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Eröffnung 18.07   Zeit 08:00:14
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Dividende 0.8
Dividende ex Datum 08.05.2019
Zahlbar Datum 10.05.2019
Rendite 4.38%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 475'210'729
Marktkapital in Mio. 8'679.72
Umsatz Vormonat 5'495'538

Aktuelle News

  • 17.05.2019 Luftfahrtbranche hält Umsatz auf hohem Niveau

    Luftfahrtbranche hält Umsatz auf hohem Niveau

    17.05.2019| 06:31:00

    BERLIN (awp international) - Der Trend zum Fliegen treibt weiter die Geschäfte der deutschen Luftfahrtindustrie an. Der Umsatz der Flugzeugbauer, ihrer Zulieferer und Dienstleister blieb 2018 trotz höherer Auslieferungszahlen aber wie im Vorjahr bei 29,2 Milliarden Euro, wie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Grund sei der schwächere Dollar im Verhältnis zum Euro; Flugzeuge werden in der US-Währung bezahlt. In Dollar gerechnet liege das Plus bei vier bis fünf Prozent. "Hinter uns liegt ein weiteres Rekordjahr", hob Verbandspräsident Klaus Richter hervor./bf/DP/zb

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  • 16.05.2019 Belgischer Luftraum wegen eines Streiks gesperrt

    Belgischer Luftraum wegen eines Streiks gesperrt

    16.05.2019| 13:33:26

    BRÜSSEL (awp international) - Der belgische Luftraum ist am Donnerstag wegen eines unangekündigten Streiks für mehrere Stunden gesperrt gewesen. Die Sperrung galt ab 9.30 Uhr, um 13.00 Uhr wurde sie wieder aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die europäische Flugsicherung Eurocontrol berichtete. Der Streik hatte demnach Auswirkungen auf alle Flüge, die Belgien ansteuern oder verlassen.

    Bis 13.00 Uhr gingen nach Angaben des Brüsseler Airports auch keine Flüge vom Hauptstadt-Flughafen aus. Infolgedessen seien den gesamten Tag über Verspätungen und Flugausfälle möglich.

    Der belgische Flugsicherungs- und Verkehrsdienstleister Skeyes hatte am Donnerstagmorgen unangekündigt zum Streik aufgerufen./wim/DP/mis

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  • 16.05.2019 Thomas Cook stolpert mit Milliardenverlust in Rab...

    Thomas Cook stolpert mit Milliardenverlust in Rabattschlacht-Sommer

    16.05.2019| 11:11:14

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON (awp international) - Das Brexit-Chaos und eine Preisschlacht bei den Sommerreisen setzen den Touristikkonzern Thomas Cook heftig unter Druck. Das laufende Geschäft bringe 2019 wohl noch weniger Gewinn ein als im vergangenen Jahr, räumte Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser am Donnerstag in London ein. Im Winter musste der Konzern mit Marken wie Neckermann Reisen sogar einen Milliardenverlust verkraften. Fankhauser kann sich nun freuen, dass ihm die Lufthansa und andere Interessenten die Fluggesellschaften wie die deutsche Condor abkaufen wollen. Denn Thomas Cook braucht das Geld dringend.

    Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten negativ aufgenommen. Der Kurs der Thomas-Cook-Aktie sackte am Morgen um fast ein Viertel in den Keller. Zuletzt lag sie noch mit 17,22 Prozent im Minus bei 19,03 britischen Pence. Seit Mai 2018 hat das Papier fast 90 Prozent verloren. An der Börse ist Thomas Cook umgerechnet gerade noch rund 340 Millionen Euro wert. Sein grösster Rivale Tui , dessen Aktie seither ebenfalls heftig gebeutelt wurde, kommt auf rund 5,5 Milliarden Euro.

    Thomas-Cook-Chef Fankhauser bereitete Kunden und Aktionäre auf eine Rabattschlacht vor. "Für die Kunden gibt es diesmal grossartige Deals, für sie wird der Sommer zum Paradies", sagte der Manager. Doch was den Urlaubern schmecken dürfte, ist für das Unternehmen und seine Anteilseigner gar nicht gut. Hatte das Management bisher gehofft, den operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) im Sommerhalbjahr zumindest stabil zu halten, so ist es damit nun vorbei.

    Wie viel schlechter das Ergebnis 2019 ausfällt, wagte Fankhauser am Donnerstag nicht vorauszusagen. Doch schon im Sommer 2018 hatte eine Preisschlacht bei Last-Minute-Reisen dem Unternehmen seine Gewinnpläne verhagelt. Diesmal dürften zusätzlich höhere Kosten für Hotels und Kerosin aufs Ergebnis drücken, schätzt der Manager.

    Unterdessen scheint die Hängepartie um den EU-Austritt Grossbritanniens viele Briten von der Urlaubsplanung abzuhalten. Es gebe wenig Zweifel daran, dass viele Menschen in dem Land ihre Reisebuchungen vorerst auf Eis gelegt hätten, sagte Fankhauser. Aber auch in allen anderen Märkten, in denen Thomas Cook Reisen verkauft, seien das Buchungsverhalten der Kunden unsicher. Nach der langen Hitzewelle im vergangenen Sommer hätten im Winter weniger Menschen Reisen ins Warme gebucht.

    Die schwierige Lage vor allem in Grossbritannien trieb das Management nun auch zu einem teuren Einschnitt in der Bilanz. Wegen der trüben Geschäftsaussichten in Grossbritannien strich der Konzern den Wert mehrerer britischer Veranstaltermarken um mehr als eine Milliarde Pfund zusammen.

    Für das Winterhalbjahr bis Ende März stand bei Thomas Cook daher ein Nettoverlust von knapp 1,5 Milliarden britischen Pfund zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte das saisontypische Minus nur 255 Millionen Pfund betragen. Die von der Abschreibung betroffenen Marken hatte Thomas Cook vor rund zwölf Jahren im Zuge der Fusion mit dem Veranstalter MyTravel übernommen.

    Rettendes Geld erhofft sich Thomas Cook jetzt von dem Verkauf seiner Fluggesellschaften. "Wir wollen die Überprüfung des Airline-Geschäfts zu einem guten Abschluss führen, um die Liquidität des Konzerns zu verbessern", sagte Fankhauser. Mehrere Interessenten hätten Gebote für die gesamte Airline-Gruppe sowie Teile davon abgegeben. Namen von Interessenten nannte der Manager nicht.

    Die Lufthansa hatte jedoch jüngst schon erklärt, dass sie ein unverbindliches Gebot für Condor abgegeben habe. Dabei hat Europas grösste Fluggesellschaft vor allem das Langstreckengeschäft des Ferienfliegers im Auge, der früher bereits einmal zum Kranich-Konzern gehört hatte. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss auch eine Offerte für die gesamten Thomas-Cook-Airlines nicht aus.

    Thomas Cook hatte seine Ferienfluggesellschaften Anfang Februar zum Verkauf gestellt. Das Management will die Offerten nun prüfen. Um auf jeden Fall über den nächsten Winter zu kommen, hat sich der Reisekonzern bei Banken bereits eine Kreditlinie über 300 Millionen Pfund gesichert. "Wir haben die Rückendeckung unserer Banken, und das war uns wichtig."

    Das Geld aus dem Airline-Verkauf will Fankhauser nutzen, um noch mehr in eigene Hotels und neue Technologien zur Reisevermarktung zu investieren. Bei diesen Zielen folgt er teilweise dem weltgrössten Reisekonzern Tui. Dieser will seine Fluggesellschaften auch nach den Erfahrungen mit der Pleite von Air Berlin allerdings behalten.

    Tui-Chef Fritz Joussen hatte Spekulationen über ein mögliches Interesse an den Thomas-Cook-Airlines zu zerstreuen versucht. "Wir investieren unser Geld dort, wo es unserer Strategie dient." Diese ziele etwa auf eigene Hotels, das Kreuzfahrtgeschäft und Technologie. Tui plane aber eher keine grossen Zukäufe./stw/nas/jha/

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  • 15.05.2019 Durchsuchung bei deutscher Flugbegleiter-Gewerksc...

    Durchsuchung bei deutscher Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo

    15.05.2019| 16:23:52

    DARMSTADT/MÖRFELDEN-WALLDORF (awp international) - Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat am Mittwoch die Büroräume der Flugbegleitergewerkschaft Ufo durchsuchen lassen. Es geht um den Verdacht der Untreue gegen nicht genannte Funktionäre, wie Behördensprecher Robert Hartmann erklärte. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Razzia in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt berichtet.

    Hintergrund ist der Führungsstreit innerhalb der Gewerkschaft. Im Verlauf hatte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies Strafanzeigen gegen seinen Vorgänger Alexander Behrens und zwei weitere Vorstände gestellt und den Darmstädter Staatsanwälten entsprechendes Material übergeben. Die Gewerkschafter sollen sich angeblich gegenseitig vorteilhafte Anstellungsverträge ausgestellt haben, mit denen das Vereinsvermögen geschädigt worden sei. Behrens' Anwalt Samy Hammad hatte die Vorwürfe des Betrugs und der Untreue umgehend zurückgewiesen.

    Inzwischen gehört auch Baublies zu den möglichen Beschuldigten. "Die Gegenanzeigen und Vorwürfe gegen meine Person werden sich aber in Luft auflösen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

    Hammad kritisierte den aus seiner Sicht sehr späten Zeitpunkt der Durchsuchungen. Schliesslich hätten alle Beteiligten seit Wochen und Monaten von möglichen weiteren Ermittlungen gewusst. Mit dem grossen Zeitverzug sei die Gefahr der Verdunklung gestiegen.

    In der kommenden Woche will die Gewerkschaft Ufo eine Mitgliederversammlung abhalten, bei der die Abberufung von zwei Vorstandsmitgliedern zur Abstimmung steht, darunter Behrens. Er hatte den Vorsitz im Oktober aus gesundheitlichen Gründen abgegeben, war aber im Vorstand geblieben und ist auch Aufsichtsrat der Lufthansa . Sein Anwalt erklärte, dass Behrens zurücktreten werde, wenn der Weg für einen komplett neuen Ufo-Vorstand mit neuen Personen damit frei gemacht werden könne./ceb/DP/he

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  • 15.05.2019 Boeing-Desaster droht Tui-Sommer zu verhageln - A...

    Boeing-Desaster droht Tui-Sommer zu verhageln - Aktie im Auf und Ab

    15.05.2019| 12:05:54

    (Zusammenfassung; neu Verhandlungen mit Boeing, Aussagen zu Zukunft der Thomas-Cook-Airlines, Trend zu Last Minute, veränderte Aktienreaktion)

    HANNOVER (awp international) - Das Startverbot für Boeings neue Mittelstreckenjets droht dem weltgrössten Reisekonzern Tui das Sommergeschäft tatsächlich zu verhageln. Wenn Ende Mai noch nicht hinreichend sicher sei, dass die Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max wieder abheben können, müsse Tui die Leasingverträge für Ersatzflugzeuge für den Rest des Sommers verlängern, teilte der Konzern am Mittwoch in Hannover mit. Auch die Buchungen für die wichtigste Reisezeit des Jahres schwächeln. Tui-Chef Fritz Joussen sieht seinen Konzern dennoch als Gewinner.

    Am Finanzmarkt sorgten die Nachrichten für einiges Auf und Ab. Der Kurs der Tui-Aktie legte in London am Morgen zeitweise um mehr als vier Prozent zu, sackte dann um fast drei Prozent in die Verlustzone und lag zuletzt noch mit gut einem Prozent im Minus. Im Vergleich zu Mai 2018 hat sich der Börsenwert des Unternehmens auf rund 5,4 Milliarden Euro mehr als halbiert - auch weil der Vorstand sein Gewinnziel zuletzt zweimal zusammenstreichen musste.

    Falls Tui im Sommer tatsächlich mit so vielen Ersatzmaschinen fliegen muss, kostet das den Konzern nach bisherigen Berechnungen rund 300 Millionen Euro. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebita) dürfte im laufenden Geschäftsjahr (Ende September) dadurch um bis zu 26 Prozent einbrechen. Diese Prognose hatte Joussen bereits Ende März genannt, aber für den Fall einer früheren Startfreigabe einen Rückgang um nur 17 Prozent in Aussicht gestellt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Tui einen operativen Gewinn von knapp 1,2 Milliarden Euro erzielt.

    Um den Einbruch zu begrenzen, müsste Tui die Jets spätestens Mitte Juli wieder einsetzen können. Die Zeit für eine Entscheidung wird knapp. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass die Maschinen voraussichtlich nicht vor Mitte August starten dürften. Damit stünden sie für grosse Teile des Ferienverkehrs nicht zur Verfügung. Tui hat 15 Flugzeuge der Reihe und sollte für den Sommer acht weitere bekommen - auch für seine deutsche Tochter Tuifly. Der Reisekonzern spricht laut Joussen mit Boeing darüber, inwieweit der US-Konzern ihm den Schaden ersetzt. Details dazu wollte der Manager nicht nennen.

    Die US-Luftfahrtbehörde FAA ist gerade dabei, eine von Boeing verbesserte Software für das Flugsteuerungssystem MCAS zu zertifizieren. Die Software gilt als mögliche Ursache der Abstürze zweier Maschinen der indonesischen Fluglinie Lion Air und der äthiopischen Gesellschaft Ethiopian Airlines, bei denen insgesamt 346 Menschen starben. Die FAA hatte bereits Anfang Mai mitgeteilt, dass die Zertifizierung einige Monate in Anspruch nehmen kann. Derzeit gilt weltweit ein Flugverbot für die Maschinen des Typs.

    Im Winterhalbjahr bis Ende März drückte das Boeing-Desaster den Tui-Konzern bereits etwas tiefer in die roten Zahlen. Der saisontypische Nettoverlust stieg um mehr als ein Fünftel auf 341 Millionen Euro. Allerdings hatte der Verkauf mehrerer Hotels der Riu-Kette dem Konzern ein Jahr zuvor einen Sondergewinn beschert. Der Konzernumsatz zog nun um knapp 2 Prozent auf fast 6,7 Milliarden Euro an.

    Joussen sieht den Reiseriesen trotz der Probleme sowie der jüngsten Pleiten und Übernahmen im Luftfahrtgeschäft gut gerüstet: "Aus der derzeitigen Konsolidierung der Branche in Europa wird Tui stärker, effizienter und profitabler hervorgehen." Der Tui-Rivale Thomas Cook (in Deutschland bekannt mit der Marke Neckermann Reisen) kämpft mit Problemen und hat seine Fluggesellschaften samt dem deutschen Ferienflieger Condor zum Verkauf gestellt. An der Airline ist auch die Lufthansa interessiert, zu der Condor früher einmal gehört hatte.

    Sollte die Lufthansa bei Condor tatsächlich zum Zuge kommen, "gäbe es einen Wettbewerber weniger auf dem deutschen Markt, und die Lufthansa würde eine grössere Konkurrentin", sagte Joussen. Spekulationen über ein mögliches Interesse von Tui versuchte der Manager zu zerstreuen: "Wir investieren unser Geld dort, wo es unserer Strategie dient." Diese ziele etwa auf eigene Hotels, das Kreuzfahrtgeschäft und Technologie. Tui plane aber eher keine grossen Zukäufe.

    Unterdessen läuft das Sommergeschäft nicht so gut an. Joussen zufolge liegen die Buchungen bei Tui derzeit drei Prozent niedriger als im Vorjahr, die Preise ein Prozent höher. Zugleich fielen die Gewinnspannen der Veranstalter niedriger aus. Im Winterhalbjahr bekam Tui Überkapazitäten auf den Kanaren zu spüren. Optimistisch zeigte sich Joussen für die Türkei. Diese komme als Urlaubsziel in diesem Sommer "gewaltig zurück".

    Allerdings beobachtet der Manager einen anhaltenden Trend zu Last-Minute-Buchungen. So warten viele Briten offenbar ab, ob der Sommer in ihrer Heimat wieder so heiss werde wie 2018. Im vergangenen Jahr hatte der Preiskampf im Last-Minute-Geschäft an den Gewinnen der Veranstalter gezehrt. Hinzu kommt der harte Wettbewerb unter den Airlines. Wenn etwa Easyjet und die Ryanair-Tochter Laudamotion in Deutschland rote Zahlen in Kauf nähmen, um Marktanteile zu gewinnen, könne Tui sich von diesem Trend nicht ganz freimachen, sagte Joussen./stw/elm/fba

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  • 13.05.2019 Späte Osterferien bescheren Lufthansa dickes Pass...

    Späte Osterferien bescheren Lufthansa dickes Passagierplus im April

    13.05.2019| 13:21:17

    FRANKFURT (awp international) - Die späten Osterferien haben der Lufthansa im April ein dickes Passagierplus beschert. Zusammen mit ihren Töchtern wie Swiss, Austrian und Eurowings beförderte Europas grösste Fluggesellschaft rund 12,5 Millionen Fluggäste und damit 3,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr waren die reisestarken Osterferien teilweise in den März gefallen. Die Auslastung der Jets verbesserte sich konzernweit um 2,0 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent.

    Abwärts ging es hingegen weiter im Frachtgeschäft. Trotz eines deutlich vergrösserten Angebots ging die Verkehrsleistung um 4,2 Prozent auf 885 Millionen Tonnenkilometer zurück. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 8,4 Prozentpunkte auf 59,3 Prozent./stw/fba

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  • 07.05.2019 Lufthansa zwischen Klimakritik und neuen Übernahm...

    Lufthansa zwischen Klimakritik und neuen Übernahmeplänen

    07.05.2019| 15:38:00

    (Ausführliche Fassung)

    BONN (awp international) - "Sie sind mitverantwortlich für den Sturzflug unserer Erde." Der "Fridays for Future"-Aktivist Maximilian Reimers wählt bei der Hauptversammlung am Dienstag im Bonner Kongresszentrum den direkten Angriff auf die Spitze der Lufthansa . Deren Chef Carsten Spohr hatte schon zuvor gesagt, dass es sicherlich "naiv" wäre, die gesellschaftliche Diskussion um Klimawandel und Umweltbelastungen zu ignorieren - und zählte diverse Massnahmen seines Unternehmens auf.

    "CO2-neutrales Fliegen ist technisch nicht absehbar", räumte der Airline-Chef ein. Bio-Kraftstoffe seien zwar prinzipiell und nicht zuletzt von der Lufthansa erprobt, stünden aber längst nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Mehr Hoffnung setze er auf die Umwandlung regenerativer Energie in Treibstoff, erklärte Spohr.

    In der Zwischenzeit setzt Europas grösster Luftverkehrs-Konzern auf neue Jets und CO2-Kompensation: Ab diesem Jahr werden für die Dienstreisen der Lufthanseaten Ausgleichszertifikate gekauft, ab 2021 soll zudem über das internationale CORSIA-System zumindest das Wachstum ausgeglichen werden. Für den Kritiker Reimers sind das nicht mehr als "Feigenblätter". "Sie werden sich aus dieser Krise nicht herauskaufen können", schleudert er der Konzernspitze entgegen.

    Spohr bezeichnete die Flotten-Modernisierung mit effizienteren Maschinen als "auf absehbare Zeit" grössten Hebel, um möglichst umweltschonend zu fliegen. Der Konzern plane den Zugang von 221 neuen Flugzeugen bis 2027 und investiere dafür jedes Jahr Milliarden-Beträge. Zum Jahreswechsel zählte die Konzernflotte 763 Flugzeuge. Für das laufende Jahr sind 32 Neuzugänge geplant. Eine nationale CO2-Steuer lehnt Lufthansa ab.

    Im vergangenen Jahr hatte der Lufthansa-Konzern mit einem stark ausgebauten Flugangebot seine CO2-Emissionen um 7 Prozent auf 32,6 Millionen Tonnen gesteigert. In diesem Licht scheine das von der Zivilluftfahrtorganisation ICAO vorgegebene Ziel eines CO2-neutralen Wachstums unrealistisch, betonte der Dachverband der kritischen Aktionäre und bezeichnete die von Lufthansa angekündigten Gegenmassnahmen als nicht ausreichend.

    Schuld am Klimawandel ist aus Lufthansa-Sicht auch die Konkurrenz: Billig-Tickets gefährden nach Ansicht Spohrs die gesellschaftliche Akzeptanz des Luftverkehrs. "Tickets für unter 10 Euro - wie bei einigen unserer Mitbewerber - sind aus meiner Sicht unverantwortlich. Ökonomisch unverantwortlich, ökologisch unverantwortlich. Und auch politisch unverantwortlich." Die Billigtickets weckten eine künstliche Nachfrage, mit der das bestehende System verstopft werde. "Ihre Lufthansa macht da nicht mit", versicherte er den Aktionären. Der Mindestpreis für ein Ticket betrage 35 Euro.

    Verschiedene Anteilseigner machten eigene Vorschläge für ein nachhaltigeres Geschäftsgebaren. So verlangte Michael Gierse von der genossenschaftlichen Union Investment die Einstellung besonders kurzer innerdeutscher Flüge. "Strecken wie Frankfurt - Düsseldorf, Frankfurt - Nürnberg oder Frankfurt - Stuttgart sind optimal an das ICE-Netz angebunden und sollten sofort eingestellt werden." Spohr verwies auf die teils schlechte Anbindung der Flughäfen an das ICE-Netz. "Von Nürnberg nach München brauchen sie zweieinhalb Stunden mit dem Zug. Das macht kein Mensch."

    Bei aller Klimadiskussion will der Dax -Konzern weiter durch Übernahmen wachsen. Bereits am Montagabend hat das Unternehmen offiziell sein Interesse am deutschen Ferienflieger Condor beim Eigentümer Thomas Cook angemeldet. Das Angebot umfasse die komplette Condor und könne auch auf die übrigen Airlines der Thomas-Cook-Gruppe erweitert werden, sagte Spohr.

    Besonders attraktiv erscheint die Langstrecke zu touristischen Zielen ab Frankfurt und München, die an die Lufthansa-Tochter Eurowings angeschlossen werden könnte. Bei den Kurz- und Mittelstrecken rechne man mit Kartell-Auflagen seitens der EU-Kommission. Condor beschäftigt nach eigenen Angaben rund 4500 Leute und gehörte früher zum Lufthansa-Konzern.

    Im vergangenen Jahr hatte der Dax-Konzern mit einem um 8 Prozent gesteigerten Angebot bei sinkenden Preisen den Umsatz um 1 Prozent auf 35,84 Milliarden Euro gesteigert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 2,16 Milliarden Euro, rund 8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal dieses Jahres ging es weiter abwärts. Der Vorstand hatte den Aktionären eine unveränderte Dividende von 0,80 Euro pro Anteil vorgeschlagen./ceb/DP/tav

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  • 07.05.2019 Lufthansa-Chef kritisiert Konkurrenz für Billig-T...

    Lufthansa-Chef kritisiert Konkurrenz für Billig-Tickets

    07.05.2019| 10:57:36

    BONN (awp international) - Flugtickets für weniger als 10 Euro gefährden nach Ansicht von Lufthansa -Chef Carsten Spohr langfristig die gesellschaftliche Akzeptanz des Luftverkehrs. "Tickets für unter 10 Euro - wie bei einigen unserer Mitbewerber - sind aus meiner Sicht unverantwortlich. Ökonomisch unverantwortlich, ökologisch unverantwortlich. Und auch politisch unverantwortlich", erklärte der Vorstandschef am Dienstag bei der Hauptversammlung des Dax -Konzerns in Bonn. Die Billigtickets weckten eine künstliche Nachfrage, mit der das bestehende System verstopft werde.

    Lufthansa sieht sich als umsatzstärkster Luftverkehrskonzern Europas ebenfalls Vorwürfen ausgesetzt, mit einem steigenden CO2-Ausstoss den Klimawandel voranzutreiben. Spohr bezeichnete die Flotten-Modernisierung mit effizienteren Maschinen als "auf absehbare Zeit" grössten Hebel, um möglichst umweltschonend zu fliegen. Der Konzern plane den Zugang von 221 neuen Flugzeugen bis 2027 und investiere dafür jedes Jahr Milliarden-Beträge. Zum Jahreswechsel zählte die Konzernflotte 763 Flugzeuge.

    Spohr erneuerte seine Forderung nach einer Vereinheitlichung des zersplitterten europäischen Luftraums. Allein mit dieser Massnahme könne die Lufthansa-Gruppe jährlich 3 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen - rund ein Zehntel der aktuellen Emissionen./ceb/DP/mis

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  • 07.05.2019 Lufthansa bekundet offiziell Interesse an Thomas-...

    Lufthansa bekundet offiziell Interesse an Thomas-Cook-Tochter Condor

    07.05.2019| 10:16:12

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa hat offiziell ihr Interesse bekundet, den Ferienflieger Condor komplett zu übernehmen. Ein entsprechendes unverbindliches Angebot sei an den britischen Eigentümer Thomas Cook gerichtet worden, erklärte Konzernchef Carsten Spohr am Dienstag bei der Hauptversammlung seines Unternehmens in Bonn. Das Angebot könne auch auf die kompletten Airlines der Thomas-Cook-Gruppe erweitert werden.

    Besonders attraktiv erscheint die Langstrecke zu touristischen Zielen ab Frankfurt und München, die an die Lufthansa-Tochter Eurowings angeschlossen werden könnte. Bei der Übernahme des Kurz- und Mittelstreckenangebots hatten Lufthansa-Manager in der Vergangenheit stets auf mögliche kartellrechtliche Bedenken der EU-Kommission hingewiesen. Hier rechne man mit Auflagen seitens der Kommission, erklärte Spohr. Die EU hatte bereits die Übernahme noch grösserer Teile der insolventen Air Berlin durch die Lufthansa aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verhindert.

    Der finanziell angeschlagene Touristik-Konzern Thomas Cook (TC) hatte seine Fluggesellschaften mit zuletzt 105 Flugzeugen und rund 9000 Beschäftigten im Februar zum Verkauf gestellt, um zusätzliche Mittel für neue Hotels und die Digitalisierung zu erhalten. Thomas Cook unterhält Flugbetriebe in Grossbritannien, Skandinavien, Deutschland und Spanien, die im vergangenen Jahr einen operativen Spartengewinn von 129 Millionen britischen Pfund (147 Mio Euro) eingeflogen haben.

    Eine erste Frist für ernsthafte Interessensbekundungen läuft an diesem Dienstag (7. Mai) ab. Medienberichten zufolge hatten sich auch die Wizz-Mutter Indigo, Ryanair , Easyjet und die British-Airways-Mutter IAG für die TC-Airlines interessiert./ceb/DP/stw

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  • 06.05.2019 Lufthansa verlängert mit Eurowings-Chef Dirks

    Lufthansa verlängert mit Eurowings-Chef Dirks

    06.05.2019| 17:44:43

    FRANKFURT (awp international) - Der Lufthansa -Konzern verlängert den Vertrag mit Eurowings-Chef Thorsten Dirks um weitere drei Jahre bis Ende April 2023. Damit setze der 55-Jährige als Unternehmenschef den Umschwung fort, teilte Lufthansa am Montag nach einem Aufsichtsratsbeschluss in Frankfurt mit.

    Der einstige Telekommunikationsmanager war zum Mai 2017 für zunächst drei Jahre an Bord geholt worden, um die Digitalisierung in dem Luftverkehrskonzern voranzubringen. In der Praxis bekam es der am 17. Juni 1963 in Hamburg geborene Dirks aber mit der Übernahme grosser Teile der insolventen Air Berlin und einem erheblichen Flugchaos im zurückliegenden Sommer zu tun.

    Um die Lage bei der Billigtochter zu stabilisieren, strich der Konzern die Wachstumspläne für das laufende Jahr komplett zusammen. Der geplante Verkauf der früheren Air-Berlin-Tochter LG Walter mit ihren Dash-Propellermaschinen soll die Flotte vereinheitlichen und die Prozesse bei Eurowings verbessern.

    Eurowings strebt an, pro Standort nur noch mit jeweils einem ihrer diversen Flugbetriebe präsent zu sein und will operativ aus der Verlustzone herauskommen.

    ceb/DP/edh

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  • 03.05.2019 Sinkende Ticketpreise ziehen Air France-KLM tiefe...

    Sinkende Ticketpreise ziehen Air France-KLM tiefer in die roten Zahlen

    03.05.2019| 11:28:40

    (Ausführliche Fassung)

    PARIS (awp international) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal wegen harter Konkurrenz und steigender Kosten einen höheren Verlust eingeflogen. Im Jahresvergleich stieg der Verlust um knapp ein Fünftel auf 320 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Ohne eine Steuererstattung wäre das Minus noch deutlich höher ausgefallen.

    Aus dem laufenden Geschäft wuchs der Fehlbetrag mit 303 Millionen Euro sogar auf mehr als das Doppelte und fiel damit schwächer aus als von Experten ohnehin gedacht. An der Börse in Paris sackte die Aktie um mehr als 4 Prozent ab. Auch das Papier der Rivalin Lufthansa lag in Frankfurt am Dax-Ende. Angesichts des ersten Quartals müsse das restliche Jahr nun stark verlaufen, um die Markterwartungen noch zu erreichen, schrieb Analyst Damian Brewer von der Royal Bank of Canada.

    Die Ticketpreise seien wegen der Ausweitung des Flugangebots in der Branche zu Jahresbeginn wie erwartet unter Druck geraten, sagte Vorstandschef Benjamin Smith. Zusätzlich seien die Treibstoffkosten gestiegen, und Wechselkurse hätten Gegenwind gebracht.

    Zwar hatte Air France-KLM im Quartal mit 22,7 Millionen Fluggästen 3 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahresquartal. Allerdings lagen die Erlöse je angebotenem Sitzplatzkilometer knapp 2 Prozent unter denjenigen des Vorjahrs. Auch blieben mehr Sitze in den Maschinen leer. Die Fluggesellschaft habe sich auf den Langstrecken und in den teureren Buchungsklassen bei den Preisen widerstandsfähiger gezeigt als in der Economy-Klasse und auf der Kurzstrecke, urteilte Berenberg-Analyst Adrian Yanoshik.

    Der Ausblick für den Sommer sei für die Branche besser, sagte Chef Smith. Im Vergleich mit dem Vorjahr dürfte die Ausweitung des Flugangebots auf der Langstrecke im europäischen Flugraum langsamer vonstatten gehen. Schon im zweiten Quartal sollten die Ticketpreise im Jahresvergleich wieder anziehen. Lufthansa-Finanzchef Ulrik Svensson hatte vor wenigen Tagen eine ähnliche Entwicklung in Aussicht gestellt.

    Die Treibstoffrechnung bei Air France-KLM kletterte zu Jahresbeginn um 140 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Auch die Personalkosten stiegen im Quartal deutlich, weil das Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellte und höhere Löhne zu Buche schlugen. An seinem Ausblick für das Jahr hält das Management allerdings fest.

    Im Frühjahr war es nach dem Einstieg des niederländischen Staats bei der Airline zu Verstimmungen gekommen. Die Niederländer hatten ohne Vorankündigung rund 12,7 Prozent an der Fluggesellschaft gekauft, die Regierung in Paris war davon nicht begeistert. Die Franzosen besitzen gut 14 Prozent am Konzern./men/ari/stw/mis

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  • 03.05.2019 Air France-KLM weitet wegen schwacher Ticketpreis...

    Air France-KLM weitet wegen schwacher Ticketpreise Verlust aus

    03.05.2019| 08:44:25

    PARIS (awp international) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal wegen des starken Wettbewerbs und höherer Kosten einen höheren Verlust eingeflogen. Im Jahresvergleich stieg der Verlust um knapp ein Fünftel auf 320 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Ohne eine Steuererstattung wäre das Minus noch deutlich höher ausgefallen. Aus dem laufenden Geschäft stieg der Fehlbetrag sogar mit 303 Millionen Euro auf mehr als das Doppelte und fiel damit schwächer aus als von Experten ohnehin gedacht. Die Ticketpreise seien wegen der Ausweitung des Flugangebots in der Branche wie erwartet zu Jahresbeginn unter Druck geraten, sagte Vorstandschef Benjamin Smith. Zusätzlich seien die Treibstoffkosten gestiegen und Wechselkurse hätten Gegenwind gebracht.

    Zwar hatte Air France-KLM im Quartal mit 22,7 Millionen Fluggästen 3 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahresquartal. Allerdings lagen die Ticketpreise knapp 2 Prozent unter denjenigen des Vorjahrs, auch die Sitzplatzauslastung war geringer. Die Treibstoffrechnung kletterte um 140 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Auch die Personalkosten stiegen im Quartal deutlich, weil das Unternehmen zusätzlich Mitarbeiter einstellte und höhere Löhne zu Buche schlugen. Den Ausblick für das Jahr bestätigte das Unternehmen.

    Im Frühjahr war es nach dem Einstieg des niederländischen Staats bei der Airline zu Verstimmungen gekommen. Die Niederländer hatten ohne Vorankündigung rund 12,7 Prozent an der Fluggesellschaft gekauft, die Regierung in Paris war davon nicht begeistert. Die Franzosen besitzen gut 14 Prozent am Konzern./men/ari/elm/mis

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol LHA
Valor 667979
ISIN DE0008232125

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.50%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -4.46 -19.73%
Perf. 3M -5.16 -22.15%
Perf. laufendes Jahr -1.45 -7.38%
Perf. 52W   -26.38%

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Company Generalversammlung (07.05.2019)
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Xetra 18.245 +0.80% 4'202'469 17.05.2019
LSE Europ M 18.17 +1.03% 149'128 17.05.2019
SIX SX 20.39 --- 32'500 16.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 18.145 (16.05.2019)
Vortagestief 17.81 (16.05.2019)
Hoch 1W 19.555 (09.05.2019)
Tief 1W 17.81 (16.05.2019)
Hoch 1M 22.65 (18.04.2019)
Tief 1M 17.81 (16.05.2019)
Hoch 3M 23.60 (26.02.2019)
Tief 3M 17.81 (16.05.2019)
Hoch 1J 25.20 (18.05.2018)
Tief 1J 17.10 (30.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG