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Dividende 4.75
Dividende ex Datum 29.04.2019
Zahlbar Datum 02.05.2019
Rendite 4.02%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 200'005'983
Marktkapital in Mio. 23'624.71
Umsatz Vormonat 2'467'327

Aktuelle News

  • 16.07.2019 Renault geht von noch schwächeren Automärkten in ...

    Renault geht von noch schwächeren Automärkten in diesem Jahr aus

    16.07.2019| 11:22:53

    BOULOGNE-BILLANCOURT (awp international) - Der französische Autobauer Renault wird für die weltweiten Automärkte noch etwas pessimistischer. Insgesamt dürfte das Marktvolumen in diesem Jahr um 3 Prozent zurückgehen, sagte Vertriebschef Olivier Murguet am Dienstag vor Journalisten. Zuvor hatte Renault nur mit einem etwa halb so starken Rückgang gerechnet. Der deutsche Zulieferer Continental ging im Mai noch von einem aufs Jahr gesehen stabilen Markt bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen aus, weil sich die Produktion im zweiten Halbjahr stabilisieren sollte. Kürzlich blickte allerdings der Zulieferer Schaeffler schon etwas pessimistischer in die Marktaussichten für das zweite Halbjahr als zuvor.

    Vor allem der Einbruch im chinesischen Markt infolge von Zollstreitigkeiten zwischen den USA und Peking hatte der Branche vor einem Jahr einen Schlag versetzt. Im Juni legten die Absatzzahlen zuletzt nach einem Jahr der Flaute zwar wieder zu - Marktführer Volkswagen zögert aber noch, ob sich im wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autobauer eine nachhaltige Wende bei der Nachfrage abzeichnet. Den Wolfsburgern zufolge trieb auch eine anstehende Änderung bei Emissionsrichtlinien die Verkäufe nach oben.

    Renault selbst verkaufte im ersten Halbjahr mit 1,94 Millionen Fahrzeugen 6,7 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Boulogne-Billancourt mitteilte. Vor allem in Afrika, dem Nahen Osten, Indien und China musste das Unternehmen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen Einbussen hinnehmen. In China hat Renault allerdings kein grosses Standbein. Ein leichtes Plus im sonstigen Europa wog einen Rückgang im Heimatmarkt Frankreich auf. Der Konzern geht für seine eigenen Wagen in Europa 2019 von einem stabilen Geschäft aus - einen sogenannten "harten Brexit" ausgenommen./men/eas/fba

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  • 09.07.2019 Allianz von VW und Ford könnte grösser werden - A...

    Allianz von VW und Ford könnte grösser werden - Aufsichtsrat berät

    09.07.2019| 07:16:24

    WOLFSBURG (awp international) - Der Druck in der Autobranche ist gross. So gross, dass sich auch die grössten Autobauer zu klein fühlen, wenn sie an künftige Probleme der Industrie denken. Volkswagen -Konzernchef Herbert Diess spricht seit gut einem Jahr mit seinem Ford -Kollegen Jim Hackett über mögliche Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern, um die Kosten im Zaum zu halten.

    Herausgekommen ist bislang eine Vereinbarung zur Kooperation bei leichten Nutzfahrzeugen und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro in der Entwicklung zu sparen. Doch wenn sich an diesem Donnerstag (11. Juli) der VW -Aufsichtsrat trifft, dann könnte es noch um deutlich mehr gehen.

    Diess und Hackett haben sich immer die Möglichkeit offengelassen, auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren Kräfte zu bündeln. Beides Felder, die hohe Entwicklungsausgaben erfordern, bei denen aber ungewiss ist, wie sehr sich die Investitionen auszahlen.

    VW-Boss Diess kann Ford die für Elektroantriebe entwickelte Plattform MEB anbieten, eine technische Basis für den Bau von Elektroautos. Der kriselnden Europatochter von Ford fehlt ein solch kompletter Baukasten bisher. Wenn 2021 die verschärften CO2-Abgasregeln in der EU voll greifen, drohen teure Strafzahlungen. Schon zuletzt schrieb Ford Europa hohe Verluste, 12 000 Jobs werden gestrichen, davon 5400 in Deutschland. Diess hingegen hat die VW-Pipeline ordentlich mit reinen Elektromodellen angefüllt, ab dem kommenden Jahr geht es mit dem Golf-ähnlichen ID.3 los.

    Offiziell will ein VW-Sprecher zum Verhandlungsstand nur sagen, dass die Gespräche zwischen den Unternehmen gut laufen. Auch Diess hat das immer wieder betont. Doch offenkundig haben sich die beiden Konzerne mit dem schwierigen Teil ihrer geplanten Allianz aus guten Gründen mehr Zeit gelassen.

    Denn es geht ums Geld: Wie viel ist Ford der MEB wert? Wie teuer käme VW eine Beteiligung an Fords Autonom-Tochter Argo AI - und wollen die Wolfsburger überhaupt einsteigen? Diess will möglichst wenig Kapital zuschiessen, auch weil der Konzern im längst nicht ausgestandenen Dieselskandal die Kassen schonen will. Doch der ehemalige Möbelverkäufer Hackett gilt als harter Verhandler.

    Fraglich ist auch, wie VW Argo in die eigenen Aktivitäten rund ums autonome Fahren bei Audi einbinden will. Die Zusammenarbeit mit dem US-Start-Up Aurora hat Diess jüngst kurzerhand gekappt und so einen Stolperstein für die Allianz mit Ford aus dem Weg geräumt.

    Dem VW-Chef kommt zugute, dass der Hype um das autonome Fahren in den vergangenen Monaten deutlich nachgelassen hat. Vor allem Zulieferer wie Continental warnen vor unausgereiften Systemen, zudem beurteilen die Manager die finanziellen Aussichten zunehmend skeptischer. Zuletzt taten sich sogar die Erzrivalen Daimler und BMW zusammen, um die Technik gemeinsam kostenschonender voranzutreiben.

    Mit einer Kooperation würden sich die beiden Autoriesen aus Wolfsburg und Detroit auch gegen das Silicon Valley stemmen. Denn die Google -Schwesterfirma Waymo und der Fahrtenvermittler Uber aus der Gegend um San Francisco gelten als fortgeschritten, wenn es um das autonome Fahren geht.

    Doch zunächst muss der Aufsichtsrat zustimmen. Ein weiteres Thema könnte am Donnerstag auch das geplante neue Mehrmarkenwerk sein, das VW in Osteuropa hochziehen will. Zuletzt waren nur noch Bulgarien und die Türkei in der engeren Wahl. Berichten im "Handelsblatt" zufolge schlägt das Pendel eher in Richtung Türkei aus - trotz der seit einigen Jahren schwierigen politischen Bedingungen unter Präsident Recep Tayyip Erdogan./bch/men/DP/stk

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  • 01.07.2019 Continental schliesst Standort mit 340 Mitarbeite...

    Continental schliesst Standort mit 340 Mitarbeitern in Oppenweiler

    01.07.2019| 17:22:03

    OPPENWEILER (awp international) - Der Autozulieferer Continental will seinen Standort in Oppenweiler (Rems-Murr-Kreis) mit rund 340 Mitarbeitern schliessen. Das Unternehmen schreibe dort trotz zahlreicher Gegenmassnahmen seit vielen Jahren Verluste, sagte eine Sprecherin am Montag. Zudem sei ein signifikanter Umsatzrückgang in den kommenden Jahren zu erwarten. Eine Zukunftsperspektive sei daher nicht gegeben.

    Die Belegschaft wurde demnach in der vergangenen Woche über die Schliessung informiert. Mit dem Betriebsrat werde nun über einen Interessensausgleich und Sozialplan für die Betroffenen gesprochen, sagte die Sprecherin weiter. Einen Zeitplan für die Schliessung gebe es derzeit aber noch nicht.

    Kritik an dem Schritt kam von der IG Metall Waiblingen. Der Entschluss bedeute, die Transformation der Zulieferindustrie gegen die Menschen zu gestalten, teilte der zuständige Gewerkschaftssekretär Christian Friedrich am Montag mit. "Dagegen werden wir uns wehren."

    An dem Standort in Oppenweiler produziert und entwickelt Continental nach eigenen Angaben Kältemittelleitungen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Das Werk wurde 1975 von der Firma Kühner gegründet und Anfang 2000 durch die Continental übernommen.

    kst/DP/fba

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  • 09.05.2019 Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Ge...

    Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Gewinneinbruch

    09.05.2019| 12:29:09

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im ersten Quartal wegen schwacher Nachfrage einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab, wie das Dax -Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte.

    Der Umsatz war wie vom Konzern bereits mitgeteilt um knappe 0,3 Prozent auf 11,05 Milliarden Euro gestiegen. Wenn der Rückenwind vom schwächeren Euro und Zu- wie Verkäufe ausgeklammert würden, wäre der Erlös jedoch um 2 Prozent gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um gut 17 Prozent auf 884 Millionen Euro.

    Im ersten Quartal habe Conti etwas mehr an Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der Bilanz aktiviert, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer im Gespräch der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Entwicklungsausgaben fallen dann im Ergebnis nicht so stark ins Gewicht. Die höheren Aktivierungen seien aber keine grundlegende Tendenz, sagte Schäfer, sondern lägen in den jeweiligen Projekten begründet. Im Gesamtjahr dürfte der Konzern bei den aktivierten Forschungsleistungen ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erreichen. Bei der Mitteilung der Eckdaten hatte das überraschend hohe operative Ergebnis noch für Aufatmen bei Anlegern gesorgt und die Aktie beflügelt.

    Am Donnerstag fielen die Aktien der Hannoveraner bis zum Mittag um 3,6 Prozent. Auch der europäische Branchenindex von Herstellern und Zulieferern lag deutlich im Minus, weil sich hartnäckig die Sorgen halten, dass eine Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China nach wie vor nicht in greifbarer Nähe ist.

    Die Geschäftsentwicklung bei Reifen sei stärker als erwartet gewesen, schrieb JPMorgan-Analyst Jose Asumendi in einer Einschätzung. Schwach seien allerdings die Geschäfte mit der Vernetzung, Steuerung und Bedienung von Fahrzeugen ausgefallen. Die operative Marge ging hier von 8,1 Prozent vor einem Jahr auf nun 5,5 Prozent zurück.

    Schäfer betonte ebenfalls das starke Reifengeschäft. Hier habe der Konzern im Schnitt teurere Reifen verkauft und sich damit gegen höhere Lohnkosten gestemmt. Das Reifengeschäft ist die Ertragsperle bei Conti, im ersten Quartal erzielte das Unternehmen hier eine operative Marge von 15,1 Prozent und damit nur knapp unter dem Vorjahreswert. Aus eigener Kraft stieg der Umsatz in dem Bereich deutlich um fast 4 Prozent, auch dank einer guten Entwicklung mit Nutzfahrzeugreifen.

    Die Entwicklung der freien Zahlungsmittel fiel im ersten Quartal deutlich negativ aus. Unter Herausrechnung von Zukäufen und Effekten aus der Verselbstständigung des Antriebsgeschäfts flossen 579 Millionen Euro ab, im Vorjahreszeitraum lagen sie bei 186 Millionen Euro. Das deutliche Minus liege an höheren Investitionen genauso wie an einem höheren Betriebskapital, sagte Schäfer. In der Branchenflaute kämpfen viele Autohersteller und Zulieferer mit vollen Lagern, was den freien Barmittelzufluss schmälert. Investoren bemessen daran häufig die Finanzkraft eines Unternehmens und seinen Spielraum, Dividenden auszuzahlen.

    Die Prognose für den Free Cashflow behält Conti aber bei, unter Ausklammerung von Zukäufen und der Vitesco-Abspaltung sollen am Jahresende 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro erzielt werden. Die Investitionen in Sachanlagen und Software kletterten in beiden Hauptsparten deutlich um jeweils mehr als ein Drittel. Das sei ein Effekt der geänderten Bilanzierungsregeln, sagte Schäfer. Diese hätten allein zu einem Anstieg um rund 100 Millionen Euro im Quartal geführt.

    Die Jahresprognosen für Umsatz und operative Marge bestätigte das Management um Chef Elmar Degenhart. Der Konzern rechnet insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung des Umfelds. Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen. Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund wie zuvor./men/ari/fba

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  • 09.05.2019 Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Ge...

    Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Gewinneinbruch

    09.05.2019| 08:34:39

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im ersten Quartal wegen der Schwäche der internationalen Märkte einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der Umsatz war wie vom Konzern bereits mitgeteilt um knappe 0,3 Prozent auf 11,05 Milliarden Euro gestiegen. Wenn der Rückenwind vom schwächeren Euro und Zu- wie Verkäufe ausgeklammert würden, wäre der Erlös jedoch um 2 Prozent gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um gut 17 Prozent auf 884 Millionen Euro.

    Die Prognose bestätigte das Management um Chef Elmar Degenhart. Der Konzern rechnet insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung des Umfelds. Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen. Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund wie zuvor./men/mis

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  • 26.04.2019 Continental-Chef: Konzentration nur auf Batterie-...

    Continental-Chef: Konzentration nur auf Batterie-Antrieb ist riskant

    26.04.2019| 10:53:28

    HANNOVER (awp international) - Continental -Chef Elmar Degenhart hat davor gewarnt, ausschliesslich auf batteriebetriebene E-Autos zu setzen. Das sei ein hohes Risiko, betonte er am Freitag auf der Hauptversammlung des Automobilzulieferers und Reifenherstellers. Für kleinere und leichte Fahrzeuge sei der batterieelektrische Antrieb "wahrscheinlich" die beste Wahl - vor allem beim Einsatz in der Stadt. Bei grösseren und schweren Fahrzeugen auf der Langstrecke komme die Brennstoffzelle ins Spiel. Kürzlich hatte VW -Konzernchef Herbert Diess gesagt, der Batterieantrieb sei auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit, den CO2-Ausstoss im Strassenverkehr zu senken.

    Die für den Teilbörsengang ab 2020 vorgesehene Antriebssparte Vitesco habe 2018 Aufträge über zirka 11 Milliarden Euro erhalten - davon rund zwei Milliarden Euro rund um E-Mobilität. Nach Degenharts Einschätzung dürfte nach 2030 die letzte Generation von Benzin- und Dieselmotoren an den Start gehen, nach 2040 dürfe deren Verkauf enden und ab 2050 seien "Strassen und Städte idealerweise frei von CO2-Emissionen".

    Künftig trieben zudem Systeme für assistiertes und für teilweise automatisiertes Fahren das Wachstum an. Dafür habe Continental in den vergangenen beiden Jahren Aufträge von durchschnittlich rund 3 Milliarden Euro erhalten. Degenhart machte klar, dass die Autoindustrie zu wenig Erfahrung mit Software habe. Schon heute bestehe die Software im Auto aus mehr als 100 Millionen programmierten Code-Zeilen - in den nächsten sechs bis sieben Jahren werde sich die Zahl verzehnfachen./tst/DP/men

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  • 26.04.2019 Continental verschiebt Teilbörsengang der Antrieb...

    Continental verschiebt Teilbörsengang der Antriebssparte

    26.04.2019| 08:50:41

    (Ausführliche Fassung)

    HANNOVER (awp international) - Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental verschiebt den für die zweite Jahreshälfte 2019 anvisierten Teilbörsengang seiner Antriebssparte auf 2020. Die Vorbereitungen sollten voraussichtlich gegen Ende des zweiten Halbjahres 2019 abgeschlossen sein, teilte das Dax-Unternehmen am Freitag in Hannover mit. Je nach Marktlage sei ab 2020 mit dem Teilbörsengang der Vitesco genannten Sparte zu rechnen. Continental will die Mehrheit an der Sparte behalten, die auch Elektroantriebe umfasst. In der komplett beim Konzern verbleibenden Autozuliefersparte konzentriert sich Conti vor allem auf Elektronik, Sensorik und Software.

    Wegen der Schwäche auf den Automärkten erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Quartal operativ deutlich weniger als vor einem Jahr. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach in dem Zeitraum um 17,1 Prozent auf 884,2 Millionen Euro ein. Damit schnitt Conti aber besser ab als von Analysten zuvor im Schnitt befürchtet. Der Umsatz lag mit rund 11,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die Aktie lag vorsbörslich auf der Handelsplattform Tradegate 2,1 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Donnerstag.

    Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart sprach von einem "soliden" Ergebnis - da die weltweite Autoproduktion zu Beginn des Jahres wie erwartet stark gesunken sei. Vorläufigen Daten zufolge sei die Autoproduktion in den ersten drei Monaten auf Jahressicht um über 6 Prozent gesunken. Continental rechnet weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds erst in der zweiten Jahreshälfte, an der eigenen Prognose hält Conti fest./tst/men

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  • 26.04.2019 Continental mit überraschend viel Ergebnis in sch...

    Continental mit überraschend viel Ergebnis in schwachem Umfeld

    26.04.2019| 08:32:37

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer Continental hat in einem schwachen Marktumfeld im ersten Quartal im Tagesgeschäft überraschend viel verdient. Zwar ging das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Jahresvergleich um 17,1 Prozent auf 884,2 Millionen Euro zurück, wie der Dax -Konzern am Freitag vor der Hauptversammlung in Hannover mitteilte. Analysten hatten zuvor lediglich mit einem Wert knapp über 800 Millionen Euro gerechnet.

    Die operative Marge ging um 1,6 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zurück. Der Umsatz lag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 11,05 Milliarden Euro ebenfalls leicht besser als gedacht.

    "Die weltweite Autoproduktion ist zu Beginn des Jahres wie erwartet stark zurückgegangen", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart laut Mitteilung. Umso erfreulicher sei das solide Ergebnis. Continental rechnet weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds erst in der zweiten Jahreshälfte, an der eigenen Prognose hält Conti fest./men/jha/

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  • 26.04.2019 Continental will Antriebssparte erst 2020 an die ...

    Continental will Antriebssparte erst 2020 an die Börse bringen

    26.04.2019| 08:32:23

    HANNOVER (awp international) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental wird den geplanten Teilbörsengang seiner Antriebssparte voraussichtlich erst im kommenden Jahr vollziehen. Startklar sei das Vorhaben voraussichtlich bis Ende des zweiten Halbjahrs 2019, der Handelsstart aber erst ab 2020 möglich, teilte der Dax-Konzern am Freitag vor der Hauptversammlung in Hannover mit.

    Bisher hatte Conti einen Börsengang des auf den Namen Vitesco getauften Geschäfts, im zweiten Halbjahr dieses Jahres in Aussicht gestellt. Zu der Sparte gehört auch das Geschäft mit Elektromotoren. In der komplett beim Konzern verbleibenden Autozuliefersparte konzentriert sich Conti vor allem auf Elektronik, Sensorik und Software./men/jha/

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  • 24.04.2019 Reifenhersteller Michelin mit zweistelligem Umsat...

    Reifenhersteller Michelin mit zweistelligem Umsatzplus zum Jahresstart

    24.04.2019| 18:48:07

    CLERMONT-FERRAND (awp international) - Der französische Reifenhersteller Michelin hat im ersten Quartal einen kräftigen Umsatzsprung verbucht. Die Erlöse stiegen um 11,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Continental am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen lag das Plus bei 9,3 Prozent.

    Bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen gab es nur einen Mini-Zuwachs, während die Erlöse bei LKW-Reifen um 5,3 Prozent zulegten. Dank Zukäufen verbuchte Michelin bei Spezialreifen für Bergbau, Flugzeuge und Zweiräder einen Sprung um knapp 53 Prozent. Den Ausblick für den weiteren Jahresverlauf bestätigte der Konzern./stk/he

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  • 04.04.2019 Reifenhersteller Michelin kündigt Aktienrückkauf ...

    Reifenhersteller Michelin kündigt Aktienrückkauf an - Ziele 2020 bestätigt

    04.04.2019| 16:35:20

    CLERMONT-FERRAND (awp international) - Der französische Reifenhersteller Michelin hat seinen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 bestätigt. Ausserdem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm von 2019 bis 2023 in Höhe von 500 Millionen Euro, wie es am Donnerstag in Clermont-Ferrand mitteilte. An der Börse legte die Aktie am Nachmittag um 0,4 Prozent zu./elm/he

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  • 01.04.2019 Talfahrt beendet: T-Systems mit mehr Aufträgen un...

    Talfahrt beendet: T-Systems mit mehr Aufträgen und stabilem Umsatz

    01.04.2019| 17:14:07

    HANNOVER (awp international) - Das langjährige Sorgenkind der Deutschen Telekom, der IT-Anbieter T-Systems, sieht sich nach einer langen Durststrecke samt Personalabbau wieder auf Wachstumskurs. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Transformationsprozesses", sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh am Montag auf der Hannover Messe und zeigte sich überzeugt, dass es künftig weiter aufwärts gehe. Bis 2020 solle 50 Prozent des Wachstums aus neuen Geschäftsfeldern kommen. 2018 konnte der Unternehmensbereich mit weltweit rund 38 000 Mitarbeitern den Angaben zufolge ein Auftragsplus von 30 Prozent verbuchen - der Vergleichswert war wegen der vorangegangenen Talfahrt aber niedrig.

    Beim Umsatz konnte der Manager immerhin ein Mini-Plus von 0,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro vorweisen - der erste Zuwachs seit fünf Jahren, wie Al-Saleh sagte. T-Systems mit Sitz in Frankfurt hatte im vergangenen Jahr angekündigt, weltweit rund 10 000 Stellen zu streichen, davon 5600 in Deutschland. Grund: Überkapazitäten am Markt und harter Wettbewerb, der auskömmliche Preise erschwert. Die dunklen Wolken über der Firma verziehen sich nun aber allmählich, wie der Manager am Montag in Hannover klarmachte.

    In Hannover verwies die Telekom am Montag auf einige Projekte mit grossen Partnern, die den Konzern als digitalen Pionier auszeichnen sollen. Gemeinsam mit Argus Cyber Security, einer Tochter des Automobilzulieferers Continental , entwickelt der Konzern zum Beispiel ein Operations-Zentrum, das die Sicherheit autonom fahrender Fahrzeuge gewährleisten soll.

    Mit dem schwedischen Autobauer Volvo kooperiert die Deutsche Telekom bei einer Lösung zum Schutz vor Drohnen-Angriffen. Boehringer Ingelheim nutze ebenfalls die Telekom-Lösung als Drohnenschutz, bei der das Gelände des Pharmaunternehmens mit Radio-Frequenz-Sensoren ausgestattet wurde. Der darauf aufgebaute Schutzschild erkenne Drohnen in Echtzeit, fängt sie ab und sichert zudem Beweise für eine spätere Strafverfolgung./gri/DP/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Gummi & Reifen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol CON
Valor 327800
ISIN DE0005439004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.59%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -7.78 -6.07%
Perf. 3M -31.34 -20.65%
Perf. laufendes Jahr +0.42 +0.35%
Perf. 52W   -40.88%

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Company Generalversammlung (26.04.2019)
Instrument Barausschüttung (07.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 117.86 -1.72% 291'248 16:53:59
LSE Europ M 118.14 -1.79% 33'754 15:45:00

Derivate SIX Structured Products

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Vortagestief 117.00 (16.07.2019)
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Tief 1W 112.90 (12.07.2019)
Hoch 1M 133.06 (01.07.2019)
Tief 1M 112.90 (12.07.2019)
Hoch 3M 156.98 (23.04.2019)
Tief 3M 112.90 (12.07.2019)
Hoch 1J 208.60 (18.07.2018)
Tief 1J 112.90 (12.07.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG