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Marktkapital in Mio. 12'937.15
Umsatz Vormonat 1'744'692

Aktuelle News

  • 20.03.2019 Merck schliesst betriebsbedingte Kündigungen bis ...

    Merck schliesst betriebsbedingte Kündigungen bis 2025 aus

    20.03.2019| 12:40:11

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA schliesst betriebsbedingte Kündigungen in seiner Zentrale bis Ende 2025 aus. Firmenleitung und Gesamtbetriebsrat hätten eine Standortvereinbarung getroffen und die bestehende Beschäftigungsgarantie verlängert, sagte Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung, der Deutschen Presse-Agentur. Sie gelte für rund 11 000 Mitarbeiter in Darmstadt, Weiterstadt und Gernsheim. Auch Zusagen zur Weiterbildung seien gemacht worden. Bisher hatte der Dax -Konzern versichert, bis Ende 2021 ohne betriebsbedingte Kündigungen am Hauptsitz auszukommen.

    Zudem investiere Merck in Darmstadt eine Milliarde Euro bis 2025, sagte Beckmann, der die Sparte Spezialchemie leitet. "Die Summe ist ein starkes Signal für unsere Verbundenheit mit dem Standort, da Merck vor allem im Ausland wächst und in Deutschland nur knapp sieben Prozent der Umsätze erzielt." Schon 2015 hatte Merck Investitionen von einer Milliarde Euro in die Zentrale bekanntgegeben.

    Merck hatte zuletzt mehrfach verkündet, Hunderte Stellen ins kostengünstigere Ausland zu verlagern. Erst im Januar teilte der Konzern mit, zentrale Dienste für Personal, IT, Einkauf und Finanzen zu bündeln. Rund 250 Stellen werden von Darmstadt in Service-Zentren in Breslau (Polen), Manila (Philippinen), Montevideo (Uruguay) und Bangalore (Indien) verlegt. Zudem baut Merck 400 Stellen in der Spezialchemie-Sparte am Hauptsitz ab, die unter Preisdruck bei Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays leidet. Die Mitarbeiter sollen auf andere Stellen im Konzern wechseln.

    Mit der neuen Vereinbarung werde die Zukunftsfähigkeit des Standorts gestärkt, sagte der Betriebsratsvorsitzende Michael Fletterich. "Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gibt Mitarbeitern Sicherheit bei der Weiterbildung oder Qualifizierung für andere Profile am Standort". Die Regelung gelte aber nicht für Merck-Tochterfirmen.

    Der Konzern führt laut Manager Beckmann zudem Gespräche über eine neue Fabrik für Membranen in Darmstadt, die etwa in Filtern für biopharmazeutische Produkte zum Einsatz kommen. Auch ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum soll in der Zentrale entstehen./als/DP/nas

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  • 20.03.2019 Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    20.03.2019| 09:15:29

    DARMSTADT/NEW YORK (awp international) - Der Darmstädter Merck-Konzern und sein US-Partner Pfizer haben eine wichtige Krebsstudie abgebrochen. Der in der fortgeschrittenen Phase III Studie ermittelte Nutzen rechtfertige eine Weiterführung nicht, teilten die Pharmakonzerne am späten Dienstagabend mit. In der Studie wurde die Krebsimmuntherapie Avelumab bei unbehandeltem fortgeschrittenen Eierstockkrebs untersucht.

    Der Abbruch ist ein weiterer Rückschlag für die beiden Partner in ihrer Forschung am Ovarialkarzinom. Bereits im November hatten Merck und Pfizer erklärt, dass eine Studie bei einer bestimmten Eierstockkrebsform nicht die erhofften Ergebnisse geliefert hatte. Die Merck-Aktie war damals eingeknickt - am Mittwoch reagierte das Papier im vorbörslichen Handel ebenfalls negativ: Der Kurs gab um gut zwei Prozent nach.

    In der nun abgebrochenen Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Avelumab in Kombination mit Chemotherapie gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Avelumab plus dem Mittel Talazoparib untersucht. Die beiden Unternehmen betonen nun, dass die Rolle der Immuntherapie bei Eierstockkrebs weiter erforscht werden müsse./tav/elm/jha/

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  • 12.03.2019 Brief an Versum-Aktionäre: Merck bereit für feind...

    Brief an Versum-Aktionäre: Merck bereit für feindliche Übernahme

    12.03.2019| 18:00:26

    DARMSTADT (awp international) - Die Merck KGaA ist im Bieterwettbewerb um den US-Halbleiterzulieferer Versum nun bereit für eine feindliche Übernahme. Der Dax -Konzern wandte sich am Dienstag erneut an die Aktionäre von Versum, indem er ein vorläufiges Statement bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC einreichte.

    Merck forderte darin alle Anteilseigner dazu auf, auf einer künftigen ausserordentlichen Hauptversammlung von Versum gegen das konkurrierende Angebot des US-Spezialchemiekonzerns Entegris zu stimmen. Merck sei überzeugt, dass die geplante Fusion zwischen Versum und Entegris "nicht die beste Option" für die Aktionäre und dass das eigene Angebot von 48 Dollar je Versum-Aktie überlegen sei.

    Merck hatte jüngst überraschend 5,2 Milliarden Euro in bar für Versum geboten. Der Halbleiterzulieferer soll das schwächelnde Geschäft der Darmstädter mit Spezialchemie stärken. Versum hatte sich jedoch schon im Januar mit Entegris auf eine vier Milliarden Dollar schwere Fusion per Aktientausch geeinigt und wies das Angebot von Merck ab. Daraufhin warben die Deutschen schon in einem Brief um die Aktionäre.

    Merck-Chef Stefan Oschmann hatte auf der Bilanzpressekonferenz vergangene Woche betont, man sei entschlossen für die Übernahme von Versum. Man stehe "zu 100 Prozent" dazu. Merck forderte nun erneut das Management von Versum zu Übernahme-Verhandlungen auf./als/DP/edh

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  • 12.03.2019 Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erw...

    Schwächere Konjunktur: Deutsche Chemiebranche erwartet heftige Einbussen

    12.03.2019| 10:06:17

    FRANKFURT (awp international) - Angesichts einer schwächeren Weltkonjunktur und Handelskonflikten wie dem Brexit erwartet die deutsche Chemie- und Pharmabranche kräftige Rückgänge. Der Umsatz in dem wichtigen Industriesektor werde 2019 wohl um 2,5 Prozent auf knapp 199 Milliarden Euro sinken, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mit. Die Produktion werde ferner bei leicht steigenden Preisen um 3,5 Prozent schrumpfen. Damit korrigierte die Branche ihre Prognose kräftig nach unten. Es wäre der erste Produktionsrückgang seit 2012.

    Während Grossbritannien auf einen ungeregelten Brexit zusteuere, gebe es im Handelsstreit zwischen den USA und China keinen Durchbruch und auf dem Heimatmarkt habe sich die Industrieproduktion eingetrübt. "In Deutschland ist der Abschwung da", erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann. Die Probleme in der Autobranche rund um den Dieselskandal und die Umstellung auf den Abgasstandard WLTP drückten auch in diesem Jahr das Wirtschaftswachstum. Das wirke sich auch auf andere Kundenbranchen wie die Kunststoffindustrie aus.

    Bisher hatte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) für 2019 einen Umsatzanstieg von 2,5 Prozent und ein Produktionsplus von 1,5 Prozent erwartet. Jedoch verzerre ein Sondereffekt in der zuletzt boomenden Pharmabranche das Bild. So habe ein Konzern zum Jahresende 2018 die Produktion eines Blockbusters hierzulande eingestellt.

    Im Oktober war der Patentschutz in Europa für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie abgelaufen. Der Entzündungshemmer wird etwa gegen Rheuma verschrieben und wurde vor dem Ende des Markenschutzes im grossen Stil hergestellt.

    Bereinigt um den Sondereffekt werde die Produktion 2019 stagnieren, erklärte der VCI. Die derzeit hoch ausgelastete Chemiebranche alleine werde die Herstellung von Produkten um 1,5 Prozent drosseln.

    Die Chemiebranche reagiert als Lieferant etwa für die Auto-, Bau- und Kosmetikindustrie früh auf Konjunkturschwankungen und hatte schon zum Jahresende vor Rückschlägen gewarnt. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz wegen einer schwachen Nachfrage aus dem Ausland binnen Jahresfrist kaum noch, die Produktion brach um 6,3 Prozent ein. Das lag auch am Niedrigwasser im Rhein, der den Transport von Waren für Konzerne wie BASF einschränkte.

    Im Gesamtjahr 2018 stieg der Erlös in der Branche mit 462 000 Beschäftigten in Deutschland aber um 4,1 Prozent auf den Rekordwert von 203,5 Milliarden Euro. Dabei musste die Chemieindustrie auch Folgen des Brexits bewältigen. Im Handel mit Pharma- und Chemieprodukten mit Grossbritannien gab es im vergangenen Jahr einen Rückgang von fast zehn Prozent. "Der Brexit hat schon jetzt tiefe Narben politisch und wirtschaftlich hinterlassen", sagte Tillmann./als/mne/jha/

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  • 08.03.2019 US-Konzern Versum lehnt Übernahmeangebot von Merc...

    US-Konzern Versum lehnt Übernahmeangebot von Merck weiter ab

    08.03.2019| 17:00:10

    TEMPE (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA beisst bei seiner geplanten Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum trotz intensiven Werbens weiter auf Granit, was die Zustimmung des Managements angeht. Das US-Unternehmen bekräftigte am Freitag seine Ablehnung der rund 5,2 Milliarden Euro schweren Offerte. Versum hatte im Januar bereits eine Fusion per Aktientausch mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris vereinbart und bleibt trotz der hartnäckigen Avancen aus Deutschland fest entschlossen, daran festzuhalten.

    Merck-Vorstandschef Stefan Oschmann hatte sich bei der Bilanzvorlage am Vortag noch optimistisch gezeigt, dass sich sein Unternehmen gegen die Konkurrenzofferte von Entegris durchsetzt. "Unser Angebot von 48 Dollar je Versum-Aktie ist überlegen", sagte Oschmann. Ob sich Merck möglicherweise auch auf eine "feindliche Übernahme" einlassen würde, liess Oschmann offen./hbr/DP/fba

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  • 07.03.2019 Merck macht sich weiter Hoffnungen auf US-Halblei...

    Merck macht sich weiter Hoffnungen auf US-Halbleiterzulieferer Versum Materials

    07.03.2019| 11:21:31

    DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA zeigt sich entschlossen für die geplante milliardenschwere Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum Materials. Merck-Vorstandschef Stefan Oschmann gab sich bei der Bilanzvorlage für 2018 zuversichtlich, dass sich der Dax -Konzern gegen eine konkurrierende Offerte des amerikanischen Spezielchemiekonzerns Entegris durchsetzt. "Unser Angebot von 48 Dollar je Versum-Aktie ist überlegen", sagte Oschmann. Aus Sicht aller Beteiligten - Mitarbeitern, Kunden und Aktionären - sei Versum bei Merck "am besten aufgehoben". Man stehe "zu 100 Prozent" zu dem Vorschlag.

    Merck hatte kürzlich völlig überraschend umgerechnet 5,2 Milliarden Euro in bar für Versum geboten. Der Halbleiterzulieferer soll das schwächelnde Geschäft der Darmstädter mit Spezialchemie stärken. Versum hatte sich jedoch schon im Januar mit Entegris auf eine Fusion per Aktientausch geeinigt und wies das Angebot von Merck ab. Daraufhin warben die Deutschen kürzlich in einem offenen Brief an die Aktionäre. Oschmann betonte, nach dem Vorstoss habe Merck "verstärkt Zustimmung aus dem Kapitalmarkt" erhalten./als/tav/mis

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  • 07.03.2019 Merck will zurück zu Wachstum - Verkauf rettet 'Ü...

    Merck will zurück zu Wachstum - Verkauf rettet 'Übergangsjahr 2018'

    07.03.2019| 10:08:24

    (Ausführliche Fassung)

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA will nach einem selbstausgerufenen "Übergangsjahr 2018" im laufenden Geschäftsjahr wieder vorankommen. "Wir wollen bei den wichtigsten Kennzahlen wieder nachhaltig wachsen", bekräftigte Konzernchef Stefan Oschman bei der Vorlage der Jahresbilanz in Darmstadt. So soll nach einem Rückgang 2018 das Betriebsergebnis kräftig steigen, der Umsatz soll moderat wachsen. Der Gegenwind von der Währungsseite bläst zwar weiter, voraussichtlich aber nicht mehr so stark wie im vergangenen Jahr.

    2018 hatte Merck enorm mit den Währungskrisen in lateinamerikanischen Ländern zu kämpfen, gegen die der Konzern nicht abgesichert ist. So machte den Darmstädtern etwa der rasante Verfall des argentinischen Peso zu schaffen. Zudem macht neuerdings vor allem chinesische Konkurrenz dem jahrelang unangefochtenen Marktführer im Geschäft mit Flüssigkristallen, die etwa für Smartphones und Displays verwendet werden, Boden streitig.

    Am Ende rettete den Konzern im vergangenen Jahr der milliardenschwere Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien an Procter & Gamble : Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn 2018 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro. Bereinigt um den Verkaufserlös ging der Gewinn jedoch zurück - den Anlegern will Merck dennoch eine stabile Dividende von 1,25 Euro je Aktie zahlen.

    Beim um Sondereffekte wie etwa Restrukturierungsaufwendungen bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) musste Merck indes einen kräftigen Rückgang um knapp 11 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro hinnehmen. Insbesondere hier schlugen die negativen Währungseffekte mit Wucht durch, aber auch ohne diese Effekte gab es ein kleines operatives Minus. Analysten hatten zwar mit diesem operativen Rückgang gerechnet, aber dennoch ein etwas höheres Konzernergebnis erwartet. Die Aktie gab am Morgen kurz nach Börseneröffnung um gut ein Prozent nach.

    Die Erlöse kletterten dank eines starken Schlussquartals auf Jahressicht leicht von 14,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 14,84 Milliarden Euro. Zugpferd war dabei einmal mehr die Laborsparte. Auch das Pharmageschäft kam dank neuer Hoffnungsträger voran, Währungseffekte frassen den Zuwachs aber nahezu komplett wieder auf. Die Umsätze mit den beiden wichtigsten neuen Mitteln, dem Krebsmedikament Bavencio und Mavenclad bei Multipler Sklerose (MS), erhöhten sich deutlich, bleiben aber weiterhin im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Dagegen verliert der in die Jahre gekommene, wichtigste Kassenschlager des Konzerns, das MS-Mittel Rebif, an Umsatz.

    In seinem dritten Geschäftsbereich mit Spezialmaterialien verzeichnete Merck vor allem eine steigende Nachfrage nach seinen Technologien mit organischen Leuchtdioden (Oled). Die sich abkühlende Autokonjunktur bremste hingegen das Geschäft mit Pigmenten etwa für Autolacke. Bei den Flüssigkristallen lief es im zwar zweiten Halbjahr wieder besser - der Merck-Vorstand hat aber bereits klargestellt, dass es sich um einen nur vorübergehenden positiven Schub handeln dürfte. Denn der Konzern liefert derzeit internationalen Herstellern Flüssigkristalle für Fernsehdisplays, die ihre Produktion in China ausbauen. Für 2019 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Preisrückgang in dem Geschäft.

    Merck hat wegen der Probleme im Flüssigkristallgeschäft seine übergeordnete Sparte für Spezialmaterialien (Performance Materials) neu geordnet und will diese nun stärker auf Halbleiter ausrichten. Dazu hatten die Hessen erst kürzlich völlig überraschend ein Übernahmeangebot von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro für den US-Halbleiterzulieferer Versum Materials abgegeben. Versum will jedoch mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris fusionieren und hat das Angebot aus Darmstadt abgewiesen. Als Antwort warb Merck zuletzt bei den Versum-Aktionären für den Deal.

    Bei den Performance Materials rechnet Merck für dieses Jahr noch mit Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis, Wachstum wird dort nach bisherigen Aussagen erst ab 2020 erwartet. Die erhofften Zuwächse in diesem Jahr sollen von den Sparten Labor und Pharma getragen werden. Seinen Umsatz will der Konzern aus eigener Kraft moderat im Vergleich zum Vorjahr steigern. Für das bereinigte Ebitda wird ein organisches Plus im niedrigen prozentualen Zehnerbereich erwartet. Negative Währungseffekte werden zwar weiterhin erwartet, dürften voraussichtlich aber nicht mehr ganz so stark wie 2018 belasten./tav/nas/stk

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  • 07.03.2019 Merck profitiert im 'Übergangsjahr' vom Verkauf d...

    Merck profitiert im 'Übergangsjahr' vom Verkauf der rezepfreien Arzneien

    07.03.2019| 07:21:35

    DARMSTADT (dpa-AF) - Der Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien an Procter & Gamble hat dem Darmstädter Merck-Konzern im vergangenen Jahr einen deutlichen Ergebnissprung beschert. Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro, wie das Pharma- und Spezialchemieunternehmen am Donnerstag mitteilte. Den Anlegern will der Dax-Konzern eine stabile Dividende von 1,25 Euro je Aktie zahlen.

    Im Tagesgeschäft war 2018 für Merck gleichwohl ein "Übergangsjahr". Das Unternehmen hatte vor allem mit asiatischer Konkurrenz für seine etwa in Smartphones und Displays verwendeten Flüssigkristalle zu kämpfen. Im letzten Halbjahr lief es hier aber besser, weil Kunden in China zeitweise mehr abnahmen. Der Umsatz kletterte auf Jahressicht leicht von 14,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 14,84 Milliarden Euro. Starke negative Währungseffekte drückten jedoch das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) um knapp 11 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro - Analysten hatten mit diesem Rückgang aber gerechnet.

    Für 2019 erwartet der Konzern ein moderates organisches Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr und einen Anstieg beim bereinigten Ebitda aus eigener Kraft im niedrigen prozentualen Zehnerbereich. Allerdings sollten erneut Währungseffekte die Zuwächse dämpfen./tav/stk

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  • 05.03.2019 Klage im Schadenersatzprozess gegen Pharmakonzern...

    Klage im Schadenersatzprozess gegen Pharmakonzern Merck abgewiesen

    05.03.2019| 17:27:20

    LYON (awp international) - Ein Gericht in Frankreich hat im Schadenersatzprozess gegen den deutschen Pharmahersteller Merck die Sammelklage von mehr als 4000 Klägern abgewiesen. Das Gericht in Lyon kam am Dienstag zu dem Ergebnis, dass Merck ausreichend über die neue Zusammensetzung eines Schilddrüsenmedikaments informiert hatte. Daher werden die Forderungen der Kläger zurückgewiesen, wie es in dem Urteil heisst.

    Die mehr als 4000 Kläger hatten in dem Zivilprozess 10 000 Euro Schadenersatz pro Person eingefordert. Hintergrund ist, dass Merck in Frankreich die Zusammensetzung des Medikaments Levothyrox geändert hatte. Patienten hatten sich über Nebenwirkungen der neuen Rezeptur beschwert. Rund drei Millionen Menschen sind in Frankreich auf das Medikament angewiesen.

    Die Kläger werfen dem Pharmahersteller aus Darmstadt vor, nicht ausreichend über die veränderte Rezeptur und mögliche Auswirkungen aufgeklärt zu haben. Merck hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und erklärt, ausreichend über die Änderungen informiert zu haben. Ärzte und Apotheker sowie Merck selbst hätten aufgeklärt. Der Pharmahersteller begrüsste das Urteil. "Merck hält diese Entscheidung für korrekt", teilte das Unternehmen mit.

    Die Zivilklage der Levothyrox-Patienten in Lyon zielt nicht auf Körperverletzung, sondern auf "fehlende Information" und "moralischen Schaden" ab, weil die Patienten nicht gewusst hätten, weshalb sie plötzlich gesundheitliche Probleme hatten. "Das ist eine grosse Enttäuschung für mich und die Patienten", sagte der Anwalt der Kläger, Christophe Lèguevaques, nach Angaben von Franceinfo nach Bekanntgabe des Urteils. Man prüfe, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

    In Frankreich wurde die neue Zusammensetzung des Medikaments zuerst eingeführt. In Deutschland ist die alte Rezeptur bisher noch unter dem Namen Euthyrox erhältlich. Im Laufe des Jahres 2019 soll die veränderte Formel aber auch in Deutschland verkauft werden. Die Gesundheitsbehörden gaben dafür im vergangenen Jahr grünes Licht./nau/DP/jha

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  • 01.03.2019 Merck will trotz Absage von Versum im Bieterkampf...

    Merck will trotz Absage von Versum im Bieterkampf nicht aufgeben

    01.03.2019| 19:55:45

    (Ausführliche Fassung)

    DARMSTADT/TEMPE (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA will im Ringen um den US-Halbleiterzulieferer Versum Materials nicht aufgeben. "Wir sehen unseren Vorschlag zu 48 Dollar je Versum-Aktie weiterhin als überlegen an", sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag auf Anfrage der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Zuvor hatte das Versum-Management die 5,9 Milliarden Dollar schwere Offerte der Darmstädter offiziell abgelehnt.

    Damit deutet sich ein längerer Bieterwettstreit an, denn Versum Materials strebt aktuell einen Zusammenschluss mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris an. Dieser soll über einen Aktientausch vollzogen werden. Merck wiederum hat ein reines Barangebot auf den Tisch gelegt. Der Konzernsprecher verwies darauf, dass das Angebot eine Prämie von rund 52 Prozent gegenüber dem letzten Tag vor der Ankündigung des Zusammenschlusses von Versum und Entegris von Ende Januar darstelle.

    Die Amerikaner sehen das anders: In seiner Stellungnahme vom Freitag teilte Versum mit, die Konzernführung sei nach genauer und sorgfältiger Überprüfung in Zusammenarbeit mit unabhängigen Finanz- und Rechtsberatern zu dem Entschluss gekommen, dass das Merck-Barangebot nicht überlegen sei.

    Versum sehe sich verpflichtet, die Fusion unter Gleichen mit Entegris abzuschliessen. Diese dürfte nach Ansicht des Managements langfristig einen bedeutenden Wert schaffen und im besten Interesse der Aktionäre sein, hiess es weiter. Am bisherigen Zeitplan halten die Amerikaner fest: Der Zusammenschluss mit Entegris soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen sein, muss allerdings von den Regulierungsbehörden und den Aktionären beider Konzerne abgesegnet werden.

    An Versum mit Sitz in Tempe im US-Bundesstaat Arizona sind vorrangig Investmentgesellschaften beteiligt. Grösste Aktionäre waren zu Ende Februar der Finanzdienstleister Vanguard Group und der Investor Blackrock.

    Merck war zur Wochenmitte mit dem Angebot für Versum vorgeprescht. Die Amerikaner wussten von dem Interesse der Deutschen nichts, hatten aber sofort zurückhaltend reagiert. Am Vortag hatte das US-Unternehmen dann einen Aktien-Optionsplan verabschiedet, mit dem die Hürde für eine Übernahme durch Merck erschwert werden soll./tav/fba

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  • 01.03.2019 Korr: Versum Materials lehnt Übernahmegebot von M...

    Korr: Versum Materials lehnt Übernahmegebot von Merck ab

    01.03.2019| 19:31:14

    (Versum Materials ist ein Halbleiterzulieferer, nicht: -hersteller)

    TEMPE/DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA beisst mit seinem Übernahmeangebot für den Halbleiterzulieferer Versum Materials auf Granit. Das Management des US-Unternehmens wies am Freitag die 5,9 Milliarden Dollar schwere Offerte des Dax -Konzerns zurück.

    Merck war zur Wochenmitte mit dem Angebot für Versum vorgeprescht, die Amerikaner wussten von dem Interesse der Deutschen nichts. Der US-Konzern will jedoch mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris über einen Aktientausch fusionieren. Nach genauer und sorgfältiger Überprüfung in Zusammenarbeit mit unabhängigen Finanz- und Rechtsberatern sei die Versum-Führung zu dem Entschluss gekommen, dass das Merck-Barangebot dem Entegris-Deal nicht überlegen sei, teilte das Unternehmen nun in seiner Stellungnahme mit.

    Versum hatte bereits direkt nach Bekanntwerden der Offerte zurückhaltend reagiert. Am Vortag hatte das Unternehmen dann einen Aktien-Optionsplan verabschiedet, mit dem die Hürde für eine Übernahme durch Merck erschwert werden könnte./tav/fba

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  • 01.03.2019 Versum Materials lehnt Übernahmegebot von Merck ab

    Versum Materials lehnt Übernahmegebot von Merck ab

    01.03.2019| 16:45:46

    TEMPE/DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA beisst mit seinem Übernahmeangebot für den Halbleiterhersteller Versum Materials auf Granit. Das Management des US-Unternehmens wies am Freitag die 5,9 Milliarden Dollar schwere Offerte des Dax -Konzerns zurück.

    Merck war zur Wochenmitte mit dem Angebot für Versum vorgeprescht, die Amerikaner wussten von dem Interesse der Deutschen nichts. Der US-Konzern will jedoch mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris über einen Aktientausch fusionieren. Nach genauer und sorgfältiger Überprüfung in Zusammenarbeit mit unabhängigen Finanz- und Rechtsberatern sei die Versum-Führung zu dem Entschluss gekommen, dass das Merck-Barangebot dem Entegris-Deal nicht überlegen sei, teilte das Unternehmen nun in seiner Stellungnahme mit.

    Versum hatte bereits direkt nach Bekanntwerden der Offerte zurückhaltend reagiert. Am Vortag hatte das Unternehmen dann einen Aktien-Optionsplan verabschiedet, mit dem die Hürde für eine Übernahme durch Merck erschwert werden könnte./tav/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol MRK
Valor 412799
ISIN DE0006599905

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.20%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +4.20 +4.38%
Perf. 3M +11.14 +12.54%
Perf. laufendes Jahr +9.72 +10.77%
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Tief 1W 97.44 (15.03.2019)
Hoch 1M 100.85 (19.03.2019)
Tief 1M 90.12 (28.02.2019)
Hoch 3M 100.85 (19.03.2019)
Tief 3M 88.00 (03.01.2019)
Hoch 1J 100.85 (19.03.2019)
Tief 1J 74.56 (26.03.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG