Logo money-net.ch

Autoneum Hldg N

(135.80 | +2.40 | +1.80% | 24.05.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 133.40   Datum 23.05.2019
Eröffnung 134.60   Zeit 09:00:09
Letzter 135.80   Zeit 17:30:51
Vol. Letzter 53   Volumen 63'919
+/- +2.40   +/-% +1.80%
Geld 135.00   Brief 136.40
Geld Vol 50   Brief Vol 190
Hoch 138.80   Tief 132.50
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 3.6
Dividende ex Datum 01.04.2019
Zahlbar Datum 03.04.2019
Rendite 2.65%
Nominalwert 0.05
Anzahl Aktien 4'672'363
Marktkapital in Mio. 634.51
Umsatz Vormonat 62'451'587

Aktuelle News

  • 30.04.2019 Autoneum besetzt Chefposten in den USA mit Greg S...

    Autoneum besetzt Chefposten in den USA mit Greg Sibley neu

    30.04.2019| 07:50:00

    Zürich (awp) - Beim Autozulieferer Autoneum kommt es in den USA zu einem Chefwechsel. Greg Sibley übernimmt per Mitte Jahr die Leitung der Business Group North America und wird Mitglied der Konzernleitung. Er ersetzt Fausto Bigi, Leiter der Business Group SAMEA (Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika), der die Division seit Anfang des Jahres interimistisch führt.

    Der US-amerikanische Staatsbürger Sibley beginnt am 15. Mai 2019 als stellvertretender Leiter der Einheit und wird dann nach einer Übergangsphase am 1. Juli die Leitung definitiv übernehmen, wie der Konzern aus Winterthur am Dienstag mitteilte.

    Der Ingenieur und Betriebswirtschafter Sibley verfügt den Angaben zufolge über langjährige Erfahrung in der internationalen Automobilzulieferindustrie. Von 1997 bis 2015 hatte er verschiedene Führungsfunktionen beim US-amerikanischen Automobilzulieferer Tenneco inne, von 2016 bis 2018 war er Präsident der Division Americas" beim Automobilzulieferer Eberspächer.

    Autoneum steigerte 2018 den konsolidierten Umsatz zwar um 3,4 Prozent auf 2,205 Milliarden Franken. Operative Ineffizienzen bei Neuanläufen im Nordamerika-Hauptmarkt USA belasteten jedoch das Konzernergebnis.

    pre/uh

    Drucken
  • 02.04.2019 Händler beobachten spekulative Käufe bei Autoneum...

    Händler beobachten spekulative Käufe bei Autoneum- und Rieter-Aktien

    02.04.2019| 10:56:34

    Zürich (awp) - Die Aktien der Industriekonzerne Autoneum und Rieter erfreuen sich laut Händlern eines regen Interesses. Es gebe Spekulationen, dass der Bahnindustrielle Peter Spuhler, der mit Stadler Rail demnächst an die Börse fährt, seine Beteiligungen an den beiden Firmen aufstocken könnte, heisst es am Markt.

    Nach frühen Kursgewinnen von jeweils rund einem Prozent büsst Autoneum allerdings 0,5 Prozent ein und bei Rieter verringert sich das Kursplus auf noch 0,3 Prozent. Der Gesamtmarkt tendiert eine Spur leichter.

    Händler verweisen auf ein Interview, das Stadler Rail-Mehrheitsaktionär Spuhler der "SonntagsZeitung" gegeben hatte. Auf die Frage, was er mit den 1,2 bis 1,7 Milliarden Franken, die er aus dem Börsengang von Stadler Rail löse, machen werde, sagte Spuhler, das Geld bleibe in der PCS Holding und sei nicht für ihn bestimmt.

    "Es ist mein unternehmerischer Werkzeugkasten, um meine bestehenden Beteiligungen an Stadler, Autoneum, Rieter und Aebi Schmidt weiterzuentwickeln." Er hätte Freude, eine Rettungsaktion, wie er sie vor zehn Jahren bei Aebi Schmidt und Rieter gemacht habe, noch einmal durchzuziehen.

    "Mit solchen Sätzen öffnet Spuhler Tür und Tor für Spekulationen", sagte ein Händler.

    "Wer weiss, vielleicht bekommt die Idee zur Bildung einer Swiss Industries Holding mit vielen kleineren und grösseren Industriefirmen, die vor Jahren der Unternehmer und Industrielle Walter Fust aufgebracht hatte, wieder etwas mehr Farbe", sagte ein anderer Händler.

    pre/ra

    Drucken
  • 07.03.2019 Autoneum-Aktien finden keinen Boden - Autozuliefe...

    Autoneum-Aktien finden keinen Boden - Autozulieferer unter Druck

    07.03.2019| 11:17:09

    Zürich (awp) - Die Aktien von Autoneum stehen am Donnerstag auch einen Tag nach dem Kurseinbruch weiter unter Druck. Damit befindet sich der Autozulieferer in bester Gesellschaft mit anderen Branchenvertretern. "Die Aussichten für die Autoindustrie haben sich verdüstert", sagte ein Händler und erwähnte dabei als einen der Hauptgründe den Handelsstreit der USA vor allem mit China, zunehmend aber auch mit Europa.

    Die Aktien von Autoneum fallen am Donnerstag in einem schwächeren Markt um 4,3 Prozent auf 133,90 Franken. Mit einem Tagestief von 133,50 Franken markierte der Titel den tiefsten Stand seit Dezember.

    Die Aktie war am Mittwoch nach einem unter den Erwartungen ausgefallenen Jahresergebnis und einer Prognosesenkung für 2019 um 14 Prozent eingebrochen. Die Autoneum-Aktie, die im Vorjahr fast die Hälfte ihres Werts eingebüsst hat, hat seit Jahresanfang weitere knapp neun Prozent verloren.

    Die Aktien anderer Schweizer Autozulieferer wie Feintool (-2,4%) und Georg Fischer (-1,1%) geben ebenfalls nach. "Die Branche kommt nicht zur Ruhe", sagte ein Börsianer und verwies auf den Kurseinbruch des japanischen Chip-Herstellers für die Autoindustrie Renesas. Dessen Kurs war in Tokio um fast 15 Prozent abgesackt. Das Unternehmen will die Produktion drosseln und begründete dies mit einer schwachen Nachfrage aus China.

    Am Mittwoch hatte neben Autoneum auch der deutsche Branchenprimus Schaeffler seine Prognosen kassiert. Das alte Profitabilitäts-Niveau von nahe 13 Prozent werde vorerst wohl nicht wieder erreicht, so die Firma. Das Unternehmen strich daher die vor drei Jahren gesteckten mittelfristigen Margenziele.

    Vom Negativtrend erfasst werden aber auch Aktien der Chiphersteller AMS (-2,5%), Sensirion (-2,9%) und U-blox (-1,6%), denen auch die Nachrichten des japanischen Chip-Herstellers Renesas zu schaffen machen und die Lieferanten für die chinesische Wirtschaft sind.

    pre/ra

    Drucken
  • 06.03.2019 Autoneum erleidet Gewinneinbruch und kürzt Dividende

    Autoneum erleidet Gewinneinbruch und kürzt Dividende

    06.03.2019| 19:20:08

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Winterthur (awp) - Für den Autozulieferer Autoneum war 2018 ein Jahr des Schreckens. Wegen Managementfehlern in den USA fuhr die Gesellschaft dort einen Verlust ein, was Bremsspuren beim Konzernergebnis hinterliess. Dieses wird sich erst 2020 wieder substanziell verbessern.

    In Schieflage geriet Autoneum wegen Anlaufproblemen bei der Herstellung von Produkten für Neukunden aus Europa. Autoneum entwickelt und produziert Komponenten für Akustik- und Wärmemanagement in Motorfahrzeugen, wie Teppiche oder Isolationen.

    "Dabei ging alles schief, was nur schief laufen konnte", erklärte Konzernchef Martin Hirzel am Mittwoch vor den Medien. Mittlerweile seien nicht weniger als fünf Versuche, die Produktion hochzufahren, "völlig fehlgeschlagen". Das Management in Nordamerika, das inzwischen abgesetzt wurde, habe "völlig versagt".

    Die Probleme traten bereits im zweiten, verstärkt dann aber im vierten Quartal auf und bescherten der Nordamerika-Sparte im letzten Jahresviertel einen Betriebsverlust (EBIT) von 21,4 Millionen Franken. In Erwartung eines solchen Verlustes kippte das Management bereits vergangen Dezember das Ziel einer Betriebsgewinnmarge von 6 Prozent.

    EBIT-Marge auf 5 Prozent gesunken

    Wie der nun am Mittwoch veröffentliche Geschäftsbericht zeigte, brach wegen der hauseigenen Probleme der EBIT des Konzerns um knapp 37 Prozent auf 114,1 Millionen ein. Die entsprechende Marge sank auf 5,0 Prozent von 8,2 Prozent im Vorjahr.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 74,7 Millionen. Das sind ebenfalls 37 Prozent weniger als in 2017.

    Aufgrund des Gewinnrückgangs wird die Dividende auf 3,60 Franken pro Aktie von 6,50 Franken im Vorjahr gekürzt. Die Ausschüttung liegt damit aber im Rahmen des eigenen Ziels, 30 Prozent des Gewinns an die Aktionäre zu zahlen.

    Stagnierender Automarkt 2019

    "Das Resultat 2018 ist völlig inakzeptabel und entspricht überhaupt nicht unseren Ambitionen", sagte Konzernchef Hirzel. Zumal das Geschäft in anderen Märkten wie Asien und insbesondere in Europa gut gelaufen sei. Er sei aber immerhin stolz darauf, dass Autoneum mit einem organischen Umsatzwachstum von 3,7 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken schneller als der Markt gewachsen sei.

    Für die nähere Zukunft zeichnete Hirzel aber ein eher düsteres Bild: 2019 werde für die gesamte Autoindustrie ein schwieriges Jahr, ist der Firmenchef überzeugt.

    Autoneum rechnet in 2019 mit einem stagnierenden Umsatz. Und die Verluste in Nordamerika und die mit dem Turnaround verbundenen Kosten schmälern den Gewinn auch künftig. Für das erste Halbjahr 2019 erwartet Autoneum gar ein negatives Konzernergebnis.

    Erst ab 2020 wird Autoneum wieder ein "substanziell" besseres Ergebnis ausweisen, um 2021 wieder auf ein "gesundes" Profitabilitätsniveau zu gelangen.

    An der Börse kamen die Zahlen, die unter den Erwartungen der Analysten lagen, gar nicht gut an. Die Autoneum-Aktien verloren am Mittwoch 14 Prozent, während der Gesamtmarkt (SPI) knapp gehalten schloss. Analysten befürchten, dass das Schlimmste noch nicht ausgestanden ist.

    sig/ra

    Drucken
  • 06.03.2019 Autoneum erleidet Gewinneinbruch und kürzt Dividende

    Autoneum erleidet Gewinneinbruch und kürzt Dividende

    06.03.2019| 14:58:44

    (Zusammenfassung)

    Winterthur (awp) - Für den Autozulieferer Autoneum war 2018 ein Jahr des Schreckens. Wegen Managementfehlern in den USA fuhr die Gesellschaft dort einen Verlust ein, was Bremsspuren beim Konzernergebnis hinterliess. Dieses wird sich erst 2020 wieder substanziell verbessern.

    In Schieflage geriet Autoneum wegen Anlaufproblemen bei der Herstellung von Produkten für Neukunden aus Europa. Autoneum entwickelt und produziert Komponenten für Akustik- und Wärmemanagement in Motorfahrzeugen, wie Teppiche oder Isolationen.

    "Dabei ging alles schief, was nur schief laufen konnte", erklärte Konzernchef Martin Hirzel am Mittwoch vor den Medien. Mittlerweile seien nicht weniger als fünf Versuche, die Produktion hochzufahren, "völlig fehlgeschlagen". Das Management in Nordamerika, das inzwischen abgesetzt wurde, habe "völlig versagt".

    Die Probleme traten bereits im zweiten, verstärkt dann aber im vierten Quartal auf und bescherten der Nordamerika-Sparte im letzten Jahresviertel einen Betriebsverlust (EBIT) von 21,4 Millionen Franken. In Erwartung eines solchen Verlustes kippte das Management bereits vergangen Dezember das Ziel einer Betriebsgewinnmarge von 6 Prozent.

    EBIT-Marge auf 5 Prozent gesunken

    Wie der nun am Mittwoch veröffentliche Geschäftsbericht zeigte, brach wegen der hauseigenen Probleme der EBIT des Konzerns um knapp 37 Prozent auf 114,1 Millionen ein. Die entsprechende Marge sank auf 5,0 Prozent von 8,2 Prozent im Vorjahr.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 74,7 Millionen. Das sind ebenfalls 37 Prozent weniger als in 2017.

    Aufgrund des Gewinnrückgangs wird die Dividende auf 3,60 Franken pro Aktie von 6,50 Franken im Vorjahr gekürzt. Die Ausschüttung liegt damit aber im Rahmen des eigenen Ziels, 30 Prozent des Gewinns an die Aktionäre zu zahlen.

    Stagnierender Automarkt 2019

    "Das Resultat 2018 ist völlig inakzeptabel und entspricht überhaupt nicht unseren Ambitionen", sagte Konzernchef Hirzel. Zumal das Geschäft in anderen Märkten wie Asien und insbesondere in Europa gut gelaufen sei. Er sei aber immerhin stolz darauf, dass Autoneum mit einem organischen Umsatzwachstum von 3,7 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken schneller als der Markt gewachsen sei.

    Für die nähere Zukunft zeichnete Hirzel aber ein eher düsteres Bild: 2019 werde für die gesamte Autoindustrie ein schwieriges Jahr, ist der Firmenchef überzeugt.

    Autoneum rechnet in 2019 mit einem stagnierenden Umsatz. Und die Verluste in Nordamerika und die mit dem Turnaround verbundenen Kosten schmälern den Gewinn auch künftig. Für das erste Halbjahr 2019 erwartet Autoneum gar ein negatives Konzernergebnis.

    Erst ab 2020 wird Autoneum wieder ein "substanziell" besseres Ergebnis ausweisen, um 2021 wieder auf ein "gesundes" Profitabilitätsniveau zu gelangen.

    An der Börse kamen die Zahlen, die unter den Erwartungen der Analysten lagen, gar nicht gut an. Bis gegen 13.50 Uhr verloren die Autoneum-Aktien rund 12 Prozent, während der Gesamtmarkt (SPI) knapp gehalten notierte. Analysten befürchten, dass das Schlimmste noch nicht ausgestanden ist.

    sig/ra

    Drucken
  • 06.03.2019 Autoneum-Aktien auf starker Talfahrt nach Ergebni...

    Autoneum-Aktien auf starker Talfahrt nach Ergebnisenttäuschung

    06.03.2019| 10:40:00

    Zürich (awp) - Die Aktien der Autoneum Holding stehen am Mittwoch nach der Präsentation eines Jahresergebnisses, das deutlich hinter den Erwartungen blieb, unter starken Verkaufsdruck. Analysten rechnen angesichts des stagnierenden Automobilmarktes und den kostenintensiven Aufbauphase der neuen Autoneum-Werke in China erst ab 2021 mit einer Erholung.

    Im frühen Handel gegen 9.25 Uhr verlieren Autoneum rund 10 Prozent auf 146,40 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI tendiert derweil praktisch unverändert. Damit nähern sich die Titel Automobilzulieferers erneut dem langjährigen Tiefstwert vom vergangenen Dezember von unter 140 Franken. Vor einem Jahr wurden für ein Autoneum-Papier noch Preise von über 300 Franken bezahlt.

    Mit den Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 sei das Schlimmste noch nicht vorbei, warnen die Analysten der UBS in einem ersten Kommentar. Die Kombination aus verfehlten Erwartungen, gestutztem Ausblick sowie Dividendenkürzung plus angekündigtem Verlust im ersten Halbjahr 2019 dürfte die Reaktion der Anleger klar negativ ausfallen lassen.

    Die ZKB will derweil die Gewinnschätzungen nach unten anpassen. Angesichts des stagnierenden Automobilmarktes, der geopolitischen Lage und der Handelsstreitigkeiten sei erst ab 2021 wieder eine "Normalisierung des Profitabilitätsniveaus" zu erwarten. Hinzu kämen "hartnäckige operative Probleme" in der Anlaufphase der neuen Werke in China. Für die ZKB ist klar, dass 2019 und 2020 Übergansjahre sein werden.

    sta/kw

    Drucken
  • 06.03.2019 Autoneum streicht Mittelfristziele 2020

    Autoneum streicht Mittelfristziele 2020

    06.03.2019| 09:40:00

    Zürich (awp) - Der Autozulieferer Autoneum kippt aufgrund des schwierigen Geschäftsganges seine bisherigen Mittelfristziele für 2020. Neue Ziele würden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage von AWP. Wann genau dies der Fall sein werde, liess sie offen.

    Angesicht des stagnierenden Automobilmarkts und den internen Problemen in Nordamerika habe sich abgezeichnet, dass die Ziele 2020 nicht erreichbar seien, führte die Sprecherin weiter aus. Gekippt wurde damit unter anderem das bisherige Ziel einer EBITDA-Marge von 12 Prozent. Im abgelaufenen Jahr war diese um 3 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent gesunken.

    Derzeit sei die Visibilität sehr schlecht. Deshalb habe das Unternehmen auch nur einen Ausblick für das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2019 und nicht für das Gesamtjahr abgegeben, so die Sprecherin weiter. Für das erste Halbjahr 2019 erwartet das Unternehmen ein negatives Konzernergebnis.

    sig/ra

    Drucken
  • 06.03.2019 Autoneum verzeichnet 2018 Gewinneinbruch und kürz...

    Autoneum verzeichnet 2018 Gewinneinbruch und kürzt Dividende

    06.03.2019| 09:00:20

    Winterthur (awp) - Der Autozulieferer Autoneum hat ein ausgesprochen schwieriges Geschäftsjahr 2018 hinter sich. Wegen Problemen in der wichtigen Absatzregion Nordamerika kam die Profitabilität des Konzerns unter die Räder. Erst 2020 rechnet die Autoneum wieder mit einer substanziellen Ergebnisverbesserung.

    Die Nordamerika-Sparte ist wegen Produktionsproblemen in den US-Werken in Schieflage geraten. Im Dezember warnte Autoneum vor einem Verlust im Nordamerika-Geschäft und kippte das Ziel einer Betriebsgewinnmarge (EBIT) von 6 Prozent.

    Wie der nun am Mittwoch veröffentliche Geschäftsbericht zeigt, stieg der Umsatz 2018 zwar um 3,4 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken, das operative Ergebnis auf Stufe EBIT brach aber um knapp 37 Prozent auf 114,1 Millionen ein.

    EBIT-Marge auf 5 Prozent gesunken

    Die entsprechende Marge verringerte sich somit auf 5,0 Prozent von 8,2 Prozent im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte Autoneum von eine EBIT-Marge von 8 Prozent in Aussicht gestellt. Das Ziel musste danach im Jahresverlauf wegen der Probleme in den USA drei Mal nach unten revidiert werden.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 74,7 Millionen. Das sind ebenfalls 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund des Gewinnrückgangs wird die Dividende gekürzt. Der Verwaltungsrat beantragt noch eine Dividendenzahlung von 3,60 Franken pro Aktie, nachdem die Aktionäre im Vorjahr noch 6,50 Franken erhalten hatten.

    Mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten verfehlt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsensus) mit einem EBIT von 118,2 Millionen und einer Dividende von 6,25 Franken gerechnet.

    Wie erwähnt war das Nordamerika-Geschäft für den Rückgang der Profitabilität verantwortlich. In dieser Region bildete sich der Umsatz um 4,4 Prozent auf 921,8 Millionen Franken zurück. Auf Stufe EBIT resultierte gar ein Verlust von 8,2 Millionen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 65,3 Millionen herausgeschaut hatte.

    Operative Ineffizienzen und entsprechende Restrukturierungsaufwände sowie gestiegene Lohnkosten und Rohmaterialpreise hätten zu diesem negativen Ergebnis geführt, begründete die Gesellschaft das Defizit in der Mitteilung.

    Stagnierender Umsatz 2019 erwartet

    Der Ausblick auf das laufende Gesamtjahr fällt verhalten aus. Angesichts eines stagnierenden Automobilmarktes, Handelsstreitigkeiten und geopolitischer Spannungen geht Autoneum für 2019 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.

    Die anhaltenden Verluste in Nordamerika und die mit dem Turnaround verbundenen Kosten sowie die noch ausstehende Rendite auf den Investitionen in China würden allerdings zu Profitabilitätseinbussen führen, hiess es weiter. Für das erste Halbjahr 2019 erwartet das Unternehmen daher ein negatives Konzernergebnis.

    Basierend auf den ergriffenen Gegenmassnahmen sollte Autoneum 2020 "substanzielle" Ergebnisverbesserungen und 2021 wieder ein "gesundes" Profitabilitätsniveau erreichen, schrieb das Unternehmen weiter.

    sig/ra

    Drucken
  • 08.02.2019 Schwaches Leoni-Ergebnis belastet Aktien der Schw...

    Schwaches Leoni-Ergebnis belastet Aktien der Schweizer Autozulieferer

    08.02.2019| 11:37:40

    Zürich (awp) - Ein unerwartet schlechtes Ergebnis des Autozulieferers und Kabelspezialisten Leoni hat die Anleger aufgeschreckt und sie kippen auch die Aktien von Konkurrenten aus ihren Depots. Leoni will nach einem Jahresgewinn die Dividende streichen und kassiert zudem die bisherigen Mittelfristziele für 2020.

    An der Schweizer Börse geraten die Aktien von Autoneum (-2,6%), Feintool (-1,4%) und von Komax (-2,4%) unter Druck. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI (-0,05%) schwächt bis um 10.15 Uhr sich nur leicht ab. Der Leoni-Aktienkurs sackt gegenüber dem Vortag um gut einen Viertel ab.

    "Die Branche wird in Sippenhaft genommen", sagt ein Händler. Die Anleger hätten wegen der zuletzt vielfach enttäuschend ausgefallenen Konjunktur- und Firmenzahlen den Finger ohnehin nahe am Verkaufsknopf.

    Leoni hatte bereits Ende Oktober die Gewinnerwartungen für 2018 wegen der Schwäche des wichtigen chinesischen Automarktes, der Verunsicherung von Autokäufern durch die aktuellen Handelskonflikte und der Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP in Europa gesenkt.

    Der Leoni-Umsatz lag 2018 mit 5,1 Milliarden Euro etwas höher als im Vorjahr. Im vierten Quartal lag der Erlös bei 1,2 Milliarden Euro. Mit Blick auf den Zahlungsmittelfluss und die Verschuldungslage will Leoni die Dividende ausfallen lassen.

    pre/ra

    Drucken
  • 23.01.2019 Autoneum steigert Umsatz um 3,4 Prozent - US-Gesc...

    Autoneum steigert Umsatz um 3,4 Prozent - US-Geschäft schrumpft

    23.01.2019| 08:51:00

    Winterthur (awp) - Der Autozulieferer Autoneum ist 2018 trotz der Probleme in Nordamerika gewachsen. Die Prognosen der Analysten wurden dabei leicht übertroffen.

    Die Verkäufe nahmen im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld mit einem minimal tieferen Wert von gut 2,27 Milliarden gerechnet.

    Organisch erhöhte sich der Umsatz laut den Angaben um 3,7 Prozent. Das Unternehmen hatte ein organisches Wachstum von rund 3 Prozent in Aussicht gestellt.

    Dieses Wachstum sei in einem rückläufigen Markt erzielt worden, betonte Autoneum. So sei die weltweite Autoproduktion im vergangenen Jahr um 1 Prozent geschrumpft. Man habe dank eines "vorteilhaften Modellmixes" besser als der Markt abgeschnitten.

    US-Geschäft rückläufig

    Das US-Geschäft, das bekanntlich seit Monaten in Schwierigkeiten steckt, verhinderte eine noch bessere Entwicklung. Der Umsatz in Nordamerika bildete sich um 4,4 Prozent auf 921,8 Millionen Franken (organisch: -3,4%) zurück. Der Rückschlag war damit noch etwas stärker, als von Analysten befürchtet.

    Im Dezember hatte das Management wegen der Probleme in Nordamerika den dortigen Chef ausgewechselt sowie eine Gewinnwarnung publiziert. Konkret wurde eine EBIT-Marge von unter 6 Prozent für den Gesamtkonzern in Aussicht gestellt.

    Nun hiess es, dass die Nordamerika-Sparte "aufgrund der operativen Herausforderungen in US-Werken und damit verbundenen Kosten" rote Zahlen schreiben werde. Und dies werde sich auf die Profitabilität des Konzerns auswirken. Gewinnzahlen werden erst am 6. März veröffentlicht.

    Begründet wurde die US-Absatzschwäche in der Mitteilung vom Mittwoch mit geringeren Produktionsvolumen der Fahrzeughersteller, welche zu reduzierten Lieferungen bei Autoneum geführt hätten.

    Wachstum in Europa

    Deutlich besser lief es in den anderen Regionen, die organische Umsatzsteigerungen von 7,7 Prozent (Europa), 6,6 Prozent (Asien) und sogar von gut 24 Prozent (Südamerika/Nahost/Afrika) verzeichneten. Das Marktwachstum sei in all diesen Regionen deutlich übertroffen worden, wurde betont. So habe sich etwa die Automobilproduktion in China rückläufig entwickelt.

    rw/uh

    Drucken
  • 20.12.2018 ZKB senkt Ausblick für Autoneum-Rating auf 'negativ'

    ZKB senkt Ausblick für Autoneum-Rating auf 'negativ'

    20.12.2018| 11:30:00

    Zürich (awp) - Die Kreditanalysten der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben das Rating für den Automobilzulieferer Autoneum zwar mit 'BB+' bestätigt, den Ausblick aber auf 'negativ' gesenkt. Hintergrund dafür ist die wiederholte Prognoseanpassung für das Geschäftsjahr 2018, wie es in einen Kommentar vom Donnerstag heisst. Die letzte Gewinnwarnung folgte erst letzte Woche.

    Aufgrund anhaltender operativer Herausforderungen in verschiedenen US-Werken und entsprechender Restrukturierungsmassnahmen geht das Management neu von einer EBIT-Marge von unter 6 Prozent aus. Die Mittelfristziele (Umsatz 2,6 Mrd Fr. bei einer EBITDA-Marge von 12%) gelten weiterhin. Sie würden aufgrund der Abkühlung des globalen Automobilmarktes allerdings zunehmend anspruchsvoller erscheinen, meint die ZKB. Zusätzlich sei das Winterthurer Unternehmen mit neuen Herausforderungen im Sektor, etwas der Entwicklung der Automobilbranche hin zu Elektroautos, konfrontiert.

    uh/tt

    Drucken
  • 14.12.2018 Autoneum-Aktien von Verlust im Nordamerika-Geschä...

    Autoneum-Aktien von Verlust im Nordamerika-Geschäft in Tiefe gezogen

    14.12.2018| 11:36:51

    Zürich (awp) - Die Aktien von Autoneum sind am Freitag nach der zweiten Gewinnwarnung seit Herbst abgestürzt. Der Autozulieferer hatte am Vorabend bekannt gegeben, dass das Nordamerika-Geschäft wegen Problemen in den dortigen Fabriken und Restrukturierungen in die Verlustzone gerutscht sei. Dies schlage auf den Konzern-EBIT durch, dessen Marge das Ziel von rund 6 Prozent verfehlen werde.

    Bis gegen 10.30 Uhr sackt die Aktie um 21,2 Prozent auf 148 Franken ab. Der Gesamtmarkt SPI steht derweil um 1,5 Prozent im Minus.

    Die Probleme in Nordamerika seien zwar seit einiger Zeit bekannt und grösstenteils selbstverschuldet. Aber Autoneum habe die Belastungen daraus anscheinend unterschätzt, kommentiert Analyst Armin Rechberger von der ZKB. Er rechne mit einem Betriebsverlust (EBIT) von 5 Millionen Franken im Nordamerika-Geschäft. Bisher hatte Rechberger einen Betriebsgewinn von 15 Millionen Franken geschätzt.

    Die Bank Vontobel erwartet "erhebliche Verluste" in Nordamerika: "Der Konzern-EBIT könnte nun unserer Einschätzung nach um über 100 Basispunkte niedriger ausfallen. Dies wird zu weiteren Negativkorrekturen bei unseren und den Konsensschätzungen führen." Positiv anzumerken sei, dass die Probleme nur unternehmensspezifisch seien und die Unternehmensleitung weiterhin eine hohe Nachfrage auf dem zugrunde liegenden Markt melde.

    Bei der ZKB hiess es: "Wir haben unsere Gewinnschätzungen für 2018 erneut reduziert und zwar um 14 Prozent. Da wir auch für 2019 von höheren Belastungen in Nordamerika ausgehen und neuerdings mit einer Abkühlung vor allem in China, aber auch in Europa rechnen, haben wir die Gewinnschätzungen für 2019 um 13 Prozent reduziert."

    jb/tt

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Fahrzeuge
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol AUTN
Valor 12748036
ISIN CH0127480363

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +6.63%
Perf. laufende Woche +10.70 +8.55%
Perf. 1M -0.10 -0.07%
Perf. 3M -34.80 -20.69%
Perf. laufendes Jahr -14.00 -9.50%
Perf. 52W   -46.08%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Generalversammlung (28.03.2019)
Instrument Barausschüttung (07.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SETSqx 135.80 +1.80% 3'121 24.05.2019
SwissAtMid 137.60 +5.60% 509 24.05.2019
Deut.Boerse 120.80 +1.85% --- 24.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 137.50 (23.05.2019)
Vortagestief 130.00 (23.05.2019)
Hoch 1W 138.80 (24.05.2019)
Tief 1W 122.00 (17.05.2019)
Hoch 1M 138.80 (24.05.2019)
Tief 1M 117.20 (14.05.2019)
Hoch 3M 169.50 (04.03.2019)
Tief 3M 112.60 (01.04.2019)
Hoch 1J 254.20 (07.06.2018)
Tief 1J 112.60 (01.04.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG