Logo money-net.ch

Vonovia N

(41.99 | +0.45 | +1.08% | 18.01.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 41.54   Datum 17.01.2019
Eröffnung 41.71   Zeit 08:01:23
Letzter 41.99   Zeit 18:39:22
Vol. Letzter 28   Volumen ---
+/- +0.45   +/-% +1.08%
Geld 41.95   Brief 42.05
Geld Vol 500   Brief Vol 500
Hoch 42.07   Tief 41.71
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 0.94
Dividende ex Datum 13.05.2016
Rendite 2.24%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 511'100'826
Marktkapital in Mio. 21'461.12
Umsatz Vormonat 1'096'674

Aktuelle News

  • 06.12.2018 Vonovia will auch 2019 mehr verdienen und schicht...

    Vonovia will auch 2019 mehr verdienen und schichtet Investitionen um

    06.12.2018| 07:18:43

    (Ausführliche Fassung)

    BOCHUM (awp international) - Für Deutschlands grössten Immobilienkonzern Vonovia laufen die Geschäfte dank steigender Mieten in den Metropolen und seiner jüngsten Zukäufe weiter gut. Bei dem erst vor kurzem angehobenen Jahresziel für den operativen Gewinn (FFO 1) sieht sich der Dax-Konzern auf Kurs und will 2019 noch mehr verdienen. Dazu beitragen sollen auch höhere Mieteinnahmen. Diese sollen künftig aber nicht mehr vor allem aus Umlagen im Zuge von Modernisierungen in Deutschland, sondern aus Neubau und den zugekauften Wohnungen in Schweden kommen. Insgesamt will Vonovia die Investitionen noch einmal deutlich erhöhen.

    Das operative Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations 1 (FFO 1), soll 2019 auf 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro steigen, wie Vonovia am Donnerstag in Bochum mitteilte. Für 2018 peilt Vonovia bei der Kennziffer 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro an. Das wären rund 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei sind die jüngsten Zukäufe - die österreichische Buwog und die schwedische Victoria Park - enthalten. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende für 2018 soll um 12 Cent auf 1,44 Euro je Aktie klettern.

    In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres summierte sich der operative Gewinn auf 778 Millionen Euro, das war knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu trugen höhere Mieten, niedrigere Finanzierungskosten sowie der Zukauf in Schweden bei. Der Gewinn legte um gut 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Hier profitierte Vonovia von einer Aufwertung der Immobilien. Während beim operativen Ergebnis und bei den Mieteinnahmen die Buwog noch nicht enthalten ist, fliesst beim Periodenergebnis bereits die Übernahme ein.

    Zudem plant der Immobilienkonzern, seine Investitionen 2019 noch einmal deutlich zu erhöhen. 2019 sollen 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro überwiegend in den Neubau und in die Sanierung von Wohnungen in Schweden fliessen. Während 2018 noch ein Grossteil in energetische Modernisierungen wie etwa Dämmung und Austausch alter Fenster von den geplanten Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro geht, streicht Vonovia künftig solche Ausgaben kräftig zusammen. Damit reagiert Vonovia-Chef Rolf Buch auf die massiven Proteste von Mietern nach Modernisierungen wegen der teilweise kräftigen Mieterhöhungen.

    "Es nutzt nichts, wenn die Leute das nicht wollen", sagte Buch den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa. Zudem seien viele Mieter auch finanziell nicht in der Lage, die mit der energetischen Modernisierung verbundenen Mieterhöhungen zu tragen. Ab sofort sei eine Kürzung der energetischen Investitionen um rund 40 Prozent geplant. Während die Modernisierungsquote bei Vonovia bislang bei rund fünf Prozent des Wohnungsbestands gelegen habe, soll sich dieser Wert nun auf rund drei Prozent reduzieren.

    Künftig werde es Buch zufolge durch Sanierungen zudem keine Mietaufschläge von mehr als zwei Euro je Quadratmeter geben, auch wenn dies gesetzlich zulässig ist. Damit wolle man sicherstellen, dass Mieter ihre Wohnungen als Folge der durch die Modernisierung bedingten Mietsteigerungen nicht verlassen müssten. Aktuelle Modernisierungsprojekte, die zu Mieterhöhungen von über zwei Euro pro Quadratmeter führen, werde man sich "genau ansehen".

    Trotz der deutlich zurückgehenden Modernisierungen soll sich laut dem Vonovia-Chef der Anstieg der durchschnittlichen Mieten nicht verlangsamen. "Der Mietanstieg kommt dann nicht aus der Modernisierung, sondern aus dem Neubau", sagte Buch. In den ersten neun Monaten waren die Mieten im Schnitt um vier Prozent auf 6,45 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

    Vonovia steht wegen steigender Mieten aufgrund von Modernisierungen schon seit längerem in den Schlagzeilen. Der Mieterbund kritisiert, dass grosse Vermieter sich so eine goldene Nase verdienten. Für viele Mieter seien die Erhöhungen nicht tragbar, sie würden aus ihren Wohnungen verdrängt oder abhängig von Sozialleistungen. Die Koalitionsfraktionen Union und SPD hat vor kurzem deshalb das Mietrecht zugunsten von Mietern verschärft.

    Ab 2019 dürfen Hausbesitzer nach Modernisierungen nur noch 8 Prozent der Kosten im Jahr statt bisher 11 Prozent auf die Miete umlegen. Pro Quadratmeter sind dann Erhöhungen bis zu drei Euro erlaubt. Wo die Miete weniger als sieben Euro pro Quadratmeter beträgt, dürfen Vermieter je nur zwei Euro aufschlagen.

    Vonovia - der früheren Deutschen Annington - gehören mehr als 400 000 Wohnungen. Die Bochumer sind in den vergangenen Jahren vor allem durch Grossübernahmen von Rivalen wie Gagfah, Süddeutsche Wohnen (Südewo), Franconia und Wiener Conwert stark gewachsen. 2018 kamen Buwog aus Österreich und Victoria Park aus Schweden hinzu./mne/jha/

    Drucken
  • 06.12.2018 Vonovia will auch 2019 mehr verdienen und schicht...

    Vonovia will auch 2019 mehr verdienen und schichtet Investitionen um

    06.12.2018| 07:03:09

    BOCHUM (awp international) - Für Deutschlands grössten Immobilienkonzern Vonovia laufen die Geschäfte dank steigender Mieten in den Metropolen und seiner jüngsten Zukäufe weiter gut. Bei dem erst vor kurzem angehobenen Jahresziel für den operativen Gewinn (FFO 1) sieht sich das Dax-Unternehmen auf Kurs und will 2019 noch mehr verdienen. Dazu beitragen sollen auch höhere Mieteinnahmen. Diese sollen künftig aber nicht mehr vor allem aus Umlagen im Zuge von Modernisierungen in Deutschland, sondern aus Neubau und den zugekauften Wohnungen in Schweden kommen. Insgesamt will Vonovia die Investitionen noch einmal deutlich erhöhen.

    Das operative Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations 1 (FFO 1), soll 2019 auf 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro steigen, wie Vonovia am Donnerstag bei Vorlage der Neunmonatszahlen in Bochum mitteilte. Für 2018 peilt Vonovia bei der Kennziffer 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro an. Das wären rund 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei sind die jüngsten Zukäufe - die österreichische Buwog und die schwedische Victoria Park - enthalten. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende für 2018 soll um 12 Cent auf 1,44 Euro je Aktie klettern.

    In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres summierte sich der operative Gewinn auf 778 Millionen Euro, das war knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu trugen höhere Mieten, niedrigere Finanzierungskosten sowie der Zukauf in Schweden bei. Der Gewinn legte um gut 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Hier profitierte Vonovia von einer Aufwertung der Immobilien. Während beim operativen Ergebnis und bei den Mieteinnahmen die Buwog noch nicht enthalten ist, fliesst beim Periodenergebnis bereits die Übernahme ein.

    Zudem plant der Immobilienkonzern, seine Investitionen 2019 noch einmal deutlich zu erhöhen. 2019 sollen 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro überwiegend in den Neubau und in die Sanierung von Wohnungen in Schweden fliessen. Während 2018 noch ein Grossteil in energetische Modernisierungen wie etwa Dämmung und Austausch alter Fenster von den geplanten Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro geht, streicht Vonovia künftig solche Ausgaben kräftig zusammen. Damit reagiert Vonovia-Chef Rolf Buch auf die massiven Proteste von Mietern nach Modernisierungen wegen der teilweise kräftigen Mieterhöhungen./mne/jha/

    Drucken
  • 06.12.2018 Nach Mieterprotesten: Vonovia-Chef will weniger m...

    Nach Mieterprotesten: Vonovia-Chef will weniger modernisieren

    06.12.2018| 07:02:44

    BOCHUM (awp international) - Der grösste deutsche Wohnungskonzern Vonovia will seine Modernisierungsinvestitionen drastisch kürzen. Hintergrund sei eine "dramatisch zurückgegangene" gesellschaftliche Akzeptanz für die in der Regel mit Mietsteigerungen verbundenen energetischen Modernisierungen, sagte Vonovia-Chef Rolf Buch im Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa. Ab sofort sei eine Kürzung der energetischen Investitionen um rund 40 Prozent geplant.

    Der Dax -Konzern hatte bislang durchschnittlich sieben Prozent der energetischen Modernisierungskosten - etwa für die Dämmung von Fassaden oder den Austausch alter Fenster - jährlich auf die Miete umgelegt, was in Einzelfällen zu Mieterhöhungen von mehr als drei Euro pro Monat und Quadratmeter geführt hatte.

    Vonovia werde die frei werdenden Mittel künftig verstärkt in Neubauten und in Modernisierungen in Schweden investieren, wo die Akzeptanz dafür deutlich grösser sei, kündigte Buch an. Auf die Geschäftsentwicklung werde das Umsteuern keine Auswirkungen haben. Der Vonovia-Chef bezifferte die geplanten Gesamtinvestitionen auf jährlich rund 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro./uta/mne/jha/

    Drucken
  • 16.11.2018 Buwog gehört Vonovia nun ganz - Kleinaktionäre si...

    Buwog gehört Vonovia nun ganz - Kleinaktionäre sind draussen

    16.11.2018| 11:55:59

    WIEN/BOCHUM (awp international) - Der österreichische Wohnungskonzern Buwog gehört nun zur Gänze dem deutschen Wohnungsriesen Vonovia . Die Buwog-Kleinaktionäre sind hinausgedrängt - der Anfang Oktober beschlossene Gesellschafterausschluss ist in das Firmenbuch eingetragen und mit dem heutigen Tag wirksam, teilte die Buwog am Freitag in Wien mit. Die betroffenen Buwog-Minderheitsaktionäre erhalten wie berichtet eine Barabfindung von 29,05 Euro pro Aktie. Ein Börsenhandel mit den Titeln ist ab heute nicht mehr möglich. Vor dem sogenannten Squeeze-Out hatten Vonovia 90,73 Prozent der Buwog gehört./sp/ggr/APA/jha

    Drucken
  • 31.08.2018 Vonovia erhöht nach Übernahme von Victoria Park e...

    Vonovia erhöht nach Übernahme von Victoria Park erneut Jahresziel

    31.08.2018| 15:04:41

    (Ausführliche Fassung)

    BOCHUM (awp international) - Deutschlands grösster Immobilienkonzern Vonovia hat nach der erfolgreichen Übernahme des schwedischen Konkurrenten Victoria Park sein Gewinnziel erneut nach oben geschraubt. Für 2018 wird nun ein operatives Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations 1 (FFO 1) - in Höhe von 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro erwartet, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in Bochum mitteilte. Das wären rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Bereits bei Vorlage der Zahlen für das erste Quartal hatte der Konkurrent von Deutscher Wohnen und LEG sein Ergebnisziel wegen des Zukaufs von Buwog in Österreich auf 1,03 bis 1,05 Milliarden Euro erhöht. Beide Auslandszukäufe sollen ab dem dritten Quartal in die komplette Vonovia-Bilanz einfliessen.

    Nach den jüngsten Kursgewinnen gerieten die Vonovia-Aktien im frühen Handel unter Druck. Die Papiere verbilligten sich in der Spitze um mehr als dreieinhalb Prozent. Zuletzt betrug das Minus noch gut zwei Prozent, damit gehörten die Papiere zu den Schlusslichtern im Dax. Ein Händler begründete die Schwäche mit einem verhaltenen Ausblick der Immobiliengesellschaft: "In den vergangenen Wochen hatte sich der Markt für mehr Optimismus positioniert". Allerdings hat sich die Aktie seit ihrem jüngsten Tief bei 38,50 Euro Ende Mai deutlich erholt und am Mittwoch bei 44,88 Euro ein Rekordhoch erreicht.

    Im ersten Halbjahr legte das operative Ergebnis ohne die jüngsten Zukäufe im Jahresvergleich um knapp zwölf Prozent auf 510,3 Millionen Euro zu. Die Mieteinnahmen stiegen leicht auf 838,8 Millionen Euro. Der Leerstand blieb gering.

    Für Vonovia läuft es vor allem aufgrund der Wohnungsnot in den Metropolen schon seit längerem gut. Die Mieten steigen dort seit Jahren, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zudem profitiert das Unternehmen von einem nach eigenen Angaben hochwertigeren Wohnungsbestand, Dienstleistungen rund um Gebäude und geringeren Finanzierungskosten.

    "Operativ sind wir weiter stark", sagte Unternehmenschef Rolf Buch. Das Unternehmen sei nun dabei, den Dialog mit den Mietern zu verbessern. Der Konzern steht schon seit längerem in der Kritik wegen seiner Modernisierungen und der damit verbundenen Mietsteigerungen.

    Die monatliche Miete erhöhte sich im Schnitt im ersten Halbjahr auf 6,41 Euro pro Quadratmeter - das waren fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Grund hierfür waren unter anderem Kosten für Modernisierungen, die Vonovia im Schnitt mit sieben Prozent auf die Jahresmiete umlegt. Buch kündigte an, im kommenden Jahr prozentual weniger von den Kosten auf die Mieter umzulegen. Die Aufwendungen für Modernisierung inklusive Neubau kletterten auf 360,3 Millionen Euro - das war gut ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor.

    Der Mieterbund kritisiert, dass grosse Vermieter in Deutschland sich mit Modernisierungsumlagen eine goldene Nase verdienten. Für viele Mieter seien die Mieterhöhungen nicht tragbar, sie würden aus ihren Wohnungen verdrängt oder abhängig von Sozialleistungen. Vermieter können Modernisierungskosten bislang mit 11 Prozent auf die Jahresmiete umlegen - unabhängig von der Gesamthöhe der Kosten.

    Unternehmenschef Rolf Buch räumte in einem Interview mit den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa ein "zunehmendes gesellschaftliches Akzeptanzproblem" vor allem bei energetischen Modernisierungen ein. Dabei geht es etwa um Energiesparen durch die Dämmung von Fassaden oder den Einbau neuer Fenster. Für den einzelnen Mieter bedeute dies zwar heute schon geringere Heizkosten, allerdings sei der wesentliche Effekt erst bei weiter steigenden Energiekosten spürbar, sagte er.

    "Es bleibt dabei, die Warmmiete steigt erst einmal. Allerdings ist der Vergleich der reinen Kaltmiete irreführend", betonte Buch. Gesamtgesellschaftlich wäre ein Verzicht auf energetische Sanierungen im Wohnungsbestand in Deutschland eine "Katastrophe", meinte er. Viele Immobilien stammten aus den 70iger-Jahren und seien wie auch Brücken und Strassen in die Jahre gekommen.

    Zu jährlich rund 20 000 energetischen Modernisierungen kämen bei Vonovia etwa 13 000 sonstige Wohnungsmodernisierungen hinzu, etwa durch den Einbau neuer Bäder. Während gegen den Willen der Mieter in den Wohnungen nichts gemacht werde, könnten bei der energetischen Sanierung ganzer Häuser einzelne Wohnungen nicht herausgenommen werden.

    Vonovia investiere jährlich bis zu 1,4 Milliarden Euro in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung. Angesichts eines "dramatischen" Mangels an Handwerkern sei kein Anstieg der Investitionen möglich. "Ich bin froh, wenn wir die halten können", sagte Buch. Für Vonovia-Mieter führe der Engpass bei Handwerkern oft zu längeren Wartezeiten bei nicht dringenden Reparaturen. "Die Mieter akzeptieren zwei Wochen. Dann verstehe ich die Unzufriedenheit", sagte er.

    Dem Immobilienkonzern Vonovia - der früheren Deutschen Annington - gehören bundesweit rund 400 000 Wohnungen. Die Bochumer sind in den vergangenen Jahren vor allem durch Grossübernahmen von Rivalen wie Gagfah, Süddeutsche Wohnen (Südewo), Franconia und Wiener Conwert stark gewachsen. Im laufenden Jahr kamen die Immobilienkonzerne Buwog aus Österreich und Victoria Park aus Schweden hinzu.

    Das Periodenergebnis legte in den ersten sechs Monaten um knapp 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. Hier profitierte Vonovia von einer Aufwertung seines Immobilienvermögens und auch von den beiden jüngsten Zukäufen.

    Vonovia will aber nicht nur über Zukäufe wachsen, sondern in den kommenden Jahren jährlich rund eine Milliarde Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. Jährlich sollen so rund 2000 neue Wohnungen entstehen. Für das laufende Jahr rechnet Vonovia-Chef Rolf Buch allerdings nur mit rund 550 fertiggestellten Wohnungen.

    Der Bau dringend benötigter neuer Wohnungen in deutschen Metropolen wird Buch zufolge nicht von fehlenden Finanzmitteln gebremst. "Geld haben wir genug, auch dieses Land hat genug Geld", sagte er. Es fehlten einfach die Baukapazitäten und die Genehmigungen. Zudem gebe es nur bedingt Grundstücke. Für Vonovia ergebe sich vor allem wegen der langen Wartezeiten für Baugenehmigungen ein Problem./mne/bgf/tav

    Drucken
  • 31.08.2018 Vonovia erhöht nach Übernahme von Victoria Park e...

    Vonovia erhöht nach Übernahme von Victoria Park erneut Jahresziel

    31.08.2018| 06:14:50

    BOCHUM (awp international) - Deutschlands grösster Immobilienkonzern Vonovia hat nach der erfolgreichen Übernahme des schwedischen Konkurrenten Victoria Partner sein Jahresziel erneut nach oben geschraubt. Das Unternehmen erwarte nun für 2018 ein operatives Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations I, kurz FFO I - in Höhe von 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in Bochum mit. Das wären rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Bereits bei Vorlage der Zahlen für das erste Quartal hatte der Konkurrent von Deutscher Wohnen und LEG sein Ergebnisziel wegen des Zukaufs von Buwog in Österreich auf 1,03 bis 1,05 Milliarden Euro erhöht. Das operative Ergebnis legte im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um knapp zwölf Prozent auf 510,3 Millionen Euro zu. Die Mieteinnahmen stiegen leicht auf 838,8 Millionen Euro.

    Im ersten Halbjahr lief es für Vonovia vor allem aufgrund der Wohnungsnot in den Metropolen gut. Die Mieten steigen dort seit Jahren, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zudem profitiert das Unternehmen von einem nach eigenen Angaben hochwertigeren Wohnungsbestand, Dienstleistungen rund um Gebäude und geringeren Finanzierungskosten./mne/he/zb

    Drucken
  • 06.07.2018 Vonovia hält mehr als 60 Prozent an schwedischer ...

    Vonovia hält mehr als 60 Prozent an schwedischer Victoria Park

    06.07.2018| 09:40:29

    BOCHUM/STOCKHOLM (awp international) - Der Immobilienkonzern Vonovia hält nach der verlängerten Annahmefrist mehr als 60 Prozent an dem schwedischen Konkurrenten Victoria Park. Das Unternehmen kontrolliere 66,1 Prozent des Aktienkapitals und 61,1 Prozent aller Stimmrechte, teilte Vonovia am Freitag in Bochum mit. Der Immobilienkonzern hatte Mitte Juni bei der Übernahmeofferte sein Minimalziel von über 50 Prozent bereits erreicht. Vonovia werde die Annahmefrist nicht weiter verlängern, hiess es.

    Der deutsche Wohnungskonzern aus Bochum treibt derzeit seine Expansion ins Ausland voran. Die Offerte für das schwedische Unternehmen liegt bei knapp 9,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 935 Mio Euro). Victoria Park besitzt rund 14 000 Wohnungen in Schwedens Hauptstadt Stockholm sowie in Malmö und Göteborg. Zuvor war der US-Finanzinvestor Starwood Capital bei den Schweden mit seiner rund 8,7 Milliarden Kronen schweren Übernahmeofferte abgeblitzt./nas/jha/

    Drucken
  • 20.06.2018 Vonovia will Buwog-Minderheitsaktionäre gegen Bar...

    Vonovia will Buwog-Minderheitsaktionäre gegen Barabfindung hinausdrängen

    20.06.2018| 17:38:55

    WIEN/BOCHUM (awp international) - Der Immobilienkonzern Vonovia will nach der Übernahme des Rivalen Buwog die verbliebenen Minderheitsaktionäre des österreichischen Konzerns gegen eine Barabfindung ausschliessen. Vonovia drängt auf einen entsprechenden Beschluss der Buwog-Hauptversammlung, wie aus einer Mitteilung der Buwog vom Mittwochabend hervorgeht. Details zur Höhe der Barabfindung sollen nach dem Abschluss der erforderlichen Unternehmensbewertung bekanntgegeben werden. Vonovia hält bereits 90,7 Prozent der Buwog-Aktien.

    Der Dax-Konzern Vonovia ist derzeit auf Einkaufstour in Europa. Aktuelles Ziel: das schwedische Immobilienunternehmen Victoria Park. Hier erreichte Vonovia sein Minimalziel einer Mindestannahme der Kaufofferte von über 50 Prozent, wie die Bochumer zum Wochenstart mitgeteilt hatten./mis/stw

    Drucken
  • 18.06.2018 Vonovia mit Offerte für Immobilienkonzern Victori...

    Vonovia mit Offerte für Immobilienkonzern Victoria Park erfolgreich

    18.06.2018| 21:00:47

    BOCHUM/STOCKHOLM (awp international) - Der Immobilienkonzern Vonovia hat bei seinem Übernahmeangebot für das schwedische Immobilienunternehmen Victoria Park sein Minimalziel erreicht. Die Mindestannahmeschwelle von über 50 Prozent der Stimmrechte sei überschritten worden, wie der Dax-Konzern am Montagabend mitteilte. Damit seien alle Bedingungen erfüllt und die Offerte werde vollzogen. Für die Anteilseigner der Schweden, die ihre Papiere noch angedient haben, läuft nun eine Nachfrist bis zum 3. Juli.

    Der deutsche Wohnungskonzern aus Bochum treibt derzeit seine Expansion ins Ausland voran und will das schwedische Unternehmen für knapp 9,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 900 Mio Euro) übernehmen. Victoria Park besitzt rund 14 000 Wohnungen in Schwedens Hauptstadt Stockholm sowie in Malmö und Göteborg. Zuvor war der US-Finanzinvestor Starwood Capital bei den Schweden mit seiner rund 8,7 Milliarden Kronen schweren Übernahmeofferte abgeblitzt./mis

    Drucken
  • 03.05.2018 Vonovia will sich eine Milliarde Euro fürs Einkau...

    Vonovia will sich eine Milliarde Euro fürs Einkaufen besorgen

    03.05.2018| 17:11:52

    BOCHUM (awp international) - Der sich im Kaufrausch befindliche Immobilienriese Vonovia füllt seine Kassen auf. Der Vorstand habe mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung beschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Damit sollen brutto bis zu eine Milliarde Euro in den Geldspeicher der Bochumer fliessen. Die neuen Aktien werden ausschliesslich institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung mittels eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) angeboten. Details wie Aktienanzahl, Preis und Erlös sollen noch an diesem Abend bekanntgegeben werden.

    Das frische Geld soll laut Mitteilung unter anderem im Zusammenhang mit einem am Morgen angekündigten Übernahmeangebot verwendet werden. Vonovia hatte mitgeteilt, für den schwedischen Branchenkollegen Victoria Park insgesamt knapp 9,6 Milliarden Kronen (rund 900 Mio Euro) in bar zu bieten. Zuvor hatten die Deutschen unter anderem den österreichischen Immobilienkonzern Buwog gekauft.

    Anleger zeigten sich wenig begeistert. Der Aktienkurs von Vonovia sackte im späten Frankfurter Handel um ein Prozent ab./he/tos

    Drucken
  • 03.05.2018 Vonovia expandiert mit 900 Millionen Euro teurem ...

    Vonovia expandiert mit 900 Millionen Euro teurem Zukauf nach Schweden

    03.05.2018| 09:16:50

    (Zusammenfassung)

    BOCHUM (awp international) - Kaum hat Vonovia den Milliarden-Zukauf des österreichischen Konkurrenten Buwog abgeschlossen, will Deutschlands grösster Immobilienkonzern in den schwedischen Markt einsteigen. Das Unternehmen biete für das Wohnungsunternehmen Victoria Park mit rund 14.000 Wohnungen in Stockholm, Göteborg und Malmö insgesamt knapp 9,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 900 Mio Euro) in bar, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bochum mit. Zuvor war der US-Investor Starwood Capital mit seiner rund 8,7 Milliarden Krone schweren Übernahmeofferte bei den Schweden abgeblitzt.

    Das Management von Victoria Park sei auf Vonovia zugegangen, damit die Deutschen ein Gegengebot vorlegen, hiess es. Der unabhängige Übernahmeausschuss des Victoria Park Verwaltungsrats habe einstimmig beschlossen, seinen Aktionären das Angebot von Vonovia zur Annahme zu empfehlen und das Management des Unternehmens begrüsse die Offerte. Die Bochumer haben sich nach eigenen Angaben bereits gut 37 Prozent der Stimmrechte "unwiderruflich" gesichert. Die Übernahme ist dann erfolgreich, wenn Vonovia mehr als 50 Prozent der Stimmrechte einsammeln kann.

    Den Kaufpreis will Vonovia vorerst über Kredite finanzieren. Mittelfristig will sich die Gesellschaft aber frisches Eigenkapital in Höhe von zirka einer Milliarde Euro besorgen. "Ob, wann und in welcher Weise eine solche Massnahme durchgeführt werden wird, hängt dabei insbesondere von den Marktgegebenheiten ab", hiess es. Das kam an der Börse nicht gut an. Die Aktien von Vonovia gaben im frühen Handel um mehr als 1,5 Prozent nach.

    Eigenkapital kann in erster Linie über die Ausgabe neuer Aktien, aber auch zum Beispiel über die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe generiert werden.

    Vonovia will für die Aktien des schwedischen Unternehmens der sogenannten Klasse A und B jeweils 38 Schwedische Kronen zahlen. 316 Kronen werde für jede Vorzugsaktie geboten. Die Annahmefrist für das Gebot an die Victoria-Park-Aktionäre soll voraussichtlich um den 25. Mai beginnen und um den 18. Juni enden. Das Unternehmen rechnet, dass die Transaktion bis Ende Juni abgeschlossen ist.

    "Wir freuen uns sehr, dass wir uns zum ersten Mal im schwedischen Markt engagieren können", sagte Unternehmenschef Rolf Buch. "Mit Victoria Park wollen wir in ein Unternehmen investieren, das genau denselben Prinzipien der Unternehmensführung wie den unseren folgt." Der schwedische Wohnimmobilienmarkt funktioniere in ähnlicher Weise und unterliege ähnlicher Regulierung und wirtschaftlichen Mechanismen wie der deutsche Markt.

    Nach zwei Übernahmen in Österreich und einer Partnerschaft in Frankreich ist die geplante Übernahme von Victoria Park der nächste Schritt der Bochumer in einen ausländischen Markt. Schweden sei Teil einer internationalen Expansionsstrategie, hiess es.

    Vonovia erhöhte unterdessen nach dem erfolgreichen Kauf des österreichischen Konkurrenten Buwog das Jahresziel. Das Unternehmen erwarte nun für 2018 ein operatives Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations I (FFO I) - in Höhe von 1,03 bis 1,05 Milliarden Euro nach 921 Millionen Euro im Vorjahr, teilte Vonovia weiter mit. Bislang war der Immobilienkonzern für das laufende Jahr von einem operativen Ergebnis von 960 bis 980 Millionen Euro ausgegangen, allerdings ohne die Buwog.

    Im ersten Quartal liefen die Geschäfte für Vonovia vor allem aufgrund der Wohnungsnot in den Metropolen gut. Die Mieten steigen dort seit Jahren, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zudem profitiert Vonovia von einem hochwertigeren Wohnungsbestand, Dienstleistungen rund um Gebäude und geringeren Finanzierungskosten. Das operative Ergebnis - gemessen am FFO I - erhöhte sich im ersten Quartal um knapp zwölf Prozent auf 243,6 Millionen Euro. Die Mieteinnahmen stiegen leicht auf 418 Millionen Euro.

    Die Aufwendungen für die Instandhaltung und Modernisierung kletterten gleichzeitig auf 221,1 Millionen Euro - das war gut 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Leerstand war weiter gering. Unter dem Strich ging der Überschuss um ein Prozent auf 129,2 Millionen Euro zurück./mne/jkr /fba

    Drucken
  • 03.05.2018 Vonovia expandiert über 900 Millionen Euro teuren...

    Vonovia expandiert über 900 Millionen Euro teuren Zukauf nach Schweden

    03.05.2018| 07:10:17

    BOCHUM (awp international) - Deutschlands grösster Immobilienkonzern Vonovia will in den schwedischen Markt einsteigen. Das Unternehmen biete für den Konkurrenten Victoria Park insgesamt knapp 9,6 Milliarden Schwedische Kronen (rund 900 Mio Euro) in bar, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bochum mit.

    Der Kaufpreis werde vorerst über Kredite finanziert. Mittelfristig will sich die Gesellschaft aber frisches Eigenkapital in Höhe von zirka einer Milliarde Euro besorgen. "Ob, wann und in welcher Weise eine solche Massnahme durchgeführt werden wird, hängt dabei insbesondere von den Marktgegebenheiten ab", hiess es.

    Eigenkapital kann in erster Linie über die Ausgabe neuer Aktien, aber auch über die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe generiert werden.

    Vonovia hat zudem nach der erfolgreichen Übernahme des österreichischen Konkurrenten Buwog sein Jahresziel erhöht. Das Unternehmen erwarte nun für 2018 ein operatives Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations I, kurz FFO I - in Höhe von 1,03 bis 1,05 Milliarden Euro nach 921 Millionen Euro im Vorjahr, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bochum mit. Bislang war Vonovia für das laufende Jahr von einem operativen Ergebnis von 960 bis 980 Millionen Euro ausgegangen, allerdings ohne die Buwog.

    Im ersten Quartal liefen die Geschäfte für Vonovia vor allem aufgrund der Wohnungsnot in den Metropolen gut. Die Mieten steigen dort seit Jahren, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zudem profitiert Vonovia von einem hochwertigeren Wohnungsbestand, Dienstleistungen rund um Gebäude und geringeren Finanzierungskosten.

    Das operative Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations I, kurz FFO I - erhöhte sich im ersten Quartal um knapp zwölf Prozent auf 243,6 Millionen Euro. Die Mieteinnahmen stiegen leicht auf 418 Millionen Euro.

    Die Aufwendungen für die Instandhaltung und Modernisierung kletterten gleichzeitig auf 221,1 Millionen Euro - das war gut 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Leerstand war weiter gering. Unter dem Strich ging der Überschuss um ein Prozent auf 129,2 Millionen Euro zurück./mne/zb

    /mne/zb

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Immobilien
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol VNA
Valor 21644750
ISIN DE000A1ML7J1

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.87%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.24 -0.57%
Perf. 3M +0.97 +2.39%
Perf. laufendes Jahr +1.72 +4.32%
Perf. 52W   +0.07%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Generalversammlung (09.05.2018)
Instrument Instrumentzuteilung/Platzierung (07.05.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 42.01 +1.01% 1'296'316 18.01.2019
LSE Europ M 41.945 +0.68% 55'973 18.01.2019
TRADEcho 3cy 36.9279 -0.41% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 41.69 (17.01.2019)
Vortagestief 41.38 (17.01.2019)
Hoch 1W 42.07 (18.01.2019)
Tief 1W 40.32 (10.01.2019)
Hoch 1M 42.07 (18.01.2019)
Tief 1M 39.40 (02.01.2019)
Hoch 3M 43.36 (30.11.2018)
Tief 3M 39.40 (02.01.2019)
Hoch 1J 44.91 (31.08.2018)
Tief 1J 35.06 (06.02.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG