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Eröffnung 299.70   Zeit 09:01:27
Letzter 288.50   Zeit 17:30:40
Vol. Letzter 36   Volumen 255'273
+/- -8.70   +/-% -2.93%
Geld 288.50   Brief 299.00
Geld Vol 105   Brief Vol 55
Hoch 300.70   Tief 288.10
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Fundamentale Daten

Dividende 2.75
Dividende ex Datum 08.05.2018
Rendite 0.95%
Nominalwert 1
Anzahl Aktien 74'468'752
Marktkapital in Mio. 21'484.23
Umsatz Vormonat 1'165'590'508

Aktuelle News

  • 05.03.2019 Lonza-Aktien nach vorgezogenem Zielupdate etwas t...

    Lonza-Aktien nach vorgezogenem Zielupdate etwas tiefer

    05.03.2019| 09:53:12

    Bern (awp) - Früher als erwartet hat der Pharmazulieferer Lonza nach dem Verkauf des Wasserbehandlungsgeschäfts seine Mittelfristziele adjustiert. Anstatt wie zuvor angekündigt erst Mitte April 2019 gab der Konzern bereits heute Dienstag neue Mittelfristziele bekannt. Die Aktie büsst etwas an Terrain ein.

    Um 09.30 Uhr notieren die Lonza-Papiere mit einem Minus von rund 0,6 Prozent auf 288,20 Franken, dies in einem leicht tieferen Gesamtmarkt. Im vorbörslichen Handel (-2,1%) hatte es noch nach deutlich schwächeren Kursen ausgesehen.

    Die vorgezogene Anpassung der mittelfristigen Ziele sei ein klares Bekenntnis des Pharmazulieferers bis 2022 und begrüssenswert, konstatiert etwa die Bank Vontobel in einem ersten Kommentar. Jedoch sei die neue Guidance weitestgehend mit der alten vergleichbar. Auch um jedes Risiko einer Gewinnwarnung zu umschiffen, so die Vontobel-Analysten.

    Auch die Experten von Baader Helvea attestieren dem Unternehmen eine eher konservative Einschätzung und sehen den Ausblick am unteren Ende dessen angesiedelt, was erreichbar ist. Beide Finanzhäuser zeigen sich etwas optimistischer als Lonza selbst und behalten daher ihre Kaufempfehlungen bei. Vontobel bei einem Kursziel von 345 Franken und Baader bei einem Zielpreis von 331 Franken.

    Generell wird das Update in Marktkreisen eher neutral aufgenommen. Es gelte nach der grossen Devestition des Wasserbehandlungsgeschäfts nach vorne zu schauen, so der Tenor.

    sta/uh

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  • 04.03.2019 Lonza passt nach Verkauf der Wasserbehandlungsspa...

    Lonza passt nach Verkauf der Wasserbehandlungssparte mittelfristigen Ziele an

    04.03.2019| 18:08:55

    Basel (awp) - Der Pharmazulieferer und Feinchemikalienhersteller Lonza hat - wie bereits Ende Januar angedeutet - die mittelfristigen Ziele angepasst. Damit trägt das Unternehmen dem Verkauf der Sparte mit Produkten zur Wasserbehandlung Rechnung. Zudem würden auch die zur Umsetzung der Wachstumspläne vorgesehenen Investitionen in der neuen Prognose berücksichtigt, teilte Lonza am Montagabend mit.

    Neu geht das Unternehmen davon aus, dass man den Umsatz bis 2022 noch auf 7,1 Milliarden Franken steigern kann. Bislang hatte Lonza mit einem Umsatz in Höhe von 7,5 Milliarden gerechnet. Dabei wuchsen die Verkäufe zuletzt im vergangenen Jahr mit rund 22 Prozent auf 5,5 Milliarden.

    Auch die vor ebenfalls zwei Jahren aufgestellten Erwartungen an die Gewinnentwicklung richtet Lonza auf die neuen Gegebenheiten aus. Die Betriebsgewinnmarge zum Kern-EBITDA soll in den kommenden vier Jahren auf 30,5 Prozent (bisherige Guidance: 30%) gesteigert werden. Und mit Blick auf die Kennzahl Kern-RONOA (Rendite auf dem Nettobetriebsvermögen) werden 35 Prozent in Aussicht gestellt.

    Mit der Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) wird derweil weiterhin ein Wert im zweistelligen Prozentbereich angestrebt.

    Überprüfung des Portfolios geht weiter

    Diese angepasste Guidance zeige deutlich, dass der Fokus auf das Wachstum der Geschäfte entlang des Healthcare-Bereichs gelegt werde. Dies werde auch dank der Verbesserung der Produktivität zu einer Steigerung der Margen führen, wird der neue Konzernchef Marc Funk in der Mitteilung zitiert. Funk hatte Anfang März den langjährigen Lonza-Chef Richard Ridinger abgelöst.

    Lonza werde Ende Januar die Überprüfung des aktuellen Portfolios noch beschleunigen, bekräftigte Funk die ebenfalls Ende Januar gemachten Aussagen zum Umbau des Geschäfts. Ein Update dazu soll im zweiten Halbjahr 2019 kommuniziert werden.

    Vergangenen Woche hatte Lonza den im November angekündigten Verkauf der Wasserbehandlungssparte abgeschlossen. Neu gehört das Geschäft zu Platinum Equity. Die US-Beteiligungsgesellschaft hatte dafür 630 Millionen US-Dollar bezahlt. Teile des Erlöses sollen in die Weiterentwicklung des Healthcare-Geschäfts fliessen.

    mk/rw

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  • 01.03.2019 Lonza hat Verkauf der Wasserbehandlungssparte abg...

    Lonza hat Verkauf der Wasserbehandlungssparte abgeschlossen

    01.03.2019| 07:11:14

    Zürich (awp) - Lonza hat den Verkauf seiner Sparte mit Produkten zur Wasserbehandlung abgeschlossen. Angekündigt worden war die Devestition im November 2018. Neu gehört das Wasserbehandlungsgeschäft zu Platinum Equity, die US-Beteiligungsgesellschaft hat dafür 630 Millionen Dollar bezahlt.

    Lonza plane, Teile dieses Verkaufserlös in sein Healthcare-Geschäft zu reinvestieren, wie der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer am Freitag mitteilte. Zudem will es sich weiter auf die Entschuldung fokussieren.

    tt/ys

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  • 25.02.2019 Lonza gründet neues Segment Pharma Biotech & Nutr...

    Lonza gründet neues Segment Pharma Biotech & Nutrition

    25.02.2019| 18:10:17

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Der Basler Pharmazulieferer Lonza stellt sich neu auf und passt seine Geschäftsstrukturen an. Die bisherigen Bereiche Pharma und Biotech sowie Consumer Health und Nutrition bilden künftig das neue Segment Lonza Pharma Biotech and Nutrition (LPBN).

    Chef von LPBN wird Stefan Stoffel, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Per 1. März soll er den Bereich im Rahmen einer neu geschaffenen Geschäftsleitungsposition als Chief Operating Officer (COO) verantworten. Er arbeitet bereits seit 1991 für Lonza.

    Geschäftsleitung neu mit 4 Mitgliedern

    Die Geschäftsleitung von Lonza wird sich somit künftig nebst Stoffel aus Marc Funk, Sven Abend und Rodolfo Savitzky zusammensetzen. Funk übernimmt per 1. März 2019 das Amt des CEO von Richard Ridinger, wie das Unternehmen bereits im Januar mitgeteilt hatte.

    Dank des neu geschaffenen Segments LPBN sei Lonza nun gut positioniert, um "ihre Innovationsprogramme und Technologieplattformen bestmöglich für neue Lösungen an der Schnittstelle von Nahrungsmitteln und Pharmazie sowie in der Mikrobenkontrolle einzusetzen", heisst es.

    Nebst dem neuen Bereich LPBN gibt es bei Lonza weiterhin das Segment Lonza Specialty Ingredients (LSI), das die Bereiche Consumer and Resources Protection sowie Consumer Product Ingredients umfasst.

    Analysten reagieren positiv

    In Analystenkreisen stösst die Neubündelung der Geschäftsaktivitäten auf positive Resonanz. Durch den Zusammenschluss der bisherigen Aktivitäten im neuen Segment LPBN dürfte das Wachstum beschleunigt werden, schreibt Philipp Gamper von der Zürcher Kantonalbank in einem ersten Kommentar.

    Ähnlich klingt es bei seiner Kollegin Laura Lopez von der Bank Baader. Lonza sei stark positioniert in einem Markt, der aufgrund von strukturellen Veränderungen in den kommenden Jahren grundsätzlich stark wachsen werde.

    Obwohl höhere Investitionen im Jahr 2019 die Margenausweitung verlangsamen könnten, gehe man davon aus, dass Lonza die Investoren weiter positiv überraschen werde, so Lopez, die ihr "Buy"-Rating bestätigt. Die ZKB bekräftigte ihr bisheriges "Marktgewichten" ebenfalls.

    Am Markt kamen die Neuigkeiten ebenfalls gut an. Die Aktie der Basler zogen am Montag um 4,0 Prozent an.

    kw/uh/ra

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  • 25.02.2019 Lonza gründet neues Segment Pharma Biotech & Nutr...

    Lonza gründet neues Segment Pharma Biotech & Nutrition

    25.02.2019| 09:50:11

    (Ausführliche Fassung, ergänzt mit Analystenkommentaren)

    Basel (awp) - Der Basler Pharmazulieferer Lonza stellt sich neu auf und passt seine Geschäftsstrukturen an. Die bisherigen Bereiche Pharma und Biotech sowie Consumer Health und Nutrition bilden künftig das neue Segment Lonza Pharma Biotech and Nutrition (LPBN).

    Chef von LPBN wird Stefan Stoffel, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Per 1. März soll er den Bereich im Rahmen einer neu geschaffenen Geschäftsleitungsposition als Chief Operating Officer (COO) verantworten. Er arbeitet bereits seit 1991 für Lonza.

    Geschäftsleitung neu mit 4 Mitgliedern

    Die Geschäftsleitung von Lonza wird sich somit künftig nebst Stoffel aus Marc Funk, Sven Abend und Rodolfo Savitzky zusammensetzen. Funk übernimmt per 1. März 2019 das Amt des CEO von Richard Ridinger, wie das Unternehmen bereits im Januar mitgeteilt hatte.

    Dank des neu geschaffenen Segments LPBN sei Lonza nun gut positioniert, um "ihre Innovationsprogramme und Technologieplattformen bestmöglich für neue Lösungen an der Schnittstelle von Nahrungsmitteln und Pharmazie sowie in der Mikrobenkontrolle einzusetzen", heisst es.

    Nebst dem neuen Bereich LPBN gibt es bei Lonza weiterhin das Segment Lonza Specialty Ingredients (LSI), das die Bereiche Consumer and Resources Protection sowie Consumer Product Ingredients umfasst.

    Analysten reagieren positiv

    In Analystenkreisen stösst die Neubündelung der Geschäftsaktivitäten auf positive Resonanz. Durch den Zusammenschluss der bisherigen Aktivitäten im neuen Segment LPBN dürfte das Wachstum beschleunigt werden, schreibt Philipp Gamper von der Zürcher Kantonalbank in einem ersten Kommentar.

    Ähnlich klingt es bei seiner Kollegin Laura Lopez von der Bank Baader. Lonza sei stark positioniert in einem Markt, der aufgrund von strukturellen Veränderungen in den kommenden Jahren grundsätzlich stark wachsen werde.

    Obwohl höhere Investitionen im Jahr 2019 die Margenausweitung verlangsamen könnten, gehe man davon aus, dass Lonza die Investoren weiter positiv überraschen werde, so Lopez, die ihr "Buy"-Rating bestätigt. Die ZKB bekräftigte ihr bisheriges "Marktgewichten" ebenfalls.

    Am Markt kommen die Neuigkeiten ebenfalls gut an. Die Aktie der Basler notiert um 09.45 Uhr 1,6 Prozent höher. Der Gesamtmarkt (SMI) tendiert kaum verändert.

    kw/uh

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  • 25.02.2019 Lonza gründet Segment Pharma Biotech & Nutrition ...

    Lonza gründet Segment Pharma Biotech & Nutrition - Stoffel übernimmt Leitung

    25.02.2019| 07:21:21

    Basel (awp) - Der Basler Pharmazulieferer Lonza stellt sich neu auf und passt seine Geschäftsstrukturen an. Die bisherigen Bereiche Pharma und Biotech sowie Consumer Health und Nutrition bilden künftig das neue Segment Lonza Pharma Biotech and Nutrition (LPBN), wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

    Chef von LPBN wird Stefan Stoffel. Per 1. März soll er den Bereich im Rahmen einer neu geschaffenen Geschäftsleitungsposition als Chief Operating Officers (COO) verantworten. Er ist laut den Angaben bereits seit 1991 für das Unternehmen tätig.

    Die Geschäftsleitung von Lonza wird sich somit künftig nebst Stoffel aus Marc Funk, Sven Abend und Rodolfo Savitzky zusammensetzen. Funk übernimmt per 1. März 2019 das Amt des CEO von Richard Ridinger, wie das Unternehmen bereits im Januar mitgeteilt hatte.

    Dank des neu geschaffenen Segments LPBN sei Lonza nun gut positioniert, um "ihre Innovationsprogramme und Technologieplattformen bestmöglich für neue Lösungen an der Schnittstelle von Nahrungsmitteln und Pharmazie sowie in der Mikrobenkontrolle einzusetzen", heisst es.

    Nebst dem neuen Bereich LPBN gibt es bei Lonza weiterhin das Segment Lonza Specialty Ingredients (LSI), das die Bereiche Consumer and Resources Protection sowie Consumer Product Ingredients umfasst.

    kw/uh

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  • 13.02.2019 Lonza produziert Cannabidiol-Derivat für MS-Medik...

    Lonza produziert Cannabidiol-Derivat für MS-Medikament

    13.02.2019| 15:33:28

    Zürich (awp) - Auch Lonza profitiert vom Cannabis-Boom. Der Lifesciencekonzern produziert für die kanadische Emerald Health Pharmaceuticals ein neues synthetisches Derivat von Cannabidiol (CBD) und daraus ein orales Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) und systemischer Sklerodermie.

    Laut einer Mitteilung vom Mittwoch wird Lonza den pharmazeutischen Wirkstoff synthetisieren und das Medikament als flüssig gefüllte Kapseln entwickeln.

    ra/rw

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  • 30.01.2019 Lonza bekommt mit Marc Funk einen neuen Chef

    Lonza bekommt mit Marc Funk einen neuen Chef

    30.01.2019| 17:59:10

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Bei Lonza kommt es zu einem überraschenden Wechsel an der Konzernspitze. Richard Ridinger, der die Geschicke des Pharmazulieferers und Feinchemikalienherstellers während sieben Jahren erfolgreich geleitet hat, tritt auf eigenen Wunsch zurück. Etwas in den Hintergrund traten die ebenfalls am Mittwoch kommunizierten finanziellen Kennzahlen.

    Ridinger wird bereits in vier Wochen von Marc Funk abgelöst, dem Chef der Lonza-Division Pharma & Biotech. Funk leitet die Sparte seit 2014 und führte diese nach einer Restrukturierung zu starkem Wachstum und einer sehr hohen Profitabilität. Diese Erfahrung hat ihn nach Ansicht von Ridinger sehr gut auf seine neue Aufgabe vorbereitet.

    "Er ist für mich der denkbar geeignetste Nachfolger", erklärte dieser in Basel vor den Medien. Funk könne die nächsten Wachstumsschritte der Lonza ohne Einarbeitungszeit anpacken. "Das ist ideal", sagte Ridinger.

    Erfolgsausweis

    Ridinger trat im Mai 2012 in eine schlingernde Lonza ein. Sein Vorgänger Stefan Borgas war wenige Monate zuvor entlassen worden. Pharmafirmen, für die Lonza Wirkstoffe herstellt, verschoben ihre Aufträge oder stornierten sie gar ganz, was einige "Gewinnwarnungen" nach sich zog. Dazu kam der starke Franken, der das Werk in Visp im Kanton Wallis belastete.

    Gescheitert war Borgas aber vor allem an den Erwartungen, die er geschürt hatte, danach aber nicht erfüllen konnte. Unter Ridinger gelang der operative und finanzielle Turnaround - nicht zuletzt dank einer stärkeren Kunden- und Marktorientierung der Geschäfte. Ein wichtiger Baustein war auch die Sanierung des wichtigsten Lonza-Standorts Visp.

    Ridingers Erfolgsausweis kann sich sehen lassen: War 2011 Lonzas Gewinn noch um fast die Hälfte auf noch 154 Millionen Franken abgesackt, kommt das Unternehmen sieben Jahres später auf einen Überschuss von 659 Millionen. Und der Umsatz hat sich in dieser Zeit von knapp 2,7 Milliarden auf über 5,5 Milliarden Franken verdoppelt.

    Jurist folgt Chemiker

    Der scheidende Lonza-Chef teilt die Blumen mit seinem Nachfolger: "Marc Funk hat mich während diesen sieben Jahren begleitet und mir insbesondere geholfen, den Turnaround im Pharmabereich durchzuführen." Dessen Situation war seinerzeit "völlig desolat", erklärte Ridinger im Gespräch mit AWP. "Wir haben den Bereich zusammen aufgeräumt und Marc hat ihn weiterentwickelt", sagte Ridinger.

    Damit folgt bei Lonza auf den gelernten Chemie-Ingenieur Ridinger (60) aus Deutschland der zwei Jahre jüngere Jurist Funk aus Genf. Dieser will Lonza zwar in seinem eigenen Stil leiten, an der strategischen Marschrichtung werde sich aber nicht viel ändern, wie Funk am Rande der Medienkonferenz AWP erklärte.

    Wörtlich sagte er: "Qui trop embrasse mal étreint" - "wer zu viel küsst, umarmt schlecht". Damit will Funk zum Ausdruck bringen: Lonza bleibt fokussiert. In den nächsten Jahren stehen grosse Investitionsprojekte an - zum Beispiel im Wallis. Da seien weitere grosse Akquisitionen auf absehbare Zeit ausgeschlossen.

    "Verstehe sogar den Walliser Dialekt"

    Ridinger blickt auf "sieben sehr interessante Jahre" zurück, freut sich aber auch auf seine neuen Aufgaben, die er künftig vor allem im nicht-exekutiven Bereich sieht. Ein wichtiges Fazit aus seiner Lonza-Zeit: Investiert man in die richtigen Geschäftsmodelle, ist die Schweiz auch ein hervorragender Produktions-Standort.

    "Ich verstehe inzwischen sogar ganz gut den Walliser Dialekt", erklärte Ridinger nicht ohne Stolz. Bei seiner ersten Werksführung in Visp vor sieben Jahren habe er noch kein einziges Wort verstanden.

    Und eines habe er ebenfalls schnell gelernt: "Die Verantwortung der Lonza geht im Wallis weit über das Werk und den Standort hinaus." Und dieses Gefühl der Verpflichtung teile er mit seinem Nachfolger. "Ich werde nicht ganz aus der Schweiz verschwinden", versprach der scheidende Lonza-Chef etwas wehmütig.

    Auch die Börse trauerte dem Erfolgsgaranten der letzten Jahre offensichtlich nach: Die Lonza-Valoren büssten am Mittwoch 7,3 Prozent ein.

    ra/yr

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  • 30.01.2019 Lonza bekommt mit Marc Funk einen neuen Chef

    Lonza bekommt mit Marc Funk einen neuen Chef

    30.01.2019| 16:22:58

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Bei Lonza kommt es zu einem überraschenden Wechsel an der Konzernspitze. Richard Ridinger, der die Geschicke des Pharmazulieferers und Feinchemikalienherstellers während sieben Jahren erfolgreich geleitet hat, tritt auf eigenen Wunsch zurück. Etwas in den Hintergrund traten die ebenfalls am Mittwoch kommunizierten finanziellen Kennzahlen.

    Ridinger wird bereits in vier Wochen von Marc Funk abgelöst, dem Chef der Lonza-Division Pharma & Biotech. Funk leitet die Sparte seit 2014 und führte diese nach einer Restrukturierung zu starkem Wachstum und einer sehr hohen Profitabilität. Diese Erfahrung hat ihn nach Ansicht von Ridinger sehr gut auf seine neue Aufgabe vorbereitet.

    "Er ist für mich der denkbar geeignetste Nachfolger", erklärte dieser in Basel vor den Medien. Funk könne die nächsten Wachstumsschritte der Lonza ohne Einarbeitungszeit anpacken. "Das ist ideal", sagte Ridinger.

    Erfolgsausweis

    Ridinger trat im Mai 2012 in eine schlingernde Lonza ein. Sein Vorgänger Stefan Borgas war wenige Monate zuvor entlassen worden. Pharmafirmen, für die Lonza Wirkstoffe herstellt, verschoben ihre Aufträge oder stornierten sie gar ganz, was einige "Gewinnwarnungen" nach sich zog. Dazu kam der starke Franken, der das Werk in Visp im Kanton Wallis belastete.

    Gescheitert war Borgas aber vor allem an den Erwartungen, die er geschürt hatte, danach aber nicht erfüllen konnte. Unter Ridinger gelang der operative und finanzielle Turnaround - nicht zuletzt dank einer stärkeren Kunden- und Marktorientierung der Geschäfte. Ein wichtiger Baustein war auch die Sanierung des wichtigsten Lonza-Standorts Visp.

    Ridingers Erfolgsausweis kann sich sehen lassen: War 2011 Lonzas Gewinn noch um fast die Hälfte auf noch 154 Millionen Franken abgesackt, kommt das Unternehmen sieben Jahres später auf einen Überschuss von 659 Millionen. Und der Umsatz hat sich in dieser Zeit von knapp 2,7 Milliarden auf über 5,5 Milliarden Franken verdoppelt.

    Jurist folgt Chemiker

    Der scheidende Lonza-Chef teilt die Blumen mit seinem Nachfolger: "Marc Funk hat mich während diesen sieben Jahren begleitet und mir insbesondere geholfen, den Turnaround im Pharmabereich durchzuführen." Dessen Situation war seinerzeit "völlig desolat", erklärte Ridinger im Gespräch mit AWP. "Wir haben den Bereich zusammen aufgeräumt und Marc hat ihn weiterentwickelt", sagte Ridinger.

    Damit folgt bei Lonza auf den gelernten Chemie-Ingenieur Ridinger (60) aus Deutschland der zwei Jahre jüngere Jurist Funk aus Genf. Dieser will Lonza zwar in seinem eigenen Stil leiten, an der strategischen Marschrichtung werde sich aber nicht viel ändern, wie Funk am Rande der Medienkonferenz AWP erklärte.

    Wörtlich sagte er: "Qui trop embrasse mal étreint" - "wer zu viel küsst, umarmt schlecht". Damit will Funk zum Ausdruck bringen: Lonza bleibt fokussiert. In den nächsten Jahren stehen grosse Investitionsprojekte an - zum Beispiel im Wallis. Da seien weitere grosse Akquisitionen auf absehbare Zeit ausgeschlossen.

    "Verstehe sogar den Walliser Dialekt"

    Ridinger blickt auf "sieben sehr interessante Jahre" zurück, freut sich aber auch auf seine neuen Aufgaben, die er künftig vor allem im nicht-exekutiven Bereich sieht. Ein wichtiges Fazit aus seiner Lonza-Zeit: Investiert man in die richtigen Geschäftsmodelle, ist die Schweiz auch ein hervorragender Produktions-Standort.

    "Ich verstehe inzwischen sogar ganz gut den Walliser Dialekt", erklärte Ridinger nicht ohne Stolz. Bei seiner ersten Werksführung in Visp vor sieben Jahren habe er noch kein einziges Wort verstanden.

    Und eines habe er ebenfalls schnell gelernt: "Die Verantwortung der Lonza geht im Wallis weit über das Werk und den Standort hinaus." Und dieses Gefühl der Verpflichtung teile er mit seinem Nachfolger. "Ich werde nicht ganz aus der Schweiz verschwinden", versprach der scheidende Lonza-Chef etwas wehmütig.

    Auch die Börse trauerte dem Erfolgsgaranten der letzten Jahre offensichtlich nach: Knapp 90 Minuten vor Handelsende büssten die Lonza-Valoren rund 8 Prozent ein.

    ra/yr

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  • 30.01.2019 Lonza-Papiere eröffnen nach Zahlen deutlich im Minus

    Lonza-Papiere eröffnen nach Zahlen deutlich im Minus

    30.01.2019| 09:40:33

    Bern (awp) - Nach dem ermutigenden Zwischenbericht von Ende Oktober legt Lonza mit einem insgesamt soliden Jahresergebnis nach. Umsatz und Kern-EBITDA liegen im Rahmen der Erwartungen. Bedauert wird indes der Rücktritt von Konzernchef Richard Ridinger. Zudem sorgen wenig aussagekräftige Margenvorgaben für 2019 teilweise für Verstimmung. Dennoch empfehlen Analysten die Titel weiterhin zum Kauf.

    Bis um 09.30 Uhr verlieren Lonza bei hohem Handelsvolumen 6,7 Prozent auf 260,50 Franken. Der Gesamtmarkt SMI geht um 0,33 Prozent zurück.

    Gemäss ersten Kommentaren bewegt sich der Umsatz im Rahmen der Erwartungen. Stärker als gedacht trägt der Bereich Pharma & Biotech zum Konzernumsatz bei. Der Umsatzbeitrag aus dem Specialty Ingredients kann den Erwartungen hingegen nicht ganz gerecht werden. Tiefer als erwartet fällt auch der Jahresgewinn aus, wobei einmalige Belastungen wie eine höhere Steuerquote mit hinein gespielt haben dürften. Entsprechend bleibt auch die im Jahresvergleich stabile Dividende etwas hinter den Prognosen zurück.

    Die firmeneigenen Wachstumsvorgaben für 2019 werden für solide befunden werden, man stösst sich aber an den wenig aussagekräftigen Vorgaben für die Kern-EBITDA-Marge.

    Besonders für Gesprächsstoff sorgt der Rücktritt des langjährigen Konzernchefs Ridinger. Beobachter bedauern den Schritt und verweisen auf die operativen Fortschritte bei Lonza unter seiner Führung. Besonders in angelsächsischen Aktionärskreisen sei er sehr beliebt gewesen, lautet der Tenor. Begrüsst wird hingegen, dass der Nachfolger aus dem Unternehmen kommt.

    Die UBS spricht von einem Ergebnis im Rahmen der Erwartungen, das aber wenig inspirierend ausgefallen sei. Die Zielvorgaben für 2019 bezeichnet die Bank als eher vorsichtig. An ihrem Rating "Buy" hält die UBS aber fest.

    Ähnlich äussert sich Baader Helvea. Die Zielvorgaben für 2019 auf Stufe EBITDA lägen um bis zu 4 Prozent unter dem Konsens, hiess es hier in einem Kommentar. Die Börsenreaktion wird aber insbesondere auf den Rücktritt von Ridinger zurückgeführt. Die Aktie wird weiterhin zum Kauf empfohlen.

    Jefferies spricht ebenfalls von einem Ergebnis im Rahmen der Erwartungen mit einem vagen Ausblick. Auch Jeffries bleibt beim "Buy".

    Vontobel nimmt derweil das bisherige Kursziel von 355 Franken in Revision, bestätigt aber ebenfalls "Buy". Bei einer stark negativen Reaktion der Aktie, würde sich den Investoren eine gute Einstiegsgelegenheit bieten, so ein Kommentar der Privatbank. Die etwas schwache Kursentwicklung seit Dezember sollte aber die leicht enttäuschenden Resultate bereits etwas vorweggenommen haben. Das Rating lautet unverändert "Buy" fest.

    Die ZKB streicht die gute Kern-EBITDA-Marge heraus und verweist auf die hohen Einmalbelastungen auf den Gewinn. Der CEO-Rücktritt wird als überraschend und insgesamt negativ bewertet.

    ra/jl/cf

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  • 30.01.2019 Lonza steigert Umsatz und erhält neuen Chef

    Lonza steigert Umsatz und erhält neuen Chef

    30.01.2019| 08:18:44

    (Meldung ausgebaut)

    Basel (awp) - Der Pharmazulieferer und Feinchemikalienhersteller Lonza ist im Geschäftsjahr 2018 erneut deutlich gewachsen. Gleichzeitig zieht sich Konzernchef Richard Ridinger, der die Geschicke des Unternehmens während sieben Jahren massgeblich geprägt hat, auf eigenen Wunsch zurück.

    Nicht zuletzt dank dem Kauf der US-Firma Capsugel im Sommer 2017 stieg der Umsatz um satte 21,9 Prozent auf 5,54 Milliarden Franken. Ohne Capsugel wären es plus 9,0 Prozent gewesen. Bereits herausgerechnet hat Lonza die Verkäufe der Sparte "Water Care" in Höhe von 516 Millionen Franken. Deren Verkauf soll noch im ersten Quartal über die Bühne gehen.

    Die Ausgliederung der eher margenschwachen Sparte "Water Care" stützte auch die Profitabilität: Das Betriebsergebnis EBITDA kletterte mit plus 31,8 Prozent auf 1,43 Milliarden Franken überdurchschnittlich. Dagegen sank der Reingewinn um 1,1 Prozent auf 659 Millionen Franken.

    Denn im Vorjahr hatte Lonza noch von erheblichen Effekten aus den Steuerreformen in den USA und Belgien profitiert. Der Verwaltungsrat schlägt nun die Auszahlung einer unveränderten Dividende von 2,75 Franken je Aktie vor.

    Daneben weist Lonza bereinigte Zahlen aus, an denen sich der Konzern auch messen lässt. Der sogenannte "Kern-EBITDA" stieg um 26,3 Prozent auf 1,51 Milliarden Franken bei einer Marge von 27,3 Prozent. Der "Kern-Gewinn" kletterte um 21,5 Prozent auf 899 Millionen Franken.

    Mit diesen Zahlen wurden die Prognosen der Analysten knapp verfehlt.

    Wachstumstreiber Pharma

    Die Verbesserungen seien vor allem einer starken operativen Leistung im Segment Pharma und Biotech zu verdanken, die zum Beispiel im Auftragsverhältnis Pharmawirkstoffe produziert. Hier konnte der Umsatz auf pro-forma-Basis um 29 Prozent auf 3,11 Milliarden Franken gesteigert werden und die EBITDA-Marge kletterte auf 32,8 Prozent. Ohne Capsugel wäre die Sparte um 13,9 Prozent gewachsen.

    Bei den Feinchemikalien, etwa Inhaltsstoffe für Nahrungsmittel oder Kosmetikprodukte, Rostschutz- oder Holzkonservierungsmittel, stieg der Umsatz um 13,7 Prozent, respektive um 3,4 Prozent ohne Capsugel auf 2,39 Milliarden. Der operative Gewinn war aber leicht rückläufig.

    Denn die reiferen und zyklischen Teile des Portfolios, wie etwa Grundstoffe und Zwischenprodukte, hätten unter steigenden Rohstoffkosten und Lieferkettenengpässen gelitten. Explizit erwähnt wird ein "anhaltender Abwärtszyklus" bei Vitamin B3. Lonza werde nun weitere Massnahmen ergreifen, um dieser Zyklusabhängigkeit entgegenzuwirken. Die Überprüfung des Portfolios werde beschleunigt.

    Prognose mit Haltbarkeitsdatum

    Für das Jahr 2019 stellt Lonza ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich in Aussicht sowie eine Kern-EBITDA-Marge "auf anhaltend hohem Niveau". In Kraft bleiben die Vorgaben für das Jahr 2022. Bis zum genannten Jahr will Lonza den Umsatz auf 7,5 Milliarden Franken steigern und die Kern-EBITDA Marge auf 30 Prozent. Auf dem Weg dorthin werde sich das Wachstum ab 2021 beschleunigen.

    Die genannte Guidance hat jedoch nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum. Denn sobald der Verkauf des Wasserbehandlungsgeschäfts durch ist, wird Lonza mit einer angepassten Mittelfristprognose aufwarten. Dies wird somit wahrscheinlich zum "Business Update" im April geschehen - der letzten Quartalsberichterstattung von Lonza.

    Einen Teil des Verkaufserlöses von "Water Care" wolle Lonza reinvestieren, heisst es weiter.

    CEO Ridinger tritt zurück - Marc Funk übernimmt

    Davor kommt es an der operativen Spitze von Lonza noch zu einem bedeutenden Wechsel. CEO Richard Ridinger tritt per 1. März 2019 zurück. Nachfolger wird Marc Funk, derzeit Chief Operating Officer der Division Pharma & Biotech. Funk leitet die wachstumsstärkste Division von Lonza seit 2014.

    Ridinger habe den Wunsch geäussert, nach siebenjähriger erfolgreicher Tätigkeit sein Amt als CEO abzugeben, heisst es dazu. Er bleibe bis Ende April beim Unternehmen und stehe bis Jahresende beratend zur Verfügung.

    ra/rw

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  • 30.01.2019 Lonza stellt Quartalsberichterstattung ein - Anto...

    Lonza stellt Quartalsberichterstattung ein - Antonio Trius scheidet aus VR aus

    30.01.2019| 08:02:34

    Basel (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza stellt seine Quartalsberichterstattung ein. Bei den sogenannten "Business Update" zum ersten und dritten Quartal wurden keine Finanzergebnisse publiziert, sondern mehr oder weniger detaillierte Angaben zum Geschäftsverlauf gemacht.

    Der Entscheid sei "in Übereinstimmung mit den Präferenzen der Aktionäre" gefällt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das letzte qualitative Business Update wird Lonza daher am 18. April für das erste Quartal 2019 veröffentlichen.

    Wie es weiter heisst, wird Verwaltungsrat Antonio Trius an der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl zu stehen.

    ra/rw

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol LONN
Valor 1384101
ISIN CH0013841017

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.93%
Perf. laufende Woche -11.50 -3.83%
Perf. 1M +10.70 +3.73%
Perf. 3M +42.50 +16.69%
Perf. laufendes Jahr +42.50 +16.69%
Perf. 52W   +30.87%

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17:30:40 288.50 138
17:30:40 288.50 46

Corporate action

Company Generalversammlung (18.04.2019)
Instrument Barausschüttung (30.01.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 288.75 -2.78% 340'157 17:14:18
LSE Europ M 290.85 -1.69% 24'539 16:20:00
Other OTC Mk 289.48 -3.39% --- 12:19:02
TRADEcho 2cy 224.2572 -1.75% --- 10:51:11
Deut.Boerse 264.00 +0.38% --- 08:04:09

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 299.90 (21.03.2019)
Vortagestief 295.30 (21.03.2019)
Hoch 1W 301.70 (15.03.2019)
Tief 1W 288.10 (17:16:41)
Hoch 1M 301.70 (15.03.2019)
Tief 1M 276.50 (28.02.2019)
Hoch 3M 301.70 (15.03.2019)
Tief 3M 245.10 (27.12.2018)
Hoch 1J 342.00 (01.10.2018)
Tief 1J 218.00 (04.04.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG