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Dividende ex Datum 26.04.2018
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Marktkapital in Mio. 22'538.88
Umsatz Vormonat 1'675'671

Aktuelle News

  • 19.03.2019 Cyberangriff auf Aluminiumkonzern Norsk Hydro

    Cyberangriff auf Aluminiumkonzern Norsk Hydro

    19.03.2019| 16:39:09

    (Ausführliche Fassung)

    OSLO (awp international)- Einer der grössten Aluminiumhersteller der Welt, der norwegische Konzern Norsk Hydro , ist von einem Cyberangriff schwer getroffen worden. Die IT-Systeme wurden von einem Lösegeld-Trojaner teilweise lahmgelegt, wie der Konzern am Dienstag in Oslo mitteilte. Solche Schadsoftware verschlüsselt Daten und verlangt Lösegeld für die Entschlüsselung.

    Die Hacker hätten nicht mitgeteilt, welche Summe sie fordern, um die Systeme wieder freizuschalten, erklärte Norsk Hydro am Nachmittag bei einer Pressekonferenz. Man arbeite daran, den Virus zu isolieren und seine weitere Verbreitung zu verhindern.

    Finanzdirektor Eivind Kallevik sagte, die IT-Systeme in den meisten Geschäftsfeldern seien betroffen. "Das ist eine ernste Sache für Hydro. Unser globales Netzwerk funktioniert nicht." Einige Anlagen hätten vorübergehend gestoppt werden müssen, andere würden nun manuell betrieben. Die Produktion in den Aluminiumwerken laufe aber weitgehend normal.

    Die Nationale Sicherheitsbehörde (NSM) unterstützt Hydro bei der Untersuchung und hat auch den Sicherheitsdienst und die Kriminalpolizei eingeschaltet. Wer hinter dem Angriff steckt, sei unklar, sagte Kallevik. "Wir arbeiten daran, ein Gegenmittel für den Virus zu finden und den Schaden so gering wie möglich zu halten." Der Plan sei, die Daten auf Grundlage der Backups wieder neu zu installieren. Wie lange das dauern werde, sei nicht abzusehen.

    Auch die Website des Konzerns war abgeschaltet. Den Mitarbeitern wurde untersagt, sich in das interne System einzuloggen. Schilder warnten: "Hydro ist einem Cyberangriff ausgesetzt. Logge dich nicht ins Netzwerk ein, bis ein neuer Bescheid kommt."

    Norsk Hydro ist in 50 Ländern aktiv. Es gab zunächst keine Anzeichen dafür, dass die Aluminiumproduktion ausserhalb Norwegens betroffen ist.

    Cyberattacken mit Erpressungs-Trojanern hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach für Schlagzeilen gesorgt. So gab es im Mai und im Juni 2017 zwei grosse Angriffswellen, bei denen unter anderem der Nivea-Hersteller Beiersdorf , die dänische Reederei Maersk, der Autobauer Renault , Krankenhäuser in Grossbritannien und die Deutsche Bahn betroffen waren./sh/DP/nas

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  • 06.03.2019 L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    06.03.2019| 14:18:41

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Kosmetikriese L'Oreal hat seine Position in Deutschland im vergangenen Jahr ausgebaut. Der französische Konzern steigerte seinen Marktanteil 2018 von 17 auf 17,4 Prozent. Mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro sei das Unternehmen weiterhin klarer Marktführer auf dem deutschen Schönheitsmarkt, sagte Deutschland-Chef Fabrice Megarbane am Mittwoch in Düsseldorf.

    Bei seinem Wachstum profitierte L'Oreal auch davon, dass die Bundesbürger generell mehr für ihre Schönheit ausgaben. Nach einer Marktstudie des Konzerns stiegen die Ausgaben der Bundesbürger für Schönheitsprodukte im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf knapp 12,8 Milliarden Euro.

    Gut lief vor allem das Geschäft mit Luxusmarken wie Lancôme, Giorgio Armani oder Yves Saint Laurent Beautè, aber auch im Konsumgüterbereich konnte der Schönheitskonzern mit Marken wie L'Oréal Paris, Maybelline New York und Garnier deutlich zulegen. Weitere Wachstumsimpulse erwartet der Konzern in Zukunft durch die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme des deutschen Naturkosmetik-Pioniers Logocos mit den Marken Logona und Sante.

    Auch Wettbewerber setzen zunehmend auf den Trend zu mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. So erhofft sich der Rivale Henkel , der im Markenartikelgeschäft mit Kosmetik zuletzt weltweit mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte, neuen Schwung unter anderem durch den Relaunch der Shampoo-Marke Schauma, die künftig vegan herstellt wird.

    Deutschland ist für L'Oréal weltweit der viertgrösste Markt. Wichtiger sind nur noch die USA, China und der Heimatmarkt Frankreich. Der Konzern sieht in der Bundesrepublik noch erhebliches Wachstumspotenzial. L'Oréal wolle "Vorreiter im Bereich Beauty Tech" sein, betonte Megarbane. Dafür habe man sogar erstmals ein Technikunternehmen übernommen: Modiface. Dessen Technik erlaube es den Konsumenten, Kosmetikprodukte zunächst virtuell auszuprobieren./rea/DP/mis

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  • 27.02.2019 Nivea-Hersteller Beiersdorf will mit hohen Invest...

    Nivea-Hersteller Beiersdorf will mit hohen Investitionen Kurs halten

    27.02.2019| 15:16:28

    (neu: Aktualisiert mit Aussagen aus der Pressekonferenz.)

    HAMBURG (awp international) - Der neue Beiersdorf -Chef Stefan De Loecker macht sich an die Arbeit: Er hat dem Hamburger Konsumgüterkonzern (Nivea, Eucerin) höhere Ausgaben verordnet, um in Zukunft mit seinen Haut- und Körperpflegeprodukten profitabler wachsen zu können. Dafür muss der Nivea-Hersteller aber zunächst auf Rendite verzichten, 2019 dürfte ein Übergangsjahr werden, teilte der Konzern am Mittwoch in Hamburg mit. Er sieht sich für das angepeilte Wachstum gut gerüstet.

    Mit einer Netto-Liquidität von 4,4 Milliarden Euro und einer robusten Bilanz könne das Unternehmen die künftigen Investitions- und Wachstumspläne problemlos realisieren, berichtete de Loecker. "Die Konsumgüterindustrie befindet sich in einem historischen Umbruch", ergänzte er. "Unser gesamtes Geschäftsmodell muss sich an die neuen wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen anpassen."

    "Wir müssen ein schnelleres, effizienteres und einfacheres Unternehmen werden", kündigte de Loecker an. Er will Wachstumsmärkte vor allem in Asien (Bangladesch, Myanmar) erschliessen, Beiersdorf auf Hautpflege fokussieren und die Möglichkeiten der Digitalisierung beschleunigt ausschöpfen. Nach Indien soll auch in China ein Forschungszentrum entstehen. Sonst sei Erfolg dort nicht machbar, sagte de Loecker. In China vertreibt Beiersdorf Haut- und Haarpflege, letztgenannte kommt dort aber auf den Prüfstand.

    Aber auch der europäische Absatzmarkt, der für rund die Hälfte des Konzernumsatzes steht, soll gestärkt werden. "Das europäische Massenmarkt-Geschäft steht unter Druck", erläuterte de Loecker. Wegen der aufstrebenden Naturkosmetik werde sich Beiersdorf aktiv in diesem Bereich nach Anbietern umschauen. Aber auch spezialisierte Firmen auf Gesichtsmasken oder Lippenpflege hat der Vorstand im Visier. Start-up-Firmen für Hautpflege sollen mit einem Venture-Kapital-Fonds im Volumen von 50 Millionen Euro gelockt werden. "Ich liefere, was ich verspreche", hielt der neue Vorstandschef fest.

    In diesem Jahr strebt Beiersdorf ein Wachstumsplus von drei bis fünf Prozent an. Vor allem mit Investitionen von jährlich 70 bis 80 Millionen Euro - unter anderem in Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung - soll mehr Wachstum in der Konsumentensparte erreicht werden. Es soll in vier Jahren 4 bis 6 Prozent betragen. Bei dem Hauptstandbein mit weiteren Marken wie Labello, Eucerin und 8x4 stieg der Umsatz 2018 um 1,6 Prozent auf 5,89 Milliarden Euro. Hinzu kommen den Angaben zufolge Ausgaben in die Erweiterung der Produktpalette und in Kapazitäten sowie in technologische Entwicklungen im Umfang von jährlich 250 bis 350 Millionen Euro.

    Durch die Pläne dürfte die Rendite in der Gruppe 2019 zunächst sinken - von 15,4 Prozent (2018) auf 14,5 Prozent, sagte der Vorstandschef. Das kam an der Börse nicht gut an. Das Papier des Dax -Unternehmens verlor zunächst deutlich, bevor es sich wieder erholte. Der Hauptversammlung wird eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 70 Cent je Aktie vorgeschlagen.

    Der Konzern-Umsatz legte 2018 um 2,5 Prozent auf 7,23 Milliarden Euro zu. Bereinigt um die Folgen des starken Euro und die Effekte von Zu- und Verkäufen lag das Wachstum bei 5,4 Prozent. Der Konzerngewinn nach Steuern erhöhte sich um 9,6 Prozent auf 756 Millionen Euro.

    Auch der Umsatz der Klebstoffsparte Tesa wuchs 2018, um 6,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 210 Millionen Euro. Beiersdorf beschäftigt rund 20 000 Mitarbeiter./akp/DP/men

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  • 27.02.2019 Neuer Beiersdorf-Lenker will mehr in die Hautpfle...

    Neuer Beiersdorf-Lenker will mehr in die Hautpflege investieren

    27.02.2019| 11:59:00

    (Ergänzte Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Der neue Beiersdorf -Chef Stefan De Loecker macht sich an die Arbeit: Er verordnet dem Hamburger Konsumgüterkonzern höhere Ausgaben, um in Zukunft mit seinen Haut- und Körperpflegeprodukten profitabler wachsen zu können. Dafür muss der Nivea-Hersteller aber zunächst auf Rendite verzichten. 2019 dürfte für Beiersdorf ein Übergangsjahr werden, wie der Konzern am Dienstagabend mitteilte.

    An der Börse wurde dies mit Pfiffen quittiert: Die Aktie rutschte am Mittwochmorgen kurz nach Börseneröffnung um fast 11 Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang 2017 ab. Im Mittagshandel reduzierte sich das Minus auf 2,3 Prozent. Auch bei Analysten erntete der Konzern ein durchweg negatives Echo. Viele Experten hatten mit einem schnelleren Margenanstieg gerechnet und gehen nun von einem hohen Korrekturbedarf bei den Markterwartungen aus.

    Experte Alain-Sebastian Oberhuber vom Investmenthaus Mainfirst strich unterdessen seine Kaufempfehlung und sieht Beiersdorf vor schweren Zeiten angesichts hoher Investitionen im Konsumgüterbereich und abnehmender Wachstumsdynamik im Klebstoffgeschäft Tesa. Analyst Pierre Tegner von Oddo BHF hatte bisher auf einen Zukauf gesetzt, die neuen Massnahmen machten diesen weniger wahrscheinlich, weshalb er die Beiersdorf-Aktie nun zum Verkauf empfiehlt.

    De Loecker hatte bereits im Hintergrund an seiner neuen Strategie gefeilt, bevor er zum Jahreswechsel die Konzernleitung von Stefan Heidenreich übernommen hatte. Es war bereits erwartet worden, dass der in Siegen geborene Belgier keinen abrupten Richtungswechsel bei Beiersdorf vollziehen wird, sondern auf der Arbeit seines Vorgängers aufsetzt.

    Ähnlich wie Beiersdorf hatte erst vor wenigen Wochen der Düsseldorfer Konkurrent Henkel ebenfalls ein Investitionsprogramm in die Spur gebracht. Die Konzerne plagt der hohe Wettbewerbsdruck in der Konsumgüterbranche, denn der Kunde vor ohnehin übervollen Regalen ist wählerisch. Hinzu kommt das stetige Ringen um angemessene Preise mit dem Einzelhandel und die zunehmende Bedeutung des Online-Shoppings. Ausserdem schwächt sich derzeit die Konjunktur in Europa ab.

    "Die Konsumgüterindustrie befindet sich in einem historischen Umbruch. Unser gesamtes Geschäftsmodell muss sich an die neuen wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen anpassen", sagte De Loecker laut Mitteilung.

    Ab dem laufenden Jahr sollen nun bei Beiersdorf im Rahmen des "C.A.R.E.+" genannten Strategieprogramms jährlich 70 bis 80 Millionen Euro zusätzlich für die internationale Expansion, Innovationen, die Digitalisierung und die Mitarbeiterqualifizierung ausgegeben werden. Mit einer Netto-Liquidität von 4,4 Milliarden Euro und einer robusten Bilanz könne Beiersdorf die künftigen Investitions- und Wachstumspläne problemlos realisieren, sagte De Loecker am Mittwoch in Hamburg.

    Für den Unternehmensbereich Consumer, zu dem neben Nivea Marken wie Labello, Eucerin und die Luxuspflegeserie La Prarie gehören, erwartet sich Beiersdorf damit bis zum Jahr 2023 ein über dem Markt liegendes Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent. Zudem soll mehr vom Umsatz beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen bleiben. Die Ebit-Marge soll auf 16 bis 17 Prozent steigen.

    Im laufenden Jahr wird diese durch den Plan des neuen Beiersdorf-Chefs Stefan De Loecker allerdings sinken. 2019 dürfte die Ebit-Marge in der Haut- und Körperpflegesparte demnach auf 14,0 bis 14,5 Prozent fallen - nach 15,3 Prozent im Vorjahr. Konzernweit erwartet Beiersdorf einen Rückgang von 15,4 Prozent im Vorjahr auf 14,5 Prozent. Die Erlöse sollen 2019 aus eigener Kraft konzernweit um 3 bis 5 Prozent steigen und damit etwas weniger stark als im Vorjahr (5,4 Prozent). Im Bereich Consumer erwartet das Unternehmen ein Erlöswachstum um 3 bis 5 Prozent (Vorjahr: 5,0%).

    Mit dem Strategieprogramm will Beiersdorf neben einer "kontinuierlichen und ergebniswirksamen Steigerung der Produktivität" auch neue Wachstumsmärkte und Geschäftsfelder erschliessen. Zudem soll die Hautpflege in seinem Produktportfolio gestärkt und die Digitalisierung des Konzerns beschleunigt werden.

    Konkreter wurde Beiersdorf bislang nicht. De Loecker wird am frühen Nachmittag die Zahlen für das vergangene Jahr auf einer Pressekonferenz präsentieren. Den anwesenden Journalisten dürfte er seine Strategie vermutlich genauer erläutern.

    Das vergangene Jahr hatte Beiersdorf mit einem Umsatz- und Ergebniszuwachs abgeschlossen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 7,23 Milliarden Euro. Bereinigt um die Folgen des starken Euro und die Effekte von Zu- und Verkäufen lagt das Wachstum bei 5,4 Prozent. Der um Sondereffekte bereinigte Jahresüberschuss erhöhte sich um knapp 10 Prozent auf 756 Millionen Euro. Der Hauptversammlung wird eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 70 Cent je Aktie vorgeschlagen./he/tav/mne/men

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  • 27.02.2019 Neue Beiersdorf-Strategie: Investition für Rendit...

    Neue Beiersdorf-Strategie: Investition für Rendite - Anlegerprotest

    27.02.2019| 06:38:02

    HAMBURG (awp international) - Beiersdorf will mit kräftigen Investitionen für weiteres Wachstum in der Sparte Consumer sorgen. Dafür muss der Konsumgüterkonzern aber zunächst auf Rendite verzichten, wie aus einer am Dienstagabend nach einer Aufsichtsratssitzung veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Anleger quittierten die Pläne zunächst mit Pfiffen: Der Aktienkurs von Beiersdorf rutschte auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft um über drei Prozent ab.

    Die Anleger versöhnen konnte offensichtlich auch die stabile Dividenausschüttung nicht, die Beiersdorf zusammen mit den endgültigen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres ebenfalls vorlegte. Vorläufige Eckdaten hatten die Hamburger bereits Mitte Januar bekanntgegeben. Der Hauptversammlung wird eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 70 Cent je Aktie vorgeschlagen. Analysten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

    Ab dem laufenden Jahr sollen im Rahmen des Strategieprogramms "C.A.R.E.+" jährlich 70 bis 80 Millionen Euro ausgegeben werden. Für den Unternehmensbereich Consumer erhofft sich Beiersdorf damit bis zum Jahr 2023 ein über dem Markt liegendes Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie einen Anstieg der Ebit-Umsatzrendite (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf 16 bis 17 Prozent.

    Im laufenden Jahr wird diese durch den Plan des neuen Beiersdorf-Chefs Stefan De Loecker allerdings sinken. 2019 soll die Umsatzrendite im Bereich Consumer demnach von 15,3 Prozent im Vorjahr auf 14 bis 14,5 Prozent fallen. Konzernweit erwartet Beiersdorf einen Rückgang von 15,4 auf 14,5 Prozent. Der Umsatz soll 2019 um 3 bis 5 Prozent steigen (Vorjahr: +5,4%). Beim Bereich Consumer erwartet das Unternehmen ein Erlöswachstum um 3 bis 5 Prozent (Vorjahr: 5,0%).

    "Die Konsumgüterindustrie befindet sich in einem historischen Umbruch. Unser gesamtes Geschäftsmodell muss sich an die neuen wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen anpassen", wird der Konzernchef in einer Mitteilung zitiert. Mit "C.A.R.E.+" werden demnach fünf Ziele angesprochen: Erschliessung neuer Wachstumsmärkte und Geschäftsfelder, Stärkung der Hautpflege-Kategorien im Portfolio, Beschleunigung der Digitalisierung, kontinuierliche und ergebniswirksame Produktivitätssteigerung und gesellschaftliches Engagement./he/la

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  • 26.02.2019 Neue Beiersdorf-Strategie: Investition für Rendit...

    Neue Beiersdorf-Strategie: Investition für Rendite - Anlegerprotest

    26.02.2019| 22:02:55

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Beiersdorf will mit kräftigen Investitionen für weiteres Wachstum in der Sparte Consumer sorgen. Dafür muss der Konsumgüterkonzern aber zunächst auf Rendite verzichten, wie aus einer am Dienstagabend nach einer Aufsichtsratssitzung veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Anleger quittierten die Pläne zunächst mit Pfiffen: Der Aktienkurs von Beiersdorf rutschte auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft um über drei Prozent ab.

    Ab dem laufenden Jahr sollen im Rahmen des Strategieprogramms "C.A.R.E.+" jährlich 70 bis 80 Millionen Euro ausgegeben werden. Für den Unternehmensbereich Consumer erhofft sich Beiersdorf damit bis zum Jahr 2023 ein über dem Markt liegendes Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie einen Anstieg der Ebit-Umsatzrendite (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf 16 bis 17 Prozent.

    Im laufenden Jahr wird diese durch den Plan des neuen Beiersdorf-Chefs Stefan De Loecker allerdings sinken. 2019 soll die Umsatzrendite im Bereich Consumer demnach von 15,3 Prozent im Vorjahr auf 14 bis 14,5 Prozent fallen. Konzernweit erwartet Beiersdorf einen Rückgang von 15,4 auf 14,5 Prozent. Der Umsatz soll 2019 um 3 bis 5 Prozent steigen (Vorjahr: +5,4%). Beim Bereich Consumer erwartet das Unternehmen ein Erlöswachstum um 3 bis 5 Prozent (Vorjahr: 5,0%).

    "Die Konsumgüterindustrie befindet sich in einem historischen Umbruch. Unser gesamtes Geschäftsmodell muss sich an die neuen wirtschaftlichen und technologischen Bedingungen anpassen", wird der Konzernchef in einer Mitteilung zitiert. Mit "C.A.R.E.+" werden demnach fünf Ziele angesprochen: Erschliessung neuer Wachstumsmärkte und Geschäftsfelder, Stärkung der Hautpflege-Kategorien im Portfolio, Beschleunigung der Digitalisierung, kontinuierliche und ergebniswirksame Produktivitätssteigerung und gesellschaftliches Engagement./he/la

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  • 26.02.2019 Beiersdorf kündigt Millioneninvestitionen an - Ak...

    Beiersdorf kündigt Millioneninvestitionen an - Aktienkurs unter Druck

    26.02.2019| 20:02:52

    HAMBURG (awp international) - Beiersdorf will mit kräftigen Investitionen für anhaltendes Wachstum in der Sparte Consumer sorgen. Ab dem laufenden Jahr sollen dafür jährlich 70 bis 80 Millionen Euro ausgegeben werden, wie der Konsumgüterhersteller am Dienstagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Aufgrund des Strategieprogramms "C.A.R.E.+" erwartet Beiersdorf für den Unternehmensbereich Consumer bis zum Jahr 2023 ein über dem Markt liegendes Umsatzwachstum von 4-6 Prozent sowie einen Anstieg der Ebit-Umsatzrendite auf 16-17 Prozent. Der Beiersdorf-Aktienkurs sackte in einer ersten Reaktion um drei Prozent ab./he

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  • 17.01.2019 Beiersdorf legt in Pflege- und Klebersparte zu - ...

    Beiersdorf legt in Pflege- und Klebersparte zu - Aktie fällt dennoch

    17.01.2019| 10:36:59

    (Neu: Analystenkommentar und Kursentwicklung im dritten Absatz)

    HAMBURG (awp international) - Der Nivea- und Tesa-Hersteller Beiersdorf ist 2018 dank guter Geschäfte in allen Bereichen gewachsen. Der Umsatz legte trotz des starken Euro im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 7,23 Milliarden Euro zu, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Bereinigt um die Folgen des starken Euro und die Effekte von Zu- und Verkäufen habe das Wachstum 5,4 Prozent betragen. Damit erfüllte der Konsumgüterhersteller bei dieser Kennzahl die Erwartung der Analysten. Beiersdorf selbst hatte zuletzt ein Wachstum von rund 5 Prozent prognostiziert.

    Der Konzern bestätigte zudem die Renditeprognose. Die Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde weiter auf dem Niveau des Vorjahres von 15,4 Prozent erwartet. Rechnerisch ergibt dies ein operatives Ergebnis von rund 1,11 Milliarden Euro und damit etwas mehr als ein Jahr zuvor. Detaillierte Zahlen für das vergangene Jahr will der Konzern am 27. Februar vorlegen.

    Die Aktien gerieten trotz des Unternehmenswachstums unter Druck. Sie knüpften mit einem Minus von rund einem halben Prozent an die Kursschwäche der vergangenen Monate an. Analyst Andrew Wood von Bernstein Research verwies auf einen nachlassenden Geschäftsschwung im Schlussquartal. Das stimme ihn mit Blick auf 2019 eher vorsichtig.

    Beiersdorf steht seit dem Jahreswechsel unter neuer Führung. Stefan Heidenreich hat nach sieben Jahren an der Spitze den Konzern verlassen. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Vize Stefan De Loecker. Der Belgier startet mit einigen weiteren Neubesetzungen im Management in sein erstes Jahr als Konzernlenker. So holte sich Beiersdorf unter anderem den Procter & Gamble-Mann Asim Naseer ins Haus, der künftig über die Pflegesparte-Marken (Nivea, Eucerin, LaPrarie) wachen soll.

    "2018 war ein gutes Geschäftsjahr für Beiersdorf", sagte De Loecker. "Wir haben unsere Aufwärtsentwicklung fortgesetzt und unsere Ziele erreicht", ergänzte er. Beide Unternehmensbereiche - Consumer und tesa - hätten dabei 2018 zum Geschäftsergebnis beigetragen. "Auf dieser Grundlage werden wir 2019 wichtige strategische Weichen stellen, um das zukünftige Potenzial von Beiersdorf zu heben und weiteres nachhaltiges Wachstum erzielen zu können", kündigte er an.

    Im Kerngeschäft mit Pflegeprodukten legte der Umsatz organisch um fünf Prozent zu - nominal habe das Umsatzplus 1,6 Prozent auf 5,89 Milliarden Euro betragen. Hauptträger des Wachstums waren die Marken Nivea, Eucerin, Aquaphor und La Prairie. In der zweiten Sparte - dem Klebergeschäft - legte der Erlös nominal und organisch um 6,8 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zu. Dabei habe es sowohl im Industriegeschäft als auch bei den Verkäufen an Konsumenten Zuwächse gegeben./zb/mis/jha/

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  • 17.01.2019 Beiersdorf legt in Pflege- und Klebersparte deutl...

    Beiersdorf legt in Pflege- und Klebersparte deutlich zu - Aktie steigt

    17.01.2019| 08:38:38

    HAMBURG (awp international) - Der Nivea- und Tesa-Hersteller Beiersdorf ist 2018 dank guter Geschäfte in allen Bereichen gewachsen. Der Umsatz legte trotz des starken Euro im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 7,23 Milliarden Euro zu, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Bereinigt um die Folgen des starken Euro und die Effekte von Zu- und Verkäufen habe das Wachstum 5,4 Prozent betragen. Damit erfüllte der Konsumgüterhersteller bei dieser Kennzahl die Erwartung der Analysten. Beiersdorf selbst hatte zuletzt ein Wachstum von rund 5 Prozent prognostiziert.

    Der Konzern bestätigte zudem die Renditeprognose. Die Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde weiter auf dem Niveau des Vorjahres von 15,4 Prozent erwartet. Rechnerisch ergibt dies ein operatives Ergebnis von rund 1,11 Milliarden Euro und damit etwas mehr als ein Jahr zuvor. Detaillierte Zahlen für das vergangene Jahr will der Konzern am 27. Februar vorlegen. Die Aktie legte vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate rund ein Prozent zu.

    Beiersdorf steht seit dem Jahreswechsel unter neuer Führung. Stefan Heidenreich hat nach sieben Jahren an der Spitze den Konzern verlassen. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Vize Stefan De Loecker. Der Belgier startet mit einigen weiteren Neubesetzungen im Management in sein erstes Jahr als Konzernlenker. So holte sich Beiersdorf unter anderem den Procter & Gamble-Mann Asim Naseer ins Haus, der künftig über die Pflegesparte-Marken (Nivea, Eucerin, LaPrarie) wachen soll.

    "2018 war ein gutes Geschäftsjahr für Beiersdorf", sagte De Loecker. "Wir haben unsere Aufwärtsentwicklung fortgesetzt und unsere Ziele erreicht", ergänzte er. Beide Unternehmensbereiche - Consumer und tesa - hätten dabei 2018 zum Geschäftsergebnis beigetragen. "Auf dieser Grundlage werden wir 2019 wichtige strategische Weichen stellen, um das zukünftige Potenzial von Beiersdorf zu heben und weiteres nachhaltiges Wachstum erzielen zu können", kündigte er an.

    Im Kerngeschäft mit Pflegeprodukten legte der Umsatz organisch um fünf Prozent zu - nominal habe das Umsatzplus 1,6 Prozent auf 5,89 Milliarden Euro betragen. Hauptträger des Wachstums waren die Marken Nivea, Eucerin, Aquaphor und La Prairie. In der zweiten Sparte - dem Klebergeschäft - legte der Erlös nominal und organisch um 6,8 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zu. Dabei habe es sowohl im Industriegeschäft als auch bei den Verkäufen an Konsumenten Zuwächse gegeben./zb/jha/

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  • 30.10.2018 Beiersdorf bleibt auf Kurs - Luxuskosmetik gefragt

    Beiersdorf bleibt auf Kurs - Luxuskosmetik gefragt

    30.10.2018| 13:31:54

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf bleibt dank einer starken Nachfrage nach Luxuskosmetik und und Sonnenmilch auf Kurs. "Die vergangenen neun Monate waren gute für Beiersdorf", sagte der scheidende Konzernchef Stefan Heidenreich am Dienstag. "Wir haben allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft unseres Unternehmens zu blicken."

    Heidenreich stellte zum letzten Mal die Zahlen des Konsumgüterkonzerns vor. Er übergibt zum Jahresende nach sieben Jahren an der Konzernspitze den Staffelstab an seinen Vize Stefan De Loecker. Der 51-Jährige Belgier arbeitet derzeit bereits an der weiteren Strategie des Konzerns, die er dann im ersten Quartal 2019 vorstellen will.

    Mit seiner persönlichen Bilanz sei er sehr zufrieden, betonte Heidenreich. Der Börsenwert des Unternehmens habe sich in seiner Amtszeit verdoppelt. Allerdings räumte der Konzernlenker auch den ein oder anderen Schönheitsfehler ein. Die Pflastermarke Hansaplast müsse noch zurück auf den Wachstumskurs gebracht werden, sagte er. Noch stottert der Umsatzmotor in der Wundversorgung. Das verhältnismässig kleine Geschäft musste bei der Weiterentwicklung der Beiersdorf-Marken bislang hinten anstehen. Er sei sich aber sicher, dass die Mannschaft um De Loecker das Potenzial heben werde, so Heidenreich.

    Noch im Raum steht auch das Thema Zukäufe. Vielleicht könne sein Nachfolger die prallgefüllte Kasse des Konzerns - den "Schatz" - wie Heidenreich es nannte, sinnvoll einsetzen. Gut vier Milliarden Euro hatte Beiersdorf zuletzt angehäuft. Heidenreich selber hatte in seiner Amtszeit keine grössere Übernahme stemmen können. Analysten hatten das Ausbleiben wegweisender Zukäufe immer wieder bemängelt.

    Die Aktie von Beiersdorf gehörte am Dienstag zu den Verlierern im Dax. Marktteilnehmer monierten vor allem das aus ihrer Sicht zu langsame Wachstum des Konzerns im dritten Quartal. Seit Jahresbeginn haben sich die als defensiv geltenden Aktien des Konsumgüterherstellers aber besser entwickelt als der Dax. Zuletzt verloren Beiersdorf 1,54 Prozent auf 90,61 Euro.

    Beiersdorf steigerte den Umsatz von Januar bis September um 2,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Ohne Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe betrug das Plus 6 Prozent. Im dritten Quartal schwächte sich das Wachstum aber ab. Das lag an ungewöhnlich starken Vorjahreswerten. Nach einer Cyber-Attacke hatten sich 2017 Umsätze in Höhe von etwa 35 Millionen Euro vom zweiten ins dritte Quartal verschoben. Rechnet man diesen Effekt heraus, hätte das wichtige Pflegegeschäft laut Heidenreich um 5,1 Prozent organisch zugelegt.

    Aussergewöhnlich gut lief es für die Luxuskosmetik von La Prairie. Für die Cremetiegel, die unter anderem Kaviarextrakt enthalten, müssen Verbraucher mitunter 1000 Euro bezahlen. Hauptabnehmer sind chinesische Touristen. In den ersten neun Monaten wuchsen die Umsätze von La Prairie um knapp 47 Prozent. Die Marke steuert auf Jahressicht etwa 8 Prozent zum Umsatz der Pflegesparte Consumer bei. Deshalb wollte Heidenreich die Zuwächse auch nicht so hoch hängen, Beiersdorf sei eher Massengeschäft, sagte er. In die Hände spielte dem Konzern auch der lange Sommer, der den Verkauf von Sonnenschutzmitteln ankurbelte.

    Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern die Prognose. Der Umsatz soll aus eigener Kraft um rund 5 Prozent steigen und die operative Marge (Ebit) auf Vorjahresniveau herauskommen./she/men/nas

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  • 30.10.2018 Beiersdorf wächst in den ersten neun Monaten dank...

    Beiersdorf wächst in den ersten neun Monaten dank Luxuskosmetik

    30.10.2018| 08:28:33

    HAMBURG (awp international) - Der Nivea- und Tesa-Hersteller Beiersdorf ist in den ersten neun Monaten kräftig gewachsen und sieht sich für das Gesamtjahr auf Kurs. Am Dienstag bestätigte der Dax-Konzern seine Prognose, wonach der Umsatz im Gesamtjahr aus eigener Kraft um rund 5 Prozent steigen und die operative Marge (Ebit) auf Vorjahresniveau herauskommen soll. "Wir haben allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft unseres Unternehmens zu blicken", sagte der scheidende Vorstandschef Stefan Heidenreich laut Mitteilung.

    Rückenwind erhielt der Konzern insbesondere von seiner Luxuskosmetik-Marke La Prairie, die in den ersten neun Monaten um knapp 47 Prozent wuchs. Konzernweit legte Beiersdorf von Januar bis September um 2,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zu. Ohne Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe betrug das Plus 6 Prozent. Im ersten Halbjahr war der Konzern aus eigener Kraft noch um 7,7 Prozent gewachsen./she/fba

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  • 15.10.2018 Vize Stefan De Loecker rückt bei Beiersdorf an di...

    Vize Stefan De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

    15.10.2018| 13:38:38

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Der Nivea-Konzern Beiersdorf wird ab Beginn des kommenden Jahres von dem bisherigen Vize-Chef Stefan De Loecker geführt. Einen entsprechenden Beschluss habe der Aufsichtsrat gefasst, teilte Beiersdorf am Montag in Hamburg mit. De Loecker folgt auf Stefan Heidenreich, der bereits im Sommer auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags verzichtet hatte. Heidenreich hätte längstens noch ein weiteres Jahr den Vorstandsvorsitz geführt, wenn der Aufsichtsrat nicht schnell genug einen geeigneten Kandidaten für die Position gefunden hätte.

    Der 51-jährige Belgier De Loecker ist wie sein Vorgänger kein Eigengewächs des Beiersdorf-Konzerns, sondern stiess erst vor sechs Jahren zu dem Unternehmen - zunächst als Verantwortlicher für die Nahost-Region. Er wurde 2014 in den Vorstand berufen und übernahm 2016 zusätzlich die Region Amerika. Vor seiner Beiersdorf-Zeit hat De Loecker sein Manager-Leben im wesentlichen beim Nestlé-Konzern mit verschiedenen Führungsaufgaben verbracht sowie eine kurze Zeit bei der britischen Supermarkt-Kette Tesco .

    Zum 1. Juli dieses Jahres hatte der Aufsichtsrat De Loecker zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt und ihm damit die Kronprinzen-Rolle zugewiesen. Offenbar haben De Loeckers strategische Überlegungen für die Zukunft des Nivea-Konzerns auch Michael Herz überzeugt. Der ist als Vertreter der Hamburger Milliardärsfamilie Herz, der die Beiersdorf-Mehrheit gehört, der starke Mann im Konzern. "Der Aufsichtsrat unterstützt nachdrücklich De Loeckers beabsichtigte Konzentration auf Verbraucher und Verbrauchernutzen, Hautpflege, Digitalisierung, Internationalisierung und nachhaltiges Wachstum", sagte der Herz-Vertraute und Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Reinhard Pöllath.

    Der Aufsichtsrat dankte Heidenreich für seine Jahre an der Beiersdorf-Spitze "voller energischer und sehr guter Arbeit". Beide Seiten waren im Sommer Spekulationen entgegengetreten, nach denen sich das Verhältnis zwischen Herz und Heidenreich verschlechtert habe oder es ein Zerwürfnis gebe. Tatsächlich sind die mehr als sieben Heidenreich-Jahre für Beiersdorf wirtschaftlich erfolgreich verlaufen. Der Wert der Beiersdorf AG hat sich in dieser Zeit verdoppelt./egi/nas/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol BEI
Valor 324660
ISIN DE0005200000

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG