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HeidelbergCement I

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Dividende ex Datum 10.05.2018
Zahlbar Datum 15.05.2018
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Anzahl Aktien 198'416'477
Marktkapital in Mio. 12'000.23
Umsatz Vormonat 814'678

Aktuelle News

  • 08.11.2018 HeidelbergCement startet neues Sparprogramm - Kos...

    HeidelbergCement startet neues Sparprogramm - Kosten drücken auf Bilanz

    08.11.2018| 08:48:42

    (Ausführliche Fassung)

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im dritten Quartal vom Bauboom in Deutschland und weltweiten Infrastrukturprogrammen profitiert. Allerdings drückten deutlich höhere Energiekosten und widrige Wetterverhältnisse vor allem in den USA aufs Ergebnis. Deshalb hatten die Heidelberger bereits Mitte Oktober ihr Jahresziel für den operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) gekappt. "In Anbetracht der schwächer als erwarteten Ergebnisentwicklung ergreifen wir einschneidende Massnahmen, um Gewinne und Cashflow zu stärken", kündigte Unternehmenschef Bernd Scheifele am Donnerstag in Heidelberg an.

    Mit einem neuen Sparprogramm will der HeidelbergCement-Chef nun gegensteuern und in den kommenden beiden Jahren Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro im Vertrieb und in der Verwaltung einsparen. Zudem will das Management den Verkauf weiterer Geschäftsteile prüfen. Der Konzern trennt sich schon seit längerem von Randbereichen und hat erst kürzlich sein Weisszementgeschäft in Ägypten abgestossen. Zudem erwägt das Unternehmen, Mitte 2019 eigene Aktien zurückzukaufen.

    Dies könnte auch den Aktienkurs wieder in die Höhe treiben. Denn die Aktionäre von HeidelbergCement haben schon seit längerem nicht viel Freude an ihren Anteilsscheinen. Seit Jahresanfang büssten sie ein Drittel ihres Wertes ein und waren damit schwächster Wert im europäische Subindex für Baukonzerne, dem Stoxx 600 Construction. Allerdings hat sich der Kurs des Papiers zuletzt von dem Jahrestief Mitte Oktober bei 54,88 Euro wieder etwas erholt. Im vorbörslichen Handel legte er nun um 1,5 Prozent zu.

    Von Juli bis September erzielte HeidelbergCement einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro und damit sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um zehn Prozent gestiegen. Dazu trugen alle Regionen bei. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hingegen ging um zwei Prozent auf 1,04 Milliarden Euro zurück. Hier belasteten vor allem höhere Energiekosten und die starken Regenfälle in den USA. Aber auch schwächere Geschäfte in der Türkei drückten auf das Ergebnis.

    Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 539 Millionen Euro, zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu trugen unter anderem geringere Finanzierungskosten und niedrigere Steuern bei. Während die Heidelberger die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Nettogewinn übertrafen, verfehlten sie die Schätzungen beim operativen Ergebnis.

    Für das laufende Jahr erwartet HeidelbergCement seit der Gewinnwarnung, dass das operative Ergebnis (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahr um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz zurückgeht. Beim Umsatz peilt der Vorstand einen moderaten Anstieg an. Damit geht das Management von einem Plus von drei bis neun Prozent aus. Der Jahresüberschuss soll deutlich steigen. Dabei rechnet der Konkurrent von LafargeHolcim aus der Schweiz und Cemex aus Mexiko etwa Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte heraus./mne/stw/jha/

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  • 08.11.2018 Hohe Energiekosten drücken auf HeidelbergCement-B...

    Hohe Energiekosten drücken auf HeidelbergCement-Bilanz - Neues Sparprogramm

    08.11.2018| 07:02:19

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im dritten Quartal von dem Bauboom in Deutschland und weltweiten Infrastrukturprogrammen profitiert. Allerdings bremsten deutlich höhere Energiekosten und widrige Wetterverhältnisse vor allem in den USA. Deshalb hatten die Heidelberger bereits Mitte Oktober ihr Jahresziel für den operativen Gewinn (berinigtes Ebitda) gekappt. Nun will das Unternehmen mit einem neuen Sparprogramm gegensteuern, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. Es sollen Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro im Vertrieb und in der Verwaltung eingespart werden. Zudem soll das Portfolio optimiert werden.

    Der Umsatz legte von Juli bis September im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. Damit schnitt HeidelbergCement besser ab als Experten erwartet hatten. Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um zehn Prozent gestiegen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um zwei Prozent auf 1,04 Milliarden Euro zurück. Hier belasteten vor allem höhere Energiekosten und die starken Regenfälle in den USA. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 539 Millionen Euro. Das waren zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu beigetragen haben unter anderem geringere Finanzierungskosten und niedrigere Steuern./mne/jha/

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  • 18.10.2018 Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Aktie au...

    Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Aktie auf Talfahrt

    18.10.2018| 14:37:08

    (Ausführliche Fassung)

    HEIDELBERG (awp international) - Eine Gewinnwarnung wegen hoher Energiekosten hat die Aktie des Baustoffkonzerns Heidelbergcement am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Das vergleichbare Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen werde 2018 im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken, teilte der Konzern in Heidelberg mit.

    Bislang war Heidelbergcement von einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. An der Börse verloren die Papiere gut 10 Prozent auf 56,40 Euro. Damit waren sie am Donnerstag der mit Abstand schwächste Wert im Dax. Seit Anfang des Jahres hat die Aktie nun schon mehr als 40 Prozent ihres Börsenwertes verloren.

    Der Baustoffkonzern habe die höheren Energiekosten im Jahresverlauf nur teilweise durch Preiserhöhungen abfedern können, erläuterte Heidelbergcement die Senkung der Ergebnisprognose. Zusätzlich belasteten widrige Wetterverhältnisse die Geschäfte, wie etwa starker Regen in den USA.

    Analyst Phil Roseberg von Bernstein Research bezeichnete das Ausmass der Kürzung der Gewinnziele in einer aktuellen Studie als erheblich. Jedoch schätzt er, dass der Konzern die Zielsetzung für das operative Ergebnis 2018 beibehalte, da die Kürzungen vor allem mit dem schlechten Wetter in den USA zusammenhingen. JPMorgen-Analyst Rajesh Patki rechnet hingegen damit, dass sich die höheren Energiekosten auf den gesamten Baustoffsektor auswirken könnten.

    Die Prognosen zu Umsatz und Absatz bestätigte Heidelbergcement. Beim Umsatz war das Management zuletzt von einem moderaten Wachstum ausgegangen. Beide Kennziffern hätten sich in den ersten neun Monaten wie erwartet entwickelt. Auch die Prognose zum Jahresüberschuss bekräftigte der Konzern - dieser soll deutlich steigen./nas/elm/he

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  • 18.10.2018 LafargeHolcim-Aktien leiden unter Prognosesenkung...

    LafargeHolcim-Aktien leiden unter Prognosesenkung von deutschem Konkurrenten

    18.10.2018| 09:29:27

    Zürich (awp) - Die Aktien von LafargeHolcim gehören am Donnerstag im frühen Handel an der Schweizer Börse zu den schwächsten Bluechip-Werten in einem insgesamt positiven Gesamtmarkt und markieren gar ein neues Jahrestief. Die Titel leiden unter einer Prognosenkung des deutschen Konkurrenten HeidelbergCement. Dieser rechnet wegen steigender Energiekosten für das Gesamtjahr neu mit einem Rückgang des Betriebsgewinns, nachdem er bis anhin noch von einem klaren Anstieg ausgegangen war.

    LafargeHolcim-Titel notieren am Donnerstag gegen 10.15 Uhr um 3,9 Prozent im Minus auf 43,59 Franken, wobei sie zuvor ein neues Jahrestief bei 43,45 Franken erreicht haben. Der SMI steht derweil um 0,7 Prozent im Plus. In Deutschland sacken HeidelbergCement am Donnerstag als klar schwächste DAX-Werte um mehr als 8 Prozent ab.

    Der deutsche Konzern erklärte am Donnerstagmorgen, dass er höhere Energiekosten im Jahresverlauf nur teilweise durch Preiserhöhungen habe abfedern können. Zusätzlich hätten widrige Wetterverhältnisse in den USA, wie etwa ergiebiger Regen, die Geschäfte belastet. Noch im Sommer hatte sich der Konzern optimistisch für den weiteren Jahresverlauf gezeigt und von einer "positiven Trendwende" gesprochen.

    Für die Analysten von Bernstein sind an der Prognosesenkung vor allem die widrigen Wetterumstände verantwortlich. LafargeHolcim sei im Gegensatz zu HeidelbergCement aber geographisch breiter aufgestellt, entsprechend seien die USA für einen kleineren Anteil der Gewinne verantwortlich als beim deutschen Konkurrenten. Die Konzentration von schlechtem Wetter im September dürfte dennoch das Vertrauen des LafargeHolcim-Managements in die eigene Guidance belasten, heisst es.

    Das dritte Quartal dürfte für die Baustoffmaterial-Industrie generell schwierig gewesen sein, meinen auch die Experten von JPMorgan in einem Kommentar. Immerhin habe sich der Sektor im Vergleich zum Gesamtmarkt im laufenden Jahr bereits schwächer entwickelt. Die LafargeHolcim-Titel sehen die US-Analysten allerdings angesichts ihrer Bewertung immer noch als "verwundbar" an. Der Schweizer Zementkonzern wird seine Quartalszahlen Ende der kommenden Woche publizieren.

    tp/yr

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  • 18.10.2018 Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Ergebnis...

    Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Ergebnisprognose gesenkt

    18.10.2018| 08:05:22

    HEIDELBERG (awp international) - Hohe Energiekosten bremsen den Baustoffkonzern Heidelbergcement aus. Das Unternehmen musste am Donnerstag seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr senken. Das vergleichbare Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen werde 2018 im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken, teilte der Konzern am Donnerstag in Heidelberg mit. Bislang war Heidelbergcement von einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Die Aktie knickte vorbörslich deutlich ein.

    Der Baustoffkonzern habe die höheren Energiekosten im Jahresverlauf nur teilweise durch Preiserhöhungen abfedern können, erläuterte Heidelbergcement. Zusätzlich belasteten widrige Wetterverhältnisse in den USA, wie etwa ergiebiger Regen die Geschäfte. Die Prognosen zu Umsatz und Absatz bekräftigte Heidelbergcement. Beim Umsatz war das Management zuletzt von einem moderaten Wachstum ausgegangen. Beide Kennziffern hätten sich in den ersten neun Monaten wie erwartet entwickelt. Auch die Prognose zum Jahresüberschuss bekräftigte Heidelbergcement - dieser soll deutlich steigen./nas/mis

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  • 18.10.2018 Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Ergebnis...

    Energiekosten bremsen Heidelbergcement - Ergebnisprognose gesenkt

    18.10.2018| 07:50:23

    HEIDELBERG (awp international) - Hohe Energiekosten bremsen den Baustoffkonzern Heidelbergcement aus. Das Unternehmen musste am Donnerstag seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr senken. Das vergleichbare Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen werde 2018 im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken, teilte der LafargeHolcim-Konkurrent am Donnerstag in Heidelberg mit. Bislang war Heidelbergcement von einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Die Aktie knickte vorbörslich deutlich ein.

    Der Baustoffkonzern habe die höheren Energiekosten im Jahresverlauf nur teilweise durch Preiserhöhungen abfedern können, erläuterte Heidelbergcement. Zusätzlich belasteten widrige Wetterverhältnisse in den USA, wie etwa ergiebiger Regen die Geschäfte. Die Prognosen zu Umsatz und Absatz bekräftigte Heidelbergcement. Beim Umsatz war das Management zuletzt von einem moderaten Wachstum ausgegangen. Beide Kennziffern hätten sich in den ersten neun Monaten wie erwartet entwickelt. Auch die Prognose zum Jahresüberschuss bekräftigte Heidelbergcement - dieser soll deutlich steigen./nas/mis

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  • 21.09.2018 HeidelbergCement trennt sich von Weisszement-Werk...

    HeidelbergCement trennt sich von Weisszement-Werk in Ägypten

    21.09.2018| 09:56:46

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffekonzern HeidelbergCement hat sein Werk für Weisszement in Ägypten verkauft. Das Vorhaben hatte der Konzern bereits im vergangenen Jahr angestossen. Nun soll das Werk in der Stadt rund 250 Kilometer von Kairo gelegenen Stadt Minya an die ägyptische Emaar Industries gehen.

    Die HeidelbergCement-Tochter Helwan Cement unterzeichnete hierfür eine entsprechende Vereinbarung, wie der Dax -Konzern am Freitag in Heidelberg mitteilte. Der Abschluss der Transaktion werde für das vierte Quartal 2018 oder das erste Jahresviertel 2019 erwartet.

    "Der Verkauf ist Teil der globalen Überprüfung und Optimierung unseres Portfolios", sagte Unternehmenschef Bernd Scheifele. Weisszement sei für den Konzern ein Nischenprodukt. Eine eigenständige Produktion habe deshalb nicht mehr zur Strategie gepasst. Bereits im Februar hatte HeidelbergCement den Verkauf seines Weisszement-Geschäfts in den USA bekanntgegeben.

    Zum 31. Dezember 2017 betrieb HeidelbergCement weltweit 136 Zementwerke./tav/fba

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  • 17.08.2018 Zementhersteller LafargeHolcim offenbar vor Verka...

    Zementhersteller LafargeHolcim offenbar vor Verkauf des indonesischen Geschäfts

    17.08.2018| 07:16:12

    Zürich/Jakarta (awp) - Asiatische Investoren sind offenbar am Indonesien-Geschäft des Schweizer Zementkonzerns LafargeHolcim interessiert. Dieser wolle sein dortiges Geschäft abstossen, das einen Erlös von rund 2 Milliarden Dollar bringen könnte, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

    Als Interessenten kämen asiatische Baustoff-Konzerne und Finanzinvestoren in Betracht. Darunter sollen die japanische Taiheiyo Cement, die YTL-Gruppe des malaysischen Tycoons Francis Yeoh und der grösste indonesische Zementkonern PT Semen Indonesia sein. Auch die indonesische Tochter von HeidelbergCement erwäge ein Angebot. Zudem solle die Salim Group des indonesischen Milliardärs Anthoni Salim Interesse zeigen.

    Ein Sprecher von LafargeHolcim wollte sich gegenüber Bloomberg nicht äussern. Die Geschichte geistert seit Wochen durch die Presse.

    jb/uh

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  • 16.08.2018 Bauboom sorgt für steigenden Zementverbrauch

    Bauboom sorgt für steigenden Zementverbrauch

    16.08.2018| 14:14:34

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Bauboom in Deutschland hat im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Anstieg des Zementverbrauchs geführt. Insgesamt seien 2017 in der Bundesrepublik rund 28,8 Millionen Tonnen Zement verbraucht worden, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) am Donnerstag in Düsseldorf mit. Das Wachstum sei vor allem auf höhere Neubauinvestitionen zurückzuführen.

    "Seit 2015 befindet sich der deutsche Zementmarkt in einem Aufwärtstrend, der von den positiven Entwicklungen im Hoch- und Tiefbau getragen wird", betonte VDZ-Präsident Christian Knell. Für das laufende Jahr rechnet die Branche allerdings mit einer deutlich schwächeren Entwicklung. "Wir erkennen in vereinzelten Baubereichen auch weiterhin Wachstumspotenziale. Allerdings wird es zunehmend schwerer, diese zu realisieren, weil wir bei den Kapazitätsauslastungen in der Bauwirtschaft an Grenzen stossen", sagte Knell./rea/DP/nas

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  • 31.07.2018 Bauboom hilft HeidelbergCement - Euro und Energie...

    Bauboom hilft HeidelbergCement - Euro und Energiekosten bremsen

    31.07.2018| 12:25:52

    (neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Fachkräftemangel, Ägypten und Brexit, Analystenstimme, Aktienkurs)

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im zweiten Quartal vom aktuellen Bauboom profitiert. Allerdings belasteten ein starker Euro und höhere Energiekosten den Gewinn. "Die solide Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal markiert eine erkennbar positive Trendwende nach dem wetterbedingt schwierigen Jahresbeginn", sagte Konzernchef Bernd Scheifele bei der Zahlenvorlage am Dienstag in Heidelberg.

    Umsatzwachstum und Absatzanstieg in allen Geschäftsbereichen spiegelten die gute Marktdynamik wider. "Wir erwarten eine weitere Verbesserung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr und bestätigen unsere Prognose", fügte Scheifele hinzu. Die Aktie verzeichnete im frühen Nachmittagshandel leichte Verluste.

    Der Umsatz legte in den Monaten April bis Juni im Jahresvergleich um vier Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zu. Damit schnitt der Dax -Konzern besser ab, als Experten erwartet hatten. Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um neun Prozent gestiegen. Zudem bremste der Facharbeitermangel in den boomenden Industrieländern das Wachstum.

    In den USA machte Scheifele vor allem die Einwanderungspolitik des US-Präsidenten Donald Trump für den Personalengpass am Bau verantwortlich. "Wir kriegen die Lkws nicht vom Hof, weil uns die Fahrer fehlen", sagte Scheifele. Betroffen davon sei vor allem Kalifornien, aber auch Texas, wo die Ölkonzerne ebenfalls nach geeigneten Mitarbeitern suchten.

    Besser lief es für die Heidelberger im Tagesgeschäft, auch wenn das operative Ergebnis vor Abschreibungen wegen negativer Währungseffekte um drei Prozent auf 936 Millionen Euro zurückging. "Die Euro-Stärke hat uns etwa 54 Millionen Euro gekostet", sagte Scheifele. Zudem hätten die Energiekosten um 30 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau gelegen.

    Die Geschäfte des Konzerns entwickelten sich dank eines Baubooms vor allem in Deutschland, Polen und Tschechien deutlich besser. In Afrika verhalfen Preiserhöhungen zu höheren Ergebnissen. Deutlich weniger verdiente der Konzern hingegen in der Region Asien-Pazifik. Hier belastete das Indonesien-Geschäft das Ergebnis - wegen weniger Arbeitstagen und niedrigerer Preise. In Grossbritannien entwickelte sich das Geschäft wegen der Brexit-Sorgen schwächer.

    Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 398 Millionen Euro. Das waren elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu trugen unter anderem gesunkene Finanzierungskosten bei.

    Am Aktienmarkt wurden die Zahlen gemischt aufgenommen. Die Umsatzentwicklung habe sich beschleunigt, hob Bernstein-Analyst Phil Roseberg hervor, monierte wie sein Kollege Rajesh Patki von der US-Bank JPMorgan aber das operative Ergebnis vor Abschreibungen. Dieses war aufgrund negativer Währungseffekte zurückgegangen und traf laut Patki zwar die Markterwartung, verfehlte aber seine eigene Prognose. Damit die Unternehmensprognose im laufenden Jahr erreicht werden könne, müsse das operative Ergebnis nun noch deutlicher zulegen, erklärte sein Kollege Roseberg.

    Für 2018 peilt HeidelbergCement unverändert einen moderaten Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda) an. Damit gehen die Heidelberger von einem Anstieg um drei bis neun Prozent aus. Der Jahresüberschuss soll deutlich zulegen, das heisst um mindestens zehn Prozent. Dabei rechnet der Konkurrent von LafargeHolcim aus der Schweiz und Cemex aus Mexiko etwa Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte heraus.

    Zuversichtlich zeigte sich Scheifele vor allem für das Geschäft in Nordamerika, Nordeuropa und Deutschland. Eine steigende Nachfrage nach Baustoffen erwarten die Heidelberger in Osteuropa - auch dank der Infrastrukturprogramme der EU. Aber auch in Frankreich, Spanien und Italien soll das Geschäft besser laufen. Schwieriger dürfte es laut Scheifele in der zweiten Jahreshälfte in Ägypten werden. Denn dann würden die Energiepreise aufgrund des Wegfalls von Subventionen deutlich steigen.

    Bislang bereitete HeidelbergCement das Ägypten-Geschäft, das mit der Übernahme von Italcementi im Jahr 2016 zum Konzern gekommen war, wenig Freude. Im Zuge der geplanten Verkäufe will sich HeidelbergCement in dem afrikanischen Land von dem Geschäft mit Weisszement und Zementsäcken trennen. Und es könnte noch mehr werden. "Es stellt sich auch die Frage: Muss man in Ägypten sein?", sagte Scheifele. Bisher sei HeidelbergCement noch zu keinem Ergebnis gekommen./mne/stw/jha/

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  • 31.07.2018 Bauboom gibt HeidelbergCement Auftrieb - Euro und...

    Bauboom gibt HeidelbergCement Auftrieb - Euro und Energiekosten bremsen

    31.07.2018| 07:50:21

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im zweiten Quartal vom aktuellen Bauboom profitiert. Allerdings bremsten ein starker Euro und höhere Energiekosten. "Die solide Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal markiert eine erkennbar positive Trendwende nach dem wetterbedingt schwierigen Jahresbeginn", sagte Unternehmenschef Bernd Scheifele bei der Vorlage der Zahlen am Dienstag in Heidelberg.

    Umsatzwachstum und Absatzanstieg in allen Geschäftsbereichen spiegelten die gute Marktdynamik wider. "Wir erwarten eine weitere Verbesserung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr und bestätigen unsere Prognose", fügte er hinzu. Die Aktie legte vorbörslich um fast zwei Prozent zu.

    Von April bis Juni kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um vier Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Damit schnitt die im Dax notierte Gesellschaft besser ab, als Experten erwartet hatten. Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um neun Prozent gestiegen. Besser lief es für die Heidelberger auch im Tagesgeschäft, auch wenn das operative Ergebnis vor Abschreibungen aufgrund von negativen Währungseffekten um drei Prozent auf 936 Millionen Euro zurückging.

    Deutlich besser entwickelten sich dank eines Baubooms die Geschäfte des Konzerns vor allem in Deutschland, Polen und Tschechien. In Afrika verhalfen Preiserhöhungen zu besseren Ergebnissen. Deutlich weniger verdiente HeidelbergCement hingegen in der Region Asien-Pazifik. Hier belastete das Indonesien-Geschäft aufgrund von weniger Arbeitstagen das Ergebnis.

    Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 398 Millionen Euro. Das waren elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu beigetragen haben unter anderem geringere Finanzierungskosten.

    Für 2018 peilt HeidelbergCement unverändert einen moderaten Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda) an. Damit gehen die Heidelberger von einem Anstieg von drei bis neun Prozent aus. Der Jahresüberschuss soll deutlich zulegen, das heisst um mindestens zehn Prozent. Dabei rechnet der Konkurrent von LafargeHolcim aus der Schweiz und Cemex aus Mexiko etwa Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte heraus.

    Zuversichtlich zeigte sich Scheifele auch für das laufende Jahr vor allem für das Geschäft in Nordamerika, Nordeuropa und Deutschland. Eine steigende Nachfrage nach Baustoffen erwarten die Heidelberger in Osteuropa unter anderem dank der EU-Infrastrukturprogramme. Aber auch die Geschäfte in Frankreich, Spanien und Italien sollten besser laufen.

    Nach den milliardenschweren Zukäufen - 2007 kamen der britische Baustoffkonzern Hanson und 2016 Italcementi hinzu - liegt nun der Fokus der im Dax notierten Gesellschaft auf steigenden Erträgen für die Aktionäre. Dazu sollen die Barmittel in den kommenden drei Jahren rapide zulegen und die Schulden sinken. Deshalb soll es vorerst keine Übernahmen geben. Der Konzern will vielmehr Randbereiche verkaufen, Investitionen begrenzen und durch Digitalisierung seine Kosten senken./mne/tav/jha/

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  • 31.07.2018 Bauboom gibt HeidelbergCement Auftrieb - Starker ...

    Bauboom gibt HeidelbergCement Auftrieb - Starker Euro und Energiekosten bremsen

    31.07.2018| 06:01:10

    HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im zweiten Quartal von dem Bauboom profitiert. Allerdings bremsten ein starker Euro und höhere Energiekosten. Der Umsatz legte von April bis Juni im Jahresvergleich um vier Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zu, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Damit schnitt HeidelbergCement besser ab als Experten erwartet hatten. Bereinigt um Währungseffekte wären die Erlöse sogar um neun Prozent gestiegen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging aufgrund von negativen Währungseffekten um drei Prozent auf 936 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 398 Millionen Euro. Das waren elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu beigetragen haben unter anderem geringere Finanzierungskosten. Die Ziele für das Gesamtjahr 2018 bestätigte der Konzern./mne/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Baugewerbe & Baumaterial
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol HEI
Valor 335740
ISIN DE0006047004

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +4.03%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +5.32 +9.93%
Perf. 3M +1.62 +2.83%
Perf. laufendes Jahr +5.76 +10.84%
Perf. 52W   -36.41%

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Hoch 1M 60.48 (18.01.2019)
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Tief 1J 51.92 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG