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Aktuelle Daten

Vortag 289.60   Datum 21.03.2019
Eröffnung 291.20   Zeit 09:01:27
Letzter 282.30   Zeit 17:30:40
Vol. Letzter 143   Volumen 267'324
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Geld 281.10   Brief 287.00
Geld Vol 50   Brief Vol 100
Hoch 293.10   Tief 281.40
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Fundamentale Daten

Dividende 7.5
Dividende ex Datum 28.05.2018
Rendite 2.83%
Nominalwert 2.25
Anzahl Aktien 30'840'000
Marktkapital in Mio. 8'706.13
Umsatz Vormonat 1'084'726'056

Aktuelle News

  • 20.03.2019 Messe Baselworld eröffnet als Übergangsausgabe vo...

    Messe Baselworld eröffnet als Übergangsausgabe vor neuem Konzept 2020

    20.03.2019| 20:50:37

    Basel (awp) - Die diesjährige Uhren- und Schmuckmesse Baselworld, die ihre Tore offiziell am Donnerstag eröffnet, eröffnet als Übergangsausgabe ihre Tore. Für die kommende Ausgabe im Jahr 2020 hat die Veranstalterin, die MCH-Gruppe, ein neues Konzept angekündigt. Auch die Abstimmung der Termine mit der Genfer Uhrenmesse SIHH weckt Erwartungen.

    "Ich denke, mit 500 Ausstellern haben wir den Tiefpunkt erreicht", sagte Messeleiter Michel Loris-Melikoff am Mittwoch an einer Pressekonferenz. "Aber die Zahl ist nicht wichtig - das wichtigste ist, dass die Aussteller gute Geschäfte machen."

    Von den rund 500 Ausstellern der diesjährigen Ausgabe stammen 108 aus der Schweiz. Eine Mehrheit kommt aus der Uhrenbranche, daneben sind auch Schmuckhersteller und Zulieferer vertreten. Geprägt wird die Ausgabe allerdings von der Abwesenheit der Marken der Swatch-Gruppe.

    Preise und Verpflegung

    Es sei wichtig gewesen, den Ausstellern zuzuhören, sagte der Messeleiter. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Messe die Kommunikation, aber auch den Empfang und die Vereinbarungen mit den Hoteliers bezüglich der Preise überprüfen mussten. "Wir mussten auch das Catering an der Messe verbessern". Auch ein neues Preissystem solle ebenfalls eingeführt, versprach er.

    Den von den Swatch-Marken geräumten Platz füllt die Messe nun vor allem mit einem Pressezentrum und einer neuen Verpflegungszone in der Mitte der Halle.

    Die Swatch-Gruppe wird derweil trotz Abwesenheit an der Messe von der Anwesenheit vieler Branchenakteure in der Schweiz profitieren. "Zahlreiche Händlern wollen uns während ihrer Präsenz in der Schweiz unbedingt sehen, deshalb haben sich einige unserer Marken zu zusammengetan, um sie in Zürich gemeinsam zu treffen." bestätigte ein Sprecher gegenüber der AWP.

    Schweizer Uhrenwoche

    Ab dem kommenden Jahr wollen die Genfer SIHH und die Baselworld, wie bereits bekannt, ihre Termine harmonisieren. Die Entscheidung wurde von Markenvertretern begrüsst. Man sehe, dass die Journalisten und Händler aus der ganzen Welt kämen - es sei wichtig, dass sie nur einmal zu kommen brauchten, sagte etwa Patek Philippe-Chef Thierry Stern.

    Durch die Synchronisation der beiden Anlässe bis 2024 entstehe eine "Swiss Watch Week", sagte auch Eric Bertrand, der Vorsitzende des Händlerkomitees. "Es gibt keinen Krieg der Messen", betonte er.

    ck/tp

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  • 19.03.2019 Uhrenexporte wachsen mit Brexit-Sorgen im Februar

    Uhrenexporte wachsen mit Brexit-Sorgen im Februar

    19.03.2019| 13:59:06

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Im Monat Februar haben die Schweizer Uhrenexporte zugelegt und damit die hohe Hürde aus dem Vorjahr übersprungen. Überrascht hat der starke Anstieg in Grossbritannien, wo sich die Uhrenverkäufer aus Sorge vor einem ungeordneten Brexit mit Uhren eingedeckt haben.

    Der Export von Schweizer Uhren hat nach dem Rückgang im Dezember und dem verhaltenen Jahresstart im Januar an Fahrt gewonnen. Im Februar stieg das Volumen der Uhrenexporte gemäss der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Schweizerischen Uhrenverbands (FH) nominal um 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar entgegen den Erwartungen leicht zulegen konnten. Und das war nicht einfach, schliesslich lag die Latte sowohl im Januar als auch im Februar mit den im Vorjahr erzielten zweistelligen Wachstumsraten sehr hoch.

    Sorgen vor Brexit-Chaos

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im Februar war überraschenderweise Grossbritannien. Dort hat sich das Exportvolumen auf 127 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Beim Uhrenverband glaubt man, dass sich britische Uhrengeschäfte auf einen möglichen ungeordneten Austritt der Insel aus der EU vorbereiten und allfälligen Problemen am Zoll vorbeugen.

    Grossbritannien rückte aufgrund der "Brexit-Hamsterkäufe" in der Rangliste der wichtigsten Exportmärkte für Schweizer Uhrenhersteller um einen Rang auf den vierten Platz vor. Der drittgrösste Markt China fand derweil nach zwei Monaten mit sinkenden Raten in die Wachstumsspur zurück und das Exportvolumen zog um 15 Prozent an. Zweistelliges Wachstum erreichten auch Japan und Singapur.

    Dagegen wurde in den beiden grössten Absatzmärkten Hongkong und USA die jeweils hohe Vergleichsbasis nicht übertroffen: Nach Hongkong wurden in Franken gerechnet 3,8 Prozent weniger verschifft, für die USA resultierte gar ein Minus von 6,6 Prozent.

    Grosse Nachfrage nach teuren Uhren

    Ein Blick auf die Entwicklungen der verschiedenen Preiskategorien zeigt, dass sich teure Schweizer Uhren im Ausland nach wie vor einer grossen Beliebtheit erfreuen. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 7,5 Prozent zu. Dieser Trend sei seit beinahe zwei Jahren ungebrochen,

    Schwach schnitten erneut Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 Franken ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 15 Prozent. In den beiden mittleren Preissegmenten waren die Veränderungen nicht allzu stark.

    In Stückzahlen gerechnet wurden 8,6 Prozent weniger Uhren ins Ausland exportiert. Das ist Ausdruck der entgegengesetzten Entwicklung bei den teuersten und den günstigsten Uhren.

    Anleger kaufen zu

    Die besser als erwartet ausgefallene Februar-Statistik treibt die Kurse der Uhrenaktien in die Höhe. Schliesslich hatten Analysten nicht mit einem Exportanstieg, sondern vielmehr mit einem Rückgang gerechnet.

    Bis am frühen Nachmittag rücken die Titel der Swatch Group um 3,7 Prozent zurück über die Schwelle von 300 Franken vor und die Papiere der Genfer Luxusgruppe Richemont gewinnen gut 2 Prozent. Mit Zurückhaltung wurden dagegen die in der vergangenen Woche von Swatch-Chef Nick Hayek gewohnt optimistischen Aussagen zum Geschäftsverlauf seiner Gruppe aufgenommen.

    Hayek beteuerte am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz, dass Swatch gut ins Jahr 2019 gestartet sei und sich die Uhren in Märkten wie China, den USA, Grossbritannien oder der Schweiz einer "sehr guten" Nachfrage erfreuten. Zugleich warnte er davor, den Exportdaten der Zollverwaltung zu grosse Bedeutung beizumessen. Den sie zeigten nicht auf, wieviele Uhren tatsächlich verkauft werden.

    mk/tt

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  • 19.03.2019 Swatch- und Richemont-Titel nach Exportdaten im Plus

    Swatch- und Richemont-Titel nach Exportdaten im Plus

    19.03.2019| 09:56:26

    Zürich (awp) - Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont sind am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet und führen bei den Schweizer Blue Chips die Gewinner an. Getragen werden die Titel von überraschend gut ausgefallenen Exportdaten.

    Bis um 09.30 Uhr rücken die Papiere der Swatch Group um 1,4 Prozent auf 294 Franken und jene des Genfer Kontrahenten Richemont um 1,5 Prozent auf 73,26 Franken vor. Der Gesamtmarkt (SMI) liegt derweil mit 0,28 Prozent im Plus.

    Im Februar sind die Schweizer Uhrenexporte trotz einer hohen Vorjahresbasis um 3,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einer stabilen oder gar rückläufigen Entwicklung gerechnet.

    Eine positive Überraschung sei der starke Anstieg des Exportvolumens nach Grossbritannien gewesen, meint René Weber von der Bank Vontobel. Das sei mit der Sorge vor einem ungeordneten Brexit zu erklären. Ohne Grossbritannien wären die Exporte um 0,7 Prozent gewachsen. Positiv sei auch die Entwicklung in China zu werten.

    Das Wachstum habe nur in den oberen Preissegmenten stattgefunden, wogegen sich die Exporte von günstigeren Uhren stark rückläufig waren, blickt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen. Eine Folge daraus sei der enttäuschende Rückgang um 8,6 Prozent der Stückzahlen.

    Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient.

    mk/rw

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  • 19.03.2019 Uhrenexporte steigen im Februar dank Bestellungen...

    Uhrenexporte steigen im Februar dank Bestellungen aus Grossbritannien

    19.03.2019| 09:10:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im Februar getragen von den Absatzentwicklungen in China und Grossbritannien die hohe Hürde aus dem Vorjahr übersprungen. Das Exportvolumen stieg nominal um 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Analysten hatten demgegenüber mit einem leichten Rückgang gerechnet.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar entgegen den Erwartungen leicht zulegen konnten. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. In den Monaten Januar und Februar 2018 wuchsen die Ausfuhren mit jeweils zweistelligen Prozentraten.

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im Berichtsmonat sehr unterschiedlich entwickelt. In den beiden grössten Märkten Hongkong und USA seien sie aufgrund der hohen Vergleichsbasis um 3,8 beziehungsweise 6,6 Prozent zurückgegangen, hielt der Verband fest.

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im Februar war überraschenderweise Grossbritannien, wo sich viele Händler aufgrund der Sorge vor einem ungeordneten Austritt aus der EU mit Uhren eingedeckt hätten, hiess es. Der drittgrösste Markt China fand derweil nach zwei Monaten mit sinkenden Raten in die Wachstumsspur zurück und das Exportvolumen zog um 15 Prozent an. Weiterhin stark entwickelt sich der Absatz in Japan (+19%).

    Bei den Preiskategorien schnitten Uhren unter einem Exportwert von 200 Franken wiederum schwach ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 15 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuen sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 7,5 Prozent zu.

    mk/jr

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  • 17.03.2019 Presseschau vom Wochenende 11 (16./17. März)

    Presseschau vom Wochenende 11 (16./17. März)

    17.03.2019| 17:45:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ALPIQ/SCHMOLZ+BICKENBACH: Alpiq-Chef Jens Alder, der als Verwaltungsratspräsident bei Schmolz+Bickenbach nominiert ist, sieht die Doppelbelastung durch das zusätzliche Mandat beim Stahlhersteller als nicht zu viel an: "Nein, ist es nicht. Sonst hätte ich mich nicht zur Verfügung gestellt", sagte Alder in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Beim Stromkonzern Alpiq hatte Alder nach dem per Ende 2018 erfolgten Abgang von Konzernchefin Jasmin Staiblin neben dem Verwaltungsratspräsidium auch die operative Führung übernommen. (SoZ, S. 38)

    SWATCH: Die Schweiz wolle und müsse Agreements mit ihren Partnern abschliessen, aber sie dürfe sich nicht erpressen lassen. Aus diesem Grunde ist Swatch-Chef Nick Hayek dezidiert gegen das Rahmenabkommen mit der EU. Dies erklärte der CEO des grössten industriellen Arbeitgebers der Schweiz am Samstag in der "Samstagsrundschau" von Radio SRF. Sobald die Schweiz auf ihre Eigenheiten poche, die ihre Stärken seien, setze die EU Druck auf, wie etwa mit dem Entzug der Börsenäquivalenz. (SRF, Samstag)

    HUAWEI: Die USA haben in Bern wegen des Aufbaus der 5G-Technologie interveniert. Im Zentrum steht die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei. Diesem wird eine grosse Nähe zur chinesischen Regierung vorgehalten. Die USA fordern, wachsam zu sein. Pierre-Alain Eltschinger, Sprecher des Eidgenössischen Aussendepartements (EDA), bestätigte am Sonntag gegenüber Keystone-SDA einen Bericht der "SonntagsZeitung". Demnach hat sich das EDA auf diplomatischer Ebene mit verschiedenen Partnern ausgetauscht, darunter auch mit der US-Botschaft in Bern. (SonntagsZeitung, S. 4)

    BLS: Nach ungerechtfertigten Subventionen beim Bahnunternehmen BLS überprüft der Bund jetzt auch die SBB. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) bestätigte gegenüber dem "SonntagsBlick", dass eine entsprechende Voruntersuchung eingeleitet worden sei. Am Freitag wurde bekannt, dass BLS wegen fehlerhafter Zinsberechnungen über Jahre zu viele öffentliche Gelder kassiert hat. Das Unternehmen muss deshalb in den nächsten vier Jahren gut 29 Millionen Franken zurückzahlen. Mindestens acht öV-Betriebe setzen dem Bericht zufolge ebenfalls auf möglicherweise fehlerhafte Zinsberechnungen. (Sonntagsblick)

    SERAFE: Die Billag-Nachfolgerin Serafe hat im Streit um Probleme rund um die Radio- und TV-Abgabe Kantone und Gemeinden kritisiert. Diese müssten ihre mangelhaften Register in Ordnung bringen, sagte ein Serafe-Sprecher der "Zentralschweiz am Sonntag" und der "Ostschweiz am Sonntag". Serafe müsse "Tausende von Reklamationen" von Kunden entgegennehmen, die fehlerhafte Rechnungen erhalten hätten wegen "Unschärfen bei der Fakturierung", die aus den von den Gemeinden und Kantonen gelieferten Daten resultiert hätten. (Zentralschweiz/Ostschweiz am Sonntag)

    DROHNEN: Das unkontrollierte Fliegen von Drohnen soll in der Schweiz bald der Vergangenheit angehören. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bereitet für Betreiber und deren Geräte eine Registrierungspflicht ab Mitte 2020 vor, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. "Wir erarbeiten gerade die Grundlagen für ein Drohnenregister", wird BAZL-Sprecher Urs Holderegger zitiert. Die Idee für ein solches Register war bereits 2017 geäussert worden. Die Anmeldung soll laut dem Bericht online erfolgen. Wie die Polizei Zugriff auf die Daten erhalten kann, sei noch in Diskussion. Nach Schätzungen des Bundes wurden in den vergangenen Jahren in der Schweiz über 100'000 Drohnen an Hobbypiloten verkauft. (NZZaS, S. 29)

    CO2-KOMPENSATION: Schweizerinnen und Schweizer haben im vergangenen Jahr anlässlich ihrer Flüge rund um die Welt so viel CO2 kompensiert wie noch nie. Die Menge nahm um 70 Prozent auf 32'000 Tonnen zu, was etwa der Emission von 8000 Flügen von Zürich nach Singapur und retour entspricht, wie die "SonntagsZeitung" unter Berufung auf Zahlen der Klimaschutzstiftung Myclimate berichtet. Im Januar betrug der Anstieg gar 200 Prozent - eine Verdreifachung. Im Februar waren es immer noch plus 70 Prozent. Myclimate bietet Passagieren die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihre Reise mit der Finanzierung von Klimaprojekten andernorts zu kompensieren. 2018 habe die Sensibilisierung für das Thema enorm zugelegt, sagte ein Sprecher der Stiftung. (SoZ, S. 35)

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  • 16.03.2019 Swatch-Chef Nick Hayek stellt sich klar gegen das...

    Swatch-Chef Nick Hayek stellt sich klar gegen das Rahmenabkommen

    16.03.2019| 19:01:50

    Bern (awp/sda) - Die Schweiz wolle und müsse Agreements mit ihren Partnern abschliessen, aber sie dürfe sich nicht erpressen lassen. Aus diesem Grunde ist Swatch-Chef Nick Hayek dezidiert gegen das Rahmenabkommen mit der EU.

    Dies erklärte der CEO des grössten industriellen Arbeitgebers der Schweiz am Samstag in der "Samstagsrundschau" von Radio SRF. Sobald die Schweiz auf ihre Eigenheiten poche, die ihre Stärken seien, setze die EU Druck auf, wie etwa mit dem Entzug der Börsenäquivalenz.

    "Das ist doch nicht akzeptabel. Wir dürfen uns nicht erpressen lassen", führte Hayek aus. Die Schweiz neige zu stark dazu, sich defensiv zu verhalten. "Schauen wir doch einmal, was passiert."

    Aus seiner Sicht ist das Rahmenabkommen wichtiger für Europa als für die Schweiz, auch wenn ständig damit argumentiert werde, der Markt in Europa sei viel grösser. Der Markt in Amerika, Japan und China sei auch gross. Schweizerische Produkte würden dort geschätzt.

    Hayek würde deshalb den Spiess sogar umdrehen. Nach ihm sollte die Schweiz der EU ein Rahmenabkommen anbieten, wie Europa sich organisieren sollte. Ein zentralistisches Europa, das riesige Probleme habe und in vielen Bereichen "sehr weit im Hintertreffen liegt".

    Auf die Frage, weshalb er sich erst jetzt derart dezidiert äussere, meinte Hayek: "Es hat mich niemand gefragt." Es gehe ihm dabei um die Glaubwürdigkeit der Unternehmer, die nun mal keine Politiker seien. Industrielle sollten sich nicht über den politischen Diskurs profilieren und vereinnahmen lassen. Denn Industrielle seien keine Politiker. "Aber wenn man mich fragt, dann gebe ich eine klare Antwort."

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  • 14.03.2019 Swatch setzt auf gute Nachfrage aus China

    Swatch setzt auf gute Nachfrage aus China

    14.03.2019| 15:59:39

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Das Geschäft des Uhrenkonzerns Swatch hat sich 2018 nach gutem Beginn in der zweiten Jahreshälfte überraschend stark abgeschwächt. Konzernchef Nick Hayek blickt dennoch gewohnt optimistisch in die Zukunft. Für Zuversicht sorgt die gute Nachfrage in China.

    "China ist für uns eine grosse Chance", sagte Hayek an der Bilanzmedienkonferenz vom Donnerstag am neu gebauten Hauptsitz in Biel. Insbesondere die Verkäufe der teureren Uhren von Marken wie Longines oder Omega erfreuen sich ihm zufolge einer nach wie vor "sehr guten" Nachfrage. Zulegen könne man aber auch in anderen Märkten, wie etwa den USA, Grossbritannien oder in der Schweiz.

    Mit chinesischen Kunden erzielt Swatch geschätzt rund die Hälfte des Gruppenumsatzes, der im letzten Jahr trotz Baisse im Weihnachtsgeschäft um gut 6 Prozent auf 8,48 Milliarden Franken gestiegen war. Konsumfreudige Chinesen kaufen Schmuck und Uhren nicht nur im eigenen Land, sondern vor allem auch auf ihren Reisen.

    Gelbwesten-Proteste belasten

    Das Geschäft mit Touristen geriet zuletzt jedoch in Frankreich ins Stocken. Der Grund sind die Gelbwesten-Proteste, die sich gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron richten und vor allem in Paris zu Strassenblockaden und Ausschreitungen mit der Polizei führten.

    Auf Verlangen der französischen Sicherheitskräfte habe man seit Mitte November die Geschäfte etwa an der berühmten Avenue des Champs-Elysées während mehrerer Samstage schliessen und gar verbarrikadieren müssen, sagte Hayek. "Die Proteste dauern weiter, und unsere Umsätze in Frankreich gehen noch immer zurück."

    Probleme in der Produktion

    Zu schaffen machen Swatch nebst den Unruhen in Frankreich und der nachlassenden Nachfrage nach günstigeren Uhren auch Kapazitätsengpässe in der Produktion bestimmter Komponenten. Dies führte im letzten Jahr besonders bei Longines und Omega zu Lieferrückständen und der Gruppe ging dadurch ein Umsatzvolumen von rund 300 Millionen Franken verloren.

    Als vollständig vertikal organisiertes Unternehmen, das alle Uhrenkomponenten in verschiedenen Gesellschaften selbst herstellt, gehe Swatch das Risiko von Lieferengpässen ein, erklärte Hayek. Man habe aber die nötigen Massnahmen ergriffen, und die Situation in der Produktion werde sich im Verlauf des ersten Halbjahres deutlich verbessern, versprach er.

    Die Produktionsprobleme drückten auch aufs Ergebnis. Dennoch kletterte der operative Gewinn im letzten Jahr um gut 15 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken und der Reingewinn um knapp 15 Prozent auf 867 Millionen. Die Aktionäre sollen je Inhaberaktie eine Dividende von 8,00 Franken (+50 Rappen) und je Namenaktie von 1,60 Franken (+10 Rappen) erhalten.

    "Erfolgreicher" Start mit "Swatch Pay"

    Um in Zukunft bei der jungen Käuferschaft zu punkten, hat Swatch im Januar in der Schweiz die "Swatch Pay" lanciert. Das ist eine Uhr mit Bezahlfunktion, wobei die eigene Kreditkarte hinterlegt wird und mit einem NFC-Chip (Near Field Communication) am Kreditkartenterminal rasch bezahlt werden kann.

    Der Verkauf der "Swatch Pay"-Uhr, die in China bereits seit gut anderthalb Jahren erhältlich ist, sei hierzulande sehr gut angelaufen, erklärte Hayek ohne konkrete Zahlen zu nennen. Dabei habe man bei den Banken, welche die Zahlvorgänge verantworten, einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen. Bis auf Postfinance habe man sich mit den meisten Banken einigen können.

    Schwieriger gestalte sich die geplante Einführung in anderen europäischen Märkten wie Deutschland, Italien oder Grossbritannien, fuhr Hayek fort. Dort gebe es vonseiten der Banken grösseren Widerstand.

    mk/ys

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  • 14.03.2019 Swatch-Chef Nick Hayek hat 2018 mehr verdient als...

    Swatch-Chef Nick Hayek hat 2018 mehr verdient als im Vorjahr

    14.03.2019| 07:46:14

    Biel (awp) - Der Chef der Swatch Group, Nick Hayek, hat 2018 mehr verdient als noch 2017. Die höheren Bezüge überraschen nicht, schliesslich ist der Uhrenkonzern im vergangenen Jahr gewachsen und konnte den Gewinn steigern. Zum Jahresende hin hat sich das Wachstum allerdings abgeschwächt.

    Hayek erhielt im letzten Jahr 7,26 Millionen Franken nach zuvor 6,97 Millionen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Die Hauptbestandteile des Salärs sind eine Basis-Vergütung im Umfang von 1,5 Millionen, ein Bonus von 3,1 Millionen sowie Aktienoptionen in Höhe von gut 2 Millionen Franken. Zudem erhält Hayek für sein Verwaltungsratsmandat 168'000 Franken.

    Seine Schwester Nayla, die den Verwaltungsrat präsidiert, wurde für ihre Arbeit mit 4,65 Millionen Franken entschädigt, nachdem sie 2017 ein Salär in Höhe von 4,38 Millionen erhalten hatte. Für die gesamte Geschäftsleitung bezahlt Swatch total 37,2 Millionen an Gehältern nach 33,5 Millionen im Vorjahr.

    Das Jahr 2018 hatte für die Swatch Group gut begonnen, zum Jahresende hin verlor das Geschäft jedoch spürbar an Schwung. Dennoch legte der Umsatz um 6,1 Prozent auf 8,48 Milliarden Franken zu, der operative Gewinn stieg um gut 15 Prozent auf 1,15 Milliarden und der Reingewinn um knapp 15 Prozent auf 867 Millionen, wie Swatch bereits Ende Januar mitgeteilt hatte.

    Den Aktionären will die Gruppe erneut mehr Geld ausschütten: Je Inhaberaktie soll eine Dividende von 8,00 Franken (+50 Rappen) und je Namenaktie 1,60 Franken (+10 Rappen) bezahlt werden. Nach einem schwachen Monat Dezember sei der Start ins neue Jahr geglückt, hielt Swatch zum Ausblick fest. Im Januar sei die Gruppe verglichen mit dem sehr guten Vorjahresmonat gewachsen.

    Am heutigen Donnerstag präsentiert Swatch-Chef Hayek das Ergebnis des Jahres 2018 an der in Biel stattfindenden Bilanzmedienkonferenz.

    mk/tt

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  • 25.02.2019 Reuters: Swatch zieht Samsung wegen Verletzung vo...

    Reuters: Swatch zieht Samsung wegen Verletzung von Markenrechten vor Gericht

    25.02.2019| 20:01:46

    Zürich (awp) - Swatch hat offenbar eine Beschwerde vor einem US-Gericht gegen Samsung eingereicht. Der Uhrenhersteller belange die Koreaner dafür, die eigenen Markenrechte für herunterladbare "Watchfaces" von Smartwatches verletzt zu haben. Dies berichtete Reuters am Montagabend und zitierte aus dem Dokument, das am Gericht im Southern District of New York eingereicht wurde.

    Swatch stelle fest, dass die Zifferblätter der koreanischen Unternehmen "identische oder praktisch identische Merkmale tragen" wie die eigenen Marken Longines, Omega, Swatch oder etwa Tissot. Swatch fordert dem Bericht zufolge einen Prozess und mache auch unlauteren Wettbewerb und unlautere Geschäftspraktiken geltend.

    Swatch war am Montag nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

    ra/

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  • 25.02.2019 Swatch- und Richemont-Aktien stark - Hoffnung auf...

    Swatch- und Richemont-Aktien stark - Hoffnung auf Beilegung des Handelsstreits

    25.02.2019| 10:34:11

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Swatch und Richemont sind am Montag mit steigenden Kursen in die neue Börsenwoche gestartet. Die Aussicht auf ein möglicherweise baldiges Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China geben den Papieren Auftrieb. Die Kauflust chinesischer Konsumenten ist für die Luxusgüterbranche entscheidend, wenn es um den Erfolg geht.

    Nebst der Entspannung im Handelsstreit dürften Swatch und Richemont auch von einer Höherstufung des Luxusgütersektors durch die UBS auf "Overweight" profitieren, wie es im Handel heisst. Die Inhaberaktien der Swatch Group rücken bis um 10 Uhr um 2,7 Prozent auf 291,80 Franken vor, während Richemont 2,5 Prozent auf 76,18 Franken gewinnen. Der Gesamtmarkt avanciert gemessen am SMI mit 0,2 Prozent.

    China ist für Swatch und Richemont der wichtigste Absatzmarkt. Schätzungen zufolge erzielen die Bieler rund die Hälfte ihres Umsatzes mit chinesischen Kunden, beim Genfer Luxusgüterkonzern dürften es an die 40 Prozent sein. Chinesen kaufen Schmuck und Uhren nicht nur im eigenen Land, sondern vor allem auch auf Reisen durch Europa oder ins Shopping-Mekka Hongkong. Das Label Swiss Made geniesst dabei einen hohen Stellenwert.

    Alles was die Kauflust der Chinesen belasten könnte, ist somit gleichzeig ein Risiko für Schweizer Uhrenhersteller. Analysten und Händler sehen den Handelsstreit zwischen den USA und China als ein solches. Derzeit führen die beiden Parteien Gespräche, um den Streit beizulegen. Das angekündigte Treffen Donald Trumps mit seinem chinesischen Amtskollegen im März spreche dafür, dass es beide Seiten jetzt wirklich ernst meinten, hofft ein Händler.

    Denn die Zeit drängt: Die USA haben bis am 1. März eine Frist gesetzt. Bis dahin soll geprüft werden, ob allenfalls Zölle auf ausgewählten chinesischen Importwarten erhöht werden. Immerhin hätten die Fortschritte in den Gesprächen Donald Trump dazu bewogen, die Frist für die Zollerhöhung allenfalls nach hinten zu schieben, sieht ein Händler Anzeigen einer Entspannung.

    Allgemein bleibt die Lage für die Uhrenbranche jedoch angespannt. René Weber von der Bank Vontobel geht in seinem jüngsten Bericht davon aus, dass sich das Wachstum der Uhrenexporte im laufenden Jahr weiter abschwächen dürfte. Die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr liege für die ersten Monate des Jahres auf einem hohen Niveau.

    Für die Swatch Group belässt Weber seine Einschätzung auf "Hold". Der Aktie fehlten positive Impulsgeber, glaubt er. Im Gegensatz dazu könne das hochmargige Schmuckgeschäft von Richemont weiterhin stark zulegen, und auch im Uhrensegment sei für die teuren Produkte Besserung in Sicht. Die Richemont-Aktie wird von der Bank Vontobel denn auch weiterhin "Kauf" empfohlen.

    mk/uh

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  • 19.02.2019 Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus i...

    Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

    19.02.2019| 17:50:22

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskursen von Swatch und Richemont ergänzt)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben zu Beginn des neuen Jahres nur unwesentlich mehr Zeitmesser ins Ausland exportiert als vor einem Jahr. Das überrascht kaum, da die Latte hoch lag. Besonders deutlich zeigt sich dies in China.

    Insgesamt haben die Uhrenexporte im Januar nominal um 0,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zugelegt, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Nach dem Rückgang im Dezember habe sich die Lage damit stabilisiert, hiess es.

    Analysten gingen gar von einem Rückgang der Uhrenexporte aus. Der Grund sind die guten Resultate des Vorjahres. Im Januar 2017 waren die Exporte um rund 13 Prozent in die Höhe geklettert. Die ungünstigen Basiseffekte dürften die Exportzahlen im ersten Halbjahr 2019 weiter beeinträchtigen, glaubt man beim Uhrenverband.

    Rückgang in China

    Das Geschäft im wichtigsten Absatzmarkt für die Schweizer Uhrenindustrie, Hongkong, hat sich im Januar gut entwickelt. In die ehemalige britische Kolonie wurden Uhren im Wert von 245 Millionen Franken exportiert, das ist ein Plus von beinahe 2 Prozent. Hongkong macht einen Anteil von 15 Prozent an den gesamten Uhrenexporten aus.

    Die USA als zweitgrösster Markt verzeichneten gar ein Plus von 9 Prozent. Deutlich rückläufig waren hingegen die Ausfuhren nach China, die um 15 Prozent zurückfielen. Im Vorjahr hatte bei China jedoch ein Plus von 44 Prozent und somit ein hoher Basiseffekt für den diesjährigen Januar resultiert.

    Die grössten Wachstumsraten verzeichneten Japan (+29%) und Grossbritannien (+24%). Die beiden europäischen Länder Frankreich (-12%) und Italien (-16%) mussten sehr deutliche Rückgänge hinnehmen.

    Teure Uhren sind gefragt

    Einer guten Nachfrage erfreuten sich nur teure Uhren. In der obersten Preisklasse mit Uhren zu Preisen ab 3'000 Franken nahmen die Exporte sowohl in Stück als auch in Franken gemessen zu. Die Entwicklung in den drei übrigen Preiskategorien fiel dagegen enttäuschend aus. Besonders schwach schnitten Uhren unter einem Exportwert von 500 Franken ab.

    Die Aktien der grössten Uhrenhersteller Swatch und Richemont haben unterschiedlich auf die Exportdaten reagiert. Swatch büssten am Ende 1,3 Prozent, Richemont gaben lediglich um 0,1 Prozent nach. Swatch litten den Analysten zufolge darunter, dass die unteren Preissegmente sich schwach entwickelten hätten. Die Richemont-Marken verkaufen in erster Linie teure Uhren.

    Steigende Exporte und Importe

    Der Schweizer Aussenhandel als Ganzes ist mit positiven Vorzeichen in das neue Jahr gestartet. Gemäss den Angaben der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) stiegen die Exporte im Januar saisonbereinigt verglichen mit dem Vormonat um 1,1 Prozent auf 18,86 Milliarden Franken. Die Importe legten gar um 3,4 Prozent auf 17,47 Milliarden zu. In der Handelsbilanz ergibt sich damit ein Überschuss von 1,39 Milliarden.

    Der Trend zeige bei den Ausfuhren seit Oktober 2018 aufwärts, auch wenn die Werte im Dezember noch deutlich rückläufig waren, hielt die EZV fest. Die Importe erreichten derweil wieder das Niveau von Mitte letzten Jahres.

    Das Exportwachstum sei breit abgestützt, hiess es. Im Januar verzeichneten nebst den Uhren auch die Lieferungen von Maschinen und Elektronik, jene von chemisch-pharmazeutischen Produkten oder von Präzisionsinstrumenten ein Plus.

    Ein differenziertes Bild zeigte sich hinsichtlich der drei Hauptmärkte: Während die Exporte Richtung Asien - nach dem kräftigen Minus um 7 Prozent im Dezember 2018 - um hohe 9,3 Prozent zulegten, verringerten sich die Ausfuhren nach Europa um 1,3 Prozent und jene nach Nordamerika um 3,2 Prozent.

    uh/rw/mk

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  • 19.02.2019 Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus i...

    Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

    19.02.2019| 12:55:26

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben zu Beginn des neuen Jahres nur unwesentlich mehr Zeitmesser ins Ausland exportiert als vor einem Jahr. Das überrascht kaum, da die Latte hoch lag. Besonders deutlich zeigt sich dies in China.

    Insgesamt haben die Uhrenexporte im Januar nominal um 0,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zugelegt, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Nach dem Rückgang im Dezember habe sich die Lage damit stabilisiert, hiess es.

    Analysten gingen gar von einem Rückgang der Uhrenexporte aus. Der Grund sind die guten Resultate des Vorjahres. Im Januar 2017 waren die Exporte um rund 13 Prozent in die Höhe geklettert. Die ungünstigen Basiseffekte dürften die Exportzahlen im ersten Halbjahr 2019 weiter beeinträchtigen, glaubt man beim Uhrenverband.

    Rückgang in China

    Das Geschäft im wichtigsten Absatzmarkt für die Schweizer Uhrenindustrie, Hongkong, hat sich im Januar gut entwickelt. In die ehemalige britische Kolonie wurden Uhren im Wert von 245 Millionen Franken exportiert, das ist ein Plus von beinahe 2 Prozent. Hongkong macht einen Anteil von 15 Prozent an den gesamten Uhrenexporten aus.

    Die USA als zweitgrösster Markt verzeichneten gar ein Plus von 9 Prozent. Deutlich rückläufig waren hingegen die Ausfuhren nach China, die um 15 Prozent zurückfielen. Im Vorjahr hatte bei China jedoch ein Plus von 44 Prozent und somit ein hoher Basiseffekt für den diesjährigen Januar resultiert.

    Die grössten Wachstumsraten verzeichneten Japan (+29%) und Grossbritannien (+24%). Die beiden europäischen Länder Frankreich (-12%) und Italien (-16%) mussten sehr deutliche Rückgänge hinnehmen.

    Teure Uhren sind gefragt

    Einer guten Nachfrage erfreuten sich nur teure Uhren. In der obersten Preisklasse mit Uhren zu Preisen ab 3'000 Franken nahmen die Exporte sowohl in Stück als auch in Franken gemessen zu. Die Entwicklung in den drei übrigen Preiskategorien fiel dagegen enttäuschend aus. Besonders schwach schnitten Uhren unter einem Exportwert von 500 Franken ab.

    Die Aktien der grössten Uhrenhersteller Swatch und Richemont haben am Dienstag kaum auf die Exportdaten reagiert. Bis am Mittag verlieren Swatch mit -0,7 Prozent und Richemont mit -0,4 Prozent nur geringfügig mehr an Wert als der Gesamtmarkt. Swatch leiden Analysten zufolge darunter, dass die unteren Preissegmente sich schwach entwickelten hätten.

    Steigende Exporte und Importe

    Der Schweizer Aussenhandel als Ganzes ist mit positiven Vorzeichen in das neue Jahr gestartet. Gemäss den Angaben der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) stiegen die Exporte im Januar saisonbereinigt verglichen mit dem Vormonat um 1,1 Prozent auf 18,86 Milliarden Franken. Die Importe legten gar um 3,4 Prozent auf 17,47 Milliarden zu. In der Handelsbilanz ergibt sich damit ein Überschuss von 1,39 Milliarden.

    Der Trend zeige bei den Ausfuhren seit Oktober 2018 aufwärts, auch wenn die Werte im Dezember noch deutlich rückläufig waren, hielt die EZV fest. Die Importe erreichten derweil wieder das Niveau von Mitte letzten Jahres.

    Das Exportwachstum sei breit abgestützt, hiess es. Im Januar verzeichneten nebst den Uhren auch die Lieferungen von Maschinen und Elektronik, jene von chemisch-pharmazeutischen Produkten oder von Präzisionsinstrumenten ein Plus.

    Ein differenziertes Bild zeigte sich hinsichtlich der drei Hauptmärkte: Während die Exporte Richtung Asien - nach dem kräftigen Minus um 7 Prozent im Dezember 2018 - um hohe 9,3 Prozent zulegten, verringerten sich die Ausfuhren nach Europa um 1,3 Prozent und jene nach Nordamerika um 3,2 Prozent.

    uh/rw/mk

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Stammdaten

Branche/Sektor Uhren & Schmuck
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol UHR
Valor 1225515
ISIN CH0012255151

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Perf. laufende Woche -9.70 -3.32%
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Tief 1J 269.30 (08.02.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG