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Dividende ex Datum 12.04.2019
Zahlbar Datum 16.04.2019
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Anzahl Aktien 45'069'028
Marktkapital in Mio. 3'112.02
Umsatz Vormonat 224'234'067

Aktuelle News

  • 24.05.2019 Huawei droht laut Analysten Absatzeinbruch durch ...

    Huawei droht laut Analysten Absatzeinbruch durch US-Blockade

    24.05.2019| 15:16:41

    Hongkong/Shanghai (awp/sda/reu) - Das Geschäftsverbot für Huawei in den USA hat nach Ansicht von Analysten schwerwiegende Folgen für den chinesischen Netzwerkausrüster und Handyhersteller. Die Smartphone-Auslieferungen des Konzerns könnten in diesem Jahr um bis zu 24 Prozent zurückgehen, wenn die US-Blockade nicht aufgehoben werde.

    Dies prognostizierten Analysten der beiden Forschungsinstitute Fubon Research und Strategy Analytics am Freitag. Andere Experten rechnen in den kommenden sechs Monaten ebenfalls mit starken Einbrüchen, scheuen vor konkreten Prognosen aber zurück, da die Unsicherheiten rund um das Geschäftsverbot zu gross seien. Handyhersteller wie Samsung und Apple könnten die entstehende Lücke nach Ansicht der Experten schliessen.

    Die USA hatten Huawei vergangene Woche auf eine schwarze Liste gesetzt, die es US-Firmen untersagt, mit dem Unternehmen Geschäfte zu tätigen. US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

    Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Mehrere Firmen wie Google, Vodafone, BT gingen bereits auf Abstand zu Huawei-Produkten. Dagegen halten die Schweizer Mobilfunkanbieter Swisscom, Salt und Sunrise an Huawei-Smartphones fest.

    "Huawei könnte über kurz oder lang aus dem westeuropäischen Markt verschwinden, wenn es den Zugang zu Google verliert", zeigte sich Analystin Linda Sui von Strategy Analytics überzeugt.

    Das Unternehmen werde aber vermutlich durch die Grösse des heimischen Marktes überleben. Studien des Branchendienstes IDC zufolge hat Huawei am globalen Smartphone-Markt einen Anteil von 30 Prozent und lieferte 2018 rund 208 Millionen Smartphones aus. Die Hälfte davon ging in Länder ausserhalb Chinas. Wichtigste Region ist nach Angaben von Huawei Europa.

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  • 23.05.2019 Swiss Fibre Net treibt Glasfaserausbau voran

    Swiss Fibre Net treibt Glasfaserausbau voran

    23.05.2019| 10:08:00

    Zürich (awp) - Swiss Fibre Net (SFN) hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten fünf bis zehn Jahren über 2 Millionen Schweizer Haushalte ans Glasfasernetz zu bringen. Im Vordergrund steht dabei die Zusammenführung bestehender "Fiber to the Home" (FTTH) Netze.

    SFN ist ein Gemeinschaftsunternehmen von regionalen Energieversorgern und hat sich auf die Verbindung lokaler Glasfasernetze zum "Swiss Fibre Net" spezialisiert. Dieses Verbundsnetz stellt SFN überregional tätigen Netzdienstleistern und Mobilfunkunternehmen zur Verfügung.

    Vertrag unterzeichnet

    In einem Vertrag zwischen Salt, Sunrise und SFN seien nun die dafür nötigen Investitionen geregelt worden, teilte SFN am Donnerstag mit. Dadurch könne SFN Akquise- und Rolloutaufgaben für das nationale Glasfasernetz "Swiss Fibre Net" übernehmen. Angesprochen werden sollen laut Mitteilung vorab Netzpartner, welche bestehende Glasfasernetze haben bzw. betreiben und solche die ihre bestehenden Netze in Glasfasernetze umbauen.

    Die FTTH Netze sollen zudem für alle Dienstleistungspartner diskriminierungsfrei zugänglich sein. Dies stärke den Wettbewerb vor allem bei hybriden Anschlussleitungen, die aus einer Kombination von Glasfaser und Kupferkabel bestehen.

    sta/uh

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  • 22.05.2019 Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufssto...

    Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    22.05.2019| 14:50:52

    Zürich/London/Tokio (awp/reu) - Nach den Sanktionen der USA gegen Huawei setzen weltweit immer mehr Mobilfunkfirmen die Markteinführung neuer Smartphones des chinesischen Handykonzerns aus. Nicht so in der Schweiz: Swisscom, Salt und Sunrise planen noch keinen Verkaufsstopp.

    Der britische Mobilfunker EE will die ersten 5G-Netzwerke kommende Woche in sechs Städten einführen, darunter London. Auf 5G-fähige Mobiltelefone von Huawei soll aber zunächst verzichtet werden, sagte EE-Chef Mark Allera am Mittwoch. Zunächst müsse sichergestellt werden, dass die Geräte während ihrer gesamten Lebensdauer unterstützt würden.

    Auch bei der Mobilfunktochter Ymobile des japanischen Softbank-Konzerns heisst es, man wolle sich vor der Markteinführung eines neuen Huawei Smartphones erst vergewissern, ob der Verkauf nach Einführung der Geschäftsrestriktionen gegen Huawei durch die USA noch möglich sei.

    Ins gleiche Horn stiess am Mittwoch der japanische Internethändler Rakuten, der ebenfalls ankündigte, den Marktstart des Huawei P30 Lite zunächst zu stoppen. Die Huawei-Sanktionen führten ausserdem bereits zu grossen Verunsicherungen bei Chip-Konzernen.

    Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Im Gegensatz zur japanischen Firma Rakuten hat der Schweizer Mobilfunkkonzern Swisscom das Huawei P30 Lite bereits eingeführt. Man verfolge die weiteren Entwicklungen am Markt eng, sagte eine Sprecherin des Konzerns zur Nachrichtenagentur AWP.

    Ähnlich klingt es auch bei Salt und Sunrise. "Wir setzen unsere Verkaufsaktivitäten mit Huawei wie bisher üblich fort, inklusive den bisherigen Verkaufsformen", sagte ein Sprecher von Sunrise.

    Denn bereits verkaufte Huawei-Produkte sowie aktuell in den Geschäften erhältliche seien vom Android-Stopp nicht betroffen. Salt erklärt mit derselben Begründung: "Basierend auf diesen Information werden wir keine sofortigen Anpassungen im Verkauf vornehmen."

    Der chinesische Huawei setzt bei seinen Mobiltelefonen auf das Betriebssystem Android des US-Internetriesen Google. Weil die USA aber im Handelskrieg mit China Huawei auf eine Schwarze Liste gesetzt haben, haben es amerikanische Firmen schwer, mit den Chinesen weiter Geschäfte zu machen.

    Als Reaktion auf die Beschränkungen will Google die technische Unterstützung für Android bei Huawei aufkündigen. Damit bekommen Nutzer von Huawei-Smartphones keine Android-Updates mehr.

    Kein Zugriff mehr auf Apps

    Künftige Handy-Modelle könnten auch nicht mehr auf beliebte Apps wie den Musik- und Filmdienst Google Play Store, YouTube, den Browser Google Chrome und das E-Mail-Programm Gmail zugreifen. Um die Auswirkungen für die Konsumenten etwas abzumildern, räumte die US-Regierung Huawei eine dreimonatige Galgenfrist ein.

    Der chinesische Konzern selbst will unter dem massiven Druck der Sanktionen sein eigenes Betriebssystem spätestens zum nächsten Frühjahr einsatzbereit haben. Es solle auf Smartphones, Computern, Tablets, Fernsehern, in Autos und tragbaren Geräten laufen und mit Android-Apps kompatibel sein, kündigte der Chef der Huawei-Verbrauchersparte, Yu Chengdong, laut "Phoenix News" vom Mittwoch an.

    Huawei gehört zusammen mit Apple und Samsung zu den grössten Smartphone-Produzenten der Welt. Zudem ist Huawei der weltgrösste Netzwerkausrüster und spielt weltweit eine wichtige Rolle beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G - auch in der Schweiz, wo Sunrise mit Huawei zusammenarbeitet.

    US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit dessen Produkten Spionage für China betrieben werden kann. Huawei weist dies zurück.

    kw/cf

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  • 19.05.2019 Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    19.05.2019| 17:52:46

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ARBEITSMARKT I: Der Arbeitsmarkt boomt. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen hat dieses Jahr die Marke von 200'000 erreicht. "Gross ist der Bedarf nicht nur bei Akademikern, sondern ebenso bei vielen handwerklichen Berufen", sagt Carole Kläy vom Jobradar x28 in der "NZZ am Sonntag". Dieser wertet alle online publizierten Stellenangebote aus. Besonders gesucht sind unter anderem Pflegefachkräfte, Elektromonteure, Software-Entwickler, Schreiner und Polymechaniker. Laut einer Studie der Universität Zürich herrscht aber nicht in allen Berufen ein Mangel an Fachkräften. Bei Jobs mit einer tiefen Qualifikation besteht im Gegenteil ein Überschuss an Stellensuchenden, so in der Reinigung, Körperpflege, dem Gastgewerbe und der Hauswirtschaft. Auch bei einfacheren administrativen Jobs verschärft sich das Überangebot an Arbeitskräften. Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen daher weiterhin hoch. Derzeit sind über 90'000 Personen seit mehr als einem Jahr auf Stellensuche. (NZZaS, S. 29)

    ARBEITSMARKT II: Die Schweiz gilt als Beschäftigungswunder in einem von hoher Arbeitslosigkeit heimgesuchten Europa. Doch dieses Selbstbild stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn gemessen an der Erwerbslosenquote gemäss Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) liegt die Schweiz bei 4,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Damit kann die Schweiz im internationalen Vergleich nicht mehr glänzen. Unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) landet sie gerade mal im Mittelfeld: auf Rang 18 von 36. Vor fünf Jahren lag sie noch auf Rang 5 der OECD-Länder. Nur Südkorea, Norwegen, Japan und Mexiko wiesen damals eine tiefere Erwerbslosenquote aus. Die Schweiz ist aber nicht zurückgefallen, weil die Quote hierzulande gestiegen wäre. Vielmehr haben die anderen Länder kräftig aufgeholt. Die durchschnittliche Erwerbslosenquote in der OECD sank seit 2014 von 7,6 auf 5,3 Prozent. (SoZ, S. 37-38)

    LAFARGEHOLCIM: Der Länderchef von LafargeHolcim in der Schweiz, Nick Traber, setzt die Konzernvorgaben um und hat Leute von der Zentrale in die Werke verlagert. Seinen Beton möchte der Manager nach wie vor lokal produzieren, eine Verlagerung steht nicht an, wie er in einem Interview gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" sagte. Der Radius, in dem sich Auslieferungen lohnen, betrage maximal 200 Kilometer, führte er aus. "Knapp die Hälfte unseres Transports läuft über die Schiene. Mit dem Zug sind es circa 500 Kilometer", so der Länderchef. In Bezug auf die Strategie von Konzernchef Jan Jenisch sagte Traber, dass er diese auf die Schweiz adaptiert und eine dezentrale Organisation aufgebaut habe. "Das bedeutet etwa, dass wir jetzt eine verantwortliche Person für das Kies- und Betongeschäft in der Romandie haben", sagte er. Stellen abgebaut wurden in der Schweiz derweil primär in der lokalen Zentrale. "Wie viele genau, ist nicht öffentlich", sagte Traber jedoch. "Wir konnten aber einen grossen Teil über natürliche Fluktuation absorbieren." (FuW, Samstagsausgabe, S.10; siehe auch separate Meldung)

    NESTLÉ: Bislang verkaufte Nespresso die Kapseln entweder im Onlineshop oder in den eigenen Boutiquen. Nun ändert das Unternehmen seine Strategie und bricht mit dem ursprünglichen Geschäftsmodell, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn schon bald gibt es die Nespresso-Kapseln auch im Detailhandel. "Wir machen es einfacher für Kunden, Nespresso zu kaufen", sagt Niels Kuijer, Chef von Nespresso Schweiz. In Filialen der Warenhauskette Manor und in Bäckereien im ganzen Land eröffnet das Unternehmen sogenannte N-Points. (SoZ, S. 43)

    AIRBNB: Immer mehr Reisende buchen ihre Übernachtungen auf Airbnb. Gleichzeitig wächst das Angebot an Hotelbetten, Gästezimmern und Ferienwohnungen auf der Onlineplattform rasant. Über 35'000 Unterkünfte findet man in der Schweiz auf Airbnb. Doch der digitale Vermittler von Schlafgelegenheiten stösst vermehrt auf Widerstand, wie die SonntagsZeitung schreibt. Dieser betraf anfänglich vor allem die Innenstädte grosser Metropolen, wo der Wohnraum schon länger knapp ist. Nun stösst Airbnb auch in ländlichen Gebieten der Schweiz vermehrt auf Kritik. Interlaken beispielsweise hat im Dezember ein vorläufiges Verbot für den Bau von Zweitwohnungen sowie der Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen erlassen. (SoZ, S. 41)

    MEDIKAMENTENPREISE: Die meisten Staaten handeln mit der Pharmaindustrie Rabatte und Rückvergütungen aus. Wer wie viel zahlt, bleibt geheim. Die Schweiz ist das einzige Land, das seine Rückvergütungen und Rabatte im Internet öffentlich macht. Damit sind die Auslandpreisvergleiche nutzlos geworden, mit denen die Länder die Medikamente unterziehen, bevor sie festlegen, zu welchem Preis das Gesundheitssystem die Arzneien vergütet. Das könnte sich nun ändern, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. Morgen Montag beginnt in Genf die 72. World Health Assembly, das oberste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation. Auf der Tagesordnung steht eine Resolution, die Italien eingebracht hat und von der Schweiz und den USA unterstützt wird. Sie will Schluss machen mit dem Versteckspiel bei den Medikamentenpreisen - und nicht nur dort. "Die Resolution will in insgesamt vier Gebieten die Transparenz erhöhen: -Medikamentenpreise, Forschungsaufwand, klinische Studien und Patente", bestätigt Nora Kronig Romero, Leiterin der Abteilung Internationales im Bundesamt für Gesundheit, die als Botschafterin die Schweiz vertritt. Die Schweizer Pharmalobby Interpharma will von der Resolution nichts wissen. "Sie würde zu einer Preiskonvergenz zu Lasten der ärmeren Länder führen, indem in relativ wohlhabenderen Ländern die gleichen Preise gefordert werden wie in Niedrigpreisländern", lässt der Verband verlauten. Die Preise würden sich in der Mitte einpendeln, ärmeren Ländern drohe so ein erschwerter Zugang zu Medikamenten. (SoZ, S. 40)

    HÖHERE LÖHNE: Die Vergütungen bei den Löhnen bei den Chefs von Krankenkassen in der Schweiz sind gestiegen. Mit einem Lohn von 810'000 Franken ist Daniel Schmutz, Chef der Helsana, 2018 der Top-Verdiener, wie ein Artikel der "Schweiz am Wochenende" zeigt. Der zweite und dritte Platz gehen an die CSS-Chefin Philomena Colatrella und den Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Auffallend sei die Veränderung der Löhne im Vergleich zu 2017. Bei neun der zwölf grössten Versicherer sind die Chefsaläre gestiegen. Nur die Groupe Mutuel und die ÖKK haben weniger ausbezahlt. Bei der Basler Sympany sei ein Vergleich nicht möglich, da das Unternehmen einen Chefwechsel hinter sich hat (SaWo, S. 13).

    SUNRISE: Der Chef des Schweizer Telekomkonzerns Sunrise setzt auf den Ausbau des 5G-Netzes in der Schweiz. "Wir wollen gerade Kunden in ruralen Gebieten, wo es kein Glasfasernetz gibt, schnelles Internet liefern", sagte der gebürtige Niederländer Olaf Swantee in einem Interview mit der "Samstagsrundschau" von SRF. Bisher gebe es 173 Ortschaften, die der Telekomprovider bereits mit einem solchen Netz der neuen Generation ausgestattet habe. Ausserdem habe er inzwischen neue Handys im Angebot, die den Standard unterstützen. Swantees Gegner fordern allerdings, den 5G-Ausbau zu unterlassen bis gesundheitliche Fragen geklärt sind. "Wir nehmen diese Kritik zur Kenntnis", sagte der Firmenchef. "Ich betone aber, dass der Ausbau im Rahmen der bestehenden Strahlenschutzverordnung erfolgt", führte er aus. Weiter äusserte sich der Sunrise-Chef im Interview zur Zusammenarbeit mit dem Telekom-Konzern Huawei aus China, der in den USA derzeit in Ungnade gefallen ist. "Dank dieser Partnerschaft können wir unseren Kunden ein ausgezeichnetes Netz anbieten", sagte er. Schliesslich ging Swantee noch auf die geplante Übernahme von UPC ein. Denn der CEO braucht gut 4 Milliarden frisches Kapital, um die Kabelnetzbetreiberin übernehmen zu können. Man habe mit der Übernahme die Möglichkeit, die eigene Infrastruktur im Internet-Bereich auszubauen, versuchte er den Kauf daher schmackhaft zu machen. "Wir könnten bis zu 90 Prozent der Schweizer Haushalte ein Hochbreitband-Produkt anbieten", betonte er. (SRF, Samstagsrundschau)

    kw/

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  • 17.05.2019 Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Hua...

    Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Huawei in Kraft

    17.05.2019| 11:14:23

    WASHINGTON (awp international) - Im Handelskonflikt mit China setzten die USA ihre Massnahmen gegen den chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei am heutigen Freitag in Kraft. Das sagte der US-Handelsminister Wilbur Ross der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

    Der Konzern und etliche seiner Tochtergesellschaften weltweit werden damit auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump hatte erst am Mittwoch den Nationalen Notstand in der Telekommunikation erklärt und damit den Weg zu Massnahmen gegen Huawei freigemacht.

    Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die USA drängen aber auch andere westliche Länder wie die Schweiz oder Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen superschnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten.

    Trumps Dekret gibt der Regierung die Möglichkeit, gegen ausländische Anbieter aus der Telekom-Branche vorzugehen und Geschäfte von US-Unternehmen mit Firmen aus "gegnerischen" Staaten zu unterbinden. Das Weisse Haus erklärte, es gehe darum, das Land vor "ausländischen Feinden" zu schützen, die Schwachstellen in der Kommunikationstechnologie ausnutzten. Die Massnahme sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet.

    Das US-Handelsministerium fügte jedoch hinzu, es habe Anlass zu der Annahme, dass Huaweis Aktivitäten den Sicherheitsinteressen oder aussenpolitischen Interessen der USA zuwiderliefen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren wolle, müsse dafür künftig eine Lizenz erwerben. Diese könne verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen berührt seien.

    Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück. Das Unternehmen ist auch als Smartphone-Anbieter aktiv und ist in diesem Geschäft die weltweite Nummer zwei nach Samsung und vor Apple ./gma/DP/jha

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  • 16.05.2019 Sunrise startet mit Schwung ins 2019 und legt Gew...

    Sunrise startet mit Schwung ins 2019 und legt Gewinnziele höher

    16.05.2019| 13:14:20

    (Zusammenfassung; Von Johannes Brinkmann, AWP)

    Zürich (awp) - Sunrise ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet und hat unter dem Strich einen Gewinnsprung gemacht. Dank des Zustroms an Neukunden steckt der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz die Gewinnziele nun etwas höher. Zudem geht Sunrise mit Zuversicht an die Übernahme von UPC Schweiz.

    Die Zahlen des ersten Quartals seien sehr gut, sagte Konzernchef Olaf Swantee am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP: "Wir sind sehr zufrieden."

    Zwar schrumpfte der Umsatz in den ersten drei Monaten um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken. Grund für den Rückgang ist vor allem, dass Sunrise weniger Handys verkauft hat und beim internationalen Handel mit Telefonminuten (Hubbing) auf die Bremse getreten ist.

    Beide Geschäfte werfen nur ganz wenig Gewinn ab, so dass die Auswirkungen auf die Profitabilität marginal blieben. Der Betriebsgewinn (EBITDA) kletterte um gut 27 Prozent auf 175 Millionen Franken.

    Dieses satte Plus ist zum einem dem Verkauf von 133 Handyantennenmasten an ein Konsortium unter der Führung der spanischen Cellnex zu verdanken, der über 25 Millionen Franken in die Kasse spülte. Überdies trieb eine Änderung der Rechnungslegungsvorschriften das Betriebsergebnis nach oben. Ohne Mastenverkauf und Rechnungslegungsänderung wäre der EBITDA um 5 Prozent gestiegen.

    Zustrom an Neukunden

    Denn das operative Geschäft lief rund: Die Dynamik an der Kundenfront habe sich im ersten Quartal 2019 fortgesetzt. Sunrise habe über 43'000 neue Handyabokunden gewonnen. Das sei der grösste Nettokundenzuwachs seit 2010 und noch einmal mehr als im bereits sehr starken Vorquartal, erklärte Swantee. Der Bestand an lukrativen Abokunden stieg seit Jahresbeginn um 2,5 Prozent auf 1,77 Millionen. Auf der anderen Seite ging der Aderlass bei den Prepaidkunden weiter, weil diese vermehrt auf Handyabos oder Gratisapps umsteigen würden.

    Dagegen konnte Sunrise beim Geschäft mit Internet, TV und Festnetztelefonie die Zahl der Abonnenten deutlich steigern. Die Bündelangebote seien gefragt. Ebenfalls nach oben ging es bei den Firmenkunden, wo Sunrise den Kioskkonzern Valora und das Universitätsspital Zürich gewann.

    Damit hat die hiesige Nummer zwei deutlich mehr neue Kunden angelockt als die Swisscom. Der Platzhirsch ist seit Jahresbeginn an der Kundenfront nicht vom Fleck gekommen.

    Angesichts der starken Dynamik legt Sunrise nun die Latte höher. Im Gesamtjahr soll der bereinigte Betriebsgewinn nun 613 bis 628 Millionen Franken erreichen. Das sind 5 Millionen Franken mehr als bisher erwartet. Am Umsatzziel von 1,86 bis 1,90 Milliarden hält das Unternehmen indes fest.

    Zuversicht für UPC-Kauf

    Auch für die geplante Übernahme von UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken zeigt sich Konzernchef Swantee optimistisch. Mittlerweile habe Sunrise mit der Integrationsplanung angefangen. Und da zeige sich, dass die Synergien mit hoher Wahrscheinlichkeit realisiert werden könnten.

    Sunrise verspricht sich von dem Deal Synergien bei Kosten und Investitionen von jährlich 190 Millionen Franken ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion. Dazu kommen ab dem fünften Jahr nach der Übernahme Ertragssynergien von rund 45 Millionen Franken.

    Auch operativ sieht Swantee trotz der erneuten Talfahrt von UPC im Startquartal positive Signale bei der Kabelnetzbetreiberin. UPC habe mittlerweile gut 130'000 Boxen der neuen TV-Plattform bei den Kunden abgesetzt. Zudem habe sich bei UPC der Rückgang des Betriebsgewinns vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) verlangsamt. Die UPC-Zahlen seien innerhalb der eigenen Erwartungen ausgefallen oder sogar leicht besser, sagte Sunrise-Finanzchef André Krause.

    "Wir haben immer damit gerechnet, dass 2019 der Turnaround von UPC noch nicht geschafft ist", sagte Sunrise-Chef Swantee: "Wir sind überzeugt, dass wir 2020 den EBITDA von UPC stabilisieren können."

    Freenet sieht keine Trendwende bei UPC

    Allerdings droht hier Gegenwind. Sunrise-Grossaktionär Freenet hatte mehrfach verlauten lassen, bei der für den UPC-Kauf nötigen Kapitalspritze von 4,1 Milliarden Franken nicht mitmachen zu wollen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden.

    Freenet-Chef Christoph Vilanek hat noch nicht entschieden, ob er dafür oder dagegen stimmt, wie er im Gespräch mit AWP sagte. Zuerst wolle er noch die Sunrise- und UPC-Zahlen des ersten und zweiten Quartals analysieren. Je nachdem, wie diese ausfielen, müsste allenfalls der Kaufpreis nachverhandelt werden, hatte Vilanek erklärt.

    Von den UPC-Zahlen des ersten Quartals zeigte er sich am Donnerstag nun nicht begeistert. "Bei UPC kann ich den Turnaround nicht erkennen", sagte der Freenet-Chef.

    jb/rw

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  • 16.05.2019 Sunrise-Aktien legen nach Zahlen zu

    Sunrise-Aktien legen nach Zahlen zu

    16.05.2019| 09:53:18

    Zürich (awp) - Die Aktien des Telekomunternehmens Sunrise sind nach der Vorlage der Erstquartals-Ergebnisse gefragt. Gelobt wird vor allem die verbesserte Profitabilität.

    Die Sunrise-Papiere notieren um 9.20 Uhr um 1,9 Prozent im Plus bei 70,20 Franken, während sich der Gesamtmarkt (SPI) kaum verändert zeigt. Der Titel hat in den letzten Monaten allerdings wegen der Fragezeichen rund um die geplante UPC-Übernahme für 6,3 Milliarden Franken markant an Wert verloren. Allein seit Anfang Jahr resultiert ein Minus von annähernd einem Fünftel.

    Die aktuellen Resultate zum Startquartal kommen nun aber gut an. Die Rede ist von "soliden Resultaten" und einem "starken Jahresstart".

    Anerkennend wird zur Kenntnis genommen, dass der Konsens bei der Profitabilität übertroffen und die entsprechende Guidance angehoben wurde. Der leicht rückläufige Umsatz bereitet hingegen kaum Sorgen. Die Abnahme sei hauptsächlich auf die (tiefmargigen) Bereiche Hubbing und Hardware zurückzuführen, schreibt dazu JP Morgan.

    Wichtiger seien Fortschritte im Kerngeschäft, lautet der Tenor. Dabei streicht Vontobel hervor, dass Sunrise erneut Kunden gewonnen habe.

    Wohlwollend werden auch die neusten Angaben zur geplanten UPC-Übernahme kommentiert. Wegen der Bestätigung der erwarteten Synergien sehe er den Deal nach wie vor positiv, so der zuständige Vontobel-Experte.

    rw/jb

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  • 16.05.2019 Sunrise macht mit weniger Umsatz mehr Gewinn im e...

    Sunrise macht mit weniger Umsatz mehr Gewinn im ersten Quartal 2019

    16.05.2019| 07:25:46

    (Ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) - Sunrise hat im ersten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Der Umsatz sank um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) stieg dagegen um gut 13 Prozent auf 158 Millionen Franken.

    Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn auf 35 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatte der Konzern lediglich 17 Millionen Franken Nettogewinn eingefahren.

    Dieses Plus sei vor allem dem Verkauf von 133 Handyantennenmasten an ein Konsortium unter der Führung der spanischen Cellnex, dem Kundenzuwachs bei Handyabos, TV und Internet sowie der Margenverbesserung bei den Telekomdienstleistungen zu verdanken, schrieb Sunrise. Zudem half eine Änderung der Rechnungslegungsvorschriften, welche das Betriebsergebnis nach oben trieb. Ohne diese Änderung wäre der EBITDA lediglich um 5 Prozent gestiegen.

    Mit den Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz verfehlt, beim EBITDA erfüllt, beim Reingewinn übertroffen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 463 Millionen und einem bereinigten EBITDA von 147 Millionen Franken gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie lediglich 25 Millionen vorhergesagt. Allerdings war die Spannweite beim Reingewinn mit 15 bis 36 Millionen Franken gross gewesen.

    Kunden gewonnen

    Die Dynamik an der Kundenfront habe sich im ersten Quartal 2019 fortgesetzt, schrieb der Konzern weiter. Sunrise habe über 43'000 neue Handyabokunden gewonnen. Das sei der grösste Nettokundenzuwachs seit 2010. Die Abokundenbasis sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 Prozent auf 1,77 Millionen gestiegen. Auf der anderen Seite ging der Rückgang bei den Prepaidkunden weiter. Hier verlor Sunrise knapp 18 Prozent der Kunden, weil diese auf Handyabos umsteigen würden.

    Im Internet wuchs die Zahl der Abonnenten um 9,5 Prozent, während das TV-Geschäft gut 14 Prozent mehr Kunden zählt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei der Festnetztelefonie nahm die Zahl der Kunden um 9,7 Prozent zu.

    Dennoch sackte der Umsatz im Festnetz um ein Fünftel ab. Grund dafür ist, dass der internationale Handel mit Telefonminuten (Hubbing), der kaum Gewinn bringt, massiv zurückgefahren wurde. Dies zog den Gesamtumsatz des Konzerns leicht nach unten.

    Höheres Ziel

    Für das Gesamtjahr hebt der Telekomkonzern seine Ziele für den Betriebsgewinn um 5 Millionen Franken an. Neu erwartet Sunrise einen bereinigten EBITDA von 613 bis 628 Millionen Franken. Am Umsatzziel von 1,86 bis 1,90 Milliarden hält das Unternehmen indes fest. Die Investitionen sollen zwischen 420 und 460 Millionen Franken betragen. Bei Eintreffen der Prognose für 2019 will Sunrise eine Dividende von 4,35 bis 4,45 Franken pro Aktie zahlen. Dies wären mehr als im Vorjahr (4,20 Franken).

    Im Fokus des Interesses steht allerdings die geplante Übernahme der Kabelnetzbetreiberin UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken. Eine endgültige Entscheidung der Eidg. Wettbewerbskommission (Weko) werde im zweiten Halbjahr erwartet.

    "Die Integrationsplanung ist angelaufen, und es zeigt sich, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Synergien realisiert werden können", schrieb Sunrise weiter. Vorbehaltlich der wettbewerbsbehördlichen Genehmigung und Zustimmung der ausserordentlichen Generalversammlung sei mit einem Vollzug der Transaktion im vierten Quartal 2019 zu rechnen.

    Gegenwind von Grossaktionär

    Allerdings droht hier Gegenwind. Sunrise-Grossaktionär Freenet hatte mehrfach verlauten lassen, bei der für den UPC-Kauf nötigen Kapitalspritze von 4,1 Milliarden Franken nicht mitmachen zu wollen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden.

    Wie der grösste Sunrise-Aktionär mit seinem Anteil von 24,5 Prozent auf der GV stimmen wird, hat Freenet-Chef Christoph Vilanek bisher offen gelassen: Mehr Klarheit darüber, wie sich der deutsche Kernaktionär und andere Investoren entscheiden, soll es im Sommer geben.

    "Der Meinungsbildungsprozess läuft noch zwei oder drei Monate", hatte Vilanek vor einem Monat gesagt. Zunächst wolle man die Sunrise- und UPC-Zahlen des ersten und zweiten Quartals analysieren. Je nachdem wie diese ausfielen, müsste allenfalls der Kaufpreis nachverhandelt werden, hatte Vilanek erklärt.

    Sunrise zeigt sich indes zuversichtlich: Das Management habe sich mit mehr als 170 Investoren getroffen und die Transaktion sei überwiegend positiv aufgenommen worden, schrieb der Konzern im Communiqué.

    jb/rw

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  • 16.05.2019 Sunrise macht mit weniger Umsatz mehr Gewinn im e...

    Sunrise macht mit weniger Umsatz mehr Gewinn im ersten Quartal 2019

    16.05.2019| 07:02:53

    Zürich (awp) - Sunrise hat im ersten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Der Umsatz sank um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) stieg dagegen um 13,2 Prozent auf 158 Millionen Franken.

    Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn auf 35 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatte der Konzern lediglich 17 Millionen Franken Nettogewinn eingefahren.

    Dieses Plus sei vor allem dem Verkauf von 133 Handyantennenmasten an ein Konsortium unter der Führung der spanischen Cellnex, dem Kundenzuwachs bei Handyabos, TV und Internet sowie der Margenverbesserung bei den Telekomdienstleistungen zu verdanken, schrieb Sunrise. Zudem half eine Änderung der Rechnungslegungsvorschriften, welche das Betriebsergebnis nach oben trieb. Ohne diese Änderung wäre der EBITDA lediglich um 5 Prozent gestiegen.

    Mit den Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz verfehlt, beim EBITDA erfüllt, beim Reingewinn übertroffen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 463 Millionen und einem bereinigten EBITDA von 147 Millionen Franken gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie lediglich 25 Millionen vorhergesagt. Allerdings war die Spannweite beim Reingewinn mit 15 bis 36 Millionen Franken gross gewesen.

    Höheres Ziel

    Für das Gesamtjahr hebt der Telekomkonzern seine Ziele für den Betriebsgewinn um 5 Millionen Franken an. Neu erwartet Sunrise einen bereinigten EBITDA von 613 bis 628 Millionen Franken. Am Umsatzziel von 1,86 bis 1,90 Milliarden hält das Unternehmen indes fest. Die Investitionen sollen zwischen 420 und 460 Millionen Franken betragen. Bei Eintreffen der Prognose für 2019 will Sunrise eine Dividende von 4,35 bis 4,45 Franken pro Aktie zahlen. Dies wären mehr als im Vorjahr (4,20 Franken).

    Im Fokus des Interesses steht allerdings die geplante Übernahme der Kabelnetzbetreiberin UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken. Eine endgültige Entscheidung der Eidg. Wettbewerbskommission (Weko) werde im zweiten Halbjahr erwartet. "Die Integrationsplanung ist angelaufen, und es zeigt sich, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Synergien realisiert werden können", schrieb Sunrise weiter.

    Vorbehaltlich der wettbewerbsbehördlichen Genehmigung und Zustimmung der ausserordentlichen Generalversammlung sei mit einem Vollzug der Transaktion im vierten Quartal 2019 zu rechnen.

    jb/rw

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  • 15.05.2019 Weko-Sanktion an Swisscom: Sunrise am Gerichtsver...

    Weko-Sanktion an Swisscom: Sunrise am Gerichtsverfahren beteiligt

    15.05.2019| 12:30:00

    Lausanne (awp/sda) - Im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht von Swisscom, CT Cinetrade und Teleclub gegen die Wettbewerbskommission (Weko) wird das Telekommunikationsunternehmen Sunrise als sogenannte andere Beteiligte zugelassen. Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde von Swisscom nicht eingetreten.

    Die Weko hatte Swisscom und ihre Tochterunternehmen Cinetrade und Teleclub im Mai 2016 wegen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung mit einer Sanktion von rund 72 Millionen Franken belegt.

    Swisscom soll bei der Übertragung von Live-Fussball- und Eishockeyspielen im Bezahl-TV einigen Konkurrenten die Ausstrahlung von Live-Sport verweigert oder nur sehr partiell gewährt haben.

    Gegen die Verfügung der Weko gelangten die drei Unternehmen ans Bundesverwaltungsgericht. Sunrise hatte sich bereits vor der Weko am Verfahren beteiligt. Das Bundesverwaltungsgericht hat Sunrise nun auch vor den eigenen Schranken zugelassen.

    Die Beschwerdeführerinnen sahen deshalb ihre Geschäftsgeheimnisse gefährdet, da eine Beteiligung am Verfahren auch Einsichtsrechte in die Akten beinhaltet. Das Bundesgericht hält in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil jedoch fest, die Geschäftsgeheimnisse seien nicht in Gefahr.

    Das Bundesgericht schreibt in seinen Erwägungen, die Einsichtsrechte seien nicht absolut. Es stehe zudem nicht fest, welche Dokumente Sunrise zu sehen bekomme. Ausserdem hätten Swisscom und ihre Tochterunternehmen vor Gewährung der Einsicht die Möglichkeit, Beschwerde dagegen einzulegen. (Urteil 2C_433/2017 vom 01.05.2019)

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  • 10.05.2019 Sunrise droht mit Klagen gegen 5G-Moratorien durc...

    Sunrise droht mit Klagen gegen 5G-Moratorien durch Kantone

    10.05.2019| 12:12:20

    Zürich (awp) - Im Streit um den 5G-Ausbau droht Sunrise mit Klagen gegen allfällige 5G-Moratorien der Kantone. "Würde uns eine Baubewilligung willkürlich verweigert, würden wir dies rechtlich prüfen", sagte Sunrise-Sprecher Rolf Ziebold am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

    Solche Moratorien würden gegen Bundesrecht verstossen. Denn der Bund alleine ist zuständig für den Erlass von Vorschriften über den Schutz des Menschen vor schädlicher nichtionisierender Strahlung, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) vor einer Woche in einer gemeinsamen Stellungnahme betonten.

    "Es bleibt deshalb kein Raum für kantonale oder kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen. Der Erlass solcher Bestimmungen wäre kompetenzwidrig", hielten die beiden Bundesämter fest.

    Klagen gegen Moratorien möglich

    Zuständig für die Bewilligung von Mobilfunkanlagen seien zwar die Kantone. "Solche kantonalen Bestimmungen sind jedoch nur zulässig, wenn sie nicht den Schutz der Bevölkerung vor nichtionisierender Strahlung bezwecken", schrieben die beiden Bundesämter. Zudem dürften die kantonalen Bestimmungen weder zu einer unzulässigen Beschränkung der Emissionen der Mobilfunksendeanlagen noch zu einer Verletzung der öffentlichen Interessen führen, die in der Fernmeldegesetzgebung konkretisiert seien.

    Im Klartext heisst dies: Kantone können im Rahmen des Baurechts lediglich einzelne Mobilfunkanlagen verhindern, beispielsweise weil eine Antenne das Ortsbild verschandelt.

    Würde ein Kanton aber ein 5G-Moratorium erlassen, könnten die Telekomunternehmen dagegen klagen, schrieben Bafu und Bakom. Ebenfalls könnten die Mobilfunkanbieter eine Beschwerde gegen eine verzögerte oder verweigerte Bewilligung für eine Handyantenne einreichen, hiess es. Dann müssten Gerichte entscheiden.

    Die Kantone Genf, Jura und Waadt haben ein Moratorium für 5G-Antennen verhängt oder prüfen ein solches. In Bern, St. Gallen und Schwyz sind entsprechende Vorstösse traktandiert. Auch Gemeinden setzen sich gegen 5G-Antennen zur Wehr.

    Versorgungsauftrag für Netzbetreiber

    Der Bund hatte im Februar die 5G-Konzessionen an Sunrise, Swisscom und Salt für total 380 Millionen Franken verkauft. Darin sind Auflagen für die Abdeckung der Bevölkerung enthalten. "Die Politik muss nun Farbe bekennen", hat Swisscom-Chef Urs Schaeppi vor kurzem gefordert.

    Im Gegensatz zu Sunrise wollte er aber keine Klagedrohung in den Raum stellen. Schaeppi setzt vielmehr auf Aufklärung. Man suche das Gespräch mit den Verantwortlichen. Für die Befürchtungen rund um 5G habe er zwar Verständnis. Die Schweiz habe aber zehnfach strengere Grenzwerte als die meisten europäischen Länder. Und diese würden eingehalten, betonte er.

    "Wir verstehen nicht, warum es jetzt Moratorien gegen 5G geben soll: 5G wie wir es heute einführen läuft auf ähnlichen Frequenzen wie heute 4G, auf den gleichen Frequenzen wurden beispielsweise früher Fernseh-Aussenübertragungen der SRG gesendet, und es hat die selbe Signalstruktur wie 4G", hielt die Swisscom fest.

    Solche Mobilfunktechnologien seien bereits seit Jahren in der Luft und gut erforscht. Diese Nutzung hat die Wissenschaft mit mehreren tausend Studien begleitet und untersucht, ohne einen wissenschaftlichen Beweis für eine schädliche Wirkung auf den Menschen zu finden, solange die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwerte eingehalten würden, erklärte die Swisscom.

    5G-Antennen eingeschaltet

    Dennoch haben die Moratoriumsbemühungen aus den Kantonen 5G bislang nicht gebremst. Die Swisscom und Sunrise haben in den letzten Wochen 5G-Netze auch in Kantonen mit Moratoriumsvorstössen in Betrieb genommen. Der 5G-Ausbau laufe wie geplant weiter, hiess es bei Sunrise. Seit Anfang Monat sind auch die ersten 5G-fähigen Smartphones in den Läden.

    Allerdings könnten Moratorien einen Einfluss auf künftige Baugesuche haben. Dies würde den 5G-Ausbau bremsen. Die Swisscom will bis Ende Jahr 90 Prozent der Bevölkerung mit der neuen Mobilfunktechnik abdecken.

    jb/tt

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  • 07.05.2019 Salt macht Kasse mit dem Verkauf von Handyantenne...

    Salt macht Kasse mit dem Verkauf von Handyantennenmasten

    07.05.2019| 18:05:20

    (Zusammenfassung; Von Johannes Brinkmann, AWP)

    Renens VD/Madrid (awp) - Zwei Jahre nach Sunrise macht auch Salt mit dem Verkauf von Handyantennenmasten Kasse. Für 700 Millionen Euro (knapp 800 Millionen Franken) verkauft der drittgrösste Mobilfunker der Schweiz alle 2'800 Masten an die spanische Cellnex.

    Cellnex werde 90 Prozent an der neuen Betreiberfirma besitzen, welche die Salt-Masten in der Schweiz managen werde, teilte die spanische Firma am Dienstag in einem Communiqué mit. Salt ist mit 10 Prozent beteiligt.

    Der Deal ist Bestandteil eines Paketverkaufs des Salt-Eigentümers Xavier Niel. Der französische Telekomunternehmer verkauft nicht nur in der Schweiz Antennenmasten an Cellnex, sondern auch in Frankreich und Italien, wo er den Mobilfunkanbieter Iliad besitzt.

    Insgesamt übernimmt Cellnex 10'700 Masten in den drei Ländern und bezahlt dafür 2,7 Milliarden Euro. Salt und Iliad wollen mit dem Geld ihre Schulden senken und die Netze ausbauen, um im harten Wettbewerb in ihren Märkten standhalten zu können, wie sie bekannt gaben.

    Miete zahlen

    Im Gegenzug müssen Salt und Iliad nun Miete bezahlen. Cellnex rechnet mit 510 Millionen Euro zusätzlichem bereinigten Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) jährlich, wenn der Vertrag voll umgesetzt ist. Die Abmachung beinhaltet auch den Bau von 500 neuen Antennenmasten in der Schweiz durch Cellnex bis 2027, und 3'500 weiteren Masten in Frankreich und Italien.

    Wie viel Miete davon Salt aufwerfen muss, wollte das Unternehmen auf Anfrage nicht bekannt geben. Insgesamt sei der Verkauf attraktiv, äusserte sich Salt. Pro Antenne hat Salt einen höheren Verkaufspreis herausgeholt als Sunrise seinerzeit. Ob allerdings die Vertragsbedingungen dieselben sind wie bei Sunrise, ist abgesehen von der Laufzeit nicht bekannt.

    Der Salt-Vertrag habe eine Laufzeit von 20 Jahren mit einer automatischen Verlängerung um 10 Jahre, hiess es weiter. Mit dem Verkauf könne man die 4G- und 5G-Netze schneller ausbauen, weil man mehr Investitionskapazitäten zur Verfügung habe, erklärte Iliad-Chef Thomas Reynaud.

    Sunrise als Vorreiter

    Vorreiter für einen Verkauf von Handyantennenmasten war in der Schweiz Sunrise. Die Nummer zwei hierzulande hatte vor zwei Jahren 2'239 ihrer damals insgesamt 3'600 Mobilfunkmasten für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium verkauft, das mehrheitlich der Cellnex gehört. Weitere Aktionäre sind der Versicherer Swiss Life (28 Prozent) und die Deutsche Telekom (18 Prozent). Später kamen noch weitere Antennenstandorte hinzu. Insgesamt betreibt Cellnex derzeit hierzulande 2'470 Masten.

    In anderen Ländern gibt es den Trend zum Verkauf und Zurückleasen schon seit einigen Jahren. So hatte etwa der französische Mobilfunkanbieter Bouygues mehrere hundert Masten in ländlichen Gebieten ebenfalls an Cellnex veräussert.

    Auch die italienische Swisscom-Tochter Fastweb stützt sich bei ihrem 5G-Angebot auf die Spanier. Insgesamt hat Cellnex derzeit gut 36'000 Masten in der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Grossbritannien und den Niederlanden.

    Iliad unter Druck

    Iliad hatte vor einigen Jahren als neuer Anbieter in Frankreich mit aggressiven Preisen den Markt durcheinandergewirbelt, verliert dort aber mittlerweile Kunden. Seit Anfang 2018 hat die Iliad-Aktie rund die Hälfte an Wert eingebüsst. Seit vergangenem Jahr mischt der Anbieter auch im italienischen Markt mit.

    Salt hat 2018 etwas weniger umgesetzt und operativ verdient. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) fiel um 0,8 Prozent auf 468,3 Millionen.

    Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn beinahe auf 72,2 Millionen Franken. Dies ist massiv gesunkenen Abschreibungen und Amortisationen sowie viel tieferen Finanzkosten zu verdanken. Allerdings war im Vorjahr der Gewinn um fast zwei Drittel abgestürzt.

    Bei der Geschäftsgrundlage konnte sich Salt stabilisieren. Zwar nahm die Zahl der Prepaidkunden nach dem vorübergehenden Anstieg im Vorjahr wieder ab. Ihre Zahl schrumpfte um gut 5 Prozent auf 647'000. Dagegen legte Salt bei den lukrativen Abokunden weiter um 1 Prozent auf 1,236 Millionen zu. Die Zahl der Glasfaserkunden gab Salt nicht bekannt.

    Die Aktien von Iliad legten in Paris am Dienstag um 5,1 Prozent zu, diejenigen von Cellnex in Madrid um knapp 6,6 Prozent.

    jb/tt

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Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SRCG
Valor 26729122
ISIN CH0267291224

Performance

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Perf. laufende Woche -2.95 -4.10%
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Company Gesellschaftsereignis Übersicht (18.04.2019)
Instrument Barausschüttung (28.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
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SETSqx 69.05 -1.78% 10'015 24.05.2019
Deut.Boerse 61.25 -1.45% --- 24.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 70.60 (23.05.2019)
Vortagestief 69.90 (23.05.2019)
Hoch 1W 72.45 (20.05.2019)
Tief 1W 69.00 (24.05.2019)
Hoch 1M 72.45 (20.05.2019)
Tief 1M 66.90 (25.04.2019)
Hoch 3M 76.70 (11.03.2019)
Tief 3M 66.90 (25.04.2019)
Hoch 1J 95.00 (03.01.2019)
Tief 1J 66.90 (25.04.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG