Logo money-net.ch

Dufry N

(85.92 | -0.34 | -0.39% | 24.05.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 86.26   Datum 23.05.2019
Eröffnung 86.80   Zeit 09:00:09
Letzter 85.92   Zeit 17:30:51
Vol. Letzter 9   Volumen 222'765
+/- -0.34   +/-% -0.39%
Geld 85.72   Brief 87.60
Geld Vol 1'000   Brief Vol 200
Hoch 87.60   Tief 85.76
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 4
Dividende ex Datum 14.05.2019
Zahlbar Datum 16.05.2019
Rendite 4.66%
Nominalwert 5
Anzahl Aktien 50'567'166
Marktkapital in Mio. 4'344.73
Umsatz Vormonat 460'651'861

Aktuelle News

  • 14.05.2019 Dufry beschleunigt organisches Wachstum im ersten...

    Dufry beschleunigt organisches Wachstum im ersten Quartal

    14.05.2019| 18:18:20

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2019 beim Umsatz weiter zugelegt. Trotz Währungsturbulenzen in Brasilien und Argentinien beschleunigte sich das organische Wachstum gegenüber dem Vorquartal. An der Börse werden die Neuigkeiten erfreut aufgenommen.

    In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Verkäufe um 3,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken. Obwohl die reiseintensiven Ostertage in diesem Jahr in das zweite Quartal fielen, lag das organische Wachstum bei +2,0 Prozent nach +1,8 Prozent im Schlussquartal 2018.

    Mit Ausnahme von Lateinamerika hätten alle Regionen zu den soliden Resultaten beigetragen, sagte Dufry-CEO Julian Diaz am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Insbesondere in der Region Asien-Pazifik stieg der Umsatz dank neuen Konzessionen organisch um kräftige 17,3 Prozent an. Aber auch in den Regionen Europa/Afrika und Nordamerika erhöhten sich die Umsätze im ersten Quartal.

    Lateinamerika bremst

    In Lateinamerika wurde die Gruppe wie schon in den Vorquartalen von den Währungsschwierigkeiten in Brasilien und insbesondere in Argentinien belastet. Insgesamt ging der Umsatz in der Region organisch um fast 11 Prozent zurück. "Die tiefere Kaufkraft von brasilianischen und argentinischen Reisenden wirkte sich in verschiedenen Ländern in Südamerika negativ aus", erklärte der Dufry-Chef.

    In Brasilien habe sich aber in den letzten Wochen eine leichte Verbesserung abgezeichnet. "Wir hoffen, dass sich dieser Trend in den Sommermonaten weiter akzentuiert", so Diaz. Dagegen bleibe das Umfeld in Argentinien unverändert herausfordernd und im laufenden Jahr könne nicht mit Besserung gerechnet werden.

    Hoher Verlust

    Die für das erste Quartal ausgewiesenen Gewinnzahlen sind aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandard IFRS 16 nur schwer mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Umstellung betrifft das Unternehmen stark, zumal unter dem neuen Standard der fixe Teil der Konzessionen kapitalisiert wird.

    Als vergleichbare Grösse erhöhte sich der Bruttogewinn um 4,2 Prozent auf 1,36 Milliarden und die entsprechende Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 60,3 Prozent. Der operative Cashflow lag dagegen mit 159,3 Millionen unter dem Vorjahreswert von 164,7 Millionen.

    Der bereinigte Gewinn auf Stufe EBIT, den Dufry als wichtige operative Grösse etablieren will, wird auf 46 Millionen beziffert, bei einer entsprechenden Marge von 2,4 Prozent. Unter dem Strich resultierte im saisonal schwächsten Quartal ein hoher Verlust von 109,5 Millionen nach einem Fehlbetrag von 47,5 Millionen in der Vorjahresperiode, was laut Diaz "im Rahmen der Erwartungen" liegt.

    Ausblick zuversichtlich

    Für das Gesamtjahr zeigt sich Dufry in der Mitteilung zuversichtlich. So habe sich im Monat April das organische Wachstum auf +2,4 Prozent beschleunigt, führte der Firmenchef aus. Auf eine konkrete Guidance für das Gesamtjahr wollte sich Diaz aber nicht festlegen. Mittelfristig wird weiterhin ein organisches Wachstum von 3 bis 4 Prozent angestrebt und auch die Dividendenpolitik, wonach die Ausschüttung mindestens auf Vorjahresniveau erfolgen soll, wurde bestätigt.

    An der Börse wurden die Zahlen zum ersten Quartal positiv aufgenommen. Bereinigt um den Dividendenabschlag von 4 Franken legten die Aktien zu. Nominal verloren die Titel 1,76 Franken auf 88,76 Franken, ein Minus von 1,9 Prozent.

    an/tp

    Drucken
  • 14.05.2019 Dufry beschleunigt organisches Wachstum im ersten...

    Dufry beschleunigt organisches Wachstum im ersten Quartal

    14.05.2019| 15:03:50

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2019 beim Umsatz weiter zugelegt. Trotz Währungsturbulenzen in Brasilien und Argentinien beschleunigte sich das organische Wachstum gegenüber dem Vorquartal. An der Börse werden die Neuigkeiten erfreut aufgenommen.

    In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Verkäufe um 3,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken. Obwohl die reiseintensiven Ostertage in diesem Jahr in das zweite Quartal fielen, lag das organische Wachstum bei +2,0 Prozent nach +1,8 Prozent im Schlussquartal 2018.

    Mit Ausnahme von Lateinamerika hätten alle Regionen zu den soliden Resultaten beigetragen, sagte Dufry-CEO Julian Diaz am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Insbesondere in der Region Asien-Pazifik stieg der Umsatz dank neuen Konzessionen organisch um kräftige 17,3 Prozent an. Aber auch in den Regionen Europa/Afrika und Nordamerika erhöhten sich die Umsätze im ersten Quartal.

    Lateinamerika bremst

    In Lateinamerika wurde die Gruppe wie schon in den Vorquartalen von den Währungsschwierigkeiten in Brasilien und insbesondere in Argentinien belastet. Insgesamt ging der Umsatz in der Region organisch um fast 11 Prozent zurück. "Die tiefere Kaufkraft von brasilianischen und argentinischen Reisenden wirkte sich in verschiedenen Ländern in Südamerika negativ aus", erklärte der Dufry-Chef.

    In Brasilien habe sich aber in den letzten Wochen eine leichte Verbesserung abgezeichnet. "Wir hoffen, dass sich dieser Trend in den Sommermonaten weiter akzentuiert", so Diaz. Dagegen bleibe das Umfeld in Argentinien unverändert herausfordernd und im laufenden Jahr könne nicht mit Besserung gerechnet werden.

    Hoher Verlust

    Die für das erste Quartal ausgewiesenen Gewinnzahlen sind aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandard IFRS 16 nur schwer mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Umstellung betrifft das Unternehmen stark, zumal unter dem neuen Standard der fixe Teil der Konzessionen kapitalisiert wird.

    Als vergleichbare Grösse erhöhte sich der Bruttogewinn um 4,2 Prozent auf 1,36 Milliarden und die entsprechende Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 60,3 Prozent. Der operative Cashflow lag dagegen mit 159,3 Millionen unter dem Vorjahreswert von 164,7 Millionen.

    Der bereinigte Gewinn auf Stufe EBIT, den Dufry als wichtige operative Grösse etablieren will, wird auf 46 Millionen beziffert, bei einer entsprechenden Marge von 2,4 Prozent. Unter dem Strich resultierte im saisonal schwächsten Quartal ein hoher Verlust von 109,5 Millionen nach einem Fehlbetrag von 47,5 Millionen in der Vorjahresperiode, was laut Diaz "im Rahmen der Erwartungen" liegt.

    Ausblick zuversichtlich

    Für das Gesamtjahr zeigt sich Dufry in der Mitteilung zuversichtlich. So habe sich im Monat April das organische Wachstum auf +2,4 Prozent beschleunigt, führte der Firmenchef aus. Auf eine konkrete Guidance für das Gesamtjahr wollte sich Diaz aber nicht festlegen. Mittelfristig wird weiterhin ein organisches Wachstum von 3 bis 4 Prozent angestrebt und auch die Dividendenpolitik, wonach die Ausschüttung mindestens auf Vorjahresniveau erfolgen soll, wurde bestätigt.

    An der Börse werden die Zahlen zum ersten Quartal erfreut aufgenommen. Die Titel verlieren bis 14.45 Uhr lediglich 1,6 Prozent oder 1,44 Franken auf 89,08 Franken, trotz dem heutigen Dividendenabgang in Höhe von 4 Franken je Aktie. In Analystenkommentaren wird insbesondere die organische Entwicklung sowie die verbesserte Bruttomarge positiv hervorgehoben.

    an/tp

    Drucken
  • 14.05.2019 Dufry erzielt im ersten Quartal mehr Umsatz - Hoh...

    Dufry erzielt im ersten Quartal mehr Umsatz - Hoher Verlust

    14.05.2019| 07:28:22

    Basel (awp) - Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2019 beim Umsatz weiter zugelegt. Unter dem Strich resultierte erwartungsgemäss ein hoher Verlust, wobei bei den Gewinnzahlen der Vergleich mit dem Vorjahr durch den neuen Rechnungslegungsstandart IFRS 16 erschwert wird. Für das laufende Jahr zeigt sich Dufry zuversichtlich und rechnet mit einer Beschleunigung beim organischen Wachstum.

    Die Verkäufe stiegen um 3,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken. Organisch entspreche dies einem Wachstum von 2,0 Prozent, teilte Dufry am Dienstag mit. Zudem wirkten sich die Währungen mit +1,4 Prozent positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 1,36 Milliarden, die entsprechende Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 60,3 Prozent. Mit den Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Bruttogewinn leicht übertroffen.

    Hoher Verlust

    Bei den Gewinnzahlen hatten die meisten Experten keine Prognosen gewagt, zumal der Vorjahresvergleich aufgrund der Umstellung zu IFRS 16 erschwert war. Die Umstellung betrifft das Unternehmen sehr stark, zumal unter dem neuen Standard der fixe Teil der Konzessionen kapitalisiert wird.

    Den bereinigten operativen Gewinn auf Stufe EBIT beziffert Dufry auf 46 Millionen, bei einer entsprechenden Marge von 2,4 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust im saisonal schwächsten Quartal von 109,5 Millionen nach einem Fehlbetrag von 47,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Auf bereinigter Basis lag das Reinergebnis bei -8,8 Millionen.

    Besser vergleichbar mit dem Vorjahr ist dagegen die Entwicklung bei den Cashflows. So erreichte der operative Cashflow im ersten Quartal 159,3 Millionen nach 164,7 Millionen im Vorjahr. Der Equity-Free-Cash-Flow lag bei -123 Millionen nach -103 Millionen im Vorjahr.

    Brasilien und Argentinien mit starkem Rückgang

    Bei den Regionen machten dem Unternehmen im wichtigen Markt Südamerika die Währungsturbulenzen in Argentinien und Brasilien schwer zu schaffen. Auf organischer Ebene schrumpfte die Region um 10,8 Prozent. Allerdings hätten sich die Geschäfte in Mexiko und in der Karibik gut entwickelt, heisst es weiter. Dank neuen Konzessionen stieg dagegen der Umsatz in der Region Asien-Pazifik und im Mittleren Osten um 17,3 Prozent an.

    In Nordamerika lag das organische Wachstum bei 5,3 Prozent, was Dufry hauptsächlich auf eine gute Entwicklung im "Duty-paid"-Geschäft zurückführt. In der Region Europa und Afrika lag das organische Wachstum bei 2,4 Prozent.

    Ausblick zuversichtlich

    Für das Gesamtjahr zeigt sich Dufry in der Mitteilung zuversichtlich. So habe sich im Monat April das organische Wachstum auf +2,4 Prozent beschleunigt. Konkrete Angaben zum Gesamtjahr werden in der Mitteilung nicht gemacht. Dagegen wurden die Mittelfristziele bestätigt. Demnach will Dufry jährlich organisch um 3 bis 4 Prozent wachsen und dabei einen Equity Free Cash Flow von 350 bis 400 Millionen Franken erzielen.

    an/cf

    Drucken
  • 02.05.2019 Dufry festigt Partnerschaft mit Holland America Line

    Dufry festigt Partnerschaft mit Holland America Line

    02.05.2019| 07:14:57

    Basler (awp) - Der Reisedetailhändler Dufry festigt seine Partnerschaft mit dem Kreuzfahrtunternehmen Holland American Line. Dabei unterzeichnet Dufry zusätzliche Verträge für den Betrieb von Duty-Free-Shops an Bord von sechs neuen Schiffen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Die Verträge liefen über fünf Jahr und brächten Dufry zusätzlichen Ladenflächen von über 1'500 Quadratmetern. Damit sei man nun insgesamt auf 15 Schiffen der Flotte von Holland America präsent bei einer Ladenfläche von über 3'500 Quadratmetern, teilte der Reisedetailhändler weiter mit.

    Mit dem Deal stärke das Unternehmen seinen Kreuzfahrt-Kanal und somit die Präsenz in einem Geschäft mit Wachstumspotenzial. Denn gemäss der Cruise Lines International Association werde für die Kreuzfahrt-Industrie 2019 ein Wachstum von 6 Prozent erwartet - bei geschätzten 30 Millionen Passagieren.

    jl/kw

    Drucken
  • 03.04.2019 Alcon ersetzt Julius Bär im SMI - SMI und SLI wer...

    Alcon ersetzt Julius Bär im SMI - SMI und SLI werden "noch pharmalastiger"

    03.04.2019| 10:45:17

    (Meldung vom Vorabend mit Analystenkommentar und Kursentwicklung ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Abspaltung des Augenheilsparte Alcon vom Mutterkonzern Novartis und dessen Kotierung an der Schweizer Börse SIX führt nächste Woche zu Anpassungen der Börsenindizes. Laut Analysten werden SMI und SLI dadurch noch pharma- und medtech-lastiger.

    Die Aktien von Julius Bär fallen für die neu aufgenommenen Alcon-Titel aus dem 20 Titel umfassenden SMI (Swiss Market Index). Im Leitindex werden dann aus der Branche nur noch die beiden Grossbankenpapiere von Credit Suisse und UBS vertreten sein.

    Zu Veränderungen kommt es dadurch auch bei weiteren Indizes: Im 30 Titel umfassenden SLI (Swiss Leader Index) verdrängt Alcon die Titel von Dufry; und aus dem Mid-Cap-Index (SMIM) fallen die Papiere des Backwarenkonzerns Aryzta. Zudem verlassen Adecco den SPI Large und Meyer Burger den SPI Mid.

    Als Kriterien für die Aufnahme und den Ausschluss zieht die Indexkommission der Schweizer Börse die durchschnittliche Free-Float-Börsenkapitalisierung sowie die Liquidität eines zurückliegenden Jahres heran.

    Unterschiedliche Termine

    Die betroffenen Indizes werden zum 9. April und 10. April 2019 ausserordentlich angepasst, wie die SIX am Dienstagabend mitteilte. Die Aufnahme von Alcon in den SMI erfolgt dabei auf den 9. April, der Ausschluss von Julius Bär dagegen erst am 10. April. Dass der Wechsel nicht am gleichen Tag erfolgt, hat technische Gründe, wie ein Sprecher der SIX gegenüber AWP erklärte.

    Der Börsengang von Alcon ist einer grössten in Europa im laufenden Jahr. Die Schweizer Börse hatte bereits früher angekündigt, dass Alcon ausserplanmässig in den Leitindex aufgenommen werde. Offen war jedoch, wer den SMI verlassen muss und welche Auswirkungen das auf die weiteren Indizes hat.

    Mehr Gewicht für Novartis/Alcon

    Durch die Aufnahme von Alcon wird der Pharma-/Medtechanteil im SMI und SLI grösser, wie die Analyten der ZKB vorrechnen. Denn bislang wurde Novartis (inklusive Alcon) im SMI auf 18 Prozent gekappt, im SLI auf 9 Prozent.

    Laut den ZKB-Schätzungen dürfte Alcon eine Gewichtung von rund 2,3 bis 3,5 Prozent im SMI einnehmen. Weil Novartis bei 18 Prozent gekappt bleibe, kämen Novartis und Alcon zusammen nun auf eine Gewichtung von 20 bis 21,5 Prozent. Im SLI komme zum gekappten Novartis-Anteil von 9 Prozent nun ein Anteil von Alcon von 3,5 bis 4,5 Prozent hinzu, hiess es weiter.

    Mit Roche und Lonza (SMI) sowie Sonova und Vifor Pharma (SLI) sind weitere Pharma- und Medtechpapiere in den Top-20 und Top-30-Indizies vertreten.

    Bär überraschend im Plus

    An der Börse haben die Indexanpassungen am Mittwoch nicht die erwarteten Folgen. So zählen Julius Bär um 10 Uhr mit einem Plus von 2,3 Prozent zu den grössten Gewinnern im SMI. Für manche Händler kam dies überraschend, zumal der Titel vorbörslich im Minus war. Andere wiederum sagen, der Ausschluss aus dem SMI sei - weil erwartet - bereits eingepreist worden.

    Ein Rückgang des Aktienkurs hätte eine gewisse Logik gehabt, weil Index-Fondsmanager wegen der neuen Indexzusammensetzung ihre Bestände verschieben müssen. Dieser Indexeffekt werde jedoch von positiven Geschäftsaussichten überlagert, ist im Handel zu hören.

    Relativ gut schneiden im SMI die beiden oft als "Wackelkandidaten" für einen SMI-Verbleib bezeichneten Adecco (+1,3%) und SGS (+0,8%) ab. Im SLI geben derweil die "Absteiger" Dufry um 0,2 Prozent nach.

    uh/tp/rw/ys

    Drucken
  • 02.04.2019 Alcon ersetzt Julius Bär im SMI - Dufry fliegt au...

    Alcon ersetzt Julius Bär im SMI - Dufry fliegt aus SLI, Aryzta aus dem SMIM

    02.04.2019| 19:11:24

    (ergänzt mit weiteren Details und Verknüpfungen aller beteiligten Firmen)

    Zürich (awp) - Die Abspaltung des Augenheilkonzerns Alcon vom Mutterkonzern Novartis und dessen Kotierung an der Schweizer Börse SIX führt nächste Woche zu ausserordentlichen Anpassungen der Börsenindizes. Die Aktien von Julius Bär fallen für die neu aufgenommenen Alcon-Titel aus dem 20 Titel umfassenden Swiss Market Index SMI.

    Von Alcon verdrängt werden zudem die Papiere von Dufry aus dem 30 Titel umfassenden Swiss Leader Index SLI und diejenigen von Aryzta aus dem Mid-Cap-Index SMIM.

    Die betroffenen Indizes werden zum 9. April und 10. April 2019 angepasst, wie die SIX am Dienstagabend mitteilte. Die Aufnahme von Alcon in den SMI erfolgt dabei auf den 9. April, der Ausschluss von Julius Bär dagegen erst am 10. April. Dass der Wechsel nicht am gleichen Tag erfolgt, hat technische Gründe, wie ein Sprecher der SIX gegenüber AWP erklärte.

    Der Börsengang von Alcon ist einer grössten Börsengänge in Europa im laufenden Jahr. Die Schweizer Börse hatte bereits früher angekündigt, dass Alcon ausserplanmässig in den Leitindex aufgenommen wird. Offen war jedoch, wer die Reihen des 20 Titel umfassenden Index verlassen muss und welche Auswirkungen das auf die weiteren Indizes hat.

    uh/tp

    Drucken
  • 14.03.2019 Dufry legt im Schlussquartal zu - Aussichten durc...

    Dufry legt im Schlussquartal zu - Aussichten durchwachsen

    14.03.2019| 17:19:33

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Der Reise-Detailhändler Dufry hat 2018 den Umsatz und den Gewinn gesteigert. Dabei nahm das Unternehmen nach dem schwachen dritten Quartal im Schlussquartal wieder etwas an Fahrt auf und stellt nun für 2019 eine graduelle Steigerung in Aussicht. Die mittelfristige Guidance für das organische Wachstum wurde jedoch gesenkt.

    "Unvorhersehbare Ereignisse in der Vergangenheit haben uns dazu bewogen, für die Zukunft vorsichtiger zu sein", sagte Dufry-Chef Julian Diaz am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz.

    Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 3,7 Prozent auf 8,68 Milliarden Franken. Organisch lag das Plus bei 2,7 Prozent. Der Betriebsgewinn (EBITDA) legte um 3,3 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken zu. Die EBITDA-Marge lag mit 12,0 Prozent auf Vorjahresniveau.

    Der EBIT fiel dagegen mit 371,4 Millionen 11 Prozent unter dem Vorjahr aus. Die Diskrepanz erklärt Dufry mit den übrigen operativen Kosten, welche auf Eröffnungen und Schliessungen von Betrieben zurückzuführen seien.

    Der Reingewinn nach Minderheiten lag denn auch trotz des Anstiegs von 26 Prozent auf 71,8 Millionen deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Brasilien, Argentinien und Spanien belasten

    Der Blick auf das organische Wachstum zeigt, dass sich Dufry im Schlussquartal wieder stabilisieren konnte. Nach der starken ersten Jahreshälfte mit einem organischen Wachstum von 5,5 Prozent, waren die Basler im dritten Jahresviertel leicht ins Minus gerutscht. Im vierten Quartal stand dann aber wieder ein Plus von 1,8 Prozent zu Buche.

    Das schwächere zweite Semester wird insbesondere mit der schwachen Entwicklung in Schlüsselmärkten wie Brasilien, Argentinien und Spanien begründen. In Lateinamerika litt Dufry dabei unter der Währungsschwäche. So nahmen die lokalen Währungen in Brasilien und Argentinien gegenüber dem US-Dollar deutlich ab, worunter die Kaufkraft der heimischen Passagiere stark litt.

    Aber auch die schwache Entwicklung in Spanien belastete, wie die Ergebnisse zu dritten Quartal gezeigt hatten. Zwar verlagerte sich ein Teil der Touristenströme in der Hochsaison in andere Regionen wie Türkei und Griechenland, der Rückgang in Spanien konnte damit aber nicht vollends wettgemacht werden.

    Das Anziehen im Schlussquartal begründet Dufry vor allem mit den positiven Beitrag aus Neueröffnungen. Genannt werden Honkong und Australien.

    Mittelfristausblick gesenkt

    Die positive Dynamik im Schlussquartal hat sich im neuen Jahr fortgesetzt. Dufry beziffert das Umsatzwachstum in den Monaten Januar und Februar auf über 3 Prozent und rechnet für 2019 mit einer graduellen Steigerung des organischen Wachstums. Die Verbesserung im neuen Jahr wird hauptsächlich mit dem Beitrag neuer Konzessionen begründet. In Brasilien, Argentinien und zu einem etwas geringeren Maas in Spanien sei allerdings weiterhin mit Gegenwind zu rechen.

    Die Basler senkten ihre mittelfristige Guidance für das organischen Wachstum auf 3 bis 4 Prozent, nachdem man zuvor 5 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt hatte.

    Durchmischte Bewertung der Ergebnisse

    In Analystenkreisen wurden die Ergebnisse durchmischt bewertet. So bezeichnet die ZKB die gesenkte mittelfristige Aussicht als "eher enttäuschend". Gleichzeitig wird die anziehende Dynamik als positiv gesehen. Auch beeindruckte die - trotz der teilweise schwierigen Marktbedingungen - gehaltene EBITDA-Marge von 12,0 Prozent.

    Ausserdem überzeugte die starke Free-Cashflow-Generierung, welche eine Dividendenerhöhung erlaubte. Die vorgeschlagenen 4,00 Franken je Aktie übertrafen denn auch die Erwartungen der Analysten. Diese gingen gemäss AWP-Konsens von 3,76 Franken aus. Im Vorjahr wurden 3,75 Franken ausbezahlt.

    An der Börse fiel die Reaktion positiv aus. Bis um 16.05 Uhr legen die Dufry-Aktien um 2,9 Prozent zu auf 101,80 Franken.

    jl/ys

    Drucken
  • 14.03.2019 Dufry-Aktien legen nach Stabilisierung im Schluss...

    Dufry-Aktien legen nach Stabilisierung im Schlussquartal leicht zu

    14.03.2019| 10:32:15

    Bern (awp) - Die Aktien von Dufry legen am Donnerstag zum Börsenauftakt leicht zu. Nach der deutlichen Abschwächung im dritten Quartal stabilisierte sich die Geschäftsentwicklung des Reise-Detailhändlers im Schlussquartal. Zudem erwartet Dufry für 2019 wieder eine graduelle Steigerung des organischen Wachstums. Auch die leicht höhere Dividende dürfte gefallen.

    Bis um 9.15 Uhr notieren Dufry 0,3 Prozent auf 99,24 Franken zu. Damit liegen sie nur knapp über dem Gesamtmarkt, der gemessen am SMI notiert 0,2 Prozent im Plus liegt.

    Der Umsatz lag im oberen Drittel der vom Unternehmen vorgegebenen Bandbreite und damit leicht oberhalb der Erwartungen. Insbesondere die organische Wachstumsbeschleunigung heben Analysten dabei positiv hervor. Der Vontobel-Analyst sieht darin ein positives Zeichen. Und auch sein Berufskollege von Baader Helvea findet Gefallen an der Beschleunigung im Schlussquartal.

    Zudem sei die Stabilisierung der EBITDA-Margen unter den schwierigen Marktbedingungen in einigen Regionen eine starke Leistung, heisst es bei Baader Helvea weiter. Auch die UBS hebt hervor, dass Kosteneinsparungen den EBITDA stützen.

    Mit Blick auf das laufende Jahr sprach Dufry von einer positiven Entwicklung in den ersten beiden Monaten und rechnet organisch im Lauf des Jahres mit einer zunehmenden Verbesserung. So hebt Baader Helvea denn auch die Zuversicht des Unternehmens für 2019 hervor. Die UBS betont dagegen die gesenkte mittelfristige Guidance für das Umsatzwachstum von 3-4 Prozent (zuvor 5-6%).

    Mit der vorgeschlagenen Dividende je Aktie von 4,00 Franken übertraf Dufry zudem die Erwartungen. Gemäss AWP-Konsens gingen die Analysten von 3,76 Franken aus.

    jl/tt

    Drucken
  • 14.03.2019 Dufry nimmt nach schwachem Q3 zum Jahresende wied...

    Dufry nimmt nach schwachem Q3 zum Jahresende wieder etwas an Fahrt auf

    14.03.2019| 09:28:57

    (ausführliche Fassung)

    Basel (awp) - Dufry hat 2018 weiter zugelegt. Das Wachstums schwächte sich im zweiten Semester aber stark ab. Insbesondere in Brasilien, Argentinien und Spanien hatte der Reise-Detailhändler zu kämpfen. Nachdem im dritten Quartal organisch gar ein Rückgang resultierte, zog das Wachstum im Schlussquartal aber wieder an. Und für 2019 wird nun wieder eine graduelle Steigerung erwartet.

    Konkret steigerte Dufry 2018 den Umsatz um 3,7 Prozent auf 8,68 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Plus bei 2,7 Prozent. Der Betriebsgewinn (EBITDA) legte um 3,3 Prozent auf 1'040 Millionen Franken zu. Die EBITDA-Marge lag mit 12,0 Prozent auf Vorjahresniveau.

    Gewinn deutlich unter Erwartungen

    Der EBIT lag dagegen mit 371,4 Millionen 11,3 Prozent unter dem Vorjahr. In der Mitteilung wird dies mit dem übrigen Betriebsergebnis ("other operational result") erklärt, welches 49,3 Millionen im Minus lag. Der Verlust sei hauptsächlich auf Kosten im Zusammenhang mit Eröffnung und Schliessungen von Betrieben zurückzuführen. Dazu komme ein positiver Einmaleffekt von 53,3 Millionen im Vorjahr.

    Unter dem Strich resultierte zwar ein höhere Gewinn von 135,4 nach 110,9 Millionen im Vorjahr. Und der Gewinn nach Minderheiten stieg gar um 26,4 Prozent auf 71,8 Millionen Franken. Dennoch wurde die Erwartung der Analysten für den Gewinn nach Minderheiten deutlich verfehlt. Gemäss AWP-Konsens gingen diese von 111,8 Millionen aus. Der Umsatz lag dagegen leicht über den Prognosen und der EBITDA nur knapp darunter.

    Bereits im Vorjahr hat Dufry die Ausschüttung einer Dividende wieder aufgenommen. Und wie angekündigt sollen die Aktionäre auch in diesem Jahr wieder am Gewinn beteiligt werden. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividende von 4,00 Franken je Aktie vor, nach 3,75 Franken im Vorjahr.

    Brasilien, Argentinien und Spanien belasten

    In der zweiten Jahreshälfte litt Dufry insbesondere in Lateinamerika unter Währungsschwächen. Besonders in den Hauptmärkten Brasilien und Argentinien hätten sich die lokalen Währungen gegenüber dem US-Dollar deutlich abgeschwächt, hiess es im Communiqué. Die Kaufkraft der lokalen Passagiere wurde dadurch stark belastet. Über das Jahr wies die Region organisch denn auch ein Minus von 3,5 Prozent auf.

    Aber auch die schwache Entwicklung in Spanien belastete. Dies zeigten die Ergebnisse zum dritten Jahresviertel. Obwohl sich ein Teil der Touristenströme in der Hochsaison zwar in andere Regionen wie Türkei und Griechenland verlagerte, konnte der Rückgang nicht vollständig kompensiert werden.

    Vor diesen Hintergründen kam es denn im zweiten Semester zu einer deutlichen Abschwächung des organischen Wachstums. Während im ersten Halbjahr das Wachstum noch bei 5,5 Prozent lag, rutsche es im dritten Jahresviertel sogar ins Minus (-0,7). Im Schlussquartal zeigt sich mit +1,8 Prozent aber wieder eine Verbesserung.

    Dufry begründete die Steigerung zum Ende des Jahres hauptsächlich mit dem positiven Beitrag aus Neueröffnungen in Asien, namentlich Hongkong und Australien.

    Positive Entwicklung für 2019 erwartet

    Für das laufende Jahr rechnet Dufry nun mit einer graduellen Steigerung des organischen Wachstums. Auch in den kommenden Quartalen sei zwar mit Gegenwinden in Brasilien und Argentinien wie auch zu einem geringeren Grad in Spanien zu rechnen. Basierend auf den ersten Indikationen für den Handel im laufenden Jahr gehe man aber von einer allmählichen Verbesserung aus.

    In den ersten zwei Monaten 2019 habe der Umsatz insgesamt um 3 Prozent zugelegt. Dies sei vor allem auf den Beitrag neuer Konzessionen zurückzuführen. Zum organischen Wachstum im angelaufenen Jahr macht das Unternehmen keine Angaben. Das mittelfristige organische Wachstumsziel von 3 bis 4 Prozent sieht Dufry aber wieder in Reichweite.

    jl/tt

    Drucken
  • 14.03.2019 Dufry steigert 2018 Umsatz und Gewinn

    Dufry steigert 2018 Umsatz und Gewinn

    14.03.2019| 08:32:43

    Basel (awp) - Der Reise-Detailhändler Dufry ist im Geschäftsjahr weiter gewachsen. Nach der deutlichen Abschwächung des organischen Wachstums im dritten Quartal nahm Dufry im Schlussquartal wieder etwas an Fahrt auf. Mit Blick auf 2019 rechnet Dufry trotz anhaltenden Gegenwinden in einigen Schlüsselmärkten mit einer positiven Entwicklung.

    Der Umsatz stieg 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf 8,68 Milliarden Franken, wie Dufry am Donnerstag mitteilte. Auf organischer Ebene resultierte ein Plus von 2,7 Prozent. Im ersten Halbjahr lag das organische Wachstum noch bei 5,5 Prozent. Aufgrund der schwächeren Entwicklung in Märkten wie Brasilien, Argentinien und Spanien resultierte dann im dritten Jahresviertel organisch ein Rückgang von 0,7 Prozent. Im Schlussquartal sah es mit +1,8 Prozent allerdings wieder etwas besser aus.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte um 3,3 Prozent auf 1'040 Millionen Franken zu. Die EBITDA-Marge lag mit 12,0 Prozent auf Vorjahresniveau. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 135,4 nach 110,9 Millionen im Vorjahr. Nach Minderheiten stieg der Gewinn um 26,4 Prozent auf 71,8 Franken.

    Nachdem der Reise-Detailhändler bereits im Vorjahr die Zahlung einer Dividende wieder aufgenommen hat, können sich die Aktionäre auch in diesem Jahr wieder auf eine Ausschüttung freuen. Der Generalversammlung werden 4,00 Franken je Aktie vorgeschlagen, nachdem es im Vorjahr 3,75 Franken waren.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen gemäss AWP-Konsens beim Umsatz leicht übertroffen, beim EBITDA dagegen leicht verfehlt, während der Reingewinn nach Minderheiten deutlich unter den Prognosen lag.

    Mit Blick nach vorne geht das Unternehmen weiter von Gegenwinden in einigen Märkten aus - insbesondere in Brasilien, Argentinien und zu einem geringeren Grad auch in Spanien. Der Beginn des Jahres 2019 deute aber auf eine graduelle Verbesserungen des organischen Wachstums über das Jahr hin.

    jl/pre

    Drucken
  • 06.02.2019 Gastspiel von HNA als Dufry-Grossaktionär definit...

    Gastspiel von HNA als Dufry-Grossaktionär definitiv beendet

    06.02.2019| 19:05:10

    (Meldung mit Schlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Das Gastspiel der HNA Group als Grossaktionär beim Reisedetailhändler Dufry ist beendet. Das Engagement beim Schweizer Unternehmen zahlte sich für den hochverschuldeten chinesischen Mischkonzern nicht aus.

    Nach dem Verfall von Derivaten ist der Anteil von HNA an Dufry auf unter drei Prozent von ursprünglich 20,9 Prozent gesunken, wie einer aktuellen Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX vom Mittwoch zu entnehmen ist. Damit ist der Ausstieg von HNA nun auch offiziell besiegelt.

    Am Markt werden die Neuigkeiten und die grössere Klarheit über die Besitzverhältnisse begrüsst. Die Titel gewannen am Mittwoch 1,3 Prozent auf 102,60 Franken.

    Ausstieg nun offiziell

    Seinen Anteil von mehr als einem Fünftel an Dufry hatte die chinesische Gruppe im Jahr 2017 aufgebaut. Der schrittweise Einstieg von HNA schürte am Markt Übernahmespekulationen und die Dufry-Aktien kletterten in der Folge auf ein Rekordhoch von über 170 Franken. Schon bald aber traten Zweifel auf über die finanzielle Gesundheit des chinesischen Konzerns.

    Die aggressive Akquisitionspolitik von HNA und die damit verbundene hohe Schuldenlast hatten zu einem Liquiditätsengpass geführt. Um diesen Engpass zu überbrücken, lieh HNA ihre Dufry-Aktien im Rahmen einer sogenannten Equity-Collar-Transaktion an die US-Bank JP Morgan aus, welche diese dann weiterverkaufte. Mit dem Auslaufen der in diesem Zusammenhang ausgegebenen Call- und Put-Optionen ist die Beteiligung von HNA an Dufry nun endgültig Geschichte.

    Verlustgeschäft für HNA

    Der Kurs der Dufry-Aktien wurde durch die Wirren um die Besitzverhältnisse in Kombination mit einem schwächelnden organischen Wachstum stark belastet. Bis Ende 2018 fielen die Titel deutlich unter die Marke von 100 Franken zurück und konnten sich seither nur leicht erholen. Auch wenn die genauen Konditionen und der Zeitverlauf des Beteiligungsverkaufs im Dunkeln liegen, dürfte das Engagement in Dufry für HNA ein krasses Verlustgeschäft gewesen sein.

    Der gestaffelte Rückzug von HNA rief bei Dufry andere namhafte Grossaktionäre auf den Plan. Unter anderem baute der Singapurer Staatsfond GIC wieder einen Anteil von 5,1 Prozent auf. Zuvor war GIC 2015 bereits im Zusammenhang mit der Grossübernahme von World Duty Free durch Dufry Aktionär des Basler Unternehmens gewesen, hatte seinen Anteil dann aber an die HNA-Gruppe verkauft.

    Grösster Aktionär von Dufry ist derzeit eine Aktionärsgruppe um den Verwaltungsrat, die den Angaben zufolge rund 18 Prozent an Dufry hält. Ausserdem verfügen auch der Luxusgüterkonzern Richemont und die US-Investmentgesellschaft Franklin Resources über eine Beteiligung von jeweils über 5 Prozent.

    Weitere Beteiligungen auf dem Prüfstand

    Auch nach dem Ausstieg bei Dufry bleibt die HNA Gruppe in der Schweiz präsent. Allerdings agierte die Gruppe im vergangenen Jahr bei ihren anderen Beteiligungen an Schweizer Unternehmen ebenfalls glücklos. So ist die laut verschiedenen Medienberichten laufende Suche nach einem Käufer für die Flugzeugwartungsfirma SR Technics bislang erfolglos verlaufen.

    Zudem wurden 2018 die ursprünglich geplanten Börsengänge der anderen ehemaligen Swissair-Tochterunternehmen Swissport und Gategroup aufgrund mangelnder Nachfrage und unterschiedlichen Preisvorstellungen abgeblasen. Immerhin konnte HNA für den Airline-Caterer Gategroup im Jahresverlauf mit Temasek und RRJ zusätzliche Investoren gewinnen.

    an/uh

    Drucken
  • 06.02.2019 Gastspiel von HNA als Dufry-Grossaktionär definit...

    Gastspiel von HNA als Dufry-Grossaktionär definitiv beendet

    06.02.2019| 13:20:06

    (Ergänzt um Hintergrund)

    Zürich (awp) - Das Gastspiel der HNA Group als Grossaktionär beim Reisedetailhändler Dufry ist beendet. Das Engagement beim Schweizer Unternehmen zahlte sich für den hochverschuldeten chinesischen Mischkonzern nicht aus.

    Nach dem Verfall von Derivaten ist der Anteil von HNA an Dufry auf unter drei Prozent von ursprünglich 20,9 Prozent gesunken, wie einer aktuellen Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX vom Mittwoch zu entnehmen ist. Damit ist der Ausstieg von HNA nun auch offiziell besiegelt.

    Am Markt werden die Neuigkeiten und die grössere Klarheit über die Besitzverhältnisse begrüsst. Bis zum Mittag gewinnen die Titel 1,5 Prozent auf 102,80 Franken zu.

    Ausstieg nun offiziell

    Seinen Anteil von mehr als einem Fünftel an Dufry hatte die chinesische Gruppe im Jahr 2017 aufgebaut. Der schrittweise Einstieg von HNA schürte am Markt Übernahmespekulationen und die Dufry-Aktien kletterten in der Folge auf ein Rekordhoch von über 170 Franken. Schon bald aber traten Zweifel auf über die finanzielle Gesundheit des chinesischen Konzerns.

    Die aggressive Akquisitionspolitik von HNA und die damit verbundene hohe Schuldenlast hatten zu einem Liquiditätsengpass geführt. Um diesen Engpass zu überbrücken, lieh HNA ihre Dufry-Aktien im Rahmen einer sogenannten Equity-Collar-Transaktion an die US-Bank JP Morgan aus, welche diese dann weiterverkaufte. Mit dem Auslaufen der in diesem Zusammenhang ausgegebenen Call- und Put-Optionen ist die Beteiligung von HNA an Dufry nun endgültig Geschichte.

    Verlustgeschäft für HNA

    Der Kurs der Dufry-Aktien wurde durch die Wirren um die Besitzverhältnisse in Kombination mit einem schwächelnden organischen Wachstum stark belastet. Bis Ende 2018 fielen die Titel deutlich unter die Marke von 100 Franken zurück und konnten sich seither nur leicht erholen. Auch wenn die genauen Konditionen und der Zeitverlauf des Beteiligungsverkaufs im Dunkeln liegen, dürfte das Engagement in Dufry für HNA ein krasses Verlustgeschäft gewesen sein.

    Der gestaffelte Rückzug von HNA rief bei Dufry andere namhafte Grossaktionäre auf den Plan. Unter anderem baute der Singapurer Staatsfond GIC wieder einen Anteil von 5,1 Prozent auf. Zuvor war GIC 2015 bereits im Zusammenhang mit der Grossübernahme von World Duty Free durch Dufry Aktionär des Basler Unternehmens gewesen, hatte seinen Anteil dann aber an die HNA-Gruppe verkauft.

    Grösster Aktionär von Dufry ist derzeit eine Aktionärsgruppe um den Verwaltungsrat, die den Angaben zufolge rund 18 Prozent an Dufry hält. Ausserdem verfügen auch der Luxusgüterkonzern Richemont und die US-Investmentgesellschaft Franklin Resources über eine Beteiligung von jeweils über 5 Prozent.

    Weitere Beteiligungen auf dem Prüfstand

    Auch nach dem Ausstieg bei Dufry bleibt die HNA Gruppe in der Schweiz präsent. Allerdings agierte die Gruppe im vergangenen Jahr bei ihren anderen Beteiligungen an Schweizer Unternehmen ebenfalls glücklos. So ist die laut verschiedenen Medienberichten laufende Suche nach einem Käufer für die Flugzeugwartungsfirma SR Technics bislang erfolglos verlaufen.

    Zudem wurden 2018 die ursprünglich geplanten Börsengänge der anderen ehemaligen Swissair-Tochterunternehmen Swissport und Gategroup aufgrund mangelnder Nachfrage und unterschiedlichen Preisvorstellungen abgeblasen. Immerhin konnte HNA für den Airline-Caterer Gategroup im Jahresverlauf mit Temasek und RRJ zusätzliche Investoren gewinnen.

    an/uh

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Einzelhandel, Warenhäuser
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol DUFN
Valor 2340545
ISIN CH0023405456

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.05%
Perf. laufende Woche -0.30 -0.35%
Perf. 1M -14.99 -14.80%
Perf. 3M -16.89 -16.37%
Perf. laufendes Jahr -6.86 -7.37%
Perf. 52W   -38.56%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (15.05.2019)
Instrument Barausschüttung (17.04.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 86.05 -0.24% 5'707'442 24.05.2019
SETSqx 86.31079 +0.03% 13'350 24.05.2019
Deut.Boerse 76.96 -1.69% --- 24.05.2019
Other OTC Mk 87.88 +0.90% --- 24.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 88.42 (23.05.2019)
Vortagestief 85.82 (23.05.2019)
Hoch 1W 91.10 (22.05.2019)
Tief 1W 82.50 (17.05.2019)
Hoch 1M 102.60 (25.04.2019)
Tief 1M 82.50 (17.05.2019)
Hoch 3M 110.35 (19.03.2019)
Tief 3M 82.50 (17.05.2019)
Hoch 1J 142.40 (25.05.2018)
Tief 1J 82.50 (17.05.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG