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Dividende ex Datum 17.05.2019
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Nominalwert 1
Anzahl Aktien 601'995'196
Marktkapital in Mio. 40'098.90
Umsatz Vormonat 2'636'459

Aktuelle News

  • 14.07.2019 Chef von VW-Tochter Audi will höhere Kapitalrendite

    Chef von VW-Tochter Audi will höhere Kapitalrendite

    14.07.2019| 18:03:24

    INGOLSTADT (awp international) - Die Volkswagen -Tochter Audi soll in Zukunft eine höhere Kapitalrendite abwerfen. "Wir verkaufen heute auch eine halbe Million Autos mehr als 2011", sagte Chef Bram Schot in einem Interview mit der Fachzeitung "Automobilwoche". "Dennoch kommt unterm Strich kein höheres Ergebnis heraus. Das ändern wir jetzt".

    Schot nennt im Interview zwei Gründe, warum die Kapitalrendite gesunken ist: Höhere Investitionen und höhere Personalausgaben. Jetzt will er Synergien im VW-Konzern heben, um bei der Kennziffer, die den Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital setzt, auf Kurs zu kommen./fba

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  • 12.07.2019 Volkswagen profitiert bei Juni-Auslieferungen von...

    Volkswagen profitiert bei Juni-Auslieferungen von starken China-Zahlen

    12.07.2019| 12:58:05

    (Ausführliche Fassung)

    WOLFSBURG (awp international) - Deutliche Zuwächse im wichtigsten Einzelmarkt China haben dem Autobauer Volkswagen im Juni ein Verkaufsplus beschert. Die weltweiten Auslieferungen des Dax-Konzerns stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent auf 974 400 Fahrzeuge, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Der Zuwachs von 15 Prozent im chinesischen Markt habe vor allem mit der dort seit 1. Juli 2019 geltenden neuen Abgasnorm C6 zu tun, die zu vorgezogenen Käufen im Juni geführt habe, hiess es weiter.

    In China habe VW mit all seinen Fahrzeugmarken besonders deutlich vom positiven Impuls aus der Umstellung der Abgasnormen profitiert, sagte VW-Konzernvertriebschef Christian Dahlheim. Es bleibe allerdings abzuwarten, ob sich dort eine generelle Trendwende entwickle. Auch BMW hatte im Juni von guten Absatzzahlen in China profitiert, bei Daimler stagnierten die China-Verkäufe dagegen nahezu.

    Während es im Reich der Mitte für den Volkswagen-Konzern rund lief, verzeichneten die Wolfsburger in Europa allerdings einen Rückgang von fast 5 Prozent. In Deutschland bewegten sich die Verkäufe auf Vorjahresniveau, in den USA legte der Autobauer um fast 6 Prozent zu. Im Zeitraum von Januar bis Juni lieferte Volkswagen weltweit knapp 5,37 Millionen Fahrzeuge aus. Damit liegt der Konzern 2,8 Prozent unter den Verkaufszahlen des Vorjahreszeitraums.

    Bei den Marken verzeichneten im Juni vor allem die Luxustochter Porsche sowie die spanische Tochter Seat klare Zuwächse. Der Skoda-Absatz war jedoch ebenso rückläufig wie jener der leichten VW-Nutzfahrzeuge. Dort stand unter dem Strich ein Minus von 9,6 Prozent zu Buche./eas/men/stk

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  • 11.07.2019 VW und Ford weiten ihre Allianz aus

    VW und Ford weiten ihre Allianz aus

    11.07.2019| 19:18:32

    (Ausführliche Fassung)

    WOLFSBURG (awp international) - Volkswagen und Ford bauen ihre Zusammenarbeit aus. Das kündigte VW am Donnerstagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Wolfsburg an. Was genau die neue Allianz umfasst, wollen VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett am Freitag (14.00 Uhr MESZ) in New York bekanntgeben.

    Bisher kooperieren die Unternehmen bereits im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro in der Entwicklung zu sparen. Nun könnten sie auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren die Kräfte bündeln - diese Möglichkeit hatten Diess und Hackett stets offengelassen. Beide Felder sind ebenfalls mit hohen Entwicklungsausgaben verbunden.

    Vor der Aufsichtsratssitzung war vermutet worden, Ford könne an der von VW entwickelten Plattform MEB interessiert sein. Diese bildet eine technische Grundlage für den Bau von Elektroautos. Der kriselnden Europatochter von Ford fehlt ein solches System bisher. Angesichts verschärfter CO2-Abgasregeln in der Europäischen Union ab 2021 könnten daher Strafzahlungen drohen.

    "Der Pkw-Bereich von Ford Europe kann ohne die Zusammenarbeit mit einem anderen Hersteller bei Elektromobilität nicht eigenständig überleben", sagte der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer dazu. Bisher habe Ford in Europa "absolut nichts in der Pipeline".

    Volkswagen könnte sich seinerseits an Fords Autonom-Tochter Argo AI beteiligen. Fraglich wäre dann aber, wie Argo in die VW-Aktivitäten rund ums autonome Fahren eingebunden werden soll. Die Zusammenarbeit mit dem US-Start-up Aurora hatte VW-Chef Diess jüngst schon gekappt und damit einen Stolperstein für die Allianz mit Ford aus dem Weg geräumt.

    Zugute kommen könnte VW dabei, dass die Aufmerksamkeit für das autonome Fahren in den vergangenen Monaten nachgelassen hat. Zulieferer warnten vor unausgereiften Systemen, zudem beurteilten Manager die finanziellen Aussichten skeptischer. Das könnte eine Beteiligung günstiger machen.

    "Man muss heute investieren, um vielleicht 2030 die ersten Umsätze damit zu machen", sagte auch Dudenhöffer. "Daher macht es für beide - Ford und VW - viel Sinn, gemeinsam das anzugehen." Zuletzt hatten sich sogar die Erzrivalen Daimler und BMW verbündet, um die Technik kostenschonender voranzutreiben.

    Entscheidend für die Allianz von VW und Ford dürfte nach Dudenhöffers Einschätzung am Ende vor allem die Gestaltung der Zusammenarbeit sein. Das "kulturelle Verständnis" sei wichtig, sagte er. "Bei Daimler-Chrysler und Opel-GM waren das ja keine Erfolgsgeschichten."/cwe/DP/men

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  • 11.07.2019 Weko büsst Leasingunternehmen mit 30 Millionen Fr...

    Weko büsst Leasingunternehmen mit 30 Millionen Franken

    11.07.2019| 12:20:31

    (Ergänzt um Stellungnahme von Ford Switzerland)

    Bern (awp) - Die Wettbewerbskommission (Weko) hat sieben Auto-Leasingunternehmen wegen Preisabsprachen mit Bussen von insgesamt 30 Millionen Franken belegt. Mercedes-Benz Financial Services ging als Anzeigeerstatterin straffrei aus, Ford Credit Switzerland setzt sich weiter gegen die Vorwürfe zur Wehr.

    Der Vorwurf lautet, dass die Unternehmen Informationen über die Höhe von Leasingzinsen ausgetauscht haben. Die sieben gebüssten Unternehmen sind AMAG Leasing (Busse 8,5 Millionen Franken), BMW Finanzdienstleistung (6,6 Mio), FCA Capital (4,4 Mio), Multilease (2,8 Mio), Opel Finance (2,1 Mio), PSA Finance (2,4 Mio) und RCI Finance (3,1 Mio), wie die Wettbewerbskommission (WEKO) am Donnerstag mitteilte.

    Der Mercedes-Benz Financial Services wurde die Busse erlassen, da es als erstes Unternehmen Anzeige erstattete. Von teilweisen Ermässigungen der Sanktionen profitierten zudem jene Unternehmen, die sich selbst angezeigt hatten, schrieb die Weko weiter.

    Laut Weko hätten die Unternehmen seit mehreren Jahren ein System zum Austausch von Informationen unterhalten. Neben den Zinssätzen ging es dabei um Aktionen, die während Veranstaltungen gültig waren, sowie um Elemente zur Berechnung einer Leasingrate, wie Restwerttabellen und Vertragsgebühren.

    Ford wehrt sich

    Ford Credit Switzerland habe die einvernehmliche Regelung nicht abgeschlossen und gegen sie werde das ordentliche Verfahren weitergeführt, schrieb die Kommission weiter. Wie ein Sprecher von Ford in einer Stellungnahme gegenüber AWP schrieb, werde man sich nach wie vor gegen die Vorwürfe einer Preisabsprache wehren und deshalb keiner einvernehmlichen Regelungen zustimmen.

    Trotz allem werde sich die Ford Credit auch zukünftig der Weko gegenüber kooperativ zeigen und weiterhin eng mit ihr in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten, so der Sprecher weiter.

    Die vorliegende Verfügung wurde von der Weko-Kammer für Teilverfügungen erlassen, da das Verfahren gegen Ford Credit Switzerland weiterläuft.

    yr/ra

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  • 11.07.2019 Audi-Verkäufe legen wieder zu

    Audi-Verkäufe legen wieder zu

    11.07.2019| 11:50:45

    (Ausführliche Fassung)

    INGOLSTADT (awp international) - Trendwende bei Audi : Im Juni konnte der Ingolstädter Autobauer erstmals in diesem Jahr mehr Autos verkaufen als im Vorjahresmonat. Weil die Nachfrage in China um 22 Prozent zulegte, konnte Audi das Minus in Europa und Amerika ausgleichen und kam mit 167 000 verkauften Autos auf ein Plus von 1,7 Prozent.

    Im ersten Halbjahr steht zwar weiterhin ein dickes Minus bei den Auslieferungen in den Büchern - der Absatz sank um 4,5 Prozent auf 906 000 Fahrzeuge. "Das erste Halbjahr war noch von zahlreichen Herausforderungen wie Modellwechseln bei Volumenmodellen und den Spätfolgen der WLTP-Umstellung geprägt", sagte der kommissarische Vertriebschef, Martin Sander, mit Blick auf den neuen Prüfstandard. Aber "das gute Juni-Ergebnis stimmt uns für das zweite Halbjahr optimistisch".

    Für Wachstum sollen der neue SUV Q3, die überarbeiteten Q7- und A4-Modelle und die Plug-in-Hybride sorgen. Für das Gesamtjahr hat Audi-Chef Bram Schot eine leichte Steigerung von Verkäufen und Umsatz in Aussicht gestellt.

    In Deutschland spürte Audi den Modellwechsel beim beliebtesten Modell A4 und den schwachen Markt. Der Absatz blieb im Juni um gut 8 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. In China dagegen kurbelten die Langversionen des A4 und des Q5 den Verkauf an. Der Absatz stieg um 22 Prozent auf 48 000 Autos. Im schwachen US-Markt gingen die Audi-Verkäufe um 0,3 Prozent zurück.

    Konkurrent BMW steigerte seine Verkäufe im Juni ebenfalls dank der chinesischen Kunden um 1,4 Prozent. Im ersten Halbjahr setzten die Münchner 1,076 Millionen Autos mit dem weiss-blauen Logo ab, 1,6 Prozent mehr als von Januar bis Juni des Vorjahres./rol/DP/stk

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  • 10.07.2019 Deutsche Autoindustrie will Emissionshandel statt...

    Deutsche Autoindustrie will Emissionshandel statt Kohlendioxid-Steuer

    10.07.2019| 12:46:13

    BERLIN (awp international) - Die von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) vorgeschlagene CO2-Steuer stösst bei den deutschen Autoherstellern auf Ablehnung. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht sich stattdessen für einen europaweiten Emissionshandel stark. Eine "marktwirtschaftliche Logik" schaffe bessere Voraussetzungen, um die Klimaziele zu erreichen, heisst es in einem Positionspapier des VDA, über das die "Süddeutsche Zeitung" zuerst berichtet hatte. Eine Steuer auf das klimaschädliche Kohlendioxid würde hingegen "einzelne Verbraucher über Gebühr belasten und damit automatisch zu Akzeptanzproblemen und sozialen Verwerfungen führen".

    Schulze möchte Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas höher besteuern, um so den Kohlendioxid-Ausstoss zu mindern. Wirtschaftsverbände und Gewerkschafter mahnen jedoch eine "ganzheitliche klimapolitische Strategie" an. Eine CO2-"Bepreisung" müsse in einem breiten Instrumentenmix mit öffentlichen Investitionen und Förderinstrumenten gekoppelt werden, heisst es in einem gemeinsamen Impulspapier, über das das "Handelsblatt" zuerst berichtet hatte.

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) betonen darin auch, dass Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung nicht im Staatshaushalt bleiben dürften. Das Geld müsse in die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Sozialverträglichkeit von klimapolitischen Massnahmen fliessen.

    Auch die Automobilindustrie räumt ein, dass es "keine Alternative zu sauberer und klimaschonender Mobilität" gibt. In dem VDA-Papier heisst es deshalb ausdrücklich: "Unser Ziel ist treibhausgasneutrale Mobilität bis 2050."/ax/DP/jha

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  • 10.07.2019 BMW bei Juni-Absatz vor allem dank China im Plus

    BMW bei Juni-Absatz vor allem dank China im Plus

    10.07.2019| 09:10:50

    MÜNCHEN (awp international) - Der Autobauer BMW hat vor allem dank eines starken Anstiegs in China im Juni mehr Fahrzeuge seiner Stammmarke verkauft. Der Absatz von BMW legte weltweit im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 203 523 Autos zu, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Die Marke mit dem weissblauen BMW-Logo legte vor allem in China stark zu und verkaufte dort gut ein Fünftel mehr Wagen.

    BMW profitiert stark davon, dass mittlerweile mehrere Modelle der SUV-Baureihe nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China gefertigt werden. Im ersten Halbjahr verkaufte BMW von den Stadtgeländewagen mit dem "X" im Modellnamen 23,1 Prozent mehr Fahrzeuge als in den ersten sechs Monaten des Vorjahrs. Das wiegt die Schwäche bei den Limousinen auf, insgesamt liegt BMW von Januar bis Juni mit 1,6 Prozent im Plus bei 1,08 Millionen Premiumautos.

    BMW-Chef Harald Krüger, der vergangene Woche seinen Abtritt angekündigt hat, wollte BMW hier 2020 wieder vor dem Rivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler-Konzern an der Weltspitze sehen, die die Münchener 2016 abgeben mussten. Ob ein neuer Chef an diesem Ziel festhält, wird sich noch zeigen müssen. In der kommenden Woche will der Aufsichtsrat über die Nachfolge entscheiden.

    Schlechter läuft es im Konzern allerdings nach wie vor auch bei der Kleinwagenserie Mini, die auf elektrischen Antrieb umgestellt wird, ältere Modelle sind nicht mehr so gefragt. Inklusive Mini und der Luxusmarke Rolls-Royce liegt BMW nach sechs Monaten beim gesamten Fahrzeugverkauf nur mit 0,8 Prozent im Plus mit 1,25 Millionen Autos./men/stk

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  • 09.07.2019 Allianz von VW und Ford könnte grösser werden - A...

    Allianz von VW und Ford könnte grösser werden - Aufsichtsrat berät

    09.07.2019| 07:16:24

    WOLFSBURG (awp international) - Der Druck in der Autobranche ist gross. So gross, dass sich auch die grössten Autobauer zu klein fühlen, wenn sie an künftige Probleme der Industrie denken. Volkswagen -Konzernchef Herbert Diess spricht seit gut einem Jahr mit seinem Ford -Kollegen Jim Hackett über mögliche Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern, um die Kosten im Zaum zu halten.

    Herausgekommen ist bislang eine Vereinbarung zur Kooperation bei leichten Nutzfahrzeugen und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro in der Entwicklung zu sparen. Doch wenn sich an diesem Donnerstag (11. Juli) der VW -Aufsichtsrat trifft, dann könnte es noch um deutlich mehr gehen.

    Diess und Hackett haben sich immer die Möglichkeit offengelassen, auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren Kräfte zu bündeln. Beides Felder, die hohe Entwicklungsausgaben erfordern, bei denen aber ungewiss ist, wie sehr sich die Investitionen auszahlen.

    VW-Boss Diess kann Ford die für Elektroantriebe entwickelte Plattform MEB anbieten, eine technische Basis für den Bau von Elektroautos. Der kriselnden Europatochter von Ford fehlt ein solch kompletter Baukasten bisher. Wenn 2021 die verschärften CO2-Abgasregeln in der EU voll greifen, drohen teure Strafzahlungen. Schon zuletzt schrieb Ford Europa hohe Verluste, 12 000 Jobs werden gestrichen, davon 5400 in Deutschland. Diess hingegen hat die VW-Pipeline ordentlich mit reinen Elektromodellen angefüllt, ab dem kommenden Jahr geht es mit dem Golf-ähnlichen ID.3 los.

    Offiziell will ein VW-Sprecher zum Verhandlungsstand nur sagen, dass die Gespräche zwischen den Unternehmen gut laufen. Auch Diess hat das immer wieder betont. Doch offenkundig haben sich die beiden Konzerne mit dem schwierigen Teil ihrer geplanten Allianz aus guten Gründen mehr Zeit gelassen.

    Denn es geht ums Geld: Wie viel ist Ford der MEB wert? Wie teuer käme VW eine Beteiligung an Fords Autonom-Tochter Argo AI - und wollen die Wolfsburger überhaupt einsteigen? Diess will möglichst wenig Kapital zuschiessen, auch weil der Konzern im längst nicht ausgestandenen Dieselskandal die Kassen schonen will. Doch der ehemalige Möbelverkäufer Hackett gilt als harter Verhandler.

    Fraglich ist auch, wie VW Argo in die eigenen Aktivitäten rund ums autonome Fahren bei Audi einbinden will. Die Zusammenarbeit mit dem US-Start-Up Aurora hat Diess jüngst kurzerhand gekappt und so einen Stolperstein für die Allianz mit Ford aus dem Weg geräumt.

    Dem VW-Chef kommt zugute, dass der Hype um das autonome Fahren in den vergangenen Monaten deutlich nachgelassen hat. Vor allem Zulieferer wie Continental warnen vor unausgereiften Systemen, zudem beurteilen die Manager die finanziellen Aussichten zunehmend skeptischer. Zuletzt taten sich sogar die Erzrivalen Daimler und BMW zusammen, um die Technik gemeinsam kostenschonender voranzutreiben.

    Mit einer Kooperation würden sich die beiden Autoriesen aus Wolfsburg und Detroit auch gegen das Silicon Valley stemmen. Denn die Google -Schwesterfirma Waymo und der Fahrtenvermittler Uber aus der Gegend um San Francisco gelten als fortgeschritten, wenn es um das autonome Fahren geht.

    Doch zunächst muss der Aufsichtsrat zustimmen. Ein weiteres Thema könnte am Donnerstag auch das geplante neue Mehrmarkenwerk sein, das VW in Osteuropa hochziehen will. Zuletzt waren nur noch Bulgarien und die Türkei in der engeren Wahl. Berichten im "Handelsblatt" zufolge schlägt das Pendel eher in Richtung Türkei aus - trotz der seit einigen Jahren schwierigen politischen Bedingungen unter Präsident Recep Tayyip Erdogan./bch/men/DP/stk

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  • 05.07.2019 BMW-Chef Krüger hört auf - Produktionschef Zipse ...

    BMW-Chef Krüger hört auf - Produktionschef Zipse Nachfolger?

    05.07.2019| 14:08:09

    (neu: Berichte zu möglicher Krüger-Nachfolge im vierten Absatz)

    MÜNCHEN (awp international) - Der Autobauer BMW muss sich einen neuen Chef suchen. BMW-Vorstandschef Harald Krüger stehe für eine Verlängerung seines Ende April 2020 auslaufenden Vertrages nicht zur Verfügung, teilte der Dax-Konzern überraschend am Freitag in München mit. Der Aufsichtsrat will sich in seiner Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge Krügers befassen. Die BMW-Stammaktie reagierte kaum auf die Nachricht und lag am Nachmittag gut 0,4 Prozent im Minus.

    "Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren", sagte Krüger laut Mitteilung. Schon seit einigen Wochen steht Krügers Zukunft bei den Münchenern in Frage, Kritiker warfen ihm Zaghaftigkeit bei der Ausrichtung des Konzerns auf künftige Aufgaben vor.

    Seit 1992 ist der 53-jährige Maschinenbauingenieur im Konzern. Krüger hatte im Mai 2015 das Rennen um den Chefposten bei den Münchnern gegen den damaligen BMW-Einkaufsvorstand und heutigen VW-Konzernchef Herbert Diess für sich entschieden, vor allem, weil er als Teamplayer galt und den Rückhalt bei den Grossaktionären der Erbenfamilie Quandt hatte.

    Auf Krüger dürfte nun Produktionsvorstand Oliver Zipse an der Spitze des Führungsgremiums folgen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Konzernkreise schrieben. Zipse ist 55 Jahre alt und könnte schon auf der Aufsichtsratssitzung Mitte Juli am US-Standort in Spartanburg (South Carolina) zum neuen Chef gekürt werden, hiess es in der "FAZ". Ein BMW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren. Als ein weiterer interner Kandidat aus dem Vorstand gilt Entwicklungschef Klaus Fröhlich, der allerdings mit 59 Jahren bald die bei BMW geltende Altersgrenze von 60 Jahren für Vorstände erreicht.

    Krüger hat in seiner Amtszeit 2016 die Führung im weltweiten Verkauf von Premiumautos an den Erzrivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler -Konzern abgeben müssen, die sein Vorgänger Norbert Reithofer Jahre zuvor erobert hatte. Derzeit befindet sich BMW vor allem dank neuer SUV-Modelle und insbesondere in China und den USA mit den Verkaufszahlen wieder im Aufwind - für 2020 hatte Krüger das Ziel ausgegeben, wieder vor Mercedes-Benz liegen zu wollen.

    "Harald Krüger hat über ein Vierteljahrhundert für die BMW Group in den verschiedensten Funktionen mit grosser Leidenschaft wichtige Akzente gesetzt", sagte Reithofer, heute Aufsichtsratschef. Krüger habe die Bedeutung strategischer Kooperationen im Konzern gestärkt, hiess es vom Unternehmen. Dazu gehört das Zusammengehen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten wie Carsharing und Fahrtenvermittlung, aber auch die gemeinsame Forschung an Technologien für das autonome Fahren mit den Stuttgartern. Auf diesem Gebiet hat BMW auch eine Allianz mit dem US-Technologiekonzern Intel und der Softwarefirma Mobileye.

    Zuletzt bekam Krüger von den eigenen Aktionären auf der Hauptversammlung im Mai allerdings ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Vergangenes Jahr verfehlte der Autobauer in seinem Kerngeschäft erstmals seit der Finanzkrise die Renditeziele, auch weil BMW viel Geld in Elektroantriebe und neue Modelle gesteckt hat. Der Gewinn brach ein, die Dividende wurde gekürzt.

    Auch in diesem Jahr wird das mittelfristige Ziel aller Voraussicht nach nicht erreicht. Zusätzlich musste der Konzern zuletzt eine Rückstellung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro bilden, um für eine mögliche Kartellstrafe durch die Europäische Kommission gewappnet zu sein./men/nas/jha/

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  • 05.07.2019 BMW-Chef Krüger hört auf

    BMW-Chef Krüger hört auf

    05.07.2019| 12:35:32

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Der Autobauer BMW muss sich einen neuen Chef suchen. BMW-Vorstandschef Harald Krüger stellt sein Amt mit Ablauf seines Vertrages Ende April 2020 zur Verfügung, wie der Dax-Konzern überraschend am Freitag in München mitteilte. Der Aufsichtsrat will sich in seiner Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge Krügers befassen. Die Aktie reagierte kaum auf die Nachricht.

    "Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren", sagte Krüger laut Mitteilung. Schon seit einigen Wochen steht Krügers Zukunft bei den Münchenern in Frage, Kritiker warfen ihm Zaghaftigkeit bei der Ausrichtung des Konzerns auf künftige Aufgaben vor.

    Seit 1992 ist der 53-jährige Maschinenbauingenieur im Konzern. Krüger hatte im Mai 2015 das Rennen um den Chefposten bei den Münchenern gegen den damaligen BMW-Einkaufsvorstand und heutigen VW-Konzernchef Herbert Diess für sich entschieden, vor allem, weil er als Teamplayer galt und den Rückhalt bei den Grossaktionären der Erbenfamilie Quandt hatte.

    Krüger hat in seiner Amtszeit 2016 die Führung im weltweiten Verkauf von Premiumautos an den Erzrivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler -Konzern abgeben müssen, die sein Vorgänger Norbert Reithofer Jahre zuvor erobert hatte. Derzeit befindet sich BMW vor allem dank neuer SUV-Modelle und insbesondere in China und den USA mit den Verkaufszahlen wieder im Aufwind - für 2020 hatte Krüger das Ziel ausgegeben, wieder vor Mercedes-Benz liegen zu wollen.

    "Harald Krüger hat über ein Vierteljahrhundert für die BMW Group in den verschiedensten Funktionen mit grosser Leidenschaft wichtige Akzente gesetzt", sagte Reithofer, heute Aufsichtsratschef. Krüger habe die Bedeutung strategischer Kooperationen im Konzern gestärkt, hiess es vom Unternehmen. Dazu gehört das Zusammengehen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten wie Carsharing und Fahrtenvermittlung, aber auch die gemeinsame Forschung an Technologie für das autonome Fahren mit den Stuttgartern. Auf diesem Gebiet hat BMW auch eine Allianz mit dem US-Tech-Konzern Intel und der Softwarefirma Mobileye.

    Zuletzt bekam Krüger von den eigenen Aktionären auf der Hauptversammlung im Mai allerdings ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Vergangenes Jahr verfehlte der Autobauer in seinem Kerngeschäft erstmals seit der Finanzkrise die Renditeziele, auch weil BMW viel Geld in Elektroantriebe und neue Modelle gesteckt hat. Der Gewinn brach ein, auch die Dividende wurde gekürzt. Auch in diesem Jahr wird das mittelfristige Ziel aller Voraussicht nach nicht erreicht. Zusätzlich musste der Konzern zuletzt eine Rückstellung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro bilden, um für eine mögliche Kartellstrafe durch die Europäische Kommission gewappnet zu sein./men/stk/jha/

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  • 05.07.2019 BMW-Chef Krüger strebt keine weitere Amtszeit an

    BMW-Chef Krüger strebt keine weitere Amtszeit an

    05.07.2019| 12:08:13

    MÜNCHEN (awp international) - Der Autobauer BMW muss sich einen neuen Chef suchen. BMW-Vorstandschef Harald Krüger stellt sein Amt mit Ablauf seines Vertrages zum Ende April 2020 zur Verfügung, wie der Dax -Konzern überraschend am Freitag in München mitteilte. Der Aufsichtsrat will sich in seiner Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge Krügers befassen.

    "Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren", sagte Krüger laut Mitteilung. Schon seit einigen Wochen steht Krügers Zukunft bei den Münchenern in Frage. Krüger ist seit Mai 2015 Vorsitzender des Vorstands bei BMW. Seit 1992 ist der 53-jährige Maschinenbauingenieur im Konzern./men/jha/

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  • 02.07.2019 VW steigert US-Absatz kräftig - Gesamtmarkt schwä...

    VW steigert US-Absatz kräftig - Gesamtmarkt schwächelt weiter

    02.07.2019| 22:24:49

    DETROIT/HERNDON (awp international) - Volkswagen bleibt auf dem US-Automarkt im Aufwind. Starke Verkäufe des neuen Jettas und des SUV Atlas liessen den Absatz im Juni im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 31 725 Neuwagen mit VW -Logo klettern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf steht ein Plus von 6,8 Prozent zu Buche. Damit holt VW in den USA, wo die Verkäufe nach dem Abgasskandal zeitweise eingebrochen waren, weiter kräftig auf.

    Für Volkswagens Tochter Audi bleibt der US-Markt hingegen schwierig. Im Juni sank der Absatz um 0,3 Prozent auf 19 409 Autos. Nach sechs Monaten ergibt sich ein Rückgang um sechs Prozent. Der ebenfalls zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche erhöhte den Absatz im vergangenen Monat indes um deutliche 6,4 Prozent auf 5205 Fahrzeuge. BMW wurde dank grosser Nachfrage nach neuen Stadtgeländewagen 31 627 Autos seiner Stammmarke los - ein Anstieg um starke 7,5 Prozent.

    Dabei schwächelt der US-Markt eigentlich, branchenweit dürfte es im Juni den sechsten Rückgang der Verkaufszahlen in Folge geben. Daimler tat sich weiter schwer und brachte mit 26 196 Fahrzeugen lediglich 5 Mercedes-Benz-Autos mehr als vor einem Jahr an die Kundschaft. Zum Halbjahr liegt die Bilanz mit 7,2 Prozent im Minus. Auch sonst sah es für die meisten Hersteller zuletzt mau aus. US-Marktführer General Motors (GM), der nur noch vierteljährlich berichtet, verbuchte im zweiten Quartal einen Rückgang um 1,5 Prozent auf 746 659 Neuwagen.

    Mit Fiat Chrysler schaffte zwar einer der grössten Anbieter im Juni einen leichten Absatzanstieg um 1,9 Prozent, das war jedoch allein der starken Nachfrage nach Pick-up-Trucks der Marke Ram geschuldet. Die japanischen Branchengrössen Toyota , Honda und Nissan meldeten deutliche Rückgänge. Damit ergibt sich jetzt schon ein trübes Gesamtbild, auch wenn noch nicht alle Ergebnisse da sind. Der zweitgrösste US-Autobauer Ford etwa will seine Absatzbilanz für das abgelaufene Quartal erst am Mittwoch vorlegen./hbr/DP/he

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Stammdaten

Branche/Sektor Fahrzeuge
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BMW
Valor 324410
ISIN DE0005190003

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +2.08%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +3.10 +4.84%
Perf. 3M -9.47 -12.37%
Perf. laufendes Jahr -3.46 -4.90%
Perf. 52W   -17.17%

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Corporate action

Company Generalversammlung (16.05.2019)
Instrument Barausschüttung (15.03.2019)

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Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

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Vortagestief 66.52 (16.07.2019)
Hoch 1W 67.17 (16.07.2019)
Tief 1W 62.99 (12.07.2019)
Hoch 1M 67.40 (08.07.2019)
Tief 1M 61.74 (18.06.2019)
Hoch 3M 78.01 (23.04.2019)
Tief 3M 61.31 (03.06.2019)
Hoch 1J 86.71 (21.09.2018)
Tief 1J 61.31 (03.06.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG