den Verwaltungsrat wiedergewählt wurden für eine weitere Amtsdauer Ernst Tanner, Daniela Aeschlimann, Georges Hayek, Claude Nicollier, Jean-Pierre Roth und, als Präsidentin des Verwaltungsrats, Nayla Hayek, wie das Unternehmen gleichentags mitteilte.

    Insgesamt 3'193 Aktionäre nahmen an der Generalversammlung teil; sie vertraten 75,7 Prozent der stimmberechtigten Aktien.

    ra/cf

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Stammdaten

Branche/Sektor Uhren & Schmuck
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol UHR
Valor 1225515
ISIN CH0012255151

Performance

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Perf. laufende Woche +7.10 +2.52%
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Tief 1W 270.90 (09.07.2019)
Hoch 1M 290.20 (16:26:22)
Tief 1M 253.70 (18.06.2019)
Hoch 3M 319.90 (24.04.2019)
Tief 3M 247.70 (31.05.2019)
Hoch 1J 481.40 (18.07.2018)
Tief 1J 247.70 (31.05.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG