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Aktuelle News

  • 16.05.2019 Helvetia steigert 2018 das Prämienvolumen im BVG-...

    Helvetia steigert 2018 das Prämienvolumen im BVG-Geschäft

    16.05.2019| 08:15:00

    St. Gallen (awp) - Die Versicherungsgruppe Helvetia ist in der beruflichen Vorsorge gemessen an den Prämieneinahmen im vergangenen Jahr gewachsen. Die Gesellschaft sieht aber die zweite Säule in einer Systemkrise und fordert eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes.

    Insgesamt nahm das Prämienvolumen 2018 um 2 Prozent auf 2,62 Milliarden Franken zu, wie Helvetia am Donnerstag mitteilte. Während dabei die sogenannten periodischen Prämien mit einem Zuwachs von 4 Prozent deutlich stiegen, nahmen die Einmaleinlagen lediglich um 0,9 Prozent zu.

    Die Anzahl der Versicherten stieg um 4 Prozent auf 234'599. Die Zahl der Kollektivverträge blieb dagegen unverändert auf 17'498. Der Versicherer begründet die Stagnation bei den Kollektivverträgen damit, dass er angesichts der "realitätsfremden Rahmenbedingungen mit einem viel zu hohen Umwandlungssatz im BVG-Obligatorium" eine restriktive Zeichnungspolitik verfolgte.

    Im Geschäft, das der Mindestquote unterstellt ist, wurden die Guthaben des BVG-Obligatoriums mit dem Mindestzins von 1 Prozent verzinst. Den überobligatorischen Guthaben wurden 0,75 Prozent gutgeschrieben.

    Die auf Basis der Marktwerte ermittelte Netto-Performance lag derweil mit 0,04 Prozent knapp im positiven Bereich. Neben der Aktienmarktentwicklung waren gemäss Mitteilung insbesondere die erhöhten Zinsaufschläge auf den Unternehmensanleihen für die Verschlechterung gegenüber 2017 verantwortlich.

    Der Betriebsaufwand nahm im BVG-Geschäft der Helvetia im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 103,4 Millionen Franken zu. Der Aufwand pro aktiv versicherte Person blieb dabei mit 477 Franken nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (479 Fr.). Das Betriebsergebnis belief sich auf 54,1 Millionen, was 6 Prozent weniger als im Vorjahr war.

    Senkung des Umwandlungssatzes gefordert

    Bezogen auf den Ausblick zeichnet der Versicherer ein düsteres Bild. Die zweite Säule befinde sich aufgrund der demografischen Entwicklung und der tiefen Zinsen in einer Systemkrise, schreibt Helvetia. Um diese Krise meistern zu können, sei eine Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes zwingend notwendig.

    "Weiter muss ein Beitrag zur Finanzierung der Rentenumwandlungsverluste eingeführt werden. Eine Erhöhung der Altersgutschriften als Kompensationsmassnahme sollte zudem das Leistungsniveau sichern", sagt in der Mitteilung Donald Desax, Leiter Berufliche Vorsorge Schweiz.

    Die Helvetia rechnet zudem vor, dass es im letzten Jahr aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen in ihren Büchern zu einer "ungerechten und systemfremden" Umverteilung von aktiv Versicherten hin zu Rentenbezügern im Umfang von 160 Millionen Franken gekommen ist. Um diesem Effekt entgegenzutreten, hat Helvetia Massnahmen ergriffen. Dazu gehöre beispielsweise eine Umwandlungssatzsenkung mit Anrechnungsprinzip, hiess es.

    sig/mk

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  • 30.04.2019 Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    30.04.2019| 08:40:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Versicherungsgesellschaften erfüllen die von der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) geforderte Risikofähigkeit deutlich. Mit 254 Prozent (Pax Holding), 242 Prozent (Bâloise), 222 Prozent (Helvetia) und 221 Prozent (Zurich) liegen die so genannten SST-Quoten weit über dem geforderten Minimalwert von 100 Prozent.

    Die Schweizer Versicherungen sind von der Finma verpflichtet, per Ende April einen Bericht über ihre Finanzlage zu veröffentlichen. Angewandt werden muss dabei der so genannte Schweizer Solvenztest (SST), mit dem die ökonomische Risikosituation einer Versicherung geprüft werden kann. In seinen Grundsätzen entspricht der SST den unter dem Namen Solvency II bekannten EU-Richtlinien.

    Konkret wird beim SST das Eigenkapital mit den Risiken abgeglichen, die eine Versicherung eingegangen ist. Von der Finma sind die Kapitalanforderungen dabei gemäss den Angaben auf der Webseite so festgelegt worden, dass ein Versicherer auch bei einem negativen Ereignis, das nur alle hundert Jahre eintritt, kapitalmässig nicht in Bedrängnis kommt.

    Solvenzquoten alle über 200 Prozent

    Die Bâloise weist in ihrem "Bericht über die Finanzlage" (Büfl) eine Solvenzquote von 242 Prozent aus. Im Vorjahr kam die Versicherungsgesellschaft noch auf eine Quote von 262 Prozent, wobei die Veränderung gemäss Medienmitteilung vom Dienstag im Wesentlichen auf die Anwendung des neuen Standardmodells zurückzuführen sei. Mit ihrer Solvenz unterstreiche sie erneut ihre seit Jahren äusserst solide Kapitalisierung und gehöre nach wie vor zu einer der bestkapitalisiertesten Versicherungsgesellschaften in Europa, schreibt die Bâloise.

    Helvetia meldet eine SST-Quote von 222 Prozent. Gemäss Angaben der Versicherungsgruppe konnte sie die Quote im Vergleich zum Vorjahr damit um 10 Prozentpunkte steigern. Die Helvetia sieht die Steigerung auch als Resultat ihres Geschäftserfolges im vergangenen Jahr, der sich trotz schwacher Aktienmärkte, tieferen Zinsen und höheren Kreditspreads positiv auf die SST-Quote ausgewirkt habe.

    Der Versicherungskonzern Zurich kommt per 1. Januar 2019 auf eine SST-Quote von 221 Prozent. Ein Jahr davor hatte die Quote noch bei 216 Prozent gelegen. Dieser Wert übertreffe nicht nur die Solvabilitätsanforderungen deutlich und belege die anhaltende Stärke der Bilanz, sondern spiegele auch das disziplinierte Kapitalmanagement der vergangenen Jahre wider, schreibt die Zurich.

    Die Pax Versicherung schliesslich steigerte ihre SST-Quote von 225 Prozent im Vorjahr auf 254 Prozent zu Beginn des laufenden Jahres.

    jr/mk

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  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute N...

    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019| 13:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

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  • 20.03.2019 Bei Helvetia wird Barbara Bolliger neue Leiterin ...

    Bei Helvetia wird Barbara Bolliger neue Leiterin des Generalsekretariats

    20.03.2019| 08:31:00

    Zürich (awp) - Bei Helvetia Versicherungen wird Barbara Bolliger ab 1. Juli neue Leiterin des Generalsekretariats. Die Rechtsanwältin kommt von Swissgrid und folgt auf Christophe Niquille, der in den Ruhestand geht.

    Bolliger habe seit 2009 das Generalsekretariat beim nationalen Stromnetzbetreiber Swissgrid geleitet, geht aus einer Mitteilung von Helvetia vom Mittwoch hervor. Zuvor war sie in einer grossen Wirtschaftskanzlei in Zürich als Anwältin tätig.

    Niquille war während 18 Jahren für Helvetia tätig, seit 2009 als Generalsekretär, also als Sekretär des Verwaltungsrats. Das Generalsekretariat habe "viel zur dynamischen Entwicklung von Helvetia beigetragen", liess sich Verwaltungsratspräsidentin Doris Russi Schurter in der Mitteilung zitieren. Sie denke da insbesondere an die zusätzlichen Aufgaben beim Zusammenschluss mit Nationale Suisse.

    ys/rw

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  • 06.03.2019 Börsencrash im Dezember schlägt auf Helvetia-Erge...

    Börsencrash im Dezember schlägt auf Helvetia-Ergebnis durch

    06.03.2019| 14:18:47

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Absturz der Börsen im November und Dezember hat beim Versicherer Helvetia 2018 aufs Ergebnis durchgeschlagen. Das Versicherungsgeschäft an sich lief allerdings wegen geringerer Schäden besser als im Vorjahr. Zudem kann Helvetia von der derzeitigen Erholung der Börsen profitieren.

    Unter dem Strich erzielte Helvetia im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 431 Millionen Franken. Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das Vorjahresergebnis sei allerdings noch erheblich durch Effekte aus den 2014 getätigten Akquisitionen von Nationale Suisse und Basler Österreich belastet gewesen, erklärte Finanzchef Paul Norton am Mittwoch auf der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Rechnet man die Akquisitionseffekte heraus, wäre der Gewinn um gut 11 Prozent gefallen.

    Schuld daran sei ausschliesslich der Einbruch der Aktienmärkte gegen Jahresschluss, sagte Konzernchef Philipp Gmür. "Wir wurden von den Wirren an den Börsen im Dezember getroffen."

    Robustes Versicherungsresultat

    Diese hätten zu deutlich niedrigeren Anlageerträgen geführt. Und so fiel in der Nicht-Lebensversicherung der Gewinn um 8,7 Prozent auf 332 Millionen Franken.

    Versicherungstechnisch lief es indes besser: Eine geringere Belastung aus Naturkatastrophen bei gutem Basisschadenverlauf führte zu einer Verbesserung des Schaden-Kosten-Satzes (Combined Ratio) auf 91,0 Prozent nach 91,8 Prozent im Vorjahr. Dies sei ein sehr gutes Niveau, schrieb der Konzern. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

    Im Vorjahr war das Ergebnis bei den Spezialversicherungen noch von drei Hurrikanen belastet worden, die in den USA und in der Karibik gewütet hatten. Diese Naturkatastrophen seien nun weggefallen, sagte Norton. Unter den Spezialversicherungen bietet Helvetia technische Versicherungen, Transport-, Kunst- und Rückversicherungen an. Dieses Geschäft kehrte versicherungstechnisch in die Gewinnzone zurück.

    In der Schweiz lief das Nicht-Lebengeschäft noch besser. Der Schaden-Kosten-Satz sank von bereits sehr tiefen 83,1 auf noch bessere 82,7 Prozent. Auch im Europa-Geschäft gelang eine leichte Verbesserung. Alle Segmente hätten versicherungstechnisch robuste Resultate geliefert, sagte Konzernchef Gmür.

    Gewinneinbruch im Lebengeschäft

    Im Lebensversicherungsgeschäft brach der Gewinn gar um 23 Prozent auf 147,9 Millionen Franken ein. Niedrigere Aufwendungen für zinsbedingte Nachreservierungen in der Schweiz und in Europa sowie tiefere Überschussbeteiligungen vermochten die geringeren technischen Ergebnisse und deutlich tiefere Gewinne auf Kapitalanlagen nicht ganz zu kompensieren.

    Demgegenüber habe sich das Neugeschäft erfreulich entwickelt, hiess es. Die Neugeschäftsmarge erreichte 1,7 Prozent nach 1,8 Prozent im Vorjahr. Das sei ein sehr guter Wert, sagte Gmür.

    Sehr zufrieden zeigte sich der Konzernchef mit dem Wachstum der Gruppe. Das Geschäftsvolumen kletterte um 5 Prozent auf 9,1 Milliarden Franken. Dabei halfen Währungseffekte.

    Mit den Ergebnissen hat Helvetia die Erwartungen der Finanzgemeinde leicht übertroffen. Vor allem auf operativer Ebene habe der Versicherer überzeugt, urteilte ein Analyst. An der Schweizer Börse legte die Aktie bis gegen 13.15 Uhr um 3 Prozent auf 619,50 Franken zu.

    Börsenerholung hilft

    Konzernchef Gmür sagte: "Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Wir haben unsere wichtigen Kennzahlen erreicht oder übertroffen. Das heisst, wir sind sehr zufrieden mit dem Wachstum und mit der technischen Profitabilität unseres Portfolios. Genauso wie der Konzern im vergangenen Jahr unter dem Börsensturz gelitten habe, profitiere Helvetia jetzt vom derzeitigen Börsenaufschwung.

    Auch mit der Strategie 20.20 sei man auf Kurs, sagte Gmür. Das Volumen soll bis nächstes Jahr die Marke von 10 Milliarden Franken erreichen. Zudem wolle Helvetia neue Produkte und Dienstleistungen in der Schweiz und in Europa lancieren sowie neue Geschäftsmodelle etablieren.

    Ein Beispiel sei die Zusammenarbeit mit der Online-Handwerkerplattform Jarowa. Damit können bei einem Gebäudeschaden direkt geeignete Handwerker gesucht werden. Der Kunde muss nur noch einen Termin mit dem Handwerker vereinbaren. Das Einholen von Offerten oder die Klärung, welche Reparaturen gedeckt sind, entfällt.

    jb/ra

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  • 06.03.2019 Helvetia-Aktien nach Jahreszahlen gesucht

    Helvetia-Aktien nach Jahreszahlen gesucht

    06.03.2019| 10:56:55

    Zürich (awp) - Die Helvetia-Aktien legen am Mittwoch nach der Veröffentlichung von Jahreszahlen zu. In ersten Kommentaren sprechen die Analysten einhellig von soliden Resultaten leicht oberhalb der Erwartungen.

    Die Helvetia-Aktien gewinnen am Mittwoch bis 9.30 Uhr um 2,1 Prozent auf Franken. Gehandelt wurden bislang ein Viertel eines durchschnittlichen Tagesvolumens. Der Gesamtmarkt SPI liegt derweil mit 0,1 Prozent im Minus.

    Wie erwartet sei der Lebensbereich im vergangenen Jahr von den volatilen Kapitalmärkten belastet worden, schreibt die UBS in einem Kommentar. Die zugrunde liegende Entwicklung im Nicht-Lebensbereich sei aber besser als erwartet ausgefallen und auch die Kapitalposition bleibe des Versicherers stark. Ausserdem zeuge die erhöhte Dividende vom Willen des Unternehmens, Kapital an die Aktionäre zurückfliessen zu lassen.

    Auch die ZKB zeigt sich mit dem Zahlenset insgesamt zufrieden. Vor allem auf operativer Ebene habe der Versicherer überzeugt, schreibt der zuständige Experte. Die positive Entwicklung im Nicht-Lebensgeschäft sei dabei vor allem auf ein starkes Europageschäft und weiterhin boomende Rückversicherung zurückzuführen.

    an/ra

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  • 06.03.2019 Versicherer Helvetia erzielt 2018 mehr Reingewinn

    Versicherer Helvetia erzielt 2018 mehr Reingewinn

    06.03.2019| 08:38:47

    St. Gallen (awp) - Der Versicherer Helvetia hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Reingewinn kletterte um 6,9 Prozent auf 431 Millionen Franken. Dabei half, dass der Versicherungskonzern von grösseren Naturkatastrophenbelastungen zumeist verschont geblieben ist.

    Das Geschäftsjahr 2018 sei erfreulich gewesen, erklärte Konzernchef Philipp Gmür am Mittwoch in einem Communiqué: "Trotz der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten erzielten wir ein solides Ergebnis."

    In der Nicht-Lebensversicherung fiel der Gewinn um 8,7 Prozent auf 332 Millionen Franken. Auf das Ergebnis geschlagen habe die deutlich schwächere Performance der Aktienmärkte, die im vergangenen Dezember regelrecht einbrachen. Dies habe zu deutlich niedrigeren Anlageresultaten geführt, teilte der Versicherer am Mittwoch in einem Communiqué mit.

    Versicherungstechnisch lief es indes besser: Eine geringere Belastung aus Naturkatastrophen bei gutem Basisschadenverlauf führte zu einer Verbesserung des Schaden-Kosten-Satzes (Combined Ratio) auf 91,0 Prozent nach 91,8 Prozent im Vorjahr. Dies sei ein sehr gutes Niveau, schrieb der Konzern. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

    In der Lebensversicherung brach der Gewinn um 23,4 Prozent auf 147,9 Millionen Franken ein. Niedrigere Aufwendungen für zinsbedingte Nachreservierungen in der Schweiz und in Europa sowie tiefere Überschussbeteiligungen vermochten die geringeren technischen Ergebnisse und deutlich tiefere Gewinne auf Kapitalanlagen nicht ganz zu kompensieren.

    Demgegenüber habe sich das Neugeschäft erfreulich entwickelt, hiess es. Die Neugeschäftsmarge erreichte 1,7 Prozent nach 1,8 Prozent im Vorjahr.

    Erwartungen teilweise erfüllt

    Das Eigenkapital der Gruppe sank um 2,5 Prozent auf 5,097 Milliarden Franken.

    Damit hat die Gruppe die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Reingewinn erfüllt, bei der Combined Ratio übertroffen und beim Eigenkapital verfehlt. Analysten haten im Schnitt mit einem Reingewinn von 430,8 Millionen Franken gerechnet. Für die Combined Ratio hatten sie 91,7 Prozent prognostiziert und beim Eigenkapital 5,21 Milliarden Franken.

    Das Geschäftsvolumen der Gruppe wuchs 2018 um 3,9 Prozent auf 9,073 Milliarden Franken. Im Nichtlebengeschäft wuchs Helvetia insgesamt um 3,5 Prozent und im Lebengeschäft um 1,5 Prozent.

    Am Erfolg sollen auch die Aktionäre teilhaben. Der Versicherer will die Dividende um 1 Franken auf 24 Franken je Aktie erhöhen. Zudem soll die Aktie im Verhältnis 1 zu 5 gesplittet werden.

    Konzernchef Philipp Gmür sieht die Gruppe beim Strategieprogramm auf Kurs. Bis 2020 soll das Volumen die Marke von 10 Milliarden Franken erreichen.

    jb/uh

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  • 25.02.2019 Moneypark platziert 2018 erneut Hypothekarvolumen...

    Moneypark platziert 2018 erneut Hypothekarvolumen von über 2 Milliarden

    25.02.2019| 10:46:00

    Zürich (awp) - Der Hypothekenvermittler Moneypark hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Hypothekarvolumen von "deutlich mehr als 2 Milliarden Franken" platziert und mehr als 10'000 Kundenanfragen bearbeitet. Der Hypothekarbestand wird laut Mitteilung vom Montag auf über 10 Milliarden Franken beziffert, nach über 8 Milliarden im Vorjahr.

    Das 2012 gegründete Unternehmen ist nach eigenen Angaben der grösste unabhängige Hypothekarspezialist der Schweiz und will weiter wachsen. Der Personalbestand wuchs letztes Jahr um 60 auf 181 Mitarbeitende, wie es weiter hiess. "Zudem steigerten wir im abgelaufenen Jahr den Umsatz gegenüber dem Vorjahr nochmals kräftig und der Start ins neue Geschäftsjahr ist äusserst vielversprechend", wird Gründer und CEO Stefan Heitmann in der Mitteilung zitiert.

    Moneypark bietet keine eigenen Hypothekarprodukte an, sondern vermittelt Produkte ihrer mehr als 100 Finanzierungspartner, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen über mehr als 25 Filialen und Online-Beratungstools an. Die Versicherungsgruppe Helvetia hält seit 2016 einen Anteil von 70 Prozent an Moneypark.

    yr/uh

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  • 12.02.2019 Allreal schlägt zwei neue VR vor - Ralph-Thomas H...

    Allreal schlägt zwei neue VR vor - Ralph-Thomas Honegger soll Präsident werden

    12.02.2019| 21:52:02

    Zürich (awp) - Beim Immobilienkonzern Allreal kommt es zu einigen Wechseln im Verwaltungsrat, zudem wird es einen neuen Präsidenten des Gremiums geben.

    Für die Generalversammlung vom 12. April werden laut Mitteilung vom Dienstagabend mit Philipp Gmür und Jürg Stöckli zwei neue Mitglieder vorgeschlagen. Gmür ist Vorsitzender der Konzernleitung des Versicherers Helvetia und Stöckli bis Dezember 2018 Leiter Immobilien und Mitglied der Konzernleitung der SBB.

    Als seinen neuen Präsidenten schlägt der Verwaltungsrat Ralph-Thomas Honegger vor, der seit 2012 bereits im Gremium sitzt. Er ist den Angaben zufolge noch bis März Leiter Anlagen bei Helvetia und Mitglied der Konzernleitung.

    Bruno Bettoni, Mitglied des Verwaltungsrats und seit 2016 dessen Präsident, wird aufgrund der statutarischen Alterslimite an der kommenden GV aus dem Gremium ausscheiden.

    Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Es sind dies Olivier Steimer, Peter Spuhler, Andrea Sieber, Thomas Stenz und Peter Mettler.

    Weiter teilte Allreal mit, dass Hans Engel Ende Februar im Hinblick auf die bevorstehende Pensionierung aus der Gruppenleitung ausscheiden, dem Unternehmen in seiner angestammten Funktion aber weiterhin zur Verfügung stehen werde.

    uh/rw

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  • 22.01.2019 Helvetia weist auf Belastungen im Anlageergebnis hin

    Helvetia weist auf Belastungen im Anlageergebnis hin

    22.01.2019| 11:09:27

    St.Gallen (awp) - Helvetia hat an einem Treffen mit Investoren einige qualitative Aussagen zum abgelaufenen Geschäftsjahr gemacht. Wie am Dienstag aus der auf der Webseite dazu publizierten Präsentation hervorgeht, hat die schwache Entwicklung an den Aktienmärkten auch auf das Anlageergebnis der Helvetia-Gruppe gedrückt. Davon ist in erster Linie die Lebensversicherung betroffen, wo auch von Seiten der weiterhin tiefen Zinsen negative Effekte zu erwarten seien.

    Derweil entwickelte sich die Sachversicherung solide, wie aus den Unterlagen weiter hervorgeht. Denn die stark in der Schweiz verankerte und in einigen europäischen Märkten vertretene Helvetia ist 2018 von grösseren Naturkatastrophenbelastungen zumeist verschont geblieben. Die Nichtlebensparte habe starke technische Ergebnisse erzielt, hiess es. Im Jahr 2017 hatte die Gruppe eine Combined Ratio von 91,8 Prozent und im ersten Halbjahr von 92,7 Prozent ausgewiesen.

    Die Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 präsentiert Helvetia am 6. März.

    mk/rw

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  • 22.01.2019 Helvetia lanciert Hypothekenangebot zusammen mit ...

    Helvetia lanciert Hypothekenangebot zusammen mit MoneyPark

    22.01.2019| 08:39:41

    St. Gallen (awp) - Der Versicherer Helvetia spannt mit dem unabhängigen Hypothekenvermittler MoneyPark zusammen. Wünsche ein Helvetia-Kunde eine Hypothekenberatung, werde diese künftig durch einen exklusiv für Helvetia arbeitenden MoneyPark-Berater auf einer Helvetia-Agentur durchgeführt.

    Der Kunde profitiere dabei von der unabhängigen Beratung durch MoneyPark, teilte Helvetia am Dienstag mit. Gleichzeitig erhalte er Zugang zu der mit Abstand grössten Anbieterauswahl in der Schweiz sowie allen im Markt vertretenen Hypothekenmodellen. Somit stärke die Helvetia die Stärken des eigenen Vertriebs mit denen von MoneyPark. Das Angebot sei im Markt "einzigartig", urteilt der Versicherer.

    ra/rw

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  • 21.01.2019 Helvetia Anlagestiftung erhöht Kapital für Anlage...

    Helvetia Anlagestiftung erhöht Kapital für Anlagegruppe Immobilien Schweiz

    21.01.2019| 08:54:00

    Basel (awp) - Die Helvetia Anlagestiftung hat das Kapital für die Anlagegruppe Immobilien Schweiz im Dezember erhöht. Für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios fliessen ihr 110 Millionen Franken frisches Kapital zu.

    Die Anlagegruppe sei mit ihrer Kapitalerhöhung bei halb- und vollautonomen Pensionskassen auf grosses Interesse gestossen, hiess es in einer Mitteilung vom Montag. 40 Vorsorgeeinrichtungen von Schweizer Unternehmen hätten Ansprüche in der Höhe von 110 Millionen Franken gezeichnet, die zu 100 Prozent zugeteilt wurden.

    Das Immobilienportfolio werde in enger Zusammenarbeit mit Helvetia Versicherungen weiter ausgebaut, hiess es weiter. Laut Investitionsstrategie bestehe es zu mindestens zwei Dritteln aus Wohnimmobilien und maximal einem Drittel aus Geschäftsimmobilien in verschiedene Regionen der Schweiz. Die Bewertungen werden von KPMG vorgenommen, für die Immobilienbewirtschaftung ist die Privera AG verantwortlich.

    Den Angaben zufolge haben rund 220 Pensionskassen ihr Vorsorgekapital in diese Anlagegruppe investiert. Das Gesamtvolumen der direkt gehaltenen Liegenschaften wird auf 620 Millionen Franken beziffert.

    yr/rw

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Stammdaten

Branche/Sektor Versicherungen
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol ---
Valor 1227168
ISIN CH0012271687

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   ---
Perf. laufende Woche -37.50 -5.86%
Perf. 1M -40.50 -6.30%
Perf. 3M +1.50 +0.25%
Perf. laufendes Jahr +28.00 +4.87%
Perf. 52W   +2.99%

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Hoch 1M 653.50 (30.04.2019)
Tief 1M 591.50 (07.05.2019)
Hoch 3M 653.50 (30.04.2019)
Tief 3M 591.50 (07.05.2019)
Hoch 1J 653.50 (30.04.2019)
Tief 1J 553.50 (28.06.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG