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Dividende ex Datum 30.04.2018
Zahlbar Datum 03.05.2018
Rendite 1.38%
Nominalwert ---
Anzahl Aktien 129'242'251
Marktkapital in Mio. 11'644.73
Umsatz Vormonat 326'997

Aktuelle News

  • 16.01.2019 Brexit: Handel der deutschen Pharmabranche mit Gr...

    Brexit: Handel der deutschen Pharmabranche mit Grossbritannien bricht ein

    16.01.2019| 09:24:11

    FRANKFURT (awp international) - Vor dem geplanten Brexit ist der Handel der deutschen Chemie- und Pharmabranche mit Grossbritannien eingebrochen. Im vergangenen Jahr sank das Handelsvolumen mit dem Vereinigten Königreich um fast 10 Prozent auf 16 Milliarden Euro, zeigen erste Schätzungen des Branchenverbands VCI, die der Deutschen-Presse Agentur vorliegen. 2017 wurden noch Chemieprodukte und Arzneien im Wert von 17,7 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Grossbritannien ausgetauscht. Sowohl Exporte als auch Importe gingen deutlich zurück.

    Grossbritannien ist einer der grössten Abnehmer deutscher Medikamente. Mit dem Rückgang im vergangenen Jahr rutscht das Land auf Platz acht der wichtigsten Handelspartner der hiesigen Chemie- und Pharmabranche. 2017 lag Grossbritannien noch auf Platz sieben.

    Der Einbruch im Handel hänge stark mit Arzneien zusammen, erklärte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt. Möglicherweise hätten deutsche Pharmaunternehmen weniger Medikamente von der Insel importiert und stattdessen zur Risikovorsorge vor einem Brexit Verträge mit anderen Zulieferern in Europa als Ersatz für britische Produkte abgeschlossen. Bei den Pharma-Exporten nach Grossbritannien wiederum habe sich der Rückgang seit 2016 fortgesetzt.

    Der VCI hatte wiederholt vor den Folgen eines ungeordneten Brexit gewarnt und Sorgen darum als einer der Gründe genannt, warum die Branchenkonjunktur zuletzt an Fahrt verlor. Nun droht aber Ende März ein Brexit ohne Abkommen mit der EU: Am Dienstagabend stimmte das britische Parlament klar gegen den Deal von Premierministerin Theresa May. Sie muss sich am Mittwoch einem Misstrauensvotum stellen./als/DP/jha

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 10:31:25

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Am Aktienmarkt kommt der Deal gut an: Die Aktie der Briten steigt im frühen Handel zeitweise um über sechs Prozent. Das ist der höchste Tagesgewinn seit über 10 Jahren. Analysten begrüssen das Einsparpotential und die Chance auf höhere Margen.

    Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten (auch Selbstmedikation genannt) in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline und Pfizer am Mittwoch mitteilten. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Das Einsparpotenzial wird von den Unternehmen auf eine halbe Milliarde Pfund ab dem Jahr 2022 prognostiziert. Die Analysten von Jefferies erwarten höhere Margen. Nach ihren Berechnungen wird das Gemeinschaftsunternehmen die weltweite Nummer 1 im Consumer-Healthcare-Markt mit einem Marktanteil von 7,2 Prozent. Zudem sei es wichtig für die Investoren, dass Glaxo die Dividendenerwartungen für das laufende Jahr und 2019 bestätigt hat.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März dieses Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein.

    Unter dem Dach des neuen Unternehmens finden sich Medikamente wie das Schmerzmittel Spalt, aber auch Verdauungsmittel und Vitaminpräparate wie Centrum. Bei Glaxo sind es Marken wie Sensodyne oder Voltaren.

    Auch die deutsche Merck KGaA suchte neue Wege für ihr Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten. Im April gelang dem Unternehmen der Verkauf an Procter & Gamble (P&G). Die Trennung von den rezeptfreien Medikamenten ist in der Pharmabranche derzeit gross in Mode. Die sogenannten OTC-Geschäfte ("Over the Counter") bringen typischerweise nur kleinere Margen. Zugleich verschlingt die Entwicklung neuer Pharma-Blockbuster viel Geld, weshalb Randgeschäftsverkäufe finanzielle Erleichterung bringen sollen. /stk/fba

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  • 10.12.2018 Pharmakonzern Merck kann auf schnellere US-Entsch...

    Pharmakonzern Merck kann auf schnellere US-Entscheidung bei Krebsmittel hoffen

    10.12.2018| 17:17:40

    DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Pharmakonzern Merck bekommt in den USA einen Sonderstatus für einen Krebsmittelkandidaten. Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) habe die Immuntherapie M7824 mit dem Status einer "Orphan Drug" für die Behandlung von Tumoren des sogenannten biliären Trakts (BTC) eingestuft, teilte der Dax -Konzern am Montag in Darmstadt mit.

    Unter der Sammelbezeichnung BTC werden verschiedene seltene und aggressive Tumore des Magen-Darm-Trakts zusammengefasst. Der "Orphan-Drug"-Status ermöglicht die Förderung bestimmter Medikamentenkandidaten für seltene Krankheiten, darunter Steuererleichterungen für klinische Tests./men/fba

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  • 03.12.2018 Mehr als 4000 Kläger fordern Schadenersatz von Ph...

    Mehr als 4000 Kläger fordern Schadenersatz von Pharmakonzern Merck

    03.12.2018| 16:47:47

    VILLEURBANNE (awp international) - Mehr als 4000 Kläger fordern in Frankreich Schadenersatz vom deutschen Pharmahersteller Merck. Rund 200 Kläger erschienen am Montag zum Auftakt eines Zivilprozesses in der Gemeinde Villeurbanne bei Lyon. Sie fordern mit einer Sammelklage 10 000 Euro Schadenersatz pro Person. Die Verhandlung wurde aus Platzgründen in ein Kongresscenter verlegt.

    Hintergrund ist, dass Merck in Frankreich die Zusammensetzung seines Schilddrüsenmedikaments Levothyrox geändert hatte. Patienten hatten sich über unerwünschte Nebenwirkungen der neuen Rezeptur beschwert. Rund drei Millionen Menschen sind in Frankreich auf das Medikament angewiesen.

    Die Kläger werfen dem Pharmahersteller vor, nicht ausreichend über die veränderte Rezeptur und mögliche Auswirkungen aufgeklärt zu haben. "Sie haben nicht im geringsten darüber informiert", sagte Opferanwalt Christophe Lèguevaques in seiner Eröffnungsrede. Merck habe bewusst Informationen zurückgehalten, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Dabei sei es dem Pharmahersteller nur ums Geld gegangen.

    Merck weist die Anschuldigungen zurück und erklärt, ausreichend über die Änderungen informiert zu haben. Ärzte und Apotheker sowie Merck selbst hätten aufgeklärt. Der Pharmahersteller argumentiert ausserdem, dass das Gericht in Lyon nicht zuständig sei. Ein Anwalt des Unternehmens forderte, den Fall an ein höheres Gericht, das Tribunal de Grande Instance, zu verweisen - nur dort könne über diese Fälle von mutmasslicher Körperverletzung entschieden werden.

    Die Zivilklage der Levothyrox-Patienten in Lyon zielt allerdings nicht auf Körperverletzung, sondern auf "fehlende Information" und "Schaden durch Angst" ab, weil die Patienten nicht gewusst hätten, weshalb sie plötzlich gesundheitliche Probleme hatten.

    Merck hatte die neue Zusammensetzung auf Bitte der französischen Medikamentenbehörde ANSM entwickelt. Diese neue Formel war von Ende März 2017 an in Apotheken erhältlich. "Diese Abwandlungen ändern weder etwas an der Wirksamkeit noch an der Verträglichkeit des Medikaments", hatte ANSM damals mitgeteilt. Grund für die Änderung der Formel soll eine bessere Haltbarkeit gewesen sein.

    "Wochen oder Monate lebten die Betroffenen in Unsicherheit und wussten nicht, was die Ursache ihrer Beschwerden ist", schilderte Beate Bartès, Präsidentin von "Vivre sans Thyroide", einem Verein für Menschen, die an Schilddrüsenerkrankungen leiden, am Rande des Prozesses. Über Gruppen in sozialen Netzwerken hätten sich schliesslich viele über die Beschwerden ausgetauscht - und so mitbekommen, dass mehrere unter ähnlichen Symptomen leiden.

    Diese Nebenwirkungen sind zum Beispiel Müdigkeit, Haarausfall oder Gewichtszunahme. Auch Aline Bonanno litt unter extremer Müdigkeit. Sie ist eine der mehr als 4000 Klägerinnen. Sie habe einem Arzt ihre Probleme geschildert, der habe ihr zunächst zu Vitaminen geraten, erzählte sie. Auch sie ist dann in sozialen Netzwerken darauf aufmerksam geworden, dass ihre Beschwerden mit dem Medikament zu tun haben könnten.

    Nach Angaben von Merck hat die grosse Mehrheit der Betroffenen den Übergang auf die neue Mixtur gut überstanden. Nur bei weniger als einem Prozent habe es Probleme gegeben. Bis Ende 2018 verkauft Merck nach Aufforderung der französischen Behörden weiter die alte Mixtur, um den Übergang zu erleichtern - dem Unternehmen zufolge greifen aber nur sehr wenige darauf zurück. "Viele Betroffene beschaffen sich das Medikament mittlerweile im Ausland, weil es in Frankreich so schwer zu bekommen ist", klagte Bartès von "Vivre sans Thyroide"./nau/DP/jha

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  • 30.11.2018 Schwieriges Flüssigkristall-Geschäft: Merck strei...

    Schwieriges Flüssigkristall-Geschäft: Merck streicht 400 Stellen

    30.11.2018| 11:16:23

    FRANKFURT/DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck reagiert mit einem Stellenabbau auf anhaltenden Preisdruck im Geschäft mit Flüssigkristallen. Da Konkurrenten aus Asien dem Dax -Unternehmen bei den Produkten etwa für Smartphone-Displays zu schaffen machen, baut Merck nun 400 Stellen in der Darmstädter Zentrale ab. Ein Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht des "Darmstädter Echo", wonach die Jobs bis zum Jahr 2022 gestrichen werden. Betriebsbedingte Kündigungen gebe es aber nicht, betonte er.

    Die betroffenen Mitarbeiter können laut dem Bericht in die übrigen Konzernsparten Pharma und Laborgeschäft wechseln. Hier würden über natürliche Fluktuation wie Pensionierungen in den kommenden Jahren Stellen frei. Der Stellenabbau in der Spezialchemiesparte betreffe vor allem Forschung und Entwicklung, hiess es. Die Beschäftigten seien diese Woche auf Mitarbeiterversammlungen informiert worden. Die ersten 30 bis 40 seien schon auf neue Jobs gewechselt.

    Die Spezialchemie mit dem Flüssigkristall-Geschäft gilt als grösste Baustelle von Merck. Die einst unangefochtene Stellung der Darmstädter auf dem Weltmarkt und die hohen Margen mit Flüssigkristallen bröckeln, da chinesische Konkurrenten in den Markt drängen. Merck hat die Sparte umstrukturiert und will sie stärker auf das Geschäft mit Halbleitern für die Elektronikindustrie ausrichten. Der Konzern peilt erst nach 2019 an, zu einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent in dem Bereich zurückkehren./als/DP/jha

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  • 19.11.2018 Merck gründet Firma mit Silicon-Valley-Konzern Pa...

    Merck gründet Firma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir

    19.11.2018| 15:35:33

    Frankfurt (awp/sda/reu) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschliessen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll. Merck ruft dafür eigens eine neue Tochter ins Leben, die sich zur Hälfte an dem Joint Venture beteiligen soll. Die andere Hälfte soll bei der US-Sicherheits- und Softwarefirma liegen. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit Anfang 2017 zusammen, dabei setzt Merck bislang als Kunde von Palantir die Technologie der Kalifornier im Bereich der Krebstherapie und Patientenversorgung ein.

    Mit dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Syntropy geht der Darmstädter Arzneimittelhersteller nun einen Schritt weiter: "Unsere Kunden erwerben über eine Lizenzgebühr eine Software und können damit ihre eigenen Daten aus ganz unterschiedlichen Quellen aggregieren und analysierbar machen", erläuterte Merck-Chef Stefan Oschmann im Gespräch mit Reuters. Syntropy werden seinen Kunden ermöglichen, diese Daten dann auch anderen zur Verfügung zu stellen. "Aber wir erwerben die Daten nicht und verkaufen sie auch nicht", sagte Oschmann. "Wir machen Werkzeuge für Wissenschaftler, und auch Software und Datenanalyse sind Werkzeuge für Wissenschaftler." Als potenzielle Kunden hat er vor allem grosse Krebsforschungszentren im Blick, die Gespräche mit diesen seien bereits relativ weit.

    Palantir gilt als eines der geheimnisvollsten Unternehmen im Silicon Valley. Die 2004 vom deutschen Geschäftsmann und früheren Paypal-Chef Peter Thiel mitgegründete Firma sammelt Daten und arbeitet unter anderem mit Regierungen zusammen. Palantir soll auch dazu beigetragen haben, dass die US-Armee den früheren al-Kaida-Chef Osama bin Laden aufgespürt hat. Das Unternehmen erwägt Medienberichten zufolge einen Börsengang und könnte dabei mit bis zu 41 Milliarden Dollar bewertet werden.

    Nach Angaben von Palantir-Chef Alexander Karp ist Merck exkusiver Partner der Softwarefirma im Pharma-Bereich. Der Arzneimittelhersteller kann dank seines Life-Science-Geschäfts, das rund 300.000 Produkte für die Pharmaforschung anbietet, auf ein riesiges Netzwerk an Kunden aus der Wissenschaft sowie dem Biotech- und Pharmabereich zurückgreifen. Syntropy soll seinen Hauptsitz voraussichtlich in Boston haben, Angaben zum Investitionsvolumen machten die beiden Firmen nicht.

    In der Pharmaindustrie buhlen Unternehmen um die Masse an Informationen, die inzwischen elektronisch verfügbar sind und damit gezielt ausgewertet werden können. Dabei holt sich die Branche schon seit längerem Unterstützung von Technologieunternehmen: So gab alleine Roche in diesem Jahr 4,3 Milliarden Dollar für den Kauf der auf Krebsdaten spezialisierten Firmen Foundation Medicine und Flatiron Health aus. Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline übernahm für 300 Millionen Dollar einen Anteil an der kalifornischen Gentest-Firma 23andMe. Die Pharmabranche erhofft sich von diesen Investitionen einen Schub in der Arzneimittelforschung und eine schnellere Entwicklung neuer Wirkstoffe.

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  • 19.11.2018 Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - E...

    Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - Eierstockkrebs-Studie floppt

    19.11.2018| 13:28:51

    DARMSTADT (awp international) - Weiterer Rückschlag für die Pharmakonzerne Merck KGaA und Pfizer : Das gemeinsam entwickelte Medikament Avelumab scheiterte in einer Studie an Patientinnen mit bestimmtem Eierstockkrebs. Wie die beiden Unternehmen am Montag in einer gemeinsam verbreiteten Mitteilung in Darmstadt erläuterten, wurden die Ziele der Studie nicht erreicht. Sowohl Avelumab in Einzelgabe als auch in Kombination mit einer Chemotherapie verbesserten die Gesamtüberlebensrate nicht statistisch signifikant. Dies galt auch hinsichtlich der Zeit, in der die Krankheit nicht weiter voranschreitet.

    Avelumab, das als Bavencio vermarktet wird, gehört zu den grössten Hoffnungsträgern des Darmstädter Merck-Konzerns. Das Mittel ist bereits bei zwei kleineren Indikationen zugelassen und wird an weiteren Krebsarten getestet. Einen weiteren Rückschlag hat Merck bereits mit dem Mittel in einer Lungenkrebsstudie erlitten. Merck-Forschungschef Luciano Rossetti erklärte, die jetzigen Daten der Eierstockkrebs-Studie würden jedoch weiter analysiert, da sie immerhin auf eine "potenzielle klinische Aktivität" der Kombinationsbehandlung mit Avelumab und Chemotherapie hindeuteten./tav/jha/

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  • 19.11.2018 Pharmakonzerne basteln an digitaler Zukunft

    Pharmakonzerne basteln an digitaler Zukunft

    19.11.2018| 08:01:15

    INGELHEIM/DARMSTADT (awp international) - Eine Balancierband zwischen Bäumen, Sitzsäcke, darum herum mehrere Hütten: Das seit rund einem Jahr bestehende digitale Labor "BI X" bei Boehringer Ingelheim sieht gar nicht wie das Gelände eines Pharma-Unternehmens aus. Dort, wo früher die Gästekantine untergebracht war, basteln nun IT-Fachleute an neuen Produktideen - jenseits von Pillen oder Kapseln. An einer Wand im "BI X" reihen sich Flachbildschirme aneinander. Sie zeigen den Status der Arbeit von fünf Teams, die verschiedene Pilotprojekte verfolgen.

    Man suche nach neuen Geschäftsmodellen im digitalen Umfeld für Boehringer, sagt "BI X"-Chef Heiko Schmidt. Das Labor, in das die Ingelheimer zum Start rund zehn Millionen Euro gesteckt haben, arbeite mit allen Konzernbereichen zusammen. Ziel sei es, in kurzer Zeit neue Ideen auf technische Umsetzbarkeit und potenziellen Nutzen zu prüfen und binnen weniger Monate funktionsfähige Prototypen zu entwickeln. Erste Projekte sind abgeschlossen - etwa ein digitales Portal für den Austausch zwischen Haustierbesitzern und Tierärzten.

    "In den USA können Tierbesitzer seit Kurzem virtuelle Arztbesuche per Video vereinbaren und durchführen, anstatt mit dem Tier in die Praxis fahren zu müssen", erklärt Schmidt. Bei künstlicher Intelligenz arbeiten Teams an Möglichkeiten, lernende Algorithmen für die bessere Diagnose von Krankheiten einzusetzen. Was am Ende auf den Markt kommt, ist noch nicht absehbar. Es müsse vieles versucht werden, sagt Boehringers Deutschland-Chef Stefan Rinn. Es gebe immer das Risiko, dass etwas auch nach monatelanger Arbeit doch nicht funktioniere.

    So wie Boehringer experimentieren auch andere in der Branche auf neuen Feldern - etwa Merck in Darmstadt. Zu den Feierlichkeiten zum 350-jährigen Bestehen im Mai eröffnete der Konzern sein neues Innovationszentrum. Rund 69 Millionen Euro kostete der futuristische Bau aus Beton und Glas. Auf sechs Stockwerken gibt es dort moderne Büros, Konferenzräume, Erholungszonen, ein Auditorium und eine Arbeitszone mit Laser-Schneiden und 3D-Druckern.

    Ziel sei "eine kreative und agile Umgebung, in der neugierige Köpfe zusammenfinden, um neue Technologien für unser zukünftiges Geschäft zu entwickeln", sagte Merck-Chef Stefan Oschmann bei der Eröffnung. Das Zentrum beheimatet 150 interne und externe Mitarbeiter.

    Sie arbeiten etwa an Biotech-Lösungen für Fleisch, das im Labor aus Gewebe gezüchtet wird, sowie an einfachen Messungen im menschlichen Körper für datenbasierte Krankheitsbehandlungen. Drittes wichtiges Feld sind Technologien, um anhand von Spuren in Blutproben Krankheiten zu entdecken und zu behandeln.

    Auch 565 Start-ups haben sich um einen Platz in dem Zentrum beworben. Zehn sollen den Zuschlag bekommen und im Januar einziehen. Die Aussicht auf Ideen von aussen lässt sich Merck viel kosten: Die Firmen erhalten über drei Monate Büros, Trainings und bis zu 50 000 Euro.

    Das hippe Innovationszentrum soll auch zeigen, dass sich das eher konservative Familienunternehmen Merck öffnet und als Arbeitgeber konkurrenzfähig ist. Denn Software-Entwickler und Naturwissenschaftler sind im Fachkräftemangel gefragt: In Deutschland fehlen laut dem Digitalverband Bitkom allein 55 000 IT-Spezialisten.

    Software-Spezialisten und "Data Scientists" würden von Unternehmen vieler Wirtschaftssparten gesucht, erklärt Thilo Kaltenbach, Gesundheitsexperte bei der Beratungsfirma Roland Berger. Pharmafirmen müssten sich daher attraktiv darstellen. Das gehe etwa über die Mitarbeit an spannenden Innovationen, die Einbindung in strategische Entscheidungsprozesse, aber auch über persönliche Themen wie Wertschätzung, flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Lösungen.

    Problematisch könne es sein, dass sich nicht einfach einschätzen lasse, welchen Mehrwert Innovationszentren an Umsatz und Gewinn bringen, meint der Berater. Zwar sei jeder vom Nutzen und der Bedeutung von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz überzeugt. Mittelfristig brauche man aber objektiv messbare Erfolgskriterien.

    "Wir müssen international rekrutieren", sagt auch Boehringers "BI X"- Labor-Chef Schmidt. Die Arbeitssprache ist Englisch, 51 Menschen aus 19 Nationen sind hier beschäftigt - die meisten keine 30 Jahre alt. Die begehrten Experten könne man anders als früher nicht etwa mit Dienstwagen locken, sondern eher mit Flügen heim zu den Eltern.

    In Boehringers Labor werden Teams erst aktiv, wenn noch kein Start-up an einer ähnlichen Idee arbeitet - es also noch keine Lösung am Markt gibt, wie Schmidt sagt. Man lege Wert darauf, dass die Teams in Ingelheim zusammensitzen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass virtuelle Teams nicht so funktionieren. Wir haben nicht viel Zeit."

    Die klassische Entwicklung von Wirkstoffen sei sehr stark reguliert, die Arbeit in Innovationszentren etwas Neues, sagt Kaltenbach. Es gehe der Pharmabranche auch darum, Tech-Firmen wie Google oder Amazon nicht das Feld zu überlassen. "Die Unternehmen durchleben hier gerade eine kleine Revolution."/chs/als/DP/stk

    ---Von Christian Schultz und Alexander Sturm, dpa---

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  • 14.11.2018 Wirtschaftskrisen in Südamerika treffen Merck - E...

    Wirtschaftskrisen in Südamerika treffen Merck - Ergebnisziel gesenkt

    14.11.2018| 12:41:15

    (Neu: Aktienkurs aktualisiert, Analysten, Zitate aus der Telefonkonferenz.)

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGAA braucht bis zur erhofften Trendwende im kommenden Jahr noch einen langen Atem. Zwar zog im dritten Quartal das kriselnde Geschäft mit Flüssigkristallen an, doch trafen den Konzern die Währungskrisen in Argentinien und Brasilien hart. Merck stellt sich deshalb im Gesamtjahr auf einen noch stärkeren Ergebnisrückgang ein als bisher, traut sich aber nach starken Geschäften mit Arzneien und Laborbedarf mehr Umsatz zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Darmstadt mitteilte.

    An der Börse ging es am Mittwoch zunächst für die Aktie abwärts, zuletzt stand das Papier aber mit knapp 1,7 Prozent im Plus. Analysten sprachen von starken Resultaten.

    Angesichts von Wirtschaftskrisen haben der argentinische Peso und der brasilianische Real stark an Wert verloren. Argentinien etwa steckt in einer Zahlungskrise und leidet unter Hyperinflation. Merck verkauft unter anderem Arzneien in beiden Ländern und hat sich gegen Währungsverluste, die bei der Umrechnung in Euro entstehen, nicht durch spezielle Geschäfte an den Finanzmärkten abgesichert. Negativ auf das Konzernergebnis schlagen zudem Verbindlichkeiten in Euro einiger Tochtergesellschaften in diesen Ländern durch.

    Schon im ersten Halbjahr hatten dem Konzern Währungseffekte zu schaffen gemacht. Von Juli bis September rutschte der bereinigte Betriebsgewinn wegen dieser Belastungen um knapp 6 Prozent auf 963 Millionen Euro ab. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn nahezu auf 340 Millionen Euro - allerdings hatte Merck im Vorjahr noch von erheblichen Sondereffekten durch eine Meilensteinzahlung und den Verkauf des Geschäfts mit biopharmazeutisch hergestellten Arzneien profitiert.

    Aus eigener Kraft lief es für Merck im dritten Quartal hingegen besser als erwartet: "Im dritten Quartal haben wir über alle drei Unternehmensbereiche hinweg ein kräftiges organisches Umsatzwachstum erzielt", erklärte Chef Stefan Oschmann. Die Erlöse stiegen um 6,6 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Vor allem das boomende Geschäft mit Laborausstattung, aber auch das Pharmageschäft stützten. Der Konzern verzeichnete prozentual zweistellige Wachstumsraten im Geschäft mit Fertilitätsprodukten und dem Diabetes-Medikament Glucophage. Die Erlöse mit den neuen Hoffnungsträgern Bavencio (Krebs) und Mavenclad stiegen deutlich.

    Lichtblicke gab es auch in der Sparte für Spezialmaterialien, in der Merck bei Flüssigkristallen für Smartphone- und TV-Displays unter dem Preisdruck asiatischer Konkurrenz leidet. Im Berichtszeitraum konnten die Flüssigkristalle zulegen. Sie profitieren aktuell von der Nachfrage von Panel-Herstellern in China, die Produktionskapazitäten aufbauten. Allerdings lasse sich nur schwer vorhersagen, wie lange diese Entwicklung anhalte, so Finanzchef Marcus Kuhnert.

    Das lange Zeit unangefochtene Geschäft mit Flüssigkristallen gilt als grösste Baustelle bei Merck und war Anstoss für einen tiefgreifenden Umbau der Sparte. Merck rechnet dort unverändert erst mit einer Trendwende ab 2020. Der Gesamtkonzern will 2019 wieder zu profitablem Wachstum zurückkehren.

    Für 2018, das als Übergangsjahr gilt, stellt Konzernchef Oschmann mehr Umsatz in Aussicht. Die Erlöse sollen bei 14,4 bis 14,8 Milliarden Euro liegen, nach 14,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Das um Sonderposten bereinigte Betriebsergebnis dürfte hingegen auf 3,7 bis 3,9 Milliarden Euro zurückgehen. Im Vorjahr hatte Merck 4,25 Milliarden Euro erzielt.

    Für den im kommenden Jahr voraussichtlich anstehenden Austritt der Briten aus der EU laufen bei den Darmstädtern derweil die Vorbereitungen. "Wir müssen uns in gewissem Rahmen darauf einstellen, dass es erst einmal Lieferschwierigkeiten geben wird," sagte Oschmann. Die Unternehmen reagierten deshalb mit einem Aufbau der Arznei-Vorräte./tav/als/mne/fba

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  • 14.11.2018 Währungskrisen in Südamerika vermiesen Merck die ...

    Währungskrisen in Südamerika vermiesen Merck die Ergebnisprognose

    14.11.2018| 09:05:44

    (Ausführliche Fassung)

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA braucht weiterhin einen langen Atem. Erst im kommenden Jahr rechnen die Darmstädter mit einer Rückkehr zu profitablem Wachstum, wie Konzernchef Stefan Oschmann am Mittwoch zur Vorlage der Quartalsbilanz in Darmstadt erneut bekräftigte. Jedoch drückt der Schuh, weil negative Wechselkurseffekte zunehmend belasten. Zwar traut sich der Dax-Konzern inzwischen mehr Umsatz zu, stellt sich aber vor allem wegen der anhaltenden Abwertung lateinamerikanischer Währungen auf einen womöglich stärkeren Ergebnisrückgang im Jahr 2018 ein als bisher. Im frühen Handel geriet die Aktie mit minus 1,5 Prozent unter Druck. Ein Händler sprach am Morgen in einer ersten Reaktion von weniger schlimm als befürchteten Kennziffern.

    Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda pre) dürfte nun 2018 auf 3,7 bis 3,9 Milliarden Euro zurückgehen - nach 4,25 Milliarden im Vorjahr. Zuvor hatte Merck noch 3,75 bis 4 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Erlöse sollen im Gesamtjahr nun bei 14,4 bis 14,8 Milliarden Euro herauskommen, nach 14,5 Milliarden im Vorjahr. Bisher hatte das Management 14,1 bis 14,6 Milliarden Euro anvisiert.

    Im dritten Quartal kletterten die Umsätze im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda rutschte belastet durch Währungseffekte um knapp 6 Prozent auf 963 Millionen Euro ab, organisch legte das Ergebnis aber um knapp 4 Prozent zu. Merck trifft die Krise in einigen lateinamerikanischen Ländern: Vor allem der argentinische Peso und der brasilianische Real hätten deutlich mehr an Wert verloren als erwartet. Mit beiden Kennziffern konnte Merck die Erwartungen der Analysten jedoch toppen.

    Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn nahezu auf 340 Millionen Euro - allerdings hatte Merck im Vorjahr hier einen hohen Sondereffekt durch den Verkauf des Geschäfts mit biopharmazeutisch hergestellten Arzneien an den Fresenius-Konzern realisiert.

    Von Juli bis September dieses Jahres hatten vor allem das brummende Laborgeschäft, aber auch die Pharmasparte die Umsätze angetrieben. Merck profitierte vor allem von prozentual zweistelligen Wachstumsraten im Geschäft mit Fertilitätsprodukten und dem Diabetes-Medikament Glucophage, während die Umsätze mit dem wichtigsten früheren Kassenschlager Rebif (Multiple Sklerose, MS) weiter zurückgehen. Die Erlöse mit den neuen Hoffnungsträgern Bavencio (Krebs) und Mavenclad stiegen deutlich, tragen bislang aber noch vergleichsweise wenig zum Gesamtumsatz der Sparte bei.

    Auch das aktuell in der Umbauphase steckende Geschäft mit Spezialmaterialien konnte etwas zulegen, ebenfalls getragen von wieder anziehenden organischen Wachstum im zuletzt kriselnden Geschäft mit Flüssigkristalltechnologien. Die Flüssigkristalle zur Verwendung etwa in Displays von Smartphones und Fernsehern profitierten aktuell von der Nachfrage von Panel-Herstellern in China, die Produktionskapazitäten aufbauten, erläuterte Merck.

    Die Flüssigkristalle hatten in der jüngsten Vergangenheit geschwächelt, weil chinesische Konkurrenz den Marktführer Merck attackierte. Die Darmstädter hatten daraufhin dem übergeordneten Geschäftsbereich für Spezialmaterialien eine Neuaufstellung verordnet. Spartenchef Kai Beckmann will den Bereich nun zu einem führenden Lieferanten für die Elektronikindustrie machen./tav/mne

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  • 14.11.2018 Währungseffekte vermiesen Merck KGaA die Ergebnis...

    Währungseffekte vermiesen Merck KGaA die Ergebnisprognose

    14.11.2018| 07:37:16

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA braucht weiterhin einen langen Atem. Zwar lief es im zuletzt kriselnden Geschäft mit Flüssigkristallen wieder besser, doch dem Konzern machen negative Wechselkurseffekte zunehmend zu schaffen. Vor allem wegen der anhaltend starken Abwertung lateinamerikanischer Währungen geht Merck deshalb von einem noch stärkeren Rückgang beim bereinigten operativen Ergebnis aus als bisher, traut sich dagegen aber mehr Umsatz zu, wie das Unternehmen am Mittwoch zur Vorlage seiner Bilanz zum dritten Quartal in Darmstadt mitteilte.

    Die Erlöse sollen nun 2018 bei 14,4 bis 14,8 Milliarden Euro herauskommen, nach 14,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Bisher hatte das Management 14,1 bis 14,6 Milliarden anvisiert. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda pre) dürfte nun 2018 auf 3,7 bis 3,9 Milliarden Euro zurückgehen nach 4,25 Milliarden Euro im Vorjahr. Zuvor hatte Merck noch 3,75 bis 4 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

    Im dritten Quartal kletterten die Umsätze um 6,6 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda rutschte belastet durch Währungseffekte um knapp 6 Prozent auf 963 Millionen Euro ab, organisch hatte das Wachstum knapp 4 Prozent betragen. Mit beiden Kennziffern konnte Merck die Erwartungen der Analysten jedoch toppen./tav/jha/

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  • 12.11.2018 Merck plant Innovationszentrum in Guangzhou

    Merck plant Innovationszentrum in Guangzhou

    12.11.2018| 10:12:18

    DARMSTADT (awp international) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck plant ein Innovationszentrum in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Guangzhou. Das "Innovation Hub" nahe Hongkong solle im September 2019 eröffnen und den Weg für neue Ideen auf dem strategisch wichtigen Markt ebnen, teilte der Dax -Konzern am Montag in Darmstadt mit. "Wir bauen hier eine starke Plattform für Merck und unsere Geschäftspartner auf, um Innovationen im südlichen China voranzutreiben", sagte Kai Beckmann, Leiter der Sparte Spezialchemie.

    Merck will in dem Zentrum auf 700 Quadratmetern Fläche den Austausch mit Technologieunternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungsinstituten stärken. Ferner sollen Wachstumsfirmen in einem Förderprogramm die Chance bekommen, ihre Projekte in China zu erproben, bevor sie diese in Darmstadt weiterentwickeln.

    Merck hatte zuletzt die Volksrepublik stärker in den Blick genommen. So kooperiert der Konzern mit Alibaba Health, einer Tochter des chinesischen Online-Händlers, um digitale Pharmalösungen anzubieten. Zudem hat Merck im Sommer ein Technologiezentrum für organische Leuchtdioden (Oled) in Shanghai eröffnet, die in Bildschirmen verbaut werden. Merck leidet im Geschäft mit Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays unter dem Preisdruck chinesischer Konkurrenten. Der Konzern will daher auch näher an Kunden vor Ort rücken./als/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol MRK
Valor 412799
ISIN DE0006599905

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.29%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -2.68 -2.88%
Perf. 3M +2.64 +3.00%
Perf. laufendes Jahr +0.22 +0.24%
Perf. 52W   +0.67%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Generalversammlung (27.04.2018)
Instrument Barausschüttung (15.03.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 90.50 +0.56% 582'312 18.01.2019
LSE Europ M 90.62 +0.21% 199'998 18.01.2019
Other OTC Mk 101.75 +0.10% --- 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 90.50 (17.01.2019)
Vortagestief 90.32 (17.01.2019)
Hoch 1W 91.90 (16.01.2019)
Tief 1W 90.04 (14.01.2019)
Hoch 1M 94.32 (20.12.2018)
Tief 1M 88.00 (03.01.2019)
Hoch 3M 100.15 (03.12.2018)
Tief 3M 86.50 (25.10.2018)
Hoch 1J 100.15 (03.12.2018)
Tief 1J 74.56 (26.03.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG