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Henkel Vz I

(88.96 | +0.34 | +0.38% | 21.03.2019)

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Eröffnung 88.62   Zeit 08:08:23
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Fundamentale Daten

Dividende 1.79
Dividende ex Datum 10.04.2018
Rendite 2.08%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 178'162'875
Marktkapital in Mio. 15'849.37
Umsatz Vormonat 2'262'540

Aktuelle News

  • 06.03.2019 L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    L'Oreal steigert Marktanteil in Deutschland

    06.03.2019| 14:18:41

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Kosmetikriese L'Oreal hat seine Position in Deutschland im vergangenen Jahr ausgebaut. Der französische Konzern steigerte seinen Marktanteil 2018 von 17 auf 17,4 Prozent. Mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro sei das Unternehmen weiterhin klarer Marktführer auf dem deutschen Schönheitsmarkt, sagte Deutschland-Chef Fabrice Megarbane am Mittwoch in Düsseldorf.

    Bei seinem Wachstum profitierte L'Oreal auch davon, dass die Bundesbürger generell mehr für ihre Schönheit ausgaben. Nach einer Marktstudie des Konzerns stiegen die Ausgaben der Bundesbürger für Schönheitsprodukte im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf knapp 12,8 Milliarden Euro.

    Gut lief vor allem das Geschäft mit Luxusmarken wie Lancôme, Giorgio Armani oder Yves Saint Laurent Beautè, aber auch im Konsumgüterbereich konnte der Schönheitskonzern mit Marken wie L'Oréal Paris, Maybelline New York und Garnier deutlich zulegen. Weitere Wachstumsimpulse erwartet der Konzern in Zukunft durch die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme des deutschen Naturkosmetik-Pioniers Logocos mit den Marken Logona und Sante.

    Auch Wettbewerber setzen zunehmend auf den Trend zu mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. So erhofft sich der Rivale Henkel , der im Markenartikelgeschäft mit Kosmetik zuletzt weltweit mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte, neuen Schwung unter anderem durch den Relaunch der Shampoo-Marke Schauma, die künftig vegan herstellt wird.

    Deutschland ist für L'Oréal weltweit der viertgrösste Markt. Wichtiger sind nur noch die USA, China und der Heimatmarkt Frankreich. Der Konzern sieht in der Bundesrepublik noch erhebliches Wachstumspotenzial. L'Oréal wolle "Vorreiter im Bereich Beauty Tech" sein, betonte Megarbane. Dafür habe man sogar erstmals ein Technikunternehmen übernommen: Modiface. Dessen Technik erlaube es den Konsumenten, Kosmetikprodukte zunächst virtuell auszuprobieren./rea/DP/mis

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  • 21.02.2019 Henkel will 2019 mit Ökotrend weiter wachsen

    Henkel will 2019 mit Ökotrend weiter wachsen

    21.02.2019| 13:43:58

    (Zusammenfassung; neu Aussagen aus Pressekonferenz)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel will nach einem Gewinnrückgang stärker in Wachstum investieren. Der Hersteller von Persil und Pritt-Klebstoff plant dafür ab sofort jährlich rund 300 Millionen Euro ein, wie er am Donnerstag in Düsseldorf bestätigte. Konzernchef Hans Van Bylen bezeichnete Henkel als "kerngesund". Henkel habe seine Entwicklungszyklen verkürzt, und neue Produkte kämen so schneller auf den Markt. Wachstumstreiber ist vor allem das Geschäft mit Klebstoffen, das im Geschäftsjahr 2018 mit vier Prozent organisch am stärksten zulegte.

    An der Börse reagierten die Anleger positiv auf die Nachrichten. Die Henkel-Vorzugsaktie gewann bis zur Mittagszeit gut ein Prozent an Wert und war damit drittstärkster Wert im Dax. Die vorab bereits mitgeteilten Zahlen bestätigten die Erwartungen der Experten. Zudem bekräftigte der Vorstand seine Jahresziele.

    So will Henkel den Umsatz 2019 aus eigener Kraft um zwei bis vier Prozent steigern. Die um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Umbaukosten bereinigte Gewinnspanne (Ebit-Marge) soll 16 bis 17 Prozent erreichen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie dürfte allerdings um einen mittleren einstelligen Prozentsatz sinken, wenn man Schwankungen der Währungskurse herausrechnet.

    Bei der Haarpflege setzt Henkel künftig stärker auf natürliche und vegane Produkte. So soll im ersten Halbjahr 2019 die neue Marke "OnlyLove" auf den Markt kommen, die damit wirbt, ohne Alkohol, Ammoniak und Silikone auszukommen. Die bekannte Shampoo-Marke "Schauma", die laut Van Bylen in Deutschland auf 20 Prozent Marktanteil kommt, soll mit veganen Formeln punkten. Daneben will Henkel das Geschäft mit Friseurprodukten stärken und durch einen neuen Onlineshop für Geschäftskunden attraktiver machen.

    Auch für die Geschirrspülmarke Pril sind neue, ökologisch-zertifizierte Produkte mit nachhaltigen Kunststoffverpackungen geplant. Beim Waschmittel werde ebenfalls eine "Pro Natur" Linie eingeführt, kündigte Van Bylen an. Henkel werde dass Thema Nachhaltigkeit und Zertifizierung weiter verfolgen.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte der Umsatz des Konsumgüterriesen wegen negativer Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Die Währungseffekte führten zu einer Belastung von 1,1 Milliarden Euro. Der Nettogewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um rund acht Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

    Von den drei Geschäftsbereichen wuchs die Sparte Klebstoffe im Geschäftsjahr 2018 mit 4 Prozent organisch am stärksten, der Bereich Waschmittel und Haushaltsprodukte legte um 1,9 Prozent zu. Das Geschäft mit Pflegeprodukten, wie Schwarzkopf und Syoss, ging hingegen um 0,7 Prozent zurück.

    Die Henkel-Aktionäre sollen nicht unter den Turbulenzen leiden. Im Gegenteil: Der Konzern plant die Ausschüttung einer Rekorddividende von 1,85 Euro je Vorzugsaktie - ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zur Dividende für 2019 wollte das Management noch keine Aussage treffen.

    Henkel hatte bereits vor einem Monat Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben./elm/rea/stw/fba

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  • 21.02.2019 Henkel verliert 2018 an Schwung - Trotzdem mehr D...

    Henkel verliert 2018 an Schwung - Trotzdem mehr Dividende

    21.02.2019| 10:37:42

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Nach einer Serie von glänzenden Jahren hat der Persil- und Pritt-Hersteller Henkel 2018 deutlich an Schwung verloren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte der Umsatz des Konsumgüterriesen wegen negativer Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Der Netto-Gewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um 8,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht mitteilte.

    Konzernchef Hans Van Bylen bekräftigte bei der Präsentation der Zahlen die Absicht, das zuletzt enttäuschende Wachstum mit zusätzlichen Investitionen ankurbeln zu wollen. Eingeplant sind dafür rund 300 Millionen Euro im Jahr. Der Markenartikel-Hersteller will damit das Wachstum in den Konsumentengeschäften stärken und seine digitale Transformation beschleunigen.

    Die Henkel-Aktionäre sollen nicht unter den Turbulenzen leiden. Im Gegenteil: Der Konzern plant die Ausschüttung einer Rekorddividende von 1,85 Euro je Vorzugsaktie - ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Henkel hatte bereits vor einem Monat Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben. Am Donnerstagmorgen notierte die Aktie zuletzt gut ein halbes Prozent höher bei 88,98 Euro./rea/DP/tav

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  • 21.02.2019 Henkel hebt Dividende leicht an - Höhere Steuern ...

    Henkel hebt Dividende leicht an - Höhere Steuern drücken auf Gewinn

    21.02.2019| 07:59:51

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel erhöht trotz eines Gewinnrückgangs die Dividende. Die Gewinnbeteiligung je Vorzugsaktie solle um rund 3 Prozent auf 1,85 Euro erhöht werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit. Experten hatten mit einer etwas stärkeren Erhöhung gerechnet.

    Der Überschuss sei wegen höherer Steuern um acht Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gefallen. Das Unternehmen hatte bereits vor einem Monat die wichtigsten Eckdaten für 2018 sowie die Prognose für 2019 bekanntgegeben./zb/mis

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  • 21.01.2019 Henkel will Wachstum ankurbeln - Börse von neuen ...

    Henkel will Wachstum ankurbeln - Börse von neuen Zielen enttäuscht

    21.01.2019| 12:10:21

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel bläst nach einem trägen Geschäftsjahr zum Angriff, verzichtet dafür aber zunächst auf Marge. Konzernchef Hans Van Bylen will deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um das Wachstum des Persil-, Loctide und Schwarzkopf-Herstellers zu beschleunigen. Der gedämpfte Ausblick des Konzerns für 2019 sorgte denn an der Börse auch prompt für einen Kurseinbruch um mehr als sechs Prozent.

    Ab dem Jahr 2019 will der Dax -Konzern jährlich rund 300 Millionen Euro zusätzlich in seine Marken, Technologien und Kernmärkte sowie in Innovationen und den digitalen Ausbau stecken, wie Henkel am Montag in Düsseldorf ankündigte.

    "Wir werden unsere Positionen weiter ausbauen, indem wir die Einführung neuer Marken und Innovationen beschleunigen, die Marketinginvestitionen erhöhen und die Digitalisierung mit Nachdruck vorantreiben", sagte der Henkel-Chef. "Gleichzeitig werden wir unsere hohe Kostendisziplin beibehalten, unsere Effizienz weiter erhöhen und unsere Strukturen kontinuierlich anpassen."

    Geplant ist unter anderem ein Erneuerung des gesamten Haarpflegeportfolios, zu dem etwa Marken wie Schauma, Syoss und Gliss gehören. Hinzu kämen Innovationsoffensiven etwa bei Haarfärbemitteln und Henkels Top-Waschmittelmarke Persil. Auch die Spülmaschinenreiniger-Marke Somat solle im Jahresverlauf 2019 mit neuen Produkten aufgefrischt werden. Darüber hinaus wolle Henkel den Ausbau mit wichtigen E-Commerce-Partnern beschleunigen.

    An der Börse kamen die Nachrichten jedoch nicht gut an: Denn die Ziele enttäuschten, die sich Henkel für 2019 nun setzt - ebenso wie die vorläufigen Kennziffern für das vergangene Jahr. Die Aktie brach angesichts der Sorgen um eine niedrigere Profitabilität um fast sechs Prozent ein und rutschte damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren.

    Henkel kämpft gerade im Konsumgütergeschäft mit hohem Konkurrenzdruck. Auch für 2019 erwartet man in der Düsseldorfer Zentrale kein leichtes Fahrwasser. Der Konzern verwies in der Mitteilung auf ein herausfordernens Marktumfeld, zudem dürften die Belastungen durch Währungen und steigende Materialpreise anhalten.

    Organisch - also unter Herausrechnung von Wechselkursschwankungen und Zu- und Verkäufe - peilt der Konzern für 2019 ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent an. Die bereinigte operative Marge (Ebit) soll in der Bandbreite zwischen 16 und 17 Prozent liegen - und würde damit schwächer ausfallen als im vergangenen Jahr. Auch beim bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie wird 2019 ein Wachstum unter dem Vorjahresniveau erwartet - es soll währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.

    "Der Ausblick ist eine Enttäuschung", sagte ein Börsenbeobachter in einer ersten Reaktion. Laut Analystin Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan müssten die Marktschätzungen nun um bis zu 10 Prozent gesenkt werden.

    Im vergangenen Jahr machten Henkel negative Wechselkurseffekte bereits enorm zu schaffen. Nach vorläufigen Zahlen ging der Umsatz 2018 leicht auf 19,9 Milliarden Euro zurück, nach 20 Milliarden ein Jahr zuvor. Das organische Wachstum - also ohne Zukäufe und Wechselkursveränderungen - betrug zwar 2,4 Prozent, damit blieb der Konzern jedoch am unteren Ende seiner angepeilten Spanne. Während die Klebstoffsparte und das Waschmittelgeschäft organisch zulegen konnten, musste Henkel in der Kosmetiksparte einen leichten Rückgang hinnehmen.

    Das bereinigte Ebit verbesserte sich zwar konzernweit um 1 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro und die bereinigte operative Marge stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent. Damit hinkte Henkel aber der durchschnittlichen Markterwartung und den eigenen Zielen knapp hinterher.

    Die schwächere Geschäftsentwicklung will Henkel den Aktionären jedoch mit einer steigenden Gewinnbeteiligung versüssen: Ab dem Geschäftsjahr 2019 sollen 30 bis 40 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner fliessen - aktuell werden 25 bis 35 Prozent ausgeschüttet. Die vollständige Bilanz für 2018 will der Konzern am 21. Februar vorlegen./tav/nas

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  • 21.01.2019 Henkel will mehr investieren - Enttäuscht mit Aus...

    Henkel will mehr investieren - Enttäuscht mit Ausblick und Zahlen für 2018

    21.01.2019| 10:13:08

    DÜSSELDORF(awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel will in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld in seine Marken, Innovationen und in den digitalen Umbau stecken. Ab 2019 werde der Hersteller von Marken wie Schwarzkopf und Persil jährlich rund 300 Millionen Euro zusätzlich aufwenden, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Damit investiere der Konzern stärker in Wachstum, kündigte Konzernchef Hans van Bylen an. "Wir wollen unser nachhaltig profitables Wachstum fortsetzen und attraktive Erträge erzielen."

    Doch zunächst dürfte die Investitionen zulasten der Margen gehen. Für das laufende Jahr peilt Henkel ein organisches Umsatzwachstum zwischen 2 bis 4 Prozent an. Die bereinigte operative Marge (Ebit) soll in der Bandbreite zwischen 16 und 17 Prozent liegen - und würde damit schwächer ausfallen als im vergangenen Jahr. Nach vorläufigen Berechnungen war der Umsatz von Henkel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 leicht auf 19,9 Milliarden zurückgegangen, nach 20 Milliarden Euro im Vorjahr.

    Dabei wurde Henkel enorm durch Währungseffekte belastet. Diese Wechselkursschwankungen sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet, betrug das organische Wachstum 2,4 Prozent. Das bereinigte Ebit verbesserte sich um rund 1 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro, die operative Marge stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 17,6 Prozent. Damit verfehlte Henkel jedoch sein eigenes Margen-Ziel für 2018 leicht. Beim Umsatz blieb Henkel am unteren Ende des Zielkorridors. An der Börse ging es nach den schwachen Geschäftszahlen und dem Ausblick um 6 Prozent abwärts./tav/fba

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  • 15.11.2018 Henkel bleibt auf Kurs - Starker Euro sorgt für G...

    Henkel bleibt auf Kurs - Starker Euro sorgt für Gegenwind

    15.11.2018| 12:47:25

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil-, Loctite- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel wächst weiter nur verhalten. Der Verfall von türkischer Lira und russischem Rubel, aber auch die hohen Materialpreise fordern ihren Tribut. Auch die Lieferprobleme, die Henkel Anfang des Jahres in den USA hatte, wirken noch nach. Zwar läuft die Belieferung mit Kosmetik und Waschmitteln wieder einwandfrei. Henkel habe aber durch die Engpässe weniger Aktionsangebote im Handel lancieren können, sagte Henkel-Chef Hans Van Bylen am Donnerstag in Düsseldorf.

    Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern auf Kurs und bestätigte seine Prognosen. Neue Marken wie etwa die Körperpflegeserie Nature Box und Innovationen in anderen Bereichen sollen das Wachstum ankurbeln. 2018 soll der Umsatz ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe um 2 bis 4 Prozent zulegen und die operative Marge rund 18 Prozent betragen. In die Hände spielt Henkel dabei, dass das vierte Quartal des Vorjahres nicht so stark ausgefallen war.

    Im dritten Quartal legte der Umsatz um 1,1 Prozent auf gut 5 Milliarden Euro zu. Aus eigener Kraft belief sich das Plus auf 2,7 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 3,3 Prozent auf 926 Millionen Euro. Unter dem Strich zog der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp 9 Prozent auf 614 Millionen Euro an.

    Analysten waren mit der Bilanz wie auch dem Ausblick der Düsseldorfer durchaus zufrieden. Es hätte wohl einige Marktteilnehmer nicht gewundert, wenn es für Henkel schlechter gelaufen wäre, so der Tenor auf dem Parkett. Angesichts gestiegener Logistikkosten vor allem in den USA und eines sehr harten Wettbewerbs im Konsumgütergeschäft seien die Zahlen "okay", schrieb denn auch Analyst Christian Faitz vom französischen Analysehaus Kepler Cheuvreux in einer Studie.

    Die Henkel-Aktie legte bis zum Mittag in einem etwas schwächeren Gesamtmarkt um gut 3 Prozent zu und setzt ihren jüngsten Erholungstrend fort. Seitdem die Aktien vor drei Wochen mit 92,10 Euro auf den tiefsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren gefallen waren, haben sie sich nun wieder um mehr als 9 Prozent erholt.

    "Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres waren durch ein insgesamt schwieriges wirtschaftliches Umfeld gekennzeichnet", sagte Van Bylen. "Alleine die Währungskursentwicklungen belasten den Konzernumsatz in diesem Zeitraum mit über 900 Millionen Euro."

    Weiterhin bauen konnte Henkel auf eine gute Nachfrage aus den Schwellenländern, die etwa 40 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuern. In Europa oder Nordamerika kam der Konzern hingegen nicht vom Fleck.

    Der Konkurrenzdruck gerade im Markenartikelgeschäft in Nordamerika und Westeuropa bremste die Kosmetiksparte, die insgesamt organisch nur um 0,5 Prozent zulegen konnte. Mit Friseurprodukten wuchs Henkel hingegen weiterhin stark. Bei den Wasch- und Reinigungsmitteln legte der Konzern dank seiner Stammmarke Persil und der Erneuerung des Spülmittels Pril um 2,5 Prozent zu. Grösster Umsatzbringer waren erneut die Klebstoffe mit Plus 3,8 Prozent. Trotz der Abschwächung des Automobilsektors habe Henkel im dritten Quartal zulegen können, sagte Van Bylen./she/men/jha/

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  • 15.11.2018 Henkel kriegt weiter Gegenwind vom Euro - Prognos...

    Henkel kriegt weiter Gegenwind vom Euro - Prognose bestätigt

    15.11.2018| 07:30:39

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil-, Loctite- und Schwarzkopfhersteller Henkel hat auch im dritten Quartal der Gegenwind vom starken Euro und den Rohstoffpreisen gebremst. Der Umsatz legte zwischen Juli und September um 1,1 Prozent auf gut 5 Milliarden Euro zu, wie Henkel am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Aus eigener Kraft belief sich das Plus auf 2,7 Prozent. Wachstumstreiber war erneut das wichtige Klebstoffgeschäft, auch wenn die Sparte organisch nicht mehr so stark zulegen konnte wie noch in den ersten sechs Monaten.

    Das bereinigte operative Ergebnis stieg im dritten Quartal um 3,3 Prozent auf 926 Millionen Euro, auch die Marge verbesserte sich. Henkel sieht sich auf Kurs, die eigenen Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. 2018 soll der Umsatz ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe zwischen 2 bis 4 Prozent zulegen und die Marge rund 18 Prozent betragen./she/jha/

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  • 04.10.2018 EuGH-Gutachter hält Anleihekäufe der EZB für zulä...

    EuGH-Gutachter hält Anleihekäufe der EZB für zulässig

    04.10.2018| 13:03:41

    (Ausführliche Fassung)

    LUXEMBURG (awp international) - Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) für inzwischen mehr als zwei Billionen Euro sind aus Sicht des zuständigen Gutachters am Europäischen Gerichtshof rechtens. Die EZB verstosse damit nicht gegen das Verbot der Staatsfinanzierung und auch nicht gegen ihr Mandat, argumentierte Generalanwalt Melchior Wathelet am Donnerstag in Luxemburg. Er widersprach damit Bedenken des Bundesverfassungsgerichts.

    Die Karlsruher Richter hatten den EuGH um eine rechtliche Bewertung gebeten. Aus ihrer Sicht könnte das Programm das Mandat der EZB sowie Zuständigkeiten der EU-Staaten verletzen. Geklagt hatten unter anderen die Euro-Kritiker Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel , einst führende Vertreter der Alternative für Deutschland. Lucke kritisierte das EuGH-Gutachten im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als oberflächlich und setzt darauf, dass die Richter dem nicht folgen.

    Die Zentralbank hatte zur Bewältigung der Eurokrise mehrere Kaufprogramme für Wertpapiere aufgelegt, die im Wesentlichen ein Ziel haben: Zinsen sollten gedrückt und Geld extrem leicht verfügbar werden, um die Wirtschaft und die Inflation anzukurbeln. Der EuGH hatte 2015 bereits grundsätzlich entschieden, dass der Ankauf von Staatsanleihen zulässig ist.

    Im aktuellen Rechtsstreit geht es um ein Teilprogramm namens PSPP zum Erwerb von Wertpapieren des öffentlichen Sektors, das im März 2015 startete. Monat für Monat wurden Staatsanleihen für zweistellige Milliardenbeträge gekauft. Bis zum Beginn des Verfahrens im Mai 2017 hatte es nach Angaben der Gerichte einen Umfang von 1534,8 Milliarden Euro erreicht. Inzwischen sind es nach Angaben der Kläger mehr als zwei Billionen Euro. Weil die Inflation anzieht, peilt die EZB inzwischen ein Auslaufen des Programms zum Jahresende an.

    Aus Sicht der Kläger hat die EZB ihre Kompetenzen überschritten. Sie sehen durch Beschlüsse der Notenbank und deren ultralockere Geldpolitik ihre Rechte als deutsche Wähler und Steuerzahler verletzt. Auch das Bundesverfassungsgericht hatte im Juli 2017 Zweifel an dem Programm geäussert, unter anderem daran, "ob der PSPP-Beschluss mit dem Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung vereinbar ist" und ob er vom EZB-Mandat gedeckt sei.

    Der EuGH-Generalanwalt teilt die Bedenken nicht. Die Bedingungen des Kaufprogramms sprächen dagegen, dass dieses als "Mechanismus zur Unterstützung von Staaten" in Finanzierungsschwierigkeiten angesehen werden könne. Ein Verstoss gegen das Mandat der EZB liege ebenfalls nicht vor, denn das Programm verfolge ein währungspolitisches Ziel: Es solle die Deflationsgefahr abwenden. Gemeint ist das Risiko einer Abwärtsspirale der Preise, die die Konjunktur abwürgen könnte.

    Kläger Lucke sagte der dpa, Wathelets Gutachten berücksichtige nicht die entscheidenden Fragen und Argumente des Bundesverfassungsgerichts. Vielmehr referiere er nur die Grundsätze des ersten Anleihe-Urteils von 2015. Sollten die EU-Richter dem folgen, könnte es zum Konflikt mit dem Bundesverfassungsgericht kommen, meinte Lucke. Die Luxemburger Richter folgen ihren Gutachtern oft, aber nicht immer. Ein Urteil wird in einigen Wochen erwartet./vsr/DP/mis

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  • 26.09.2018 Evonik legt Kosmetik und Haushaltsreiniger in neu...

    Evonik legt Kosmetik und Haushaltsreiniger in neuer Einheit zusammen

    26.09.2018| 09:54:22

    ESSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Evonik führt seine Geschäfte mit Vorprodukten für Kosmetik und Haushaltsreiniger in der neuen Einheit Care Solutions zusammen. Das soll das Wachstum der Konzernsparte für Nahrungs- und Pflegevorprodukte stärken, wie das MDax -Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Die neue Einheit starte zum Anfang kommenden Jahres.

    Evonik will damit auch Kosten senken. Die Produktion im britischen Werk Milton Keynes soll 2019 enden, die im spanischen Granollers im Jahr 2020. Auch in Hanau und Schlüchtern will das Unternehmen in der neuen Geschäftseinheit nicht mehr produzieren./men/tav

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  • 21.09.2018 Henkel setzt bei Kosmetiksparte auf Geduld der In...

    Henkel setzt bei Kosmetiksparte auf Geduld der Investoren

    21.09.2018| 19:38:49

    DÜSSELDORF/FRANKFURT (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel bittet die Aktionäre um Geduld bei der Markenoffensive in der zuletzt schwächelnden Kosmetiksparte. "Wir sind derzeit nicht zufrieden mit dem organischen Wachstum unserer Beauty-Sparte", sagte Finanzchef Carsten Knobel im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstag).

    Die Kehrtwende brauche aber noch ein Weilchen. "Wenn wir Dinge verändern, brauchen wir aber eine gewisse Zeit dafür. Wir müssen die Marken entwickeln, in den Handel bringen und ausrollen. Das geschieht nicht in ein oder zwei Quartalen", sagte Knobel. Henkel hatte vor allem im ersten Quartal mit Lieferproblemen zu kämpfen, der Umsatz ging in der Kosmetik im ersten Halbjahr aus eigener Kraft um 2 Prozent zurück.

    Henkel hat bereits neue Produkte in die Läden gebracht. Knobel wollte auch Zukäufe nicht ausschliessen, um die Kosmetik zu stärken. Diese seien aber auch in den anderen Sparten - Waschmittel und Klebstoffe - möglich.

    Am Freitag hatte Vorstandschef Hans van Bylen bereits im Interview mit der "Wirtschaftswoche" darauf verwiesen, dass das eigentlich rund laufende Geschäft mit Klebstoffen derzeit vom Verfall der türkischen Lira gebremst wird. Dort sehe das Unternehmen erste Anzeichen, dass sich die Wachstumsdynamik abschwächen könnte./men/la

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  • 21.09.2018 Henkel-Chef: Türkische Lira belastet das Klebstof...

    Henkel-Chef: Türkische Lira belastet das Klebstoffgeschäft

    21.09.2018| 08:28:47

    DÜSSELDORF (awp international) - Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe das Unternehmen erste Anzeichen, dass sich die Wachstumsdynamik abschwächen könnte, sagte Konzernchef Hans van Bylen in einem Interview der Wirtschaftswoche (Freitag). Im Geschäft mit Waschmitteln und Kosmetik verspüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.

    Die Türkei ist für Henkel ein wichtiger Absatzmarkt und gehört zu den grössten zehn Ländern des Konzerns. Das Düsseldorfer Dax -Unternehmen hatte bereits nach Abschluss des zweiten Quartals von negativen Währungseinflüssen auch durch die türkische Lira berichtet. "Wir produzieren zwar in der Türkei, aber viele Rohstoffe werden in Dollar bezahlt. Mit der Folge, dass wir sofort dramatische Preiserhöhungen bei den Rohmaterialien haben." Diese liessen sich aber nicht ohne Weiteres weiterreichen, "weil die Kaufkraft einfach nicht da ist", so van Bylen.

    Durch die protektionistische Politik von US-Präsident Donald Trump sieht der Unternehmens-Chef Henkel vorerst nicht direkt betroffen. "Wir produzieren in der Regel in den USA für die USA. Daher hat das Thema Importzölle zunächst keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft." Sollte es zum schlimmsten Fall kommen - einen globalen Handelskrieg - seien lediglich rund 40 Prozent der Geschäfte in der Klebstoffsparte konjunkturabhängig, betonte van Bylen.

    Dem Preiskampf im Konsumgütergeschäft setzt der Konzern Effizienzverbesserungen entgegen. Auf die Frage, ob sich gestiegene Rohstoffpreise an den Handel weitergeben liessen, erklärte der Henkel-Chef: "Die Preise stehen schon sehr unter Druck. Im Konsumgütergeschäft steigen die Absätze deutlicher als die Umsätze." Dennoch könne Henkel seine Margen weiter steigern, weil der Konzern in seiner gesamten Wertschöpfungskette effizienter werde. "Wir passen unsere Strukturen permanent an."/tav/ajx/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Diverse Konsumgüter
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol HEN3
Valor 335910
ISIN DE0006048432

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.76%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.96 -1.07%
Perf. 3M -5.96 -6.30%
Perf. laufendes Jahr -7.32 -7.63%
Perf. 52W   -15.88%

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Company Generalversammlung (08.04.2019)
Instrument Barausschüttung (21.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 89.16 +0.43% 559'620 21.03.2019
LSE Europ M 89.04 -0.20% 108'281 21.03.2019
Other OTC Mk 100.50 +0.00% --- 17:19:58

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 89.34 (20.03.2019)
Vortagestief 88.40 (20.03.2019)
Hoch 1W 90.30 (13.03.2019)
Tief 1W 88.00 (21.03.2019)
Hoch 1M 90.86 (25.02.2019)
Tief 1M 87.28 (27.02.2019)
Hoch 3M 97.60 (18.01.2019)
Tief 3M 83.00 (24.01.2019)
Hoch 1J 113.50 (22.08.2018)
Tief 1J 83.00 (24.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG