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Marktkapital in Mio. 5'495.64
Umsatz Vormonat 134'421'176

Aktuelle News

  • 20.03.2019 Verspätungen und Ausfälle an Schweizer Flughäfen ...

    Verspätungen und Ausfälle an Schweizer Flughäfen nehmen zu

    20.03.2019| 12:54:38

    Zürich (awp) - Der Flugbetrieb in der Schweiz büsste in den letzten Jahren markant an Pünktlichkeit ein. Seit 2014 hat die Anzahl von verspäteten oder ausgefallen Flügen um über 50 Prozent zugenommen.

    Zu diesem Schluss kommt eine Analyse zur Zuverlässigkeit der Schweizer Flugbranche des Fluggastrechte-Portals AirHelp. Untersucht wurde laut einer Mitteilung vom Mittwoch der Zeitraum zwischen 2014 und 2018. Demnach hatten alleine 2018 insgesamt 56'300 Flüge mindestens 15 Minuten Verspätung oder sind sogar ganz ausgefallen. Im Jahr 2014 waren es noch 37'400.

    Selbstverschulden der Fluglinien

    Die Anzahl an Passagieren, die Anspruch auf eine Entschädigung haben, sei zwischen 2014 und 2018 um satte 88 Prozent angestiegen. Die Schuld dafür schiebt AirHelp den Airlines zu.

    Denn das Argument, dass mehr Flugbewegungen automatisch zu mehr Verspätungen und Ausfällen führen, will das Fluggastrecht-Portal nur bedingt gelten lassen. Die Gesamtanzahl an Flugbewegungen in diesem Zeitraum habe sich im gleichen Zeitraum um nur 5,1 Prozent erhöht.

    Den Grund für die Unzuverlässigkeit der Airlines sieht AirHelp unter anderem im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb im Luftraum. So böten einige Fluggesellschaften etwa Strecken an, die sie aufgrund von Flugzeug- und Personalmangel gar nicht in Stande seien zu bedienen.

    "Europaweites Problem"

    Die Swiss hält auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP fest, dass man grundsätzlich keine konkreten Zahlen zu Flugausfällen kommuniziere. "Was ich bestätigen kann, ist, dass die Anzahl Verspätungen und Annullierungen im Sommer 2018 deutlich höher lag im Vergleich zu anderen Jahren", teilte Swiss-Mediensprecherin Karin Müller mit.

    Dies betreffe aber bei weitem nicht nur die Swiss oder den Schweizer Flugbetrieb alleine, sondern sei ein europaweites Problem. Zurückzuführen sei die Zunahme meist auf externe Faktoren wie mangelndes Personal und Streiks bei den europäischen Flugsicherungen.

    "Insbesondere in Zürich waren zudem ungünstige Wetterbedingungen in Kombination mit den sehr komplexen Betriebskonzepten des Flughafen Zürich, welche die Kapazitäten im Flugbetrieb stark reduzieren, eine weitere Hauptursache für die vielen Verspätungen", sagte Müller.

    Nadelöhr Sommerferien

    Die Lage dürfte sich zudem nicht so schnell bessern. Der Flughafen Zürich erwartet auch im kommenden Sommer wieder viele Verspätungen: Bei Bise etwa falle die Kapazität am Flughafen stark ab: "Der Flughafen Zürich ist generell wetteranfällig", sagte Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling gegenüber AWP.

    Bei ungünstigen Windverhältnissen seien statt den angestrebten gut 60 Flügen pro Stunde nur noch etwa 40 möglich. Der Flughafen selbst führe zudem wie die Swiss keine Statistiken über Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr. Angestrebt werde aber, dass mindestens 80 Prozent der Flüge pünktlich starten, sagte Zöchling.

    Laut Swiss-Mediensprecherin Müller erzielte die Schweizer Fluggesellschaft zwischen 2015 und 2018 Werte zwischen 73 und 78 Prozent, wobei der tiefste Wert von 73 Prozent im letzten Jahr erreicht wurde.

    Eine Entspannung der Situation ist aber schon aufgrund des erwarteten Passagieraufkommens nicht in Sicht: Im laufenden Jahr soll der bisherige Passagierrekord von 2018 von über 31 Millionen Fluggästen erneut übertroffen werden. Und bis in 20 Jahren erwartet der Flughafen Zürich ganze 50 Millionen Passagiere und über 350'000 Flugbewegungen.

    sta/an/rw

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  • 15.03.2019 Flughafen Zürich baut Aktivitäten in Brasilien mi...

    Flughafen Zürich baut Aktivitäten in Brasilien mit zwei weiteren Flughäfen aus

    15.03.2019| 17:19:18

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich baut seine Aktivitäten in Brasilien aus. Er hat im Rahmen eines Bieterverfahrens den Zuschlag für den Betrieb der Flughäfen von Vitoria und Macae im Südosten Brasiliens erhalten, welche zusammen 3,2 Millionen Passagiere abfertigen.

    Nach Unterzeichnung der Konzessionsvereinbarung, welche allerdings erst für das zweite Semester 2019 erwartet wird, hält der Flughafen Zürich 100 Prozent an den beiden Flughäfen. Er wird diese im Rahmen der Konzession während 30 Jahren betreiben, muss dafür in den nächsten Jahren aber auch rund 80 Millionen in den Ausbau der beiden Flughäfen stecken.

    Auf Anfang 2020 sollte der Flughafen Zürich die Betriebsverantwortung für die beiden Flughäfen übernehmen. Dies wird auf Konzernebene einen zusätzlichen Gewinnbeitrag auf Stufe EBITDA in "hoher einstelliger Millionenhöhe" bringen.

    Der Flughafen Zürich ist in Brasilien bereits mit einer Beteiligung am Flughafen Confins in Belo Horizonte engagiert und besitzt 100 Prozent am Flughafen Hercilio Luz von Florianópolis.

    Inklusive der zwei neu akquirierten Flughäfen ist die Flughafen Zürich AG derzeit an acht Flughäfen in Lateinamerika aktiv. Nebst den vier Flughäfen in Brasilien und zwei in Chile ist die Flughafenbetreiberin in Bogotá und Curaçao involviert.

    cf/ys

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  • 13.03.2019 Boeing 737 MAX 8 von Flugverbot in der Schweiz be...

    Boeing 737 MAX 8 von Flugverbot in der Schweiz betroffen

    13.03.2019| 06:45:05

    Washington/Addis Abeba (awp/sda/dpa/afp/apa/reu) - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat am Dienstag ab 19 Uhr alle Flüge für Boeing-Flugzeuge vom Typ 737 MAX 8 suspendiert. Das Verbot gilt auch für die Schweiz, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilte.

    Fast 40 Prozent der bisher weltweit eingesetzten Boeing 737 MAX heben dem Branchendienst Flightglobal zufolge vorübergehend nicht mehr ab, darunter knapp 100 Maschinen im grössten Markt China. Weltweit nutzen Fluggesellschaften über 350 Maschinen dieses Typs. Einige Länder und Airlines warten noch auf die Ergebnisse der Unfallermittlungen und die offiziellen Empfehlungen von Boeing.

    In der Schweiz sei kein Flugzeug dieses Typs immatrikuliert, teilte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf Anfrage zudem mit. Im Schweizer Luftraum gebe es lediglich zwei oder drei Flüge pro Monat von Maschinen des Typs Boeing 737 MAX durch ausländische Gesellschaften.

    Trotzdem sperrte auch die Schweiz ihren Luftraum für den Flugzeugtyp, da die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA alle Flüge für die B 737 MAX suspendierte, wie das Bazl auf Twitter schrieb.

    USA bleiben stur

    Inzwischen wächst in den USA der Druck auf die Behörden, auch dort den Luftraum für das Flugzeug-Modell zu sperren. Die einflussreichen US-Senatoren Mitt Romney und Elizabeth Warren riefen die Luftfahrt-Behörde FAA am Dienstag auf, dem Beispiel zahlreicher anderer Länder zu folgen und dem Flugzeugtyp die Starterlaubnis zu entziehen. Auch Senator Ted Cruz, der dem Unterausschuss für Luft- und Raumfahrt vorsitzt, schloss sich der Forderung an.

    Es wäre klug, die Flugzeuge vorübergehend nicht mehr abheben zu lassen, bis die FAA bestätigen könne, dass sie sicher seien. Er plane eine Anhörung zu den beiden Abstürzen des Flugzeugtyps. Die Gewerkschaft APFA (Vereinigung der Professionellen Flugbegleiter), welche die mehr als 27'000 Flugbegleiter von American Airlines vertritt, forderte den Chef der grössten US-Fluggesellschaft am Dienstag zu einem Startverbot auf. Auch die Gewerkschaft der Transportarbeiter (TWU), in der unter anderem die Flugbegleiter von Southwest Airlines organisiert sind, verlangte einen solchen Schritt.

    Die FAA hatte die Maschinen zuvor allerdings für flugtauglich erklärt, aber ein Software-Update gefordert. Bisher hätten die Überprüfungen der FAA keine "systemischen Leistungsprobleme" bei dem Flugzeugtyp und keine Grundlage für ein Startverbot ergeben, teilte der amtierende Behördenchef Daniel Elwell am Dienstag zudem auf Twitter mit. Auch hätten Luftfahrtbehörden anderer Länder der FAA keine Daten zur Verfügung gestellt, die weitere Massnahmen erforderlich machten.

    Die Auswertung der Daten der am Sonntag abgestürzten Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines dauere an. Sollten sich dabei Hinweise ergeben, welche die Flugtauglichkeit der Maschinen in Frage stellten, werde die FAA "sofortige und angemessene Massnahmen" ergreifen, hiess es weiter.

    "Ähnlichkeiten" zwischen Abstürzen

    In den für Boeing wichtigen Märkten China und Indonesien dürfen heimische Airlines die 737 MAX 8 schon seit Montag nicht mehr einsetzen. Chinas Behörde für zivile Luftfahrt stellte "Ähnlichkeiten" zwischen dem Unfall vom Sonntag und dem Absturz im Oktober fest.

    Der Flugbetrieb werde erst wieder aufgenommen, wenn Boeing die nötigen Massnahmen zur Flugsicherheit bestätigt habe. Auch Südkorea und die Mongolei forderten ihre heimischen Airlines auf, die 737 MAX 8 nicht mehr einzusetzen.

    Einige Unternehmen erklärten bereits selber, auf Flüge mit Maschinen des betroffenen Typs zu verzichten. "Wir kennen die Unfallursache nicht, lassen Teile unserer Flotte aber als Sicherheitsmassnahme am Boden", teilte Ethiopian Airlines mit.

    Auch die südafrikanische Comair, die Cayman Airways, die brasilianische Gol Airlines und die Aeromexico lassen 737 MAX 8 vorerst nicht mehr starten. Argentiniens Vorzeige-Airline Aerolinas Argentinas setzt Flüge mit seinen fünf 737 MAX 8 ebenfalls aus. Zuvor hatten sich Piloten geweigert, mit dem Modell zu starten.

    Für "flugtauglich" erklärt

    Am Sonntag war in Äthiopien eine Boeing 737 MAX 8 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Dabei waren alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Bereits Ende Oktober war in Indonesien ebenfalls kurz nach dem Abheben eine neue Maschine dieses Typs der Lion Air abgestürzt.

    Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA forderte von Boeing, angekündigte konzeptionelle Änderungen bis April umzusetzen, erklärte den Flugzeugtyp aber für flugtauglich. Die Ermittlungen hätten erst begonnen und bislang lägen keine Informationen vor, die Schritte erforderlich machen würden, hiess es in einer Mitteilung der Behörde.

    Änderungen angekündigt

    Boeing sicherte zügige Änderungen an der Steuerungssoftware des betroffenen Flugzeugmodells zu. Der US-Konzern erklärte, schon vor Monaten damit begonnen zu haben, die Steuersoftware weiterzuentwickeln, "um ein jetzt schon sicheres Flugzeug noch sicherer zu machen."

    Das Software-Upgrade solle in den kommendem Wochen bei allen Maschinen aufgespielt werden. Die Gesellschaft verwies bei der Ankündigung nicht auf den Absturz am Sonntag in Äthiopien.

    Am Montag waren die Datenschreiber der Maschine gefunden worden. Ethiopian Airlines zufolge wurden sowohl der Stimmenrekorder, der die Kommunikation im Cockpit aufzeichnet, als auch der Flugschreiber mit den digitalen Flugdaten geborgen.

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  • 12.03.2019 Flughafen Zürich erzielt mehr Umsatz und erhöht d...

    Flughafen Zürich erzielt mehr Umsatz und erhöht die Dividende

    12.03.2019| 18:20:27

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im vergangenen Geschäftsjahr vom rekordhohen Passagieraufkommen profitiert und den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gewinn fiel dagegen wegen Sondereffekten tiefer aus. Mit Blick voraus zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch.

    Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um gut 11 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken. Unter dem Strich resultierte allerdings ein um 17 Prozent tieferer Reingewinn von 238 Millionen. Unter Ausklammerung des Sondergewinns aus einem Beteiligungsverkauf im Vorjahr und der Rückstellungen für Lärmschutzmassnahmen im 2018 stieg aber auch der Gewinn um 13,3 Prozent an.

    "Wir haben insgesamt ein sehr stabiles Resultat erzielt", resümierte CEO Stephan Widrig am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz. Trotz dem starken Passagierwachstum sei ein reibungsloser Betrieb sichergestellt worden. Vom positiven Geschäftsgang sollen auch die Aktionäre profitieren, die inklusive Sonderausschüttung eine um 40 Rappen auf 6,90 Franken erhöhte Dividende erhalten.

    Wachstum im Nicht-Fluggeschäft

    Die Erträge im Nicht-Fluggeschäft stiegen nahezu im Einklang mit dem Passagierwachstum um gut 5 Prozent auf 657 Millionen Franken. Deutlich stärker legte das Nicht-Fluggeschäft zu, wo die Erträge um mehr als 20 Prozent auf 496 Millionen kletterten. Neben den höheren Kommerzerträgen steuerte das internationale Geschäft dank der Betriebsübernahme des brasilianischen Flughafens Florianopolis 83 Millionen zum Umsatz bei - das sind fast fünfmal mehr als noch 2017.

    Auch künftig soll das internationale Geschäft weiter ausgebaut werden. Im Fokus stehe dabei die Expansion im asiatischen Raum, sagte Finanzchef Lukas Brosi. Aber auch die bevorstehende Privatisierungsrunde bei weiteren Flughäfen in Brasilien werde man sich "genau anschauen". Mittelfristig soll das internationale Geschäft einen Gewinnbeitrag von 10 bis 15 Prozent leisten.

    Höhere Investitionen geplant

    Insgesamt will der Flughafen im laufenden Jahr mehr Geld investieren. Die Investitionssumme soll von 290 Millionen im Jahr 2018 auf 350 bis 400 Millionen Franken im laufenden Jahr erhöht werden. Rund 140 Millionen sind dabei für die Fertigstellung des Grossprojekts "The Circle" vorgesehen.

    "Wir sind mit den Bauarbeiten auf Kurs und werden "The Circle" im Jahr 2020 in verschiedenen Etappen eröffnen", sagte der Flughafenchef dazu. Bis dahin soll auch die Vermietungsquote, die aktuell bei rund 60 Prozent liegt, weiter erhöht werden.

    Sorgenfalten bereitet Widrig dagegen der Vorschlag des Bazl für die neue Gebührenordnung, der ab dem Jahr 2021 für den Flughafen zu Umsatzeinbussen von bis zu 150 Millionen Franken führen könnte. Sollte der Vorschlag tel-quel umgesetzt werden, höhle das die Substanz für künftige Investitionen aus, sagte der Flughafen-Chef dazu. "Wir hoffen auf einen umsichtigen Entscheid des Gesamtbundesrates im Sommer."

    Mehr Passagiere erwartet

    Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. So soll der Passagierrekord von über 31 Millionen aus dem Vorjahr abermals übertroffen werden. Das Passagierwachstum aus dem Vorjahr dürfte etwas an Tempo einbüssen und auf rund 3 Prozent von 5,8 Prozent zurückkommen. Insbesondere in den Sommermonaten sei eine Steigerung aufgrund ausgelasteter Kapazitäten schwierig zu erzielen, erklärte der Finanzchef.

    Auch aus operativer Sicht geht der Flughafen im Jahr 2019 von weiteren Verbesserungen aus. Unter Ausklammerung von Sondereffekten soll der operative Gewinn auf Stufe EBITDA leicht über dem Vorjahr und der Gewinn rund 5 Prozent höher ausfallen.

    An der Börse sind die Resultate und die erhöhte Dividende verhalten aufgenommen worden. Am Dienstag gaben die Titel in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt um 0,3 Prozent auf 176,10 Franken nach. Vom kräftigen Rückschlag nach dem Bekanntwerden des Gebührenvorschlags hatten sich die Titel erst teilweise wieder erholt. Im November war die Aktie auf einen Schlag von rund 200 Franken auf 159 Franken zurückgefallen.

    an/tp

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  • 12.03.2019 Flughafen Zürich erzielt mehr Umsatz und erhöht d...

    Flughafen Zürich erzielt mehr Umsatz und erhöht die Dividende

    12.03.2019| 15:10:28

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im vergangenen Geschäftsjahr vom rekordhohen Passagieraufkommen profitiert und den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gewinn fiel dagegen wegen Sondereffekten tiefer aus. Mit Blick voraus zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch.

    Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um gut 11 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken. Unter dem Strich resultierte allerdings ein um 17 Prozent tieferer Reingewinn von 238 Millionen. Unter Ausklammerung des Sondergewinns aus einem Beteiligungsverkauf im Vorjahr und der Rückstellungen für Lärmschutzmassnahmen im 2018 stieg aber auch der Gewinn um 13,3 Prozent an.

    "Wir haben insgesamt ein sehr stabiles Resultat erzielt", resümierte CEO Stephan Widrig am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz. Trotz dem starken Passagierwachstum sei ein reibungsloser Betrieb sichergestellt worden. Vom positiven Geschäftsgang sollen auch die Aktionäre profitieren, die inklusive Sonderausschüttung eine um 40 Rappen auf 6,90 Franken erhöhte Dividende erhalten.

    Wachstum im Nicht-Fluggeschäft

    Die Erträge im Nicht-Fluggeschäft stiegen nahezu im Einklang mit dem Passagierwachstum um gut 5 Prozent auf 657 Millionen Franken. Deutlich stärker legte das Nicht-Fluggeschäft zu, wo die Erträge um mehr als 20 Prozent auf 496 Millionen kletterten. Neben den höheren Kommerzerträgen steuerte das internationale Geschäft dank der Betriebsübernahme des brasilianischen Flughafens Florianopolis 83 Millionen zum Umsatz bei - das sind fast fünfmal mehr als noch 2017.

    Auch künftig soll das internationale Geschäft weiter ausgebaut werden. Im Fokus stehe dabei die Expansion im asiatischen Raum, sagte Finanzchef Lukas Brosi. Aber auch die bevorstehende Privatisierungsrunde bei weiteren Flughäfen in Brasilien werde man sich "genau anschauen". Mittelfristig soll das internationale Geschäft einen Gewinnbeitrag von 10 bis 15 Prozent leisten.

    Höhere Investitionen geplant

    Insgesamt will der Flughafen im laufenden Jahr mehr Geld investieren. Die Investitionssumme soll von 290 Millionen im Jahr 2018 auf 350 bis 400 Millionen Franken im laufenden Jahr erhöht werden. Rund 140 Millionen sind dabei für die Fertigstellung des Grossprojekts "The Circle" vorgesehen.

    "Wir sind mit den Bauarbeiten auf Kurs und werden "The Circle" im Jahr 2020 in verschiedenen Etappen eröffnen", sagte der Flughafenchef dazu. Bis dahin soll auch die Vermietungsquote, die aktuell bei rund 60 Prozent liegt, weiter erhöht werden.

    Sorgenfalten bereitet Widrig dagegen der Vorschlag des Bazl für die neue Gebührenordnung, der ab dem Jahr 2021 für den Flughafen zu Umsatzeinbussen von bis zu 150 Millionen Franken führen könnte. Sollte der Vorschlag tel-quel umgesetzt werden, höhle das die Substanz für künftige Investitionen aus, sagte der Flughafen-Chef dazu. "Wir hoffen auf einen umsichtigen Entscheid des Gesamtbundesrates im Sommer."

    Mehr Passagiere erwartet

    Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. So soll der Passagierrekord von über 31 Millionen aus dem Vorjahr abermals übertroffen werden. Das Passagierwachstum aus dem Vorjahr dürfte etwas an Tempo einbüssen und auf rund 3 Prozent von 5,8 Prozent zurückkommen. Insbesondere in den Sommermonaten sei eine Steigerung aufgrund ausgelasteter Kapazitäten schwierig zu erzielen, erklärte der Finanzchef.

    Auch aus operativer Sicht geht der Flughafen im Jahr 2019 von weiteren Verbesserungen aus. Unter Ausklammerung von Sondereffekten soll der operative Gewinn auf Stufe EBITDA leicht über dem Vorjahr und der Gewinn rund 5 Prozent höher ausfallen.

    An der Börse werden die Resultate und die erhöhte Dividende am Dienstag freundlich aufgenommen. Bis um 15 Uhr legen die Titel in einem schwächeren Gesamtmarkt um 0,4 Prozent auf 177,30 Franken zu. Vom kräftigen Rückschlag nach dem Bekanntwerden des Gebührenvorschlags haben sich die Titel aber erst teilweise wieder erholt. Im November war die Aktie auf einen Schlag von rund 200 Franken auf 159 Franken zurückgefallen.

    an/tp

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  • 12.03.2019 Zahlen des Flughafens Zürich kommen an der Börse ...

    Zahlen des Flughafens Zürich kommen an der Börse gut an

    12.03.2019| 10:18:18

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat mit seinem Jahresergebnis 2018 positiv überrascht und die Aktie notiert klar im Plus. Analysten haben aber einen gewichtigen Vorbehalt.

    Die Aktien des Fluhafens Zürich notieren um 10.05 Uhr bei überdurchschnittlichen Volumina 1,9 Prozent im Plus bei 180,00 Franken. Der Gesamtmarkt ist derweil mehr oder weniger unverändert.

    Die Resultate seien über den Erwartungen und zum Teil auch über den Zielsetzungen des Flughafens selber ausgefallen, kommentiert die Bank Vontobel die Zahlen. Der zuständige Analyst, der die Titel mit 'Buy' einstuft, lobt ausserdem die Dividende als attraktiv. Er geht auch für die Zukunft von Rückenwind aus und begründet dies unter anderem mit dem Ausbau der Kapazitäten bei der Airline Swiss.

    Der Experte der ZKB ('Marktgewichten') stimmt grundsätzlich zu und schreibt von einem "insgesamt guten Jahresergebnis". Er macht allerdings einen grossen Vorbehalt. "Auf der Aktie lastet derzeit die vom BAZL angedachte neue Gebührenordnung." Diese könnte ab 2021 150 Millionen Franken an Umsatz kosten und "nahezu voll auf die Gewinne durchschlagen", so der ZKB-Kommentar weiter.

    Seit dem Bekanntwerden des Vorschlags zur neuen Gebührenordnung vollführte die Flughafen-Aktie einen steilen Sinkflug. Im November fielen die Titel von rund 200 Franken auf ein Mehrjahrestief von 159 Franken zurück - und machen auch mit den aktuellen Gewinnen nur einen Teil dieser Verluste wett.

    rw/uh

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  • 12.03.2019 Flughafen Zürich erzielt 2018 mehr Umsatz und erh...

    Flughafen Zürich erzielt 2018 mehr Umsatz und erhöht die Dividende

    12.03.2019| 08:36:10

    (durchgehend ergänzt und erweitert)

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im vergangenen Geschäftsjahr vom rekordhohen Passagieraufkommen profitiert und den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gewinn fiel dagegen wegen Sondereffekten tiefer aus. Den Aktionären wird dennoch eine höhere Dividende zur Ausschüttung vorgeschlagen.

    Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 11,2 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken, wie der Flughafenbetreiber am Dienstag mitteilte. Rund 57 Prozent davon entfielen auf das Fluggeschäft, das im Einklang mit dem Passagierwachstum um gut 5 Prozent zulegte.

    Weiter an Gewicht gewonnen hat im vergangenen Jahr das Nicht-Fluggeschäft, wo die Erträge um mehr als 20 Prozent auf 496 Millionen anstiegen. Neben den höheren Kommerzerträgen steuerte das internationale Geschäft dank der Betriebsübernahme des brasilianischen Flughafens Florianopolis 83 Millionen zum Umsatz bei - das sind fast fünfmal mehr als noch 2017.

    Sondereffekte schmälern Gewinn

    Aufgrund von Sondereffekten hielt die Gewinnentwicklung nicht mit dem Umsatzwachstum mit. So gab der operative Gewinn auf Stufe EBITDA um 3,2 Prozent auf 571 Millionen nach und unter dem Strich resultierte ein um 17 Prozent tieferer Reingewinn von 238 Millionen.

    Auf die Rechnung drückten zusätzliche Rückstellungen von 58 Millionen für Lärmschutzmassnahmen. Zudem war 2017 mit einem Sondergewinn von 31 Millionen aus dem Verkauf einer Beteiligung begünstigt. Unter Ausklammerung dieser Sondereffekte hätte 2018 ein Gewinnwachstum von 13,3 Prozent resultiert.

    Vom positiven Geschäftsgang am Flughafen sollen auch die Aktionäre profitieren. So soll die ordentliche Dividende um 40 Rappen auf 3,70 Franken je Aktie erhöht werden. Zusätzlich wird wiederum eine Zusatzdividende von 3,20 Franken vorgeschlagen. Darüber freuen dürfte sich auch der Kanton Zürich, der einen Drittel der Aktien hält.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen die Erwartungen der Analysten auf Gewinnstufe nicht ganz erreicht. Positiv überraschen konnte der Flughafen dagegen mit der erhöhten Dividende.

    Weiteres Passagierwachstum erwartet

    Bereits im Januar hatte der Flughafen seine Passagierzahlen für 2018 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 31,1 Millionen Passagieren abgeschlossen, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 5,8 Prozent entspricht. In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres resultierte ein erneutes Plus von 4,7 Prozent.

    Auch im Gesamtjahr 2019 soll das Passagieraufkommen weiter zunehmen, wenn auch in einem gemächlicheren Tempo. Auf Ganzjahressicht wird das Passagierwachstum bei rund 3 Prozent erwartet. Unter Ausklammerung von Sondereffekten soll der operative Gewinn auf Stufe EBITDA leicht über dem Vorjahr und der Gewinn rund 5 Prozent höher ausfallen.

    Der Flughafen rechnet für das laufende Jahr ausserdem mit höheren Investitionen. Nach 290 Millionen im Jahr 2018 sollen dieses Jahr 350 bis 400 Millionen Franken in verschiedene Projekte investiert werden. 140 Millionen sind dabei für "The Circle" vorgesehen. Bis Ende Jahr sollen die Bauarbeiten am Grossprojekt, an dem auch die Swiss Life zu 49 Prozent beteiligt ist, abgeschlossen werden.

    an/ra

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  • 12.03.2019 Flughafen Zürich steigert Umsatz deutlich - Sonde...

    Flughafen Zürich steigert Umsatz deutlich - Sondereffekte drücken auf Gewinn

    12.03.2019| 07:32:59

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im vergangenen Geschäftsjahr vom rekordhohen Passagieraufkommen profitiert und den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gewinn fiel dagegen wegen Sondereffekten tiefer aus.

    Der Umsatz des Zürcher Flughafens stieg im vergangenen Jahr um 11,2 Prozent auf 1'153 Millionen Franken an, wie der Flughafenbetreiber am Dienstag mitteilte. Im Fluggeschäft erhöhten sich die Erträge um 5,2 Prozent auf 657 Millionen. Ein kräftiges Wachstum um 20,2 Prozent auf 496 Millionen verzeichnete das Nicht-Fluggeschäft, das neben den kommerziellen Aktivitäten auch Erträge aus den Parkgaragen und dem internationalen Geschäft umfasst.

    Sondereffekte schmälern Gewinn

    Die Gewinnentwicklung hielt aufgrund von Sondereffekten nicht mit dem Umsatzwachstum mit. So gab der operative Gewinn auf Stufe EBITDA um 3,2 Prozent auf 571 Millionen nach. Unter dem Strich resultierte ein um 17 Prozent tieferer Reingewinn von 238 Millionen, was der Flughafen auf höhere Rückstellungen für Lärmschutzmassnahmen zurückführt sowie auf einen Sondergewinn aus dem Verkauf einer Beteiligung im Jahr 2017. Unter Ausklammerung der Sondereffekte hätte 2018 ein Gewinnwachstum von 13,3 Prozent resultiert.

    Den Aktionären wird neben einer ordentlichen Dividende von 3,70 Franken je Aktie wiederum eine Zusatzdividende von 3,20 Franken vorgeschlagen. Insgesamt erhalten die Aktionäre somit 6,90 Franken je Titel, nach 6,50 Franken im Vorjahr.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen die Erwartungen der Analysten auf Gewinnstufe nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1'142 Millionen Franken, für den EBITDA bei 589 Millionen und für den Reingewinn bei 246 Millionen. Positiv überraschen konnte jedoch die erhöhte Dividende.

    Weiteres Passagierwachstum erwartet

    Bereits im Januar hatte der Flughafen seine Passagierzahlen für 2018 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 31,1 Millionen Passagieren abgeschlossen, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 5,8 Prozent entspricht. In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres resultierte ein erneutes Plus von 4,7 Prozent.

    Auch im Gesamtjahr 2019 soll das Passagieraufkommen weiter zunehmen, wenn auch in einem gemächlicheren Tempo. Der Passagierwachstum wird bei rund 3 Prozent erwartet. Unter Ausklammerung von Sondereffekten soll der operative Gewinn aus Stufe EBITDA leicht über dem Vorjahr und der Gewinn rund 5 Prozent höher ausfallen. Die Investitionssumme für das laufende Jahr beziffert der Flughafen auf 350 bis 400 Millionen, wobei 140 Millionen auf das Grossprojekt "The Circle" entfallen sollen.

    an/gab

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  • 11.03.2019 Flughafen Zürich im Februar mit 3,4 Prozent mehr ...

    Flughafen Zürich im Februar mit 3,4 Prozent mehr Passagieren

    11.03.2019| 17:57:42

    Zürich (awp) - Nach dem Passagierrekord im Vorjahr befindet sich der Flughafen Zürich weiter im Aufwind. Im Februar legte die Zahl der Reisenden um 3,4 Prozent auf 2,03 Millionen zu. Im Januar waren es gar plus 5,8 Prozent gewesen.

    Das deutliche Plus ist den Interkontinentalflügen zu verdanken. Diese beförderten 9,1 Prozent mehr Passagiere als vor zwölf Monaten, wie aus der Verkehrsstatistik des Flughafens hervorgeht, die am Montagabend veröffentlicht wurde. Die Europa-Flüge nahmen lediglich 1,4 Prozent mehr Fluggäste mit.

    Die Zahl der Umsteigepassagiere erhöhte sich um 6,2 Prozent auf gut 575'000. Damit machen die Umsteigepassagiere gut 28 Prozent aller Reisenden am Flughafen aus. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Februar derweil um 2,3 Prozent auf 1,44 Millionen.

    Sinkende Auslastung

    Auch die Zahl der Flüge nahm um 4,6 Prozent auf 19'697 Starts und Landungen zu. Im Durchschnitt sassen 118 Reisende in einem Flugzeug. Das sind 0,2 Prozent weniger als im Februar vor einem Jahr. Weil aber vermehrt grössere Flugzeuge eingesetzt wurden, sank die Auslastung der Maschinen um 1,6 Prozentpunkte. Im Durchschnitt waren 71,7 Prozent aller Sitze in einem Flieger belegt.

    Des Frachtvolumen schrumpfte im Berichtsmonat um 7,3 Prozent auf 16'404 Tonnen. Das Kommerzgeschäft sank derweil um 0,4 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 39,7 Millionen Franken. Im Durchschnitt gab jeder Passagier am Flughafen 23 Franken aus.

    Wachstum seit Jahresbeginn

    Seit Jahresbeginn haben 4,17 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Das ist ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen hat sich dazu unterproportional um 3,7 Prozent auf gut 41'377 erhöht. Das Frachtvolumen liegt hingegen mit 71'028 Tonnen um 7,3 Prozent unter dem Vorjahr.

    Mit dem Detailhandelsgeschäft hat der Flughafen Zürich in den ersten zwei Monaten einen Umsatz von knapp 82 Millionen Franken erzielt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 0,1 Prozent.

    ra/kw

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  • 27.02.2019 Flughafen Zürich-Chef verschärft Kritik an Bazl

    Flughafen Zürich-Chef verschärft Kritik an Bazl

    27.02.2019| 16:58:02

    Zürich (awp) - Der Chef des Flughafens Zürich verschärft seine Kritik am Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl). "Der Regulator muss sich überlegen, wie verlässlich er wirkt", sagte Stephan Widrig in einem Vorabdruck eines Interviews mit der "Handelszeitung".

    Wenn das Bazl mit einer Senkung der Flughafengebühren durchkomme, bedrohe dies Investitionen am grössten Flughafen des Landes und sende ein negatives Signal an Aktienanleger. Widrig sei zwar nicht grundsätzlich gegen eine Senkung der Gebühren. Doch wenn es zu einem "Kahlschlag" bei den Gebühren käme, schlage dies "voll auf das für Investitionen verfügbare Kapital durch".

    Der Flughafen-Aktien-Kurs war Mitte November wegen des Bazl-Vorschlages stark gesunken und hat sich seitdem nur wenig erholt: "Die Investoren machen sich Sorgen, weil in der Schweiz offenbar keine verlässliche Regulierung mehr besteht", sagte Widrig dazu.

    Auslandstrategie

    Widrig skizzierte zudem seine Auslandstrategie: Weil das Flughafengeschäft in Zürich an eine "Sättigungsgrenze" stosse, will er vermehrt in ausländische Flughäfen investieren. Von 5 Prozent des Portfolios solle der Wert in den nächsten fünf bis zehn Jahren auf "etwa 15 Prozent" anwachsen.

    Ins Auge fasst Widrig Südamerika und Asien: "Nebst Brasilien prüfen wir weitere Investitionen in Asien, etwa in Indien." Ebenfalls im Blick sind Vietnam, die Philippinen und Indonesien.

    ra/tp

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  • 26.02.2019 Cargo sous terrain erhält drei neue Aktionäre

    Cargo sous terrain erhält drei neue Aktionäre

    26.02.2019| 14:25:38

    Basel (awp) - Die Cargo sous terrain AG (CST) hat drei neue Aktionäre erhalten. Neben dem Logistikkonzern Panalpina und dem Flughafen Zürich hat sich auch die Entsorgungsfirma Schwendimann am Unternehmen beteiligt. Zu den finanziellen Details der Beteiligungen werden keine Angaben gemacht.

    CST ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Warentransporte über ein unterirdisches Tunnelsystem in der Schweiz durchzuführen und den Güterverkehr damit unter die Erde zu bringen.

    Mit Panalpina habe sich eine gewichtige Schweizer Logistikfirma am Projekt CST beteiligt, die bei der Entwicklung des Gesamtlogistiksystems eine führende Rolle einnehmen soll, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zudem habe der Flughafen Zürich das Potenzial, zu einem wichtigen Terminal im CST-Netz zu werden.

    Die Schwendimann AG decke ferner die Bereiche Abfallentsorgung und Recycling ab. Die Rückführung von Wertstoffen sei ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells von CST. Die drei neuen Aktionäre sollen an der nächsten Generalversammlung im April 2019 mit je einem Vertreter für den Einsitz im Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

    Zu den weiteren Trägern und Hauptaktionären von CST gehören unter anderem die Migros und Coop sowie die ZKB, BKW, Swisscom, Helvetia, die Post und Mobiliar.

    sta/uh

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  • 18.02.2019 Flughafen Zürich-Aktien im Minus nach Kurszielsen...

    Flughafen Zürich-Aktien im Minus nach Kurszielsenkung durch UBS

    18.02.2019| 10:04:13

    Zürich (awp) - Die Aktien des Flughafens Zürich verzeichnen am Montagvormittag überdurchschnittlich hohe Verluste. Die Analysten der UBS haben ihre Gewinnprognosen und das Kursziel für die Valoren auf 176 nach zuvor 192 Franken reduziert, dies bei unveränderter Einstufung "Neutral".

    Bis gegen 9.55 Uhr verlieren Flughafen Zürich bei geringen Volumen 1,2 Prozent auf 176,00 Franken, während der Gesamtmarkt (SPI) lediglich 0,03 Prozent tiefer steht.

    Die Analysten der UBS kommen in einer Studie zum Schluss, dass die Detailhandelsumsätze je Passagier am Flughafen Zürich 2019 und darüber hinaus unter Druck geraten werden. Vor diesem Hintergrund haben die Experten ihre EBITDA-Schätzungen bis 2021 reduziert.

    Gleichzeitig erachten sie das Bewertungsniveau der Aktie immer noch als relativ hoch. Unter den europäischen Flughafenbetreiber bevorzugen die Analysten der UBS derzeit die Papiere des spanischen Flughafenbetreibers Aena.

    sig/

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol FHZN
Valor 31941693
ISIN CH0319416936

Performance

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Perf. laufende Woche -1.20 -0.67%
Perf. 1M +0.10 +0.06%
Perf. 3M +15.80 +9.72%
Perf. laufendes Jahr +15.80 +9.72%
Perf. 52W   -15.01%

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Tief 1M 172.80 (08.03.2019)
Hoch 3M 182.70 (20.03.2019)
Tief 3M 160.80 (03.01.2019)
Hoch 1J 218.00 (15.06.2018)
Tief 1J 159.00 (18.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG