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Fundamentale Daten

Dividende 8
Dividende ex Datum 10.05.2018
Zahlbar Datum 14.05.2018
Rendite 4.35%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 424'459'661
Marktkapital in Mio. 78'143.02
Umsatz Vormonat 9'686'470

Aktuelle News

  • 17.01.2019 Allianz-Chef: 'Wir sind beim Umbau zu langsam'

    Allianz-Chef: 'Wir sind beim Umbau zu langsam'

    17.01.2019| 07:50:08

    MÜNCHEN (awp international) - Allianz-Chef Oliver Bäte hat bei der Neuaufstellung des grössten europäischen Versicherers einmal mehr ein höheres Tempo gefordert. "Wir sind beim Umbau zu langsam. Es rumpelt ordentlich, wie Sie ja auch öfter schreiben", sagte der Konzernchef der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Aber die gute Nachricht ist, dass es konsequent in die richtige Richtung geht und gut überlegt ist." Bäte, der seit 2015 amtiert, will in den kommenden Jahren vor allem die Produktwelt des Konzerns vereinfachen und dabei die Vorteile der Digitalisierung nutzen.

    Der 53-Jährige will dabei weiter alte Zöpfe abschneiden. "Es gab viel Unsinn bei der Allianz. In der Autoversicherung hat sie sich zwei Jahrzehnte geweigert, mit der Werkstattbindung eine vernünftige Schadensteuerung zu machen, weil sie die Autoindustrie nicht verärgern wollte. Aber die Autoindustrie hatte damit gar kein Problem und hat uns gesagt, das machen andere doch auch. Jetzt bieten wir die Werkstattsteuerung an, und 50 Prozent unserer Kunden in der Kaskoversicherung schliessen Verträge mit Werkstattbindung ab."

    Als Beispiel, wie die Allianz künftig ihre Produkte handhaben will, nannte er den neuen europäischen Direktversicherer. "Wir haben vor fast 20 Jahren den Direktversicherer Allianz 24 gegründet und danach wieder eingeklappt. Diesmal ist das ganz anders", sagte der frühere McKinsey-Berater. "Wir haben lange darüber nachgedacht, wie das mit unseren Vertretern zusammenpasst, wie wir die Kundenzuordnung und die Provisionssysteme anpassen müssen und wie wir verhindern, dass wir uns selbst Konkurrenz machen."

    Die europäische Direktversicherung solle als Musterbeispiel für andere Produkte dienen. "Wir vereinheitlichen Produkte und Prozesse mit einer einheitlichen IT, die auch funktioniert. Dabei bauen wir auf der vorhandenen Infrastruktur auf. Das ist strategisch auch deshalb von grosser Bedeutung, weil das die Basis sein wird, von der aus wir alternative Produkt- und Prozessmodelle auch für das alte Kerngeschäft entwickeln", sagte er dem Blatt. Das sei notwendig, um auch der zunehmenden Konkurrenz durch über Plattformen wie Amazon vertriebenen Versicherungen Herr zu werden.

    Immer wieder aufkommenden Kritik an seinem Führungsstil und dem zu schnellen Umbau des Konzerns entgegnete Bäte, dessen Vertrag erst vor kurzem bis 2024 verlängert wurde: "Wir nehmen uns die Zeit dafür, die Leute abzuholen. Man kann nicht alle gewinnen, aber 80 Prozent, die wichtig sind im Management. Und die, die nicht mitmachen wollen, muss man nach Hause schicken." Bäte dementierte dabei aber einmal mehr Spekulationen über ein Programm zum massiven Stellenabbau in Deutschland. "Das ist kompletter Unsinn. Darum geht es nicht."

    Bäte, der erst der zehnte Chef des 1890 gegründeten Versicherers ist, räumte aber auch Fehler in seinen ersten vier Jahren an der Konzernspitze ein. "Ich habe einiges unterschätzt. Zum Beispiel, wie schwierig es ist, unsere Sachversicherung in Deutschland zu modernisieren, und wie viel Widerstand gegen Veränderungen es da gab. Ich habe auch unterschätzt, wie viel Fingerspitzengefühl man braucht, um damit umzugehen."/zb/jha/

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  • 10.01.2019 Berliner Online-Bank N26 sammelt bei Investoren 3...

    Berliner Online-Bank N26 sammelt bei Investoren 300 Millionen Dollar ein

    10.01.2019| 08:36:10

    BERLIN/MÜNCHEN (awp international) - Die Berliner Smartphone-Bank N26 hat sich von Investoren weitere 300 Millionen US-Dollar (261 Mio Euro) gesichert. Damit steige die Gesamtbewertung des Fintech-Unternehmens auf 2,7 Milliarden Dollar, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Berlin mit. Unter den Investoren sind der staatliche Investmentfonds GIC aus Singapur und der amerikanische Wagniskapital-Fonds Insight Venture Partners.

    Bereits im März 2018 hatten unter anderem Europas grösster Versicherer Allianz und der chinesische Internet-Riese Tencent 160 Millionen Dollar in das Fintech-Unternehmen investiert. Einschliesslich des jüngsten Deals hat sich N26 bis heute insgesamt mehr als 500 Millionen Dollar von Investoren gesichert.

    Die Bank habe seit dem Start im Januar 2015 mehr als 2,3 Millionen Kunden in 24 europäischen Märkten gewonnen, hiess es. In den vergangenen zwölf Monaten habe sich die Zahl der Kunden verdreifacht. Derzeit hielten sie mehr als eine Milliarde Euro auf N26-Konten. In den kommenden Jahren will das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit über 100 Millionen Kunden erreichen. Noch im ersten Halbjahr 2019 soll die App in den USA starten.

    Während viele Start-Ups aus dem Finanzsektor mit traditionellen Banken kooperieren, tritt N26 als direkter Konkurrent auf. Das Unternehmen hatte zum Marktstart noch die Lizenz und Dienstleistungen der Wirecard Bank in Anspruch genommen. Im Juli 2016 erhielt N26 dann eine eigene Banklizenz. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 700 Mitarbeiter./stw/men/fba

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  • 28.12.2018 Korr Studie: Gesetzliche Krankenkassen den Privat...

    Korr Studie: Gesetzliche Krankenkassen den Privatversicherungen überlegen

    28.12.2018| 12:05:30

    (Im 1. Satz wird klargestellt, dass gesetzliche Krankenversicherungen teils bessere Leistungen anbieten als private Krankenkassen in deren Premiumtarifen.)

    BERLIN (awp international) - Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) bieten einer Studie zufolge teils bessere Leistungen als private Krankenkassen in Premiumtarifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmens PremiumCircle im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) vorliegt.

    Danach werden bei den Top-Tarifen der privaten Versicherer im Schnitt mehr als ein Viertel (27 Prozent) der als unverzichtbar definierten Mindestanforderungen nicht erfüllt. Bei der GKV seien es nur drei Prozent. "Die wiederkehrende Behauptung, die gesetzliche Krankenversicherung sei nur zweitklassig, wird mit dieser Untersuchung klar widerlegt", sagte Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink dem RND. Stattdessen könnten etliche der untersuchten Privattarife nicht einmal elementare Leistungen garantieren, kritisierte sie.

    Für die Studie definierte PremiumCircle 103 Mindestkriterien, 100 davon sind Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV. Zusätzlich aufgenommen wurden höhere Leistungen beim Zahnersatz und eine Kostenübernahme bei Brillen ohne Altersbeschränkung, was nach Ansicht der Studien-Autoren zu einer umfassenden Krankenversicherung gehören muss.

    Grosse Lücken im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung gibt es laut Studie bei den Privattarifen insbesondere bei Kuren und der Rehabilitation. Schlechtere Bedingungen bestünden häufig auch bei der Palliativversorgung, der häusliche Krankenpflege, der Psychotherapie sowie bei Impfungen./shy/seb/DP/tos

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  • 28.12.2018 Studie: Gesetzliche Krankenkassen den Privatversi...

    Studie: Gesetzliche Krankenkassen den Privatversicherungen überlegen

    28.12.2018| 06:41:14

    BERLIN (awp international) - Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) bieten einer Studie zufolge selbst in Premiumtarifen bessere Leistungen als private Krankenkassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmens PremiumCircle im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) vorliegt.

    Danach werden bei den Top-Tarifen der privaten Versicherer im Schnitt mehr als ein Viertel (27 Prozent) der als unverzichtbar definierten Mindestanforderungen nicht erfüllt. Bei der GKV seien es nur drei Prozent. "Die wiederkehrende Behauptung, die gesetzliche Krankenversicherung sei nur zweitklassig, wird mit dieser Untersuchung klar widerlegt", sagte Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink dem RND. Stattdessen könnten etliche der untersuchten Privattarife nicht einmal elementare Leistungen garantieren, kritisierte sie.

    Für die Studie definierte PremiumCircle 103 Mindestkriterien, 100 davon sind Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV. Zusätzlich aufgenommen wurden höhere Leistungen beim Zahnersatz und eine Kostenübernahme bei Brillen ohne Altersbeschränkung, was nach Ansicht der Studien-Autoren zu einer umfassenden Krankenversicherung gehören muss.

    Grosse Lücken im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung gibt es laut Studie bei den Privattarifen insbesondere bei Kuren und der Rehabilitation. Schlechtere Bedingungen bestehen häufig auch bei der Palliativversorgung, der häusliche Krankenpflege, der Psychotherapie sowie bei Impfungen./shy/DP/mis

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  • 16.12.2018 Allianz-Chef fordert industriepolitische Strategie

    Allianz-Chef fordert industriepolitische Strategie

    16.12.2018| 14:01:49

    BERLIN (awp international) - Allianz-Chef Oliver Bäte hat sich in der Debatte über chinesische Investoren in Deutschland für eine industriepolitische Strategie ausgesprochen. "Man sollte grundsätzlich darüber nachdenken, welche Sektoren für uns in Hinblick auf Technologie, Beschäftigung und andere Themen strategisch wichtig sind, und dies dann mit unseren Handelspartnern klar besprechen", sagte Bäte der "Welt am Sonntag": "Egal ob Chinesen oder amerikanische Partner, wichtig sind klare Regeln, die sich nicht ändern."

    Er würde Chinesen nicht vorwerfen, dass sie gerne Hochtechnologie kaufen, sagte Bäte. "Vielmehr müssen wir uns als Gesellschaft in Deutschland und auch in Europa überlegen: In welchen Bereichen möchten wir gerne kompletten Freihandel und Wettbewerb und in welchen Bereichen nicht?" Freihandel berge schliesslich auch viele Risiken. "Wir brauchen eine industriepolitische Strategie." Die Bundesregierung will die Aussenwirtschaftsverordnung ändern, um Käufe durch ausländische Unternehmen stärker kontrollieren zu können.

    China hatte bekräftigt, seine Wirtschaft für ausländische Investoren weiter zu öffnen. Die Allianz - Europas grösster Versicherer - darf als erster ausländischer Versicherer eine Holding in China gründen, ohne ein chinesisches Unternehmen beteiligen zu müssen. Laut Bäte überlegt sich die Regierung in Peking "sehr genau, wann und wie sie Wettbewerber ins Land lässt". Bis heute seien nur drei Prozent des chinesischen Versicherungsmarkts in den Händen von Ausländern.

    Die Chinesen merkten jetzt, dass es ohne eine Öffnung in wichtigen Sektoren keinen gleichen Zugang zu anderen Märkten gebe, sagte Bäte. Sie öffneten sich vor allem für ausländische Finanzdienstleister. Deren Konkurrenz müssten sie nicht fürchten, weil sie selbst starke Banken und Versicherungen hätten./sl/DP/jha

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  • 14.12.2018 Stresstest: Europas Versicherer für Krisen gerüst...

    Stresstest: Europas Versicherer für Krisen gerüstet - Zinsen sind Achillesferse

    14.12.2018| 19:13:52

    FRANKFURT (awp international) - Europas Versicherer sind aus Sicht der Aufsichtsbehörde insgesamt gut für mögliche Krisen gerüstet. Ein möglicher Zinsschock nach oben oder unten würde die Kapitaldecke der Unternehmen aber empfindlich treffen. Im jüngsten Stresstest fielen mehrere der 42 untersuchten Unternehmen bei den Anforderungen an die Eigenmittel unter die kritische Quote von 100 Prozent, wie die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa am Freitagabend in Frankfurt mitteilte.

    Anhaltende Niedrigzinsen, aber auch ein plötzlicher Anstieg des Zinsniveaus sowie der Lebenserwartung der Kunden erwiesen sich als Gefahr für die Versicherer-Finanzen. Mit schweren Naturkatastrophen kam die Branche deutlich besser zurecht.

    Der Test sei eine gute Grundlage, um mit den Versicherern weiter über die Anfälligkeiten und mögliche Schritte zu sprechen, sagte Eiopa-Präsident Gabriel Bernardino. Aus Deutschland hatten Europas grösster Versicherer Allianz , der weltgrösste Rückversicherer Munich Re, der Talanx-Haupteigner HDI, die R+V Versicherung und die Huk Coburg an dem Test teilgenommen. Auch andere Grössen wie Axa und Generali waren dabei. Die meisten Versicherer - darunter auch die deutschen - haben der Veröffentlichung ihrer Einzelergebnisse allerdings nicht zugestimmt.

    Im ersten Stress-Szenario, das einen Zinsanstieg mit Verwerfungen an den Kapitalmärkten sowie hohe Schäden vorsah, konnten 6 der getesteten Konzerne die kritische Marke von 100 Prozent bei den vorgeschriebenen Eigenmitteln nicht halten. Im Schnitt lag die Quote noch bei gut 145 Prozent. Im zweiten Szenario, das einen Zinsrückgang mit langfristigem Niedrigzinsumfeld und einen Anstieg der allgemeinen Lebenserwartung vorsah, sackten 7 Versicherer unter 100 Prozent. Im Schnitt lag die Quote bei gut 137 Prozent. Ohne Krise hatte sich die Quote bei den untersuchten Unternehmen im Schnitt bei rund 202 Prozent belaufen.

    Auch die teilnehmenden deutschen Unternehmen hätten sich insgesamt krisenfest gezeigt, sagte der oberste Versicherungsaufseher der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Frank Grund. Allerdings bleibe eine anhaltende Niedrigzinsphase eine Herausforderung. "Aufgrund ihrer langfristigen Verpflichtungen sind einige deutsche Unternehmen von der Niedrigzinsphase besonders betroffen." Hohe Garantiezinsen für Lebens- und Rentenversicherungen, wie in Deutschland lange Zeit üblich, gibt es in anderen europäischen Ländern oft nicht.

    stw/fba

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  • 13.12.2018 Feuer, Stürme, Explosionen - die Risiken der Indu...

    Feuer, Stürme, Explosionen - die Risiken der Industrie

    13.12.2018| 08:51:30

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Die grössten Gefahren für die weltweite Industrie sind nach wie vor analog: Feuer, Stürme und menschliches Versagen richteten dort in den vergangenen fünf Jahren den grössten Versicherungsschaden an. Allein in Deutschland machten Explosionen und Brände rund ein Viertel aller Verluste in der Industrie aus, die zwischen 2013 und 2018 von Versicherungen beglichen wurden. Das geht aus einer Analyse hervor, die der Industrie- und Spezialversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) am Donnerstag vorlegte.

    "Die Explosionen bei BASF oder der Raffinerie in Ingolstadt sowie das Feuer in der Yachtwerft von Bremen sind sicherlich noch gut in Erinnerung", sagte AGCS-Schadenschef Philipp Cremer. "In der modernen Welt des 21. Jahrhunderts sind es weiter die traditionellen Gefahren, die sehr grosse Schäden verursachen." Zwar seien Explosionen und Brände nicht an der Tagesordnung. Doch wo sie aufträten, richteten sie auch grossen Schaden an.

    Für die Studie untersuchten die Autoren rund eine halbe Million Versicherungsfälle mit einem Gesamtschaden von 58 Milliarden Euro. Feuer und Explosionen machten weltweit rund 24 Prozent der Schadenssumme aus.

    Der technische Fortschritt mache industrielle Prozesse zwar sicherer, sagte Cremer. Dafür richteten einzelne Vorfälle inzwischen grössere Schäden an. Grund dafür sei die zunehmende Vernetzung von Produktionsketten. "Das führt zu einem Durchreichen der Schäden an viele dann betroffene Unternehmen in Form von Betriebsunterbrechungsschäden", sagte Cremer. Anlagen würden zudem komplexer und teurer - entsprechend teuer werde es dann im Falle eines Schadens.

    Trotz der Dominanz herkömmlicher Risiken machten sich auch digitale Bedrohungen zunehmend bei den Versicherungsschäden bemerkbar. "Das muss nicht immer ein Hack sein", sagte Cremer. Auch Fehler und Störungen in der Betriebssoftware könnten zu Ausfällen im Betrieb führen. In den vergangenen fünf Jahren seien insgesamt 120 sogenannte Cyberclaims eingegangen.

    "Und dann haben wir die Fälle mit grosser Medienaufmerksamkeit, in denen etwa Daten von Kunden abgezogen werden." Hier sei Geschwindigkeit gefragt. "Es ist wichtig, dass man in solchen Fällen in den ersten 48 Stunden alles was man hat in Bewegung setzt, um das Datenleck zu stoppen", sagte Cremer. Er geht davon aus, dass Schäden im Cyberbereich in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung zunehmen werden.

    Bei den untersuchten Schäden in der Studie handelt es sich den Autoren zufolge nur um diejenigen, die von den Versicherungen beglichen wurden. Die tatsächlichen Industrieschäden sind demnach deutlich grösser, auch wenn die Lücke nicht so eklatant sei wie etwa bei Naturkatastrophen, bei denen auch viele unversicherte Privatleute betroffen seien.

    Auffällig: Als zweithäufigste Ursache bei den Industrie-Versicherungsschäden führen die Autoren Flugzeugunfälle auf. Sie stehen für 14 Prozent der beglichenen Verluste sowie für 3 Prozent der Schadensfälle in dem Fünfjahres-Zeitraum insgesamt. Laut Cremer ist das vor allem darauf zurückzuführen, dass Schäden im Luftverkehr zum spezifischen Portfolio der AGCS als führender Luftfahrtversicherer gehören.

    Nur eine einzige der zehn häufigsten Schadensursachen, die die Studie ausmacht, ist nicht menschengemacht: Stürme stehen für rund sieben Prozent der angemeldeten Verluste. "Die grosse Mehrheit sind auf technische oder menschliche Faktoren zurückzuführen", heisst es./maa/DP/mis

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  • 13.12.2018 Feuer und Explosionen sind Hauptschadensursache i...

    Feuer und Explosionen sind Hauptschadensursache in deutscher Industrie

    13.12.2018| 08:02:45

    MÜNCHEN (awp international) - Brände und Explosionen haben in den vergangenen fünf Jahren in der deutschen Industrie den grössten Schaden verursacht. Sie stehen für rund ein Viertel aller Verluste, die Industrieversicherungen zwischen 2013 und 2018 hierzulande beglichen haben, wie aus einer Analyse der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. AGCS ist die Industrie- und Geschäftssparte der Allianz-Versicherung . Für die Studie untersuchten die Autoren weltweit knapp eine halbe Million Versicherungsfälle mit einem Gesamtschaden von insgesamt fast 60 Milliarden Euro./maa/DP/jha

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  • 11.12.2018 Allianz GI-Chef fordert Verbot von Kryptowährungen

    Allianz GI-Chef fordert Verbot von Kryptowährungen

    11.12.2018| 16:26:46

    London/Frankfurt (awp/reu) - Der Chef von Allianz Global Investors fordert ein weltweites Verbot von Bitcoin & Co. "Ich persönlich bin überrascht, dass die Aufsichtsbehörden nicht härter durchgegriffen haben", sagte Andreas Utermann, der Europas grössten Vermögensverwalter leitet, am Dienstag auf einer Podiumsdiskussion in London.

    Schliesslich hätten Anleger mit Kryptowährungen viel Geld verloren. Neben Utermann sass Andrew Bailey, der Chef der britischen Finanzaufsicht FCA. Er bezeichnete Utermanns Aussagen als recht harsch, betonte aber, dass Cyber-Devisen keinen wirklichen Wert besässen.

    Seine Behörde beobachte den Kryptowährungsmarkt und auch die Geldaufnahme von Unternehmen durch Ausgabe digitaler Münzen oder Anteile - sogenannte Initial Coin Offerings (ICOs) - aber genau. Die Aufsichtsbehörde zur weltweiten Bekämpfung von Geldwäsche (FATF) will ab Juni 2019 ein Regelwerk für die Geschäfte mit Kryptowährungen verabschieden.

    Im vergangenen Jahr hatte der Bitcoin-Kurs zeitweise mehr als 2000 Prozent auf etwa 20'000 Dollar zugelegt. Seither verbilligte sich die älteste und wichtigste Cyberdevise auf aktuell etwa 3300 Dollar. ICOs sind wegen zahlreicher Betrügereien in Verruf geraten.

    jb/

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  • 06.12.2018 Versicherungsbranche im Wandel: Zurich-Chef Greco...

    Versicherungsbranche im Wandel: Zurich-Chef Greco erwartet 'perfekten Sturm'

    06.12.2018| 07:43:36

    Düsseldorf (awp international) - Zurich-Chef Mario Greco sagt der Versicherungsbranche einen gewaltigen Veränderungsprozess voraus. "Es ist der perfekte Sturm, der da auf uns zukommt", sagte der Italiener im Interview mit dem "Handelsblatt" (Donnerstag).

    Durch die zunehmende Digitalisierung unterliegen auch die Wünsche der Kunden einem drastischen Wandel. "Wer sich als Versicherer jetzt nicht wandelt, der wird bald schon um seine Existenz kämpfen müssen", prophezeit er. Verlierer werde der sein, der das Geschäft der Vergangenheit zu bewahren suche.

    Einen Teil der Schuld schreibt Greco den Versicherern selbst zu. "Sie haben heute das Problem, dass sie nie richtig den Draht zu ihren Kunden gefunden haben." Viel zu lange hätten lediglich Vertreter und Makler den direkten Kontakt nach aussen gehalten. Die jungen Tech-Riesen wie Amazon machten das besser. Die Gefahr einer Übernahme durch einen grossen Technologiekonzern sieht der Zurich-Chef dennoch nicht.

    Für die Versicherungsbranche erwartet er in den kommenden zehn Jahren weit grössere Veränderungen als im vergangenen Jahrzehnt. "Nicht alle grossen Versicherer werden überleben", glaubt er.

    Eine grosse Akquisition schliesst Greco für seinen Konzern allerdings aus: "Wir streben keine Übernahme eines grossen internationalen Wettbewerbers an." Zuletzt hatte es Gerüchte über eine Fusion mit Generali aus Italien gegeben. Lediglich in einzelnen Märkten könne er sich Zukäufe vorstellen.

    Rivalen wie Europas grösster Versicherer Allianz versuchen ebenfalls, ihr Geschäft neu auszurichten und ihre Angebote stärker am Bedarf ihrer Kunden zu orientieren. So plant die Allianz ab 2019 einen europaweiten Online-Versicherer, der leichter verständliche Versicherungsverträge anbieten soll.

    Er soll mit deutlich niedrigeren Verwaltungskosten auskommen als im herkömmlichen Allianz-Geschäft. Auch soll er die Kunden seltener enttäuschen: Der Online-Versicherer soll 90 Prozent der gemeldeten Schäden binnen 24 Stunden begleichen und weniger als ein Prozent der Schadensfälle ablehnen./stw/stk/fba

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  • 04.12.2018 Munich Re: Sturmschäden 2018 wieder überdurchschn...

    Munich Re: Sturmschäden 2018 wieder überdurchschnittlich hoch

    04.12.2018| 16:29:56

    MÜNCHEN (awp international) - Tropische Wirbelstürme haben laut einer Studie in diesem Jahr volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von mehr als 50 Milliarden US-Dollar verursacht. Damit liegen die von Hurrikanen und Taifunen verursachten Verwüstungen ein weiteres Mal über dem langjährigen Schnitt von etwa 34 Milliarden Dollar.

    Besonders stark getroffen wurden die USA und Japan. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse des weltgrössten Rückversicherers Munich Re hervor. Doch blieb zumindest eine Wiederholung des Katastrophenjahrs 2017 mit Wirbelsturmschäden in dreistelliger Milliardenhöhe aus.

    Der Münchner Konzern betreibt seine eigene Klimaforschungsabteilung und dokumentiert seit Jahrzehnten Naturkatastrophen weltweit. Die Besonderheiten der Sturmsaison 2018 auf der Nordhalbkugel waren demnach eine hohe Zahl von Taifunen, die Japan trafen, und zwei Volltreffer von Hurrikanen auf dem US-Festland. "Bis Ende November gab es in allen Ozeanbecken mehr Stürme mit mindestens Tropensturmstärke als im Langfristmittel", heisst es in dem Papier.

    Von den gut 50 Milliarden Dollar Gesamtschäden muss die Versicherungsbranche knapp die Hälfte bezahlen, da die restlichen Schäden nicht versichert waren./cho/DP/stw

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  • 03.12.2018 Kreise: Allianz und andere an Teilen von Energiek...

    Kreise: Allianz und andere an Teilen von Energiekonzern Oersted interessiert

    03.12.2018| 18:01:30

    FREDERICIA (awp international) - Der dänische Energiekonzern Orsted hat beim geplanten Verkauf seiner Stromnetze und anderer Geschäftsteile laut Insidern das Interesse von Investoren wie dem deutschen Versicherer Allianz auf sich gezogen. Auch der Vermögensverwalter Brookfield und der kanadische Pensionsfonds Omers hätten Gebote abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Unternehmen lehnten Stellungnahmen zu dem Thema ab.

    Die Stromnetze und die Versorgung von Wohngebäuden, die in der ersten Runde zum Verkauf stehen, könnten den Angaben zufolge auf eine Bewertung von fast 4 Milliarden US-Dollar (3,5 Mrd Euro) kommen. Die Gebote seien vergangene Woche eingereicht worden, schreibt die Agentur. Ein Teil der Interessenten habe sich für einen möglichen Kauf zusammengeschlossen. Es gebe aber noch keine Entscheidung, und der Verkauf sei nicht sicher.

    Der Orsted-Konzern - zuvor bekannt als Danish Oil & Natural Gas gehört zur Hälfte dem dänischen Staat. Durch den Verkauf könnte er seine Position als internationaler Riese im Geschäft mit erneuerbaren Energien ausbauen. Das Unternehmen hatte im Juni bekannt gegeben, dass es den Verkauf von Geschäftsteilen prüfe, die sich mit anderem als erneuerbaren Energien beschäftigten./stw

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Stammdaten

Branche/Sektor Versicherungen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol ALV
Valor 322646
ISIN DE0008404005

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.93%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +5.78 +3.31%
Perf. 3M +1.20 +0.67%
Perf. laufendes Jahr +4.60 +2.62%
Perf. 52W   -12.09%

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Company Gesellschaftsereignis Übersicht (27.08.2018)
Instrument Barausschüttung (16.02.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 184.00 +2.09% 1'762'600 18.01.2019
LSE Europ M 184.56 +2.72% 114'771 18.01.2019
SIX SX 206.55 --- 103 18.01.2019
Other OTC Mk 207.591 +2.29% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 180.50 (17.01.2019)
Vortagestief 179.10 (17.01.2019)
Hoch 1W 184.20 (18.01.2019)
Tief 1W 176.00 (10.01.2019)
Hoch 1M 184.20 (18.01.2019)
Tief 1M 170.50 (27.12.2018)
Hoch 3M 194.52 (13.11.2018)
Tief 3M 170.50 (27.12.2018)
Hoch 1J 206.80 (23.01.2018)
Tief 1J 170.38 (27.06.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG