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Fundamentale Daten

Dividende 2.2
Dividende ex Datum 16.04.2018
Rendite 5.03%
Nominalwert ---
Anzahl Aktien 183'000'000
Marktkapital in Mio. 8'732.76
Umsatz Vormonat 6'527'091

Aktuelle News

  • 12.03.2019 Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erw...

    Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erwartet heftige Einbussen

    12.03.2019| 10:06:17

    FRANKFURT (awp international) - Angesichts einer schwächeren Weltkonjunktur und Handelskonflikten wie dem Brexit erwartet die deutsche Chemie- und Pharmabranche kräftige Rückgänge. Der Umsatz in dem wichtigen Industriesektor werde 2019 wohl um 2,5 Prozent auf knapp 199 Milliarden Euro sinken, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mit. Die Produktion werde ferner bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent schrumpfen. Damit korrigierte die Branche ihre Prognose kräftig nach unten. Es wäre der erste Produktionsrückgang seit 2012.

    Während Grossbritannien auf einen ungeregelten Brexit zusteuere, gebe es im Handelsstreit zwischen den USA und China keinen Durchbruch und auf dem Heimatmarkt habe sich die Industrieproduktion eingetrübt. "In Deutschland ist der Abschwung da", erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann. Die Probleme in der Autobranche rund um den Dieselskandal und die Umstellung auf den Abgasstandard WLTP drückten auch in diesem Jahr das Wirtschaftswachstum. Das wirke sich auch auf andere Kundenbranchen wie die Kunststoffindustrie aus.

    Bisher hatte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) für 2019 einen Umsatzanstieg von 2,5 Prozent und ein Produktionsplus von 1,5 Prozent erwartet. Jedoch verzerre ein Sondereffekt in der zuletzt boomenden Pharmabranche das Bild. So habe ein Konzern zum Jahresende 2018 die Produktion eines Blockbusters hierzulande eingestellt.

    Im Oktober war der Patentschutz in Europa für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie abgelaufen. Der Entzündungshemmer wird etwa gegen Rheuma verschrieben und wurde vor dem Ende des Markenschutzes im grossen Stil hergestellt.

    Bereinigt um den Sondereffekt werde die Produktion 2019 stagnieren, erklärte der VCI. Die derzeit hoch ausgelastete Chemiebranche alleine werde die Herstellung von Produkten um 1,5 Prozent drosseln.

    Die Chemiebranche reagiert als Lieferant etwa für die Auto-, Bau- und Kosmetikindustrie früh auf Konjunkturschwankungen und hatte schon zum Jahresende vor Rückschlägen gewarnt. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz wegen einer schwachen Nachfrage aus dem Ausland binnen Jahresfrist kaum noch, die Produktion brach um 6,3 Prozent ein. Das lag auch am Niedrigwasser im Rhein, der den Transport von Waren für Konzerne wie BASF einschränkte.

    Im Gesamtjahr 2018 stieg der Erlös in der Branche mit 462 000 Beschäftigten in Deutschland aber um 4,1 Prozent auf den Rekordwert von 203,5 Milliarden Euro. Dabei musste die Chemieindustrie auch Folgen des Brexits bewältigen. Im Handel mit Pharma- und Chemieprodukten mit Grossbritannien gab es im vergangenen Jahr einen Rückgang von fast zehn Prozent. "Der Brexit hat schon jetzt tiefe Narben politisch und wirtschaftlich hinterlassen", sagte Tillmann./als/mne/jha/

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  • 27.02.2019 Bayer verdient deutlich weniger - Klagewelle in U...

    Bayer verdient deutlich weniger - Klagewelle in USA reisst nicht ab

    27.02.2019| 08:05:56

    (Ausführliche Fassung)

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Unter dem Strich brach der Gewinn um rund drei Viertel auf 1,7 Milliarden Euro ein, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Bayer-Aktien standen vorbörslich mit einem Abschlag von 0,7 Prozent leicht unter Druck.

    Neben Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf des US-Saatgutkonzerns Monsanto belasteten Abschreibungen auf Firmenwerte im Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten, da sich Bayer hier von weniger gut laufenden Bereichen trennen will. Zudem floss nicht mehr die ehemalige Tochter Covestro ein.

    Der Umsatz legte dank der Monsanto-Übernahme im abgelaufenen Jahr um rund 13 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten stieg aber nur leicht um 2,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro, auch weil Kosten für die Behebung von Problemen infolge einer Rüge der US-Gesundheitsbehörde FDA anfielen.

    Die Klagewelle in den USA gegen Bayer reisst nicht ab. Bis zum 28. Januar seien Klagen von rund 11 200 Klägern zugestellt worden, wie Bayer weiter mitteilte. Das sind rund 1900 mehr als Ende Oktober.

    Die Zahl schnellt seit August letzten Jahres nach oben. Damals hatte ein Geschworenen-Gericht einem Krebspatienten, der glyphosathaltige Unkrautvernichter von Monsanto für seine Erkrankung verantwortlich macht, zunächst einen Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe zugesprochen. Bayer weist die Vorwürfe zurück.

    Bedeutender als dieses erste Verfahren ist der in der letzten Februar-Woche gestartete Prozess eines weiteren Klägers. Denn es handelt sich um den ersten Fall, der vor einem Bundesbezirksgericht verhandelt wird und Teil eines Massenverfahrens ist./mis/jha/DP/jha/

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  • 27.02.2019 Bayer verdient unter dem Strich deutlich weniger ...

    Bayer verdient unter dem Strich deutlich weniger - Umsatz steigt dank Monsanto

    27.02.2019| 07:59:29

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat den Umsatz im vergangenen Jahr dank der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto gesteigert. Der Umsatz legte im abgelaufenen Jahr um rund 13 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro zu, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte.

    Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten stieg aber nur leicht um 2,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro, auch weil Kosten für die Behebung von Problemen infolge einer Rüge der US-Gesundheitsbehörde FDA anfielen.

    Unter dem Strich brach der Gewinn sogar um rund drei Viertel auf 1,7 Milliarden Euro ein. Neben Kosten im Zusammenhang mit dem Monsanto-Kauf belasteten Abschreibungen auf Firmenwerte im Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten, da sich Bayer hier von weniger gut laufenden Bereichen trennen will. Zudem floss nun nicht mehr die ehemalige Tochter Covestro ein./mis/jha

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  • 25.02.2019 Schwächelnde Autokonjunktur und härterer Wettbewe...

    Schwächelnde Autokonjunktur und härterer Wettbewerb belasten Covestro

    25.02.2019| 09:18:13

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF/LEVERKUSEN (awp international) - Ein härterer Wettbewerb stimmt den Spezialchemiekonzern Covestro für 2019 vorsichtig. Der Gewinn dürfte nach dem Ausnahmejahr 2017 und einem im langjährigen Vergleich immer noch starken 2018 weiter sinken. Schon im Schlussquartal 2018 verzeichnete der Dax -Konzern vor allem im Geschäft mit Schaumstoff-Vorprodukten einen deutlichen Rückgang der Verkaufspreise. Zudem liess das Absatzwachstum nach, auch weil die Autoindustrie schwächelte.

    "Für 2019 erwarten wir zwar weiterhin eine steigende Nachfrage nach unseren Produkten, gleichzeitig werden die Margen aber aufgrund des Wettbewerbsdrucks deutlich sinken", sagte Finanzvorstand Thomas Toepfer am Montag bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Düsseldorf laut Mitteilung.

    Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) peilen Toepfer und Konzernchef Markus Steilemann 2019 zwischen 1,5 und 2,0 Milliarden Euro an, was einem Rückgang um mindestens 37,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das obere Ende der Spanne läge damit wieder in etwa auf dem Niveau des Jahres 2016. Auch der Bargeldzufluss aus dem laufenden Geschäft, der Free Operating Cashflow, dürfte auf 300 bis 700 Millionen Euro fallen nach rund 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2018. Auf diese Kennziffer blicken Anleger vor allem, wenn es um die Dividende geht.

    Für den Absatz zeigt sich Steilemann indes verhalten optimistisch: Im Kerngeschäft wird ein Mengenwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich angestrebt. 2018 hatte dieses mit plus 1,6 Prozent eher im unteren Bereich gelegen. Daher und wegen der zumindest auf Jahressicht leicht gestiegenen Verkaufspreise konnte Covestro den Umsatz 2018 auch um fast dreieinhalb Prozent auf 14,6 Milliarden Euro steigern. Das Ebitda fiel hingegen um knapp 7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

    Gegenwind kam im zweiten Halbjahr auf: Die Nachfrage aus der Bau- und der Autoindustrie liess in Europa nach und auch in China orderten Autobauer zum Jahresende weniger. Vor allem der amerikanisch-chinesische Handelsstreit machte Autobauern zu schaffen, aber auch das neue Abgastestverfahren WLTP. Gerade die Bau- und die Autobranche sind wichtige Kunden für Kunststoffhersteller, da deren Produkte Leichtbau ermöglichen und gute Dämmeigenschaften haben. Beide Branchen schwanken allerdings stark - ein Grund, warum Konzernchef Steilemann das Unternehmen auch durch Zukäufe im kleinsten Unternehmensbereich für Lacke, Klebrohstoffe und Spezialanwendungen robuster aufstellen will.

    Zur trägeren Entwicklungen wichtiger Abnehmerbranchen kam ein grösserer Konkurrenzdruck hinzu, nachdem das Unternehmen längere Zeit von Produktionsausfällen bei Wettbewerbern profitiert hatte. Kopfschmerzen bereiteten Covestro aber auch ungeplante eigene Produktionsausfälle sowie im Spätsommer und Herbst das Niedrigwasser des Rhein. Das erschwerte vielen Chemie- und Industriekonzernen mit Produktionsstätten in der Umgebung des Flusses den Transport von Rohstoffen und fertigen Produkten.

    Unter dem Strich verdiente Covestro auch wegen Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Sparprogramm mit 1,8 Milliarden Euro rund 9 Prozent weniger als vor einem Jahr. So sollen wie bereits bekannt in der Verwaltung die Kosten sinken, etwa durch die Schaffung einer zentralen Marketingabteilung. Aber auch Stellenstreichungen sind geplant. Spätestens 2021 sollen dann jährliche Einsparungen von rund 350 Millionen Euro erreicht werden.

    Trotz des Gewinnrückgangs können sich die Aktionäre über eine höhere Dividende freuen. Die soll um 20 Cent auf 2,40 Euro angehoben werden. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht das einer Dividendenrendite von mehr als viereinhalb Prozent.

    Ein Händler hob denn auch die Dividende als positive Überraschung hervor. Die Geschäftszahlen für 2018 seien allerdings durchwachsen und der Ausblick erscheine auf den ersten Blick eher trist. Die Aktien gerieten im frühen Handel unter Druck und fielen um mehr als 3,5 Prozent. Allerdings zählen sie im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von fast einem Fünftel zu grössten Gewinnern im deutschen Leitindex, nachdem sie 2018 wegen der Sorge um wegbrechende Konzerngewinne rund die Hälfte ihres Wertes verloren hatten./mis/mne/stk

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  • 25.02.2019 Wettbewerbsdruck macht Covestro zu schaffen

    Wettbewerbsdruck macht Covestro zu schaffen

    25.02.2019| 07:20:16

    DÜSSELDORF/LEVERKUSEN (awp international) - Schwierigere Geschäfte mit der Autoindustrie, hohe Kosten infolge des niedrigen Rhein-Pegels und eine wieder härtere Konkurrenz haben dem Spezialchemiekonzern Covestro 2018 einen Gewinnrückgang eingebrockt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel im vergangenen Jahr um knapp 7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Montag in Düsseldorf mitteilte. Vor allem im Schlussquartal waren die Verkaufspreise gefallen. Konzernchef Markus Steilemann hatte die Anleger bereits im November auf einen leichten Rückgang eingestellt, als er bei den Jahreszielen zurückrudern musste.

    Unter dem Strich fiel der auf die Aktionäre entfallende Überschuss wegen Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Sparprogramm um etwas mehr als 9 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. So will Covestro wie bereits bekannt in der Verwaltung die Kosten senken und rechnet sich spätestens für 2021 jährliche Einsparungen von rund 350 Millionen Euro aus.

    Immerhin beim Umsatz konnte der Kunststoffspezialist dank grösserer Verkaufsmengen und zumindest auf Jahressicht gestiegener Preise mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro leicht zulegen. Die Dividende soll trotz des Gewinnrückgangs leicht um 20 Cent auf 2,40 Euro steigen. Mit dem Zahlenwerk hat Covestro im wesentlichen die Erwartungen der Analysten erfüllt./mis/stk

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  • 11.02.2019 Covestro-Chef sieht Übernahmen als Mittel gegen k...

    Covestro-Chef sieht Übernahmen als Mittel gegen konjunkturelle Schwankungen

    11.02.2019| 22:15:55

    FRANKFURT (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Covestro liebäugelt mit Übernahmen als Mittel gegen wirtschaftlichen Gegenwind. Es gebe zwar eine Reihe von Möglichkeiten, um das Portfolio gegen konjunkturelle Schwankungen weniger anfällig zu machen, sagte Vorstandschef Markus Steilemann der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). "Diese Anstrengungen sind erfolgreich, allerdings nicht in dem Masse, dass sich das Gesamtportfolio kurzfristig als deutlich resilienter erweist", schränkte der Manager ein.

    Kurzfristig müssten daher andere Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den Abschwung abzufedern. "Zu den Wachstumsoptionen, die auch auf die Schnelle wertschaffend sind und das Portfolio resilienter machen, zählen ganz klar Zukäufe", sagte Steilemann. Das Augenmerk richten die Leverkusener dabei auf Lacke, Klebrohstoffe und Spezialanwendungen, wie der Vorstandsvorsitzende ausführte. Dabei gehe es nicht nur um das Abarbeiten der vorhandenen M&A-Listen, sondern auch um die fortlaufende Erweiterung der Liste mit potenziellen Übernahmezielen.

    Steilemann, der seine Investoren im November mit einer Gewinnwarnung auf dem falschen Fuss erwischt hatte, weiss allerdings auch, dass bei Akquisitionen besonderes Fingerspitzengefühl nötig ist. "Wir müssen am Kapitalmarkt Vertrauen aufbauen, dass wir eine Akquisition sauber stemmen und integrieren können", sagte der seit Juni vorigen Jahres amtierende Covestro-Chef und versprach: "Wir werden mit ganz spitzem Bleistift rechnen und in keinem Fall bloss um des Akquirierens willen zukaufen."

    Der Konjunkturabschwung, der durch den schwelenden Handelskonflikt zwischen den USA und China noch verstärkt wird, hat in Covestros Abnehmerindustrien, allen voran in China - die Volksrepublik steht für gut ein Fünftel des Konzernumsatzes -, schon sichtbare Spuren hinterlassen. Umso euphorischer ist Steilemann nun aber mit Blick auf Indien, das zu den Top-5-Märkten des Chemiekonzerns gehört. "Auch wenn der Abstand zur Spitze noch deutlich ist, ist Indien einer der am schnellsten wachsenden Märkte", sagte der Manager und verwies darauf, dass sich das Pro-Kopf-Einkommen auf dem Subkontinent der Schwelle nähert, ab der die Nachfrage nach Mittelklassegütern wie Kühlschränken oder Autos stark wächst./he

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  • 14.12.2018 Ex-Bayer-Manager Dietsch heuert bei Thyssenkrupp ...

    Ex-Bayer-Manager Dietsch heuert bei Thyssenkrupp als Finanzvorstand an

    14.12.2018| 11:14:59

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp ist bei der Suche nach einem neuen Finanzchef fündig geworden. Der ehemalige Bayer -Manager Johannes Dietsch soll das Amt im Februar übernehmen, teilte der Dax-Konzern am Freitag in Essen mit. Dabei erhalte Dietsch einen Drei-Jahresvertrag. Den Posten als Finanzvorstand hatte bislang Guido Kerkhoff inne, der im Sommer zum Vorstandschef befördert wurde. Damit wäre der Vorstand nun wieder komplett.

    Dietsch war bis Mai 2018 Finanzchef bei Bayer. Zudem wirkte er an den Börsengängen von den ehemaligen Bayer-Töchtern Lanxess und Covestro mit. Die Aktie verliert am Vormittag dennoch mehr als 2 Prozent und entwickelt sich somit schwächer als der DAX.

    Auch die Aufzugssparte bekommt Verstärkung: Mit Peter Walker übernimmt ein Australier die Leitung des wichtigen Geschäfts. Vorgänger Andreas Schierenbeck war Ende November aus dem Unternehmen ausgeschieden. Walker kündigte an, die Verwaltungskosten der Sparte weiter senken zu wollen und die Effizienz weiter voranzutreiben. Dabei handele es sich jedoch um die bereits bekannten Massnahmen, versicherte ein Sprecher auf Anfrage. Der 56-Jährige langjährige Thyssenkrupp-Manager hatte zuletzt das Aufzugsgeschäft in der Region Asia Pacific geleitet./nas/jha/DP/nas

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  • 14.12.2018 Ex-Bayer-Manager Dietsch heuert bei Thyssenkrupp ...

    Ex-Bayer-Manager Dietsch heuert bei Thyssenkrupp als Finanzvorstand an

    14.12.2018| 08:52:04

    ESSEN (awp international) - Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp ist bei der Suche nach einem neuen Finanzchef fündig geworden. Der ehemalige Bayer -Manager Johannes Dietsch soll das Amt im Februar übernehmen, teilte der Dax-Konzern am Freitag in Essen mit.

    Dabei erhalte Dietsch einen Drei-Jahresvertrag. Den Posten als Finanzvorstand hatte bislang Guido Kerkhoff inne, der im Sommer zum Vorstandschef befördert wurde. Damit wäre der Vorstand nun wieder komplett.

    Dietsch war bis Mai 2018 Finanzchef bei Bayer. Zudem wirkte er an den Börsengängen von den ehemaligen Bayer-Töchtern Lanxess und Covestro mit./nas/jha/

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  • 11.12.2018 EU-Parlament stimmt für neue Chemikalien-Limits i...

    EU-Parlament stimmt für neue Chemikalien-Limits im Job

    11.12.2018| 14:44:12

    BRÜSSEL (awp international) - Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte am Dienstag mit grosser Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene. Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

    Arbeitgeber müssen laut der EU-Richtlinie über Karzinogene und Mutagene sicherstellen, dass ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz den verdächtigen Stoffen möglichst nicht ausgesetzt sind. Neu hinzugekommen sind nun unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die zum Beispiel bei der Herstellung von Papier, Farbstoffen, Arzneien, Kunst- oder Klebstoffen sowie zur Reinigung von Metallteilen verwendet werden, und eben Dieselabgase.

    "In der Europäischen Union sind Millionen von Arbeitern Dieselabgasen ausgesetzt", erklärte der Berichterstatter zu dem Thema im EU-Parlament, Claude Rolin von der Europäischen Volkspartei. Mit der überarbeiteten Richtlinie würden sie und andere besser geschützt. "Es ist inakzeptabel, dass Arbeiter ihr Leben verlieren, während sie versuchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen."

    Für einige der nun ergänzten Stoffe gibt es in Deutschland bereits eigene Grenzwerte, nicht alle sind aber so streng wie die neuen EU-Vorgaben. Formal muss nun noch der Rat der Mitgliedstaaten zustimmen. Danach haben die Staaten zwei Jahre Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen. Derweil laufen schon Vorbereitungen auf weitere Anpassungen der Richtlinie./vio/DP/mis

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  • 20.11.2018 Covestro mit Gewinnwarnung wegen Wettbewerb und R...

    Covestro mit Gewinnwarnung wegen Wettbewerb und Rheinpegel

    20.11.2018| 14:53:36

    (Ausführliche Fassung)

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Covestro kann seine Jahresziele nun doch nicht mehr erreichen. Harter Wettbewerb, hohe Kosten infolge des niedrigen Rheinwasserpegels und Rückstellungen vermiesen dem Dax -Konzern den Jahresschluss. Bei den Zielen für das operative Ergebnis, den Bargeldzufluss und das Mengenwachstum muss der Konzern nun zurückrudern, wie Covestro am Dienstag überraschend in Leverkusen mitteilte. Noch Ende Oktober hatte das Management um Chef Markus Steilemann die Ziele bestätigt.

    Die Aktie rutschte am Dienstag drastisch ab. Sie verloren zuletzt über elf Prozent, zwischenzeitlich lagen sie so tief wie seit Herbst 2016 nicht mehr. Seit ihrem Rekordhoch bei 95,78 Euro im Januar 2018 ging es überwiegend steil bergab für die in den Jahren 2016 und 2017 ausserordentlich stark gelaufenen Papiere. Auch andere Chemiewerte gerieten in Mitleidenschaft, BASF und Evonik verloren ebenfalls deutlich an Wert.

    Neben einer schärferen Konkurrenz als gedacht kostete auch der niedrige Wasserstand des Rheins Covestro kräftig Geld, weil Produktionsausfälle bremsten und höhere Logistikkosten anfielen. Das operative Ergebnis (Ebitda) dürfte nun vom Vorjahreswert in Höhe von 3,44 Milliarden Euro leicht sinken statt zulegen. Damit wird der operative Gewinn auch deutlich unter den Markterwartungen landen. Die von Bloomberg bis dato befragten Analysten rechneten bisher etwa mit dem Vorjahreswert.

    Grund für die mauen Ergebnisse seien auch Rückstellungen für das eingeleitete Sparprogramm. Covestro will in der Verwaltung die Kosten senken und rechnet sich spätestens für Ende 2021 jährliche Einsparungen von rund 350 Millionen Euro aus. Weltweit sollen dafür auch rund 900 von insgesamt 16 600 Stellen wegfallen.

    Das Mengenwachstum wird nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet, bisher hielt Steilemann auch noch ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich für möglich. Im Kerngeschäft des vierten Quartals dürfte der Konzern aber noch ein leichtes Mengenwachstum erreichen.

    Auch beim Bargeldzufluss aus dem laufenden Geschäft wird die bisherige Zielmarke und auch der Vorjahreswert wohl nicht mehr erreicht. Statt der angepeilten über 2 Milliarden Euro wird der operative Free Cashflow voraussichtlich auch leicht unter den Vorjahreswert von 1,84 Milliarden Euro fallen. Entwickeln sich die frei verfügbaren Mittel schwächer, sorgen sich Anleger um die Dividende oder Aktienrückkäufe./men/jha/

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  • 20.11.2018 Spezialchemiekonzern Covestro doch noch mit Gewin...

    Spezialchemiekonzern Covestro doch noch mit Gewinnwarnung

    20.11.2018| 14:11:57

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Covestro senkt kurz vor dem Jahresschluss doch noch die Prognosen. Wegen starken Wettbewerbs, steigender Kosten und neuen Rückstellungen dürfte das operative Ergebnis (Ebitda) 2018 nun leicht unter dem Vorjahreswert von 3,44 Milliarden Euro landen, wie der Dax -Konzern am Dienstag in Leverkusen mitteilte. Vorher war ein Anstieg eingeplant.

    Die schlechteren Aussichten lägen auch am niedrigen Rheinwasserpegel, der für Produktionsausfälle und höhere Logistikkosten gesorgt habe. Ausserdem seien Rückstellungen für ein Sparprogramm gebildet worden.

    Das Mengenwachstum wird nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet, bisher hielt das Management auch noch ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich für möglich. Auch beim Bargeldzufluss aus dem laufenden Geschäft wird die bisherige Zielmarke und auch der Vorjahreswert wohl nicht mehr erreicht. In der zweiten Oktoberhälfte hatte das Unternehmen seinen Ausblick bei den Zahlen zum dritten Quartal noch bestätigt./men/jha/

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  • 25.10.2018 Covestro bestätigt Jahresziele - Stellenstreichun...

    Covestro bestätigt Jahresziele - Stellenstreichungen geplant

    25.10.2018| 08:29:56

    (Ausführliche Fassung)

    LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Covestro hält trotz eines schwieriger werdenden Marktumfeldes an seinen Jahreszielen fest. Im abgelaufenen dritten Quartal lieferte das Geschäft mit Materialien für harte Kunststoffe, sogenannte Polycarbonate, Rückendwind. Das Geschäft mit Grundstoffen für Weich- und Hartschäume - Polyurethane - stand hingegen erwartungsgemäss unter Druck. Das operative Ergebnis sank daher. Das Unternehmen kündigte zudem Einsparungen in der Verwaltung an, wobei es auch zu Stellenstreichungen kommen soll.

    Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2018 weiterhin über dem Vorjahreswert von etwa 3,4 Milliarden Euro liegen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Obwohl das wirtschaftliche Umfeld zunehmend herausfordernd sei und es nur eine eingeschränkte Produktverfügbarkeit in Europa und Asien gegeben habe, habe das dritte Quartal seinen Erwartungen entsprochen, erklärte Finanzchef Thomas Toepfer. So gab es etwa ungeplante Anlagenstillstände.

    Covestro steigerte den Umsatz in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Das Ebitda lag mit 859 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahreswert. Hier schlug der Rückgang des operativen Ergebnisses in der Polyurethan-Sparte um rund ein Fünftel durch. Neben einem leicht gesunkenen Absatz machten vor allem höhere Rohstoffkosten Covestro zu schaffen. Zudem lässt die Sonderkonjunktur infolge von Produktionsausfällen der Konkurrenz langsam nach, von der Covestro lange profitiert hatte.

    Im Geschäft mit harten Kunststoffen lief es dank einer guten Nachfrage und höherer Verkaufspreise besser. Zudem trug der Verkauf des US-Plattengeschäfts zu einem Gewinnsprung bei. Aber auch ohne die Veräusserung wäre das Ebitda in dem Segment um rund ein Drittel gestiegen. In der kleinsten Unternehmenssparte CAS, die Beschichtungen, Haft- und Dichtungsmittel sowie Spezialitäten umfasst, blieb das operative Ergebnis stabil. Unter dem Strich verdiente der Konzern 496 Millionen Euro und damit einen Tick mehr als vor einem Jahr.

    Analyst Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan hob in einer ersten Reaktion den bestätigten Jahresausblick sowie eine besser als gemeinhin erwartete Entwicklung im dritten Quartal hervor. Ob das ausreichen werde, die angeschlagene Stimmung der Anleger aufzuhellen, sei aber fraglich.

    So lasten die Furcht vor den Folgen einer abkühlenden Autokonjunktur und eines schwächeren Wachstums der Weltwirtschaft sowie die Unsicherheit über die Folgen der erwarteten Normalisierung im Polyurethan-Geschäft seit Monaten auf den Aktien. Seit dem Rekordhoch von 95,78 Euro im Januar ging es um rund 45 Prozent abwärts. Am Donnerstag startete nun ein Stabilisierungsversuch: Die Papiere traten im frühen Handel auf der Stelle.

    Covestro steckt unterdessen weiter viel Geld in den Ausbau der Produktion. Zusätzlich zu den laufenden Investitionen an Standorten in Deutschland, Spanien, Belgien und China hatte Covestro jüngst angekündigt, über mehrere Jahre insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten für das Schaumstoffvorprodukt MDI am US-Standort Baytown zu stecken. Dadurch soll dem erwarteten Nachfragewachstum Rechnung getragen werden.

    Auch wegen der Investitionen für die Expansion fiel der freie operative Mittelzufluss (Free Operating Cashflow) im abgelaufenen dritten Quartal zwar um mehr als 12 Prozent auf 578 Millionen Euro, im Gesamtjahr strebt Konzernchef Markus Steilemann aber weiterhin einen Wert von mehr als zwei Milliarden Euro an. Die Kennzahl gibt an, wie viel Geld ein Unternehmen zur freien Verfügung hat. Das ist auch für die Höhe der Dividende oder Aktienrückkäufe wichtig.

    In der Verwaltung will das Unternehmen die Kosten senken, auch durch die Digitalisierung. Spätestens 2021 werden Einsparungen von rund 350 Millionen Euro pro Jahr erwartet. Im Zuge dessen sollen auch rund 900 Stellen weltweit entfallen. Der Personalabbau solle durch "sozialverträgliche Lösungen" erfolgen, die mit dem Betriebsrat in Deutschland bereits vereinbart worden seien, hiess es. Ende September beschäftigte der Konzern weltweit rund 16 600 Mitarbeiter./mis/nas/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Chemie
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol 1COV
Valor 29178035
ISIN DE0006062144

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -3.43%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -4.18 -8.16%
Perf. 3M +4.89 +11.61%
Perf. laufendes Jahr +3.89 +9.02%
Perf. 52W   -43.29%

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TRADEcho 2cy 41.3724 +1.89% --- 21.03.2019
SIX SX 55.00 --- --- 21.03.2019

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Vortageshoch 47.82 (20.03.2019)
Vortagestief 46.75 (20.03.2019)
Hoch 1W 49.90 (15.03.2019)
Tief 1W 46.56 (21.03.2019)
Hoch 1M 52.02 (22.02.2019)
Tief 1M 46.56 (21.03.2019)
Hoch 3M 52.02 (22.02.2019)
Tief 3M 41.64 (02.01.2019)
Hoch 1J 85.16 (21.03.2018)
Tief 1J 41.23 (20.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG