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Aktuelle News

  • 07.07.2019 Deutsche Bank baut Vorstand grundlegend um

    Deutsche Bank baut Vorstand grundlegend um

    07.07.2019| 17:41:19

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank baut ihren Vorstand grundlegend um. Privatkundenchef Frank Strauss und die für Regulierungsthemen zuständige ehemalige Bankenaufseherin Sylvie Matherat verlieren ihre Posten im Führungsgremium des grössten deutschen Geldhauses. Beide werden die Bank zum 31. Juli dieses Jahres verlassen, wie die Deutsche Bank am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Bereits am Freitag hatte die Bank bekanntgegeben, dass Investmentbankchef und Konzernvize Garth Ritchie das Institut zum 31. Juli verlassen wird.

    Vorstandschef Christian Sewing macht die Führung der zuletzt schwächelnden Unternehmens- und Investmentbank zur Chefsache. Rechtsvorstand Karl von Rohr, der ebenfalls stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist, wird die Verantwortung für die Privatkundenbank und die Vermögensverwaltung mit der Marke DWS übernehmen. Risikovorstand Stuart Lewis ist künftig auch für den Bereich Compliance und die Abteilung gegen Finanzkriminalität zuständig.

    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank ernannte in seiner Sitzung am Sonntag zudem drei neue Vorstandsmitglieder, die zunächst Generalbevollmächtigte sein werden, bis die entsprechenden Freigaben der Aufsichtsbehörden vorliegen: Die gebürtige Amerikanerin Christiana Riley, seit Ende 2015 Finanzchefin der Unternehmens- und Investmentbank, übernimmt ab sofort die regionale Verantwortung für das Geschäft in Nord- und Südamerika.

    Der bisherige SAP -Vorstand Bernd Leukert stösst zum 1. September 2019 als Vorstand für Digitalisierung, Daten und Innovation zur Deutschen Bank, um die IT auf Vordermann zu bringen. Der Anwalt Stefan Simon, der seit August 2016 Mitglied des Aufsichtsrates war, wird Chief Administrative Officer (CAO) und wird für die Beziehungen zu den Aufsichtsbehörden und für die Rechtsabteilung verantwortlich sein./ben/DP/he

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  • 07.07.2019 SAP-Vorstand fordert mehr Mut und Tempo für digit...

    SAP-Vorstand fordert mehr Mut und Tempo für digitalen Wandel

    07.07.2019| 14:26:01

    WALLDORF (awp international) - Der digitale Wandel in Deutschland braucht nach Ansicht von SAP -Vorstand Christian Klein mehr Mut und mehr Tempo. "Ich denke, es ist ganz wichtig, diesen Wandel jetzt anzugehen und die Vorteile zu sehen und weniger die Risiken", sagte Klein der Deutschen Presse-Agentur. Viele wichtige Punkte wie der Infrastrukturausbau oder das Thema digitale Bildung würden zwar erkannt und diskutiert. Die Umsetzung müsse aber schneller gehen, sagte Klein, der im Vorstand von Europas grösstem Softwarekonzern das Geschäft mit den wichtigsten Anwendungen verantwortet, aber auch für den internen Wandel zuständig ist, den SAP selbst bei sich vollzieht.

    Natürlich müsse dafür Geld investiert werden, sagte Klein. "Auch da bedeutet es Mut, in neue Themen zu investieren, neue Themen anzugehen", betonte er. "Das ist etwas, das in Deutschland jetzt vorangehen muss." Politik und Wirtschaft sehe er dabei gleichermassen in der Pflicht. Die Politik müsse zwar die Rahmenbedingungen schaffen. Unter Zugzwang seien aber auch die Unternehmen, die sich nun fragen müssten, wo sie jetzt investieren, wie sie ihre Wertschöpfungsketten digitalisieren und automatisieren könnten und wie sie die dafür notwendigen Leute finden.

    "Was mir in Deutschland extrem auffällt, ist der Mangel an Fachkräften", sagte Klein. Früher hätten vor allem grosse Konzerne um IT-Fachleute konkurriert, heute seien auch kleine Unternehmen mit im Rennen. "Und da fällt im Vergleich zu diesem grossen Talentmarkt in China oder in Indien auf, wie viel kleiner doch der Markt hier ist."

    Klein forderte unter anderem, die Lehrpläne an Schulen und Universitäten schneller an die Entwicklung anzupassen. "Ich sehe immer noch Universitäten, die ganz stolz sind, jetzt die digitale Transformation in ihrem Lehrplan aufgenommen zu haben", sagte er. Auch die Ausstattung der Schulen und die Qualifizierung der Lehrer müsse verbessert werden.

    Entscheidende Vorteile habe der Standort Deutschland durch das enorme Know-how vor allem vieler Mittelständler. "Dieses Wissen, da bin ich mir ganz sicher, gibt es ein zweites Mal in der Form nicht in den USA oder in China", sagte Klein. "Und auf dieses Wissen müssen wir jetzt aufbauen, es mischen mit den richtigen digitalen Fähigkeiten und dann wirklich schauen, dass wir die Digitalisierung umsetzen."

    Grundbedingung in den Unternehmen sei, Offenheit und eine Kultur für Veränderungen zu schaffen. "Das ist oftmals schwieriger, als den technologischen Wandel herbeizuführen", sagte Klein./eni/DP/he

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  • 11.06.2019 SAP-Rivale Salesforce will Analyse-Spezialisten T...

    SAP-Rivale Salesforce will Analyse-Spezialisten Tableau kaufen

    11.06.2019| 12:32:28

    SAN FRANCISCO (awp international) - Der SAP-Konkurrent Salesforce will sich mit einem milliardenschweren Zukauf bei der Datenanalyse verstärken. Das Unternehmen aus San Francisco plant die Übernahme des Anbieters Tableau Software, der vor allem auf die grafische Darstellung grosser Datenmengen spezialisiert ist. Salesforce will in eigenen Aktien bezahlen, Tableaus Eigenkapital und Schulden werden insgesamt mit 15,3 Milliarden US-Dollar (13,5 Mrd Euro) bewertet, wie beide Unternehmen am Montag bekanntgaben.

    Das ist ein Aufpreis von mehr als 40 Prozent auf den durchschnittlichen Börsenwert in den Tagen vor dem Übernahmeangebot. Und für Salesforce ist es der bisher grösste Zukauf überhaupt.

    Investoren waren nicht durchweg überzeugt von dem Deal: Der Kurs der Salesforce-Aktie fiel am Montag um gut fünf Prozent, am Dienstag machte das Papier in New York vorbörslich ein Prozent wieder gut. Analyst Steve Koenig von der Investmentbank Wedbush Securities bezeichnete die geplante Übernahme als grossen Veränderungsschritt für Salesforce. Mit dem Schritt schweife der US-Softwarekonzern etwas von seinem Kerngeschäft ab, schrieb auch Analyst Raimo Lenschow von Barclays.

    Die Aktie von SAP lag in Frankfurt mittags zwar leicht im Plus, aber deutlich weniger als der Leitindex Dax. Dass sich US-Konkurrent Salesforce im Analyse-Bereich mit der Übernahme von Tableau Software verstärken will, könnte SAP unter Zugzwang bringen, sagte ein Händler.

    SAP hatte in den vergangenen Jahren vor allem milliardenschwer im sogenannten Cloudgeschäft zugekauft, zuletzt den Anbieter Qualtrics für rund 8 Milliarden Dollar. Mit diesem Deal und der vorangegangenen Übernahme von Callidus preschen die Walldorfer verstärkt in die Domäne von Salesforce vor - nämlich Software für die Unterstützung von Vertrieb und Kundenmanagement.

    SAP-Vorstandschef Bill McDermott hatte den Anlegern nach dem jüngsten tiefen Griff in die Kasse versprochen, nun vorwiegend auf Wachstum aus eigener Kraft zu setzen und vorerst nur noch kleinere Zukäufe anzustreben. Die Preise in der Softwarebranche gelten als hoch.

    Salesforce-Chef und -Gründer Marc Benioff sowie sein Co-Chef Keith Block wollen die Abhängigkeit des Konzerns von der Software zur Vertriebssteuerung reduzieren und neue Umsatzfelder erschliessen. Mit Tableau setzt Salesforce nun stärker auf Analyse und die sogenannte künstliche Intelligenz. "Tableau hilft Menschen, Daten zu sehen und zu verstehen, und Salesforce hilft Leuten, Kunden zu verstehen und sie anzusprechen", sagte Benioff zum geplanten Zusammenschluss.

    Benioff will den Umsatz des Konzerns bis zum Geschäftsjahr 2023 auf bis zu 28 Milliarden Dollar steigern, im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (Ende Januar) waren es 13,3 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: SAP hat im vergangenen Jahr 24,7 Milliarden Euro erlöst, 2023 sollen es bei konstanten Wechselkursen mehr als 35 Milliarden Euro sein.

    McDermott hatte immer wieder betont, mit dem vielfältigeren Angebot an SAP-Produkten auch der Konkurrenz aus dem Silicon Valley wie eben Salesforce einiges vorauszuhaben. Aus Sicht des Managers kann SAP den Kunden damit umfassendere Angebote machen.

    Salesforce nimmt mit dem Zukauf aber auch andere US-Tech-Riesen ins Visier. Vergangene Woche hatte Google angekündigt, sich für 2,6 Milliarden Dollar den Datenspezialisten Looker zu gönnen. Nach Ansicht von Experten wird es bei den grossen Cloudanbietern Microsoft, Google und Amazon künftig auch verstärkt darum gehen, die im Internet gespeicherten Daten für die Kunden besser zu analysieren und nutzbar zu machen./men/he/so/stw/jha/

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  • 11.06.2019 Studie: Dax-Vorstände verdienen 52 Mal so viel wi...

    Studie: Dax-Vorstände verdienen 52 Mal so viel wie ihre Angestellten

    11.06.2019| 12:03:00

    FRANKFURT (awp international) - Das Gehaltsgefälle in der ersten deutschen Börsenliga ist nach wie vor gewaltig. Vorstände der Dax -Konzerne verdienen einer Studie zufolge im Schnitt 52 Mal so viel wie ein durchschnittlicher Angestellter ihres Unternehmens. Damit war der Abstand 2018 genauso gross wie ein Jahr zuvor, wie aus einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München hervorgeht.

    Im Schnitt kam ein Vorstandsmitglied im Deutschen Aktienindex - inklusive der Konzernchefs - demnach auf eine Gesamtvergütung von 3,51 Millionen Euro. Das waren 3,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, als sowohl die Börsen besser liefen als auch die Gewinne vieler Unternehmen kräftiger sprudelten. Die Zahlen beziehen sich auf 29 der 30 Dax-Konzerne.

    Die Chefs der Konzerne im Deutschen Aktienindex kassierten der Studie zufolge im Schnitt gut 5,4 Millionen Euro. Spitzenverdiener war demnach erneut SAP -Chef Bill McDermott mit einer Gesamtvergütung von 10,8 Millionen Euro. Auf den Plätzen folgen VW -Lenker Herbert Diess (rund 7,9 Mio Euro) und Bernd Scheifele von Heidelberg Cement (rund 7,3 Mio Euro). Zu den Vorstandsvergütungen gibt es zahlreiche Studien. Wegen unterschiedlicher Berechnungsmethoden weichen die Ergebnisse teilweise deutlich voneinander ab./ben/DP/jha

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  • 11.06.2019 Studie: Amazon ist wertvollste Marke der Welt

    Studie: Amazon ist wertvollste Marke der Welt

    11.06.2019| 09:40:05

    FRANKFURT (awp international) - Amazon ist erstmals auf den ersten Platz in einer jährlichen Rangliste der wertvollsten Marken der Welt vorgestossen und hat die langjährigen Spitzenreiter Apple und Google hinter sich gelassen. Die Marktforschungsfirma Kantar errechnete für den Online-Händler und Technologiekonzern einen Markenwert von 315,5 Milliarden Dollar. Das war ein Sprung von 52 Prozent binnen eines Jahres. Apple liegt dahinter mit 309,5 Milliarden Dollar, gefolgt von Google mit 309 Milliarden.

    "Als Onlinehändler gestartet, befriedigt Amazon heute Konsumentenbedürfnisse in vielen unterschiedlichen Kategorien", erklärte Kantar-Deutschland-Geschäftsführer Bernd Büchner zur Vorstellung der Studie am Dienstag. Amazon ist unter anderem in Konkurrent von Netflix mit seinem Videostreamingdienst und ein grosser Anbieter von Cloud-Infrastruktur.

    Kantar baut seine "BrandZ"-Studie auf Verbraucher-Umfragen sowie den Geschäftszahlen der Unternehmen auf. Es ist eine von mehreren Studien, die den Wert von Marken berechnen.

    Aus Deutschland kommen in der "BrandZ"-Rangliste wie im Vorjahr acht Marken. SAP kommt als erste davon auf den 16. Platz vor der Deutschen Telekom (25). Die Autobauer Daimler und BMW liegen auf den Rängen 54 und 55. Es folgen DHL auf Platz 88, Siemens (92), Aldi (96) und Adidas (100)./so/DP/mis

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  • 28.05.2019 US-Managergehälter schwappen nach Europa - 56 Mio...

    US-Managergehälter schwappen nach Europa - 56 Mio für Linde-Chef

    28.05.2019| 17:36:04

    München (awp/sda/reu) - Bei amerikanisch geprägten Fusionsunternehmen wie Linde und Anheuser-Busch InBev stossen die Cheflöhne auch in Europa in neue Dimensionen vor. Steve Angel, Vorstandschef des Industriegase-Riesen Linde, verdiente im vergangenen Jahr alles in allem 55,8 Millionen Euro.

    Dies geht aus einer Analyse der Vergütungsberatung hkp hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlag. 41,4 Millionen Euro davon entfielen allein auf Boni und Pensionsansprüche, die vertragsgemäss wegen der Fusion von Linde mit seinem bisherigen Arbeitgeber Praxair sofort zur Auszahlung fällig wurden. Dabei ist es weitgehend das gleiche Unternehmen, das der Amerikaner nun führt.

    Roche-Chef Severin Schwan, jahrelang Europas bestbezahlter Manager, wurde mit seinen 12,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr von ABInBev-Chef Carlos Brito deutlich übertroffen. Der Brasilianer kam auf eine Vergütung von 32,7 Millionen Euro und profitierte dabei von einem Programm, mit dem der in Belgien registrierte Brauereikonzern seine Top-Manager langfristig binden wollte.

    "Das ist schon ein heftiger Schluck aus der Pulle - und das ohne besonderen Anlass", sagte hkp-Chef Michael Kramarsch der Nachrichtenagentur Reuters. Kramarsch erwartet, dass die hohen Überweisungen an Manager die Politik auf den Plan rufen. "Das sind zwar Einzelfälle, aber diese waren schon in der Vergangenheit Anlass für Regulierung."

    Irrglaube der Politik

    Schon die neue Aktionärsrechte-Richtlinie der EU, werde ihnen zum Teil ein Ende setzen. Dann müssen die Aktionäre jedes Jahr über den Vergütungsbericht abstimmen.

    Hoffnungen, dass die Aktionäre selbst Exzesse unterbinden würden, teilt der Gehaltsexperte allerdings nicht. "Das ist ein Irrglaube der Politik."

    Die Schweiz habe eines der rigidesten Systeme zum "Say on Pay", doch seien die Gehälter von Führungskräften dort im Schnitt die höchsten in Europa. Von den vier Top-Verdienern unter den Konzernchefs der 71 Firmen im Stoxx-Europe-50 und im Euro-Stoxx-50-Index arbeiten mit Schwan und UBS-Chef Sergio Ermotti (knapp 12 Millionen Euro) zwei in der Schweiz.

    Schweizer Verwaltungsratspräsidenten spitze

    SAP-Chef Bill McDermott schafft es mit 10,2 Millionen Euro als einziger Chef eines deutschen Unternehmens in die "Top sechs", die auf mehr als 10 Millionen Euro kommen. Im Schnitt stagnierten die Gehälter von Europas Top-Managern 2018 bei 6 Millionen Euro, wenn man den Ausreisser Brito herausrechnet. Zum Vergleich: Im Dow-Jones-Index lag das Durchschnittsgehalt eines Konzernchefs im Schnitt bei 16,9 Millionen Euro.

    In den Aufsichtsgremien spielen die Verwaltungsratschefs in der Schweiz traditionell in einer anderen Liga. Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber kommt bei der UBS auf 4,9 Millionen Euro, Jörg Reinhardt (Novartis) bekommt als Nummer vier mit 3,3 Millionen Euro noch doppelt so viel wie der nächstplatzierte HSBC-Chairman Mark Tucker.

    jb/

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  • 15.05.2019 SAP-Aufsichtsrat wird deutlich weiblicher

    SAP-Aufsichtsrat wird deutlich weiblicher

    15.05.2019| 15:25:27

    (Ausführliche Fassung)

    MANNHEIM (awp international) - Der frisch gewählte Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP besteht zur Hälfte aus Frauen. Nach den Neuwahlen der Vertreter für die Kapitaleigner bei der Hauptversammlung am Mittwoch stellen die Arbeitnehmervertreter nun fünf, die Kapitalseite vier Frauen in dem 18-köpfigen Gremium, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

    Damit hat SAP einen der höchsten Frauenanteile in seinem Kontrollgremium unter den deutschen börsennotierten Unternehmen. Laut einer Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young vom vergangenen Jahr kommt nur der Zahlungsdienstleister Wirecard auf einen so hohen Anteil. Beim Rückversicherer Munich Re etwa sind 9 von 20 Aufsichtsräten Frauen. Gesetzlich vorgeschrieben ist für börsennotierte Unternehmen lediglich eine Frauenquote von 30 Prozent. In der Belegschaft lag der Frauenanteil bei SAP 2018 bei 33 Prozent, auf Führungsebene sind es knapp 26 Prozent.

    Die Mitarbeiter von SAP hatten ihre Vertreter bereits gewählt, auf der Hauptversammlung stellte sich nun die gesamte Kapitalseite zur Wahl. Die Amtszeiten der Aktionärsvertreter werden künftig auf Wunsch der Anteilseigner in drei, vier und fünf Jahren gestaffelt. Aufsichtsratschef Hasso Plattner stellte sich nur für drei Jahre zur Wahl und läutet damit seinen Abschied von SAP ein. "Diese drei Jahre sollen dann gleichzeitig auch meine letzte Amtszeit sein", sagte der letzte aktive Gründer des Konzerns.

    Die Frage nach seiner Nachfolge liess der 75-Jährige zum Ärger seiner Aktionäre aber offen. "Seien Sie versichert, dass ich mich mit dieser Frage intensiv befasse", sagte er lediglich. In einem Schreiben an die Aktionäre dieses Jahr hatte Plattner aber bereits angekündigt, dass die Nachfolge frühestens ein Jahr vor seinem endgültigen Ausscheiden entschieden werde. Eigentlich gilt bei SAP eine Altersgrenze von 75 Jahren für den Aufsichtsrat. Einige Aktionäre sprachen sich aber für Plattners Wiederwahl aus. Er hat sich länger als alle anderen Gründer bei SAP gehalten. Mitstreiter Dietmar Hopp verabschiedete sich 2005 aus dem Aufsichtsrat.

    Viel Grund zu Murren hatten die SAP-Aktionäre nicht bei der diesjährigen Hauptversammlung. "Sie haben uns Aktionären zugehört und Sie haben geliefert", lobte Christiane Hölz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz unter anderem mit Blick auf die in den vergangenen Jahren kritisierte Vorstandsvergütung. Die Aktie erreichte erst Ende April ein Allzeithoch von 117 Euro. Der Softwarekonzern ist mit einem Börsenwert von gut 135 Milliarden Euro der mit Abstand wertvollste Dax -Konzern.

    Das für die Hauptversammlung relevante Geschäftsjahr 2018 lief gut, die Anteilseigner erhalten eine höhere Dividende von 1,50 Euro. SAP-Chef Bill McDermott hob trotz eines Verlusts im ersten Quartal erst jüngst die Gewinnprognose für 2019 an. Einziger Wermutstropfen war die Kundenzufriedenheit, die gemessen an der Weiterempfehlungsbereitschaft (Net Promoter Score) 2018 deutlich gesunken war. SAP hatte dafür allerdings bereits eine neue Einheit gegründet. "Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Net Promoter Score verbessern könne", sagte McDermott./ang/DP/fba

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  • 15.05.2019 Gründer Hasso Plattner bereitet Abschied von SAP vor

    Gründer Hasso Plattner bereitet Abschied von SAP vor

    15.05.2019| 11:38:22

    MANNHEIM (awp international) - Aufsichtsratschef Hasso Plattner läutet seinen Abschied von SAP ein. Bei der Neuwahl des Aufsichtsrats auf der Hauptversammlung am Mittwoch in Mannheim stellte sich der letzte aktive Gründer des Softwarekonzerns nur noch für drei Jahre zur Verfügung.

    "Diese drei Jahre sollen dann gleichzeitig auch meine letzte Amtszeit sein", sagte Plattner. Die Frage nach seiner Nachfolge liess der 75-Jährige zum Ärger seiner Aktionäre aber offen. "Seien Sie versichert, dass ich mich mit dieser Frage intensiv befasse", sagte er lediglich. Plattner hat sich länger als alle anderen Gründer bei SAP gehalten. Sein Mitstreiter Dietmar Hopp verabschiedete sich schon 2005 aus dem Aufsichtsrat.

    Viel Grund zu Murren haben die Aktionäre nicht bei der diesjährigen Hauptversammlung. Die Aktie erreichte erst Ende April ein Allzeithoch von 117 Euro. Beim Börsenwert hat der Softwarekonzern im Dax mit gut 135 Milliarden Euro über 40 Milliarden Euro Abstand zu Siemens , dem Industriegasehersteller Linde oder der Allianz.

    Das für die Hauptversammlung relevante Geschäftsjahr 2018 lief gut, die Anteilseigner erhalten eine höhere Dividende von 1,50 Euro. SAP-Chef Bill McDermott hob trotz eines Verlusts im ersten Quartal erst jüngst die Gewinnprognose für 2019 an./ang/DP/fba

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  • 24.04.2019 SAP mit Verlust - Bessere Aussichten bringen Akti...

    SAP mit Verlust - Bessere Aussichten bringen Aktie auf Rekordhoch

    24.04.2019| 12:24:38

    (neu: Aktienkurs, Analysten und Einordnung Quartalsverlust)

    WALLDORF (awp international) - Das Geschäft von SAP brummt - dennoch ist der Softwarekonzern zum ersten Mal seit fast 17 Jahren in einem Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Grund sind die Kosten für den angekündigten Umbau in der Belegschaft. Auf das Gesamtjahr gesehen werde SAP aber schwarze Zahlen schreiben, versicherte Finanzchef Luka Mucic am Mittwoch in Walldorf.

    Auch wenn es der erste Quartalsverlust seit Mitte 2002 bei dem Softwareriesen war - an der Börse spielte das Minus unter dem Strich kaum eine Rolle. Die Aktie des wertvollsten deutschen Dax -Konzerns kletterte auf ein neues Rekordhoch bei 111,20 Euro. Zuletzt legte der Aktienkurs noch um mehr als acht Prozent auf 110,48 Euro zu. Das Unternehmen war damit in der Spitze rund 137 Milliarden Euro wert.

    Vor allem die besseren Aussichten für das Tagesgeschäft in diesem Jahr und eine versprochene deutliche Steigerung der Profitabilität in den kommenden fünf Jahren versetzten die Anleger in Feierlaune. Analystin Stacy Pollard von der US-Investmentbank JPMorgan verwies auf ein starkes erstes Quartal im Tagesgeschäft bei Umsatz und Betriebsergebnis. Die angehobenen Ziele bis 2023 dürften bei Investoren auf Gegenliebe stossen, urteilte Goldman-Sachs-Analyst Mohammad Moawalla.

    Zunächst kostet der angekündigte Personalumbau hin zu Zukunftsfeldern aber wie erwartet Geld. Der Softwarekonzern hatte im Januar angekündigt, in diesem Jahr rund 4400 Mitarbeiter umzuschulen, auf andere Positionen zu versetzen und auch mit Abfindungen in den Vorruhestand zu schicken, damit die Firma mit den Veränderungen in der Technologiebranche mithalten könne. Bis Anfang Mai können sich Beschäftigte noch für das Abfindungsprogramm anmelden. Bei dem letzten Programm dieser Art im Jahr 2015 hatten sich deutlich mehr Mitarbeiter gemeldet als zunächst erwartet.

    Trotzdem soll die Mitarbeiterzahl in diesem Jahr weiter wachsen. Zuletzt hatte SAP dank der jüngsten Übernahmen rund 98 700 Beschäftigte, kommendes Jahr könnten es nach den Worten von Vorstandschef Bill McDermott 105 000 sein. Dennoch brachte das Programm offenbar Unruhe in den Konzern. Um den Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, hatten Betriebsrat und Geschäftsführung deshalb jüngst eine Beschäftigungssicherung ausgehandelt.

    In der Bilanz hinterliess der Umbau wie erwartet Spuren: Unterm Strich belief sich das Minus im ersten Quartal auf 108 Millionen Euro nach 708 Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum. Finanzchef Mucic veranschlagte für den Umbau im ersten Quartal 886 Millionen Euro. Das dürfte der Grossteil der Kosten sein. Er rechne in den Folgequartalen nicht mehr mit signifikanten Anpassungen, sagte er.

    Die Umbaukosten herausgerechnet lief das Quartal für den Konzern sogar so gut, dass Vorstandschef Bill McDermott die Ergebnisprognosen in die Höhe schraubte. In diesem Jahr soll das bereinigte Betriebsergebnis um 9,5 bis 12,5 Prozent klettern statt wie bisher angepeilt um 7,5 bis 11,5 Prozent.

    Im ersten Quartal lag das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis mit einem Plus von 19 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro auch über den Schätzungen von Analysten. Dabei klammert das Unternehmen Umbaukosten aus, genauso wie aktienbasierte Vergütungen von Management und Belegschaft sowie die Zusatzkosten für Firmenübernahmen. Die Umsätze legten - getrieben durch das stark wachsende Geschäft mit Mietsoftware aus dem Internet und die milliardenschweren Zukäufe - um 16 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu.

    Bis 2023 versprach McDermott seinen Aktionären, die bereinigte operative Marge von SAP kontinuierlich um rund einen Prozentpunkt jährlich zu steigern - also insgesamt um fünf Prozentpunkte. Auch dazu dürfte der Stellenabbau beitragen, der von 2020 an jährlich 750 bis 850 Millionen Euro einsparen soll.

    Vergangenes Jahr erzielte SAP bei der operativen Marge einen Wert von 29 Prozent. Vor einigen Jahren war in der Softwarebranche ein Wert von spürbar über 30 Prozent noch das Mass aller Dinge. Die Marge bei den Walldorfern war in den letzten Jahren deutlich von dem rasanten Ausbau der Cloudsparte belastet worden, die noch nicht so rentabel ist wie der angestammte Lizenzverkauf von Software gegen hohe Einmalbeträge. Manche Branchenexperten zweifelten, ob SAP die Marge wieder nachhaltig würde steigern können.

    Nun will das Management bis zu einer Investorenveranstaltung im November die Details ausarbeiten, dazu wird eigens ein Vorstandsausschuss ins Leben gerufen. Ziel sei es, alle Bereiche des Unternehmens auf Wachstum, Innovation und Effizienz zu trimmen. Die Investitionen in Kernprodukte sollen in grossem Stil hochgefahren werden, die Entwicklungszyklen von Software verkürzt und unternehmerische Entscheidungen schneller umgesetzt werden.

    Unterstützung erhielt das Management von einem bekannten US-Investor, dem aktivistischen Hedgefonds Elliott, der nach eigenen Angaben vom Mittwoch mit 1,2 Milliarden Euro an SAP beteiligt ist. SAP setze sich die richtigen Ziele, so der Investor. Elliott unterstütze die Initiativen "vollumfänglich". Gemessen am Börsenwert entspricht das Investment einem Anteil von rund einem Prozent an SAP. Meldepflichtig sind Stimmrechtsanteile ab einem Anteil von drei Prozent.

    Elliott-Gründer und Starinvestor Paul Singer gehört in den Chefetagen von Konzernen nicht immer zu den gern gesehenen Investoren, da er sich oft in strategische Fragen einmischt, um den Kurs von Unternehmen mitzubestimmen, die an einem Scheideweg stehen. Zuletzt hatte Elliott beim Energieversorger Uniper und der geplanten Aufspaltung des Stahlkonzerns Thyssenkrupp öffentlich Stimmung für seine Anliegen gemacht.

    SAP-Finanzchef Mucic betonte jedoch in einem Interview des Finanzsenders Bloomberg TV, das Unternehmen sei "sehr dankbar" für aktive Investoren wie Elliott. "Wir sind in der glücklichen Position, dass eine Vielzahl von Investoren uns regelmässig Feedback gibt, das wir willkommen heissen und sehr ernst nehmen."

    SAP ist an der Börse dank der Wachstumsaussichten, die vor allem die US-Anleger bei Technologietiteln wichtig finden, rund ein Drittel mehr wert als die Allianz oder Siemens . McDermott ist das aber nicht genug. Kürzlich wiederholte er seine Ambitionen, den Marktwert bis 2023 auf 250 bis 300 Milliarden Euro hochschrauben zu wollen.

    So will SAP 2023 mehr als 35 Milliarden Euro Umsatz machen. Nach den jüngsten Milliardenzukäufen wolle sich SAP aber nun auf organisches Wachstum konzentrieren, sagte McDermott. Grössere Übernahmen stünden derzeit nicht zur Debatte./ang/men/elm/jha/

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  • 24.04.2019 SAP schreibt trotz zweistelligen Wachstums Verlus...

    SAP schreibt trotz zweistelligen Wachstums Verlust - Hebt Ausblick

    24.04.2019| 07:28:04

    WALLDORF (awp international) - Das Geschäft von SAP brummt - dennoch haben hohe Kosten für den laufenden Personalumbau den Softwarekonzern zum ersten Mal seit langer Zeit in einem Quartal ins Minus gedrückt. Grund für den Verlust sind die Kosten für den angekündigten Umbau in der Belegschaft. Auf das Gesamtjahr gesehen werde SAP aber schwarze Zahlen schreiben, versicherte Finanzchef Luka Mucic am Mittwoch in Walldorf.

    Der Softwarekonzern hatte im Januar angekündigt, in diesem Jahr rund 4400 Mitarbeiter umzuschulen, auf andere Positionen zu versetzen und auch mit Abfindungen in den Vorruhestand zu schicken, damit die Firma mit den Veränderungen in der Technologiebranche mithalten könne. Bis Anfang Mai können sich Beschäftigte noch für das Abfindungsprogramm anmelden. Bei dem letzten Programm dieser Art im Jahr 2015 hatten sich deutlich mehr Mitarbeiter gemeldet als zunächst erwartet.

    Trotzdem soll die Mitarbeiterzahl in diesem Jahr weiter wachsen. Zuletzt hatte SAP dank der jüngsten Übernahmen rund 98 700 Beschäftigte, kommendes Jahr könnten es nach den Worten von Vorstandschef Bill McDermott 105 000 sein. Dennoch brachte das Programm offenbar Unruhe in den Konzern. Um den Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, hatten Betriebsrat und Geschäftsführung deshalb jüngst eine Beschäftigungssicherung ausgehandelt.

    Und in der Bilanz hinterliess der Umbau wie erwartet Spuren: Unterm Strich belief sich das Minus im ersten Quartal auf 108 Millionen Euro nach 708 Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum. Finanzchef Mucic veranschlagte für den Umbau im ersten Quartal 886 Millionen Euro. Das dürfte der Grossteil der Kosten sein. Er rechne in den Folgequartalen nicht mehr mit signifikanten Anpassungen, sagte er.

    Die Umbaukosten herausgerechnet lief das Quartal für den Konzern sogar so gut, dass Vorstandschef Bill McDermott seine Gewinnprognosen erhöhte. Die Umsätze legten - getrieben durch das stark wachsende Geschäft mit Mietsoftware aus dem Internet - um 16 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu. Seine Prognosen für den an der Börse viel beachteten um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn hob der Softwarekonzern für dieses Jahr an.

    Bis 2023 versprach McDermott seinen Aktionären, die bereinigte operative Marge von SAP kontinuierlich um rund einen Prozentpunkt jährlich zu steigern - also insgesamt um fünf Prozentpunkte. Auch dazu dürfte der Stellenabbau beitragen, der von 2020 an jährlich 750 bis 850 Millionen Euro einsparen soll. Vergangenes Jahr erzielte SAP bei der operativen Marge einen Wert von 29 Prozent.

    Zuletzt war SAP an der Börse 123 Milliarden Euro wert - rund ein Drittel mehr als die Allianz oder Siemens . McDermott ist das nicht genug. Kürzlich wiederholte er seine Ambitionen, den Marktwert bis 2023 auf 250 bis 300 Milliarden Euro hochschrauben zu wollen. Der Amerikaner macht Tempo beim Schwenk zu Cloudsoftware aus dem Internet und zu Programmen für Kundenbindung, künstliche Intelligenz und Vernetzung von Geräten. So will SAP 2023 mehr als 35 Milliarden Euro Umsatz machen. Nach den jüngsten Milliardenzukäufen wolle sich SAP aber nun auf organisches Wachstum konzentrieren, sagte McDermott. Grössere Übernahmen stünden derzeit nicht zur Debatte./ang/DP/men

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  • 11.04.2019 SAP-Chef McDermott: Es gibt keine Probleme im Vor...

    SAP-Chef McDermott: Es gibt keine Probleme im Vorstand

    11.04.2019| 08:27:46

    FRANKFURT (awp international) - SAP -Chef Bill McDermott sieht die Führungsriege des grössten europäischen Softwareherstellers trotz zweier prominenter Abgänge in kurzer Zeit gut aufgestellt. "Es gibt und gab keine Probleme im Vorstand", sagte der US-Amerikaner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ"/Donnerstag).

    "Wenn zwei Vorstände, die zusammen fünfzig Jahre für SAP gearbeitet haben, nach langer Zeit etwas Neues planen, dann ist das völlig normal." Vor kurzem hatten Produktvorstand Bernd Leukert und jüngst auch der Cloudsparten-Chef Robert Enslin das Unternehmen verlassen. "Machen Sie aus dem Ausscheiden keine Fake News", betonte McDermott.

    Leukert war seit 1994 im Unternehmen, Enslin seit 1992. Beide gehörten seit 2014 dem Vorstand des Walldorfer Konzerns an. Leukert hatte unter anderem die wichtige neue Generation der SAP-Kernsoftware zur Unternehmenssteuerung S4 Hana in den Markt gebracht. Enslin steuerte das Wachstumsgeschäft mit der Software über das Internet (Cloud), für das SAP in den vergangenen Jahren für Dutzende Milliarden Euro zugekauft hatte. Einen Richtungsstreit oder Probleme bei der Integration übernommener Firmen verneinte McDermott. "Unser Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner und ich sind vollständig auf einer Linie."

    Das Ausscheiden von Leukert und Enslin hatte bei Anlegern Fragen aufgeworfen. "Von Verunsicherung kann nicht die Rede sein", erwiderte McDermott. Mit der weiter wachsenden Business-Software und dem geplanten rasanten Umsatzanstieg bei Cloudsoftware werde der Dax-Konzern die Marge und den freien Geldzufluss in der Kasse steigern. "Das ist es, was die Aktionäre wollen, und das werden wir liefern."

    Derzeit läuft bei dem Konzern die nächste Umbauwelle hin zu Zunkunftsfeldern, 4400 Stellen will SAP umschichten. "Wie viele der hiervon betroffenen Mitarbeiter letztlich im Unternehmen bleiben, können wir heute noch nicht sagen", erklärte McDermott. "Es steht jedem Mitarbeiter frei, sich für die neuen Jobs zu bewerben. Und wenn Profil und Fähigkeiten stimmen, dann nehmen wir natürlich zuerst unsere eigenen Mitarbeiter." Es gebe aber auch Fähigkeiten, die sich nicht in kurzer Zeit nachholen liessen.

    McDermott erneuerte seine Absicht, den Börsenwert des wertvollsten deutschen Dax-Konzerns bis 2023 auf 250 bis 300 Milliarden Euro zu steigern. Derzeit liegt der Marktwert aller SAP-Aktien bei gut 122 Milliarden Euro. Vom Höchststand bei 108,52 Euro von Ende September ist der Aktienkurs mit derzeit knapp 100 Euro etwas entfernt./men/mis/jha/

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  • 06.04.2019 SAP-Vorstand Enslin verlässt den Softwarehersteller

    SAP-Vorstand Enslin verlässt den Softwarehersteller

    06.04.2019| 13:53:59

    WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP und der Cloud-Vorstand Robert Enslin gehen getrennte Wege. Der US-Amerikaner "verlässt auf eigenen Wunsch SAP und übernimmt künftig neue Aufgaben ausserhalb des Unternehmens", teilte die SAP SE am Freitagabend in Walldorf mit. Der seit 1992 bei SAP arbeitende und seit 2014 im Vorstand sitzende Manager war für das bei SAP wichtige Cloud-Geschäft zuständig. Dabei wird der Kundschaft Software über Server aus dem Internet zur Verfügung gestellt. Enslins Aufgaben werden von seiner bisherigen Vorstandskollegin Jennifer Morgan übernommen. Enslin ist nach Bernd Leukert der zweite SAP-Vorstand binnen weniger Wochen, der das Unternehmen verlässt. Leukert hatte sich Ende Februar mit dem Aufsichtsrat auf ein sofortiges Ausscheiden verständigt./kf/DP/zb

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Stammdaten

Branche/Sektor Internet, Software & IT-Dienstleistungen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol SAP
Valor 345952
ISIN DE0007164600

Performance

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Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +4.04 +3.46%
Perf. 3M +6.00 +5.23%
Perf. laufendes Jahr +33.61 +38.55%
Perf. 52W   +15.20%

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Tief 1W 119.46 (16:54:49)
Hoch 1M 125.00 (03.07.2019)
Tief 1M 114.00 (18.06.2019)
Hoch 3M 125.00 (03.07.2019)
Tief 3M 100.76 (23.04.2019)
Hoch 1J 125.00 (03.07.2019)
Tief 1J 84.02 (03.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG