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Dividende ex Datum 19.09.2018
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Anzahl Aktien 522'000'000
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Umsatz Vormonat 1'382'548'712

Aktuelle News

  • 20.06.2019 Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

    Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

    20.06.2019| 14:04:45

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft rund. Im Mai sind den Handelsstreitigkeiten zum Trotz vor allem nach China deutlich mehr Zeitmesser exportiert worden als noch vor einem Jahr. Weniger gut präsentiert sich die Lage in der Exportindustrie.

    Insgesamt wurden im Mai Uhren im Wert von 2,04 Milliarden Franken über die Schweizer Landesgrenzen hinaus geliefert. Das sind gut 11 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte.

    Ein zweistelliges Wachstum hatte es zuletzt im Juni des letzten Jahres gegeben. Auch Analysten hatten im Vorfeld der Mai-Publikation nicht an eine derart gute Entwicklung geglaubt. Die Uhrenexporte seien auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es etwa bei der ZKB.

    Tatsächlich zählte der Mai in diesem Jahr einen Arbeitstag mehr als 2018. Aber auch ohne diesen Effekt läge das Exportwachstum mit geschätzt 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, führte der Branchenverband weiter aus. Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren habe spürbar zugenommen.

    Noch vor einem Monat hatte der leichte Exportrückgang im April für leise Enttäuschung gesorgt. Mit den nun vorgelegten Daten lässt sich aber die Bilanz des laufenden Jahres sehen: In den ersten fünf Monaten wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist ein Plus von 4,1 Prozent.

    Wachstumssprung in China

    Für die zuletzt gute Entwicklung waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte der Uhrenbranche, die USA (+10% im Mai) und China (+81%), massgeblich verantwortlich. In China seien unüblich viele Wecker und Kleinuhren bestellt worden, doch habe sich das Geschäft auch ohne diese Stütze sehr gut entwickelt, hiess es beim Verband.

    Auch in andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) wurden deutlich mehr Uhren verschifft als letztes Jahr. Dagegen gab es im grössten Markt Hongkong (-7%) zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang.

    In der ehemaligen britischen Kolonie sorgen seit Wochen die politischen Unruhen für teils chaotische Zustände. Das dürfte dem Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland zusetzen. Unsichere Zeiten in Reisedestinationen, seien es Demonstrationen in Hongkong oder wie vor Jahren die Terrorangst in Frankreich, schrecken chinesische Touristen in der Regel ab.

    Mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preissegmenten bleibt das Bild unverändert: Teure Uhren sind gefragt, die billigeren weniger. Im Mai gingen die Exporte mit Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken mit 12 Prozent ein weiteres Mal klar zurück. Dagegen wuchsen die Ausfuhren von Luxusprodukten zu Preisen von über 3'000 Franken mit 13 Prozent.

    An der Börse erhielten die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont von den überraschend guten Exportdaten Aufwind.

    Weniger exportierte Medikamente

    Die Schweizer Exportwirtschaft insgesamt hat sich dagegen im Mai verhalten entwickelt. Verglichen mit April nahmen die Exporte saisonbereinigt um 0,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Franken ab. Damit würden die Ausfuhren seit Jahresbeginn leicht abwärts tendieren, schrieb die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag.

    Der Auslöser war der Rückgang in der umsatzgrössten Sparte, der chemisch-pharmazeutischen Produkte (-2,4%). Dies sei wahrscheinlich dem Wechsel des Vertriebsmodells in der Pharmasparte zuzuschreiben, hiess es. Besser lief es in der Bereichen Maschinen und Elektronik (+2,7%) und Präzisionsinstrumente (+4,0%). Die Uhrenexporte legten saisonbereinigt und verglichen mit April um 8,9 Prozent zu.

    Auf der Gegenseite wurden im Mai mehr Güter in die Schweiz eingeführt. Die Importe nahmen um 0,9 Prozent auf 17,2 Milliarden Franken zu. Daraus resultierte in der Handelsbilanz ein zum Vormonat um gut eine Viertel Milliarde tieferer Überschuss von 1,65 Milliarden.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    20.06.2019| 10:59:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Besonders gut war die Nachfrage nach Schweizer Zeitmessern im wichtigen Markt China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr trotz Handelssorgen sogar zweistellig zugelegt. Das war zuletzt vor gut einem Jahr der Fall.

    Die Uhrenexporte kletterten im Mai nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Wachstum auf hohem Niveau

    Damit ist die Uhrenbranche nach einem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe zwar verglichen mit dem Vorjahr im Mai von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, doch auch ohne diesen Faktor läge das Wachstum mit 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, hiess es.

    Auffällig waren die ausserordentlich grossen Bestellungen von Weckern und kleinen Uhren gewesen. Das zeigt sich anhand der Kategorie "Übrige Produkte", wo die Exporte um beinahe zwei Drittel auf 158 Millionen Franken in die Höhe schossen. In der ungleich wichtigeren Kategorie "Armbanduhren" zog das Volumen mit knapp 9 Prozent auf 1,88 Milliarden ebenfalls kräftig an.

    Auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen: In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Schweizer Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken ins Ausland exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 hatte die Zunahme 6,3 Prozent betragen, wobei die Branche damals nach gutem Beginn in der zweiten Jahreshälfte spürbar an Schwung verloren hatte.

    Wachstumssprung in China

    Für die gute Entwicklung im Mai des laufendenden Jahres waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte USA (+10%) und China (+81%) massgeblich verantwortlich. Aber auch andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) entwickelten sich prächtig.

    Der grösste Markt Hongkong verzeichnete dagegen im zweiten Monat in Folge einen Rückgang, diesmal von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland wohl weiterhin belasten.

    Ein mehr oder weniger unverändertes Bild zeigte sich, wenn man die Daten nach Preissegmenten aufschlüsselt. Günstige Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken wurden mit einem Minus von 12 Prozent erneut weniger verschifft. Dagegen bleibt der Wachstumstrend bei teuren Zeitmessern zu Preisen von über 3'000 Franken mit einem Plus von 13 Prozent intakt.

    Überrascht hat aber die Entwicklung in den beiden mittleren Preissegmenten, die nach schwachem Jahresbeginn im Mai zu Wachstum zurückgekehrt sind. Die Exporte im zweitobersten Preissegment (500-3'000 Fr.) wuchsen um 1,4 Prozent, jene im zweituntersten Segment (200-500 Fr.) um 2,5 Prozent.

    Uhrenaktien gesucht

    An der Börse wurden die Exportdaten als "erfreuliche Überraschung" aufgenommen. Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet und auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es bei der ZKB.

    Sowohl die Swatch-Aktien (+3,5%) als auch jene des Luxusgüterkonzerns Richemont (+1,6%) legen am Donnerstagmorgen kräftig zu. Während Swatch einen Teil der seit Jahresbeginn erlittenen Kursverluste aufholen, setzen Richemont den Steigerungslauf der letzten Wochen fort.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    20.06.2019| 09:43:50

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont sind am Donnerstag deutlich fester in den Handel gestartet. Die Exporte von Schweizer Uhren kletterten im Mai gegenüber dem Vorjahr mit einer zweistelligen Prozentrate in die Höhe. Analysten zeigten sich von dieser Dynamik beeindruckt.

    Bis um 09.30 Uhr legen die Titel der Swatch Group um 3,0 Prozent auf 264,40 Franken zu und können so während des laufenden Jahres verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. Im eigentlich günstigen Börsenumfeld hatten die Inhaberaktien von Swatch nämlich vom Jahresstart an bis gestern 7 Prozent eingebüsst. Die Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China und die schwache Entwicklung bei Uhren mit tieferen Preisen setzten den Papieren zu. China ist der wichtigste Markt für die Branche und Swatch ist mit der Hauptmarke im tieferpreisigen Segment prominent vertreten.

    Im Gegensatz zu Swatch hielten sich Richemont bislang besser: Die Aktien verteuerten sich im Laufe des Jahres um knapp 30 Prozent und gewinnen aktuell weitere 1,7 Prozent auf 83 Franken hinzu. Richemont sind dank dem sehr gut laufenden Geschäft mit Schmuckstücken der Marken Cartier und Van Cleef & Arpels weniger stark von den Entwicklungen in der Uhrenbranche abhängig. Im Gesamtmarkt geht es am heutigen Donnerstag ebenfalls weiter nach oben: Der Leitindex SMI rückt mit einem Plus von 0,7 Prozent zurück über die 10'000-Punktemarke.

    Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet ausgefallen, urteilten Patrik Schwendimann von der ZKB und Vontobel-Analyst René Weber. Und auch wenn man Sonderfaktoren wie den zusätzlichen Arbeitstag im Mai 2019 ausklammere, bleibe das vom Schweizerischen Uhrenverband (FH) bei 8 bis 9 Prozent geschätzte Wachstum "verblüffend gut", fügte Schwendimann an. Trotz guter Marktentwicklung erwartet er im ersten Halbjahr für Swatch einen Umsatzrückgang von über 3 Prozent, da die Gruppe in den weniger gut laufenden, tieferpreisigen Segmenten stark vertreten sei.

    Sehr gut hätten sich die Ausfuhren nach Asien und da besonders nach China (+81%) entwickelt, schrieb Weber. Ein Ausreisser war Hongkong mit einem Rückgang von 7 Prozent. Dies habe man am Markt jedoch erwartet. Den Uhrenverkäufern in der ehemaligen britischen Kolonie machen die seit Wochen anhaltenden Unruhen zu schaffen.

    Nach Preissegmenten aufgeteilt verweist Patrick Schwendimann auf die nach wie vor rückläufige Entwicklung bei günstigen Uhren (Preise bis 200 Fr.), während die Nachfrage nach teuren Uhren (ab 3'000 Fr.) weiterhin sehr gut sei. Überraschend sei jedoch, dass das zweitoberste Preissegment (500-3'000 Fr.) und das zweitunterste Preissegment (200-500 Fr.) wieder leicht gewachsen seien.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die...

    Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die Höhe

    20.06.2019| 08:55:00

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind aus der Schweiz deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Einer besonders guten Nachfrage erfreuten sich die Zeitmesser in China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr sogar zweistellig zugelegt, was zuletzt vor gut einem Jahr der Fall war. Die Uhrenexporte kletterten nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Damit ist die Uhrenbranche nach dem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe aber auch von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, relativierte der Verband. Und es seien ausserordentlich viele Wecker und kleine Uhren verschifft worden.

    Ausfuhren legten zu

    Das um Sonderfaktoren bereinigte Wachstum beläuft sich den Angaben zufolge mit 8 bis 9 Prozent gleichwohl auf einem hohen Niveau. Und auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen. In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent.

    Im Mai legten die Ausfuhren in die meisten Länder zu. Am stärksten ins Gewicht fielen die Zuwächse in China (+81%), den USA (+10%), Japan (+40%) oder Singapur (+25%).

    Der wichtigste Markt Hongkong verzeichnete dagegen einen Rückgang von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland belastet haben.

    mk/kw

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  • 19.06.2019 Markt: Anleger positionieren sich in den technisc...

    Markt: Anleger positionieren sich in den technisch überverkauften Swatch-Aktien

    19.06.2019| 10:06:11

    Zürich (awp) - Die Aktien von Swatch erfreuen sich am Mittwoch steigender Beliebtheit und notieren deutlich fester. Damit stemmen sie sich klar gegen den Trend des Gesamtmarkts.

    Die Titel des weltgrössten Uhrenherstellers gehören zu den grössten Gewinnern und legen gegen 9.45 Uhr 2,4 Prozent auf 270,90 Franken zu. Der Leitindex SMI sinkt dagegen um 0,4 Prozent. Zuvor war an Swatch allerdings bisher der allgemeine Aufwärtstrend der Börse mehr als nur spurlos vorbeigegangen, haben die Aktien seit Jahresanfang doch rund fünf Prozent ihres Werts eingebüsst.

    Kursmässig besser geht es dem Rivalen Richemont, dessen Aktien 2019 bislang um rund 30 Prozent zugelegt haben. Aktuell gewinnen sie 0,8 Prozent auf 82,02 Franken.

    Swatch seien technisch überverkauft und reif für eine Erholung, wird am Markt kommentiert. Hinweise wie das Geschäft für die Uhrenfirmen angesichts des Zollstreits der USA mit China läuft, dürften die am (morgigen) Donnerstag erwarteten Schweizer Aussenhandelszahlen geben.

    Sowohl beim Absatz als auch an der Börse spielen für den Uhrenhersteller der nach wie vor ungelöste Handelsstreit zwischen China und den USA und die Proteste in Hongkong eine zentrale Rolle, heisst es denn auch in einer Empfehlung von Leonteq. 2018 steuerte der Grossraum China mehr als 36 Prozent zum Swatch-Konzernumsatz bei.

    Zuletzt hat die Swatch-Aktie zu einer Mini-Erholung angesetzt und den Widerstand bei 270 Franken überwunden. Sollte vor der Veröffentlichung des Halbjahresberichts im Juli das Vertrauen der Investoren zurückkehren, könnte die Aktie über den gleitenden Durchschnitt bei 285 Franken hinaus steigen und danach das 2019er-Top von 322 Franken anpeilen, so das Derivathaus Leonteq.

    "Zunächst gilt es, den Bereich um 250 Franken im Auge zu behalten. Deutlich unter dieses Niveau sollte Swatch nicht fallen. Falls doch, hätte sich die Hoffnung auf einen Rebound wohl bis auf weiteres zerschlagen."

    pre/ys

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  • 11.06.2019 Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    11.06.2019| 08:28:03

    Zürich (awp) - David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, hat sich in einem Interview zu seinen Erwartungen für eine Reihe der Schweizer Beteiligungen geäussert. So rechnet er etwa bei ABB nach dem Verkauf der Stromnetzsparte mit einer weitergehenden fundamentalen Neuausrichtung.

    Die Veräusserung der Power Grids ist für Samra nur der erste Schritt. "Nun erwarten wir, dass als nächster Schritt eine weitere Aufteilung von ABB in zwei oder vielleicht sogar drei separate Unternehmen folgt", sagte Samra am Dienstag gegenüber dem Online-Portal "The Market NZZ".

    Am sinnvollsten erscheine ihm eine Aufteilung in die Bereiche Elektrifizierung und Fabrikautomation. Die Aktivitäten im Bereich Automation sollten zusammengehalten werden und das Management sollte dort Prioritäten zu setzen, wo ABB über klare Wettbewerbsvorteile verfüge, so der Investmentchef weiter.

    LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

    Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. "Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken", sagte Samra.

    Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für "bestimmte" Aktivitäten in Lateinamerika.

    Zudem äusserte sich der Artisan-Manager zumeist positiv auch zu den Beteiligungen Novartis, Roche, Nestlé, UBS und Richemont.

    Bei ABB hatte Artisan Mitte April die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält den jüngsten Beteiligungsmeldungen zufolge 3,03 Prozent der Aktien. Bei anderen genannten Unternehmen liegt Artisan unter der Meldeschwelle. Auch Panalpina, die derzeit vom dänischen Logistiker DSV übernommen wird, gehörte zu den Top-10-Beteiligungen des Fonds.

    yr/ra

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  • 07.06.2019 Richemont-Kader deckt sich mit Aktien für über 22...

    Richemont-Kader deckt sich mit Aktien für über 220 Mio Franken ein

    07.06.2019| 15:33:53

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse deckt sich das Top-Kader des Luxusgüterkonzerns Richemont mit Aktien des eigenen Unternehmens ein. Viel spricht dafür, dass es sich beim Käufer um den südafrikanischen Milliardär Johann Rupert handelt. Rupert präsidiert den Richemont-Verwaltungsrat und seine Familie stellt im Aktionariat die Hälfte der Stimmen.

    Zwischen dem 22. und 31. Mai hat ein exekutives Mitglied des Verwaltungsrats, so geht es aus den Meldungen an die Schweizer Börse hervor, gut 3 Millionen Richemont-Aktien im Wert von mehr als 220 Millionen Franken gekauft. Die meisten Transaktionen wurden in den vergangenen drei Tagen gemeldet.

    Für Börsianer liegt es auf der Hand, dass Chairman Johann Rupert hinter diesen Aktienkäufen steckt. Auch für Analyst Jon Cox von Kepler Cheuvreux tragen diese Titelkäufe die Handschrift Ruperts. Nur dieser habe die finanziellen Möglichkeiten, die dieser Grössenordnung Aktien zu kaufen. Cox sieht in den Transaktionen einen wichtigen Vertrauensbeweis Ruperts in die Zukunftsaussichten von Richemont.

    Richemont war bis dato nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

    Der Aktienkurs von Richemont ist seit den ersten Käufen um rund 7 Prozent gestiegen.

    ra/jr

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  • 29.05.2019 Richemont-Chef Lambert wird mit 5,4 Mio Franken e...

    Richemont-Chef Lambert wird mit 5,4 Mio Franken entlöhnt

    29.05.2019| 08:21:41

    Zürich (awp) - Beim Luxusgüterkonzern Richemont hat das Management in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2018/19 mehr verdient als noch im Jahr davor. Jérôme Lambert, der die Geschäftsleitung der Gruppe vergangenen Herbst übernahm und davor als operativer Chef (COO) gearbeitet hatte, erhält Vergütungen in Höhe von 5,4 Millionen Franken nach zuvor knapp 5 Millionen.

    Nach wie vor den grössten Lohncheck erhält Cartier-Chef Cyrill Vigneron. Ihm stehen 5,6 Millionen Franken zu, nachdem er im Vorjahr gar mit 6,0 Millionen entlöhnt wurde. Cartier ist die wichtigste und bekannteste Marke im Richemont-Verbund. Hohe Saläre erhalten auch Finanzchef Burkhart Grund (5,4 Mio) und Nicolas Bos (4,9 Mio), der die Schmuckmarke Van Cleef&Arpels leitet.

    Insgesamt wurden den neun Personen, welche im vergangenen Jahr Teil der Geschäftsleitung waren, 30,4 Millionen bezahlt. Im Jahr davor waren es 26,8 Millionen. Dabei gilt zu erwähnen, dass es in der Geschäftsleitung einige Veränderungen gegeben und Richemont vor allem dank Übernahmen den Umsatz und den Gewinn gesteigert hatte. Doch auch ohne die Zukäufe lief es besonders im Schmuckgeschäft gut.

    Im Verwaltungsrat verdiente Präsident und Mehrheitsaktionär Johann Rupert mit 2,7 Millionen Franken am meisten. Im Jahr davor waren es 3,1 Millionen. Rupert nimmt auch an Geschäftsleitungssitzungen teil, wenn es ihn braucht. Dem deutlich verkleinerten Verwaltungsrat wurden Vergütungen von insgesamt 7,6 Millionen überwiesen nach 12 Millionen im Vorjahr.

    mk/rw

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  • 28.05.2019 Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte ...

    Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte im April tiefer

    28.05.2019| 11:00:03

    Zürich (awp) - Nach den jüngsten Exportdaten der Schweizer Uhrenindustrie fallen am Dienstagmorgen insbesondere Swatch-Aktien zurück. Richemont tendieren auch schwächer, die Abgaben fallen allerdings etwas geringer aus. So sind die Schweizer Uhrenexporte im April um nominal 0,4 Prozent leicht gesunken.

    Gegen 10.10 Uhr fallen Swatch-Aktien als einer der schwächsten Blue Chips um 1,1 Prozent zurück. Richemont-Titel halten sich mit Abgaben von 0,4 Prozent etwas besser. Der Gesamtmarkt (SPI) fällt zeitgleich um 0,31 Prozent zurück.

    Die meisten Experten zeigen sich von den veröffentlichten Exportdaten wenig überrascht. Bei der ZKB heisst es in einem ersten Kommentar, der Rückgang sei so wie von ihnen erwartet. Wie es dort heisst, kommt die Verschlechterung in Europa nicht ganz unerwartet, da Europa im ersten Quartal noch von einem starken Wachstum in Grossbritannien profitieren konnte. Dort war es zu einem Lageraufbau vor dem befürchteten Brexit gekommen.

    Bei Morgan Stanley werten die Experten die Daten sogar als positiv. Denn so seien die Vorjahreszahlen sehr stark gewesen. Im April 2018 hatte die Uhrenbranche die stärksten Exportdaten des ganzen Jahres erzielt. Als zweiten Grund verweisen auch die Experten von MS auf den Brexit-Effekt, der im ersten Quartal noch einen beachtlichen Beitrag geleistet hatte.

    hr/kw

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  • 28.05.2019 Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

    Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

    28.05.2019| 08:30:01

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im April leicht abgenommen. Das Exportvolumen sank nominal um 0,4 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mit.

    Real - also Preisveränderungen ausgeklammert - betrug das Minus im April 4,7 Prozent. Damit hat die Branche, die in den drei vorangegangenen Monaten noch Steigerungsraten bei den Uhrenexporte verzeichnet hatte, einen kleinen Dämpfer erhalten.

    Dabei gilt zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. Allein im April 2018 wurden gar zweistellige Prozentraten verzeichnet. Die Vergleichsbasis war also hoch.

    Rückläufige Exporte nach Hongkong und China

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im gemessen am Volumen grössten Markt Hongkong um 3,9 Prozent verringert. Auch nach China nahmen sie um 5,5 Prozent ab.

    Stark zugelegt haben die Ausfuhren dagegen nach dem zweitgrössten Markt USA, wo sie um rund 17 Prozent stiegen. Zweistellig nahmen die Exporte auch nach Japan (+21%) und Singapur (+19%) zu.

    Bei den Preiskategorien verzeichneten Uhren mit einem Exportwert von weniger als 200 Franken weiter einen starken Rückgang. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 24 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuten sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Der Preistrend sei weiter positiv geblieben, was geholfen habe, den Ausfuhrtrend zu stabilisieren, schrieb der Uhrenverband.

    sig/cf

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  • 17.05.2019 Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    17.05.2019| 18:15:44

    (Zusammenfassung: von Marc Kaufmann, awp)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im Umbau: Künftig sollen teure Uhren und Schmuckstücke nicht mehr vorwiegend in Shops an exklusiven Lagen in Städten wie New York oder Paris verkauft werden. Auf dem Programm steht der Ausbau des Angebots im Internet.

    Die Genfer investieren dafür viel Geld. In dem im März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 kaufte Richemont für rund 2,5 Milliarden Euro die restlichen 50 Prozent am Onlineverkäufer Yoox Net-a-Porter auf. Und im letzten Sommer übernahm man die auf den Handel von Second Hand-Uhren spezialisierte britische Plattform Watchfinder.com.

    Gleichzeitig sei die Gruppe daran, mit dem Know-how von Yoox für alle Marken im Haus eine digitale Technologie-Plattform aufzubauen, erklärte Richemont-Chef Jérôme Lambert am Freitag. Ziel ist es, die Richemont-Produkte nicht nur in Europa oder den USA über das Internet anzubieten, sondern auch in Asien und dort vor allem in China.

    Im "Reich der Mitte" spannt Richemont mit dem Onlineriesen Alibaba zusammen. Gemeinsam entwickeln die beiden Konzerne mit Blick auf die stark wachsende Zahl junger Kunden, den sogenannten Millennials, neue Applikationen. Die ersten Apps sollen noch während des laufenden Geschäftsjahres lanciert werden. Die Arbeiten dazu seien auf Kurs, sagte Lambert.

    Anhaltendes Wachstum in China

    China ist für die Luxusgüterindustrie der mit Abstand wichtigste Markt. Und wie die Zahlen von Richemont zeigen, scheint der Konsumhunger der Chinesen trotz Handelsstreit mit den USA und der drohenden Konjunkturabkühlung noch längst nicht gestillt.

    Im abgelaufenen Jahr sei das Geschäft in Festlandchina mit zweistelligen Prozentraten gewachsen, hielt Finanzchef Burkhart Grund fest. Die Region Asien-Pazifik legte dabei um Sonder- und Währungseffekte bereinigt im Umsatz um 14 Prozent zu. In der Region macht die Gruppe bereits 37 Prozent des Umsatzes.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe um gut ein Viertel auf 14,0 Milliarden Euro. Ohne die Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und Watchfinder.com verblieb ein Plus von immerhin noch 8 Prozent, während Analysten einen Anstieg um 7 Prozent erwartet hatten.

    Nebst Asien entwickelte sich auch das Geschäft in Nordamerika sehr gut (organisch +11%). Dagegen legte die Gruppe in Europa nur leicht zu. Gemäss CFO Grund haben die Gelbwesten-Unruhen in Frankreich, das schwache Abschneiden der mittlerweile verkauften Lederwarenmarke Lancel oder das "Brexit-Chaos" den Verlauf auf dem "Alten Kontinent" belastet.

    Profitable Schmuckstücke

    Die getätigten Zukäufe erschweren nicht nur den Blick auf die Umsätze, sondern machen auch die Ergebnisse kaum vergleichbar. Abschreibungen und Verluste in der Online-Sparte liessen die operative Marge im Berichtsjahr um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurückfallen. Um die zahlreichen Sondereinflüsse bereinigt läge sie jedoch bei knapp 20 Prozent, stellte der Finanzchef klar.

    Der Treiber in Sachen Profitabilität bleibt das hochprofitable Schmuckgeschäft. Dort legte die Marge um 1,6 Punkte auf 31,5 Prozent zu. Dabei habe Cartier - die wichtigste Marke des Konzerns - mit neuen Schmuckkollektionen gepunktet.

    Zu einer Margensteigerung von gar 3 Punkten auf 12,7 Prozent ist es im Uhrengeschäft gekommen. Da gilt es allerdings zu bedenken, dass das Vorjahr durch Uhrenrückkäufe aus Lagerbeständen von Händlern belastet worden war.

    Höhere Dividende

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach 1,22 Milliarden im Jahr davor. Dabei profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots selbst gehalten hatte. Den Aktionären soll eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende ausbezahlt werden.

    An der Börse reagierten die Anleger mit Abgaben auf die Zahlenvorlage, ehe der Kurs klar ins Plus kletterte. Während die Investitionen ins Online-Geschäft kurzfristig auf die Profitabilität drücken, böten sie langfristig Wachstumspotenzial, hiess es am Markt. Bis Börsenschluss zogen die Richemont-Aktien um satte 2,8 Prozent an.

    mk/ra

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  • 17.05.2019 Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    17.05.2019| 14:30:47

    (Zusammenfassung: von Marc Kaufmann, awp)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im Umbau: Künftig sollen teure Uhren und Schmuckstücke nicht mehr vorwiegend in Shops an exklusiven Lagen in Städten wie New York oder Paris verkauft werden. Auf dem Programm steht der Ausbau des Angebots im Internet.

    Die Genfer investieren dafür viel Geld. In dem im März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 kaufte Richemont für rund 2,5 Milliarden Euro die restlichen 50 Prozent am Onlineverkäufer Yoox Net-a-Porter auf. Und im letzten Sommer übernahm man die auf den Handel von Second Hand-Uhren spezialisierte britische Plattform Watchfinder.com.

    Gleichzeitig sei die Gruppe daran, mit dem Know-how von Yoox für alle Marken im Haus eine digitale Technologie-Plattform aufzubauen, erklärte Richemont-Chef Jérôme Lambert am Freitag. Ziel ist es, die Richemont-Produkte nicht nur in Europa oder den USA über das Internet anzubieten, sondern auch in Asien und dort vor allem in China.

    Im "Reich der Mitte" spannt Richemont mit dem Onlineriesen Alibaba zusammen. Gemeinsam entwickeln die beiden Konzerne mit Blick auf die stark wachsende Zahl junger Kunden, den sogenannten Millennials, neue Applikationen. Die ersten Apps sollen noch während des laufenden Geschäftsjahres lanciert werden. Die Arbeiten dazu seien auf Kurs, sagte Lambert.

    Anhaltendes Wachstum in China

    China ist für die Luxusgüterindustrie der mit Abstand wichtigste Markt. Und wie die Zahlen von Richemont zeigen, scheint der Konsumhunger der Chinesen trotz Handelsstreit mit den USA und der drohenden Konjunkturabkühlung noch längst nicht gestillt.

    Im abgelaufenen Jahr sei das Geschäft in Festlandchina mit zweistelligen Prozentraten gewachsen, hielt Finanzchef Burkhart Grund fest. Die Region Asien-Pazifik legte dabei um Sonder- und Währungseffekte bereinigt im Umsatz um 14 Prozent zu. In der Region macht die Gruppe bereits 37 Prozent des Umsatzes.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe um gut ein Viertel auf 14,0 Milliarden Euro. Ohne die Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und Watchfinder.com verblieb ein Plus von immerhin noch 8 Prozent, während Analysten einen Anstieg um 7 Prozent erwartet hatten.

    Nebst Asien entwickelte sich auch das Geschäft in Nordamerika sehr gut (organisch +11%). Dagegen legte die Gruppe in Europa nur leicht zu. Gemäss CFO Grund haben die Gelbwesten-Unruhen in Frankreich, das schwache Abschneiden der mittlerweile verkauften Lederwarenmarke Lancel oder das "Brexit-Chaos" den Verlauf auf dem "Alten Kontinent" belastet.

    Profitable Schmuckstücke

    Die getätigten Zukäufe erschweren nicht nur den Blick auf die Umsätze, sondern machen auch die Ergebnisse kaum vergleichbar. Abschreibungen und Verluste in der Online-Sparte liessen die operative Marge im Berichtsjahr um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurückfallen. Um die zahlreichen Sondereinflüsse bereinigt läge sie jedoch bei knapp 20 Prozent, stellte der Finanzchef klar.

    Der Treiber in Sachen Profitabilität bleibt das hochprofitable Schmuckgeschäft. Dort legte die Marge um 1,6 Punkte auf 31,5 Prozent zu. Dabei habe Cartier - die wichtigste Marke des Konzerns - mit neuen Schmuckkollektionen gepunktet.

    Zu einer Margensteigerung von gar 3 Punkten auf 12,7 Prozent ist es im Uhrengeschäft gekommen. Da gilt es allerdings zu bedenken, dass das Vorjahr durch Uhrenrückkäufe aus Lagerbeständen von Händlern belastet worden war.

    Höhere Dividende

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach 1,22 Milliarden im Jahr davor. Dabei profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots selbst gehalten hatte. Den Aktionären soll eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende ausbezahlt werden.

    An der Börse reagierten die Anleger mit Abgaben auf die Zahlenvorlage, ehe der Kurs ins Plus kletterte. Während die Investitionen ins Online-Geschäft kurzfristig auf die Profitabilität drücken, böten sie langfristig Wachstumspotenzial, hiess es am Markt. Um 14 Uhr ziehen Richemont in einem schwächelnden Gesamtmarkt um 1,5 Prozent an.

    mk/ra

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Stammdaten

Branche/Sektor Finanz-, Beteiligungs- & andere diversif. Ges.
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol CFR
Valor 21048333
ISIN CH0210483332

Performance

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Perf. laufende Woche +1.48 +1.79%
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Corporate action

Company Generalversammlung (11.09.2019)
Instrument Barausschüttung (20.05.2019)

Handelsplätze

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SwissAtMid 83.93 +2.10% 78'634'808 17:16:43
SETSqx 82.14 +0.15% 178'481 11:54:18
Other OTC Mk 84.00 -1.12% --- 12:20:33

Derivate SIX Structured Products

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Vortageshoch 83.34 (15.07.2019)
Vortagestief 81.50 (15.07.2019)
Hoch 1W 84.16 (17:30:51)
Tief 1W 81.50 (15.07.2019)
Hoch 1M 84.60 (01.07.2019)
Tief 1M 79.04 (18.06.2019)
Hoch 3M 84.60 (01.07.2019)
Tief 3M 68.26 (15.05.2019)
Hoch 1J 89.58 (28.08.2018)
Tief 1J 60.44 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG