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Marktkapital in Mio. 68'559.23
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Aktuelle News

  • 02.05.2019 Chemiekonzern DowDupont halbiert Gewinn - Dow leg...

    Chemiekonzern DowDupont halbiert Gewinn - Dow legt eigene Bilanz vor

    02.05.2019| 14:53:58

    (Ausführliche Fassung)

    WILMINGTON/MIDLAND (awp international) - Der sich in der Aufspaltung befindende US-Chemiekonzern DowDupont hat im ersten Quartal deutlich weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Der Konzern hatte bereits mit einem schlechten Jahresstart gerechnet. Die seit 1. April eigenständige Material- und Kunststoffsparte Dow legte zudem ihren ersten eigenen Quartalsbericht vor.

    Der Umsatz von DowDupont sank um 9 Prozent auf 19,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn halbierte sich auf 520 Millionen US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank um ein Viertel auf 0,84 Dollar. Analysten hatten jedoch mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet und zeigten sich daher positiv überrascht.

    Ein wesentlicher Grund für das schwache Abschneiden in den ersten drei Monaten war laut DowDupont-Chef Ed Breen unerwartet schlechtes Wetter, welches die Agrarsparte belastete. Dazu kamen schwächelnde Marktbedingungen im Automobil- und Smartphonegeschäft. Die Aufspaltung des Konzerns in die drei Sparten Kunststoffe (Dow), Agrarchemikalien (Corteva) und Spezialchemikalien (Dupont) soll in 30 Tagen abgeschlossen sein. Die Kunststoffsparte Dow sei bereits zum 1. April erfolgreich abgetrennt worden.

    In seiner ersten eigenen Bilanz weist Dow für das erste Quartal einen Umsatzrückgang von 10 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar aus. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel fast ein Viertel auf 1,9 Milliarden Dollar. Die beiden Werte entsprachen den Erwartungen des neuen Unternehmens. In den drei Bereichen Hochleistungsmaterialien und Beschichtungen, Industrielösungen sowie Verpackungen und Spezialplastik belasteten niedrigere Produktpreise sowie Währungseffekte.

    Dow-Chef Jim Fitterling erwartet, dass sich die Kernwertschöpfungsketten weiter verbessern. Dies soll unter anderem durch eine Normalisierung des Niveaus der Lagerbestände und eine saisonale Erholung der Nachfrage gelingen. Zunächst dämpfte Fitterling aber die Erwartungen. "Wir rechnen mit einigem Gegenwind im zweiten Quartal - hauptsächlich durch saisonal geplante Umbau- und Wartungsaktivitäten, die in diesem Quartal 200 Millionen Dollar höher als im vorherigen Quartal sind", sagte er. Zudem soll der Fokus auf weiteren Kosteneinsparungen liegen.

    Für das zweite Quartal rechnet Dow mit einem Umsatzanstieg von drei bis fünf Prozent im Vergleich zum ersten Quartal, wie das Unternehmen in einer Präsentation mitteilte. Die Erlöse sollen bis zu 11,5 Milliarden Dollar erreichen.

    Analyst Jonas Oxagaard vom Analysehaus Bernstein geht jedoch nicht davon aus, dass Dow bereits den Preisanstieg im April für Polyethylen in seinem Ausblick für das zweite Quartal berücksichtigt hat. Dies könnte zusätzliche Gewinne in Höhe von 200 Millionen Dollar im Laufe des Jahres bedeuten. Die Zahlen von DowDupont hätten insgesamt seinen Schätzungen entsprochen. Bei Dupont sieht er aufgrund des besser als erwarteten ersten Quartals Raum für einen mutigeren Ausblick.

    Das Unternehmen Dow Dupont, das erst 2017 durch die Fusion der beiden Chemieriesen Dow Chemical und DuPont entstand, hat eigenen Angaben zufolge seitdem 2,2 Milliarden Dollar eingespart, wovon 400 Millionen auf das erste Quartal entfielen. Zudem hat das Unternehmen sein drei Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen./elm/nas/fba

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  • 02.05.2019 Chemiekonzern DowDupont halbiert Gewinn - Aufspal...

    Chemiekonzern DowDupont halbiert Gewinn - Aufspaltung im Gange

    02.05.2019| 13:19:22

    WILMINGTON (awp international) - Der sich in der Aufspaltung befindende US-Chemiekonzern DowDupont hat im ersten Quartal deutlich weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Der Konzern hatte bereits mit einem schlechten Jahresstart gerechnet. Demnach sank der Umsatz um 9 Prozent auf 19,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn halbierte sich auf 520 Millionen US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank um ein Viertel auf 0,84 Dollar. Analysten hatten jedoch mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet und zeigten sich daher positiv überrascht.

    Ein wesentlicher Grunde für das schwache Abschneiden in den ersten drei Monaten war laut DowDupont-Chef Ed Breen unerwartet schlechtes Wetter, welches die Agrarsparte belastete. Dazu kamen schwächelnde Marktbedingungen im Automobil- und Smartphonegeschäft. Die Aufspaltung des Konzerns in die drei Sparten Kunststoffe (Dow), Agrarchemikalien (Corteva) und Spezialchemikalien (Dupont) soll in 30 Tagen abgeschlossen sein. Die Kunststoffsparte Dow sei bereits zum 1. April erfolgreich abgetrennt worden.

    Seit der erst 2017 erfolgten Fusion der beiden Chemieriesen Dow Chemical und DuPont habe DowDupont 2,2 Milliarden Dollar eingespart, davon 400 Millionen in diesem Quartal. Zudem habe das Unternehmen sein drei Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen./elm/nas/fba

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  • 29.03.2019 DowDupont rechnet zum Jahresanfang mit noch gröss...

    DowDupont rechnet zum Jahresanfang mit noch grösseren Rückgängen

    29.03.2019| 07:46:01

    WILMINGTON (awp international) - Der vor der Aufspaltung stehende US-Chemiekonzern DowDupont blickt noch pessimistischer auf das erste Quartal als bisher ohnehin schon. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nun wohl um einen hohen einstelligen Prozentwert sinken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte demnach im hohen Zehnerprozentbereich fallen.

    Hintergrund für die Verdunkelung der sowieso schon nicht rosigen Erwartungen sind der Mitteilung zufolge kurzfristig aufgetretene Trends und Gegenwind in einigen wichtigen Bereichen wie Landwirtschaft und Materials Science. Am letzten Januartag hatte DowDupont bereits von einem Umsatzrückgang um einen mittleren einstelligen Prozentwert und einem Ebitda-Minus im niedrigen Zehnerprozentbereich gesprochen.

    Der Aktienkurs war damals fast zweistellig abgesackt. Am Donnerstag begnügte er sich in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel mit einem Abschlag um knapp zwei Prozent./he

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  • 31.01.2019 US-Chemieriese DowDuPont schwächelt vor Aufspaltung

    US-Chemieriese DowDuPont schwächelt vor Aufspaltung

    31.01.2019| 18:12:55

    Frankfurt (awp/reu) - Der US-Chemieriese DowDuPont hat Anleger wenige Monate vor seiner Aufspaltung mit düsteren Geschäftsaussichten verschreckt. Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich.

    Genaue Zahlen nannte DowDuPont am Donnerstag aber nicht. Analysten hatten dem Konzern bislang deutlich mehr zugetraut und für das erste Jahresviertel einen Umsatzanstieg von fünf Prozent auf gut 22,6 Milliarden Dollar prognostiziert.

    Anleger reagierten verschnupft: Die Aktien von DowDupont rutschten mit einem Minus von bis zu 9,4 Prozent ans Ende des US-Standardwerteindex Dow Jones. Das ist der grösste Kursrutsch seit der Fusion von Dow Chemical und DuPont im Herbst 2017. Im Sog des US-Rivalen gaben die Titel von BASF und Covestro jeweils knapp drei Prozent nach.

    Bremsspuren durch Währungen

    DowDuPont setzten maue Geschäfte in seiner umsatzstärksten Sparte Material Science zu, die etwa Kunststoffe und deren Vorprodukte bis hin zu Bremsflüssigkeiten herstellt. Dort würden die Umsätze im ersten Quartal sogar im hohen einstelligen Prozentbereich fallen, warnte das Management.

    Im vierten Quartal sorgten auch negative Wechselkurseffekte für Bremsspuren; der Umsatz stagnierte bei 20,1 Milliarden Dollar. Auch der Betriebsgewinn kam mit 3,9 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht vom Fleck, wozu auch die niedrigere Renditen im Geschäft mit Kunststoffen beitrugen.

    Konzernchef Ed Breen sieht den Konzern gleichwohl auf Kurs, sich wie angekündigt in drei Unternehmen aufzuspalten. Begonnen werde damit im April.

    jb/

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  • 31.01.2019 DowDupont rechnet vor Aufspaltung mit schwachem J...

    DowDupont rechnet vor Aufspaltung mit schwachem Jahresstart

    31.01.2019| 14:29:49

    WILMINGTON (awp international) - Der US-Chemiekonzern DowDupont stellt die Aktionäre vor seiner Aufspaltung auf einen schwachen Jahresauftakt ein. Der Umsatz und das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürften im ersten Jahresviertel 2019 sinken, wie der Konzern am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina mitteilte. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken und das Ebitda im niedrigen Zehnerprozentbereich fallen. Der Aktienkurs sank im vorbörslichen Handel um fast 7 Prozent.

    Die Weltwirtschaft dürfte 2019 langsamer wachsen, sagte Finanzchef Howard Ungerleider laut Mitteilung. Besonderes Augenmerk gelte weiter der Wirtschaftsentwicklung Chinas und den Verhandlungen im Zollstreit zwischen China und den USA.

    Das Management rechnet im Auftaktquartal in allen drei, bald einzeln börsennotierten Sparten des Konzerns mit einer schwächeren Entwicklung. Am Zeitplan für die Aufspaltung des erst 2017 aus den beiden Chemieriesen Dow Chemical und DuPont fusionierten Konzerns ändert das aber nichts. Der Kunststoff-Bereich soll weiter zum 1. April abgespalten werden. Am 1. Juni werden dann noch das Unternehmen für Agrarchemikalien Corteva und das "neuen Dupont", das Spezialchemikalien umfasst, getrennt.

    Im Schlussquartal 2018 bekam DowDupont in seiner grössten Sparte, dem Kunststoff-Segment, unter anderem eine schwächere Nachfrage der Verpackungsindustrie, von Smartphone-Herstellern und der Solarbranche zu spüren. Zudem belasteten negative Wechselkurseffekte angesichts der teils schwachen Währungen in Schwellenländern. Da die beiden anderen Sparten kaum Zuwächse verzeichneten, stagnierte der Konzernumsatz mit 20,1 Milliarden US-Dollar auf dem Vorjahresniveau. Auch beim operativen Ergebnis von 3,9 Milliarden Dollar gab es keinen Zuwachs./mis/elm/jha/

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  • 01.11.2018 DowDuPont hebt Sparziel an - Aktienrückkauf angek...

    DowDuPont hebt Sparziel an - Aktienrückkauf angekündigt

    01.11.2018| 13:55:24

    MIDLAND/WILMINGTON (awp international) - DowDuPont hat sein Kostensparziel für den fusionierten Chemiekonzern im dritten Quartal angehoben. Der aus den beiden Chemiekonzernen Dow Chemical und DuPont im vergangenen Jahr entstandene Branchengigant wolle durch die Fusion nun 3,6 Milliarden US-Dollar einsparen, wie DowDuPont am Donnerstag mitteilte. Somit liegt das Ziel 300 Millionen Dollar höher als geplant. Zugleich kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3 Milliarden Dollar an.

    Der Umsatz legte im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis um zehn Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar (17,8 Mrd Euro) zu. Die Erlöse stiegen in allen Bereichen und Regionen, besonders stark in Asien. Unter dem Strich verdiente der Konzern 497 Millionen US-Dollar. Aufgrund der Vereinigung der beiden Unternehmen ist ein Vergleich zum Vorjahr schwierig. Mit einem um Sonderposten bereinigten Gewinn von 74 Cent je Aktie übertraf DowDuPont aber die Erwartungen von Analysten. Für das Gesamtjahr 2018 bestätigte der Konzern sein Gewinnziel pro Aktie.

    Bis Mitte 2019 soll der neue Konzern in drei einzelne, jeweils börsennotierte Teile aufgespalten werden. Als erstes soll der Kunststoffbereich am 1. April abgetrennt werden. Die Unternehmen für Agrarchemikalien Corteva Agriscience und für Spezialchemikalien DuPont sollen am 1. Juni entstehen./elm/men/fba

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  • 01.11.2018 Erfolg für Bayer: US-Landwirte dürfen Unkrautvern...

    Erfolg für Bayer: US-Landwirte dürfen Unkrautvernichter Dicamba weiter nutzen

    01.11.2018| 11:10:11

    WASHINGTON/ST. LOUIS (awp international) - Aufatmen bei Bayer: Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat die Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba mit Einschränkungen bis Ende 2020 verlängert. Das teilte die Behörde in der Nacht zum Donnerstag mit. Bayer hatte sich zuletzt zwar zuversichtlich gezeigt, dass das umstrittene Mittel weiterhin genutzt werden darf. Sicher war die Zustimmung der Behörden aber nicht.

    Die Zeit war knapp geworden. In wenigen Tagen läuft die bisherige Genehmigung aus. Bei einer Verzögerung oder gar einer Verweigerung der Zulassung hätten Landwirte keinen Grund mehr gehabt, Saatgut von Bayer zu kaufen, das gegen das Mittel resistent ist. Wichtig ist die Zulassung daher auch für die mittelfristigen Ziele von Bayer, die der Konzern bei einem Kapitalmarkttag im Dezember vorstellen will. Analysten sehen grosses Potenzial für Dicamba.

    Experte Jonas Oxgaard von Bernstein Research sieht die jüngste Entwicklung denn auch leicht positiv, warnte aber vor zu viel Optimismus. Er befürchtet, dass eine Zulassung nach 2020 gefährdet ist, auch "weil bis dahin mehr Alternativen auf dem Markt sein dürften".

    Dicamba hatte vor allem für negative Schlagzeilen gesorgt, weil der Wind das Mittel auf Felder wehte, auf denen Sojabohnen angebaut wurden, die gegen das Mittel nicht immun sind. Wegen der Schäden auf Nachbarfeldern mit nicht resistenten Sojasorten fordern mittlerweile zahlreiche Bauern Schadensersatz in Sammelklagen, die sich auch gegen die Wettbewerber BASF und DowDuPont richten.

    Bayer führte die Probleme vor allem auf eine unsachgemässe Verwendung von Dicamba zurück und steckte zuletzt viel Geld in die Schulung von Landwirten. Laut Unternehmensaussagen gingen die Beschwerden etwa wegen Schäden durch ein Verwehen auf andere Felder 2018 deutlich zurück, obwohl sich die Anbaufläche 2018 im Vergleich zum Vorjahr dem Unternehmen zufolge auf rund 50 Millionen Acre (rund 20 Millionen Hektar) verdoppelte. Landwirte setzte Dicamba unter anderem ein, um diejenigen Unkräuter zu bekämpfen, die gegen Glyphosat immun sind.

    Um sicherzustellen, dass das Mittel richtig angewendet wird, machte die EPA nun auch Auflagen. So darf nur noch speziell geschultes Personal das Mittel ausbringen. Bisher hatte ein geschulter Aufseher ausgereicht. Zudem muss unter bestimmten Umständen ein Abstand zu den Feldrändern eingehalten werden, und für Baumwolle sind weniger Behandlungen erlaubt als bisher./mis/stw/fba

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  • 19.10.2018 DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab ...

    DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab - Kurs bricht ein

    19.10.2018| 07:07:59

    (Ausführliche Fassung)

    MIDLAND/WILMINGTON (awp international) - Nur knapp ein Dreivierteljahr vor der geplanten Abspaltung schreibt der US-Chemieriese DowDupont Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf rund 4,6 Milliarden US-Dollar (gut 4 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde das unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn.

    Dem Konzern machen auch die Folgen des weltweiten Handelsstreits zu schaffen. Landwirte bauen deshalb andere Feldfrüchte an. Bauern setzen in Brasilien etwa mehr auf Sojabohnen statt auf Mais. Das lohnt sich für sie angesichts einer steigenden Nachfrage, nachdem China in Reaktion auf diverse US-Zölle seinerseits Einfuhrabgaben auf Sojabohnen aus den USA verhängt hatte. Zusätzlich bekommt das Agrargeschäft - wie viele Wettbewerber auch - den schwachen brasilianischen Real zu spüren.

    Am Plan, die Agrarsparte als Corteva Agriscience zum 1. Juni 2019 vom Konzern abzuspalten, hält DowDupont indes fest. So hatten sich die beiden Chemieriesen Dow Chemical und DuPont im vergangenen Jahr zusammengetan. Bis Mitte 2019 soll der neue Konzern in drei einzelne, jeweils börsennotierte Teile aufgespalten werden. Als erstes soll der Kunststoffbereich abgetrennt werden. Die Unternehmen für Agrarchemikalien und für Spezialchemikalien sollen anschliessend entstehen.

    Die unveränderten Aufspaltungspläne vermochten die Anleger nur bedingt zu beruhigen. Der Aktienkurs von DowDupont rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel am Donnerstag um mehr als sechs Prozent in die Tiefe, fing sich dann etwas, notierte zuletzt aber immer noch mehr als 2 Prozent im Minus.

    Analyst Jonas Oxgaard von Bernstein Research hält den Kurseinbruch für übertrieben. Die Abschreibungen durch den Chemiekonzern spiegelten lediglich die Entwicklungen wider, die bereits weitgehend bekannt seien./mis/he/nas/jha/

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  • 19.10.2018 DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab ...

    DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab - Aktienkurs sackt deutlich ab

    19.10.2018| 06:33:33

    MIDLAND/WILMINGTON (awp international) - Der US-Chemieriese DowDupont schreibt Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf 4,6 Milliarden US-Dollar, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde die Massnahme unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn. Man sei aber weiter auf dem Weg, Corteva Agriscience zum 1. Juni 2019 vom Konzern abzuspalten.

    Letzteres beruhigte die Anleger nicht. Der Aktienkurs von DowDupont rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als sechs Prozent in die Tiefe./he

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  • 12.10.2018 Bundesbank-Chef sieht nur Korrektur an den Weltbö...

    Bundesbank-Chef sieht nur Korrektur an den Weltbörsen

    12.10.2018| 06:31:01

    NUSA DUA (awp international) - Der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, hat die starken Verluste an den Börsen als Korrektur, nicht aber als Vorbote eines grösseren Absturzes eingeordnet. Zum einen stünden die Ausschläge derzeit vor allem in Verbindung mit Kursbewegungen im Technologiesektor, sagte Weidmann am Freitag am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Bali. Man müsse die Entwicklung zudem auch mit der Lage in den USA sehen, wo einige Kurse seit dem Frühjahr stark angestiegen waren. "All das veranlasst mich, das eher als Korrektur einzuordnen", so Weidmann.

    Er betonte zugleich, das grösste Risiko für die Weltwirtschaft gehe derzeit von einer möglichen weiteren Eskalation im Handelsstreit insbesondere zwischen den USA und China aus. In einem von hoher Nervosität geprägten Handel rutschte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zuletzt unter die Marke von 25 000 Punkten. Der Index verlor allein seit Mittwoch über fünf Prozent. Auch der deutsche Dax gab deutlich nach. Die Furcht vor steigenden Zinsen und der globale Handelsstreit gelten als Auslöser für die Börsenkrise./ir/DP/mis

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  • 02.08.2018 Verschmelzung von DowDupont trägt Früchte

    Verschmelzung von DowDupont trägt Früchte

    02.08.2018| 13:51:54

    MIDLAN/WILMINGTON (awp international) - Der Chemiekonzern DowDupont kommt bei der Verzahnung der beiden Teilkonzerne Dow Chemical und Dupont besser voran als gedacht. Insgesamt sollen in diesem Jahr durch die Fusion 1,4 Milliarden Dollar gespart werden und damit mehr als 15 Prozent mehr als bisher angepeilt, wie das Unternehmen am Donnerstag zur Vorlage seiner Quartalsbilanz in Midland ankündigte. Aber auch im Tagesgeschäft lief es zuletzt dank einer Erholung der Nachfrage aus der US-Landwirtschaft und weiterhin starken Geschäften mit Kunststoffen und Spezialchemikalien gut. Umsatz und Gewinn zogen im abgelaufenen Quartal deutlich an. Die Verkaufspreise stiegen.

    Auf pro-forma-Basis kletterte der Umsatz um 17 Prozent auf 24,2 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) schnellte um 29 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar hoch. Unter dem Strich ging das Ergebnis allerdings wegen einer höheren Steuerrückstellung von im Vorjahr 1,84 auf nunmehr 1,77 Milliarden Dollar zurück. Bei den Kennziffern handelt es sich um Pro-Forma-Zahlen, da sonst kein Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum möglich wäre. Hintergrund ist die Fusion.

    Für das dritte Quartal stellte Finanzchef Howard Ungerleider indes im boomenden Saatgutgeschäft auf leichten Gegenwind durch Währungseffekte in Aussicht. Das Umsatzwachstum soll aber im Vergleich zum Vorjahr mehr als 10 Prozent betragen, und das operative Ergebnis um mehr als 12 Prozent zulegen.

    Dow Chemical und DuPont hatten sich im vergangenen Jahr zusammengetan. Der neu geschaffene Konzern soll in drei einzelne, jeweils börsennotierte Teile aufgespalten werden. Die Trennung soll bis Mitte 2019 vollzogen sein./tav/mis/jha/

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  • 25.07.2018 Neue Gentechnik-Produkte müssen gekennzeichnet we...

    Neue Gentechnik-Produkte müssen gekennzeichnet werden

    25.07.2018| 15:53:16

    LUXEMBURG/BERLIN (awp international) - Mithilfe neuer Gentechnikverfahren erzeugte Lebensmittel dürfen nur mit Kennzeichnung in Supermärkte gelangen. Das geht aus einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs hervor. Demnach fallen auch neuere Methoden der sogenannten Mutagenese unter die geltenden EU-Regeln (Rechtssache C-528/16), wie die Richter am Mittwoch in Luxemburg erklärten. Für Lebensmittel, die derart verändert wurden, gelten spezielle Kennzeichnungspflichten. Ausserdem müssen beispielsweise Pflanzen, die mit den neuen Verfahren erzeugt wurden, vor der Zulassung auf ihre Sicherheit geprüft werden.

    Während Umweltschützer und Gentechnik-Kritiker das Urteil begrüssten, zeigten sich Bauernverband und Industrie enttäuscht. Welche Konsequenzen die Bundesregierung aus dem Urteil zieht, blieb zunächst offen.

    Den vorliegenden Fall hatte ein französisches Gericht nach Luxemburg verwiesen. In der entsprechenden EU-Richtlinie aus dem Jahr 2001 sind gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) definiert als Organismen, deren genetisches Material so verändert worden ist, wie es auf natürliche Weise nicht möglich ist.

    Allerdings gelten für ältere Mutagenese-Verfahren, die als sicher gelten, die strengen GVO-Regeln nicht. Dazu gehört, Pflanzen zu bestrahlen oder mit Chemikalien zu behandeln, so dass sich ihr Erbgut an vielen zufälligen Stellen verändert - also dort Mutationen entstehen. Kultiviert werden dann nur jene Pflanzen, die dadurch gewünschte Eigenschaften bekommen.

    Französische Verbände hatten in ihrer Klage argumentiert, dass im Laufe der Zeit neuere Mutagenese-Verfahren wie die Genschere Crispr entwickelt wurden, mit denen gezielte Veränderungen in Genen möglich seien und die schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben könnten. Sie müssten daher denselben Verpflichtungen wie andere genetisch veränderte Organismen unterliegen und speziell überprüft und gekennzeichnet werden.

    Die Luxemburger Richter folgten dieser Argumentation nun weitgehend. Mit den neuen Mutagenese-Verfahren liessen sich die gleichen Wirkungen erzielen wie mit der Einführung eines fremden Gens in einen Organismus, erklärten sie. Die dabei entstehenden Gefahren seien grösser als bei den älteren Mutagenese-Verfahren. Ziel der EU-Regelung sei es aber, grundsätzlich schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu verhindern.

    Lebensmittel, für welche die Regularien für gentechnisch veränderte Organismen gelten, gibt es in Deutschland bislang nur ganz vereinzelt zu kaufen. Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher lehne sie ab, heisst es beim Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels als Begründung.

    Das CDU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium will nun prüfen, ob nach dem Urteil neue nationale Regelungen notwendig sind. Das Ministerium strebe ein europaweit einheitliches Vorgehen an, sagte Staatssekretär Hermann Onko Aeikens. Er sprach von einem "ambivalenten Urteil" aus Sicht der Verbraucher. Für das Ministerium stehe der gesundheitliche Verbraucherschutz im Vordergrund. Zugleich sagte Aeikens aber: "Wir haben eine Situation, dass Innovation ein Stück weit ausgebremst wird." Er nannte als Beispiel Sorten, die durch neue Methoden besser mit Klimaveränderungen umgehen könnten.

    Der CDU-Agrarexperte Albert Stegemann sagte, es gebe nun Rechtssicherheit. "Dennoch dürfen wir uns dem Innovationspotenzial im Pflanzenbau in Europa nicht verschliessen. Die "neuen Züchtungstechnologien" könnten zur Bewältigung von vielen globalen Herausforderungen massgeblich beitragen.

    Den deutschen Behörden liegen bereits drei Anträge zur Frage vor, ob bestimmte Produkte als gentechnisch veränderte Organismen einzustufen sind. Dabei handelt es sich um eine Apfelsorte, um Raps und eine neue Züchtung der Krautpflanze Ackerschmalwand, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet hatte. Aeikens bestätigte dies. Die Prüfung werde nun im Lichte des Urteils erfolgen.

    Der Koalitionspartner SPD forderte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf, nun ein Gesetz vorzulegen, das den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland grundsätzlich untersage - einschliesslich der mit neuen Gentechniken hergestellten. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sagte, der EuGh habe die Interessen von Verbrauchern und Landwirten gestärkt.

    Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nannte das Urteil eine "gute Nachricht" für die Umwelt und den Verbraucherschutz. Der Weg sei nun frei für eine umfassende Risikobewertung und eine Kennzeichnung, die Verbrauchern Wahlfreiheit ermögliche. Mute Schimpf von der Umweltschutz-Organisation "Friends of the Earth" sagte, der Versuch der Biotech-Industrie sei gescheitert, unerwünschte genetisch veränderte Produkte auf den Markt zu drücken.

    Dagegen kritisierte Bauern-Präsident Joachim Rukwied, das Urteil verbaue die Möglichkeiten, mit Hilfe von Pflanzenzüchtung auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren. "Die derzeitige Dürre zeigt uns exemplarisch, dass wir zukünftig beispielsweise trockenheitstolerantere Sorten brauchen", sagte Rukwied. Der Verband der Chemischen Industrie nannte das Urteil "rückwärtsgewandt" und "fortschrittsfeindlich". Es schade der Innovationsfähigkeit des Biotech-Standorts EU erheblich./asa/DP/stw

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Stammdaten

Branche/Sektor Landwirtschaft & Fischerei
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol ---
Valor 37575522
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   ---
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.42 -1.36%
Perf. 3M -4.49 -12.83%
Perf. laufendes Jahr -5.00 -14.07%
Perf. 52W   -29.60%

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Tief 1M 30.16 (31.05.2019)
Hoch 3M 39.55 (17.04.2019)
Tief 3M 30.06 (15.05.2019)
Hoch 1J 47.761646 (29.08.2018)
Tief 1J 30.06 (15.05.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG