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Continental I

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Fundamentale Daten

Dividende 4.5
Dividende ex Datum 30.04.2018
Rendite 3.45%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 200'005'983
Marktkapital in Mio. 27'510.82
Umsatz Vormonat 2'431'135

Aktuelle News

  • 07.03.2019 Conti mit mauem Start ins Jahr - Dividende erhöht

    Conti mit mauem Start ins Jahr - Dividende erhöht

    07.03.2019| 14:56:50

    (Zusammenfassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental sieht angesichts schwacher Märkte in diesem Jahr weiter eine Durststrecke auf sich zukommen. Auch der Start ins neue Jahr sei verhalten ausgefallen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Hannover mit. Sorgen macht dem Unternehmen vor allem der Einbruch des chinesischen Automarktes, aber auch die Handelskonflikte belasten die Stimmung. Eine unerwartet gestiegene Dividende soll die Aktionäre heiter stimmen.

    Die Ausschüttung soll trotz eines leichten Gewinnrückgangs um 25 Cent auf 4,75 Euro je Aktie steigen. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel trotz der deutlich schwächer laufenden Geschäfte im vergangenen Jahr lediglich um knapp 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Conti zahlte 2018 vor allem deutlich weniger Steuern, auch schlugen im Zinsergebnis nicht mehr so viele Währungseffekte negativ zu Buche.

    Mit der Ausschüttung an die Anleger geht Conti erneut etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier bisher gut ein Sechstel zugelegt. Am Donnerstag lag die Conti-Aktie mit der europaweit schwachen Branche 1,3 Prozent im Minus.

    Auch das aktuelle Jahr ist laut Conti verhalten angelaufen. Die weltweite Autoproduktion werde im ersten Halbjahr wahrscheinlich unter dem Wert des Vorjahres liegen, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer. Erst im zweiten Halbjahr sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem leichten Plus zu rechnen. Weil die Märkte in der zweiten Jahreshälfte 2018 aber so deutlich abgesackt waren, werde damit aber in China und Europa noch nicht wieder das Niveau von 2017 erreicht, sagte Schäfer.

    "Als Risikofaktoren sehen wir die unklaren Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung in China, die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und Europa", sagte Schäfer. Die weiter unklaren Bedingungen des Brexit kämen noch hinzu. In Grossbritannien macht Conti jedoch nur weniger als 5 Prozent seiner Geschäfte - trotzdem hat das Unternehmen vorsorglich seine Lagerbestände erhöht, um Engpässe abzufedern.

    In China dämpft der Zollstreit mit den USA seit Monaten die Kauflust der Autofahrer. Im ersten Quartal 2019 dürfte der Produktionsrückgang in dem Land rund 11 Prozent betragen, im zweiten Jahresviertel 8 Prozent, sagte Schäfer.

    Dementsprechend vorsichtig geht Conti auch weiter beim bestätigten Ausblick zu Werke. Dass der Konzern währungsbereinigt von 45 bis 47 Milliarden Euro Umsatz ausgeht und zwischen 8 bis 9 Prozent operative Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern erwartet, war bereits bekannt. Die Marge in der Reifensparte dürfte ebenso wie in der Autozuliefersparte zurückgehen, hiess es nun. Mit Reifen und Kunststoff macht Conti den Löwenanteil des Gewinns.

    Der Umsatz war im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Der Konzern schaut stärker auf die Kosten an einzelnen Standorten und ist wählerischer, in welchen Bereichen neue Mitarbeiter eingestellt werden.

    Die Finanzlage erlaube es dem Konzern, mühelos Zukäufe von bis zu 5 Milliarden Euro zu stemmen, sagte Schäfer. Die Vorbereitungen für den in der zweiten Jahreshälfte angepeilten möglichen Börsengang der Antriebssparte, die unter dem Namen Vitesco firmiert, liefen planmässig, so das Unternehmen.

    Das Antriebsgeschäft hat im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von 11,4 Milliarden Euro eingesammelt und damit 2 Milliarden weniger als ein Jahr zuvor. Die Elektrokomponenten drücken zudem noch spürbar auf den Gewinn in dem Bereich.

    Dank dem möglichen Geld aus einem Teilbörsengang will Conti auch mehr in Zukunftsbereiche wie die Softwareentwicklung investieren. Bis 2022 soll die Zahl der Softwareexperten im Konzern von derzeit 19 000 auf 25 000 ansteigen. Angesichts mangelnder Fachkräfte in Europa will Vorstandschef Elmar Degenhart die Entwicklungskapazitäten vor allem ausserhalb Europas aufbauen. Insgesamt hatte Conti zuletzt weltweit gut 243 000 Mitarbeiter.

    2019 rechnet Conti damit, dass der Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen die Marke von 2 Milliarden Euro knackt. Zukunftstechnik wie Software, Sensorik und andere Elektronik gehört weiter zur Autozuliefersparte, aus der die Antriebe herausgelöst wurden. Insgesamt lag der Auftragseingang in der Autozuliefersparte bei rund 40 Milliarden Euro./men/elm/fba

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  • 07.03.2019 Conti erhöht Dividende nach schwachem Jahr - Maue...

    Conti erhöht Dividende nach schwachem Jahr - Mauer Start 2019

    07.03.2019| 10:08:59

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will die Aktionäre angesichts schwacher Automärkte mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Ausschüttung soll trotz eines leichten Gewinnrückgangs um 25 Cent auf 4,75 Euro je Aktie steigen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten sich nur eine stabile Dividende ausgerechnet. Auch im neuen Jahr laufen die Geschäft derzeit eher mau. Konzernchef Elmar Degenhart nimmt nun vor allem die Zukunftsfelder in den Blick - und den anvisierten Teilbörsengang der Antriebssparte.

    Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel trotz der deutlich schwächer laufenden Geschäfte im vergangenen Jahr lediglich um knapp 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Conti baut seit langem Schulden ab und senkt damit die Zinskosten, zahlte 2018 aber auch deutlich weniger Steuern als zuvor. Auch schlugen im Zinsergebnis nicht mehr so viele Währungseffekte negativ zu Buche.

    Mit der erhöhten Ausschüttung an die Anleger geht Conti erneut etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Damit trage man auch der Gesamtwertentwicklung des Unternehmens Rechnung, hiess es. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier dagegen bisher gut ein Sechstel zugelegt. Am Donnerstag lag die Conti-Aktie mit der schwachen Branche 1,3 Prozent im Minus.

    Auch das aktuelle Jahr ist laut Conti verhalten angelaufen. Die weltweite Autoproduktion werde im ersten Halbjahr wahrscheinlich unter dem Wert des Vorjahres liegen, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer. Erst im zweiten Halbjahr sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem leichten Plus zu rechnen. "Als Risikofaktoren sehen wir die unklaren Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung in China, die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und Europa", sagte Schäfer. Die weiter unklaren Bedingungen des Brexit kämen noch hinzu.

    In Europa verschärfte die Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfstandards WLTP im vergangenen Herbst die Marktschwäche, in China dämpft der Zollstreit mit den USA seit Monaten die Kauflust der Autofahrer. Die gesamte Branche von Herstellern und Zulieferern bekommt derzeit die Flaute zu spüren.

    Zahlen zum Tagesgeschäft im vergangenen Jahr hatte Conti bereits mitgeteilt. Der Umsatz war vom stärkeren Euro gebremst um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Die Verschuldung fährt Conti bereits seit längerem zurück und hat daher nicht mehr so hohe Zinsaufwendungen zu schultern. Die Finanzlage erlaube es dem Konzern, Zukäufe von bis zu 5 Milliarden Euro zu stemmen, sagte Schäfer.

    Die Vorbereitungen für den in der zweiten Jahreshälfte angepeilten möglichen Börsengang der Antriebssparte, die unter dem Namen Vitesco firmiert, liefen planmässig, so das Unternehmen. "In einem disruptiven Marktumfeld wollen wir mehr unternehmerische Handlungsfreiheit ermöglichen", sagte Degenhart. Das Antriebsgeschäft habe im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von rund 11 Milliarden Euro eingesammelt, 2 Milliarden für Elektromotoren und -Antriebssysteme. Allerdings drücken die Elektrokomponenten noch spürbar auf den Gewinn in dem Bereich.

    Mit dem möglichen Geld aus einem Teilbörsengang will Conti auch mehr in Zuunftsbereiche wie die Softwareentwicklung investieren. Bis 2022 soll die Zahl der Softwareexperten im Konzern von derzeit 19 000 auf 25 000 ansteigen. Insgesamt hatte Conti zuletzt weltweit gut 243 000 Mitarbeiter. 2019 rechnet Conti damit, dass der Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen die Marke von 2 Milliarden Euro knackt. Zukunftstechnik wie Software, Sensorik und andere Elektronik gehört weiter zur Autozuliefersparte, aus der die Antriebe herausgelöst wurden. Insgesamt lag der Auftragseingang in der Autozuliefersparte bei rund 40 Milliarden Euro./men/nas/zb

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  • 07.03.2019 Continental erhöht nach schwachem Jahr Dividende ...

    Continental erhöht nach schwachem Jahr Dividende kräftig - Gewinnrückgang

    07.03.2019| 08:48:34

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will die Aktionäre nach einem schwachen Jahr mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Ausschüttung soll je Aktie um 25 Cent auf 4,75 Euro steigen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten eine stabile Dividende erwartet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel um knapp 3 Prozent auf 2,90 Milliarden Euro.

    Mit der Ausschüttung geht Conti etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Damit trage man auch der Gesamtwertentwicklung des Unternehmens Rechnung, hiess es vom Unternehmen. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier dagegen bisher knapp 20 Prozent zugelegt.

    Zahlen zum Tagesgeschäft hatte Conti bereits mitgeteilt. Der Umsatz war vom starken Euro gebremst um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Die Verschuldung fährt Conti bereits seit längerem zurück und hat daher nicht mehr so hohe Zinsaufwendungen zu schultern./men/mis

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  • 06.03.2019 Continental zahlt weniger Bonus an Mitarbeiter

    Continental zahlt weniger Bonus an Mitarbeiter

    06.03.2019| 11:58:59

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental schüttet weniger Erfolgsprämien an seine Mitarbeiter aus. Für das Geschäftsjahr 2018 sollen die Beschäftigten in Deutschland je rund 750 Euro erhalten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Insgesamt zahlt der Dax -Konzern 150 Millionen Euro an knapp 220 000 Mitarbeiter weltweit. Im vergangenen Jahr standen noch 170 Millionen Euro für 206 000 Mitarbeiter zur Verfügung. Die Beschäftigten hierzulande bekamen damals einen Bonus von 1140 Euro.

    Das Bonusprogramm orientiert sich an der Kapitalrendite im jeweiligen Geschäftsjahr. Continental musste 2018 zwei Gewinnwarnungen herausgegeben. An diesem Donnerstag legt Continental die Bilanz für das vergangene Jahr vor./eks/DP/nas

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  • 25.02.2019 Ericsson stärkt sich für 5G - Übernimmt Kathrein-...

    Ericsson stärkt sich für 5G - Übernimmt Kathrein-Geschäft mit Antennen

    25.02.2019| 10:41:30

    (Ausführliche Fassung)

    ROSENHEIM (awp international) - Das vor rund 100 Jahren gegründete Traditionsunternehmen Kathrein setzt seinen Verkauf wichtiger Firmensparten fort. Das Geschäft mit Antennen und Filtern unter anderem für Mobilfunkstationen solle an den schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson verkauft werden, teilte das Rosenheimer Unternehmen am Montag mit. Der Bereich mit rund 4000 Mitarbeitern an mehr als 20 Standorten weltweit werde voraussichtlich im dritten Quartal 2019 bei Ericsson eingegliedert. Zuvor müssten aber noch die zuständigen Aufsichtsbehörden grünes Licht geben. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

    Kürzlich hatte Kathrein bereits den Bereich Fahrzeugantennen an den Automobilzulieferer Continental verkauft. In der Hand des Unternehmens blieben nun unter anderem noch die Bereiche Rundfunktechnik und Satellitenempfang, sagte eine Sprecherin.

    Über eine engere Partnerschaft oder sogar einen Spartenverkauf an Ericsson war bereits in den vergangen Wochen spekuliert worden. 2018 kam die Kathrein-Sparte nach vorläufigen Berechnungen auf einen Umsatz von 270 Millionen Euro, wobei die Verkäufe an Ericsson nicht mitgerechnet sind.

    Der Netzwerkausrüster Ericsson wappnet sich nach eigenen Angaben durch den Kauf für den Start der neuen 5G-Mobilfunktechnologie. "Mit dem zusätzlichen Fokus auf das Antennen- und Filtergeschäft, das von Kathrein-Fachleuten geleitet wird, werden wir unser Angebot erweitern, um den für die Einführung von 5G erforderlichen Raum an Mobilfunknetzstandorten weiter zu optimieren", sagte Fredrik Jejdling, zuständiger Bereichsleiter bei Ericsson./tav/tos/DP/men

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  • 18.02.2019 Sind EU-Autos für die USA gefährlich? Kritik an T...

    Sind EU-Autos für die USA gefährlich? Kritik an Trumps Zollplänen

    18.02.2019| 11:40:35

    (Neu: Reaktionen Söder, von der Leyen, Zahlen zu deutschen Pkw-Exporten in die USA, weitere Details)

    WASHINGTON (awp international) - Nach Ablauf der Frist für einen offiziellen Bericht zu möglichen Strafzöllen auf europäische Autos wächst die Kritik am Kurs von US-Präsident Donald Trump. Das US-Handelsministerium legte Trump laut übereinstimmenden Medienberichten am Sonntagabend eine Einschätzung dazu vor, ob der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit des Landes beeinträchtigt. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Wochenende kritisiert, das Ministerium sei offensichtlich zu diesem Schluss gekommen, was erschreckend sei.

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rief die Europäische Union im Fall der Fälle zu Gegenmassnahmen auf. Doch es gibt auch Befürchtungen, dass man sich damit nur selber schadet - und China zum Gewinner wird.

    Die Bundesregierung rechnet damit, dass das US-Handelministerium die Einfuhren von Autos und Autoteilen als Gefahr einstuft. Die Frist für die Vorlage des Berichts war am Sonntag abgelaufen. Wann genau die Entscheidung des Ministeriums öffentlich wird, war aber offen. An diesem Montag ist in den USA ein Feiertag. Vertritt das Ressort tatsächlich diese Sicht, könnte Trump binnen 90 Tagen entscheiden, ob er Sonderzölle erheben will. Das Ministerium äusserte sich bislang trotz diverser Anfragen nicht zu der Entscheidung.

    Merkel hatte am Wochenende bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt, die bevorstehende Entscheidung des US-Handelsministeriums sei für Deutschland erschreckend. Sie verstehe nicht, wie die Amerikaner deutsche Autos als Gefahr für die nationale Sicherheit einstufen könnten.

    Ministerpräsident Söder rief die Europäische Union zu Reaktionen auf, falls es tatsächlich zu Sonderzöllen kommen sollte. "Natürlich würde dieser Schritt die deutsche Wirtschaft schwer belasten", sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur in München und betonte: "Die Europäische Union müsste hier dann konsequent reagieren - das ist die Aufgabe der Kommission."

    Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) äusserte sich besorgt und verwies auf das Engagement der Hersteller in den USA. Eine Einstufung solcher Einfuhren als Bedrohung der nationalen Sicherheit in den USA sei nicht nachvollziehbar.

    Zuletzt waren Sonderzölle in Höhe von 25 Prozent im Gespräch. Trump will dadurch das US-Handelsdefizit abbauen und Jobs in den USA schaffen. Doch auch in den USA ist der Plan umstritten und nicht ohne Risiko. Experten warnen, höhere Zölle könnten die Verkaufszahlen in den USA bremsen und damit letztlich auch Jobs gefährden. Die US-Autoteile-Industrie mahnt, Sonderzölle seien eine zusätzliche Belastung für amerikanische Firmen und Verbraucher. Auch aus dem US-Kongress kommt Kritik.

    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ebenfalls Zweifel ob sich die Amerikaner mit den Zöllen einen Gefallen tun. "Denn wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu behalten und sich im Westen beispielsweise gegen China stark zu machen, dann ist das vielleicht der falsche Weg", sagte sie in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen" (Montag).

    Der Bericht aus dem US-Ministerium entscheidet zunächst noch nichts. Trump steht es völlig frei, welchen Weg er einschlagen will. Der luxemburgische Aussenminister Jean Asselborn sagte, Trump habe nun 90 Tage Zeit, "um zu zeigen, dass er doch nicht so in Zölle verknallt ist und überlegt, was die Konsequenzen sein werden".

    Besondere Gefahr durch Sonderzölle droht den deutschen Autobauern. Im vergangenen Jahr lag der Wert allein der Pkw-Exporte aus Deutschland in die USA bei gut 18,6 Milliarden Euro, hiess es vom Statistischen Bundesamt. Sollten die USA die Importzölle dauerhaft um 25 Prozent erhöhen, könnten sich deutsche Autoexporte in die USA langfristig fast halbieren, geht aus Berechnungen des ifo Instituts hervor.

    Den Wert europäischer Auto- und Autoteilexporte in die USA insgesamt hatte die EU-Kommission zuletzt auf mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Die EU hat bereits angekündigt, dass sie auf neue US-Zölle mit Vergeltungszöllen reagieren würde. Denkbar ist demnach, dass im ersten Schritt Ausgleichszölle auf US-Waren im Wert von rund 20 Milliarden Euro verhängt würden.

    Der CDU-Aussenpolitiker Roderich Kiesewetter hält Gegenzölle jedoch für das falsche Signal. Der lachende Dritte könnte China sein, sagte Kiesewetter dem Bayerischen Rundfunk. "Sie müssen ja nur abwarten, wie sich Europäer und Amerikaner schaden."

    Allerdings gibt es auch Handelsstreitigkeiten zwischen Peking und Washington - und die verunsichern die chinesischen Autokäufer. Im vergangenen Jahr waren die Autoverkäufe im Reich der Mitte zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren zurückgegangen. Und auch ins neue Jahr startete der chinesische Automarkt nach Angaben des Branchenverbands PCA (China Passenger Car Association) mit schwächeren Verkäufen./jac/tos/DP/mis

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  • 12.02.2019 Michelin trotz mauer Autokonjunktur optimistisch ...

    Michelin trotz mauer Autokonjunktur optimistisch - Aktie mit Kurssprung

    12.02.2019| 12:12:59

    (Ausführliche Fassung)

    CLERMONT-FERRAND (awp international) - Der französische Reifenhersteller Michelin blickt trotz mauer Aussichten für die Autoindustrie überraschend positiv auf das laufende Jahr. Dank voraussichtlich guter Geschäfte mit Spezial- und Ersatzreifen rechnet der Continental -Rivale 2019 mit einem steigenden operativen Ergebnis vor Sondereffekten, wie das Unternehmen am Montagabend in Clermont-Ferrand mitteilte.

    Der Optimismus des ausscheidenden Chefs Jean-Dominique Senard liess Anleger am Dienstag frohlocken, die Aktie kletterte in Paris um mehr als 10 Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit fast zehn Jahren, womit der Konzern auch den europäischen Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts nach oben zog.

    Andere Autozulieferer in Europa konnten ebenfalls deutlich zulegen, Conti-Aktien lagen gut 3 Prozent im Plus. In der Branche war die Stimmung zuletzt schlecht, Autohersteller und Zulieferer hatten in den vergangenen Monaten reihenweise mit Gewinnwarnungen auf schwächere Aussichten vorbereitet. Zudem machte sich unter Anlegern nun auch wieder vermehrt Hoffnung breit, dass es im Handelsstreit zwischen den USA und China vorwärts geht und wieder Gespräche gesucht werden.

    Im abgelaufenen Jahr hat sich Michelin von den Problemen der Autoindustrie aber kaum bremsen lassen. Der Umsatz kletterte 2018 zwar insgesamt nur leicht auf 22 Milliarden Euro, wurde dabei aber vom starken Euro deutlich geschmälert. Ohne Wechselkursveränderungen hätte der Erlös um 4,1 Prozent zugelegt. Das bereinigte operative Ergebnis blieb mit 2,78 Milliarden Euro nahezu stabil, genauso wie der Gewinn unterm Strich mit 1,66 Milliarden Euro.

    Bei der Erstausstattung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen dürfte das neue Jahr eher einen Rückgang mit sich bringen, hiess es vom Unternehmen. Bei Ersatzreifen rechnen die Franzosen mit einem moderaten Anstieg. Die Märkte für Lkw-Reifen dürften insgesamt stabil bleiben, bei Spezialreifen für Bergbau, Flugzeuge und Zweirädern bleibe der Schwung wohl erhalten.

    Währungen dürften dieses Jahr nach derzeitigem Stand einen leichten Rückenwind für das operative Ergebnis liefern, wohingegen höhere Rohmaterialpreise gegenüber dem Vorjahr aber 100 Millionen Euro kosten sollten.

    Senard wechselt zum französischen Autobauer Renault , da der bisherige Unternehmens-Boss Carlos Ghosn seit Monaten in japanischer Untersuchungshaft sitzt. Ihm werden Verstösse gegen Börsenauflagen vorgeworfen./men/edh/elm/jha/

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  • 27.01.2019 Continental-Chef: Datenverkehr im Auto muss siche...

    Continental-Chef: Datenverkehr im Auto muss sicher sein

    27.01.2019| 14:44:31

    HANNOVER (awp international) - Continental -Chef Elmar Degenhart hat sich für mehr Datenschutz im immer stärker vernetzten Auto ausgesprochen. "Als Voraussetzung für den Datenschutz muss der Datenverkehr des Autos genauso sicher sein wie modernes Online-Banking", sagte der Vorstandschef des Reifenherstellers und Technologieunternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Degenhart forderte, die neuen Industrie-Standards für Cybersecurity schnellstmöglich umzusetzen. Der neue Standard erfasse den Lebenszyklus von Fahrzeugen, beginnend mit der Entwicklung über die Produktion und Software-Aktualisierungen bis hin zur sicheren - und datenschutzgerechten - Ausserbetriebnahme.

    "Datenschutz ist keine Sonderausstattung", betonte Degenhart. Schon in der Entwicklungsphase müssten alle Schnittstellen elektronischer Systeme im Auto abgesichert, Datenflüsse genauestens betrachtet und Kontrollmöglichkeiten der Fahrer ermöglicht werden, sagte Stefan Römmele, Leiter Strategie und Vorentwicklung in Sachen Informationssicherheit und Datenschutz bei Continental.

    Alle Funktionen im Auto müssten kontinuierlich überwacht werden und regelmässig Updates erhalten. Die Lebensdauer der notwendigen Software-Schlüssel sei so kurz gewählt, dass sie in der Zeit ihrer Gültigkeit fälschungssicher seien. Aber: selbst ausgefeilte Sicherheitssysteme garantierten keinen absoluten Schutz, warnte er.

    Der jüngsten Continental-Mobilitätsstudie zufolge ist der Schutz persönlicher Daten den Befragten wichtig. Demnach würde nicht einmal jeder zweite Autofahrer persönliche Fahrdaten beispielsweise mit seiner Versicherung teilen. Für die Studie hatte das Infas-Institut im Auftrag von Conti je rund 1000 Menschen in Deutschland, den USA, Japan und China befragt./tst/DP/nas

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  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 16:01:35

    (neu: Aussagen Conti-Finanzchef, Aktienkurs aktualisiert.)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte der Konzern am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Das angepeilte Margenband sei das wahrscheinlichste Szenario, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer am Montag im Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa. Der Zulieferer rechnet auch im ersten Halbjahr mit einer rückläufigen Entwicklung am Markt. "Die Abrufe im Januar in China waren ganz schwach", sagte Schäfer mit Blick auf die Teile, die die Hersteller bei den Zulieferern für die laufende Produktion ordern. "Und wir rechnen auch mit einem ganz schwachen ersten Quartal in China." Seit der Jahresmitte 2018 war der chinesische Automarkt eingebrochen, weil die Verbraucher im Land sich angesichts des Zollstreits mit Autokäufen zurückhielten.

    Stützmassnahmen aus Peking für den Markt wie in den Flauten vorheriger Jahre kalkuliert Conti nicht ein. "Im Moment sehen wir die nicht", sagte Schäfer. Auf nationaler Ebene habe es unter anderem Gesetzesänderungen gegeben, die eine Senkung der Mehrwertsteuer für Autokäufe erschwerten. Neben einem schwachen China-Geschäft dürften auch der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLTP-Umstellung in Europa den Konzern belasten.

    Beim Umsatz peilt Continental 2019 einen Anstieg auf rund 45 bis 47 Milliarden Euro an. Die relativ grosse Bandbreite von 1,4 bis knapp 6 Prozent Wachstum begründete Schäfer unter anderem auch mit etwas Unsicherheit in der Reifensparte. Das Ersatzreifengeschäft laufe relativ stabil und folge etwa der guten Marktentwicklung in den letzten drei bis vier Jahren. Aber in der Erstausrüstung bestünden angesichts der Produktionsaussichten Unsicherheiten. Zudem hänge der Bereich ContiTech, der unter andere die Industrie mit Kunststoffteilen beliefert, von der konjunkturellen Lage ab.

    Im vergangenen Jahr zog Contis Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen um rund ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis sank dagegen um knapp 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit wurden zumindest die im vergangenen Jahr zweimal reduzierten Ziele erreicht.

    An der Börse sorgten die 2019er-Ziele zunächst für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab in den ersten Minuten des Xetra-Handels bis zu 3,16 Prozent ab, konnte das Minus aber schnell reduzieren und legte am Nachmittag sogar um 0,8 Prozent zu. Der Kurs der im Dax notierten Aktie hatte in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nachgegeben - damit zählt das Papier in diesem Zeitraum zu den grössten Verlierern im deutschen Leitindex.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird - ein schwächeres erstes Halbjahr sollte durch ein besseres zweites ausgeglichen werden.

    Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er.

    Angesichts des gegenüber früheren Planungen geringeren Mengenwachstum von Mitte 2018 bis voraussichtlich Mitte dieses Jahres habe das Unternehmen seine Kostenpositionen angepasst, sagte Schäfer.

    Nach Einschätzung von Lampe-Analyst Christian Ludwig geht Continental dieses Mal mit den Prognosen bewusst vorsichtiger ins neue Jahr, um so die Investoren nicht wieder enttäuschen zu müssen. Vor allem sei die Prognose für die Marge auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Alles in allem werde 2019 erneut ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. Er bestätigte nach den Eckdaten für 2018 und der Prognose für 2019 seine "Hold"-Einstufung und das Kursziel von 140 Euro.

    Conti-Chef Elmar Degenhart bekräftigte trotz des stürmischen Marktumfelds die Pläne für den Börsengang der Antriebstechnik-Sparte. Die angekündigte rechtliche Verselbstständigung sei zum Jahresanfang planmässig vollzogen worden. "Bis Mitte des Jahres soll die neue rechtliche Einheit für einen möglichen Teilbörsengang vorbereitet werden." Die Sparte soll dann auch einen neuen Namen erhalten. Dieser solle in Kürze bekanntgegeben werden, hiess es.

    Schäfer sagte angesichts der Marktschwäche, die Bedingungen und der Zeitpunkt für den Börsengang müssten stimmen. "Wenn das Marktfenster nicht da ist, machen wir das auch nicht", sagte er. "Wir haben nichts zu verschenken." Für den abzugebenden Teil müsse eine vernünftige Bewertung erzielt werden. Sinnvoll sei es in jedem Fall, vorbereitet zu sein und handeln zu können, wenn die Bedingungen stimmten./men/zb/he

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  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 11:06:44

    (Neu: 2018er-Zahlen, aktueller Kurs, Analystenstimme)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde rund 8 und 9 Prozent liegen, teilte der Dax-Konzern am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Beim Umsatz peilt Continental 2019 einen Anstieg auf rund 45 bis 47 Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr zog der Umsatz um rund ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis sank dagegen um knapp 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit wurden zumindest die im vergangenen Jahr zweimal reduzierten Ziele erreicht.

    An der Börse sorgten die 2019er-Ziele zunächst für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab in den ersten Minuten des Xetra-Handels bis zu 3,16 Prozent ab, konnte das Minus aber schnell reduzieren und legte zuletzt sogar leicht um 0,16 Prozent zu. Der Kurs der im Dax notierten Aktie gab in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nach - damit zählt das Papier in diesem Zeitraum zu den grössten Verlierern im deutschen Leitindex.

    "Die rückläufige Marktentwicklung wird sich aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr unverändert fortsetzen", hiess es in der Mitteilung. "Gründe dafür sind vor allem die weiterhin schwache Nachfrage in China, der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLPT-Umstellung in Europa." Hinzu komme die allgemeine Brexit-Unsicherheit, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Im zweiten Halbjahr sollte der Markt dann im Vergleich zur niedrigen Vorjahresbasis anziehen.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird. Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er.

    Nach Einschätzung von Lampe-Analyst Christian Ludwig geht Continental dieses Mal mit den Prognosen bewusst vorsichtiger ins neue Jahr, um so die Investoren nicht wieder enttäuschen zu müssen. Vor allem sei die Prognose für die Marge auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Alles in allem werde 2019 erneut ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. Er bestätigte nach den Eckdaten für 2018 und der Prognose für 2019 seine "Hold"-Einstufung und das Kursziel von 140 Euro.

    Conti-Chef Elmar Degenhart bekräftigte trotz des stürmischen Marktumfelds die Pläne für den Börsengang der Antriebstechnik-Sparte. Die angekündigte rechtliche Verselbstständigung sei zum Jahresanfang planmässig vollzogen worden. "Bis Mitte des Jahres soll die neue rechtliche Einheit für einen möglichen Teilbörsengang vorbereitet werden." Die Sparte soll dann auch einen neuen Namen erhalten. Dieser solle in Kürze bekanntgegeben werden, hiess es./zb/mne/jha/

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  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 09:12:52

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im laufenden Jahr zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Beim Umsatz peilt Continental einen Anstieg auf 45 bis 47 (2018: rund 44,4) Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro. An der Börse sorgten die 2019er-Ziele für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab vor dem Start des Xetra-Handels auf der Handelsplattform Tradegate etwas mehr als drei Prozent auf 122,40 Euro ab und näherte sich damit wieder dem Mehrjahrestief von 118,30 Euro. Der Kurs der Aktie gab in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nach.

    "Die rückläufige Marktentwicklung wird sich aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr unverändert fortsetzen", hiess es in der Mitteilung. "Gründe dafür sind vor allem die weiterhin schwache Nachfrage in China, der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLPT-Umstellung in Europa." Hinzu komme die allgemeine Brexit-Unsicherheit, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Im zweiten Halbjahr sollte der Markt dann im Vergleich zur niedrigen Vorjahresbasis anziehen.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird. Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er./zb/mne/jha/

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  • 14.01.2019 Contintenal geht von weiter sinkender Marge aus

    Contintenal geht von weiter sinkender Marge aus

    14.01.2019| 08:22:03

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im laufenden Jahr zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Hannover mit.

    2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. Beim Umsatz peilt Continental einen Anstieg auf 45 bis 47 (2018: rund 44,4) Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro./zb/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Gummi & Reifen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol CON
Valor 327800
ISIN DE0005439004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -1.18%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -1.25 -0.87%
Perf. 3M +22.10 +18.42%
Perf. laufendes Jahr +22.10 +18.42%
Perf. 52W   -33.75%

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Corporate action

Company Generalversammlung (26.04.2019)
Instrument Barausschüttung (07.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
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LSE Europ M 137.975 -2.73% 29'945 16:30:00
Other OTC Mk 155.5459 -4.86% --- 12:39:58

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 142.10 (21.03.2019)
Vortagestief 140.25 (21.03.2019)
Hoch 1W 145.60 (19.03.2019)
Tief 1W 137.55 (17:40:36)
Hoch 1M 147.75 (01.03.2019)
Tief 1M 137.30 (08.03.2019)
Hoch 3M 147.75 (01.03.2019)
Tief 3M 118.55 (02.01.2019)
Hoch 1J 230.00 (08.05.2018)
Tief 1J 118.55 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG