Logo money-net.ch

CieFinRichemont N

(73.82 | -0.90 | -1.20% | 17:30:06)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 74.72   Datum 22.05.2019
Eröffnung 74.16   Zeit 09:01:02
Letzter 73.82   Zeit 17:30:06
Vol. Letzter 560   Volumen 2'036'886
+/- -0.90   +/-% -1.20%
Geld 73.00   Brief 74.00
Geld Vol 250   Brief Vol 50
Hoch 74.16   Tief 72.84
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 1.9
Dividende ex Datum 19.09.2018
Rendite 2.71%
Nominalwert 1
Anzahl Aktien 522'000'000
Marktkapital in Mio. 38'534.04
Umsatz Vormonat 1'535'232'155

Aktuelle News

  • 17.05.2019 Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    17.05.2019| 18:15:44

    (Zusammenfassung: von Marc Kaufmann, awp)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im Umbau: Künftig sollen teure Uhren und Schmuckstücke nicht mehr vorwiegend in Shops an exklusiven Lagen in Städten wie New York oder Paris verkauft werden. Auf dem Programm steht der Ausbau des Angebots im Internet.

    Die Genfer investieren dafür viel Geld. In dem im März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 kaufte Richemont für rund 2,5 Milliarden Euro die restlichen 50 Prozent am Onlineverkäufer Yoox Net-a-Porter auf. Und im letzten Sommer übernahm man die auf den Handel von Second Hand-Uhren spezialisierte britische Plattform Watchfinder.com.

    Gleichzeitig sei die Gruppe daran, mit dem Know-how von Yoox für alle Marken im Haus eine digitale Technologie-Plattform aufzubauen, erklärte Richemont-Chef Jérôme Lambert am Freitag. Ziel ist es, die Richemont-Produkte nicht nur in Europa oder den USA über das Internet anzubieten, sondern auch in Asien und dort vor allem in China.

    Im "Reich der Mitte" spannt Richemont mit dem Onlineriesen Alibaba zusammen. Gemeinsam entwickeln die beiden Konzerne mit Blick auf die stark wachsende Zahl junger Kunden, den sogenannten Millennials, neue Applikationen. Die ersten Apps sollen noch während des laufenden Geschäftsjahres lanciert werden. Die Arbeiten dazu seien auf Kurs, sagte Lambert.

    Anhaltendes Wachstum in China

    China ist für die Luxusgüterindustrie der mit Abstand wichtigste Markt. Und wie die Zahlen von Richemont zeigen, scheint der Konsumhunger der Chinesen trotz Handelsstreit mit den USA und der drohenden Konjunkturabkühlung noch längst nicht gestillt.

    Im abgelaufenen Jahr sei das Geschäft in Festlandchina mit zweistelligen Prozentraten gewachsen, hielt Finanzchef Burkhart Grund fest. Die Region Asien-Pazifik legte dabei um Sonder- und Währungseffekte bereinigt im Umsatz um 14 Prozent zu. In der Region macht die Gruppe bereits 37 Prozent des Umsatzes.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe um gut ein Viertel auf 14,0 Milliarden Euro. Ohne die Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und Watchfinder.com verblieb ein Plus von immerhin noch 8 Prozent, während Analysten einen Anstieg um 7 Prozent erwartet hatten.

    Nebst Asien entwickelte sich auch das Geschäft in Nordamerika sehr gut (organisch +11%). Dagegen legte die Gruppe in Europa nur leicht zu. Gemäss CFO Grund haben die Gelbwesten-Unruhen in Frankreich, das schwache Abschneiden der mittlerweile verkauften Lederwarenmarke Lancel oder das "Brexit-Chaos" den Verlauf auf dem "Alten Kontinent" belastet.

    Profitable Schmuckstücke

    Die getätigten Zukäufe erschweren nicht nur den Blick auf die Umsätze, sondern machen auch die Ergebnisse kaum vergleichbar. Abschreibungen und Verluste in der Online-Sparte liessen die operative Marge im Berichtsjahr um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurückfallen. Um die zahlreichen Sondereinflüsse bereinigt läge sie jedoch bei knapp 20 Prozent, stellte der Finanzchef klar.

    Der Treiber in Sachen Profitabilität bleibt das hochprofitable Schmuckgeschäft. Dort legte die Marge um 1,6 Punkte auf 31,5 Prozent zu. Dabei habe Cartier - die wichtigste Marke des Konzerns - mit neuen Schmuckkollektionen gepunktet.

    Zu einer Margensteigerung von gar 3 Punkten auf 12,7 Prozent ist es im Uhrengeschäft gekommen. Da gilt es allerdings zu bedenken, dass das Vorjahr durch Uhrenrückkäufe aus Lagerbeständen von Händlern belastet worden war.

    Höhere Dividende

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach 1,22 Milliarden im Jahr davor. Dabei profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots selbst gehalten hatte. Den Aktionären soll eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende ausbezahlt werden.

    An der Börse reagierten die Anleger mit Abgaben auf die Zahlenvorlage, ehe der Kurs klar ins Plus kletterte. Während die Investitionen ins Online-Geschäft kurzfristig auf die Profitabilität drücken, böten sie langfristig Wachstumspotenzial, hiess es am Markt. Bis Börsenschluss zogen die Richemont-Aktien um satte 2,8 Prozent an.

    mk/ra

    Drucken
  • 17.05.2019 Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    Richemont investiert stark ins Online-Geschäft

    17.05.2019| 14:30:47

    (Zusammenfassung: von Marc Kaufmann, awp)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont ist im Umbau: Künftig sollen teure Uhren und Schmuckstücke nicht mehr vorwiegend in Shops an exklusiven Lagen in Städten wie New York oder Paris verkauft werden. Auf dem Programm steht der Ausbau des Angebots im Internet.

    Die Genfer investieren dafür viel Geld. In dem im März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 kaufte Richemont für rund 2,5 Milliarden Euro die restlichen 50 Prozent am Onlineverkäufer Yoox Net-a-Porter auf. Und im letzten Sommer übernahm man die auf den Handel von Second Hand-Uhren spezialisierte britische Plattform Watchfinder.com.

    Gleichzeitig sei die Gruppe daran, mit dem Know-how von Yoox für alle Marken im Haus eine digitale Technologie-Plattform aufzubauen, erklärte Richemont-Chef Jérôme Lambert am Freitag. Ziel ist es, die Richemont-Produkte nicht nur in Europa oder den USA über das Internet anzubieten, sondern auch in Asien und dort vor allem in China.

    Im "Reich der Mitte" spannt Richemont mit dem Onlineriesen Alibaba zusammen. Gemeinsam entwickeln die beiden Konzerne mit Blick auf die stark wachsende Zahl junger Kunden, den sogenannten Millennials, neue Applikationen. Die ersten Apps sollen noch während des laufenden Geschäftsjahres lanciert werden. Die Arbeiten dazu seien auf Kurs, sagte Lambert.

    Anhaltendes Wachstum in China

    China ist für die Luxusgüterindustrie der mit Abstand wichtigste Markt. Und wie die Zahlen von Richemont zeigen, scheint der Konsumhunger der Chinesen trotz Handelsstreit mit den USA und der drohenden Konjunkturabkühlung noch längst nicht gestillt.

    Im abgelaufenen Jahr sei das Geschäft in Festlandchina mit zweistelligen Prozentraten gewachsen, hielt Finanzchef Burkhart Grund fest. Die Region Asien-Pazifik legte dabei um Sonder- und Währungseffekte bereinigt im Umsatz um 14 Prozent zu. In der Region macht die Gruppe bereits 37 Prozent des Umsatzes.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe um gut ein Viertel auf 14,0 Milliarden Euro. Ohne die Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und Watchfinder.com verblieb ein Plus von immerhin noch 8 Prozent, während Analysten einen Anstieg um 7 Prozent erwartet hatten.

    Nebst Asien entwickelte sich auch das Geschäft in Nordamerika sehr gut (organisch +11%). Dagegen legte die Gruppe in Europa nur leicht zu. Gemäss CFO Grund haben die Gelbwesten-Unruhen in Frankreich, das schwache Abschneiden der mittlerweile verkauften Lederwarenmarke Lancel oder das "Brexit-Chaos" den Verlauf auf dem "Alten Kontinent" belastet.

    Profitable Schmuckstücke

    Die getätigten Zukäufe erschweren nicht nur den Blick auf die Umsätze, sondern machen auch die Ergebnisse kaum vergleichbar. Abschreibungen und Verluste in der Online-Sparte liessen die operative Marge im Berichtsjahr um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurückfallen. Um die zahlreichen Sondereinflüsse bereinigt läge sie jedoch bei knapp 20 Prozent, stellte der Finanzchef klar.

    Der Treiber in Sachen Profitabilität bleibt das hochprofitable Schmuckgeschäft. Dort legte die Marge um 1,6 Punkte auf 31,5 Prozent zu. Dabei habe Cartier - die wichtigste Marke des Konzerns - mit neuen Schmuckkollektionen gepunktet.

    Zu einer Margensteigerung von gar 3 Punkten auf 12,7 Prozent ist es im Uhrengeschäft gekommen. Da gilt es allerdings zu bedenken, dass das Vorjahr durch Uhrenrückkäufe aus Lagerbeständen von Händlern belastet worden war.

    Höhere Dividende

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach 1,22 Milliarden im Jahr davor. Dabei profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots selbst gehalten hatte. Den Aktionären soll eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende ausbezahlt werden.

    An der Börse reagierten die Anleger mit Abgaben auf die Zahlenvorlage, ehe der Kurs ins Plus kletterte. Während die Investitionen ins Online-Geschäft kurzfristig auf die Profitabilität drücken, böten sie langfristig Wachstumspotenzial, hiess es am Markt. Um 14 Uhr ziehen Richemont in einem schwächelnden Gesamtmarkt um 1,5 Prozent an.

    mk/ra

    Drucken
  • 17.05.2019 Richemont-Aktien drehen nach schwachem Beginn ins...

    Richemont-Aktien drehen nach schwachem Beginn ins Plus

    17.05.2019| 13:11:55

    Zürich (awp) - Die Aktien der Richemont-Gruppe haben am Freitag nach schwachem Handelsbeginn am späten Morgen ins Plus gedreht und sind nun grösster Gewinner unter den Schweizer Blue Chips. Der Luxusgüterkonzern befindet sich im Umbruch und hat für das Geschäftsjahr 2018/19 durchzogene Zahlen publiziert, die allerdings Händlern zufolge schwer einzuordnen sind.

    Bis um 13.05 Uhr rücken Richemont um 1,1 Prozent auf 71,88 Franken vor, während Konkurrent Swatch an der Börse um 1,3 Prozent nachgeben und der Leitindex SMI 0,46 Prozent verliert. Im frühen Geschäft fielen Richemont noch bis auf 69,40 Franken zurück.

    Händler meinten, der Vorzeichenwechsel im Handel mit Richemont-Aktien sei weniger mit Fakten zu erklären. Möglicherweise hätten aber Anleger die tieferen Notierungen zu Engagements genutzt. Schliesslich seien die Titel in den vergangenen Wochen im Sog der Unsicherheiten um den Handelsdisput zwischen den USA und China unter Druck gekommen. Erste Erholungstendenzen davon waren bereits in der laufenden Woche zu sehen.

    Im Zahlenkranz hoben Händler und Analysten das besser als erwartet ausgefallene, rein organische Wachstum des Schmuck- und Uhrenkonzerns hervor. Dagegen hat Richemont die Vorgaben der Analysten zum Betriebs- und zum Reingewinn verfehlt. Die Resultate seien allerdings nur schwer zu schätzen gewesen, sagte ein Händler. Der Grund dafür seien mehrere Sonderfaktoren wie etwa die kaum abschätzbaren Goodwill-Abschreibungen auf den zugekauften Online-Aktivitäten.

    Richemont hatte im Verlauf des Geschäftsjahres den Onlinehändler Yoox-Net-a-Porter (YNAP) vollständig übernommen und die britische Plattform Watchfinder.com gekauft. Dadurch kletterte der Umsatz um satte 27 Prozent nach oben und die Neubewertung von YNAP-Aktien, die Richemont vor der Übernahme bereits gehalten hatte, liessen den Reingewinn in die Höhe schnellen. Auf das Betriebsergebnis wiederum lasteten die Verluste des Segments "Online Distributors".

    In einer Analystenkonferenz betonte das Management um CEO Jérôme Lambert mehrfach, dass die Transformation der Gruppe und der damit verbundene Aufbau der Online-Aktivitäten ein langfristiges Projekt sei. Dabei scheine Richemont die Kosten für den Aufbau im Griff zu haben, glaubt ein weiterer Händler. Zudem habe das Management positive Hinweise zu den Arbeiten rund um das Joint Venture mit Alibaba geliefert.

    mk/ra

    Drucken
  • 17.05.2019 Richemont wächst dank Akquisitionen stark - Gewin...

    Richemont wächst dank Akquisitionen stark - Gewinnentwicklung enttäuscht

    17.05.2019| 10:12:44

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr 2018/19 dank Zukäufen stark zugelegt. Die Genfer investieren viel Geld in ihre Onlineaktivitäten, um in Zukunft vermehrt Schmuck und Uhren im Internet zu verkaufen. Eher enttäuscht hat die Gruppe mit dem Gewinnausweis.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr um gut ein Viertel auf 14,0 Milliarden Euro, wie Richemont am Freitag mitteilte. Richemont übernahm den Onlinehändler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz und kaufte die britische Plattform Watchfinder.com.

    Das abgelaufene Jahr sei im Zeichen der Transformation und der Yoox-Integration gestanden, hielt Verwaltungsratspräsident Johann Rupert in der Mitteilung fest. Klammert man die Zukäufe aus, resultiert sowohl in Euro als auch in Lokalwährungen gerechnet ein organisches Wachstum von 8 Prozent. Das lässt sich gut mit dem nach neun Monaten erzielten Wachstum vergleichen.

    Anhaltendes Wachstum in China

    Dabei erfreuten sich Schmuck und Uhren von Marken wie Cartier, IWC, Piaget oder Jaeger LeCoultre in Asien einer guten Nachfrage. Bereinigt legte Richemont in der Region Asien-Pazifik um 14 Prozent zu. Die Region steuert bereits 37 Prozent zum Gruppenumsatz bei. Zählt man das bei Richemont gesondert ausgewiesene Japan-Geschäft dazu, waren es gar 46 Prozent.

    In China scheinen die Sorgen um eine Eskalation im Handelsstreit mit den USA noch nicht auf die Kauflust der Konsumenten zu schlagen. Die Verkäufe seien in Festlandchina um 15 Prozent nach oben gegangen und würden auf hohem Niveau nachhaltig zulegen, erklärte Richemont-Chef Jérôme Lambert an einer Telefonkonferenz.

    Gut entwickelt hat sich auch das Geschäft in Nordamerika (organisch +11%). Weniger gut lief es dagegen in Europa. Da resultierte bereinigt lediglich ein Umsatzanstieg von 1 Prozent. Mehrere Faktoren wie die Gelbwesten-Unruhen in Frankreich, das schwache Abschneiden der mittlerweile verkauften Lederwarenmarke Lancel oder das "Brexit-Chaos" hätten belastet, führte Finanzchef Burkhart Grund aus.

    Online-Geschäft belastet Marge

    Der Betriebsgewinn der Gruppe nahm mit plus 5 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro im Vergleich zum Umsatz weniger stark zu und die Marge fiel um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurück. Das hat damit zu tun, dass auf den neu in der Gruppe eingebundenen Onlineverkäufern Abschreibungen vorgenommen wurden und die Online-Sparte Verluste schreibt.

    Ohne diese Einflüsse und ohne weitere Einmaleffekte läge die Marge bei knapp 20 Prozent. Treiber der Profitabilität ist das hochprofitable Schmuckgeschäft, wo die Marge im Berichtsjahr um 1,6 Punkte auf 31,5 Prozent geklettert ist. Die wichtigste Marke des Konzerns, Cartier, punktete mit neuen Schmuckkollektionen.

    Zu einer Margensteigerung von gar 3 Punkten auf 12,7 Prozent ist es im Uhrengeschäft gekommen. Da gilt es allerdings zu bedenken, dass das Vorjahr durch Uhrenrückkäufe aus Lagerbeständen von Händlern belastet worden war.

    Höhere Dividende

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach 1,22 Milliarden im Jahr davor. Hier profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots an der italienischen Börse selbst gehalten hatte. Der Effekt schlug mit 1,4 Milliarden zu Buche.

    Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende zur Auszahlung vor.

    Im Ausblick äussert sich Richemont gewohnt zurückhaltend. Die Gruppe bewege sich in einem unsicheren Marktumfeld, verwies Präsident Rupert auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken. Doch sei man nach wie vor zuversichtlich, langfristig erfolgreich zu sein.

    Künftig setzt man bei Richemont verstärkt auf das Onlinegeschäft. Im laufenden Jahr sollen beispielsweise in China gemeinsam mit dem Onlineriesen Alibaba Verkaufs-Apps lanciert werden. Neuigkeiten dazu gab es am Freitag kaum, die Arbeiten am gemeinsamen Joint Venture-Unternehmen seien auf Kurs, hiess es.

    An der Börse reagierten die Anleger enttäuscht auf die Zahlenvorlage. Insbesondere mit den Gewinnzahlen wurden die Vorgaben verfehlt. Bis um 10 Uhr büssten die Richemont-Papiere in einem etwas schwächeren Gesamtmarkt 0,9 Prozent ein.

    mk/ra

    Drucken
  • 17.05.2019 Richemont-Aktien nach Jahreszahlen im Angebot

    Richemont-Aktien nach Jahreszahlen im Angebot

    17.05.2019| 09:31:47

    Zürich (awp) - Für die Papiere des Luxusgüterkonzerns Richemont geht es am Freitag kräftig abwärts. Zwar sind die Genfer nicht zuletzt dank Akquisitionen stark gewachsen, die Gewinnzahlen lagen aber deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Die Aktien von Richemont büssen in einem schwachen Gesamtmarkt 1,5 Prozent auf 70,04 Franken ein. Am Donnerstag noch war es mit den Papieren im Zuge einer allgemeinen Erholung um 1,5 Prozent nach oben gegangen. Der am SMI gemessene Gesamtmarkt notiert zu Wochenschluss 0,48 Prozent tiefer.

    Dank der Vollübernahme von Yoox-Net-a-Porter (YNAP) und der britischen Plattform Watchfinder.com ist Richemont im Berichtsjahr um satte 27 Prozent gewachsen. Unter Ausklammerung der Übernahmen lag das organische Umsatzwachstum bei 8 Prozent und damit etwas über den durchschnittlich erwarteten 7 Prozent.

    Doch die "Digitalisierung" von Richemont hat ihren Preis: Das Segment "Online Distributors" schrieb hohe Verluste und es wurden Abschreibungen fällig. Das schmälerte die Bruttomarge und der Effekt schlug über den operativen Gewinn bis zum Reingewinn durch. In der Folge verfehlte Richemont die Erwartungen an die Gewinnzahlen.

    Während sowohl das Schmuckgeschäft und jenes mit Luxusuhren im Schlussquartal etwas mehr als erwartet zum Umsatz beigetragen haben, blieb der Gewinnbeitrag insbesondere aus dem Uhrengeschäft weit hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile bestreitet die wichtigste Ertragsquelle Richemonts - die Jewellery Maisons - den Konzern-EBIT im Alleingang, schreibt Vontobel-Analyst Rene Weber.

    Die Valoren von Richemont hatten in den letzten Wochen ohnehin einen eher schweren Stand. Unsicherheiten seien dabei insbesondere von der Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China ausgegangen, so heisst es weiter.

    ra/mk

    Drucken
  • 17.05.2019 Richemont legt dank Akquisitionen deutlich zu

    Richemont legt dank Akquisitionen deutlich zu

    17.05.2019| 07:49:23

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr 2018/19 stark zugelegt. Die Genfer investieren viel Geld in ihre Onlineaktivitäten, um in Zukunft vermehrt Schmuck und Uhren im Internet zu verkaufen. Auch ohne Akquisitionen wuchs der Umsatz, und das vor allem im wichtigen Markt China.

    Insgesamt kletterten die Verkäufe in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr um gut einen Viertel auf 14,0 Milliarden Euro, wie Richemont am Freitag mitteilte. Richemont übernahm den Onlinehändler Yoox Net-a-Porter, den man davor zur Hälfte besass, ganz und kaufte die britische Plattform Watchfinder.com.

    Klammert man die Zukäufe aus, resultiert sowohl in Euro als auch in Lokalwährungen gerechnet ein Wachstum von 8 Prozent. Dabei erfreuten sich Schmuck- und Uhren von Marken wie Cartier, IWC, Piaget oder Jaeger LeCoultre vor allem in China einer guten Nachfrage. Und auch in den USA sei man zweistellig gewachsen. Weniger gut lief das Geschäft in Europa.

    Der Betriebsgewinn der Gruppe nahm mit plus 5 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro weniger stark zu als der Umsatz. Die Marge fiel um 2,8 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent zurück. Das hat damit zu tun, dass die Online-Sparte mit den neu in der Gruppe eingebundenen Onlineverkäufern noch Verluste schreibt. Ohne diesen Einfluss und ohne einen weiteren Sondereffekt läge die Marge bei knapp 20 Prozent, hielt Richemont fest.

    Unter dem Strich wiederum kletterte der Reingewinn auf 2,79 Milliarden Euro nach im Jahr davor 1,22 Milliarden. Hier profitierte Richemont von der Neubewertung der Yoox-Aktien, welche man vor der Lancierung des Kaufangebots an der italienischen Börse selbst gehalten hatte. Der Effekt schlug mit 1,4 Milliarden zu Buche.

    Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat um Präsident Johann Rupert eine um 5 Prozent auf 2 Franken je Aktie erhöhte Dividende zur Auszahlung vor.

    Mit den Kennzahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr hat Richemont die Erwartungen der Analysten gemessen an der Umsatzentwicklung erreicht, dagegen lag man mit den Gewinnzahlen hinter den Vorgaben zurück. Am Markt wurde mit einem Umsatz in Höhe von knapp 14 Milliarden Euro und einem organischen Wachstum von 7 Prozent gerechnet. Der EBIT wurde bei 2,09 Milliarden und der Gewinn bei 2,93 Milliarden erwartet.

    Im Ausblick äussert sich Richemont gewohnt zurückhaltend. Die Gruppe bewege sich in einem unsicheren Marktumfeld, verweist Rupert auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken. Doch sei man nach wie vor zuversichtlich, langfristig erfolgreich zu sein.

    mk/ra

    Drucken
  • 16.05.2019 Ausblick Richemont: Jahresumsatz von 13,95 Millia...

    Ausblick Richemont: Jahresumsatz von 13,95 Milliarden Euro erwartet

    16.05.2019| 13:30:00

    Zürich (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont publiziert am Freitag, 17. Mai, das Geschäftsergebnis 2018/19 (per 31. März). Zum AWP-Konsens haben insgesamt 14 Analysten beigetragen.

    2018/19E
    (in Mio EUR)                AWP-Konsens    2017/18A 
    Umsatz                         13'952        10'979  
    - Org. Wachstum (in %, LC)        7,0           8,0 
    EBIT                            2'092         1'844  
    Reingewinn*                     2'934         1'221  
    (in Fr.)
    Dividende je Aktie               2,07          1,90 
    * inkl. YNAP-Gewinn von 1,38 Mrd Franken
    

    FOKUS: Der Richemont-Konzern wird im Geschäftsjahr 2018/19 einen deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg verbuchen. Hauptgrund für das deutliche Wachstum sind die Vollübernahme des Onlinehändlers Yoox Net-a-Porter (YNAP) und der Kauf der britischen Plattform Watchfinder. Doch auch ohne den Einfluss von Akquisitionen rechnen Analysten mit einem organischen Wachstum im Bereich von 6 bis 8 Prozent.

    Mit Blick auf den Gewinn gehen die Analysten davon aus, dass die Investitionen in den Online-Bereich die Marge etwas verwässern dürfte. Zudem fallen auch Kosten für den Aufbau und die Lancierung einer neuen Schmucklinie der Marke Cartier an.

    Angesichts der drohenden Eskalation im Zollstreit zwischen den USA und China stellt sich auch die Frage, ob die Luxusgüterhersteller in dem für sich wichtigsten Markt China unter Druck kommen werden.

    ZIELE: Geschäftsziele nennt Richemont jeweils keine. Anlässlich der Analystenkonferenz zum ersten Halbjahr, die Anfang November über die Bühne ging, liess sich das Management immerhin ein wenig in die Karten blicken. Die Wachstumsabschwächung im September wurde mit der Schliessung von Hongkonger Boutiquen während mehrerer Tage erklärt, als ein Taifun über die ehemalige britische Kolonie hinwegfegte.

    PRO MEMORIA: Der Schweizer Uhrenindustrie ist der Jahresauftakt geglückt. Die Exporte der hiesigen Horlogiers haben im März bereits den dritten Monat in Folge zugelegt. Ohne den Sonderfall Grossbritannien hätten die Zahlen aber weniger gut ausgesehen. Dort hatten sich offenbar Uhrenhändler mit Blick auf mögliche Bestellengpässe bei einem ungeordneten Austritt Grossbritanniens aus der EU mit Uhren eingedeckt.

    Insgesamt sind die Schweizer Uhrenexporte im ersten Jahresviertel um 2,9 Prozent auf über 5 Milliarden Franken angestiegen. Und das war nicht einfach, schliesslich lag die Latte sowohl im Januar als auch im Februar mit den im Vorjahr erzielten zweistelligen Wachstumsraten sehr hoch.

    Richemont selber hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19, das von Oktober bis Dezember lief, den Umsatz organisch um 5 Prozent gesteigert. Damit hatte sich das Wachstum im Verlauf des Jahres weiter abgeschwächt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz nämlich noch um 8 Prozent in die Höhe. Besonders gut hat sich die Nachfrage nach teuren Zeitmessern in China entwickelt.

    AKTIENKURS: An der Börse haben die Titel von Richemont nach einem sehr guten Start ins Jahr 2019 zuletzt deutlich an Wert eingebüsst. Sorgen um den Handelskonflikt haben besonders zyklischen Titeln zugesetzt. Zudem ist China für Hersteller von Schmuck und Uhren der wichtigste Markt. Eine konjunkturelle Abschwächung im "Reich der Mitte" dürfte sich direkt auf die Nachfrage nach Luxusgütern auswirken, so die Sorge der Anleger.

    Homepage: www.richemont.com

    ab/jl/mk

    Drucken
  • 23.04.2019 Swatch- und Richemont-Aktien zu Wochenbeginn unte...

    Swatch- und Richemont-Aktien zu Wochenbeginn unter Druck

    23.04.2019| 10:54:18

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Richemont und Swatch steigen am Dienstag mit Kursverlusten in die neue Börsenwoche. Anleger nehmen Gewinne mit. Der Uhrenmarkt wachse derzeit im Vergleich zu anderen Luxusgütern deutlich langsamer, hält die Bank Vontobel in einer Studie fest. An dieser Tendenz dürfte sich 2019 kaum etwas ändern, so der Bericht weiter.

    Für die Richemont-Aktie bekräftigte Vontobel-Analyst René Weber jedoch die "Kaufempfehlung". Die Genfer profitierten von ihrer marktführenden Position im Schmuckgeschäft mit der Vorzeigemarke Cartier und auch vom Turnaround bei Uhren und anderen Marken, begründete er. Allerdings werde die Konsolidierung in der Sparte Online Distributors, den Online-Verkäufern von Richemont, aufs Ergebnis drücken.

    An der leicht tiefer tendierenden Schweizer Börse verlieren Richemont am Dienstag bis 10.40 Uhr 0,9 Prozent auf 75,38 Franken. Damit nehmen die Anleger einen Teil der zuletzt erzielten Gewinne mit. Seit Jahresbeginn kletterten die Papiere nämlich um rund einen Fünftel in die Höhe. Unter Druck stehen am Berichtstag auch Swatch. Die Aktie büsst aktuell 1,0 Prozent auf 315,50 Franken ein. Sie weisen seit Anfang Jahr ein Plus von gut 10 Prozent aus.

    Für Swatch gibt sich René Weber zurückhaltender als für Konkurrent Richemont. Er belässt das Rating auf "Hold". Swatch sei 2018 mit knapp 5,7 Prozent verglichen mit den grossen französischen Luxusgütergruppen Kering (+29%), LVMH (+11%) und Hermés (+10%) deutlich langsamer gewachsen. An eine Wachstumsbeschleunigung glaubt der Weber vorerst nicht. Er geht im ersten Halbjahr 2019 lediglich von einem niedrigen einstelligen Wachstum aus.

    Swatch bleibt Marktführer

    Kering, LVMH oder Hermés wachsen jedoch in erster Linie nicht im Uhrengeschäft, sondern vielmehr mit Mode, Schmuck oder etwa der Parfümerie. Am weltweiten Uhrenmarkt bleibt die Swatch Group laut Weber mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent die Nummer 1. Swatch konnte seinen Anteil seit 2010 aber nur leicht um gut einen Prozentpunkt steigern. Demgegenüber wuchs der Marktanteil der nicht kotierten Rolex um über 3 Punkte auf 14,5 Prozent, während jener von Richemont von 15,2 Prozent auf 13,5 Prozent zurückgefallen ist.

    In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wuchsen die Exporte von Schweizer Uhren um 3 Prozent. Der Auftakt in das neue Jahr der Schweizer Uhrenindustrie könne man gleichwohl als geglückt bezeichnen, kommentierte ein Marktbeobachter. Zumal das Vorjahresquartal mit einem Plus von 10 Prozent eine hohe Vorjahresbasis geliefert habe. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf sei aber mit einem eher "moderaten" Plus zu rechnen.

    Swatch-Chef Nick Hayek gab sich derweil in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" gewohnt optimistisch. Er geht trotz geopolitischen Unsicherheiten und Konjunktursorgen weiterhin davon aus, dass die Gruppe die Umsatzmarke von 10 Milliarden Franken in den kommenden Jahren übertreffen könnte. Im letzten Jahr erzielte Swatch einen Umsatz in Höhe von 8,48 Milliarden. Marken wie Omega, Longines, Tissot oder auch teurere Uhren von Harry Winston oder Blancpain hätten nach wie vor grosses Potenzial, so Hayek.

    mk/rw

    Drucken
  • 18.04.2019 Uhrenexporte profitieren auch im März von den Bre...

    Uhrenexporte profitieren auch im März von den Brexit-Sorgen

    18.04.2019| 11:57:14

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Der Schweizer Uhrenindustrie ist der Jahresauftakt geglückt. Die Exporte der hiesigen Horlogiers haben im März bereits den dritten Monat in Folge zugelegt. Ohne den Sonderfall Grossbritannien hätten die Zahlen aber weniger gut ausgesehen.

    Denn die Uhrenhändler auf der Insel haben sich aus Sorge vor einem ungeordneten Brexit mit Zeitmessern eingedeckt. Aufgrund der "Brexit-Hamsterkäufe" wuchsen im März 2019 die Uhrenexporte nach Grossbritannien um deutliche 76 Prozent. In den ersten drei Monaten 2019 gingen wertmässig 52 Prozent mehr Uhren nach Grossbritannien.

    Insgesamt steht für die Schweizer Uhrenindustrie im ersten Jahresviertel ein Plus von 2,9 Prozent auf über 5 Milliarden Franken zu Buche. Und das war nicht einfach, schliesslich lag die Latte sowohl im Januar als auch im Februar mit den im Vorjahr erzielten zweistelligen Wachstumsraten sehr hoch.

    Dabei hat der Export von Schweizer Uhren nach einem Rückgang im Dezember und einem verhaltenen Jahresstart im Januar (+0,2%) an Fahrt gewonnen. Im Februar zog das Volumen der Uhrenexporte bereits um 3,4 Prozent an, um im März auf 4,4 Prozent zu steigen. Insgesamt wurden nach Angaben des Branchenverbands FH im März Uhren im Gesamtwert von 1,74 Milliarden Franken ausgeführt.

    Sorgen vor Brexit-Chaos

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im März war erneut Grossbritannien. Dort hat sich das Exportvolumen auf 135 Millionen Franken erhöht. Beim Uhrenverband glaubt man, dass sich britische Uhrengeschäfte auf einen möglichen ungeordneten Austritt der Insel aus der EU vorbereiten und allfälligen Problemen am Zoll vorbeugen.

    Rund 80 Prozent des Exportwachstums im März kann also auf den "Sonderfall Grossbritannien" zurückgeführt werden. Diesen ausgeklammert, hätte das Wachstum im März bei lediglich rund 1 Prozent gelegen, rechnen Experten vor. Und sind die Lager eines Händlers einmal voll, schwingt später unweigerlich das Pendel zurück. Die Wachstumsraten nach Grossbritannien würden sich sicherlich wieder "normalisieren", sind sich die Experten sicher.

    Nach dem zuletzt rasanten Wachstum ist Grossbritannien inzwischen der fünftwichtigste Exportmarkt für Schweizer Uhrenhersteller. In die beiden grössten Märkte Hongkong und USA stiegen die Exporte um 2,5 beziehungsweise 5,9 Prozent. Erneut viel dynamischer entwickelten sich die Ausfuhren nach China (+17%) und Japan (+22%).

    Teuer ist gefragt

    Ein Blick auf die Entwicklung der verschiedenen Preiskategorien zeigte, dass sich teure Schweizer Uhren im Ausland nach wie vor einer grossen Beliebtheit erfreuen. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 12 und wertmässig um 13 Prozent zu. Dieser auch im März beobachtete Trend hält seit gut zwei Jahren an.

    Schwach schnitten erneut die billigsten Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 Franken ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 25 Prozent, nach Anzahl gar um 30 Prozent. Die zwei Preissegmente dazwischen entwickelten sich ebenfalls rückläufig - aber in geringerem Ausmass.

    Das führt zu dem Ergebnis, dass trotz höherer Umsätze im März in Stückzahlen gerechnet fast 19 Prozent weniger Uhren ins Ausland exportiert wurden. Das ist Ausdruck der entgegengesetzten Entwicklung bei den teuersten und den günstigsten Uhren.

    Anleger kaufen Richemont

    Die gut laufenden Luxusuhren treiben insbesondere die Aktien des Genfer Richemont-Konzerns, die sich gegen Mittag um 0,5 Prozent verteuern. Richemont bedient dieses Segment mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC.

    Swatch ist hingegen im tiefen und mittleren Preissegment verankert und generiert nur rund einen von vier Umsatzfranken im obersten Preissegment. Die Swatch-Papiere verbilligen sich in der Folge um 0,9 Prozent.

    ra/kw

    Drucken
  • 18.04.2019 Swatch- und Richemont-Aktien uneinheitlich - Teur...

    Swatch- und Richemont-Aktien uneinheitlich - Teure Uhren laufen besser

    18.04.2019| 10:38:26

    Zürich (awp) - Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont sind am Donnerstag uneinheitlich in den Handel gestartet. Die zuvor publizierten Daten zu den Schweizer Uhrenexporten im März sind erneut über den Erwartungen ausgefallen. Doch es sind vor allem die teuren Uhren, die gefragt waren, wovon der Genfer Luxusgüterkonzern profitiert.

    Bis um 10.20 Uhr fallen die Papiere der Swatch Group um 0,7 Prozent auf 319 Franken. Die Richemont-Papiere finden sich hingegen mit plus 0,5 Prozent auf 76,14 bei den wenigen SMI-Gewinnern. Der Leitindex liegt 0,34 Prozent im Minus.

    Im März sind die Schweizer Uhrenexporte um 4,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit etwas tieferen Wachstumsraten gerechnet.

    Das Wachstum habe aber nur im obersten Preissegment stattgefunden, stellt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen fest. Die anderen drei Preissegmente waren hingegen rückläufig und hätten enttäuscht. Insbesondere mit den billigsten Uhren zu einem Stückpreis von weniger als 200 Franken setzten die Schweizer Uhrenhersteller im Total 25 Prozent weniger um.

    Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient. Laut Schwendimann erzielt Swatch nur rund 25 Prozent des Umsatzes im obersten Preissegment.

    ra/kw

    Drucken
  • 18.04.2019 Uhrenexporte steigen im März um 4,4 Prozent

    Uhrenexporte steigen im März um 4,4 Prozent

    18.04.2019| 08:35:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im März, getragen von der Absatzentwicklung in Asien und Grossbritannien, erneut zugelegt. Das Exportvolumen stieg nominal um 4,4 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mit.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar und Februar um 0,2 respektive 3,4 Prozent zugelegt hatten. Insgesamt steht für das erste Jahresviertel jetzt ein Plus von 2,9 Prozent zu Buche.

    Dabei gilt zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. In den Monaten Januar und Februar 2018 gar mit jeweils zweistelligen Prozentraten. Die Vergleichsbasis war also hoch.

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im Berichtsmonat sehr unterschiedlich entwickelt. In den beiden grössten Märkten Hongkong und USA stiegen sie um 2,5 beziehungsweise 5,9 Prozent, hielt der Verband fest. Erneut viel dynamischer entwickelten sich die Ausfuhren nach China (+17%) und Japan (+22%).

    Britische Händler decken sich ein

    Grossbritannien sticht mit 76 Prozent mehr eingeführten Uhren aus der Schweiz hervor. Dort hätten sich viele Händler aufgrund der Sorge vor einem ungeordneten Austritt aus der EU mit Zeitmessern eingedeckt, hiess es. Andere europäische Märkte hätten hingegen weiter an Terrain verloren.

    Bei den Preiskategorien schnitten Uhren mit einem Exportwert von weniger als 200 Franken erneut schwach ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 25 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuten sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Der Gesamtwert der Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken stieg um 13 Prozent.

    ra/kw

    Drucken
  • 17.04.2019 Schweizer Uhrenkonzerne verlieren im weltweiten R...

    Schweizer Uhrenkonzerne verlieren im weltweiten Ranking an Boden

    17.04.2019| 10:30:00

    Zürich (awp) - Im weltweiten Ranking der 100 grössten Luxusgütergruppen verlieren die Vertreter aus der Schweiz an Boden. Richemont und die Swatch Group sind 2017 im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz weniger rasch gewachsen. Sie konnten sich aber in den Top-Ten behaupten.

    An dem im Jahr 2017 erzielten Umsatz gemessen belegt Richemont unverändert den dritten Rang. Die Genfer wuchsen in dem genannten Jahr um 3,1 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar, resümiert der Wirtschaftsprüfer Deloitte in seiner jährlich erstellten Studie "Global Powers of Luxury Goods".

    Unmittelbar hinter Richemont liegt die französische Kering-Gruppe, die mit Marken wie Gucci, Bottega Veneta oder Saint Laurent einen Umsatz von 12,2 Milliarden Dollar erzielt hat.

    Die Swatch Group steigerte 2017 den Umsatz um 5,4 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar, rutschte aber um einen Platz auf den achten Rang ab. Verdrängt wurden Swatch von Chanel, mit plus 11,5 Prozent deutlich schneller wuchsen als die Bieler.

    Den Spitzenplatz belegt unangefochten LVMH mit einem Volumen von 28,0 Milliarden Dollar, gefolgt von Estée Lauder mit 13,7 Milliarden.

    Langsameres Wachstum mit Uhren

    Auffällig ist, dass sowohl LVMH (+17%) als auch Estée Lauder (+16%) und Kering (+28%) im Jahr 2017 klar schneller gewachsen sind als Richemont und Swatch. Sie profitierten von florierenden Verkäufen teurer Mode oder in der Parfümerie. Da konnten die "uhrenlastigen" Schweizer Gruppen nicht mithalten.

    Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie hatten sich 2017 nach zwei Jahren mit rückläufigen Verkäufen von einer deutlich tieferen Basis wieder um 2,7 Prozent erholt. Vor allem 2016 waren die Ausfuhren von Schweizer Uhren um fast 10 Prozent eingebrochen. Insbesondere die Nachfrage aus China und Hongkong brach ein.

    Weiter in den Top-100 vertreten sind aus Schweizer Sicht Rolex auf Rang 14, Patek Philippe (45), Audemars Piguet (51), Chopard (53), Breitling (74), Franck Muller (84) und Richard Mille (90). Dank der wieder anziehenden Nachfrage nach Schweizer Uhren konnten alle Marken den Umsatz steigern.

    Luxusbranche wächst

    Insgesamt erzielten die 100 grössten Luxusgüterunternehmen im Jahr 2017 laut Deloitte zusammen einen Umsatz von 247 Milliarden Dollar. Daraus ergab sich ein Wachstum von knapp 11 Prozent. Noch im Jahr davor war die Branche um lediglich 1 Prozent gewachsen.

    Nahezu die Hälfte der grössten Luxusunternehmen verzeichneten ein zweistelliges Wachstum. "Der globale Luxusmarkt wächst trotz einer gewissen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheit beträchtlich", wird Karine Szegedi, Luxusexpertin bei Deloitte, in der Mitteilung zitiert. Insbesondere bei der aufstrebenden Mittelschicht der grossen Schwellenländer erfreuten sich Luxusgüter einer grossen Nachfrage.

    mk/ra

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Finanz-, Beteiligungs- & andere diversif. Ges.
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol CFR
Valor 21048333
ISIN CH0210483332

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +5.12%
Perf. laufende Woche +0.72 +0.98%
Perf. 1M -0.28 -0.37%
Perf. 3M -1.72 -2.25%
Perf. laufendes Jahr +11.72 +18.60%
Perf. 52W   -19.26%

Bezahlte Kurse

  • Go
Some text
Zeit Preis Volumen
17:30:06 73.82 560
17:30:06 73.82 1'169
17:30:06 73.82 631
17:30:06 73.82 1'386
17:30:06 73.82 35
17:30:06 73.82 724
17:30:06 73.82 39
17:30:06 73.82 99
17:30:06 73.82 3'244
17:30:06 73.82 25

Corporate action

Company Generalversammlung (11.09.2019)
Instrument Barausschüttung (20.05.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 73.71 -1.42% 22'327'359 17:07:47
SETSqx 73.4526 -0.77% 134'681 17:40:33
Xetra 65.64 -1.17% 160 17:35:56
Deut.Boerse 65.70 +0.03% --- 17:14:45
Other OTC Mk 73.80 -0.40% --- 12:03:57

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 74.82 (22.05.2019)
Vortagestief 73.76 (22.05.2019)
Hoch 1W 74.82 (22.05.2019)
Tief 1W 68.26 (15.05.2019)
Hoch 1M 76.58 (24.04.2019)
Tief 1M 68.26 (15.05.2019)
Hoch 3M 78.44 (01.03.2019)
Tief 3M 68.26 (15.05.2019)
Hoch 1J 94.06 (28.05.2018)
Tief 1J 60.44 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG