Logo money-net.ch

thyssenkrupp I

(12.915 | -0.17 | -1.30% | 21.03.2019)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 13.085   Datum 20.03.2019
Eröffnung 12.95   Zeit 08:02:50
Letzter 12.915   Zeit 19:18:18
Vol. Letzter 150   Volumen ---
+/- -0.17   +/-% -1.30%
Geld 12.86   Brief 12.92
Geld Vol 1'100   Brief Vol 1'100
Hoch 13.085   Tief 12.80
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 0.15
Dividende ex Datum 04.02.2019
Zahlbar Datum 06.02.2019
Rendite 1.16%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 622'531'741
Marktkapital in Mio. 8'040.00
Umsatz Vormonat 3'415'057

Aktuelle News

  • 18.03.2019 Wdh: Thyssenkrupp erhält Grossauftrag für Düngemi...

    Wdh: Thyssenkrupp erhält Grossauftrag für Düngemittelkomplex in Ägypten

    18.03.2019| 09:32:44

    (Schreibfehler in der Überschrift behoben)

    FRANKFURT (awp international) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp kann sich über einen Grossauftrag im Anlagenbau-Geschäft freuen. Der ägyptische Chemie- und Düngemittelhersteller NCIC habe einen Auftrag für einen Düngemittelkomplex unterzeichnet, wie der Dax -Konzern am Montag in Essen mitteilte. Das Projekt werde in einem Konsortium mit dem ägyptischen Unternehmen Petrojet umgesetzt. Der Auftragswert für Thyssenkrupp liege im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Aktien der Essener legten am Montag im vorbörslichen Handel um etwas mehr als 1 Prozent zu./mis/tav

    Drucken
  • 18.03.2019 Thyssenkrupp erhält Grossauftrag für Düngemittelk...

    Thyssenkrupp erhält Grossauftrag für Düngemittelkomplex in Äqypten

    18.03.2019| 08:35:15

    FRANKFURT (awp international) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp kann sich über einen Grossauftrag im Anlagenbau-Geschäft freuen. Der ägyptische Chemie- und Düngemittelhersteller NCIC habe einen Auftrag für einen Düngemittelkomplex unterzeichnet, wie der Dax -Konzern am Montag in Essen mitteilte.

    Das Projekt werde in einem Konsortium mit dem ägyptischen Unternehmen Petrojet umgesetzt. Der Auftragswert für Thyssenkrupp liege im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Aktien der Essener legten am Montag im vorbörslichen Handel um etwas mehr als 1 Prozent zu.

    /mis/tav

    Drucken
  • 27.02.2019 Rüstungsexporte: Merkel deutet in Paris Kompromis...

    Rüstungsexporte: Merkel deutet in Paris Kompromissbereitschaft an

    27.02.2019| 17:04:00

    (Ausführliche Fassung)

    PARIS (awp international) - Angesichts eines drohenden Koalitionsstreits um Rüstungsexporte hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung von Absprachen mit Frankreich und anderen europäischen Partnern unterstrichen. Deutschland habe schon bei anderen Konfliktthemen wie den neuen EU-Energieregeln - diese berühren direkt russisch-deutsche Erdgaspipeline Nord Stream 2 - Kompromisse gemacht. Das sagte Merkel (CDU) bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Mittwoch in Paris. Bei der Ostsee-Gasleitung hatte Berlin nach langem Widerstand eine europäische Aufsicht hingenommen.

    Die Ausfuhr gemeinsam hergestellter Rüstungsgüter ist ein äusserst heikles Thema. Aus Paris und London gibt es scharfe Kritik am Stopp deutscher Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien, weil davon auch Gemeinschaftsprojekte betroffen sind.

    Merkels Äusserungen wurden in Paris so verstanden, dass die Kanzlerin bereit ist, auf die Kritik von Partnern zu hören. Es müsse auch Kompromisse geben, die über "den Wortlaut des Koalitionsvertrages (...) hinausgehen", meinte sie. Die SPD ist gegen eine Lockerung der grundsätzlich strikten deutschen Regeln. Am 9. März läuft das bisherige Saudi-Arabien-Embargo aus, das nach dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi verhängt worden war.

    Merkel und Macron betonten im Élyséepalast die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die Entwicklung der EU. Europa sei dann handlungsfähig, wenn Deutschland und Frankreich mit gemeinsamen Vorstellungen aufträten, sagte Merkel. "Unsere Stimme wird weltweit nur dann gehört, wenn wir auch mit gemeinsamen Haltungen auftreten." Berlin und Paris wollen für den EU-Gipfel am 21. und 22. März gemeinsame Vorstellungen für die europäische Industriepolitik vorlegen. Vor gut einem Monat hatten Merkel und Macron in Aachen einen neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet.

    Im Verteidigungsbereich hatten sich Berlin und Paris bereits auf erste Grundsätze für den Export gemeinsam hergestellter Rüstungsgüter in Länder ausserhalb von EU und Nato geeinigt - eine endgültige Vereinbarung steht aber noch aus. "Wir können uns nicht für eine europäische Armee aussprechen, wir können nicht ein gemeinsames Papier verabschieden (...) und anschliessend dann sagen, wenn es Gemeinschaftsprojekte gibt und Partner sich auch auf uns verlassen, dass wir dann zu keinerlei Gesprächen bereit sind", sagte Merkel. Gespräche solle es auch innerhalb der Regierung geben. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, erklärte in Berlin, nötig sei eine Beschränkung von Waffenexporten, nicht eine Lockerung.

    Merkel und Macron signalisierten London ihre Bereitschaft für eine kurze Verschiebung des Brexits. "Wenn Grossbritannien etwas mehr Zeit braucht, dann werden wir uns dem nicht verweigern", sagte Merkel. "Es ist Zeit, dass die Briten eine Entscheidung treffen", forderte Macron. Für eine Verlängerung müsse es eine klare Perspektive geben. Die britische Premierministerin Theresa May hatte zuvor erstmals eine Verschiebung des Brexit-Termins ins Spiel gebracht. Bisher steht der Austritt zum 29. März an.

    Macron zeigte sich verärgert über den Einstieg des niederländischen Staates bei der Fluglinie Air France-KLM. Paris sei nicht vorab informiert worden. Der niederländische Staat hatte sich für 680 Millionen Euro einen Anteil von 12,68 Prozent an der Airline gesichert./cb/bl/nau/cn/DP/stw

    Drucken
  • 18.02.2019 Thyssenkrupp trotz EU-Bedenken optimistisch für S...

    Thyssenkrupp trotz EU-Bedenken optimistisch für Stahl-JV

    18.02.2019| 14:36:52

    (Meldung ausgebaut)

    Düsseldorf (awp/awp/sda/reu) - Thyssenkrupp zeigt sich ungeachtet des zunehmenden Drucks der EU-Wettbewerbshüter zuversichtlich, das seit Jahren vorangetriebene Stahl-Joint-Venture mit Tata Steel über die Bühne zu bringen.

    Der Konzern habe das von der EU-Kommission angekündigte "Statement of Objections" zu den Fusionsplänen erhalten, teilte das Unternehmen am Montag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. Das Schreiben solle Grundlage für die weiteren Gespräche mit der Kommission sein. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir die Transaktion im Frühjahr abschliessen können." Mit massiven Widerstand sei aus Brüssel nicht zu rechnen, erklärten auch die Experten des Bankhauses Lampe. Die Aktie setzte trotzdem ihre Talfahrt fort.

    Thyssenkrupp und Tata wollen den zweitgrössten Stahlkonzern Europas schmieden nach ArcelorMittal. Die EU-Kommission hatte bereits vor Monaten auf kritische Bereiche wie Stahl für Verpackungen, die Automobilindustrie und Elektrostahl hingewiesen, wo sie den Wettbewerb gefährdet sieht, und Zugeständnisse gefordert. Sie wollte sich am Montag ebenso wenig wie Thyssenkrupp zum Inhalt des Schreibens äussern.

    Nervosität in der Belegschaft

    Die Kommission beschreibt in einem "Statement of Objections" die Auswirkungen von Fusionsplänen auf den Wettbewerb und bestimmte Märkte. Diesen Punkten müssen die Unternehmen mit Zugeständnissen begegnen - ansonsten droht eine Ablehnung. Konkrete Vorschläge macht die EU-Kommission zwar nicht. Die Unternehmen bekommen aber eine Ahnung davon, was als Entgegenkommen erwartet wird. Bei Thyssenkrupp fürchten die mehr als 2000 Mitarbeiter der Verpackungsstahltochter Rasselstein seit Beginn der Tata-Verhandlungen, dass ihre Firma verkauft wird, um die Bedenken der EU-Kommission zu zerstreuen. Arbeitnehmervertreter warnen vor Zugeständnissen auf Kosten der 27.000 Beschäftigten von Thyssenkrupp Steel Europe.

    Thyssen und Tata wollen die Nummer Zwei der Stahlbranche in Europa schmieden mit 48.000 Mitarbeitern. Das Stahl-Joint-Venture spielt auch eine wichtige Rolle für die Aufspaltungspläne, die Vorstandschef Guido Kerkhoff vorantreibt. Der 50-Prozent-Anteil an dem Joint Venture soll in die künftige Materials AG einfliessen, zu der auch der Werkstoffhandel und das Marinegeschäft gehören soll. Kommt es nicht zum Joint Venture, kann Thyssenkrupp auch nicht einen Teil der milliardenschweren Schulden auf das Gemeinschaftsunternehmen mit Tata abwälzen.

    Die Thyssenkrupp-Aktie verlor am Montag zeitweise über ein Prozent an Wert und notierte mit 13,08 Euro in der Nähe ihres Dreijahrestiefs, das sie in der vergangenen Woche markiert hatte. Binnen eines Jahres hat das Papier 42 Prozent verloren. yr/

    Drucken
  • 18.02.2019 Thyssenkrupp trotz EU-Bedenken optimistisch für S...

    Thyssenkrupp trotz EU-Bedenken optimistisch für Stahl-JV

    18.02.2019| 10:43:53

    Düsseldorf (awp/awp/sda/reu) - Thyssenkrupp rechnet trotz nachdrücklicher Bedenken der EU-Wettbewerbshüter mit einer Freigabe der Pläne für ein Stahl-Joint Venture mit Tata Steel. "Die EU-Kommission hat uns mittlerweile wie angekündigt ein sogenanntes 'Statement of Objections' übermittelt", teilte der Konzern am Montag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit.

    Das Schreiben solle Grundlage für die weiteren Gespräche mit der Kommission sein. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir die Transaktion im Frühjahr abschliessen können." Thyssenkrupp und Tata wollen den zweitgrössten Stahlkonzern Europas schmieden nach ArcelorMittal. Die EU-Kommission hatte bereits vor Monaten auf kritische Bereiche wie den Verspackungsstahl hingewiesen, wo sie den Wettbewerb gefährdet sieht, und Zugeständnisse gefordert.

    yr/

    Drucken
  • 12.02.2019 Neuer Thyssenkrupp-Chef drückt aufs Tempo - Spalt...

    Neuer Thyssenkrupp-Chef drückt aufs Tempo - Spaltung rückt näher

    12.02.2019| 12:15:28

    (Meldung weiter ausgebaut)

    ESSEN (awp international) - Gut ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt des neuen Thyssenkrupp -Chefs Guido Kerkhoff rückt die Aufspaltung des Ruhrkonzerns in greifbare Nähe. Die Geschäftsergebnisse des jüngsten Quartals sind durchwachsen. Die Teilung in zwei selbstständige Unternehmen werde faktisch bereits zum 1. Oktober dieses Jahres vollzogen sein, kündigte Kerkhoff am Dienstag in Essen an. Der geplanten Trennung des Unternehmens in ein Werkstoff- und ein Industriegüterunternehmen müsse die Hauptversammlung des Konzerns jedoch Anfang 2020 noch zustimmen.

    "Wir sind längst auf dem Weg", so Kerkhoff, der mit der Teilung auch eine Vereinfachung der Unternehmensstrukturen und einen auf nur noch drei Köpfe verkleinerten Vorstand anstrebt. Bereits mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen Mitte Juli solle jeder der mehr als 160 000 Thyssenkrupp-Mitarbeiter wissen, wie sein künftiger Arbeitsplatz aussieht.

    Auf betriebsbedingte Kündigungen werde das Unternehmen dabei verzichten, versicherte Kerkhoff. Es sei jedoch geplant, die Kosten weiter zu reduzieren. Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 will Thyssenkrupp die Verwaltungskosten für beide Unternehmen auf unter 300 Millionen Euro senken - von derzeit rund 380 Millionen.

    Nach der nun erfolgten Vorstellung der neuen Strukturen sollen noch im Frühjahr die Namen der Vorstände bekannt werden, bevor es im Mai dann um die Eckdaten der Finanzstrukturen und der neuen Strategie gehen wird.

    Der langjährige Thyssenkrupp-Finanzchef Kerkhoff hatte im vergangenen Sommer die Leitung des in die Krise geratenen Ruhrkonzerns übernommen. Zuvor war sein Vorgänger Heinrich Hiesinger überraschend zurückgetreten, nachdem ihn Finanzinvestoren stark unter Druck gesetzt hatten. Im Frühherbst legte Kerkhoff dann den Plan zur Aufspaltung des Konzerns vor und und versprach, das Unternehmen mit dem radikalen Umbau aus der Krise zu holen.

    Dabei startete der Konzern durchwachsen in das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 (zum 30. September). Während Umsatz und Auftragseingang zulegen konnten, zeigte sich Kerkhoff mit den Ergebnissen jedoch nicht zufrieden. "Herausragende Ergebnisse" seien nicht erzielt worden, räumte er ein. In den ersten drei Monaten hatte der Stahl- und Industriekonzern im operativen Geschäft weniger verdient. Sinkende Gewinne in den Industriegeschäften wie Komponenten, Aufzüge oder Anlagenbau waren der Grund dafür. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank im fortgeführten Geschäft um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro.

    In dem Ergebnis nicht mehr enthalten ist das Ergebnis der vor der Fusion mit dem europäischen Geschäft von Tata Stell stehenden Stahlsparte. Dieses ging ebenfalls zurück. Grund waren eine schwächere Nachfrage in der Automobilindustrie sowie Produktionsunterbrechungen durch das Niedrigwasser des Rheins. Beim Nettoergebnis legte Thyssenkrupp konzernweit hingegen zu. Der Gewinn stieg um knapp 70 Prozent auf 136 Millionen Euro. Dabei hatte die US-Steuereform den Gewinn im vergangenen Jahr belastet.

    Marktexperten äusserten sich ernüchtert. Das Stahlgeschäft in Europa spüre weiteren Gegenwind, was auf Konzernebene den Barmittelzufluss bremse, urteilte etwa Seth Rosenfeld vom Analysehaus Jefferies. Die Aktie gehörte daher am Mittag zu den wenigen Verlierern im Dax und gab 2 Prozent ab. Thyssenkrupp warnte auch vor zunehmenden konjunkturellen und politischen Unsicherheiten. Der Grundtenor des Ausblicks klinge nun vorsichtiger und spiegele die gestiegenen Risiken im Geschäftsumfeld wider, schrieb Analyst Eugene King von Goldman Sachs.

    Insgesamt hatte Thyssenkrupp seine Ziele bestätigt. Im fortgeführten Geschäft erwartet der Konzern für das bereinigte Ebit 2018/19 (per 30. September) einen Anstieg von 706 Millionen (auf vergleichbarer Basis) auf mehr als 1 Milliarde Euro. Der Jahresüberschuss soll deutlich über den 60 Millionen Euro aus dem Vorjahr liegen.

    Kerkhoff zeigte sich des Weiteren zuversichtlich, das geplante Stahl-Gemeinschaftsunternehmen mit Tata trotz erwarteter Einwände der EU-Kommission noch im Frühjahr abschliessen zu können. Dass das Vorhaben voraussichtlich nicht ohne Auflagen durchgewinkt werde, sei keine Überraschung, sagte Kerkhoff./nas/uta/DP/nas

    Drucken
  • 12.02.2019 Thyssenkrupp-Chef erwartet Genehmigung von Stahlf...

    Thyssenkrupp-Chef erwartet Genehmigung von Stahlfusion unter Auflagen

    12.02.2019| 09:58:50

    ESSEN (awp international) - Thyssenkrupp -Chef Guido Kerkhoff macht sich keine allzu grossen Sorgen über die Genehmigung des geplanten Stahlgemeinschaftsunternehmens mit Wettbewerber Tata Steel durch die EU-Kommission. Allerdings geht er davon aus, dass die Behörde das Vorhaben nur unter Auflagen genehmigen wird, wie er am Dienstag in einer Telefonkonferenz zu den Zahlen zum ersten Quartal sagte. In dieser Woche werde die Behörde dem Konzern die Themen übermitteln, die Gegenstand einer vertieften Prüfung sein dürften - das heisst, in denen sie Wettbewerbsbedenken sieht.

    Diese seien dann die Grundlage für weitere Gespräche, auch mit Tata Steel, über mögliche Zugeständnisse, so Kerkhoff, der dies als "üblichen Vorgang" bezeichnete. Der Manager zeigte sich weiter zuversichtlich, die Transaktion im Frühjahr abschliessen zu können.

    Mit Siemens und Alstom , deren Zugfusion von der Kommission wegen einer zu grossen Marktmacht untersagt worden war, wollte Kerkhoff den Fall nicht vergleichen. So gebe es genügend Stahlhersteller in Europa, mit ArcelorMittal als grösstem Konkurrenten an der Spitze./nas/jha/

    Drucken
  • 12.02.2019 Thyssenkrupp verdient vor Aufspaltung operativ we...

    Thyssenkrupp verdient vor Aufspaltung operativ weniger

    12.02.2019| 08:39:56

    (Ausführliche Fassung)

    ESSEN (awp international) - Der vor der Aufspaltung stehende Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt ein schwächeres operatives Ergebnis verzeichnet. Sinkende Gewinne in den Industriegeschäften wie Komponenten, Aufzüge oder Anlagenbau waren der Grund dafür. Umsatz und Auftragseingang konnten hingegen leicht zulegen. Auch in der vor der Fusion mit dem europäischen Geschäft des Konkurrenten Tata Steel stehenden Stahlsparte lief es nicht mehr so rund wie in den Quartalen zuvor.

    Der Umsatz stieg im fortgeführten Geschäft im ersten Quartal (per 31. Dezember) im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Essen mitteilte. Die Auftragseingänge nahmen um 6 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) der fortgeführten Aktivitäten sank hingegen um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro. Höhere Anlaufkosten für Projekte belasteten die Komponentensparte. Im Aufzuggeschäft machten Thyssenkrupp steigende Materialkosten in China sowie Zölle auf Werkstoffimporte in den USA zu schaffen.

    Auch das Ergebnis der Stahlsparte sank. Diese wird von Thyssenkrupp als nicht fortgeführtes Geschäft bilanziert. Grund für den Ergebnisrückgang war eine schwächere Nachfrage in der Autoindustrie sowie Produktionsunterbrechungen durch das Niedrigwasser des Rheins. Die "fundamentalen Wachstumstreiber" seien intakt, kommentierte Vorstandschef Guido Kerkhoff die Ergebnisse. "Die Zahlen zeigen aber auch, dass wir unsere Programme zur Steigerung der Performance weiter vorantreiben müssen". Dabei geht der Manager im Laufe des Geschäftsjahres von "erkennbaren Fortschritten" aus.

    Beim Konzern-Nettoergebnis konnte Thyssenkrupp zulegen. Allerdings war das Vorjahresquartal durch negative Effekte im Zuge der US-Steuerreform belastet gewesen. Der Gewinn stieg um knapp 70 Prozent auf 136 Millionen Euro.

    Das erste Quartal ist traditionell das schwächste bei Thyssenkrupp. Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Dabei warnte das Unternehmen vor zunehmenden konjunkturellen und politischen Unsicherheiten. Im fortgeführten Geschäft erwartet Thyssenkrupp für das bereinigte Ebit 2018/19 (per 30. September) einen Anstieg von 706 Millionen (auf vergleichbarer Basis) auf mehr als 1 Milliarde Euro. Der Jahresüberschuss soll deutlich über den 60 Millionen Euro aus dem Vorjahr liegen.

    Bei der geplanten Aufspaltung in ein Industriegüter- und ein Werkstoffunternehmen kommt Thyssenkrupp voran. Das Unternehmen strebt nach der Teilung eine schlankere Führung an. Für die neuen Unternehmen Industrials und Materials sollen die Vorstandsressorts auf je drei reduziert und zentrale Funktionen zusammengelegt werden. Von den derzeit 17 Konzern- und Servicefunktionen werde es bei Industrials künftig noch 14, bei Materials noch 10 geben.

    Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 will Thyssenkrupp die Verwaltungskosten für beide Unternehmen insgesamt auf unter 300 Millionen Euro senken - von derzeit rund 380 Millionen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es durch die Teilung nicht geben.

    Den Fahrplan bekräftigte Thyssenkrupp. Über die Spaltung soll die Hauptversammlung im Januar 2020 abstimmen. Über die Besetzung der beiden Vorstandsteams will der Konzern in diesem Frühjahr entscheiden. Im Mai werden Details zu Finanzstruktur, Markenauftritt und Strategie veröffentlicht. Die neuen Unternehmen sollen dann zum 1. Oktober 2019 weitgehend operativ selbstständig aufgestellt sein.

    Thyssenkrupp erhofft sich durch die Teilung eine Wertsteigerung der einzelnen Geschäfte, etwa durch die Hebung stiller Reserven im Aufzuggeschäft. Zudem sollen die Unternehmen einzeln wettbewerbsfähiger werden und schnellere Entscheidungen treffen können./nas/mne/jha/

    Drucken
  • 12.02.2019 Thyssenkrupp verdient operativ weniger

    Thyssenkrupp verdient operativ weniger

    12.02.2019| 07:03:52

    ESSEN (awp international) - Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt ein schwächeres operatives Ergebnis verzeichnet. Sinkende Gewinne in den Industriegeschäften wie Komponenten, Aufzüge oder Anlagenbau waren der Grund dafür. So nahm das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) der fortgeführten Aktivitäten im ersten Quartal (per 31. Dezember) um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte.

    Auch das Ergebnis der vor der Fusion mit dem europäischen Geschäft von Tata Stell stehenden Stahlsparte sank. Diese wird von Thyssenkrupp als nicht fortgeführtes Geschäft bilanziert. Grund für den Ergebnisrückgang war eine schwächere Nachfrage in der Automobilindustrie sowie Produktionsunterbrechungen durch das Niedrigwasser des Rheins.

    Beim Nettoergebnis konnte Thyssenkrupp hingegen zulegen. Allerdings war das Vorjahresquartal durch negative Effekte im Zuge der US-Steuerreform belastet gewesen. Der Gewinn stieg um knapp 70 Prozent auf 136 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im fortgeführten Geschäft um 3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, die Auftragseingänge nahmen um 6 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zu.

    Das erste Quartal ist traditionell das schwächste bei Thyssenkrupp. Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Im fortgeführten Geschäft erwartet Thyssenkrupp für das bereinigte Ebit 2018/19 (per 30. September) einen Anstieg von 706 Millionen (auf vergleichbarer Basis) auf mehr als 1 Milliarde Euro. Der Jahresüberschuss soll deutlich über den 60 Millionen Euro aus dem Vorjahr liegen./nas/he

    Drucken
  • 12.02.2019 Thyssenkrupp stellt neue Unternehmen nach Spaltun...

    Thyssenkrupp stellt neue Unternehmen nach Spaltung schlanker auf

    12.02.2019| 07:03:45

    ESSEN (awp international) - Thyssenkrupp strebt nach der Teilung in zwei Unternehmen eine schlankere Führungsstruktur an. Für die neuen Unternehmen Industrials und Materials sollen die Vorstandsressorts auf jeweils drei reduziert und zentrale Funktionen zusammengelegt werden, teilte der Konzern am Dienstag in Essen mit. Von den derzeit 17 Konzern- und Servicefunktionen werde es bei Industrials künftig noch 14, bei Materials nur noch 10 geben.

    Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 will Thyssenkrupp die Verwaltungskosten für beide Unternehmen insgesamt auf unter 300 Millionen Euro senken - von derzeit rund 380 Millionen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es durch die Teilung nicht geben.

    Den weiteren Fahrplan bekräftigte Thyssenkrupp. Über die Spaltung soll die Hauptversammlung im Januar 2020 abstimmen. Über die Besetzung der beiden Vorstandsteams will der Konzern in diesem Frühjahr entscheiden. Im Mai werden Details zu Finanzstruktur, Markenauftritt und Strategie veröffentlicht. Die neuen Unternehmen sollen dann zum 1. Oktober 2019 weitgehend operativ selbstständig aufgestellt. Thyssenkrupp erhofft sich durch die Teilung eine Wertsteigerung der einzelnen Geschäfte, etwa durch die Hebung stiller Reserven im Aufzuggeschäft. Zudem sollen die Unternehmen einzeln wettbewerbsfähiger werden und schnellere Entscheidungen treffen können./nas/he

    Drucken
  • 07.02.2019 Gewinn von Stahlproduzent Voestalpine bricht ein

    Gewinn von Stahlproduzent Voestalpine bricht ein

    07.02.2019| 13:48:54

    (Ausführliche Fassung)

    LINZ (awp international) - Beim österreichischen Stahlkonzern Voestalpine hat sich das Geschäft im dritten Geschäftsquartal eingetrübt. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie negative Effekte infolge der globalen Handelskonflikte belasteten den Konzern ebenso wie die zunehmende Eskalation um den Ausstieg Grossbritanniens aus der Europäischen Union. Dazu kamen Sondereffekte wie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Verfahren des deutschen Bundeskartellamtes und höhere Hochlaufkosten am US-Standort Cartersville.

    Das operative Ergebnis (Ebit) sank in den ersten neun Monaten per Ende Dezember daher um mehr als ein Drittel auf 526 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Linz mitteilte. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn auf 276 Millionen Euro. Der Umsatz nahm dagegen um gut 5 Prozent auf knapp 10 Milliarden Euro zu. Die Aktie verlor an der Wiener Börse mehr als 5 Prozent.

    In der Dividende soll sich der Gewinneinbruch aber nicht in dem Ausmass abbilden. "Ich gehe jedenfalls davon aus, dass es keinen massiven Einbruch der Dividende geben wird", sagte Konzernchef Wolfgang Eder am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Über die Höhe der Ausschüttung werde er sich in den kommenden Monaten aber zuerst einmal mit den konzerninternen Gremien beraten.

    Operativ machte sich die Schwäche in der Automobilindustrie bemerkbar, auch die Konsumgüter- und Elektroindustrie habe den Höhepunkt der Nachfrage überschritten, erklärte Voestalpine. Der sinkende Ölpreis führte insbesondere in den USA zu einer zwischenzeitlichen Abschwächung des Ausrüstungsbedarfs. Dazu büsste China in den vergangenen Monaten deutlich an Wachstumstempo ein. Der österreichische Konzern geht nicht davon aus, dass sich an diesen Szenarien in den kommenden Monaten grundsätzlich etwas ändert.

    Voestalpine steht dabei nicht alleine. Auch Europas grösster Stahlproduzent ArcelorMittal berichtete in seinem vierten Quartal über eine schwächere Entwicklung und geht für das laufende Jahr von einem sich deutlich abschwächenden Wachstum bei der weltweiten Stahlnachfrage aus, hervorgerufen durch einen erwarteten Rückgang in China. Der deutsche Stahlhersteller Salzgitter hatte vor wenigen Tagen die Märkte mit einem recht düsteren Ausblick auf das neue Jahr negativ überrascht, das Unternehmen erwartet einen deutlichen Ergebnisrückgang. Das Ergebnis von Thyssenkrupp steht noch aus - die Essener wollen in der kommenden Woche ihre Zahlen für ihr erstes Quartal vorlegen.

    Voestalpine hatte bereits im Januar seine Jahresprognosen gesenkt - zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate. Das Ebit soll Geschäftsjahr 2018/19 (per 31. März) bei 750 Millionen Euro liegen und nicht bei knapp einer Milliarden Euro, wie im Oktober erwartet. Ursprünglich hatte Voestalpine mit 1,18 Milliarden Euro gerechnet. Der Umsatz soll dagegen weiter steigen./nas/APA/men/mis

    Drucken
  • 07.02.2019 Gewinn von Stahlproduzent Voestalpine bricht ein

    Gewinn von Stahlproduzent Voestalpine bricht ein

    07.02.2019| 12:43:02

    LINZ (awp international) - Beim österreichischen Stahlkonzern Voestalpine hat sich das Geschäft im dritten Geschäftsquartal eingetrübt. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie negative Effekte infolge der globalen Handelskonflikte belasteten den Konzern ebenso wie die zunehmende Eskalation um den Ausstieg Grossbritanniens aus der Europäischen Union. Dazu kamen Sondereffekte wie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Verfahren des deutschen Bundeskartellamtes und höhere Hochlaufkosten am US-Standort Cartersville.

    Das operative Ergebnis (Ebit) sank in den ersten neun Monaten per Ende Dezember daher um mehr als ein Drittel auf 526 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Linz mitteilte. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn auf 276 Millionen Euro. Der Umsatz nahm dagegen um gut 5 Prozent auf knapp 10 Milliarden Euro zu. Die Aktie verlor an der Wiener Börse mehr als 5 Prozent.

    Operativ machte sich die Schwäche in der Automobilindustrie bemerkbar, auch die Konsumgüter- und Elektroindustrie habe den Höhepunkt der Nachfrage überschritten, erklärte Voestalpine. Der sinkende Ölpreis führte insbesondere in den USA zu einer zwischenzeitlichen Abschwächung des Ausrüstungsbedarfs. Dazu büsste China in den vergangenen Monaten deutlich an Wachstumstempo ein. Der österreichische Konzern geht nicht davon aus, dass sich an diesen Szenarien in den kommenden Monaten grundsätzlich etwas ändert.

    Voestalpine steht dabei nicht alleine. Auch Europas grösster Stahlproduzent ArcelorMittal berichtete in seinem vierten Quartal über eine schwächere Entwicklung und geht für das laufende Jahr von einem sich deutlich abschwächenden Wachstum bei der weltweiten Stahlnachfrage aus, hervorgerufen durch einen erwarteten Rückgang in China. Der deutsche Stahlhersteller Salzgitter hatte vor wenigen Tagen die Märkte mit einem recht düsteren Ausblick auf das neue Jahr negativ überrascht, das Unternehmen erwartet einen deutlichen Ergebnisrückgang. Das Ergebnis von Thyssenkrupp steht noch aus - die Essener wollen in der kommenden Woche ihre Zahlen für ihr erstes Quartal vorlegen.

    Voestalpine hatte bereits im Januar seine Jahresprognosen gesenkt - zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate. Das Ebit soll Geschäftsjahr 2018/19 (per 31. März) bei 750 Millionen Euro liegen und nicht bei knapp einer Milliarden Euro, wie im Oktober erwartet. Ursprünglich hatte Voestalpine mit 1,18 Milliarden Euro gerechnet. Der Umsatz soll dagegen weiter steigen./nas/men/mis

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Bergbau, Kohle & Stahl
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol TKA
Valor 412006
ISIN DE0007500001

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +2.39%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.28 -2.06%
Perf. 3M -1.74 -11.71%
Perf. laufendes Jahr -1.82 -12.21%
Perf. 52W   -40.09%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Generalversammlung (01.02.2019)
Instrument Barausschüttung (20.12.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 12.775 -1.31% 3'452'270 21.03.2019
LSE Europ M 12.905 -0.65% 518'552 21.03.2019
SIX SX EUR 12.87 --- --- 19.03.2019
SIX SX 14.60 --- --- 19.03.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 13.135 (20.03.2019)
Vortagestief 12.965 (20.03.2019)
Hoch 1W 13.155 (19.03.2019)
Tief 1W 12.245 (13.03.2019)
Hoch 1M 13.91 (25.02.2019)
Tief 1M 12.20 (11.03.2019)
Hoch 3M 16.525 (11.01.2019)
Tief 3M 12.20 (11.03.2019)
Hoch 1J 24.07 (07.06.2018)
Tief 1J 12.20 (11.03.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG