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Dividende ex Datum 18.05.2018
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Anzahl Aktien 1'228'504'232
Marktkapital in Mio. 123'464.68
Umsatz Vormonat 7'880'912

Aktuelle News

  • 21.03.2019 Vergütung der Dax-Chefs leicht gesunken

    Vergütung der Dax-Chefs leicht gesunken

    21.03.2019| 14:45:51

    FRANKFURT (awp international) - Deutschlands Topmanager haben einer Studie zufolge im vergangenen Jahr im Schnitt etwas weniger verdient als 2017. Angesichts rückläufiger Erträge der Dax -Unternehmen sank die Direktvergütung ihrer Vorstandschefs durchschnittlich um sechs Prozent auf 5,6 Millionen Euro, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Willis Towers Watson hervorgeht. "Heute ist die Vorstandsvergütung deutlich stärker als noch vor zehn Jahren an den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg gekoppelt und das ist auch sinnvoll", hiess es.

    Topverdiener war den Angaben zufolge wie schon im Vorjahr SAP -Chef Bill McDermott mit rund 10,2 Millionen Euro. Zu den Top drei zählten demnach auch HeidelbergCement -Lenker Bernd Scheifele (7,2 Mio.) und Adidas -Chef Kasper Rorsted (7,1 Mio). Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon , musste sich den Angaben zufolge mit rund 2,7 Millionen Euro begnügen. Ausgewertet wurden die Vergütungsdaten von 27 der 30 Dax-Konzerne, die bis Donnerstag vorlagen. Nicht enthalten sind Deutsche Bank , Linde und Wirecard .

    Die Daten beziehen sich auf die erwartete Direktvergütung der Topmanager. Diese umfasst die Grundvergütung, den Jahresbonus sowie die langfristig variable Vergütung, nicht jedoch die Altersversorgung. Zu den Vorstandsvergütungen gibt es verschiedene Studien mit teils unterschiedlichen Berechnungsmethoden./mar/DP/men

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  • 10.03.2019 SAP-Mitgründer Hopp würde auch 80 Prozent Steuern...

    SAP-Mitgründer Hopp würde auch 80 Prozent Steuern zahlen

    10.03.2019| 14:37:13

    FRANKFURT (awp international) - Für SAP -Mitgründer Dietmar Hopp wären höhere Steuern für Reiche kein Grund für einen Umzug ins Ausland. "Ich würde hierbleiben, auch wenn ich 80 Prozent Steuern zahlen müsste", sagte Hopp in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auf die Frage, ob der Grund dafür Heimatliebe ist, antwortete er: "Klar. Wer hat die nicht?"

    Der 78-Jährige hält allerdings nichts davon, wenn der Staat den Reichen mehr Geld abnimmt, um es umzuverteilen. "Erstens hätte ich dann weniger Geld für meine Stiftung. Und zweitens würden die anderen Reichen dann vermutlich alle abtauchen. Da hat doch keiner Hemmungen, nach Monaco zu ziehen."

    1972 hatte Hopp mit vier IBM -Kollegen das Softwareunternehmen SAP gegründet, das seinen Sitz im baden-württembergischen Walldorf hat. Einen Grossteil seiner SAP-Aktien brachte Hopp 1995 in die nach ihm benannte Stiftung ein. Sie fördert Projekte in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung - vorwiegend im Rhein-Neckar-Gebiet.

    Rund 700 Millionen Euro seien seitdem für gemeinnützige Projekte geflossen, sagte Hopp. "Ich habe so viel Geld, das mir die Gesellschaft ermöglicht hat. Ich will etwas zurückgeben", sagte Hopp. "Und ich weiss nicht, warum nicht mehr Leute so denken wie ich."/sku/DP/mis

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  • 21.02.2019 SAP erhöht Dividende um sieben Prozent

    SAP erhöht Dividende um sieben Prozent

    21.02.2019| 12:26:35

    WALLDORF (awp international) - SAP will die Dividende trotz eines stagnierenden Gewinns erhöhen. Die Ausschüttung soll um 10 Cent auf 1,50 Euro angehoben werden, teilte das Europas grösster Softwarekonzern am Donnerstag in Walldorf mit. Die Anhebung fiel damit etwas stärker aus, als Experten erwartet hatten.

    Ende Januar hatte der Konzern bereits mitgeteilt, dass der Gewinn trotz stark anziehender Erlöse nur um ein Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gestiegen ist - unter anderem weil SAP mehr Steuern zahlen musste. Mit der vorgeschlagenen Dividende steigt die Ausschüttungssumme um rund sieben Prozent auf 1,79 Milliarden Euro - die Ausschüttungsquote liegt damit bei 44 (2017: 41) Prozent./zb/mis

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  • 21.02.2019 SAP-Vorstand Leuckert verlässt Unternehmen - Klei...

    SAP-Vorstand Leuckert verlässt Unternehmen - Kleinemeier-Vertrag verlängert

    21.02.2019| 06:42:33

    WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP und die langjährige Führungskraft Bernd Leukert gehen künftig getrennte Wege. Der seit 1994 bei SAP arbeitende und seit 2014 im Vorstand sitzende Manager und der Aufsichtsrat haben sich auf ein sofortiges Ausscheiden aus dem Unternehmen verständigt, wie SAP am späten Donnerstagabend in Walldorf mitteilte.

    Leuckert leitete gemeinsam mit Michael Kleinemeier, dessen Vertrag gleichzeitig bis Ende 2020 verlängert wurde, den Bereich Digital Business Services. Leuckert war in seiner SAP-Karriere unter anderem für den Start der Datenbank SAP S/4Hana verantwortlich./zb/mis

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  • 29.01.2019 SAP will 4'400 Stellen abbauen - Auswirkungen auf...

    SAP will 4'400 Stellen abbauen - Auswirkungen auf Schweiz unklar

    29.01.2019| 11:02:07

    (Ganze Meldung neu)

    Walldorf (awp/reu) - Der deutsche Softwareriese SAP will sich mit einem Restrukturierungsprogramm fit für den Wettbewerb im Cloud-Geschäft machen. Laut einer Sprecherin sollen über 4'000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Inwiefern SAP Schweiz betroffen ist, steht noch nicht fest.

    Mitarbeitern werde die Frühpensionierung angeboten, kündigte Firmenchef Bill McDermott am Dienstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz an. "Es geht nicht darum, Kosten zu sparen. SAP ist ein Wachstumskonzern." Letztlich werde SAP in einem Jahr wohl 105'000 Mitarbeiter zählen. Ende 2018 waren es knapp 96'500 Beschäftigte.

    Derzeit gehe man davon aus, dass im Rahmen des Restrukturierungsprogramms weltweit etwa 4'400 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen würden, sagte Stephanie Freise, Unternehmenssprecherin von SAP Schweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

    Die grössten Auswirkungen würden in Deutschland und in den USA erwartet. Hinzu kämen das restliche Europa und Amerika sowie Afrika, Asien und Australien/Neuseeland.

    Die Gespräche mit den Sozialpartnern hätten gerade erst begonnen, daher könne sie zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details nennen, auch nicht heruntergebrochen auf einzelne Länder wie die Schweiz, sagte die Sprecherin weiter. "Wo neue Arbeitsplätze entstehen, planen wir, zuerst SAP-Mitarbeiter zu berücksichtigen."

    Marge enttäuscht

    Neue Mitarbeiter, die SAP einstellen will, sollen dem Unternehmen helfen, den Wandel zu einem Anbieter von Mietsoftware über externe Server zu vollziehen und im Wettbewerb mit den stark investierenden US-Konzernen Salesforce, Workday und Oracle zu bestehen. "Wir sind der weltgrösste Cloud-Konzern gemessen an den Kunden", sagte der 57-jährige Amerikaner, der SAP seit gut zehn Jahren führt.

    Am Aktienmarkt kamen vor allem die Jahresbilanz und der Ausblick von SAP nicht gut an. Die Aktie gehörte mit einem Minus von 2,6 Prozent zu den grössten Verlierern im Leitindex Dax. Analysten der DZ Bank fanden vor allem den Ausblick für das laufende Jahr konservativ und die Entwicklung der Marge nicht zufriedenstellend. Während der Konzern bei Umsatz und Betriebsgewinn seine im vergangenen Jahr dreimal angehobenen Prognosen erfüllen konnte, war dies bei der am Aktienmarkt vielbeachteten Marge nicht der Fall.

    Der Jahresumsatz kletterte 2018 währungsbereinigt um elf Prozent auf 25,96 Milliarden Euro - im Oktober hatte SAP Erlöse von mindestens 25,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das Betriebsergebnis wuchs um zehn Prozent auf 7,48 Milliarden Euro, hier hatte das Unternehmen mindestens 7,425 Milliarden Euro angepeilt.

    Neue Cloud-Buchungen verlieren an Fahrt

    Im vierten Quartal büssten vor allem die für das zukünftige Geschäft entscheidenden neuen Cloud-Buchungen an Dynamik ein. Sie stiegen währungsbereinigt nur noch um 23 Prozent, nachdem es im Vorquartal noch zu einem Plus von 37 Prozent gereicht hatte. "Fluktuation ist absolut normal", sagte Finanzchef Luka Mucic. McDermott sagte: "Wir können keinen Gegenwind ausmachen."

    McDermott gab sich auch angesichts der Zukäufe gewohnt siegessicher: "Wir werden gewinnen." Im laufenden Jahr soll das Betriebsergebnis maximal um 11,5 Prozent auf acht Milliarden Euro zulegen. Einen Ausblick auf den Umsatz will SAP nicht mehr geben, er soll allerdings "etwas geringer" als das Betriebsergebnis wachsen. Das soll laut McDermott auch über "gut gemanagte Ausgaben" gelingen.

    Angesichts der zunehmenden Digitalisierung und einfacherer Wartungsmöglichkeiten verzichten immer mehr Firmen darauf, teure Softwarelizenzen zu erwerben. Sie kaufen stattdessen flexiblere Web-Abos, die in der Regel monatlich bezahlt werden und nicht einmalig.

    Dadurch verteilen sich Gewinne auf einen längeren Zeitraum, was bei SAP angesichts hoher Investitionen seit vielen Quartalen die operative Marge belastet.

    ys/jb

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  • 29.01.2019 SAP will dank Zukäufen schneller zulegen - Marge ...

    SAP will dank Zukäufen schneller zulegen - Marge enttäuscht

    29.01.2019| 08:47:50

    (Ausführliche Fassung)

    WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP legt dank der milliardenschweren Zukäufe aus dem Vorjahr erneut einen Gang zu. Mit den Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr schraubte das Management um Vorstandschef Bill McDermott die Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre in die Höhe. Allerdings zeigte sich im Zahlenwerk auch der ein oder andere Makel - die versprochene Kehrtwende bei der am Kapitalmarkt vielbeachteten operativen Marge blieb aus. Auf der Handelsplattform Tradegate gaben die Aktien des wertvollsten deutschen Unternehmens rund 1,5 Prozent nach.

    Im letzten Quartal machte SAP viel Boden gut, vor allem der Lizenzumsatz konnte überraschend kräftig zulegen, wie das Unternehmen am Dienstag in Walldorf mitteilte. Üblicherweise ein hochprofitables Geschäft - weil aber auch das nicht so gewinnträchtige Cloudgeschäft mit Software zur Miete aus dem Internet weiter stark wuchs, fiel die Profitabilität des Gesamtjahres eher enttäuschend aus. Bill McDermott und Finanzchef Luka Mucic hatten nach fünf Jahren sinkender operativer Margen für 2018 die Wende versprochen.

    Nominell kam die auch zustande, vom Umsatz blieben 29 Prozent als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen und damit 0,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Doch unter gleichen Bedingungen - unter anderem hatte sich die Rechnungslegung leicht geändert - wäre die Marge nur stabil geblieben, sagte Mucic in einer Telefonkonferenz. Das liege aber eben auch am starken Wachstum des Cloudgeschäfts und sei nicht bedenklich, sagte er. Zudem hätten die Wirtschaftskrisen in Venezuela und Argentinien einen starken Einfluss auf die Margen gehabt.

    McDermott verwies vor allem auf die mehr als 10 Milliarden US-Dollar schweren Zukäufe der Firmen Qualtrics und Callidus. Bis 2023 will der Dax-Konzern den Umsatz mit der Cloud verdreifachen, schon 2019 soll das Geschäft mit währungsbereinigt bis zu 39 Prozent stärker wachsen als Analysten es SAP zugetraut hatten. Auch für 2020 hob SAP die Mittelfristaussichten an.

    Die Übernahme von Qualtrics hatte SAP im November bekanntgegeben und vergangene Woche abgeschlossen. Das auf Marktforschung und Kundendaten spezialisierte Unternehmen sei vergangenes Jahr bei mehr als 500 Millionen Dollar Umsatz um 45 Prozent gewachsen, sagte McDermott. Aber auch das restliche Geschäft laufe gut, ergänzte Mucic. Der Auftragseingang habe im Gesamtjahr 2018 erstmals 10 Milliarden Euro übertroffen, sagte Mucic. "Durch diese ausgezeichnete Geschäftsentwicklung sind wir bestens für weiterhin starkes profitables Wachstum im Jahr 2019 und darüber hinaus aufgestellt."

    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll 2019 währungsbereinigt um 7,5 bis 11 Prozent wachsen, der Gesamtumsatz geringer. Analysten hatten mit Werten in dieser Grössenordnung gerechnet. Im traditionell starken Schlussquartal schnitt SAP dank hoher Lizenzverkäufe gut ab, so dass es im Gesamtjahr deutliche Zuwächse gab. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte 2018 im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, der Umsatz legte um 5 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro zu.

    Unter dem Strich stieg der Gewinn lediglich um ein Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, unter anderem weil SAP mehr Steuern zahlen musste. In diesem Jahr drohen SAP deutlich höhere Aufwendungen für Zukäufe, Aktienvergütungen und Umbaumassnahmen. Für Kosten im Zusammenhang mit Zukäufen könnten dieses Jahr 750 bis 900 Millionen Euro anfallen statt wie im vergangenen Jahr 577 Millionen. Bei den aktienbasierten Vergütungsprogrammen könnten es gar bis zu 1,5 Milliarden Euro werden - fast doppelt so viel wie 2018 mit 830 Millionen Euro.

    Zudem baut SAP intern um und richtet die Jobs stärker auf die Cloud aus, was geschätzt bis zu 950 Millionen Euro kosten könnte, unter anderem für Trainingsprogramme, aber auch für Aufhebungsverträge. Vergangenes Jahr waren dafür nur 19 Millionen Euro verbucht worden. Der Konzern müsse sicherstellen, dass die Beschäftigten für die künftigen Anforderungen richtig ausgebildet sind, sagte McDermott. "Wir werden nicht stillsitzen, wir werden nicht warten", sagte er. Es gehe dabei aber nicht um einen Stellenabbau./men/zb/jha/

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  • 29.01.2019 SAP kann Profitabilität kaum steigern - Marge ent...

    SAP kann Profitabilität kaum steigern - Marge enttäuscht

    29.01.2019| 07:10:23

    WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP hat nach dem Schwenk hin zu Cloudsoftware auch 2018 die Profitabilität kaum steigern können. Die Ausrichtung auf Softwareprogramme zur Miete aus dem Internet hatte den Konzern lange viel Geld gekostet, im vergangenen Jahr sollte die operative Marge erstmals seit 2013 wieder zulegen.

    Nominell sei die Marge des um Sondereffekte bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern auch um 0,1 Prozentpunkte auf 29 Prozent gestiegen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Walldorf mit. Analysten hatten mit einem etwas stärkeren Zuwachs der Marge gerechnet.

    Unter gleichen Bedingungen wie im Vorjahr sie die Marge aber konstant geblieben, sagte Finanzchef Luka Mucic in einer Telefonkonferenz. Unter anderem die hohen Inflationsraten den südamerikanischen Ländern Venezuela und Argentinien hätten belastet, sagte der Manager.

    Im traditionell starken Schlussquartal machte SAP dank starker Lizenzverkäufe viel Boden gut. "Die SAP hat 2018 alle Prognosen erfüllt oder übertroffen, obwohl wir diese mehrfach angehoben haben", sagte Vorstandschef Bill McDermott.

    Das bereinigte operative Ergebnis kletterte 2018 im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 7,17 Milliarden Euro, der Umsatz legte um 5 Prozent auf 24,71 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich stieg der Gewinn um ein Prozent auf 4,09 Milliarden Euro geringer, unter anderem weil SAP mehr Steuern zahlen musste./men/zb

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  • 28.12.2018 Studie: US-Konzerne dominieren die Weltbörsen stä...

    Studie: US-Konzerne dominieren die Weltbörsen stärker denn je

    28.12.2018| 09:28:54

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - US-Konzerne haben ihren Vorsprung an den internationalen Börsen trotz der Kursturbulenzen in diesem Jahr weiter ausgebaut. Deutschlands Börsenschwergewichte rutschten dagegen im weltweiten Ranking der wertvollsten Unternehmen insgesamt ab, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Lediglich zwei deutsche Konzerne finden sich demnach noch unter den Top 100. Im Jahr zuvor waren es noch sechs Firmen.

    Die teuersten Unternehmen der Welt sind den Angaben zufolge trotz teilweise deutlicher Kursverluste US-Technologiekonzerne. Spitzenreiter mit einem Börsenwert von 754 Milliarden Dollar ist Microsoft (Stichtag 21.12.). Der Softwareriese verdrängte damit Apple . Der iPhone-Hersteller Apple verlor in der Gunst der Anleger und kommt auf Rang zwei (715 Mrd), gefolgt von der Google -Muttergesellschaft Alphabet (685 Mrd).

    Als wertvollstes deutsches Unternehmen liegt SAP auf Rang 61 mit einem Börsenwert von 117 Milliarden Dollar. Siemens kommt auf Platz 89. Der Versicherungskonzern Allianz, Volkswagen , Bayer und BASF sind dagegen nicht mehr unter den Top 100.

    Wegen der starken Ausrichtung auf ausländische Märkte litten deutsche Konzerne eher unter den aktuellen handelspolitischen Spannungen und Strafzöllen als etwa die US-Unternehmen, begründete Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland, das relativ schwache Abschneiden der deutschen Top-Konzerne. "Zudem verliert derzeit die europäische Wirtschaft insgesamt an Fahrt, während die Konjunktur in den USA nach wie vor brummt."

    Hinzu komme der Umbruch in der für Deutschland so wichtigen Autoindustrie. "Hohe Investitionen in Zukunftstechnologien schmälern die Gewinne, und die Digitalisierung sowie der Vormarsch der Elektromobilität stellen bisherige Geschäftsmodelle infrage", erläuterte Barth. Zudem befinde sich der wichtige chinesische Absatzmarkt im Rückwärtsgang. All das verunsichere die Anleger.

    Insgesamt stammen den Angaben zufolge die 5 wertvollsten Konzerne der Welt aus den USA. Dazu zählen auch der Online-Riese Amazon und die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffett. Von den 100 höchstbewerteten Unternehmen haben 57 ihren Sitz in Nordamerika (Vorjahr 55). Nur 22 stammen aus Europa (Vorjahr 24), unverändert 21 Unternehmen kommen aus Asien und dem pazifischen Raum.

    Die wertvollsten Unternehmen ausserhalb der USA sind demnach die beiden chinesischen Internetkonzerne Tencent und Alibaba. Sie belegen die Ränge 6 und 10. Das teuerste europäische Unternehmen ist der Lebensmittelkonzern Nestlé, der mit einem Börsenwert von 252 Milliarden Dollar auf Platz 15 landet.

    Die Bedeutung klassischer Industriekonzerne nimmt den Angaben zufolge aus Sicht der Anleger weiter ab: Nur noch 6 Industrieunternehmen finden sich den Angaben zufolge unter den Top 100 wieder, vor einem Jahr waren es noch 8. Demgegenüber rangieren 21 US-Internet- und Technologiekonzerne unter den höchstbewerteten Unternehmen der Welt - aber nur 2 europäische./mar/DP/she

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  • 28.12.2018 US-Technologieriesen an der Spitze der 100 wertvo...

    US-Technologieriesen an der Spitze der 100 wertvollsten Unternehmen

    28.12.2018| 09:11:44

    FRANKFURT (awp international) - Microsoft , Apple und die Google -Mutter Alphabet sind einer Studie zufolge die wertvollsten Unternehmen der Welt. Spitzenreiter mit einem Börsenwert von 754 Milliarden Dollar ist Microsoft (Stichtag 21.12.), wie aus einer am Freitag veröffentlichten Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Der Softwareriese verdrängte den iPhone-Hersteller Apple, der in der Gunst der Anleger verlor, auf Rang zwei (715 Mrd). Die Google-Muttergesellschaft Alphabet (685 Mrd) kam auf Platz drei. Deutschlands Börsenschwergewichte rutschten im weltweiten Ranking der 100 wertvollsten Unternehmen ab.

    Lediglich zwei deutsche Konzerne finden sich demnach noch unter den Top 100. Im Jahr zuvor waren es noch sechs Firmen. Als wertvollstes deutsches Unternehmen liegt SAP auf Rang 61 mit einem Börsenwert von 117 Milliarden Dollar. Siemens kommt auf Platz 89. Der Versicherungsriese Allianz, Volkswagen , Bayer und BASF sind dagegen nicht mehr unter den Top 100.

    Wegen der starken Ausrichtung auf ausländische Märkte litten deutsche Konzerne eher unter den aktuellen handelspolitischen Spannungen und Strafzöllen als etwa die US-Unternehmen, begründete Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland, die Entwicklung. "Zudem verliert derzeit die europäische Wirtschaft insgesamt an Fahrt, während die Konjunktur in den USA nach wie vor brummt." Hinzu komme der Umbruch in der für Deutschland so wichtigen Autoindustrie.

    Von den 100 höchstbewerteten Unternehmen haben demnach 57 ihren Sitz in Nordamerika (Vorjahr 55). Nur 22 stammen aus Europa (Vorjahr 24), unverändert 21 Unternehmen kommen aus Asien und dem pazifischen Raum./mar/DP/she

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  • 28.11.2018 Die Messe, die sich selbst überflüssig machte: Au...

    Die Messe, die sich selbst überflüssig machte: Aus für die Cebit

    28.11.2018| 16:22:18

    (neu: weitere Reaktionen)

    HANNOVER (awp international) - Nach über 30 Jahren ist die Cebit Geschichte: Die einst weltgrösste Computershow wird eingestellt. Rückläufige Buchungen für 2019 erhöhten zuletzt den Druck auf die Deutsche Messe AG. Die deutsche Wirtschaft habe in den vergangenen Jahren immer wieder thematische Überschneidungen der Cebit und der weitaus grösseren Hannover Messe beklagt, sagte Deutsche-Messe-Vorstandschef Jochen Köckler. Darüber hinaus ist Digitalisierung der Megatrend der meisten Branchen - und damit der meisten Messen. Eine Messe wie die Cebit stosse daher auf sinkende Nachfrage. Der Metallarbeitgeberverband Niedersachsenmetall sprach von einem "Schlag ins Kontor", der Branchenverband Bitkom bedauerte die Entscheidung.

    "Das ist ein herber Verlust für die Wirtschaft in Niedersachsen", meinte der Chef der Unternehmerverbände des Bundeslandes (UVN), Volker Müller, und betonte: "Dass so ein Thema beerdigt wird, ist auch ein fatales Signal für den Standort Deutschland." Ein Ende mit Schrecken sei jedoch besser als ein Schrecken ohne Ende. Mit der Cebit verliere der Messestandort Hannover eins seiner wichtigsten Standbeine - diese Ansicht teilt auch die IHK Niedersachsen (IHKN). Die Messe habe das Image des Wirtschaftsstandorts weltweit geprägt, meinte IHKN-Präsident Helmut Streiff und forderte: "Diese Kompetenz darf uns nicht verloren gehen."

    Die oppositionelle FDP im Landtag in Hannover sprach von einem "Desaster" und einer krachenden Niederlage für Niedersachsens Digital- und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Der FDP-Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlein meinte: "Während die Bundesregierung von einer Führungsrolle bei der digitalen Transformation träumt, zeigt das Ende der einst weltgrössten Digitalmesse, wo wir in Deutschland wirklich stehen: Auf dem digitalen Nebengleis."

    Wie geht es weiter? Die "industrienahen Digitalthemen" sollen in die Hannover Messe, die weltgrösste Industriemesse, eingebunden werden. Und der Rest? Dafür sind nach Veranstalterangaben Fachveranstaltungen geplant, die sich "gezielt an Entscheider ausgewählter Branchen" richten sollen. Dabei hatten die Organisatoren im Sommer noch vergeblich versucht, die Cebit als "Europas führendes Digital-Event" neu zu positionieren. Insgesamt lockte die Cebit in neuem Gewand aber nur 120 000 Menschen aufs Messegelände - noch einmal deutlich weniger als 2017 mit 200 000 Besuchern.

    Dennoch zogen die Cebit-Macher noch ein positives Fazit für ihr neues Konzept: Erstmals war die Messe in runderneuertem Gewand mit Festival-Charakter an den Start gegangen. Messe-Vorstand Oliver Frese sagte damals, alle Ziele seien erreicht worden.

    Zu besten Zeiten um die Jahrtausendwende hatte die Messe noch bis zu 800 000 Besucher gezählt, dann ging die Kurve kontinuierlich nach unten. Ein Grund war dafür auch hausgemacht: Die Cebit wollte sich zu den Hoch-Zeiten des Personal Computers immer wieder von den als "Beutelratten" verschmähten Privatbesuchern trennen und speziell auf Business-Kunden ausrichten. Unterhaltungselektronik wie Spielekonsolen war nicht mehr gern gesehen. Und nicht zuletzt zog auch die stetig wachsende Mobilfunkmesse Mobile World Congress nach ihrem Umzug von Südfrankreich nach Barcelona immer mehr Stammkunden aus der Telekommunikations-Branche aus Hannover ab.

    Die alte und neue Cebit seien nicht zu vergleichen, betonte Frese Mitte Juni. Aussteller und Partner seien allesamt zufrieden gewesen. In wirtschaftlichen Zahlen spiegelte sich diese Begeisterung allerdings nicht unbedingt wider: Event statt Messe, Streetfood statt Bratwurst - das funktionierte offensichtlich nicht.

    Erstmals hatte die Cebit im laufenden Jahr im Sommermonat Juni statt im Schneeregen des März stattgefunden. Roboter und autonome Fahrzeuge wurden präsentiert, der Software-Konzern SAP steuerte mit einem Riesenrad zur lockeren Atmosphäre bei - und spendierte der Messe ein neues Wahrzeichen. Grosse Messe-Kunden wie Hewlett Packard Enterprise, Vodafone und Salesforce unterstützten den Angaben zufolge das neue Messe-Konzept. Microsoft dagegen hatte in diesem Jahr auf eine Cebit-Präsenz verzichtet.

    Die Entscheidung bedeutet auch einen tiefen Einschnitt für Frese: Der Messechef bat den Aufsichtsrat um Entbindung von seinen Aufgaben zum 31. Dezember - das Gremium erfüllte seinen Wunsch. Bernd Althusmann, Aufsichtsratschef und Niedersachsens Wirtschaftsminister, sprach von "Bedauern und Respekt". Es sei bedauerlich, einen so erfahrenen Messemacher zu verlieren, betonte der CDU-Politiker. Mit dem neuen Konzept der Cebit habe Frese "Mut, Innovationskraft und Pioniergeist" bewiesen. "Der weitere Nachfragerückgang bei der neuen Cebit ist umso bedauerlicher, gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Cebit-Idee in der gesamten Wirtschaft angekommen ist", sagte Althusmann.

    Diese Ansicht teilt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil: "Der digitale Wandel findet inzwischen überall statt, auch auf allen anderen Messen. Die Cebit ist insofern ein Opfer des eigenen Erfolges", sagte der SPD-Politiker. "Ein wichtiges Kapitel der Messen in Hannover geht zu Ende, und das ist sehr schade."

    Dennoch gilt: "Unabhängig von der positiven Resonanz, die das neue Konzept fand, muss es sich natürlich auch für den Veranstalter rechnen", betonte Bitkom-Präsident Achim Berg. Markt und Messelandschaft hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. "Das ist ein Schlag ins Kontor für den Messestandort Hannover und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Niedersachsen", sage der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt: "Die Cebit war für drei Jahrzehnte ein echtes Aushängeschild und hat massgeblich zum Renommee der gesamten deutschen Informations- und Kommunikations-Wirtschaft beigetragen."

    Zumal die Computershow 1986 - vor 32 Jahren - als Paukenschlag begann: Denn ihre Premiere wurde gleich von einem Todesfall überschattet. Der Computer-Unternehmer Heinz Nixdorf brach auf einer Messe-Party auf der Tanzfläche mit einem Herzinfarkt zusammen und starb. 1995 stimmte Microsoft-Gründer Bill Gates auf der Cebit auf das - damals - neue Zeitalter des Betriebssystems ein. Ein Jahr später war Windows 95 etabliert. Aber auch die Messe-Konkurrenz wurde stärker.

    Für die Deutsche Messe AG sinkt die Bedeutung der Cebit auch in wirtschaftlicher Hinsicht schon seit Jahren. Das Unternehmen sei angesichts anderer starker Veranstaltungen und das wachsende Auslandsgeschäft "sicher und solide" aufgestellt, sagte Köckler. Die Marke Cebit will die Deutsche Messe im Ausland weiter nutzen. Ganz verschwindet die Cebit also nicht./rek/tst/DP/tos

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  • 28.11.2018 Aus für die Cebit

    Aus für die Cebit

    28.11.2018| 15:10:28

    (Meldung weiter ausgebaut)

    HANNOVER (awp international) - Nach über 30 Jahren ist die Cebit Geschichte: Die einst weltgrösste Computershow wird eingestellt. Rückläufige Buchungen für 2019 erhöhten zuletzt den Druck auf die Deutsche Messe AG. Die deutsche Wirtschaft habe in den vergangenen Jahren immer wieder thematische Überschneidungen der Cebit und der weitaus grösseren Hannover Messe beklagt, sagte Deutsche-Messe-Vorstandschef Jochen Köckler. Darüber hinaus ist Digitalisierung der Megatrend der meisten Branchen - und damit der meisten Messen. Eine Messe wie die Cebit stosse daher auf sinkende Nachfrage. Der Metallarbeitgeberverband Niedersachsenmetall sprach von einem "Schlag ins Kontor", der Branchenverband Bitkom bedauerte die Entscheidung.

    Wie geht es weiter? Die "industrienahen Digitalthemen" sollen in die Hannover Messe, die weltgrösste Industriemesse, eingebunden werden. Und der Rest? Dafür sind nach Veranstalterangaben Fachveranstaltungen geplant, die sich "gezielt an Entscheider ausgewählter Branchen" richten sollen.

    Dabei hatten die Organisatoren im Sommer noch vergeblich versucht, die Cebit als "Europas führendes Digital-Event" neu zu positionieren. Insgesamt lockte die Cebit in neuem Gewand aber nur 120 000 Menschen aufs Messegelände - noch einmal deutlich weniger als 2017 mit 200 000 Besuchern. Dennoch zogen die Cebit-Macher noch ein positives Fazit für ihr neues Konzept: Erstmals war die Messe in runderneuertem Gewand mit Festival-Charakter an den Start gegangen. Messe-Vorstand Oliver Frese sagte damals, alle Ziele seien erreicht worden.

    Zu besten Zeiten um die Jahrtausendwende hatte die Messe noch bis zu 800 000 Besucher gezählt, dann ging die Kurve kontinuierlich nach unten. Ein Grund war dafür auch hausgemacht: Die Cebit wollte sich zu den Hoch-Zeiten des Personal Computers immer wieder von den als "Beutelratten" verschmähten Privatbesuchern trennen und speziell auf Business-Kunden ausrichten. Unterhaltungselektronik wie Spielekonsolen war nicht mehr gern gesehen. Und nicht zuletzt zog auch die stetig wachsende Mobilfunkmesse Mobile World Congress nach ihrem Umzug nach Barcelona immer mehr Stammkunden aus der Telekommunikations-Branche aus Hannover ab.

    Die alte und neue Cebit seien nicht zu vergleichen, betonte Frese Mitte Juni. Aussteller und Partner seien allesamt zufrieden gewesen. In wirtschaftlichen Zahlen spiegelte sich diese Begeisterung allerdings nicht unbedingt wider: Event statt Messe, Streetfood statt Bratwurst - das funktionierte offensichtlich nicht.

    Erstmals hatte die Cebit im laufenden Jahr im Sommermonat Juni statt im Schneeregen des März stattgefunden. Roboter und autonome Fahrzeuge wurden präsentiert, der Software-Konzern SAP steuerte mit einem Riesenrad zur lockeren Atmosphäre bei - und spendierte der Messe ein neues Wahrzeichen. Grosse Messe-Kunden wie Hewlett Packard Enterprise, Vodafone und Salesforce unterstützten den Angaben zufolge das neue Messe-Konzept. Microsoft dagegen hatte in diesem Jahr auf eine Cebit-Präsenz verzichtet.

    Die Entscheidung bedeutet auch einen tiefen Einschnitt für Frese: Der Messechef bat den Aufsichtsrat um Entbindung von seinen Aufgaben zum 31. Dezember - das Gremium erfüllte seinen Wunsch. Bernd Althusmann, Aufsichtsratschef und Niedersachsens Wirtschaftsminister, sprach von "Bedauern und Respekt". Es sei bedauerlich, einen so erfahrenen Messemacher zu verlieren, betonte der CDU-Politiker. Mit dem neuen Konzept der Cebit habe Frese "Mut, Innovationskraft und Pioniergeist" bewiesen. "Der weitere Nachfragerückgang bei der neuen Cebit ist umso bedauerlicher, gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Cebit-Idee in der gesamten Wirtschaft angekommen ist", sagte Althusmann.

    Diese Ansicht teilt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil: "Der digitale Wandel findet inzwischen überall statt, auch auf allen anderen Messen. Die Cebit ist insofern ein Opfer des eigenen Erfolges", sagte der SPD-Politiker. "Ein wichtiges Kapitel der Messen in Hannover geht zu Ende, und das ist sehr schade."

    Dennoch gilt: "Unabhängig von der positiven Resonanz, die das neue Konzept fand, muss es sich natürlich auch für den Veranstalter rechnen", betonte Bitkom-Präsident Achim Berg. Markt und Messelandschaft hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. "Das ist ein Schlag ins Kontor für den Messestandort Hannover und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Niedersachsen", sage der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt: "Die Cebit war für drei Jahrzehnte ein echtes Aushängeschild und hat massgeblich zum Renommee der gesamten deutschen Informations- und Kommunikations-Wirtschaft beigetragen."

    Zumal die Computershow 1986 - vor 32 Jahren - als Paukenschlag begann: Denn ihre Premiere wurde gleich von einem Todesfall überschattet. Der Computer-Unternehmer Heinz Nixdorf brach auf einer Messe-Party auf der Tanzfläche mit einem Herzinfarkt zusammen und starb. 1995 stimmte Microsoft-Gründer Bill Gates auf der Cebit auf das - damals - neue Zeitalter des Betriebssystems ein. Ein Jahr später war Windows 95 etabliert. Aber auch die Messe-Konkurrenz wurde stärker.

    Für die Deutsche Messe AG sinkt die Bedeutung der Cebit auch in wirtschaftlicher Hinsicht schon seit Jahren. Das Unternehmen sei angesichts anderer starker Veranstaltungen und das wachsende Auslandsgeschäft "sicher und solide" aufgestellt, sagte Köckler. Die Marke Cebit will die Deutsche Messe im Ausland weiter nutzen. Ganz verschwindet die Cebit also nicht./rek/tst/DP/nas

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  • 28.11.2018 US-Softwarehersteller Salesforce erfreut Anleger ...

    US-Softwarehersteller Salesforce erfreut Anleger mit starkem Umsatzwachstum

    28.11.2018| 06:35:22

    SAN FRANCISCO (awp international) - Ein boomendes Cloud-Geschäft hat dem US-Softwarehersteller Salesforce im dritten Quartal ein überraschend starkes Umsatzplus beschert. Im Jahresvergleich kletterten die Erlöse um 26 Prozent auf 3,39 Milliarden Dollar (3,0 Mrd Euro), wie der SAP-Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

    Hohe Investitionen drückten den Quartalsgewinn zwar von 107 Millionen auf 105 Millionen Dollar, doch das war deutlich mehr als an der Wall Street erwartet. Die Aktie legte nachbörslich kräftig zu. Für Freude bei Anlegern sorgte auch der Geschäftsausblick - Salesforce hob die Jahresprognose sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn an./hbr/DP/zb

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Stammdaten

Branche/Sektor Internet, Software & IT-Dienstleistungen
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol SAP
Valor 345952
ISIN DE0007164600

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Hoch 1M 100.70 (20.03.2019)
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Tief 1J 82.64 (26.03.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG