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Umsatz Vormonat 110'892'857

Aktuelle News

  • 12.03.2019 Galenica trotzt den sinkenden Medikamentenpreisen

    Galenica trotzt den sinkenden Medikamentenpreisen

    12.03.2019| 15:42:50

    (Zusammenfassung)

    Bern (awp) - Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica hat sich im vergangenen Jahr im Umfeld sinkender Medikamentenpreise gut verkauft. Trotz starkem Preisdruck wuchs die Gruppe und verbesserte die Profitabilität. Allerdings wird der Gegenwind am Schweizer Gesundheitsmarkt so rasch nicht nachlassen.

    "Der Bund setzt die auf Medikamenten angekündigten Preissenkungen in einem deutlich schnelleren Tempo um, als ursprünglich geplant", erklärte Konzernchef Jean-Claude Clémençon am Dienstag vor Journalisten in Bern. Das Bundesamt für Gesundheit hatte nämlich im ersten von drei Jahren bereits 225 Millionen Franken der total geplanten 240 Millionen Einsparungen durchgesetzt.

    Diese Preissenkungen beeinträchtigen die Umsatzentwicklung eines Medikamentenverkäufers wie Galenica direkt. Kommt hinzu, dass billigere Nachahmer-Medikamente beziehungsweise Generika in der Schweiz verstärkt zum Einsatz kommen.

    Apothekennetz wächst

    Den vom Bund verordneten Preissenkungen begegnet Galenica mit einer auf den Säulen Expansion, Innovation und Effizienz basierenden Strategie. "Wir arbeiten an Massnahmen, um den Einfluss der sinkenden Medikamentenpreise aufzufangen. Und diese Arbeit trägt Früchte", sagte Clémençon.

    Wachstum strebt Galenica in erster Linie in den Apotheken und mit dem Verkauf von Markenprodukten wie Algifor oder AntiBrumm an (Segment Health & Beauty). Im vergangenen Jahr kamen netto acht neue Standorte dazu, darunter mit der Bahnhofsapotheke Zürich die grösste in der Schweiz. Diese erwirtschafte in etwa einen Jahresumsatz von 30 Millionen Franken, sagte Finanzchef Felix Burkhard.

    Gemeinsam mit Partnerapotheken wie CoopVitality oder Amavita betreibt Galenica nun erstmals mehr als 500 Standorte, wovon 345 eigene sind. Und es sollen weitere dazukommen. "Unser Ziel ist nach wie vor, pro Jahr 5 bis 15 eigene Standorte neu in unser Netz aufzunehmen", fügte Clémençon an. Bis Mitte Jahr dürfte die Marke von 350 überschritten werden.

    Gedämpftes Wachstum

    Bei Health & Beauty zogen die Verkäufe 2018 um 3,1 Prozent an. Vom Preisdruck stärker betroffen sind die Services, wo Galenica ihre Logistik-Lösungen für Grosslieferanten wie Galexis oder Alloga bündelt und Apotheken, Arztpraxen, Drogerien, Pflegeheime und Spitäler beliefert. Da nahm der Umsatz um 0,4 Prozent zu.

    Insgesamt steigerte die Gruppe den Umsatz somit nicht mehr so stark wie noch im Jahr davor: Er wuchs um 0,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Franken nachdem er 2017 noch beinahe um 7 Prozent zugelegt hatte.

    Die Ergebnisse haben dem Duck auf die Medikamentenpreise einigermassen gut standgehalten, etwa dank Einsparungen durch die Einführung einer einheitlichen Informatik-Lösung für das Retail-Geschäft, wie der Finanzchef ausführte. Um Sondereffekte bereinigt rückte der Betriebsgewinn um 3,9 Prozent auf 154,1 Millionen Franken vor und übertraf damit die von Analysten erwarteten 150 Millionen.

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um einen Viertel auf 147,7 Millionen Franken in die Höhe. Ohne die Auflösung einer nicht mehr benötigten Rückstellung lag der Gewinn mit 124,7 Millionen nur leicht über Vorjahr.

    Im Ausblick auf das laufende Jahr rechnet Galenica trotz weiterer Preissenkungen mit einem Nettoumsatz mindestens auf dem Niveau von 2018. Beim Betriebsgewinn geht die Gruppe von einer weiteren Steigerung des operativen Ergebnisses aus.

    Dividende erhöht

    Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat wie von Analysten erwartet die Zahlung einer Dividende von 1,70 Franken je Titel vor. Das sind fünf Rappen mehr als im Vorjahr. Auch im kommenden Jahr will man mindestens soviel bezahlen.

    Anlässlich der Generalversammlung vom 2. Mai wird - wie bereits im Januar angekündigt - Präsident Jörg Kneubühler zurücktreten. Er arbeitete 17 Jahre für Galenica und werde sich künftig neuen Projekten zuwenden, hiess es. Als neue Präsidentin soll Daniela Bosshardt-Hengartner ins Gremium gewählt werden.

    An der Börse wurden die besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse sowie die Aussagen zum Ausblick gut aufgenommen. Die Aktie legte bis am Dienstag-Nachmittag um über 6,5 Prozent zu und erholte sich somit leicht vom Kursrückgang im zweiten Halbjahr 2018.

    mk/tt

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  • 12.03.2019 Galenica-Aktie klettert nach Zahlen in die Höhe

    Galenica-Aktie klettert nach Zahlen in die Höhe

    12.03.2019| 09:46:24

    Zürich (awp) - Die Aktien des Apothekenkonzerns Galenica werden am Dienstag im Handel sehr gut nachgefragt. Die Gruppe hat mit den für das vergangene Jahr ausgewiesenen Ergebnissen die Erwartungen übertroffen und bezahlt eine höhere Dividende. Auch im Ausblick weiss Galenica zu überzeugen.

    An der Börse rücken die Papiere bis um 09.35 Uhr um 4,8 Prozent auf 47,18 Franken vor, während der Gesamtmarkt (SPI) auf der Stelle tritt.

    Galenica habe in einem schwierigen, von tieferen Medikamentenpreisen belasteten Marktumfeld sehr gute Zahlen erreicht, schreibt Lorena Zini von der Bank Vontobel. Dies, indem Kosten gesenkt und Prozesse in der Lieferkette effizienter gestaltet worden seien.

    Die Ergebnisse seien sowohl mit als auch ohne Berücksichtigung von Sondereffekten besser als erwartet ausgefallen, meint auch Sibylle Bischofberger. Überrascht wurde die ZKB-Analystin von der hohen Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen für latente Steuern. Die habe sie nicht in dieser Höhe in ihren Schätzungen berücksichtigt und daher habe Galenica ihre Gewinnprognose klar übertroffen.

    Galenica schlug auch die Vorgaben der Bank BaaderHelvea. Viel wichtiger ist es aber laut Analyst Bruno Bulic, dass die Gruppe weiterhin mit einer Steigerung des operativen Gewinns rechne. Galenica sei insbesondere im Services-Segment auf Kurs für weitere Effizienzsteigerungen.

    mk/uh

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  • 12.03.2019 Galenica steigert den Betriebsgewinn und bezahlt ...

    Galenica steigert den Betriebsgewinn und bezahlt mehr Dividende

    12.03.2019| 08:58:46

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Bern (awp) - Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica hat im vergangenen Jahr dem Druck auf die Medikamentenpreise Stand gehalten und den Betriebsgewinn gesteigert. Die Ergebnisse wurden jedoch von einer Reihe von Sondereffekten verzerrt, insbesondere durch die Neuorganisation der Personalvorsorge.

    Um Sondereffekte zu Vorsorgeverpflichtungen bereinigt, lag das operative Ergebnis bei 154,1 Millionen Franken, wie Galenica am Dienstag mitteilte. Das entspricht einer Zunahme von 3,9 Prozent und liegt über den von Analysten erwarteten 150 Millionen.

    Galenica hatte per 1. Januar ihre Pensionskasse neu nach den Richtlinien von IAS 19 organisiert, was die Rechnung mit nicht-cashwirksamen Buchungen einmalig belastete. Bereinigt man das Vorjahresergebnis zudem um Einmaleffekte aus dem Verkauf der Rechte der Ärztepraxis-Software Triamed an die Swisscom und der Veräusserung einer Immobilie, läge das Plus gar bei 9,1 Prozent.

    Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um einen Viertel auf 147,7 Millionen Franken in die Höhe. Der Grund für den starken Anstieg ist die Auflösung einer nicht mehr benötigten Rückstellung. Das bereinigte und mit dem Vorjahr vergleichbare Ergebnis hat dagegen nur leicht auf 124,7 Millionen zugelegt.

    Sinkende Medikamentenpreise dämpfen

    Der Umsatz war bereits im Januar bekannt gegeben worden: Er legte um 0,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Franken zu. Nach dem starken Plus von beinahe 7 Prozent 2017 hatten nun behördlich verordnete Senkungen der Medikamentenpreise sowie die zunehmende Verbreitung von Generika das Tempo gebremst.

    Das kam vor allem im Segment Services zum Ausdruck, in welchem Galenica ihre Logistik-Lösungen für Grosslieferanten von Medikamenten bündelt und Apotheken, Arztpraxen, Drogerien, Pflegeheime und Spitäler beliefert. Der Umsatz nahm lediglich um 0,4 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken zu. Ohne den Einfluss der behördlichen Preissenkungen hätte das Wachstum 2,8 Prozent betragen.

    Das Betriebsergebnis rutschte bei den Services um beinahe 13 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken ab, hätte sich aber ohne den Triamed- und Immobilien-Einmaleffekt um 1,4 Prozent erhöht.

    Besser lief das Geschäft im Segment Health & Beauty. Dort wuchs Galenica mit 3,1 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken, dies vor allem dank dem Ausbau des Apothekennetzes. Der Betriebsgewinn kletterte um 11 Prozent auf 110,4 Millionen Franken in die Höhe, womit sich die Umsatzrentabilität um 0,5 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent verbesserte.

    Im vergangenen Jahr kamen netto acht neue Apotheken dazu, darunter mit der Bahnhofsapotheke Zürich die grösste in der Schweiz. Gemeinsam mit Partnerapotheken wie CoopVitality betreibt die Gruppe nun erstmals mehr als 500 Standorte. Zudem werden in diesem Segment Markenprodukte wie Algifor, Anti-Brumm oder neu Merfen vertrieben.

    Dividende erhöht

    Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat wie von Analysten erwartet die Zahlung einer Dividende von 1,70 Franken je Titel vor. Das sind fünf Rappen mehr als im Vorjahr. Auch im kommenden Jahr will man mindestens soviel bezahlen.

    Anlässlich der Generalversammlung vom 2. Mai wird - wie bereits im Januar angekündigt - Präsident Jörg Kneubühler zurücktreten. Er arbeitete 17 Jahre für Galenica und werde sich künftig neuen Projekten zuwenden, hiess es. Als neue Präsidentin soll Daniela Bosshardt-Hengartner ins Gremium gewählt werden.

    Im Ausblick auf das laufende Jahr rechnet Galenica trotz weiterer Preissenkungen bei Medikamenten mit einem Nettoumsatz mindestens auf dem Niveau von 2018. Dabei soll das Segment Health & Beauty mit 1 bis 3 Prozent wachsen und das Segment Services das Umsatzniveau in etwa halten.

    Beim Betriebsgewinn geht die Gruppe von einer weiteren Steigerung des vergleichbaren Ergebnisses aus. Diese dürfte zwischen 2 und 5 Prozent liegen, so Galenica.

    mk/uh

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  • 12.03.2019 Galenica steigert den Betriebsgewinn und bezahlt ...

    Galenica steigert den Betriebsgewinn und bezahlt mehr Dividende

    12.03.2019| 08:38:36

    Bern (awp) - Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica hat im vergangenen Jahr dem Druck auf die Medikamentenpreise Stand gehalten und den Betriebsgewinn gesteigert. Die Aktionäre kommen so in den Genuss einer höheren Dividende.

    Galenica hat ein um Sondereffekte zu Vorsorgeverpflichtungen bereinigtes operatives Ergebnis von 154,1 Millionen Franken erreicht. Das entspricht einer Zunahme von 3,9 Prozent und liegt über den von Analysten erwarteten 150 Millionen. Um weitere Sondereffekte bereinigt wäre das Plus gar bei 9,1 Prozent gelegen, wie Galenica am Dienstag mitteilte.

    Der bereinigte Reingewinn liegt mit 124,7 Millionen Franken leicht über dem vergleichbaren Wert aus dem Vorjahr. Nimmt man die Auflösung einer nicht mehr benötigten Rückstellung zusätzlich mit rein, dann stieg der ausgewiesene Gewinn gar um einen Viertel auf 147,7 Millionen.

    Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat wie von Analysten erwartet die Zahlung einer Dividende von 1,70 Franken je Titel vor. Das sind fünf Rappen mehr als im Vorjahr. Auch im kommenden Jahr will man mindestens soviel bezahlen.

    Langsameres Wachstum

    Den Umsatz hatte Galenica bereits im Januar gemeldet: Er wuchs mit 0,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Franken nach einem Plus von beinahe 7 Prozent im Jahr zuvor. Gebremst hatten behördlich verordnete Senkungen der Medikamentenpreise sowie die zunehmende Verbreitung von Generika.

    Das Segment Health & Beauty wuchs 3,1 Prozent, insbesondere dank dem Apothekennetz. Im vergangenen Jahr kaufte Galenica 13 neue Apotheken dazu, darunter mit der Bahnhofsapotheke Zürich die grösste in der Schweiz. Gemeinsam mit Partnerapotheken wie CoopVitality betreibt die Gruppe rund 500 Standorte. Zudem werden in diesem Segment Markenprodukte wie Anti-Brumm oder Merfen vertrieben.

    Im Segment Services stiegen die Einnahmen lediglich um 0,3 Prozent nach einem Plus von 7,4 Prozent im Vorjahr. Galenica bündelt hier ihre Logistik-Lösungen für Grosslieferanten von Medikamenten und beliefert Apotheken, Arztpraxen, Drogerien, Pflegeheime und Spitäler. Ohne den Einfluss der behördlichen Preissenkungen hätte das Wachstum den Angaben zufolge 2,7 Prozent betragen.

    Weitere Ergebnissteigerung erwartet

    Im Ausblick auf das laufende Jahr rechnet Galenica trotz weiterer Preissenkungen bei Medikamenten mit einem Nettoumsatz mindestens auf dem Niveau von 2018. Dabei soll das Segment Health & Beauty mit 1 bis 3 Prozent wachsen und das Segment Services das Umsatzniveau in etwa halten.

    Beim Betriebsgewinn geht die Gruppe von einer weiteren Steigerung des vergleichbaren Ergebnisses aus. Diese dürfte zwischen 2 und 5 Prozent liegen, so Galenica.

    mk/uh

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  • 22.01.2019 Galenica erzielt 2018 wegen Preissenkungen nur kl...

    Galenica erzielt 2018 wegen Preissenkungen nur kleines Umsatzwachstum

    22.01.2019| 08:21:29

    (Ergänzt um weitere Informationen)

    Bern (awp) - Der Apothekenkonzern Galenica hat im Geschäftsjahr 2018 wie angekündigt ein deutlich geringeres Umsatzwachstum als im Vorjahr verzeichnet. Der Umsatz nahm lediglich um 0,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Franken zu. Gebremst wurde das Wachstum durch verordnete Preissenkungen.

    Bereits Mitte Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, das Umsatzwachstum werde für 2018 unter den ursprünglich prognostizierten 2 Prozent ausfallen. Das nun vorgelegte Endergebnis lag dennoch am unteren Ende der Markterwartungen.

    Die Schuld für die Wachstumsverlangsamung schiebt Galenica den Behörden in die Schuhe. Diese hätten zusätzliche und höhere als angekündigten Preissenkungen bei Medikamenten verfügt. Dennoch spricht die Gesellschaft in der Mitteilung vom Dienstag von einer soliden Entwicklung, zu der sowohl organisches Wachstum in allen Geschäftsbereichen als auch die Expansion des Apothekennetzes beigetragen hätten.

    Alle Bereiche organisch gewachsen

    Solide entwickelte sich dabei das Segment Health & Beauty, das einen Umsatzanstieg von 3,1 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken verzeichnete. Dabei habe sich in diesem Segment insbesondere der Geschäftsbereich Retail mit einem Umsatzplus von 3,1 Prozent auf 1,43 Milliarden "sehr erfreulich" entfaltet.

    Zum Wachstum des Retail-Geschäfts steuerte die Expansion des Apothekennetzes 2,6 Prozent bei; 2018 kamen 13 Apotheken dazu, darunter die Bahnhofapotheke Zürich. Dagegen beeinflussten die Preissenkungsmassnahmen das Wachstum 1,6 Prozent negativ.

    Gebremst wurde das Wachstum vor allem durch das Segment Services. Hier bündelt Galenica Distributionsleistungen für Grosslieferanten und beliefert auch Apotheken, Arztpraxen, Drogerien, Pflegeheime und Spitäler. Dessen Umsatz legte nur um 0,3 Prozent auf 2,37 Milliarden zu. Im Vorjahr hatte dieses noch eine Wachstumsrate von 7,4 Prozent realisiert. Ohne den Einfluss der behördlichen Preissenkungen auf Medikamenten (-2,4%) hätte das Umsatzwachstum in Service-Segment 2,7 Prozent betragen, schrieb Galenica weiter.

    Dividende mindestens auf Vorjahreshöhe

    Trotz der Umsatzverlangsamung bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Betriebsergebnis (EBIT). Das Management sei zuversichtlich, dass der Betriebsgewinn (ohne Einfluss aus IAS 19) steigen werde. 2017 hatte Galenica einen EBIT von 148,2 Millionen ohne Einfluss aus Anpassung an den Rechnungslegungsstandard IAS 19 erzielt. Ausserdem werde der Generalversammlung vom 2. Mai 2019 eine Dividendenausschüttung mindestens auf Vorjahreshöhe beantragt.

    An der Generalversammlung kommt es zudem zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. Daniela Bosshardt-Hengartner wird zur Wahl als Präsidentin des Verwaltungsrats vorschlagen. Bosshardt-Hengartner soll Jörg Kneubühler ablösen, der sich gemäss Mitteilung entschieden hat, auf diesen Zeitpunkt hin sein Amt abzugeben, um sich künftig neuen Projekten zu widmen.

    Im Weiteren wird der Verwaltungsrat den Aktionären Markus Neuhaus zur Wahl als neues Mitglied in den Verwaltungsrat vorschlagen.

    Die vollständigen Geschäftszahlen gibt Galenica am 12. März 2019 bekannt.

    sig/rw

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  • 22.01.2019 Galenica erzielt 2018 mageres Umsatzwachstum - E...

    Galenica erzielt 2018 mageres Umsatzwachstum - EBIT-Ausblick 2018 bestätigt

    22.01.2019| 07:45:00

    Bern (awp) - Der Apothekenkonzern Galenica hat im Geschäftsjahr 2018 wie vorab angekündigt ein deutlich geringeres Umsatzwachstum als im Vorjahr verzeichnet. Konkret nahm der Umsatz lediglich um 0,8 Prozent auf 3,17 Milliarden Franken zu, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

    Bereits Mitte Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, das Umsatzwachstum werde für 2018 unter den prognostizierten 2 Prozent ausfallen. Das nun vorgelegte Endergebnis lag dennoch am unteren Ende der Markterwartungen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einen Umsatz von 3,2 Milliarden gerechnet.

    Die Wachstumsverlangsamung begründete Galenica mit zusätzlichen und höher als ursprünglich von den Behörden angekündigten Preissenkungsmassahmen bei Medikamenten. Dennoch spricht die Gesellschaft in der Mitteilung von einer soliden Entwicklung, habe doch in allen Geschäftsbereichen und dank der Expansion des Apothekennetzes ein organisches Wachstum erzielt werden können.

    Solide entwickelte sich dabei das Segment Health & Beauty, das einen Umsatzanstieg von 3,1 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken verzeichnete. Dabei habe sich in diesem Segment insbesondere der Geschäftsbereich Retail "sehr erfreulich" entfaltet.

    Gebremst wurde das Wachstum durch das Segment Services, dessen Umsatz in der Berichtsperiode nur um 0,3 Prozent auf 2,37 Milliarden zulegte. Im Vorjahr hatte dieses noch eine Wachstumsrate von 7,4 Prozent realisiert. Ohne den Einfluss der behördlichen Preissenkungen auf Medikamenten (-2,4%) hätte das Umsatzwachstum in Service-Segment 2,7 Prozent betragen, schrieb Galenica weiter.

    Trotz der Umsatzverlangsamung bestätigte das Unternehmen sowohl im Dezember als auch nun wieder seinen Ausblick für das Betriebsergebnis (EBIT). Das Management sei zuversichtlich, das angekündigte EBIT-Wachstum (ohne Einfluss aus IAS 19) für das Geschäftsjahr 2018 zu erreichen; 2017 hatte Galenica einen EBIT von 148,2 Millionen ohne Einfluss aus Anpassung an den Rechnungslegungsstandard IAS 19 erzielt. Ausserdem werde der Generalversammlung vom 2. Mai 2019 eine Dividendenausschüttung mindestens auf Vorjahreshöhe beantragt.

    An der Generalversammlung kommt es zudem zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. Daniela Bosshardt-Hengartner wird zur Wahl als Präsidentin des Verwaltungsrats vorschlagen. Bosshardt-Hengartner soll Jörg Kneubühler ablösen, der sich gemäss Mitteilung entschieden hat, auf diesen Zeitpunkt hin sein Amt abzugeben, um sich künftig neuen Projekten zu widmen.

    Im Weiteren wird der Verwaltungsrat den Aktionären Markus Neuhaus zur Wahl als neues Mitglied in den Verwaltungsrat vorschlagen.

    Die vollständigen Geschäftszahlen gibt Galenica am 12. März 2019 bekannt.

    sig/rw

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  • 27.11.2018 Presse: Galenica überprüft nach Berner Unternehme...

    Presse: Galenica überprüft nach Berner Unternehmenssteuer-Abstimmung Standort

    27.11.2018| 09:15:00

    Zürich/Bern (awp) - Der Pharmagrosshändler und Apothekenbetreiber Galenica denkt nach dem Nein der Stimmbürger zu tieferen Unternehmenssteuern im Kanton Bern offenbar über seine Standortpolitik nach. Nach dem Entscheid würden Firmen mit Verlagerungen weg vom Kanton Bern drohen, schrieb die "Berner Zeitung" (Online) am Dienstag.

    "Wir werden Massnahmen prüfen, wie wir die übermässige Steuerlast im Kanton Bern in den nächsten Jahren reduzieren können", wurde Galenica-Sprecherin Christina Hertig in dem Artikel zitiert. "Dazu gehört auch die regionale Ausrichtung sowie die Investitionstätigkeit im Kanton Bern", sagte sie weiter. Was dies für die Arbeitsplätze und den Steuersitz konkret bedeuten würde, stehe aber noch nicht fest.

    Als weiteres Unternehmen, dass Verlagerungen plane, wird die Medizinaltechnikfirma Ypsomed genannt. Laut einem Tweet des Chefs Simon Michel vom Sonntag bereitet das Unternehmen "die Verschiebung der ersten 50 bis 100 Stellen von Burgdorf nach Solothurn" vor. Unternehmenssprecher Thomas Kutt bestätigte gegenüber der Zeitung, dass die Firmenleitung die Teilverlagerung "sehr ernsthaft prüft". Bis im nächsten Frühling solle der definitive Entscheid feststehen.

    Klar sei bereits, dass Ypsomed für den weiteren Personalaufbau auf Solothurn fokussiert. "Wir haben dort noch Platz", sagte Kutt weiter.

    yr/ys

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  • 21.09.2018 Galenica beruft Thomas Szuran als Produktechef in...

    Galenica beruft Thomas Szuran als Produktechef in die Geschäftsleitung

    21.09.2018| 06:29:15

    Bern (awp) - Bei der Apotheken-Gruppe Galenica wird Thomas Szuran in die Geschäftsleitung berufen. Szuran werde am 14. Januar die Leitung des Geschäftsbereichs Products & Brands übernehmen und in dieser Funktion Torvald de Coverly Veale ablösen, teilte Galenica am Freitag mit.

    Der erfahrene de Coverly Veale wird aber auch künftig sein Know-how in die Entwicklung des Consumer-Healthcare-Geschäfts einbringen, welches seit diesem Jahr unter dem Namen Verfora geführt wird. Dabei werde er auch Thomas Szura in seiner neuen Rolle aktiv unterstützen, so die Mitteilung weiter.

    Szuran war in den letzten fünf Jahren Geschäftsleiter bei der Zürcher Biomed AG, ein Handelsunternehmen für rezeptpflichtige sowie frei verkäufliche pharmazeutische Produkte in der Schweiz. Und seit 2013 präsidiert er den Verband der OTC Industrie der Schweiz (ASSGP).

    Der Bereich Products & Brands wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Hier werden nebst anderen Tätigkeiten bekannte Markenprodukte wie Perskindol, Anti-Brumm, Algifor oder Triofan am Markt vertrieben und kommerzialisiert.

    mk/cf

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  • 07.08.2018 Galenica wächst im ersten Halbjahr nur langsam - ...

    Galenica wächst im ersten Halbjahr nur langsam - Gewinn steigt aber kräftig

    07.08.2018| 17:15:55

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Bern (awp) - Die Apotheken-Gruppe Galenica hat den Umsatz im ersten Halbjahr nur leicht gesteigert. Dämpfend auf das Wachstum wirkten sich dabei die Preissenkungsmassnahmen des Bundes und die zunehmende Verbreitung von Generika aus. Trotzdem stieg der Gewinn bereinigt um Einmaleffekte kräftig an. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Gruppe weiterhin zuversichtlich und präzisiert den Ausblick.

    "Wir haben solide Resultate erzielt und befinden uns auf Kurs", zeigte CEO Jean-Claude Clémençon an einer Telefonkonferenz zufrieden. Das Marktumfeld habe sich aber weiterhin anspruchsvoll präsentiert und die Entwicklung sei weniger dynamisch ausgefallen, als noch Anfang Jahr erwartet.

    PREISSENKUNGEN BREMSEN UMSATZENTWICKLUNG

    Im ersten Halbjahr 2018 erzielte Galenica einen Umsatz von 1,57 Milliarden Franken, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 0,9 Prozent entspricht. Gebremst wurde die Umsatzentwicklung von der zunehmenden Verbreitung von Generika-Medikamenten und den behördlich verordneten Preissenkungsmassnahmen. Von der anvisierten Senkung der Medikamentenpreise über insgesamt 240 Millionen Franken innert drei Jahren seien im ersten Halbjahr bereits 180 Millionen realisiert worden, sagte der Firmenchef.

    Auf die Margen von Galenica haben sich Preissenkungsmassnahmen aber kaum auswirkt. "Wir bekommen diese Massnahmen vor allem auf der Umsatzseite zu spüren", so Finanzchef Felix Burkhard. Betroffen seien insbesondere die hochpreisigen Medikamente, bei denen die Preise stark reguliert und Gewinnmargen beschränkt seien.

    PROFITABILITÄT VERBESSERT

    Unter Ausklammerung der positiven Sondereffekte in Höhe von 7,0 Millionen Franken aus dem Vorjahr lagen die Gewinnzahlen im ersten Semester denn auch deutlich über der Vergleichsperiode. So stieg der Betriebsgewinn EBIT um 7,5 Prozent auf 74,9 Millionen Franken und unter dem Strich resultierte ein um 8,2 Prozent höherer Reingewinn von 56,5 Millionen.

    Die verschiedenen Initiativen hätten sich positiv auf die Profitabilität ausgewirkt, so der Finanzchef weiter. Vor allem das Segment Health&Beauty habe sich mit einer um 50 Basispunkten höherer EBIT-Marge von 7,3 Prozent stark entwickelt. Im grösseren Bereich Services, der u.a. Logistikleistungen und Managementgesamtlösungen beinhaltet, blieb die operative Gewinnmarge stabil bei 1,9 Prozent, wobei der Umsatz um 0,9 Prozent 1,18 Milliarden Franken stieg.

    AUSBLICK PRÄZISIERT

    Für das Gesamtjahr 2018 peilt Galenica auf Gruppenstufe weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent an. Allerdings werde das Wachstum aufgrund der Preissenkungsmassnahmen am unteren Ende der Bandbreite zu liegen kommen, präzisierte der Firmenchef die im März formulierte Prognose. Etwas zuversichtlicher zeigt sich das Management aber bei der Gewinnentwicklung. Der EBIT unter Ausschluss der Einmaleffekte und ohne den Einfluss von IAS 19 soll um "mindestens" 5 Prozent steigen. Im März war noch von einer Steigerung von 5 Prozent die Rede.

    Ebenfalls unverändert bleibt die Dividendenpolitik. So sollen die Aktionäre für das laufende Jahr eine Dividende erhalten, die mindestens auf Vorjahreshöhe liegt.

    An der Börse wurden die Neuigkeiten zeigte die Galenica-Aktie am Dienstag keine klare Richtung und schloss unverändret bei 55,85 Frankenn. In Kommentaren zeigten sich die Analysten von der Umsatzentwicklung leicht enttäuscht, lobten aber gleichzeitig die Verbesserung der Profitabilität.

    an/tp

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  • 07.08.2018 Galenica wächst im ersten Halbjahr nur langsam - ...

    Galenica wächst im ersten Halbjahr nur langsam - Gewinn steigt aber kräftig

    07.08.2018| 14:52:43

    (Zusammenfassung)

    Bern (awp) - Die Apotheken-Gruppe Galenica hat den Umsatz im ersten Halbjahr nur leicht gesteigert. Dämpfend auf das Wachstum wirkten sich dabei die Preissenkungsmassnahmen des Bundes und die zunehmende Verbreitung von Generika aus. Trotzdem stieg der Gewinn bereinigt um Einmaleffekte kräftig an. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Gruppe weiterhin zuversichtlich und präzisiert den Ausblick.

    "Wir haben solide Resultate erzielt und befinden uns auf Kurs", zeigte CEO Jean-Claude Clémençon an einer Telefonkonferenz zufrieden. Das Marktumfeld habe sich aber weiterhin anspruchsvoll präsentiert und die Entwicklung sei weniger dynamisch ausgefallen, als noch Anfang Jahr erwartet.

    PREISSENKUNGEN BREMSEN UMSATZENTWICKLUNG

    Im ersten Halbjahr 2018 erzielte Galenica einen Umsatz von 1,57 Milliarden Franken, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 0,9 Prozent entspricht. Gebremst wurde die Umsatzentwicklung von der zunehmenden Verbreitung von Generika-Medikamenten und den behördlich verordneten Preissenkungsmassnahmen. Von der anvisierten Senkung der Medikamentenpreise über insgesamt 240 Millionen Franken innert drei Jahren seien im ersten Halbjahr bereits 180 Millionen realisiert worden, sagte der Firmenchef.

    Auf die Margen von Galenica haben sich Preissenkungsmassnahmen aber kaum auswirkt. "Wir bekommen diese Massnahmen vor allem auf der Umsatzseite zu spüren", so Finanzchef Felix Burkhard. Betroffen seien insbesondere die hochpreisigen Medikamente, bei denen die Preise stark reguliert und Gewinnmargen beschränkt seien.

    PROFITABILITÄT VERBESSERT

    Unter Ausklammerung der positiven Sondereffekte in Höhe von 7,0 Millionen Franken aus dem Vorjahr lagen die Gewinnzahlen im ersten Semester denn auch deutlich über der Vergleichsperiode. So stieg der Betriebsgewinn EBIT um 7,5 Prozent auf 74,9 Millionen Franken und unter dem Strich resultierte ein um 8,2 Prozent höherer Reingewinn von 56,5 Millionen.

    Die verschiedenen Initiativen hätten sich positiv auf die Profitabilität ausgewirkt, so der Finanzchef weiter. Vor allem das Segment Health&Beauty habe sich mit einer um 50 Basispunkten höherer EBIT-Marge von 7,3 Prozent stark entwickelt. Im grösseren Bereich Services, der u.a. Logistikleistungen und Managementgesamtlösungen beinhaltet, blieb die operative Gewinnmarge stabil bei 1,9 Prozent, wobei der Umsatz um 0,9 Prozent 1,18 Milliarden Franken stieg.

    AUSBLICK PRÄZISIERT

    Für das Gesamtjahr 2018 peilt Galenica auf Gruppenstufe weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent an. Allerdings werde das Wachstum aufgrund der Preissenkungsmassnahmen am unteren Ende der Bandbreite zu liegen kommen, präzisierte der Firmenchef die im März formulierte Prognose. Etwas zuversichtlicher zeigt sich das Management aber bei der Gewinnentwicklung. Der EBIT unter Ausschluss der Einmaleffekte und ohne den Einfluss von IAS 19 soll um "mindestens" 5 Prozent steigen. Im März war noch von einer Steigerung von 5 Prozent die Rede.

    Ebenfalls unverändert bleibt die Dividendenpolitik. So sollen die Aktionäre für das laufende Jahr eine Dividende erhalten, die mindestens auf Vorjahreshöhe liegt.

    An der Börse wurden die Neuigkeiten zunächst mit Abgaben quittiert, ehe der Aktienkurs im Handelsverlauf ins Plus drehte. Bis um 15.30 Uhr legen die Titel in einem festeren Gesamtmarkt SPI um 1,2% zu. In Kommentaren zeigten sich die Analysten von der Umsatzentwicklung leicht enttäuscht, lobten aber gleichzeitig die Verbesserung der Profitabilität.

    an/tp

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  • 07.08.2018 Galenica wächst im ersten Halbjahr nur verhalten ...

    Galenica wächst im ersten Halbjahr nur verhalten - Gewinn steigt kräftig

    07.08.2018| 07:48:23

    (Ergänzt um weitere Details)

    Bern (awp) - Die Apotheken-Gruppe Galenica hat den Umsatz im ersten Halbjahr nur leicht gesteigert. Dämpfend auf das Wachstum wirkten sich dabei die Preissenkungsmassnahmen des Bundes und die zunehmende Verbreitung von Generika aus. Trotzdem stieg der Gewinn bereinigt um Einmaleffekte kräftig an. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Gruppe weiterhin zuversichtlich.

    Im ersten Halbjahr 2018 erzielte Galenica einen Umsatz von 1,57 Milliarden Franken, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 0,9 Prozent entspricht. Unter Ausklammerung der positiven Sondereffekte in Höhe von 7,0 Millionen Franken stieg der Betriebsgewinn EBIT um 7,5 Prozent auf 74,9 Millionen Franken, wie Galenica am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 8,2 Prozent höherer Reingewinn von 56,5 Millionen.

    Mit den Zahlen hat der Apothekenkonzern die Erwartungen der Analysten auf Stufe Umsatz leicht verfehlt, mit den Gewinnzahlen jedoch übertroffen.

    Preissenkungsmassnahmen und Generika bremsen Wachstum

    Gebremst wurde die Umsatzentwicklung von der zunehmenden Verbreitung von Generika-Medikamenten und den Preissenkungsmassnahmen des Bundes. Die geforderten Preisreduktionen seien dabei wesentlich höher ausgefallen, als von den Behörden ursprünglich angekündigt worden sei, schrieb Galenica weiter. Aufgrund der ausgeprägten Grippesaison fiel dagegen der Absatz von Erkältungsmedikamenten hoch aus.

    Insgesamt verzeichneten beide Segmente der Gruppe - die Sparten Health&Beauty sowie Services - im ersten Semester ein Wachstum. Im grösseren Geschäftsbereich Services, der u.a. Logistikleistungen für den Schweizer Gesundheitsmarkt beinhaltet, stieg der Umsatz um 0,9 Prozent auf 1,18 Milliarden Franken. Dagegen ging der EBIT aufgrund des wegfallenden Einmalertrages aus dem Vorjahr um 22 Prozent auf 22,3 Millionen zurück.

    Health&Beauty, das die Geschäftsbereiche Retail und Products&Brands umfasst, verbuchte ein Umsatzplus von 2,5 Prozent auf 746 Millionen Franken. Der EBIT kletterte um fast 10 Prozent auf 54,3 Millionen. Die Anzahl der eigenen Apotheken nahm um neun Standorte auf insgesamt 343 zu.

    Ausserdem investierte die Gruppe auch weiter in den Online-Bereich. So habe sich das Angebot auf der im vergangenen Jahr lancierten Plattform "Click & Collect" auf rund 16'000 ausgedehnt, heisst es. Dies sei über die Hälfte mehr als noch Ende 2017.

    Ausblick zuversichtlich

    Für das Gesamtjahr 2018 peilt Galenica weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent an. Allerdings werde das Wachstum aufgrund der Preissenkungsmassnahmen am unteren Ende dieser im März kommunizierten Bandbreite zu liegen kommen, so die heutige Mitteilung. Der EBIT ohne den Einfluss von IAS 19 soll weiter mindestens auf Vorjahreshöhe zu liegen kommen. Ohne die positiven Einmaleffekte aus dem Vorjahr entspreche dies einer Steigerung von 5 Prozent.

    Ebenfalls unverändert bleibt die Dividendenpolitik. So sollen die Aktionäre für das laufende Jahr eine Dividende erhalten, die mindestens auf Vorjahreshöhe liegt.

    an/dm

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  • 07.08.2018 Galenica wächst im ersten Halbjahr weiter und ste...

    Galenica wächst im ersten Halbjahr weiter und steigert Gewinn

    07.08.2018| 06:07:36

    Bern (awp) - Die Apotheken-Gruppe Galenica ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gewachsen. Auch der Gewinn stieg bereinigt um Einmaleffekte deutlich an. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Gruppe weiterhin zuversichtlich.

    Im ersten Halbjahr erzielte Galenica einen Umsatz von 1,57 Milliarden Franken. Gegenüber dem an den neuen Rechnungsstandart IAS 15 angepassten Vorjahreswert bedeute dies eine Steigerung von 0,9 Prozent, teilte Galenica am Dienstag mit. Dabei hätten sich Preissenkungen dämpfend auf das Umsatzwachstum ausgewirkt.

    Die ausgewiesenen Gewinnziffern liegen dagegen unter der Vorjahresperiode. Allerdings hatte die Gruppe damals von positiven Sondereffekten in Höhe von 7,0 Millionen Franken profitiert. Diese Einmaleffekte ausgeklammert stieg der Betriebsgewinn EBIT um 7,5 Prozent auf 74,9 Millionen Franken und unter dem Strich resultierte ein um 8,2 Prozent höherer Reingewinn von 56,5 Millionen.

    Mit den Zahlen hat der Apothekenkonzern die Erwartungen der Analysten auf Stufe Umsatz leicht verfehlt, mit den Gewinnzahlen jedoch übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,59 Milliarden Franken, für den bereinigten EBIT bei 72,5 Millionen Franken und für den Reingewinn bei 58,1 Millionen Franken.

    Für das Gesamtjahr 2018 peilt Galenica weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent an. Allerdings werde das Wachstum aufgrund der Preissenkungsmassnahmen am unteren Ende dieser Bandbreite zu liegen kommen, so die heutige Mitteilung. Der EBIT ohne den Einfluss von IAS 19 soll weiter mindestens auf Vorjahreshöhe zu liegen kommen. Ohne die positiven Einmaleffekte aus dem Vorjahr entspreche dies einer Steigerung von 5 Prozent.

    Ebenfalls unverändert bleibt die Dividendenpolitik. So sollen die Aktionäre für das laufende Jahr eine Dividende erhalten, die mindestens auf Vorjahreshöhe liegt.

    an/dm

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol GALE
Valor 36067446
ISIN CH0360674466

Performance

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Tief 1M 44.32 (08.03.2019)
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Tief 3M 42.80 (04.01.2019)
Hoch 1J 58.95 (15.08.2018)
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG