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Aktuelle News

  • 12.06.2019 Unterdrückte Gewerkschaften? - Verdi im Clinch mi...

    Unterdrückte Gewerkschaften? - Verdi im Clinch mit Fresenius

    12.06.2019| 06:41:22

    FRANKFURT (awp international) - Internationale Gewerkschaftsverbände und Verdi werfen dem Medizinkonzern Fresenius vor, in den USA Gewerkschaften systematisch zu unterdrücken. In Dialysekliniken der Tochter Fresenius Medical Care (FMC ) in Kalifornien seien Mitarbeiter unter Druck gesetzt worden, wenn sie sich gewerkschaftlich organisieren wollten, sagten David Boys und Alke Bössinger von den Dachverbänden PSI und UNI Global Union der dpa. "Es wurde mit Kündigung gedroht und Beschäftigte wurden in Einzelgesprächen in geschlossenen Räumen davor gewarnt, gewerkschaftlich aktiv zu werden."

    FMC habe in den USA externe Berater beauftragt, um in Betrieben Arbeitnehmervertretungen zu verhindern, sagte Cass Gualvez von der Gewerkschaft SEIU-UHW. Die Firmen hätten sich in Kliniken eingerichtet. "Sie fragen Mitarbeiter, warum sie eine Gewerkschaft gründen wollen und behaupten, gewerkschaftlich organisierte Kliniken müssten geschlossen werden." Die Organisationen werfen FMC auch vor, in Stellenanzeigen nach Personalmanagern zu suchen, zu deren Aufgabe die "Vermeidung von Gewerkschaften" zähle ("Union Avoidance").

    Fresenius wies den Vorwurf des "Union Busting", die systematische Unterdrückung von Gewerkschaften, "entschieden" zurück. "Fresenius, einschliesslich Fresenius Medical Care in den USA, respektiert die Vereinigungsfreiheit und erkennt das Recht eines jeden Arbeitnehmers auf Kollektiv-Verhandlungen an", hiess es in einer Stellungnahme.

    Die Mitarbeiter könnten in Übereinstimmung mit den geltenden lokalen Gesetzen Gewerkschaften beitreten, sich vertreten lassen und Tarifverhandlungen führen, betonte der Dax -Konzern. Man toleriere keine Benachteiligung von Mitarbeitern, die sich an einer rechtmässigen Gewerkschaftsorganisation beteiligten. "Meldungen über Verstösse gegen anwendbare Arbeits- und Sozialstandards nehmen wir ernst und gehen entsprechenden Hinweisen nach."

    Global Union, PSI und Verdi kämpfen derzeit für eine globale Rahmenvereinbarung mit Fresenius, die in allen Betrieben grundlegende Rechte für Betriebe und Gewerkschaften garantiere. Ende März seien sie auf Fresenius zugegangen. Anfang Mai habe es dazu zwei Schreiben gegeben, aber bisher kein weiteres Entgegenkommen. Fresenius erklärte, mit den Gewerkschaftsorganisationen stehe man im Dialog.

    Fresenius mit rund 280 000 Mitarbeitern weltweit betreibt Privatkliniken, verkauft Flüssigmedizin wie Infusionen und versorgt mit der Tochter FMC Nierenpatienten. An FMC hält Fresenius gut 30 Prozent der Anteile. Der erfolgsverwöhnte Dax-Konzern erzielte 2018 33,5 Milliarden Euro Umsatz, einen grossen Teil davon in den USA.

    Gerade das Agieren in Amerika steht in der Kritik der Gewerkschaften. In einer Ausschreibung von FMC für einen Manager im Personalwesen in Knoxville heisse es etwa, er könne "Aktivitäten zur Vermeidung von Gewerkschaften" wie Trainings unterstützen. In anderen Stellenanzeigen für Personal-Manager in Atlanta und Charlotte ist davon die Rede, er oder sie könne andere Manager anleiten, Gewerkschaften zu vermeiden. Die Jobgesuche von FMC liegen dpa vor.

    Fresenius habe über Jahre Berater engagiert, um Gewerkschaften zu verhindern, berichten die Arbeitnehmervertretungen. Darunter sei die US-Firma Cruz & Associates, zu deren Diensten es nach eigenen Angaben gehört, "schnell und effektiv auf Aktivitäten von Gewerkschaften zu antworten". Aus offiziellen Unterlagen gehe hervor, dass Fresenius mindestens 410 000 Dollar an Berater bezahlt habe, um Fortschritte bei der Gewerkschaftsorganisation zu beeinflussen.

    Fresenius verwies auf das US-Arbeitsrecht. Dort sei es Arbeitgebern "ausdrücklich gestattet und üblich, die eigenen Mitarbeiter aktiv über gewerkschaftsbezogene Themen zu informieren". FMC nutze "Fachwissen von Experten - in den eigenen Personalabteilungen und teils auch von Beratern, die mit den durchaus komplexen Arbeits- und Gewerkschaftsgesetzen in den USA vertraut sind". Das sei dort gängige und legitime Praxis auch bei vielen anderen Unternehmen.

    Fresenius agiere in den USA legal oder bewege sich im Graubereich, meint Michael Dehmlow, Gewerkschaftssekretär bei Verdi. "Es ist aber unwürdig für einen deutschen Dax-Konzern". Die Gewerkschaftsverbände prangern ebenfalls Tarifumgehungen bei der Kliniktochter Helios an. In Peru und Spanien seien geltende Verträge nicht eingehalten worden, heisst es. Fresenius habe die tariflich vereinbarte Bezahlung von Überstunden und Nachtzuschlägen verweigert, monieren sie.

    Fresenius wies auch das zurück. Die Arbeitsverträge entsprächen den jeweils geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften. In Peru habe es 2014, 2015 und 2018 Betriebsprüfungen gegeben durch das zuständige Ministerium, die allesamt ohne Beanstandungen abgeschlossen wurden. "Dass Überstunden und Zuschläge nicht bezahlt worden seien, können wir so pauschal ebenfalls nicht bestätigen". Die Vorwürfe mit Blick auf Spanien seien "gänzlich neu und für uns nicht nachvollziehbar".

    Die Gewerkschaftsverbände in den USA fechten schon länger mit grossem Einsatz für bessere Bedingungen im Gesundheitssystem. In Kalifornien hatten sie 2018 ein Volksbegehren initiiert, um Dialyse-Anbieter wie FMC zu zwingen, bestimmte kostenüberschreitende Einnahmen direkt an Nierenpatienten oder deren Versicherer zurückzuzahlen. Unternehmen wie Fresenius Medical Care hatten sich massiv dagegen gewehrt. Die Wähler lehnten das Volksbegehren im vergangenen November ab./als/tav/DP/stk

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  • 17.05.2019 Fresenius-Chef wirbt um Vertrauen - Kritik und Lo...

    Fresenius-Chef wirbt um Vertrauen - Kritik und Lob auf der Hauptversammlung

    17.05.2019| 12:17:01

    FRANKFURT (awp international) - Nach einem turbulenten Jahr 2018 wirbt der Gesundheitskonzern Fresenius SE um Vertrauen bei den Aktionären. Das für 2019 erwartete gleichbleibende Ergebnis solle ein "einmaliger Schritt zur Seite" bleiben, betonte Konzernchef Stephan Sturm am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

    Für seinen Erfolg habe Fresenius bereits zahlreiche Massnahmen eingeleitet, versicherte Sturm. Der Konzernlenker verwies auf die geplante Anhebung der Investitionen auf 2,5 Milliarden Euro, mit der Fresenius in diesem Jahr sein Geschäft ausbauen will. Am Morgen brach die Konzern-Aktie dennoch auf ein Tief seit Ende März ein. Zuletzt lag die Aktie noch mit knapp einem Prozent im Minus.

    Das Unternehmen und seine Töchter haben ein ereignisreiches Jahr 2018 hinter sich. So hatte die geplatzte Übernahme des US-Arzneiherstellers Akorn den Dax-Konzern in Bedrängnis gebracht. Obendrein liefen die Fresenius-Geschäfte in den deutschen Kliniken und von FMC mit Gesundheitsdienstleistungen rund um die Blutwäsche nicht mehr rund. Zwei Mal musste der Konzern sein Gewinnziel korrigieren. Die Aktie brach auf Jahressicht um mehr als 30 Prozent ein.

    Die Anteilseigner hatten in den vergangenen Jahren angesichts einer Serie von Gewinnrekorden und einem starken Aktienkurs wenig auszusetzen. Kritik erntete auf dem Aktionärstreffen deshalb vor allem der starke Kursverfall im vergangenen Jahr - aber auch die damalige Kommunikationspolitik des Unternehmens. Diese habe die Anleger stark verunsichert, warf Nicolas Huber, Sprecher der Fondsgesellschaft DWS, dem Dax-Konzern vor.

    Dennoch sieht die Mehrheit der Redner bei Fresenius kaum Anlass zur Besorgnis. "Es wurde kein massiver Verlust eingefahren, Umsatz und Ertrag können sich immer noch sehen lassen", sagte etwa Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

    Wenn aktuell über die Ergebnisentwicklung gejammert würde, sei das Jammern auf hohem Niveau. "Nur weil der FC Bayern mal nicht das Triple holt, steigt er auch nicht in die zweite Bundesliga ab." Auch aus Sicht von Dieter Tassler von der Schutzgemeinschaft für Kapitalanleger (SdK) war die Börse in der Vergangenheit erfolgsverwöhnt und hat nun "überreagiert"./tav/ari/fba

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  • 10.05.2019 Presse: Fresenius sucht nach Interessenten für Bl...

    Presse: Fresenius sucht nach Interessenten für Bluttransfusionsgeschäft

    10.05.2019| 18:28:31

    FRANKFURT/BAD HOMBURG (awp international) - Auf der Suche nach einer möglichen neuen Heimat für sein Bluttransfusions-Geschäft hat der Medizinkonzern Fresenius SE nach Presseinformationen erste Interessenten angesprochen. Das Dax -Unternehmen habe hierfür die Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise. Angesprochen worden seien auch Finanzinvestoren. Fresenius fühle damit aber zunächst nur bei möglichen Käufern vor. Ein Konzernsprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

    Konzernchef Stephan Sturm hatte bei der Vorlage der Jahresbilanz 2018 im Februar bereits erklärt, dass Fresenius Optionen für das Geschäft prüfe. Dieses ist aktuell bei der auf Flüssigmedizin und Infusionen spezialisierten Tochter Kabi angesiedelt, wo der Vorstand es nach eigenen Worten nicht mehr richtig aufgehoben sieht. Als eine der möglichen Varianten hatte der Fresenius-Chef auch die Anbindung an andere Konzerntöchter ins Spiel gebracht.

    Mit einem eventuellen Verkauf drehe der Konzern eine Übernahme zurück, schrieb die FAZ weiter. So mache der im Jahr 2012 für rund 1 Milliarde Euro übernommene amerikanische Anbieter Fenwal den grössten Teil des zur Disposition stehenden Geschäfts aus./tav/mis

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  • 02.05.2019 Fresenius startet überraschend stark ins neue Jahr

    Fresenius startet überraschend stark ins neue Jahr

    02.05.2019| 15:35:27

    (neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Aktienkurse aktualisiert)

    BAD HOMBURG (awp international) - Nach einem turbulenten Jahr 2018 kommt der Gesundheitskonzern Fresenius zum Jahresauftakt wieder in Gang. Für das erste Quartal lieferten die Bad Homburger überraschend starke Zahlen ab. Während sich das Infusions- und Generikageschäft bei Kabi weiterhin als verlässlicher Gewinnbringer erweist, konnte sich die Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC ) über ein erstarktes Nordamerika-Geschäft freuen. Doch beim Gewinn gibt es noch einiges zu tun - vor allem bei der Krankenhaustochter Helios, deren Ergebnis zum Jahresstart erneut zurückging.

    Der erfolggewohnte Gesundheitskonzern hatte vergangenes Jahr nach Problemen im deutschen Krankenhausgeschäft und bei FMC mehrfach seine Geschäftsprognosen korrigiert und auch die mittelfristigen Ziele gekappt - der Aktienkurs war daraufhin eingebrochen. Nach einer Serie von Rekordjahren hatte Sturm 2019 daher zum Übergangsjahr erklärt. Der Konzern will in diesem Jahr verstärkt in den Ausbau seines Geschäfts investieren, um wieder in Fahrt zu kommen. "Wir haben einen soliden Start in unser Investitionsjahr 2019 geschafft", sagte Sturm am Donnerstag auf einer Telefonkonferenz anlässlich der Quartalszahlen. Die Geschäfte in allen vier Unternehmensbereichen hätten sich den Erwartungen entsprechend entwickelt.

    "Damit sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele für dieses Jahr zu erreichen." Fresenius will unverändert im laufenden Jahr seinen Umsatz währungsbereinigt um drei bis sechs Prozent steigern, das um Sondereinflüsse und Währungseffekte bereinigte Konzernergebnis dürfte allerdings stagnieren. Diese Prognose gilt nun aber auch weiter, obwohl durch die im Februar erfolgte Übernahme des auf Heimdialyse spezialisierten US-Anbieters NxStage durch FMC mit Ergebnisbelastungen zu rechnen sei.

    Im ersten Quartal steigerte Fresenius den Umsatz, profitierte dabei aber auch von einem zum Dollar geschwächten Euro. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro, währungsbereinigt betrug das Plus noch 5 Prozent. Zu dem Anstieg trugen vor allem der Infusions- und Generikaspezialist Kabi und die Tochter FMC bei. Der Dialysespezialist legte auf seinem wichtigsten Markt in Nordamerika nach Rückgängen im Vorquartal zuletzt auch dank der günstigen Umrechnungskurse um vier Prozent zu.

    Die Tochter Kabi - das zuletzt wichtigste Zugpferd im Konzern - musste in den USA jedoch einen leichten organischen Rückgang hinnehmen. Kabi hatte lange von Arzneimittelengpässen auf dem US-Markt profitiert, weil etwa die Pfizer -Tochter Hospira mit Problemen kämpfte. Doch inzwischen zieht der Wettbewerb wieder an. Zwar bereite die Lage ihm keine schlaflosen Nächte, der Konzern könnte aber die bislang stabil gehaltenen Preise angehen, sollte er Marktanteile verlieren, signalisierte Sturm. "Wir werden die Wettbewerbs- und Preissituation genau beobachten." Einige Analysten sehen in Kabi den nächsten möglichen Sorgenbringer für den Konzern.

    Ein weiterer verlässlicher Erlös- und Gewinnbringer blieb der 2017 zugekaufte spanische Klinikbetreiber Quironsalud. Im deutschen Klinikgeschäft, das im vergangenen Jahr mit sinkenden Patientenzahlen und einem Ärzteschwund zu kämpfen hatte, stabilisiere sich die Lage, betonte Fresenius. Der Bereich konnte aus eigener Kraft leicht zulegen. Der operative Gewinn in Deutschland ging jedoch abermals zurück, auch weil Massnahmen für den Umbau belasteten. Das Ergebnis der Gesamtsparte Helios fiel zum Jahresauftakt um knapp 9 Prozent.

    Fresenius will im laufenden Jahr gut 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des eigenen Geschäfts investieren. Das Geld soll zum Beispiel fliessen, um die Personaldecke im Klinikgeschäft zu stärken. Von den 1000 neuen Pflegekräften, die in diesem Jahr hinzukommen sollen, haben 600 schon im ersten Quartal beim Konzern angeheuert. Unterdessen arbeite der Konzern im Klinikgeschäft an neuen Modellen. "Wir sind überzeugt, dass wir damit die Grundlage für künftiges Wachstum legen." So werde Fresenius etwa nach dem bereits erfolgreichen Vorbild von Quironsalud auch in Deutschland ein arbeitsmedizinisches Netzwerk aufbauen.

    Auch sein Dialysegeschäft baut Fresenius weiter aus. Die Tochter FMC hatte dafür den Heimdialyse-Spezialisten NxStage übernommen - zudem erweitert das Unternehmen in China seine Produktionskapazitäten, weil der Vorstand dort Wachstumschancen durch den wachsenden Bedarf der Bevölkerung sieht. Bei einem Umsatzwachstum von 4 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro steigerte FMC sein operatives Ergebnis (Ebit) um 8 Prozent auf 537 Millionen Euro. Hier wirkten sich nach Unternehmensangaben vorzeitige Effekte aus einigen Vereinbarungen unter anderem zu bestimmten Medikamenten in den USA aus. Unter dem Strich ging das Ergebnis jedoch um 3 Prozent auf 271 Millionen Euro zurück.

    Im gesamten Fresenius-Konzern legte der bereinigte Gewinn um drei Prozent auf 465 Millionen Euro zu, unter dem Strich stieg der Gewinn ebenfalls um drei Prozent auf 453 Millionen Euro. Währungsbereinigt stagnierten beide Kennziffern. Damit liegt das Unternehmen mit Blick auf die Unternehmensprognose aber genau im Plan. Analysten hatten zudem mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Fresenius-Aktien notierten am frühen Nachmittag mit knapp einem halben Prozent im Plus, FMC-Papiere zogen um ein Prozent an./tav/elm/he

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  • 08.04.2019 Fresenius-Finanzchefin: Grosse Übernahme nicht vo...

    Fresenius-Finanzchefin: Grosse Übernahme nicht vor 2020

    08.04.2019| 21:05:42

    FRANKFURT (awp international) - Der Gesundheitskonzern Fresenius SE dürfte im laufenden Jahr keine grosse Übernahme stemmen. "Für 2019 sehen wir bis jetzt eher kleinere oder mittlere Akquisitionen", sagte Finanzchefin Rachel Empey der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Eine grosse Übernahme kommt eher 2020 oder später." Wenn sich jedoch eine Gelegenheit biete, "sind wir bereit", betonte sie. Die Bilanz sei stark, ebenso der freie Mittelzufluss. "Wir haben ziemlich viel finanzielle Schlagkraft."

    Auf den Brexit sehe sich Fresenius derweil gut vorbereitet. Dort habe man die Lagerbestände erhöht. Insgesamt mache das Geschäft weniger als ein Prozent des Gesamtumsatzes aus./he/ajx

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  • 03.04.2019 Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahme...

    Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahmermedikament

    03.04.2019| 15:40:12

    BAD HOMBURG (awp international) - Erfolg für den Gesundheitskonzern Fresenius: Ein Nachahmermedikament der Tochter Fresenius Kabi für den Rheuma-Blockbuster Humira ist in der EU zugelassen worden. Die Europäische Kommission erteilte die Freigabe für das Mittel mit dem Markennamen Idacio für alle Anwendungsgebiete des Referenzproduktes, wie Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg erklärte. Idacio sei das erste zugelassene Molekül aus dem Biosimilars-Portfolio von Kabi.

    Im Oktober war der Patentschutz für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie in Europa abgelaufen. Seit dem Ende des Markenschutzes drängen Konkurrenten mit Nachahmerprodukten in den Markt.

    Fresenius hatte das Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Nachahmermedikamenten (Biosimilars) 2017 vom Darmstädter Merck-Konzern übernommen. Fresenius verspricht sich damit frischen Schwung für seine Arzneien und Marktanteilsgewinne. Merck und Fresenius vereinbarten damals einen Kaufpreis von bis zu 670 Millionen Euro gekoppelt an Entwicklungsziele. Merck wird über umsatzbezogene Zahlungen an Biosimilars-Erfolgen von Fresenius beteiligt./mis/stk/DP/fba

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  • 03.04.2019 Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahme...

    Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahmermedikament

    03.04.2019| 14:21:28

    FRANKFURT (awp international) - Erfolg für Fresenius: Ein Nachahmermedikament der Tochter Fresenius Kabi für das Rheuma- und Schuppenflechtemittel Humira ist in der EU zugelassen worden. Die Europäische Kommission erteilte die Zulassung für das Mittel mit dem Markennahmen Idacio für alle Anwendungsgebiete des Referenzproduktes erteilt, wie Fresenius am Mittwoch mitteilte. Idacio sei das erste zugelassene Molekül aus dem Biosimilars-Portfolio von Fresenius Kabi.

    Durch das vom Darmstädter Merck-Konzern übernommenen Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Nachahmermedikamenten (Biosimilars) verspricht sich der Gesundheitskonzern Fresenius frischen Schwung und Marktanteilsgewinne./mis/stk

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  • 20.02.2019 Fresenius stellt nach 'schwierigem Rekordjahr' We...

    Fresenius stellt nach 'schwierigem Rekordjahr' Weichen für Wachstum

    20.02.2019| 10:07:32

    (Ausführliche Fassung)

    BAD HOMBURG (awp international) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im deutschen Klinikgeschäft und bei seiner Dialysetochter FMC ein mit Problemen behaftetes Jahr 2018 hinter sich. Zwar schloss das Unternehmen abermals auf Rekordniveau ab, doch Fresenius-Chef Stephan Sturm will den Konzern nun mit höheren Investitionen wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen. Fresenius-Aktien legten im frühen Handel um 3,26 Prozent zu. FMC-Papiere gewannen an der Dax-Spitze mehr als vier Prozent. Ein Händler lobte die Aktienrückkäufe.

    "2019 machen wir zu einem Jahr der Investitionen, etwa in Wachstumsfelder wie Heimdialyse, Biosimilars oder neue Service- und Therapieangebote rund um das Krankenhaus", sagte Sturm am Mittwoch bei der Bilanzvorlage. Fresenius schaffe so die Grundlage für künftiges Wachstum. Beitragen sollen zu diesem auch kleine und mittlere Zukäufe, wie Fresenius weiterhin ankündigte.

    "2018 war kein einfaches, aber dennoch wieder ein erfolgreiches Jahr für Fresenius", erklärte Sturm weiter. Fresenius hatte die Schwäche im Geschäft mit seinen deutschen Kliniken und ein gedämpftes Wachstum bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) zu schaffen gemacht. Im deutschen Krankenhausgeschäft hatte der Konzern mit einem verstärkten Abgang von Ärzten zu kämpfen, weil das Unternehmen zuvor Therapiefelder in einzelnen Kliniken gebündelt hatte. Zudem sanken die Behandlungszahlen aufgrund des Trends zu ambulanten Behandlungen.

    Allein im vierten Quartal brach das Ergebnis bei der Kliniktochter Helios mit Krankenhäusern in Deutschland und der spanischen Kette Quironsalud um 16 Prozent ein. Während das Geschäft mit intravenös verabreichten Medikamenten wie Infusionen der Tochter Kabi weiter brummte, wuchs FMC auf vergleichbarer Basis nur leicht.

    Im Gesamtjahr sank bei FMC der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 1 Prozent auf 16,55 Milliarden Euro. Die Fresenius-Tochter behandelte unter anderem weniger privat versicherte Patienten, zudem brachen die Umsätze im Geschäft mit Gesundheitsdiensten rund um die Dialyse ein. Das um Sondereinflüsse bereinigte FMC-Ergebnis kletterte auch dank des Verkaufs des Ärztenetzwerks Sound Inpatient Physicians jedoch um 2 Prozent auf knapp 1,19 Milliarden Euro. Das Unternehmen will seinen Anlegern das schwierige Jahr nun versüssen und in den nächsten zwei Jahren eigene Aktien im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro zurückkaufen.

    Für den gesamten Fresenius-Konzern wurde 2018 dennoch das 15. Rekordjahr in Folge. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 33,5 Milliarden Euro und der Gewinn um 4 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro. Damit traf Fresenius die Erwartungen der Analysten und auch die eigenen - zuvor etwas eingedampften - Prognosen. Die Anleger sollen eine um 5 auf 80 Cent erhöhte Dividende erhalten.

    Fresenius-Chef Sturm hat 2019 bereits zum "Übergangsjahr" erklärt. Der Konzern rechnet unverändert mit stagnierenden Ergebnissen, der Umsatz soll währungsbereinigt um drei bis sechs Prozent steigen. Die im Dezember eingedampften Mittelfristziele wurden konkretisiert: Zwischen 2020 und 2023 strebt Fresenius ein organisches durchschnittliches Umsatzwachstum zwischen vier und sieben Prozent an. Das Konzernergebnis soll pro Jahr in diesem Zeitraum in einer Bandbreite von fünf bis neun Prozent wachsen./tav/als/jkr/jha/

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  • 20.02.2019 Dialysekonzern FMC will Anlegern schwieriges 2018...

    Dialysekonzern FMC will Anlegern schwieriges 2018 mit Aktienrückkauf versüssen

    20.02.2019| 08:55:58

    BAD HOMBURG (awp international) - Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) will nach einem schwierigen Jahr die Investoren mit einem Aktienrückkaufprogramm bei der Stange halten. Wie die Fresenius-Tochter am Mittwoch in Bad Homburg ankündigte, will sie binnen der nächsten zwei Jahre Aktien der Gesellschaft im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro über den Kapitalmarkt zurückkaufen.

    FMC hatte im vergangenen Jahr mit einigen Problemen zu kämpfen. So machte das Unternehmen unter anderem weniger Geschäfte mit privat versichterten Patienten und deutlich weniger Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement, also Gesundheitsdienstleistungen rund um die Dialyse. Hinzu kamen negative Währungseffekte und geringere Beiträge aus einigen lateinamerikanischen Ländern. Das Management war deshalb im Jahresverlauf zweimal bei den Zielen zurückgerudert.

    Letztendlich ging der Umsatz 2018 auf vergleichbarer Basis um 1 Prozent auf auf 16,55 Milliarden Euro zurück. FMC rechnet hier unter anderem aus dem Vorjahreswert den Beitrag des inzwischen veräusserten Ärztenetzwerkes Sound Inpatient Physicians heraus. Dank des Verkaufs konnte FMC sein um Sondereinflüsse bereinigtes Konzernergebnis aber um 2 Prozent auf knapp 1,19 Milliarden Euro steigern, währungsbereinigt betrug das Plus 4 Prozent. Damit übertraf das Unternehmen seine gesenkten Ziele leicht./tav/jha/

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  • 20.02.2019 Fresenius trotz Problemen bei seinen Töchtern mit...

    Fresenius trotz Problemen bei seinen Töchtern mit Rekordjahr

    20.02.2019| 08:16:58

    BAD HOMBURG (awp international) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat trotz Schwierigkeiten im Klinikgeschäft und bei seiner Dialysetochter FMC im vergangenen Jahr Umsatz und Konzernergebnis gesteigert. Der Dax-Konzern schloss damit abermals auf Rekordniveau ab, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Die Anleger sollen eine um 5 auf 80 Cent erhöhte Dividende erhalten.

    Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 6 Prozent auf 33,5 Milliarden Euro. Allerdings blies von Währungsseite starker Gegenwind, sodass nominal das Plus noch 2 Prozent betrug. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis kletterte zu konstanten Wechselkursen um 7 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro. Bei beiden Kennziffern übertraf Fresenius etwas die Erwartungen der Analysten. Im Tagesgeschäft lief es allerdings schlechter, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging nominal um vier Prozent auf 4,56 Milliarden Euro zurück.

    Fresenius selbst war wegen der Probleme bei seinen Töchtern im vergangenen Oktober in seinen Ambitionen für 2018 etwas vorsichtiger geworden. Wenige Wochen danach hatte sich der Konzern zudem von seinen Mittelfristzielen verabschiedet. Unternehmenschef Stephan Sturm hat 2019 bereits zum Übergangsjahr erklärt und Investitionen angekündigt, um den in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnten Fresenius-Konzern wieder zurück in die Spur zu bringen./tav/jha/

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  • 07.12.2018 Fresenius enttäuscht Anleger mit nächster Gewinnw...

    Fresenius enttäuscht Anleger mit nächster Gewinnwarnung

    07.12.2018| 12:22:16

    (Meldung weiter ausgebaut)

    BAD HOMBURG (awp international) - Beim lange erfolgsverwöhnten Gesundheitskonzern Fresenius häufen sich die Probleme. Am späten Donnerstag überraschte der Dax -Konzern schon zum zweiten Mal binnen weniger Wochen mit einer Gewinnwarnung. Das Unternehmen kappt wegen noch mehr Gegenwinds im laufenden Geschäft und hohen Investitionen seine mittelfristigen Ziele für Umsatz und Gewinn. Vor allem in seinen Privatkliniken in Deutschland und im Geschäft mit Nierenerkrankungen bei der Tochter Fresenius Medical Care (FMC ) bekommt der Konzern Druck.

    An der Börse stürzten Fresenius-Aktien zeitweise um über 14 Prozent ab. Seit Mitte Oktober haben die Titel eine steile Talfahrt hingelegt und nun schon über 40 Prozent an Wert eingebüsst. Die Papiere der Tochter FMC gerieten am Freitag in Mitleidenschaft und zeitweise fast 10 Prozent.

    Fresenius hätte sich mit der zweiten Gewinnwarnung innerhalb weniger Monate selbst entzaubert, sagte ein Händler am Morgen in einer ersten Reaktion. Damit scheine für Fresenius die jahrelange Phase mit fabelhaften Wachstumsraten vorbei zu sein. Auch die Signale für das kommende Jahr kamen bei Experten nicht gut an. Laut Goldman-Analystin Veronika Dubajova liegt das für 2019 avisierte Konzernergebnis um 7 Prozent unter den Markterwartungen. Die neuen Geschäftsziele bezeichnete sie als insgesamt enttäuschend.

    Auf Basis der derzeitigen Erwartungen für 2018 und 2019 sei nicht mehr damit zu rechnen, dass die Ziele für 2020 erreicht würden, erklärte Fresenius in Bad Homburg. Ab 2020 sei ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Bereich zu erwarten. Das Konzernergebnis soll dann etwas stärker wachsen.

    Erst Mitte Oktober hatte sich der Konzern skeptischer für das laufende Jahr gezeigt, FMC musste die Ziele gar senken. Der Dialysespezialist leidet unter schwächelnden Geschäften mit Nierenerkrankungen im wichtigen US-Markt und den wirtschaftlichen Turbulenzen in Schwellenländern, wie die Hyperinflation in Argentinien. Und in den knapp 90 Privatkliniken von Fresenius Helios hierzulande, darunter Berlin, Erfurt und Wiesbaden, belastet der Trend zu ambulanten Behandlungen: Weniger Patienten bleiben über Nacht, was die Einnahmen drückt.

    Fresenius-Chef Stephan Sturm sprach in einer Telefonkonferenz am Freitag von einem Übergangsjahr 2019. Lange war der Konzern stark gewachsen, Übernahmen wie die des spanischen Klinikbetreibers Quironsalud sorgten für immer neue Gewinnbestmarken - 2018 winkt das 15. Rekordjahr in Folge. Zuletzt aber häuften sich die Probleme. Erst in letzter Sekunde konnte Sturm die geplante Übernahme des US-Konzerns Akorn abwenden, die als teurer Fehlschlag galt.

    Für das kommende Jahr rechnet Sturm mit einer Stagnation des bereinigten Gewinns. Der Umsatz dürfte aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Ursprünglich wollte Fresenius bis 2020 beim Umsatz jährlich um bis zu zehn Prozent und beim Konzernergebnis um bis zu 12,6 Prozent zulegen.

    Um das Wachstum anzukurbeln, will der Konzern mehr Geld für die Forschung und Entwicklung ausgeben. "Wir bleiben sehr zuversichtlich für den mittel- und langfristigen Wachstumskurs", sagte Sturm. Übernahmen seien in den mittelfristigen Erwartungen nicht enthalten, aber auch künftig "ein wesentlicher Treiber". Ferner stellte Sturm steigende Dividenden in Aussicht.

    Auch der Dialysespezialist FMC rechnet für 2019 mit einer Gewinnstagnation. Der Umsatz soll "solide" wachsen. Mit der Übernahme des US-Unternehmens NxStage, das auf Blutwäsche zu Hause spezialisiert ist und dem Ausbau von Geschäften in Märkten wie China stünde "ein Jahr der Investitionen" bevor, sagte Vorstandschef Rice Powell./als/DP/stk

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  • 07.12.2018 Fresenius kappt mittelfristige Ziele - Aktie schw...

    Fresenius kappt mittelfristige Ziele - Aktie schwer unter Druck

    07.12.2018| 09:47:39

    (Ausführliche Fassung)

    BAD HOMBURG (awp international) - Der Gesundheitskonzern Fresenius kappt wegen Gegendwinds im laufenden Geschäft und hohen Investitionen im kommenden Jahr seine Mittelfristziele. Unternehmenschef Stephan Sturm sprach in einer Telefonkonferenz am Freitagmorgen von einem Übergangsjahr 2019 für den Konzern. Der Finanzmarkt reagiert sehr irritiert auf die überraschenden Mitteilungen von Fresenius: Die Aktie verliert auf der Handelsplattform Tradegate fast 10 Prozent.

    Fresenius hätte sich mit der zweiten Gewinnwarnung innerhalb weniger Monate selbst entzaubert, sagte ein Händler am Morgen in einer ersten Reaktion. Damit scheine für Fresenius die jahrelange Phase mit fabelhaften Wachstumsraten vorbei zu sein. Auch die Papiere der ebenfalls im Dax notierten Tochter FMC wurden vorbörslich mit fast 4 Prozent Verlust abgestraft. Dies sieht die Goldman-Expertin Veronika Dubajova allerdings als Kaufchance. Der Ausblick des Dialysedienstleisters sei eine Bereinigung und die Planspiele zur Verwendung der Barmittel könnten für Auftrieb sorgen.

    Auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 sei nicht mehr damit zu rechnen, dass die Ziele für 2020 erreicht würden, erklärte der Dax-Konzern am späten Donnerstag in Bad Homburg. Ab 2020 sei ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Bereich zu erwarten. Das Konzernergebnis dürfte etwas stärker zulegen.

    Mitte Oktober hatte sich der Konzern nach Enttäuschungen bei Töchtern bereits weniger optimistisch für das laufende Jahr gezeigt. So leidet der Dialysespezialist FMC unter schwächelnden Geschäften im Kernmarkt USA und ökonomischen Turbulenzen in Schwellenländer, darunter Argentinien. Und im Klinikgeschäft bei Fresenius Helios belastet der Trend zu ambulanten Behandlungen: Weniger Patienten bleiben über Nacht im Krankenhaus, was die Einnahmen drückt. Die gute Entwicklung mit Flüssigmedizin bei Fresenius Kabi konnte das nicht ausgleichen.

    Für das kommende Jahr rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten Konzernergebnis auf gleichem Niveau wie 2018. Der Umsatz dürfte aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Fresenius arbeite an Massnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung, hiess es weiter. FMC rechnet derweil für das kommende Geschäftsjahr mit einem soliden Umsatzwachstum und einem Konzernergebnis etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018.

    Fresenius will die Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Weiterentwicklung des Geschäfts im kommenden Jahr nochmals steigern. Sie sollen die Basis für das mittelfristige Wachstum stärken. "Wir bleiben sehr zuversichtlich für den mittel- und langfristigen Wachstumskurs", sagte Fresenius-Chef Sturm laut Mitteilung. Übernahmen seien in den mittelfristigen Erwartungen nicht enthalten. Diese seien aber auch in Zukunft "ein wesentlicher Treiber" des Wachstums, erklärte er./jha/als/DP/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol FRE
Valor 332902
ISIN DE0005785604

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.36%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -1.02 -2.14%
Perf. 3M -3.33 -6.63%
Perf. laufendes Jahr +4.72 +11.19%
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Instrument Barausschüttung (03.04.2019)

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Derivate SIX Structured Products

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Vortageshoch 47.33 (16.07.2019)
Vortagestief 46.755 (16.07.2019)
Hoch 1W 48.45 (12.07.2019)
Tief 1W 45.65 (09.07.2019)
Hoch 1M 49.48 (01.07.2019)
Tief 1M 45.65 (09.07.2019)
Hoch 3M 52.12 (02.05.2019)
Tief 3M 44.80 (31.05.2019)
Hoch 1J 71.00 (06.08.2018)
Tief 1J 38.50 (07.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG