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Marktkapital in Mio. 16'127.30
Umsatz Vormonat 2'185'854

Aktuelle News

  • 03.07.2019 Deutsche Chemiebranche gerät stärker in Sog von s...

    Deutsche Chemiebranche gerät stärker in Sog von schwacher Weltwirtschaft

    03.07.2019| 12:49:19

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die deutsche Chemie- und Pharmabranche leidet immer stärker unter Handelskonflikten und der eingetrübten Weltkonjunktur. Nach einem schwachen ersten Halbjahr rechnet sie nur mit einer moderaten Belebung im Jahresverlauf, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch", sagte Präsident Hans Van Bylen mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Brexit und den Iran-Konflikt. Sollte es zum Krieg im Nahen Osten kommen, hätte dies Folgen für den globalen Handel.

    Für 2019 senkte der VCI erneut seine Prognose: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 197 Milliarden Euro. Zuletzt war er von einem Minus von 2,5 Prozent ausgegangen. Die Produktion in der drittgrössten deutschen Industriebranche soll zudem um 4 Prozent sinken und damit ebenfalls stärker als bisher kalkuliert.

    "Die Weltwirtschaft entwickelt sich schwächer als zu Jahresanfang erwartet", sagte Van Bylen. Die Hoffnung liege nun auf einer Erholung bei Chemiekunden - vor allem in der Autobranche, die unter der Dieselkrise, schwachen Absätzen und hohen Kosten für die E-Mobilität leidet. Auch in der Nahrungsmittel- und Elektroindustrie könne es wieder minimal nach oben gehen, sagte der VCI-Präsident.

    Als Zulieferer für viele weitere Branchen wie auch die Bau- und Kosmetikindustrie bekommt die Chemiebranche schlechtere Geschäfte bei ihren Abnehmern früh zu spüren und gilt als Konjunkturindikator.

    Im ersten Halbjahr hatte die Chemiebranche abermals mit einer schwachen Industrienachfrage auf dem Heimatmarkt zu kämpfen. Wichtige Kunden wie Autohersteller und Maschinenbauer hielten sich mit Bestellungen zurück. Im Ausland, etwa im übrigen Europa und den USA, gingen die Verkäufe spürbar zurück. Die widrige Konjunktur und Handelskonflikte setzen auch Branchenriesen wie BASF zu. Er will 6000 Stellen weltweit abbauen, die Hälfte davon in Deutschland.

    Von Januar bis Juni sank der der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie um 4 Prozent auf fast 96 Milliarden Euro, die Produktion brach gemessen am Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent ein. Allerdings hatte die Pharmaindustrie 2018 eine Hochkonjunktur erlebt, nun normalisierte sich die Produktion.

    Der VCI hatte seine Prognose für 2019 schon eingedampft, da ein Konzern Ende vergangenen Jahres die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland einstellte. Die Branche mit fast 465 000 Beschäftigten hierzulande ist aber immer noch gut ausgelastet und arbeitet auf hohem Niveau: 2018 erzielte sie einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro./als/DP/fba

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  • 03.07.2019 Deutsche Chemiebranche leidet unter nachlassender...

    Deutsche Chemiebranche leidet unter nachlassender Weltwirtschaft

    03.07.2019| 11:09:19

    FRANKFURT (awp international) - Handelskonflikte und die eingetrübte Weltwirtschaft machen der deutschen Chemie- und Pharmabranche immer mehr zu schaffen. Nach einem schwachen ersten Halbjahr senkte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt erneut seine Prognose für 2019: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um 3 Prozent auf knapp 197 Milliarden Euro. Zuletzt war er von einem Minus von 2,5 Prozent ausgegangen. Die Produktion in der drittgrössten Industriebranche hierzulande soll zudem um 4 Prozent sinken und damit ebenfalls noch stärker als bisher erwartet.

    Im Jahresverlauf geht der VCI allenfalls von einer moderaten Erholung aus. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch", sagte Präsident Hans Van Bylen mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Iran-Konflikt und den Brexit.

    Im ersten Halbjahr war der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie um 4 Prozent auf fast 96 Milliarden Euro gesunken, die Produktion brach gemessen am Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent ein. Der VCI hatte seine Prognose für 2019 schon eingedampft, da ein Konzern zum Ende vergangenen Jahres die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland einstellte. Die Branche arbeitet aber auf hohem Niveau: 2018 hatte sie einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt./als/DP/jha/

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  • 15.05.2019 Eingetrübte Konjunktur trifft deutsche Chemie

    Eingetrübte Konjunktur trifft deutsche Chemie

    15.05.2019| 11:07:30

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die nachlassende Weltwirtschaft macht der deutschen Chemie- und Pharmabranche zu schaffen. Nach einem kräftigen Umsatzrückgang zu Jahresbeginn rechnet sie zunächst nicht mit einer Belebung des Geschäfts, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. "Wir erwarten weiter ein schwieriges Jahr für die Chemie", erklärte Präsident Hans Van Bylen.

    Im ersten Quartal litt die drittgrösste deutsche Industriebranche mit gut 462 000 Beschäftigten unter der schwachen Nachfrage der deutschen Wirtschaft. Auf dem Heimatmarkt hielten sich wichtige Kunden wie Autobauer mit Bestellungen zurück. Im Ausland, etwa auf dem bedeutenden europäischen Markt, schlug die eingetrübte Weltkonjunktur durch. "Es gibt wenig Dynamik", erklärte der VCI.

    Von Januar bis März sank der Umsatz gemessen am starken Vorjahresquartal um 3,8 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. Gerade im Ausland liefen die Geschäfte schlechter. Die Produktion der hoch ausgelasteten Branche fiel um 6 Prozent, die Erzeugerpreise stiegen um 1,6 Prozent. 2018 hatte die Branche einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt, zum Jahresende trübte sich Lage aber ein.

    Zu Jahresbeginn gab es aber auch Hoffnungszeichen für die Chemiebranche, die als Zulieferer der Auto-, Bau- und Kosmetikindustrie oft ein Indikator für die Konjunktur ist. So legten die Produktion und die Kapazitätsauslastung gemessen am Schlussquartal 2018 etwas zu. In Europa sei der Jahresstart positiver verlaufen als befürchtet, so der VCI. Zugleich habe die deutsche Industrie ihren Abwärtstrend verlangsamt und die Binnenkonjunktur an Fahrt gewonnen. "Die Chemie hat sich zum Jahresauftakt etwas besser entwickelt als im vorangehenden Quartal", stellte Van Bylen fest.

    Auch habe sich der Pegel des Rheins nach dem trockenen Jahr 2018 wieder normalisiert, was den Transport von Chemieerzeugnissen erleichtert. Im vergangenen Jahr litten Konzerne wie BASF unter dem Niedrigwasser und mussten daher Millionen an Sonderkosten schultern.

    Im laufenden Jahr erwartet der VCI angesichts von Handelskonflikten und der schwächeren Weltwirtschaft unverändert einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf knapp 198 Milliarden Euro. Die Produktion soll bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent sinken. Der Verband hatte im März seine Prognose eingedampft, da es zu einem Sondereffekt kam: Ein Konzern hatte zum Jahresende die Produktion eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland eingestellt./als/DP/jha

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  • 15.05.2019 Deutsche Chemiebranche leidet unter eingetrübter ...

    Deutsche Chemiebranche leidet unter eingetrübter Konjunktur

    15.05.2019| 10:08:48

    FRANKFURT (awp international) - Die schwächere Weltwirtschaft macht der deutschen Chemie- und Pharmabranche zu schaffen. Nach einem kräftigen Umsatzrückgang im ersten Quartal stellt sie sich weiter auf ein schwieriges Jahr ein, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

    Zum Jahresbeginn litt Deutschlands drittgrösste Industriebranche mit gut 462 000 Beschäftigten hierzulande unter einer schwachen Nachfrage nach Chemikalien. Auf dem Heimatmarkt hielten sich wichtige Kunden wie Autobauer mit Bestellungen zurück, im Ausland machte sich die eingetrübte Weltkonjunktur bemerkbar.

    Von Januar bis März sank der Umsatz in der Chemie- und Pharmaindustrie gemessen am Vorjahresquartal um 3,8 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. Die Produktion fiel um 6 Prozent. Dieses Jahr erwartet der VCI angesichts von Handelskonflikten und der schwächeren Weltwirtschaft unverändert einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent. Die Produktion der hoch ausgelasteten Branche soll bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent sinken./als/DP/jha

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  • 07.05.2019 Henkel-Gewinn sinkt zum Jahresstart - Wettbewerb,...

    Henkel-Gewinn sinkt zum Jahresstart - Wettbewerb, teure Rohstoffe

    07.05.2019| 08:08:59

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Gewinn des Konsumgüterkonzerns Henkel ist im ersten Quartal gesunken. Negative Währungseffekte, höhere Rohstoffkosten sowie Investitionen belasteten die Ergebnisse. Dazu leidet Henkel unter einem hohen Wettbewerbsdruck in den Konsumgütergeschäften, insbesondere in Westeuropa.

    Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) fiel um 5,6 Prozent auf 795 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Dies lag etwas unter der Konsensschätzung der Analysten. Die entsprechende Marge fiel um 1,4 Prozentpunkte auf 16,0 Prozent. Das Nettoergebnis sank um knapp 2 Prozent auf 534 Millionen Euro.

    Die Henkel-Aktie gab auf die Zahlen hin vorbörslich um mehr als anderthalb Prozent nach.

    Der Umsatz stieg hingegen um 2,8 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro. Begünstigt wurde dies durch Übernahmen und positive Wechselkurseffekte. Organisch - bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - lag das Plus jedoch bei lediglich 0,7 Prozent und damit unter dem Niveau der angestrebten Jahresprognose. Unter den Erwartungen lag dabei den Angaben zufolge das Geschäft mit Körper- und Haarpflege, welches einen organischen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent verzeichnete. Rückläufig waren dabei die Umsätze in Westeuropa und China.

    Auch sanken die Umsätze im konjunktursensiblen Klebstoffgeschäft um organisch 0,8 Prozent. Dabei belasteten vor allem schwache Automobil- und Elektronikmärkte in der Region Asien-Pazifik sowie Nordamerika. Henkel geht dabei von einer Verbesserung der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte aus. Positiv entwickelte sich dagegen das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Getragen wurde das Wachstum aus eigener Kraft in Höhe von 4,7 Prozent durch die Einführung neuer Produkte.

    Der Jahresausblick wurde bestätigt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie dürfte um einen mittleren einstelligen Prozentsatz sinken, wenn man Schwankungen der Währungskurse herausrechnet. Die um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Umbaukosten bereinigte Gewinnspanne (Ebit-Marge) soll 16 bis 17 Prozent erreichen. Der Umsatz soll organisch um zwei bis vier Prozent steigen. Konzernchef Hans Van Bylen will das Wachstum mit zusätzlichen Investitionen ankurbeln, was die Ergebnisse zunächst einmal belastet./nas/mis/fba

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  • 07.05.2019 Henkel-Gewinn sinkt im ersten Quartal

    Henkel-Gewinn sinkt im ersten Quartal

    07.05.2019| 07:15:34

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Gewinn des Konsumgüterkonzerns Henkel ist im ersten Quartal gesunken. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie fiel um 6,3 Prozent auf 1,34 Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das operative Ebit nahm von 842 Millionen auf 795 Millionen Euro ab. Das Unternehmen hatte zuletzt höhere Investitionen angekündigt.

    Der Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro, organisch - bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe - lag das Plus bei lediglich 0,7 Prozent. Unter den Erwartungen lag dabei den Angaben zufolge das Geschäft mit Körper- und Haarpflege, welches einen organischen Umsatzrückgang verzeichnete. Auch sanken die Umsätze im konjunktursensiblen Klebstoffgeschäft. Hier geht Henkel von einer Verbesserung der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte aus. Der Jahresausblick wurde bestätigt./nas/fba

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  • 08.04.2019 Henkel stellt sich auf Bedürfnisse des Onlinehand...

    Henkel stellt sich auf Bedürfnisse des Onlinehandels ein

    08.04.2019| 11:12:08

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Waschmittel-, Kosmetik- und Klebstoffhersteller Henkel orientiert sich bei seinen Verpackungen und Rezepturen zunehmend an den Bedürfnissen des Internethandels. Der Markenartikler vertiefe aktuell seine Kooperationen mit wichtigen Partnern im Onlinehandel, sagte Henkel-Chef Hans Van Bylen am Montag auf der Hauptversammlung in Düsseldorf. "Dafür haben wir neue Verpackungen entwickelt. Sie sind speziell für den Versand geeignet." Zudem verwende das Unternehmen konzentriertere Rezepturen für die Produkte, wodurch Gewicht und Volumen gespart würden.

    Der digitale Umsatz von Henkel sei währungsbereinigt im vergangenen Geschäftsjahr zweistellig gewachsen, betonte der Manager. Vor allem in den Konsumgüterbereichen - also bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetik - sei die organische Entwicklung mit einem Plus von mehr als 30 Prozent sehr gut. Er bestätigte auch die Prognosen.

    Van Bylen nutzte die Hauptversammlung mit Blick auf die im Mai anstehende Europawahl auch zu einem klaren Bekenntnis zu Europa: "Wir haben ein klares Interesse an einem starken Europa. Dafür setzen wir uns ein", sagte er. Es gebe noch viel zu tun, damit Europa im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft erfolgreich bleibe./rea/DP/jha

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  • 06.03.2019 L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    06.03.2019| 15:18:41

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Kosmetikriese L'Oreal hat seine Position in Deutschland im vergangenen Jahr ausgebaut. Der französische Konzern steigerte seinen Marktanteil 2018 von 17 auf 17,4 Prozent. Mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro sei das Unternehmen weiterhin klarer Marktführer auf dem deutschen Schönheitsmarkt, sagte Deutschland-Chef Fabrice Megarbane am Mittwoch in Düsseldorf.

    Bei seinem Wachstum profitierte L'Oreal auch davon, dass die Bundesbürger generell mehr für ihre Schönheit ausgaben. Nach einer Marktstudie des Konzerns stiegen die Ausgaben der Bundesbürger für Schönheitsprodukte im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf knapp 12,8 Milliarden Euro.

    Gut lief vor allem das Geschäft mit Luxusmarken wie Lancôme, Giorgio Armani oder Yves Saint Laurent Beautè, aber auch im Konsumgüterbereich konnte der Schönheitskonzern mit Marken wie L'Oréal Paris, Maybelline New York und Garnier deutlich zulegen. Weitere Wachstumsimpulse erwartet der Konzern in Zukunft durch die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme des deutschen Naturkosmetik-Pioniers Logocos mit den Marken Logona und Sante.

    Auch Wettbewerber setzen zunehmend auf den Trend zu mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. So erhofft sich der Rivale Henkel , der im Markenartikelgeschäft mit Kosmetik zuletzt weltweit mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte, neuen Schwung unter anderem durch den Relaunch der Shampoo-Marke Schauma, die künftig vegan herstellt wird.

    Deutschland ist für L'Oréal weltweit der viertgrösste Markt. Wichtiger sind nur noch die USA, China und der Heimatmarkt Frankreich. Der Konzern sieht in der Bundesrepublik noch erhebliches Wachstumspotenzial. L'Oréal wolle "Vorreiter im Bereich Beauty Tech" sein, betonte Megarbane. Dafür habe man sogar erstmals ein Technikunternehmen übernommen: Modiface. Dessen Technik erlaube es den Konsumenten, Kosmetikprodukte zunächst virtuell auszuprobieren./rea/DP/mis

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  • 21.02.2019 Henkel will 2019 mit Ökotrend weiter wachsen

    Henkel will 2019 mit Ökotrend weiter wachsen

    21.02.2019| 14:43:58

    (Zusammenfassung; neu Aussagen aus Pressekonferenz)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel will nach einem Gewinnrückgang stärker in Wachstum investieren. Der Hersteller von Persil und Pritt-Klebstoff plant dafür ab sofort jährlich rund 300 Millionen Euro ein, wie er am Donnerstag in Düsseldorf bestätigte. Konzernchef Hans Van Bylen bezeichnete Henkel als "kerngesund". Henkel habe seine Entwicklungszyklen verkürzt, und neue Produkte kämen so schneller auf den Markt. Wachstumstreiber ist vor allem das Geschäft mit Klebstoffen, das im Geschäftsjahr 2018 mit vier Prozent organisch am stärksten zulegte.

    An der Börse reagierten die Anleger positiv auf die Nachrichten. Die Henkel-Vorzugsaktie gewann bis zur Mittagszeit gut ein Prozent an Wert und war damit drittstärkster Wert im Dax. Die vorab bereits mitgeteilten Zahlen bestätigten die Erwartungen der Experten. Zudem bekräftigte der Vorstand seine Jahresziele.

    So will Henkel den Umsatz 2019 aus eigener Kraft um zwei bis vier Prozent steigern. Die um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Umbaukosten bereinigte Gewinnspanne (Ebit-Marge) soll 16 bis 17 Prozent erreichen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie dürfte allerdings um einen mittleren einstelligen Prozentsatz sinken, wenn man Schwankungen der Währungskurse herausrechnet.

    Bei der Haarpflege setzt Henkel künftig stärker auf natürliche und vegane Produkte. So soll im ersten Halbjahr 2019 die neue Marke "OnlyLove" auf den Markt kommen, die damit wirbt, ohne Alkohol, Ammoniak und Silikone auszukommen. Die bekannte Shampoo-Marke "Schauma", die laut Van Bylen in Deutschland auf 20 Prozent Marktanteil kommt, soll mit veganen Formeln punkten. Daneben will Henkel das Geschäft mit Friseurprodukten stärken und durch einen neuen Onlineshop für Geschäftskunden attraktiver machen.

    Auch für die Geschirrspülmarke Pril sind neue, ökologisch-zertifizierte Produkte mit nachhaltigen Kunststoffverpackungen geplant. Beim Waschmittel werde ebenfalls eine "Pro Natur" Linie eingeführt, kündigte Van Bylen an. Henkel werde dass Thema Nachhaltigkeit und Zertifizierung weiter verfolgen.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte der Umsatz des Konsumgüterriesen wegen negativer Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Die Währungseffekte führten zu einer Belastung von 1,1 Milliarden Euro. Der Nettogewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um rund acht Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

    Von den drei Geschäftsbereichen wuchs die Sparte Klebstoffe im Geschäftsjahr 2018 mit 4 Prozent organisch am stärksten, der Bereich Waschmittel und Haushaltsprodukte legte um 1,9 Prozent zu. Das Geschäft mit Pflegeprodukten, wie Schwarzkopf und Syoss, ging hingegen um 0,7 Prozent zurück.

    Die Henkel-Aktionäre sollen nicht unter den Turbulenzen leiden. Im Gegenteil: Der Konzern plant die Ausschüttung einer Rekorddividende von 1,85 Euro je Vorzugsaktie - ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zur Dividende für 2019 wollte das Management noch keine Aussage treffen.

    Henkel hatte bereits vor einem Monat Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben./elm/rea/stw/fba

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  • 21.02.2019 Henkel verliert 2018 an Schwung - Trotzdem mehr D...

    Henkel verliert 2018 an Schwung - Trotzdem mehr Dividende

    21.02.2019| 11:37:42

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Nach einer Serie von glänzenden Jahren hat der Persil- und Pritt-Hersteller Henkel 2018 deutlich an Schwung verloren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte der Umsatz des Konsumgüterriesen wegen negativer Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Der Netto-Gewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um 8,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht mitteilte.

    Konzernchef Hans Van Bylen bekräftigte bei der Präsentation der Zahlen die Absicht, das zuletzt enttäuschende Wachstum mit zusätzlichen Investitionen ankurbeln zu wollen. Eingeplant sind dafür rund 300 Millionen Euro im Jahr. Der Markenartikel-Hersteller will damit das Wachstum in den Konsumentengeschäften stärken und seine digitale Transformation beschleunigen.

    Die Henkel-Aktionäre sollen nicht unter den Turbulenzen leiden. Im Gegenteil: Der Konzern plant die Ausschüttung einer Rekorddividende von 1,85 Euro je Vorzugsaktie - ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Henkel hatte bereits vor einem Monat Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben. Am Donnerstagmorgen notierte die Aktie zuletzt gut ein halbes Prozent höher bei 88,98 Euro./rea/DP/tav

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  • 21.02.2019 Henkel hebt Dividende leicht an - Höhere Steuern ...

    Henkel hebt Dividende leicht an - Höhere Steuern drücken auf Gewinn

    21.02.2019| 08:59:51

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel erhöht trotz eines Gewinnrückgangs die Dividende. Die Gewinnbeteiligung je Vorzugsaktie solle um rund 3 Prozent auf 1,85 Euro erhöht werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit. Experten hatten mit einer etwas stärkeren Erhöhung gerechnet.

    Der Überschuss sei wegen höherer Steuern um acht Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gefallen. Das Unternehmen hatte bereits vor einem Monat die wichtigsten Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben./zb/mis

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  • 21.01.2019 Henkel will Wachstum ankurbeln - Börse von neuen ...

    Henkel will Wachstum ankurbeln - Börse von neuen Zielen enttäuscht

    21.01.2019| 13:10:21

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel bläst nach einem trägen Geschäftsjahr zum Angriff, verzichtet dafür aber zunächst auf Marge. Konzernchef Hans Van Bylen will deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um das Wachstum des Persil-, Loctide und Schwarzkopf-Herstellers zu beschleunigen. Der gedämpfte Ausblick des Konzerns für 2019 sorgte denn an der Börse auch prompt für einen Kurseinbruch um mehr als sechs Prozent.

    Ab dem Jahr 2019 will der Dax -Konzern jährlich rund 300 Millionen Euro zusätzlich in seine Marken, Technologien und Kernmärkte sowie in Innovationen und den digitalen Ausbau stecken, wie Henkel am Montag in Düsseldorf ankündigte.

    "Wir werden unsere Positionen weiter ausbauen, indem wir die Einführung neuer Marken und Innovationen beschleunigen, die Marketinginvestitionen erhöhen und die Digitalisierung mit Nachdruck vorantreiben", sagte der Henkel-Chef. "Gleichzeitig werden wir unsere hohe Kostendisziplin beibehalten, unsere Effizienz weiter erhöhen und unsere Strukturen kontinuierlich anpassen."

    Geplant ist unter anderem ein Erneuerung des gesamten Haarpflegeportfolios, zu dem etwa Marken wie Schauma, Syoss und Gliss gehören. Hinzu kämen Innovationsoffensiven etwa bei Haarfärbemitteln und Henkels Top-Waschmittelmarke Persil. Auch die Spülmaschinenreiniger-Marke Somat solle im Jahresverlauf 2019 mit neuen Produkten aufgefrischt werden. Darüber hinaus wolle Henkel den Ausbau mit wichtigen E-Commerce-Partnern beschleunigen.

    An der Börse kamen die Nachrichten jedoch nicht gut an: Denn die Ziele enttäuschten, die sich Henkel für 2019 nun setzt - ebenso wie die vorläufigen Kennziffern für das vergangene Jahr. Die Aktie brach angesichts der Sorgen um eine niedrigere Profitabilität um fast sechs Prozent ein und rutschte damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren.

    Henkel kämpft gerade im Konsumgütergeschäft mit hohem Konkurrenzdruck. Auch für 2019 erwartet man in der Düsseldorfer Zentrale kein leichtes Fahrwasser. Der Konzern verwies in der Mitteilung auf ein herausfordernens Marktumfeld, zudem dürften die Belastungen durch Währungen und steigende Materialpreise anhalten.

    Organisch - also unter Herausrechnung von Wechselkursschwankungen und Zu- und Verkäufe - peilt der Konzern für 2019 ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent an. Die bereinigte operative Marge (Ebit) soll in der Bandbreite zwischen 16 und 17 Prozent liegen - und würde damit schwächer ausfallen als im vergangenen Jahr. Auch beim bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie wird 2019 ein Wachstum unter dem Vorjahresniveau erwartet - es soll währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.

    "Der Ausblick ist eine Enttäuschung", sagte ein Börsenbeobachter in einer ersten Reaktion. Laut Analystin Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan müssten die Marktschätzungen nun um bis zu 10 Prozent gesenkt werden.

    Im vergangenen Jahr machten Henkel negative Wechselkurseffekte bereits enorm zu schaffen. Nach vorläufigen Zahlen ging der Umsatz 2018 leicht auf 19,9 Milliarden Euro zurück, nach 20 Milliarden ein Jahr zuvor. Das organische Wachstum - also ohne Zukäufe und Wechselkursveränderungen - betrug zwar 2,4 Prozent, damit blieb der Konzern jedoch am unteren Ende seiner angepeilten Spanne. Während die Klebstoffsparte und das Waschmittelgeschäft organisch zulegen konnten, musste Henkel in der Kosmetiksparte einen leichten Rückgang hinnehmen.

    Das bereinigte Ebit verbesserte sich zwar konzernweit um 1 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro und die bereinigte operative Marge stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent. Damit hinkte Henkel aber der durchschnittlichen Markterwartung und den eigenen Zielen knapp hinterher.

    Die schwächere Geschäftsentwicklung will Henkel den Aktionären jedoch mit einer steigenden Gewinnbeteiligung versüssen: Ab dem Geschäftsjahr 2019 sollen 30 bis 40 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner fliessen - aktuell werden 25 bis 35 Prozent ausgeschüttet. Die vollständige Bilanz für 2018 will der Konzern am 21. Februar vorlegen./tav/nas

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Stammdaten

Branche/Sektor Diverse Konsumgüter
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol HEN3
Valor 335910
ISIN DE0006048432

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.27%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +2.10 +2.42%
Perf. 3M -0.24 -0.27%
Perf. laufendes Jahr -6.90 -7.65%
Perf. 52W   -18.91%

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Corporate action

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Instrument Barausschüttung (21.02.2019)

Handelsplätze

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Tief 1W 86.70 (11.07.2019)
Hoch 1M 91.42 (08.07.2019)
Tief 1M 83.02 (27.06.2019)
Hoch 3M 92.20 (06.05.2019)
Tief 3M 80.80 (03.06.2019)
Hoch 1J 113.50 (22.08.2018)
Tief 1J 80.80 (03.06.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG