Logo money-net.ch

Swiss Re N

(94.72 | +1.14 | +1.22% | 18.01.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 93.58   Datum 17.01.2019
Eröffnung 94.28   Zeit 09:01:49
Letzter 94.72   Zeit 17:19:58
Vol. Letzter 4   Volumen 1'278'435
+/- +1.14   +/-% +1.22%
Geld 0.00   Brief 0.00
Geld Vol 203'494   Brief Vol 148'332
Hoch 95.04   Tief 94.24
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 5
Dividende ex Datum 24.04.2018
Zahlbar Datum 26.04.2018
Rendite 5.28%
Nominalwert 0.1
Anzahl Aktien 338'619'465
Marktkapital in Mio. 32'134.99
Umsatz Vormonat 1'268'161'094

Aktuelle News

  • 18.01.2019 Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken ...

    Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    18.01.2019| 11:56:45

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Die Bankenkrise hat auf dem Finanzplatz Zürich viel verändert: Während die Banken in der Krise insgesamt 2300 Stellen abbauten, schufen die Versicherungen 4300 neue Arbeitsplätze. Nun haben die Versicherungen die Banken auch bei der Wertschöpfung hinter sich gelassen. Für die Zürcher Stadtpräsidentin eine gute Entwicklung, denn das verringere die Abhängigkeit.

    Noch im Jahr 2008 lagen die Banken in der Region Zürich klar vorne. Damals waren sie für 57 Prozent der Wertschöpfung des Finanzsektors verantwortlich. Zum Finanzsektor werden Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister wie etwa Fintech-Startups gezählt.

    Die Bankenkrise sorgte für ein neues Kräfteverhältnis: 2300 Stellen wurden bei den Banken innerhalb von acht Jahren gestrichen oder ausgelagert. Vor allem UBS und CS bauten Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig mussten die Banken auf Geheiss der Politik Risiken abbauen und sich einem generellen Wandel unterziehen.

    Im Jahr 2016 brachten es die Banken dann noch auf 44 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor, der insgesamt noch 25,7 Milliarden Franken erwirtschaftete. Die Versicherungen brachten es hingegen auf 47 Prozent - sie schafften es also, die Banken zu überholen.

    Kein leicht verdientes Geld mehr

    "Die Zeiten, in denen die Bank der Ort des leicht verdienten Geldes war, sind vorbei", sagte denn auch Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbandes, am Freitag vor den Medien. Anlass war eine neue Studie im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zum Zustand des Finanzplatzes.

    Diese zeigt deutlich, dass die Bedeutung der Banken für Stadt und Region Zürich zwar nach wie vor sehr gross ist - aber zurückgeht. Was die Banken nicht freut, ist aus Sicht der Stadtregierung positiv. "Starke Abhängigkeit bringt auch grosse Risiken mit sich", sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Für die Robustheit des Standortes sei diese Entwicklung ein Gewinn.

    Rückblickend hält sie den Banken zugute, dass diese ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Es habe grosse Momente der Instabilität gegeben. "Bei den Verantwortlichen der Banken musste auch im Kopf etwas passieren. Nun bin ich froh, dass der Wandel gelungen ist."

    Digitalisierung nicht verschlafen

    Die Zukunft der Banken am Finanzplatz Zürich hängt gemäss der Studie vor allem von einem Faktor ab: ob sie mit dem Innovationstempo ihrer Konkurrenten in Sachen Digitalisierung mithalten können.

    Gemäss Bankenverbands-Geschäftsführer Bretscher gibt es für die Finanzdienstleister hier viel Potential. Als Beispiel nannte er die Verknüpfung von Bank- und Versicherungsleistungen, aber auch Anwendungen im Lifestyle-Sektor.

    Weiter ins Detail wollte Bretscher nicht gehen. Dass solche Pläne nicht öffentlich seien, liege in der Natur der Sache. Der Schritt in die Fintech werde von den Banken aber nicht verschlafen, obwohl ihnen das häufig vorgeworfen werde.

    Drucken
  • 18.01.2019 Swiss Re: Archie Kane übernimmt den Verwaltungsra...

    Swiss Re: Archie Kane übernimmt den Verwaltungsratsvorsitz bei ReAssure

    18.01.2019| 11:24:19

    Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat für das ReAssure-Geschäft, das noch in diesem Jahr an die Börse gebracht werden soll, Archie Kane zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden ernannt. Kane übernehme die nicht-operative Aufgabe ab sofort, teilte Swiss Re am Freitag mit.

    In der Rolle des Chairman werde Archie Kane dem Management in Strategiefragen beratend zur Seite stehen und die Umsetzung des geplanten Börsengangs begleiten, so die Swiss Re weiter. ReAssure verwaltet in Grossbritannien geschlossene Lebensversicherungsbestände.

    Der Brite Archie Kane ist kein Unbekannter: Seit mehr als drei Jahrzehnten bekleide er wichtige Positionen in der Finanzindustrie, unter anderem bei der Lloyds-Gruppe. Aktuell gehört er unter anderem dem Verwaltungsrat des Industriekonzerns Melrose Industries an und davor präsidierte er von 2012 bis im letzten Jahr die Bank of Ireland.

    Im vergangenen August hatte Swiss Re angekündigt, dass man den Börsengang von ReAssure für 2019 an der Londoner Börse in Betracht ziehe und prüfe. In Medienberichten war zuletzt auch die Rede davon, dass die Einheit verkauft werden könnte. Als möglicher Preis wurden 4,3 Milliarden Franken genannt.

    mk/ra

    Drucken
  • 15.01.2019 Swiss Re-Aktien tendieren leichter - Hohe Schaden...

    Swiss Re-Aktien tendieren leichter - Hohe Schadensbelastungen

    15.01.2019| 09:21:42

    Zürich (awp) - Die Aktien von Swiss Re verlieren am Dienstag in einem freundlich tendierenden Gesamtmarkt moderat an Wert. Der Rückversicherer blickt auf ein kostspieliges Schlussquartal zurück. Die vorbörslich genannten Schadensschätzungen lagen über den Erwartungen des Marktes. An den Dividendenaussichten dürfte sich aber laut Beobachtern nicht viel ändern.

    Gegen 09.15 Uhr fallen die Titel um 0,4 Prozent auf 93,86 Franken und damit fast ans Indexende zurück. Der SMI setzt derweil zu einer Erholung an und gewinnt 0,80 Prozent.

    Die Waldbrände in Kalifornien, der Wirbelsturm Michael sowie zwei Taifune in Japan dürften Swiss Re rund eine Milliarde Dollar gekostet haben. Hinzu kommen von Menschen verursachte Schäden in Höhe von rund 300 Millionen Dollar. Das ist deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. Jonny Urwin von der UBS etwa ist von 750 Millionen, respektive 100 Millionen Dollar ausgegangen.

    Auch Georg Marti von der ZKB hatte mit tieferen Werten gerechnet, stellt aber fest, dass die Schäden von der Swiss Re bilanziell gut verkraftet würden.

    Angesichts der starken Eigenkapitalbasis halten Analysten weder die Dividende noch das Aktienrückkaufprogramm für gefährdet.

    ra/uh

    Drucken
  • 15.01.2019 Swiss Re rechnet mit hohen Schäden aus Naturkatas...

    Swiss Re rechnet mit hohen Schäden aus Naturkatastrophen

    15.01.2019| 08:14:14

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp) - Natur- und von Menschenhand verursachte Katastrophen haben der Swiss Re auch am Jahresende 2018 grosse Kosten eingebrockt. Im vierten Quartal schlugen die Brände in Kalifornien und Taifune in Japan am meisten zu Buche. 2018 wird für die Versicherungsindustrie ein teures Jahr.

    Alleine die Schadenbelastung aus grossen Naturkatastrophen in den Monaten Oktober bis Dezember kostet die Swiss Re schätzungsweise 1,0 Milliarden Dollar, wie der Rückversicherer am Dienstag mitteilte. Die Camp- und Woolsey-Brände vom November etwa belasteten die Rechnung mit 375 Millionen. Beide Brände wüteten über eine Woche lang und verursachten nach Swiss Re-Schätzungen einen Gesamtschaden von 16 Milliarden Dollar für die Versicherer weltweit.

    Auch tropische Wirbelstürme schüttelten viele Teile der Welt durch. Die eigene Schadenbelastung durch den Hurrikan "Michael" vom Oktober 2018 wird von Swiss Re auf 150 Millionen Dollar geschätzt; die Taifune "Jebi" und "Trami" in Japan dürften Kosten von 320 Millionen verursacht haben. Gesamthaft werde die Branche von den Ereignissen mit geschätzten 8,5 Milliarden, respektive 12 Milliarden Dollar belastet.

    Dazu kamen Katastrophen, die durch Menschenhand ausgelöst wurden, sogenannte "Man-made-Ereignisse". Diese verursachten weitere 300 Millionen Dollar an Kosten. Dazu gehörten laut Swiss Re ein schwerer Satellitenschaden, ein Grossbrand in einem Industriebetrieb in Deutschland und ein weiterer Anstieg der geschätzten Schadenbelastung für die Überschwemmung des Ituango-Staudamms in Kolumbien.

    Teures Jahr für die Versicherer

    Die Gesamtschadenbelastung für die Swiss Re aus Naturkatastrophen und Man-made-Ereignissen dürfte sich im Geschäftsjahr 2018 auf 2,9 Milliarden Dollar vor Steuern summieren, heisst es weiter. Die vorläufigen Schätzungen unterliegen aber höheren Unsicherheiten als gewöhnlich, hält der Rückversicherer fest. Unter Umständen müssten sie noch angepasst werden.

    Für die gesamte Branche schätzt Swiss Re die weltweiten Versicherungsschäden 2018 auf 81 Milliarden Dollar. Das sei der vierthöchste Wert gemäss eigenen Aufzeichnungen. 2018 wird also für die Versicherungsindustrie ein teures Jahr.

    ra/rw

    Drucken
  • 15.01.2019 Swiss Re rechnet mit hohen Schäden aus Naturkatas...

    Swiss Re rechnet mit hohen Schäden aus Naturkatastrophen

    15.01.2019| 07:15:39

    Zürich (awp) - Naturkatastrophen haben der Swiss Re am Jahresende 2018 grosse Kosten eingebrockt. Der Rückversicherer schätzt die Schadenbelastung aus grossen Naturkatastrophen im vierten Quartal 2018 auf 1,0 Milliarden Dollar. Am meisten schlugen die Brände in Kalifornien und Taifune in Japan zu Buche.

    Dazu kamen Katastrophen, die durch Menschenhand ausgelöst wurden. Sogenannte "Man-made-Ereignisse" verursachten laut einer Mitteilung vom Dienstag im letzten Jahresviertel eine Belastung von etwa 300 Millionen Dollar. Die Gesamtschadenbelastung aus Naturkatastrophen und Man-made-Ereignissen dürfte sich im Geschäftsjahr 2018 auf 2,9 Milliarden Dollar vor Steuern summieren, teilte Swiss Re weiter mit.

    ra/rw

    Drucken
  • 04.01.2019 Presse: Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei I...

    Presse: Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei IPO-Plänen für ReAssure

    04.01.2019| 15:13:11

    (Aktualisiert mit Stellungnahme der Swiss Re)

    Zürich (awp) - Beim Rückversicherer Swiss Re könnten die Pläne für die Tochter ReAssure laut Medienberichten durchkreuzt werden. Wie der britische Nachrichtensender Sky News am Freitag berichtete, ist der Spezialversicherer Rothesay Life offenbar an einer Übernahme der Tochter interessiert. Die Swiss Re wollte den Bericht auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

    Dem Bericht zufolge ist Rothesay Life vor einigen Wochen an den Schweizer Rückversicherer herangetreten, um ReAssure zu kaufen. Als möglichen Preis nennt der Sender 3,5 Milliarden britische Pfund, umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Franken.

    Mit einem solchen Schritt würden die Pläne des Rückversicherers, die britische Tochtergesellschaft, die die geschlossenen Bücher von Lebensversicherungsgesellschaften verwaltet, an die Börse zu bringen, ins Wanken gebracht. Die Swiss Re hatte im vergangenen Sommer angekündigt, dass sie eine Börsennotierung für ReAssure anstrebe.

    Allerdings, so hiess es bei Sky weiter, sei der Stand der Gespräche zwischen den beiden Parteien zu diesem Zeitpunkt unklar.

    hr/tt/ra

    Drucken
  • 04.01.2019 Presse: Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei I...

    Presse: Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei IPO-Plänen für ReAssure

    04.01.2019| 14:22:27

    Zürich (awp) - Beim Rückversicherer Swiss Re könnten die Pläne für die Tochter ReAssure laut Medienberichten durchkreuzt werden. Wie der britische Nachrichtensender Sky News am Freitag berichtete, ist der Spezialversicherer Rothesay Life offenbar an einer Übernahme der Tochter interessiert. Bei der Swiss Re war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Dem Bericht zufolge ist Rothesay Life vor einigen Wochen an den Schweizer Rückversicherer herangetreten, um ReAssure zu kaufen. Als möglichen Preis nennt der Sender 3,5 Milliarden britische Pfund, umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Franken.

    Mit einem solchen Schritt würden die Pläne des Rückversicherers, die britische Tochtergesellschaft, die die geschlossenen Bücher von Lebensversicherungsgesellschaften verwaltet, an die Börse zu bringen, ins Wanken gebracht. Die Swiss Re hatte im vergangenen Sommer angekündigt, dass sie eine Börsennotierung für ReAssure anstrebe.

    Allerdings, so hiess es bei Sky News weiter, sei der Stand der Gespräche zwischen den beiden Parteien zu diesem Zeitpunkt unklar.

    hr/tt

    Drucken
  • 28.12.2018 Swiss-Re-Chef warnt Cat-Bonds-Anleger vor Enttäus...

    Swiss-Re-Chef warnt Cat-Bonds-Anleger vor Enttäuschungen

    28.12.2018| 07:41:04

    Zürich (awp) - Wegen der vielen Naturkatastrophen waren 2017 und 2018 für die globale Versicherungsbranche sehr teure Jahre. Das bekommen laut Swiss-Re-CEO Christian Mumenthaler auch Käufer von Cat-Bonds zu spüren. "Es könnte enttäuschte Investoren geben", sagte er gegenüber der "Financial Times".

    Mumenthaler macht dabei im Markt für Anleihen, die mit Versicherungsrisiken verbunden sind, gefährliche Entwicklungen aus. "Der Markt für alternative Anlangen zeigt Anzeichen, die mich an den US-Hypothekarmarkt vor der Krise erinnern", lässt sich Mumenthaler am Freitag von der FT zitieren.

    Wie im US-Hypothekarmarkt, in dem ebenfalls Risiken an wenig versierte Investoren weitergereicht wurden, gebe es auch im Markt für alternative Versicherungs-Anlagen eine Aufteilung der Akteure in solche, die die Risiken einschätzen können und solche, die diese tragen. "Wenn wenig versierte Investoren auf Leute hören, die selbst kein Risiko eingehen, dann ist das immer eine gefährliche Konstellation."

    Mumenthaler sieht aber auch die Investoren selbst in der Verantwortung. Sogar wenn ein Experte von einer Investition abrate, gebe es bei Anlegern die Tendenz, trotzdem zu investieren mit dem Argument, dass es sich um eine strategische Anlage handle. "Ich habe Fälle gesehen, bei denen die Gebühren die Gewinnmarge übertrafen."

    Versicherungs-Finanzprodukte wie zum Beispiel Katastrophenanleihen haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Gefragt waren solche Anlagen vor allem darum, weil sie in ihrer Entwicklung nicht mit anderen Anlageklassen korrelieren. In den letzten zwei Jahren jedoch waren Cat-Bonds eine schlechte Wahl, weil gehäufte Naturereignisse zu hohen Schadenskosten bei den Versicherern geführt haben.

    Gemäss Swiss Re belief sich 2017 der gesamte Versicherungsschaden weltweit aus Natur- und sogenannten Man-made-Katastrophen auf rekordhohe 144 Milliarden Dollar. Für das Jahr 2018 rechnet Swiss Re mit 79 Milliarden Dollar.

    lie/tt

    Drucken
  • 20.12.2018 Swiss Re: MS&AD erhöht Anteil an ReAssure auf 25 ...

    Swiss Re: MS&AD erhöht Anteil an ReAssure auf 25 Prozent - IPO bleibt Ziel

    20.12.2018| 07:40:00

    Zürich (awp) - Bei der Swiss-Re-Sparte für geschlossene Lebensversicherungsbestände in Grossbritannien, ReAssure, baut die japanische Versicherungsgruppe MS&AD ihren Anteil aus. Dieser steige auf 25 von 15 Prozent, teilte die Swiss Re in der Nacht auf Donnerstag mit. MS&AD hatte sich im Oktober 2017 mit 5 Prozent an ReAssure beteiligt und seither den Anteil auf 15 Prozent erhöht.

    Mit der Investition unterstreiche MS&AD ihre Wertschätzung für das Geschäftsmodell von ReAssure, hiess es weiter. Die Investition kostet die Japaner laut den Angaben 315 Millionen Pfund, wobei die Transaktion auf einer Bewertung von ReAssure von 3,5 Milliarden Pfund basiere.

    Gleichzeitig werde weiter "entschlossen" am potentiellen Börsengang von ReAssure im kommenden Jahr gearbeitet, hiess es weiter. Dieser sei jedoch abhängig von den aktuellen Marktbedingungen.

    Swiss Re hatte einen möglichen Börsengang der Sparte im letzten August angekündigt. Denn angesichts der signifikanten Risikozuschläge unter dem Kapitalregime des Swiss Solvency Tests sei die Swiss Re nicht die ideale Besitzerin von ReAssure, hatte es damals geheissen. Laut den damaligen Angaben soll die Gesellschaft an die Londoner Börse gebracht werden.

    rw/tt

    Drucken
  • 18.12.2018 Swiss Re schätzt versicherte Katastrophenkosten 2...

    Swiss Re schätzt versicherte Katastrophenkosten 2018 weltweit auf 79 Mrd USD

    18.12.2018| 15:28:08

    Zürich (awp) - Das Jahr 2018 wird für die Versicherungsindustrie ein teures Jahr. Eine Reihe von Naturkatastrophen haben rund um den Globus grosse Schäden und somit auch in den Bilanzen der Versicherer hohe Kosten verursacht. Im Vergleich zum sehr teuren Vorjahr sind die Kosten allerdings klar niedriger ausgefallen.

    Der Rückversicherer Swiss Re schätzt in der am Dienstag veröffentlichten sigma-Studie, dass Natur- und von Menschenhand verursachte Katastrophen im Jahr 2018 einen gesamtwirtschaftlichen Schaden in Höhe von 155 Milliarden US-Dollar ausgelöst haben. Dabei handelt es sich um eine Erstschätzung des Rückversicherers. Ein Jahr davor hatten Katastrophen noch rekordhohe Schäden von 350 Milliarden zur Folge.

    Kosten über zehnjährigem Durchschnitt

    Betrachtet man nur die Kosten, welche die Versicherer zu tragen haben, dann dürfte sich die Summe der versicherten Schäden auf 79 Milliarden Dollar belaufen nach zuvor 150 Milliarden. Das sei der viertgrösste Wert, der in der sigma-Statistik je gemessen wurde und übertreffe zudem den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (71 Mrd), schreiben die Swiss Re-Experten.

    Weltweit fielen insgesamt über 11'000 Menschen den zahlreichen Katastrophen, wie Hurrikane, Taifune, Waldbrände, Überschwemmungen oder Erdbeben zum Opfer oder werden seither vermisst. Die Zahl der Opfer liegt in etwa auf Vorjahresniveau. Am meisten Opfer mit 3'500 hatte im September das Erdbeben in Sulawesi gefordert.

    Zahlreiche kleinere Katastrophen

    Das Jahr 2018 sei von zahlreichen kleineren und mittleren Katastrophenereignissen in allen Regionen geprägt worden, so Swiss Re weiter. Betroffen seien auch Regionen gewesen mit einer hohen Dichte an Versicherungsdeckung. Demgegenüber prägten im Jahr 2017 die drei grossen Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" das Bild. Sie waren mit grosser Zerstörungskraft über weite Teile der Karibik und des Südostens der USA hinweggefegt.

    Doch auch die vielen kleineren Ereignisse zeigten auf, dass die zunehmende Konzentration von Menschen und Sachwerten in Küstennähe oder an der Schnittstelle von Städten und Wildnis zu hohen Verlusten führen könne. Als Beispiele dafür nennt Swiss Re die Hurrikane "Michael" und "Florence", die Taifune "Jebi", "Trami" und "Mangkhut" sowie die Hitzewellen, Dürren und Waldbrände in Europa und Kalifornien.

    mk/rw

    Drucken
  • 17.12.2018 Swiss Re bekräftigt IPO-Pläne für ReAssure und er...

    Swiss Re bekräftigt IPO-Pläne für ReAssure und ernennt Mark Hodges zum CEO

    17.12.2018| 15:26:38

    Zürich (awp) - Der für nächstes Jahr erwartete Börsengang von ReAssure nimmt weiter Form an. Swiss Re bekräftigt die Pläne eines Börsengangs im kommenden Jahr und hat Mark Hodges zum neuen CEO der des britischen Geschäfts mit geschlossenen Lebensversicherungsbeständen ernannt.

    Hodges ist derzeit als CEO der Centrica Consumer Division tätig und soll bei ReAssure ab März 2019 das Ruder übernehmen, wie der Schweizer Rückversicherer am Montag mitteilte. Der neue Chef verfüge über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im britischen Versicherungsgeschäft. Swiss Re hatte im vergangenen Sommer angekündigt, dass man ein IPO für ReAssure prüfen wolle.

    sta/yr

    Drucken
  • 13.12.2018 Feuer, Stürme, Explosionen - die Risiken der Indu...

    Feuer, Stürme, Explosionen - die Risiken der Industrie

    13.12.2018| 08:51:30

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Die grössten Gefahren für die weltweite Industrie sind nach wie vor analog: Feuer, Stürme und menschliches Versagen richteten dort in den vergangenen fünf Jahren den grössten Versicherungsschaden an. Allein in Deutschland machten Explosionen und Brände rund ein Viertel aller Verluste in der Industrie aus, die zwischen 2013 und 2018 von Versicherungen beglichen wurden. Das geht aus einer Analyse hervor, die der Industrie- und Spezialversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) am Donnerstag vorlegte.

    "Die Explosionen bei BASF oder der Raffinerie in Ingolstadt sowie das Feuer in der Yachtwerft von Bremen sind sicherlich noch gut in Erinnerung", sagte AGCS-Schadenschef Philipp Cremer. "In der modernen Welt des 21. Jahrhunderts sind es weiter die traditionellen Gefahren, die sehr grosse Schäden verursachen." Zwar seien Explosionen und Brände nicht an der Tagesordnung. Doch wo sie aufträten, richteten sie auch grossen Schaden an.

    Für die Studie untersuchten die Autoren rund eine halbe Million Versicherungsfälle mit einem Gesamtschaden von 58 Milliarden Euro. Feuer und Explosionen machten weltweit rund 24 Prozent der Schadenssumme aus.

    Der technische Fortschritt mache industrielle Prozesse zwar sicherer, sagte Cremer. Dafür richteten einzelne Vorfälle inzwischen grössere Schäden an. Grund dafür sei die zunehmende Vernetzung von Produktionsketten. "Das führt zu einem Durchreichen der Schäden an viele dann betroffene Unternehmen in Form von Betriebsunterbrechungsschäden", sagte Cremer. Anlagen würden zudem komplexer und teurer - entsprechend teuer werde es dann im Falle eines Schadens.

    Trotz der Dominanz herkömmlicher Risiken machten sich auch digitale Bedrohungen zunehmend bei den Versicherungsschäden bemerkbar. "Das muss nicht immer ein Hack sein", sagte Cremer. Auch Fehler und Störungen in der Betriebssoftware könnten zu Ausfällen im Betrieb führen. In den vergangenen fünf Jahren seien insgesamt 120 sogenannte Cyberclaims eingegangen.

    "Und dann haben wir die Fälle mit grosser Medienaufmerksamkeit, in denen etwa Daten von Kunden abgezogen werden." Hier sei Geschwindigkeit gefragt. "Es ist wichtig, dass man in solchen Fällen in den ersten 48 Stunden alles was man hat in Bewegung setzt, um das Datenleck zu stoppen", sagte Cremer. Er geht davon aus, dass Schäden im Cyberbereich in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung zunehmen werden.

    Bei den untersuchten Schäden in der Studie handelt es sich den Autoren zufolge nur um diejenigen, die von den Versicherungen beglichen wurden. Die tatsächlichen Industrieschäden sind demnach deutlich grösser, auch wenn die Lücke nicht so eklatant sei wie etwa bei Naturkatastrophen, bei denen auch viele unversicherte Privatleute betroffen seien.

    Auffällig: Als zweithäufigste Ursache bei den Industrie-Versicherungsschäden führen die Autoren Flugzeugunfälle auf. Sie stehen für 14 Prozent der beglichenen Verluste sowie für 3 Prozent der Schadensfälle in dem Fünfjahres-Zeitraum insgesamt. Laut Cremer ist das vor allem darauf zurückzuführen, dass Schäden im Luftverkehr zum spezifischen Portfolio der AGCS als führender Luftfahrtversicherer gehören.

    Nur eine einzige der zehn häufigsten Schadensursachen, die die Studie ausmacht, ist nicht menschengemacht: Stürme stehen für rund sieben Prozent der angemeldeten Verluste. "Die grosse Mehrheit sind auf technische oder menschliche Faktoren zurückzuführen", heisst es./maa/DP/mis

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Versicherungen
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SREN
Valor 12688156
ISIN CH0126881561

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.04%
Perf. laufende Woche +1.28 +1.37%
Perf. 1M +4.24 +4.75%
Perf. 3M +6.92 +7.99%
Perf. laufendes Jahr +3.46 +3.84%
Perf. 52W   -0.93%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (24.07.2018)
Instrument Barausschüttung (23.02.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
LSE Europ M 94.40 +1.78% 364'505 18.01.2019
SwissAtMid 94.72 +1.13% 25'699 18.01.2019
Xetra 84.48 +2.15% 994 18.01.2019
Deut.Boerse 84.00 +1.84% --- 18.01.2019
TRADEcho 2cy 73.5354 +0.46% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 93.88 (17.01.2019)
Vortagestief 92.64 (17.01.2019)
Hoch 1W 95.04 (18.01.2019)
Tief 1W 91.36 (10.01.2019)
Hoch 1M 95.04 (18.01.2019)
Tief 1M 86.92 (27.12.2018)
Hoch 3M 95.04 (18.01.2019)
Tief 3M 85.88 (26.10.2018)
Hoch 1J 98.80 (27.02.2018)
Tief 1J 84.20 (27.06.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG