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Dividende 4.5
Dividende ex Datum 30.04.2018
Zahlbar Datum 03.05.2018
Rendite 3.33%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 200'005'983
Marktkapital in Mio. 26'990.81
Umsatz Vormonat 2'806'586

Aktuelle News

  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 16:01:35

    (neu: Aussagen Conti-Finanzchef, Aktienkurs aktualisiert.)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte der Konzern am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Das angepeilte Margenband sei das wahrscheinlichste Szenario, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer am Montag im Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa. Der Zulieferer rechnet auch im ersten Halbjahr mit einer rückläufigen Entwicklung am Markt. "Die Abrufe im Januar in China waren ganz schwach", sagte Schäfer mit Blick auf die Teile, die die Hersteller bei den Zulieferern für die laufende Produktion ordern. "Und wir rechnen auch mit einem ganz schwachen ersten Quartal in China." Seit der Jahresmitte 2018 war der chinesische Automarkt eingebrochen, weil die Verbraucher im Land sich angesichts des Zollstreits mit Autokäufen zurückhielten.

    Stützmassnahmen aus Peking für den Markt wie in den Flauten vorheriger Jahre kalkuliert Conti nicht ein. "Im Moment sehen wir die nicht", sagte Schäfer. Auf nationaler Ebene habe es unter anderem Gesetzesänderungen gegeben, die eine Senkung der Mehrwertsteuer für Autokäufe erschwerten. Neben einem schwachen China-Geschäft dürften auch der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLTP-Umstellung in Europa den Konzern belasten.

    Beim Umsatz peilt Continental 2019 einen Anstieg auf rund 45 bis 47 Milliarden Euro an. Die relativ grosse Bandbreite von 1,4 bis knapp 6 Prozent Wachstum begründete Schäfer unter anderem auch mit etwas Unsicherheit in der Reifensparte. Das Ersatzreifengeschäft laufe relativ stabil und folge etwa der guten Marktentwicklung in den letzten drei bis vier Jahren. Aber in der Erstausrüstung bestünden angesichts der Produktionsaussichten Unsicherheiten. Zudem hänge der Bereich ContiTech, der unter andere die Industrie mit Kunststoffteilen beliefert, von der konjunkturellen Lage ab.

    Im vergangenen Jahr zog Contis Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen um rund ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis sank dagegen um knapp 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit wurden zumindest die im vergangenen Jahr zweimal reduzierten Ziele erreicht.

    An der Börse sorgten die 2019er-Ziele zunächst für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab in den ersten Minuten des Xetra-Handels bis zu 3,16 Prozent ab, konnte das Minus aber schnell reduzieren und legte am Nachmittag sogar um 0,8 Prozent zu. Der Kurs der im Dax notierten Aktie hatte in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nachgegeben - damit zählt das Papier in diesem Zeitraum zu den grössten Verlierern im deutschen Leitindex.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird - ein schwächeres erstes Halbjahr sollte durch ein besseres zweites ausgeglichen werden.

    Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er.

    Angesichts des gegenüber früheren Planungen geringeren Mengenwachstum von Mitte 2018 bis voraussichtlich Mitte dieses Jahres habe das Unternehmen seine Kostenpositionen angepasst, sagte Schäfer.

    Nach Einschätzung von Lampe-Analyst Christian Ludwig geht Continental dieses Mal mit den Prognosen bewusst vorsichtiger ins neue Jahr, um so die Investoren nicht wieder enttäuschen zu müssen. Vor allem sei die Prognose für die Marge auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Alles in allem werde 2019 erneut ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. Er bestätigte nach den Eckdaten für 2018 und der Prognose für 2019 seine "Hold"-Einstufung und das Kursziel von 140 Euro.

    Conti-Chef Elmar Degenhart bekräftigte trotz des stürmischen Marktumfelds die Pläne für den Börsengang der Antriebstechnik-Sparte. Die angekündigte rechtliche Verselbstständigung sei zum Jahresanfang planmässig vollzogen worden. "Bis Mitte des Jahres soll die neue rechtliche Einheit für einen möglichen Teilbörsengang vorbereitet werden." Die Sparte soll dann auch einen neuen Namen erhalten. Dieser solle in Kürze bekanntgegeben werden, hiess es.

    Schäfer sagte angesichts der Marktschwäche, die Bedingungen und der Zeitpunkt für den Börsengang müssten stimmen. "Wenn das Marktfenster nicht da ist, machen wir das auch nicht", sagte er. "Wir haben nichts zu verschenken." Für den abzugebenden Teil müsse eine vernünftige Bewertung erzielt werden. Sinnvoll sei es in jedem Fall, vorbereitet zu sein und handeln zu können, wenn die Bedingungen stimmten./men/zb/he

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  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 11:06:44

    (Neu: 2018er-Zahlen, aktueller Kurs, Analystenstimme)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde rund 8 und 9 Prozent liegen, teilte der Dax-Konzern am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Beim Umsatz peilt Continental 2019 einen Anstieg auf rund 45 bis 47 Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr zog der Umsatz um rund ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis sank dagegen um knapp 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit wurden zumindest die im vergangenen Jahr zweimal reduzierten Ziele erreicht.

    An der Börse sorgten die 2019er-Ziele zunächst für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab in den ersten Minuten des Xetra-Handels bis zu 3,16 Prozent ab, konnte das Minus aber schnell reduzieren und legte zuletzt sogar leicht um 0,16 Prozent zu. Der Kurs der im Dax notierten Aktie gab in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nach - damit zählt das Papier in diesem Zeitraum zu den grössten Verlierern im deutschen Leitindex.

    "Die rückläufige Marktentwicklung wird sich aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr unverändert fortsetzen", hiess es in der Mitteilung. "Gründe dafür sind vor allem die weiterhin schwache Nachfrage in China, der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLPT-Umstellung in Europa." Hinzu komme die allgemeine Brexit-Unsicherheit, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Im zweiten Halbjahr sollte der Markt dann im Vergleich zur niedrigen Vorjahresbasis anziehen.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird. Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er.

    Nach Einschätzung von Lampe-Analyst Christian Ludwig geht Continental dieses Mal mit den Prognosen bewusst vorsichtiger ins neue Jahr, um so die Investoren nicht wieder enttäuschen zu müssen. Vor allem sei die Prognose für die Marge auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Alles in allem werde 2019 erneut ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. Er bestätigte nach den Eckdaten für 2018 und der Prognose für 2019 seine "Hold"-Einstufung und das Kursziel von 140 Euro.

    Conti-Chef Elmar Degenhart bekräftigte trotz des stürmischen Marktumfelds die Pläne für den Börsengang der Antriebstechnik-Sparte. Die angekündigte rechtliche Verselbstständigung sei zum Jahresanfang planmässig vollzogen worden. "Bis Mitte des Jahres soll die neue rechtliche Einheit für einen möglichen Teilbörsengang vorbereitet werden." Die Sparte soll dann auch einen neuen Namen erhalten. Dieser solle in Kürze bekanntgegeben werden, hiess es./zb/mne/jha/

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  • 14.01.2019 Continental ringt mit schwachen Automärkten - Wei...

    Continental ringt mit schwachen Automärkten - Weiter sinkende Marge

    14.01.2019| 09:12:52

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im laufenden Jahr zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Hannover mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. 2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent.

    Beim Umsatz peilt Continental einen Anstieg auf 45 bis 47 (2018: rund 44,4) Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro. An der Börse sorgten die 2019er-Ziele für Kursverluste. Die seit einiger Zeit stark unter Druck stehende Aktie gab vor dem Start des Xetra-Handels auf der Handelsplattform Tradegate etwas mehr als drei Prozent auf 122,40 Euro ab und näherte sich damit wieder dem Mehrjahrestief von 118,30 Euro. Der Kurs der Aktie gab in den vergangenen zwölf Monaten fast um die Hälfte nach.

    "Die rückläufige Marktentwicklung wird sich aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr unverändert fortsetzen", hiess es in der Mitteilung. "Gründe dafür sind vor allem die weiterhin schwache Nachfrage in China, der Handelsstreit zwischen USA und China sowie weiter geringe Abrufzahlen in Folge der WLPT-Umstellung in Europa." Hinzu komme die allgemeine Brexit-Unsicherheit, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Im zweiten Halbjahr sollte der Markt dann im Vergleich zur niedrigen Vorjahresbasis anziehen.

    Über das Jahr gesehen geht Schäfer davon aus, dass das Produktionsvolumen von Autos und leichten Nutzfahrzeugen ungefähr auf dem Vorjahresniveau liegen wird. Conti gibt die Prognosen für das laufende Jahr erstmals in Bandbreiten an. Schäfer begründete dies mit dem zunehmend volatilen Marktumfeld. "In Phasen solch tiefgreifenden, technologischen Wandels in der Automobilindustrie wie derzeit und eines zunehmend mehrdeutigen, unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes suggerieren punktgenaue Prognosen eine Genauigkeit, die sie schlicht nicht mehr haben können", sagte er./zb/mne/jha/

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  • 14.01.2019 Contintenal geht von weiter sinkender Marge aus

    Contintenal geht von weiter sinkender Marge aus

    14.01.2019| 08:22:03

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im laufenden Jahr zwischen 8 und 9 Prozent liegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Hannover mit.

    2018 fiel die Marge auf zirka 9,2 (2017: 10,8) Prozent. Von Bloomberg befragte Experten hatten bisher für das laufende Jahr eine Marge von zirka 9,2 Prozent auf dem Zettel. Beim Umsatz peilt Continental einen Anstieg auf 45 bis 47 (2018: rund 44,4) Milliarden Euro an. Hier liegt die durchschnittliche Expertenprognose bisher bei etwas mehr als 46 Milliarden Euro./zb/jha/

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  • 18.12.2018 VW-Tochter IAV schliesst 'Dieselgate'-Millionenve...

    VW-Tochter IAV schliesst 'Dieselgate'-Millionenvergleich in USA

    18.12.2018| 18:36:46

    WASHINGTON/BERLIN (awp international) - Volkswagens Tochterfirma IAV hat sich mit den US-Behörden im Abgasskandal auf einen Vergleich geeinigt. Der Berliner Automobildienstleister habe ein Schuldeingeständnis abgegeben und eine Bussgeldzahlung von 35 Millionen US-Dollar (knapp 31 Mio Euro) akzeptiert, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit. Zudem habe IAV einer zweijährigen Bewährungsfrist zugestimmt, während der das Unternehmen sich von einem unabhängigen Prüfer beaufsichtigen lassen muss.

    "Das heutige Schuldbekenntnis zeigt, dass dieses Komplott zum Umgehen von Abgastests und zum Betrügen der amerikanischen Öffentlichkeit und Regierung weit über Volkswagen hinausging", sagte John P. Cronan, stellvertretender Generalstaatsanwalt der strafrechtlichen Abteilung des Justizministeriums. Die Ermittlungen im Abgasskandal dauerten an. Der Vergleich muss noch vom zuständigen US-Gericht in Michigan gebilligt werden. IAV soll dort bei einer Anhörung am 18. Januar das Geständnis abgeben.

    "Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und sehen in der Beilegung einen wichtigen Schritt nach vorne", teilte IAV-Geschäftsführer Kai-Stefan Linnenkohl mit. Das Fehlverhalten sei nicht Ausdruck dessen, wofür IAV heute stehe. "Wir setzen uns nachdrücklich für eine von Rechtschaffenheit, Integrität und Verantwortungsbewusstsein geprägte Unternehmenskultur ein und wollen für unsere Kunden und die Automobilindustrie ein verlässlicher Partner sein."

    Die US-Ermittler warfen IAV vor, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoss gegen Umweltgesetze gewesen zu sein. Schon 2006 hätten Ingenieure der Firma gemeinsam mit VW -Kollegen begonnen, an einer Abgastechnik zu tüfteln, mit der später bei Emissionstests getrickst und der wahre Schadstoffausstoss zahlreicher Dieselwagen verschleiert wurde. Einem IAV-Manager sei spätestens seit 2008 klar gewesen, dass es um Manipulations-Software ("Defeat Devices") ging - dennoch habe man beim Komplott weiter mitgemacht, heisst es in Gerichtsdokumenten.

    IAV spielte im Abgasskandal des Mutterkonzerns VW, der 50 Prozent an der Firma hält, den US-Behörden nach aber nur eine "geringfügige Rolle". So fällt die Summe, mit der IAV die Ermittlungen beilegt, gemessen am Jahresumsatz von zuletzt knapp 800 Millionen Euro letztlich auch relativ überschaubar aus. Zum Vergleich: Der VW-Konzern hat als Hauptschuldiger schon mehr als 28 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht. Ein Grund für das geringe Bussgeld war der US-Justiz zufolge jedoch auch, dass ein höherer Betrag für IAV wirtschaftlich möglicherweise nicht zu verkraften gewesen wäre.

    Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden eingeräumt, in grossem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Der Wolfsburger Autokonzern hat die rechtlichen Konsequenzen in Nordamerika weitgehend hinter sich. Es droht aber noch weiterer Ärger etwa in Deutschland, wo unter anderem Anlegerklagen laufen, weil VW die Finanzwelt zu spät über die drohenden Risiken des Skandals informiert haben soll. Der Konzern bestreitet dies.

    IAV beschäftigt nach Angaben von Januar 2018 rund 7000 Mitarbeiter. Auch die deutschen Branchengrössen Continental und Schaeffler sind mit 20 beziehungsweise 10 Prozent an der Firma beteiligt. IAV ist nicht der einzige Zulieferer, der bei der "Dieselgate"-Affäre ins Visier der Ermittler geriet. Auch Bosch hat laut US-Behörden eine Rolle beim Betrug gespielt, der in Amerika rund 600 000 und weltweit etwa elf Millionen Dieselautos des VW-Konzerns betrifft. Bosch zahlte bei einem Vergleich mit US-Sammelklägern 327,5 Millionen Dollar./hbr/DP/nas

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  • 07.12.2018 Continental macht Anlegern bei Dividende Hoffnung

    Continental macht Anlegern bei Dividende Hoffnung

    07.12.2018| 22:06:54

    FRANKFURT (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental macht den Aktionären Hoffnung bei der Dividende. "Natürlich wissen wir, dass die Erwartungen am Kapitalmarkt in einem Umfeld, in dem der Aktienkurs zurückgegangen ist, auf einer stabilen Dividendenzahlung liegen", sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer der "Börsen-Zeitung" (Samstag). Bilanziell sei Continental "sehr gut" aufgestellt. "Wir sind ein Total Return Stock", ergänzte er. Für 2017 hatte Continental je Aktie 4,50 Euro an Dividende ausgeschüttet.

    Der Aktienkurs des Dax -Konzerns war nach zwei Gewinnwarnungen im laufenden Jahr kräftig gesunken. Im vierten Quartal bewege sich der Konzern "im Rahmen der Erwartungen", sagte Schäfer dem Blatt. Das Umsatzziel von rund 44,5 Milliarden werde Continental "aller Voraussicht nach erreichen". Im August hatte Continental die Gewinnprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt, weil es unter anderem in China schwächer läuft als gedacht./jha/

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  • 06.12.2018 Continental eröffnet Versuchslabor für Kautschuk ...

    Continental eröffnet Versuchslabor für Kautschuk aus Löwenzahn

    06.12.2018| 06:34:00

    ANKLAM (awp international) - Der Reifenhersteller Continental gewinnt Kautschuk aus Löwenzahnwurzeln. Am Donnerstag (12.00 Uhr) eröffnet das Unternehmen in Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ein Forschungs- und Versuchslabor zur Extraktion von Kautschuk aus Löwenzahn. Die Technologie haben Wissenschaftler der Universität Münster und des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, Pflanzenzüchter, das Julius-Kühn-Institut Quedlinburg sowie Continental gemeinsam entwickelt. Als Rohstoff dient Russischer Löwenzahn, sagte der Teamleiter der Uni Münster, Dirk Prüfer. Dessen Kautschukgehalt sei wesentlich höher als der des einheimischen Löwenzahns. Landwirte der Umgebung bauen die Pflanze auf etwa 30 Hektar an. Das Anklamer Versuchslabor soll bis zu 20 Mitarbeiter beschäftigen./ubs/DP/jha

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  • 06.12.2018 Studie: Auch 2019 wird starkes Jahr für Börsengänge

    Studie: Auch 2019 wird starkes Jahr für Börsengänge

    06.12.2018| 06:32:00

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem stärksten Jahr für Börsengänge seit der Jahrtausendwende dürften auch 2019 viele Unternehmen in Deutschland den Gang aufs Parkett wagen. Zwar hätten sich die Voraussetzungen mit den stark schwankenden Aktienmärkten eingetrübt, doch die Zahl potenzieller Kandidaten sei gross, heisst es in einer Studie der Hamburger Agentur Kirchhoff Consult, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Rund 15 Erstnotierungen seien im Prime Standard zu erwarten, dem Segment der Deutschen Börse mit den höchsten Transparenzpflichten für Unternehmen. Dazu dürften weitere Neuzugänge im Segment Scale für Wachstumsfirmen kommen.

    "Wir erwarten ein gutes Jahr für Börsengänge", sagte Vorstandschef Klaus Rainer Kirchhoff. Mit Kandidaten wie der VW -Trucksparte Traton, dem Modehändler Takko Fashion und der Continental -Antriebssparte Powertrain sei die Pipeline "prall gefüllt". Dazu kämen Firmen wie der Elektroroller-Hersteller Govecs und der Fachverlag Springer Nature, die ihre Börsengänge 2018 zunächst auf Eis gelegt hatten.

    Das laufende Jahr war laut der Studie das beste für Börsengänge seit 2000, als der Neue Markt boomte. Das Emissionsvolumen stieg 2018 demnach auf 11,6 Milliarden Euro - mehr als viermal so viel wie im Vorjahr (2,8 Mrd Euro). Die Zahl der Erstnotierungen im Prime Standard wuchs laut Kirchhoff auf 16, den höchsten Wert seit dem Jahr 2007, als die globale Finanzkrise ausbrach.

    Dazu gehörten Schwergewichte wie die Siemens -Medizintechnik-Sparte Healthineers und die Deutsche-Bank-Fondstocher DWS , die je mit einem Minderheitsanteil an die Börse kamen. Auch dem Bremsenhersteller Knorr-Bremse gelang 2018 der Sprung aufs Parkett. Die Erstnotiz schafften ferner kleine Firmen wie der E-Batteriehersteller Akasol und zuletzt das Start-up Deutsche Familienversicherung am Dienstag./als/DP/stk

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  • 04.12.2018 Continental eröffnet Versuchslabor zur Kautschukg...

    Continental eröffnet Versuchslabor zur Kautschukgewinnung

    04.12.2018| 17:48:56

    SCHWERIN/ANKLAM (awp international) - Der Reifenhersteller Continental will Kautschuk künftig in Anklam gewinnen. Am Donnerstag wird in der Kleinstadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein Forschungs- und Versuchslabor zur Herstellung von Kautschuk aus Russischem Löwenzahn eröffnet, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. "Künftig soll in dem Labor der Anbau und die Verarbeitung von Russischem Löwenzahn als alternative Rohstoffquelle zum Kautschukbaum in den Tropen erforscht werden", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) im Vorfeld. Er sieht damit den Grundstein für weiteres Wachstum in der Region Vorpommern gelegt.

    Früheren Angaben zufolge investiert der Reifenhersteller rund 35 Millionen Euro in den Aufbau des Standortes. Das "Taraxagum Lab Anklam" (lat. taraxacum - Löwenzahn) soll künftig bis zu 20 Mitarbeiter beschäftigen. Den Russischen Löwenzahn bauen Landwirte der Umgebung an, im vergangenen Jahr auf etwa 30 Hektar./ubs/DP/stw

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  • 02.12.2018 Branchenexperte zur Autokonjunktur: 'Die Party ma...

    Branchenexperte zur Autokonjunktur: 'Die Party macht Pause'

    02.12.2018| 10:07:14

    MÜNCHEN (awp international) - Der Autoindustrie stehen nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zwei schwere Jahre bevor, "mit empfindlichen Rückgängen bei den Gewinnen der Autobauer und Zulieferer". Die Nachfrage in China dürfte auch 2019 weiter kräftig sinken, zugleich müsse die Branche Milliarden in die Elektromobilität investieren. "Die Party macht Pause. Das Autogeschäft wird schwieriger", sagte Dudenhöffer der Deutschen Presse-Agentur.

    Zum ersten Mal seit 1990 seien die Verkaufszahlen in China dieses Jahr gesunken. Grund seien die hohen chinesischen Zölle auf Autoimporte aus den USA, die auch die SUV-Modelle von BMW und Mercedes treffen und zu Preisverschiebungen im Markt führten. Nächstes Jahr dürften in China 1,9 Millionen Neuwagen weniger verkauft werden als 2017, erwartet der Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. In China selbst blieben dann fast 19 Prozent der Produktionskapazitäten ungenutzt. "Das ist ein harter Einschnitt, denn alle Autobauer haben ihre Produktionskapazitäten erweitert."

    Dazu komme noch "ein ganzes Bündel von Problemen", vor allem in Europa: Fahrverbote für Dieselautos und geringeres Wirtschaftswachstum in Deutschland, der Brexit, der steigende Schuldenberg Italiens. In Deutschland, dem viertgrössten Automarkt der Welt, rechnet Dudenhöffer bis 2021 mit sinkenden Verkaufszahlen. Mit 3,26 Millionen Autos dürften sie dann 5 Prozent unter denen des vergangenen Jahres liegen. In den USA dürfte es demnach 2019 eine deutliche Delle geben, danach wieder leicht aufwärts gehen.

    Zugleich muss die Autoindustrie unter dem Druck politischer Vorgaben Milliarden in Elektroautos und in den Umbau der Werke investieren. In China gilt 2019 eine Elektroautoquote von 10 Prozent für Neuwagen. Die EU schreibt von 2021 an einen deutlich niedrigeren CO2-Ausstoss vor - was für die Autobauer wegen der sinkenden Dieselnachfrage immer schwerer zu schaffen ist.

    Der wachsende Druck von zwei Seiten "lässt sich an Gewinnwarnungen und dem Rückgang der Aktienkurse ablesen", sagte Dudenhöffer. Daimler und BMW mussten ihre Prognosen nach unten korrigieren, der Börsenwert des grossen Zulieferers Continental ist seit Jahresbeginn um 41 Prozent eingebrochen./rol/DP/zb

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  • 22.11.2018 Continental ergattert Grossauftrag für elektrisch...

    Continental ergattert Grossauftrag für elektrische Antriebe

    22.11.2018| 10:54:28

    HANNOVER/MÜNCHEN (awp international) - Der Zulieferer Continental hat einen millionenschweren Grossauftrag des Elektroautoherstellers Sono Motors erhalten. Es gehe um den elektrischen Antrieb für das E-Auto Sion, das 2019 in Serie gehen werde, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Den Auftragswert nannte Sono Motors nicht, auch Continental wollte sich dazu nicht äussern. Nach dpa-Informationen handelt es sich um mehrere Hundert Millionen Euro über den Lebenszyklus des Autos. Neben dem Motor liefert Continental mit der Antriebseinheit auch die Leistungselektronik und das Getriebe. Der Sion soll eine Reichweite von rund 250 Kilometern haben.

    Im Frühjahr hatte Sono Motors eine Partnerschaft mit dem Autozulieferer ElringKlinger bei der Batterieentwicklung und -produktion bekanntgegeben. Derzeit lägen rund 8800 Reservierungen für den Sion vor. Sono Motors ist ein 2016 gegründetes Start-up. Die Batterie des geplanten E-Autos Sion soll sowohl über das Stromnetz als auch über Solarzellen an der Karosserie aufgeladen werden können./tst/DP/jha

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  • 21.11.2018 Autozulieferer Continental für Batteriezellfertig...

    Autozulieferer Continental für Batteriezellfertigung weiter skeptisch

    21.11.2018| 12:08:33

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Der Autozulieferer Continental ist beim möglichen Einstieg in die Batteriezellfertigung für Elektroautos weiter vorsichtig. "Wir müssen uns sicher sein, dass wir mit solchen Investitionen in der Lage sind, eine attraktive Rendite darstellen zu können", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart am Dienstagabend vor Journalisten in Frankfurt. Laut Degenhardt braucht es für die derzeit absehbar nötige Fertigungskapazität bis 2025 weltweit Investitionen von 80 Milliarden US-Dollar. Eine der vielen benötigten Gigafabriken für die Zellherstellung koste 3 bis 4 Milliarden Dollar. Falsche Entscheidungen müssten nachfolgende Manager dann nicht nur den Aktionären, sondern auch den Beschäftigten erklären.

    Conti setzt bei der Frage nach eigenen Fabriken vor allem auf Partnerschaften. Erst nach 2020 will der Konzern entscheiden, wie es in der Frage weitergeht. Dann sei auch besser absehbar, ob künftige, deutlich effizientere Technologien wie die Feststoffbatterie der richtige Weg sind, so Degenhart. Timing sei bei der Entscheidung extrem wichtig. "Wer zu früh zu viel investiert, der wird Milliarden verbrennen. Wenn sie den richtigen Zeitpunkt verpassen, dann werden sie den Markt verlieren." Die Abschätzung der damit verbundenen Risiken sei nicht in sechs Monaten zu machen.

    "Wir müssen eine Entscheidung treffen, und die machen wir nicht abhängig von irgendwelchen Fördergeldern", sagte Degenhart. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will den Bau von Batteriezellfabriken in Deutschland bis 2021 mit rund einer Milliarde Euro anschieben. Der Politiker rechnet im ersten Quartal 2019 mit konkreten Investitionsentscheidungen vor allem von Konsortien.

    "In China existiert seit Jahren eine strategische Entscheidung auf politischer Ebene in Peking, dass die Elektromobilität mit Milliarden unterstützt wird", sagte Degenhart. In Europa sei daher derzeit nicht möglich, was in China möglich sei. Angesichts dessen stehe die Industrie hierzulande aber bisher gut da. "Ich glaube, dass sich die deutschen Hersteller und Zulieferer in Bezug auf Elektromobilität bisher ganz intelligent angestellt haben."

    "Der Elektroantrieb ist für uns auch ohne Zelle eine Chance", verwies Degenhart auf gute Möglichkeiten, auch mit Teilen rund um den Elektroantrieb Geschäft zu machen. Die Teileausstattung eines Autos etwa mit Sensoren und Datenleitungen steige in den kommenden Jahren auf rund das Dreifache.

    Conti sieht vor allem auch im Bereich mit Software grosse Umsatzchancen. Der Konzern sei jetzt endgültig an einem Punkt angelangt, wo er auch zum reinen Softwarelieferanten werde, sagte Degenhart. "Wir versuchen seit über zehn Jahren bei den Kunden Akzeptanz dafür zu bekommen, dass wir Software als Produkt vergütet bekommen - jetzt geht es nicht mehr anders", sagte er. "Das heisst, im Zusammenhang insbesondere mit dem Thema automatisiertes Fahren sind wir jetzt soweit, dass wir mit den Kunden ernsthaft über lizenzbasierte Modelle reden."

    Conti beschäftigt nach Angaben von Degenhart derzeit 45 000 Ingenieure, 17 000 davon haben einen Softwarehintergrund. Immer wichtiger werde auch der Markt für Sicherheitssoftware im Auto, die schädliche Angriffe von aussen erkennen und abwehren könne./men/she/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Gummi & Reifen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol CON
Valor 327800
ISIN DE0005439004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.63%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +6.05 +4.96%
Perf. 3M -8.80 -6.43%
Perf. laufendes Jahr +8.05 +6.71%
Perf. 52W   -48.72%

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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (18.10.2018)
Instrument Barausschüttung (08.03.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 134.50 +4.47% 916'730 18.01.2019
LSE Europ M 135.15 +5.15% 99'381 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 129.65 (17.01.2019)
Vortagestief 127.75 (17.01.2019)
Hoch 1W 135.00 (18.01.2019)
Tief 1W 121.90 (14.01.2019)
Hoch 1M 135.00 (18.01.2019)
Tief 1M 118.55 (02.01.2019)
Hoch 3M 152.30 (02.11.2018)
Tief 3M 118.55 (02.01.2019)
Hoch 1J 250.20 (19.01.2018)
Tief 1J 118.55 (02.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG