Logo money-net.ch

Volkswagen Vz I

(140.02 | -3.08 | -2.15% | 19:15:16)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 143.10   Datum 21.03.2019
Eröffnung 142.92   Zeit 08:04:18
Letzter 140.02   Zeit 19:15:16
Vol. Letzter 100   Volumen ---
+/- -3.08   +/-% -2.15%
Geld ---   Brief ---
Geld Vol 90   Brief Vol 90
Hoch 143.62   Tief 139.00
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 3.96
Dividende ex Datum 04.05.2018
Rendite 3.47%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 206'205'445
Marktkapital in Mio. 28'872.89
Umsatz Vormonat 16'727'786

Aktuelle News

  • 16:08:36 US-Aufseher warnt: zweiten Dieselskandal würde VW...

    US-Aufseher warnt: zweiten Dieselskandal würde VW nicht überleben

    22.03.2019| 16:08:36

    (Ausführliche Fassung)

    WOLFSBURG (awp international) - Der von der US-Justiz zur Aufarbeitung des Abgasskandals eingesetzte Aufpasser Larry Thompson hat Volkswagen laut "Spiegel" vor weiteren Rechtsverstössen gewarnt. "Einer Sache bin ich mir sicher: Einen zweiten Dieselskandal würde Volkswagen nicht überleben", sagte Thompson dem Nachrichtenmagazin. Der Autogigant müsse so umgebaut werden, dass kein zweiter Skandal geschehen könne: "Der Konzern bewegt sich, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, wie viel harte Arbeit noch vor uns liegt." Er müsse beurteilen, ob Programme wie eine Hotline für anonyme Hinweisgeber funktionierten - "und nicht abrupt enden, sobald ich wieder nach Atlanta abreise".

    Ende August 2018 hatte Thompson seinen ersten Zwischenbericht vorgestellt. Dort wurden auch zwei Verstösse gegen die Auflagen festgestellt. Volkswagen-Rechtsvorstand Hiltrud Werner erklärte damals, es gebe grosse Fortschritte - aber auch immer noch Schwächen. Thompson forderte Volkswagen auf, sämtliche Informationen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Vereinzelt sei er mit der Zurückhaltung bei der Übermittlung bestimmter Informationen nicht einverstanden.

    Aufgabe des früheren US-Staatssekretärs Thompson und seines rund 60-köpfigen Teams ist es, Volkswagen drei Jahre lang auf die Finger zu schauen, damit sich kriminelles Verhalten wie im Abgasskandal nicht wiederholt. Im Detail: Der Kontrolleur überwacht, ob der Autobauer den mit den US-Behörden geschlossenen Milliardenvergleich einhält. Volkswagen hatte im September 2015 zugegeben, in den USA die Abgasreinigung von Autos mit Dieselmotor manipuliert und so Kunden und Behörden betrogen zu haben.

    Prüfen muss Thompson laut "Spiegel", ob VW allen Hinweisen auf Verstösse nachgehe und sie in angemessener Zeit bearbeite. Nach Angaben von Hiltrud Werner stieg die Zahl der der Hinweise über die Hotline in den vergangenen zwölf Monaten auf über 1100 - nach früher 80 bis 90 pro Jahr. Darunter seien drei Dutzend ernsthafte Rechtsverletzungen gewesen, diese würden formal untersucht. Mit Blick auf den Dieselskandal sagte sie aber auch: "Drei Jahre später sind wir in einem weitaus besseren Zustand als damals." Der Konzern sei dezentraler aufgestellt und setze voll auf E-Mobilität.

    VW-Konzernchef Herbert Diess hatte Mitte vergangenen Jahres mit Blick auf die Dieselaffäre festgestellt, dass im Konzern "ethische Massstäbe verrückt" worden oder aus dem Blick geraten seien. Er forderte vor Führungskräften ein fest verankertes Bewusstsein für Richtig und Falsch und eine Kultur des konstruktiven Widerspruchs. Zudem sprach er sich für Strukturen aus, die "einwandfreies, regelkonformes Verhalten sicherstellen". Nur so könne VW Vertrauen zurückgewinnen.

    Thompson sagte dem Nachrichtenmagazin, zeitweise habe es Unstimmigkeiten zwischen ihm und VW gegeben: "Wir hatten zu Beginn einige professionelle Differenzen in der Frage, welche Dokumente ich einsehen darf und welche nicht." Das Unternehmen habe aber Prozesse gestartet, um sicherzustellen, dass so etwas wie "Dieselgate" nicht noch einmal passiere. Er betonte: "Für alle Unternehmen gilt: Sie müssen Gesetzesbrecher für ihr Fehlverhalten zur Verantwortung ziehen."

    Dass Diess Manager des Konzerns mit dem Satz "Ebit macht frei" auf straffe Gewinnziele eingeschworen und sich damit Ärger eingehandelt hat, bezeichnete Werner als "falsche Wortwahl". Diess hatte den Ausspruch im Zusammenhang mit der operativen Rendite verschiedener Konzernmarken verwendet - die Wortwahl erinnert an den Schriftzug "Arbeit macht frei", den die Nationalsozialisten an den Toren mehrerer Konzentrationslager angebracht hatten. Diess entschuldigte sich für den Satz. Werner fand die Aussage aus einem weiteren Grund unglücklich: "Darin schwang ein Lob mit für die Marken im Konzern, die ihre eigenen Gewinne höher bewerten als das Wohl der Gruppe." Thompson bezeichnete Diess als "besonnenen und anständigen Menschen"./tst/DP/jha

    Drucken
  • 10:34:36 Verfahren zur VW-Porsche-Übernahme verzögert sich...

    Verfahren zur VW-Porsche-Übernahme verzögert sich erneut

    22.03.2019| 10:34:36

    CELLE/HANNOVER (awp international) - Erneute Verzögerung im Verfahren um die Folgen der angestrebten Übernahme von VW durch die Porsche-Holding Porsche SE: Wegen eines Befangenheitsantrags gegen einen Richter des 1. Kartellsenats am Oberlandesgericht Celle wird das Musterverfahren (Az. 13 Kap 1/16) noch einmal verschoben. Die geplanten Fortsetzungstermine im März seien aufgehoben, erst am 1. April werde die mündliche Verhandlung in Hannover voraussichtlich fortgesetzt, teilte das Gericht am Freitag in Celle mit. Erst Mitte Februar hatte das Gericht einen Antrag gegen Senatsmitglieder abgelehnt. Der Antrag sei unbegründet, hiess es damals.

    Seit Beginn der Verhandlung vor deutlich über einem Jahr hatte sich das Verfahren bereits mehrfach verzögert - auch wegen mehrerer Befangenheitsanträge der klagenden Aktionäre gegen die Richter.

    Hintergrund des Verfahrens ist die Übernahmeschlacht zwischen der Porsche SE (PSE) und Volkswagen vor über zehn Jahren. Am Ende hielt die PSE zwar die Mehrheit an VW, verschuldete sich dafür aber in Milliardenhöhe. Es gab Kursturbulenzen, Anleger verloren viel Geld. Später schluckte VW seinerseits das operative Geschäft von Porsche. Das Musterverfahren des Oberlandesgerichts Celle ist wegen des grösseren Platzbedarfs nach Hannover verlagert worden./tst/DP/jha

    Drucken
  • 21.03.2019 Deutsche Autobauer einigen sich: E-Mobilität volk...

    Deutsche Autobauer einigen sich: E-Mobilität volkswirtschaftlich notwendig

    21.03.2019| 22:02:18

    (neu: VDA-Präsident im 5. Absatz)

    WOLFSBURG/BERLIN (awp international) - Nach dem Streit um den Antrieb der Zukunft haben deutsche Autobauer die Elektromobilität als volkswirtschaftlich notwendig bezeichnet. Angesichts der Klimaschutzziele sei der Systemwechsel zu batterieelektrischen und Hybrid-Autos politisch gewollt - jetzt müsse die Politik die Bedingungen dafür schaffen, sagte ein Manager nach Angaben aus Unternehmenskreisen.

    Im nächsten Jahrzehnt gebe es keine Alternative, weder die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle noch alternative Kraftstoffe seien bis 2030 serienreif, hiess es. Diese Festlegung ist nicht selbstverständlich - beispielsweise Toyota setzt auf die Brennstoffzelle.

    Die Chefs der drei deutschen Autobauer Volkswagen , Daimler und BMW , Herbert Diess, Dieter Zetsche und Harald Krüger, sowie VDA-Präsident Bernhard Mattes hatten am Mittwochabend miteinander gesprochen.

    Der Branchenverband VDA will ein zwischen den Herstellern abgestimmtes Forderungs-Papier erarbeiten. Dem kurzen Gespräch vorausgegangen waren Uneinigkeiten vor allem zwischen BMW-Chef Krüger und VW -Konzernchef Diess. Wirklich geändert haben sich die Positionen auch nach dem Gespräch aber nicht.

    VDA-Präsident Mattes sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag), um mit Batteriefahrzeugen und Plug-in-Hybriden möglichst viele Kunden zu erreichen, müssten die Rahmenbedingungen stimmen: "Wir brauchen dringend mehr Engagement für eine rasche Ausweitung der Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa." Zudem müsse am rechtlichen Rahmen gearbeitet werden. "Es kann nicht sein, dass das Genehmigungsverfahren für eine Ladesäule ein halbes Jahr dauert", sagte Mattes.

    Ausgelöst hatte den Richtungsstreit VW-Chef Diess mit einem Strategiepapier, das in der Branche und auch in der Politik Wellen schlug. Kritiker beklagten, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Im Kern geht es darum, ob Fördergelder - wie im Strategiepapier vorgesehen - künftig ausschliesslich für Batteriefahrzeuge fliessen. Staatliche Zuschüsse für Hybride sollten demnach zugunsten der Batterieautos sinken. Krüger hatte diesen Forderungen widersprochen.

    Nun einigten sich die Hersteller darauf, dass Elektromobilität Priorität habe, hiess es den Kreisen zufolge. In der Startphase könnten reine E-Autos und Plug-in-Hybride - nach dem Gesetz handele es sich in beiden Fällen um Elektrofahrzeuge - gefördert werden, um eine grössere Verbreitung zu erreichen. Bei der staatlichen Förderung haben die Autobauer allerdings unterschiedliche Schwerpunkte - des unterschiedlichen Angebots wegen: Laut VW-Strategiepapier sollten vor allem kleinere oder preiswertere Fahrzeuge und damit Geringverdiener und Kleingewerbe gefördert werden, BMW und Daimler dagegen bauen vor allem grössere Autos.

    Entscheidend sei eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur, die es in Deutschland flächendeckend und vor allem in den Städten noch nicht gebe. Die Hersteller forderten den Angaben zufolge rasche politische Entscheidungen. Und: Das Angebot an grünem Strom müsse steigen. Diess hatte schon im vergangenen Jahr den deutschen Energiemix angeprangert und die Batterieproduktion oder das Fahren mit Kohlestrom als "Wahnsinn" bezeichnet.

    Krüger hatte zuvor betont: "Wo ich ganz klar anderer Meinung bin, ist Technologieoffenheit." Diess dagegen sagte in der vergangenen Woche: "Technologieoffenheit ist jetzt die falsche Parole." Dabei bezog er sich auf weitere Antriebsvarianten neben den batterieelektrischen - eben die Brennstoffzelle, Hybride oder synthetische Kraftstoffe. Krüger hatte nicht ausgeschlossen, dass die Politik in einem wichtigen Land die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten./tst/DP/fba

    Drucken
  • 21.03.2019 Autobauer einigen sich: E-Mobilität volkswirtscha...

    Autobauer einigen sich: E-Mobilität volkswirtschaftlich notwendig

    21.03.2019| 14:18:41

    (Ausführliche Fassung)

    WOLFSBURG/BERLIN (awp international) - Nach dem Streit um den Antrieb der Zukunft haben deutsche Autobauer die Elektromobilität als volkswirtschaftlich notwendig bezeichnet. Angesichts der Klimaschutzziele sei der Systemwechsel zu batterieelektrischen und Hybrid-Autos politisch gewollt - jetzt müsse die Politik die Bedingungen dafür schaffen, sagte ein Manager nach Angaben aus Unternehmenskreisen. Im nächsten Jahrzehnt gebe es keine Alternative, weder die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle noch alternative Kraftstoffe seien bis 2030 serienreif. Diese Festlegung ist nicht selbstverständlich - beispielsweise Toyota setzt auf die Brennstoffzelle.

    Die Chefs der drei deutschen Autobauer Volkswagen , Daimler und BMW , Herbert Diess, Dieter Zetsche und Harald Krüger, sowie VDA-Präsident Bernhard Mattes hatten am Mittwochabend miteinander gesprochen. Der Branchenverband VDA wird laut Kreisen ein zwischen den Herstellern abgestimmtes Forderungs-Papier erarbeiten. Dem kurzen Gespräch vorausgegangen waren Uneinigkeiten vor allem zwischen BMW-Chef Krüger und VW -Konzernchef Diess. Wirklich geändert haben sich die Positionen auch nach dem Gespräch aber nicht.

    Ausgelöst hatte Diess den Konflikt mit einem Strategiepapier, das in der Branche und auch in der Politik Wellen schlug. Kritiker beklagten, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Im Kern geht es darum, ob Fördergelder - wie im Strategiepapier vorgesehen - künftig ausschliesslich für Batteriefahrzeuge fliessen. Staatliche Zuschüsse für Hybride sollten demnach zugunsten der Batterieautos sinken. Krüger hatte diesen Forderungen widersprochen.

    Nun einigten sich die Hersteller darauf, dass Elektromobilität Priorität habe, hiess es den Kreisen zufolge. In der Startphase könnten reine E-Autos und Plug-in-Hybride - nach dem Gesetz handele es sich in beiden Fällen um Elektrofahrzeuge - gefördert werden, um eine grössere Verbreitung zu erreichen. Bei der staatlichen Förderung haben die Autobauer allerdings unterschiedliche Schwerpunkte - des unterschiedlichen Angebots wegen: Laut VW-Strategiepapier sollten vor allem kleinere oder preiswertere Fahrzeuge und damit Geringverdiener und Kleingewerbe gefördert werden, BMW und Daimler dagegen bauen vor allem grössere Autos.

    Entscheidend sei eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur, die es in Deutschland flächendeckend und vor allem in den Städten noch nicht gebe. Die Hersteller forderten den Angaben zufolge rasche politische Entscheidungen. Und: Das Angebot an grünem Strom müsse steigen. Diess hatte schon im vergangenen Jahr den deutschen Energiemix angeprangert und die Batterieproduktion oder das Fahren mit Kohlestrom als "Wahnsinn" bezeichnet.

    Krüger hatte zuvor betont: "Wo ich ganz klar anderer Meinung bin, ist Technologieoffenheit." Diess dagegen sagte in der vergangenen Woche: "Technologieoffenheit ist jetzt die falsche Parole." Dabei bezog er sich auf weitere Antriebsvarianten neben den batterieelektrischen - eben die Brennstoffzelle, Hybride oder synthetische Kraftstoffe. Krüger hatte nicht ausgeschlossen, dass die Politik in einem wichtigen Land die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten./tst/DP/mis

    Drucken
  • 21.03.2019 Europäisches Konsortium: VW will Batteriezellfors...

    Europäisches Konsortium: VW will Batteriezellforschung stärken

    21.03.2019| 11:55:29

    BERLIN/WOLFSBURG (awp international) - Volkswagen und Partner aus sieben EU-Staaten wollen gemeinsam die Forschung zu Batteriezellen für E-Autos voranbringen. Dazu schlössen sich die Partner aus Industrie und Forschung zum neuen Konsortium "European Battery Union" (EBU) zusammen, teilte Volkswagen am Donnerstag mit. Ziel sei, ab 2020 umfassende Kompetenzen bei der Batteriezellfertigung aufzubauen. Dabei gehe es sowohl um Rohstoffabbau sowie die Erforschung von Zelltechnologie und -fertigungsprozessen bis hin zum Recycling von E-Auto-Akkus. Zuvor hatten sich VW , Daimler und BMW im Streit um den Antrieb der Zukunft auf die E-Mobilität geeinigt.

    Das Konsortium, das von Volkswagen und dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt geführt werde, will sich den Angaben zufolge an der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ausgelobten Förderung der industriellen Fertigung von Batterien beteiligen. Zuvor hatte Volkswagen bereits für den Bau einer Batteriezellenfabrik in Deutschland Fördergelder des Bundes beantragt.

    Insgesamt haben nach früheren Angaben des Wirtschaftsministeriums mehr als 30 Unternehmen Interesse an einer Förderung. Darunter seien neben Autoherstellern auch Zulieferer, Batteriehersteller, Chemieunternehmen sowie Rohstoff- und Recyclingunternehmen. Altmaier hatte angekündigt, der Bund wolle den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher./tst/DP/jha

    Drucken
  • 20.03.2019 Deutsche Autobosse einigen sich nach Zoff um Zuku...

    Deutsche Autobosse einigen sich nach Zoff um Zukunft der E-Mobilität

    20.03.2019| 22:12:22

    (neu: Einigung der Autobauer auf E-Auto-Strategie im 1. und 5. Absatz)

    WOLFSBURG/MÜNCHEN (awp international) - Die VW -Forderung nach einem radikalen Wechsel zur batteriebetriebenen Elektromobilität hat die deutsche Autoindustrie gespalten. Im Kern geht es darum, ob sich die Förderung - wie es VW-Chef Herbert Diess vorschwebt - künftig ausschliesslich auf Batteriefahrzeuge konzentrieren soll. Am Mittwochabend einigten sich Diess sowie BMW -Chef Harald Krüger und Daimler -Boss Dieter Zetsche im Gespräch mit dem Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, auf batterieelektrische Autos und Hybride als "Gebot der Stunde", wie die Deutsche Presse-Agentur aus VW-Kreisen erfuhr. Darüber hinaus müsse die Ladeinfrastruktur für E-Autos ausgebaut werden, hiess es.

    BMW-Chef Harald Krüger hatte der Forderung von Diess zuvor entschieden widersprochen. Auch an anderer Stelle spürte der VW-Chef Gegenwind: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh forderte Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 und machte klar, Gespräche über "Effizienzsteigerungen" werde es nur unter Bedingungen geben. Nach Einschätzung aus VW-Kreisen darf dies als gelbe Karte für Diess gelten.

    Krüger betonte: "Wo ich ganz klar anderer Meinung bin, ist Technologieoffenheit." Diess dagegen will Subventionen vor allem auf kleine vollelektrische Autos konzentrieren und sagte: "Technologieoffenheit ist jetzt die falsche Parole." Was bedeutet das? Neben batterieelektrischen Autos gibt es weitere denkbare Antriebsvarianten - etwa die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle, Hybride oder synthetische Kraftstoffe. Diess dagegen will alles auf eine Karte, nämlich Batterien, setzen.

    Aber: Die Entwicklung in verschiedenen Teilen der Welt sei unterschiedlich, und wie schnell die Infrastruktur für reine vollelektrische Fahrzeuge entstehen werde, "das sehe ich anders", erklärte Krüger. In einigen Ländern sei Wasserstoff eine Alternative zum Batterieauto. Daraus ergebe sich Diskussionsbedarf, sagte er.

    Krüger schloss nicht aus, dass die Politik in einem wichtigen Land die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten und sie andernfalls überhaupt keine Autos mehr dort verkaufen dürften. Deshalb sei Technologieoffenheit wichtig.

    Der am Mittwochabend erzielten Einigung zufolge gehen die Autobosse nun davon aus, dass mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenautos in den nächsten etwa zehn Jahren nicht marktreif sein würden. Ein VDA-Sprecher sagte, es habe "ein kurzes, sehr konstruktives und gutes Gespräch" gegeben. Die Details würden zeitnah bekanntgegeben. Zur Debatte über den VDA und Spekulationen über einen Austritt von VW aus dem Verband sagte Krüger zuvor: "Wir stehen zum VDA."

    Diess hatte den Konflikt mit einem Strategiepapier ausgelöst, das in der Branche und auch in der Politik heftig umstritten ist. Kritiker monieren, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Das Bundeskanzleramt hat dem Vernehmen nach eine Prüfung der Vorschläge zugesagt und will sich mit Blick auf eine erste Spitzenrunde zur Zukunft der Mobilität bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im April äussern. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) lässt die Vorschläge nach dpa-Informationen bereits intensiv prüfen.

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bekräftigte im Bundestag, dass es bis 2030 "bis zu zehn Millionen Elektro-Pkw" brauche, 500 000 Elektro-Nutzfahrzeuge und 300 000 Ladepunkte. Er nannte aber auch Wasserstoff- und Gasantriebe, deren Hochlauf notwendig sei. Im Auftrag der Regierung beraten derzeit Experten über die Zukunft der Mobilität, besonders auch mit Blick auf Klimaschutz. Am 29. März soll ein Zwischenbericht vorliegen.

    Auch vor rund 20 000 Beschäftigten auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg betonte Diess: "Die Elektromobilität ist der richtige Weg." Aber: ein E-Auto erfordere etwa 30 Prozent weniger Arbeit als ein Verbrenner. "Es wird schwer, das nur mit Fluktuation und Altersteilzeit zu bewältigen", warnte er. Die Digitalisierung werde Arbeitsplätze kosten, moderne IT erlaube es, viele Routinearbeiten und Prozesse etwa in der Verwaltung zu automatisieren. Zuvor hatte der bei der Kernmarke VW Pkw fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter angekündigt, dass in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen sollen.

    Das brachte den mächtigen Betriebsratsboss Osterloh auf die Palme. Der Zahl fehle jede Grundlage, sagte er auf der Versammlung. Zwar sei der Betriebsrat bereit, Wege zu verhandeln, die Beschäftigungssicherung und Wirtschaftlichkeit gleichrangig behandelten. Aber erst müsse der Vorstand seine Hausaufgaben machen. "Bevor all diese Fragen nicht beantwortet und mit klaren Vereinbarungen versehen sind, wie wir diese Fehler beheben, werden hier keinerlei Gespräche zu weiteren Effizienzsteigerungen stattfinden."

    Diess bekräftigte, wegen der strengen EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoss müsse der Anteil der E-Autos bei Volkswagen bis 2030 bei rund 40 Prozent liegen. FDP-Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer dagegen warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Elektromobilitätsstrategie von Herrn Diess ist ein Jobkiller."

    Zuvor forderten die deutschen Einzelhändler eine wirksamere und weniger bürokratische Förderung von Ladesäulen für E-Fahrzeuge. Die Einzelhändler sehen in ihren Standorten grosses Potenzial für den Ausbau der Ladeinfrastruktur: Allein der Lebensmitteleinzelhandel habe mit seinen 38 000 Standorten rund 1,9 Millionen Stellplätze, die prinzipiell ausgerüstet werden könnten./tst/bch/kf/rol/DP/fba

    Drucken
  • 20.03.2019 Einigung der deutschen Autobosse: E-Autos und Hyb...

    Einigung der deutschen Autobosse: E-Autos und Hybride 'Gebot der Stunde'

    20.03.2019| 21:55:29

    BERLIN/WOLFSBURG (awp international) - Im Streit um den Antrieb der Zukunft haben sich Volkswagen, Daimler und BMW auf batterieelektrische Autos und Hybride als "Gebot der Stunde" geeinigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend aus VW -Kreisen. Darüber hinaus solle die Ladeinfrastruktur für E-Autos ausgebaut werden. Dagegen gehen die Autobosse nach dpa-Informationen davon aus, dass mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenautos in den nächsten etwa zehn Jahren nicht marktreif sein würden. Die Details der Einigung würden nun erarbeitet.

    Die Chefs der deutschen Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW sowie VDA-Präsident Bernhard Mattes hatten miteinander gesprochen. Dem Gespräch vorausgegangen waren Uneinigkeiten vor allem zwischen BMW-Chef Harald Krüger und VW-Konzernchef Herbert Diess.

    Diess hatte den Konflikt mit einem Strategiepapier ausgelöst, das in der Branche und auch in der Politik heftig umstritten ist. Kritiker monieren, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Im Kern geht es darum, ob sich alle Förderungen - wie es Diess vorschwebt - künftig ausschliesslich auf Batteriefahrzeuge konzentrieren sollen. BMW-Chef Harald Krüger hatte dieser Forderung widersprochen./tst/DP/fba

    Drucken
  • 20.03.2019 Deutsche Auto-Hersteller einigen sich auf E-Auto-...

    Deutsche Auto-Hersteller einigen sich auf E-Auto-Strategie

    20.03.2019| 21:20:28

    BERLIN (awp international) - Im Streit um die Förderung von Autoantrieben der Zukunft haben sich deutsche Autobauer nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) auf eine gemeinsame Position geeinigt. Details würden zeitnah bekanntgegeben, sagte ein VDA-Sprecher am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Es habe "ein kurzes, sehr konstruktives und gutes Gespräch" gegeben.

    Zuvor hatten die Chefs der deutschen Autobauer Volkswagen , Daimler und BMW sowie VDA-Präsident Bernhard Mattes miteinander gesprochen. Dem Gespräch vorausgegangen waren Uneinigkeiten vor allem zwischen BMW-Chef Harald Krüger und dem VW -Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess.

    Diess hatte den Konflikt mit einem Strategiepapier ausgelöst, das in der Branche und auch in der Politik heftig umstritten ist. Kritiker monieren, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus.

    Im Kern geht es darum, ob sich alle Förderungen - wie es Diess vorschwebt - künftig ausschliesslich auf Batteriefahrzeuge konzentrieren sollen. BMW-Chef Harald Krüger widerspricht dieser Forderung entschieden./juc/DP/fba

    Drucken
  • 20.03.2019 VW als Spalter - Streit der Autobosse um Zukunft ...

    VW als Spalter - Streit der Autobosse um Zukunft der E-Mobilität (Zus)

    20.03.2019| 16:03:51

    (Zusammenfassung)

    WOLFSBURG/MÜNCHEN (awp international) - Die VW -Forderung nach einem radikalen Wechsel zur batteriebetriebenen Elektromobilität spaltet die deutsche Autoindustrie. Im Kern geht es darum, ob sich die Förderung - wie es VW-Chef Herbert Diess vorschwebt - künftig ausschliesslich auf Batteriefahrzeuge konzentrieren soll. BMW -Chef Harald Krüger widersprach der Forderung entschieden. Auch an anderer Stelle spürte Diess Gegenwind: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh forderte am Mittwoch Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 und machte klar, Gespräche über "Effizienzsteigerungen" werde es nur unter Bedingungen geben. Nach Einschätzung aus VW-Kreisen darf dies als gelbe Karte für Diess gelten.

    Krüger betonte: "Wo ich ganz klar anderer Meinung bin, ist Technologieoffenheit." Diess dagegen will Subventionen vor allem auf kleine vollelektrische Autos konzentrieren und sagte: "Technologieoffenheit ist jetzt die falsche Parole." Was bedeutet das? Neben batterieelektrischen Autos gibt es weitere denkbare Antriebsvarianten - etwa die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle, Hybride oder synthetische Kraftstoffe. Diess dagegen will alles auf eine Karte, nämlich Batterien, setzen.

    Aber: Die Entwicklung in verschiedenen Teilen der Welt sei unterschiedlich, und wie schnell die Infrastruktur für reine vollelektrische Fahrzeuge entstehen werde, "das sehe ich anders", erklärte Krüger. In einigen Ländern sei Wasserstoff eine Alternative zum Batterieauto. Daraus ergebe sich Diskussionsbedarf, sagte er. Am Mittwochabend wollten Diess und Krüger mit Daimler -Chef Dieter Zetsche und dem Präsidenten des Autoverbands VDA, Bernhard Mattes, ausloten, ob sie eine gemeinsame Linie finden können.

    Krüger schloss nicht aus, dass die Politik in einem wichtigen Land die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten und sie andernfalls überhaupt keine Autos mehr dort verkaufen dürften. Deshalb sei Technologieoffenheit wichtig. Krüger sagte, darüber "werden wir heute Abend intensiv diskutieren". Zur Debatte über den VDA und Spekulationen über einen Austritt von VW aus dem Verband sagte er: "Wir stehen zum VDA."

    Diess hatte den Konflikt mit einem Strategiepapier ausgelöst, das in der Branche und auch in der Politik heftig umstritten ist. Kritiker monieren, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heisst es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Das Bundeskanzleramt hat dem Vernehmen nach eine Prüfung der Vorschläge zugesagt und will sich mit Blick auf eine erste Spitzenrunde zur Zukunft der Mobilität bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im April äussern. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) lässt die Vorschläge nach dpa-Informationen bereits intensiv prüfen.

    Auch vor rund 20 000 Beschäftigten auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg betonte Diess: "Die Elektromobilität ist der richtige Weg." Aber: ein E-Auto erfordere etwa 30 Prozent weniger Arbeit als ein Verbrenner. "Es wird schwer, das nur mit Fluktuation und Altersteilzeit zu bewältigen", warnte er. Die Digitalisierung werde Arbeitsplätze kosten, moderne IT erlaube es, viele Routinearbeiten und Prozesse etwa in der Verwaltung zu automatisieren. Zuvor hatte der bei der Kernmarke VW Pkw fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter angekündigt, dass in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen sollen.

    Das brachte den mächtigen Betriebsratsboss Osterloh auf die Palme. Der Zahl fehle jede Grundlage, sagte er auf der Versammlung. Zwar sei der Betriebsrat bereit, Wege zu verhandeln, die Beschäftigungssicherung und Wirtschaftlichkeit gleichrangig behandelten. Aber erst müsse der Vorstand seine Hausaufgaben machen. "Bevor all diese Fragen nicht beantwortet und mit klaren Vereinbarungen versehen sind, wie wir diese Fehler beheben, werden hier keinerlei Gespräche zu weiteren Effizienzsteigerungen stattfinden."

    Diess bekräftigte, wegen der strengen EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoss müsse der Anteil der E-Autos bei Volkswagen bis 2030 bei rund 40 Prozent liegen. FDP-Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer dagegen warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Elektromobilitätsstrategie von Herrn Diess ist ein Jobkiller."

    Zuvor forderten die deutschen Einzelhändler eine wirksamere und weniger bürokratische Förderung von Ladesäulen für E-Fahrzeuge. Die Einzelhändler sehen in ihren Standorten grosses Potenzial für den Ausbau der Ladeinfrastruktur: Allein der Lebensmitteleinzelhandel habe mit seinen 38 000 Standorten rund 1,9 Millionen Stellplätze, die prinzipiell ausgerüstet werden könnten./tst/bch/kf/rol/DP/nas

    Drucken
  • 20.03.2019 Porsche zahlt Mitarbeitern 9700 Euro Prämie

    Porsche zahlt Mitarbeitern 9700 Euro Prämie

    20.03.2019| 13:55:47

    STUTTGART (awp international) - Die jüngsten Rekordwerte in der Bilanz zahlen sich auch für die Mitarbeiter des Autobauers Porsche aus. 9700 Euro bekommen sie in diesem Jahr als Sonderzahlung jeweils zusätzlich - 9000 Euro so und 700 als Beitrag zur Altersvorsorge, wie Porsche am Mittwoch mitteilte. Die Prämie wird an rund 25 000 Mitarbeiter der Porsche AG in Deutschland ausgezahlt.

    Grundsätzlich bekommt jeder unabhängig von seiner Position im Unternehmen die gleiche Summe. Wer nicht Vollzeit arbeitet oder noch nicht so lange dabei ist, bekommt allerdings nicht den vollen Betrag. Im Vorjahr hatten die Porsche-Mitarbeiter 9656 Euro als Sonderzahlung bekommen.

    Mehr als 256 000 Porsches wurden im vergangenen Jahr weltweit ausgeliefert, vier Prozent mehr als 2017. Der Umsatz stieg um fast zehn Prozent auf rund 25,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 3,1 Milliarden Euro, gut drei Prozent mehr als 2017./eni/DP/jha

    Drucken
  • 20.03.2019 VW-Chef Diess: Digitalisierung kostet Arbeitsplätze

    VW-Chef Diess: Digitalisierung kostet Arbeitsplätze

    20.03.2019| 12:01:25

    WOLFSBURG (awp international) - Der Megatrend Digitalisierung wird nach Einschätzung von VW -Konzernchef Herbert Diess vor allem in der Verwaltung des Autogiganten Arbeitsplätze kosten. Mit moderner IT liessen sich viele Routinearbeiten und Prozesse automatisieren, sagte er am Mittwoch in Wolfsburg vor rund 20 000 Beschäftigten. "Klar ist: dadurch werden auch in der Verwaltung Arbeitsplätze wegfallen." Dies werde etwa über Altersteilzeit sozialverträglich gelöst werden. Diess betonte, er stehe zur Beschäftigungssicherung bis 2025. Dennoch gebe es keine Alternative: "Wir müssen mit unseren Autos deutlich mehr Geld verdienen, um in die Zukunft investieren zu können."

    Diess erklärte, wegen der strengen EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoss müsse der Anteil der E-Autos bei Volkswagen bis 2030 bei rund 40 Prozent liegen. Allerdings: "Ein E-Auto wird mit etwa 30 Prozent weniger Arbeit hergestellt als ein Verbrenner. Es wird schwer, das nur mit Fluktuation und Altersteilzeit zu bewältigen." Gleichzeitig fehlten weiterhin Software-Spezialisten. In dem Segment sollten 2000 neue Stellen entstehen. Diess betonte, er nehme Unsicherheiten und Ängste in der Belegschaft "sehr ernst".

    Der bei der Kernmarke VW Pkw fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter hatte kürzlich angekündigt, dass in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen sollen./tst/DP/jha

    Drucken
  • 20.03.2019 Volkswagen-BR-Chef Osterloh verlangt Beschäftigun...

    Volkswagen-BR-Chef Osterloh verlangt Beschäftigungssicherung bis Ende 2028

    20.03.2019| 11:03:56

    WOLFSBURG (awp international) - VW -Betriebsratschef Bernd Osterloh hat für die Kernmarke VW Pkw zehn Jahre Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 gefordert. Dies sei die Bedingung für den digitalen Umbau des Unternehmens, sagte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei der Betriebsversammlung vor Tausenden von Beschäftigten.

    Gelten solle dies für alle deutschen VW-Standorte: "Wir wollen hier gleiche Sicherheit für alle Volkswagen -Beschäftigten." Damit würden die bisherigen Regelungen angeglichen - bislang gibt es die Garantie bis Ende 2025 aus dem "Zukunftspakt" genannten Sparpaket sowie die Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 für die Werke Emden und Hannover.

    Der Hintergrund: Volkswagen hatte angekündigt, dass in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen sollen. Mit automatisierten Routinearbeiten, Materialeinsparungen und geringerer Modellvielfalt sollten von 2023 an die Kosten weiter sinken und die Gewinnverbesserung um 5,9 Milliarden Euro jährlich steigen. Vorgesehen ist demnach, dass Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden.

    Aus Teilnehmerkreisen hiess es zuvor, es sei bei der Betriebsversammlung deutlich voller als normalerweise. Die Halle 11 im Stammwerk habe geschlossen werden müssen, viele Menschen verfolgten das Geschehen von draussen über Bildschirme. Bis zu 20 000 Mitarbeiter wurden erwartet./tst/DP/mis

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Fahrzeuge
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol VOW3
Valor 352781
ISIN DE0007664039

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.69%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -3.72 -2.53%
Perf. 3M +3.74 +2.68%
Perf. laufendes Jahr +3.74 +2.68%
Perf. 52W   -6.67%

Bezahlte Kurse

  • Go
Some text
Zeit Preis Volumen
19:15:16 140.02 100
17:57:10 139.68 50
17:48:13 139.34 25
17:47:29 139.00 100
17:46:35 139.50 400
17:04:28 139.42 25
16:30:12 139.70 142
16:24:28 139.68 30
16:21:23 139.66 300

Corporate action

Company Generalversammlung (14.05.2019)
Instrument Barausschüttung (01.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 139.14 -2.66% 1'953'985 17:35:08
LSE Europ M 139.39 -2.75% 429'053 16:30:00
TRADEcho 2cy 119.0692 -4.13% --- 15:53:11
Other OTC Mk 157.25 -3.84% --- 15:05:35

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 144.58 (21.03.2019)
Vortagestief 142.68 (21.03.2019)
Hoch 1W 149.22 (19.03.2019)
Tief 1W 139.00 (17:47:29)
Hoch 1M 155.24 (04.03.2019)
Tief 1M 139.00 (17:47:29)
Hoch 3M 155.24 (04.03.2019)
Tief 3M 134.30 (03.01.2019)
Hoch 1J 179.10 (13.04.2018)
Tief 1J 131.02 (25.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG