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Zahlbar Datum 12.04.2018
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Anzahl Aktien 178'162'875
Marktkapital in Mio. 17'370.88
Umsatz Vormonat 821'067

Aktuelle News

  • 15.11.2018 Henkel bleibt auf Kurs - Starker Euro sorgt für G...

    Henkel bleibt auf Kurs - Starker Euro sorgt für Gegenwind

    15.11.2018| 12:47:25

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil-, Loctite- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel wächst weiter nur verhalten. Der Verfall von türkischer Lira und russischem Rubel, aber auch die hohen Materialpreise fordern ihren Tribut. Auch die Lieferprobleme, die Henkel Anfang des Jahres in den USA hatte, wirken noch nach. Zwar läuft die Belieferung mit Kosmetik und Waschmitteln wieder einwandfrei. Henkel habe aber durch die Engpässe weniger Aktionsangebote im Handel lancieren können, sagte Henkel-Chef Hans Van Bylen am Donnerstag in Düsseldorf.

    Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern auf Kurs und bestätigte seine Prognosen. Neue Marken wie etwa die Körperpflegeserie Nature Box und Innovationen in anderen Bereichen sollen das Wachstum ankurbeln. 2018 soll der Umsatz ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe um 2 bis 4 Prozent zulegen und die operative Marge rund 18 Prozent betragen. In die Hände spielt Henkel dabei, dass das vierte Quartal des Vorjahres nicht so stark ausgefallen war.

    Im dritten Quartal legte der Umsatz um 1,1 Prozent auf gut 5 Milliarden Euro zu. Aus eigener Kraft belief sich das Plus auf 2,7 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 3,3 Prozent auf 926 Millionen Euro. Unter dem Strich zog der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp 9 Prozent auf 614 Millionen Euro an.

    Analysten waren mit der Bilanz wie auch dem Ausblick der Düsseldorfer durchaus zufrieden. Es hätte wohl einige Marktteilnehmer nicht gewundert, wenn es für Henkel schlechter gelaufen wäre, so der Tenor auf dem Parkett. Angesichts gestiegener Logistikkosten vor allem in den USA und eines sehr harten Wettbewerbs im Konsumgütergeschäft seien die Zahlen "okay", schrieb denn auch Analyst Christian Faitz vom französischen Analysehaus Kepler Cheuvreux in einer Studie.

    Die Henkel-Aktie legte bis zum Mittag in einem etwas schwächeren Gesamtmarkt um gut 3 Prozent zu und setzt ihren jüngsten Erholungstrend fort. Seitdem die Aktien vor drei Wochen mit 92,10 Euro auf den tiefsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren gefallen waren, haben sie sich nun wieder um mehr als 9 Prozent erholt.

    "Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres waren durch ein insgesamt schwieriges wirtschaftliches Umfeld gekennzeichnet", sagte Van Bylen. "Alleine die Währungskursentwicklungen belasten den Konzernumsatz in diesem Zeitraum mit über 900 Millionen Euro."

    Weiterhin bauen konnte Henkel auf eine gute Nachfrage aus den Schwellenländern, die etwa 40 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuern. In Europa oder Nordamerika kam der Konzern hingegen nicht vom Fleck.

    Der Konkurrenzdruck gerade im Markenartikelgeschäft in Nordamerika und Westeuropa bremste die Kosmetiksparte, die insgesamt organisch nur um 0,5 Prozent zulegen konnte. Mit Friseurprodukten wuchs Henkel hingegen weiterhin stark. Bei den Wasch- und Reinigungsmitteln legte der Konzern dank seiner Stammmarke Persil und der Erneuerung des Spülmittels Pril um 2,5 Prozent zu. Grösster Umsatzbringer waren erneut die Klebstoffe mit Plus 3,8 Prozent. Trotz der Abschwächung des Automobilsektors habe Henkel im dritten Quartal zulegen können, sagte Van Bylen./she/men/jha/

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  • 15.11.2018 Henkel kriegt weiter Gegenwind vom Euro - Prognos...

    Henkel kriegt weiter Gegenwind vom Euro - Prognose bestätigt

    15.11.2018| 07:30:39

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil-, Loctite- und Schwarzkopfhersteller Henkel hat auch im dritten Quartal der Gegenwind vom starken Euro und den Rohstoffpreisen gebremst. Der Umsatz legte zwischen Juli und September um 1,1 Prozent auf gut 5 Milliarden Euro zu, wie Henkel am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Aus eigener Kraft belief sich das Plus auf 2,7 Prozent. Wachstumstreiber war erneut das wichtige Klebstoffgeschäft, auch wenn die Sparte organisch nicht mehr so stark zulegen konnte wie noch in den ersten sechs Monaten.

    Das bereinigte operative Ergebnis stieg im dritten Quartal um 3,3 Prozent auf 926 Millionen Euro, auch die Marge verbesserte sich. Henkel sieht sich auf Kurs, die eigenen Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. 2018 soll der Umsatz ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe zwischen 2 bis 4 Prozent zulegen und die Marge rund 18 Prozent betragen./she/jha/

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  • 04.10.2018 EuGH-Gutachter hält Anleihekäufe der EZB für zulä...

    EuGH-Gutachter hält Anleihekäufe der EZB für zulässig

    04.10.2018| 13:03:41

    (Ausführliche Fassung)

    LUXEMBURG (awp international) - Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) für inzwischen mehr als zwei Billionen Euro sind aus Sicht des zuständigen Gutachters am Europäischen Gerichtshof rechtens. Die EZB verstosse damit nicht gegen das Verbot der Staatsfinanzierung und auch nicht gegen ihr Mandat, argumentierte Generalanwalt Melchior Wathelet am Donnerstag in Luxemburg. Er widersprach damit Bedenken des Bundesverfassungsgerichts.

    Die Karlsruher Richter hatten den EuGH um eine rechtliche Bewertung gebeten. Aus ihrer Sicht könnte das Programm das Mandat der EZB sowie Zuständigkeiten der EU-Staaten verletzen. Geklagt hatten unter anderen die Euro-Kritiker Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel , einst führende Vertreter der Alternative für Deutschland. Lucke kritisierte das EuGH-Gutachten im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als oberflächlich und setzt darauf, dass die Richter dem nicht folgen.

    Die Zentralbank hatte zur Bewältigung der Eurokrise mehrere Kaufprogramme für Wertpapiere aufgelegt, die im Wesentlichen ein Ziel haben: Zinsen sollten gedrückt und Geld extrem leicht verfügbar werden, um die Wirtschaft und die Inflation anzukurbeln. Der EuGH hatte 2015 bereits grundsätzlich entschieden, dass der Ankauf von Staatsanleihen zulässig ist.

    Im aktuellen Rechtsstreit geht es um ein Teilprogramm namens PSPP zum Erwerb von Wertpapieren des öffentlichen Sektors, das im März 2015 startete. Monat für Monat wurden Staatsanleihen für zweistellige Milliardenbeträge gekauft. Bis zum Beginn des Verfahrens im Mai 2017 hatte es nach Angaben der Gerichte einen Umfang von 1534,8 Milliarden Euro erreicht. Inzwischen sind es nach Angaben der Kläger mehr als zwei Billionen Euro. Weil die Inflation anzieht, peilt die EZB inzwischen ein Auslaufen des Programms zum Jahresende an.

    Aus Sicht der Kläger hat die EZB ihre Kompetenzen überschritten. Sie sehen durch Beschlüsse der Notenbank und deren ultralockere Geldpolitik ihre Rechte als deutsche Wähler und Steuerzahler verletzt. Auch das Bundesverfassungsgericht hatte im Juli 2017 Zweifel an dem Programm geäussert, unter anderem daran, "ob der PSPP-Beschluss mit dem Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung vereinbar ist" und ob er vom EZB-Mandat gedeckt sei.

    Der EuGH-Generalanwalt teilt die Bedenken nicht. Die Bedingungen des Kaufprogramms sprächen dagegen, dass dieses als "Mechanismus zur Unterstützung von Staaten" in Finanzierungsschwierigkeiten angesehen werden könne. Ein Verstoss gegen das Mandat der EZB liege ebenfalls nicht vor, denn das Programm verfolge ein währungspolitisches Ziel: Es solle die Deflationsgefahr abwenden. Gemeint ist das Risiko einer Abwärtsspirale der Preise, die die Konjunktur abwürgen könnte.

    Kläger Lucke sagte der dpa, Wathelets Gutachten berücksichtige nicht die entscheidenden Fragen und Argumente des Bundesverfassungsgerichts. Vielmehr referiere er nur die Grundsätze des ersten Anleihe-Urteils von 2015. Sollten die EU-Richter dem folgen, könnte es zum Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht kommen, meinte Lucke. Die Luxemburger Richter folgen ihren Gutachtern oft, aber nicht immer. Ein Urteil wird in einigen Wochen erwartet./vsr/DP/mis

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  • 26.09.2018 Evonik legt Kosmetik und Haushaltsreiniger in neu...

    Evonik legt Kosmetik und Haushaltsreiniger in neuer Einheit zusammen

    26.09.2018| 09:54:22

    ESSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Evonik führt seine Geschäfte mit Vorprodukten für Kosmetik und Haushaltsreiniger in der neuen Einheit Care Solutions zusammen. Das soll das Wachstum der Konzernsparte für Nahrungs- und Pflegevorprodukte stärken, wie das MDax -Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Die neue Einheit starte zum Anfang kommenden Jahres.

    Evonik will damit auch Kosten senken. Die Produktion im britischen Werk Milton Keynes soll 2019 enden, die im spanischen Granollers im Jahr 2020. Auch in Hanau und Schlüchtern will das Unternehmen in der neuen Geschäftseinheit nicht mehr produzieren./men/tav

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  • 21.09.2018 Henkel setzt bei Kosmetiksparte auf Geduld der In...

    Henkel setzt bei Kosmetiksparte auf Geduld der Investoren

    21.09.2018| 19:38:49

    DÜSSELDORF/FRANKFURT (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel bittet die Aktionäre um Geduld bei der Markenoffensive in der zuletzt schwächelnden Kosmetiksparte. "Wir sind derzeit nicht zufrieden mit dem organischen Wachstum unserer Beauty-Sparte", sagte Finanzchef Carsten Knobel im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstag).

    Die Kehrtwende brauche aber noch ein Weilchen. "Wenn wir Dinge verändern, brauchen wir aber eine gewisse Zeit dafür. Wir müssen die Marken entwickeln, in den Handel bringen und ausrollen. Das geschieht nicht in ein oder zwei Quartalen", sagte Knobel. Henkel hatte vor allem im ersten Quartal mit Lieferproblemen zu kämpfen, der Umsatz ging in der Kosmetik im ersten Halbjahr aus eigener Kraft um 2 Prozent zurück.

    Henkel hat bereits neue Produkte in die Läden gebracht. Knobel wollte auch Zukäufe nicht ausschliessen, um die Kosmetik zu stärken. Diese seien aber auch in den anderen Sparten - Waschmittel und Klebstoffe - möglich.

    Am Freitag hatte Vorstandschef Hans van Bylen bereits im Interview mit der "Wirtschaftswoche" darauf verwiesen, dass das eigentlich rund laufende Geschäft mit Klebstoffen derzeit vom Verfall der türkischen Lira gebremst wird. Dort sehe das Unternehmen erste Anzeichen, dass sich die Wachstumsdynamik abschwächen könnte./men/la

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  • 21.09.2018 Henkel-Chef: Türkische Lira belastet das Klebstof...

    Henkel-Chef: Türkische Lira belastet das Klebstoffgeschäft

    21.09.2018| 08:28:47

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe das Unternehmen erste Anzeichen, dass sich die Wachstumsdynamik abschwächen könnte, sagte Konzernchef Hans van Bylen in einem Interview der Wirtschaftswoche (Freitag). Im Geschäft mit Waschmitteln und Kosmetik verspüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.

    Die Türkei ist für Henkel ein wichtiger Absatzmarkt und gehört zu den grössten zehn Ländern des Konzerns. Das Düsseldorfer Dax -Unternehmen hatte bereits nach Abschluss des zweiten Quartals von negativen Währungseinflüssen auch durch die türkische Lira berichtet. "Wir produzieren zwar in der Türkei, aber viele Rohstoffe werden in Dollar bezahlt. Mit der Folge, dass wir sofort dramatische Preiserhöhungen bei den Rohmaterialien haben." Diese liessen sich aber nicht ohne Weiteres weiterreichen, "weil die Kaufkraft einfach nicht da ist", so van Bylen.

    Durch die protektionistische Politik von US-Präsident Donald Trump sieht der Unternehmens-Chef Henkel vorerst nicht direkt betroffen. "Wir produzieren in der Regel in den USA für die USA. Daher hat das Thema Importzölle zunächst keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft." Sollte es zum schlimmsten Fall kommen - einen globalen Handelskrieg - seien lediglich rund 40 Prozent der Geschäfte in der Klebstoffsparte konjunkturabhängig, betonte van Bylen.

    Dem Preiskampf im Konsumgütergeschäft setzt der Konzern Effizienzverbesserungen entgegen. Auf die Frage, ob sich gestiegene Rohstoffpreise an den Handel weitergeben liessen, erklärte der Henkel-Chef: "Die Preise stehen schon sehr unter Druck. Im Konsumgütergeschäft steigen die Absätze deutlicher als die Umsätze." Dennoch könne Henkel seine Margen weiter steigern, weil der Konzern in seiner gesamten Wertschöpfungskette effizienter werde. "Wir passen unsere Strukturen permanent an."/tav/ajx/fba

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  • 05.09.2018 Handelsstreit und Brexit treffen deutsche Chemieb...

    Handelsstreit und Brexit treffen deutsche Chemiebranche

    05.09.2018| 10:21:36

    FRANKFURT/HANNOVER (awp international) - Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie bekommt den nahenden Brexit und internationale Handelskonflikte allmählich zu spüren. Einige Kundenbranchen hätten im ersten Halbjahr aus Verunsicherung die Produktion leicht gedrosselt, andere stagnierten, erklärte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt. Konjunktursorgen für die zweite Jahreshälfte dürften auch die Tarifgespräche für die rund 580 000 Beschäftigten belasten, die nun auf Bundesebene in Hannover beginnen.

    Im zweiten Quartal konnte die drittgrösste deutsche Industriebranche ihren Umsatzrekord zum Jahresauftakt nicht übertreffen. Von April bis Juni verharrte der Erlös gemessen am ersten Quartal bei knapp 50 Milliarden Euro. Die Produktion stieg nur leicht. Gemessen am Vorjahreszeitraum gab es aber ein Umsatzplus von 5,8 Prozent.

    Zwar rechne in der Branche kaum jemand mit einem baldigen Abschwung. Aber viel deute darauf hin, dass die Nachfrage im zweiten Halbjahr nachlasse, sagte VCI-Präsident Kurt Bock. "Insbesondere die Exporterwartungen sind nicht mehr so positiv wie zu Jahresbeginn."

    Im zweiten Quartal retten kräftige Ausfuhren nach Asien und in die USA sowie starke Pharmageschäfte die Bilanz. Während im Ausland das achte Umsatzplus in Folge erzielte wurde, sanken die Erlöse in Inland leicht. Die Sorge vor einem eskalierenden Handelsstreit der USA mit Europa und China und einem unkontrollierten Brexit belaste die Nachfrage der heimischen Industrie, so der VCI. Die Verpackungs-, Textil-, Druck- und Metallindustrie hielten sich zurück. "Nur am Bau, in der Elektroindustrie und beim Maschinenbau läuft es weiter rund."

    Vier von sieben Chemiesparten hätten die Produktion bei hoher Auslastung gedrosselt. Die Öl verarbeitende Petrochemie profitierte hingegen von den gestiegenen Rohölpreisen. "Die Zuversicht, in den kommenden Monaten bessere Geschäfte machen zu können, ist verflogen."

    Die Unsicherheit dürfte die bundesweiten Tarifverhandlungen erschweren, die nach ergebnislosen ersten Gesprächen in den neun regionalen Bereichen am Mittwoch in Hannover starteten. Die Gewerkschaft IG BCE verweist auf Rekordergebnisse in der Branche und fordert eine Entgelterhöhung um sechs Prozent. Zudem solle das Urlaubsgeld verdoppelt werden, was ein zusätzliches Plus von 600 Euro pro Jahr wäre. So könne man auch den Fachkräftemangel angehen, sagte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen wegen der Konjunktursorgen zurückgewiesen.

    Für das Gesamtjahr behält die Branche aber ihre Prognose aufrecht. Der VCI peilt ein Umsatzplus von 4,5 Prozent auf den Rekordwert von 204 Milliarden Euro an. Vor allem wegen der höheren Ölpreise sollen nun die Chemikalienpreise um 1,5 Prozent zulegen - etwas stärker als bisher erwartet. Die Produktion soll um 3,5 Prozent wachsen./als/ted/DP/men

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  • 16.08.2018 Henkel wird von Eurostärke und teuren Rohstoffen ...

    Henkel wird von Eurostärke und teuren Rohstoffen gebremst

    16.08.2018| 12:55:15

    (AF)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der starke Euro und die gestiegenen Rohstoffpreise sorgen beim Persil- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel für mächtig Gegenwind. Neben dem russischen Rubel und dem mexikanischen Peso setzte vor allem der Verfall der türkischen Lira dem Konsumgüterkonzern im zweiten Quartal zu. Weil sich an dem Umfeld nicht viel ändern dürfte, passte Henkel seine Prognose für das Gesamtjahr an.

    Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird in diesem Jahr voraussichtlich nur noch um 3 bis 6 Prozent zulegen und nicht mehr wie bisher erwartet um 5 bis 8 Prozent, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Die Umsatzprognose behielten die Düsseldorfer bei, den Ausblick für die operative Marge hoben sie sogar an. Effizienzgewinne und Synergien, die durch übernommene Unternehmen gehoben werden, stimmen Henkel für das Tagesgeschäft optimistischer.

    An der Börse rutschte das Papier im Dax zunächst um über vier Prozent ab, bis zum frühen Nachmittag reduzierte sich das Minus dann auf ein halbes Prozent. Andrew Wood von Bernstein Research sah Licht und Schatten in der Quartalsbilanz, ähnlich wie auch Martin Deboo von Jefferies. Der Umsatz sei besser als erwartet ausgefallen, das Ergebnis hingegen schlechter, hiess es. Deboo zeigte sich zudem erstaunt darüber, dass der Konzern seine Margenprognose anhebt, nachdem er die Markterwartungen für diese Kenngrösse im Quartal verfehlt hat. Andreas Riemann von der Commerzbank wertete den gesenkten EPS-Ausblick negativ. Er zeige, wie schwer es der Konzern habe, die höheren Kosten an die Kunden weiterzugeben.

    Ein Problem seien Preiserhöhungen in den Konsumentengeschäften, räumte auch Konzernchef Hans Van Bylen ein. Der harte Verdrängungswettbewerb bietet dafür nur wenig Spielraum. Ein Mittel um dennoch noch teurere Artikel zu verkaufen, sind Produktneuheiten, die oft einen höheren Preis nach sich ziehen.

    Zwischen April und Juni stieg der Konzernumsatz um 0,9 Prozent auf 5,14 Milliarden Euro. Der starke Euro schmälerte die Erlöse dabei um 310 Millionen Euro. Aufs gesamte erste Halbjahr gerechnet, kosteten Währungseffekte Henkel fast eine dreiviertel Milliarde Euro Umsatz.

    Organisch - also ohne den Effekt aus Währungsdifferenzen oder Zu- und Verkäufen - belief sich das Plus auf 3,5 Prozent. Für das Gesamtjahr traut sich Henkel weiterhin ein organisches Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent zu.

    Eine starke Nachfrage aus der Industrie half vor allem dem wichtigen Klebstoffgeschäft auf die Sprünge, auf das etwa die Hälfte des Umsatzes entfällt. Die Kleber von Henkel werden in Tablets oder Smartphones, bei Metallverpackungen wie Getränkedosen oder auch im Leichtbau der Luftfahrtindustrie benutzt. Die Waschmittelsparte sowie die Kosmetik erholten sich ebenfalls wieder. Die beiden Töchter hatten im ersten Quartal noch mit den Folgen von Lieferengpässen in den USA zu kämpfen gehabt. Ab Mitte des zweiten Quartals habe sich die Lage aber wieder normalisiert, sagte Van Bylen.

    Weiterhin gut läuft es für Henkel in der Türkei. Die Dynamik in dem Land sei ungebrochen, aber der Lira-Verfall belaste natürlich, so der Konzernchef. Auch die Lage im Iran beobachte Henkel weiterhin genau, angesichts der Sanktionen. Auf den Iran entfällt rund ein Prozent des Gesamtumsatzes, die Türkei wiederum zählt zu den zehn wichtigsten Märkten von Henkel.

    Beim Ergebnis kam der Konzern nur langsam voran. Das um Restrukturierungskosten und Einmalaufwendungen bereinigte operative Ergebnis (Ebit) legte im Quartal um 1,8 Prozent auf 926 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge stieg auf 18 Prozent. Diesen Wert will der Konzern nun auch im Gesamtjahr erreichen. Bislang wurden für 2018 über 17,5 Prozent in Aussicht gestellt. Unter dem Strich sank der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn allerdings um 4,2 Prozent auf 598 Millionen Euro./she/men/ag/nas

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  • 16.08.2018 Henkel kämpft mit starkem Euro und hohen Rohstoff...

    Henkel kämpft mit starkem Euro und hohen Rohstoffpreisen

    16.08.2018| 06:42:54

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil-, Loctite- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel bekommt Gegenwind vom starken Euro und den gestiegenen Rohstoffpreisen. Seine Prognose für das Gesamtjahr passte der Dax-Konzern am Donnerstag daher an. Weiterhin dürfte der Umsatz 2018 aus eigener Kraft zwar um 2 bis 4 Prozent zulegen. Dafür wird aber das bereinigte Ergebnis je Aktie voraussichtlich nur noch um 3 bis 6 Prozent und nicht mehr wie bisher erwartet um 5 bis 8 Prozent zulegen. Bei der operativen Marge traut sich Henkel auch dank guter Kostenkontrolle nun einen Wert von 18 Prozent zu. Bislang wurden über 17,5 Prozent in Aussicht gestellt.

    Währungseffekte lasteten auch auf dem zweiten Quartal. So stieg der Umsatz zwischen April und Juni um 0,9 Prozent auf 5,14 Milliarden Euro. Organisch also ohne Währungen und den Effekt aus Zu- und Verkäufen belief sich das Plus auf 3,5 Prozent. Voran kam Henkel vor allem bei Klebstoffen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) legte um 1,8 Prozent auf 926 Millionen Euro zu und die entsprechende Marge auf 18 Prozent. Das bereinigte EPS verbesserte sich um 1,9 Prozent auf 1,58 Euro. Beim Ergebnis verfehlte der Konzern die Markterwartungen, beim Umsatz lag er darüber./she/stk

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  • 25.06.2018 Mehr Frauen, aber weniger Ausländer in Aufsichtsr...

    Mehr Frauen, aber weniger Ausländer in Aufsichtsräten

    25.06.2018| 05:31:00

    MÜNCHEN (awp international) - Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der grössten deutschen Konzerne ist nach den Hauptversammlungen im Frühjahr auf 34 Prozent gestiegen, der Anteil der Ausländer dagegen auf 28 Prozent gesunken. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Auswertung der amerikanischen Personalberatung Russell Reynolds. 54 Aufsichtsräte kämen aus anderen europäischen Ländern, 11 aus den USA, aber: "Die wichtigen Zukunftsmärkte Asien, Lateinamerika und Afrika sind personell in den Dax -30-Aufsichtsräten praktisch nicht vertreten", heisst es in der Studie.

    Auf Kapitalseite seien heute 81 von 256 Aufsichtsräten Frauen, also 32 Prozent. Auf Arbeitnehmerseite seien es sogar 36 Prozent. Aber die einzige weibliche Aufsichtsratsvorsitzende sei Simone Bagel-Trah bei Henkel . Auch die Vorstände und die Managementebenen direkt darunter seien männlich dominiert. "Allein um auf 30 Prozent zu kommen, fehlen dem Dax-30 momentan auf den ersten drei Führungsebenen über 1100 weibliche Top-Führungskräfte", stellten die Personalberater fest.

    "Für qualifizierte Frauen, die ganz nach oben wollen, sind goldene Zeiten angebrochen. Es werden dringend weibliche Führungskräfte gesucht", sagte Jens-Thomas Pietralla von Russell Reynolds Associates./rol/DP/zb

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  • 19.06.2018 Dr. Oetker peilt weitere Übernahmen an

    Dr. Oetker peilt weitere Übernahmen an

    19.06.2018| 13:01:49

    BIELEFELD (awp international) - Nach dem Verkauf der Reederei Hamburg-Süd will die Dr.-Oetker-Gruppe mit dem Erlös durch Zukäufe wachsen. Chef Albert Christmann kündigte am Dienstag in Bielefeld bei der Bilanzvorlage für 2017 weitere Übernahmen an. Konkrete Namen oder Länder nannte er aber nicht. "Wir haben durch den Verkauf die Liquidität zur strategischen Weiterentwicklung der Gruppe erheblich verbessert", erklärte Christmann. Es gebe noch Märkte mit Wachstumspotenzial für die klassischen Oetker-Geschäftsmodelle. Dort wolle das Unternehmen "idealerweise Marktführerunternehmen" kaufen.

    Zuletzt hatte das Familienunternehmen die Übernahmen des ägyptischen Marktführers für Backprodukte und Desserts, Tag El Melouk, vermeldet. Christmann bezeichnete den Verkauf von Hamburg Süd im Dezember für 3,7 Milliarden Euro an das dänische Unternehmen Maersk als "ohne Zweifel richtig". Oetker sei jetzt zwar ein kleineres, aber dafür schnelleres Boot, sagte der persönlich haftende Gesellschafter.

    Erste Folgen des fehlenden Schiffsbereichs gab es im vergangenen Geschäftsjahr 2017. Die Dr. August Oetker KG setzte 11,6 Milliarden Euro um und lag damit um 0,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Bereinigt um den fehlenden Monat Dezember im Bereich Schifffahrt wuchs der Erlös bei Oetker um 4,6 Prozent. Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht.

    Dabei verabschiedete sich Hamburg-Süd nochmals mit guten Zahlen aus der Gruppe. Nach einem schwachen Jahr 2016 legte die Reederei beim Umsatz um fast acht Prozent zu.

    Für das laufende Jahr rechnet Christmann für die gesamte Gruppe auch mit Wachstum durch das operative Geschäft. "Aber wir müssen das zweite Halbjahr abwarten", sagte der Top-Manager.

    Die Oetker-Gruppe mit knapp 33 000 Mitarbeitern litt 2017 in der Lebensmittelsparte unter massiven Preissteigerungen. Besonders beim Einkauf von Käse, Milch und Butter lagen die Kosten um rund 100 Millionen Euro über dem Vorjahr. Sorgen macht sich Christmann auch über die Weltpolitik. Er kritisierte das Auftreten von US-Präsident Donald Trump und autokratisch geführte Länder.

    Geschäftserfolge wie in der Türkei oder Grossbritannien, wo die Wirtschaft unter Ängsten um den Brexit leidet, würden durch massive Wechselkurs-Risiken gefährdet. In den beiden Ländern haben die Heimatwährungen zum Euro nachgegeben, was in der Türkei oder Grossbritannien erzielte Erträge beim Umrechnen drückt.

    In den einzelnen Sparten fiel die Bilanz unterschiedlich aus. Der deutsche Markt bei den Lebensmitteln war 2017 leicht rückläufig. Hier wurde das Minus durch internationale Zuwächse kompensiert. Die Bier- und Getränkesparte der Radeberger-Gruppe behauptete sich auf einem schrumpfenden Biermarkt mit einem fast unveränderten Umsatz von 1,9 Milliarden Euro.

    Bei Sekt (Henkel ) und Spirituosen kletterte der Erlös hingegen um 4 Prozent auf 523 Millionen Euro. Die Hotel-Tochter legte um 3 Prozent auf 150 Millionen Euro zu. Und auch das Chemieunternehmen Budenheim legte mit 6 Prozent ein Umsatzplus auf 300 Millionen Euro vor. Sorgen bereitet Dr. Oetker die Privatbank Lampe. Zahlen nannte Dr. Oetker nicht, sprach aber von verfehlten Zielen im Kapitalmarktgeschäft und in der Vermögensverwaltung./lic/DP/tos

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  • 16.05.2018 Deutsche Chemie-Industrie nach starkem Start opti...

    Deutsche Chemie-Industrie nach starkem Start optimistisch für 2018

    16.05.2018| 09:35:23

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Nach einem starken Start blickt die Chemie-Industrie weiter optimistisch auf das Jahr 2018. Zwar hätten sich die politischen Unsicherheiten um globale Handelskonflikte, die unklaren Brexit-Verhandlungen und die Krisenherde in Nahost vergrössert, räumte der Branchenverband VCI am Mittwoch in Frankfurt ein.

    Unter dem Strich bewertet der scheidende VCI-Präsident und frühere BASF -Chef Kurt Bock die Lage aber als weiterhin gut: "Bei unseren Unternehmen überwiegt nach wie vor die Zuversicht, dass sich der Aufwärtstrend im Chemiegeschäft in diesem Jahr fortsetzen wird. Allerdings haben die konjunkturellen Risiken zugenommen. Dennoch rechnet aktuell niemand in der Branche mit einem Rückschlag."

    In den ersten drei Monaten setzte die drittgrösste deutsche Industriebranche mit 51,1 Milliarden Euro rund 5,7 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Die Produktion in den "sehr gut" ausgelasteten Werken sei in der Jahresfrist um 6,7 Prozent gewachsen. Zum Vorquartal ergab sich ein Produktionsanstieg um 1,6 Prozent bei gleich bleibenden Umsätzen.

    Trotz der zunehmenden Unsicherheiten in der Weltwirtschaft blieb der VCI bei seiner Prognose für ein weiteres Rekordjahr mit dann 204 Milliarden Euro Umsatz (+4,5 Prozent). Dafür sollen die Produktion um 3,5 Prozent wachsen und die Preise um 1,0 Prozent anziehen.

    Wegen der guten Wirtschaftslage hat die Industrie zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Im ersten Quartal waren es 455 000 Beschäftigte und damit 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

    Grundlage der positiven Einschätzungen ist die positive Industriekonjunktur im Inland sowie im wichtigsten Exportmarkt Europa. Auch die Aussichten in Übersee seien positiv, berichten die Volkswirte des Verbandes. Die Nachfrage käme auch aus den Schwellenländern, China zeige sich robust. "Unter dem Strich dürfte damit in diesem Jahr die Nachfrage nach Chemikalien 'made in Germany' kräftig zulegen", schreiben sie.

    Sorgen bereite die jüngste Ölpreisentwicklung. Kräftig steigende Ölpreise drückten auf die Gewinnmargen, entzögen Deutschland Kaufkraft und belasteten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie./ceb/DP/mne

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Stammdaten

Branche/Sektor Diverse Konsumgüter
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol HEN3
Valor 335910
ISIN DE0006048432

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.15%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.94 -0.97%
Perf. 3M +2.46 +2.63%
Perf. laufendes Jahr +0.06 +0.06%
Perf. 52W   -15.31%

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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (04.01.2019)
Instrument Barausschüttung (23.02.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 97.02 +0.89% 737'355 18.01.2019
LSE Europ M 97.16 +1.31% 198'785 18.01.2019
SIX SX EUR 92.72 --- --- 17.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 96.00 (17.01.2019)
Vortagestief 92.96 (17.01.2019)
Hoch 1W 97.60 (18.01.2019)
Tief 1W 92.96 (17.01.2019)
Hoch 1M 97.60 (18.01.2019)
Tief 1M 92.96 (17.01.2019)
Hoch 3M 103.85 (28.11.2018)
Tief 3M 92.46 (25.10.2018)
Hoch 1J 114.65 (23.01.2018)
Tief 1J 92.46 (25.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG