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Anzahl Aktien 188'000'000
Marktkapital in Mio. 102'121.60
Umsatz Vormonat 504'047'394

Aktuelle News

  • 19.03.2019 Aktionärsberater ISS stellt sich gegen Vorschlag ...

    Aktionärsberater ISS stellt sich gegen Vorschlag von Panalpina

    19.03.2019| 09:28:42

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Der Widerstand gegen die geplante Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung beim Basler Logistikkonzern Panalpina nimmt zu. Der einflussreiche Aktionärsberater ISS spricht sich gegen die Aufhebung der Beschränkung auf fünf Prozent aus.

    Das schrieb ISS in einer der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorliegenden Empfehlung zur ausserordentlichen Generalversammlung, die am 5. April stattfinden soll. ISS, an deren Empfehlungen sich viele Profi-Anleger wie Pensionskassen halten, stellt sich damit hinter den aktivistischen Aktionär Cevian.

    Der grösste Panalpina-Aktionär, die Ernst Göhner Stiftung, hatte die Statuten-Änderung vorgeschlagen. Für eine Änderung ist auch der Verwaltungsrat von Panalpina. Bisher war die Stiftung als einziger Eigner von der Beschränkung ausgenommen. Entsprechend konnte sie bei Abstimmungen ihre vollen 46 Prozent in die Waagschale werfen. Von Cevian beauftragte Rechtsprofessoren bezweifeln aber inzwischen, dass diese Ausnahmereglung für die Stiftung zulässig ist.

    ISS zufolge würde die Aufhebung der gegenwärtigen Regelung zu einer Zementierung der Vormachtstellung der Stiftung führen. Dem Stimmrechtsberater zufolge sei es aber im Interesse der übrigen Aktionäre, dass es ein Gegengewicht zur Macht der Stiftung gebe. Unter der Führung der Stiftung habe sich Panalpina schlechter entwickelt als vergleichbare Firmen. Zudem scheine der Verwaltungsrat nicht gewillt, alle strategischen Alternativen für die Firma angemessen zu berücksichtigen.

    Die dänische DSV hat ein Übernahmeangebot im Volumen von 4,3 Milliarden Franken für Panalpina vorgelegt. Panalpina verhandelt parallel aber auch über eine Zusammenarbeit mit Agility aus Kuwait.

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  • 03.03.2019 Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    03.03.2019| 16:09:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    PANALPINA I: Der Kampf um die Zukunft des Schweizer Logistikkonzerns Panalpina läuft bekanntlich seit ein paar Wochen. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zu einem Kaufangebot der dänischen DSV-Gruppe zu 180 Fr. pro Panalpina-Aktie (insgesamt 4,3 Mrd. Fr.). Offenbar tut sich nun aber was: Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV. Dies hätten Quellen aus dem Umfeld von Panalpina wie auch aus demjenigen von DSV bestätigt. Dies sei so bisher nicht bekannt und zeige die Bereitschaft des Panalpina-Verwaltungsrates, sich auf einen möglichen Verkauf einzulassen. Bisher habe es eher so ausgesehen, als ob Panalpina jegliche Übernahme abwehre und sich deshalb auf ein mögliches Zusammengehen mit der kuwaitischen Logistikgruppe Agility eingelassen habe. Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber dem Blatt nicht. Eine entsprechende Frage von AWP an Panalpina wurde (vorerst) nicht beantwortet. (SoZ p. 39)

    PANALPINA II: Wie oben bereits erwähnt, führt Panalpina auch Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility. Solche Gespräche waren Mitte Februar von Panalpina bestätigt worden. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, schreibt nun die "NZZ" (Samstagausgabe). Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne. Agility ist mit gut 4 Milliarden Dollar bewertet und wird an den Börsen von Kuwait und Dubai gehandelt. Sultan habe sich optimistisch gezeigt, im Falle einer Einigung aus der Kombination der IT-Systeme von Agility und Panalpina neue Kraft zu schöpfen, um schneller voranzukommen. (NZZ p. 35)

    MEDIEN: Der Verband Schweizer Medien prüft offenbar ein Modell, wie aus den Erträgen der Radio- und Fernsehabgabe 90 Millionen Franken pro Jahr für die verbilligte Zustellung von Zeitungen eingesetzt werden könnte. Nötig wäre dafür eine Anpassung des Radio- und Fernsehgesetzes, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Die Radio- und TV-Abgabe bringt pro Jahr rund 1,4 Milliarden Franken ein. Davon gehen 1,2 Milliarden an die Sender der SRG, 80 Millionen fliessen an private regionale Fernseh- und Radiostationen. Ein Teil des restlichen Betrags soll nach der Vorstellung der privaten Verleger künftig für die sogenannte indirekte Presseförderung eingesetzt werden. Die Ausweitung dieser Subventionierung werde von der Politik unterstützt, heisst es im Artikel. Die Präsidentin der Fernmeldekommission des Nationalrats, Edith Graf-Litscher, sagte dem Blatt, die Einsicht habe sich durchgesetzt, dass sich Journalismus nicht mehr ganz auf dem Markt finanzieren lasse. (NZZaS p. 13)

    HNA/CH-TÖCHTER: Die hochverschuldete chinesische HNA-Gruppe, Besitzerin verschiedener früherer Swissair-Töchter, braucht bekanntlich Geld und versucht entsprechend gewisse Beteiligungen loszuwerden. Die drei Schweizer Töchter Gategroup, Swissport und SR Technics stehen laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" alle zum Verkauf. HNA lässt sich allerdings kaum in die Karten blicken und antwortete der Zeitung (zu Fragen bezüglich Gategroup): "HNA ist ein strategischer und disziplinierter Investor, der stets bestrebt ist, sein Vermögen zu optimieren." Das Entscheidungsgremium im HNA-Konzern ist klein und in Familienhand. Was im kleinen Kreis entschieden werde, davon dürften die Schweizer Firmen im HNA-Universum wenig mitbekommen, mutmasst das Blatt daher. (NZZaS p. 35)

    TAMEDA/SHIRE: Die Firma Takeda löst den Standort der von ihr übernommenen Firma Shire in Zug auf. Von der Massnahme sind rund 500 Arbeitsplätze betroffen, wie ein Takeda-Firmensprecher nun der "NZZ am Sonntag" bestätigt hat. Der japanische Pharmakonzern habe die Belegschaft in einem internen Mail informiert, dass die Aufgaben am Takeda-Sitz in Zürich-Opfikon konzentriert würden, heisst es im Artikel. Im Schreiben werde zwar die Bedeutung der Schweiz als Standort für die Europa-Zentrale betont. Dann heisse es aber auch, man wolle die Organisation "vereinfachen und verschlanken". Der Entscheid, in Opfikon mit bereits knapp 500 Angestellten auszubauen, sei aufgrund des nahen Flughafens und des Lifescience-Clusters in dem Gebiet gefallen. Shire ist einer der grössten Arbeitgeber im Kanton Zug. (NZZaS p. 29)

    SWISS LIFE/MANOR: Der Mietstreit zwischen dem Detailhändler und dem Schweizer Lebensversicherer in Bezug auf die Manor-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse spitzt sich offenbar weiter zu. Wann das Warenhaus ausziehen muss, darüber streiten sich bekanntlich seit längerem die Juristen. Nun hat sich die Sachlage laut "NZZ" (Samstag-Ausgabe) ein weiteres Mal geändert. Die Swiss Life hat dem Warenhaus eine neue Kündigung geschickt, was ein Manor-Sprecher gegenüber dem Blatt bestätigt habe. Ausgelöst hatte diese per 31. Januar 2019 ausgesprochene Kündigung laut dem Zürcher Obergericht eine nicht bezahlte Nebenkostenrechnung in der Höhe von 18'000 Franken. Gemäss Obligationenrecht ist bei einem Zahlungsrückstand des Mieters eine Erstreckung ausgeschlossen. Der Vermieter darf in einem solchen Fall Geschäftsräume mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen. Der vorliegende Fall sei juristisch aber nicht ganz einfach. Angesichts eines Jahreszinses von 6,27 Millionen stelle sich nämlich bei einem Betrag von 18'000 Franken die Frage der Verhältnismässigkeit, heisst es im Artikel. (NZZ p. 21)

    COOP/MIGROS: Am Dienstag wurde bekannt, dass die im Dezember zurückgetretene CVP-Bundesrätin Doris Leuthard Verwaltungsrätin des Detailhändlers Coop wird. Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung hat auch die Migros um Leuthard gebuhlt. Nachdem die Bundesrätin ihren Rücktritt angekündigt habe, sei (laut drei voneinander unabhängigen Quellen) Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen auf sie zugegangen - mit dem Angebot, das frei werdende Präsidium der Migros zu übernehmen. Doch am Ende habe sich Leuthard dann für Coop entschieden. Präsident Hansueli Loosli habe seine guten Beziehungen zu Leuthard ausgespielt, mutmasst das Blatt im Artikel. (SoZ p. 35)

    TAUSENDERNOTE: Die Tausendernote, deren neueste Version in Bälde eingeführt wird, dient offenbar im grossen Stil der Steuerhinterziehung. Immer zum Jahreswechsel steige die Nachfrage nach Tausendernoten steil an, schreibt die "SonntagsZeitung". Damit könne das ausgewiesene Vermögen auf dem Bankkonto künstlich vermindert werden. Wie wichtig das Motiv der Steuervermeidung ist, zeige eine Untersuchung von Ökonomen der Europäischen Zentralbank, der Schweizerischen Nationalbank und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, heisst es weiter. Aus ihr lasse sich ableiten, dass mindestens 1,4 Milliarden Franken in Tausendernoten über den Jahreswechsel vor den Steuerbehörden versteckt würden, so das Blatt. Der Basler Wirtschaftsprofessor Yvan Lengwiler schätzte die Summe des versteckten Bargelds mit 100er-, 200er- und 1000er-Noten vor zwei Jahren sogar grob auf 3 Milliarden Franken. In Wirklichkeit dürfte die Summe höher sein, mutmasst die Zeitung. (SoZ p. 37)

    KLIMAWANDEL: Die neue Umweltministerin Simonetta Sommaruga hat einen nationalen Schulterschluss gegen den Klimawandel gefordert. Die SP-Bundesrätin will sich für Massnahmen beim Autofahren für weniger Offroader, beim Fliegen und auf dem Finanzplatz einsetzen. "Zuerst sollten wir aufhören, den Klimaschutz als etwas zu betrachten, das uns nur Geld kostet", forderte die 58-Jährige im Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Auch Nichtstun kostet", sagte die seit Januar amtierende Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verweis auf Schäden durch Bergstürze und Hochwasser. Akzente setzen will Sommaruga etwa im Strassenverkehr rund um Offroader. "In der Schweiz werden viele schwere und grosse Autos verkauft." (NZZaS p. 9, siehe separate Meldung)

    BUSFAHRER: Jeder zweite Busfahrer leidet einer neuen Umfrage zufolge unter Stress. Besonders verbreitet sind Symptome wie Angst, Reizbarkeit und Müdigkeit, wie "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" aus einer bislang unveröffentlichten Umfrage der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) zitieren. Rund ein Drittel von ihnen gab an, schon zur Arbeit gegangen zu sein, ohne im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschärft, wie eine Vergleichsumfrage aus dem Jahr 2010 zeigt. Damals notierten nur 12 Prozent aller Fahrer zwischen 56 und 65 Jahren, dass sie unter Schlafstörungen leiden würden. Dieser Wert hat sich in der gleichen Altersgruppe heute verdoppelt. Gemäss der Befragung sind es in erster Linie aggressive Auto- und Velofahrer sowie renitente Passagiere, die bei den Chauffeuren Stress verursachen. An der Analyse nahmen 500 von 2500 befragten Busfahrer in der Schweiz teil. (SoZ p. 2/3)

    uh/

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  • 26.02.2019 Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsb...

    Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    26.02.2019| 17:19:15

    (Text mit Interview-Aussagen von Förberg ergänzt)

    Zürich (awp/reu) - Der aktivistische Investor Cevian ist gegen die von Panalpina-Hauptaktionär Ernst-Göhner-Stiftung vorgeschlagene Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung beim Logistikkonzern. Eine Abschaffung würde den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren, hiess es in einer Mitteilung des schwedischen Fonds vom Dienstag.

    Die Stiftung hatte am Montagabend die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent beantragt und dazu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen lassen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Bisher war die Stiftung, die rund 46 Prozent der Anteile am Schweizer Konzern hält, von der Stimmrechtsbeschränkung ausgenommen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering").

    Doch der Minderheitsaktionär Cevian erklärte nun, dass vier führende Schweizer Aktienrechtler im Auftrag des Investors zum Schluss gekommen seien, dass die Stiftung bisher rechtswidrig von der Beschränkung ausgenommen worden sei. Cevian hält rund zwölf Prozent an Panalpina.

    Cevian: "Konstruktivere Diskussionen"

    Am Abend führte Cevian-Co-Gründer Lars Förberg seine Position in der "Finanz und Wirtschaft" weiter aus. In dem Interview begründete er die Ablehnung von "eine Aktie, eine Stimme" damit, dass in einem kotierten Unternehmen kein Aktionär die alleinige Kontrolle haben solle.

    Eine Beschränkung des Einflusses der Stiftung würde laut Förberg konstruktivere Diskussionen darüber ermöglichen, was für Panalpina gut sei. "Die Vertreter der Stiftung sind zunehmend festgefahren in ihrer Position."

    Das Problem Panalpinas sei, dass der dominierende Aktionär das Unternehmen wie eine private Gesellschaft führe. Es brauche aber Diskussionen und unterschiedliche Ansichten über die Strategie. "Wenn die Stiftung Panalpina wie ein privates Unternehmen führen möchte, muss sie die übrigen Aktionäre auskaufen."

    Förberg bestritt, dass die Stimmrechtsfrage etwas mit der Offerte von DSV für Panalpina zu tun habe. Der dänische Mitbewerber hat für die Basler Mitte Januar ein Übernahmeangebot vorgelegt und dieses vor gut einer Woche aufgestockt. Die Stiftung sprach sich gegen das erste Angebot aus, nahm jedoch zur Aufstockung keine Stellung.

    Inzwischen hat Panalpina Gespräche mit der kuwaitischen Agility über einen möglichen Schulterschluss aufgenommen. Förberg machte klar, dass er DSV als Partner der kuwaitischen Agility vorziehen würde. "Ich und die meisten Beobachter finden, dass die Kombination von DSV und Panalpina attraktiver wäre", sagte Förberg.

    ESG: Cevian verfolgt eigene Interessen

    In einer Stellungnahme wehrt sich ESG gegen die Kritik des Minderheitsaktionärs. Cevian stelle sich gegen eine aktionärsfreundliche und moderne Corporate Governance, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das sei Beweis dafür, dass es dem Investor bei Panalpina nur um eigene Interessen gehe, die er "rücksichtslos" durchsetzen wolle.

    ESG sei seit mehr als vierzig Jahren Ankeraktionärin bei Panalpina und anlässlich des Börsengangs im Jahr 2005 sei festgelegt worden, dass die Stiftung von den Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkungen ausgenommen werde, schreibt die Stiftung weiter. Diese Regelung sei allen Aktionären zu jeder Zeit bewusst und auch immer unbestritten gewesen - auch seitens Cevian.

    Man habe jüngst aber Anstrengungen zur Verbesserung der Corporate Governance vorgenommen. ESG habe sich dazu verpflichtet, künftig die Wahl eines unabhängigen Präsidenten zu unterstützen und als weiteren Schritt beantrage man nun die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung. Damit soll ein modernes "one share, one vote"-Regime etabliert werden, ist man bei ESG überzeugt.

    Panalpina selbst hatte am Montag mitgeteilt, die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung würde die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Der Schritt adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre".

    kw/tt/ra

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  • 20.02.2019 Logistkkonzern DSV dementiert Verhandlungen mit R...

    Logistkkonzern DSV dementiert Verhandlungen mit Rivale Kühne+Nagel

    20.02.2019| 10:43:05

    Kopenhagen (awp/sda/reu) - Der dänische Logistikkonzern DSV führt keine Verhandlungen über eine Übernahme durch den Konkurrenten Kühne+Nagel. "Wir tun es nicht, es ist eine Falschmeldung", sagte eine DSV-Sprecherin am Mittwoch. Ein Sprecher von Kühne +Nagel lehnte eine Stellungnahme ab.

    Das Online-Portal "The Loadstar" berichtete unter Berufung auf Marktkreise, die beiden Firmen befänden sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme von DSV durch Kühne+Nagel.

    DSV will den Schweizer Logistikkonzern Panalpina für 4,3 Milliarden Franken schlucken. Panalpina seinerseits verhandelt mit dem Konkurrenten Agility aus Kuwait über eine Kooperation.

    mk

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  • 15.02.2019 Panalpina flirtet mit Agility - DSV lässt nicht l...

    Panalpina flirtet mit Agility - DSV lässt nicht locker

    15.02.2019| 18:49:12

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Das Beziehungsdurcheinander bei Panalpina wird immer grösser: Angesichts der forschen Anmache durch den dänischen Konkurrenten DSV werfen sich die Basler in die Arme des kuwaitischen Logistikkonzerns Agility. Doch DSV lässt nicht locker und versucht, Panalpina mit einem höheren Angebot rumzukriegen.

    Konkret bessert DSV sein unverbindliches Kaufangebot an den Panalpina-Verwaltungsrat auf 180 Franken je Aktie auf, wie die Dänen am Freitag in einem Communiqué bekannt gaben. Dies sind 10 Franken mehr als bei der vor einem Monat lancierten ersten Offerte. Damit bieten die Dänen 4,27 Milliarden Franken für Panalpina. Zudem ist es ein reines Barangebot.

    Panalpina bestätigte, das neue Angebot erhalten zu haben und es prüfen zu wollen. Weitere Ankündigungen würden allenfalls folgen. Ursprünglich wollte DSV 170 Franken je Anteil in Kombination aus Bargeld und eigenen Aktien bezahlen.

    Hauptaktionär zeigt kalte Schulter

    Diese erste Offerte stiess im Lager von Panalpina und dessen tonangebendem Grossaktionär Ernst Göhner Stiftung auf wenig Gegenliebe. Die Stiftung, die 46 Prozent des Basler Logistikkonzerns kontrolliert, setzt auf einen Alleingang: Als eigenständige Firma könne Panalpina eine grössere Wertsteigerung realisieren. Das werde zwar etwas Zeit brauchen, "aber wir sprechen nicht von fünf Jahren", hatte Stiftungsrat Thomas Gutzwiller in einem Interview erklärt.

    Konkret gegen das Übernahme-Angebot von DSV gesprochen hat gemäss Gutzwiller die Tatsache, dass Panalpina in den letzten Jahren 250 Millionen bis 300 Millionen Franken in eine integrierte Prozess- und IT-Plattform investiert hat. Die meisten Frachtlogistiker hätten keine solche integrierte IT-Plattform, DSV allerdings schon. "Weil auch Panalpina eine solche Plattform hat, ist das Übernahmeangebot nicht attraktiv", erklärt Gutzwiller. Panalpina-Chef Stefan Karlen bekräftigte seinerseits, dass die Basler die Rolle eines Konsolidators einnehmen wollten.

    Bedrängt von den Dänen sucht sich Panalpina nun einen Weissen Ritter in Kuwait. Man führe Gespräche mit dem Logistikkonzern Agility Group über einen möglichen Schulterschluss, teilte Panalpina am Freitagmorgen mit. Man evaluiere potenzielle strategische Chancen im Hinblick auf ihr beiderseitiges Logistikgeschäft. Agility erzielt einen Umsatz von 4,6 Milliarden Dollar und hat 22'000 Mitarbeiter.

    Panalpina bestätigte damit entsprechende Medienberichte der vergangenen Tage. Die Diskussionen befänden sich aber noch in einer frühen Phase, betonte das Unternehmen. Weitere Ankündigungen hierzu würden "gegebenenfalls" erfolgen.

    Aktie legt wieder zu

    Die Nachricht liessen am Finanzmarkt die Zweifel wachsen, ob das Übernahmeangebot von DSV überhaupt noch zustande komme. Die Panalpina-Aktie sackte beim Handelsstart an der Schweizer Börse um 4,5 Prozent ab. Keine Stunde später legte DSV ein besseres Kaufangebot vor, was die Aktie nach einer Suspendierung vom Handel wieder in die Höhe trieb. Der Titel schloss am Freitagabend mit 156,10 Franken um 4,8 Prozent über dem Vortagesschluss.

    "Die Aktie ist momentan ein Spekulationsobjekt. Wer glaubt, dass DSV doch noch zum Zug kommen wird, kann sie nun verhältnismässig günstig kaufen", schrieb ZKB-Analyst Marco Strittmatter in einem Kommentar.

    Vontobel-Analyst Michael Foeth glaubt nicht, dass die Gespräche mit Agility zu einer vollständigen Fusion oder einer Übernahme führten. Es dürfte sich vielmehr um eine strategische Partnerschaft handeln. Diese könnte allenfalls noch mit gegenseitigen Aktienbeteiligungen untermauert werden.

    Grossaktionäre halten sich bedeckt

    Die Grossaktionäre hielten sich bedeckt, wie sie zur höheren DSV-Offerte stehen. "Die nach wie vor unverbindliche DSV-Offerte und die Gespräche mit Agility kommentiert die Stiftung nicht", sagte ein Sprecher der ESG am Freitag auf Anfrage.

    Auch Grossaktionär Cevian mit einem Anteil von rund 12 Prozent wollte keinen Kommentar zu den Entwicklungen abgeben. Cevian-Mitgründer Lars Förberg hatte im Herbst harte Kritik an Panalpina und der Ernst Göhner Stiftung sowie seinen Vertretern beim Logistikkonzern geübt. Daraufhin nahm Panalpina-Verwaltungsratspräsident Peter Ulber den Hut. Seither nahm die Hektik im und um den Konzern markant zu.

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV ist die sich beschleunigende Konsolidierung in der Branche. Die Dänen beispielsweise haben bereits mehrere grössere Übernahmen wie etwa die amerikanische UTi erfolgreich gestemmt.

    Panalpina wäre allerdings auch für DSV ein grosser Fisch. So haben die Basler sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht aktuell einen grösseren Marktanteil als DSV. Umso mehr hatte DSV-Konzernchef Jens Björn Andersen die Werbetrommel für eine Übernahme gerührt.

    Panalpina erzielte im letzten Jahr einen Nettoumsatz von 5,5 Milliarden Franken und einen Betriebsgewinn von 103 Millionen Franken. Unter dem Strich wuchs der Reingewinn von 52 Millionen auf 57 Millionen Franken.

    jb/tt

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  • 15.02.2019 Panalpina flirtet mit Agility - DSV lässt nicht l...

    Panalpina flirtet mit Agility - DSV lässt nicht locker

    15.02.2019| 14:26:07

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Das Beziehungsdurcheinander bei Panalpina wird immer grösser: Angesichts der forschen Anmache durch den dänischen Konkurrenten DSV werfen sich die Basler in die Arme des kuwaitischen Logistikkonzerns Agility. Doch DSV lässt nicht locker und versucht, Panalpina mit einem höheren Angebot rumzukriegen.

    Konkret bessert DSV sein unverbindliches Kaufangebot an den Panalpina-Verwaltungsrat auf 180 Franken je Aktie auf, wie die Dänen am Freitag in einem Communiqué bekannt gaben. Dies sind 10 Franken mehr als bei der vor einem Monat lancierten ersten Offerte. Damit bieten die Dänen 4,27 Milliarden Franken für Panalpina. Zudem ist es ein reines Barangebot.

    Panalpina bestätigte, das neue Angebot erhalten zu haben und es prüfen zu wollen. Weitere Ankündigungen würden allenfalls folgen. Ursprünglich wollte DSV 170 Franken je Anteil in Kombination aus Bargeld und eigenen Aktien bezahlen.

    Hauptaktionär zeigt kalte Schulter

    Diese erste Offerte stiess im Lager von Panalpina und dessen tonangebendem Grossaktionär Ernst Göhner Stiftung auf wenig Gegenliebe. Die Stiftung, die 46 Prozent des Basler Logistikkonzerns kontrolliert, setzt auf einen Alleingang: Als eigenständige Firma könne Panalpina eine grössere Wertsteigerung realisieren. Das werde zwar etwas Zeit brauchen, "aber wir sprechen nicht von fünf Jahren", hatte Stiftungsrat Thomas Gutzwiller in einem Interview erklärt.

    Konkret gegen das Übernahme-Angebot von DSV gesprochen hat gemäss Gutzwiller die Tatsache, dass Panalpina in den letzten Jahren 250 Millionen bis 300 Millionen Franken in eine integrierte Prozess- und IT-Plattform investiert hat. Die meisten Frachtlogistiker hätten keine solche integrierte IT-Plattform, DSV allerdings schon. "Weil auch Panalpina eine solche Plattform hat, ist das Übernahmeangebot nicht attraktiv", erklärt Gutzwiller. Panalpina-Chef Stefan Karlen bekräftigte seinerseits, dass die Basler die Rolle eines Konsolidators einnehmen wollten.

    Bedrängt von den Dänen sucht sich Panalpina nun einen Weissen Ritter in Kuwait. Man führe Gespräche mit dem Logistikkonzern Agility Group über einen möglichen Schulterschluss, teilte Panalpina am Freitagmorgen mit. Man evaluiere potenzielle strategische Chancen im Hinblick auf ihr beiderseitiges Logistikgeschäft. Agility erzielt einen Umsatz von 4,6 Milliarden Dollar und hat 22'000 Mitarbeiter.

    Panalpina bestätigte damit entsprechende Medienberichte der vergangenen Tage. Die Diskussionen befänden sich aber noch in einer frühen Phase, betonte das Unternehmen. Weitere Ankündigungen hierzu würden "gegebenenfalls" erfolgen.

    Aktie legt wieder zu

    Die Nachricht liessen am Finanzmarkt die Zweifel wachsen, ob das Übernahmeangebot von DSV überhaupt noch zustande komme. Die Panalpina-Aktie sackte beim Handelsstart an der Schweizer Börse um 4,5 Prozent ab. Keine Stunde später legte DSV ein besseres Kaufangebot vor, was die Aktie nach einer Suspendierung vom Handel wieder in die Höhe trieb. Bis gegen 14.20 Uhr stand der Titel mit 155 Franken um 4 Prozent über dem Vortagesschluss.

    "Die Aktie ist momentan ein Spekulationsobjekt. Wer glaubt, dass DSV doch noch zum Zug kommen wird, kann sie nun verhältnismässig günstig kaufen", schrieb ZKB-Analyst Marco Strittmatter in einem Kommentar.

    Vontobel-Analyst Michael Foeth glaubt nicht, dass die Gespräche mit Agility zu einer vollständigen Fusion oder einer Übernahme führten. Es dürfte sich vielmehr um eine strategische Partnerschaft handeln. Diese könnte allenfalls noch mit gegenseitigen Aktienbeteiligungen untermauert werden.

    Grossaktionäre halten sich bedeckt

    Die Grossaktionäre hielten sich bedeckt, wie sie zur höheren DSV-Offerte stehen. "Die nach wie vor unverbindliche DSV-Offerte und die Gespräche mit Agility kommentiert die Stiftung nicht", sagte ein Sprecher der ESG am Freitag auf Anfrage.

    Auch Grossaktionär Cevian mit einem Anteil von rund 12 Prozent wollte keinen Kommentar zu den Entwicklungen abgeben. Cevian-Mitgründer Lars Förberg hatte im Herbst harte Kritik an Panalpina und der Ernst Göhner Stiftung sowie seinen Vertretern beim Logistikkonzern geübt. Daraufhin nahm Panalpina-Verwaltungsratspräsident Peter Ulber den Hut. Seither nahm die Hektik im und um den Konzern markant zu.

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV ist die sich beschleunigende Konsolidierung in der Branche. Die Dänen beispielsweise haben bereits mehrere grössere Übernahmen wie etwa die amerikanische UTi erfolgreich gestemmt.

    Panalpina wäre allerdings auch für DSV ein grosser Fisch. So haben die Basler sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht aktuell einen grösseren Marktanteil als DSV. Umso mehr hatte DSV-Konzernchef Jens Björn Andersen die Werbetrommel für eine Übernahme gerührt.

    Panalpina erzielte im letzten Jahr einen Nettoumsatz von 5,5 Milliarden Franken und einen Betriebsgewinn von 103 Millionen Franken. Unter dem Strich wuchs der Reingewinn von 52 Millionen auf 57 Millionen Franken.

    jb/tt

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  • 15.02.2019 Panalpina-VR will aufgebessertes DSV-Angebot prüfen

    Panalpina-VR will aufgebessertes DSV-Angebot prüfen

    15.02.2019| 11:15:00

    Basel (awp) - Im Übernahmekampf um Panalpina bestätigt der Basler Konzern, ein aufgebessertes, nicht-bindendes Kaufangebot des dänischen Konkurrenten DSV in Höhe von 180 Franken erhalten zu haben, das ein reines Barangebot sei. Der Verwaltungsrat von Panalpina werde das Angebot gemäss seinen Pflichten mit Beratern prüfen, teilte der Konzern am Freitag in einem Communiqué mit. Weitere Ankündigungen würden gegebenenfalls folgen.

    Zuvor hatte Panalpina am Freitagmorgen erklärt, man prüfe eine Kooperation mit der Logistikfirma Agility aus Kuwait, ohne Details zu nennen. Gemäss Branchenkreisen würden beide Konzerne eine Überkreuzbeteiligung erwägen, schrieb die Nachrichtenagentur Reuters. Im Zuge dessen könnte Panalpina das Logistikgeschäft von Agility übernehmen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Agility wiederrum könnte sich im Gegenzug an Panalpina beteiligen. Unklar ist allerdings, wie die Aktionäre von Panalpina auf einen solchen Plan reagieren.

    An der Schweizer Börse war die Aktie der Basler am Freitag bei Börseneröffnung zunächst abgesackt, dann aber wieder in die Gewinnzone vorgestossen, als DSV das höhere Angebot veröffentlicht hatte. Daraufhin wurde der Titel an der Schweizer Börse vom Handel ausgesetzt. DSV bietet mit 180 Franken pro Panalpina-Titel nun 10 Franken mehr als vor einem Monat.

    jb/tt

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  • 15.02.2019 DSV bessert sein Angebot für Panalpina auf 180 Fr...

    DSV bessert sein Angebot für Panalpina auf 180 Franken je Aktie auf

    15.02.2019| 10:21:08

    Basel (awp) - Der Kampf um das Übernahmeobjekt Panalpina nimmt an Fahrt auf. Der dänische Logistiker DSV bessert sein indikatives Angebot an den Panalpina-Verwaltungsrat auf 180 Franken je Aktie auf. Zuvor hatte Panalpina erklärt, man prüfe eine Kooperation mit der Logistikfirma Agility aus Kuwait.

    Das neue DSV-Angebot liegt damit 10 Franken über der vor einem Monat vorgelegten ersten Offerte. Zudem ist es ein reines Barangebot. ursprünglich wollte DSV 170 Franken je Anteil in Kombination aus Bargeld und eigenen Aktien bezahlen.

    DSV legt sein revidiertes Angebot als Reaktion auf das Feedback der Basler offen, hiess es am Freitag in einer Mitteilung. Es enthalte "bestimmte Verpflichtungen" gegenüber den Mitarbeitenden und dem Panalpina-Erbe.

    Die Dänen seien mit dieser Offenlegung aber nicht verpflichtet, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre von Panalpina zu unterbreiten, hielt DSV fest.

    ra/jb

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  • 15.02.2019 Panalpina in Diskussionen mit kuwaitischer Agilit...

    Panalpina in Diskussionen mit kuwaitischer Agility Group

    15.02.2019| 08:00:00

    Basel (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina führt Gespräche mit der kuwaitischen Agility Group über einen möglichen Schulterschluss. Man evaluiere potenzielle strategische Chancen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

    Panalpina bestätigte damit entsprechende Medienberichte der letzten Tage. Die Diskussionen befänden sich aber noch in einer frühen Phase, betonte das Unternehmen.

    Wie es weiter hiess, wird die vor gut einem Monat vorgelegte Übernahmeofferte des dänischen Logistikkonzerns DSV weiterhin vom Verwaltungsrat und seinen Beratern geprüft. Weitere Ankündigungen hierzu würden "gegebenenfalls" erfolgen.

    Bereits gegen die DSV-Offerte zu 170 Franken je Aktie ausgesprochen hat sich die Ernst Goehner Stiftung (EGS), mit 46 Prozent der Aktien der gewichtigste Panalpina-Anteilseigner.

    ra/tt

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  • 11.02.2019 Panalpina-Grossaktionär Artisan fordert ernsthaft...

    Panalpina-Grossaktionär Artisan fordert ernsthafte Prüfung der DSV-Offerte

    11.02.2019| 20:26:54

    Basel (awp) - Panalpina-Grossaktionär Artisan, der laut eigenen Angaben rund 12 Prozent der Aktionäre vertritt, fordert eine "ernsthafte und objektive" Überprüfung der DSV-Offerte für den Basler Logistikkonzern. Dies schrieb die Investmentgesellschaft am Montag in einem offenen Brief an den Panalpina-Verwaltungsrat.

    DSV hatte im Januar rund vier Milliarden Franken (170 Franken pro Aktie) für Panalpina geboten. Im Februar sprach sich die Ernst Goehner Stiftung (EGS), die rund 46 Prozent der Aktien besitzt, dann gegen dieses Angebot aus.

    Mit dem DSV-Angebot könnten Panalpina-Aktionäre "Werte realisieren", meint nun hingegen Artisan. Bei allen Alternativen dazu bestünden deutlich höhere Risiken.

    Artisan erwartet daher, dass der Verwaltungsrat "konstruktiv und transparent" mit DSV zusammenarbeite und das Interesse aller Aktionäre im Blick habe. Zudem fordert die Gesellschaft, dass sich Verwaltungsräte mit einem Interessenskonflikt nicht am Entscheidungsprozess beteiligten. Namentlich genannt wurden die Ernst-Goehner-Stiftungsräte Peter Ulber und Beat Walti.

    rw/

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  • 07.02.2019 DSV will Panalpina-Offerte nicht weiter kommentie...

    DSV will Panalpina-Offerte nicht weiter kommentieren, hält aber daran fest

    07.02.2019| 13:15:00

    Roskilde (awp) - Der dänische Logistikkonzern DSV will derzeit keine weiteren Kommentare zu seinem Angebot für den Schweizer Konkurrenten Panalpina abgeben. "Die Mitte Januar veröffentlichte Offerte für Panalpina ist ein substantieller Schritt für DSV", sagte Konzernchef Jens Bjørn Andersen an einem Conference Call für Investoren im Rahmen der DSV-Jahreszahlen am Donnerstag.

    "Zum jetzigen Zeitpunkt geben wir aber keine weiteren Kommentare dazu ab. Und ich wiederhole: keine weiteren Kommentare", sagte Andersen sehr bestimmt.

    Auf eine entsprechende Frage sagte er ausserdem noch, dass er das Angebot für Panalpina nicht als "feindliche Offerte" betrachte, ohne das allerdings klar auszuführen. DSV hatte im vergangenen Oktober bereits ein Angebot für die ebenfalls an der Schweizer Börse kotierte Ceva Logistics gestartet, war damit aber gescheitert.

    Markt extrem fragmentiert

    Am Morgen hatte DSV gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters noch betont, dass das Panalpina-Angebot für alle Beteiligten attraktiv sei und eine deutlich stärkere Firma schaffen könne. Man konzentriere sich voll darauf, den Deal durchzubringen.

    Hintergrund für die Kaufabsichten von DSV sei der "extrem fragmentierte Markt" in dieser Branche, hiess es auf eine entsprechende Frage. So hätten die zwanzig grössten Player hier zusammen einen Marktanteil von 30 bis 35 Prozent, während in gewissen anderen Branchen der grösste Player einen solchen Anteil habe. Eine Konsolidierung mache deshalb Sinn und sei im Sinne von DSV. Man sei bisher mit jeder getätigten Akquisition stärker geworden.

    VR-Strategie laut ESG besser für alle Panalpina-Stakeholder

    DSV hat bekanntlich Mitte Januar eine unverbindliche Offerte zu 170 Fr. pro Panalpina-Aktie - entsprechend gut 4 Milliarden Franken - kommuniziert. Anfang dieser Woche hat nun aber der grösste Panalpina-Aktionär, die Ernst Goehner Stiftung (EGS), das Angebot abgelehnt. Die ESG hält rund 46 Prozent an Panalpina und kann einen Deal damit mehr oder weniger im Alleingang verhindern.

    Nach Analyse der Kaufofferte sei man zum Schluss gekommen, dass die Strategie des Panalpina-Verwaltungsrat besser für alle Stakeholder sei als eine Übernahme, sagte der ESG-Vertreter Thomas Gutzwiller am Mittwoch in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Als eigenständige Firma könne Panalpina eine grössere Wertsteigerung realisieren. Das werde zwar etwas Zeit brauchen, "aber wir sprechen nicht von fünf Jahren", so Gutzwiller weiter.

    Hohe Investitionen von Panalpina

    Konkret gegen das Übernahme-Angebot von DSV gesprochen hat gemäss Gutzwiller die Tatsache, dass Panalpina in den letzten Jahren 250 Millionen bis 300 Millionen Franken in eine integrierte Prozess- und IT-Plattform investiert hat. Die meisten Frachtlogistiker hätten keine solche integrierte IT-Plattform, DSV allerdings schon. "Weil auch Panalpina eine solche Plattform hat, ist das Übernahmeangebot nicht attraktiv", erklärt Gutzwiller.

    Er verstehe die Situation des anderen gewichtigen Aktionärs Cevian und anderer Investoren, die das Angebot begrüsst hatten. ESG sei aber kein Finanz-, sondern ein langfristiger Investor, erklärte Gutzwiller.

    Viele Investoren glauben allerdings weiterhin an eine Offerte für Panalpina. Aktuell notiert die Panalpina-Aktie bei 169,10 Fr. (-0,4%) und damit praktisch beim aktuellen Offert-Preis von DSV. Nach der ESG-Ankündigung war die Panalpina-Aktie zwar kurzfristig in den Keller gesaust, erholte sich dann aber schnell wieder.

    uh/ra

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  • 07.02.2019 DSV hält an Übernahmeplänen für Panalpina fest

    DSV hält an Übernahmeplänen für Panalpina fest

    07.02.2019| 09:45:00

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Der dänische Logistikkonzern DSV lässt bei der geplanten Übernahme des Basler Rivalen Panalpina nicht locker. Das Angebot von DSV sei für alle Beteiligten attraktiv und könne eine deutlich stärkere Firma schaffen, erklärte DSV am Donnerstag.

    Das dänische Unternehmen konzentriere sich voll darauf, den Deal durchzubringen.

    Doch der grösste Aktionär von Panalpina hat die rund vier Milliarden Franken schwere Offerte abgelehnt. "Wir sind überzeugt, dass Panalpina für ihre Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter mit ihrer Strategie als Konsolidierer mehr Wert schaffen kann, als die veröffentlichte unverbindliche Kaufofferte von DSV", hatte die Ernst Göhner Stiftung erklärt. Die Stiftung besitzt rund 46 Prozent der Panalpina-Aktien.

    Die Dänen hatten im Januar rund vier Milliarden Franken (170 Franken pro Aktie) für den Basler Logistikkonzern geboten. Hintergrund des Kaufangebots von DSV ist die sich beschleunigende Konsolidierung in der Branche. Die Dänen beispielsweise haben bereits mehrere grössere Übernahmen wie etwa die amerikanische UTi erfolgreich gestemmt.

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Dänische Krone
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CPH Equities
Börse URL www.nasdaqomxnordic.com
Symbol DSV
Valor 3088062
ISIN DK0060079531

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -3.66%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -4.60 -0.84%
Perf. 3M +112.80 +26.28%
Perf. laufendes Jahr +112.80 +26.28%
Perf. 52W   +13.91%

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Tief 1W 538.20 (25.03.2019)
Hoch 1M 568.20 (18.03.2019)
Tief 1M 538.20 (25.03.2019)
Hoch 3M 568.20 (18.03.2019)
Tief 3M 424.00 (02.01.2019)
Hoch 1J 611.40 (11.09.2018)
Tief 1J 424.00 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG