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Aktuelle News

  • 18.01.2019 Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Be...

    Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Besucherrekord

    18.01.2019| 08:34:00

    Genf (awp) - Der Genfer Uhrensalon SIHH hat am gestrigen Donnerstag die Tore mit einem Besucherrekord geschlossen. Die 29. Ausgabe besuchten insgesamt mehr als 23'000 Gäste, wie es in einer Medienmitteilung des Veranstalters dazu heisst. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

    In Genf präsentierten vom Montag bis am Donnerstag 35 Aussteller, angeführt von Marken aus dem Richemont-Konzern wie Cartier, Piaget oder IWC, ihre Kollektionen und Neuheiten den Kunden, Journalisten und Interessierten. Damit lief die Messe neu nur noch an vier anstatt wie bis anhin an fünf Tagen.

    Während der Grossteil des SIHH nur auf Einladung besucht werden kann, wurde für den Donnerstagnachmittag auch in diesem Jahr eine beschränkte Anzahl Tickets für Interessierte und Uhrenfans angeboten. Die 3'000 Tickets seien alle verkauft worden. Journalisten nahmen 1'400 teil.

    Neues Messedatum

    Im kommenden Jahr wird die Genfer Uhrenmesse nicht mehr im Januar, sondern vom 26. bis 29. April stattfinden. Sie wird unmittelbar vor dem Basler Pendant, der Baselworld, durchgeführt, die von Ende März auf Anfang Mai verschoben wird. Die Organisatoren wollen damit die Attraktivität der Messen steigern, insbesondere für Besucher aus dem Ausland.

    Im Jahr 2020 werden sich mit Audemars Piguet und Richard Mille zwei wichtige Aussteller vom SIHH zurückziehen. In Basel ist der Aderlass ebenfalls einschneidend. Dort werden bereits in der diesjährigen Ausgabe vom 21. bis 26. März die Marken des wichtigsten Ausstellers, der Swatch Group, sowie die etwas kleineren Uhrenmarken Raymond Weil und Corum nicht mehr teilnehmen.

    Die Uhrenmarken, die sich von den Messen abwenden, suchen nach anderen Wegen, um den Kontakt mit den Händlern zu pflegen. Swatch hat beispielsweise angekündigt, exklusiv mit den eigenen Händlern eine Parallelveranstaltung durchzuführen.

    mk/tt

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  • 15.01.2019 Uhrenverbandspräsident rechnet 2019 mit weiterem ...

    Uhrenverbandspräsident rechnet 2019 mit weiterem Wachstum

    15.01.2019| 16:49:12

    Genf (awp) - Die Schweizer Uhrenindustrie blickt auf ein gutes Jahr 2018 zurück. Die asiatischen Märkte haben sich erholt und auch das Geschäft in den USA lief gut. Jean-Daniel Pasche, Präsident des Schweizerischen Uhrenverbands (FH), geht für 2019 von weiterem Wachstum aus, wie er im Gespräch mit AWP erklärte. Das Marktumfeld bleibt allerdings von politischen und konjunkturellen Unsicherheiten belastet.

    "Im Jahr 2018 haben die Schweizer Uhrenexporte nach elf Monaten verglichen mit dem Vorjahr um 7 Prozent zugelegt und ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der gesamten 2018er-Statistik ein gutes Wachstum sehen werden", sagte Pasche am Montag gegenüber AWP. Die Zahlen für das Gesamtjahr werden am 29. Januar publiziert.

    Nicht nur die Nachfrage in Festlandchina und Hongkong habe sich gut entwickelt, so Pasche. Auch in andere Länder Asiens wie Südkorea oder Japan sowie in die USA seien deutlich mehr Schweizer Zeitmesser exportiert worden als noch 2017.

    Nachlassende Dynamik

    Gegen Ende des Jahres hat die Wachstumsdynamik in der Exportstatistik jedoch etwas nachgelassen. Das zeigte sich auch in den am vergangenen Freitag vom Genfer Luxusgüterkonzern Richemont vorgelegten Umsatzzahlen zum Schlussquartal. Richemont begründete die tieferen Wachstumsraten in erster Linie mit der geringeren Nachfrage aus Hongkong und einer enttäuschenden Entwicklung in Europa.

    Das Geschäft in Europa bereitet auch Jean-Daniel Pasche Kummer. Er hofft, dass sich die Lage im neuen Jahr bessern wird und wieder vermehrt Touristen aus Asien die Metropolen Europas bereisen und sich auf ihren Reisen mit Uhren eindecken werden. Ende 2018 hatten die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass die Luxusgüter-Boutiquen in Paris an sechs aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen blieben.

    In Grossbritannien drückt derweil die Sorge vor einem ungeordneten Brexit auf die Stimmung. "Grossbritannien ist für Schweizer Uhrenhersteller sehr wichtig. Es handelt sich dabei um den grössten europäischen Absatzmarkt", betonte Pasche. Für die Branche sei es äusserst wichtig, dass die Schweiz mit Grossbritannien ein Freihandelsabkommen unterzeichnen werde, um die Zeit nach dem Brexit zu regeln, forderte Pasche.

    Weiteres Wachstum erwartet

    Mit Blick auf die weltweite Entwicklung rechnet der Verbandspräsident 2019 mit weiterem Wachstum. "Das Geschäft im neuen Jahr dürfte so laufen, wie das alte Jahr aufgehört hat - nämlich mit Wachstum in Asien und den USA", ist Pasche überzeugt. Es gebe in der Exportstatistik noch Raum nach oben, schliesslich sei der Rekord aus dem Jahr 2014 noch nicht wieder erreicht. Damals wurden Uhren im Wert von 22,3 Milliarden Franken exportiert.

    Eine Prognose, wie stark das Wachstum 2019 ausfallen wird, wollte Pasche nicht nennen. Zu gross seien die Unsicherheiten, die je nach dem auf die Stimmung der Konsumenten drücken könnten. Nebst den Brexit-Risiken strich Pasche die Gefahr einer Eskalation des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits hervor.

    "Die Uhrenhersteller sind von diesem Handelsstreit und den erhobenen Zöllen zwar nicht direkt betroffen", so Pasche. Doch dürfte sich die Konsumlaune der Chinesen bei einer Eskalation des Streits spürbar eintrüben, was wiederum auf die Nachfrage nach Uhren drücke. Gleiches gelte, wenn sich die Weltkonjunktur deutlich abschwäche oder sich die Währungen für die Branche ungünstig entwickeln würden. Ungünstig ist ein starker Franken.

    Millennials im Fokus

    Potenzial sieht Pasche für die Uhrenverkäufer etwa in Indonesien, nun da die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit dem asiatischen Land unterzeichnet hat. Er hofft auf ähnliche Abkommen mit Ländern in Lateinamerika oder mit Indien. Denn da seien die Zölle auf Luxusgüter nach wie vor sehr hoch, was den Absatz von Schweizer Uhren hemme.

    Langfristig bieten neue Käuferschichten - jüngere Menschen im Alter unter 35 Jahren - Chancen, gibt sich Pasche überzeugt. Etwa in China zeigten die sogenannten Millennials grosses Interesse an mechanischen Uhren und die Marken investierten viel Geld, um die Bedürfnisse jüngerer Kunden zu bedienen. "Das beschäftigt die Branche derzeit stark", so Pasche.

    Der Uhrensalon in Genf läuft noch bis am Donnerstag. Luxusuhrenmarken wie Cartier, IWC, Audemars Piguet oder Panerai, stellen ihre neusten Produkte den Messebesucher vor. Das Pendant in Basel, die Baselworld, geht Ende März über die Bühne. Ab 2020 werden die beiden Messen unmittelbar nacheinander durchgeführt, der SIHH Ende April und die Baselworld Anfang Mai.

    mk/uh

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  • 11.01.2019 Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten ...

    Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    11.01.2019| 18:06:41

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs aktualisiert)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont wächst, doch hat die Gruppe mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC zuletzt etwas an Schwung verloren. Gut läuft das Geschäft nach wie vor in China, dagegen harzt es in Europa. Dort machten der Branche auch die Unruhen in Frankreich zu schaffen.

    In den Monaten Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, nahm der Umsatz von Richemont um einen Viertel auf 3,92 Milliarden Franken zu. Der starke Anstieg ist in erster Linie auf die im Online-Bereich getätigten Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und der britischen Plattform Watchfinder zurückzuführen.

    Ohne Zukäufe und um Währungsentwicklungen bereinigt verblieb, wie von Analysten erwartet, ein Umsatzplus von 5 Prozent. Damit hat sich das Wachstum im Verlauf des Jahres weiter abgeschwächt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz nämlich noch um 8 Prozent in die Höhe.

    Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    Zweistelliges Wachstum in China

    Im dritten Quartal hat der Genfer Konzern vor allem in der grössten Marktregion Asien/Pazifik weiter an Gewicht zugelegt. Dort zog der Umsatz um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt um 10 Prozent an. Besonders in Festlandchina sei man zweistellig gewachsen und auch andere wichtige Märkte der Region hätten sich gut entwickelt, hält Richemont dazu fest.

    Chinesen sind die wichtigste Kundengruppe für Uhren- und Schmuckverkäufer, sei es im eigenen Land oder auf ihren Reisen durch Asien und Europa. In der Shopping-Destination Hongkong schwächte sich das Wachstum von Richemont allerdings ab. Der stärkere Hongkong-Dollar machte das Einkaufen für Touristen dort teurer.

    Unruhen in Frankreich

    Während Richemont in Amerika (+9%) und in dem separat ausgewiesenen Japan-Geschäft (+7%) ebenfalls wuchs, nahmen die Verkäufe in der Region Europa/Naher Osten um 13 Prozent ab. Gründe dafür waren Währungseffekte und gute Zahlen im Vorjahr.

    Doch gegen Ende des Quartals hätten auch die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass weniger Touristen in die Läden der Luxusmarken des Landes strömten, hiess es. Die Shops in Paris blieben an mehreren Samstagen geschlossen, um nicht zum Ziel von Demonstranten zu werden.

    Nach Sparten betrachtet bleiben die Schmuckstücke der Marken Cartier und Van Cleef&Arpels die Wachstumstreiber von Richemont. Die Sparte wuchs mit 8 Prozent, wogegen die Verkäufe in der Uhrensparte auf dem Niveau des Vorjahres verharrten. In den markeneigenen Shops liessen sich dabei die Uhren besser verkaufen als bei Händlern.

    Aktie erholt sich

    Ab Montag bietet sich den Uhrenherstellern während vier Tagen an der Messe in Genf die Gelegenheit, den Händlern und Journalisten ihre Kollektionen und Neuheiten vorzustellen. Die Messe gilt auch als Gradmesser dafür, wie die Stimmung am Markt ist. Zuletzt haben Konjunkturängste und Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China zu Verunsicherung geführt und die Aktien von Richemont und Swatch an der Börse unter Druck gesetzt.

    Am Freitag sah es an der Schweizer Börse für Richemont gut aus. Die Aktie legte in einem leicht festeren Gesamtmarkt um 2,8 Prozent zu und erholte sich somit von den im Börsenjahr 2018 erlittenen Verlusten ein wenig. Im vergangenen Jahr hatten die Titel beinahe 30 Prozent ihres Werts eingebüsst. Analysten sprachen davon, dass sich das Geschäft im Weihnachtsquartal besser als befürchtet entwickelt hat.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten ...

    Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    11.01.2019| 11:25:24

    (Zusammenfassung)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont wächst, doch hat die Gruppe mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC zuletzt etwas an Schwung verloren. Gut läuft das Geschäft nach wie vor in China, dagegen harzt es in Europa. Dort machten der Branche auch die Unruhen in Frankreich zu schaffen.

    In den Monaten Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, nahm der Umsatz von Richemont um einen Viertel auf 3,92 Milliarden Franken zu. Der starke Anstieg ist in erster Linie auf die im Online-Bereich getätigten Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und der britischen Plattform Watchfinder zurückzuführen.

    Ohne Zukäufe und um Währungsentwicklungen bereinigt verblieb, wie von Analysten erwartet, ein Umsatzplus von 5 Prozent. Damit hat sich das Wachstum im Verlauf des Jahres weiter abgeschwächt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz nämlich noch um 8 Prozent in die Höhe.

    Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    Zweistelliges Wachstum in China

    Im dritten Quartal hat der Genfer Konzern vor allem in der grössten Marktregion Asien/Pazifik weiter an Gewicht zugelegt. Dort zog der Umsatz um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt um 10 Prozent an. Besonders in Festlandchina sei man zweistellig gewachsen und auch andere wichtige Märkte der Region hätten sich gut entwickelt, hält Richemont dazu fest.

    Chinesen sind die wichtigste Kundengruppe für Uhren- und Schmuckverkäufer, sei es im eigenen Land oder auf ihren Reisen durch Asien und Europa. In der Shopping-Destination Hongkong schwächte sich das Wachstum von Richemont allerdings ab. Der stärkere Hongkong-Dollar machte das Einkaufen für Touristen dort teurer.

    Unruhen in Frankreich

    Während Richemont in Amerika (+9%) und in dem separat ausgewiesenen Japan-Geschäft (+7%) ebenfalls wuchs, nahmen die Verkäufe in der Region Europa/Naher Osten um 13 Prozent ab. Gründe dafür waren Währungseffekte und gute Zahlen im Vorjahr.

    Doch gegen Ende des Quartals hätten auch die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass weniger Touristen in die Läden der Luxusmarken des Landes strömten, hiess es. Die Shops in Paris blieben an mehreren Samstagen geschlossen, um nicht zum Ziel von Demonstranten zu werden.

    Nach Sparten betrachtet bleiben die Schmuckstücke der Marken Cartier und Van Cleef&Arpels die Wachstumstreiber von Richemont. Die Sparte wuchs mit 8 Prozent, wogegen die Verkäufe in der Uhrensparte auf dem Niveau des Vorjahres verharrten. In den markeneigenen Shops liessen sich dabei die Uhren besser verkaufen als bei Händlern.

    Aktie erholt sich

    Ab Montag bietet sich den Uhrenherstellern während vier Tagen an der Messe in Genf die Gelegenheit, den Händlern und Journalisten ihre Kollektionen und Neuheiten vorzustellen. Die Messe gilt auch als Gradmesser dafür, wie die Stimmung am Markt ist. Zuletzt haben Konjunkturängste und Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China zu Verunsicherung geführt und die Aktien von Richemont und Swatch an der Börse unter Druck gesetzt.

    Am Freitag sieht es an der Börse für Richemont besser aus. Die Aktie gewinnt bis kurz vor Mittag in einem freundlichen Schweizer Markt 2,3 Prozent dazu und erholt sich somit von den im Börsenjahr 2018 erlittenen Verlusten ein wenig. Im vergangenen Jahr hatten die Titel beinahe 30 Prozent ihres Werts eingebüsst. Analysten sprachen davon, dass sich das Geschäft im Weihnachtsquartal besser als befürchtet entwickelt hat.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Richemont-Aktie nach Umsatzzahlen auf Erholungskurs

    Richemont-Aktie nach Umsatzzahlen auf Erholungskurs

    11.01.2019| 10:36:47

    Zürich (awp) - Die Aktien des Uhren- und Schmuckhersteller Richemont sind am Freitag gut in den Handel gestartet. Richemont hat im Vorfeld des am Montag beginnenden Genfer Uhrensalons die Umsatzzahlen zum Weihnachtsquartal vorgelegt. Diese seien besser ausgefallen als man dies befürchtet habe, meinten Analysten.

    Die Aktien von Richemont gewinnen in einem freundlichen Gesamtmarkt (SMI: +0,6%) gut an Wert. Um 09.50 Uhr steht der Kurs bei 67,78 Franken, was im Vergleich zum Vortag ein Plus von 3,0 Prozent ergibt. Die Titel des Branchennachbars Swatch ziehen mit +1,7 Prozent weniger stark an.

    Mit den heutigen Kursgewinnen setzen sich Richemont weiter von den Ende Dezember erzielten 52-Wochen-Tiefst ab. Das Papier war wie die Titel des Konkurrents Swatch im vergangenen Jahr mit aufkommenden Konjunktursorgen und der Angst vor einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China um beinahe 30 Prozent zurückgefallen.

    Im Weihnachtsquartal, also in den Monaten Oktober bis Dezember, hat sich die Wachstumsdynamik bei Richemont so wie von Analysten erwartet abgeschwächt. Organisch legte der Umsatz um 5 Prozent zu, nachdem im ersten Halbjahr noch ein Plus von 8 Prozent erreicht wurde.

    Bei Goldman Sachs spricht man trotzdem von einem soliden Weihnachtsgeschäft für die Richemont-"Maisons". Die enttäuschende Umsatzentwicklung zum Ende des ersten Halbjahres hin im Monat September sowie Unsicherheitsfaktoren wie die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich oder die schwachen Detailhandelszahlen in Hongkong hätten eine deutlichere Abschwächung zur Folge haben können, hiess es bei RBC.

    Dennoch hat die ZKB die Gewinnschätzungen reduziert und das Rating für die Richemont-Aktien auf "Marktgewichten" von zuvor "Übergewichten" gesenkt. Auch wenn die Umsatzzahlen wegen der Unruhen in Frankreich relativiert werden könnten, sei der Umsatztrend in den eigenen Boutiquen auf Verlangsamungskurs, begründete Analyst Strittmatter die Rating-Senkung.

    Die Bank Vontobel verweist in seinem Kommentar auf den Umsatzrückgang in Europa, wo das Geschäft durch Ladenschliessungen während der Unruhen in Frankreich geprägt war. Und in Asien-Pazifik habe das Geschäft in Hongkong zu einer Abnahme der Wachstumsdynamik geführt, was am Markt jedoch erwartet worden sei.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guter ...

    Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guter Nachfrage aus China

    11.01.2019| 08:34:41

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat von Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, mehr Uhren und Schmuck verkauft als im Jahr davor. Einer guten Nachfrage erfreuten sich die teuren Produkte von Marken wie Cartier, Piaget oder IWC vor allem in China. Dagegen harzt das Geschäft in Europa.

    Richemont setzte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 mit 3,92 Milliarden Euro einen Viertel mehr um als im Vorjahr, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld der Publikation mit einem etwas geringeren Wachstum und einem Umsatz von 3,88 Milliarden gerechnet.

    Der Umsatzsprung wurde massgeblich von Zukäufen geprägt. Im Mai 2018 hatte sich Richemont den italienischen Online-Händler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz einverleibt. Und Anfang Juni wurde die britische Online-Plattform Watchfinder dazugekauft. Organisch, also akquisitions- und währungsbereinigt, verblieb wie von Analysten erwartet ein Umsatzplus von 5 Prozent.

    Insgesamt hat sich das Wachstum von Richemont im Jahresverlauf weiter leicht abgeschwächt. Nach sechs Monaten kletterte der bereinigte Umsatz noch um 8 Prozent in die Höhe. Über die gesamten ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres verbleibt ein Plus von 7 Prozent.

    Wachstum in China

    Im dritten Quartal wurde das organische Wachstum zum grössten Teil in der Marktregion Asien/Pazifik erzielt. Dort wuchs Richemont mit 10 Prozent. Besonders in Festlandchina sei man zweistellig gewachsen und auch andere wichtige Märkte der Region hätten sich gut entwickelt, hält Richemont dazu fest.

    Chinesen sind die wichtigste Kundengruppe, sei es daheim oder auf ihren Reisen durch Asien oder Europa. In der wichtigen Shopping-Destination Hongkong schwächte sich das Wachstum von Richemont ab. Der stärkere Hongkong-Dollar machte das Einkaufen für Touristen dort teurer.

    In der Region Europa/Naher Osten sanken die Verkäufe sogar, sie nahmen um 13 Prozent ab. Gegen Ende des Quartals hätten die Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass weniger Touristen in die Läden der Luxusmarken des Landes strömten, erklärte Richemont. Zudem hätten sich die Wechselkurse für das Geschäft ungünstig entwickelt. In Amerika dagegen wuchs Richemont um 9 Prozent.

    Gefragter Schmuck

    Einer guten Nachfrage erfreuen sich nach wie vor die Schmuckstücke der Marken Cartier und Van Cleef&Arpels. Die Sparte legte um 8 Prozent zu, wobei sich das Geschäft besonders in den USA gut entwickelt habe, hiess es. Die Verkäufe in der Uhrensparte verharrten auf dem Niveau des Vorjahres. Die Uhren hätten sich in den markeneigenen Shops besser verkauft als bei Händlern.

    Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor. Einige wenige Angaben macht die Gruppe dagegen zur Finanzierung. Die Netto-Cash-Position fiel per Ende Dezember nach den getätigten Zukäufen auf 2,3 Milliarden Euro von 5,1 Milliarden im Vorjahr zurück.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Richemont hat im Weihnachtsquartal Verkäufe geste...

    Richemont hat im Weihnachtsquartal Verkäufe gesteigert

    11.01.2019| 08:13:54

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat von Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, mehr teure Uhren und Schmuck verkauft als im Jahr davor. Während das Geschäft in Europa harzte, wuchs Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC insbesondere in China.

    Richemont setzte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 insgesamt 3,92 Milliarden Euro um, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Das entspricht verglichen mit den Zahlen des Vorjahres einem Plus von 25 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 3,88 Milliarden gerechnet.

    Das kräftige Wachstum wurde massgeblich von Zukäufen geprägt. Im Mai 2018 hatte sich Richemont den italienischen Online-Händler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz einverleibt. Und Anfang Juni wurde die britische Online-Plattform Watchfinder dazugekauft. Organisch, also akquisitions- und währungsbereinigt, verblieb wie auch von Analysten erwartet ein Umsatzplus von 5 Prozent.

    Auf bereinigter Basis wuchs Richemont bis auf Europa/Naher Osten in allen Marktregionen. Da führten Wechselkurseffekte, eine hohe Vorjahresbais und die rückgängigen Tourismusströme während den Unruhen in Frankreich dazu, dass die Verkäufe um 13 Prozent zurückgegangen sind. Demgegenüber steht das Plus von 10 Prozent in der wichtigen Region Asien/Pazifik, wo die Umsätze vor allem in Festlandchina zweistellig in die Höhe kletterten.

    Insgesamt hat sich das Wachstum von Richemont im Jahresverlauf weiter leicht abgeschwächt. Nach sechs Monaten kletterte der bereinigte Umsatz noch um 8 Prozent in die Höhe. Über die gesamten ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres verbleibt ein Plus von 7 Prozent.

    Die Netto-Cash-Position der Gruppe lag Ende Dezember mit 2,3 Milliarden Euro klar unter dem Vorjahreswert von 5,1 Milliarden. Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Korr: Richemont hat im Weihnachtsquartal Verkäufe...

    Korr: Richemont hat im Weihnachtsquartal Verkäufe gesteigert

    11.01.2019| 08:12:15

    (Korrigiert wurden die Angaben zur Netto-Cash-Position im letzten Abschnitt - Titel angepasst.)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat von Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, mehr teure Uhren und Schmuck verkauft als im Jahr davor. Während das Geschäft in Europa harzte, wuchs Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC insbesondere in China.

    Richemont setzte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 insgesamt 3,92 Milliarden Euro um, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Das entspricht verglichen mit den Zahlen des Vorjahres einem Plus von 25 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 3,88 Milliarden gerechnet.

    Das kräftige Wachstum wurde massgeblich von Zukäufen geprägt. Im Mai 2018 hatte sich Richemont den italienischen Online-Händler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz einverleibt. Und Anfang Juni wurde die britische Online-Plattform Watchfinder dazugekauft. Organisch, also akquisitions- und währungsbereinigt, verblieb wie auch von Analysten erwartet ein Umsatzplus von 5 Prozent.

    Auf bereinigter Basis wuchs Richemont bis auf Europa/Naher Osten in allen Marktregionen. Da führten Wechselkurseffekte, eine hohe Vorjahresbais und die rückgängigen Tourismusströme während den Unruhen in Frankreich dazu, dass die Verkäufe um 13 Prozent zurückgegangen sind. Demgegenüber steht das Plus von 10 Prozent in der wichtigen Region Asien/Pazifik, wo die Umsätze vor allem in Festlandchina zweistellig in die Höhe kletterten.

    Insgesamt hat sich das Wachstum von Richemont im Jahresverlauf weiter leicht abgeschwächt. Nach sechs Monaten kletterte der bereinigte Umsatz noch um 8 Prozent in die Höhe. Über die gesamten ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres verbleibt ein Plus von 7 Prozent.

    Die Netto-Cash-Position der Gruppe lag Ende Dezember mit 2,3 Milliarden Euro klar unter dem Vorjahreswert von 5,1 Milliarden. Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Wachstum der Richemont-Gruppe schwächt sich im We...

    Wachstum der Richemont-Gruppe schwächt sich im Weihnachtsquartal weiter ab

    11.01.2019| 07:25:39

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat von Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, mehr teure Uhren und Schmuck verkauft als im Jahr davor. Während das Geschäft in Europa harzte, wuchs Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC insbesondere in China.

    Richemont setzte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 insgesamt 3,92 Milliarden Euro um, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Das entspricht verglichen mit den Zahlen des Vorjahres einem Plus von 25 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 3,88 Milliarden gerechnet.

    Das kräftige Wachstum wurde massgeblich von Zukäufen geprägt. Im Mai 2018 hatte sich Richemont den italienischen Online-Händler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz einverleibt. Und Anfang Juni wurde die britische Online-Plattform Watchfinder dazugekauft. Organisch, also akquisitions- und währungsbereinigt, verblieb wie auch von Analysten erwartet ein Umsatzplus von 5 Prozent.

    Auf bereinigter Basis wuchs Richemont bis auf Europa/Naher Osten in allen Marktregionen. Da führten Wechselkurseffekte, eine hohe Vorjahresbais und die rückgängigen Tourismusströme während den Unruhen in Frankreich dazu, dass die Verkäufe um 13 Prozent zurückgegangen sind. Demgegenüber steht das Plus von 10 Prozent in der wichtigen Region Asien/Pazifik, wo die Umsätze vor allem in Festlandchina zweistellig in die Höhe kletterten.

    Insgesamt hat sich das Wachstum von Richemont im Jahresverlauf weiter leicht abgeschwächt. Nach sechs Monaten kletterte der bereinigte Umsatz noch um 8 Prozent in die Höhe. Über die gesamten ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres verbleibt ein Plus von 7 Prozent.

    Die Netto-Cash-Position der Gruppe lag Ende Dezember mit 2,3 Milliarden Europa klar unter dem Vorjahreswert von 2,3 Milliarden. Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    mk/cf

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  • 10.01.2019 Ausblick Richemont: Organisches Wachstum in Q3 vo...

    Ausblick Richemont: Organisches Wachstum in Q3 von 5,0 Prozent erwartet

    10.01.2019| 14:00:01

    Zürich (AWP) - Der Luxusgüterkonzern Richemont präsentiert am Freitag, 11. Januar die Umsatzzahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Oktober bis Dezember). Zum AWP-Konsens haben insgesamt neun Analysten beigetragen.

    Q3 2018/19E
    (in Mio EUR)         AWP-Konsens    Q3 17/18A  
    Gruppenumsatz           3'882          3'119     
    - Schmuck               2'001          1'829      
    - Uhren                   815            781      
    - Andere                  518            509     
    (in %)                              H1 18/19A    
    Org. Wachstum             5,0            8,0      
    

    FOKUS: Richemont dürfte für das Weihnachtsquartal erneut ein deutliches Umsatzwachstum von über 20 Prozent ausweisen. Wie bereits in den Quartalen davor, wird das Wachstum jedoch massgeblich von Übernahmen geprägt. Im Mai 2018 hatte Richemont den italienischen Online-Händler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz einverleibt. Und Anfang Juni wurde die britische Online-Plattform Watchfinder dazugekauft. Organisch, also akquisitions- und währungsbereinigt, dürfte das Wachstum lediglich im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen.

    Grund zur Sorge bieten Analysten zufolge schwache Detailhandelszahlen aus dem wichtigsten Markt für Schweizer Uhren, Hongkong. Und auch das Geschäft in Frankreich ist möglicherweise von den Gelbwesten-Unruhen negativ beeinträchtigt worden. Zudem gehen seit einiger Zeit Ängste um, die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China könnten die Konsumlust der Chinesen nachhaltig belasten. Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    ZIELE: Geschäftsziele nennt Richemont jeweils keine. Auch für das laufende Geschäftsjahr wurde keine Guidance ausgegeben. Anlässlich der Analystenkonferenz zum ersten Halbjahr, die Anfang November über die Bühne ging, liess sich das Management immerhin ein wenig in die Karten blicken. Die Wachstumsabschwächung im September erklärte Finanzchef Burkhart Grund mit der Schliessung von Hongkonger Boutiquen während mehrerer Tage, als ein Taifun über die ehemalige britische Kolonie hinwegfegte. Im Oktober habe sich der Gruppenumsatz aber analog zum Halbjahr entwickelt, fügte er an.

    PRO MEMORIA: Im ersten Halbjahr 2018/19 (April bis September) hatte Richemont mehr Schmuck und Uhren verkauft als im selben Zeitraum des vorangegangenen Jahres. Trotz der Delle im September nahm der Gruppenumsatz in den Monaten April bis September, um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt, um 8 Prozent zu. Nimmt man die Akquisitionen von Yoox-Net-a-Porter und Watchfinder dazu, dann kletterte der Umsatz um gut einen Fünftel auf 6,81 Milliarden Euro in die Höhe.

    Allgemein hat sich das Wachstum in der Schweizer Uhrenbranche etwas abgeschwächt. Im November sind die Uhrenexporte gemäss den Angaben des Schweizerischen Uhrenverbands (FH) verglichen zum Vorjahresmonat nur noch um 3,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken angestiegen. Über die gesamten ersten elf Monate des Jahres nahmen die Exporte dagegen um 7,1 Prozent auf 19,5 Milliarden zu. Die Statistik zum Monat Dezember bzw. zum Gesamtjahr 2018 wird am 29. Januar veröffentlicht.

    Einer sehr guten Nachfrage haben sich die Schweizer Zeitmesser im Verlauf des Jahres in China (Uhrenexporte: +14%) und Hongkong (+21%) erfreut. Aber auch die Uhrenverkäufer in den USA (+8,1%), Japan (+10%), Frankreich (+11%) oder Südkorea (+28%) haben sich reichlich mit Uhren eingedeckt. Auf der Gegenseite fielen die Ausfuhren nach Grossbritannien (-5,1%) oder Italien (-14%) zurück. Gut verkauft haben sich während den Monaten Januar bis November vor allem teure Uhren, die auch von Richemont-Maisons wie Cartier, Piaget oder IWC hergestellt werden.

    Der Online-Vertrieb soll in Zukunft eine immer wichtigere Rolle bei Richemont einnehmen. Doch ab 2020 muss Yoox Net-a-Porter ohne die Marken des französischen Luxusgüterkonzerns Kering auskommen. Das Unternehmen kündigte seine Partnerschaft mit YNAP auf. Als Grund für den Rückzug gab Kering an, dass man in Zukunft die E-Commerce-Aktivitäten selbst betreiben wolle.

    AKTIENKURS: An der Börse haben die Aktien von Richemont in der zweiten Jahreshälfte 2018 massiv an Wert eingebüsst und schlossen das Jahr mit einem Minus von beinahe 30 Prozent ab. Seither hat sich der Kurs etwas erholt, doch nach wie vor belastet die Sorge vor Handelsstreitigkeiten und einer sich abschwächenden Weltkonjunktur die Papiere.

    AKTIENEINSTUFUNG: Gemäss AWP-Analyser bewerten Analysten den Titel folgendermassen:

    Kaufen:      9
    Halten:     13   
    Verkaufen:   0
    Durchschnittliches Kursziel: 84,93 Franken
    

    Nachfolgend die einzelnen Analystenschätzungen:

    Rechnungslegung nach IFRS
    (in Mio EUR)        Q3 18/19E  Q3 17/18A   Analyst
                                       +/-%
    Gruppenumsatz:                    3'119
    Morgan Stanley         3'979               Aubin
    UBS                    3'970               Brand
    JPMorgan               3'964               Flouquet
    ZKB                    3'890               Schwendimann
    Berenberg              3'873               Pusz
    Société Générale       3'864               Cota
    Vontobel               3'850               Weber
    Kepler Cheuvreux       3'787               Cox
    Goldman Sachs          3'760               Singelhurst
    AWP-Konsens:           3'882      +24,5
    Umsatz Schmuck:                   1'829
    Berenberg              2'064
    Vontobel               2'010
    Société Générale       2'000
    Morgan Stanley         1'999
    JPMorgan               1'994
    Kepler Cheuvreux       1'939
    AWP-Konsens:           2'001       +9,4
    Umsatz Uhren:                       781
    JPMorgan                 828
    Société Générale         819
    Berenberg                818
    Morgan Stanley           818
    Vontobel                 810
    Kepler Cheuvreux         797
    AWP-Konsens:             815       +4,4
    Umsatz Andere:                      509
    Berenberg                547
    Morgan Stanley           533
    JPMorgan                 520
    Kepler Cheuvreux         514
    Vontobel                 500
    Société Générale         495
    AWP-Konsens:             518       +1,8
    (in %)                         H1 18/19A  
    Org. Wachstum:                      8,0
    Berenberg                6,5
    UBS                      6,0
    Vontobel                 6,0
    Morgan Stanley           5,6
    JPMorgan                 5,0
    ZKB                      3,3
    Goldman Sachs            2,5
    AWP-Konsens:             5,0
    

    Ausgewählte Analystenstimme (im Originalwortlaut):

    VONTOBEL (René Weber): In 1H18/19 (April-Sept.), org. growth was at +8% with a weak Sept. (flat) and first indications for October were for a similar growth rate as in 1H. We expect a slight slowdown to +6% in 3Q mainly due to Asia Pacific, but an ongoing trend with the high-margin segment Jewellery Maisons outperforming. Online distributors with lower growth but first time cons. 4Q will have a positive impact given last year's inventory buyback. BUY

    Homepage: www.richemont.com

    jl/mk

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  • 20.12.2018 Swatch- und Richemont-Aktien trotz solider Export...

    Swatch- und Richemont-Aktien trotz solider Exportzahlen unter Druck

    20.12.2018| 09:54:37

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Swatch Group und Richemont verlieren am Donnerstag in einem äusserst schwachen Marktumfeld ebenfalls deutlich an Wert. Etwas Entlastung geben den Papieren die soliden Wachstumsdaten zu den Schweizer Uhrenexporten.

    Bis um 09.40 Uhr geben die Swatch-Titel um 1,0 Prozent auf 287 Franken und Richemont um 1,6 Prozent auf 62,20 Franken nach. Der Gesamtmarkt verliert gemessen am Leitindex SMI 1,6 Prozent.

    Swatch und Richemont blicken auf ein schwaches Börsenjahr 2018 zurück. Seit Beginn sind sie vor allem von Konjunktursorgen und den Unsicherheiten rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China belastet um 28 Prozent beziehungsweise um 30 Prozent abgerutscht. Sie kosten damit so wenig wie zuletzt Mitte 2016.

    Die am Donnerstag veröffentlichten News zu den Schweizer Uhrenexporten im November werden indessen von Analysten als in den Erwartungen oder gar darüber liegend eingeschätzt. Nach einem schwachen September und einer positiven Reaktion im Oktober sei das Exportwachstum von 3,9 Prozent im November in etwa wie erwartet ausgefallen, schreibt René Weber von der Bank Vontobel.

    In der Uhrenindustrie sei es quasi über Nacht seit September zu deutlichen Bremsspuren gekommen, heisst es im Kommentar der ZKB. Immerhin seien nun die Exporte für den Monat November besser als befürchtet ausgefallen, so der Analyst Patrik Schwendimann weiter.

    Sowohl Weber als auch Schwendimann heben das starke Wachstum in den drei grössten Märkten Hongkong, USA und Festlandchina hervor. Dagegen habe sich die Lage in Europa wieder verschlechtert. Für die Branche bleibe das Segment der teuren Uhren der Treiber. Schlecht abgeschnitten habe dagegen das tiefe-mittlere Preissegment, indem Swatch rund einen Fünftel des Umsatzes erziele, fügte Weber an.

    Der Vontobel-Analyst geht davon aus, dass die Uhrenexporte im Dezember im mittleren-einstelligen Prozentbereich zulegen dürften. Schliesslich sei die Vorjahresbasis (Dezember 2017: +0,7%) einfach zu übertreffen. Schwieriger dürfte sich der Start ins Jahr 2019 gestalten. Denn zu Beginn 2018 wuchsen die Exporte teils zweistellig.

    mk/tt

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  • 20.12.2018 Uhrenexporte nehmen im November zu - Grosse Nachf...

    Uhrenexporte nehmen im November zu - Grosse Nachfrage in China

    20.12.2018| 09:03:20

    (Meldung um weitere Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im November mehr Uhren ins Ausland verkauft als noch im Vorjahr und so setzt sich die gute Entwicklung des laufenden Jahres fort. Einer sehr guten Nachfrage haben sich die Schweizer Zeitmesser in China und Hongkong erfreut. Aber auch die Uhrenverkäufer in den USA haben sich für das Weihnachtsgeschäft mit Uhren eingedeckt.

    Im November sind die Uhrenexporte verglichen mit dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken angestiegen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) und der Schweizerische Uhrenverband (FH) am Donnerstag mitteilten. Damit liege der Wert auf Monatsbasis erstmals seit Oktober 2015 wieder über der 2-Milliarden-Marke, so der Verband.

    Das Wachstum habe aber etwas an Schwung verloren, was auf einen negativen Basiseffekt zurückzuführen sei, so der Verband weiter. Zuletzt hatte sich die Stimmung mit dem Rückschlag im September (-6,9%) eingetrübt, doch bereits im Oktober (+7,2%) zogen die Exporte wieder kräftig an.

    Nach elf Monaten verbleibt ein Anstieg der Uhrenexporte von 7,1 Prozent auf 19,5 Milliarden Franken. Damit zeichnet sich für die Branche ein erfolgreiches Jahr 2018 ab.

    Nachfrage in China wächst

    Der Treiber des Wachstums in der Uhrenindustrie bleiben die chinesischen Konsumenten. In Festlandchina kletterten die Uhrenexporte im November um 15 Prozent in die Höhe und nach elf Monaten weist der Markt ein Plus von 14 Prozent aus. Und auch beim grössten Abnehmer von Schweizer Uhren Hongkong, wo das Geschäft massgeblich von chinesischen Einkaufstouristen geprägt wird, rückte das Exportvolumen im Berichtsmonat um knapp 10 Prozent und im Jahresverlauf gar um 21 Prozent vor.

    Insgesamt brillierte Asien im November mit einem Plus von 8,2 Prozent. Dazu hätten auch Märkte wie Singapur (+9,5%), die Vereinigten Arabischen Emirate (+13%) oder Südkorea (+16%) einen wesentlichen Beitrag geleistet, hielt der Verband fest.

    Am besten schnitt jedoch der US-amerikanische Markt mit einem Wachstum von knapp 18 Prozent ab. Im weltweit zweitgrössten Absatzmarkt für Schweizer Uhrenhersteller habe sich der Aufschwung im Verlauf des Jahres kontinuierlich verstärkt, hiess es. Im Gegensatz dazu fielen die Exportwerte in Europa um knapp 6 Prozent zurück, was vor allem dem Rückgang in Italien zuzuschreiben war.

    Tiefere Stückzahlen

    Aufgeschlüsselt nach Preisniveaus zeigt sich, dass nur teure Uhren mit Exportpreisen von über 3'000 Franken in grösserer Menge exportiert wurden. In Stückzahlen gerechnet legte diese Kategorie um über 11 Prozent zu, in Franken waren es plus 8,4 Prozent.

    Rückschläge müssen die restlichen Preiskategorien verdauen. Das gilt insbesondere für das Segment zu Preisen von 200 bis 500 Franken, das einen Rückgang in Stück von 15 Prozent und von 14 Prozent in Franken verzeichnete.

    Die gute Nachfrage nach teuren Uhren führte dazu, dass zwar insgesamt im Wert mehr Armbanduhren verschifft wurden, die exportierte Stückzahl im November hingegen mit 2,2 Millionen um 9 Prozent zurückgegangen ist.

    mk/tt

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Stammdaten

Branche/Sektor Finanz-, Beteiligungs- & andere diversif. Ges.
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol CFR
Valor 21048333
ISIN CH0210483332

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.77%
Perf. laufende Woche +1.16 +1.71%
Perf. 1M +5.02 +8.08%
Perf. 3M -3.44 -4.88%
Perf. laufendes Jahr +4.12 +6.54%
Perf. 52W   -25.50%

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Derivate SIX Structured Products

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Vortagestief 66.74 (17.01.2019)
Hoch 1W 68.80 (18.01.2019)
Tief 1W 64.84 (10.01.2019)
Hoch 1M 68.80 (18.01.2019)
Tief 1M 60.44 (27.12.2018)
Hoch 3M 77.38 (02.11.2018)
Tief 3M 60.44 (27.12.2018)
Hoch 1J 99.02 (17.05.2018)
Tief 1J 60.44 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG