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Dividende ex Datum 29.04.2019
Zahlbar Datum 02.05.2019
Rendite 3.67%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 200'005'983
Marktkapital in Mio. 25'872.77
Umsatz Vormonat 2'087'649

Aktuelle News

  • 09.05.2019 Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Ge...

    Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Gewinneinbruch

    09.05.2019| 12:29:09

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im ersten Quartal wegen schwacher Nachfrage einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab, wie das Dax -Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte.

    Der Umsatz war wie vom Konzern bereits mitgeteilt um knappe 0,3 Prozent auf 11,05 Milliarden Euro gestiegen. Wenn der Rückenwind vom schwächeren Euro und Zu- wie Verkäufe ausgeklammert würden, wäre der Erlös jedoch um 2 Prozent gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um gut 17 Prozent auf 884 Millionen Euro.

    Im ersten Quartal habe Conti etwas mehr an Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der Bilanz aktiviert, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer im Gespräch der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Entwicklungsausgaben fallen dann im Ergebnis nicht so stark ins Gewicht. Die höheren Aktivierungen seien aber keine grundlegende Tendenz, sagte Schäfer, sondern lägen in den jeweiligen Projekten begründet. Im Gesamtjahr dürfte der Konzern bei den aktivierten Forschungsleistungen ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erreichen. Bei der Mitteilung der Eckdaten hatte das überraschend hohe operative Ergebnis noch für Aufatmen bei Anlegern gesorgt und die Aktie beflügelt.

    Am Donnerstag fielen die Aktien der Hannoveraner bis zum Mittag um 3,6 Prozent. Auch der europäische Branchenindex von Herstellern und Zulieferern lag deutlich im Minus, weil sich hartnäckig die Sorgen halten, dass eine Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China nach wie vor nicht in greifbarer Nähe ist.

    Die Geschäftsentwicklung bei Reifen sei stärker als erwartet gewesen, schrieb JPMorgan-Analyst Jose Asumendi in einer Einschätzung. Schwach seien allerdings die Geschäfte mit der Vernetzung, Steuerung und Bedienung von Fahrzeugen ausgefallen. Die operative Marge ging hier von 8,1 Prozent vor einem Jahr auf nun 5,5 Prozent zurück.

    Schäfer betonte ebenfalls das starke Reifengeschäft. Hier habe der Konzern im Schnitt teurere Reifen verkauft und sich damit gegen höhere Lohnkosten gestemmt. Das Reifengeschäft ist die Ertragsperle bei Conti, im ersten Quartal erzielte das Unternehmen hier eine operative Marge von 15,1 Prozent und damit nur knapp unter dem Vorjahreswert. Aus eigener Kraft stieg der Umsatz in dem Bereich deutlich um fast 4 Prozent, auch dank einer guten Entwicklung mit Nutzfahrzeugreifen.

    Die Entwicklung der freien Zahlungsmittel fiel im ersten Quartal deutlich negativ aus. Unter Herausrechnung von Zukäufen und Effekten aus der Verselbstständigung des Antriebsgeschäfts flossen 579 Millionen Euro ab, im Vorjahreszeitraum lagen sie bei 186 Millionen Euro. Das deutliche Minus liege an höheren Investitionen genauso wie an einem höheren Betriebskapital, sagte Schäfer. In der Branchenflaute kämpfen viele Autohersteller und Zulieferer mit vollen Lagern, was den freien Barmittelzufluss schmälert. Investoren bemessen daran häufig die Finanzkraft eines Unternehmens und seinen Spielraum, Dividenden auszuzahlen.

    Die Prognose für den Free Cashflow behält Conti aber bei, unter Ausklammerung von Zukäufen und der Vitesco-Abspaltung sollen am Jahresende 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro erzielt werden. Die Investitionen in Sachanlagen und Software kletterten in beiden Hauptsparten deutlich um jeweils mehr als ein Drittel. Das sei ein Effekt der geänderten Bilanzierungsregeln, sagte Schäfer. Diese hätten allein zu einem Anstieg um rund 100 Millionen Euro im Quartal geführt.

    Die Jahresprognosen für Umsatz und operative Marge bestätigte das Management um Chef Elmar Degenhart. Der Konzern rechnet insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung des Umfelds. Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen. Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund wie zuvor./men/ari/fba

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  • 09.05.2019 Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Ge...

    Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Gewinneinbruch

    09.05.2019| 08:34:39

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im ersten Quartal wegen der Schwäche der internationalen Märkte einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der Umsatz war wie vom Konzern bereits mitgeteilt um knappe 0,3 Prozent auf 11,05 Milliarden Euro gestiegen. Wenn der Rückenwind vom schwächeren Euro und Zu- wie Verkäufe ausgeklammert würden, wäre der Erlös jedoch um 2 Prozent gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um gut 17 Prozent auf 884 Millionen Euro.

    Die Prognose bestätigte das Management um Chef Elmar Degenhart. Der Konzern rechnet insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung des Umfelds. Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen. Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund wie zuvor./men/mis

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  • 26.04.2019 Continental-Chef: Konzentration nur auf Batterie-...

    Continental-Chef: Konzentration nur auf Batterie-Antrieb ist riskant

    26.04.2019| 10:53:28

    HANNOVER (awp international) - Continental -Chef Elmar Degenhart hat davor gewarnt, ausschliesslich auf batteriebetriebene E-Autos zu setzen. Das sei ein hohes Risiko, betonte er am Freitag auf der Hauptversammlung des Automobilzulieferers und Reifenherstellers. Für kleinere und leichte Fahrzeuge sei der batterieelektrische Antrieb "wahrscheinlich" die beste Wahl - vor allem beim Einsatz in der Stadt. Bei grösseren und schweren Fahrzeugen auf der Langstrecke komme die Brennstoffzelle ins Spiel. Kürzlich hatte VW -Konzernchef Herbert Diess gesagt, der Batterieantrieb sei auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit, den CO2-Ausstoss im Strassenverkehr zu senken.

    Die für den Teilbörsengang ab 2020 vorgesehene Antriebssparte Vitesco habe 2018 Aufträge über zirka 11 Milliarden Euro erhalten - davon rund zwei Milliarden Euro rund um E-Mobilität. Nach Degenharts Einschätzung dürfte nach 2030 die letzte Generation von Benzin- und Dieselmotoren an den Start gehen, nach 2040 dürfe deren Verkauf enden und ab 2050 seien "Strassen und Städte idealerweise frei von CO2-Emissionen".

    Künftig trieben zudem Systeme für assistiertes und für teilweise automatisiertes Fahren das Wachstum an. Dafür habe Continental in den vergangenen beiden Jahren Aufträge von durchschnittlich rund 3 Milliarden Euro erhalten. Degenhart machte klar, dass die Autoindustrie zu wenig Erfahrung mit Software habe. Schon heute bestehe die Software im Auto aus mehr als 100 Millionen programmierten Code-Zeilen - in den nächsten sechs bis sieben Jahren werde sich die Zahl verzehnfachen./tst/DP/men

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  • 26.04.2019 Continental verschiebt Teilbörsengang der Antrieb...

    Continental verschiebt Teilbörsengang der Antriebssparte

    26.04.2019| 08:50:41

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental verschiebt den für die zweite Jahreshälfte 2019 anvisierten Teilbörsengang seiner Antriebssparte auf 2020. Die Vorbereitungen sollten voraussichtlich gegen Ende des zweiten Halbjahres 2019 abgeschlossen sein, teilte das Dax-Unternehmen am Freitag in Hannover mit. Je nach Marktlage sei ab 2020 mit dem Teilbörsengang der Vitesco genannten Sparte zu rechnen. Continental will die Mehrheit an der Sparte behalten, die auch Elektroantriebe umfasst. In der komplett beim Konzern verbleibenden Autozuliefersparte konzentriert sich Conti vor allem auf Elektronik, Sensorik und Software.

    Wegen der Schwäche auf den Automärkten erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Quartal operativ deutlich weniger als vor einem Jahr. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach in dem Zeitraum um 17,1 Prozent auf 884,2 Millionen Euro ein. Damit schnitt Conti aber besser ab als von Analysten zuvor im Schnitt befürchtet. Der Umsatz lag mit rund 11,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die Aktie lag vorsbörslich auf der Handelsplattform Tradegate 2,1 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Donnerstag.

    Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart sprach von einem "soliden" Ergebnis - da die weltweite Autoproduktion zu Beginn des Jahres wie erwartet stark gesunken sei. Vorläufigen Daten zufolge sei die Autoproduktion in den ersten drei Monaten auf Jahressicht um über 6 Prozent gesunken. Continental rechnet weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds erst in der zweiten Jahreshälfte, an der eigenen Prognose hält Conti fest./tst/men

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  • 26.04.2019 Continental mit überraschend viel Ergebnis in sch...

    Continental mit überraschend viel Ergebnis in schwachem Umfeld

    26.04.2019| 08:32:37

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer Continental hat in einem schwachen Marktumfeld im ersten Quartal im Tagesgeschäft überraschend viel verdient. Zwar ging das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Jahresvergleich um 17,1 Prozent auf 884,2 Millionen Euro zurück, wie der Dax -Konzern am Freitag vor der Hauptversammlung in Hannover mitteilte. Analysten hatten zuvor lediglich mit einem Wert knapp über 800 Millionen Euro gerechnet.

    Die operative Marge ging um 1,6 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zurück. Der Umsatz lag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 11,05 Milliarden Euro ebenfalls leicht besser als gedacht.

    "Die weltweite Autoproduktion ist zu Beginn des Jahres wie erwartet stark zurückgegangen", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart laut Mitteilung. Umso erfreulicher sei das solide Ergebnis. Continental rechnet weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds erst in der zweiten Jahreshälfte, an der eigenen Prognose hält Conti fest./men/jha/

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  • 26.04.2019 Continental will Antriebssparte erst 2020 an die ...

    Continental will Antriebssparte erst 2020 an die Börse bringen

    26.04.2019| 08:32:23

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental wird den geplanten Teilbörsengang seiner Antriebssparte voraussichtlich erst im kommenden Jahr vollziehen. Startklar sei das Vorhaben voraussichtlich bis Ende des zweiten Halbjahrs 2019, der Handelsstart aber erst ab 2020 möglich, teilte der Dax-Konzern am Freitag vor der Hauptversammlung in Hannover mit.

    Bisher hatte Conti einen Börsengang des auf den Namen Vitesco getauften Geschäfts, im zweiten Halbjahr dieses Jahres in Aussicht gestellt. Zu der Sparte gehört auch das Geschäft mit Elektromotoren. In der komplett beim Konzern verbleibenden Autozuliefersparte konzentriert sich Conti vor allem auf Elektronik, Sensorik und Software./men/jha/

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  • 24.04.2019 Reifenhersteller Michelin mit zweistelligem Umsat...

    Reifenhersteller Michelin mit zweistelligem Umsatzplus zum Jahresstart

    24.04.2019| 18:48:07

    CLERMONT-FERRAND (awp international) - Der französische Reifenhersteller Michelin hat im ersten Quartal einen kräftigen Umsatzsprung verbucht. Die Erlöse stiegen um 11,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Continental am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen lag das Plus bei 9,3 Prozent.

    Bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen gab es nur einen Mini-Zuwachs, während die Erlöse bei LKW-Reifen um 5,3 Prozent zulegten. Dank Zukäufen verbuchte Michelin bei Spezialreifen für Bergbau, Flugzeuge und Zweiräder einen Sprung um knapp 53 Prozent. Den Ausblick für den weiteren Jahresverlauf bestätigte der Konzern./stk/he

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  • 04.04.2019 Reifenhersteller Michelin kündigt Aktienrückkauf ...

    Reifenhersteller Michelin kündigt Aktienrückkauf an - Ziele 2020 bestätigt

    04.04.2019| 16:35:20

    CLERMONT-FERRAND (awp international) - Der französische Reifenhersteller Michelin hat seinen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 bestätigt. Ausserdem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm von 2019 bis 2023 in Höhe von 500 Millionen Euro, wie es am Donnerstag in Clermont-Ferrand mitteilte. An der Börse legte die Aktie am Nachmittag um 0,4 Prozent zu./elm/he

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  • 01.04.2019 Talfahrt beendet: T-Systems mit mehr Aufträgen un...

    Talfahrt beendet: T-Systems mit mehr Aufträgen und stabilem Umsatz

    01.04.2019| 17:14:07

    HANNOVER (awp international) - Das langjährige Sorgenkind der Deutschen Telekom, der IT-Anbieter T-Systems, sieht sich nach einer langen Durststrecke samt Personalabbau wieder auf Wachstumskurs. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Transformationsprozesses", sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh am Montag auf der Hannover Messe und zeigte sich überzeugt, dass es künftig weiter aufwärts gehe. Bis 2020 solle 50 Prozent des Wachstums aus neuen Geschäftsfeldern kommen. 2018 konnte der Unternehmensbereich mit weltweit rund 38 000 Mitarbeitern den Angaben zufolge ein Auftragsplus von 30 Prozent verbuchen - der Vergleichswert war wegen der vorangegangenen Talfahrt aber niedrig.

    Beim Umsatz konnte der Manager immerhin ein Mini-Plus von 0,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro vorweisen - der erste Zuwachs seit fünf Jahren, wie Al-Saleh sagte. T-Systems mit Sitz in Frankfurt hatte im vergangenen Jahr angekündigt, weltweit rund 10 000 Stellen zu streichen, davon 5600 in Deutschland. Grund: Überkapazitäten am Markt und harter Wettbewerb, der auskömmliche Preise erschwert. Die dunklen Wolken über der Firma verziehen sich nun aber allmählich, wie der Manager am Montag in Hannover klarmachte.

    In Hannover verwies die Telekom am Montag auf einige Projekte mit grossen Partnern, die den Konzern als digitalen Pionier auszeichnen sollen. Gemeinsam mit Argus Cyber Security, einer Tochter des Automobilzulieferers Continental , entwickelt der Konzern zum Beispiel ein Operations-Zentrum, das die Sicherheit autonom fahrender Fahrzeuge gewährleisten soll.

    Mit dem schwedischen Autobauer Volvo kooperiert die Deutsche Telekom bei einer Lösung zum Schutz vor Drohnen-Angriffen. Boehringer Ingelheim nutze ebenfalls die Telekom-Lösung als Drohnenschutz, bei der das Gelände des Pharmaunternehmens mit Radio-Frequenz-Sensoren ausgestattet wurde. Der darauf aufgebaute Schutzschild erkenne Drohnen in Echtzeit, fängt sie ab und sichert zudem Beweise für eine spätere Strafverfolgung./gri/DP/stk

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  • 07.03.2019 Conti mit mauem Start ins Jahr - Dividende erhöht

    Conti mit mauem Start ins Jahr - Dividende erhöht

    07.03.2019| 15:56:50

    (Zusammenfassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental sieht angesichts schwacher Märkte in diesem Jahr weiter eine Durststrecke auf sich zukommen. Auch der Start ins neue Jahr sei verhalten ausgefallen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Hannover mit. Sorgen macht dem Unternehmen vor allem der Einbruch des chinesischen Automarktes, aber auch die Handelskonflikte belasten die Stimmung. Eine unerwartet gestiegene Dividende soll die Aktionäre heiter stimmen.

    Die Ausschüttung soll trotz eines leichten Gewinnrückgangs um 25 Cent auf 4,75 Euro je Aktie steigen. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel trotz der deutlich schwächer laufenden Geschäfte im vergangenen Jahr lediglich um knapp 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Conti zahlte 2018 vor allem deutlich weniger Steuern, auch schlugen im Zinsergebnis nicht mehr so viele Währungseffekte negativ zu Buche.

    Mit der Ausschüttung an die Anleger geht Conti erneut etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier bisher gut ein Sechstel zugelegt. Am Donnerstag lag die Conti-Aktie mit der europaweit schwachen Branche 1,3 Prozent im Minus.

    Auch das aktuelle Jahr ist laut Conti verhalten angelaufen. Die weltweite Autoproduktion werde im ersten Halbjahr wahrscheinlich unter dem Wert des Vorjahres liegen, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer. Erst im zweiten Halbjahr sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem leichten Plus zu rechnen. Weil die Märkte in der zweiten Jahreshälfte 2018 aber so deutlich abgesackt waren, werde damit aber in China und Europa noch nicht wieder das Niveau von 2017 erreicht, sagte Schäfer.

    "Als Risikofaktoren sehen wir die unklaren Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung in China, die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und Europa", sagte Schäfer. Die weiter unklaren Bedingungen des Brexit kämen noch hinzu. In Grossbritannien macht Conti jedoch nur weniger als 5 Prozent seiner Geschäfte - trotzdem hat das Unternehmen vorsorglich seine Lagerbestände erhöht, um Engpässe abzufedern.

    In China dämpft der Zollstreit mit den USA seit Monaten die Kauflust der Autofahrer. Im ersten Quartal 2019 dürfte der Produktionsrückgang in dem Land rund 11 Prozent betragen, im zweiten Jahresviertel 8 Prozent, sagte Schäfer.

    Dementsprechend vorsichtig geht Conti auch weiter beim bestätigten Ausblick zu Werke. Dass der Konzern währungsbereinigt von 45 bis 47 Milliarden Euro Umsatz ausgeht und zwischen 8 bis 9 Prozent operative Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern erwartet, war bereits bekannt. Die Marge in der Reifensparte dürfte ebenso wie in der Autozuliefersparte zurückgehen, hiess es nun. Mit Reifen und Kunststoff macht Conti den Löwenanteil des Gewinns.

    Der Umsatz war im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Der Konzern schaut stärker auf die Kosten an einzelnen Standorten und ist wählerischer, in welchen Bereichen neue Mitarbeiter eingestellt werden.

    Die Finanzlage erlaube es dem Konzern, mühelos Zukäufe von bis zu 5 Milliarden Euro zu stemmen, sagte Schäfer. Die Vorbereitungen für den in der zweiten Jahreshälfte angepeilten möglichen Börsengang der Antriebssparte, die unter dem Namen Vitesco firmiert, liefen planmässig, so das Unternehmen.

    Das Antriebsgeschäft hat im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von 11,4 Milliarden Euro eingesammelt und damit 2 Milliarden weniger als ein Jahr zuvor. Die Elektrokomponenten drücken zudem noch spürbar auf den Gewinn in dem Bereich.

    Dank dem möglichen Geld aus einem Teilbörsengang will Conti auch mehr in Zukunftsbereiche wie die Softwareentwicklung investieren. Bis 2022 soll die Zahl der Softwareexperten im Konzern von derzeit 19 000 auf 25 000 ansteigen. Angesichts mangelnder Fachkräfte in Europa will Vorstandschef Elmar Degenhart die Entwicklungskapazitäten vor allem ausserhalb Europas aufbauen. Insgesamt hatte Conti zuletzt weltweit gut 243 000 Mitarbeiter.

    2019 rechnet Conti damit, dass der Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen die Marke von 2 Milliarden Euro knackt. Zukunftstechnik wie Software, Sensorik und andere Elektronik gehört weiter zur Autozuliefersparte, aus der die Antriebe herausgelöst wurden. Insgesamt lag der Auftragseingang in der Autozuliefersparte bei rund 40 Milliarden Euro./men/elm/fba

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  • 07.03.2019 Conti erhöht Dividende nach schwachem Jahr - Maue...

    Conti erhöht Dividende nach schwachem Jahr - Mauer Start 2019

    07.03.2019| 11:08:59

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will die Aktionäre angesichts schwacher Automärkte mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Ausschüttung soll trotz eines leichten Gewinnrückgangs um 25 Cent auf 4,75 Euro je Aktie steigen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten sich nur eine stabile Dividende ausgerechnet. Auch im neuen Jahr laufen die Geschäft derzeit eher mau. Konzernchef Elmar Degenhart nimmt nun vor allem die Zukunftsfelder in den Blick - und den anvisierten Teilbörsengang der Antriebssparte.

    Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel trotz der deutlich schwächer laufenden Geschäfte im vergangenen Jahr lediglich um knapp 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Conti baut seit langem Schulden ab und senkt damit die Zinskosten, zahlte 2018 aber auch deutlich weniger Steuern als zuvor. Auch schlugen im Zinsergebnis nicht mehr so viele Währungseffekte negativ zu Buche.

    Mit der erhöhten Ausschüttung an die Anleger geht Conti erneut etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Damit trage man auch der Gesamtwertentwicklung des Unternehmens Rechnung, hiess es. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier dagegen bisher gut ein Sechstel zugelegt. Am Donnerstag lag die Conti-Aktie mit der schwachen Branche 1,3 Prozent im Minus.

    Auch das aktuelle Jahr ist laut Conti verhalten angelaufen. Die weltweite Autoproduktion werde im ersten Halbjahr wahrscheinlich unter dem Wert des Vorjahres liegen, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer. Erst im zweiten Halbjahr sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem leichten Plus zu rechnen. "Als Risikofaktoren sehen wir die unklaren Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung in China, die Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und Europa", sagte Schäfer. Die weiter unklaren Bedingungen des Brexit kämen noch hinzu.

    In Europa verschärfte die Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfstandards WLTP im vergangenen Herbst die Marktschwäche, in China dämpft der Zollstreit mit den USA seit Monaten die Kauflust der Autofahrer. Die gesamte Branche von Herstellern und Zulieferern bekommt derzeit die Flaute zu spüren.

    Zahlen zum Tagesgeschäft im vergangenen Jahr hatte Conti bereits mitgeteilt. Der Umsatz war vom stärkeren Euro gebremst um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Die Verschuldung fährt Conti bereits seit längerem zurück und hat daher nicht mehr so hohe Zinsaufwendungen zu schultern. Die Finanzlage erlaube es dem Konzern, Zukäufe von bis zu 5 Milliarden Euro zu stemmen, sagte Schäfer.

    Die Vorbereitungen für den in der zweiten Jahreshälfte angepeilten möglichen Börsengang der Antriebssparte, die unter dem Namen Vitesco firmiert, liefen planmässig, so das Unternehmen. "In einem disruptiven Marktumfeld wollen wir mehr unternehmerische Handlungsfreiheit ermöglichen", sagte Degenhart. Das Antriebsgeschäft habe im vergangenen Jahr Aufträge in Höhe von rund 11 Milliarden Euro eingesammelt, 2 Milliarden für Elektromotoren und -Antriebssysteme. Allerdings drücken die Elektrokomponenten noch spürbar auf den Gewinn in dem Bereich.

    Mit dem möglichen Geld aus einem Teilbörsengang will Conti auch mehr in Zuunftsbereiche wie die Softwareentwicklung investieren. Bis 2022 soll die Zahl der Softwareexperten im Konzern von derzeit 19 000 auf 25 000 ansteigen. Insgesamt hatte Conti zuletzt weltweit gut 243 000 Mitarbeiter. 2019 rechnet Conti damit, dass der Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen die Marke von 2 Milliarden Euro knackt. Zukunftstechnik wie Software, Sensorik und andere Elektronik gehört weiter zur Autozuliefersparte, aus der die Antriebe herausgelöst wurden. Insgesamt lag der Auftragseingang in der Autozuliefersparte bei rund 40 Milliarden Euro./men/nas/zb

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  • 07.03.2019 Continental erhöht nach schwachem Jahr Dividende ...

    Continental erhöht nach schwachem Jahr Dividende kräftig - Gewinnrückgang

    07.03.2019| 09:48:34

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will die Aktionäre nach einem schwachen Jahr mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Ausschüttung soll je Aktie um 25 Cent auf 4,75 Euro steigen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten eine stabile Dividende erwartet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel um knapp 3 Prozent auf 2,90 Milliarden Euro.

    Mit der Ausschüttung geht Conti etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Damit trage man auch der Gesamtwertentwicklung des Unternehmens Rechnung, hiess es vom Unternehmen. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier dagegen bisher knapp 20 Prozent zugelegt.

    Zahlen zum Tagesgeschäft hatte Conti bereits mitgeteilt. Der Umsatz war vom starken Euro gebremst um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Die Verschuldung fährt Conti bereits seit längerem zurück und hat daher nicht mehr so hohe Zinsaufwendungen zu schultern./men/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Gummi & Reifen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol CON
Valor 327800
ISIN DE0005439004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -4.65%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -26.98 -17.26%
Perf. 3M -14.05 -9.80%
Perf. laufendes Jahr +9.30 +7.75%
Perf. 52W   -42.25%

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Corporate action

Company Generalversammlung (26.04.2019)
Instrument Barausschüttung (07.03.2019)

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Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 129.04 -0.20% 621'324 17.05.2019
LSE Europ M 128.78 -0.71% 30'939 17.05.2019
SIX SX 143.72 --- --- 15.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 131.70 (16.05.2019)
Vortagestief 128.50 (16.05.2019)
Hoch 1W 141.90 (09.05.2019)
Tief 1W 126.20 (15.05.2019)
Hoch 1M 156.98 (23.04.2019)
Tief 1M 126.20 (15.05.2019)
Hoch 3M 157.28 (17.04.2019)
Tief 3M 126.20 (15.05.2019)
Hoch 1J 227.20 (18.05.2018)
Tief 1J 118.55 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG