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Marktkapital in Mio. 12'225.57
Umsatz Vormonat ---

Aktuelle News

  • 14.03.2019 Presse: Strafverfolger untersuchen Indien-Geschäf...

    Presse: Strafverfolger untersuchen Indien-Geschäft von Wirecard

    14.03.2019| 19:11:35

    FRANKFURT (awp international) - Strafverfolger nehmen einem Medienbericht zufolge das Indien-Geschäft von Wirecard ins Visier. Wie das "Handelsblatt" am Donnerstagabend berichtete, haben die Behörden in Singapur Untersuchungen zur Indien-Sparte von Wirecard eingeleitet. Das gehe aus Gerichtsdokumenten hervor, heisst es in dem Artikel.

    Die Inhalte bezüglich der indischen Transaktion "sind nicht neu und wurden bereits mehrfach auch durch externe Prüfungen widerlegt", kommentierte Wirecard den Artikel. "Auch soweit die jetzige Untersuchung in Singapur Transaktionen in Indien betrifft, können wir noch einmal bestätigen, dass die interne Untersuchung alle Vorwürfe entkräftet hat."

    Die Wirecard-Aktie gab nachbörslich leicht nach. Zuvor hatte das Papier bis zum Handelsschluss in Frankfurt 3 Prozent verloren./fba/tav

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  • 25.02.2019 Behörden haben Hinweise auf drohende Spekulations...

    Behörden haben Hinweise auf drohende Spekulationsattacke auf Wirecard

    25.02.2019| 15:15:02

    MÜNCHEN (awp international) - Die Finanzaufsicht Bafin und die Münchner Staatsanwaltschaft haben nach eigenen Angaben eine drohende Attacke von Spekulanten auf den Dax -Konzern Wirecard verhindert. Die Ermittler in der bayerischen Landeshauptstadt bestätigten am Montag, dass sie am 15. Februar von dem Zahlungsdienstleister "ernstzunehmende Informationen" über eine geplante weitere Attacke erhalten hätten, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Demnach wurde auch mit "viel Geld" versucht, die Medienberichterstattung zu beeinflussen. Darüber hatte zuvor das "Handelsblatt" berichtet.

    Die Londoner "Financial Times" hatte in den vergangenen Wochen drei Artikel veröffentlicht, in denen einem Wirecard-Mitarbeiter in Singapur kriminelle Manipulationen vorgeworfen wurden. Folge waren dramatische Kursstürze der Wirecard-Aktie, zeitweise verlor das Papier mehr als 30 Prozent seines Werts. Da derartige Ausschläge bei Dax-Unternehmen sehr ungewöhnlich sind, überprüfen Bafin und Staatsanwaltschaft, ob gezielte Manipulation dahinter steckt. Die Bafin hatte weitere Spekulationen auf fallende Aktienkurse von Wirecard verboten. Das im Münchner Vorort Aschheim ansässige Unternehmen hat die Berichte der britischen Zeitung mehrfach zurückgewiesen.

    Die Behörden prüfen, ob es sich um sogenannte Short-Attacken handelte, eine Form des Kursmanövers, bei dem Spekulanten eine Aktie gezielt zum Absturz bringen. Laut "Handelsblatt" soll ein Beteiligter Journalisten in London für Negativartikel über Wirecard Millionensummen geboten und gleichzeitig versucht haben, das Unternehmen zu erpressen. Demnach bot der Mann Wirecard an, Negativberichte gegen Zahlung einer Millionensumme zu verhindern. Dazu nahm die Staatsanwaltschaft nicht Stellung. Die Behörde bleibe bei ihrem Vorgehen, "möglichst zurückhaltend auf Anfragen zu antworten, um keine Gelegenheit zu geben, den Kurs der Wirecard weiter zu beeinflussen"./cho/DP/men

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  • 18.02.2019 Aufsicht und Staatsanwalt reagieren auf Wirecard-...

    Aufsicht und Staatsanwalt reagieren auf Wirecard-Kursturbulenzen

    18.02.2019| 15:27:23

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN/ASCHHEIM (awp international) - Nach dem Kursbeben bei Wirecard gehen die Münchner Staatsanwaltschaft und die Finanzaufsicht Bafin weiter gegen mutmassliche Kursmanipulationen vor. Die Bafin untersagte am Montag weitere Spekulationen auf fallende Aktienkurse bei dem im deutschen Leitindex Dax notierten Zahlungsdienstleister. Ab sofort sei es für zwei Monate verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde in Bonn mit. Es bestehe das Risiko, dass sich die Marktverunsicherung ausweite.

    Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit mutmasslichen Manipulationen des Aktienkurses inzwischen gegen einen Journalisten der "Financial Times". Es liege die Strafanzeige eines Anlegers vor, "aufgrund der Strafanzeige haben wir ein Ermittlungsverfahren eingetragen", teilte die Staatsanwaltschaft mit.

    Mehrere Berichte der "Financial Times" hatten den Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters in den vergangenen Wochen immer wieder stark fallen lassen. In den Artikeln werden einem Wirecard-Mitarbeiter Kontomanipulationen und Dokumentfälschungen vorgeworfen. Es wird zudem der Vorwurf von Scheinumsätzen mit verschobenen Geldern erhoben. Wirecard dementiert, dass Regelverstösse festgestellt wurden. Die Staatsanwaltschaft hat eigenen Angaben zufolge keinen Anfangsverdacht auf Manipulationen durch die Konzernspitze.

    Doch die Aktie schwankte nach den Veröffentlichungen extrem - was für einen Dax-Wert eher selten ist. Über sogenannte Leerverkäufe sollen davon auch Spekulanten profitiert haben, die auf fallende Kurse der Aktie gesetzt haben.

    Der Staatsanwaltschaft liegt eigenen Angaben zufolge die Aussage eines Kaufinteressenten von Wirecard-Aktien vor, der Informationen über einen bevorstehenden Bericht der "FT" erhalten haben soll. Solche Informationen hätten dazu genutzt werden können, auf die fallenden Kurse zu setzen. Der erste kritische Bericht war am 30. Januar erschienen. Die Finanzaufsicht Bafin hat vor allem ab dem 1. Februar und an den Tagen danach deutlich steigende Leerverkaufspositionen festgestellt.

    Die "FT" wies am Montag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg Manipulationsvorwürfe als "unbegründet" und "falsch" zurück.

    Die Bafin untersucht derzeit, ob es sich um eine gezielte Attacke von Spekulanten handelte. Auch die Münchner Staatsanwaltschaft hatte bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Kursmanipulation gegen unbekannt eingeleitet. Wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits erste Sammelklagen in den USA eingereicht, die sich aber gegen Wirecard richteten.

    Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) begrüsste den Schritt der Bafin vom Montag. "Damit besteht endlich die Chance, in Ruhe zu analysieren, was an den erhobenen Vorwürfen dran ist", teilte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler mit. "Wirecard muss die Zeit aber nun auch nutzen, die Karten auf den Tisch zu legen. Die Vorfälle hätten gezeigt, dass man "klare, börsenunabhängige Vorschriften" brauche, wann der Kurs einer Aktie auszusetzen sei./maa/men/DP/fba

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  • 18.02.2019 Staatsanwalt ermittelt gegen einen Presse-Journal...

    Staatsanwalt ermittelt gegen einen Presse-Journalisten wegen Wirecard

    18.02.2019| 12:44:33

    MÜNCHEN (awp international) - Im Zusammenhang mit mutmasslichen Manipulationen des Wirecard -Aktienkurses ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen einen Journalisten der "Financial Times" (FT).

    Es liege die Strafanzeige eines Anlegers gegen den Journalisten vor, "aufgrund der Strafanzeige haben wir ein Ermittlungsverfahren eingetragen", teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Es liege zudem die Aussage eines Kaufinteressenten von Wirecard-Aktien vor, der Informationen über einen bevorstehenden Bericht der "FT" über das Unternehmen erhalten haben soll.

    Die "Financial Times" hat in den vergangenen Tagen und Wochen mehrere Berichte veröffentlicht mit dem Vorwurf von Kontomanipulationen und Dokumentfälschungen gegen einen Mitarbeiter des Zahlungsdienstleisters. Darin werden dem Unternehmen Scheinumsätze mit verschobenen Geldern vorgeworfen. Wirecard dementiert, dass Regelverstösse festgestellt wurden. Die Staatsanwaltschaft hat eigenen Angaben zufolge keinen Anfangsverdacht auf Manipulationen durch die Konzernspitze. Doch die Aktie schwankte in den darauffolgenden Tagen extrem.

    Derart grosse Schwankungen sind bei Dax -Unternehmen sehr ungewöhnlich. Deshalb prüft die Finanzaufsicht Bafin derzeit, ob es sich um eine gezielte Attacke von Spekulanten handelte. Auch die Münchner Staatsanwaltschaft hatte bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Kursmanipulation gegen unbekannt eingeleitet. Wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden aber bereits erste Sammelklagen in den USA eingereicht.

    Die Bafin hat am Montag zudem neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse bei Wirecard untersagt. Ab sofort sei es für zwei Monate verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde in Bonn mit./maa/DP/jha

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  • 18.02.2019 Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende W...

    Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende Wirecard-Aktienkurse

    18.02.2019| 08:36:48

    (Ausführliche Fassung)

    BONN (awp international) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse beim Zahlungsdienstleister Wirecard untersagt. Ab sofort sei es für zwei Monate verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde am Montag in Bonn mit. Leerverkäufer sind Spekulanten, die mit fallenden Kursen Geld verdienen wollen. Es bestehe das Risiko, dass die Verunsicherung des Marktes hinsichtlich einer angemessenen Preisbildung bei Wirecard-Aktien zunehme und sich zu einer generellen Marktverunsicherung ausweite, hiess es von der Bafin.

    Die "Financial Times" hatte jüngst in mehreren Berichten von internen Untersuchungen bei einer Wirecard-Tochter in Singapur berichtet. Ein interner Hinweisgeber hatte den Verdacht geäussert, dass ein ranghoher Mitarbeiter Bilanzen gefälscht haben soll - Wirecard bestreitet ein Fehlverhalten seiner Angestellten und stellt die Angelegenheit als persönliche Fehde dar.

    Die Wirecard-Aktie hatte mit der Veröffentlichung deutlich an Wert eingebüsst, zuvor hatte das Dax-Papier rund 168 Euro gekostet, Ende vergangener Woche waren es noch 99,90 Euro. Derart grosse Kursschwankungen sind bei Dax -Konzernen sehr ungewöhnlich. Wirecard war nach Jahren starken Wachstums im vergangenen September in den deutschen Leitindex eingezogen und hatte dort die Commerzbank verdrängt. Am Montag lag die Wirecard-Aktie vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate 5,5 Prozent im Plus.

    Leerverkäufer - im Börsenjargon auch englisch "Short-Seller" genannt - leihen sich bei Aktionären gegen Gebühr Aktienpakete und verkaufen sie am Markt. Sinkt der Aktienkurs, können sie die Papiere günstiger zurückkaufen, um sie dem Eigentümer zum festgelegten Zeitpunkt zurückzugeben.

    Auch Wirecard war nach Angaben der Bafin in den Jahren 2008 und 2016 Ziel von sogenannten "Short"-Attacken, bei denen Leerverkäufer durch das Eingehen entsprechender Positionen profitiert haben - diese hätten auch zu Kursrückgängen geführt.

    Seit Ende Januar seien verschiedene negative Presseberichte zu beobachten, diese seien mit dem verstärkten Aufbau von Leerverkaufspositionen zusammengefallen, so die Finanzaufsicht. Insbesondere ab dem 1. Februar sei ein Anstieg von Leerverkäufen zu beobachten, die sich auch in den vergangenen Tagen weiterhin deutlich erhöht hätten. Am 30. Januar war der erste kritische Bericht in der "FT" erschienen.

    Laut Angaben einer Bafin-Sprecherin gilt das Verbot neuer Leerverkäufe sowohl im In- als auch im Ausland. Die Aufseher greifen zum ersten Mal zu einer solchen Massnahme bei einem einzelnen Titel. In der Finanzkrise im September 2008 hatte die Behörde Verbote für Leerverkäufe bei mehreren Finanzwerten ausgesprochen. Bei der Bafin müssen Leerverkäufer ihre Positionen melden, sofern diese 0,2 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals überschreiten. Eine Veröffentlichungspflicht im Bundesanzeiger besteht ab 0,5 Prozent.

    Die europäische Wertpapieraufsicht Esma stützte das Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien am Montag mit einer positiven Einschätzung. Die gegenwärtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um Wirecard seien eine ernste Bedrohung des Marktvertrauens in Deutschland. Die ergriffene Massnahme sei angemessen und verhältnismässig.

    Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte sich ebenfalls in den Fall eingeschaltet und ermittelt wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen unbekannt. In den USA laufen sich schon Anwaltskanzleien mit ersten Sammelklagen warm, sie beschuldigen das Unternehmen und das Management der angeblichen Fehlinformation von Anlegern./men/jha/elm/mis

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  • 18.02.2019 Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende A...

    Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse bei Wirecard

    18.02.2019| 06:47:55

    BONN (awp international) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat neue Spekulation auf fallende Aktienkursen beim Zahlungsdienstleister Wirecard untersagt. Ab sofort sei es verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde am Montag in Bonn mit. Leerverkäufer sind Spekulanten, die mit fallenden Kursen Geld verdienen.

    In jüngster Zeit glich der Verlauf des Börsenkurses von Wirecard einer Achterbahnfahrt. Die Aktie kostete inzwischen weniger als 100 Euro. Derart grosse Kursschwankungen sind bei Dax -Konzernen sehr ungewöhnlich. Die Münchner Staatsanwaltschaft und die Bafin hatten sich eingeschaltet - und zuletzt gab es auch noch Sammelklagen in den USA. Die "Financial Times" hatte in den vergangenen Tagen und Wochen mehrere Berichte über mögliche Bilanzierungsverstösse veröffentlicht. Wirecard dementiert, dass Regelverstösse festgestellt wurden./jha/mne

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  • 15.02.2019 Presse: Visa und Mastercard wollen Gebühren für U...

    Presse: Visa und Mastercard wollen Gebühren für US-Händler anheben

    15.02.2019| 12:33:50

    NEW YORK (awp international) - Die beiden grossen US-Kreditekartenanbieter Visa und Mastercard wollen an ihr Netz angebundene Händler und Banken laut einem Pressebericht künftig stärker zur Kasse bitten. Mehrere Gebührenarten sollen angehoben werden, die schon jetzt bei der Abwicklung der Kreditkartenzahlungen entstehen, berichtetet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

    So sollen zum einen jene Gebühren steigen, die Händler den kreditkartenausgebenden Geldinstituten zahlen, wenn der Kunde die Karte einsetzt. Gleichzeitig wollen Visa und Mastercard laut dem Bericht künftig auch von jenen Finanzinstituten mehr verlangen, die die Kreditkartenzahlungen im Auftrag der Händler abwickeln. Den Informationen zufolge sollen die neuen Gebühren bereits im April fällig werden. Beide Unternehmen lehnten einen Kommentar laut dem "WSJ" ab./tav/mis/jha/

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  • 13.02.2019 Wirecard sieht keine Grundlage für Sammelklagen i...

    Wirecard sieht keine Grundlage für Sammelklagen in den USA

    13.02.2019| 12:20:23

    ASCHHEIM (awp international) - Der Zahlungsdienstleister Wirecard blickt nach eigenen Angaben gelassen auf in den USA eingereichte Sammelklagen im Zusammenhang mit Berichten über mögliche Bilanzierungsverstösse. "Da die Vorwürfe keine Grundlage haben, gibt es auch keine Grundlage für potenzielle Klagen in dieser Angelegenheit", sagte ein Sprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Zumindest nicht, soweit sie sich gegen Wirecard richten sollten." Den Vorgang sehe man entspannt.

    Berichte der "Financial Times" über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Wirecard weist die Vorwürfe vehement zurück. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen mutmasslicher Kursmanipulation gegen unbekannt.

    Nun droht für den Konzern Ärger in den USA. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln./maa/DP/fba

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  • 13.02.2019 US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier

    US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier

    13.02.2019| 06:52:14

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT/LOS ANGELES (awp international) - Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstösse droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Wirecard war bis zum Dienstagabend nicht für ein Stellungnahme zu erreichen.

    Unter den Anwaltsfirmen, die das Dax-Unternehmen ins Visier nehmen, ist auch die bekannte US-Kanzlei Hagens Berman, die schon etlichen anderen Konzernen wie etwa Volkswagen im "Dieselgate"-Skandal zu schaffen machte. "Wir konzentrieren uns auf Verluste von Investoren, das Ausmass, in dem die Unternehmensführung an Luftbuchungen beteiligt gewesen sein könnte, und die Frage, ob Anleger womöglich in die Irre geführt wurden", teilte Hagens-Berman-Partner Reed Kathrein mit.

    Berichte der "Financial Times" (FT) über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Das Unternehmen hat interne und externe Untersuchungen eingeräumt. Allerdings habe die "FT" nur einen frühen Stand veröffentlicht, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben. In Singapur untersuchen die Behörden den Fall, und auch die Staatsanwaltschaft München hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen der Kursturbulenzen eingeleitet.

    In den USA prüfen derzeit mindestens fünf weitere Kanzleien Sammelklagen gegen das Dax-Unternehmen aus Aschheim bei München. Die erste Klage im Namen eines Anlegers, der sich durch irreführende oder falsche Angaben von Wirecard geschädigt sieht, wurde bereits am vergangenen Freitag bei einem Bundesbezirksgericht in Los Angeles eingereicht. Neben dem Unternehmen sind in der Klageschrift auch Wirecard-Manager wie Vorstandschef Markus Braun als Beschuldigte aufgeführt.

    Die Aktien von Wirecard sind zwar im deutschen Leitindex Dax gelistet, was die Brisanz von US-Klagen mindert. Allerdings gibt es verschiedene Wertpapiere, die als Platzhalter etwa in Form von Aktienhinterlegungsscheinen am US-Kapitalmarkt gehandelt werden. Deshalb könnten dem Unternehmen dort theoretisch durchaus unangenehme und langwierige Verfahren drohen. Zunächst muss sich jedoch zeigen, wie viele der Kanzleien ernst machen und ob die zuständigen US-Gerichte entsprechende Sammelklagen gegen Wirecard zulassen./hbr/men/DP/zb

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  • 13.02.2019 US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier

    US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier

    13.02.2019| 06:31:56

    FRANKFURT/LOS ANGELES (awp international) - Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstösse droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Das Dax-Unternehmen war bis zum Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Unter den Anwaltsfirmen, die Wirecard ins Visier nehmen, ist auch die bekannte US-Kanzlei Hagens Berman, die schon etlichen anderen Konzernen wie etwa Volkswagen im "Dieselgate"-Skandal zu schaffen machte. "Wir konzentrieren uns auf Verluste von Investoren, das Ausmass, in dem die Unternehmensführung an Luftbuchungen beteiligt gewesen sein könnte, und die Frage, ob Anleger womöglich in die Irre geführt wurden", teilte Hagens-Berman-Partner Reed Kathrein mit.

    Berichte der "Financial Times" (FT) über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Das Unternehmen hat interne und externe Untersuchungen eingeräumt. Allerdings habe die "FT" nur einen frühen Stand veröffentlicht, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben. In Singapur untersuchen die Behörden den Fall, und auch die Staatsanwaltschaft München hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen der Kursturbulenzen eingeleitet./hbr/men/DP/zb

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  • 08.02.2019 Wirecard-Kurssturz: Staatsanwaltschaft ermittelt ...

    Wirecard-Kurssturz: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Marktmanipulation

    08.02.2019| 15:22:48

    MÜNCHEN (awp international) - Die Staatsanwaltschaft München hat wegen der Kursturbulenzen beim Zahlungsdienstleister Wirecard ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle wegen möglicher Marktmanipulation gegen unbekannt, sagte eine Sprecherin auf Anfrage am Freitag in München.

    Das Unternehmen habe eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Die Behörde prüfe aber immer auch von Amts wegen, ob sie ein Ermittlungsverfahren in die Wege leite. Gegen Manager von Wirecard selbst sieht die Staatsanwaltschaft München I nach wie vor keinen Anfangsverdacht der Marktmanipulation.

    Der Kurs der Wirecard-Aktie ist seit Tagen nach Berichten der "Financial Times" ("FT") zu internen Untersuchungen rund um angebliche Bilanzierungsverstösse eines Mitarbeiters in Singapur deutlich unter Druck. Das Unternehmen hat die Untersuchungen, die intern sowie von einer beauftragten externen Anwaltskanzlei durchgeführt werden, eingeräumt. Allerdings habe die "FT" nur einen frühen Stand der Untersuchung veröffentlicht, hiess es am Montag in einer Telefonkonferenz des Managements. Vorstandschef Markus Braun sieht die Sache intern bereits als ausgeräumt an, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben. Das formelle Ende der eigenen Prüfung stehe kurz bevor.

    Auch die Behörden in Singapur gehen einem möglichen Fehlverhalten nach. Am Freitag untersuchte die Polizei in dem Stadtstaat Büros von Wirecard, der Konzern bestätigte in einer Mitteilung ein Zusammentreffen mit Ermittlern in der Unternehmenszentrale in dem Land. Das Unternehmen habe seine vollständige Kooperation mit den Behörden zugesagt und den Ermittlern in Singapur Informationen ausgehändigt.

    Wirecard ist in der Vergangenheit des öfteren fragwürdiger Geschäftspraktiken bezichtigt worden, von den Vorwürfen aus oft dubiosen Quellen blieb aber bisher nichts am Konzern hängen. Ermittler und Experten sehen in früheren Kurskapriolen auch Versuche von sogenannten Short-Sellern, an der Börse mit fallenden Aktienkursen Geld zu verdienen./men/stk/fba

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  • 08.02.2019 Polizei in Singapur durchsucht Wirecard-Büros

    Polizei in Singapur durchsucht Wirecard-Büros

    08.02.2019| 13:40:18

    SINGAPUR/ASCHHEIM (awp international) - Die Behörden in Singapur haben angesichts der Vorwürfe gegen den Zahlungsabwickler Wirecard Büroräume des Unternehmens in dem Stadtstaat durchsucht. Ein Polizeisprecher in Singapur hatte bereits am Montag gesagt, dass die Behörde sich den Fall ansehe.

    Wirecard bestätigte in einer Mitteilung am Freitag ein Zusammentreffen mit Ermittlern in der Unternehmenszentrale in dem Land. Zuvor hatte die "Financial Times" darüber berichtet. Laut Wirecard ist das Unternehmen bereits am Donnerstag auf die Behörden zugegangen. Eine behördliche Untersuchung sei nach derart negativer Medienberichterstattung ein normaler Prozess, so das Dax-Unternehmen. Die Wirecard-Aktie fiel am Freitagmittag erneut kräftig und lag 12 Prozent im Minus.

    Die interne Untersuchung von Vorwürfen rund um Bilanzunregelmässigkeiten werde weitergeführt und die Ergebnisse öffentlich gemacht, teilte Wirecard mit. Das Unternehmen habe seine vollständige Kooperation mit den Behörden zugesagt. Am Freitag habe das Unternehmen Ermittlern in Singapur Informationen ausgehändigt. Beschuldigungen gegen Mitarbeiter des Unternehmens seien unbegründet, wiederholte Wirecard in seiner Mitteilung. Man arbeite eng mit der Polizei zusammen.

    Wirecard hatte am Montag bestätigt, dass es eine Untersuchung rund um interne Hinweise eines Mitarbeiters in Singapur gebe. Diese sei aber im Wesentlichen abgeschlossen. Das formale Ende stehe kurz bevor, schlüssige Feststellungen hinsichtlich eines Fehlverhaltens rund um Buchungen in Singapur hätten sich weder durch eine interne Untersuchung der zuständigen Abteilung noch durch die externe Prüfung einer beauftragten Rechtsanwaltskanzlei ergeben. "Wir haben alles aufgearbeitet. Es gibt keinerlei Risiko. Wir mussten in der Buchhaltung keinerlei Korrekturen oder Anpassungen vornehmen", hatte Vorstandschef Markus Braun zu Wochenbeginn dem "Handelsblatt" gesagt./men/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Internet, Software & IT-Dienstleistungen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Xetra
Börse URL www.deutsche-boerse.com
Symbol WDI
Valor 1514179
ISIN DE0007472060

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -3.71%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -14.00 -12.16%
Perf. 3M -31.70 -23.87%
Perf. laufendes Jahr -31.70 -23.87%
Perf. 52W   +5.69%

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Corporate action

Company Generalversammlung (21.06.2018)
Instrument Barausschüttung (14.05.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
LSE Europ M 101.045 -0.79% 111'965 16:30:00
SIX SX 116.30 +0.26% 363 13:42:36
Deut.Boerse 101.00 -0.49% --- 19:35:02
TRADEcho 2cy 89.7668 +1.54% --- 14:45:37
Other OTC Mk 111.25 -3.47% --- 14:02:09
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Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 107.65 (21.03.2019)
Vortagestief 101.00 (21.03.2019)
Hoch 1W 124.50 (14.03.2019)
Tief 1W 99.00 (17:35:27)
Hoch 1M 136.50 (12.03.2019)
Tief 1M 99.00 (17:35:27)
Hoch 3M 170.70 (25.01.2019)
Tief 3M 86.00 (08.02.2019)
Hoch 1J 199.00 (04.09.2018)
Tief 1J 86.00 (08.02.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG