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Marktkapital in Mio. 14'208.83
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Aktuelle News

  • 05.04.2019 Ems-Chemie steigert Umsatz zum Jahresauftakt

    Ems-Chemie steigert Umsatz zum Jahresauftakt

    05.04.2019| 10:36:40

    (Meldung ausgebaut, Aktienkurs ergänzt)

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist zum Jahresauftakt weiter gewachsen. Neugeschäfte und eine dynamische Entwicklung in Nordamerika beflügelten den Umsatz. Doch das Unternehmen warnt vor einer anhaltend gedrückten und unsicheren Konjunktur.

    Im ersten Quartal 2019 kletterte der Umsatz um 1,5 Prozent auf 604 Millionen Franken, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. In lokalen Währungen wären es gar plus 2,9 Prozent gewesen.

    Damit setzt sich das Wachstum aus den Vorjahren fort - aber mit einem tieferen Tempo. 2018 etwa war der Umsatz von Ems um 8,0 Prozent gewachsen. Ems sei es gelungen, den Umsatz trotz einem deutlich schlechteren Marktumfeld zu steigern, betonte das Unternehmen denn auch im Communiqué.

    Analysten hatten angesichts der schwächelnden Automobilindustrie - diese steht für 60 Prozent der Ems-Umsätze - gar mit einem kleinen Umsatzrückgang gerechnet. Gewinnzahlen gibt Ems zum ersten Quartal jeweils nicht bekannt.

    Neugeschäfte und Amerika

    Die weltweite Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern hat sich laut Ems insbesondere in China und in Europa deutlich eingetrübt. Und die Autoindustrie habe erhebliche Rückgänge verzeichnet. Doch es sei dem Unternehmen gelungen, zahlreiche Neugeschäfte für seine hochleistungsfähigen Kunststoffe abzuschliessen.

    Ems-Polymere kommen nicht nur in Autositzen und anderen Fahrzeugteilen zum Einsatz. Sie werden auch zur Herstellung von Brillen, Skischuhen, Smartphones sowie zahlreichen anderen Anwendungen verwendet.

    Gleichzeitig habe Ems in Amerika den Verkauf und die Entwicklung "bedeutend" ausgebaut. Entsprechend positiv habe sich das Geschäft mit Hochleistungspolymeren im amerikanischen Markt entwickelt, wo man auch die Marktposition ausgebaut habe.

    Der Bereich prägte denn auch mit einem Umsatzplus von 1,8 Prozent auf 530 Millionen Franken die Entwicklung des Konzerns massgeblich, während der Nebenbereich der Spezialchemikalien um 1,1 Prozent auf 74 Millionen schrumpfte.

    Aktie legt deutlich zu

    Mit Blick nach vorne rechnet Ems weiterhin mit einer gedrückten und unsicheren Konjunktur. Vor allem im zweiten Quartal dürften "ungeklärte politische und wirtschaftliche Beziehungen unter den Grossmächten" weiter auf die allgemeine Konsumstimmung drücken.

    Betreffend die eigenen Geschäftsentwicklung ist Ems aber zuversichtlich und rechnet nach wie vor mit einem Nettoumsatz und einem Betriebsgewinn EBIT mindestens auf Vorjahresniveau. 2018 hatte Ems einen Umsatz von 2,3 Milliarden Franken und einen EBIT von 620 Millionen Franken erzielt.

    An der Börse jedenfalls applaudierten die Anleger: Die Aktie legt bis 10.15 Uhr um 4,1 Prozent auf 572 Franken zu. ZKB-Analyst Philipp Gamper etwa erscheint der bestätigte Jahresausblick 2019 nach dem starken Start ins Jahr als eher vorsichtig. Gamper bewertet Ems mit "Marktgewichten".

    Etwas anders tönt es bei Markus Mayer, der die Papiere mit einem Kursziel von 485 Franken zum Verkauf empfiehlt. Nach Ansicht des Baader Helvea-Experten könnte Ems zum Jahresanfang von Lageraufstockungen bei den Kunden profitiert haben, die sich für einen möglichen harten Brexit gewappnet hatten.

    Da nun ein harter Brexit weniger wahrscheinlich erscheine, besteht laut Mayer nun das Risiko eines Lagerabbaus im zweiten Quartal 2019.

    ra/kw/jb

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  • 05.04.2019 Ems-Chemie steigert Umsatz zum Jahresauftakt

    Ems-Chemie steigert Umsatz zum Jahresauftakt

    05.04.2019| 06:31:00

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems hat zum Jahresauftakt die positive Umsatzentwicklung von 2018 fortgesetzt. Von Januar bis März sind die Verkäufe um 1,8 Prozent auf 604 Millionen Franken gestiegen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

    In lokalen Währungen wären es gar plus 2,9 Prozent gewesen. Von AWP befragte Analysten hatten lediglich im Durchschnitt mit einem Umsatz von 575 Millionen Franken gerechnet. Gewinnzahlen gibt Ems zum ersten Quartal jeweils nicht bekannt.

    Ems sei es gelungen, den Umsatz trotz einem deutlich schlechteren Marktumfeld zu steigern, betonte das Unternehmen im Communiqué. Die weltweite Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern habe sich insbesondere in China und in Europa deutlich eingetrübt. Und die Autoindustrie, die für rund 60 Prozent der Verkäufe steht, habe erhebliche Rückgänge verzeichnet.

    Doch Ems habe sich schon frühzeitig auf einen Konjunkturabschwung eingestellt: In Amerika etwa sei der Verkauf und die Entwicklung bedeutend ausgebaut worden. Insbesondere im amerikanischen Markt habe man zahlreiche Neugeschäfte realisiert und eine stärkere Marktposition erreicht.

    Für das gesamte Jahr 2019 rechnet Ems unverändert mit einem Nettoumsatz und einem Betriebsgewinn EBIT mindestens auf Vorjahresniveau. Dabei gehe man weiterhin von einer gedrückten und unsicheren Konjunktur aus.

    ra/jb

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  • 08.02.2019 Ems-Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste ...

    Ems-Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    08.02.2019| 18:39:10

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Ems-Chemie ist auch im Jahr 2018 auf der Überholspur unterwegs gewesen. Doch die Wachstumsabkühlung trifft auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo geführte Unternehmen. Der Spezialitätenchemiekonzern will nun verstärkt auf Industrie- und Konsumanwendungen in den USA setzen.

    Ob Autositze, Brillen oder Skischuhe: Auch 2018 kamen die hochleistungsfähigen Kunststoffe von Ems-Chemie wieder in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz. Insgesamt setzte das Unternehmen mit seinen Polymeren sowie mit Spezialitätenchemie 2,3 Milliarden Franken um, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das Geschäft ist lukrativ: Fast 27 Prozent vom Umsatz bleiben als Betriebsgewinn (EBIT) zurück. Auch wenn die Rohstoffkosten steigen, trifft das Ems kaum - denn das Unternehmen kann die Verteuerungen einfach über höherer Preise an die Kunden weiterreichen.

    Investitionen in neue Anlagen

    Zwar verringerte sich die Marge im letzten Jahr leicht, allerdings ist das vor allem einem rechnerischen Effekt geschuldet: "Der Gewinn muss sich aufgrund der Preiserhöhungen an einem höheren Umsatz messen", erklärte Firmenchefin Martullo.

    Dennoch, ganz zurücklehnen kann sie sich nicht. Bereits 2018 lancierte sie ein Paket mit rund 400 Massnahmen zur Kostenverbesserung und Effizienzsteigerungen, von schmaleren Gabelstaplern für mehr Lagerraum bis hin zu einem Alarmsystem für Maschinenausfälle. Am stärksten dürften sich jedoch die Investitionen in neue Anlagen auswirken. "Wir kommen nun in eine Grössenordnung von Mengen, wo wir auch Grossanlagen betreiben können", sagte Martullo.

    Schwäche im Automarkt

    Auf ihrem Wachstumskurs weht der Gruppe allerdings inzwischen ein deutlich rauerer Wind entgegen. Zwar spielen Trends wie strengere Abgasvorschriften Ems in die Hände, weil sie mit ihren Produkten zur Gewichtseinsparung beiträgt. Aber die sich abzeichnende Abkühlung der Wirtschaft geht auch an dem Bündner Unternehmen nicht spurlos vorbei.

    Der grösste Kundenmarkt von Ems, die Autoindustrie, schrumpfte im letzten Jahr leicht. Zwar blieb der Umsatzanteil der Autohersteller bei Ems bei über 60 Prozent stabil. Doch für das laufende Jahr könnte die Schwäche im Automarkt auch das sonst so selbstverständlich scheinende Wachstum bei Ems ins Stocken bringen. Erstmals seit Jahren stellt Ems nicht mehr einen Umsatz und Betriebsgewinn "leicht über dem Vorjahr" in Aussicht, sondern "mindestens auf Vorjahresniveau."

    Verkaufsmannschaft in USA aufstocken

    Einen Einbruch der wichtigen Ertragsbasis von Ems befürchtet Martullo jedoch nicht. "Wir haben noch viele Projekte, die aufgegleist sind", sagte die Firmenchefin. Besonders im Autogeschäft in den USA sehe es sehr gut aus. Während sich die Konjunktur in Asien und Europa verlangsame, sei die USA dabei die grosse Ausnahme.

    Überhaupt setzt Ems vermehrt auf Amerika, gerade auch was das Geschäft ausserhalb des Automarktes angeht. Bis 2022 plant Ems, seine Verkaufs- und Entwicklungsmannschaft in den USA zu verdoppeln.

    Anwendungsmöglichkeiten für seine Polymere sieht das Unternehmen etwa bei Gesundheitsgeräten, Sicherheitskameras, Smartwatches, Lacrosse-Schlägern oder Landwirtschaftsmaschinen. Derzeit ist Amerika zwar mit einem Umsatzanteil von knapp 17 Prozent nur der drittgrösste Markt für Ems hinter Europa und Asien. Allerdings liessen Firmen oft Anwendungen in den USA entwickeln und produzierten dafür im Ausland.

    Die Ems-Chefin und Politikerin wünscht sich daher auch, dass die Schweiz die Freihandelsgespräche mit den USA vorantreibt. "Die Schweiz könnte jetzt technische Vorschläge bringen. Die Amerikaner, die wenig Zeit haben, könnten dann nur noch unterschreiben", sagte sie. Die USA stellten das grösste Freihandelspotenzial dar, das die Schweiz überhaupt habe.

    Chancen auch in Turbulenzen

    Von den USA erwartet sich die Ems-Chefin zudem den einschneidendsten Einfluss auf die Weltwirtschaft. "Das Verhältnis zu China wird entscheidend sein." Sie hoffe allerdings, dass US-Präsident Donald Trump mit seinem Amtskollegen Xi Jinping eine Lösung finden werde. Trump stünde innenpolitisch unter Druck, Xi wegen der Wachstumsschwäche - beide hätten daher eine Interesse an einem aussenpolitischen Erfolg.

    Doch auch wenn sich diese Hoffnungen zerschlagen sollten, zeigt sich Martullo als Optimistin hinsichtlich der Auswirkungen auf Ems: "Wir sind sowieso weltweit tätig. Wenn eine Firma ihre Produktion verlegt, sind wir sofort auch dort." Und schwierige wirtschaftliche Zeiten würden auch Chancen für Ems bergen: Denn diese erhöhten den Druck zu Innovationen und Kostensenkungen. "Jedes Erdbeben gibt auch eine Goldader wieder frei."

    An der Börse jedenfalls applaudierten die Anleger: Die Aktie legte am Freitag um 2,4 Prozent zu. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die saftige Dividende sein. Insgesamt schüttet Ems 19,75 Franken pro Aktie aus, nach 18,50 Franken im Vorjahr. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    tt/ra

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  • 08.02.2019 Ems Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste ...

    Ems Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    08.02.2019| 14:41:34

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Ems-Chemie ist auch im Jahr 2018 auf der Überholspur unterwegs gewesen. Doch die Wachstumsabkühlung trifft auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo geführte Unternehmen. Der Spezialitätenchemiekonzern will nun verstärkt auf Industrie- und Konsumanwendungen in den USA setzen.

    Ob Autositze, Brillen oder Skischuhe: Auch 2018 kamen die hochleistungsfähigen Kunststoffe von Ems-Chemie wieder in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz. Insgesamt setzte das Unternehmen mit seinen Polymeren sowie mit Spezialitätenchemie 2,3 Milliarden Franken um, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das Geschäft ist lukrativ: Fast 27 Prozent vom Umsatz bleiben als Betriebsgewinn (EBIT) zurück. Auch wenn die Rohstoffkosten steigen, trifft das Ems kaum - denn das Unternehmen kann die Verteuerungen einfach über höherer Preise an die Kunden weiterreichen.

    Investitionen in neue Anlagen

    Zwar verringerte sich die Marge im letzten Jahr leicht, allerdings ist das vor allem einem rechnerischen Effekt geschuldet: "Der Gewinn muss sich aufgrund der Preiserhöhungen an einem höheren Umsatz messen", erklärte Firmenchefin Martullo.

    Dennoch, ganz zurücklehnen kann sie sich nicht. Bereits 2018 lancierte sie ein Paket mit rund 400 Massnahmen zur Kostenverbesserung und Effizienzsteigerungen, von schmaleren Gabelstaplern für mehr Lagerraum bis hin zu einem Alarmsystem für Maschinenausfälle. Am stärksten dürften sich jedoch die Investitionen in neue Anlagen auswirken. "Wir kommen nun in eine Grössenordnung von Mengen, wo wir auch Grossanlagen betreiben können", sagte Martullo.

    Schwäche im Automarkt

    Auf ihrem Wachstumskurs weht der Gruppe allerdings inzwischen ein deutlich rauerer Wind entgegen. Zwar spielen Trends wie strengere Abgasvorschriften Ems in die Hände, weil sie mit ihren Produkten zur Gewichtseinsparung beiträgt. Aber die sich abzeichnende Abkühlung der Wirtschaft geht auch an dem Bündner Unternehmen nicht spurlos vorbei.

    Der grösste Kundenmarkt von Ems, die Autoindustrie, schrumpfte im letzten Jahr leicht. Zwar blieb der Umsatzanteil der Autohersteller bei Ems bei über 60 Prozent stabil. Doch für das laufende Jahr könnte die Schwäche im Automarkt auch das sonst so selbstverständlich scheinende Wachstum bei Ems ins Stocken bringen. Erstmals seit Jahren stellt Ems nicht mehr einen Umsatz und Betriebsgewinn "leicht über dem Vorjahr" in Aussicht, sondern "mindestens auf Vorjahresniveau."

    Verkaufsmannschaft in USA aufstocken

    Einen Einbruch der wichtigen Ertragsbasis von Ems befürchtet Martullo jedoch nicht. "Wir haben noch viele Projekte, die aufgegleist sind", sagte die Firmenchefin. Besonders im Autogeschäft in den USA sehe es sehr gut aus. Während sich die Konjunktur in Asien und Europa verlangsame, sei die USA dabei die grosse Ausnahme.

    Überhaupt setzt Ems vermehrt auf Amerika, gerade auch was das Geschäft ausserhalb des Automarktes angeht. Bis 2022 plant Ems, seine Verkaufs- und Entwicklungsmannschaft in den USA zu verdoppeln.

    Anwendungsmöglichkeiten für seine Polymere sieht das Unternehmen etwa bei Gesundheitsgeräten, Sicherheitskameras, Smartwatches, Lacrosse-Schlägern oder Landwirtschaftsmaschinen. Derzeit ist Amerika zwar mit einem Umsatzanteil von knapp 17 Prozent nur der drittgrösste Markt für Ems hinter Europa und Asien. Allerdings liessen Firmen oft Anwendungen in den USA entwickeln und produzierten dafür im Ausland.

    Die Ems-Chefin und Politikerin wünscht sich daher auch, dass die Schweiz die Freihandelsgespräche mit den USA vorantreibt. "Die Schweiz könnte jetzt technische Vorschläge bringen. Die Amerikaner, die wenig Zeit haben, könnten dann nur noch unterschreiben", sagte sie. Die USA stellten das grösste Freihandelspotenzial dar, das die Schweiz überhaupt habe.

    Chancen auch in Turbulenzen

    Von den USA erwartet sich die Ems-Chefin zudem den einschneidendsten Einfluss auf die Weltwirtschaft. "Das Verhältnis zu China wird entscheidend sein." Sie hoffe allerdings, dass US-Präsident Donald Trump mit seinem Amtskollegen Xi Jinping eine Lösung finden werde. Trump stünde innenpolitisch unter Druck, Xi wegen der Wachstumsschwäche - beide hätten daher eine Interesse an einem aussenpolitischen Erfolg.

    Doch auch wenn sich diese Hoffnungen zerschlagen sollten, zeigt sich Martullo als Optimistin hinsichtlich der Auswirkungen auf Ems: "Wir sind sowieso weltweit tätig. Wenn eine Firma ihre Produktion verlegt, sind wir sofort auch dort." Und schwierige wirtschaftliche Zeiten würden auch Chancen für Ems bergen: Denn diese erhöhten den Druck zu Innovationen und Kostensenkungen. "Jedes Erdbeben gibt auch eine Goldader wieder frei."

    An der Börse jedenfalls applaudierten die Anleger: Die Aktie legt bis am frühen Nachmittag um 3,4 Prozent zu. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die saftige Dividende sein. Insgesamt schüttet Ems 19,75 Franken pro Aktie aus, nach 18,50 Franken im Vorjahr. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    tt/ra

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  • 08.02.2019 Ems-Chemie steigert Umsatz und Gewinn deutlich - ...

    Ems-Chemie steigert Umsatz und Gewinn deutlich - vorsichtiger Ausblick für 2019

    08.02.2019| 07:32:59

    Domat/Ems (awp) - Die Ems-Chemie hat auch 2018 kräftig Gas gegeben. Der Spezialchemiekonzern steigerte Umsatz und Gewinn deutlich. Allerdings bremst die Verlangsamung beim Wirtschaftswachstum auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen aus.

    Die Wachstumsraten für das vergangene Jahr können sich trotz Gegenwind aus der Automobilindustrie und höheren Rohstoffkosten sehen lassen. Der Umsatz legte zu um 8,0 Prozent auf 2,318 Milliarden Franken. Den grössten Teil davon erzielt Ems mit Polymeren, aus denen etwa Autoteile, Skischuhe oder Spielkonsolen gefertigt werden. Zudem ist Ems auch in der Spezialchemie tätig. Im Vorjahr hatte das Umsatzplus 8,2 Prozent betragen.

    Der Betriebsgewinn kletterte auf Stufe EBIT um 6,6 Prozent auf 620 Millionen Franken. Damit blieb leicht weniger vom Umsatz als Betriebsgewinn übrig als im Vorjahr, die entsprechende Marge sank auf 26,8 von 27,1 Prozent. Allerdings ist dies auch rechnerischen Effekten durch die Weitergabe der teureren Rohstoffe in Form von Preiserhöhungen geschuldet. Unter dem Strich blieben 522 Millionen Franken - ein Plus von 7,8 Prozent.

    Die Aktionäre sollen davon über eine ordentliche Dividende von 15,50 Franken pro Aktie und einer ausserordentlichen Dividende von 4,25 Franken profitieren - also insgesamt 19,75 Franken. Im Vorjahr hatte es 18,50 Franken pro Aktie gegeben. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    Mit den Zahlen hat Ems die Erwartungen von Branchenbeobachtern beim Umsatz knapp erfüllt und beim Gewinn und der Dividende übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 2,319 Milliarden, einen EBIT von 614,5 Millionen und einen Reingewinn von 508,1 Millionen Franken vorausgesagt. Bei der Dividende tippten sie auf 19,63 Franken.

    Der Abkühlung der Weltwirtschaft und der Verlangsamung im Automobilsektor, der rund 60 Prozent zu den Gruppenumsätzen beiträgt, kann sich allerdings auch Ems nicht komplett entziehen.

    Für das laufende Jahr geht Ems von einer weltweit verhalteneren und unsicheren Wirtschaftsentwicklung aus. Vor allem im ersten Halbjahr dürften ungeklärte politische und wirtschaftliche Beziehungen unter den Grossmächten auf die allgemeine Konsumstimmung drücken, wie Ems in der Mitteilung schrieb.

    Erstmals seit einigen Jahren rechnet Ems nicht mehr zwingend mit einem weiteren Wachstum, sondern erwartet nun den Nettoumsatz und den EBIT mindestens auf Vorjahresniveau. Analysten hatten allerdings im Vorfeld befürchtet, Ems könnte rückläufige Ergebnisse prognostizieren. Ems sei zuversichtlich betreffend eigener Geschäftsentwicklung, hiess es in der Mitteilung. Ems wolle die globalen Märkte mit neuen, hochmargigen Produkten und Anwendungen weiter erschliessen.

    tt/ra

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  • 19.01.2019 Brand bei Ems-Chemie rasch gelöscht

    Brand bei Ems-Chemie rasch gelöscht

    19.01.2019| 14:14:12

    Domat/Ems (awp/sda) - In der Nacht auf Samstag ist bei der Ems-Chemie in Domat/Ems im Aussenbereich eines Produktionsgebäudes ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt und auch für die Umwelt bestand keine Gefahr, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte.

    Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei erhielt um 04.22 Uhr die Brandmeldung. Die Betriebsfeuerwehr der Ems-Chemie hatte zusammen mit der Feuerwehr Bonaduz/Rhäzüns den Brand rasch unter Kontrolle und nach rund zwei Stunden gelöscht.

    Alle Arbeitenden konnten das Gebäude selbständig und unverletzt verlassen. Für Natur und Umwelt habe keine Gefahr bestanden, schrieb die Polizei. Insgesamt standen sechzig Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren sowie eine Ambulanz der Rettung Chur im Einsatz.

    Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Brandermittlung aufgenommen.

    Domat/Ems ist der Hauptstandort der auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichteten Ems-Gruppe. Das Unternehmen wird von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführt.

    Die betroffenen Anlagen würden in den nächsten Tagen wieder in Betrieb gehen, teilte die Ems-Chemie am Samstag mit. Kundenlieferungen seien nicht betroffen.

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  • 18.12.2018 Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT lei...

    Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT leicht über Vorjahr

    18.12.2018| 07:30:38

    Domat/Ems (awp) - Die Ems Gruppe geht unverändert davon aus, im laufenden Jahr einen Nettoumsatz und Betriebsgewinn (EBIT) leicht über dem Vorjahr zu erreichen. Damit sei das Unternehmen weiterhin auf Rekordkurs, teilte das auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Unternehmen am Dienstag mit.

    Bereits Anfang 2018 habe Ems eine sich zunehmend verlangsamende weltweite Konjunktur erwartet, hiess es weiter. Darauf habe sich das Management mit neuen Produkten, innovativen Anwendungen und globalen Effizienzprogrammen vorbereitet. So würden derzeit weltweit 470 Effizienz-Massnahmen umgesetzt, die bereits 2019 ihre volle Wirkung erzielen sollen.

    rw/kw

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-E...

    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018| 17:55:53

    (Meldung mit Aktienschlusskurs wiederholt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. An der Börse wurden Ems-Aktien verkauft.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schritten die Anleger zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Bis Börsenschluss büssten die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 0,8 Prozent ein. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitete.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-E...

    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018| 10:30:11

    (Meldung ausgebaut, Aktienkurs ergänzt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Die Börse schreitet zu Verkäufen.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schreitet man zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Eine Stunde nach Handelsstart notieren die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 1,5 Prozent tiefer. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitet.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monat...

    Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monaten - Ausblick unverändert

    05.10.2018| 06:43:15

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken.

    Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    In der Autoindustrie, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze, stellt Ems verzögerte Modell-Zulassungen und eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die künftigen politischen Rahmenbedingungen fest. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Und bei einigen Rohstoffen herrsche ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in seinen beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten genau getroffen. Diese hatten den Umsatz im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 1,77 Milliarden Franken erwartet. Für die Hochleistungspolymere lag der AWP-Konsens für den Umsatz bei 1,55 Milliarden, für die Spezialchemikalien bei 225 Millionen.

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Eine rasche Lösung betreffend neuer Handelseinschränkungen zeichne sich nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich betreffend der eigenen Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen.

    Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    ra/cf

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  • 27.08.2018 Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistel...

    Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistellig auf 260 Millionen Franken

    27.08.2018| 06:31:00

    Domat/Ems (awp) - Die Ems-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2018 den Nettogewinn deutlich gesteigert. Er nahm gegenüber der Vorjahresperiode um gut 13 Prozent auf 260 Millionen Franken zu, wie die Gruppe am Montag mit dem definitiven Halbjahresabschluss mitteilte. Bei der Veröffentlichung der provisorischen Halbjahreszahlen Mitte Juli waren noch keine Netto-Gewinnzahlen publiziert worden.

    Der definitive Semester-Abschluss weist laut der Mitteilung "keine wesentlichen Abweichungen" zum provisorischen Abschluss auf. Der konsolidierte Nettoumsatz erhöhte sich demnach um gut 12 Prozent auf 1'199 Millionen Franken. Die globale Konjunktur habe sich wie erwartet positiv entwickelt, insbesondere in Europa, hiess es dazu. Allerdings gebe es auch erste Sättigungstendenzen.

    Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gleichzeitig um gut 11 Prozent auf 312 Millionen und der betriebliche Cash Flow (EBITDA) um knapp 11 Prozent auf 339 Millionen. Die EBIT-Marge fiel dagegen leicht um 20 Basispunkte auf 26,1 Prozent zurück. Erfreulich auf das Ergebnis hätten sich die Neugeschäfte mit Spezialitäten ausgewirkt. Dagegen hätten anhaltende Versorgungsengpässe zu weiter steigenden Rohstoffpreisen geführt, was Preiserhöhungen unumgänglich gemacht habe.

    cf/uh

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Divid...

    Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    13.07.2018| 17:57:02

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Domat/Ems (awp) - Der Chemiekonzern Ems hat im ersten Halbjahr 2018 einen erneuten Rekord bei Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Besonders positiv entwickelt hat sich das Geschäft in Europa. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren; vorgesehen ist eine Aufstockung der Dividende.

    Mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken im ersten Halbjahr hat die Ems-Gruppe den globalen Automobilmarkt deutlich abgehängt. Dieser bestreitet bei Ems sechs von zehn Umsatzfranken und legte in der Berichtsperiode um lediglich 2,4 Prozent zu, wie Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien sagte.

    Doch Ems generierte erneut viele Neugeschäfte - auch ausserhalb des Automobilsektors. Bei Brillengestellen etwa habe das Unternehmen mittlerweile mit seinen Materialien einen Marktanteil von 98 Prozent erreicht. Insgesamt setzte Ems 5 Prozent mehr Polymere und Spezialchemikalien ab.

    Dazu kamen günstige Währungseffekte und Preiserhöhungen. Ems hat seine Verkaufspreise erhöht, weil die in der Produktion verwendeten Rohstoffe deutlich teurer wurden - seit Anfang 2017 um bis zu 80 Prozent. Ems habe diese Preissteigerungen mittlerweile vollumfänglich an die Kunden weitergereicht.

    Zu Beginn des Zyklus hatte Ems die Verkaufspreise noch nicht im gleichen Tempo erhöhen können, wie die Preise für Rohstoffe anzogen. Dieser Rückstand ist inzwischen aufgeholt.

    Noch mehr Dividende

    Ein Verzicht auf Preiserhöhungen hätte den von Ems ausgewiesenen Betriebsgewinn (Ebit) um 10 Prozent geschmälert, hielt Martullo fest. So aber erhöhte sich der operative Gewinn um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken und das hohe Margen-Niveau konnte mit 26,0 Prozent knapp gehalten werden. Der Reingewinn im ersten Halbjahr wird jeweils Ende August publiziert.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem Ebit leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Ergebnis und Liquidität soll nun die Dividende um 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht werden. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Davon fliesst der grösste Teil an die Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen rund 70 Prozent von Ems besitzen.

    Trump lässt Martullo kalt

    Der Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Grossmächten USA und China lässt Martullo kalt. "Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Ems", erklärte sie. China und die USA schaukeln sich derzeit in Richtung eines Handelskrieges hoch und belegen sich gegenseitig mit Einfuhrzöllen auf immer mehr Produkte - darunter auch auf Autos.

    "Autos werden nicht transportiert", sagte die Ems-Chefin. Nur 0,1 Prozent der heute weltweit produzierten 100 Millionen Fahrzeuge würden von China in die Vereinigten Staaten verschifft, den umgekehrten Weg gingen 0,2 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge, die den Zöllen unterliege, sei also vernachlässigbar.

    Dass US-Präsident Donald Trump, Martullo sagt übrigens dessen Wiederwahl im Jahr 2020 voraus, auch Europas Autoindustrie mit Importzöllen belegen wird, glaubt die Ems-Lenkerin derweil nicht. Diese würde dann immerhin 1,5 Millionen Autos betreffen.

    Die Gewinnzahlen von Ems lagen über den Erwartungen der Analysten. An der Börse gingen die Papiere mit einem Kursplus von 3,2 Prozent aus dem Handel.

    ra/cf

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol EMSN
Valor 1644035
ISIN CH0016440353

Performance

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Perf. laufende Woche +0.50 +0.08%
Perf. 1M -19.50 -3.14%
Perf. 3M +25.00 +4.34%
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Hoch 3M 627.00 (23.04.2019)
Tief 3M 532.00 (27.03.2019)
Hoch 1J 661.00 (13.06.2018)
Tief 1J 447.60 (18.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG