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Aktuelle News

  • 18.01.2019 Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair muss erneut ...

    Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair muss erneut Prognose senken

    18.01.2019| 10:16:46

    (Ausführliche Fassung)

    DUBLIN (awp international) - Der irische Billigflieger Ryanair muss bei seinen Gewinnaussichten erneut zurückrudern. Wegen des Preisdrucks der Branche dürfte der Gewinn bei noch 1 bis 1,1 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag in Dublin mit. Es ist die zweite Gewinnwarnung innerhalb kurzer Zeit, bereits im Oktober hatte Ryanair wegen Streiks und teurerem Kerosin zurückrudern müssen.

    Derzeit belasten erhebliche Überkapazitäten den europäischen Markt, was auf die Preise drückt. Die Preise für Flugtickets dürften in der Wintersaison mit erwarteten 7 Prozent deutlich stärker fallen als angenommen, erklärte Ryanair. Die Fluggesellschaft hatte bislang mit einem Preisrückgang von 2 Prozent kalkuliert. Ein höheres Passagieraufkommen sowie Kostensenkungen könnten dieses Minus nicht ausgleichen, hiess es.

    Völlig überraschend kommt die Gewinnwarnung von Ryanair nicht - bereits am Mittwoch hatte RBC-Analyst Damian Brewer sein Kursziel für Ryanair gesenkt und auf das derzeit exzessive Angebot für Fluggäste verwiesen, welches Vorteile durch den zuletzt gesunkenen Treibstoffpreis wieder bremse. Er hatte daher bereits seine Annahmen für die Ticketpreise und damit auch den Gewinn je Aktie des Billigfliegers gesenkt.

    Analyst Daniel Roeska von Bernstein Research erklärte in einer ersten Einschätzung, die Prognosesenkung habe sich durch die Preisentwicklung der vergangenen Monate bereits abgezeichnet. Der Markt senkte dennoch den Daumen - die Ryanair-Aktie verlor zu Handelsbeginn bis zu 5 Prozent auf den tiefsten Stand seit Ende 2014. In deren Sog gab das Papier des Konkurrenten Easyjet ebenfalls deutlich nach. Auch die Anteile der Lufthansa verloren an Wert, allerdings hielt sich hier das Minus in Grenzen.

    Ryanair hatte bereits im Oktober die Investoren verärgert. Damals kürzte die Fluggesellschaft ihre Gewinnerwartung für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2018/19 um 12 Prozent auf 1,1 bis 1,2 Milliarden von 1,25 bis 1,35 Milliarden Euro. Als Grund für die Senkung gab Ryanair die Streiks in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Spanien und Portugal sowie höhere Kerosinkosten an.

    Konkurrent Easyjet hatte sich im vergangenen Herbst ebenfalls pessimistischer zu seinen Gewinnaussichten geäussert. Easyjet-Chef Johan Lundgren hatte zudem bereits zu diesem Zeitpunkt vor sinkenden Ticketpreisen gewarnt. Die Aktie von Easyjet folgte am Freitag dem Kurs von Ryanair und verlor am Morgen fast 5 Prozent.

    Ryanair-Chef Michael O'Leary wollte zudem weitere Preissenkungen und/oder eine weitere leichte Senkung der Gewinnziele nicht ausschliessen und verwies dabei unter anderem auf mögliche unerwartete Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Brexit. Die Zahlen zum dritten Quartal will Ryanair am 4. Februar veröffentlichen./nas/elm/zb

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  • 18.01.2019 Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair muss erneut ...

    Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair muss erneut Prognose senken

    18.01.2019| 08:20:05

    DUBLIN (awp international) - Der Billigflieger Ryanair hat wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche erneut seine Prognose gesenkt. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2018/19 werde jetzt zwischen 1 und 1,1 Milliarden Euro erwartet, teilte der Lufthansa-Konkurrent am Freitag in Dublin mit.

    Damit fällt der Gewinnrückgang im laufenden Jahr noch höher aus als zuletzt befürchtet. Der Konzern hatte die Gewinnprognose erst im Oktober wegen der Streiks und des teuren Kerosins auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro gesenkt. Die aktuelle Kürzung begründete der Billigflieger mit einem stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang der Ticketpreise im Winter./zb/mis

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  • 17.01.2019 Austrian Airlines gibt Flüge im Österreich-Deutsc...

    Austrian Airlines gibt Flüge im Österreich-Deutschland-Verkehr ab

    17.01.2019| 10:50:15

    WIEN (awp international) - Die Lufthansa -Tochter Austrian Airlines (AUA) wird künftig zahlreiche Flüge zwischen Österreich und Deutschland nicht mehr bedienen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen bei Flügen von Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart in die österreichischen Bundesländer die Lufthansa und Eurowings einspringen.

    "Diese für uns dezentralen Flüge fliegen genau zu Basen, wo am anderen Ende Eurowings oder Lufthansa sind. Wir gehen davon aus, dass von denen künftig geflogen wird", sagte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech am Donnerstag.

    Unter dezentralen Flügen versteht die Airline alle Flüge, die nicht in Wien starten. Die AUA will Wien als Drehkreuz der Fluggesellschaft weiter stärken. Hoensbroech kündigte zudem an, dass die Fluggesellschaft zehn Maschinen für die Mittelstrecke kaufen wird.

    Eine Investition in die Langstrecke ist ebenfalls geplant, konnte aber noch nicht verkündet werden. Insgesamt beförderte die AUA im vergangenen Jahr 13,9 Millionen Passagiere - ein Plus von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr./nif/DP/jha

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  • 17.01.2019 Immer mehr Flugreisen: Passagierrekord im Sommer ...

    Immer mehr Flugreisen: Passagierrekord im Sommer 2018

    17.01.2019| 10:22:58

    WIESBADEN (awp international) - Die Deutschen sind im vergangenen Sommer so viel geflogen wie nie zuvor. Laut Statistischem Bundesamt brachen im Sommerflugplan von April bis Oktober 80,5 Millionen Menschen von den deutschen Hauptverkehrsflughäfen zu einer Flugreise auf. Das waren 2,4 Millionen Menschen oder 3,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Von dem Boom haben aber nicht alle Ziele gleichermassen profitiert.

    Mehr Passagiere wurden vor allem zu den touristischen Zielen in Nordafrika und der Türkei gezählt, wo die politischen Krisen der Vorjahre etwas in den Hintergrund getreten sind. So verzeichnete Tunesien einen Zuwachs von 49,6 Prozent und Ägypten legte 38,3 Prozent zu. Die Zahl der Passagiere in die Türkei wuchs um 20,1 Prozent und der Nachbar Griechenland legte ebenfalls mit 15 Prozent deutlich zu.

    Ins Hauptreiseland Spanien wollten zwar weiterhin knapp 10,5 Millionen Touristen, aber das bedeutete nur noch einen unterdurchschnittlichen Zuwachs von 1,8 Prozent. Auf die Kanarischen Inseln wollten sogar 1,7 Prozent weniger Passagiere als im Jahr zuvor.

    Weitere Verlierer waren die USA (-6,7 Prozent) und die karibischen Inseln (-12,6 Prozent) sowie der innerdeutsche Flugverkehr, der 2,3 Prozent verlor. Hier spiegelt sich die Pleite der Air Berlin wider, die zum Beginn des Jahres 2018 noch zu einem ausgedünnten innerdeutschen Flugplan geführt hatte./ceb/DP/jha

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  • 16.01.2019 Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei

    Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei

    16.01.2019| 08:08:11

    BERLIN (awp international) - Die deutsche Login-Allianz Verimi hat Samsung als prominentes neues Mitglied gewonnen. Der Elektronik-Riese wird Gesellschafter bei der Plattform, wie Verimi am Mittwoch mitteilte. Über konkrete Anwendungen bei Samsung wurden zunächst keine Angaben gemacht.

    Der Verimi-Login kann als eine Art Generalschlüssel bei Portalen und Diensten teilnehmender Unternehmen verwendet werden. Zu den Gesellschaftern von Verimi gehören Allianz, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Daimler, Volkswagen, Lufthansa, Deutsche Bank und der Medienkonzern Axel Springer, der unter anderem "Bild" und "Welt" herausgibt.

    Verimi konkurriert mit der Plattform NetID, hinter der die Fernsehkonzerne ProSiebenSat.1 und RTL sowie United Internet mit seinen Marken GMX und web.de stehen. Die beiden deutschen Dienste wollen unter anderem ein Gegengewicht zu amerikanischen Plattformen schaffen - etwa Facebook, Google und Twitter bieten ihren Nutzern schon lange die Möglichkeit an, sich mit ihren Account-Daten auf verschiedenen Seiten anzumelden./so/DP/jha

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  • 15.01.2019 Sicherheitsleute legen deutschen Flugverkehr weit...

    Sicherheitsleute legen deutschen Flugverkehr weitgehend lahm

    15.01.2019| 16:13:31

    (aktualisierte Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Ohne Sicherheitskontrollen läuft im Luftverkehr nichts. Wegen erneuter Warnstreiks privater Sicherheitskräfte an acht deutschen Flughäfen sind daher am Dienstag hunderte Flüge ausgefallen. Nach Schätzungen des Flughafenverbandes ADV blieben über 200 000 Passagiere am Boden. Verdi- Verhandlungsführer Benjamin Roscher drohte mit neuen Streiks noch vor der nächsten Verhandlungsrunde am 23. Januar, falls ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber ausbleibe.

    Bei den Arbeitsniederlegungen unter anderem in Frankfurt, München und Hamburg handelte sich um die dritte Warnstreikwelle der Gewerkschaft Verdi, die für die privaten Luftsicherheitsassistenten einen bundesweit einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro erstreiten will. Auch der Deutsche Beamtenbund (DBB), der 19,50 Euro fordert, hatte seine Mitglieder zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Gestreikt wurde auch in Hannover, Leipzig, Dresden, Erfurt und Bremen.

    Am grössten deutschen Flughafen in Frankfurt gab es nur innerhalb des Transitbereichs Kontrollen für Umsteiger, einen neuen Flug konnte in Frankfurt am Dienstag bis 20.00 Uhr niemand antreten, da keine Kontrollstellen geöffnet waren. Von den mehr als 1200 geplanten Flügen fiel mehr als die Hälfte aus. Die Folge waren laut Betreiber Fraport fast menschenleere Terminals, in denen sich nur einzelne Heimkehrer und Bedienstete aufhielten. An den Streiks beteiligten sich laut DBB deutlich mehr als 1000 Beschäftigte. "Das ist eine beeindruckende Antwort der Beschäftigten auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber", erklärte DBB-Verhandlungsführer Volker Geyer. Bei regulärem Flugbetrieb wären etwa 135 000 Passagiere am grössten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz erwartet worden.

    Neben den Passagieren waren auch Unternehmer wie der Systemgastronom Stefan Seiz unter den Leidtragenden. Seiz betreibt am Flughafen zwölf Imbiss-Bars und machte auf die Einkommensunterschiede seiner Leute zu den Kontrolleuren aufmerksam. "Wir sind hier noch lange nicht bei den geforderten 19,50 Euro Stundenlohn." Seine Servicekräfte verdienten im Schnitt 11 Euro in der Stunde, berichtete der Gastronom.

    "Alle sind sehr geduldig", sagte die Sprecherin des Flughafens Hannover-Langenhagen, Anika Studders. "Es ist für unsere Passagiere ärgerlich." Da der Streik 48 Stunden vorher angekündigt worden war, wichen bei Inlandsverbindungen viele Reisende auf Bahn oder Auto aus. Die Fluggesellschaft Tuifly verlegte vier Abflüge von Ferienfliegern aus Hannover an den Flughafen Paderborn-Lippstadt. Die Passagiere sollten mit dem Bus dorthin gebracht werden. Auch nicht bestreikte Flughäfen wie Berlin-Tegel waren durch Flugausfälle beispielsweise nach Frankfurt und München betroffen.

    Verdi-Verhandlungsführer Roscher verlangte ein schnelles Signal der Arbeitgeber deutlich vor der fünften Verhandlungsrunde am 23. Januar in Berlin. Anderenfalls seien weitere Warnstreiks noch vor diesem Termin nicht ausgeschlossen. Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) lehnte dies ab. "Verdi selbst hat diesen späten Verhandlungstermin gewünscht. Wir werden jetzt nicht über die Medien ein neues Angebot unterbreiten", sagte Verbandssprecherin Silke Wollmann.

    Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für rund 23 000 Beschäftigte. Verdi verlangt für die rund 15 000 staatlich geprüften Mitarbeiter brutto 20 Euro pro Stunde, der DBB fordert 19,50 Euro. Bislang sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich, so dass sich den Arbeitgebern zufolge Lohnsteigerungen von bis zu 44 Prozent ergeben. In Bayern verdienen staatlich geprüfte Gepäckkontrolleure derzeit 13,93 Euro in der Stunde. Verdi pocht auf deutliche Lohnerhöhungen auch in Ostdeutschland.

    Bereits in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks des privaten Flugsicherheitspersonals gegeben - zunächst an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, dann in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart. Verbände, einzelne Arbeitgeber sowie die Airlines hatten die Streiks wiederholt als unverhältnismässig bezeichnet und vor allem die wirtschaftlichen Folgen für unbeteiligte Dritte beklagt.

    Die privaten Sicherheitsdienste werden an den Flughäfen bei der Kontrolle von Passagieren, Gepäck und Personal im Auftrag der Bundespolizei oder der Länder eingesetzt. Die derzeitige Stundenlohnspanne inklusive leichterer Servicedienstleistungen reicht mit starken regionalen Unterschieden von 10,75 Euro bis 17,16 Euro. Die Kosten für die Kontrollen werden über Gebühren auf die Tickets und damit auf die Passagiere umgelegt./ceb/DP/he

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  • 15.01.2019 Warnstreiks der Sicherheitsleute lähmen deutschen...

    Warnstreiks der Sicherheitsleute lähmen deutschen Flugverkehr

    15.01.2019| 10:25:06

    (neu: mehr Details und Hintergrund)

    FRANKFURT (awp international) - Warnstreiks der Sicherheitskräfte haben den Flugverkehr an mehreren deutschen Flughäfen massiv behindert. Weil am Dienstag Fracht und Passagiere nicht vorschriftsmässig kontrolliert werden konnten, mussten hunderte Flüge ausfallen, zehntausende Passagiere kamen nicht ans Ziel.

    Es handelt sich um die dritte Warnstreikwelle der Gewerkschaft Verdi, die für die Luftsicherheitsassistenten einen bundesweit einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro erstreiten will. Auch der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat seine Mitglieder zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

    Begonnen hat der Warnstreiktag um Mitternacht an den Flughäfen Hamburg, Hannover und Bremen. Dort soll das Sicherheitspersonal den ganzen Dienstag nicht arbeiten. Seit 2.00 Uhr beteiligt sich auch das Sicherheitspersonal an Deutschlands grösstem Flughafen in Frankfurt/Main. "Der Flugverkehr ist massiv beeinträchtigt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher in Frankfurt. Rund die Hälfte der geplanten 1200 An- und Abflüge wurden nach Angaben des Betreibers Fraport von den Fluggesellschaften gestrichen, viele weitere haben Verspätungen.

    In Frankfurt werden laut DBB bis 20.00 Uhr weit mehr als 1000 der rund 5000 Sicherheitsmitarbeiter in den Streik treten. Das sei eine "beeindruckende Antwort der Beschäftigten auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber", erklärte DBB-Verhandlungsführer Volker Geyer. Bei regulärem Flugbetrieb wären an diesem Dienstag etwa 135 000 Passagiere am grössten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz erwartet worden.

    Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherung (BDLS) sowie DBB und Verdi für rund 23 000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Verdi sprach von einem Warnsignal an die Arbeitgeber, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. "Wir hoffen, dass die Arbeitgeber endlich auf unsere Forderungen eingehen, die Signale der Belegschaften hören und merken, dass die Beschäftigten für ihre Forderungen eintreten und auch bereit sind, hier in den Streik zu treten", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Roscher.

    Am Flughafen München waren nur rund 150 Kontrolleure für das Flughafenpersonal und die Waren in den Warnstreik gegangen. Die Personenkontrolleure werden in Bayern nach dem Tarif des Öffentlichen Dienstes bezahlt, für den nicht verhandelt wird. Laut Flughafen fielen etwa 100 Flüge aus. Weitere Warnstreiks waren an den Flughäfen Dresden, Leipzig/Halle und Erfurt angekündigt.

    Verdi verlangt für die rund 15 000 staatlich geprüften Mitarbeiter brutto 20 Euro pro Stunde, der DBB fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro. Bislang sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt, so dass sich den Arbeitgebern zufolge Lohnsteigerungen von bis zu 44 Prozent ergäben. In Bayern verdienen staatlich geprüfte Kontrolleure derzeit 13,93 Euro in der Stunde. Verdi pocht auf deutliche Lohnerhöhungen auch in Ostdeutschland.

    Bereits in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks des Flugsicherheitspersonals gegeben - zunächst an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, dann in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart. Verdi begründet die jetzige Eskalation damit, dass die Arbeitgeber trotz der Warnsignale "kein verhandlungsfähiges Angebot" vorgelegt hätten.

    Arbeitgeber, Tourismusverbände und Wirtschaft kritisierten die Ausweitung der Warnstreiks deutlich. "Erneut wird ein Tarifkonflikt einer einzelnen Berufsgruppe auf dem Rücken von Hunderttausenden Passagieren, den Luftverkehrsbetrieben und vielen weiteren Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft ausgetragen", monierte der Generalsekretär des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Rabe. "Von Warnstreiks, also der Idee punktueller Warnsignale Richtung Arbeitgeber, kann hier definitiv keine Rede mehr sein. Spätestens mit diesem dritten Ausstand binnen zehn Tagen wird der Bogen masslos überspannt."

    Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) reagierte mit Unverständnis auf die aus seiner Sicht unverhältnismässigen Warnstreiks: Die Arbeitgeberseite habe bereits im Dezember klar gemacht, dass sie zu einem neuen Angebot und zu zügigen Verhandlungen ab Jahresanfang bereit sei. Angesetzt ist die fünfte Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt für 23./24. Januar in Berlin. Ein zwischenzeitliches neues Angebot lehnt der Verband ab./ceb/ben/DP/jha

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  • 14.01.2019 Warnstreiks an Flughäfen treffen Zehntausende Pas...

    Warnstreiks an Flughäfen treffen Zehntausende Passagiere

    14.01.2019| 16:35:50

    (neu: Zahl der gestrichenen Flüge)

    FRANKFURT (awp international) - Ein ganztägiger Warnstreik an grossen deutschen Flughäfen wird an diesem Dienstag (15.1.) die Reisepläne von Zehntausenden Passagieren durchkreuzen. Sowohl am grössten deutschen Flughafen Frankfurt/Main als auch an sieben weiteren Airports will das Sicherheitspersonal - jeweils in unterschiedlichen Zeiträumen - die Arbeit niederlegen. Ziel der Gewerkschaft ist, mit dem bislang umfassendsten Arbeitskampf in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

    Der Flughafenverband ADV warnte: "Das deutsche Flugnetz droht an diesem Tag lahmgelegt zu werden." Nach ADV-Berechnungen werden mindestens 220 000 Passagiere betroffen sein. Allein in Frankfurt haben die Fluggesellschaften nach Angaben des Betreibers Fraport für Dienstag 570 der geplanten 1200 An- und Abflüge gestrichen.

    Die Lufthansa sieht sich gezwungen 400 ihrer 640 Verbindungen in Frankfurt abzusagen, ausserdem streicht Deutschlands grösste Fluggesellschaft in München 100 von dort 630 geplanten Flügen.

    Beginnen will Verdi den Warnstreiktag um Mitternacht an den Flughäfen Hamburg, Hannover und Bremen. Dort soll das Sicherheitspersonal den ganzen Tag nicht arbeiten. In der Zeit von 2.00 Uhr bis 20.00 Uhr sind am Dienstag dann am Frankfurter Flughafen die etwa 5000 Mitarbeiter, die dort für die Kontrolle von Passagieren und Fracht zuständig sind, zum Warnstreik aufgerufen. Es folgen die Flughäfen in Dresden (3.00-21.00 Uhr), München (3.30-24.00 Uhr), Leipzig/Halle (4.00-18.00 Uhr) und Erfurt (6.00-22.00 Uhr). In München ist die Passagierkontrolle nicht betroffen, sondern nur die Personal- und Warenkontrolle.

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hatte Fluggäste frühzeitig aufgerufen, möglichst umzuplanen. Bei regulärem Flugbetrieb wären an diesem Dienstag etwa 135 000 Passagiere am grössten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz erwartet worden. Auch eine besonders frühe Anreise würde nichts bringen: Die Passagierkontrollen in Frankfurt sind in der Regel erst etwa zwei Stunden vor dem um 5.00 Uhr morgens endenden Nachtflugverbot geöffnet.

    Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter, kritisierte am Montag, der "Angriff auf das deutsche Luftfahrt-Drehkreuz Nummer eins und andere Flughäfen" sei kein Warnstreik: "Verdi schränkt mit voller Absicht die Mobilität Zehntausender nationaler wie internationaler Fluggäste und des Güterverkehrs ein und verursacht somit einen massiven Schaden für unsere Volkswirtschaft. Das ist vollkommen unverhältnismässig."

    Verdi und die Gewerkschaft DBB, die für Frankfurt ebenfalls zum Warnstreik aufgerufen hat, fordern in der laufenden Tarifrunde eine einheitliche Bezahlung für die Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen. Nach Angaben des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) sind von den bundesweit 23 000 Beschäftigten der Branche etwa 19 000 von den laufenden Tarifverhandlungen betroffen.

    Verdi verlangt für die Mitarbeiter brutto 20 Euro pro Stunde, der DBB fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro. Bislang sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt. Die behördlich geprüften Beschäftigten verdienen nach BDLS-Angaben in einer Spanne von 13,93 (Vorfeldkontrolle und Flugzeugbewachung in Bayern) bis 17,16 Euro (Passagierkontrolleure in Baden-Württemberg).

    Verdi pocht auf deutliche Lohnerhöhungen auch in Ostdeutschland. "Die Sicherheit im Osten ist nicht weniger wert, und die Beschäftigten sind nicht weniger wert", sagte Ute Kittel, Bundesvorstandsmitglied der Gewerkschaft, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Eine falsche Postleitzahl in der Geburtsurkunde rechtfertige nicht, dass Beschäftigte sechs Euro weniger verdienten.

    Bereits in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks des Flugsicherheitspersonals gegeben - zunächst am Montag an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, am Donnerstag dann in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart.

    "Es wäre den Arbeitgebern möglich gewesen, auf die Warnsignale zu reagieren", erklärte Kittel in einer Verdi-Mitteilung. "Dadurch, dass sie - völlig unverständlich - keine Bereitschaft gezeigt haben, ein verbessertes Angebot vorzulegen, ist eine Ausdehnung der Warnstreiks notwendig geworden."

    Nach Verdi-Angaben hat der BDLS bei der jüngsten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 sein Angebot für eine Entgelterhöhung von 1,8 Prozent auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnangleichung für ostdeutsche Bundesländer soll demnach erst nach fünf Jahren beendet sein.

    Dem widersprach die Arbeitgeberseite: Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber liege bei bis zu 6,4 Prozent mehr Lohn pro Jahr. Die Arbeitgeberseite habe zudem mehrfach deutlich gemacht, dass in der nächsten Verhandlungsrunde ein neues Angebot vorgelegt werde, bekräftigte der BDLS am Montag. Die Gewerkschaft sei jedoch zu keinem früheren Treffen bereit gewesen, erklärte BDLS-Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser.

    Am 23. Januar wollen sich Verdi und Arbeitgeber in Berlin zu ihrer fünften Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt wieder an einen Tisch setzen. Der nächste Verhandlungstermin von DBB und BDLS ist für den 24. Januar 2019 ebenfalls in Berlin vereinbart./ben/DP/he

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  • 14.01.2019 Gewerkschaft erneuert Aufruf zu Warnstreiks an ac...

    Gewerkschaft erneuert Aufruf zu Warnstreiks an acht Flughäfen

    14.01.2019| 09:27:43

    FRANKFURT/BERLIN (awp international) - Im Tarifstreit des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen droht der bislang umfassendste Warnstreik. Die Gewerkschaft Verdi erneuerte am Montag ihren Aufruf zum Arbeitskampf an acht deutschen Flughäfen an diesem Dienstag (15.1.). "Es wäre den Arbeitgebern möglich gewesen, auf die Warnsignale zu reagieren. Dadurch, dass sie - völlig unverständlich - keine Bereitschaft gezeigt haben, ein verbessertes Angebot vorzulegen, ist eine Ausdehnung der Warnstreiks notwendig geworden", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel in einer Mitteilung.

    Ausser am Drehkreuz Frankfurt/Main sind Warnstreiks an den Flughäfen Hamburg, München, Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt angekündigt. Wegen der Aktionen, die sich über den ganzen Tag ziehen sollen, ist mit starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport riet Passagieren, nach Möglichkeit gar nicht erst zum Terminal zu kommen.

    Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit 23 000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen eine einheitliche Bezahlung. Verdi verlangt brutto 20 Euro pro Stunde, der Beamtenbund fordert 19,50 Euro Stundenlohn. Bisher sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt. Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 23. und 24. Januar in Berlin vereinbart./ben/DP/mis

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  • 11.01.2019 Lufthansa erwartet nach Ölpreisrutsch geringeren ...

    Lufthansa erwartet nach Ölpreisrutsch geringeren Anstieg der Treibstoffkosten

    11.01.2019| 18:30:31

    FRANKFURT (awp international) - Nach dem Rückgang der Ölpreise in den vergangenen Monaten muss die Lufthansa 2019 voraussichtlich weniger Geld für Kerosin ausgeben als bisher geplant. Die Kosten für Treibstoff dürften von 6,1 Milliarden Euro 2018 auf 6,3 Milliarden Euro im neuen Jahr steigen, wie aus einer Präsentation für Investoren hervorgeht, die die Fluggesellschaft am Freitagabend auf ihrer Homepage veröffentlichte. Bisher hatte die Airline einen Anstieg auf bis zu 7,0 Milliarden Euro vor Kapazitätssteigerungen erwartet./mis/he

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  • 11.01.2019 Warnstreik legt Flughafen Frankfurt lahm - Passag...

    Warnstreik legt Flughafen Frankfurt lahm - Passagiere müssen umplanen

    11.01.2019| 16:02:05

    (Neu: Reaktionen auf die Streikankündigung)

    FRANKFURT/BERLIN (awp international) - Ein Warnstreik des Sicherheitspersonals droht am kommenden Dienstag Deutschlands grössten Flughafen in Frankfurt weitgehend lahmzulegen. Die Gewerkschaften Verdi und DBB haben die etwa 5000 Mitarbeiter, die dort für die Kontrolle von Passagieren und Fracht zuständig sind, für den 15. Januar zu einem fast ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

    Der Flughafenbetreiber Fraport rät Passagieren deshalb zum Umplanen. "Die Sicherheitskontrollen ausserhalb des Transitbereichs werden nicht besetzt sein. Fluggäste, die ab Frankfurt reisen, werden so während der gesamten Streikdauer keine Möglichkeit haben, ihren Flug zu erreichen", teilte Fraport am Freitag mit.

    Verdi und DBB haben das Sicherheitspersonal am Frankfurter Flughafen dazu aufgerufen, am Dienstag die Arbeit in der Zeit von 2.00 Uhr bis 20.00 Uhr niederzulegen. "Es ist ausserdem nicht auszuschliessen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden", drohte Verdi.

    "Ab 20 Uhr wird der Flugbetrieb auch für Zusteiger in Frankfurt wieder anlaufen, es ist aber auch danach mit Beeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen", prognostizierte Fraport für Dienstag.

    Fraport hat zwar bis zu 800 eigene Sicherheitsbeschäftigte, die den Notbetrieb aufrechterhalten sollen. Lücken während eines Ausstands kann der Betreiber aber nicht mit externem Personal auffüllen. Denn an den Kontrollstellen dürfen dem Luftsicherheitsgesetz gemäss nur speziell ausgebildete Mitarbeiter eingesetzt werden.

    Die Lufthansa bietet ihren Kunden an, Flüge ab Frankfurt an dem betroffenen Tag ab sofort kostenlos auf ein Datum zwischen dem 11. und dem 20. Januar umzubuchen. Flugstreichungen will die Gesellschaft am Sonntagnachmittag auf ihrer Internetseite veröffentlichen.

    Anlass des Ausstands ist der laufende Tarifkonflikt, in dem die Gewerkschaften für die bundesweit 23 000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen eine einheitliche Bezahlung fordern. Verdi verlangt brutto 20 Euro pro Stunde, der DBB fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro.

    Bislang sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt. Die Beschäftigten verdienen in einer Spanne von 11,30 Euro (Gepäck- und Personalkontrolleure in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) bis 17,16 Euro (Passagierkontrolleure in Baden-Württemberg).

    Der erneute Streikaufruf sei notwendig geworden, weil der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) "weder auf das starke Signal der Beschäftigten durch die Warnstreiks in Berlin-Tegel und Schönefeld am vergangen Montag noch auf die Warnstreiks in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart am vergangenen Donnerstag mit einem verhandlungsfähigen Angebot reagiert" habe, betonte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. DBB-Verhandlungsführer Volker Geyer kommentierte: "Die Arbeitgeber lassen uns mit ihrer Blockadehaltung leider keine andere Wahl."

    Nach Verdi-Angaben hat der BDSL in der jüngsten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 sein Angebot für eine Entgelterhöhung von 1,8 Prozent auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnangleichung für ostdeutsche Bundesländer soll demnach erst nach fünf Jahren beendet sein.

    Dem widersprach die Arbeitgeberseite: Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber liege bei bis zu 6,4 Prozent mehr Lohn pro Jahr. Bereits im Dezember habe der Verband zudem sehr deutlich kommuniziert, dass man zu einer weiteren Erhöhung und zu zügigen Verhandlungen ab Jahresanfang bereit sei, erklärte der BDLS.

    "Die Gewerkschaft fordert weiterhin stur 20 Euro pro Stunde für alle Beschäftigten und schädigt mit den völlig ausufernden Streikmassnahmen Passagiere, Flughäfen und Fluggesellschaften massiv", kritisierte BDLS-Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser. "Die Gewerkschaft überspannt den Bogen mit diesen Massnahmen zunehmend."

    Am 23. Januar wollen sich Verdi und Arbeitgeber in Berlin zu ihrer fünften Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt wieder an einen Tisch setzen. Der nächste Verhandlungstermin von DBB und BDLS ist für den 24. Januar 2019 ebenfalls in Berlin vereinbart./ben/mar/brd/DP/mis

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  • 11.01.2019 Warnstreik am Frankfurter Flughafen droht Luftver...

    Warnstreik am Frankfurter Flughafen droht Luftverkehr lahmzulegen

    11.01.2019| 12:23:54

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT/BERLIN (awp international) - Am grössten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main müssen Passagiere am Dienstag mit zahlreichen Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi rief das Sicherheitspersonal im laufenden Tarifkonflikt zu einem fast ganztägigen Warnstreik auf. Die Sicherheitsleute sollen die Arbeit von 2.00 bis 20.00 Uhr niederlegen, kündigte die Gewerkschaft am Freitag in Berlin an. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

    Es sei "ausserdem nicht auszuschliessen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden", hiess es bei Verdi. Die Gewerkschaft begründete die Aktion damit, dass die Arbeitgeber für die rund 23 000 Beschäftigten der Branche "noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt" hätten.

    Erst am Donnerstag hatte ein Warnstreik an drei Airports Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart zu Hunderten Flugstreichungen geführt. Drei Tage zuvor waren das Flugsicherheitspersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld in den Ausstand gegangen.

    Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher stellte fest, die Arbeitgeber hätten nach den vorhergehenden Warnstreiks die Möglichkeit gehabt, ein verbessertes Angebot vorzulegen, dazu aber keine Bereitschaft signalisiert. Die hohe Streikbereitschaft der Beschäftigten unterstreiche, dass sie bereit seien, für ihre Forderungen einzutreten.

    Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe in der jüngsten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 sein Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnangleichung für ostdeutsche Bundesländer solle erst nach fünf Jahren beendet sein.

    Die Gewerkschaft fordere jedoch eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto, betonte Verdi. Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber beläuft sich auf eine Erhöhung von rund 40 Cent. Auf dieser Grundlage sei ein Tarifkompromiss nicht möglich, sagte Roscher. Die Verhandlungen werden am 23. Januar in Berlin fortgesetzt./brd/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol LHA
Valor 667979
ISIN DE0008232125

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG