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Aktuelle News

  • 18.04.2019 Idorsia im ersten Quartal tiefer in den roten Zah...

    Idorsia im ersten Quartal tiefer in den roten Zahlen - Ausblick bestätigt

    18.04.2019| 07:56:00

    Allschwil (awp) - Das Biotech-Unternehmen Idorsia ist im ersten Quartal 2019 wie erwartet tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Da das Unternehmen noch kein Produkt auf dem Markt hat, werden noch keine Umsätze generiert und stattdessen die Barmittel aufgebraucht. Diese liegen aktuell bei 1'111 Millionen Franken.

    Nach US-GAAP weist Idorsia einen Verlust von 106 Millionen Franken aus nach 79 Millionen im Vorjahreszeitraum. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 108 Millionen (VJ: -69 Millionen), teilte Idorsia am Donnerstag mit. Der Anstieg des Nettoverlusts ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf höhere Betriebskosten zurückzuführen.

    Der Aufwand für die Monate Januar bis März stieg nach US-GAAP auf 125 Millionen Franken an, nach Non-GAAP lag er bei 117 Millionen. Im Auftaktquartal 2018 hatte er bei 81 Millionen, bzw. 73 Millionen nach Non-GAAP gelegen.

    Wie das Unternehmen herausstellt, machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dabei den Löwenanteil aus. Nach US-GAAP lagen sie bei 110 Millionen Franken. Hierin spiegeln sich die zahlreichen Phase-III-Programme wider, die Idorsia 2018 gestartet hat.

    Wichtige Studienergebnisse ab 2020

    Hierzu teilte das Unternehmen mit, dass alle Studien nun Patienten rekrutieren. Die Veröffentlichung der Studienresultate werde in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen.

    Für das Gesamtjahr stellt Idorsia unverändert einen US GAAP-Betriebsaufwand von etwa 570 Millionen Franken in Aussicht. Der Non-GAAP-Betriebsaufwand wird weiterhin bei rund 530 Millionen erwartet. Dabei sind in beiden Prognosen noch keine möglichen Meilensteinzahlungen enthalten.

    Wie Idorsia weiter mitteilt, wurden auch bei Wirkstoffen im Frühstadium Fortschritte erzielt. Darüber hinaus habe man im ersten Quartal 2019 in der frühen Entwicklungspipeline Fortschritte erzielt. ACT-1004-1239, ein neuer Krebsimmuntherapie- / Immunologie-Wirkstoff, wurde in Phase 1 der klinischen Entwicklung gebracht.

    Da Idorsia noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung. Den Finanzmittelbestand per Ende März bezifferte das Unternehmen auf 1'111 Millionen Franken. Ende 2018 lagen sie noch bei 1'220 Millionen.

    hr/kw

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  • 07.02.2019 Idorsia legt Fokus 2018 auf Pipeline - Erwartet 2...

    Idorsia legt Fokus 2018 auf Pipeline - Erwartet 2019 steigende Kosten

    07.02.2019| 08:50:00

    Allschwil (awp) - Beim Biotech-Unternehmen Idorsia haben im Geschäftsjahr 2018 die zahlreichen neuen Forschungsprogramme ihre Spuren hinterlassen. Da das Unternehmen noch kein eigenes Produkt auf dem Markt hat, haben die gestiegenen Kosten zu einem höheren Verlust geführt.

    Auf der Einnahmenseite stehen 61 Millionen Franken. Hierzu trugen ein aufgeschobener Vertragserlös von 26 Millionen und eine Options- und Sublizenz-Vereinbarung mit Santhera 34 Millionen bei, teilte Idorsia am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das Biotechunternehmen 158 Millionen an Einnahmen. Sie waren auf den realisierten Teil einer von Janssen erhaltenen Meilensteinzahlung zurückzuführen.

    Angesichts der zahlreichen Phase-III-Programme, die Idorsia im Laufe des vergangenen Jahres gestartet hat, sind die Kosten klar gestiegen. So belief sich der Betriebsaufwand nach US GAAP 432 Millionen Franken nach 166 Millionen im Jahr zuvor. Wie Idorsia in der Mitteilung betonte, wurden für Forschung und Entwicklung im letzten Jahr 370 Millionen Franken ausgegeben.

    Ausgaben in etwa wie erwartet

    Nach Non-GAAP lag der Aufwand im vergangenen Geschäftsjahr bei 399 Millionen Franken. Das ist nur knapp mehr als das Unternehmen selbst in Aussicht gestellt hatte. Idorsia war von einem Aufwand von 390 Millionen ausgegangen. Wie das Unternehmen betont, berechnet, berichtet und prognostiziert es die Geschäftsergebnisse auf der Grundlage der Non-GAAP-operativen Performance. Diese Messwerte bilden laut Mitteilung die zugrundeliegende Geschäftsleistung genauer ab.

    Unter dem Strich wies Idorsia für 2018 einen Reinverlust nach US-GAAP von 386 Millionen Franken aus. Im Vorjahr lag das Minus noch bei 14 Millionen. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Verlust von 340 Millionen nach einem Gewinn von 5 Millionen im Jahr zuvor.

    Für das Jahr 2019 stellt Idorsia einen US GAAP-Betriebsaufwand von rund 570 Millionen Franken in Aussicht. Nach Non-GAAP dürfte der Betriebsaufwand bei rund 530 Millionen liegen.

    Programme sollen vorangetrieben werden

    Mit Blick auf die verschiedenen laufenden Forschungsprogramme, hiess es in der Mitteilung, das Unternehmen habe gute Fortschritte gemacht. So hat Idorsia 2018 insgesamt vier Produktkandidaten in Phase-III-programme gebracht. Darüber hinaus habe man aber auch frühe Pipeline weiter vorangetrieben. Daran werde man nun auch weiterarbeiten.

    Zur Finanzierung seiner Geschäfte stand Idorsia per Ende 2018 eine Liquidität von 1,22 Milliarden Franken zur Verfügung. Per Ende September 2018 lag sie bei 1,35 Milliarden Franken.

    hr/ra

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  • 05.02.2019 Idorsia rekrutiert ersten Patienten für Phase 3 S...

    Idorsia rekrutiert ersten Patienten für Phase 3 Studie mit Clazosentan

    05.02.2019| 08:58:00

    Allschwil (awp) - Das Biotechunternehmen Idorsia macht mit seinem Phase-III-Programm für den Wirkstoffkandidaten Clazosentan einen weiteren Schritt vorwärts. Für die zulassungsrelevante Studie REACT konnte der erste Patient rekrutiert werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

    Die Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Clazosentan bei der Vorbeugung gegen klinische Verschlechterungen in der Behandlung von zerebraler Blutleere im Anschluss an eine subarachnoide Blutung (aSAH).

    Für die Studie sollen insgesamt 400 Patienten rekrutiert werden.

    cf/uh

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  • 07.01.2019 Idorsia gibt Start der Dosierungs-Studie mit Cene...

    Idorsia gibt Start der Dosierungs-Studie mit Cenerimod bekannt

    07.01.2019| 09:02:00

    Allschwil (awp) - Das Biotechunternehmen Idorsia hat eine Mehrfachdosisstudie mit seinem Produktkandidaten Cenerimod gestartet. In dem Programm soll der Kandidat zur Behandlung von Patienten getestet werden, die an systemischem Lupus erythematodes (SLE) leiden, einer seltenen chronisch-entzündlichen Bindegewebserkrankung.

    Wie das Unternehmen in seiner Mitteilung vom Montag weiter erklärte, soll in dem Programm Wirksamkeit und Sicherheit des Kandidaten in unterschiedlichen Dosierungen ausprobiert werden. Bei Cenerimod handelt es sich den Angaben zufolge um einen selektiven S1P1-Rezeptor-Modulator. Laut Idorsia hat der Kandidat das Potenzial, den Behandlungsmöglichkeiten für diese unterversorgte Patientenpopulation einen eigenen Mechanismus hinzuzufügen.

    hr/rw

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  • 18.12.2018 Idorsia erreicht in Phase-2-Studien mit Selatogre...

    Idorsia erreicht in Phase-2-Studien mit Selatogrel Ziele bei Herzkrankheiten

    18.12.2018| 09:01:00

    Allschwil (awp) - Das Biotechunternehmen Idorsia hat in zwei Phase-II-Studien mit seinem Produktkandidaten Selatogrel die gesteckten Ziele erreicht. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde der Kandidat zur Behandlung von Patienten mit bestimmten Herzleiden eingesetzt und hat dabei eine schnelle Wirkung gezeigt.

    So wurde der P2Y12-Rezeptor-Antagoniste einerseits bei Patienten eingesetzt, die an einer stabilen koronaren Herzkrankheit (CAD) leiden und bei Patienten, die einen akuten Herzinfarkt (Myokardinfarkt; AMI) hatten. In beiden Studien war es das Ziel, die Plättchenaggregation deutlich zu hemmen.

    So wurde Selatogrel unter die Haut gespritzt und hat seine Wirkung innerhalb von 15 Minuten gezeigt, wobei sich die Höhe seiner Wirkung je nach Dosis über 4-8 Stunden erstreckt, wie es weiter heisst.

    Idorsia bereitet sich nun auf das Ende der Phase-II-Treffen mit den Gesundheitsbehörden vor, bei denen dann auch die Phase-III-Studie diskutiert werden soll.

    hr/mk

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  • 21.11.2018 Idorsia- und Santhera-Aktien nach Deal im Plus

    Idorsia- und Santhera-Aktien nach Deal im Plus

    21.11.2018| 10:45:00

    Zürich (awp) - Die Aktien der Baselbieter Pharmaunternehmen Idorsia und Santhera sind nach Bekanntgabe eines Millionendeals im Aufwind. Bis um 9.30 Uhr stiegen die Valoren gegenüber dem Schlusskurs des Vortags um 1,2 Prozent auf 18,45 Franken respektive um 0,8 Prozent auf 15,56 Franken.

    Idorsia verkauft an Santhera eine Sublizenz für den Wirkstoffkandidaten Vamorolone zur Behandlung der muskulären Erbkrankheit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Santhera hat sich damit den Zugriff auf einen zweiten DMD-Wirkstoff gesichert, was bei den Analysten auf Zustimmung stösst.

    Weil Santhera bereits Erfahrungen mit DMD-Wirkstoffen aufweise, sei das Unternehmen bestens vorbereitet, um das Potenzial des neuen Wirkstoffes maximal zu nutzen, heisst es in einem Marktkommentar der Bank Vontobel.

    Die Vereinbarung sieht vor, dass Santhera an Idorsia für den Erwerb der Sublizenz eine Vorauszahlung von 20 Millionen Dollar zahlt und Idorsia ein Aktienanteil an Santhera von 13,3 Prozent überlässt. Idorsia wird damit zum grössten Aktionär von Santhera.

    Santhera finanziert den Kauf mit einer Kapitalerhöhung, die brutto 50 Millionen Franken einbringen soll. Die entsprechende ausserordentliche Generalversammlung findet am 11. Dezember statt.

    Mit der Lizenz erwirbt Santhera das Recht, das Steroid in allen Indikationen und allen Ländern weltweit mit Ausnahme von Japan und Südkorea zu vermarkten. Santhera verspricht sich von Vamorolone einen möglichen Spitzenumsatz von 500 Millionen Dollar. Erbringt die laufende Studie gute Resultate, könnten Zulassungsanträge in den USA Ende 2020 und in der EU 2021 eingereicht werden.

    lie/cf

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  • 20.11.2018 Santhera und Idorsia schliessen Deal - Idorsia wi...

    Santhera und Idorsia schliessen Deal - Idorsia wird grösster Santhera-Aktionär

    20.11.2018| 20:01:38

    (Meldung ausgebaut)

    Pratteln/Allschwil (awp) - Millionendeal zwischen den Baselbieter Pharmaunternehmen Santhera und Idorsia: Santhera sichert sich den Zugriff auf einen zweiten fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung der muskulären Erbkrankheit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Das lässt sich das Unternehmen einiges kosten - und will deshalb mit einer Kapitalerhöhung 50 Millionen Dollar beschaffen. Zudem wird Idorsia mit 13,3 Prozent grösster Aktionär von Santhera.

    Zusätzlich zur Aktienkomponente kassiert die Abspaltung vom aufgekauften Unternehmen Actelion eine Vorauszahlung von 20 Millionen Dollar. Die Finanzierung hängt noch von der Kapitalerhöhung ab, wie Santhera am Dienstagabend mitteilte.

    Dafür beruft das Baselbieter Unternehmen eine ausserordentliche Generalversammlung am 11. Dezember ein. Insgesamt sollen im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens brutto rund 50 Millionen Franken eingenommen werden.

    15 Millionen der Zahlung sollen Idorsia für die damalige Investition in die Studie für Vamorolone entschädigen. Das Medikament stammt nämlich aus der Pharmaküche der Firma ReveraGen. Die damalige Actelion hat vor zwei Jahren eine Exklusivoption zur Einlizensierung des Wirkstoffs Vamorolone von ReveraGen gekauft und diese später an Idorsia weitergegeben. Nun wird Santhera mit ReveraGen zusammenarbeiten.

    Studie läuft

    Derzeit wird bei Vamorolone eine zulassungsrelevante Phase-IIb-Studie durchgeführt. Die Studie dürfte etwa 24 Monate dauern. Nach Erhalt der Resultate kann Santhera entscheiden, ob sie die Sublizenz kauft. Diese würde es ihr erlauben, das Steroid in allen Indikationen und allen Ländern weltweit mit Ausnahme von Japan und Südkorea zu vermarkten. Dafür müsste die Firma Idorsia einmalig 30 Millionen Dollar zahlen.

    Dazu kommen regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen von bis zu 80 Millionen Dollar für die DMD-Indikation und vier einmalige Umsatzmeilensteinzahlungen von insgesamt bis zu 130 Millionen Dollar. Für drei zusätzliche Indikationen sind regulatorische Meilensteinzahlungen von Santhera an Idorsia von insgesamt bis zu 205 Millionen Dollar vereinbart. Nach Markteinführung verpflichtet sich Santhera, gestaffelte Lizenzgebühren im einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich zu zahlen.

    500 Millionen Dollar Umsatz möglich

    Santhera verspricht sich von Vamorolone einen möglichen Spitzenumsatz von 500 Millionen Dollar. Erbringt die laufende Studie gute Resultate, könnten Zulassungsanträge in den USA Ende 2020 und in der EU 2021 eingereicht werden.

    Das Mittel habe das Potenzial, bei jungen Patienten mit DMD Therapiestandard zu werden. In dieser Patientengruppe bestehe ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf, da hochdosierte Glukokortikoide schwerwiegende systemische Nebenwirkungen hätten, die eine Langzeitbehandlung einschränkten, schrieb Santhera.

    Heute ist der wichtigste Wirkstoffkandidat von Santhera Raxone, das ebenfalls zur Behandlung von DMD eingesetzt werden soll. Im ersten Anlauf zur Zulassung von Raxone für DMD in Europa scheiterte zwar. Doch das Management gibt nicht auf und will nächstes Frühjahr einen neuen Antrag einreichen und später auch in den USA. Heute ist Raxone bereits für Augenkrankheit Lebersche Optikusatrophie (LOHN) in Europa zugelassen.

    Bereits im Zusammenhang mit den zusätzlichen Zulassungsanträgen hatte Santhera angedeutet, bald eine neue Finanzierung anstossen zu müssen. So soll auch ein Teil des Bruttoerlöses für weitere Investitionen und zur Finanzierung der laufenden Aktivitäten des Unternehmens verwendet werden.

    tt/lie/jb

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  • 20.11.2018 Santhera und Idorsia schliessen Deal - Idorsia wi...

    Santhera und Idorsia schliessen Deal - Idorsia wird grösster Santhera-Aktionär

    20.11.2018| 19:29:44

    Pratteln/Allschwil (awp) - Die beiden Pharmaunternehmen Santhera und Idorsia haben einen Millionendeal abgeschlossen: Santhera erwirbt die Option, die exklusive Sublizenz des Steroids Vamorolone zur Behandlung der Krankheit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) zu erwerben. Im Gegenzug erhält Idorsia unter anderem einen Anteil von 13,3 Prozent an Santhera. Für die Finanzierung des Deals plant Santhera eine Kapitalerhöhung.

    Denn die Abspaltung des aufgekauften Unternehmens Actelion kassiert zusätzlich zur Aktienkomponente eine Vorauszahlung von 20 Millionen Dollar, wie Santhera am Dienstagabend mitteilte. 15 Millionen davon sollen Idorsia für die damalige Investition entschädigen. Das Medikament stammt nämlich aus der Pharmaküche der Firma ReveraGen. Die Barkomponente hängt noch von einer Finanzierung ab.

    Das nötige Geld will Santhera über eine Kapitalerhöhung beschaffen. Dafür beruft das Baselbieter Unternehmen eine ausserordentliche Generalversammlung am 11. Dezember ein. Insgesamt sollen im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens brutto rund 50 Millionen Franken eingenommen werden.

    Studie läuft

    Derzeit wird bei Vamorolone eine zulassungsrelevante Phase-IIb-Studie durchgeführt, wie es weiter in der Mitteilung hiess. Die Studie dürfte etwa 24 Monate dauern. Nach Erhalt der Resultate kann Santhera entscheiden, ob sie die Sublizenz kauft. Diese würde es ihr erlauben, das Steroid in allen Indikationen und allen Ländern weltweit mit Ausnahme von Japan und Südkorea zu vermarkten. Dafür müsste die Firma Idorsia einmalig 30 Millionen Dollar zahlen.

    Dazu kommen regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen von bis zu 80 Millionen Dollar für die DMD-Indikation und vier einmalige Umsatzmeilensteinzahlungen von insgesamt bis zu 130 Millionen Dollar. Für drei zusätzliche Indikationen sind regulatorische Meilensteinzahlungen von Santhera an Idorsia von insgesamt bis zu 205 Millionen Dollar vereinbart. Nach Markteinführung verpflichtet sich Santhera, gestaffelte Lizenzgebühren im einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich zu zahlen.

    500 Millionen Dollar Umsatz möglich

    Santhera verspricht sich von Vamorolone einen möglichen Spitzenumsatz von 500 Millionen Dollar. Erbringt die laufende Studie gute Resultate, könnten Zulassungsanträge in den USA Ende 2020 und in der EU 2021 eingereicht werden.

    Das Mittel habe das Potenzial, bei jungen Patienten mit DMD Therapiestandard zu werden. In dieser Patientengruppe bestehe ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf, da hochdosierte Glukokortikoide schwerwiegende systemische Nebenwirkungen hätten, die eine Langzeitbehandlung einschränkten, schrieb Santhera.

    tt/lie

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  • 05.11.2018 Idorsia erneuert Vereinbarung mit US-Firma ReveraGen

    Idorsia erneuert Vereinbarung mit US-Firma ReveraGen

    05.11.2018| 08:57:00

    Allschwil (awp) - Das Biotechunternehmen Idorsia arbeitet weiterhin mit dem US-Unternehmen ReveraGen zusammen. Die Kooperation werde fortgesetzt, teilt Idorsia am Montag mit. Konkret geht es um die Erforschung und gemeinsame Entwicklung des Wirkstoffs Vamorolone gegen die Krankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD).

    Die beiden Gesellschaften kündigten vor zwei Jahren eine Zusammenarbeit an. Idorsia rsp. die "Vorgängerfirma" Actelion erwarb damals eine Lizenzoption.

    Nachdem der Studienbericht zur Phase 2a von Vamorolone vorliege, erhalte ReveraGen nun 15 Millionen US-Dollar zur Weiterführung der Vereinbarung, schreibt Idorsia weiter. Zusätzlich hätten sich die beiden Gesellschaften auf eine geänderte Vertragsgestaltung geeinigt, welche die Meilensteinzahlungen stärker an den Verkaufserfolg knüpften.

    rw/hr

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  • 24.10.2018 Idorsia: Ehemalige Axovan-Aktionäre klagen gegen ...

    Idorsia: Ehemalige Axovan-Aktionäre klagen gegen Actelion wegen Clazosentan

    24.10.2018| 18:20:00

    Zürich (awp) - Vertreter ehemaliger Aktionäre der Forschungsfirma Axovan haben an einem Schiedsgericht in der Schweiz Klage gegen Actelion eingereicht. Das geht aus einer am Mittwochabend veröffentlichten Mitteilung der Firma Idorsia hervor, die 2017 im Rahmen eines Spin-Offs nach der Übernahme von Actelion durch den US-Konzern Johnson & Johnson entstanden war. Axovan wurde im Jahr 2003 von der damaligen Actelion übernommen.

    Die Kläger hielten fest, dass infolge der Auftrennung von Actelion und Idorsia alle Meilensteinzahlungen für Clazosentan fällig würden, schreibt Idorsia. Sie beriefen sich dabei auf den Umstand, dass die Verantwortlichkeiten des zugrundeliegenden Aktienkaufvertrags zwischen Actelion und ehemaligen Axovan-Aktionären von Actelion auf Idorsia übertragen worden seien. Idorsia sei deshalb verpflichtet, die Meilensteine aus dem Aktienkaufvertrag zu zahlen.

    Idorsia hingegen ist der Ansicht, dass der eingeklagte Anspruch nicht gerechtfertigt ist.

    Bei Clazosentan handelt es sich um einen Mittel von Idorsia, das bei Gefässspasmen im Zusammenhang mit aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen eingesetzt wird.

    mk/kw/cf

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  • 23.10.2018 Idorsia schreibt rote Zahlen in ersten neun Monat...

    Idorsia schreibt rote Zahlen in ersten neun Monaten - Jahresprognose bestätigt

    23.10.2018| 08:00:00

    Allschwil (awp) - Beim Biotech-Unternehmen Idorsia stehen die Zahlen zu den ersten neun Monaten ganz unter dem Einfluss der zahlreichen gestarteten Phase-III-Studienprogramme. Daher weist das Unternehmen für den Zeitraum einen Verlust auf. Trotz der zahlreichen Forschungsprogramme bleibt Idorsia aber mit Blick auf das Gesamtjahr bei den früheren Prognose für den Betriebsaufwand.

    Für die ersten neun Monate weist das Biotechunternehmen einen Betriebsverlust nach US-GAAP von 271 Millionen Franken aus. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 249 Millionen. Unter dem Strich lag der Verlust nach US-GAAP bei 278 Millionen Franken, nach Non-GAAP bei 249 Millionen, teilte Idorsia am Dienstag mit.

    Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beziffert Idorsia mit 227 Millionen Franken, die allgemeinen Verwaltungskosten nach non-GAAP auf 39 Millionen.

    Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen hinkt, da Idorsia erst seit Sommer vergangenen Jahres eigenständig operativ und an der Börse gelistet ist.

    Ausblick bestätigt

    Für das gesamte Jahr 2018 stellt Idorsia unverändert einen Betriebsaufwand von etwa 390 Millionen in Aussicht, sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten würden und keine potenziellen Meilensteinzahlungen anfielen.

    Die liquiden Mittel per Ende September beziffert Idorsia auf 1'351 Millionen Franken, nachdem es Ende Juni noch 949 Millionen waren. Da das Unternehmen noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung.

    Finanzierungsrunde sichert Liquidität

    In den liquiden Mitteln macht sich die Finanzierungsrunde aus dem Sommer bemerkbar. Im Juli hatte das Unternehmen annähernd 12 Millionen neue Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,05 Franken zu 25,62 Franken platziert und dabei einen Bruttoerlös von 305 Millionen erlöst. Gleichzeitig hatte Idorsia noch eine Wandelanleihe über 200 Millionen Franken platziert.

    Mit Blick auf die Pipeline heisst es in der Mitteilung weiter, dass die drei klinischen Phase-III-Programme weiter voranschreiten würden.

    Eine vierte Studie mit dem Wirkstoff Clazosentan zur Prävention der klinischen Verschlechterung infolge Vasospasmus-bedingter verzögerter zerebraler Ischämie nach aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen soll plangemäss noch vor Ablauf des Jahres 2018 aufgenommen werden.

    Neuer Chef für kommerzielle Strategie

    Neben den Zahlen hat Idorsia noch die Ernennung von Simon Jose zum Chief Commercial Officer bekannt gegeben. Jose werde neu Mitglied der Geschäftsleitung und in seiner Funktion mit Hochdruck eine Vertriebsorganisation aufbauen. Den Posten werde er zum 1. Dezember 2018 antreten.

    Der Brite verfügt laut Mitteilung über 30 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie. Davon habe er sieben Jahre in den USA verbracht.

    hr/rw

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  • 24.07.2018 Idorsia mit Betriebsverlust im Halbjahr - Jahresp...

    Idorsia mit Betriebsverlust im Halbjahr - Jahresprognose bestätigt

    24.07.2018| 08:00:00

    Allschwil (awp) - Beim Biotech-Unternehmen Idorsia steht der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 ganz im Zeichen der zahlreichen initiierten Phase-III-Programme. Entsprechend weist das seit gut einem Jahr an der Börse kotierte Unternehmen für den Zeitraum einen Verlust auf. Trotz der zahlreichen Forschungsprogramme bleibt Idorsia aber mit Blick auf das Gesamtjahr bei den früheren Prognose für den Betriebsaufwand.

    Für die ersten sechs Monate weist das Biotechunternehmen einen Verlust nach US-GAAP von 159 Millionen Franken aus. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 139 Millionen. Operativ lag der Verlust nach US-GAAP bei 155 Millionen Franken, nach Non-GAAP ebenfalls bei 139 Millionen, teilte Idorsia am Dienstag mit. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen hinkt, da Idorsia 2017 bei der Vorlage der Halbjahreszahlen gerade erst wenige Wochen eigenständig operativ und an der Börse gelistet war.

    Die Ausgaben in den ersten sechs Monaten beziffert der Konzern nach US-GAAP auf 168 Millionen Franken, nach Non-GAAP lagen sie bei 153 Millionen. Dem standen Einnahmen in Höhe von 13 Millionen gegenüber.

    Für das gesamte Jahr 2018 stellt Idorsia unverändert einen Betriebsaufwand von etwa 390 Millionen in Aussicht, sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten würden und keine potenziellen Meilensteinzahlungen anfielen.

    Vier Phase-III-Programme auf den Weg gebracht

    In den drei Monaten seit der Vorlage der Quartalszahlen im April hat Idorsia den Start von vier Phase-III-Programmen angekündigt. Damit hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele erreicht.

    Die liquiden Mittel per Ende Juni beziffert Idorsia auf 949 Millionen Franken. Da das Unternehmen noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung.

    Anfang Juli hatte sich Idorsia noch neue Mittel über eine Finanzierungsrunde besorgt. Dabei hatte es knapp 12 Millionen neue Aktien sowie eine vorrangige Wandelenanleihe platziert. Er sei zuversichtlich, dass man mit dem angepeilten Betriebsaufwand "und der im Juli neu geschaffenen Liquidität von 505 Millionen Schweizer Franken die Wirkstoffe in unserer fortgeschrittenen Pipeline zur Marktreife entwickeln und damit das wahre Potenzial unserer Vermögenswerte einschätzen und entsprechende strategische Entscheidungen zu deren Kommerzialisierung treffen können," kündigte Finanzchef André Muller in der Mitteilung weiter an.

    hr/rw

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Stammdaten

Branche/Sektor Diverse Dienstleistungen
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol IDIA
Valor 36346343
ISIN CH0363463438

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.28%
Perf. laufende Woche +0.66 +3.03%
Perf. 1M +2.09 +10.58%
Perf. 3M +4.32 +24.66%
Perf. laufendes Jahr +5.62 +34.65%
Perf. 52W   +0.09%

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Corporate action

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Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

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Hoch 1M 22.66 (24.05.2019)
Tief 1M 18.89 (25.04.2019)
Hoch 3M 22.66 (24.05.2019)
Tief 3M 16.45 (25.03.2019)
Hoch 1J 28.46 (22.06.2018)
Tief 1J 15.20 (28.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG