Logo money-net.ch

Nestle N

(101.90 | -0.52 | -0.51% | 17:30:51)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 102.42   Datum 15.07.2019
Eröffnung 101.92   Zeit 09:00:59
Letzter 101.90   Zeit 17:30:51
Vol. Letzter 674   Volumen 4'739'313
+/- -0.52   +/-% -0.51%
Geld 101.80   Brief 102.38
Geld Vol 500   Brief Vol 500
Hoch 102.36   Tief 101.48
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 2.45
Dividende ex Datum 15.04.2019
Zahlbar Datum 17.04.2019
Rendite 2.40%
Nominalwert 0.1
Anzahl Aktien 2'976'000'000
Marktkapital in Mio. 303'254.40
Umsatz Vormonat 4'170'208'149

Aktuelle News

  • 05.07.2019 Nestlé reorganisiert Vittel-Abfüllstandort in Con...

    Nestlé reorganisiert Vittel-Abfüllstandort in Contrexéville

    05.07.2019| 16:14:29

    Metz (awp/afp) - Nestlé Waters baut bei der Getränkemarke Vittel um. Die Nestlé-Tochter hat den Mitarbeitenden der Abfüllanlage im französischen Contrexéville in den Vogesen die Umbaupläne vorgestellt. Bis im Jahr 2022 dürften rund 100 Arbeitsplätzen verloren gehen.

    In dem Plan "Vosges 2022" stehen den Angaben zufolge die Weiterentwicklung der Abfüllmaschinen, die Neuorganisation und Weiterbildung der Beschäftigten sowie die Planung nach dem Arbeitsleben im Zentrum. Die Produktion von Vittel soll nachhaltiger und wettbewerbsfähiger werden, schreibt die Geschäftsleitung.

    In Contrexéville beschäftigt Vittel rund tausend Mitarbeitende. Pro Jahr werden 1,5 Milliarden Flaschen der Marken Vittel, Hépar und Contrex produziert und abgefüllt.

    afp/rp/mk/cf

    Drucken
  • 05.07.2019 Nestlé bringt weitere Glacégeschäfte in Joint Ven...

    Nestlé bringt weitere Glacégeschäfte in Joint Venture ein

    05.07.2019| 07:26:32

    Zürich (awp) - Nestlé verschiebt sein Glacé-Geschäft Noga Ice Creams in sein britisches Joint Venture Froneri. Damit hat der Nahrungsmittelkonzern die letzte Etappe für die Auslagerung seines Eiscrème-Geschäfts in der Region EMENA in das Gemeinschaftsunternehmen mit R&R eingeläutet.

    Froneri kann mit der Übernahme von Noga nun erstmals in den israelischen Markt eintreten, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zu Noga gehören Marken wie La Cremeria, Extreme, Cookilida, Crunch und Gumigum. Der Transfer muss noch von den Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden. Mit dem Abschluss des Deals geht das letzte Eiscreme-Geschäft von Nestlé Europa, Naher Osten und Nordafrika (EMENA) zu Froneri über.

    Nestlé und der britische Glacéhersteller R&R hatten 2016 das Joint Venture Froneri gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen ist eigenen Angaben zufolge der zweitgrösste Eiscremeproduzent in Europa und der drittgrösste weltweit. Froneri setzte 2018 mit über 10'000 Angestellten weltweit rund 2,6 Milliarden Euro um.

    tt/jb

    Drucken
  • 02.07.2019 Nestlé lanciert Milch-Blockchain

    Nestlé lanciert Milch-Blockchain

    02.07.2019| 12:13:45

    Vevey (awp) - Der Nahrungsmittelmulti Nestlé will die Herkunft von Lebensmitteln wie Milch auf einer Blockchain abspeichern. Dazu startet das Westschweizer Unternehmen einen Pilotversuch mit der Blockchain-Plattform OpenSC. Das Projekt soll es Konsumenten ermöglichen, Lebensmittel bis zum Produzenten zurückzuverfolgen.

    OpenSC wurde den Angaben nach vom WWF Australien und der Boston Consulting Group Digital Ventures gegründet und betreibt eine Plattform, die Nachhaltigkeits- und Lieferkettendaten bereitstellt. Das nun lancierte Pilotprogramm soll Milch aus Neuseeland bis zu den Nestlé-Fabriken und -Lagern im Nahen Osten rückverfolgbar machen, wie der Nahrungsmittelkonzern am Dienstag mitteilte.

    Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Technologie auch mit Palmöl aus Amerika getestet werden um Aufschluss über die Skalierbarkeit des Systems zu erhalten. Nestlé erprobt laut Mitteilung seit 2017 die Blockchain-Technologie und hatte im Februar angekündigt, schrittweise die gesamte Lieferkette von Nestlé-Produkten mittels Blockchain offenzulegen.

    sta/cf

    Drucken
  • 26.06.2019 Vitol verdrängt Glencore von der Spitze im Umsatz...

    Vitol verdrängt Glencore von der Spitze im Umsatz-Ranking der "Handelszeitung"

    26.06.2019| 17:30:00

    Zürich (awp) - Der Rohstoffhändler Vitol hat 2018 die Spitze im Ranking der umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz übernommen und damit den Rohstoffkonzern Glencore auf den zweiten Platz verwiesen. 2018 setzte Vitol 226 Milliarden Franken um, Glencore 215 Milliarden. Auch die Plätze danach werden wie in den Vorjahren von Rohstoffhändlern dominiert.

    Auf den Rängen drei bis fünf folgen Trafigura (177 Mrd Fr.), Mercuria (119 Mrd) und der Agrarhändler Cargill International (112 Mrd). Das geht gemäss Vorabmeldung vom Mittwoch aus dem Unternehmens-Ranking hervor, das die "Handelszeitung" am Donnerstag veröffentlichen wird. Die Zeitung publiziert die Liste seit 1968 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B.

    Nestlé erst auf Rang sechs

    Nestlé, die im vergangenen Jahr gut 91 Milliarden Franken umsetzte, folgt als erster "traditioneller" Industriekonzern auf Rang sechs, hiess es weiter. 2008 war der Lebendmittelriese gemessen an den Erträgen noch zweitgrösster Konzern. Zudem befinden sich noch Gunvor (62 Mrd Fr.), Roche (57 Mrd) Novartis (51 Mrd) und BHP Billiton (43 Mrd) unter den "Top-10".

    Die Liste bestätige, welche Bedeutung die globalen Rohstoff- und Logistikriesen im Land gewonnen haben - und umgekehrt, dass die Schweiz zur Commodity-Drehscheibe der Welt geworden ist, schreibt die "Handelszeitung" weiter.

    2018 sei ein gutes Jahr für die Schweizer Umsatzriesen gewesen. Sechs von sieben erfassten Konzernen habe den Absatz steigern können, viele davon zweistellig. Die Zahl der Umsatzmilliardäre sei um sechs auf 179 gestiegen. Die rund 150 Grossfirmen, für die ein Vergleiche möglich sei, steigerten ihre Umsätze im Schnitt um 6,5 Prozent, nachdem im Vorjahr noch ein Plus von 5,1 Prozent resultierte.

    yr/mk

    Drucken
  • 26.06.2019 Nestlé führt Lebensmittel-Ampel ein

    Nestlé führt Lebensmittel-Ampel ein

    26.06.2019| 13:32:06

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé führt nun doch die Nährwert-Ampel Nutri-Score ein. Der Konzern wird für seine Produkte in der Schweiz, Frankreich und Belgien mit einer fünfstufigen Farbskala die Nährwertqualität der Lebensmittel auf der Verpackung abbilden.

    Der Entscheid stehe im Einklang mit der Verpflichtung von Nestlé, die Konsumenten bei der Lebensmittelauswahl zu unterstützen, teilte der Nahrungsmittelmulti am Mittwoch mit. Als Grund für die Einführung nennt Nestlé neue Studiendaten und die breite öffentliche Unterstützung durch europäische Gesundheitsbehörden.

    Der Nutri Score bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe oder Proteine ein und gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer fünfstufigen Skala von dunkelgrün bis rot.

    Ampel hat breiten Rückhalt

    Zumindest in der Schweiz dürfte die Ankündigung von Nestlé vor allem bei den grossen Detailhändlern Migros, Coop und Manor für Überraschung sorgen. Denn diese haben sich gegen die aus den Federn des französischen Gesundheitsministeriums stammende Nutri-Score-Ampel ausgesprochen.

    Nestlé hält dazu fest, dass Nutri-Score von mehreren europäischen Staaten inklusive der Schweiz befürwortet werde. Zudem seien auch Schweizer Konsumenten- und Gesundheitsförderungsorganisationen gegenüber Nutri-Score positiv eingestellt, wie Nestlé auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mitteilte.

    Auch der Konsumentenschutz bewertet den Entscheid von Nestlé positiv und sieht nun die Detailhändler gefordert: "Coop und Migros müssen nun nachziehen", teilte die Stiftung mit.

    Detailhandel zurückhaltend

    Nestlé steht aber auch unter Druck, da Konkurrenten wie der französische Konzern Danone das System schon eingeführt haben. Zugleich nehmen die Schweizer in Kauf, dass eigene Produkte wie Schokoriegel, Müsli oder Eistee auf dem Nutri Score durchwachsen abschneiden könnten. "Die Bandbreite der Nestlé-Produkte ist gross, entsprechend wird alles dabei sein", sagte Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin bei Nestlé.

    Der Detailhandel gibt sich derweil zurückhaltend. Die von der IG Detailhandel vertretenen Unternehmen Migros, Coop und Manor wollen an ihrem Kurs festhalten, teilte die Geschäftsstelle auf Anfrage mit. Man ziehe transparente Informationen über Lebensmittel den Bewertungssystemen wie Nutri-Score vor, hiess es.

    Mit Emmi ist auch der grösste Milchverarbeiter der Schweiz laut einem Medienbericht gegen eine farbliche Kennzeichnung der eigenen Lebensmittel. Kritisiert wird eine zu starke Vereinfachung in gute und schlechte Produkte.

    Bundesamt unterstützt Nutri-Score

    Nun landen die Ampel-Produkte von Nestlé dennoch in den Regalen der Schweizer Detailhändler. Gespräche über eine Schweizer Lösung unter Federführung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit (BLV) laufen noch. Das BLV unterstütze die Einführung von Nutri-Score, da dies eine einfache Orientierungshilfe biete, teilte BLV-Sprecherin Nathalie Rochat auf Anfrage mit.

    "Nutri-Score bewertet das Lebensmittel in seiner Gesamtheit und die Berechnungsgrösse ist mit 100g gut vergleichbar", so Rochat. Es sei aber auch im Interesse des BLV, dass grundsätzlich möglichst viele Unternehmen mitmachen.

    Daher sei für Firmen, die planen Nutri-Score einzuführen, für Anfang Juli zu einem weiteren Gespräch eingeladen worden: "Dort werden wir mit den Unternehmen und den eingeladenen Konsumentenorganisationen sowie Vertretern der Gesundheitsförderung die Rollen und das weitere Vorgehen besprechen" sagte Rochat dazu.

    sta/rw

    Drucken
  • 26.06.2019 Nestlé führt Nährwert-Ampel Nutri-Score ein - Auc...

    Nestlé führt Nährwert-Ampel Nutri-Score ein - Auch in der Schweiz

    26.06.2019| 06:22:52

    Frankfurt/Main (awp/sda/dpa) - Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé führt die Nährwert-Ampel Nutri-Score für seine Produkte in Europa ein. Der Konzern will das freiwillige System zunächst in Ländern Kontinentaleuropas an den Start bringen, in denen es unterstützt wird.

    Wie Nestlé in Frankfurt mitteilte, sind das die Schweiz, Frankreich und Belgien, wo Gesundheitsbehörden Nutri-Score empfohlen haben. Der Nutri-Score fasst die gesamte Nährwertqualität der Lebensmittel in einer fünfstufigen Farbskala von A bis E auf der Verpackung zusammen.

    "Die Europäer sind immer interessierter daran, was in den Lebensmitteln und Getränken enthalten ist, die sie konsumieren", sagte Marco Settembri, Chef von Nestlé für Europa, den Mittleren Osten und Nordafrika. Man befürworte das System als einheitliche und transparente Kennzeichnung.

    Die Farbskala bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe in die Bewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer fünfstufigen Skala von dunkelgrün bis rot.

    Unter Druck von Konkurrenten

    Konsumentenschützer machen sich für das System stark. Der Nutri-Score ist allerdings in der Lebensmittelindustrie umstritten. Es gibt auch andere Modelle wie schwarze Warnsymbole oder ein Siegel mit Sternen. Sie sollen Konsumenten den Überblick erleichtern, da viele bei den gängigen Tabellenangaben zu Kalorien oder Zucker nicht durchblicken.

    Nestlé will mit dem Schritt Signalwirkung erzielen, steht aber auch unter Druck, da Konkurrenten wie der französische Lebensmittelmittelkonzern Danone den Nutri-Score schon eingeführt haben. Zugleich will Nestlé Fortschritte etwa bei der Reduzierung von Zucker etwa in Müsli, Eistee oder Schokoriegeln besser herausstellen.

    Die Lebensmittelbranche steht wegen ungesunder Produkte immer wieder in der Kritik. Nestlé weist auf Anstrengungen hin: So soll unter anderem der Anteil von Zucker in Nestlé-Produkten bis 2020 um 5 Prozent sinken und der von gesättigten Fettsäuren um 10 Prozent.

    Drucken
  • 24.06.2019 Nestlé Waters wird in den Vogesen rund 120 Arbeit...

    Nestlé Waters wird in den Vogesen rund 120 Arbeitsplätze abbauen

    24.06.2019| 14:09:27

    Genf (awp) - Nestlé wird sein Wassergeschäft in Frankreich restrukturieren. In der Folge werden an den Abfüllstandorten Vittel und Contrexéville in den Vogesen rund 120 von aktuell 1'000 Arbeitsplätzen abgebaut.

    "In einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld und einem sich verändernden Wassermarkt müssen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verbessern und uns an die neuen Erwartungen der Konsumenten und Kunden anpassen", bestätigte ein Sprecher von Nestlé Waters gegenüber der Nachrichtenagentur AWP entsprechende Medienberichte aus Frankreich.

    Davor hatte die französische Gewerkschaft CGT mitgeteilt, die Unternehmensleitung der Standorte Vittel und Contrexéville habe den Arbeitnehmervertretern den Transformationsplan "Vosges 2022" vorgestellt. Das Projekt betreffe 111,4 Vollzeitäquivalente (FTE), was "zum Austritt von maximal 120 Mitarbeitern" führen werde.

    Nestlé Waters beschäftigt derzeit 1'014 Mitarbeitende in der Region. Dazu kommen rund 200 Personen, die sich auf befristete Verträge, Lehrlinge und Zeitarbeitskräfte verteilen.

    op/al/ra

    Drucken
  • 11.06.2019 Nestlé-EMENA-CEO: Kaffeepreis wird wieder anziehe...

    Nestlé-EMENA-CEO: Kaffeepreis wird wieder anziehen - Kaffee wächst wieder

    11.06.2019| 12:05:58

    Paris (awp) - Die Aussichten für das Kaffeegeschäft von Nestlé in Europa haben sich wieder aufgehellt: Das Geschäft komme wieder zurück auf den Wachstumspfad, sagte Marco Settembri, Chef der Zone Europa, Naher Osten und Nordafrika (EMENA) an einer Konsumgüterkonferenz der Deutschen Bank in Paris.

    Zuletzt litt das Kaffeegeschäft von Nestlé, das vom Konzern als Hochwachstumskategorie definiert wurde, in Europa unter dem deflationären Umfeld und damit starkem Preisdruck. Nestlé habe nicht mit den tiefen Preisen der Konkurrenten mithalten wollen, da der Konzern profitabel wachsen wolle, sagte Settembri.

    "Aber wir waren überzeugt: Eines Tages kommt der Kaffeepreis zurück." Nun wachse das Segment wieder von Monat zu Monat. Nestlé profitiert hier von der Vertriebslizenz für den Kaffee von Starbucks. Die ersten Resultate der Lancierung des Starbucks-Kaffees seien "wunderbar", sagte Settembri.

    Ebenfalls zufrieden zeigte sich der EMENA-Chef mit der Lancierung des pflanzenbasierten Burgers von Nestlé. Der Burger sei sehr gut gestartet, weitere Produkten sollen noch folgen. Eine Kannibalisierung befürchtet Settembri aber nicht: "Wir sind ja nicht gross im Fleischgeschäft aktiv." McDonald's sei einer der Kunden, aber nicht die einzige Option.

    Weiter äusserte er sich zum Brexit: Heute wisse noch niemand, was genau geschehen werde. Das Vereinigte Königreich sei einer der grössten Märkte in EMENA und er hoffe natürlich, dass eine gute Vereinbarung gefunden werde.

    Er glaube aber nicht wirklich, dass eine Krise eintreffen werde. Ohnehin habe Nestlé aber schon so manche Krisen in verschiedenen Ländern durchgestanden. "Wir können auch in einem Exit-Szenario weitermachen." Das Vereinigte Königreich trägt weltweit rund 3 Prozent zu den Nestlé-Umsätzen bei.

    tt/ra

    Drucken
  • 11.06.2019 Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    11.06.2019| 08:28:03

    Zürich (awp) - David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, hat sich in einem Interview zu seinen Erwartungen für eine Reihe der Schweizer Beteiligungen geäussert. So rechnet er etwa bei ABB nach dem Verkauf der Stromnetzsparte mit einer weitergehenden fundamentalen Neuausrichtung.

    Die Veräusserung der Power Grids ist für Samra nur der erste Schritt. "Nun erwarten wir, dass als nächster Schritt eine weitere Aufteilung von ABB in zwei oder vielleicht sogar drei separate Unternehmen folgt", sagte Samra am Dienstag gegenüber dem Online-Portal "The Market NZZ".

    Am sinnvollsten erscheine ihm eine Aufteilung in die Bereiche Elektrifizierung und Fabrikautomation. Die Aktivitäten im Bereich Automation sollten zusammengehalten werden und das Management sollte dort Prioritäten zu setzen, wo ABB über klare Wettbewerbsvorteile verfüge, so der Investmentchef weiter.

    LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

    Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. "Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken", sagte Samra.

    Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für "bestimmte" Aktivitäten in Lateinamerika.

    Zudem äusserte sich der Artisan-Manager zumeist positiv auch zu den Beteiligungen Novartis, Roche, Nestlé, UBS und Richemont.

    Bei ABB hatte Artisan Mitte April die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält den jüngsten Beteiligungsmeldungen zufolge 3,03 Prozent der Aktien. Bei anderen genannten Unternehmen liegt Artisan unter der Meldeschwelle. Auch Panalpina, die derzeit vom dänischen Logistiker DSV übernommen wird, gehörte zu den Top-10-Beteiligungen des Fonds.

    yr/ra

    Drucken
  • 26.05.2019 Presseschau vom Wochenende 21 (25./26. Mai)

    Presseschau vom Wochenende 21 (25./26. Mai)

    26.05.2019| 15:59:28

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    NESTLE: Der Nahrungsmittelmulti Nestlé geht mit der Zeit und passt sich den Veränderungen und Trends am Markt an. So setzt die Gruppe in ihrem Sortiment beispielsweise vermehrt auf fleischlose Produkte oder reduziert den Zuckergehalt in Schokolode, wie Nestlé-Chef Mark Schneider im Interview mit der "Sonntagszeitung" sagte. (SoZ, ab S. 13; sh separate Meldung)

    ZURICH INSURANCE: Zurich-Chef Mario Greco sieht den Versicherungskonzern auf Kurs. "Wir haben 2016 die finanziellen Ziele für 2017 bis 2019 festgelegt. Ende 2019 werden wir alle Ziele erreicht oder übertroffen haben", sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Dies sei wichtig für die Reputation und die Bewertung des Unternehmens. (NZZaS, S. 31; sh separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Bundesrat Guy Parmelin fordert bezüglich des Rahmenvertrages mit der EU, über die Bücher zu gehen. "Wir müssen nochmals verhandeln", sagte der Wirtschaftsminister in einem Interview mit dem "Sonntagsblick". (Sonntagsblick, S. 18 + 19; sh separate Meldung)

    SUNRISE UPC: Severina Pascu, die Chefin des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz, blickt zuversichtlich auf den Schulterschluss mit dem Telekomkonzern Sunrise. Nachdem UPC beim Fernsehen, Internet und der Telefonie Kunden verloren hat, soll nun der Turnaround eingeleitet werden. (Sonntagsblick, S. 30 + 31; sh separate Meldung)

    EXPORTE: Der Bund hat die Ausfuhr von sensiblem Material und Software in mehrere Länder gestoppt. Betroffen waren in jüngerer Zeit unter anderen die USA, Frankreich und Pakistan. Es bestand der Verdacht, dass die Güter für die Entwicklung von Nuklearwaffen verwendet würden. (NZZaS, S. 9; sh separate Meldung)

    5G: Der neue Mobilfunkstandard 5G hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit der Schweizer Strafverfolgungsbehörden. Sogenannte IMSI-Catcher, staatliche Überwachungskoffer, könnten bei 5G nicht mehr eingesetzt werden, schrieb die "Sonntagszeitung". Nicht nur in der EU auch in der Schweiz gibt es deshalb Pläne, dieSicherheit der 5G-Netzwerke zu schwächen. (SoZ, S. 5)

    MIGROS: Das digitale Warenhaus der Migros, Galaxus, versucht sich neu als Autohändler. Kunden können Neuwagen mit ein paar Klicks im Internet kaufen. Sechs Modelle von Hyundai, Toyota, Honda und BMW sind ab sofort im Angebot, schrieb die "Sonntagszeitung". Und die Palette soll schon bald ausgebaut werden. (SoZ, S. 39).

    mk/

    Drucken
  • 26.05.2019 Nestlé-Chef will mit den Trends gehen

    Nestlé-Chef will mit den Trends gehen

    26.05.2019| 14:39:06

    Zürich (awp) - Der Nahrungsmittelmulti Nestlé geht mit der Zeit und passt sich den Veränderungen und Trends am Markt an. So setzt die Gruppe in ihrem Sortiment beispielsweise vermehrt auf fleischlose Produkte oder reduziert den Zuckergehalt in Schokolode.

    "Wir beobachten, dass Konsumenten immer mehr zu pflanzlichen Produkten greifen. Dort sehen wir nachhaltiges Wachstum", sagte Nestlé-Chef Mark Schneider im Interview mit der "Sonntagszeitung" (SoZ; Ausgabe vom 26.5.).

    Als Vorzeigeprodukt gilt der vegane "Incredible Burger", der allerdings in der Schweiz noch nicht erhältlich ist. Das soll sich laut Schneider ändern.

    Bereits gut verkaufe sich der Burger in deutschen Supermärkten und seit kurzem sei er auch in 1'500 deutschen McDonalds'-Filialen zu haben. "Im Herbst werden wir auch in den USA einen veganen Burger auf den Markt bringen."

    Schokolade mit weniger Zucker

    Im Geschäft mit der Schokoladenmarke Cailler, wo zuletzt Marktanteile verloren gingen, setzt Schneider auf Innovationen und Gesundheit. "Bei der Schokolade arbeiten wir vor allem an den Themen Zuckerreduktion und Mengenkontrolle", sagte er. Die Konsumenten sollen etwa lernen, was eine "vernünftige Portion Süsses" sei.

    Derweil sind die Nespresso-Kapseln von Starbucks seit rund sechs Wochen in mehreren Ländern im Handel. Zahlen zum Verkaufsstart mochte Schneider nicht nennen. "Nur so viel: In Japan wurden uns die Starbucks-Kapseln aus den Händen gerissen."

    Schneider bewegt bei Nestlé viel, von einem Konzernumbau mag er aber nicht sprechen. Das bringe eine Dramatisierung mit sich, glaubt er. "Nestlé tut, was das Unternehmen seit 152 Jahren tut: es passt sich dem veränderten Markt an.

    Wohin die 10 Milliarden Franken fliessen sollen, die Nestlé mit dem Verkauf der Hautpflegesparte erhalten wird, wollte Schneider nicht sagen. Man werde in der zweiten Jahreshälfte darüber informieren.

    mk/

    Drucken
  • 24.05.2019 SEF 2019: Nestlé-Chef Schneider gibt Bekenntnis z...

    SEF 2019: Nestlé-Chef Schneider gibt Bekenntnis zur Schweiz ab

    24.05.2019| 10:35:00

    Zürich (awp) - Nestlé-Chef Mark Schneider hält am Hauptsitz Schweiz fest. Der Konzernumbau und Stellenverlagerungen sollten nicht als mangelndes Bekenntnis zur Schweiz interpretiert werden, sagte er am Swiss Economic Forum (SEF) in Interlaken.

    Der Nahrungsmittelmulti hatte im Zuge des Konzernumbaus etwa die Verlagerung von rund 450 Stellen in der Informatik von der Schweizer Konzernzentrale ins Ausland angekündigt. Auch an Produktionsstandorten wurden Stellen gestrichen.

    "Wir mussten einige Anstrengungen unternehmen, um uns an die neue Marktrealität anzupassen", sagte Schneider am Freitag im Gespräch mit Moderator Urs Gredig am SEF in Interlaken. Das Preisbewusstsein sei gestiegen, der Wettbewerb habe sich damit verschärft.

    "Es war uns wichtig, diese Anstrengungen auf die ganze Welt zu verteilen." Nicht nur die Schweiz solle abbauen, aber sie solle auch nicht ausgenommen werden. "Auch das Management und die Zentrale mussten dazu beitragen: Denn man kann nie Wasser predigen und Wein trinken", sagte Schneider.

    In der Schweiz werde aber nach wie vor 60 Prozent des Forschungs- und Entwicklungsbudgets ausgegeben. "Wir stehen nach wie vor zur Schweiz und zur Konzernzentrale."

    "Schneller Elefant"

    Nestlé habe sich schon immer gut anpassen können, sagte der Konzernchef weiter. "Nur wenn man sich dem Wandel stellt, kann man so alt werden wie Nestlé." Nestlé sei für ihn ein Elefant, der sehr schnell laufen könne.

    Als Beispiel dafür nannte er die Starbucks-Produktlinie. Da habe der Nahrungsmittelmulti innerhalb von sechs Monaten 24 Produkte aufgebaut. Nestlé müsse bei den meisten Produkte nun auf diesen "Beststandard" kommen.

    Dabei gehe es aber nicht darum, gleich schnell zu sein wie ein kleines Start-up. "Ich sage meinen Leuten: Ihr seid nicht drei Leute in einer Garage, die eine Firma gründen. Ihr müsst das auch nicht sein."

    Aber man müsse aufpassen, dass Nestlé die drei Leute aus der Garage nicht davonliefen. "Wir müssen nicht den Trend der nächsten Woche treffen. Aber Trends, die für mehrere Jahre im Aufwind sind, müssen wir rechtzeitig aufgreifen."

    tt/uh

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Nahrungsmittel & Softdrinks
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol NESN
Valor 3886335
ISIN CH0038863350

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.56%
Perf. laufende Woche +0.40 +0.39%
Perf. 1M +0.18 +0.18%
Perf. 3M +5.23 +5.38%
Perf. laufendes Jahr +22.62 +28.35%
Perf. 52W   +29.65%

Bezahlte Kurse

  • Go
Some text
Zeit Preis Volumen
17:30:51 101.90 674
17:30:51 101.90 64
17:30:51 101.90 1'000
17:30:51 101.90 202
17:30:51 101.90 88
17:30:51 101.90 2'425
17:30:51 101.90 1'587
17:30:51 101.90 5'432
17:30:51 101.90 3'108
17:30:51 101.90 440

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (21.06.2019)
Instrument Barausschüttung (14.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 102.19 -0.31% 148'555'550 17:19:54
SETSqx 102.24574 -0.22% 396'682 17:24:36
TRADEcho 2cy 83.5648 +0.71% --- 14:39:15
Other OTC Mk 102.85 -1.31% --- 14:15:05

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 102.54 (15.07.2019)
Vortagestief 101.14 (15.07.2019)
Hoch 1W 103.56 (09.07.2019)
Tief 1W 101.14 (15.07.2019)
Hoch 1M 103.56 (09.07.2019)
Tief 1M 99.68 (27.06.2019)
Hoch 3M 103.56 (09.07.2019)
Tief 3M 95.80 (23.04.2019)
Hoch 1J 103.56 (09.07.2019)
Tief 1J 77.74 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG