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Dividende 8.6
Dividende ex Datum 26.04.2018
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Anzahl Aktien 155'027'908
Marktkapital in Mio. 32'230.30
Umsatz Vormonat 8'065'403

Aktuelle News

  • 20.03.2019 Munich Re und Ergo kommen bei Sparprogrammen vora...

    Munich Re und Ergo kommen bei Sparprogrammen voran - Aktie verliert

    20.03.2019| 13:43:04

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re und seine Düsseldorfer Tochter Ergo kommen mit ihren Sparprogrammen und der Digitalisierung ihres Geschäfts allmählich voran. "Wir verzahnen die Erst- und die Rückversicherung stärker", sagte Munich-Re-Chef Joachim Wenning am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in München. Das soll Kosten senken und Doppelarbeit vermeiden helfen. Wenning wandte sich erneut gegen einen möglichen Verkauf der Erstversicherungssparte Ergo, über den seit Jahren immer wieder spekuliert wird: "Ergo ist Bestandteil der Gruppe. Punkt."

    Der laufende Stellenabbau, der im nächsten Jahr abgeschlossen sein soll, dürfte im gesamten Munich-Re-Konzern rund 3000 Vollzeitjobs betreffen. Von den 2100 Stellen, die seit Mitte 2016 bei Ergo in Deutschland auf der Streichliste stehen, seien inzwischen 1240 abgebaut, berichtete Ergo-Chef Markus Riess. An anderer Stelle sollen bei Ergo dafür neue Stellen entstehen, Mitarbeiter werden wenn möglich umqualifiziert. Und Wenning erwartet, dass beim Mutterkonzern durch ein Abfindungsprogramm und natürliche Fluktuation bis nächstes Jahr mindestens 900 Vollzeitjobs wegfallen.

    Die Streichungen sollen dazu beitragen, dass die Munich Re ihren Gewinn im laufenden Jahr auf 2,5 Milliarden und im Jahr 2020 auf 2,8 Milliarden Euro steigern kann. Bei Ergo steht fast die Hälfte der für 2020 geplanten Einsparungen von knapp 400 Millionen Euro noch aus. Ergo-Chef Riess zeigte sich aber zuversichtlich: "Wir kriegen das hin." So soll Ergo im Jahr 2020 rund 530 Millionen Gewinn erwirtschaften, 2019 sollen es rund 400 Millionen Euro werden.

    Bis 2020 sei da "noch ein Stück zu gehen", räumte Riess ein. Um Verwaltung und Vertrieb effizienter zu machen, fasst er die Produkte von Ergo und Ergo Direkt, der Rechtsversicherungssparte D.A.S., der Reiseversicherung ERV und der Krankenversicherungstochter DKV in einem Computersystem zusammen. Zudem solle jeder Ergo-Vertreter mehr leisten. Die Produktivität im Vertrieb müsse weiter steigen, sagte Riess.

    Die Digitalisierung will der Manager nicht auf Spezialthemen wie den neuen Online-Versicherer Nexible und den Vertragsabschluss über Amazons Sprachassistentin Alexa beschränken. "Wir werden nur gewinnen, wenn wir unser gesamtes Geschäft digitalisieren können", sagte er. Wenning erhofft sich auch von den Einsparungen in der Rückversicherung mehr Freiraum, in digitale Kompetenzen und digitale Geschäftsmodelle zu investieren".

    Die Geschäftszahlen für 2018 und das Gewinnziel für 2019 hatte der Konzern versehentlich schon am späten Dienstagnachmittag online gestellt. Der Kurs der Munich-Re-Aktie hatte darauf kaum reagiert, zumal Eckdaten schon seit Februar bekannt waren und Analysten ein Gewinnziel in dieser Grössenordnung erwartet hatten. Bis Mittwochmittag sackte der Kurs jedoch um fast zwei Prozent auf 213 Euro ab, nachdem er erst am Vortag bei 218,40 Euro den höchsten Stand seit dem Jahr 2002 erreicht hatte.

    Der neue Finanzvorstand Christoph Jurecka verteidigte unterdessen, dass die Munich Re mit Dividende und Aktienrückkauf praktisch ihren gesamten Jahresgewinn von 2,3 Milliarden Euro an die Aktionäre zurückgibt: "Wir haben einfach lange so gut verdient, dass wir uns das leisten können." Der Konzern habe immer die Wahl, sein Kapital in den Geschäftsausbau, in Übernahmen oder den Rückkauf eigener Aktien zu stecken. Darüber werde jedes Jahr neu entschieden. Bei der Munich Re haben jährliche Aktienrückkäufe bereits Tradition. Der Konzern verzichtete in den vergangenen Jahren nur im Ausnahmefall darauf.

    Unterdessen muss der Rückversicherer voraussichtlich auch für den Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien und das praktisch weltweite Startverbot für den Flugzeugtyp tief in die Tasche greifen. Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek bezifferte die Belastung auf 100 bis 120 Millionen Euro, die für die Haftpflichtschäden, das zerstörte Flugzeug und den Betriebsausfall bei vielen Airlines anfallen. Der erste Absturz einer Boeing 737 Max in Indonesien im Herbst hatte den Rückversicherer einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gekostet./stw/cho/mis

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  • 20.03.2019 Boeing-Absturz kostet Munich Re bis zu 120 Millio...

    Boeing-Absturz kostet Munich Re bis zu 120 Millionen Euro

    20.03.2019| 12:09:53

    MÜNCHEN (awp international) - Der Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien und die Folgeprobleme bei dem US-Flugzeughersteller kosten den weltgrössten Rückversicherer Munich Re 100 bis zu 120 Millionen Euro. Das sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek am Mittwoch bei der Vorlage der Jahresbilanz in München. Das setzt sich nach Angaben des Managers aus drei Faktoren zusammen: Die Kosten für die Passagierhaftpflicht und das zwerstörte Flugzeug bei Ethiopian Air sowie bei Boeing die Kosten des in vielen Ländern verhängten Startverbots für den Flugzeugtyp.

    Mit der genannten Summe von 100 bis 120 Millionen hat der Münchner Konzern nach Jeworreks Worten bereits das obere Limit der vertraglich festgelegten Zahlungen in diesem Fall erreicht. Der erste Absturz einer Boeing 737 Max in Indonesien im vergangenen Oktober kostete das Unternehmen demnach einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, der aber bereits 2018 komplett verbucht wurde.

    Die Katastrophe bei Boeing soll aber den Ausblick der Munich Re für 2019 nicht trüben. Das Traditionsunternehmen rechnet mit einem Anstieg des Gewinns um 200 Millionen auf rund 2,5 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Joachim Wenning erläuterte. Dazu soll massgeblich die Erstversicherungstochter Ergo beitragen, die nach jahrelanger Krise und einem harten Sanierungsprogramm wieder Gewinne erwirtschaftet. Einen Verkauf der Ergo nach deren Gesundung schloss Wennig aus: "Ergo ist Bestandteil der Gruppe. Punkt."/cho/DP/jha

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  • 19.03.2019 Munich Re will Gewinn 2019 und 2020 weiter steigern

    Munich Re will Gewinn 2019 und 2020 weiter steigern

    19.03.2019| 19:52:47

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re will nach der Rückkehr zu einem Milliardengewinn im laufenden Jahr noch etwas höher hinaus. Der Überschuss solle 2019 etwa 2,5 Milliarden Euro erreichen, kündigte der Dax-Konzern überraschend am Dienstag kurz nach Börsenschluss in München an. Kurz zuvor war die Mitteilung versehentlich im Internet aufgetaucht, sie war eigentlich für Mittwoch vorgesehen. Die Munich Re entschied sich daraufhin, die Zahlen auch offiziell bekanntzugeben.

    Die Gewinnprognose selbst sorgte jedoch für wenig Überraschung. Analysten hatten bereits mit einem Gewinnziel in dieser Grössenordnung gerechnet. So zeigte sich der Aktienkurs auf die Nachricht hin nur wenig bewegt.

    "Nach der deutlichen Gewinnsteigerung im zurückliegenden Jahr planen wir auch für dieses und nächstes Jahr steigende Gewinne - hin zu unserem mittelfristigen Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2020", sagte Munich-Re-Chef Joachim Wenning. Das seit Jahren umkämpfte Rückversicherungsgeschäft soll im laufenden Jahr rund 2,1 Milliarden Euro zum Konzerngewinn beitragen. Von der Erstversicherungstochter Ergo erwartet Wenning einen Gewinn von rund 400 Millionen Euro.

    Im vergangenen Jahr hatte die Munich Re unter dem Strich insgesamt 2,3 Milliarden Euro verdient, obwohl die verheerenden Waldbrände in Kalifornien kurz vor Jahresende kräftig am Gewinn gezehrt hatten. 2017 hatten die Zerstörungen durch eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko den Gewinn der Münchner sogar auf 375 Millionen Euro einbrechen lassen.

    Die geplante Gewinnsteigerung will die Munich Re nicht durch höhere Einnahmen, sondern durch geringere Kosten und lukrativere Geldanlage-Geschäfte erreichen. So sollen die Bruttoprämieneinnahmen in diesem Jahr mit rund 49 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau der beiden Vorjahre verharren. Dafür soll im Schaden- und Unfallgeschäft soll nach Abzug der Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb mehr von den Prämien übrig bleiben.

    So peilt die Munich Re in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung eine Schaden-Kosten-Quote von rund 98 Prozent an, nachdem sie 2018 mit 99,4 Prozent noch deutlich näher an der kritischen 100-Prozent-Marke gelegen hatte. Bei der Ergo Deutschland soll sich die Quote von 96 auf 93 Prozent verbessern. Nur bei Ergo International erwartet der Vorstand mit 95 Prozent keine Verbesserung, nachdem das Segment mit 94,6 Prozent im vergangenen Jahr so gut abgeschnitten hatte wie nie zuvor.

    Auch die Kapitalanlagen des Konzerns sollen wieder mehr abwerfen. Nachdem die Kapitalanlagerendite im vergangenen Jahr nur 2,8 Prozent erreicht hatte, rechnet der Vorstand für 2019 mit rund 3 Prozent. Das entspräche einem Kapitalanlageergebnis von rund 6,5 Milliarden Euro.

    Ihre Aktionäre will die Munich Re - wie bereits bekannt - mit einer von 8,60 auf 9,25 Euro erhöhten Dividende für 2018 bei Laune halten. Ausserdem kauft der Konzern erneut eigene Aktien zurück. Von Mai 2019 bis April 2020 will er auf diese Weise wie schon in früheren Jahren bis zu einer Milliarde Euro an die Anteilseigner zurückgeben.

    Ein Wiedersehen für die Aktionäre gibt es bei der Hauptversammlung im Mai mit Wennings Vorgänger Nikolaus von Bomhard. Der Manager, der den Rückversicherer von 2004 bis 2017 geführt hatte, soll nach einer zweijährigen Abkühlungsphase in den Aufsichtsrat des Konzerns einziehen und anschliessend die Führung des Gremiums übernehmen. Im Fall seiner Wahl wird der 62-Jährige auf dem Posten Nachfolger des früheren BMW- und VW-Chefs Bernd Pischetsrieder. Bomhard ist auch schon Aufsichtsratschef der Deutschen Post /stw/fba

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  • 19.03.2019 Munich Re will Gewinn 2019 auf 2,5 Milliarden Eur...

    Munich Re will Gewinn 2019 auf 2,5 Milliarden Euro steigern

    19.03.2019| 17:56:22

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re will nach der Rückkehr zu einem Milliardengewinn im laufenden Jahr noch etwas höher hinaus. Der Überschuss solle 2019 etwa 2,5 Milliarden Euro erreichen, wie aus einer überraschend am Dienstag im Internet publik gewordenen Mitteilung des Konzerns hervorgeht.

    Die Gewinnprognose selbst sorgte allerdings für wenig Überraschung. Analysten hatten bereits mit einem Gewinnziel in dieser Grössenordnung gerechnet. Im vergangenen Jahr hatte die Munich Re unter dem Strich 2,3 Milliarden Euro verdient. So zeigte die Aktie sich auf die Nachricht hin nur wenig bewegt.

    Das seit Jahren umkämpfte Rückversicherungsgeschäft soll 2019 rund 2,1 Milliarden Euro zum Konzerngewinn beitragen. Von der Erstversicherungstochter Ergo erwartet Munich-Re-Chef Joachim Wenning einen Gewinn von rund 400 Millionen Euro./stw/fba

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  • 19.03.2019 Munich Re kauft Aktien zurück

    Munich Re kauft Aktien zurück

    19.03.2019| 17:24:24

    MÜNCHEN (awp international) - Die Munich Re belohnt auch in diesem Jahr ihre Aktionäre. Der Rückversicherer wolle Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro zurückkaufen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag mit. Die Aktien sollen zwischen dem 2. Mai 2019 und dem 29. April 2020 erworben werden.

    Mit Blick auf die Aktien, die zwischen April 2018 und April 2019 zurückgekauft wurden und noch werden, teilte der Konzern mit, diese sollen eingezogen werden.

    Die Aktie der Munich Re schlug auf die Nachricht hin kurz aus, gab aber die Gewinne schnell wieder ab und liegt jetzt auf Tagessicht bei einem mageren Plus von 0,18 Prozent./fba/nas

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  • 07.02.2019 Studie: Verzinsung der Lebensversicherungen beend...

    Studie: Verzinsung der Lebensversicherungen beendet jahrelangen Sinkflug

    07.02.2019| 11:20:27

    KÖLN (awp international) - Der Niedergang der Überschüsse bei Lebens- und Rentenversicherungen ist einer Studie zufolge gestoppt. "Für 2019 verzeichnen wir erstmals seit vielen Jahren auf breiter Linie stabile Deklarationen", sagte der Chef der Kölner Ratingagentur Assekurata, Reiner Will, bei der Vorstellung der jährlichen Überschussstudie am Donnerstag in Köln.

    Bei klassischen Verträgen mit Garantiezins liege die laufende Verzinsung in Deutschland im Schnitt bei 2,84 Prozent. Ein Grund für den beendeten Sinkflug sei die veränderte Berechnung der Zinszusatzreserve, mit der Versicherer sich für die hohen Garantien aus alten Verträgen rüsten müssen.

    So können Kunden mit relativ jungen Verträgen mit einem Garantiezins von nur 0,9 Prozent in diesem Jahr nur mit einer laufenden Verzinsung von 2,46 Prozent rechnen. Auch dieser Wert liegt praktisch auf Vorjahresniveau. Altkunden bekommen teils deutlich mehr: Knapp die Hälfte der Kundenguthaben bei den Lebensversicherern weist laut Assekurata noch einen Garantiezins von 3 Prozent oder mehr auf.

    Angesichts der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsen an den Finanzmärkten haben immer Versicherer den Verkauf klassischer Policen mit Garantiezins eingestellt. Stattdessen bieten sie Verträge mit modifizierten Garantien an, für die sie weniger Kapital vorhalten müssen. Von den 54 in der Studie untersuchten Lebensversicherern bieten laut Assekurata nur noch 30 überhaupt eine klassische private Rentenversicherung mit dem aktuellen Garantiezins von 0,90 Prozent an. Die in der Studie erfassten Lebensversicherer haben gemessen an den Prämieneinnahmen in Deutschland einen Marktanteil von 78 Prozent./stw/fba

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  • 06.02.2019 Munich Re hebt Dividende nach Milliardengewinn kr...

    Munich Re hebt Dividende nach Milliardengewinn kräftig an

    06.02.2019| 11:43:16

    (neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Gewinnplänen für 2020, Aktienrückkauf, Ergo, Aktienreaktion, Analystenstimme)

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re hat trotz hoher Grossschäden 2018 einen überraschend starken Milliardengewinn erzielt. Auch dank guter Ergebnisse der Tochter Ergo stand unter dem Strich ein Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro, wie der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen am Mittwoch in München mitteilte. Das war gut sechsmal so viel wie im Katastrophenjahr 2017, als eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko den Gewinn der Münchner weitgehend zerfleddert hatten.

    Die Dividende soll nun von 8,60 auf 9,25 Euro steigen und damit stärker als von Experten gedacht. Analyst Thorsten Wenzel von der DZ Bank sprach von einer "eindeutig positiven Überraschung". Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten mit Wohlwollen aufgenommen. Die Munich-Re-Aktie setzte sich am Morgen mit einem Kursplus von 0,55 Prozent auf 199,40 an die Spitze des Dax .

    Mit dem Jahresgewinn traf der Rückversicherer die Mitte der von Vorstandschef Joachim Wenning ausgegebenen Zielspanne und schnitt besser ab als von Analysten erwartet. Dies lag vor allem an der Erstversicherungstochter Ergo. Das langjährige Sorgenkind verdiente 412 Millionen Euro - anderthalb mal so viel wie im Vorjahr und gut 100 Millionen mehr, als der Vorstand für den besten Fall angekündigt hatte.

    Der neue Munich-Re-Finanzchef Christoph Jurecka, der den Posten zum Jahreswechsel von Jörg Schneider übernommen hatte, sprach von einer guten operativen Entwicklung bei Ergo. Selbst wenn man die positiven Sondereffekte von netto 40 Millionen Euro herausrechne, habe die Gesellschaft ihr Gewinnziel deutlich übertroffen. Jurecka hatte bisher die Finanzen der Ergo geführt.

    Der lange als Sorgenkind des Konzerns geltende Erstversicherer befindet sich mitten in einem gründlichen Umbau, der noch bis Ende des Jahrzehnts dauern soll. Ab 2021 soll Ergo dann rund 600 Millionen Euro Gewinn abwerfen. Auch im Gesamtkonzern soll der Gewinn steigen. Für 2020 hat sich der Vorstand einen Überschuss von 2,8 Milliarden Euro vorgenommen.

    "Wir sind weiterhin gut unterwegs, unser Ziel auch zu erreichen", sagte Jurecka. Eine Prognose für 2019 will das Management aber erst am 20. März bekanntgeben. Analysten gehen im Schnitt von rund 2,6 Milliarden Euro aus. Im März könnte der Konzern auch einen weiteren Aktienrückkauf ankündigen. Grundsätzlich spreche nichts dagegen, wie in den Vorjahren eine Milliarde Euro in den Rückkauf eigener Papiere zu stecken, sagte Jurecka.

    Im abgelaufenen Jahr schlugen Naturkatastrophen bei der Munich Re erneut schwer zu Buche. Diesmal kosteten Taifun "Jebi" in Japan und die beiden Waldbrände in Kalifornien im November die Munich Re zusammen rund 870 Millionen Euro. In der Summe fielen die Grossschäden bei der Munich Re mit 2,15 Milliarden Euro aber nur halb so hoch aus wie 2017.

    Dabei reichten die Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft wieder aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 99,4 Prozent unter der kritischen 100-Prozent-Marke, die sie ein Jahr zuvor mit 114,1 Prozent gerissen hatte. Die Prämieneinnahmen stagnierten konzernweit bei 49,1 Milliarden Euro.

    Trotz der erneut hohen Katastrophenschäden konnte die Munich Re bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern wie Allianz und Axa zum Jahreswechsel insgesamt nicht an der Preisschraube drehen. Die Preise seien im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben, sagte Rückversicherungs-Vorstand Torsten Jeworrek. Erst bei den weiteren Erneuerungsrunden im April und Juli, bei denen mehr Katastrophengeschäft zur Neuverhandlung ansteht, erwartet er einen deutlicheren Preisanstieg.

    Die kleinere Rivalin Hannover Rück hatte hingegen auch bei der jüngsten Erneuerung von leicht verbesserten Preisen berichtet. Die Neuverhandlung zum Jahreswechsel ist die wichtigste in der Branche.

    Die Munich Re weitete ihr Geschäftsvolumen dabei um sechs Prozent auf 10 Milliarden Euro aus. Den Rückversicherern macht seit Jahren eine Kapitalschwemme in der Branche zu schaffen. Die Kapitalpolster der Unternehmen sind über Jahre hinweg immer weiter gewachsen. Zudem schossen Pensions- und Hedgefonds etwa über Katastrophenanleihen immer mehr Geld in den Markt.

    Da die Nachfrage mit dem wachsenden Angebot an Rückversicherungsschutz nicht mithält, ist der Preiskampf ungebrochen. Selbst nach dem Katastrophenjahr 2017 schwoll das Kapital in dem Geschäft weiter an. Vertreter von Munich Re und Hannover Rück gewinnen nun aber den Eindruck, dass die Schäden von 2018 die Risikofreude der Anleger bei Katastrophenanleihen etwas gedämpft haben. Ob diese 2019 das bisher gebundene Kapital wirklich wieder nachschiessen, werde sich erst im Jahresverlauf zeigen, sagte Jeworrek./stw/elm/fba

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  • 06.02.2019 Munich Re kehrt 2018 zurück zu Milliardengewinn -...

    Munich Re kehrt 2018 zurück zu Milliardengewinn - Dividende steigt

    06.02.2019| 09:26:11

    (Ausführliche Fassung)

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re hat trotz erneut hoher Grossschäden im abgelaufenen Jahr einen überraschend hohen Milliardengewinn erzielt. Auch dank guter Ergebnisse der Tochter Ergo stand unter dem Strich ein Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Das war gut sechs Mal so viel wie im Katastrophenjahr 2017, als eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko den Gewinn der Münchner weitgehend zerfleddert hatten.

    Die Dividende soll nun von 8,60 auf 9,25 Euro steigen. Experten hatten im Schnitt einen geringeren Aufschlag erwartet. Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten zunächst positiv aufgenommen. Im frühen Handel gewann die Munich-Re-Aktie 0,3 Prozent an Wert.

    Mit dem Ergebnis von 2018 traf die Munich Re die Mitte der vom Vorstand ausgegebenen Zielspanne, schnitt aber besser ab als von Analysten erwartet. Dies lag auch an der Erstversicherungstochter Ergo. Das langjährige Sorgenkind verdiente 412 Millionen Euro - anderthalb mal so viel wie im Vorjahr und gut 100 Millionen mehr, als der Vorstand für den besten Fall angekündigt hatte.

    Im Rückversicherungsgeschäft schlugen bei den Münchnern auch 2018 Naturkatastrophen schwer zu Buche. Mit 1,26 Milliarden Euro fiel die Belastung aber nur etwa ein Drittel so hoch aus wie 2017 - dem schwersten Naturkatastrophenjahr in der Geschichte der Versicherungsbranche. Diesmal kosteten Taifun "Jebi" in Japan und die beiden Waldbrände in Kalifornien im November die Munich Re zusammen rund 870 Millionen Euro.

    Derweil musste der Rückversicherer für von Menschen verursachte Grossschäden wie den Zwischenfall bei einem Staudamm-Projekt in Kolumbien tiefer die Tasche greifen als im Vorjahr. In der Summe fielen die Grossschäden bei der Munich Re mit 2,15 Milliarden Euro halb so hoch aus wie 2017.

    Im Gesamtjahr reichten die Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft wieder aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 99,4 Prozent unter der kritischen 100-Prozent-Marke, die sie ein Jahr zuvor mit 114,1 Prozent gerissen hatte. Die Prämieneinnahmen blieben konzernweit mit 49,1 Milliarden Euro praktisch stabil.

    Trotz der erneut hohen Katastrophenschäden konnte die Munich Re bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern wie Allianz und Axa zum Jahreswechsel insgesamt nicht an der Preisschraube drehen. Die Preise seien im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben, gab das Unternehmen bekannt. Erst die weiteren Erneuerungsrunden in diesem Jahr erwarten die Münchner ein verbessertes Marktumfeld.

    Die kleinere Rivalin Hannover Rück hatte hingegen auch bei der jüngsten Erneuerung von leicht verbesserten Preisen berichtet. Die Neuverhandlung zum Jahreswechsel ist die wichtigste in der Branche.

    Trotz der stabilen Preise baute die Munich Re ihr Geschäftsvolumen zum 1. Januar von 9,4 auf 10 Milliarden Euro aus. Den Rückversicherern macht seit Jahren die Kapitalschwemme in der Branche zu schaffen - ein Luxusproblem. Die Kapitalpolster der Unternehmen sind über Jahre hinweg immer weiter gewachsen. Zudem schossen Pensions- und Hedgefonds etwa über Katastrophenanleihen immer mehr Geld in den Markt.

    Weil die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz mit dem wachsenden Angebot nicht mithält, ist der Preiskampf seit Jahren ungebrochen. Selbst nach den schweren Katastrophenschäden von 2017 war das Kapital in dem Geschäft nicht etwa gesunken, sondern gewachsen./stw/bgf/mis

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  • 06.02.2019 Munich Re nach Katastrophenjahr wieder mit Millia...

    Munich Re nach Katastrophenjahr wieder mit Milliardengewinn - Dividende steigt

    06.02.2019| 07:49:27

    MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re hat trotz hoher Grossschäden im abgelaufenen Jahr einen überraschend hohen Milliardengewinn erzielt. Auch dank guter Ergebnisse der Tochter Ergo stand unter dem Strich ein Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Das war gut sechs Mal so viel wie im Katastrophenjahr 2017.

    Damit traf die Munich Re in etwa die Mitte der vom Vorstand ausgegebenen Zielspanne, schnitt aber besser ab als von Analysten erwartet. Die Dividende soll von 8,60 auf 9,25 Euro steigen. Experten hatten im Schnitt einen geringeren Aufschlag erwartet.

    Bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern im Schaden- und Unfallgeschäft zum Jahreswechsel baute die Munich Re ihr Geschäftsvolumen von 9,4 auf 10 Milliarden Euro aus. Das seit Jahren von einem Preiskampf geprägte Prämienniveau konnte sie allerdings nur stabil halten. Die kleinere Rivalin Hannover Rück hatte hingegen am Dienstag von leicht verbesserten Preisen berichtet./stw/mis

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  • 05.02.2019 Hannover Rück schafft Milliardengewinn trotz imme...

    Hannover Rück schafft Milliardengewinn trotz immenser Schäden

    05.02.2019| 10:42:48

    (neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Dividende, Katastrophenanleihen, Grossschaden-Höhe, aktualisierter Aktienkurs)

    HANNOVER (awp international) - Der weltweit viertgrösste Rückversicherer Hannover Rück hat 2018 trotz hoher Katastrophenschäden wieder einen Milliardengewinn geschafft. Der Überschuss soll nach vorläufigen Zahlen bei 1,05 Milliarden Euro liegen. Für das laufende Jahr hat Vorstandschef Ulrich Wallin weiterhin 1,1 Milliarden Euro im Auge. Leichte Preiserhöhungen im Schaden- und Unfallgeschäft stimmen ihn optimistisch. Die Aktionäre des Munich-Re- und Swiss-Re-Konkurrenten können unterdessen auf eine weitere Sonderdividende hoffen, wie Wallin am Dienstag in Hannover klarstellte.

    An der Börse konnten die Nachrichten hingegen nicht ganz überzeugen. Die Hannover-Rück-Aktie verlor am Vormittag gegen den positiven Markttrend zuletzt leicht auf 127,20 Euro. Das Papier hatte sich in den vergangenen Monaten allerdings deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt und erst Ende Januar mit 129,70 Euro ein Rekordhoch erreicht.

    Analysten äusserten sich lobend zum Gewinn und der Vertragserneuerung. Zur Dividende hätten sie jedoch gern Genaueres gewusst. Dem Vorstand zufolge soll die Ausschüttung samt Sonderdividende mindestens die 5 Euro aus dem Vorjahr erreichen. "Ich betone dabei das Wort 'mindestens'", sagte Wallin. Für die genaue Höhe müsse er aber noch mit dem Aufsichtsrat sprechen. Analysten gingen im Schnitt zuletzt von mehr als 5,20 Euro je Aktie aus. Hauptnutzniesser ist der Versicherungskonzern Talanx (HDI, Neue Leben), dem gut die Hälfte der Hannover-Rück-Aktien gehört.

    Unterdessen hatte der Rückversicherer 2018 erneut mehr Grossschäden zu schultern als eingeplant. Sie sprengten erneut die Summe von 825 Millionen Euro, die die Hannover Rück in ihrem Budget veranschlagt hatte. Als einen Grund dafür nannte Wallin die verheerenden Waldbrände in Kalifornien im vierten Quartal, die die Hannover Rück einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag gekostet haben dürften.

    Ein Jahr zuvor hatten eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko die Branche schwer getroffen. Die Hannover Rück hatte ihren Gewinneinbruch durch den lukrativen Verkauf grosser Aktienbestände abgemildert. In seiner Gewinnplanung für 2019 hat der Vorstand bereits ein um 50 Millionen Euro höheres Grossschadenbudget zugrundegelegt.

    Bei der Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft mit Erstversicherern wie Allianz und Axa konnte die Hannover Rück zum Jahreswechsel leichte Preiserhöhungen durchsetzen. Dabei weitete das Unternehmen sein Geschäft deutlich aus. Bereinigt um Währungskurse wuchs das Prämienvolumen um 15,4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.

    Der seit Jahren grassierende Preiskampf in der Rückversicherung ist aus Sicht der Hannover Rück allerdings noch immer nicht zu Ende. Wo Schäden angefallen seien, habe es Ratenerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich gegeben, sagte Wallin. Dies gelte etwa für die verheerenden Waldbrände in Kalifornien und die Wirbelstürme "Florence" und "Michael" in den USA. In schadenfreien Segmenten und Regionen habe der Preisdruck aber wieder leicht zugenommen.

    Die Vertragserneuerung zum 1. Januar ist generell die wichtigste für die Branche. Bei der Hannover Rück standen rund zwei Drittel des klassischen Schaden-Rückversicherungsgeschäfts zur Neuverhandlung an. Der Vorstand erwartet, dass er bei den weiteren Erneuerungsrunden im laufenden Jahr im Naturkatastrophengeschäft die Prämien stärker erhöhen kann.

    Dazu könnte auch eine abnehmende Konkurrenz durch branchenfremde Anleger beitragen, die seit Jahren über Katastrophenanleihen und andere Finanzvehikel in dem Geschäft mitmischen. Der Hannover Rück zufolge hielten sich solche Investoren bei der Erneuerung zum Jahreswechsel etwas zurück.

    Nach 2017 - dem schwersten Naturkatastrophenjahr in der Geschichte der Versicherungsbranche - hatten Grossanleger wie Pensions- und Hedgefonds erneut massenhaft frisches Geld in Katastrophenanleihen gesteckt und damit den Preiskampf auf dem Markt weiter angeheizt. "Doch statt mehr Gewinn zu machen, haben einige Katastrophenfonds erneut Verluste erlitten", sagte Wallin. Die Fondsmanager seien daher etwas vorsichtiger geworden.

    Weitere Erkenntnisse über die Geschäfte der Branche sind für diesen Mittwoch (6. Februar) zu erwarten. Dann will der weltgrösste Rückversicherer Munich Re seine Eckdaten zum Jahr 2018 vorlegen und über seine Vertragserneuerung zum 1. Januar berichten./stw/zb/mis

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  • 29.01.2019 Hohe Sturmkosten für deutsche Versicherer - Mehr ...

    Hohe Sturmkosten für deutsche Versicherer - Mehr Einnahmen insgesamt

    29.01.2019| 14:26:45

    BERLIN (awp international) - Die Deutschen schliessen seltener Lebensversicherungen ab, trotzdem sind die Beitragseinnahmen der Branche weiter gestiegen. Die Sachversicherer litten unter den vierthöchsten Sturmschäden der vergangenen 20 Jahre. Unterm Strich fällt die Jahresbilanz der deutschen Versicherungswirtschaft für 2018 positiv aus: Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,1 Prozent auf 202,2 Milliarden Euro.

    Dabei legte auch die Sparte Lebensversicherung mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 91,9 Milliarden Euro zu, wie der Gesamtverband (GDV) am Dienstag mitteilte. Die niedrigen Zinsen führten dazu, dass nur noch ein Drittel der Neuverträge Policen mit klassischer Zinsgarantie waren. Die durchschnittliche Versicherungssumme stieg. In der betrieblichen Altersversorgung waren Direktversicherungen stark gefragt, für die es seit einem Jahr eine günstigere gesetzliche Grundlage gibt.

    Bei der Riester-Rente stieg die Zahl der Neuverträge indes 2018 um 5,1 Prozent auf 298 000. Dennoch ist aus Sicht des GDV eine Reform dieser staatlich geförderten Altersvorsorge nötig, sagte Verbandspräsident Wolfgang Weiler in Berlin. Er schlug eine vereinfachte, online abschliessbare Riester-Versicherung als Standardprodukt vor. Der GDV lehnt ein Pflichtsystem nach dem Vorbild des schwedischen Pensionsfondsmodells ab. Mehr als 16 Millionen bereits abgeschlossene Riester-Verträge belegten den Erfolg dieser freiwilligen Zusatzrente.

    In der Schaden- und Unfallversicherung haben Stürme die Versicherungsunternehmen stark belastet. Die Wohngebäudeversicherer überwiesen im vorigen Jahr Leistungen in Höhe von 6,3 Milliarden Euro an die Betroffenen, im Vergleich zu 2017 waren das 1,1 Milliarden Euro oder 20 Prozent mehr. Grösster Kostenfaktor blieben aber die üblichen Wasserschäden.

    Damit sei die Sparte nach kurzer Erholung wieder in die roten Zahlen gerutscht, sagte Weiler. Die Ausgaben der Wohngebäudeversicherungen lagen um acht Prozent über den Beitragseinnahmen. Für die Sachversicherung insgesamt sei ein Verlust von 600 Millionen Euro entstanden. Weiler wies drauf hin, dass 57 Prozent der Wohngebäude in Deutschland noch nicht gegen Elementarschäden versichert seien. Damit fehle den Eigentümern der finanzielle Schutz gegen Starkregen, Schneelast und Erdrutsche.

    Autofahrer erhielten 2018 mehr Geld von den Versicherungen. Die Leistungen der Kraftfahrtversicherung wuchsen um 2,7 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro. Als Hauptursache nannte Weiler den fortgesetzten Preisanstieg bei Ersatzteilen, besonders designgeschützte Teilen. So seien Rückleuchten binnen fünf Jahren um 50 Prozent teurer geworden. Der Designschutz verhindere Wettbewerb, kritisierte der GDV-Präsident. Sichtbare Karosserieteile sollten von diesem Schutz ausgenommen werden./brd/DP/jha

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  • 24.01.2019 Makler AON: Hohe Cyberschäden erschrecken Versich...

    Makler AON: Hohe Cyberschäden erschrecken Versicherer

    24.01.2019| 14:34:23

    HAMBURG/MÜNCHEN (awp international) - Die grosse Zahl der Hackerangriffe hat offensichtlich erste Auswirkungen auf das junge Geschäft mit der Cyber-Versicherung: Wegen steigender Schadenzahlen reduzierten die Versicherer ihre Deckungssummen, schreiben die Fachleute des grossen internationalen Versicherungsmaklers AON in ihrer Marktprognose für 2019.

    In die Alltagssprache übersetzt: Unternehmen, die eine Cyberpolice abschliessen, müssen im Falle eines Falles damit rechnen, für den gleichen Preis einen geringeren Teil des Schadens von ihrem Versicherer ersetzt zu bekommen.

    "Die Angst vor hohen Versicherungsschäden ist gross", heisst es in dem Papier. Unternehmen müssten zudem damit rechnen, dass die Versicherungsbranche in anderen Sparten Leistungen streicht, die die Cyber-Versicherung berühren. Gleichzeitig rechnet AON mit steigender Nachfrage nach Cyber-Versicherungen in diesem Jahr. Das liegt nach Einschätzung von AON nicht nur an der Internetkriminalität, sondern auch an der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Verordnung sieht hohe Geldbussen vor, wenn Unternehmen grundlegend gegen ihre Datenschutzpflichten verstossen. Darunter kann auch ein Hackerangriff fallen, wenn das attackierte Unternehmen nicht ausreichende Schutzmassnahmen vorab ergriffen hat.

    AON ist einer der grössten internationalen Versicherungsmakler, Hauptsitz des Unternehmens ist London, die deutsche Zentrale ist in Hamburg. Auch die Allianz hatte kürzlich in ihrem alljährlich erscheinenden "Risikobarometer" von steigenden Schäden gesprochen: Der durchschnittliche in Deutschland gemeldete Cyber-Schaden beträgt laut Europas grösstem Versicherer etwa zwei Millionen Euro - und hat die übliche Schadenhöhe bei Brand oder Explosionen bereits überschritten./cho/DP/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Versicherungen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol MUV2
Valor 341960
ISIN DE0008430026

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SIX SX EUR 208.00 --- --- 21.03.2019
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Vortagestief 207.20 (21.03.2019)
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Tief 1W 207.20 (21.03.2019)
Hoch 1M 218.00 (19.03.2019)
Tief 1M 204.80 (28.02.2019)
Hoch 3M 218.00 (19.03.2019)
Tief 3M 185.20 (27.12.2018)
Hoch 1J 218.00 (19.03.2019)
Tief 1J 175.00 (27.06.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG