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Dividende 3.5
Dividende ex Datum 05.04.2019
Zahlbar Datum 09.04.2019
Rendite 3.56%
Nominalwert 0.01
Anzahl Aktien 34'262'370
Marktkapital in Mio. 3'367.99
Umsatz Vormonat 84'408'053

Aktuelle News

  • 02.05.2019 Sulzer übernimmt US-Firma GTC - Jahresumsatz von ...

    Sulzer übernimmt US-Firma GTC - Jahresumsatz von 50 Millionen US-Dollar

    02.05.2019| 07:35:00

    Winterthur (awp) - Sulzer kauft die texanische Firma GTC Technology. Diese beschäftigt weltweit 200 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen US-Dollar, wie der Industriekonzern am Donnerstag mitteilte. Der Unternehmenswert wurde mit 39 Millionen Dollar angegeben.

    GTC bietet laut den Angaben Prozesse und Systeme zur Herstellung von Aromaten und anderen Petrochemikalien an. Die Akquisition stärke somit die führende Rolle der Sulzer-Sparte Chemtech bei petrochemischen Prozessen, hiess es weiter. Konkret ermögliche sie den Markteintritt in das Technologielizenzgeschäft.

    GTC erziele aktuell eine operative Marge (EBITA-Marge) im hohen einstelligen Bereich, so die Mitteilung weiter. Es sei nun das Ziel, das Wachstum der Gesellschaft zu beschleunigen und "messbare Synergien" zu schaffen.

    Die Unterzeichnung und der Abschluss der Transaktion erfolgten gemäss Communiqué gleichzeitig.

    rw/tt

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  • 17.04.2019 Sulzer profitiert im ersten Quartal von höherem B...

    Sulzer profitiert im ersten Quartal von höherem Bestellungseingang

    17.04.2019| 10:29:40

    (Ausführliche Fassung, ergänzt um Aussagen aus der Telefonkonferenz, Korrektur bei Wachstum Applicator Systems)

    Winterthur (awp) - Sulzer ist solide ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal weiter zu. Den Ausblick für 2019 belässt der Industriekonzern aber unverändert, da gewisse Aufträge früher als erwartet verbucht werden konnten.

    Konkret zog der Bestellungseingang im ersten Quartal um 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von 11 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bestellungseingang wuchs den Angaben zufolge in fast allen Endmärkten von Sulzer.

    In der grössten Sparte Pumpen kletterten die Bestellungen um 12 Prozent auf 391,2 Millionen Franken nach oben. Ein besonders grosses Plus konnten die Winterthurer dabei mit Aufträgen aus dem Öl- und Gasmarkt erzielen. Dafür gingen die Bestellungen von Kraftwerksbetreibern zurück.

    "Dies war kein Zufall", führte der CEO des Unternehmens, Grégoire Poux-Guillaume, am Mittwoch an einer Telefonkonferenz mit Analysten aus. "Wir nehmen lieber Aufträge aus dem Bereich Öl- und Gas an, da wir mit diesen bessere Preise erzielen können."

    Zwei Grossaufträge

    Überaus deutlich stieg der Auftragseingang aus dem Wassermarkt an. Organisch betrug das Wachstum satte 36 Prozent. "Verantwortlich dafür waren primär zwei Grossaufträge aus dem Nahen und Mittleren Osten", erklärte Poux-Guillaume.

    Dabei hätten die beiden Aufträge keinen verwässernden Effekt auf die Margen gehabt. "Es stimmt zwar, dass wir mit kleineren Bestellungen meist bessere Margen erzielen als mit Grossaufträgen, doch in diesen beiden Fällen erzielten wir unsere durchschnittlichen Margen", so der CEO.

    In der Sparte Rotating Equipment Services (RES), welche Servicelösungen für rotierende Maschinen anbietet, zogen die Aufträge um 5,7 Prozent auf 300,8 Millionen Franken an. Die Sparte Chemtech steigerte den Umsatz sogar um fast 16 Prozent auf 170,6 Millionen Franken.

    Die jüngste Sparte Applicator Systems, welche Geräte zum Auftragen von Flüssigkeiten etwa im Kosmetikbereich oder auch in der Chemie herstellt, verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent auf 121,5 Millionen.

    Während die Bestellungen aus dem Dental- und Klebstoffmarkt um 6 Prozent anstiegen, gingen diejenigen aus dem Segment Beauty um 13 Prozent zurück. "Verantwortlich hierfür ist der bereits kommunizierte Wechsel eines Kunden zu einem neuen Produkt", erklärte Poux-Guillaume. Bei der neuen Produktgeneration sei Sulzer leider nicht mehr alleiniger Zulieferer, erklärte der Manager.

    Geografisch gesehen war das Wachstum besonders in der Region Americas hoch - um 15 Prozent ging es dort nach oben. Europa, der Nahe Osten und Afrika wuchsen um 12 Prozent, Asien-Pazifik schrumpfte hingegen um 3 Prozent. Immerhin wuchs Sulzer in China um 9 Prozent.

    Bestellungen früher verbucht

    Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen somit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Allerdings sind einige erst im zweiten Quartal erwartete grössere Aufträge bereits im ersten Jahresviertel verbucht worden, wie das Unternehmen mitteilte.

    "Aus diesem Grund können wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr nicht nach oben anpassen", lautete der Kommentar von Unternehmenschef Poux-Guillaume. Die Prognose für 2019 bleibt damit unverändert.

    Bereinigt um Währungseffekte erwartet die Gesellschaft ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    Die Märkte reagieren freundlich auf die Neuigkeiten aus dem Hause Sulzer. Der Aktienkurs des Unternehmens steigt bis um 10.20 Uhr um 2,1 Prozent auf 109,40 Franken.

    Der Aufstieg setzt sich somit fort, denn Anfang Jahr wurden die Papiere noch für gut 75 Franken gehandelt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht am Mittwochvormittag derweil 0,25 Prozent tiefer.

    kw/rw

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  • 17.04.2019 Sulzer-Aktien nach starkem Bestellungseingang ges...

    Sulzer-Aktien nach starkem Bestellungseingang gesucht

    17.04.2019| 10:04:46

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer legen am Mittwoch im frühen Geschäft in einem mehr oder weniger stabilen Gesamtmarkt deutlich zu. Beflügelt wird das Papier von der Publikation der Bestellungen im ersten Quartal.

    Bis um 09.53 Uhr ziehen Sulzer um 1,2 Prozent auf 108,50 Franken an. Der Aufstieg setzt sich somit fort, denn Anfang Jahr wurden die Papiere noch für gut 75 Franken gehandelt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht am Mittwochvormittag derweil 0,07 Prozent tiefer.

    Der Bestellungseingang im ersten Quartal zog um insgesamt 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Alle vier Divisionen hätten dabei die Erwartungen übertroffen, besonders stark "Pumps Equipment" und "Chemtech", schreibt die ZKB in einem ersten Kommentar.

    "Insgesamt verzeichnete Sulzer eine Wachstumsdynamik, die über den Erwartungen liegt", schreibt der zuständige Analyst der Bank Baader. Er hält daher die Prognose für ein Auftragswachstum von 2 bis 5 Prozent für das Geschäftsjahr 2019 - auch aufgrund der anhaltend günstigen Marktbedingungen - für konservativ.

    Auch bei der Bank Vontobel findet man lobende Worte für die Winterthurer. "Erneut sahen wir einen sehr starken Auftragseingang, getrieben von Öl und Gas, sowie Grossaufträge im Bereich Wasser", heisst es. Die Guidance für das Gesamtjahr sei zwar nur bestätigt worden, da einige der im zweiten Quartal erwarteten Aufträge bereits im ersten Quartal gebucht wurden. Trotzdem sehe er noch ein deutliches Aufwärtspotenzial, schreibt der Analyst.

    kw/ys

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  • 17.04.2019 Sulzer mit deutlich mehr Bestellungen im ersten Q...

    Sulzer mit deutlich mehr Bestellungen im ersten Quartal

    17.04.2019| 07:35:00

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer ist solide ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal weiter zu, womit der Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortgesetzt wurde.

    Der Bestellungseingang zog um 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von 11 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bestellungseingang wuchs den Angaben zufolge in fast allen Endmärkten von Sulzer.

    In der grössten Sparte Pumpen kletterten die Bestellungen um 12 Prozent auf 391,2 Millionen Franken. In der Sparte Rotating Equipment Services (RES), welche Servicelösungen für rotierende Maschinen anbietet, zogen die Aufträge um 5,7 Prozent auf 300,8 Millionen Franken an.

    Die Sparte Chemtech steigerte den Umsatz sogar um fast 16 Prozent auf 170,6 Millionen Franken. Die jüngste Sparte Applicator Systems, welche Geräte zum Auftragen von Flüssigkeiten etwa im Kosmetikbereich oder auch in der Chemie herstellt, verzeichnete ein Plus von 9,3 Prozent auf 121,5 Millionen.

    Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen deutlich über den Erwartungen der Analysten. In der Tat seien einige erst im zweiten Quartal erwarteten grösseren Aufträge bereits im ersten Jahresviertel verbucht worden, schreibt Sulzer.

    Marktbedingungen bleiben günstig

    Die Marktbedingungen sind nach Ansicht von Sulzer weiterhin günstig. Daher bleibe die Prognose für 2019 unverändert: Bereinigt um Währungseffekte erwartet die Gesellschaft ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    ra/rw

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  • 15.04.2019 Sulzer-Aktien nach Hochstufung durch MainFirst ge...

    Sulzer-Aktien nach Hochstufung durch MainFirst gesucht

    15.04.2019| 10:09:28

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer legen am Montag im frühen Geschäft in einem freundlichen Gesamtmarkt überdurchschnittlich zu. Beflügelt wird das Papier von einer positiven Einschätzung von MainFirst.

    Bis um 09.55 Uhr ziehen Sulzer bei gutem Handelsvolumen um 2,6 Prozent auf 107,10 Franken an. Die Aktie setzt damit den vergangene Woche eingeleiteten Höhenflug fort. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,37 Prozent höher.

    MainFirst hat das Rating für Sulzer auf "Outperform" von "Neutral" angehoben und das Kursziel auf 119 Franken um einige Prozentpunkte angehoben. Es gebe zahlreiche Punkte, die derzeit für ein kurzfristig positives Risiko-Ertrags-profil sprächen, hiess es dazu im Vorfeld des Erstquartalsberichts.

    So sei mit einem anhaltenden Wachstum bei den Aufträgen zu rechnen. Die höheren Preise für Öl und Gas seien ebenfalls ein Vorteil. Hinzu komme eine recht konservative Jahresprognose sowie eine wenig anspruchsvolle Bewertung. Denn die Sulzer-Aktien haben die von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres eingefahrenen Verluste im bisherigen Jahresverlauf nicht gänzlich aufgeholt.

    Sulzer wird am kommenden Mittwoch über den Bestellungseingang im ersten Quartal berichten.

    cf/rw

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  • 17.02.2019 Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    17.02.2019| 18:24:39

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    BRENNTAG/NOVARTIS: Die Basler Chemiefirma Brenntag Schweizerhall hat Partner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Ausgangsstoffen für Chemiewaffen beliefert. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, lieferte das Unternehmen 2014 fünf Tonnen Isopropanol und 280 Kilo Diethylamin nach Syrien. Beide Substanzen kann man als Ausgangsstoffe für die chemischen Kampfstoffe Sarin und VX verwenden. Die Firma sagte dem Bericht zufolge, der Export sei rechtens gewesen. Der Basler Pharmakonzern Novartis erklärte, die Chemikalien dienten der Herstellung von Medikamenten in einer ihrer Partnerfirmen in Syrien. Das für Exportkontrolle zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatte die Lieferung genehmigt - obwohl der Empfänger nachweislich Beziehungen hat zu sanktionierten Personen und Firmen in der Entourage von Assad. (SoZ, S. 2)

    SULZER: Die hohen Managementvergütungen beim Industriekonzern Sulzer geben Anlass zur Kritik. Im letzten Jahr hätten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zusammen über 19 Millionen Franken und damit deutlich mehr als im Vorjahr verdient, schreibt die "Finanz+Wirtschaft". Das entspreche 17 Prozent des Reingewinns, was ein im Artikel zitierter Fondsmanager als "unverhältnismässig" bezeichnet. Weil die Kursentwicklung im letzten Jahr die langfristige Entschädigung des Managements beeinträchtigt hätte, habe der Verwaltungsrat ausserdem im Nachhinein zusätzlich Kursuntergrenzen angepasst, um die Kompensation zu verbessern. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 1)

    SCHINDLER: Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler rechnet im laufenden Jahr mit einem langsameren Wachstum. Hauptgrund für die Verlangsamung sei die stagnierende Nachfrage aus dem wichtigen Markt China, sagte CEO Thomas Oetterli im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Rund 60 Prozent aller Neuanlagen installiert Schindler in China. "Wenn die Nachfrage in China höchstens stabil bleibt, ohne zu wachsen, kann das der Rest der Welt nicht überkompensieren", so der Schindler-Chef weiter. Als Ursache für die Wachstumsschwäche im Reich der Mitte nennt Oetterli die Limitierung der Preise für Wohnflächen durch die chinesische Regierung in vielen Städten. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 13; siehe auch separate Meldung)

    CLARIANT: Der Chemiekonzern Clariant will dereinst Alleinbesitzer der neuen Sparte "High Performance Materials" werden. Die neue Sparte ist als "Joint Venture" zwischen Clariant und dem Spezialchemiegeschäft des Ankeraktionärs Sabic aufgegleist, wobei Clariant eine Mehrheit hält. "Gemeinschaftsunternehmen haben ein Ablaufdatum", sagte CEO Ernesto Occhiello im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Wann dieses Ablaufdatum sein werde, müsse im Rahmen der laufenden Verhandlungen mit Sabic aber noch definiert werden. Clariant wolle die Sparte "voll und ganz" besitzen. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 11)

    MIGROS: Der Migros-Genossenschafts-Bund will offenbar die Kulturförderung neu ausrichten. Dem sogenannten Migros-Kulturprozent, stehe eine radikale Neuausrichtung bevor, schreibt die "SonntagsZeitung" in einem Artikel. Die eigene Marke soll stärker von den Geldern für Kultur, Soziales und Medien profitieren. Den Angaben zufolge hatte die Migros 2017 122,4 Millionen Franken für das Kulturprozent ausgegeben. (SoZ, S. 59)

    SWISS: Die Fluggesellschaft Swiss streicht die Kreditkartengebühren. Die Gebühr von 1,4 Prozent für die Bezahlung mit einer Kreditkarte soll per 28.März abgeschafft werden, bestätigte ein Verantwortlicher der Lufthansa-Gruppe gegenüber der "Sonntagszeitung". Die Gebühr, auf deren Erhebung fast alle Schweizer Händler verzichten, war von Konsumentenschützern und Kreditkartenherausgeber wiederholt kritisiert worden. (SoZ, S.38)

    POSTAUTO: Ex-Postauto-Chef Daniel Landolf drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Die Bundespolizei (Fedpol) hat gegen ihn sowie seien damaligen Finanzchef im Zuge des Buchungsskandals ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungsbetrugs eröffnet, wie eine Fedpol-Sprecherin der "SonntagsZeitung" sagte. Die beiden Ex-Vorstandsmitglieder sollen demnach Leistungen des Gemeindewesens erschlichen haben. Die Behörden hatten zuvor im Postauto-Skandal elf Monate gegen unbekannt ermittelt. Den Beschuldigten drohen bei einem Prozess vor dem Bundesstrafgericht im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis. (SoZ, S.1/5; siehe auch separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Die Spitzenvertreter der Kantone haben sich auf eine einheitliche Position zum Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU geeinigt. Sie hegen zwar Vorbehalte gegen den Vertragsentwurf, insgesamt beurteilen sie ihn aber wohlwollend, wie die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Papier berichtet. Der leitende Ausschuss der Konferenz der Kantonsregierungen einigte sich demnach am Freitag auf eine Position und verschickte diese zur Stellungnahme an alle Kantonsregierungen. So bestätigen die Regierungsräte, es sei "sowohl im politischen wie auch im wirtschaftlichen Interesse unseres Landes, die Zusammenarbeit mit der EU in gewissen Bereichen zu vertiefen". Und sie halten fest, dass der Entwurf des Vertrags in mehreren Bereichen die Bedingungen der Kantone erfülle, etwa bei der Übernahme von EU-Recht oder im Verfahren zur Streitbeilegung. Sie wenden allerdings ein, dass es in Bezug auf die staatlichen Beihilfen "nicht akzeptabel" sei, wenn die EU Regeln aufstellen wolle für Bereiche, die nicht Teil der bilateralen Verträge seien. Weiter pochen die Kantone darauf, dass die Unionsbürgerrichtlinie nicht übernommen werden muss. (NZZaS, S. 1/9)

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  • 14.02.2019 Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkture...

    Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkturellen Lähmungserscheinungen

    14.02.2019| 14:54:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der traditionsreiche Sulzer-Konzern ist im Geschäftsjahr 2018 flott gewachsen und hat auch im Schlussquartal nicht nachgelassen. Entsprechend zeigt sich das Unternehmen auch für das laufende Jahr recht zuversichtlich. Von der Börse gibts Applaus.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- und Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging und das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Ersterer erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Zukäufe einen guten Teil beigetragen.

    Keine Abschwächung im vierten Quartal

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht", zeigte sich CEO Greg Poux-Guillaume vor den Medien zufrieden. Und eine Abschwächung ist vorerst nicht in Sicht. So nahmen die Bestellungen auch im vierten Quartal organisch klar im zweistelligen Bereich zu.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die stetigen Sparbemühungen von Sulzer, andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Aus dem Spar-Programm SFP (Sulzer Full Potential) sind für 2019 zusätzliche Einsparungen in der Höhe von rund 10 Millionen Franken budgetiert. Das Programm habe aber die geplanten Einsparungen von insgesamt 230 Millionen Franken bereits ein Jahr früher erbracht als geplant und ist abgeschlossen. Über SFP wird künftig denn auch nicht mehr eigens berichtet. Poux-Guillaume präzisierte dazu, dass damit nicht die ständige Arbeit an den Kosten eingestellt werde.

    Auch der Reingewinn verbesserte sich um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Franken bleiben.

    Zuversichtlicher Ausblick

    Mit Blick nach vorne äusserte sich Poux-Guillaume zuversichtlich. Er sehe keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Geschäfts, sagte er. Insbesondere erwartet er 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im wichtigen Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen.

    Konkret prognostiziert Sulzer für das Geschäftsjahr 2019 eine währungsbereinigte Zunahme des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent, wobei dies ohne Akquisitionen zu verstehen ist. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    Die Drohkulisse eines ungeordneten Ausstiegs Grossbritanniens aus der EU lässt Poux-Guillaume zumindest nach aussen kalt. "Ein harter Brexit hätte nur einen geringen Einfluss auf unser Geschäft und wäre gut zu bewältigen", sagte er. Das Geschäftsvolumen zwischen Grossbritannien und der EU sei für Sulzer in beiden Richtungen gering. Die Lastwagen für die Belieferung des Werks in Irland würden im Brexit-Fall wohl einfach die Fähre von Europa direkt nach Irland benutzen, so Poux-Guillaume.

    Die Aktie reagiert mit einem Plus von rund 5 Prozent auf den Zahlenkranz.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu ...

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 13:31:29

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistell...

    Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 12:23:57

    (Reingewinn im drittletzten Abschnitt korrigiert: 113,7 statt falsch 183,8 Mio. Fr.)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    14.02.2019| 10:57:34

    Winterthur (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer zeigen am Donnerstagmorgen in einem freundlichen Gesamtmarkt positive Kursreaktionen. Das Jahresergebnis hat laut Analysten bezüglich EBIT und Reingewinn die Erwartungen zwar verfehlt. Sulzer habe aber gezeigt, dass sich die abkühlende Konjunktur bisher nicht auf das Geschäft auswirke.

    Während der Gesamtmarkt (SPI) eine halbe Stunde nach Handelsbeginn mit +0,82 Prozent klar im Plus notiert, klettern die Sulzer-Titel ebenfalls nach oben. Notierten die Aktien im vorbörslichen Handel noch klar im Minus, so legen sie gegen 9.45 Uhr mit rund +2,5 Prozent auf 93,40 Franken klar zu.

    Die ZKB fällt angesichts der uneinheitlich erfüllten Erwartungen ein insgesamt neutrales Urteil. Während der Bestellungseingang dem Konsens entsprach und der Umsatz leicht über den Erwartungen lag, seien die Erwartungen bezüglich EBIT und Reingewinn verfehlt worden, heisst es in einem ersten Kommentar der Bank.

    Etwas optimistischer zeigen sich die Experten von Vontobel. Die starken Zahlen für das Gesamtjahr seien ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die abkühlende Konjunktur nicht auf das Geschäft von Sulzer auswirke. Daher will die Bank ihre Schätzungen (vor IFRS 15) leicht anpassen und bestätigt das "Kaufen"-Rating mit einem Kursziel von 130 Franken.

    sta/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu ...

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 08:19:30

    (Ausführliche Fassung)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei den Bestellungen und beim Um...

    Sulzer legt 2018 bei den Bestellungen und beim Umsatz zweistellig zu

    14.02.2019| 07:54:36

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Nach dem schwachen Jahr 2016 gelang 2018 wie schon im Jahr davor mit dem Bestellungseingang ein zweistelliges Wachstum.

    Dieser erhöhte sich um knapp 12 Prozent auf 3,53 Milliarden Franken und auch der Umsatz wuchs in dieser Grössenordnung auf 3,36 Milliarden. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen. Bereinigt um diese und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen von Sulzer beigetragen. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", lässt sich in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitieren.

    Mit zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging und das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an und die entsprechende Marge um 120 Basispunkte auf 9,6 Prozent. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die stetigen Sparbemühungen von Sulzer, andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, was nun wegfiel.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben.

    Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 3,52 Milliarden, für den Umsatz bei 3,32 Milliarden, für den EBITA bei 319 Millionen und für den Reingewinn bei 147 Millionen Franken.

    Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Sulzer eine währungsbereinigte, organische Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 2 und 5 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent sowie eine EBITA-Marge im Bereich von 10 Prozent.

    cf/tt

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Stammdaten

Branche/Sektor Maschinen & Apparate
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SUN
Valor 3838891
ISIN CH0038388911

Performance

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Perf. laufende Woche -1.90 -1.90%
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Tief 3M 92.50 (25.03.2019)
Hoch 1J 129.40 (18.07.2018)
Tief 1J 75.15 (03.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG