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Dividende 3.5
Dividende ex Datum 06.04.2018
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Anzahl Aktien 34'262'370
Marktkapital in Mio. 3'210.38
Umsatz Vormonat 77'611'796

Aktuelle News

  • 17.02.2019 Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    17.02.2019| 17:24:39

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    BRENNTAG/NOVARTIS: Die Basler Chemiefirma Brenntag Schweizerhall hat Partner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Ausgangsstoffen für Chemiewaffen beliefert. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, lieferte das Unternehmen 2014 fünf Tonnen Isopropanol und 280 Kilo Diethylamin nach Syrien. Beide Substanzen kann man als Ausgangsstoffe für die chemischen Kampfstoffe Sarin und VX verwenden. Die Firma sagte dem Bericht zufolge, der Export sei rechtens gewesen. Der Basler Pharmakonzern Novartis erklärte, die Chemikalien dienten der Herstellung von Medikamenten in einer ihrer Partnerfirmen in Syrien. Das für Exportkontrolle zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatte die Lieferung genehmigt - obwohl der Empfänger nachweislich Beziehungen hat zu sanktionierten Personen und Firmen in der Entourage von Assad. (SoZ, S. 2)

    SULZER: Die hohen Managementvergütungen beim Industriekonzern Sulzer geben Anlass zur Kritik. Im letzten Jahr hätten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zusammen über 19 Millionen Franken und damit deutlich mehr als im Vorjahr verdient, schreibt die "Finanz+Wirtschaft". Das entspreche 17 Prozent des Reingewinns, was ein im Artikel zitierter Fondsmanager als "unverhältnismässig" bezeichnet. Weil die Kursentwicklung im letzten Jahr die langfristige Entschädigung des Managements beeinträchtigt hätte, habe der Verwaltungsrat ausserdem im Nachhinein zusätzlich Kursuntergrenzen angepasst, um die Kompensation zu verbessern. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 1)

    SCHINDLER: Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler rechnet im laufenden Jahr mit einem langsameren Wachstum. Hauptgrund für die Verlangsamung sei die stagnierende Nachfrage aus dem wichtigen Markt China, sagte CEO Thomas Oetterli im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Rund 60 Prozent aller Neuanlagen installiert Schindler in China. "Wenn die Nachfrage in China höchstens stabil bleibt, ohne zu wachsen, kann das der Rest der Welt nicht überkompensieren", so der Schindler-Chef weiter. Als Ursache für die Wachstumsschwäche im Reich der Mitte nennt Oetterli die Limitierung der Preise für Wohnflächen durch die chinesische Regierung in vielen Städten. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 13; siehe auch separate Meldung)

    CLARIANT: Der Chemiekonzern Clariant will dereinst Alleinbesitzer der neuen Sparte "High Performance Materials" werden. Die neue Sparte ist als "Joint Venture" zwischen Clariant und dem Spezialchemiegeschäft des Ankeraktionärs Sabic aufgegleist, wobei Clariant eine Mehrheit hält. "Gemeinschaftsunternehmen haben ein Ablaufdatum", sagte CEO Ernesto Occhiello im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Wann dieses Ablaufdatum sein werde, müsse im Rahmen der laufenden Verhandlungen mit Sabic aber noch definiert werden. Clariant wolle die Sparte "voll und ganz" besitzen. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 11)

    MIGROS: Der Migros-Genossenschafts-Bund will offenbar die Kulturförderung neu ausrichten. Dem sogenannten Migros-Kulturprozent, stehe eine radikale Neuausrichtung bevor, schreibt die "SonntagsZeitung" in einem Artikel. Die eigene Marke soll stärker von den Geldern für Kultur, Soziales und Medien profitieren. Den Angaben zufolge hatte die Migros 2017 122,4 Millionen Franken für das Kulturprozent ausgegeben. (SoZ, S. 59)

    SWISS: Die Fluggesellschaft Swiss streicht die Kreditkartengebühren. Die Gebühr von 1,4 Prozent für die Bezahlung mit einer Kreditkarte soll per 28.März abgeschafft werden, bestätigte ein Verantwortlicher der Lufthansa-Gruppe gegenüber der "Sonntagszeitung". Die Gebühr, auf deren Erhebung fast alle Schweizer Händler verzichten, war von Konsumentenschützern und Kreditkartenherausgeber wiederholt kritisiert worden. (SoZ, S.38)

    POSTAUTO: Ex-Postauto-Chef Daniel Landolf drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Die Bundespolizei (Fedpol) hat gegen ihn sowie seien damaligen Finanzchef im Zuge des Buchungsskandals ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungsbetrugs eröffnet, wie eine Fedpol-Sprecherin der "SonntagsZeitung" sagte. Die beiden Ex-Vorstandsmitglieder sollen demnach Leistungen des Gemeindewesens erschlichen haben. Die Behörden hatten zuvor im Postauto-Skandal elf Monate gegen unbekannt ermittelt. Den Beschuldigten drohen bei einem Prozess vor dem Bundesstrafgericht im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis. (SoZ, S.1/5; siehe auch separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Die Spitzenvertreter der Kantone haben sich auf eine einheitliche Position zum Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU geeinigt. Sie hegen zwar Vorbehalte gegen den Vertragsentwurf, insgesamt beurteilen sie ihn aber wohlwollend, wie die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Papier berichtet. Der leitende Ausschuss der Konferenz der Kantonsregierungen einigte sich demnach am Freitag auf eine Position und verschickte diese zur Stellungnahme an alle Kantonsregierungen. So bestätigen die Regierungsräte, es sei "sowohl im politischen wie auch im wirtschaftlichen Interesse unseres Landes, die Zusammenarbeit mit der EU in gewissen Bereichen zu vertiefen". Und sie halten fest, dass der Entwurf des Vertrags in mehreren Bereichen die Bedingungen der Kantone erfülle, etwa bei der Übernahme von EU-Recht oder im Verfahren zur Streitbeilegung. Sie wenden allerdings ein, dass es in Bezug auf die staatlichen Beihilfen "nicht akzeptabel" sei, wenn die EU Regeln aufstellen wolle für Bereiche, die nicht Teil der bilateralen Verträge seien. Weiter pochen die Kantone darauf, dass die Unionsbürgerrichtlinie nicht übernommen werden muss. (NZZaS, S. 1/9)

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  • 14.02.2019 Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkture...

    Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkturellen Lähmungserscheinungen

    14.02.2019| 13:54:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der traditionsreiche Sulzer-Konzern ist im Geschäftsjahr 2018 flott gewachsen und hat auch im Schlussquartal nicht nachgelassen. Entsprechend zeigt sich das Unternehmen auch für das laufende Jahr recht zuversichtlich. Von der Börse gibts Applaus.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- und Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging und das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Ersterer erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Zukäufe einen guten Teil beigetragen.

    Keine Abschwächung im vierten Quartal

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht", zeigte sich CEO Greg Poux-Guillaume vor den Medien zufrieden. Und eine Abschwächung ist vorerst nicht in Sicht. So nahmen die Bestellungen auch im vierten Quartal organisch klar im zweistelligen Bereich zu.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die stetigen Sparbemühungen von Sulzer, andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Aus dem Spar-Programm SFP (Sulzer Full Potential) sind für 2019 zusätzliche Einsparungen in der Höhe von rund 10 Millionen Franken budgetiert. Das Programm habe aber die geplanten Einsparungen von insgesamt 230 Millionen Franken bereits ein Jahr früher erbracht als geplant und ist abgeschlossen. Über SFP wird künftig denn auch nicht mehr eigens berichtet. Poux-Guillaume präzisierte dazu, dass damit nicht die ständige Arbeit an den Kosten eingestellt werde.

    Auch der Reingewinn verbesserte sich um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Franken bleiben.

    Zuversichtlicher Ausblick

    Mit Blick nach vorne äusserte sich Poux-Guillaume zuversichtlich. Er sehe keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Geschäfts, sagte er. Insbesondere erwartet er 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im wichtigen Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen.

    Konkret prognostiziert Sulzer für das Geschäftsjahr 2019 eine währungsbereinigte Zunahme des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent, wobei dies ohne Akquisitionen zu verstehen ist. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    Die Drohkulisse eines ungeordneten Ausstiegs Grossbritanniens aus der EU lässt Poux-Guillaume zumindest nach aussen kalt. "Ein harter Brexit hätte nur einen geringen Einfluss auf unser Geschäft und wäre gut zu bewältigen", sagte er. Das Geschäftsvolumen zwischen Grossbritannien und der EU sei für Sulzer in beiden Richtungen gering. Die Lastwagen für die Belieferung des Werks in Irland würden im Brexit-Fall wohl einfach die Fähre von Europa direkt nach Irland benutzen, so Poux-Guillaume.

    Die Aktie reagiert mit einem Plus von rund 5 Prozent auf den Zahlenkranz.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu ...

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 12:31:29

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistell...

    Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 11:23:57

    (Reingewinn im drittletzten Abschnitt korrigiert: 113,7 statt falsch 183,8 Mio. Fr.)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    14.02.2019| 09:57:34

    Winterthur (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer zeigen am Donnerstagmorgen in einem freundlichen Gesamtmarkt positive Kursreaktionen. Das Jahresergebnis hat laut Analysten bezüglich EBIT und Reingewinn die Erwartungen zwar verfehlt. Sulzer habe aber gezeigt, dass sich die abkühlende Konjunktur bisher nicht auf das Geschäft auswirke.

    Während der Gesamtmarkt (SPI) eine halbe Stunde nach Handelsbeginn mit +0,82 Prozent klar im Plus notiert, klettern die Sulzer-Titel ebenfalls nach oben. Notierten die Aktien im vorbörslichen Handel noch klar im Minus, so legen sie gegen 9.45 Uhr mit rund +2,5 Prozent auf 93,40 Franken klar zu.

    Die ZKB fällt angesichts der uneinheitlich erfüllten Erwartungen ein insgesamt neutrales Urteil. Während der Bestellungseingang dem Konsens entsprach und der Umsatz leicht über den Erwartungen lag, seien die Erwartungen bezüglich EBIT und Reingewinn verfehlt worden, heisst es in einem ersten Kommentar der Bank.

    Etwas optimistischer zeigen sich die Experten von Vontobel. Die starken Zahlen für das Gesamtjahr seien ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die abkühlende Konjunktur nicht auf das Geschäft von Sulzer auswirke. Daher will die Bank ihre Schätzungen (vor IFRS 15) leicht anpassen und bestätigt das "Kaufen"-Rating mit einem Kursziel von 130 Franken.

    sta/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu ...

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019| 07:19:30

    (Ausführliche Fassung)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei den Bestellungen und beim Um...

    Sulzer legt 2018 bei den Bestellungen und beim Umsatz zweistellig zu

    14.02.2019| 06:54:36

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Nach dem schwachen Jahr 2016 gelang 2018 wie schon im Jahr davor mit dem Bestellungseingang ein zweistelliges Wachstum.

    Dieser erhöhte sich um knapp 12 Prozent auf 3,53 Milliarden Franken und auch der Umsatz wuchs in dieser Grössenordnung auf 3,36 Milliarden. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen. Bereinigt um diese und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen von Sulzer beigetragen. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", lässt sich in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitieren.

    Mit zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging und das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an und die entsprechende Marge um 120 Basispunkte auf 9,6 Prozent. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die stetigen Sparbemühungen von Sulzer, andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, was nun wegfiel.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben.

    Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 3,52 Milliarden, für den Umsatz bei 3,32 Milliarden, für den EBITA bei 319 Millionen und für den Reingewinn bei 147 Millionen Franken.

    Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Sulzer eine währungsbereinigte, organische Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 2 und 5 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent sowie eine EBITA-Marge im Bereich von 10 Prozent.

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  • 08.01.2019 Sulzer erhält Auftrag von ArcelorMittal für Stahl...

    Sulzer erhält Auftrag von ArcelorMittal für Stahlfabrik in Belgien

    08.01.2019| 09:13:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat vom Stahlkonzern ArcelorMittal einen Auftrag erhalten. Demnach soll die Division Chemtech von Sulzer Destillerie-Ausrüstung für eine Fabrik im belgischen Gent liefern.

    Die Produkte von Chemtech werden dort eingesetzt, um Abgase aus der Stahlproduktion in Bioethanol umzuwandeln, wie Sulzer am Dienstag mitteilte. Insgesamt sollen so jährlich 80 Millionen Liter Bioethanol produziert werden. Finanzielle Angaben zum Auftrag werden keine gemacht.

    cf/tt

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  • 12.12.2018 Sulzer wechselt Chef der grössten Division aus

    Sulzer wechselt Chef der grössten Division aus

    12.12.2018| 07:44:49

    Winterthur (awp) - Beim Industriekonzern Sulzer kommt es zu einigen Veränderungen in der Konzernleitung. So übernimmt zum 1. Januar 2019 Fredéric Lalanne die Leitung der grössten Division Pumps Equipment.

    Mit diesem Schritt will sich Sulzer für die weitere Erholung der Öl- und Gasmärkte wappnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Man wolle eine Phase nachhaltigen Wachstums "optimal nutzen". Der neue Divisionsleiter Lalanne ist heute in der Konzernleitung Marketing- und Vertriebschef (Chief Commercial and Marketing Officer - CCMO).

    Michael Streicher, der heute die Division Pumps Equipment leite, werde aus der Konzernleitung ausscheiden und eine neue Aufgabe als Global Head Water Pumps Business übernehmen. In seiner neuen Rolle berichtet Streicher an Lalanne, hiess es weiter.

    Lalanne wird wiederum von Jonathan Lloyd beerbt. Die Funktion des CCMO werde aber in Group Business Development umbenannt und umfasse künftig Strategie, Marketing, Digitalisierung und die neu geschaffene M&A-Funktion. Die funktionalen Vertriebsaufgaben seien indes aus der Funktion herausgelöst worden.

    Lloyd werde in seiner neuen Funktion aber nicht der Konzernleitung angehören, schrieb Sulzer. Die Konzernleitung der Winterthurer wird also verkleinert.

    ra/rw

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  • 09.12.2018 SoZ: Sulzer-Grossaktionär Vekselberg ersucht in U...

    SoZ: Sulzer-Grossaktionär Vekselberg ersucht in USA um Aufhebung der Sanktionen

    09.12.2018| 17:45:00

    Zürich (awp) - Der russische Milliardär Viktor Vekselberg, der unter anderem an den Schweizer Industriefirmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach beteiligt ist, hat laut einem Bericht der SonntagsZeitung (SoZ) beim US-Finanzministerium um die Aufhebung der Sanktionen nachgesucht. Ein Gesuch um "Überprüfung der Sanktionen" sei eingereicht worden, zitiert die SoZ einen Sprecher Vekselbergs in Moskau.

    Die USA hatten im vergangenen Frühling Sanktionen gegen eine Reihe von russischen Oligarchen verhängt, die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahestehen sollen. Vekselberg gilt als neuntreichster Geschäftsmann Russlands. Er hatte in der Folge die über Vekselbergs Gesellschaft Renova gehaltenen Industriebeteiligungen deutlich reduziert, um die entsprechenden Unternehmen aus der Schusslinie der US-Sanktionen zu nehmen.

    So hatte Renova die Beteiligung an Sulzer durch den Verkauf von 5 Millionen Aktien an das Unternehmen auf unter 50 Prozent reduziert. Allerdings sei der Erlös von 546 Millionen Franken auf Anordnung der Sanktionsbehörde in die USA transferiert worden und dort nach wie vor auf Sperrkonten blockiert, heisst es. Blockiert seien auch die Dividenden an Vekselbergs Finanzvehikel, sagte ein Sulzer-Sprecher gegenüber der SoZ.

    Existenzgefährdend könne für Vekselberg aber auch die Weigerung westlicher Banken werden, ihn mit Krediten zu versorgen, heisst es in dem Artikel. So hätten etwa die UBS, die Credit Suisse, die Deutsche Bank und die ING auf die Rückzahlung offener Kredite gepocht. Innert Wochen habe er neue Geldgeber finden müssen. Vekselberg fordere von den Schweizer Banken UBS, CS und Julius Bär Schadenersatz über 200 Millionen Franken, geklagt habe er aber bislang nicht.

    tp/

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  • 18.11.2018 Presseschau vom Wochenende 46 (17./18. November)

    Presseschau vom Wochenende 46 (17./18. November)

    18.11.2018| 16:57:09

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SULZER: Der Industriekonzern Sulzer ist laut CEO Greg Poux-Guillaume trotz der jüngsten Bewegungen beim Ölpreis gut unterwegs. Auch wenn es zuletzt zu einem deutlichen Preisrückgang kam und Sulzer nach wie vor einen Grossteil seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschaftet, besteht kein Grund zu Sorge, wie er im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" erklärt. So könnten die meisten der Sulzer-Kunden ab einer Ölpreis-Schwelle von 60 US-Dollar pro Fass rentabel investieren. Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass er davon ausgeht, dass der Preis auch in den kommenden Jahren oberhalb der 60-Dollar-Grenze bleiben werde. (SaW, S. 16; siehe auch separate Meldung)

    RAIFFEISEN: Die Raiffeisen-Bankengruppe fordert von ihrem früheren Chef Pierin Vincenz Geld aus der Übernahme der Firma Investnet zurück. Sämtliche Verträge zwischen Raiffeisen, den beiden Investnet-Gründern und Vincenz bis ins Jahr 2012 zurück würden angefochten. Raiffeisen-Mediensprecher Dominik Chiavi bestätigte einen Bericht der "SonntagZeitung". Demnach geht es beim umstrittenen Deal um mindestens 40 Millionen Franken. Alle Verträge seien ungültig, weil Raiffeisen von Vincenz getäuscht worden sei. Über Investnet wollte Raiffeisen in Schweizer KMU investieren. (SoZ, S. 45; siehe auch separate Meldung)

    FLUGHAFEN ZÜRICH: Die Gewinnwarnung des Flughafens Zürich mit dem anschliessenden Kurseinbruch dürfte vor allem die beiden Grossaktionäre des Flughafenbertreibers treffen, den Kanton und die Stadt Zürich. So dürfte sich beim Kanton mit seinem Anteil von einem Drittel vor allem eine allfällige Senkung der Dividende in den kommenden Jahresrechnungen bemerkbar machen, berichtet die "NZZ am Sonntag". Die Stadt Zürich wiederum ist mit 5,1 Prozent beteiligt und verbucht dieses Paket im Finanzvermögen. Schwankungen des Aktienkurses schlagen sich laut Aussagen eines Sprechers des städtischen Finanzdepartements direkt im Ergebnis nieder. (NZZaS, S. 33)

    SNB: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihre Währungspolitik mit Negativzinsen in nächster Zeit nicht aufgeben. Dies bekräftigte SNB-Vizedirektorin Andréa Maechler in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche". Die Nationalbank sei derzeit "nicht tatenlos", erklärte Maechler weiter. Der Schweizer Franken habe in den letzten Monaten seine Rolle als sicheren Hafen wiedererlangt. Sowohl der italienische Budgetstreit als auch die Wirren rund um den Brexit hätten zu einer gestiegenen Unsicherheit und damit einer Erstarkung des Franken geführt. Die SNB-Vizepräsidentin verwies auch auf den Handelsstreit zwischen China und den USA. "Im aktuellen Kontext bleiben die Negativzinsen für die Schweiz unerlässlich." (Le Matin Dimanche)

    KADERLÖHNE: Es ist zu einem Wechsel in der Liste der Spitzenverdiener gekommen. Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, haben Banker ihre Status als Top-Verdiener verloren. Vielmehr stehen mittlerweile die Pharmabranche und Versicherungen bei den Löhnen an der Spitze. Das Blatt beruft sich dabei auf bislang unveröffentlichte Daten aus der Lohnstrukturerhebung des Bundes von 2016. Dem Artikel zufolge ist das Lohnniveau in den Banken rund ein Fünftel tiefer als in der Pharma- und Versicherungsbranche. (NZZaS, S.1, 27)

    KRANKENKASSEN: Trotz zusätzlicher Versicherter sind die Verwaltungskosten pro Kopf bei den Krankenkassen im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, nahmen die Verwaltungskosten pro Grundversicherten um acht auf 171 Franken zu. Auch bei grossen Kassen wie beispielsweise Helsana, Sanitas, Visana, Swica und KPT seien die Kosten gestiegen. Mit 258 Franken pro Kopf habe die Helsana die teuerste Bürokratie. Am besten schneide die Branchenführerin CSS mit 124 Franken ab. Preisüberwacher Stefan Meierhans hält solch grosse Kostenunterschiede für "erklärungsbedürftig", wie er erklärte. (SoZ, S.41)

    hr/

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  • 18.11.2018 Sulzer-CEO bereitet Ölpreis keine Sorgen - Veksel...

    Sulzer-CEO bereitet Ölpreis keine Sorgen - Vekselberg ist passiver Investor

    18.11.2018| 15:17:39

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer ist laut CEO Greg Poux-Guillaume trotz der jüngsten Bewegungen beim Ölpreis gut unterwegs. Auch wenn es zuletzt zu einem deutlichen Preisrückgang kam und Sulzer nach wie vor einen Grossteil seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschaftet, besteht kein Grund zu Sorge, wie er im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" erklärt.

    Denn auch wenn Sulzer weiterhin etwa 45 Prozent seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschafte, hänge das Unternehmen nicht direkt vom Ölpreis ab. "Es gibt eine Preisschwelle, wird diese überschritten, können die meisten unserer Kunden rentabel investieren, und wir bekommen neue Aufträge". Diese Schwelle liege derzeit bei etwa 60 US-Dollar pro Fass. "Dagegen ist es zweitrangig, ob Öl nun 75 oder 80 Dollar kostet."

    Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass er davon ausgeht, dass der Preis auch in den kommenden Jahren oberhalb der 60-Dollar-Grenze bleiben werde.

    Aktienkurs von vielen Faktoren beeinflusst

    Mit Blick auf die Diskrepanz zwischen einer guten Auftragslage und einem weniger guten Verlauf des Aktienkurses, stellt Poux-Guillaume heraus, dass der Aktienkurs nicht nur durch die Auftragslage alleine bestimmt werde, sondern auch durch Faktoren wie etwa die Markstimmung. Und da dominiere derzeit die Sorge, die globale Konjunktur könne ihren Höhepunkt überschritten haben.

    Für Sulzer selbst könne er keine Verlangsamung feststellen. Im Gegenteil, wenn er sich die kommerzielle Pipeline oder die Kundennachfrage anschaue, dann gehe es aufwärts.

    Vekselberg mittlerweile eher passiver Investor

    Auf die Frage, ob der russische Milliardär Viktor Vekselberg nach wie vor ein Ankeraktionär für Sulzer sei, erklärt der Manager, er würde eher davon sprechen, dass die Tiwel Holding eine grosse zumeist passive Investorin sei, an der Vekselberg die wirtschaftlich berechtigte Person sei.

    Dabei führt Poux-Guillaume weiter aus: "Passiv, weil sie unsere Aktien weder kaufen noch verkaufen kann". Die Holding habe eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sie nicht zukaufen wird. Diese sei mit Sulzer und der US-Sanktionsbehörde Ofac unterschrieben worden. Verkaufen könne die Holding nicht, da sie sanktioniert sei, so der Manager weitere.

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Stammdaten

Branche/Sektor Maschinen & Apparate
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SUN
Valor 3838891
ISIN CH0038388911

Performance

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Perf. laufende Woche -1.55 -1.63%
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Perf. 3M +15.75 +20.18%
Perf. laufendes Jahr +15.75 +20.18%
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Company Generalversammlung (03.04.2019)
Instrument Barausschüttung (09.03.2018)

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Hoch 1M 100.90 (25.02.2019)
Tief 1M 92.50 (25.03.2019)
Hoch 3M 102.00 (21.02.2019)
Tief 3M 75.15 (03.01.2019)
Hoch 1J 129.90 (05.04.2018)
Tief 1J 75.15 (03.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG