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Geld 455.00   Brief 463.00
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Fundamentale Daten

Dividende 10.8
Dividende ex Datum 05.04.2019
Zahlbar Datum 09.04.2019
Rendite 2.34%
Nominalwert 0.1
Anzahl Aktien 37'041'427
Marktkapital in Mio. 17'098.32
Umsatz Vormonat 541'967'966

Aktuelle News

  • 02.05.2019 Geberit startet überraschend stark ins Jahr - Akt...

    Geberit startet überraschend stark ins Jahr - Aktie hebt ab

    02.05.2019| 18:01:36

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Geberit hat einen sehr soliden Start ins neue Geschäftsjahr gezeigt. Sowohl Umsatz als auch Gewinn lagen klar über den Erwartungen, was den Aktien Flügel verlieh. Unverändert besteht das Problem des Fachkräftemangels insbesondere in Deutschland.

    Der Umsatz litt zwar unter negativen Währungseffekten in der Höhe von 23 Millionen Franken, dennoch ergab sich ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 830 Millionen, wie der Sanitärtechnikkonzern am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Wachstum bei 3,6 Prozent, was am obersten Ende der Erwartungen lag. Gegenüber den 3 Prozent vom letzten Quartal 2018 bedeutet dies eine leichte Beschleunigung des Wachstumstempos in die Nähe des Zielbandes von 4 bis 6 Prozent.

    CEO Christian Buhl bezeichnete das erreichte Wachstum denn auch als "erfreulich", zumal die Basis aus dem Vorjahr stark und das Umfeld in der Bauindustrie zwar insgesamt positiv, aber gleichwohl anspruchsvoll gewesen sei.

    Fachkräftemangel in Deutschland bremst weiterhin

    Gebremst wurden die Geschäfte nebst einzelnen schwierigeren Ländermärkten weiterhin vom Fachkräftemangel in Deutschland, dem wichtigsten Einzelmarkt von Geberit. "Diesbezüglich hat sich in Deutschland nichts geändert, die Wartezeit bis zur Erledigung eines Auftrags liegt weiterhin bei 12 Wochen", erklärte Buhl. Er zeigte sich für Deutschland dennoch positiv eingestellt, denn die Nachfragesituation sei dort weiterhin gut.

    Betrachtet man die drei Produktbereiche, so schlugen sich die angestammten Geschäfte Installations- und Spülsysteme (+5,0%) sowie Rohrleitungssysteme (+7,5%) besser als der über die Akquisition von Sanitec hinzugekommene Bereich Badezimmersysteme (-1,6%). Wegen des Rückgangs bei den Badezimmersystemen macht sich Buhl aber keine Sorgen.

    Ein Teil der Schwäche in diesem Bereich erklärt sich laut dem CEO mit der schleppenden Nachfrage in den nordischen Ländern. "Das erste Quartal 2019 der Badezimmersysteme ist aber mit dem Vorjahr nicht vergleichbar", so Buhl. Einerseits sei die Vorjahresbasis nicht zuletzt wegen der hohen Nachfrage nach Dusch-WCs stark gewesen und andererseits falle die Aufgabe der Keramikmarke Keramac ins Gewicht. Im März sei deswegen der Umsatz mit Keramac schon stark zurückgegangen.

    Auf der Gewinnebene legte Geberit noch etwas stärker zu als beim Umsatz. Die höheren operativen Ergebnisse wurden auf tiefere Rohmaterialpreise, Preiserhöhungen, auf einen verbesserten Produktmix oder auf die höhere Effizienz zurückgeführt. Weiter kam ein positiver Buchhaltungseffekt hinzu. Belastet wurde das operative Ergebnis erneut von den "tarifbedingt" steigenden Personalkosten.

    Hohe Marge

    So nahm der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 6,8 Prozent auf 262 Millionen Franken zu, was einer Marge von 31,6 Prozent entsprach. Diese liegt damit um 180 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn verbesserte sich um 4,9 Prozent auf 192 Millionen.

    Die hohe operative Marge erstaunt insbesondere wegen des anhaltenden Aufwärtsdrucks auf die Löhne etwas. Buhl erwartet weiterhin eine Lohninflation im Gesamtjahr von rund 3 Prozent. Druck auf die Margen kommt generell auch von der Entwicklung der Rohmaterialpreise, auch wenn diese im ersten Quartal etwas zurückgingen. Im laufenden zweiten dürften sie gemäss der Einschätzung von Geberit wieder steigen.

    Für das Gesamtjahr 2019 haben sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 im März laut Geberit nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsjahr 2019 werde aufgrund einer generell höheren Volatilität und der Abschwächung der Baukonjunktur in einzelnen Märkten anspruchsvoll, und die Entwicklung in den einzelnen Regionen und Sektoren verlaufe unterschiedlich. Die Baukonjunktur in Europa beurteilt Geberit "gesamthaft weiterhin positiv".

    An der Börse kletterten die Geberit-Aktien dank der über Erwarten stark ausgefallenen Zahlen bis Börsenschluss um 7,4 Prozent.

    cf/rw/ra

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  • 02.05.2019 Geberit startet überraschend stark ins Jahr - Akt...

    Geberit startet überraschend stark ins Jahr - Aktie hebt ab

    02.05.2019| 12:06:42

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Geberit hat einen sehr soliden Start ins neue Geschäftsjahr gezeigt. Sowohl Umsatz als auch Gewinn lagen klar über den Erwartungen, was den Aktien Flügel verleiht. Unverändert besteht das Problem des Fachkräftemangels insbesondere in Deutschland.

    Der Umsatz litt zwar unter negativen Währungseffekten in der Höhe von 23 Millionen Franken, dennoch ergab sich ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 830 Millionen, wie der Sanitärtechnikkonzern am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Wachstum bei 3,6 Prozent, was am obersten Ende der Erwartungen lag. Gegenüber den 3 Prozent vom letzten Quartal 2018 bedeutet dies eine leichte Beschleunigung des Wachstumstempos in die Nähe des Zielbandes von 4 bis 6 Prozent.

    CEO Christian Buhl bezeichnete das erreichte Wachstum denn auch als "erfreulich", zumal die Basis aus dem Vorjahr stark und das Umfeld in der Bauindustrie zwar insgesamt positiv, aber gleichwohl anspruchsvoll gewesen sei.

    Fachkräftemangel in Deutschland bremst weiterhin

    Gebremst wurden die Geschäfte nebst einzelnen schwierigeren Ländermärkten weiterhin vom Fachkräftemangel in Deutschland, dem wichtigsten Einzelmarkt von Geberit. "Diesbezüglich hat sich in Deutschland nichts geändert, die Wartezeit bis zur Erledigung eines Auftrags liegt weiterhin bei 12 Wochen", erklärte Buhl. Er zeigte sich für Deutschland dennoch positiv eingestellt, denn die Nachfragesituation sei dort weiterhin gut.

    Betrachtet man die drei Produktbereiche, so schlugen sich die angestammten Geschäfte Installations- und Spülsysteme (+5,0%) sowie Rohrleitungssysteme (+7,5%) besser als der über die Akquisition von Sanitec hinzugekommene Bereich Badezimmersysteme (-1,6%). Wegen des Rückgangs bei den Badezimmersystemen macht sich Buhl aber keine Sorgen.

    Ein Teil der Schwäche in diesem Bereich erklärt sich laut dem CEO mit der schleppenden Nachfrage in den nordischen Ländern. "Das erste Quartal 2019 der Badezimmersysteme ist aber mit dem Vorjahr nicht vergleichbar", so Buhl. Einerseits sei die Vorjahresbasis nicht zuletzt wegen der hohen Nachfrage nach Dusch-WCs stark gewesen und andererseits falle die Aufgabe der Keramikmarke Keramac ins Gewicht. Im März sei deswegen der Umsatz mit Keramac schon stark zurückgegangen.

    Auf der Gewinnebene legte Geberit noch etwas stärker zu als beim Umsatz. Die höheren operativen Ergebnisse wurden auf tiefere Rohmaterialpreise, Preiserhöhungen, auf einen verbesserten Produktmix oder auf die höhere Effizienz zurückgeführt. Weiter kam ein positiver Buchhaltungseffekt hinzu. Belastet wurde das operative Ergebnis erneut von den "tarifbedingt" steigenden Personalkosten.

    Hohe Marge

    So nahm der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 6,8 Prozent auf 262 Millionen Franken zu, was einer Marge von 31,6 Prozent entsprach. Diese liegt damit um 180 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn verbesserte sich um 4,9 Prozent auf 192 Millionen.

    Die hohe operative Marge erstaunt insbesondere wegen des anhaltenden Aufwärtsdrucks auf die Löhne etwas. Buhl erwartet weiterhin eine Lohninflation im Gesamtjahr von rund 3 Prozent. Druck auf die Margen kommt generell auch von der Entwicklung der Rohmaterialpreise, auch wenn diese im ersten Quartal etwas zurückgingen. Im laufenden zweiten dürften sie gemäss der Einschätzung von Geberit wieder steigen.

    Für das Gesamtjahr 2019 haben sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 im März laut Geberit nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsjahr 2019 werde aufgrund einer generell höheren Volatilität und der Abschwächung der Baukonjunktur in einzelnen Märkten anspruchsvoll, und die Entwicklung in den einzelnen Regionen und Sektoren verlaufe unterschiedlich. Die Baukonjunktur in Europa beurteilt Geberit "gesamthaft weiterhin positiv".

    An der Börse klettern die Geberit-Aktien dank der über Erwarten stark ausgefallenen Zahlen bis am Mittag um gut 7 Prozent.

    cf/rw

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  • 02.05.2019 Geberit zeigt überraschend guten Start ins Jahr

    Geberit zeigt überraschend guten Start ins Jahr

    02.05.2019| 08:07:57

    (Ausführliche Fassung, unter anderem mit Angaben zu Regionen)

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat einen sehr soliden Start ins neue Geschäftsjahr gezeigt und im ersten Quartal 2019 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Als Wachstumsbremse erweisen sich die Badezimmersysteme.

    Der Umsatz litt unter negativen Währungseffekten in der Höhe von 23 Millionen Franken, dennoch ergab sich ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 830 Millionen, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Wachstum bei 3,6 Prozent, was am obersten Ende der Erwartungen lag. Gegenüber den 3 Prozent vom letzten Quartal 2018 bedeutet dies eine leichte Beschleunigung des Wachstumstempos.

    Allerdings hat sich Geberit für den Umsatz ein Wachstumsziel über die Zyklen im Bereich von 4 bis 6 Prozent gesetzt und liegt damit derzeit leicht darunter. Gleichwohl bezeichnet das Unternehmen das erreichte Wachstum als "erfreulich", zumal die Basis aus dem Vorjahr stark und das Umfeld in der Bauindustrie zwar insgesamt positiv, aber gleichwohl anspruchsvoll gewesen sei.

    Badezimmersysteme laufen schleppend

    Betrachtet man die drei Produktbereiche, so schlugen sich die angestammten Geschäfte Installations- und Spülsysteme (+5,0%) sowie Rohrleitungssysteme (+7,5%) besser als der über die Akquisition von Sanitec hinzugekommene Bereich Badezimmersysteme (-1,6%).

    In der Hauptregion Europa, wo Geberit über 90 Prozent des Umsatzes erzielt, wuchsen die Verkäufe um 3,5 Prozent, in Nahost/Afrika (+4,8%) etwas stärker und in Amerika (+2,8%) etwas geringer. Das stärkste Wachstum ergab sich in der Region Fernost/Pazifik (+8,6%).

    Auf der Gewinnebene legte Geberit noch etwas stärker zu als beim Umsatz. Die höheren operativen Ergebnisse werden auf tiefere Rohmaterialpreise, Preiserhöhungen, den gesteigerten Umsatz und auf einen verbesserten Produktmix zurückgeführt. Ausserdem will Geberit die Effizienz weiter gesteigert und eine hohe Kostendisziplin an den Tag gelegt haben.

    Mitarbeiter bleiben treibender Kostenfaktor

    Weiter kam ein positiver Effekt aus einer Änderung im IFRS Rechnungslegungsstandard hinzu, der die Marge um einen halben Prozentpunkt anhob. Belastet wurde das operative Ergebnis erneut von den "tarifbedingt" steigenden Personalkosten.

    So nahm der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 6,8 Prozent auf 262 Millionen Franken zu, was einer Marge von 31,6 Prozent entsprach. Diese liegt damit um 180 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um 4,9 Prozent auf 192 Millionen. Damit wurden die Erwartungen der Analysten auf der ganzen Linie übertroffen.

    Für das Gesamtjahr 2019 haben sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 im März laut Geberit nicht wesentlich verändert. Das Geschäftsjahr 2019 werde aufgrund einer generell höheren Volatilität und der Abschwächung der Baukonjunktur in einzelnen Märkten anspruchsvoll und die Entwicklung in den einzelnen Regionen und Sektoren verlaufe unterschiedlich.

    Fachkräftemangel in Deutschland bleibt ein Thema

    Die Baukonjunktur in Europa beurteilt Geberit "gesamthaft weiterhin positiv". Wie in den Quartalen zuvor bleibt im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland das Wachstumspotential wegen des Mangels an Arbeitskräften eingeschränkt, trotz einer "gesunden Nachfrage".

    Positiv mit einer abgeschwächten Wachstumsdynamik sieht Geberit die Märkte in Österreich und Benelux, stagnierend in Frankreich und leicht rückläufig im Heimmarkt Schweiz. In Grossbritannien dürften die Unsicherheiten wegen des Brexits die Geschäfte bremsen.

    Wichtig ist für Geberit jeweils auch die Entwicklung der Rohstoffpreise, wobei das Unternehmen sowohl Kunststoffe als auch Metalle verarbeitet. Geberit schreibt in diesem Zusammenhang, dass die Unsicherheit über die Entwicklung auf den Rohmaterialmärkten zugenommen habe und einen Ausblick schwierig mache. Nach einem rückläufigen Umfeld im ersten Quartal 2019 geht das Unternehmen für das zweite Quartal aber von wieder steigenden Preisen aus.

    cf/tt

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  • 02.05.2019 Geberit zeigt umsatzmässig soliden Start ins Jahr

    Geberit zeigt umsatzmässig soliden Start ins Jahr

    02.05.2019| 07:16:55

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat umsatzmässig einen soliden Start ins neue Geschäftsjahr gezeigt und im ersten Quartal 2019 etwas mehr verkauft als im Vorjahr.

    Gebremst wurde der Umsatz von negativen Währungseffekten in der Höhe von 23 Millionen Franken, womit sich ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 830 Millionen ergab, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Wachstum bei 3,6 Prozent. Gegenüber den 3 Prozent vom letzten Quartal 2018 bedeutet dies eine leichte Beschleunigung des Wachstumstempos.

    Geberit erachtet dieses Wachstum als "erfreulich", zumal die Basis aus dem Vorjahr stark und das Umfeld in der Bauindustrie zwar insgesamt positiv aber gleichwohl anspruchsvoll gewesen sei.

    Auf der Gewinnebene legte Geberit stärker zu. Die höheren operativen Ergebnisse seien vor allem auf tiefere Rohmaterialpreise, Preiserhöhungen, höhere Verkaufsvolumina und einen verbesserten Produktmix zurückzuführen sowie auf Effizienzsteigerungen und eine hohe Kostendisziplin. Ausserdem kam ein positiver Effekt aus einer Änderung im IFRS Rechnungslegungsstandard hinzu. Belastet wurde das operative Ergebnis erneut von den steigenden Personalkosten.

    So nahm der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 6,8 Prozent auf 262 Millionen Franken zu, was einer Marge von 31,6 Prozent entsprach. Diese liegt damit um 180 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um 4,9 Prozent auf 192 Millionen.

    Damit wurden die Erwartungen der Analysten auf der ganzen Linie übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 821,8 Millionen, für den EBITDA bei 240,1 Millionen und für den Reingewinn bei 180,6 Millionen Franken.

    Für das Gesamtjahr 2019 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 im März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Es sei mit einem anspruchsvollen Geschäftsumfeld zu rechnen. Generell habe sich die Volatilität erhöht und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen.

    cf/gab

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  • 30.04.2019 Ausblick Geberit: Quartalsumsatz von 822 Millione...

    Ausblick Geberit: Quartalsumsatz von 822 Millionen Franken erwartet

    30.04.2019| 15:21:31

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit veröffentlicht am Donnerstag, 2. Mai die Ergebnisse zum ersten Quartal 2019. Insgesamt haben neun Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio Fr.)       AWP-Konsens     Q1 2018A
    Umsatz                821,8          823,1
    EBITDA                240,1          245,4
    Reingewinn            180,6          175,7
    

    FOKUS: Geberit dürfte für das erste Quartal 2019 einen im Vergleich zur Vorjahresperiode gehaltenen bis leicht rückläufigen Umsatz rapportieren. Grund für die vorsichtigen Prognosen der Analysten ist einerseits der starke Vorjahreswert und andererseits die Schwäche des Euro. Bereinigt um die Währungseffekte dürfte ein leicht positives organisches Wachstum resultiert haben.

    Auf Ebene der operativen Gewinnmarge könnten die tieferen Rohmaterialkosten und Effizienzgewinne etwas geholfen haben, Gegenwind kommt aber weiterhin von der Lohn-Inflation.

    ZIELE: Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigte sich Geberit Mitte März zurückhaltend und wenig konkret. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsumfeld zu rechnen, hiess es. Generell habe sich die Volatilität erhöht und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen. Insgesamt beurteilte Geberit die Baukonjunktur in Europa aber weiterhin positiv.

    Ein Thema bleibt die Verfügbarkeit von Fachleuten in Deutschland. Dort ist das Wachstumspotential wegen der limitierten Installationskapazitäten weiterhin eingeschränkt. Die Situation hat sich diesbezüglich in den vergangenen Quartalen kaum verändert.

    Ein gesundes Marktumfeld mit allerdings abnehmender Dynamik sieht das Unternehmen in Österreich und den Benelux-Ländern und eine stabile Marktentwicklung in Frankreich. Für den Heimmarkt Schweiz wird ein leicht rückläufiger Baumarkt prognostiziert. Insgesamt setzte sich Geberit zum Ziel, auch 2019 Marktanteile zu gewinnen und hohe Margen zu erwirtschaften.

    PRO MEMORIA: Geberit sieht sich seit einiger Zeit mit einem Fachkräftemangel in einigen Märkten in Deutschland konfrontiert. Damit einher geht auch ein steigender Druck auf die Löhne. "Dies ist für uns eine Herausforderung. Wir gehen 2019 von einem Lohnwachstum für den Konzern von rund 3 Prozent aus", sagte CEO Christian Buhl an der Bilanzmedienkonferenz im März.

    2018 lag die Lohninflation noch bei 2,7 Prozent, sie dürfte damit im laufenden Jahr also nochmals zunehmen. Buhl strich insbesondere den grössten Geberit-Markt Deutschland hervor, wo eine Lohnsteigerung um 3 Prozent erwartet wird, sowie Polen, wo die Löhne gar um 6 Prozent ansteigen sollen. Besserung ist derzeit offenbar nicht in Sicht. Buhl geht jedenfalls davon aus, dass sich die Situation in Deutschland im laufenden Jahr nicht ändern wird. Ähnlich präsentiere sich die Lage mittlerweile auch in den Niederlanden.

    Die Rohmaterialpreise haben sich laut dem CEO im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Schlussquartal des Vorjahres etwas entspannt. Für das zweite Quartal sah er diese aber bereits wieder auf einem höheren Level.

    AKTIENKURS: Die Aktie verzeichnet im bisherigen Jahresverlauf ein Plus von rund 11 Prozent und hinkt damit dem Gesamtmarkt SMI etwas hinterher. Im Vorjahr resultierte eine Minus von knapp 11 Prozent.

    Homepage: www.geberit.com

    an/cf

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  • 19.03.2019 Anleihe: Geberit nimmt mit zwei Anleihen insgesam...

    Anleihe: Geberit nimmt mit zwei Anleihen insgesamt 250 Mio Fr. bis 2024/28 auf

    19.03.2019| 12:08:42

    Zürich (awp) - Der Sanitärkonzern Geberit begibt unter Federführung von Credit Suisse und ZKB zwei Anleihen zu folgenden Konditionen:

    1. Anleihe:
    Betrag:         125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:       0,10%
    Emissionspreis: 100,069%
    Laufzeit:       5,5 Jahre, 17.10.2024
    Yield to Mat.:  0,087%
    Liberierung:    17.04.2019
    Valor:          41'904'105 (5)
    Rating:         A+/LowA/A+ (S&P/CS/ZKB)
    Kotierung:      SIX, Handel ab 16.04.2019
    2. Anleihe:
    Betrag:         125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:       0,60%
    Emissionspreis: 100,093%
    Laufzeit:       9,5 Jahre, 17.10.2028
    Yield to Mat.:  0,59%
    Liberierung:    17.04.2019
    Valor:          46'904'106 (3)
    Rating:         A+/LowA/A+ (S&P/CS/ZKB)
    Kotierung:      SIX, Handel ab 16.04.2019
    

    uh/rw

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  • 12.03.2019 Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurüc...

    Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    12.03.2019| 19:18:27

    (Zusammenfassung mit aktualisiertem Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 sowohl den operativen Gewinn als auch den Umsatz in nie gesehene Höhen geschraubt. Das schwächere zweite Semester und der vorsichtige Ausblick deuten allerdings auf ein schwierigeres 2019.

    Denn im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab sich das Unternehmen sehr zurückhaltend, was auch als Grund für die Schwäche der Aktien gesehen werden kann. Die fundamentalen Grundlagen für die Bauwirtschaft blieben zwar positiv, so Geberit. Die verschiedenen Unsicherheiten erhöhten aber die Volatilität und erschwerten die Prognosen zusätzlich. In einzelnen europäischen Märkten stellt Geberit zudem eine Verlangsamung fest. Dies passt auch zur Entwicklung im zweiten Semester, das klar schwächer war als das erste.

    An der Börse wurde denn auch vor allem der Ausblick kritisiert, während die Zahlen die Erwartungen erfüllt haben. Die Aktie gab bis Handelsschluss um 1,7 Prozent nach.

    Lohndruck als Herausforderung

    Zu schaffen macht dem Unternehmen auch weiterhin der Fachkräftemangel in einigen Märkten Europas. Damit einher geht ein steigender Druck auf die Löhne. "Dies ist für uns eine Herausforderung. Wir gehen 2019 von einem Lohnwachstum für den Konzern von rund 3 Prozent aus", sagte CEO Christian Buhl am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    2018 lag die Lohninflation noch bei 2,7 Prozent, sie dürfte damit im laufenden Jahr also nochmals zunehmen. Buhl strich insbesondere den grössten Geberit-Markt Deutschland hervor, wo eine Lohnsteigerung um 3 Prozent erwartet wird, sowie Polen, wo die Löhne gar um 6 Prozent ansteigen sollen. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

    Trotz Gegenwind zuversichtlich

    Christian Buhl zeigte sich trotz des zurückhaltenden Ausblicks relativ zuversichtlich. Dass Geberit wegen des Lohndrucks Mühe haben könnte, die hohen Margen zu verteidigen, glaubt Buhl nicht. "Wir sehen weiterhin Potential, unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern. Wir haben das in den vergangenen Jahren mit den hohen Rohmaterial- und steigenden Personalkosten bewiesen."

    Und die Schlussfolgerung, dass wegen der teils schwächelnden Märkte das organische Wachstum dieses Jahr unter den Wert von 3,1 Prozent des letzten Jahres fallen werde, wollte Buhl auch nicht ziehen. "Wir sind zwar etwas pessimistischer, was die Märkte angeht. Wir bleiben aber optimistisch in Bezug auf Marktanteilsgewinne."

    Die Zahlen für 2018 gaben keinen Anlass für Beanstandungen. So nahm der Umsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Marge bleibt auf hohem Level

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit ebenfalls auf den höchsten je erreichten Wert zu. Die Marge blieb mit gut 28 Prozent im angestrebten Zielbereich. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind noch ein letztes Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurüc...

    Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    12.03.2019| 15:32:03

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 sowohl den operativen Gewinn als auch den Umsatz in nie gesehene Höhen geschraubt. Das schwächere zweite Semester und der vorsichtige Ausblick deuten allerdings auf ein schwierigeres 2019.

    Denn im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab sich das Unternehmen sehr zurückhaltend, was auch als Grund für die Schwäche der Aktien gesehen werden kann. Die fundamentalen Grundlagen für die Bauwirtschaft blieben zwar positiv, so Geberit. Die verschiedenen Unsicherheiten erhöhten aber die Volatilität und erschwerten die Prognosen zusätzlich. In einzelnen europäischen Märkten stellt Geberit zudem eine Verlangsamung fest. Dies passt auch zur Entwicklung im zweiten Semester, das klar schwächer war als das erste.

    An der Börse wurde denn auch vor allem der Ausblick kritisiert, während die Zahlen die Erwartungen erfüllt haben. Die Aktie gibt bis am frühen Nachmittag um 2,0 Prozent nach.

    Lohndruck als Herausforderung

    Zu schaffen macht dem Unternehmen auch weiterhin der Fachkräftemangel in einigen Märkten Europas. Damit einher geht ein steigender Druck auf die Löhne. "Dies ist für uns eine Herausforderung. Wir gehen 2019 von einem Lohnwachstum für den Konzern von rund 3 Prozent aus", sagte CEO Christian Buhl am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    2018 lag die Lohninflation noch bei 2,7 Prozent, sie dürfte damit im laufenden Jahr also nochmals zunehmen. Buhl strich insbesondere den grössten Geberit-Markt Deutschland hervor, wo eine Lohnsteigerung um 3 Prozent erwartet wird, sowie Polen, wo die Löhne gar um 6 Prozent ansteigen sollen. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

    Trotz Gegenwind zuversichtlich

    Christian Buhl zeigte sich trotz des zurückhaltenden Ausblicks relativ zuversichtlich. Dass Geberit wegen des Lohndrucks Mühe haben könnte, die hohen Margen zu verteidigen, glaubt Buhl nicht. "Wir sehen weiterhin Potential, unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern. Wir haben das in den vergangenen Jahren mit den hohen Rohmaterial- und steigenden Personalkosten bewiesen."

    Und die Schlussfolgerung, dass wegen der teils schwächelnden Märkte das organische Wachstum dieses Jahr unter den Wert von 3,1 Prozent des letzten Jahres fallen werde, wollte Buhl auch nicht ziehen. "Wir sind zwar etwas pessimistischer, was die Märkte angeht. Wir bleiben aber optimistisch in Bezug auf Marktanteilsgewinne."

    Die Zahlen für 2018 gaben keinen Anlass für Beanstandungen. So nahm der Umsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Marge bleibt auf hohem Level

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit ebenfalls auf den höchsten je erreichten Wert zu. Die Marge blieb mit gut 28 Prozent im angestrebten Zielbereich. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind noch ein letztes Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit-Aktien werden für vorsichtigen Ausblick a...

    Geberit-Aktien werden für vorsichtigen Ausblick abgestraft

    12.03.2019| 11:08:29

    Zürich (awp) - Die Aktien des Sanitärtechnikkonzerns Geberit verlieren am Dienstagmorgen trotz über den Erwartungen liegenden Jahreszahlen an Boden. Der eher konservative Ausblick des Unternehmens zeigt laut Analysten den ansteigenden Druck auf das organische Wachstum.

    Geberit Namen büssen um 9.55 Uhr 2,7 Prozent auf 396,70 Franken ein. Damit ist der Titel zum Berichtszeitpunkt der grösste SMI-Verlierer. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI tendiert leicht tiefer (-0,04%).

    Die über den Erwartungen ausgefallen Jahreszahlen kommen in der Finanzgemeinde zwar gut an, das organische Wachstumsziel des Managements von 4 bis 6 Prozent dürfte aber 2019 erstmals nicht erreicht werden, meinen etwa die Analysten von Goldman Sachs in einem ersten Kommentar. "Wir halten es für unwahrscheinlich, dass Geberit seine Wachstums- und Margenziele in den nächsten drei Jahren erreichen wird", heisst es. Daher bleibe man bei der Verkaufsempfehlung und einem Kursziel von 339 Franken.

    Bei Vontobel tönt es ähnlich. Die Bank hält dem Unternehmen zwar zu Gute, dass aufgrund des hohen Margenprofils auch in Zeiten des geringeren Wachstums und hohen Kostendrucks Wert generiert werde. Allerdings bedinge der schwächelnde Neubaumarkt mehr Investitionen, um das mittelfristige Wachstumsziel zu erreichen. Das "Halten"-Rating bleibt aber bei einem Kursziel von 410 Franken unangetastet.

    Etwas optimistischer gibt sich die ZKB: "2019 dürfte Geberit in einem anspruchsvollen Marktumfeld die defensiven Stärken ausspielen", so die Kantonalbank. Daher sehe man wenig Revisionsbedarf bei den Schätzungen und stufe die Aktie weiterhin mit "Marktgewichten" ein, heisst es im Kommentar.

    sta/uh

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  • 12.03.2019 Geberit steigert 2018 Gewinn und erzielt Rekordum...

    Geberit steigert 2018 Gewinn und erzielt Rekordumsatz - Ausblick vorsichtig

    12.03.2019| 09:02:00

    (Ausführliche Fassung)

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Gewinn erzielt und den Umsatz auf ein neues Rekordniveau geschraubt. Das neue Jahr dürfte allerdings etwas schwieriger werden.

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit auf den höchsten je erreichten Wert zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind zum letzten Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration der 2014 übernommenen Sanitec von 29 Millionen enthalten. Im Vorjahr machte dieser Posten noch 77 Millionen aus. Sanitec war mit einem Umsatz von über 640 Millionen Franken und einem Kaufpreis von rund 1,3 Milliarden die grösste je von Geberit gestemmte Akquisition.

    Achte Erhöhung der Dividende in Folge

    Um diese Effekte bereinigt stieg der Reingewinn um 3,7 Prozent auf 626 Millionen. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge. Mit dem Gewinn hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

    Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal gegenüber dem beiden Vorquartalen wieder etwas beschleunigt.

    Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Vorsichtiger Ausblick

    Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsumfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöht und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen. Insgesamt beurteilt Geberit die Baukonjunktur in Europa aber weiterhin positiv.

    Ein Thema bleibt die Verfügbarkeit von Fachleuten in Deutschland. Dort sei das Wachstumspotential wegen der limitierten Installationskapazitäten weiterhin eingeschränkt, schreibt Geberit dazu. Die Situation hat sich diesbezüglich in den vergangenen Quartalen kaum verändert.

    Ein gesundes Marktumfeld mit allerdings abnehmender Dynamik sieht das Unternehmen in Österreich und den Benelux-Ländern und eine stabile Marktentwicklung in Frankreich. Für den Heimmarkt Schweiz wird ein leicht rückläufiger Baumarkt prognostiziert. Ein gemischtes Bild präsentiert sich laut Geberit in den skandinavischen Ländern und in Osteuropa. In Grossbritannien dürfte sich die Bautätigkeit wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit abschwächen.

    Insgesamt setzt sich Geberit zum Ziel, auch 2019 Marktanteile zu gewinnen und hohe Margen zu erwirtschaften.

    Weiter verweist das Unternehmen auf eine Neunomination für den Verwaltungsrat. Für Jørgen Tang-Jensen soll Bernadette Koch in das Gremium gewählt werden. Koch ist Wirtschaftsprüferin und arbeitet seit über 25 Jahren für EY Schweiz, hat sich aber vor kurzem aus der operativen Revisionstätigkeit zurückgezogen.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit steigert 2018 Gewinn und zahlt mehr Divid...

    Geberit steigert 2018 Gewinn und zahlt mehr Dividende

    12.03.2019| 08:10:46

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Gewinn erzielt als im Vorjahr. Die Dividende soll denn auch erhöht werden - zum insgesamt achten Mal in Folge.

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sonderkosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec sind hier keine mehr angefallen. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind allerdings noch einmal Kosten im Zusammenhang mit Sanitec von 29 Millionen enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    Damit hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

    Umsatz erstmals über 3 Milliarden Franken

    Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal gegenüber dem beiden Vorquartalen wieder etwas beschleunigt.

    Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöhte und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen.

    cf/uh

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  • 25.02.2019 Jørgen Tang-Jensen tritt aus dem Verwaltungsrat v...

    Jørgen Tang-Jensen tritt aus dem Verwaltungsrat von Geberit aus

    25.02.2019| 18:58:58

    Rapperswil-Jona (awp) - Jørgen Tang-Jensen verlässt den Bauzulieferer Geberit. Tang-Jensen werde an der nächsten Generalversammlung im April 2019 nicht mehr für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat antreten. Tang-Jensen, der seit 2012 dem Gremium sowie auch dem Nominations- und Vergütungsausschuss des Sanitärtechnikkonzerns angehörte, wolle sich auf andere Aufgaben konzentrieren, teilte die Firma am Montag mit. Die Suche nach einer Nachfolge sei im Gange.

    pre/ra

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Stammdaten

Branche/Sektor Baugewerbe & Baumaterial
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol GEBN
Valor 3017040
ISIN CH0030170408

Performance

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Perf. 1W   +0.46%
Perf. laufende Woche +4.70 +1.03%
Perf. 1M -6.50 -1.39%
Perf. 3M +35.70 +8.42%
Perf. laufendes Jahr +77.60 +20.30%
Perf. 52W   +5.51%

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Corporate action

Company Generalversammlung (03.04.2019)
Instrument Barausschüttung (13.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 462.40 +0.40% 1'070'886 17:19:57
SETSqx 458.90 -0.06% 26'115 13:48:14

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 460.70 (15.07.2019)
Vortagestief 455.90 (15.07.2019)
Hoch 1W 463.00 (16:49:35)
Tief 1W 453.40 (10.07.2019)
Hoch 1M 467.10 (18.06.2019)
Tief 1M 451.40 (27.06.2019)
Hoch 3M 467.10 (18.06.2019)
Tief 3M 419.80 (23.04.2019)
Hoch 1J 467.10 (18.06.2019)
Tief 1J 353.20 (14.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG