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Eröffnung 164.70   Zeit 09:00:09
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Vol. Letzter 127   Volumen 89'152
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Geld 164.00   Brief 168.00
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Fundamentale Daten

Dividende 6
Dividende ex Datum 02.05.2019
Zahlbar Datum 06.05.2019
Rendite 3.60%
Nominalwert 0.1
Anzahl Aktien 48'800'000
Marktkapital in Mio. 8'139.84
Umsatz Vormonat 365'183'400

Aktuelle News

  • 23.05.2019 Bâloise verzeichnet im BVG-Geschäft rückläufiges ...

    Bâloise verzeichnet im BVG-Geschäft rückläufiges Prämienvolumen

    23.05.2019| 07:43:58

    Basel (awp) - Die Bâloise hat 2018 im Schweizer Kollektivlebengeschäft ein rückläufiges Prämienvolumen und eine leicht tiefere Rendite auf den Kapitalanlagen verzeichnet. Der Versicherer bekennt sich aber weiterhin zum Angebot der Vollversicherung in der Beruflichen Vorsorge (BVG).

    Im BVG-Geschäft hat die Basler Leben AG im vergangenen Jahr einen Prämienrückgang von 7 Prozent auf über 2,3 Milliarden Franken verzeichnet. Die Abnahme begründe sich mit der selektiven Zeichnungspolitik in der Vollversicherung, teilte Bâloise am Donnerstag mit.

    Die Nettorendite auf den Kapitalanlagen lag mit 1,96 Prozent leicht unter dem Wert aus dem Vorjahr von 2,09 Prozent.

    Rückstellungen erhöht

    Um die Bilanz vor Risiken wie der Überalterung, der weiterhin hohen Rentenumwandlungssätzen und den im Tiefzinsumfeld beschränkten Renditechancen zu schützen, hat die Bâloise Reserven im BVG-Geschäft für laufende und künftige Rentenverpflichtungen von weiteren 150 Millionen Franken nach 82 Millionen im Vorjahr gebildet. Das seien fast 1'000 Franken pro Versicherten.

    Der Basler vertrauten 2018 über 15'000 Unternehmen die Vorsorgeguthaben ihrer rund 160'000 Mitarbeitenden an. Diesen wurden 92 Prozent des Gesamtertrags von 49,9 Millionen Franken gut geschrieben. Die Altersguthaben wurden mit 1,0 Prozent verzinst.

    Das vergangene Jahr war von grossen Änderungen in der BVG-Landschaft geprägt. So hat die Axa die Vollversicherung aufgegeben. Die Basler stehe aber weiterhin zum Vollsortiment, hiess es weiter. Dieses sei bei den Kunden weiterhin beliebt und werde daher auch in Zukunft angeboten.

    Der Versicherer bietet über die Sammelstiftung Perspectiva seit rund fünf Jahren auch teilautonome Lösungen an. Aktuell betreut diese 1'700 Abschlüsse mit einem Anlagevolumen von 600 Millionen Franken.

    sig/rw

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  • 14.05.2019 Bâloise vereinfacht den Ablauf für Schadenmeldung...

    Bâloise vereinfacht den Ablauf für Schadenmeldungen weiter

    14.05.2019| 07:53:11

    Basel (awp) - Die Bâloise setzt in vielen Bereichen auf digitale Angebote und Prozesse. Auch wenn es darum geht, einen Schaden anzumelden. Nachdem die Versicherungsgruppe im letzten Jahr die Online-Schadenmeldung lanciert hat, wird nun auch die Interaktion bei allfälligen Rückfragen zu einem Fall auf die digitale Schiene gebracht.

    Die Bâloise-Kunden in der Schweiz können bereits heute einen Schaden mit wenigen Klicks und allenfalls Fotos vom Smartphone aus melden. Nun sollen auch die Prozesse zu Rückfragen, die sich bei der Fallbearbeitung ergeben, vereinfacht werden, teilte die Gruppe am Dienstag mit.

    Bei Rückfragen erhalten die Kunden den Angaben zufolge per SMS oder e-Mail einen Link, der sie auf einen webbasierten, dynamischen Fragebogen führt. Diesen könne man ebenfalls direkt vom Smartphone aus beantworten und digital unterschreiben. Die Neuheit sei in der Pilotphase des Projekts von den Kunden rege genutzt worden und habe bei praktisch allen Anklang gefunden, hiess es weiter.

    mk/cf

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  • 02.05.2019 Bâloise beteiligt sich am Online Wäsche- und Text...

    Bâloise beteiligt sich am Online Wäsche- und Textilpflege Start-up Bubble Box

    02.05.2019| 07:17:30

    Basel (awp) - Die Bâloise investiert weiter in ihr digitales Portfolio und sichert sich eine Mehrheitsbeteiligung am Online Wäsche- und Textilpflege Start-up Bubble Box. Damit erweitern die Basler das eigene Ökosystem "Home", mit welchem sie ihre Kunden mit Versicherungen und Dienstleistungen rund um das Thema Wohnen bedienen.

    Bubble Box hat den Sitz in Zürich und bietet laut Mitteilung vom Donnerstag online eine Textilpflegedienstleistung sowie einen Wäscheservice an. Dabei seien Abholung und Lieferung der gereinigten Kleider zur Wunschzeit und an den Wunschort im Service mitinbegriffen. Gründer des Start-up sind Jakob Hirzel und Laurent Decrue.

    Die Bâloise integriert die neuen Dienstleistungen in die eigene digitale Umzugsplattform Movu. Wie gross die Beteiligung an Bubble Box ist und wieviel dafür bezahlt wurde, gab der Versicherer in der Mitteilung nicht preis.

    mk/tt

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  • 30.04.2019 Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    30.04.2019| 08:40:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Versicherungsgesellschaften erfüllen die von der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) geforderte Risikofähigkeit deutlich. Mit 254 Prozent (Pax Holding), 242 Prozent (Bâloise), 222 Prozent (Helvetia) und 221 Prozent (Zurich) liegen die so genannten SST-Quoten weit über dem geforderten Minimalwert von 100 Prozent.

    Die Schweizer Versicherungen sind von der Finma verpflichtet, per Ende April einen Bericht über ihre Finanzlage zu veröffentlichen. Angewandt werden muss dabei der so genannte Schweizer Solvenztest (SST), mit dem die ökonomische Risikosituation einer Versicherung geprüft werden kann. In seinen Grundsätzen entspricht der SST den unter dem Namen Solvency II bekannten EU-Richtlinien.

    Konkret wird beim SST das Eigenkapital mit den Risiken abgeglichen, die eine Versicherung eingegangen ist. Von der Finma sind die Kapitalanforderungen dabei gemäss den Angaben auf der Webseite so festgelegt worden, dass ein Versicherer auch bei einem negativen Ereignis, das nur alle hundert Jahre eintritt, kapitalmässig nicht in Bedrängnis kommt.

    Solvenzquoten alle über 200 Prozent

    Die Bâloise weist in ihrem "Bericht über die Finanzlage" (Büfl) eine Solvenzquote von 242 Prozent aus. Im Vorjahr kam die Versicherungsgesellschaft noch auf eine Quote von 262 Prozent, wobei die Veränderung gemäss Medienmitteilung vom Dienstag im Wesentlichen auf die Anwendung des neuen Standardmodells zurückzuführen sei. Mit ihrer Solvenz unterstreiche sie erneut ihre seit Jahren äusserst solide Kapitalisierung und gehöre nach wie vor zu einer der bestkapitalisiertesten Versicherungsgesellschaften in Europa, schreibt die Bâloise.

    Helvetia meldet eine SST-Quote von 222 Prozent. Gemäss Angaben der Versicherungsgruppe konnte sie die Quote im Vergleich zum Vorjahr damit um 10 Prozentpunkte steigern. Die Helvetia sieht die Steigerung auch als Resultat ihres Geschäftserfolges im vergangenen Jahr, der sich trotz schwacher Aktienmärkte, tieferen Zinsen und höheren Kreditspreads positiv auf die SST-Quote ausgewirkt habe.

    Der Versicherungskonzern Zurich kommt per 1. Januar 2019 auf eine SST-Quote von 221 Prozent. Ein Jahr davor hatte die Quote noch bei 216 Prozent gelegen. Dieser Wert übertreffe nicht nur die Solvabilitätsanforderungen deutlich und belege die anhaltende Stärke der Bilanz, sondern spiegele auch das disziplinierte Kapitalmanagement der vergangenen Jahre wider, schreibt die Zurich.

    Die Pax Versicherung schliesslich steigerte ihre SST-Quote von 225 Prozent im Vorjahr auf 254 Prozent zu Beginn des laufenden Jahres.

    jr/mk

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  • 15.04.2019 Baloise macht mit 480 Millionen Euro-Übernahme gr...

    Baloise macht mit 480 Millionen Euro-Übernahme grossen Schritt in Belgien

    15.04.2019| 09:54:54

    (Mit Analystenkommentaren und Aktienkurs ergänzt)

    Basel (awp) - Die Baloise Group macht einen grossen Schritt vorwärts. Der Allspartenversicherer übernimmt den belgischen Konkurrenten Fidea NV zu einem Kaufpreis von 480 Millionen Euro. Verkäufer ist die chinesische Anbang Insurance Group, wie Baloise am Montag mitteilte. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden und werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 vollzogen. Bei Analysten kommt die Expansion gut an.

    Fidea erzielte den Angaben zufolge 2018 ein Prämienvolumen von 351,6 Millionen Franken, wobei mehr als zwei Drittel der Prämien aus dem Nichtlebengeschäft stammen. Fidea konzentriere sich im Nichtleben hauptsächlich auf die Wachstumssegmente im Bereich Privatkundengeschäft sowie auf das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmungen. Fidea hat ihren Unternehmenssitz in Antwerpen und beschäftigt rund 360 Mitarbeitende, die laut Mitteilung übernommen werden.

    Neu Nummer vier in Belgien

    Mit dem Kauf erhöhe sich der Marktanteil der Schweizer um 1,7 Prozentpunkte auf neu 8,5 Prozent im belgischen Nichtlebengeschäft. Baloise schliess in Belgien damit zu den Top 4 im Nichtlebenbereich auf. Mit einem Anteil von 37 Prozent am Gesamtvolumen sei das belgische Nichtlebengeschäft nun etwa gleich gross wie das schweizerische. Im Lebengeschäft steige der Marktanteil mit der Übernahme um 0,7 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent.

    Die Baloise ist unter der Marke "Baloise Insurance" in Belgien tätig. Im Jahr 2018 erzielte sie dort ein Geschäftsvolumen von 1,7 Milliarden Franken und einen Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT) von 199 Millionen Franken. Inklusive Fidea werde Baloise in Belgien nun rund 1600 Mitarbeitende beschäftigen.

    Positive Marktreaktion

    Georg Marti, Versicherungsanalyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) beurteilt die Übernahme von Fidea positiv. "Sie passt in die Geschäftsstrategie von Baloise, die auch vorsieht, durch kleinere externe Verstärkungen in den Zielmärkten, (u.a. Belgien) zu wachsen." Zudem sei davon auszugehen, dass die Übernahme von Fidea wertvermehrend sein werde. An der gut gehaltenen Schweizer Börse legt die Baloise-Aktie um 9.45 Uhr knapp ein halbes Prozent zu.

    Peter Casanova von Julius Bär beurteilt die Übernahme grundsätzlich wohlwollend. Der Kauf sei aber teuer. "Die Expansion der Bâloise auf dem belgischen Markt scheint gut zu passen, hat aber einen hohen Preis", kommentiert er.

    pre/rw

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  • 15.04.2019 Baloise übernimmt belgischen Versicherer Fidea fü...

    Baloise übernimmt belgischen Versicherer Fidea für 480 Millionen Euro

    15.04.2019| 07:52:16

    Basel (awp) - Die Baloise Group übernimmt den belgischen Versicherer Fidea NV zu einem Kaufpreis von 480 Millionen Euro. Verkäufer ist die chinesische Anbang Insurance Group, wie Baloise am Montag mitteilte. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden und werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 vollzogen.

    Fidea erzielte den Angaben zufolge 2018 ein Prämienvolumen von 351,6 Millionen Franken, wobei mehr als zwei Drittel der Prämien aus dem Nichtlebengeschäft stammen. Fidea konzentriere sich im Nichtleben hauptsächlich auf die Wachstumssegmente im Bereich Privatkundengeschäft sowie auf das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmungen. Fidea hat ihren Unternehmenssitz in Antwerpen und beschäftigt rund 360 Mitarbeitende, die laut Mitteilung übernommen werden.

    Mit dem Kauf erhöhe sich der Marktanteil der Schweizer um 1,7 Prozentpunkte auf neu 8,5 Prozent im belgischen Nichtlebengeschäft. Baloise schliess in Belgien damit zu den Top 4 im Nichtlebenbereich auf. Mit einem Anteil von 37 Prozent am Gesamtvolumen sei das belgische Nichtlebengeschäft nun etwa gleich gross wie das schweizerische. Im Lebengeschäft steige der Marktanteil mit der Übernahme um 0,7 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent.

    Die Baloise ist unter der Marke "Baloise Insurance" in Belgien tätig. Im Jahr 2018 erzielte sie dort ein Geschäftsvolumen von 1,7 Milliarden Franken und einen Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT) von 199 Millionen Franken. Inklusive Fidea werde Baloise in Belgien nun rund 1600 Mitarbeitende beschäftigen.

    pre/uh

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  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute N...

    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019| 13:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

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  • 19.03.2019 Bâloise geht Kooperation mit Start-up Insurninja ...

    Bâloise geht Kooperation mit Start-up Insurninja ein - E-Gamer im Fokus

    19.03.2019| 09:45:01

    Basel (awp) - Der Versicherungskonzern Bâloise geht mit dem Start-up Insurninja eine Kooperation ein. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf ist spezialisiert auf das Design und den Vertrieb von Versicherungen rund um E-Sports, Gaming und digitales Entertainment, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess.

    Damit will Bâloise ihr Angebot in diesem Wachstumsmarkt ausweiten. Insurninja bietet etwa Versicherungen für die technische Ausrüstung an. Konsolen, Computer oder Handys können gegen Schäden, Verlust oder Diebstahl versichert werden. Auch Versicherungen für die Internetnutzung an sich, wie Bestellungen und Zahlungsvorgänge, können versichert werden.

    Angaben zur Art der Kooperation oder finanzielle Details wurden keine gemacht.

    yr/rw

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  • 08.03.2019 Bâloise startet "Connected-Car"-Pilotprojekt mit ...

    Bâloise startet "Connected-Car"-Pilotprojekt mit Start-up

    08.03.2019| 12:12:16

    (Um Hintergrund ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Versicherungskonzern Bâloise spannt für ein Pilotprojekt für vernetzte Autos mit dem Start-up Ryd zusammen. Ziel es ist, das Autofahren sicherer zu machen.

    Während der Pilotphase stattet Ryd ausgewählte Kunden der Basler Versicherungen mit einem Stecker und einer dazugehörigen App für das Smartphone aus. Die gesammelten Daten ermöglichen es den Autofahrern, ihr Verhalten zu analysieren und - je nach Ergebnis - mit Punkten und Gutscheinen zu belohnen, die bei Partnern gültig sind.

    Via Smartphone erhalten die Teilnehmer des Pilotprojekts verschiedene Informationen, wie Diebstahlwarnungen, Echtzeitortung sowie die Möglichkeit, einen Schaden anzumelden, teilte Bâloise am Freitag mit. Der Fahrer wird zudem über den Zustand der Batterie und den Füllstand des Tanks informiert und gegebenenfalls gewarnt.

    Durch die sichere Verbindung zum Auto werde die App zum Bordcomputer, erklärte die Bâloise. Es stünden auch Funktionen wie ein monatliches Autokostenbuch zur Verfügung. Autofahrer könnten zudem ihr Fahrverhalten analysieren und würden für sicheres Fahren mit Punkten belohnt.

    Die vertrauliche Behandlung der Daten sei stets gewährleistet und Auswertungen für Produktbewertungen basierten immer nur auf anonymisierten Daten, hiess es weiter.

    Eine Idee der Axa

    Ryd Schweiz wurde vom französischen Versicherer Axa in Zusammenarbeit mit dem deutschen Start-up ThinxNet gegründet. Die Idee war ein Belohnungssystem für vorausschauendes und sicheres Fahrverhalten. Das Angebot wurde bereits im letzten Jahr in einem Pilotversuch während sechs Monaten mit 500 Kunden getestet.

    Ein früherer Versuch war nicht erfolgreich gewesen. Ende 2016 hatte Axa die Vermarktung des "Drive Recorders" eingestellt, einem Fahrtenschreiber, der das Fahrverhalten junger Fahrer erfasste. Dieses Projekt hatte zum Ziel, die Prämien der "verdientesten" Autofahrer zu senken. Probleme bei der Datenerfassung hatten zum Ende des Projekts geführt - an dem 6'500 Kunden beteiligt waren.

    Das während zwei Jahren genutzte Gerät stand Fahrern bis zum Alter von 26 Jahren zur Verfügung. Es wurden Geschwindigkeit, Beschleunigung, gefahrene Kilometer, Datum, Uhrzeit und Strassentyp erfasst. Auf Basis dieser Daten wurde das Verhalten bewertet und mit anderen Kunden verglichen. Durch einen vorsichtigen Fahrstil konnten junge Versicherungsnehmer ihre Versicherungsprämien senken.

    Trotz der technischen Bedenken zeigte sich der Versicherer von "dem hohen Potenzial der Telematiklösungen" überzeugt.

    Vor drei Jahren hat der Versicherer Vaudoise ein Fahrbewertungssystem namens "Avenue Smart" auf den Markt gebracht, um Beschleunigungs-, Brems- und Kurvenfahrdaten zu erfassen und "Vorsicht beim Fahren zu belohnen".

    tt/ra/kw

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  • 08.03.2019 Baloise startet "Connected-Car"-Pilotprojekt mit ...

    Baloise startet "Connected-Car"-Pilotprojekt mit Start-up

    08.03.2019| 08:10:50

    Zürich (awp) - Der Versicherungskonzern Baloise spannt für ein Pilotprojekt für vernetzte Autos mit dem Start-up Ryd zusammen. Während der Pilotphase stattet Ryd ausgewählte Kunden der Basler Versicherungen mit einem OBD2-Stecker und dazugehöriger App fürs Smartphone aus.

    Die App biete beispielsweise rund um das Thema Autosicherheit dank GPS-Technik eine Echtzeitortung, eine Diebstahlwarnung sowie die Möglichkeit, einen Schaden anzumelden, teilte Baloise am Freitag mit.

    Durch die sichere Verbindung zum Auto werde die App zum Bordcomputer. So stünden auch Funktionen wie ein monatliches Autokostenbuch zur Verfügung. Autofahrer könnten zudem ihr Fahrverhalten analysieren und würden für sicheres Fahren mit Punkten belohnt.

    Die vertrauliche Behandlung der Daten sei stets gewährleistet und Auswertungen für Produktbewertungen basierten immer nur auf anonymisierten Daten, hiess es weiter.

    tt/ra

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  • 07.03.2019 Bâloise kommt mit der Sanierung in Deutschland voran

    Bâloise kommt mit der Sanierung in Deutschland voran

    07.03.2019| 15:55:13

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Der Versicherungskonzern Bâloise hat im vergangenen Jahr etwas weniger verdient als noch 2017. Eine höhere Steuerbelastung und ein geringerer Zustupf von Finanzanlagen waren Grund dafür. Operativ läuft es besser, auch beim "Sorgenkind" Deutschland.

    Dort erntet die Bâloise die ersten Früchte aus der laufenden Sanierung. Die Basler setzen in Deutschland auf Privat- und KMU-Kunden und bauen Geschäfte mit Industriekunden ab. In den beiden letzten Jahren habe man die Einnahmen in den Zielsegmenten um rund einen Viertel gesteigert und den Industrieteil nahezu halbiert, sagte Konzernchef Gert De Winter am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz dazu.

    Friday wächst

    In Deutschland ist mit Friday auch das Vorzeigeprojekt für innovative Versicherungslösungen daheim. Das Berliner Start-up für Autoversicherungen, die man übers Handy abschliesst, hat in zwei Jahren rund 45'000 Kunden dazugewonnen. Über die gesamte Gruppe hinweg waren es im selben Zeitraum 300'000, wobei bis 2021 eine Million Neukunden angeworben werden sollen.

    Dass Friday ein lukratives Geschäftsmodell sein könnte, haben auch deutsche Medienunternehmen festgestellt. Der Finanzinvestor von ProSiebenSat.1, SevenVentures, und German Media Pool haben sich mit insgesamt 43 Millionen Franken an Friday beteiligt. Bâloise bleibt aber mit einem Anteil von über 80 Prozent der gewichtigste Eigentümer.

    Die neuen Partner seien für Friday ein Glücksfall, befand De Winter. Denn der Digitalversicherer muss seinen Bekanntheitsgrad steigern und kann nun auf die Hilfe der deutschen Medienfirmen zählen. Die Bâloise behält sich vor, über die Plattform auch andere Versicherungen anzubieten oder das Geschäftsmodell gar in andere Länder zu exportieren.

    Operative Steigerung

    Im gesamten deutschen Schadengeschäft verbesserte sich der Schaden-Kosten-Satz im Berichtsjahr um drei Prozentpunkte auf 95,8 Prozent. Im hoch profitablen Heimmarkt Schweiz liegt der Wert gar bei 84,5 Prozent. Je deutlicher die Combined Ratio unter 100 Prozent liegt, umso mehr Geld lässt sich mit dem Geschäft verdienen.

    Gruppenweit sank die Kennzahl um 0,6 Punkte auf 91,7 Prozent. Auf der einen Seite belasteten Schäden aus Winterstürmen und auf der anderen stützten unüblich hohe Abwicklungsgewinne. Das Prämienvolumen in der Sparte wuchs derweil um 5,5 Prozent, wozu alle Ländereinheiten einen Beitrag leisteten.

    Positiv entwickelte sich auch die Lebensversicherung, wo die Bâloise das operative Ergebnis um 8,9 Prozent auf 333,2 Millionen Franken steigern konnte. Die Gruppe musste weniger an Reserven beiseite legen als noch vor Jahresfrist und profitierte vom günstigeren Geschäftsmix. Wie die Konkurrenz setzt man auch bei der Bâloise auf kapitalschonende und weniger auf traditionelle Produkte mit Zinsversprechen.

    Das Volumen ging auch deswegen um beinahe 13 Prozent zurück. Hauptverantwortlich war aber der Abrieb bei Produkten mit Anlagecharakter in Luxemburg. Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten seien die Anleger vorsichtiger geworden, hiess es. Und es gelte zu bedenken, dass sich die verwalteten Vermögen in diesem Geschäft seit 2012 verdoppelt hätten.

    Höhere Dividende

    Auch die Bâloise blieb von den Finanzmarktturbulenzen der zweiten Jahreshälfte nicht verschont: Das mit Versicherungsgeldern erzielte Anlageergebnis sank um 370 Millionen auf 1,25 Milliarden Franken. Die Aktien hatten weniger abgeworfen und mit dem Verkauf von Obligationen hatte die Gruppe im Vorjahr mehr von den Gewinnen "realisiert", die in der Bilanz erfasst sind.

    Das und die wegen Sondereffekten höhere Steuerbelastung liessen den Jahresgewinn um 4,5 Prozent deutlicher als von Analysten erwartet auf 523,3 Millionen Franken zurückfallen. Der Vorsteuergewinn dagegen rückte um beinahe 8 Prozent vor.

    Auf Basis der guten operativen Entwicklung und der gemäss De Winter weiterhin "sehr soliden" Bilanz kommen die Aktionären in den Genuss einer um 40 Rappen auf 6 Franken je Titel erhöhten Dividende. Nebenbei läuft noch ein Aktienrückkauf.

    mk/rw

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  • 07.03.2019 Bâloise erhöht trotz weniger Gewinn die Dividende

    Bâloise erhöht trotz weniger Gewinn die Dividende

    07.03.2019| 10:11:37

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Basel (awp) - Die Bâloise hat im Geschäftsjahr 2018 etwas weniger verdient als 2017 und auch das Geschäftsvolumen hat abgenommen. Insgesamt sieht sich der Versicherer aber mit den im "Simply Safe"-Programm aufgestellten Zielen auf Kurs und erhöht die Dividende.

    Der Versicherer mit Sitz in Basel weist für 2018 einen Gewinn in Höhe von 523,2 Millionen Franken aus, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das sind 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr, womit der Gewinn unter den Erwartungen der Analysten (530,2 Mio) liegt.

    Belastet hätten das Ergebnis geringere Gewinnrealisierungen aus Verkäufen von Kapitalanlagen sowie höhere Steuern. Der Vorsteuergewinn (EBIT) nahm hingegen um 7,8 Prozent zu. Den Aktionären will der Versicherer - wie am Markt in etwa erwartet - eine um 40 Rappen auf 6 Franken je Titel erhöhte Dividende bezahlen.

    Operative Steigerung

    Operativ lief das Geschäft der Bâloise gut. In der Nichtleben-Sparte verbesserte sich der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) um 0,6 Prozentpunkte auf 91,7 Prozent. Dies habe man trotz der Belastungen aus den Winterstürmen des ersten Halbjahres geschafft. Geholfen hätten demgegenüber höhere Abwicklungsgewinne aus Geschäft früherer Jahre, während die Sanierung der deutschen Tochter (CR: 95,8%) erste Früchte trug.

    Positiv entwickelte sich auch das Lebensgeschäft. Da kletterte das operative Ergebnis um 8,9 Prozent auf 333,2 Millionen Franken. Die Bâloise musste die Reserven weniger stark aufstocken und profitierte von einem besseren Businessmix mit einem höheren Anteil an kapitalschonenden Produkten. Beim Zeichnen traditioneller Lebensversicherungen üben sich die Basler wegen der tiefen Zinsen nach wie vor in Zurückhaltung.

    Das Anlageergebnis der Versicherungsgelder fiel um 370 Millionen auf 1,25 Milliarden Franken, was die Bâloise mit tieferen Gewinnrealisierungen auf dem Anlageportfolio erklärte. Die entsprechende Nettorendite sei daher auf 2,2 von 2,9 Prozent im Vorjahr gesunken.

    Rückläufiges Geschäftsvolumen

    Insgesamt sank das Geschäftsvolumen der Bâloise um 6,3 Prozent auf 8,78 Milliarden Franken. Der Grund sei der deutliche Rückgang im Geschäft mit Prämien mit Anlagecharakter in Luxemburg, schrieb die Bâloise. Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten seien die Anleger vorsichtiger geworden.

    In der Nichtlebensparte wuchs man hingegen in Lokalwährungen um 3,1 Prozent, wozu alle Ländereinheiten beitrugen. Allen voran in Belgien legte der Bereich mit gut 10 Prozent zu. Der Vermögensverwaltung mit Drittkunden flossen derweil Neugelder in Höhe von 801 Millionen (VJ 406 Mio) zu.

    Das Eigenkapital der Gruppe reduzierte sich um 6,3 Prozent auf noch 6,01 Milliarden Franken. Das habe mit dem Aktienrückkauf sowie tieferer Bewertung von in der Bilanz erfassten Kapitalanlagen zu tun. Im Rahmen des Swiss Solvency Tests rechnet die Bâloise per 1. Januar 2019 mit einem hohen Wert von über 200 Prozent.

    Neue Kunden gewonnen

    Fortschritte mache man mit dem vor rund zwei Jahren ins Leben gerufenen "Simply Safe"-Programm, hiess es weiter. Darin verfolgt die Gruppe die Ambition, bis 2021 rund 1 Million neue Kunden dazuzugewinnen und Barmittel in Höhe von 2 Milliarden Franken zu erarbeiten.

    Im vergangenen Jahr habe die Bâloise 186'000 neue Kunden begrüsst und in den Jahren 2017 und 2018 zusammen waren es 304'000. Gleichzeitig seien seit 2017 Barmittel in Höhe von 864 Millionen Franken an die Holding geflossen, rechnete die Bâloise vor.

    Die Gruppe setzt wie kaum ein anderer Versicherer in die Schweiz auf innovative, digitale Versicherungsangebote. Ein Beispiel dafür ist der deutsche Mobile-Motorfahrzeugversicherer Friday. Daran hätten sich nun auch der Finanzinvestor von ProSiebenSat.1, SevenVentures, und German Media Pool mit total 43 Millionen Franken beteiligt. Die Bâloise bleibt mit einen Anteil von über 80 Prozent Haupteigentümer.

    mk/ra

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Stammdaten

Branche/Sektor Versicherungen
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol BALN
Valor 1241051
ISIN CH0012410517

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.02%
Perf. laufende Woche -1.20 -0.71%
Perf. 1M -10.80 -6.16%
Perf. 3M +1.30 +0.80%
Perf. laufendes Jahr +29.20 +21.57%
Perf. 52W   +8.58%

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Corporate action

Company Generalversammlung (26.04.2019)
Instrument Barausschüttung (08.03.2019)

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Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 166.65 +1.21% 13'566 24.05.2019
SETSqx 166.80 +1.34% 11'453 24.05.2019
Deut.Boerse 148.40 +1.30% --- 24.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 166.00 (23.05.2019)
Vortagestief 164.20 (23.05.2019)
Hoch 1W 170.20 (16.05.2019)
Tief 1W 164.20 (23.05.2019)
Hoch 1M 176.10 (30.04.2019)
Tief 1M 161.90 (08.05.2019)
Hoch 3M 176.70 (17.04.2019)
Tief 3M 156.60 (08.03.2019)
Hoch 1J 176.70 (17.04.2019)
Tief 1J 131.10 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG