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Dividende ex Datum 03.07.2018
Zahlbar Datum 05.07.2018
Rendite 1.13%
Nominalwert 14.15
Anzahl Aktien 12'649'739
Marktkapital in Mio. 1'566.04
Umsatz Vormonat 14'441'504

Aktuelle News

  • 23.05.2019 Ypsomed will mit eigener Insulinpumpe und neuen P...

    Ypsomed will mit eigener Insulinpumpe und neuen Pens kräftig wachsen

    23.05.2019| 13:20:01

    (Nach Medienkonferenz ergänzt)

    Burgdorf (awp) - Ypsomed steht mitten in einer Transformation. Nach dem Wegfall des Vertriebs der Patch-Pumpe Omnipod des US-Partners Insulet will die Medizinaltechnikfirma mit der eigens entwickelten Insulinpumpe Ypsopump sowie der Lancierung neuer Pens und Autoinjektoren zur Verabreichung von Medikamenten wachsen.

    "Ypsomed startet ohne Omnipod in eine neue Ära", sagte Firmenchef Simon Michel am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz in Burgdorf. Man wolle wachsen und das Betriebsergebnis EBIT mittelfristig auf über 100 Millionen Franken führen.

    Damit setzt der Sohn des Firmengründers und Verwaltungsratspräsidenten Willy Michel die Latte hoch. Blickt man nur auf die Geschäfte, die Ypsomed in Zukunft fortführen wird, dann beginnt die Reise bei 353 Millionen Franken (Umsatz) bzw. 11,4 Millionen (EBIT). Das Betriebsergebnis soll sich also in den nächsten Jahren beinahe verzehnfachen.

    Das Fernziel will Michel mit dem Verkauf neuer Produkte, dem Erschliessen von Märkten und der strikten Kontrolle der Kosten erreichen. Im laufenden Jahr rechnet er mit einem Umsatzwachstum im fortgeführten Geschäft von 18 Prozent und einem EBIT im Bereich von 25 bis 30 Millione. Derzeit eher ungünstige Währungseinflüsse und die mit Unsicherheiten verbundenen Produktlancierungen führten zu der vorsichtigeren Annahme, hiess es.

    Roll-Out in Kanada

    Doch mit der Geschäftsentwicklung soll es von nun an steil nach oben gehen. Entscheidend dabei wird sein, wie gut sich die vor Jahresfrist eingeführte Ypsopump in den mittlerweile 20 Märkten verkaufen lässt. Das Roll-Out in Europa sei gut angelaufen, sagte Michel. Bereits gut 10'000 Diabetes-Patienten bestreiten ihren Alltag mit dieser Pumpe mit Schlauch. Bis in einem Jahr soll sich die Zahl verdoppeln.

    Dazu werde der Markteintritt in Kanada, wo die Pumpe seit rund einer Woche zugelassen ist, einen Beitrag leisten, sagte Michel. Das Land zählt im Bereich Insulinpumpen zu den Top-5-Märkten. Die Vertriebsorganisation sei für den Start bereit und werde von einem ausgewiesenen Experten angeführt, den man von einem Konkurrenten abwerben konnten.

    Verzögerung in den USA

    Einen Rückschlag gilt es im weltweit wichtigsten Diabetes-Markt USA zu bewältigen. Da Ypsomed eine zulassungsrelevante Teilstudie nachreichen muss, dürfte die Ypsopump in den USA frühestens in einem Jahr auf den Markt kommen. "Das gibt uns genügend Zeit, um uns auf den Start vorzubereiten und das Geschäft in Europa voranzutreiben", bleibt Michel optimistisch.

    Den Vertrieb im fragmentierten und auch von regulatorischen Risiken durchsetzten US-Markt will Ypsomed in einem ersten Schritt vor allem über Diabetes-Fachhändler angehen. Danach werde man einen eigenen Fachhandel auf die Beine stellen, um die Pumpe mit besseren Margen in den USA zu verkaufen.

    Ypsomed wächst nicht nur mit dem Pumpengeschäft, Potenzial bietet auch die Lancierung neuer Pens und Autoinjektoren. Erstere werden vor allem für das einfache Verabreichen von Insulin angewendet, letztere kommen für die gut gesteuerte Einnahme teils teurer Medikamente zum Einsatz.

    Für den Autoinjektor Ypsomate gewann Ypsomed zuletzt mit Teva den zweiten Kunden. Mit dem Gerät werden künftig MS-Patienten das Medikament Copaxone sich selber spritzen. "Wir haben eine Reihe weiterer Projekte in der Pipeline. In diesem Jahr dürften fünf davon zum Abschluss kommen", sagte Michel. Bei den Pens stünden ebenso viele Projekte vor dem Abschluss.

    Ausbau der Produktion

    Um das Wachstum bewältigen zu können, investiert Ypsomed in die Produktion. Im vergangenen Jahr wurden die Investitionen in Sachanlagen auf 107 Millionen Franken verdoppelt. Knapp die Hälfte davon floss in den Bau einer Fabrik im deutschen Schwerin, wo ab August vor allem Teile der Ypsopump hergestellt werden.

    Doch auch in der Schweiz wird ausgebaut. In Burgdorf wurden 21 Millionen Franken in den Bau eines Labors, den Werkzeugbau und in neue Büros gesteckt, in Solothurn 38 Millionen unter anderem in den Ausbau der Pen-Produktion. Da das Berner Stimmvolk letzten November eine Vorlage mit dem Ziel tieferer Gewinnsteuern im Kanton bachab geschickt habe, habe Solothurn für künftige Investitionen der Gruppe bessere Karten, so Michel.

    Die zuletzt angekündigte Verlagerung von Personal von Burgdorf nach Solothurn sei jedoch primär auf Kapazitätsengpässe am Standort Burgdorf zurückzuführen, fügte er an. Rund 110 Arbeitsplätze sollen nach Solothurn verschoben werden, so der Plan. Zudem kommen in Solothurn mit dem Ausbau der Insulinpen-Produktion weitere 40 neue Vollzeitstellen hinzu.

    mk/uh

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  • 23.05.2019 Ypsomed verdient 2018/19 mehr - Geringere Dividende

    Ypsomed verdient 2018/19 mehr - Geringere Dividende

    23.05.2019| 08:00:00

    Burgdorf (awp) - Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed hat im Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende März) wie erwartet weniger umgesetzt, aber deutlich mehr verdient. Dies war aber primär die Folge eines Einmaleffekts.

    Die Zahlen sind entsprechend kaum mit jenen aus dem Vorjahr vergleichbar. Der Grund dafür ist die im vergangenen Sommer beendete Partnerschaft mit dem US-Insulinpumpenhersteller Insulet. Bis im Juni 2018 hatte Ypsomed das Produkt "Omnipod" für Insulet in Europa verkauft, nun setzt der Konzern auf die selbst entwickelte "Ypsopump".

    Durch diese Veränderung fiel ein beträchtlicher Teil des Umsatzes weg. Als Kompensation dafür erhielt Ypsomed von Insulet jedoch eine erlös- und gewinnwirksame Einmalzahlung von 49,8 Millionen. Um diesen Betrag wird allerdings noch gestritten.

    Beim Umsatz weist die Gesellschaft einen 2,7 Prozent tieferen Wert von 453,8 Millionen Franken aus, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm hingegen um knapp ein Fünftel auf 73,3 Millionen und der Reingewinn um knapp 16 Prozent auf 60,1 Millionen zu. Die Zahlen kamen leicht über den Schätzungen der ZKB zu liegen.

    Dividende nicht fremdfinanzieren

    Die Aktionäre müssen sich gleichwohl auf eine geringere Dividende einstellen. Es sollen 0,55 Franken je Aktie (VJ 1,40) ausbezahlt werden. Die Ausschüttung sei um die verbuchte, aber noch nicht bezahlte Kompensationszahlung von Insulet bereinigt, heisst es zur Begründung. Man wolle eine Fremdfinanzierung der Dividendenzahlung vermeiden.

    Das Unternehmen betont den Erfolg im eigenen Geschäft. So sei der Umsatz im fortgeführten Geschäft um knapp ein Viertel gestiegen. Beim EBIT hätten jedoch Investitionen in die eigene "Ypsopump" belastet.

    Temporäre Delle

    Beim Ausblick auf das neue Geschäftsjahr bestätigt das Unternehmen den angekündigten "temporären Umsatz- und Gewinnrückgang" wegen des wegfallenden Geschäfts mit Insulet. Konkret wird ein Umsatz von nur noch rund 415 Millionen und ein EBIT von 25 bis 30 Millionen Franken angepeilt. Mittelfristig solle der Betriebsgewinn aber über die 100-Millionen-Marke steigen, wird betont.

    Zunächst aber wird in das Produkt Ypsopump investiert. Nach der Einführung in 17 Ländern werde das Produkt in den nächsten Monaten in weiteren Märkten wie Kanada, Indien, Bulgarien und Kroatien eingeführt. Für den US-Markt werde eine Zulassung bis Ende des Geschäftsjahres erwartet, nachdem eine zusätzlich geforderte Studie nicht fristgerecht eingereicht worden sei.

    Dies alles solle dazu führen, dass der Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2020/21 "vollständig kompensiert" wird. Die mittel- und langfristige Einschätzung der Geschäftsentwicklung bleibe zudem unverändert positiv.

    Im Verwaltungsrat der Gesellschaft kommt es zu einer Änderung. Gerhart Isler wird durch Martin Münchbach, Managing Partner bei BB Biotech Ventures, ersetzt.

    rw/uh

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  • 07.05.2019 Autoinjektor von Ypsomed wird von Teva für MS-Med...

    Autoinjektor von Ypsomed wird von Teva für MS-Medikament Copaxone verwendet

    07.05.2019| 07:55:00

    Burgdorf (awp) - Die Medizinaltechnikgruppe Ypsomed meldet einen Erfolg von der Produktefront. Der Generikahersteller Teva hat sein Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone in einer neuen Verabreichungsform lanciert. Es ist nun im von Ypsomed hergestellten vorgefüllten Autoinjektor "YpsoMate" erhältlich.

    Diese Zusammenarbeit sei der zweite kommerzielle Markteintritt des Autoinjektors "YpsoMate", teilte Ypsomed am Dienstag mit. An den Autoinjektoren bestehe darüber hinaus ein breites Interesse führender Pharmapartner.

    Copaxone von Teva ist bereits in mehr als 50 Ländern zugelassen und wird zur Behandlung von Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose eingesetzt. Die Einführung des Medikaments in einem Autoinjektor, mache die Selbstmedikation für MS-Patienten einfacher und bequemer.

    cf/ys

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  • 28.12.2018 Ypsomed-Chef erwartet von Bern neuen Anlauf für S...

    Ypsomed-Chef erwartet von Bern neuen Anlauf für Steuersenkungen

    28.12.2018| 10:21:47

    Bern (awp/sda) - Der Kanton Bern muss einen neuen Anlauf für Steuersenkungen unternehmen. Das fordert Simon Michel, Chef des Burgdorfer Medizintechnik-Unternehmens Ypsomed, im Interview mit der "Berner Zeitung" vom Freitag.

    Nach dem Nein des Berner Stimmvolks zur Senkung der Unternehmenssteuern dürfe der Kanton nicht untätig bleiben, mahnte Michel. Er empfehle die Bildung einer parteiübergreifenden Arbeitsgruppe nach Solothurner Vorbild.

    Um die Vorlage mehrheitsfähig zu machen, sei ein Entgegenkommen in anderen Bereichen denkbar. "Man kann über höhere Ergänzungsleistungen reden, über Familienzulagen, Investitionen in die Bildung und Vorteile für das Gewerbe." Illusorisch sei hingegen, in Bern in den kommenden Jahren die Einkommenssteuern zu senken.

    Dem Berner Regierungsrat wirft Michel vor, er habe sich im Abstimmungskampf nur "mutlos und halbherzig" für die Steuerreform eingesetzt. "Der Regierungsrat versteht einfach nicht, wie wichtig Unternehmenssteuern sind. Das ist der entscheidende Standortfaktor zwischen Bern und Solothurn."

    Verlagerung nach Solothurn

    Ypsomed werde - wie schon am Abstimmungssonntag angekündigt - 60 bis 80 Stellen von Burgdorf nach Solothurn verschieben. Burgdorf als Firmensitz sei aber einstweilen nicht in Frage gestellt. Und mittelfristig gehe in der Emmestadt auch die Zahl der Arbeitsplätze nicht zurück: "Wir werden die Plätze wieder füllen, die durch die Verlagerung frei werden."

    Ob der Hauptsitz langfristig in Burgdorf bleibt, liess Michel aber offen. Entscheidend sei, wie der Kanton Bern die Steuervorlage des Bundes umsetzen wolle.

    "Solothurn wird bei der Patentbox so weit wie möglich gehen", sagte Michel. "Wenn Bern das auch macht, dann werden wir neben dem Sitz auch die Entwicklung in Burgdorf behalten, die über 200 Ingenieure und die Verwaltung. Wenn nicht, dann müssen wir den Sitz nach Solothurn verschieben."

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  • 21.12.2018 Ypsomed leitet Schiedsverfahren gegen ehemaligen ...

    Ypsomed leitet Schiedsverfahren gegen ehemaligen Partner Insulet ein

    21.12.2018| 09:00:02

    Burgdorf (awp) - Ypsomed hat sich mit seinem ehemaligen Partner Insulet, einem Hersteller sogenannter Omnipod-Geräte, nicht über die Höhe einer an Ypsomed zu zahlenden Entschädigung einigen können. Nach erfolglosen Versuchen, sich einvernehmlich auf den Betrag zu einigen, habe das Medizinaltechnikunternehmen nun beschlossen, ein Schiedsverfahren einzuleiten, hiess es in einem Communiqué vom Freitag.

    Hintergrund des Disputs ist ein im Juni 2018 ausgelaufener Vertriebsvertrag. Nach Auslaufen des Kontraktes führten die beiden Parteien Gespräche, um die Höhe einer darin garantierten Kompensationszahlung gemeinsam festzulegen. Die Gespräche blieben jedoch erfolglos. Ypsomed hofft nun, im Schiedsverfahren eine Entschädigung von rund 50 Millionen Franken zugesprochen zu erhalten.

    Auswirkungen auf das operative Ergebnis erwarte man aufgrund des Verfahrens nicht, teilte Ypsomed weiter mit.

    kw/tt

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  • 07.12.2018 Ypsomed lanciert Autoinjektor YpsoMate erstmals a...

    Ypsomed lanciert Autoinjektor YpsoMate erstmals am Markt

    07.12.2018| 08:56:00

    Burgdorf (awp) - Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed geht mit dem Autoinjektor YpsoMate erstmalig an den Markt. Partner ist das japanische Pharmaunternehmen Terumo, das eigene Spritzen mit dem Medikament Hulio füllt und diese den Patienten zur Verabreichung mit dem Autoinjektor von Ypsomed zur Verfügung stellt.

    Bei Hulio handle es sich um einen Biosimilar zum Medikament Humira (Adalimumab), wie Ypsomed am Freitag mitteilte. Das Medikament wird zur Behandlung verschiedener chronischer Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Humira wurde von der japanischen Fujifilm Kyowa Kirin Biologics entwickelt.

    Die ersten kommerziellen Lieferungen des mit Hulio vorgefüllten Autoinjektors der YpsoMate-Plattform von der Schweiz nach Japan seien bereits abgeschlossen, so Ypsomed weiter. Terumo habe den Lagerbestand aufgebaut, um die Einführung von Hulio zu unterstützen. Hulio sei auch seit September in der EU zugelassen.

    Für Ypsomed gehe es nicht nur um die erfolgreiche Kommerzialisierung des 2013 gestarteten Hulio-Projekts, sondern auch um den ersten kommerziellen Markteintritt des Autoinjektors YpsoMate. Terumo habe sich dabei für eine kundenspezifische Variante entschieden, welche die bruchsichere Polymer-Spritze Plajex enthalte anstelle der Standard-Glasspritze.

    mk/ys

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  • 27.11.2018 Presse: Galenica überprüft nach Berner Unternehme...

    Presse: Galenica überprüft nach Berner Unternehmenssteuer-Abstimmung Standort

    27.11.2018| 10:15:00

    Zürich/Bern (awp) - Der Pharmagrosshändler und Apothekenbetreiber Galenica denkt nach dem Nein der Stimmbürger zu tieferen Unternehmenssteuern im Kanton Bern offenbar über seine Standortpolitik nach. Nach dem Entscheid würden Firmen mit Verlagerungen weg vom Kanton Bern drohen, schrieb die "Berner Zeitung" (Online) am Dienstag.

    "Wir werden Massnahmen prüfen, wie wir die übermässige Steuerlast im Kanton Bern in den nächsten Jahren reduzieren können", wurde Galenica-Sprecherin Christina Hertig in dem Artikel zitiert. "Dazu gehört auch die regionale Ausrichtung sowie die Investitionstätigkeit im Kanton Bern", sagte sie weiter. Was dies für die Arbeitsplätze und den Steuersitz konkret bedeuten würde, stehe aber noch nicht fest.

    Als weiteres Unternehmen, dass Verlagerungen plane, wird die Medizinaltechnikfirma Ypsomed genannt. Laut einem Tweet des Chefs Simon Michel vom Sonntag bereitet das Unternehmen "die Verschiebung der ersten 50 bis 100 Stellen von Burgdorf nach Solothurn" vor. Unternehmenssprecher Thomas Kutt bestätigte gegenüber der Zeitung, dass die Firmenleitung die Teilverlagerung "sehr ernsthaft prüft". Bis im nächsten Frühling solle der definitive Entscheid feststehen.

    Klar sei bereits, dass Ypsomed für den weiteren Personalaufbau auf Solothurn fokussiert. "Wir haben dort noch Platz", sagte Kutt weiter.

    yr/ys

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  • 06.11.2018 Ypsomed steigert im Halbjahr Umsatz und Gewinn - ...

    Ypsomed steigert im Halbjahr Umsatz und Gewinn - Jahres-EBIT von 73 Mio erwartet

    06.11.2018| 09:01:00

    Burgdorf (awp) - Ypsomed hat im ersten Halbjahr 2018/19 den Umsatz und den Gewinn deutlich gesteigert. Zur Ergebnisverbesserung steuerte eine Einmalzahlung aus dem per Ende Juni ausgelaufenen Vertriebsvertrag mit Insulet einen Betrag von knapp 50 Millionen bei. Die Gesellschaft präzisierte ihren EBIT-Ausblick für das Gesamtjahr.

    Der Umsatz legte im Berichtshalbjahr (per Ende September) um 21 Prozent auf 258,7 Millionen Franken zu, wie das Berner Medizinaltechnikunternehmen am Dienstag mitteilte. Im Ergebnis enthalten ist eine erlös- und gewinnwirksame Kompensation von Insulet über 49,8 Millionen für den Aufbau der europäischen Vertriebsstruktur für die Omnipod Insulin Patch-Pumpe. Bereinigt um sämtliche Omnipod-Effekte hat Ypsomed ein Wachstum von 13 Prozent erzielt.

    Das Betriebsergebnis EBIT stieg auf 68,4 Millionen nach 26,9 Millionen im Vorjahr und der Reingewinn auf 56,1 Millionen nach 23,4 Millionen Franken.

    YpsoPump läuft über den Erwartungen

    Das Segment Ypsomed Diabetes Care (YDC) hat im ersten Halbjahr einen Umsatz von 181,7 Millionen (+28%) erreicht. Der Erlös beinhaltet die erwähnte Kompensation von Insulet sowie die Beiträge aus dem Vertrieb des mylife OmniPod bis zum 30. Juni 2018. Für das zweite Quartal - ab dem 1. Juli 2018 - entfallen im Vorjahresvergleich 28,9 Millionen Umsatzbeitrag durch den Wegfall des mylife OmniPod.

    Im angestammten YDC-Geschäft ohne Beiträge aus Omnipod sei der Umsatz im Semester um 18 Prozent 73,2 Millionen gestiegen, schrieb Ypsomed weiter. Die Einführung der eigenen Insulinpumpe mylife YpsoPump laufe "über den Erwartungen". Ypsomed rechnet bis Ende März 2019 mit einer Patientenbasis von rund 10'0000 aktiven Pumpenträgern, was einem Wachstum von gut 8'000 Anwendern im laufenden Geschäftsjahr entspricht.

    Im Segment Ypsomed Delivery Systems (YDS) nahm der Umsatz um 8,6 Prozent auf 68,1 Millionen zu. Der Wegfall des Geschäfts mit dem GLP-1 Produkt Tanzeum von GSK habe durch ein diversifiziertes Produkt- und Kundenportfolio überkompensiert werden können, hiess es weiter. Zusätzlich hätten gesteigerte Projekterlöse sowie vermehrte Lieferungen für klinische Studien zum Ergebnis positiv beigetragen.

    Umsatz für Gesamtjahr auf Vorjahresniveau erwartet

    Für das Gesamtjahr präzisierte Ypsomed seine bisherige Prognose zum EBIT. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Betriebsergebnis von 73 Millionen, dies unter der Annahme einer Kompensation von Insulet über rund 50 Millionen. Bisher hatte die Gesellschaft einen EBIT zwischen 61 Millionen und 76 Millionen in Aussicht gestellt. Beim Umsatz rechnet Ypsomed unverändert mit einem Betrag in der gleichen Grössenordnung wie im Geschäftsjahr 2017/18 (466 Millionen). Für das operative Geschäft rechnet Ypsomed mit einem leicht höheren EBIT von 23 Millionen.

    sig/ys

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  • 04.10.2018 Ypsomed und Royal Philips entwickeln gemeinsam ne...

    Ypsomed und Royal Philips entwickeln gemeinsam neue digitale Dienstleistungen

    04.10.2018| 08:00:00

    Burgdorf (awp) - Ypsomed und Royal Philips entwickeln gemeinsam neue digitale Dienstleistungen. Ziel ist die Kombination von Ypsomeds Injektionsgeräten mit der HealthSuite Digital Plattform der Niederländer. Dies werde es den Pharmakunden von Ypsomed ermöglichen, Dienste zur Therapieverbesserung anzubieten.

    Wie Ypsomed am Donnerstag mitteilt, haben die Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die endgültigen Vereinbarungen sollen noch im vierten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

    Ypsomed entwickelt und stellt Injektionssysteme für die Selbstmedikation her, wie Injektions-Pens und Pen-Nadeln für Diabetes-, Wachstumshormon- oder Infertilitätstherapien sowie für weitere Anwendungen.

    ra/tt

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  • 28.08.2018 Ypsomed entwickelt mit JDRF Technologien für auto...

    Ypsomed entwickelt mit JDRF Technologien für automatische Insulinabgabe

    28.08.2018| 07:55:00

    Zürich (awp) - Das Medizinaltechnik-Unternehmen Ypsomed ist mit der US-amerikanischen JDRF eine Partnerschaft eingegangen. JDRF ist gemäss Mitteilung vom Dienstag die weltweit führende Organisation in der Erforschung von Typ 1 Diabetes. Ziel der Zusammenarbeit sei die Entwicklung und Zulassung der nächsten Generation der mylife Insulinpumpe von Ypsomed, welche die Einbindung von Smartphone-Apps und Geräten von Drittanbietern für eine vollautomatisierte Insulinabgabe unterstütze.

    JDRF werde über zwei Jahre finanzielle Mittel bereitstellen, um die Entwicklung der nächsten Generation des Insulinpumpensystems mylife YpsoPump zu beschleunigen, hiess es. Zum finanziellen Umfang der Partnerschaft wurden keine Angaben gemacht.

    Das mylife YpsoPump System wurde 2017 eingeführt. Das Produkt ist derzeit in 16 Ländern erhältlich und wird in acht weiteren Ländern weltweit eingeführt, darunter 2018 in Kanada und 2019 in den USA. Das Zulassungsverfahren bei der US Food and Drug Administration (FDA) läuft derzeit.

    sig/uh

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  • 28.06.2018 Ypsomed wählt Paul Fonteyne als Nachfolger von No...

    Ypsomed wählt Paul Fonteyne als Nachfolger von Norbert Thom in Verwaltungsrat

    28.06.2018| 07:50:00

    Burgdorf (awp) - Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed hat Paul Fonteyne an der Generalversammlung am 27. Juni 2018 in den Verwaltungsrat und den Vergütungsausschuss der Gruppe berufen. Der aktuelle Verwaltungsratspräsident von Boehringer Ingelheim USA folgt auf den emeritierten Berner Wirtschaftsprofessor Norbert Thom, der auf der Generalversammlung 2018 von seinen Ämtern zurückgetreten war, wie Ypsomed am Donnerstag mitteilt.

    Fonteyne wirkte von 2012 bis März 2018 als CEO von Boehringer Ingelheim USA und leitete somit die Geschicke des Unternehmens in den Vereinigten Staaten. Er ist ausserdem Verwaltungsratsmitglied von Restorbio und Gelesis, zwei auf die klinische Phase spezialisierte Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Boston, heisst es weiter.

    kw/rw

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol YPSN
Valor 1939699
ISIN CH0019396990

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -6.02%
Perf. laufende Woche -12.40 -9.10%
Perf. 1M -5.80 -4.33%
Perf. 3M +5.40 +4.40%
Perf. laufendes Jahr +12.00 +10.34%
Perf. 52W   -8.18%

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG