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Dividende ex Datum 15.05.2019
Zahlbar Datum 17.05.2019
Rendite 4.57%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 2'201'099'000
Marktkapital in Mio. 20'776.17
Umsatz Vormonat 1'626'606

Aktuelle News

  • 16.07.2019 Landis+Gyr erhält Auftrag von Colorado Springs Ut...

    Landis+Gyr erhält Auftrag von Colorado Springs Utilities

    16.07.2019| 18:25:25

    Zug (awp) - Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr hat einen Auftrag von Colorado Springs Utilities zum Ersatz eines End-of-Life-Messsystems des amerikanischen Unternehmens durch eine IoT-Netzwerktechnologie erhalten. Diese könne die nächste Generation von Energiemanagementanwendungen unterstützen, teilte das Schweizer Unternehmen am Dienstagabend mit.

    Der Vertrag beinhalte auch eine langfristige Managed Services-Vereinbarung. Insgesamt werde Landis+Gyr Springs Utilities über 20 Jahre hinweg Nachsorgedienstleistungen erbringen.

    kw/tt

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  • 07.07.2019 Nachfrage nach Ökostrom steigt

    Nachfrage nach Ökostrom steigt

    07.07.2019| 14:27:04

    HEIDELBERG (awp international) - In Deutschland steigt dem Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox zufolge die Nachfrage nach Ökostrom. Nach jahrelangen Rückgängen nehme die Zahl der neu abgeschlossenen Ökostromtarife wieder kräftig zu, hat Verivox nach eigenen Angaben ermittelt. Im Juni hätten sich 58 Prozent der Haushalte, die über Verivox einen neuen Stromvertrag abgeschlossen haben, für einen Ökotarif entschieden. Im Juni des vergangenen Jahres seien es dagegen nur 33 Prozent gewesen.

    Verivox führt den Anstieg auf die aktuelle Klimadebatte zurück. "Verbraucher greifen vermehrt zu Ökostrom, wenn sie sich durch externe Ereignisse individuell betroffen fühlen", sagte der Energieexperte des Portals, Valerian Vogel. Das sei nach der Atomkatastrophe von Fukushima so gewesen, "und auch heute wieder, wo die Erderwärmung durch Greta Thunberg stärker ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses gerückt ist". Die junge schwedische Aktivistin hatte mit ihrem Schulstreik die "Fridays-for-Future"-Bewegung für einen besseren Klimaschutz ausgelöst. Der "Greta-Effekt" ist zum geflügelten Wort geworden.

    Nach der Fukushima-Katastrophe hätten im Jahr 2012 drei von vier Verbrauchern einen Ökostromtarif abgeschlossen, berichtete Verivox weiter. In den Jahren danach sei der Anteil der Ökostromwechsler kontinuierlich gesunken - auf nur noch 32 Prozent im Gesamtjahr 2018. Nach den letzten vorliegenden Zahlen der Bundesnetzagentur bezogen 2017 fast 11 Millionen Haushalte in Deutschland Ökostrom. Das waren knapp 24 Prozent aller Haushalte, etwa 2 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

    Auch der Stromriese Eon hatte kürzlich mitgeteilt, bei ihm sei die Zahl der Ökostrom-Kunden innerhalb eines Jahres um 30 Prozent gewachsen. Auch Eon führt den Anstieg vor allem auf die Klimadebatte zurück. Das sei vor allem bei jüngeren Kunden zu spüren, von denen sich jeder fünfte für grünen Strom entscheide.

    Ökostrom stamme zwar zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, betont Verivox. Dazu zählten aber auch alte, abgeschriebene Wasserkraftwerke. Wer sich nachhaltig für den Klimaschutz einsetzen möchte, sollte deshalb an Hand von Gütesiegeln oder durch Nachfragen bei den Anbietern prüfen, ob "ein Teil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung zurückfliesst", empfahl Vogel.

    Verivox und das zweite grosse Vergleichsportal Check24 haben nach Angaben des Bundeskartellamts einen erheblichen Anteil am Abschluss neuer Stromverträge. Rund 3,5 Millionen neue Verträge von Haushaltskunden würden im Jahr von den Portalen vermittelt, die dafür Provisionen erhalten./hff/DP/he

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  • 03.07.2019 Landis+Gyr liefert Stromzähler an schwedische E.O...

    Landis+Gyr liefert Stromzähler an schwedische E.ON-Tochter

    03.07.2019| 10:30:00

    Zug (awp) - Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr hat einen Auftrag der schwedischen Tochter des deutschen Energiekonzerns E.ON erhalten. Der Vertrag beinhaltet die "Gridstream" Verbindungslösung für eine Million Messpunkte von E.ON Schweden. Finanzielle Details der Order werden keine genannt.

    Die Landis+Gyr-Lösung für E.ON umfasst eine Million Smart Meter mit NB-IoT/M1-Kommunikationstechnik und ein Head-End- System auf einer Gridstream Connect-Plattform, teilte das Zuger Unternehmen am Mittwoch mit. Start des Projekts sei bereits im Juli.

    Schweden zählt laut der Mitteilung zu Europas Pionieren beim Einsatz moderner Energietechnologie. Die erste landesweite Welle von "smarten" Stromzählern sei bereits 2009 erfolgt. Die nun erfolgende Umrüstung aller 5,4 Millionen Zähler auf die neueste Technologie sei nun der nächste Schritt und biete die Möglichkeit die Energieeffizienz zu verbessern.

    sta/sig

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  • 01.07.2019 Uniper-Betriebsrat schlägt Alarm: Zerschlagung be...

    Uniper-Betriebsrat schlägt Alarm: Zerschlagung befürchtet

    01.07.2019| 14:35:42

    DÜSSELDORF (awp international) - Im Ringen um die Zukunft des Stromkonzerns Uniper wenden sich die Arbeitnehmervertreter jetzt indirekt an die Politik. Ein Brief des Uniper-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Harald Seegatz an den Chef des finnischen Grossaktionärs Fortum ging in Kopie auch an die Bundesregierung und die finnische Regierung. Fortum, dessen Hauptaktionär der finnische Staat ist, hält knapp 50 Prozent der Uniper-Aktien. Der Uniper-Betriebsrat befürchtet eine Zerschlagung des aus dem Eon -Konzern hervorgegangen Kraftwerksbetreibers durch die Finnen.

    In dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag und über den zuvor das "Handelsblatt" berichtet hatte, fordert Seegatz Fortum-Chef Pekka Lundmark auf, endlich seine Pläne aufzudecken: "Seit nunmehr eineinhalb Jahren verweigern Sie eine klare Aussage, welche konkreten strategischen Absichten Fortum in Hinblick auf Uniper und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgt." Lundmark müsse klarstellen, was die angestrebte Kooperation von Fortum und Uniper für die Arbeitsplätze bedeute. Kopien des mit den Gewerkschaften Verdi und IG BCE abgestimmten Briefs erhielten unter anderem der finnische Ministerpräsidenten Antti Rinne, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

    Uniper ist einer der grossen europäischen Stromerzeuger. In Deutschland betreibt er zahlreiche Kohle-, Gas- und Wasserkraftwerke. Eon hatte seine Restbeteiligung an Uniper von rund 47 Prozent im vergangenen Jahr gegen den Widerstand des Uniper-Managements an Fortum verkauft. Die Finnen haben ihren Anteil an Uniper mittlerweile auf 49,99 Prozent erhöht. Weiter aufstocken können sie derzeit nicht, weil die russische Anti-Monopolbehörde dies blockiert. Fortum möchte die Hürde aus dem Weg räumen lassen.

    Die bisherigen Vorstandsmitglieder haben inzwischen das Unternehmen verlassen oder diesen Schritt angekündigt. Neuer Uniper-Chef ist seit Juni der ehemalige Thyssenkrupp -Manager Andreas Schierenbeck./hff/DP/fba

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  • 29.06.2019 Stromexporte gesunken - aber weiter grosser Übers...

    Stromexporte gesunken - aber weiter grosser Überschuss

    29.06.2019| 10:34:38

    BONN (awp international) - Die Stromexporte aus Deutschland in die europäischen Nachbarländer sind in diesem Jahr deutlich gesunken. Im grenzüberschreitenden Handel sind bis Ende Juni (Stichtag: 27.6.) rund 31,3 Millionen Megawattstunden ins Ausland geflossen, wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das waren fast 4 Millionen Megawattstunden weniger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Weil zugleich die Stromimporte gestiegen sind, sank der Exportüberschuss in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um gut 14 Prozent auf knapp 21 Millionen Megawattstunden.

    In Deutschland wird seit einer Reihe von Jahren mehr Strom erzeugt als verbraucht. Der Exportüberschuss stieg seit 2011 kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr ist er dann erstmals wieder gesunken. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rechnet damit, dass die bestehenden Überkapazitäten in wenigen Jahren vollständig abgebaut sein werden, weil immer mehr Gas- und Kohlekraftwerke altersbedingt oder aus Kostengründen vom Netz genommen würden. Dann drohe eine Unterdeckung bei Kraftwerken, die jederzeit und wetterunabhängig Strom erzeugen könnten./hff/DP/zb

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  • 26.06.2019 Deutscher Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

    Deutscher Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

    26.06.2019| 06:42:51

    BERLIN (awp international) - Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch geklettert. Vor allem das windige Wetter führte dazu, dass die erneuerbaren Energien 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten, wie der Energieverband BDEW am Mittwoch auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es erst 39 Prozent.

    Am meisten Ökostrom produzierten demnach mit 55,8 Milliarden Kilowattstunden Windräder an Land, sie lieferten 18 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Solaranlagen lieferten rund 24 Milliarden Kilowattstunden, eine Milliarde mehr als im Vorjahreszeitraum. Windkraft auf dem Meer legte um 30 Prozent auf 12 Milliarden Kilowattstunden zu. Aus anderen Energieträgern - vor allem Biomasse und Wasserkraft - stammten den Angaben zufolge 36,7 Milliarden Kilowattstunden, 0,5 Milliarden mehr als im ersten Halbjahr 2018.

    BDEW-Chef Stefan Kapferer mahnte, trotz der eindrücklichen Zahlen sei die Lage schwierig. "Der Ökostrom-Rekord ist eine erfreuliche Momentaufnahme, darf aber nicht über die tieferliegenden strukturellen Probleme hinwegtäuschen", sagte er. Wenn der Ausbau weiter laufe wie bisher, liege der Anteil 2030 bei 54 Prozent. Die schwarz-rote Koalition strebt aber 65 Prozent an. Dafür müssten Hemmnisse wie Flächenbeschränkungen und Ausbau-Deckelungen beseitigt werden.

    Frithjof Staiss vom Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), das zur Berechnung der Zahlen beigetragen hat, plädierte für einen Preisaufschlag für fossile Energien wie Kohle oder Öl, der sich nach dem Ausstoss von Kohlendioxid (CO2) richte. Für einen solchen CO2-Preis erarbeitet die Koalition derzeit Vorschläge./ted/DP/zb

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  • 26.06.2019 Grüne fordern Verbot der Innogy-Übernahme durch Eon

    Grüne fordern Verbot der Innogy-Übernahme durch Eon

    26.06.2019| 06:37:19

    ESSEN (awp international) - Die Grünen lehnen die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch den Energiekonzern Eon ab. "Unserer Einschätzung nach sollte diese Fusion untersagt werden", schreiben die Bundestagsabgeordneten Ingrid Nestle, Katharina Dröge, Julia Verlinden und Oliver Krischer in einem Brief an die zuständige EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Mittwoch) berichtet.

    Begründet werde dies mit der Sorge um den Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt in Deutschland. Es sei eine "wettbewerbsschädigende Marktstellung" von Eon zu befürchten - mit negativen Auswirkungen etwa auch auf die Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos.

    Eon und der bisherige Rivale RWE haben einen umfangreichen Tausch ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dabei die Energienetze und das Endkundengeschäft von Innogy übernehmen. Dieser Teil des Deals wird derzeit von Brüssel intensiv geprüft. Die Wettbewerbshüter untersuchen unter anderem, ob den Stromkunden Preiserhöhungen drohen. Eon hat bereits Zugeständnisse angekündigt, um mögliche Bedenken der EU-Kommission zu zerstreuen. So will man sich in Deutschland unter anderem von 260 000 Kunden trennen, die Heizstrom beziehen. Zudem sollen 32 Ladestationen für Elektroautos an Autobahnen verkauft werden./hgo/DP/zb

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  • 25.06.2019 Eon will mit Zugeständnissen Bedenken gegen Innog...

    Eon will mit Zugeständnissen Bedenken gegen Innogy-Deal überwinden

    25.06.2019| 09:55:04

    ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern Eon will mit Zugeständissen Bedenken der EU-Kommission gegen die Übernahme der RWE -Tochter Innogy überwinden. Die Vorschläge sähen Verkäufe im ungarischen Stromkunden-Geschäft sowie des Strom- und Gaskundengeschäfts von Innogy in Tschechien vor, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. In Deutschland wolle sich Eon von 260 000 Kunden trennen, die Heizstrom beziehen. Zudem will der Konzern 32 Ladestationen für Elektroautos an Autobahnen verkaufen.

    Eon und der bisherige Rivale RWE hatten einen umfangreichen Tausch ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dabei die Energienetze und das Endkundengeschäft von Innogy übernehmen. Dieser Teil des Deals wird derzeit von Brüssel intensiv geprüft. Die Wettbewerbshüter untersuchen unter anderem, ob den Stromkunden Preiserhöhungen drohen. Die Übergabe des Ökostrom-Geschäfts von Eon und Innogy an RWE haben sie bereits genehmigt.

    Die EU-Kommission werde jetzt Marktteilnehmer auffordern, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen, hatte Eon-Chef Johannes Teyssen nach Unternehmensangaben am Montag in Berlin gesagt. Das sei ein Standardverfahren. Eon erwartet den Abschluss der Innogy-Übernahme für die zweite Jahreshälfte./hff/DP/mis

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  • 19.06.2019 Bau der Stromleitung 'NordLink' geht auf die Ziel...

    Bau der Stromleitung 'NordLink' geht auf die Zielgerade

    19.06.2019| 10:15:27

    BÜSUM (awp international) - Der Bau der Stromleitung "NordLink" geht auf die Zielgerade. Am Mittwoch ist bei Büsum im Kreis Dithmarschen das Endstück des 516 Kilometer langen Seekabels zwischen Norwegen und Deutschland unter dem Deich hindurch an Land gezogen worden. Dazu kommen 53 Kilometer Freileitung in Norwegen sowie ein 54 Kilometer langes Erdkabel auf deutscher Seite. Ende des Jahres sollen die letzten Arbeiten erledigt sein. "NordLink" verbindet Tonstad in Norwegen und Wilster in Schleswig-Holstein.

    Die rund zwei Milliarden Euro teure Stromleitung soll den Austausch erneuerbarer Energien zwischen Deutschland und Norwegen ermöglichen. Indem sie die Kapazitäten der Wasserkraftwerke Norwegens mit den Wind- und Solarparks in Deutschland verbindet, soll NordLink Engpässen im deutschen Übertragungsnetz entgegenwirken.

    Dabei fungieren die Wasserreservoirs in Norwegen als eine Art Energiespeicher, weil das Wasser bei Stromimporten aus Deutschland nicht für die Kraftwerke gebraucht werden und in ihnen bleiben kann. Umgekehrt können die norwegischen "Wasserkraft-Speicher" genutzt werden, um bei geringem Wind- und Solarstrom Energie nach Deutschland zu transportieren. Das "grüne Kabel" hat eine Kapazität von 1400 Megawatt (MW) und kann mehr als 3,6 Millionen deutsche Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

    Das NordLink-Projekt wird in deutsch-norwegischer Kooperation realisiert. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 geplant./run/DP/mis

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  • 16.06.2019 Strompreis vor allem in der Grundversorgung weite...

    Strompreis vor allem in der Grundversorgung weiter gestiegen

    16.06.2019| 14:19:14

    MÜNCHEN (awp international) - Der Anstieg der Strompreise für die privaten Verbraucher in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Nach Berechnungen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Check24 ist der durchschnittliche Preis im ersten Halbjahr um zwei Prozent gestiegen. Eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr müsse bei den momentanen Preisen 1468 Euro im Jahr für ihren Strom zahlen, 31 Euro mehr als zu Jahresbeginn. "Jeden Monat wird Strom für Verbraucher ein bisschen teurer. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht", sagte Check24-Energie-Experte Oliver Bohr.

    Auf breiter Front seien die Grundversorgungstarife beim örtlichen Anbieter gestiegen. Drei Viertel der mehr als 800 Anbieter in Deutschland hätten die Preise in der Grundversorgung angehoben - im Schnitt um 5 Prozent. Davon waren laut Check24 rund 8 Millionen Haushalte betroffen. In der Grundversorgung sind die Strompreise besonders hoch. Nach Angaben der Bundesnetzagentur hatten 2017 noch rund 28 Prozent der Haushalte solch einen teuren Vertrag.

    Die Grünen im Bundestag forderten die Bundesregierung auf, das System der Grundversorgung zu reformieren. "Hier werden die Preise regelmässig deutlich stärker als bei den Sonderverträgen erhöht. In der Folge bezahlen die einkommensschwachen Haushalte besonders viel für den Strom, was ungerecht ist", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Krischer am Sonntag.

    Auch das Statistische Bundesamt hatte über steigende Strompreise berichtet. Im Mai war Haushaltsstrom demnach 3,2 Prozent teurer als im gleichen Monat des vergangenen Jahres./hff/DP/fba

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  • 13.06.2019 Trump erwägt Sanktionen wegen Gas-Pipeline Nord S...

    Trump erwägt Sanktionen wegen Gas-Pipeline Nord Stream 2

    13.06.2019| 06:36:02

    (Ausführliche Fassung)

    WASHINGTON (awp international) - US-Präsident Donald Trump erwägt Sanktionen wegen der geplanten Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland. "Das ist etwas, das wir uns anschauen und worüber ich nachdenke", sagte Trump am Mittwoch am Rande eines Besuchs des polnischen Präsidenten Andrzej Duda im Weissen Haus auf eine entsprechende Frage eines Reporters. Der US-Präsident kritisierte: "Wir schützen Deutschland vor Russland, und Russland bekommt Abermilliarden Dollar von Deutschland."

    Trump warnte, Deutschland begebe sich mit der Pipeline in Abhängigkeit und könne im schlimmsten Fall zur "Geisel Russlands" werden. Deutschland mache hier einen "riesigen Fehler". Er betonte aber, am Ende liege die Entscheidung über das Projekt bei Deutschland. Nord Stream 2 soll unter Umgehung von Polen und der Ukraine Gas von Russland nach Deutschland liefern. Trump und Duda lehnen die Pipeline ab, an der die Bundesregierung festhält.

    Trump machte keine Angaben dazu, gegen wen etwaige Sanktionen gerichtet sein könnten. Die US-Senatoren Ted Cruz (Republikaner) und Jeanne Shaheen (Demokraten) hatten im Mai einen parteiübergreifenden Gesetzesentwurf in den US-Senat eingebracht, der Sanktionen gegen die Betreiber von Schiffen vorsieht, mit denen die Rohre für die Pipeline in der Ostsee verlegt werden.

    Für das Verlegen der Nord-Stream-2-Rohre sind derzeit Schiffe einer italienischen und einer Schweizer Firma im Einsatz. Auch deren Versicherer könnten von Sanktionen betroffen sein. Nach Medienberichten verfügt Russland selber über keine entsprechenden Bauschiffe. In der 1200 Kilometer langen Pipeline soll ab 2020 russisches Gas durch die Ostsee nach Europa fliessen.

    Die USA versuchen, ihr im Überfluss vorhandenes Gas in Europa zu verkaufen. Mit Polen haben die USA einen über fünf Jahre laufenden Liefervertrag unterzeichnet. Polen hat ein eigenes Terminal gebaut, wo Schiffe mit US-Gas an Bord anlegen können. Trump sagte am Mittwoch, Polen habe zugesagt, zusätzlich zu den bislang vereinbarten sechs Milliarden Kubikmetern weitere zwei Milliarden Kubikmeter Flüssiggas im Wert von zwei Milliarden Dollar zu kaufen.

    Bei Nord Stream 2 ist der russische Konzern Gazprom formal einziger Anteilseigner. Dazu kommen aber als "Unterstützer" die deutschen Konzerne Wintershall - eine Tochter der BASF - und Uniper (Abspaltung von Eon ) sowie die niederländisch-britische Shell , Engie (einst GDF Suez ) aus Frankreich und OMV aus Österreich. Nord-Stream-Aufsichtsratschef ist Altkanzler Gerhard Schröder (SPD), bei Nord Stream 2 ist er Präsident des Verwaltungsrats./cy/DP/stk

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  • 22.05.2019 Tiefe Gräben zwischen Uniper und Fortum - Strateg...

    Tiefe Gräben zwischen Uniper und Fortum - Strategie der Finnen unklar

    22.05.2019| 13:16:29

    (Ausführliche Fassung)

    DÜSSELDORF (awp international) - Die Gräben zwischen dem Energiekonzern Uniper und seinem Grossaktionär Fortum sind am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Düsseldorfer offen zu Tage getreten. Aufsichtsratschef Bernhard Reutersberg beklagte in seiner Rede ein fortbestehendes Misstrauen des Grossaktionärs gegen den Vorstand. Zudem kritisierte er, dass Fortum Uniper über die mittel- bis langfristigen Pläne im Unklaren lasse. Management und Aufsichtsrat wiesen dabei Vorwürfe der Finnen am Gebahren Unipers im Zusammenhang mit einer potenziellen Komplettübernahme zurück.

    Auch die Aktionärsvertreter von DSW und SdK kritisierten das Schweigen Fortums bezüglich der weiteren Strategie. Deren Chef Pekka Lundmark liess in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) erneut offen, ob Fortum an einer Komplettübernahme interessiert sei und wie die Zusammenarbeit mit den Düsseldorfern künftig gestaltet werden soll.

    Die Finnen, die knapp 50 Prozent des aus dem Eon -Konzern hervorgegangenen Kraftwerksbetreibers Uniper halten, wollen ausserdem die Entlastung des Uniper-Vorstands erneut verschieben lassen. Hintergrund ist der Verdacht, das Uniper-Management habe in Russland aktiv gegen den Deal mit Eon gearbeitet. Eine Komplettübernahme durch Fortum, wie zunächst von Investoren erhofft, ist derzeit nicht möglich - sie wird von einem Veto der russischen Kartellbehörden blockiert.

    Fortum halte es "nicht für angemessen, den Vorstand zu entlasten, solange unsere Bedenken nicht ausgeräumt wurden", heisst es in einer Mitteilung der Finnen vom Vortag. Schon im vergangenen Jahr war die Entlastung des Uniper-Vorstands von der Hauptversammlung verschoben worden. "Dass Fortum nun diesen Kontext zum Anlass nimmt, die anstehende Entlastung des Uniper-Vorstandes vertagen zu wollen, bedaure ich sehr", sagte Finanzvorstand Christopher Delbrück vor den Aktionären. Der Manager, der zudem Aufgaben des derzeit krankheitsbedingt pausierenden Konzernchefs Klaus Schäfer übernommen hat, wird wie Schäfer das Unternehmen Ende Mai verlassen.

    Delbrück wies auch die Vorwürfe Fortums im Zusammenhang mit dem russischen Veto gegen eine Komplettübernahme zurück. Uniper habe Fortum "bereits frühzeitig auf die russische Gesetzgebung hingewiesen, wonach ein ausländischer Staatskonzern in Russland keine sogenannten strategischen Assets betreiben darf", sagte er. Uniper habe "transparent und verantwortungsvoll gehandelt".

    Bereits am Vortag hatte der Aufsichtsrat die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Vorgehen des Vorstandes sei umfassend analysiert sowie externe Gutachter beauftragt worden, hatte Gremiumschef Reutersberg erklärt. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass alles, was Uniper in diesem Zusammenhang unternommen habe, rechtmässig war und im Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre gelegen habe. Der Finanzvorstand von Fortum habe in seiner Eigenschaft als Mitglied des Uniper-Aufsichtsrats "vollen Zugang" zu diesen Analysen gehabt.

    Matthias Cloppenburg von Hengeler Müller, der Fortum auf der Hauptversammlung vertrat, wies dagegen die Vorwürfe eines "generelles Misstrauen" des finnischen Konzerns gegen das Uniper-Management zurück. Die Unzufriedenheit beziehe sich lediglich auf die Russland-Frage.

    Der aktivistische Investor Paul Singer mit seinem Hedgefonds Elliott hatte bereits auf der Hauptversammlung im vergangenen Jahr eine Sonderprüfung des Sachverhalts beantragt. Über diesen sollen die Aktionäre nun entscheiden. Reutersberg empfahl den Anteilseignern, den Antrag abzulehnen. Fortum hatte bereits erklärt, den Antrag "nicht zu unterstützen". Ob die Finnen diesen jedoch auch ablehnen, hatte Lundmark offen gelassen.

    Delbrück kritisierte zudem, eine Übernahme von Uniper durch Fortum könne "gravierende finanzielle Risiken für unsere Geschäftsaktivitäten haben". Die Bewertung von Uniper durch die Ratingagenturen könne sich verschlechtern, "wenn Fortum eine Mehrheitsbeteiligung an Uniper erwirbt und die Unabhängigkeit von Uniper verringert würde".

    Die Uniper-Führung hatte sich lange gegen die Übernahme durch Fortum gewehrt. Aus Ankündigungen, mit den Finnen verschiedene Möglichkeiten für eine Kooperation zu prüfen, wurde bis heute nichts. Fortum-Chef Lundmark hatte sich mehrfach frustriert über die fehlende Kooperation gezeigt. Reutersberg hatte im Februar einen "Neuanfang der Beziehung" angekündigt, seitdem laufen Gespräche zwischen den Parteien. Ergebnisse gibt es jedoch bislang nicht. Delbrück nannte die Gespräche dabei "nicht immer einfach".

    Bereits am Vortag hatten Elliott sowie der Hedgefonds Knight Vinke brisante Anträge zurück gezogen. Elliott hatte Ende März gefordert, dass Uniper einen Beherrschungsvertrag mit Fortum vorbereiten soll. Elliott hielt letzten Angaben zufolge knapp 18 Prozent an Uniper. Knight Vinke, der mit rund 5 Prozent beteiligt ist, hatte von Uniper eigentlich die Abspaltung des russischen und des schwedischen Stromerzeugungsgeschäfts gefordert. Vorstand und Aufsichtsrat hatten das Ansinnen abgelehnt. Auch Fortum hatte angekündigt, die Anträge nicht zu unterstützen. Man sei an Uniper als "Ganzes" interessiert, hatte Lundmark im "Handelsblatt" gesagt. Die Anträge hatten damit keine Aussicht auf Erfolg./nas/hff/DP/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Energie & Wasserversorgung
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol EOAN
Valor 4334819
ISIN DE000ENAG999

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -1.14%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.51 -5.12%
Perf. 3M -0.19 -1.99%
Perf. laufendes Jahr +0.82 +9.56%
Perf. 52W   -3.54%

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Zeit Preis Volumen
16:49:50 9.419 63
14:58:07 9.439 625
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12:40:31 9.455 1'000
12:09:03 9.454 200
11:52:15 9.419 69
11:28:29 9.391 6'000
11:15:21 9.388 780
10:15:30 9.406 420
09:58:03 9.402 2'420

Corporate action

Company Generalversammlung (14.05.2019)
Instrument Barausschüttung (19.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 9.405 +0.05% 4'184'629 16:55:05
LSE Europ M 9.413 +0.15% 287'295 15:50:54
ENX TNLB 9.306 --- --- 16.07.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 9.432 (16.07.2019)
Vortagestief 9.38 (16.07.2019)
Hoch 1W 9.734 (09.07.2019)
Tief 1W 9.354 (15.07.2019)
Hoch 1M 10.20 (18.06.2019)
Tief 1M 9.354 (15.07.2019)
Hoch 3M 10.20 (18.06.2019)
Tief 3M 9.015 (15.05.2019)
Hoch 1J 10.20 (18.06.2019)
Tief 1J 8.23 (15.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG