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Dividende ex Datum 09.05.2018
Zahlbar Datum 08.06.2018
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Anzahl Aktien 475'210'729
Marktkapital in Mio. 9'366.40
Umsatz Vormonat 8'775'543

Aktuelle News

  • 21.03.2019 Lufthansa Technik setzt auf Digitalisierung und w...

    Lufthansa Technik setzt auf Digitalisierung und wachsenden Markt

    21.03.2019| 14:08:40

    (Ausführliche Fassung)

    HAMBURG (awp international) - Digitalisierung und stetiges Wachstum werden in den kommenden Jahren den Erwartungen der Lufthansa Technik zufolge die Luftfahrtbranche bestimmen. "Während der Markt mit Raten von mindestens fünf Prozent wachsen wird, verändern sich parallel die Rahmenbedingungen", sagte Johannes Bussmann, Vorstandschef der Lufthansa Technik, am Donnerstag in Hamburg. "Derzeit gehen so viele neue Flugzeuge mit neuen Technologien, Materialien und Komponenten in den Flugbetrieb, wie seit Jahrzehnten nicht mehr." Gleichzeitig würden die Hersteller von Flugzeugen ebenso wie von Zulieferungen verstärkt als neue Akteure im Markt für technische Dienstleistungen aktiv.

    Neue Flugzeugtypen produzieren ein Vielfaches an technischen Daten im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen. Diese Daten müssen aufbereitet und nutzbar gemacht werden, um die Wartung und Reparatur von Flugzeugen zu optimieren. Für die Airlines ist das von grosser Bedeutung: Sie können die möglichen Betriebszeiten ihrer Flotten ausschöpfen und profitieren von geringeren Folgekosten sowie einem zuverlässigeren Betrieb der Flugzeuge.

    Dafür hat die Lufthansa Technik eine digitale Datenplattform namens Aviation gegründet, die allen Fluggesellschaften offen steht. Gegenwärtig ist Aviation noch eine 100-Prozent-Tochter der Lufthansa Technik, doch sollen weitere Gesellschafter aus der Branche aufgenommen werden. "Wir sind das einzige Unternehmen auf der Welt, das eine integrierte und herstellerunabhängige digitale Plattform bietet, in der wir unsere jahrzehntelange Erfahrung einbringen", sagte Bussmann.

    Mit dem zunehmenden Luftverkehr erwartet die Lufthansa Technik auch eine stark wachsende Nachfrage nach ihren Dienstleistungen. Bis 2024 werde der weltweite Markt für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen auf ein Volumen von rund 135 Milliarden US-Dollar wachsen, sagte Vorstandschef Johannes Bussmann am Donnerstag in Hamburg. Im vergangenen Jahr waren es 89 Milliarden Dollar. Mit den Wachstumsperspektiven sei auch für die Lufthansa Technik eine gute Basis gegeben, die positive Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen.

    Lufthansa Technik ist mit mehr als 23 000 Mitarbeitern, davon 15 000 in Deutschland, einer der weltweit grössten Anbieter von technischen Dienstleistungen für zivile Flugzeuge. Sie betreut rund 850 Kunden und mehr als 5100 Maschinen. "Die Lufthansa Technik war nie grösser und internationaler, als sie es heute ist", sagte Bussmann. Im vergangenen Jahr steigerte die Konzerntochter der Lufthansa ihren Umsatz um 9,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Der angepasste Gewinn vor Steuern und Zinsen (adjusted Ebit) lag bei 425 Millionen Euro (2017: 415 Millionen)./egi/DP/mis

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  • 21.03.2019 Lufthansa Technik sieht gute Wachstumsperspektiven

    Lufthansa Technik sieht gute Wachstumsperspektiven

    21.03.2019| 12:48:40

    HAMBURG (awp international) - Die Lufthansa Technik erwartet in den kommenden Jahren mit dem zunehmenden Luftverkehr auch eine stark wachsende Nachfrage nach ihren Dienstleistungen. Bis 2024 werde der weltweite Markt für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen auf rund 135 Milliarden US-Dollar wachsen, sagte Vorstandschef Johannes Bussmann am Donnerstag in Hamburg. Im vergangenen Jahr waren es 89 Milliarden Dollar. Mit den Wachstumsperspektiven sei auch für die Lufthansa Technik eine gute Basis gegeben, die positive Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen.

    Lufthansa Technik ist mit weltweit 61 Flugzeugwerften und mehr als 23 000 Mitarbeitern, davon 15 000 in Deutschland, einer der weltweit grössten Anbieter von technischen Dienstleistungen für zivile Flugzeuge. Sie betreut rund 850 Kunden und mehr als 5100 Maschinen, das entspricht jedem fünften Flugzeug. "Die Lufthansa Technik war nie grösser und internationaler, als sie es heute ist", sagte Bussmann. Im vergangenen Jahr steigerte die Konzerntochter der Lufthansa ihren Umsatz um 9,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Der angepasste Gewinn vor Steuern und Zinsen (adjusted Ebit) lag bei 425 Millionen Euro (2017: 415 Millionen)./egi/DP/jha

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  • 18.03.2019 Handelsstreit und Brexit verunsichern Lufthansa C...

    Handelsstreit und Brexit verunsichern Lufthansa Cargo - Neues Frachtzentrum 2024

    18.03.2019| 16:16:03

    FRANKFURT (awp international) - Der Handelsstreit zwischen den USA und China und der drohende Brexit erschweren der Frachtflug-Gesellschaft Lufthansa Cargo die Planung für das laufende Jahr. "Bis jetzt haben wir keine klare Sicht darauf, wie sich 2019 entwickeln wird", sagte der Chef der Lufthansa-Tochter , Peter Gerber, am Montag in Frankfurt. Noch wisse niemand, wie die Handelskonflikte und der innenpolitische Streit in den USA ausgingen. Gleiche gelte für den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union. In dieser Phase hielten sich Unternehmen mit Investitionen zurück. Gerber sieht aber Grund zur Hoffnung: Schliesslich könnten alle dieser Themen auch positiv ausgehen.

    Im abgelaufenen Jahr gelang es Lufthansa Cargo trotz immer mehr Freiraum in den Frachträumen, ihren operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) leicht auf 268 Millionen Euro zu steigern. Damit sei dies das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens gewesen, sagt Finanzchef Martin Schmitt. Während die Frachtmengen nur um ein Prozent zulegten, zogen die Durchschnittserlöse um sieben Prozent an. Damit sei die Strategie aufgegangen, statt auf eine Steigerung der Frachtmengen verstärkt auf besser bezahlte Spezialfrachttransporte zu setzen, sagte der Manager.

    Die jüngsten Rückgänge im Frachtgeschäft will das Management nicht überbewerten. Zwar sei der sehr grosse Boom der letzten beiden Jahre in der Luftfracht im Dezember zu Ende gegangen, sagte Gerber. Allerdings könne es bei einer Auflösung der Unsicherheiten auch wieder aufwärts gehen. Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltluftfahrtverband IATA seine Wachstumsprognose für den weltweiten Luftfrachtmarkt für 2019 von 3,7 auf 2,0 Prozent gesenkt. Im Januar lag das Aufkommen weltweit sogar 1,8 Prozent niedriger als im Vorjahr.

    Lufthansa Cargo und ihr Ableger Aerologic, der zur Hälfte der Deutschen Post DHL gehört, investieren unterdessen weiter in die Erneuerung ihrer Flugzeugflotten. Nach zwei Maschinen im vergangenen Jahr kommen 2019 zwei weitere Frachter vom Typ Boeing 777 hinzu. Zwei ältere Flieger vom Typ Boeing MD-11 werden im Gegenzug ausgemustert.

    Ausserdem soll das seit Jahren diskutierte und immer wieder verschobene neue Luftfrachtzentrum endlich Wirklichkeit werden. Statt als Neubau entsteht das "LCC evo" innerhalb der bestehenden Gebäude. Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2024 will Lufthansa Cargo laut Gerber rund 400 Millionen Euro in die Modernisierung der Anlagen investieren./stw/fba

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  • 14.03.2019 Teures Kerosin und Preiskampf bremsen die Lufthan...

    Teures Kerosin und Preiskampf bremsen die Lufthansa - Aktie sackt ab

    14.03.2019| 13:11:32

    (neu: Aussagen aus Pressekonferenz zu Übernahmeplänen, Eurowings, Wachstumsgrenzen, Flugzeugkäufen und Flottenentwicklung, Aktienkurs.)

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa stösst nach dem zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte allmählich an die Grenzen des Wachstums. Steigende Kerosinpreise und der Preiskampf unter den Fluglinien in Europa dämpfen die Erwartungen des Vorstands an das laufende Jahr. Auch deshalb baut Lufthansa-Chef Carsten Spohr das Flugangebot von Europas grösster Airline und ihrer Töchter nicht so stark aus wie zuletzt geplant. Und bei seiner Gewinnprognose für 2019 hielt sich der Manager am Donnerstag in Frankfurt eine grosse Spanne offen.

    An der Börse kam vor allem die Prognose schlecht an. Die Lufthansa-Aktie verlor gegen Mittag fast fünf Prozent an Wert und war mit Abstand schwächster Wert im Dax . Seit Jahresbeginn liegt sie aber immer noch mit rund zehn Prozent im Plus. Während der operative Gewinn 2018 etwas besser ausfiel als von Analysten erwartet, hatten sich Branchenexperten für das laufende Jahr eher mehr ausgerechnet.

    Nach dem Rekordjahr 2017 ging der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) der Lufthansa 2018 um rund vier Prozent auf gut 2,8 Milliarden Euro zurück. Dabei machte der Konzern gestiegene Kosten für Kerosin, das Flugchaos im Sommer und die Eingliederung von 77 früheren Air-Berlin-Jets bei der Tochter Eurowings weitgehend wett. Ohne die Einmaleffekte aus der Air-Berlin-Integration "hätten wir das Rekordergebnis aus 2017 sogar übertroffen und die Drei-Milliarden-Grenze übersprungen", sagte Spohr.

    Allein für Flugausfälle, Verspätungen sowie die Entschädigung der Kunden musste die Lufthansa mit 518 Millionen Euro rund zwei Drittel mehr ausgeben als im Vorjahr. Die Air-Berlin-Integration schlug mit 170 Millionen zu Buche, so dass Eurowings einen operativen Verlust von 231 Millionen Euro schrieb. Finanzchef Ulrik Svensson sah dies als Preis dafür, die Billigtochter im Zuge der Air-Berlin-Pleite zu stärken. Mit jetzt 205 Flugzeugen sei Eurowings der drittgrösste Anbieter von Punkt-zu-Punkt-Flügen in Europa - und in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marktanteilen bereits die Nummer eins, ergänzte Spohr.

    Auf welche Weise Eurowings weiter wächst, macht der Lufthansa-Chef auch von der Zukunft des Ferienfliegers Condor abhängig. Der Touristikkonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen) hat seine Fluggesellschaften, zu denen auch die deutsche Condor gehört, kürzlich zum Verkauf gestellt. Die Lufthansa zeigt offen Interesse, sich den einst zu ihr gehörenden Ferienflieger wieder einzuverleiben. Allerdings sei offen, was die Wettbewerbshüter dazu sagten, räumte Spohr ein. Zumindest das Langstreckengeschäft der Condor hält er jedoch für interessant.

    Unterdessen muss die Lufthansa für Kerosin immer tiefer in die Tasche greifen. Der gestiegene Ölpreis und das ausgeweitete Flugangebot liessen die Treibstoffkosten schon 2018 um gut 850 Millionen auf 6,1 Milliarden Euro anschwellen. Für 2019 erwartet der Vorstand einen weiteren Anstieg auf 6,7 bis 6,8 Milliarden Euro.

    Weil sich Fluglinien innerhalb Europas zudem weiterhin einen Preiskampf liefern, halbierte Spohr seine Wachstumspläne für den Sommer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum will er das Flugangebot jetzt nur noch um 1,9 Prozent ausweiten. Für das Gesamtjahr hat er jetzt ein Plus von gut drei Prozent im Auge.

    Das gebremste Wachstum begründete er auch mit Engpässen bei Flughäfen und Fluglotsen. Die Ticketpreise dürften seiner Sicht eher auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Er sehe auch keinen Grund, wie andere Airlines Flugtickets für 9 Euro anzubieten, sagte er. "Das ist ökologischer und ökonomischer Wahnsinn." Bei Lufthansa liege der Einstiegspreis jetzt bei 35 Euro.

    Beim Umsatz erwartet die Lufthansa im laufenden Jahr ein Wachstum zwischen 4 und 6 Prozent. Davon sollen 6,5 bis 8 Prozent als operativer Gewinn beim Konzern hängen bleiben. Das wäre eher weniger als 2018, als diese sogenannte bereinigte Ebit-Marge bei 7,9 Prozent lag. Das neue Margenziel läuft für 2019 auf einen operativen Gewinn von etwa 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro hinaus. Damit würde die Lufthansa trotz mehr Flügen und höherer Erlöse eher weniger verdienen als im Vorjahr.

    Unterdessen erneuert der Konzern seine Flotte weiter. Nach der jüngsten Bestellung von 40 Langstreckenjets von Boeing und Airbus werde die Lufthansa in den Jahren 2019 bis 2027 jetzt 221 neue Flugzeuge erhalten, sagte Spohr. Dabei mustert sie sieben andere Modelle aus. Zudem gibt sie sechs ihrer 14 Riesenflieger vom Typ A380 an den Hersteller zurück. Airbus hat entschieden, die Produktion des vierstrahligen, weltgrössten Passagierjets im Jahr 2021 einzustellen. Die meisten Fluggesellschaften setzen inzwischen vor allem auf Langstreckenjets mit zwei Triebwerken, die weniger Sprit verbrauchen und günstiger zu warten sind - so auch die Lufthansa.

    Einen Vorteil hat der Kranich-Konzern bereits bei den kleineren Maschinen: Die weiträumigen Flugverbote, die Behörden nach zwei Abstürzen für Boeings Mittelstreckenflieger 737 Max verhängt haben, treffen ihn nicht. Denn die Lufthansa setzt in diesem Segment komplett auf die Konkurrenzmodelle von Airbus. Spohr lehnte es ab, sich angesichts der Unglücke mit mehr als 300 Toten daraus ökonomische Vorteile auszurechnen. Allerdings seien in Europa bisher auch nur wenige Flieger der 737-Max-Reihe im Einsatz./stw/zb/jha/

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  • 14.03.2019 Teures Kerosin trübt Gewinnpläne der Lufthansa - ...

    Teures Kerosin trübt Gewinnpläne der Lufthansa - Aktie unter Druck

    14.03.2019| 09:38:07

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa hat 2018 trotz hoher Treibstoffkosten und teurer Flugausfälle den zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte eingeflogen. Doch steigende Kerosinpreise und der Preiskampf unter den Fluglinien in Europa dämpfen die Erwartungen des Vorstands an das laufende Jahr. Auch deshalb will Lufthansa-Chef Carsten Spohr das Flugangebot von Europas grösster Airline und ihrer Töchter nicht so stark ausbauen wie zuletzt gedacht. Und bei seiner Gewinnprognose für 2019 hielt er sich bei der Bilanzvorlage am Donnerstag eine grosse Spanne offen.

    Am Finanzmarkt kam vor allem der Ausblick überhaupt nicht gut an. Kurz nach Handelsstart verlor die Lufthansa-Aktie rund fünf Prozent an Wert. Während die Gewinnzahlen von 2018 besser ausfielen als von Analysten erwartet, hatten sich Branchenexperten für das laufende Jahr eher mehr ausgerechnet.

    Nach dem Rekordjahr 2017 ging der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) der Lufthansa im abgelaufenen Jahr um rund vier Prozent auf gut 2,8 Milliarden Euro zurück, wie der Dax-Konzern mitteilte. Dabei machte der Konzern gestiegene Kosten für Kerosin, das Flugchaos des vergangenen Sommers und die Integration von 77 Jets der insolventen Fluglinie Air Berlin bei der Tochter Eurowings weitgehend wett.

    Allein für Flugausfälle, Verspätungen sowie die Entschädigung der betroffenen Kunden musste die Lufthansa mit 518 Millionen Euro rund zwei Drittel mehr ausgeben. Die Integration des ehemaligen Air-Berlin-Geschäfts bei Eurowings schlug mit 170 Millionen Euro zu Buche, so dass die Billigtochter des Lufthansa-Konzerns im Gesamtjahr einen operativen Verlust von 231 Millionen Euro schrieb.

    Deutlich tiefer als zuvor musste die Lufthansa auch für Kerosin in die Tasche greifen. Der gestiegene Ölpreis und das durch die Teilübernahme von Air Berlin stark gewachsene Flugangebot liessen die Treibstoffkosten um rund 850 Millionen auf 6,1 Milliarden Euro anschwellen. Das Auf und Ab der Ölpreise lässt auch die Prognosen der Lufthansa schwanken: Für 2019 erwartet das Management jetzt Treibstoffkosten von 6,7 bis 6,8 Milliarden Euro. Noch im Januar hatte der Konzern mit einem deutlich geringeren Anstieg auf 6,3 Milliarden Euro gerechnet.

    Weil sich vor allem die Fluglinien innerhalb Europas einen herben Preiskampf liefern, halbierte Spohr jetzt auch seine Wachstumspläne für den Sommer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum will der Konzern sein Flugangebot jetzt nur noch um 1,9 Prozent ausweiten. Für das Gesamtjahr hat er jetzt ein Plus von gut drei Prozent im Auge.

    Dabei soll die vor allem innerhalb Europas fliegende Eurowings um etwa zwei Prozent zulegen, die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian um rund vier Prozent. Die Ticketpreise dürften aus ihrer Sicht eher auf dem Niveau des Vorjahres bleiben - mit einem leichten Anstieg bei Eurowings und einem leichten Rückgang bei den Netzwerk-Airlines.

    Beim Umsatz erwartet die Lufthansa im laufenden Jahr ein Wachstum zwischen 4 und 6 Prozent. Davon sollen 6,5 bis 8 Prozent als operativer Gewinn beim Konzern hängen bleiben. Das wäre eher weniger als 2018, als diese sogenannte bereinigte Ebit-Marge bei 7,9 Prozent lag.

    Bei einem Umsatzplus von 5 Prozent entspricht das neue Margenziel einem operativen Gewinn von 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro. Damit würde die Lufthansa trotz mehr Flügen und höherer Erlöse eher weniger verdienen als im Vorjahr. Analysten gingen im Schnitt bisher wie schon für 2018 von rund 2,8 Milliarden Euro aus.

    stw/zb/jha/

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  • 14.03.2019 Teures Kerosin trübt Gewinnaussichten der Lufthansa

    Teures Kerosin trübt Gewinnaussichten der Lufthansa

    14.03.2019| 08:19:25

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa hat 2018 trotz hoher Treibstoffkosten und teurer Flugausfälle den zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte eingeflogen. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag mit gut 2,8 Milliarden Euro rund vier Prozent niedriger als im Rekordjahr 2017, wie Europas grösste Fluggesellschaft am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

    Doch die gestiegenen Kerosinpreise dürften im laufenden Jahr noch stärker auf das Ergebnis drücken. So dürfte der operative Gewinn trotz der Erwartung steigender Erlöse eher sinken. Lufthansa-Chef Carsten Spohr peilt für 2019 daher einen operativen Gewinn in der Spanne von 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro an. Analysten rechnen bisher im Schnitt mit einem Wert auf Vorjahreshöhe also rund 2,8 Milliarden Euro.

    Im abgelaufenen Jahr steigerte die Lufthansa ihren Umsatz um sechs Prozent auf 35,8 Milliarden Euro. Der Nettogewinn ging um acht Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro zurück. Damit verdiente der Dax-Konzern mehr als von Analysten erwartet. Die Anteilseigner sollen eine mit 80 Cent je Anteilsschein stabile Dividende erhalten./stw/zb

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  • 14.03.2019 Lufthansa mit mehr Passagieren im Februar - Frach...

    Lufthansa mit mehr Passagieren im Februar - Frachtgeschäft schrumpft

    14.03.2019| 07:55:46

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa hat im Februar im Passagiergeschäft weiter zugelegt. Zusammen mit ihren Töchtern wie Eurowings beförderte Europas grösste Fluggesellschaft gut 8,9 Millionen Fluggäste und damit 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Vor allem die Töchter Swiss und Austrian legten zu. Die Auslastung der Jets verbesserte sich konzernweit um 0,2 Prozentpunkte auf 76,5 Prozent.

    Abwärts ging es erneut im Frachtgeschäft. Trotz eines deutlich vergrösserten Angebots ging die Verkehrsleistung um 3,5 Prozent auf 802 Millionen Tonnenkilometer zurück. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 7,5 Prozentpunkte auf 64,4 Prozent. Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltluftfahrtverband IATA seine Wachstumsprognose für den Frachtmarkt in diesem Jahr gesenkt./stw/jha/

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  • 13.03.2019 Lufthansa verkauft sechs A380 und bestellt 40 neu...

    Lufthansa verkauft sechs A380 und bestellt 40 neue Jets bei Boeing und Airbus

    13.03.2019| 14:09:51

    FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa bestellt 40 neue Langstreckenjets bei Boeing und Airbus und trennt sich von einem Teil ihrer A380-Flotte. Künftig setzt Europas grösste Fluggesellschaft erstmals auf Boeings Langstreckenmodell 787 "Dreamliner". 20 Maschinen in der verlängerten Version Boeing 787-9 sollen die Flotte ab dem nächsten Jahrzehnt verstärken, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

    Ausserdem ordert Europas grösste Fluggesellschaft 20 Grossraumjets vom Typ Airbus A350-900. Laut Preisliste haben die Bestellungen einen Gesamtwert von rund 12 Milliarden US-Dollar (10,6 Mrd Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Rabatte auch in einer Höhe von 50 Prozent nicht unüblich.

    Zugleich trennt sich die Lufthansa von 6 ihrer 14 Riesenflieger vom Typ Airbus A380. Die doppelstöckigen Jets will die Airline in den Jahren 2022 und 2023 an Airbus selbst verkaufen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hiess es. Allerdings werde die Ergebnisentwicklung der Airline dadurch nicht beeinträchtigt.

    Airbus hatte Mitte Februar nach einer Reihe von Stornierungen entschieden, die Produktion des weltgrössten Passagierjets im Jahr 2021 zu beenden. Grund sind fehlende Neubestellungen für den Flieger mit seinen vier Triebwerken. Die meisten Fluggesellschaften setzen seit einiger Zeit vor allem auf Langstreckenjets mit nur zwei Triebwerken, die weniger Sprit verbrauchen und günstiger zu warten sind.

    stw/jha/

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  • 12.03.2019 IATA kappt Erwartungen für die Luftfrachtbranche

    IATA kappt Erwartungen für die Luftfrachtbranche

    12.03.2019| 08:30:02

    SINGAPUR (awp international) - Frachtfluggesellschaften in aller Welt müssen sich 2019 laut ihrem Branchenverband auf einen geringeren Aufschwung einstellen als gedacht. Die Fracht-Verkehrsleistung dürfte im laufenden Jahr nur um zwei Prozent wachsen, sagte der Chef des Weltluftfahrtverbands IATA, Alexandre de Juniac, beim Word Cargo Symposium am Dienstag in Singapur. Noch im Dezember war der Verband von 3,7 Prozent Wachstum ausgegangen. Im Januar lag das Luftfrachtaufkommen sogar 1,8 Prozent niedriger als im Vorjahr.

    Das Klima in der Weltpolitik bereitet der IATA Sorgen. Protektionismus, Handelsbeschränkungen, der bevorstehende Brexit und die Rhetorik gegen die Globalisierung seien Risiken für das Luftfrachtgeschäft weltweit.

    Die Branche war nach einem schwierigen Jahrzehnt zuletzt wieder auf einen deutlichen Wachstumskurs eingeschwenkt. 2017 wuchs die Fracht-Verkehrsleistung um 9,7 Prozent, 2018 ging sie laut der IATA um 3,5 Prozent nach oben./stw/elm/jha/

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  • 11.03.2019 Wdh: Presseschau vom Wochenende 10 (9./10. März)

    Wdh: Presseschau vom Wochenende 10 (9./10. März)

    11.03.2019| 05:53:03

    (Wiederholung vom Wochenende)

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SBB: Die Schweizer Bahnen sollen neue Wege gehen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr empfehle SBB und Co., für Kunden mit kleinem Budget eine neue 3. Klasse einzuführen. Wie die "NZZ am Sonntag" schreibt, schwebt den Autoren dabei eine Art Easyjet auf der Schiene vor: Die Passagiere sollen in dieser 3. Klasse enger gestuhlt auf 5 Plätzen pro Reihe sitzen. So habe man ein maximales Sitzangebot zu günstigen Preisen. Und dies sei in den Augen der Experten nötig. Denn die Bahn drohe gerade dort gegenüber den neuen Konkurrenten an Vorsprung zu verlieren, wo sie bisher stark gewesen sei, etwa beim Preis und beim Ressourcenverbrauch. (NZZaS p. 13)

    FLUGINDUSTRIE I: Flugreisende müssen im kommenden Sommer wieder mit massiven Verspätungen und längeren Flugzeiten rechnen. "2018 war in der Hochsaison jeder dritte Flug durchschnittlich 49 Minuten verspätet", sagt Eamonn Brennan, Generaldirektor von Eurocontrol, der europäischen Dach-Organisation für Flugsicherung zur "NZZ am Sonntag". Beim Jahrestreffen des Airline-Verbandes A4E in Brüssel letzte Woche warnten auch mehrere Airline-Chefs wie Carsten Spohr von der Lufthansa-Gruppe vor einem heissen Sommer. Grund sei eine Überlastung des veralteten Flugverkehrssystems für Europas Luftraum. (NZZaS p. 27)

    FLUGINDUSTRIE II: Der Nationalrat lehnte im Dezember eine Flugticketabgabe ab. Weil der Ständerat nun aber am Kippen ist, verstärkten Easyjet und Swiss ihr Lobbying im Bundeshaus. Beide Airlines seien gegen die Abgabe. Easyjet hat Ständeräte von links bis rechts angeschrieben, einige Politiker werde die Billig-Airline demnächst sogar treffen. Zudem haben die Mitglieder der parlamentarischen Gruppe Luft- und Raumfahrt eine Einladung für ein Mittagessen im Berner Luxushotel Bellevue erhalten, bei dem Swiss-Chef Thomas Klühr dabei sein werde. Er will dort über "effektive Lösungen zur Reduktion des CO2-Verbrauchs im Luftverkehr informieren", heisst es im Schreiben, das die "SonntagsZeitung" zitiert. (SoZ p. 3)

    RAHMENABKOMMEN: Nächste Woche muss Aussenminister Ignazio Cassis sein EU-Rahmenabkommen Parteien und Sozialpartnern vorlegen. Eine breite Front von Parteien und Verbänden wird von ihm Nachbesserungen verlangen. Selbst der Arbeitgeberverband, der lange Zeit nur eine Einigung mit den Gewerkschaften verlangte, will jetzt Nachverhandlungen, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. "Es braucht ein Gesprächsangebot an die EU", wird Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt zitiert. Ohne Nachbesserungen wäre es "schwierig, das Rahmenabkommen zu unterschreiben". Wie Vogt argumentiert auch Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler. Die beiden Wirtschaftsverbände sind sich damit einig mit CVP und SP deren Präsidenten Nachverhandlungen in den Bereichen Lohnschutz und Unionsbürgerrichtlinie verlangen. Vorbehaltlos für eine rasche Unterschrift seien nur noch FDP, Grünliberale und BDP. (SoZ p. 36)

    MÖVENPICK/ACCOR: Sébastien Bazin, Chef des grössten europäischen Hotelkonzerns Accor, will die Zahl der Mövenpick-Hotels verdoppeln und in der Schweiz das Angebot um bis zu 25 Prozent ausbauen. Im Interview mit der SonntagsZeitung sagt er: "Mövenpick wird in den kommenden Jahren sicher doppelt so gross wie heute. Jetzt haben wir 85 Mövenpick-Hotels, 42 neue Verträge kommen bald hinzu, und in den nächsten paar Jahren werden es noch einmal 30 bis 40 sein." Das Wachstum bei den Mövenpick-Hotels werde vor allem Asien, Nahost und Südamerika stattfinden, sagt Bazin. In der Schweiz ist Accor klarer Marktführer. In Zürich, Lausanne und Genf kontrolliert die Kette mit Marken wie Ibis, Mercure, Novotel, Sofitel, Swissôtel und Mövenpick 30 Prozent aller Hotelbetten, in Basel bald auch. Auf die Frage, ob er nach mehr strebe, sagt Bazin: "Wir werden die Anzahl der Hotels in der Schweiz wohl um 20 bis 25 Prozent erhöhen. Wann immer wir irgendwo die Marktführerschaft haben, will ich dort weiter konsolidieren." (SoZ, p. 38).

    MIGROS: In zwei Wochen soll die neue Migros-Präsidentin gewählt werden. Doch obwohl mit Jeannine Pilloud nur eine offizielle Kandidatin aufgestellt wird, wird die ehemalige SBB-Managerin von den Migros-Gremien, die sie auf den Schild gehoben haben, mit herzlich wenig Lobbying-Arbeit unterstützt. Das schreibt die "SonntagsZeitung". Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen etwa, der auch in der Migros-Verwaltung sitzt, distanziere sich laut verschiedenen Quellen vom Wahlkampf. Offenbar sei dies es in der Vergangenheit anders gelaufen. Als der heutige Präsident Andrea Broggini 2012 gewählt wurde, hätten der damalige Migros-Chef Herbert Bolliger und Finanzchef Jörg Zulauf im Vorfeld diskret für Broggini Stimmung gemacht. Doch der Welsche hält sich offenbar zurück, ebenso wie Noch-Präsident Broggini oder Roger Baillod, Präsident des Evaluationsgremiums, das Pilloud ernannt hat. Im Pilloud-Lager macht man sich darüber offenbar Sorgen. (SoZ, p. 38)

    SYMBIOS: Die Schweizer Medizintechnikfirma Symbios verkaufte über Jahre eine Hüftprothese, die grosse Komplikationen verursachte. Die Prothese aus zwei Metallteilen wurden ab 2006 an über 500 Patienten in der Schweiz eingesetzt. Allein im Spital Yverdon im Kanton Waadt wurde sie bei 240 Patienten implantiert. Bereits ab 2008 hätten sich Probleme bei Schweizer Patienten gezeigt. Der Abrieb von Metall und Kobalt, das von der Prothese stammte, verursachte bei ihnen massive Reaktionen. Auch in Australien tauchten viele Fälle auf, die wegen der Prothese schwere Komplikationen hatten. Die Ärzte des Schweizer Spitals warnten 2008 die Firma und die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic. "Wir hatten jedoch nicht den Eindruck, dass man uns dort zugehört hat", sagt der Cheforthopäde des Spitals Yverdon heute zur "SonntagsZeitung". Die Prothese wurde weiter verkauft. Zurzeit setzen sich Patienten rechtlich gegen die Firma Symbios zur Wehr. (SoZ, p. 8)

    GLENCORE: Der weltgrösste Rohstoffkonzern Glencore, der seinen Hauptsitz in Baar ZG hat, unterhält mit einem Vertrauten des kasachischen Präsidenten enge Geschäftsbeziehungen - und übertrug seiner Stiftung Vermögenswerte in der Höhe von 23 Millionen Dollar. Das berichtet die SonntagsZeitung, gestützt auf Angaben der britischen Investigativgruppe Source Material. Diese deckte kürzlich auf, dass die Glencore längere Zeit Haupteigentümer einer privaten Eliteschule in der kasachischen Hauptstadt Astana war. Das Zuger Unternehmen finanzierte 2011 über seine kasachische Tochterfirma Kazzinc den Bau der Schule mit einem Millionenkredit und kaufte ein Jahr danach die Mehrheitsanteile der Betreiberfirma für 23 Millionen Dollar. 2016 übertrug die Glencore-Tochter ihre Anteile an der Schule einer kasachischen Wohltätigkeitsstiftung und bekam im Gegenzug nichts. In den Jahresberichten von Kazzinc seien die 23 Millionen einfach abgeschrieben worden. In den Geschäftsberichten der Muttergesellschaft Glencore schien das grosszügige Geschenk überhaupt nicht auf. Die Aktionäre wurden also nicht informiert. Hinter der Stiftung, die von Glencore so grosszügig beschenkt wurde, steht einer der politisch und wirtschaftlich mächtigsten Männer Kasachstans: Bulat Utemuratow ist Vertrauter des 78-jährigen Langzeitpräsidenten Nursultan Nasarbajew und wird als dessen möglicher Nachfolger gehandelt. (SoZ, p. 37)

    ADIDAS: Der deutsche Kleiderhersteller Adidas schafft 100 Jobs in der Innerschweiz. Die Abwicklung des globalen Handelsgeschäfts verlegt das deutsche Unternehmen nach Luzern, wie die Zeitung "Schweiz am Wochenende" berichtet. Kürzlich habe Adidas dazu eine Zweigniederlassung gegründet. Erste Mitarbeiter sollen bereits im laufenden Jahr den neuen Standort beziehen. Noch unklar sei, wo sich die Niederlassung in Luzern genau befinden werde. Der Konzern prüfe zudem die Zusammenlegung der Adidas-Niederlassung in Cham am neuen Luzerner Standort. In Cham seien heute rund 40 Personen in Vertriebsfunktionen beschäftigt. (Schweiz am Wochenende, p. 14)

    kw/

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  • 10.03.2019 Presseschau vom Wochenende 10 (9./10. März)

    Presseschau vom Wochenende 10 (9./10. März)

    10.03.2019| 14:02:34

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SBB: Die Schweizer Bahnen sollen neue Wege gehen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr empfehle SBB und Co., für Kunden mit kleinem Budget eine neue 3. Klasse einzuführen. Wie die "NZZ am Sonntag" schreibt, schwebt den Autoren dabei eine Art Easyjet auf der Schiene vor: Die Passagiere sollen in dieser 3. Klasse enger gestuhlt auf 5 Plätzen pro Reihe sitzen. So habe man ein maximales Sitzangebot zu günstigen Preisen. Und dies sei in den Augen der Experten nötig. Denn die Bahn drohe gerade dort gegenüber den neuen Konkurrenten an Vorsprung zu verlieren, wo sie bisher stark gewesen sei, etwa beim Preis und beim Ressourcenverbrauch. (NZZaS p. 13)

    FLUGINDUSTRIE I: Flugreisende müssen im kommenden Sommer wieder mit massiven Verspätungen und längeren Flugzeiten rechnen. "2018 war in der Hochsaison jeder dritte Flug durchschnittlich 49 Minuten verspätet", sagt Eamonn Brennan, Generaldirektor von Eurocontrol, der europäischen Dach-Organisation für Flugsicherung zur "NZZ am Sonntag". Beim Jahrestreffen des Airline-Verbandes A4E in Brüssel letzte Woche warnten auch mehrere Airline-Chefs wie Carsten Spohr von der Lufthansa-Gruppe vor einem heissen Sommer. Grund sei eine Überlastung des veralteten Flugverkehrssystems für Europas Luftraum. (NZZaS p. 27)

    FLUGINDUSTRIE II: Der Nationalrat lehnte im Dezember eine Flugticketabgabe ab. Weil der Ständerat nun aber am Kippen ist, verstärkten Easyjet und Swiss ihr Lobbying im Bundeshaus. Beide Airlines seien gegen die Abgabe. Easyjet hat Ständeräte von links bis rechts angeschrieben, einige Politiker werde die Billig-Airline demnächst sogar treffen. Zudem haben die Mitglieder der parlamentarischen Gruppe Luft- und Raumfahrt eine Einladung für ein Mittagessen im Berner Luxushotel Bellevue erhalten, bei dem Swiss-Chef Thomas Klühr dabei sein werde. Er will dort über "effektive Lösungen zur Reduktion des CO2-Verbrauchs im Luftverkehr informieren", heisst es im Schreiben, das die "SonntagsZeitung" zitiert. (SoZ p. 3)

    RAHMENABKOMMEN: Nächste Woche muss Aussenminister Ignazio Cassis sein EU-Rahmenabkommen Parteien und Sozialpartnern vorlegen. Eine breite Front von Parteien und Verbänden wird von ihm Nachbesserungen verlangen. Selbst der Arbeitgeberverband, der lange Zeit nur eine Einigung mit den Gewerkschaften verlangte, will jetzt Nachverhandlungen, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. "Es braucht ein Gesprächsangebot an die EU", wird Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt zitiert. Ohne Nachbesserungen wäre es "schwierig, das Rahmenabkommen zu unterschreiben". Wie Vogt argumentiert auch Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler. Die beiden Wirtschaftsverbände sind sich damit einig mit CVP und SP deren Präsidenten Nachverhandlungen in den Bereichen Lohnschutz und Unionsbürgerrichtlinie verlangen. Vorbehaltlos für eine rasche Unterschrift seien nur noch FDP, Grünliberale und BDP. (SoZ p. 36)

    MÖVENPICK/ACCOR: Sébastien Bazin, Chef des grössten europäischen Hotelkonzerns Accor, will die Zahl der Mövenpick-Hotels verdoppeln und in der Schweiz das Angebot um bis zu 25 Prozent ausbauen. Im Interview mit der SonntagsZeitung sagt er: "Mövenpick wird in den kommenden Jahren sicher doppelt so gross wie heute. Jetzt haben wir 85 Mövenpick-Hotels, 42 neue Verträge kommen bald hinzu, und in den nächsten paar Jahren werden es noch einmal 30 bis 40 sein." Das Wachstum bei den Mövenpick-Hotels werde vor allem Asien, Nahost und Südamerika stattfinden, sagt Bazin. In der Schweiz ist Accor klarer Marktführer. In Zürich, Lausanne und Genf kontrolliert die Kette mit Marken wie Ibis, Mercure, Novotel, Sofitel, Swissôtel und Mövenpick 30 Prozent aller Hotelbetten, in Basel bald auch. Auf die Frage, ob er nach mehr strebe, sagt Bazin: "Wir werden die Anzahl der Hotels in der Schweiz wohl um 20 bis 25 Prozent erhöhen. Wann immer wir irgendwo die Marktführerschaft haben, will ich dort weiter konsolidieren." (SoZ, p. 38).

    MIGROS: In zwei Wochen soll die neue Migros-Präsidentin gewählt werden. Doch obwohl mit Jeannine Pilloud nur eine offizielle Kandidatin aufgestellt wird, wird die ehemalige SBB-Managerin von den Migros-Gremien, die sie auf den Schild gehoben haben, mit herzlich wenig Lobbying-Arbeit unterstützt. Das schreibt die "SonntagsZeitung". Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen etwa, der auch in der Migros-Verwaltung sitzt, distanziere sich laut verschiedenen Quellen vom Wahlkampf. Offenbar sei dies es in der Vergangenheit anders gelaufen. Als der heutige Präsident Andrea Broggini 2012 gewählt wurde, hätten der damalige Migros-Chef Herbert Bolliger und Finanzchef Jörg Zulauf im Vorfeld diskret für Broggini Stimmung gemacht. Doch der Welsche hält sich offenbar zurück, ebenso wie Noch-Präsident Broggini oder Roger Baillod, Präsident des Evaluationsgremiums, das Pilloud ernannt hat. Im Pilloud-Lager macht man sich darüber offenbar Sorgen. (SoZ, p. 38)

    SYMBIOS: Die Schweizer Medizintechnikfirma Symbios verkaufte über Jahre eine Hüftprothese, die grosse Komplikationen verursachte. Die Prothese aus zwei Metallteilen wurden ab 2006 an über 500 Patienten in der Schweiz eingesetzt. Allein im Spital Yverdon im Kanton Waadt wurde sie bei 240 Patienten implantiert. Bereits ab 2008 hätten sich Probleme bei Schweizer Patienten gezeigt. Der Abrieb von Metall und Kobalt, das von der Prothese stammte, verursachte bei ihnen massive Reaktionen. Auch in Australien tauchten viele Fälle auf, die wegen der Prothese schwere Komplikationen hatten. Die Ärzte des Schweizer Spitals warnten 2008 die Firma und die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic. "Wir hatten jedoch nicht den Eindruck, dass man uns dort zugehört hat", sagt der Cheforthopäde des Spitals Yverdon heute zur "SonntagsZeitung". Die Prothese wurde weiter verkauft. Zurzeit setzen sich Patienten rechtlich gegen die Firma Symbios zur Wehr. (SoZ, p. 8)

    GLENCORE: Der weltgrösste Rohstoffkonzern Glencore, der seinen Hauptsitz in Baar ZG hat, unterhält mit einem Vertrauten des kasachischen Präsidenten enge Geschäftsbeziehungen - und übertrug seiner Stiftung Vermögenswerte in der Höhe von 23 Millionen Dollar. Das berichtet die SonntagsZeitung, gestützt auf Angaben der britischen Investigativgruppe Source Material. Diese deckte kürzlich auf, dass die Glencore längere Zeit Haupteigentümer einer privaten Eliteschule in der kasachischen Hauptstadt Astana war. Das Zuger Unternehmen finanzierte 2011 über seine kasachische Tochterfirma Kazzinc den Bau der Schule mit einem Millionenkredit und kaufte ein Jahr danach die Mehrheitsanteile der Betreiberfirma für 23 Millionen Dollar. 2016 übertrug die Glencore-Tochter ihre Anteile an der Schule einer kasachischen Wohltätigkeitsstiftung und bekam im Gegenzug nichts. In den Jahresberichten von Kazzinc seien die 23 Millionen einfach abgeschrieben worden. In den Geschäftsberichten der Muttergesellschaft Glencore schien das grosszügige Geschenk überhaupt nicht auf. Die Aktionäre wurden also nicht informiert. Hinter der Stiftung, die von Glencore so grosszügig beschenkt wurde, steht einer der politisch und wirtschaftlich mächtigsten Männer Kasachstans: Bulat Utemuratow ist Vertrauter des 78-jährigen Langzeitpräsidenten Nursultan Nasarbajew und wird als dessen möglicher Nachfolger gehandelt. (SoZ, p. 37)

    ADIDAS: Der deutsche Kleiderhersteller Adidas schafft 100 Jobs in der Innerschweiz. Die Abwicklung des globalen Handelsgeschäfts verlegt das deutsche Unternehmen nach Luzern, wie die Zeitung "Schweiz am Wochenende" berichtet. Kürzlich habe Adidas dazu eine Zweigniederlassung gegründet. Erste Mitarbeiter sollen bereits im laufenden Jahr den neuen Standort beziehen. Noch unklar sei, wo sich die Niederlassung in Luzern genau befinden werde. Der Konzern prüfe zudem die Zusammenlegung der Adidas-Niederlassung in Cham am neuen Luzerner Standort. In Cham seien heute rund 40 Personen in Vertriebsfunktionen beschäftigt. (Schweiz am Wochenende, p. 14)

    kw/

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  • 06.03.2019 Ryanair und Lufthansa - Zahl der Airlines wird si...

    Ryanair und Lufthansa - Zahl der Airlines wird sinken

    06.03.2019| 14:31:08

    Brüssel (awp/awp/sda/reu) - Die Zusammenschlüsse von Fluglinien in Europa werden Ryanair-Chef Michael O'Leary zufolge weitergehen. Am Ende der Konsolidierung werde es nur noch fünf Airline-Gruppen geben: die Lufthansa, Air France/KLM, IAG, Easyjet und Ryanair selbst, sagte O'Leary am Mittwoch auf einer Konferenz in Brüssel. Die Bereinigung des Marktes könnte auch auf andere Art weitergehen.

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte, es gebe zu viele Fluglinien, weshalb es weitere Pleiten geben werden. Zuletzt stellt Germania den Betrieb ein - davor auch eine Reihe von kleineren Anbietern in Europa. Grösste Pleite in Deutschland in der Branche war die von Air Berlin 2017.

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Stammdaten

Branche/Sektor Verkehr & Transport
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol LHA
Valor 667979
ISIN DE0008232125

Performance

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Instrument Barausschüttung (26.03.2018)

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Derivate SIX Structured Products

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Vortagestief 19.95 (21.03.2019)
Hoch 1W 22.36 (14.03.2019)
Tief 1W 19.51 (16:59:30)
Hoch 1M 23.60 (26.02.2019)
Tief 1M 19.51 (16:59:30)
Hoch 3M 23.60 (26.02.2019)
Tief 3M 19.265 (03.01.2019)
Hoch 1J 27.25 (13.04.2018)
Tief 1J 17.10 (30.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG