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Aktuelle News

  • 17.01.2019 Eon-Managerin Dotzenrath soll Ökostromsparte von ...

    Eon-Managerin Dotzenrath soll Ökostromsparte von RWE leiten

    17.01.2019| 12:03:02

    ESSEN (awp international) - Nach der Zerschlagung der RWE -Ökostromtochter Innogy soll eine bisherige Eon -Managerin die Sparte Erneuerbare Energien von RWE leiten. Anja-Isabel Dotzenrath werde Vorstandschefin der Erneuerbaren-Gesellschaft von RWE, teilte der Essener Konzern am Donnerstag mit. Sie führt derzeit die Climate & Renewables GmbH von Eon. Der Chef der Erneuerbaren-Sparte von Innogy, Hans Bünting, wird demnach dem künftigen Führungsteam nicht angehören.

    RWE und Eon wollen Innogy im Zuge einer weitreichenden Neuordnung ihrer Geschäftsfelder unter sich aufteilen. RWE soll dabei die Sparte Erneuerbare Energien von Innogy und Eon übernehmen. Eon erhält die Netze und den Stromvertrieb von Innogy. Der Deal muss noch von den europäischen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. RWE und Eon erwarten die Zustimmung bis zum Sommer, die Transaktion soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. RWE will damit zur Nummer drei bei erneuerbaren Energien in Europa werden./hff/DP/mis

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  • 10.01.2019 Deutsche Nordsee-Windkraftwerke produzieren fast ...

    Deutsche Nordsee-Windkraftwerke produzieren fast fünf Prozent mehr Strom

    10.01.2019| 07:33:53

    HAMBURG/BAYREUTH (awp international) - Die Windkraftwerke auf der Nordsee haben 2018 knapp fünf Prozent mehr Strom erzeugt als im Vorjahr. Insgesamt stieg die produzierte Menge auf 16,75 Terawattstunden (TWh). Das teilte der Netzbetreiber Tennet am Donnerstag in Bayreuth mit. Dazu kommen noch 2,35 TWh aus der Ostsee, die nicht zum Versorgungsgebiet von Tennet gehört. Insgesamt haben die deutschen Offshore-Kraftwerke somit 19,1 TWh Strom produziert, gegenüber 17,5 TWh im Vorjahr. Damit könnte rechnerisch der Stromverbrauch von fast sechs Millionen Haushalten gedeckt werden. Gemessen an der gesamten Windstrom-Produktion steuert Offshore knapp 18 Prozent bei.

    Der Gesamtzuwachs war indes deutlich niedriger als in den Vorjahren, weil weniger Windparks neu ans Netz gingen. Die Kapazitäten in der Nordsee erhöhten sich von 4687 auf 5313 Megawatt. Diese theoretische Kapazität wird in der Praxis jedoch bislang nicht ausgeschöpft, weil nicht alle Windkraftwerke auf vollen Touren laufen.

    Zudem kann der Strom aufgrund fehlender Netzkapazitäten an Land nicht immer vollständig weitertransportiert werden, die Windräder auf See werden dann abgeregelt. Die bislang höchste Einspeiseleistung erreichten die Nordsee-Windräder am 15. Dezember mit 4773 Megawatt. Das entspricht der Leistung von fünf Kohle- oder Kernkraftwerken.

    Die Kapazitäten von Tennet zum Abtransport des Nordsee-Stroms liegen mit 6232 Megawatt deutlich höher als die Produktion. "Damit erfüllt Tennet schon jetzt nahezu das Ausbauziel der Bundesregierung für das Jahr 2020, das Offshore-Windkapazitäten von 6500 Megawatt vorsieht", sagte Geschäftsführer Wilfried Breuer. Bereits in diesem Jahr werde Tennet das Ziel übererfüllen und bis zum Jahresende insgesamt 7123 Megawatt Übertragungskapazität in der Nordsee in Betrieb nehmen./egi/DP/fba

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  • 07.01.2019 Vattenfall will Anteil erneuerbarer Energien deut...

    Vattenfall will Anteil erneuerbarer Energien deutlich ausbauen

    07.01.2019| 11:25:09

    KOPENHAGEN (awp international) - Der schwedische Vattenfall-Konzern will in den kommenden Jahren noch stärker als bislang angedacht auf grüne Energie setzen. "Bis 2025 werden wir den heutigen Anteil erneuerbarer Energien vervierfachen", sagte der für den Windsektor zuständige Vattenfall-Vorstand Gunnar Groebler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Die Windparks des Energieriesen, die 2018 eine Erzeugungskapazität von 3000 Megawatt hatten, sollten im Jahr 2025 eine Marke von 11 000 Megawatt erreichen, sagte Groebler der Zeitung.

    Vattenfall hat die Vision ausgegeben, innerhalb einer Generation ohne fossile Brennstoffe auskommen zu wollen. Bislang war angedacht gewesen, die Stromerzeugung ohne CO2-Emissionen zwischen 2016 und 2020 zu verdoppeln./trs/DP/mis

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  • 04.01.2019 Deutsche Wirtschaft will Kohleausstieg an Bedingu...

    Deutsche Wirtschaft will Kohleausstieg an Bedingungen knüpfen

    04.01.2019| 07:59:25

    (Ausführliche Fassung)

    BERLIN (awp international) - Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen den geplanten Kohleausstieg an Bedingungen knüpfen und warnen vor weiter steigenden Strompreisen. "Wir brauchen Revisionsklauseln und Überprüfungsmechanismen", sagte Industriepräsident Dieter Kempf der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch DIHK-Präsident Eric Schweitzer sprach sich dafür aus. "Ziele müssen erreicht werden als Voraussetzung dafür, dass Kraftwerke abgeschaltet werden", sagte er der dpa. "Es geht um Ziele im Sinne von Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, bei Preisen, beim Strukturwandel und beim Netzausbau."

    Kempf und Schweitzer sind Mitglieder der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Diese will bis spätestens Anfang Februar ein Konzept vorlegen, wie und wann Deutschland aus der klimaschädlichen Kohleverstromung aussteigen soll. Zum anderen geht es um den Strukturwandel in den betroffenen Regionen - der Lausitz, dem Mitteldeutschen sowie dem Rheinischen Revier. An der Braunkohle hängen viele Arbeitsplätze. In dem Gremium sind Politik, Wirtschaft, Umweltverbände, Gewerkschaften und Wissenschaft vertreten.

    Kempf sagte, niemand wisse, was nach dem Atomausstieg im Jahr 2022 passiere: "Wir brauchen eine ernst gemeinte Folgeabschätzung beim Kohleausstieg - mindestens in den Jahren 2023 und 2026. Dann sollte sachlich und zugleich kritisch überprüft werden, wo wir stehen." Es gehe nicht darum, das Ende der Kohleverstromung hinauszuzögern. "Wir stehen als BDI ganz klar zum Pariser Klimaabkommen. Sich aber ohne akribische Folgeabschätzung über Jahrzehnte auf einen starren Zeit- und Mengenrahmen festzulegen, halte ich für riskant und verfrüht."

    Deutschland sei eine starke Industrienation, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). "Um führend zu bleiben, dürfen die Energiekosten nicht noch weiter steigen. Sonst wäre das Ende für wesentliche Teile der energieintensiven Industrie in Deutschland ausgemacht. Dann gäbe es bald weder Aluminium- noch Zinkhütten in Deutschland. Dem Klima geholfen wäre damit jedoch kein bisschen. Die Produktion würde verlagert in Länder, die nicht annähernd so hohe Umweltstandards pflegen wie wir."

    Schweitzer sagte, Deutschland sei das einzige Industrieland weltweit, das politisch entschieden habe, binnen eines Jahrzehnts aus der Kernenergie auszusteigen. "Da gehen 2022 noch einmal zehn Gigawatt Strom raus." Deutschland habe bereits die höchsten Stromkosten in Europa. "Wenn wir nun auch noch aus der Kohle aussteigen, müssen wir dafür sorgen, dass die Energiekosten dadurch nicht noch einmal steigen. Hinzu kommt die Frage, wie wir die Firmen zu jeder Zeit sicher mit Strom versorgen können. Wir haben einen erheblichen Rückstand beim Bau neuer Stromleitungen."

    Er mache sich Sorgen, dass ein politischer Kompromiss dazu führe, dass Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit sinken und Strompreise steigen, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK): "Das kann die Wirtschaft nicht mittragen. Ich halte aber nichts davon, jetzt pauschal rote Linien zu nennen."

    Beim Strukturwandel dürften keine Wertschöpfungsketten zerrissen werden. "Sonst drohen Verwerfungen bei Jobs in den Regionen", sagte Schweitzer: "Wir müssen aufpassen, dass es beim wirtschaftlichen Strukturwandel nicht nur so genannte "Bemühungs-Zusagen" gibt nach dem Motto: Wir bemühen uns politisch, etwas anzusiedeln. Sondern wir müssen die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Gebiete auch eine wirkliche Chance haben - im Sinne von besseren Eisenbahn- und Strassenverbindungen sowie beim digitalen Netz mit Glasfaser und 5G." Die betroffenen Regionen müssten "Modellregionen" werden: "Es muss dort neue Wertschöpfung geben. Dazu werden Bundesbehörden nicht reichen. Auch muss vorher geklärt sein, dass nicht gegen die Beihilferichtlinien verstossen wird."

    Industriepräsident Kempf sagte, die Politik müsse beim Strukturwandel kluge Anreize für Investitionen setzen: "Ich glaube kaum, dass die Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen oder Bundesbehörden sinnvolle Strukturpolitik ist. Sie wären im Mix eine gute Ergänzung. Beispielsweise sind viele der hochwertigen, überdurchschnittlich bezahlten Arbeitsplätze in der Lausitz die von hoch qualifizierten Industrie-Facharbeitern. Die Politik muss vor allem überlegen, wie adäquate Ersatzarbeitsplätze entstehen können." Überzeugend wäre es, in der Lausitz Forschung zu Speichertechnologien anzusiedeln, beispielsweise sogenannte Power-to-x-Technologien.

    Das werde Geld kosten, sagte Kempf. "Wenn die Politik einen frühzeitigeren Kohleausstieg will, hat das einen politischen und wirtschaftlichen Preis." Es gehe um Milliarden. Die Bundesregierung hat für den Strukturwandel bisher 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat aber bereits zusätzliche Milliardenausgaben in Aussicht gestellt./hoe/DP/jha

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  • 04.01.2019 Deutsche Wirtschaft will Kohleausstieg an Bedingu...

    Deutsche Wirtschaft will Kohleausstieg an Bedingungen knüpfen

    04.01.2019| 06:40:41

    BERLIN (awp international) - Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen den geplanten Kohleausstieg an Bedingungen knüpfen und warnen vor weiter steigenden Strompreisen. "Wir brauchen Revisionsklauseln und Überprüfungsmechanismen", sagte Industriepräsident Dieter Kempf der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch DIHK-Präsident Eric Schweitzer sprach sich dafür aus. "Ziele müssen erreicht werden als Voraussetzung dafür, dass Kraftwerke abgeschaltet werden", sagte er der dpa. "Es geht um Ziele im Sinne von Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, bei Preisen, beim Strukturwandel und beim Netzausbau."

    Kempf und Schweitzer sind Mitglieder der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Diese will bis spätestens Anfang Februar ein Konzept vorlegen, wie und wann Deutschland aus der klimaschädlichen Kohleverstromung aussteigen soll. Zum anderen geht es um den Strukturwandel in den betroffenen Regionen - der Lausitz, dem Mitteldeutschen sowie dem Rheinischen Revier. An der Braunkohle hängen viele Arbeitsplätze./hoe/DP/zb

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  • 27.12.2018 Eon-Chef Teyssen bleibt nach Fusion mit Innogy Ko...

    Eon-Chef Teyssen bleibt nach Fusion mit Innogy Konzernchef

    27.12.2018| 19:50:23

    ESSEN (awp international) - Eon -Chef Johannes Teyssen wird auch nach der geplanten Übernahme von Innogy durch Eon den neuen Konzern leiten. Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley dem "Handelsblatt". Ihm stehe eine Menge Arbeit bevor: "Es reicht ja nicht, einen Deal zu machen. Viel wichtiger ist es, dass man ihn auch zum Erfolg führt", zitiert die Zeitung Kley.

    Eon und RWE hatten im vergangenen März eine weit reichende Neuaufteilung ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dazu in einem ersten Schritt Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Das fusionierte Unternehmen soll den Namen Eon behalten. Der Kauf von Innogy soll nach früheren Angaben nicht vor Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin bleiben Eon und Innogy selbstständige Unternehmen.

    Teyssen ist seit 2004 im Eon-Vorstand und steht diesem seit 2010 vor. Bereits Anfang des Jahres war sein ursprünglich Ende 2018 auslaufender Vertrag bis Ende 2021 verlängert worden. "Ich kenne Johannes Teyssen gut genug, und er wird bis zu seinem letzten Arbeitstag intensiv und hart arbeiten", sagte Kley dem "Handelsblatt". An dem Zeitplan, nach dem dieser Tag Ende 2021 sei, gebe es nichts zu ändern./juc/DP/he

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  • 23.12.2018 Deutsche Haushalte verbrauchen mehr Strom an Weih...

    Deutsche Haushalte verbrauchen mehr Strom an Weihnachten

    23.12.2018| 14:41:58

    ESSEN (awp international) - Festtagsbraten und Baumbeleuchtung lassen an den Weihnachtstagen den Stromverbrauch der Haushalte in Deutschland nach Berechnungen des Energieversorgers Eon steigen. "Wir rechnen am 1. Weihnachtstag mit einem sichtbaren Anstieg des Verbrauchs um 10 Prozent", sagte Eon-Geschäftsführerin Victoria Osadnik. Zum Anstieg trage aber auch bei, "dass die meisten Deutschen zu Hause sind und dadurch mehr Energie verbrauchen".

    Insgesamt sind die Weihnachtstage aber eine Phase mit relativ geringem Stromverbrauch. Der Gesamtverbrauch gehe in der Regel zurück, da in der Industrie und im Gewerbe sowie im Handel und in vielen Dienstleistungsbetrieben nicht gearbeitet werde, sagte eine Sprecherin des Bundesverbands der Energie und Wasserwirtschaft (BdEW). Auf die Haushalte entfällt nach BdEW-Zahlen ein knappes Viertel des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland, die Industrie verbraucht etwa 47 Prozent des deutschen Stroms.

    Im vergangenen Jahr wurden nach Zahlen der Bundesnetzagentur an Heiligabend sowie am 1. und 2. Weihnachtstag jeweils rund 1,1 Milliarden Kilowattstunden Strom in Deutschland verbraucht. Zum Vergleich: Am Sonntag der vergangenen Woche (16. Dezember) betrug der Stromverbrauch 1,3 Milliarden Kilowattstunden.

    Nach Berechnungen des Ökostromanbieters Lichtblick verbraucht die Weihnachtsbeleuchtung in Deutschland in diesem Jahr rund 600 Millionen Kilowattstunden Strom. Das koste etwa 182 Millionen Euro. Weil aber zunehmend stromsparende LED-Leuchten die herkömmlichen Glühlampen ersetzten, seien die Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung im Vergleich zu 2017 um etwa 15 Millionen Euro gesunken./hff/DP/he

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  • 19.12.2018 EU beschliesst Strommarktreform - Aus für Kohlekr...

    EU beschliesst Strommarktreform - Aus für Kohlekraftförderung ab 2025

    19.12.2018| 18:37:18

    (Ausführliche Fassung)

    BRÜSSEL (awp international) - Die EU hat eine umfassende Strommarktreform für klimafreundlichere und kostengünstigere Energie beschlossen. Auf entsprechende Gesetzesänderungen einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments am Mittwoch in Brüssel. Verbraucher sollen mehr Transparenz und Freiheit bei der Wahl des Stromanbieters bekommen. Subventionen für Kohlekraftwerke als Reservekraftwerke sollen zudem ab 2025 nicht mehr möglich sein. Umwelt- und Verbraucherschützer reagierten erfreut.

    Die EU-Kommission hatte im November 2016 ein riesiges Massnahmenpaket zur Reform des EU-Energiemarkts vorgelegt. Unter anderem sollten die Energieeffizienz verbessert, Milliarden-Investitionen angeschoben und erneuerbare Energien gestärkt werden. Die nun getroffene Einigung der EU-Unterhändler bezieht sich auf einige dieser Vorschläge. Beide Seiten müssen sie noch offiziell annehmen, das gilt jedoch als Formalie.

    Künftig soll etwa der Wechsel des Stromanbieters für Verbraucher einfacher werden. Preisvergleichmöglichkeiten und intelligente Stromzähler sollen helfen, Energie und Kosten zu sparen. Auch soll es leichter werden, Sonnenstrom vom eigenen Dach selbst zu nutzen und zu vermarkten.

    "Dies ist ein guter Tag für Verbraucher", sagte Monique Goyens vom EU-Verbraucherschutzverband Beuc. Derzeit müssten Kunden oft wochenlang auf einen Wechsel des Stromanbieters warten, künftig solle dies innerhalb von 24 Stunden möglich sein.

    Darüber hinaus ist in der EU-Einigung vorgesehen, den grenzüberschreitenden Stromhandel zu vereinfachen - ebenfalls mit dem Ziel, den Wettbewerb zu fördern. Um das schwankende Angebot auf dem Strommarkt abzufedern, ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Netzbetreibern geplant.

    Ausserdem soll die Kohleförderung über sogenannte Kapazitätsmechanismen ab 2025 ein Ende haben. Bislang werden diese Mechanismen genutzt, um sicherzustellen, dass in Ausnahmesituationen genügend Energie zur Verfügung steht. Sie würden jedoch missbraucht, um durch die Hintertür veraltete und klimaschädliche Kohlekraftwerke zu unterstützen, kritisierte das Climate Action Network (CAN).

    Mit den Beschlüssen werde der Weg für ein EU-weites Ende der Kohle nach 2025 bereitet, erklärte CAN. Ziel der Massnahmen ist es insgesamt auch, die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen. Die EU will 2030 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase verursachen als 1990./asa/DP/nas

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  • 19.12.2018 EU-Unterhändler einigen sich auf mehr Verbraucher...

    EU-Unterhändler einigen sich auf mehr Verbraucherrechte im Strommarkt

    19.12.2018| 06:46:47

    BRÜSSEL (awp international) - Verbraucher in Europa sollen in Zukunft mehr Rechte im Energiemarkt erhalten. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich am frühen Mittwochmorgen auf entsprechende Regelungen. Beide Seiten müssen die Einigung noch offiziell annehmen, bevor sie in Kraft treten kann.

    Künftig soll etwa der Wechsel des Stromanbieters für Verbraucher einfacher werden. Preisvergleichmöglichkeiten und intelligente Stromzähler sollen helfen, Energie und Kosten zu sparen. Auch soll es leichter werden, Sonnenstrom vom eigenen Dach selbst zu nutzen und zu vermarkten.

    Darüber hinaus ist vorgesehen, den grenzüberschreitenden Stromhandel zu vereinfachen - ebenfalls mit dem Ziel, den Wettbewerb zu fördern. Um das schwankende Angebot auf dem Strommarkt abzufedern, ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Netzbetreibern geplant.

    Die EU-Kommission hatte im November 2016 umfassende Vorschläge zum Umbau des Energiemarkts vorgelegt. Ziel ist es, mit mehr erneuerbaren Energien und Energieeffizienz die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen. Die EU will 2030 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase verursachen als 1990. In Teilen waren die Änderungen bereits zuvor von den EU-Unterhändlern auf den Weg gebracht worden./asa/DP/zb

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  • 17.12.2018 Gespräche mit SSE geplatzt - Innogy kappt Jahresz...

    Gespräche mit SSE geplatzt - Innogy kappt Jahresziele

    17.12.2018| 10:20:49

    (ausführliche Fassung)

    ESSEN/LONDON (awp international) - Das verlustreiche britische Vertriebsgeschäft bleibt dem Versorger Innogy nun doch weiter als Baustelle erhalten. Weil die Gespräche über eine Vertriebsfusion in Grossbritannien mit dem Versorger SSE geplatzt sind, rudert das Essener Unternehmen bei den Jahreszielen zurück. Auch die Aktionäre müssen sich wohl auf Abstriche einstellen. An der Börse stand die Aktie am Montagmorgen um 2,21 Prozent tiefer bei 40,19 Euro.

    Die RWE -Ökostromtochter Innogy erwartet unter Einbeziehung von Npower nunmehr ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von rund 2,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis bei über 1 Milliarden Euro - in beiden Fällen sind das 0,1 Milliarden Euro weniger als bisher in Aussicht gestellt. Deshalb sei eine Dividende in Höhe des Vorjahres von 1,60 Euro mit der bisherigen Ausschüttungsquote nicht "darstellbar", erklärte Innogy in seiner Mitteilung vom am Montag in Essen.

    Bereits zur letzten Quartalsbilanz hatte das Management die Prognosen für das Vertriebsgeschäft wegen des hohen Wettbewerbsdrucks gesenkt - nun kappte Innogy die Ziele für den Bereich erneut, den der Versorger Eon im Rahmen der geplanten Neuaufteilung mit RWE den bisherigen Plänen zufolge übernehmen soll. Eon-Aktien rutschten in der Folge am Morgen ebenfalls ab. Laut Analyst Ahmed Farman von Jefferies sind die beendeten Gespräche neben Innogy auch negativ für Eon.

    Das britische Vertriebsgeschäft von Innogy leidet unter hohem Wettbewerb und zunehmender Regulierung. Im vergangenen Jahr hatte Innogy auf Npower knapp eine halbe Milliarde Euro abschreiben müssen, im dritten Quartal dieses Jahres wurden sogar Wertberichtigungen in Höhe von rund einer Dreiviertelmilliarde Euro fällig. Unter dem Strich war deshalb das Nettoergebnis des Konzerns in den ersten neun Monaten um gut 41 Prozent auf 228 Millionen Euro gefallen. Damals hatten die Essener aber in Erwartung eines möglichen Deals mit SSE noch an ihren Jahresprognosen festgehalten.

    Innogy hatte vor gut einem Jahr verkündet, seine Tochter Npower mit dem britischen Vertriebsgeschäft des Versorgers SSE zusammenlegen zu wollen. Doch zuletzt stand bereits ein Fragezeichen über dem Deal. Anfang November hatten beide Unternehmen mitgeteilt, wegen "eines verschlechterten Marktumfelds und regulatorischer Eingriffe" die Fusion neu diskutieren zu wollen. Dies schliesse finanzielle Aspekte ein, hiess es damals weiter.

    Beide Seiten konnten sich jedoch nicht auf neue Bedingungen einigen. Die Briten brachen deshalb nun die Gespräche ab und erklärten zu Wochenbeginn, die Transaktion sei nach Ansicht des Managements nicht im besten Sinne der Aktionäre. Offen bleibt nun, wie es mit Npower weitergeht. Der Innogy-Vorstand erklärte, er suche nach weiteren Alternativen. Sollte Npower bei Eon bleiben, hätte der Energiekonzern laut dem Jefferies-Experten Farman wohl einige Jahre der schmerzvollen Restrukturierung und Integration vor sich./tav/tih/fba

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  • 13.12.2018 Deutsche Verbände fordern mehr Tempo beim Ausbau ...

    Deutsche Verbände fordern mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien

    13.12.2018| 11:42:47

    BERLIN (awp international) - Trotz Rekordwerten bei der Ökostrom-Erzeugung in Deutschland haben Branchenverbände mehr Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. Das aktuelle Tempo des Zubaus werde nicht ausreichen, um das Ziel eines Anteils von 65 Prozent der Erneuerbaren bis 2030 zu schaffen, erklärten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag in Berlin.

    Einer ersten Schätzung zufolge werden 2018 die erneuerbaren Energien voraussichtlich gut 38 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs in Deutschland decken. Dies sei ein Anstieg um 2 Prozentpunkte gegenüber 2017. Zu diesem Ergebnis kamen auch Berechnungen des Versorgers Eon . Rund die Hälfte des Ökostroms sei wiederum von Windkraftanlagen an Land und auf See erzeugt worden.

    ZSW und BDEW wollen zügig Sonderausschreibungen für Windkraftanlagen vor den Küsten, hier werde Potenzial verschenkt. Zudem brauche die Branche Planungs- und Investitionssicherheit für die Windkraft an Land. Besonders wichtig sei auch eine richtige Weichenstellung für die Sektoren Wärme und Verkehr. Speziell im Verkehr seien nach fünfzehn Jahren Stillstand messbare Erfolge bei der Senkung der Emissionen des Treibhausgases CO2 erforderlich./hoe/DP/jha

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  • 16.11.2018 E.ON baut mit Credit Suisse Windpark in Schweden

    E.ON baut mit Credit Suisse Windpark in Schweden

    16.11.2018| 11:04:07

    Düsseldorf (awp/reu) - Der deutsche Energiekonzern E.ON und das Investmentunternehmen Credit Suisse Energy Infrastructure Partners (CSEIP) treiben Pläne zum Bau eines Windparks in Schweden voran. An dem Gemeinschaftsunternehmen wird ein von CSEIP gemanagter Fonds 80 Prozent übernehmen, während E.ON 20 Prozent der Anteile hält.

    Dies teilte der Versorger am Freitag mit. E.ON werde den Windpark mit einer Leistung von 475 Megawatt bauen und betreiben. Die Gesamtinvestition belaufe sich auf rund 500 Millionen Euro.

    Für das Projekt mit dem Namen Nysäter sei ein Stromliefervertrag mit einem internationalen Energieunternehmen abgeschlossen worden. Der Baubeginn von Nysäter ist für 2018 geplant und soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Windpark werde mit 114 Turbinen von Nordex ausgerüstet.

    jb/

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Stammdaten

Branche/Sektor Energie & Wasserversorgung
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol EOAN
Valor 4334819
ISIN DE000ENAG999

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Hoch 1M 9.18 (11.01.2019)
Tief 1M 8.441 (27.12.2018)
Hoch 3M 9.30 (20.11.2018)
Tief 3M 8.399 (06.11.2018)
Hoch 1J 9.94 (09.07.2018)
Tief 1J 7.875 (13.02.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG