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Aktuelle News

  • 09.07.2019 Deutsche Stahlindustrie will klimafreundlich werd...

    Deutsche Stahlindustrie will klimafreundlich werden - Hüttengas zu Rohstoffen

    09.07.2019| 06:38:57

    DUISBURG (awp international) - Die Stahlindustrie in Deutschland will den Ausstoss des Treibhausgases Kohlendioxid senken. Beim Branchenführer Thyssenkrupp laufen grossangelegte Versuche, zu einer weniger klimaschädlichen Stahlproduktion zu kommen. Konzernchef Guido Kerkhoff wird Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag erläutern, wie der Industriekonzern sein Ziel erreichen will, 2050 komplett klimaneutral zu sein. Ihr Ministerium fördert die Forschungen für dieses Ziel mit vielen Millionen Euro.

    Das Werk von Thyssenkrupp in Duisburg ist nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) die Industrieanlage mit den höchsten Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland. Nur die grossen Braunkohlekraftwerke haben noch weit höhere Werte. Während aber der Energiesektor seinen CO2-Ausstoss seit Jahren kontinuierlich gesenkt hat, ist in der Industrie nur wenig passiert. Die Emissionen der energieintensiven Industrie, zu der der Stahl zählt, hätten 2018 "auf dem hohen Niveau der Vorjahre stagniert", stellte das Umweltbundesamt im Frühjahr fest.

    Ohne einen wirkungsvollen Beitrag der Schwerindustrie kann Deutschland die Klimaziele für 2030 nicht erreichen. Das weiss auch Kerkhoff. Thyssenkrupp arbeite "hart daran, Emissionen einzusparen, was beim StAhl gar nicht so einfach ist", hat er unlängst versichert. Der Stahlriese muss den Ausstoss von Klimagasen aber auch reduzieren, um seine Kosten im Griff zu behalten.

    Denn Stahlwerke nehmen am EU-Emissionshandel teil. Während die Branche bisher weitgehend auf kostenlos zugeteilte Zertifikate zurückgreifen konnte, drohen mit der Verknappung der Verschmutzungsrechte steigende Preise für Thyssenkrupp und andere energieintensive Industriekonzerne. Der Branchenverband Stahl hatte deshalb bereits vor Zusatzkosten in Milliardenhöhe gewarnt.

    Greenpeace begrüsste die Ankündigung von Thyssenkrupp, den CO2-Ausstoss zu senken. "Endlich fängt auch die Stahlindustrie an, sich beim Klimaschutz nicht länger auf falschen politischen Anreizen wie Gratis-Emissionsrechten oder niedrigen Industriestrompreisen auszuruhen", sagte der Energieexperte der Umweltorganisation, Niklas Schinerl. Doch um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, "ist Klimaneutralität bis 2050 zu spät".

    Die Stahlindustrie versucht die CO2-Belastung auf zwei Wegen zu senken. Zum einen sollen die Hüttengase aus der Stahlproduktion als Rohstoff für die chemische Industrie genutzt werden. Dieses Vorhaben mit dem Namen "Carbon2Chem", an dem Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam arbeiten, fördert das Bundesforschungsministerium mit mehr als 60 Millionen Euro.

    Einen wichtigen Schritt hat man in Duisburg bereits erreicht: Im vergangenen Jahr konnte erstmals Methanol und Ammoniak unter industriellen Produktionsbedingungen aus den Hüttengasen erzeugt werden. Rund 20 Millionen Tonnen der jährlichen CO2-Emissionen der deutschen Stahlbranche liessen sich wirtschaftlich verwerten. Und auch für andere Industriebranchen könne das Verfahren genutzt werden. Doch bis es so weit ist, dürften noch 15 Jahre vergehen, schätzt man bei Thyssenkrupp.

    Die Nutzung von CO2 als Rohstoff, an der unter anderem auch der Chemiekonzern Covestro arbeitet, ist aus Sicht von Fabian Joas von der energiepolitischen Denkfabrik Agora Energiewende zwar ein Fortschritt, an dem weiter gearbeitet werden sollte. Die endgültige Lösung für die Klimaprobleme der Stahlindustrie könne sie aber nicht sein. "Das CO2 wird dabei zwar zweimal genutzt. Am Ende landet es aber doch in der Atmosphäre."

    Erfolgversprechender sei der Einsatz von Wasserstoff bei der Stahlherstellung, betonte Joas. Auch das wird in Duisburg versucht. Ein Teil des in den Hochofen geblasenen Kohlenstaubs soll durch Wasserstoff ersetzt werden. Auch Europas grösser Stahlkonzern Arcelor Mittal arbeitet in seinem Hamburger Werk an diesem Verfahren, bei dem Treibhausgase erst gar nicht entstehen sollen. Das werde aber "ein langer und kostenintensiver Prozess", hatte der Produktionsvorstand von Thyssenkrupp, Arnd Köfler gesagt. An diesem Projekt beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit Fördergeldern./hff/DP/stk

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  • 08.07.2019 Kreise: Mehrere Interessenten für Thyssenkrupp-Au...

    Kreise: Mehrere Interessenten für Thyssenkrupp-Aufzüge

    08.07.2019| 13:58:20

    ESSEN (awp international) - Der kriselnde Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp fährt bei seiner Aufzugsparte laut Insidern offenbar zweigleisig. Neben einem Börsengang kommt für das Geschäft möglicherweise doch ein Verkauf in Frage, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. So seien mehrere Interessenten an Thyssenkrupp herangetreten, die die Sparte entweder ganz oder teilweise übernehmen wollten. Darunter seien Wettbewerber Kone als auch die Finanzinvestoren CVC und KKR.

    Dazu seien staatliche Vermögens- und Pensionsfonds ebenfalls interessiert, in die Sparte zu investieren. Das Thyssenkrupp-Management wolle nun im Herbst Gespräche aufnehmen. Der Aktie konnte danach deutlich zulegen. Sie gewinnt bis zum Mittag knapp 2 Prozent, in der Spitze legten die Papiere um mehr als 5 Prozent zu. Thyssenkrupp, Kone, CVC und KKR wollten sich dazu nicht äussern.

    Gleichzeitig treibt der Essener Konzern jedoch auch seinen eigentlich für die Sparte vorgesehenen Pläne für einen Börsengang voran. Es gebe noch keine Entscheidung darüber, wieviel Thyssenkrupp bereit wäre zu verkaufen und ob es überhaupt zu formalen angeboten komme, so Bloomberg.

    Thyssenkrupp will eigentlich die Mehrheit an dem Aufzuggeschäft behalten, weil der Konzern die Mittelzuflüsse zur Finanzierung der hohen Pensionsverpflichtungen verwenden möchte, hiess es aus den Kreisen. Dagegen favorisiere Grossaktionär Cevian einen kompletten Verkauf. Die Aufzugsparte von Thyssenkrupp gilt als Kronjuwel im Konzern. Analysten taxieren den Wert bei einem Börsengang oder Verkauf auf etwa 15 Milliarden Euro./nas/jha/

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  • 04.07.2019 Forscher: Lage der deutschen Stahlhersteller könn...

    Forscher: Lage der deutschen Stahlhersteller könnte sich verschärfen

    04.07.2019| 07:01:30

    ESSEN (awp international) - Die schwache Auftragslage für die Stahlbranche in Deutschland wird nach Einschätzung eines Konjunkturforschers vorerst anhalten. "Die Stahlkonjunktur läuft in Deutschland nicht so gut, wie man das erwartet hat", sagte Prof. Roland Döhrn vom Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI der Deutschen Presse-Agentur. In diesem Jahr sei die Rohstahlproduktion bislang um etwa 5 Prozent gesunken. Der Abschwung beim Stahl sei wohl nicht nur eine Folge der zunehmenden Importe nach Europa. "Mir scheint eher das Problem zu sein, dass die grossen Stahlverwender Automobilbau und Maschinenbau schwächeln", betonte Döhrn.

    Der Grosskunde Autoindustrie könnte den Stahlherstellern nach Einschätzung des Wissenschaftlers aber noch mehr Probleme bereiten. Durch den Übergang zur E-Mobilität könnten Teile der Automobilproduktion ins Ausland verlagert werden. Ihnen den Stahl hinterher zu liefern, mache keinen Sinn. "Deshalb könnte es für die Stahlhersteller in Deutschland ungemütlich werden", befürchtet der Ökonom./hff/DP/stk

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  • 01.07.2019 Uniper-Betriebsrat schlägt Alarm: Zerschlagung be...

    Uniper-Betriebsrat schlägt Alarm: Zerschlagung befürchtet

    01.07.2019| 14:35:42

    DÜSSELDORF (awp international) - Im Ringen um die Zukunft des Stromkonzerns Uniper wenden sich die Arbeitnehmervertreter jetzt indirekt an die Politik. Ein Brief des Uniper-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Harald Seegatz an den Chef des finnischen Grossaktionärs Fortum ging in Kopie auch an die Bundesregierung und die finnische Regierung. Fortum, dessen Hauptaktionär der finnische Staat ist, hält knapp 50 Prozent der Uniper-Aktien. Der Uniper-Betriebsrat befürchtet eine Zerschlagung des aus dem Eon -Konzern hervorgegangen Kraftwerksbetreibers durch die Finnen.

    In dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag und über den zuvor das "Handelsblatt" berichtet hatte, fordert Seegatz Fortum-Chef Pekka Lundmark auf, endlich seine Pläne aufzudecken: "Seit nunmehr eineinhalb Jahren verweigern Sie eine klare Aussage, welche konkreten strategischen Absichten Fortum in Hinblick auf Uniper und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgt." Lundmark müsse klarstellen, was die angestrebte Kooperation von Fortum und Uniper für die Arbeitsplätze bedeute. Kopien des mit den Gewerkschaften Verdi und IG BCE abgestimmten Briefs erhielten unter anderem der finnische Ministerpräsidenten Antti Rinne, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

    Uniper ist einer der grossen europäischen Stromerzeuger. In Deutschland betreibt er zahlreiche Kohle-, Gas- und Wasserkraftwerke. Eon hatte seine Restbeteiligung an Uniper von rund 47 Prozent im vergangenen Jahr gegen den Widerstand des Uniper-Managements an Fortum verkauft. Die Finnen haben ihren Anteil an Uniper mittlerweile auf 49,99 Prozent erhöht. Weiter aufstocken können sie derzeit nicht, weil die russische Anti-Monopolbehörde dies blockiert. Fortum möchte die Hürde aus dem Weg räumen lassen.

    Die bisherigen Vorstandsmitglieder haben inzwischen das Unternehmen verlassen oder diesen Schritt angekündigt. Neuer Uniper-Chef ist seit Juni der ehemalige Thyssenkrupp -Manager Andreas Schierenbeck./hff/DP/fba

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  • 01.07.2019 Arbeitslosenzahl in Deutschland leicht gesunken -...

    Arbeitslosenzahl in Deutschland leicht gesunken - Aber Abkühlung spürbar

    01.07.2019| 13:10:38

    (durchgehend aktualisiert)

    NÜRNBERG (awp international) - Ein Dämpfer, aber keine Krise: So wertet die Bundesagentur für Arbeit (BA) die neuen Arbeitslosenzahlen. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist trotz leicht gesunkener Arbeitslosenzahlen die konjunkturelle Abkühlung spürbar. Im Juni ist die Zahl der Erwerbslosen nur noch wenig zurückgegangen, wie BA-Chef Detlef Scheele am Montag in Nürnberg berichtete. Die Bundesagentur für Arbeit zählte 20 000 Arbeitslose weniger als im Mai und 60 000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Gesamtzahl sank damit auf 2,216 Millionen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,9 Prozent.

    "Die schwächere konjunkturelle Entwicklung hinterlässt leichte Spuren auf dem Arbeitsmarkt", sagte Scheele. "Die Zahl der gemeldeten Stellen geht auf hohem Niveau zurück und das Beschäftigungswachstum verliert an Dynamik."

    Die schlechten Nachrichten der vergangenen Wochen aus grossen Industriefirmen spiegeln sich in den neuen Zahlen noch nicht wider. Doch wird die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern merklich schwächer. Im Juni waren 798 000 offene Stellen bei der Bundesagentur gemeldet, 8000 weniger als ein Jahr zuvor.

    Auswirkungen hat das vor allem auf die Chancen der Menschen am unteren Ende der Einkommenskala: "Wir sehen die konjunkturelle Eintrübung, wenn es um den Beschäftigungsabbau geht, gegenwärtig vorrangig in der Zeitarbeit", sagte Scheele. Bemerkbar macht sich das nach den Worten des BA-Chefs in zweierlei Hinsicht: Zugang in Arbeitslosigkeit und ein "nicht mehr so guter Abgang" aus der Grundsicherung.

    In die Alltagssprache übersetzt: Es ist für Hartz IV-Empfänger schwieriger geworden, einen Job zu finden. "Die Zeitarbeit war natürlich immer ein Arbeitgeber, der auch Menschen aufgenommen hat, die es nicht so einfach haben und die vielleicht keine Ausbildung haben", sagte Scheele.

    Ungeachtet der schlechteren wirtschaftlichen Entwicklung ist die Zahl der arbeitenden Menschen weiter gestiegen und lag nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes im Mai bei 45,28 Millionen Erwerbstätigen - das waren 21 000 mehr als im Vormonat, im Vergleich zum Vorjahr waren es 462 000 mehr. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil verbreitete dementsprechend eine eher entspannte Sicht der Dinge: "Der Arbeitsmarkt zeigt sich auch in diesem Monat von seiner robusten Seite, auch wenn sich die nachlassende konjunkturelle Entwicklung bemerkbar macht", erklärte der SPD-Politiker in Berlin.

    Der Anstieg basiert laut BA weitgehend auf einer höheren Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Arbeitnehmer. Insgesamt hatten laut Hochrechnung der BA im April 33,38 Millionen Menschen einen regulären Job. Saisonbereinigt war das von März auf April ein Plus von 38 000.

    Doch hat in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe prominenter Unternehmen Stellenkürzungen für die nächsten Monate und Jahre angekündigt. So will der US-Autohersteller Ford 5400 Stellen in Deutschland streichen, Thyssenkrupp 4000, die BASF 3000, Siemens 1400. In der Arbeitslosenstatistik ist davon noch nichts zu sehen. "Das geht ja immer nicht so schnell, weil es da Kündigungsschutztatbestände gibt, die eine gewisse Zeit brauchen", sagte Scheele.

    Die Bundesagentur bereitet sich derzeit vor allem auf einen Anstieg der Kurzarbeit in der Autoindustrie vor. Der Auslöser: Bei den Arbeitsagenturen wird vermehrt entsprechende Beratung angefragt. "Das ist in erster Linie in den Bundesländern mit grossem verarbeitenden Gewerbe, vorrangig aus der Automobilwirtschaft, also Bayern, Baden-Württemberg, teilweise rund um Wolfsburg, da sehen wir solche Phänomene", meinte der BA-Chef.

    Doch bedeutet das, dass nun Alarmstimmung in der Bundesagentur ausgebrochen ist? Nein. Scheele sieht eine grundlegend andere Situation als zu Zeiten der internationalen Finanzkrise vor zehn Jahren: "Wir gehen zur Zeit davon aus, (...) dass sich diese konjunkturelle Eintrübung über drei, vier Quartale hinzieht und es dann wieder anzieht."

    Sofern die Weltwirtschaft also keine Talfahrt antritt, könnte die Schwächephase am Arbeitsmarkt im nächsten Jahr beendet sein. "Eigentlich haben wir eine ganz normale konjunkturelle Phase", sagte Scheele. "Wir sehen ja keine eklatante Krise wie 2008 oder 2009."/cho/DP/fba

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  • 21.06.2019 Thyssenkrupp baut neues Auto-Zuliefererwerk in Un...

    Thyssenkrupp baut neues Auto-Zuliefererwerk in Ungarn

    21.06.2019| 11:37:58

    ESSEN (awp international) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp baut sein Autogeschäft in Ungarn aus. Die Essener wollen in Pécs für rund 50 Millionen Euro ein neues Zuliefererwerk errichten.

    Dort sollen unter anderem Bauteile für Elektromotoren hergestellt werden, wie des Unternehmen am Freitag mitteilte. Dann werde Thyssenkrupp erstmals Komponenten für Elektromotoren ausserhalb Deutschlands bauen.

    Der Essener Konzern beschäftigt in Ungarn rund 2000 Mitarbeiter. Sie bauen an sechs Standorten unter anderem Lenksysteme, Motorkomponenten sowie Federn und montieren Achsen. Das neue Werk soll Ende kommenden Jahres mit der Belieferung von Kunden beginnen./hff/DP/jha

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  • 20.06.2019 Presse: Thyssenkrupp spricht mit Klöckner über mö...

    Presse: Thyssenkrupp spricht mit Klöckner über möglichen Kauf

    20.06.2019| 13:11:14

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Thyssenkrupp plant einem Medienbericht zufolge eine Vergrösserung des Stahlhandels. Zu dem Zweck sei der Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co , Gisbert Rühl, über eine mögliche Fusion. Das schreibt das "Manager Magazin" (Donnerstag), ohne die Quelle der Informationen auszuführen.

    Ein Klöckner-Sprecher sagte auf Anfrage, dem Konzern sei kein Übernahmeinteresse durch Thyssenkrupp bekannt. Zu anderen Themen würden Klöckner-Chef Rühl und der Thyssenkruppf-Chef Kerkhoff regelmässig im Austausch stehen. Bei Thyssenkrupp war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Das Geld für den Kauf soll dem Blatt zufolge aus den Einnahmen aus dem geplanten Teilbörsengang der Aufzugsparte kommen. Falls der Kauf nicht zustande komme, wolle Thyssenkrupp sein Handelsnetz mit dem Erwerb kleinerer Händler vergrössern, heisst es in dem Bericht weiter.

    Klöckner setzt zuletzt 6,8 Milliarden Euro um. An der Börse war der einstige Milliardenkonzern vor Bekanntwerden der Übernahmegerüchte aber nur noch 470 Millionen Euro wert.

    Die Klöckner-Aktie schnellte gegen Mittag zwischenzeitlich um mehr als 10 Prozent nach oben, jetzt liegt sie noch gut 7 Prozent im Plus. Die Aktie von Thyssenkrupp gewann zwischenzeitlich an der Dax -Spitze fast fünf Prozent und liegt jetzt noch zwei Prozent im Plus./fba/jha/

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  • 20.06.2019 Presse: Thyssenkrupp spricht mit Klöckner über mö...

    Presse: Thyssenkrupp spricht mit Klöckner über möglichen Kauf

    20.06.2019| 12:25:46

    HAMBURG (awp international) - Thyssenkrupp plant einem Medienbericht zufolge eine Vergrösserung des Stahlhandels. Zu dem Zweck sei der Konzern im Gespräch mit dem Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co über eine mögliche Fusion, schreibt das "Manager Magazin", (Donnerstag) ohne die Quelle der Informationen auszuführen.

    Das Geld solle aus den Einnahmen aus dem geplanten Teilbörsengang der Aufzugsparte kommen. Falls der Kauf nicht zustande komme, wolle Thyssenkrupp sein Handelsnetz mit dem Erwerb kleinerer Händler vergrössern, heisst es in dem Bericht weiter.

    Die Klöckner-Aktie schnellte gegen Mittag auf 5,38 Euro nach oben. Das war ein Plus von mehr als 10 Prozent. Die Aktien von Thyssenkrupp gewannen zwischenzeitlich an der Dax -Spitze fast fünf Prozent./fba/jha/

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  • 11.06.2019 EU-Wettbewerbshüter: Nein zu Fusion von Thyssenkr...

    EU-Wettbewerbshüter: Nein zu Fusion von Thyssenkrupp wegen Preissorge

    11.06.2019| 13:11:24

    BRÜSSEL (awp international) - Die Wettbewerbshüter der EU haben ihr Nein zur Fusion zwischen dem deutschen Industriekonzern Thyssenkrupp und dem indischen Konkurrenten Tata Steel mit der Gefahr steigender Stahlpreise begründet.

    Man untersage den Zusammenschluss, "um ernsthaften Schaden von europäischen Industriekunden und Verbrauchern abzuwenden", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag in Brüssel. Stahl sei ein wichtiger Ausgangsstoff für Waren wie Lebensmittelkonserven und Autos. Millionen von Menschen in Europa arbeiteten in den einschlägigen Sektoren und die dort tätigen Unternehmen seien auf wettbewerbsfähige Stahlpreise angewiesen, um ihre Erzeugnisse weltweit absetzen zu können.

    Thyssenkrupp hatte die Stahlfusion mit Tata bereits im Mai nach Gegenwind aus der EU-Kommission gestoppt. Durch den Zusammenschluss wäre Europas zweitgrösster Stahlkonzern mit rund 48 000 Mitarbeitern und Werken in Deutschland, Grossbritannien und den Niederlanden entstanden. Thyssenkrupp wollte damit die Abhängigkeit vom schwankenden Stahlgeschäft verringern, das unter Überkapazitäten und dem Wettbewerbsdruck aus Asien leidet.

    Mit den Fusionsplänen blies Konzernchef Guido Kerkhoff im Mai auch die geplante Aufspaltung des Konzerns in zwei eigenständige Aktiengesellschaften ab. Weitreichende Umbaubaupläne sehen nun aber den Abbau von 6000 Stellen vor. Um Geld in die leeren Kassen zu bekommen, soll die profitable Aufzugssparte des Konzerns teilweise an die Börse gebracht werden. Mit den Einnahmen will Kerkhoff die Weiterentwicklung der einzelnen Unternehmen im Konzern vorantreiben.

    Das neue Konzept für Thyssenkrupp mit seinen rund 160 000 Mitarbeitern sieht eine Umwandlung der Konzernzentrale in eine schlanke Dachgesellschaft vor. Die einzelnen Sparten des Firmengeflechts aus Stahl, Autoteilen, Fabrikbau, Werften und Aufzügen sollen mehr Eigenständigkeit erhalten. Verbunden ist das Konzept mit erheblichen Einsparungen. Kerkhoff will die jährlichen Verwaltungskosten von derzeit 380 Millionen Euro auf unter 200 Millionen Euro in etwa halbieren./aha/DP/jha

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  • 27.05.2019 Thyssenkrupp-Stahlchef Goss vor der Ablösung

    Thyssenkrupp-Stahlchef Goss vor der Ablösung

    27.05.2019| 17:33:22

    ESSEN (awp international) - Bei Thyssenkrupp steht nach dem Aus der Stahlfusion mit dem indischen Konkurrenten Tata der langjährige Chef der Stahlsparte, Andreas Goss, vor der Ablösung. Derzeit würden mit Goss "Gespräche zur Auflösung seines Vertrags geführt", teilte Thyssenkrupp am Montag mit. Die Gespräche seien noch nicht beendet. Zuvor hatte die "WAZ" (Dienstagausgabe) über die bevorstehende Trennung von Goss berichtet.

    Goss ist seit 2014 Chef der Stahlsparte von Thyssenkrupp. Er sollte das Gemeinschaftsunternehmen mit Tata führen. "Da das Joint Venture mit Tata Steel nicht zustande kommen kann, geht es nun darum, Thyssenkrupp Steel Europe zukunftsfähig aufzustellen", erklärte Thyssenkrupp weiter. Die Gespräche mit Goss stünden in diesem Zusammenhang. Ergebnisse stünden unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien.

    Thyssenkrupp hatte die Stahlfusion mit Tata nach Gegenwind aus der EU-Kommission gestoppt. Zugleich blies Konzernchef Guido Kerkhoff die geplante Aufspaltung des Konzern in zwei eigenständige Aktiengesellschaften ab. Entgegen den ursprünglichen Plänen bleibt der Stahl ein Kernbereich des Konzerns./hff/DP/he

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  • 21.05.2019 Thyssenkrupp-Aufsichtsrat genehmigt Neuausrichtun...

    Thyssenkrupp-Aufsichtsrat genehmigt Neuausrichtung einstimmig

    21.05.2019| 17:21:07

    ESSEN (awp international) - Der Aufsichtsrat des kriselnden Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp hat die Pläne des Managements zur Neuausrichtung des Unternehmens genehmigt. Die Entscheidung sei einstimmig erfolgt, teilte das Unternehmen am frühen Dienstagabend in Essen mit. Der Schritt kommt nicht überraschend. Zuvor hatten bereits wichtige Ausschüsse und das Präsidium des Kontrollgemiums das neue Konzept unterstützt und die Zustimmung empfohlen.

    Die einzelnen Sparten sollen nun selbstständiger werden. Für das Geschäft mit Autokomponenten und dem Anlagenbau will Thyssenkrupp Partner suchen. Dabei wäre das Unternehmen laut Vorstandschef Guido Kerkhoff auch bereit, sich mit einem Minderheitsanteil zu begnügen. Möglich wäre auch die Abgabe von Teilbereichen. Ähnliches gilt auch für die Werftensparte, die U-Boote und Schiffe für das Militär produziert. Ein Börsengang der Aufzugsparte soll Geld in die Kassen spülen. Unterstützt wird das ganze durch eine schlanke Holding. Flankiert werden soll die Neuausrichtung durch massive Einschnitte bei den Kosten, die auch den Abbau von 6000 Stellen beinhalten.

    Der Strategieschwenk war nötig geworden, nachdem vor nicht einmal zwei Wochen Thyssenkrupp wegen der Bedenken der europäischen Wettbewerbsbehörde die geplante Stahlfusion mit dem europäischen Teil von Tata Steel abgeblasen hatte. Zudem wurde auch die in diesem Zusammenhang stehende Aufspaltung des Unternehmens in zwei börsennotierte Teile abgesagt. Das Abrücken von der Aufteilung in einen Stahl- und einen Industriekonzern lag auch an dem schwachen Aktienkurs und damit der mangelnden Unterstützung des Kapitalmarktes sowie in der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung begründet./nas/he

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  • 21.05.2019 Bei Uniper soll die Entlastung des Vorstands vers...

    Bei Uniper soll die Entlastung des Vorstands verschoben werden

    21.05.2019| 16:52:38

    (neu: mehr Details und Hintergrund)

    DÜSSELDORF (awp international) - Beim Kraftwerksbetreiber Uniper haben zwei Finanzinvestoren ihre brisanten Anträge für die Hauptversammlung an diesem Mittwoch zurückgezogen. Der Hedgefonds Elliot hatte gefordert, dass Uniper einen Beherrschungsvertrag mit seinem finnischen Grossaktionär Fortum vorbereiten soll. Knight Vinke verlangte von Uniper die Abspaltung des russischen und des schwedischen Stromerzeugungsgeschäfts. Die Gewerkschaft Verdi hatte deshalb vor einer Zerschlagung des Konzerns und dem Verlust von Arbeitsplätzen gewarnt.

    Einen Tag vor der Hauptversammlung zogen Elliot und Knight Vinke diese Anträge zurück, wie die Fonds am Dienstag unabhängig voneinander mitteilten. Elliott hält letzten Angaben zufolge knapp 18 Prozent an Uniper, Knight Vinke ist demnach mit rund 5 Prozent beteiligt. Fortum begrüsste die Ankündigungen. "Wir wollen ein konstruktiver und zuverlässiger Aktionär sein", heisst es in einer Fortum-Mitteilung. Der Kurs der Uniper-Aktie brach zunächst um mehr als fünf Prozent ein und lag am Nachmittag zuletzt noch mit rund 0,6 Prozent im Minus.

    Die Finnen, die knapp 50 Prozent des aus dem Eon -Konzern hervorgegangenen Kraftwerksbetreibers Uniper halten, wollen aber die Entlastung des Uniper-Vorstands erneut verschieben lassen. Hintergrund ist der Verdacht, das Uniper-Management habe in Russland aktiv gegen den Deal mit Eon gearbeitet. Eine Komplettübernahme durch Fortum, wie zunächst von Investoren erhofft, ist derzeit nicht möglich - sie wird von einem Veto der russischen Kartellbehörden blockiert.

    Fortum halte es "nicht für angemessen, den Vorstand zu entlasten, solange unsere Bedenken nicht ausgeräumt wurden", heisst es in einer Mitteilung der Finnen. Schon im vergangenen Jahr war die Entlastung des Uniper-Vorstands von der Hauptversammlung verschoben worden.

    Das Management von Uniper hatte sich lange gegen die Übernahme gewehrt. Fortum-Chef Pekka Lundmark hatte sich mehrfach frustriert über die fehlende Kooperation gezeigt. Nach dem Rückzug von dem erkrankt pausierenden Chef Klaus Schäfer sowie Finanzvorstand Christopher Delbrück zum Ende Mai des Monats soll ein neues Management rund um den ehemaligen Thyssenkrupp -Manager Andreas Schierenbeck die Beziehung mit Fortum aus eine neue Grundlage stellen.

    Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstandsteam, sagte Lundmark am Dienstag. "Die noch bestehenden Bedenken müssen ausgeräumt werden und wir müssen mit der Umsetzung einer gemeinsamen Vision vorankommen", forderte er./nas/jha/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Bergbau, Kohle & Stahl
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol TKA
Valor 412006
ISIN DE0007500001

Performance

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Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.51 -4.16%
Perf. 3M -1.23 -9.54%
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Corporate action

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Derivate SIX Structured Products

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Hoch 1J 23.68 (27.07.2018)
Tief 1J 11.09 (03.06.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG